| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 801 340 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.12.2005 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Ausstellvorrichtung für einen Kipp-Flügel, insbesondere Dreh-Kipp-Flügel
Checking device for a tilting wing, particularly a turn-and-tilt wing
Dispositif de compas pour ouvrant basculant, en particulier pour ouvrant oscillo-battant
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.06.2007 Patentblatt 2007/26 |
| (73) |
Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
|
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bertsche, Arnold
D-70794 Filderstadt (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Grosse, Rainer et al |
|
Gleiss Grosse Schrell & Partner
Leitzstrasse 45 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 223 287 DE-U1- 20 119 817
|
DE-C1- 10 157 094
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausstellvorrichtung für eine Verriegelungseinrichtung
mit mindestens ein Treibstangenelement aufweisenden Kippflügel, insbesondere Dreh-Kipp-Flügel,
eines Fensters, einer Tür oder dergleichen, mit einem am Blendrahmen befestigbaren
Basisteil, an dem eine mittels einer motorischen Antriebsvorrichtung betätigbare Ausstellschere
gelagert ist, die einen Ausstellarm und einen Haltearm aufweist und die eine betätigbare
Verbindungsgliedanordnung am Ausstellarm aufweist, wobei die Verbindungsgliedanordnung
mit dem Treibstangenelement automatisiert verbindbar und automatisiert von diesem
trennbar ist.
[0002] Eine Ausstellvorrichtung der eingangs genannten Art geht aus der
DE 101 570 490 C1 hervor. Mit Hilfe dieser Ausstellvorrichtung wird an einem Treibstangenelement, insbesondere
an einem Schließzapfen einer Treibstange, des Flügelbeschlags eines Kippflügels oder
Dreh-Kipp-Flügels eines Fensters, einer Tür oder dergleichen angegriffen, um auf motorischem
Wege den Flügel durch Verlagerung des Schließzapfens zu entriegeln und anschließend
mittels einer Ausstellschere der Ausstellvorrichtung in Kippöffnungsstellung motorisch
zu verlagern. Durch motorisches Einfahren der Ausstellschere lässt sich der Flügel
aus der Kippstellung wieder in die Schließstellung verlagern und anschließend motorisch
verriegeln. Da die Ausstellvorrichtung eine Verbindungsgliedanordnung aufweist, mittels
der der Schließzapfen automatisiert verbindbar und automatisiert trennbar ist, lässt
sich der Flügel auch manuell beispielsweise durch Verdrehen des Handgriffs eines Beschlaggetriebes,
das auf die erwähnte Treibstange wirkt, entriegeln und öffnen sowie schließen und
wieder verriegeln. Es kann - je nach Flügelausbildung - eine Kippöffnungsstellung
oder eine Kippöffnungsstellung und Drehöffnungsstellung manuell herbeigeführt werden.
Bei der manuellen Betriebsart ist die Verbindungsgliedanordnung nicht mit dem Schließzapfen
gekoppelt. Bei motorischer Betriebsart erfolgt die Kupplung, um zu entriegeln oder
zu verriegeln und um die Kippöffnungsbewegung durchführen zu können und um auch die
Kippschließbewegung herbeizuführen. Die bekannte Ausstellvorrichtung hat sich bewährt,
ist jedoch konstruktiv relativ aufwändig gestaltet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausstellvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die bei einfachen Aufbau funktionssicher gestaltet ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Haltearm zur betätigenden
Beaufschlagung der Verbindungsgliedanordnung verschieblich und zum Verschwenken des
Ausstellarms schwenkbar mit dem Ausstellarm verbunden ist. Die Ausstellschere weist
demgemäss einen schwenkbaren Ausstellarm auf, um die Kippöffnungsbewegung und die
Kippschließbewegung des Flügels herbeizuführen. Das hierzu erforderliche Verschwenken
des Ausstellarms erfolgt durch endseitige, motorische Verlagerungen von Lagerpunkten
am Ausstellarm und am Haltearm. Die motorische Antriebsvorrichtung verlagert daher
zumindest einen der erwähnten Lagerpunkte mit der Folge, dass hierdurch aufgrund der
Scherenkonstruktion der Ausstellarm ausschwenkt bzw. einschwenkt. Zu dieser Funktion
tritt eine überraschende weitere Funktion hinzu, nämlich dass der Haltearm ferner
zur Betätigung der Verbindungsgliedanordnung genutzt wird und daher eine Doppelfunktion
ausübt. Zur Betätigung der Verbindungsgliedanordnung erfolgt eine Relativverschiebung
zwischen Haltearm und Ausstellarm, wodurch der Haltearm die Verbindungsgliedanordnung
betätigend beaufschlagt und hierdurch die Verbindungsgliedanordnung betätigt, insbesondere
um automatisiert eine Verbindung mit dem Treibstangenelement, insbesondere Schließzapfen,
herzustellen oder automatisiert diese Verbindung zu trennen. Durch die erläuterte
Konstruktion liegt eine einfache und daher preiswerte Bauform vor, die zudem zuverlässig
arbeitet.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verbindung zwischen
Haltearm und Ausstellarm von mindestens einer, vorzugsweise von zwei Langloch/Zapfen-Verbindung(en)
gebildet ist/sind. Durch die mindestens eine Langloch/Zapfen-Verbindung ist sowohl
eine Schiebelagerung als auch eine Schwenklagerung zwischen Haltearm und Ausstellarm
realisiert, wobei die Anordnung vorzugsweise derart getroffen ist, dass diese beiden
Lagerarten nicht gleichzeitig wirken, sondern nacheinander, d.h. wirkt die Verschiebelagerung,
so kann kein Verschwenken durchgeführt werden; ist die Verschwenklagerung in Funktion,
so lassen sich Haltearm und Ausstellarm nicht relativ zueinander verschieben.
[0006] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn Haltearm und Ausstellarm
zwei Teile bilden, wobei an einem ersten Teil ein erster Zapfen befestigt ist, der
mit einem ersten Langloch des anderen, zweiten Teils zusammenwirkt und an dem zweiten
Teil ein zweiter Zapfen befestigt ist, der mit einem zweiten Langloch des ersten Teils
zusammenwirkt. Demzufolge sind Haltearm und Ausstellarm über zwei Langloch/Zapfen-Verbindungen
miteinander verlagerbar verbunden, um die erwähnte Verschieblichkeit und Verschwenkbarkeit
zu erzielen, wobei jedes der Teile einen Zapfen und jedes der Teile ein Langloch aufweist,
wobei mindestens ein Zapfen als Pilzzapfen ausgebildet ist, um einen Hintergriff zum
anderen Teil auszubilden und auf diese Art und Weise die beiden Teile zwar beweglich,
jedoch unverlierbar aneinander zu halten.
[0007] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das erste oder das zweite Langloch
einen teilkreisförmigen Abschnitt für die Schwenkbewegung des Ausstellarms aufweist.
Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der erste oder der zweite Zapfen im Mittelpunkt
des Teilkreises des teilkreisförmigen Abschnitts liegt. Bevorzugt ist eines des Langlöcher
geradlinig verlaufend ausgebildet. Das andere weist einen geradlinigen Abschnitt und
den erwähnten, sich an den geradlinigen Abschnitt anschließenden Teil kreisförmigen
Abschnitt auf. Entlang der geradlinigen Langlochanordnung lässt sich das erwähnte
Verschieben realisieren, d.h., der bzw. die Zapfen laufen beim Verschieben entlang
der geradlinigen Langlochanordnung. Tritt ein Zapfen in den teilkreisförmigen Abschnitt
des entsprechenden Langloch ein, so liegt der andere Zapfen vorzugsweise in einem
Endbereich des entsprechenden anderen Langlochs. Hier kann nun durch Verschwenken
der Teile relativ zueinander der eine Zapfen sich durch den teilkreisförmigen Abschnitt
bewegen, während der andere Zapfen im Schwenkmittelpunkt liegt, d.h. um ihn herum
wird die Schwenkbewegung durchgeführt.
[0008] Es ist vorteilhaft wenn der erste Zapfen etwa in Verlängerung des zweiten Langlochs
und wenn der zweite Zapfen etwa in Verlängerung des ersten Langlochs liegt.
[0009] Der Haltearm weist bevorzugt eine Beaufschlagungsfläche auf, die mit der Verbindungsgliedanordnung
zu deren Betätigung zusammenwirkt. Diese Beaufschlagungsfläche tritt demgemäss gegen
ein entsprechendes Glied der Verbindungsgliedanordnung und bewirkt dadurch die Verlagerung
eines Verbindungsgliedes, um den Schließzapfen des Treibstangenanordnung zu fangen
oder freizugeben.
[0010] Insbesondere ist vorgesehen, dass zum Öffnen der Verbindungsgliedanordnung die Beaufschlagungsfläche
durch Schiebeverlagerung des Haltearms zunächst in Formschlussmitnahme mit einem Schiebeverbindungsgliedanordnung
tritt. Bei weiterer Schiebeverlagerung der Beaufschlagungsfläche ist insbesondere
vorgesehen, dass der Schieber eine Querverlagerung, insbesondere eine Querschwenkverlagerung,
durchführt. Bei noch weiterer Schiebeverlagerung der Beaufschlagungsfläche bleibt
der Schieber in Querverlagerungsstellung von der Beaufschlagungsfläche gehalten, wobei
sich ein Abschnitt des Haltearms, insbesondere ein Abschnitt seiner Rückseite, über
einen Abschnitt des Schiebers schiebt. Bei der erwähnten Schiebeverlagerung wird mittels
der Beaufschlagungsfläche des Haltearms demzufolge zunächst das Öffnen der Verbindungsgliedanordnung
herbeigeführt, um den Schließzapfen der Treibstange des Flügels fangen zu können oder
um ihn freizugeben. Diese Öffnungsstellung der Verbindungsgliedanordnung bleibt erhalten,
wenn durch weitere Schiebeverlagerung der Beaufschlagungsfläche der Schieber die erwähnte
Querverlagerungsbewegung durchführt. Die durch die Querverlagerungsbewegung eingenommen
Querverlagerungsstellung des Schiebers bleibt im Zuge der weiteren Schiebeverlagerung
dadurch erhalten, dass die Beaufschlagungsfläche den Schieber in der Querverlagerungsstellung
hält, d.h., der Haltearm kann relativ zum Ausstellarm weiter verschoben, insbesondere
geradlinig verschoben werden, ohne das dies an der eingenommenen Offenstellung der
Verbindungsgliedanordnung etwas ändert. Erfolgt die Verschiebbewegung der beiden Teile
in umgekehrter Richtung zueinander, so ergeben sich die vorstehend erwähnten Funktionen
in umgekehrter Reihenfolge. Verlässt die Beaufschlagungsfläche des Haltearms die Verbindungsgliedanordnung,
so bewegt sich die Verbindungsgliedanordnung in Schließstellung, wodurch der Schließzapfen
des Fensterflügels oder dergleichen gefangen ist.
[0011] Damit die Beaufschlagungsfläche des Haltearms auf den Schieber zu dessen Querverlagerung
auflaufen kann, weist der Ausstellarm vorzugsweise eine Kröpfung auf, die zu einem
höherliegenden Bereich und zu einem tieferliegenden Bereich des Ausstellarms führt,
wobei sich auf dem höherliegenden Bereich die Lagerung des Halterungsarm befindet
und die Verbindungsgliedanordnung auf dem tieferliegenden Bereich des Ausstellarms
angeordnet ist.
[0012] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Schieber auf einer Betätigungsstange verschieblich
gelagert ist und dass die Bestätigungsstange verschieblich am Ausstellarm gelagert
ist. Hierbei ist die Betätigungsstange vorzugsweise mit einem verschwenkbaren Verbindungsglied
der Verbindungsgliedanordnung zu dessen Verschwenken in eine Öffnungsstellung oder
in eine Schließstellung verbunden. Das Verbindungsglied ist insbesondere als Fanghaken
für das Treibstangenelement ausgebildet, wobei das Treibstangenelement insbesondere
der erwähnte Schließzapfen ist.
[0013] Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Schieber über eine Öffnungsfeder die Betätigungsstange
verlagert wird. Hierdurch liegt keine starre Verbindung vor, sondern eine federnde
Betätigung, d.h. auch wenn die Verbindungsgliedanordnung sich aufgrund besonderer
Umstände nicht öffnen kann, ist es dennoch möglich, dass sich die Verbindungsgliedanordnung
in einem "Offenzustand" befindet. Entfällt das Hindernis der Öffnung, wenn beispielsweise
der Fanghaken freigegeben wird, so wird sich dieser - ohne dass eine weitere Betätigung
der Verbindungsgliedanordnung erfolgt - in Offenstellung bewegen. Entsprechendes gilt
für ein Schließen der Verbindungsgliedanordnung.
[0014] Die Öffnungsfeder ist insbesondere eine erste Schraubenfeder, die einen ersten Abschnitt
der Betätigungsstange umwendelt.
[0015] Ferner ist bevorzugt eine Schließfeder vorgesehen, die das Verbindungsglied in Schließstellung
drängt. Demzufolge ist auch hier eine federnde Beaufschlagung vorgesehen, die es trotz
Vorliegen des Schließzustands bei der Verbindungsgliedanordnung zulässt, dass der
Fanghaken gegen Federkraft geöffnet werden kann.
[0016] Die Schließfeder ist insbesondere eine zweite Schraubenfeder, die einen zweiten Abschnitt
der Betätigungsstange umwendelt.
[0017] Insbesondere ist vorgesehen, dass sowohl die erste Schraubenfeder als auch die zweite
Schraubenfeder jeweils als Schraubendruckfeder ausgebildet ist. Schließlich ist es
vorteilhaft, wenn die Schließfeder den Schieber beaufschlagt und wenn der Schieber
die Betätigungsstange in Richtung der Schließstellung beaufschlagt.
[0018] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels,
und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine Ansicht auf ein Dreh-Kipp-Fenster mit Ausstellvorrichtung,
- Figur 2
- eine motorische Antriebsvorrichtung zum Antrieb einer Ausstellschere der Ausstellvorrichtung,
- Figuren 3, 4 und 6
- die Ausstellschere in verschiedenen Stellungen,
- Figur 5
- eine Rückansicht der Ausstellschere gemäß Figur 4,
- Figuren 7, 8
- der vordere Bereich eines Ausstellarms der Ausstellschere in unterschiedlichen Zuständen
und
- Figur 9
- ein Schieber einer Verbindungsgliedanordnung des Ausstellarms.
[0019] Die Figur 1 zeigt ein Dreh-Kipp-Fenster 1, das einen Blendrahmen 2 und einen Dreh-Kipp-Flügel
3 aufweist. Der Dreh-Kipp-Flügel 3 ist mit einer Verriegelungseinrichtung 4 versehen,
die mindestens eine Treibstange 5 aufweist, die mit mindestens einem Treibstangenelement
6 versehen ist, welches als Schließzapfen 7 ausgebildet ist. Die Treibstange 5 kann
mittels einer Griffhandhabe (nicht dargestellt) manuell verlagert werden. Die Stelle,
an der sich die Griffhandhabe befindet, ist mit Pfeil 8 gekennzeichnet. Der mindestens
eine Schließzapfen 7 arbeitet mit einem Schließblech zusammen, das sich am Blendrahmen
2 befindet und dessen Position mittels des Pfeiles 9 angedeutet wird. Vorzugsweise
werden mindestens zwei Schließzapfen verwendet. Die Verriegelungseinrichtung 4 gehört
einem Beschlag 10 an, mit dem - auf manuelle Weise - das Dreh-Kipp-Fenster 1 verriegelt
und entriegelt werden kann, indem der mindestens eine Schließzapfen 7 in das Schließblech
eintritt oder aus diesem herausfährt. Hierzu wird mit der nicht dargestellten Griffhandhabe
die Treibstange 5 entsprechend verlagert. Ferner lässt sich der Dreh-Kipp-Flügel 3
sowohl um eine horizontale Achse kippen - wie in Figur 1 dargestellt - als auch um
eine vertikale Achse öffnen (Drehöffnen). Zusätzlich zum Beschlag 10 ist eine Ausstellvorrichtung
11 vorhanden, die ein Basisteil 12 aufweist, das am Blendrahmen 2 befestigt ist. Die
Ausstellvorrichtung 11 besitzt eine Ausstellschere 13, mit der der Dreh-Kipp-Flügel
3 entriegelt und von der geschlossenen Stellung in die in Figur 1 dargestellte Kippstellung
verbracht werden kann und mit der - aus der Kippstellung - wieder die geschlossene
Stellung des Dreh-Kipp-Flügels 3 herbeiführbar ist und anschließend eine Verriegelung
durchgeführt werden kann. Diese Ausstellscheren-Funktion erfolgt mittels einer motorischen
Antriebsvorrichtung 14, die sich im Basisteil 12 befindet. Die Anordnung ist derart
getroffen, dass sowohl eine manuelle als auch eine motorische Dreh-Kipp-Flügel-Verlagerung
möglich ist. Wird das Dreh-Kipp-Fenster 1 manuell bedient, so lassen sich folgende
Funktionen manuell herbeiführten: Verriegeln, Entriegeln, Drehöffnen, Kippöffnen sowie
Schließen aus dem Drehöffnen als auch Schließen aus dem Kippöffnen. Mittels der Ausstellvorrichtung
11 lassen sich motorisch folgende Zustände herbeiführen: Entriegeln, Verriegeln, Kippöffnen
und Schließen aus der Kippöffnungsstellung.
[0020] Für ein automatisiert erfolgendes Verbinden der Ausstellschere 13 mit der Verriegelungseinrichtung
4 des Dreh-Kipp-Flügels 3 ist eine an einem Ausstellarm 15 der Ausstellschere 13 angeordnete
Verbindungsgliedanordnung 16 vorgesehen, die am Treibstangenelement 6, also am Schließzapfen
7, angreift. Diese Verbindung lässt sich automatisiert auch trennen, das heißt es
besteht zwischen Verbindungsgliedanordnung 16 und Schließzapfen 7 in bestimmten Betriebspositionen
keine Verbindung. Soll der Dreh-Kipp-Flügel 3 manuell betätigt werden, so liegt keine
Verbindung vor. Soll die Betätigung des Dreh-Kipp-Flügels 3 mittels der motorischen
Antriebsvorrichtung 14 durchgeführt werden, so wird die erwähnte Verbindung automatisch
hergestellt. Der Figur 1 ist ferner entnehmbar, dass die Ausstellvorrichtung 11 einen
Haltearm 17 aufweist, wobei Haltearm 17 und Ausstellarm 15 die Ausstellschere 13 bilden.
[0021] Die Figur 2 zeigt einige Bauelemente des sich in geöffneter Stellung befindlichen
Basisteils 12 der Ausstellvorrichtung 11. Auf einer Grundplatte 18 ist ein die motorische
Antriebsvorrichtung 14 bildender Elektromotor angeordnet, der eine Gewindestange 19
sowohl linksherum als auch rechtsherum drehen kann. Eine Nuss 20, die mit der Gewindestange
19 kämmt, wird durch den Betrieb der Antriebsvorrichtung 14 in Abhängigkeit von der
Drehrichtung gemäß Doppelpfeil 21 hin- oder hergefahren. Mit der Nuss 20 ist drehbeweglich
der eine Endbereich 22 des Ausstellarms 15 verbunden. Ein Endbereich 23' des Haltearms
17 ist drehbeweglich mit der Grundplatte 18 verbunden (in Figur 2 nicht im Einzelnen
erkennbar). In den Figuren 1 und 2 ist ferner die konkrete Ausbildung der Verbindungsgliedanordnung
16 nicht dargestellt.
[0022] Der Figur 2 lässt sich entnehmen, dass durch den Betrieb der motorischen Antriebsvorrichtung
14 die Ausstellschere 13 ein- und ausgefahren werden kann, sodass ein von der Verbindungsgliedanordnung
16 gehaltener Schließzapfen 7 der Treibstange 5 des Dreh-Kipp-Flügels 3 (in Figur
2 nicht dargestellt) entsprechend mitverlagert wird, um eine Kippöffnungsstellung
oder eine Schließstellung aus der Kippöffnungsstellung herbeizuführen.
[0023] Gemäß der Figuren 3 bis 8 weist der Haltearm 17 der Ausstellschere 13 ein erstes
Langloch 23 auf, indem ein erster Zapfen 24, der am Ausstellarm 15 befestigt ist,
geführt wird. An dem Haltearm 17 ist ein zweiter Zapfen 25 befestigt, der in einem
zweiten Langloch 26 des Ausstellarms 15 geführt wird, wobei die Rückansicht gemäß
Figur 5 zeigt, dass der zweite Zapfen 25 als Pilzzapfen mit einem verdickten Kopf
27 ausgebildet ist, sodass Haltearm 17 und Ausstellarm 15 beweglich, jedoch unverlierbar
miteinander verbunden sind.
[0024] Der Figur 3 ist zu entnehmen, dass das erste Langloch 23 einen geradlinigen Verlauf
aufweist und sich in Richtung der Längserstreckung des Haltearms 17 erstreckt. Das
erste Langloch 23 befindet sich zwischen einem freien Ende 28 des Haltearms 17 und
dem zweiten Zapfen 25. Im Endbereich 23' des Haltearms 17 befindet sich ein Pilzzapfen
29', der schwenkbar und gegebenenfalls verschiebbar mit der Basisplatte 18 (Figur
2) verbunden ist.
[0025] Gemäß der Unteransicht der Ausstellschere 13 der Figur 5 weist das zweite Langloch
26 einen geradlinigen Abschnitt 29 auf, der zwischen einer Kröpfung 30 des Ausstellarms
15 und dem ersten Zapfen 24 liegt und sich in Längserstreckung des Ausstellarms 15
erstreckt. An den geradlinigen Abschnitt 29 schließt sich ein teilkreisförmiger Abschnitt
31 des zweiten Langlochs 26 übergangslos an, wobei im Mittelpunkt des gedachten Teilkreises
des teilkreisförmigen Abschnitts 31 der erste Zapfen 24 liegt. Wie erkennbar, kann
der zweite Zapfen 25 das gesamte zweite Langloch durchlaufen, also sich im geradlinigen
Abschnitt 29 oder im teilkreisförmigen Abschnitt 31 befinden. Befindet er sich in
dem geradlinigen Abschnitt 29, so sind Haltearm 17 und Ausstellarm 15 verschieblich
aneinandergeführt, wobei diese beiden Arme etwa parallel zueinander verlaufen.
[0026] Befindet sich der zweite Zapfen 25 in dem teilkreisförmigen Abschnitt 31, so verschwenken
Haltearm 17 und Ausstellarm 15 um den ersten Zapfen 24 relativ zueinander. Bei dem
erwähnten Verschieben erfolgt - wie nachstehend noch näher beschrieben wird - eine
Kopplung oder Entkopplung der Verbindungsgliedanordnung 16 mit dem Schließzapfen 7;
bei dem erwähnten Verschwenken wird die Ausstellschere 13 ein- beziehungsweise ausgefahren,
um den Dreh-Kipp-Flügel 3 zu kippöffnen oder aus der Kippöffnungsstellung zu schließen.
Im der Verbindungsgliedanordnung 16 gegenüberliegenden Endbereich 32 weist der Ausstellarm
15 eine Lagerbohrung 33 zur Lagerung an der Nuss 20 auf.
[0027] Die Verbindungsgliedanordnung 16 weist einen Schieber 34 auf, der entlang einer Betätigungsstange
35 in Längserstreckungsrichtung des Ausstellarms 15 gemäß Doppelpfeil 36 verschiebbar
ist. Die Betätigungsstange 35 ist längsverschieblich in einem Auge 37 gelagert, das
an dem Ausstellarm 15 befestigt ist. Die Betätigungsstange 35 weist ein hakenförmiges
Ende 38 auf, das in eine Bohrung 39 eines Verbindungsglieds 40 drehbeweglich eingreift.
Das Verbindungsglied 40 ist als Fanghaken 41 ausgebildet, der um einen Bolzen 42 schwenkbeweglich
am Ausstellarm 15 gelagert ist. Da die Bohrung 39 beabstandet zum Bolzen 42 derart
liegt, dass ein Exzenterantrieb ausgebildet ist, lässt sich durch ein Längsverschieben
der Betätigungsstange 35 der Fanghaken 41 durch Verschwenken öffnen und schließen.
An dem Haltearm 17 ist im Endbereich 23' eine Beaufschlagungsfläche 43 ausgebildet,
die - wie nachstehend noch näher ausgeführt werden wird - mit dem Schieber 34 in bestimmten
Betriebssituationen zusammenwirkt, um die Öffnungs- und Schließbewegung des Fanghakens
41 herbeizuführen.
[0028] In der Figur 3 liegt eine Stellung der Ausstellschere 13 vor, bei der Ausstellarm
15 und Haltearm 17 etwa parallel zueinander verlaufen, wobei sich der erste Zapfen
24 im ersten Langloch 23 und der zweite Zapfen 25 im geradlinigen Abschnitt 29 des
zweiten Langlochs 26 befinden. Wie nachstehend noch näher erläutert werden wird, lässt
sich mittels der aus Figur 2 hervorgehenden Antriebseinrichtung der Haltearm 17 relativ
zum Ausstellarm 15 derart verschieben, dass die Beaufschlagungsfläche 43 mit dem Schieber
34 zusammenwirkt. In der Figur 4 ist eine Stellung der Ausstellschere 13 gezeigt,
die durch ein entsprechendes Verfahren der nicht mitdargestellten Antriebseinrichtung
gemäß Figur 2 herbeigeführt wurde, derart, dass der Ausstellarm 15 einen Teilwinkel
verschwenkt wurde und demzufolge - bei entsprechender Kupplung mit dem Dreh-Kipp-Flügel
3 - diesen einen Teilbereich kippgeöffnet hat. Die Figur 6 zeigt die maximale Ausschwenkstellung
des Ausstellarms 15, sodass beim Dreh-Kipp-Flügel 3 die maximale Kippöffnungsstellung
vorliegt. In entsprechender Weise lässt sich der Ausstellarm 15 wieder motorisch einfahren.
Beim Ein- und Ausfahren des Ausstellarms 15 bewegt sich der zweite Zapfen 25 im teilkreisförmigen
Abschnitt 31 des zweiten Langlochs 26 und der erste Zapfen 24 bildet die Drehachse
für diese Schwenkbewegung.
[0029] Gemäß der Figuren 7 bis 9 soll nachstehend auf Details der Verbindungsgliedanordnung
16 eingegangen werden. Die Figur 7 zeigt den Fanghaken 41 in geschlossener und die
Figur 8 den Fanghaken 41 in geöffneter Stellung.
[0030] Das freie Ende 44 des Ausstellarms 15 weist ein gabelförmiges Ende 45 mit einer randoffenen
Aufnahme 46 auf, wobei sich in Schließstellung der Fanghaken 41 mit seinem hakenförmigen
Ende 47 mit dem einen Gabelzinken 48 des gabelförmigen Endes 49 etwa deckt (Figur
7). Das hakenförmige Ende 47 weist allerdings einen Fortsatz 49 auf, der in der Darstellung
der Figur 7 die randoffene Ausnehmung 46 über ihre Mitte hinaus verschließt und für
das Einfangen des Schließzapfens 7 der Treibstange 5 einen Hintergriff bildet.
[0031] Der Schieber 34 weist eine U-förmige Gestalt auf, wobei sich innerhalb des U's das
Auge 37 befindet. Zwischen dem Auge 37 und einer Innenseite 50 der Innenöffnung 51
des U's befindet sich eine Schließfeder 52, die als Schraubenfeder ausgebildet ist
und einen entsprechenden Abschnitt der Betätigungsstange 35 umwendelt. Zwischen einer
dem Fanghaken 41 zugekehrten Stirnwand 53 des Schiebers 34, der vorzugsweise aus verschleißfestem
Kunststoff hergestellt ist, und einer Abbiegung 54 der Betätigungsstange 35 befindet
sich eine Öffnungsfeder 55, die einen entsprechenden Abschnitt der Betätigungsstange
35 umwendelt und als Schraubenfeder ausgebildet ist. Sowohl die Schließfeder 52 als
auch die Öffnungsfeder 55 sind als Schraubendruckfedern ausgebildet.
[0032] Am Endbereich 23' weist der Haltearm 17 eine Auflaufschräge 56 auf, die von der Oberseite
57 ansteigend bis zur Unterseite 58 des Haltearms 17 verläuft. Diese Auflaufschräge
56 bildet einen Teil der bereits erwähnten Beaufschlagungsfläche 43. Der andere Teil
der Beaufschlagungsfläche 43 wird von einem entsprechenden, sich an die Auflaufschräge
56 anschließenden Abschnitt der Unterseite 58 des Haltearms 17 gebildet. Die Figur
9 verdeutlicht den Bereich des Schiebers 34, der - bei entsprechender Stellung von
Ausstellarm 15 und Haltearm 17 - mit der Beaufschlagungsfläche 43 zusammenwirkt. Um
diesen Bereich besser erkennen zu können, wurde der Schieber 34 in der Figur 9 gedreht
dargestellt, und zwar um 180° um den das Auge 37 aufweisenden Stutzen 59 gedreht.
Von der der Stirnwand 53 gegenüberliegenden Stirnwand 60 des Schiebers 34 geht eine
erste Auflaufschräge 61 aus, an die eine zweite Auflaufschräge 62 anschließt, die
bis über die Innenöffnung 51 hinaus auf der Oberseite 63 des Schiebers 34 ausgebildet
ist.
[0033] Der Figur 7 ist zu entnehmen, dass aufgrund der Kröpfung 30 der Ausstellarm 15 einen
tieferliegenden Bereich 64 und einen höherliegenden Bereich 65 aufweist, wobei sich
im tieferliegenden Bereich 64 die Verbindungsgliedanordnung 16 und im höherliegenden
Bereich 65 die Lagerung des Haltearms 17 am Ausstellarm 15 befindet.
[0034] Es ergibt sich folgende Funktion: Um ein Öffnen des Fanghakens 41 herbeizuführen,
wird mittels der motorischen Antriebsvorrichtung 14 der Haltearm 17 bei geschlossener
Ausstellschere 13 gemäß der Folge der Figuren 7 und 8 derart verschoben, dass die
Auflaufschräge 56 der Beaufschlagungsfläche 43 gegen die erste Auflaufschräge 61 tritt,
wodurch der Schieber 34 in Richtung auf das freie Ende 44 des Ausstellarms 15 verlagert
wird. Die beiden aufeinandertreffenden Auflaufschrägen 56 und 61 gleiten noch nicht
übereinander, sondern liegen gegeneinander an, sodass eine Mitnahme des Schiebers
34 durch die Bewegung des Haltearms 17 erfolgt. Dem Schieber 34 ist - gemäß Figur
7 - ein Durchbruch 66 im Ausstellarm 15 derart zugeordnet, dass sich der Durchbruch
66 bei nicht von dem Haltearm 16 beaufschlagter Stellung des Schiebers 34 derart erstreckt,
dass er über die Stirnseite 53 hinausragt und im Bereich der Stirnseite 60 unterhalb
des Schiebers 34 liegt. Hierzu wird ausdrücklich auf Figur 5 verwiesen. Der der Stirnwand
60 zugeordnete Bereich des Durchbruchs 66 geht von der Oberseite 67 des Ausstellarms
15 in Form einer Ablaufschräge (in den Figuren nicht ersichtlich) aus und verläuft
bis zur Unterseite 68. Solange sich der Schieber 34 in der aus den Figuren 5 und 7
hervorgehenden Stellung befindet, stützt die Oberseite 67 die Unterseite des Schiebers
34 in der Zone der Stirnwand 60 ab. Wird jedoch mittels der Auflaufschrägen 56, die
mit der Auflaufschräge 61 zusammenwirkt, der Schieber 34 in Richtung auf das freie
Ende 44 bewegt, so fährt die Unterseite des Schiebers 34 die Ablaufschräge am Rand
des Langlochs 66 herunter, sodass es zu einem Verkippen des Schiebers 34 um die Betätigungsstange
35 kommt. Dieses Verkippen ist in der Figur 8 mit dem Kipppfeil 69 verdeutlicht. Im
Zuge der weiteren Verschiebebewegung taucht der entsprechende Randbereich der Unterseite
des Schiebers 34 in den Durchbruch 66 durch die Kippbewegung ein, mit der Folge, dass
die Auflaufschräge 56 auf die zweite Auflaufschräge 62 des Schiebers 34 auflaufen
kann und dass im Zuge der weiteren Bewegung ein Teil der Unterseite 58 des Haltearms
17 die zweite Auflaufschräge 62 und gegebenenfalls die Oberseite 63 des Schiebers
34 beaufschlagt und den Schieber 34 in der durch das Kippen herbeigeführten Querverlagerungsstellung
hält. Mithin kann ein Abschnitt des Haltearms 17 den Schieber 34 überfahren. Durch
die Verschiebung des Schiebers 34 wird über die Öffnungsfeder 55, die sich an der
Stirnwand 53 und der Abbiegung 54 abstützt, die Betätigungsstange 35 mitgenommen,
die mit ihrem hakenförmigen Ende 38 exzenterartig den Fanghaken 41 in Richtung des
aus der Figur 7 hervorgehenden Pfeils 70 verschwenkt, sodass er gemäß Figur 8 die
Offenstellung einnimmt. Da die Betätigungsstange 35 an ihrem dem hakenförmigen Ende
38 gegenüberliegenden Ende 71 mit einer Klemmscheibe 72 versehen ist, die unverschieblich
mit der Betätigungsstange 35 verbunden ist und sich an der Stirnwand 60 abstützt,
wird bei einem Zurückfahren des Haltearms 17 relativ zum Ausstellarm 15 der Schieber
34 wieder freigegeben, wobei die zuvor bei der Öffnungsbewegung des Fanghakens 41
komprimierte Schließfeder 52 eine Rückverlagerung des Schiebers 34 von der aus der
Figur 8 hervorgehenden Stellung in die Stellung der Figur 7 bewirkt, mit der Folge,
dass der Fanghaken 41 wieder seine Schließstellung einnimmt.
[0035] Um den Dreh-Kipp-Flügel 3 in Drehöffnungsstellung oder in Kippöffnungsstellung auf
manuellem Wege zu verbringen, ist die Treibstange mit einer entsprechenden Drehhandhabe
manuell zu verlagern, um den Schließzapfen 7 zu entriegeln. Anschließend kann dann
das Fenster in Drehöffnungsstellung oder Kippöffnungsstellung manuell verbracht werden.
Es ist ferner manuell möglich, aus der Drehöffnungsstellung oder Kippöffnungsstellung
den Dreh-Kipp-Flügel 3 zu schließen und anschließend wieder zu verriegeln. Bei diesem
Vorgang steht der Fanghaken 41 nicht in Fangkontakt mit dem Schließzapfen 7. Soll
eine automatische, also motorische Kippstellung mittels der Ausstellvorrichtung 11
herbeigeführt werden, so wird zunächst der Schließzapfen 7 von dem Fanghaken 41 gefangen
und mittels der motorischen Antriebsvorrichtung 14 aus der Verriegelungsstellung in
die Entriegelungsstellung verlagert. Dies erfolgt dadurch, dass sich - gemäß Figur
8 - der Ausstellarm 15 nach rechts bewegt, wobei gleichzeitig eine Relativverschiebung
zwischen Haltearm 17 und Ausstellarm 15 derart stattfindet, dass der Schieber 34 von
dem Haltearm 17 freigegeben wird und demzufolge der Fanghaken 41 schließt. Im Zuge
der weiteren Relativverschiebung zwischen Ausstellarm 15 und Haltearm 17 gelangt der
zweite Zapfen 25 in den teilkreisförmigen Abschnitt 31 des zweiten Langlochs 26, wodurch
die Scherenbewegung der Ausstellschere 13 eingeleitet wird. Da der Schließzapfen 7
vom Fanghaken 41 gefangen ist, liegt eine "feste" Verbindung zwischen den genannten
Elementen vor, wobei sich der Schließzapfen 7 jedoch innerhalb der Fangöffnung des
Fanghakens 41 verdrehen kann. Demzufolge wird im Zuge der weiteren Bewegung der Dreh-Kipp-Flügel
3 des Dreh-Kipp-Fensters 1 kippgeöffnet, bis die Maximalstellung gemäß Figur 6 vorliegt.
Soll der Dreh-Kipp-Flügel 3 wieder geschlossen werden, so führt die motorische Antriebsvorrichtung
14 eine Schließbewegung der Ausstellschere 13 durch, bis schließlich - nach Erreichen
der geschlossenen Stellung des Dreh-Kipp-Flügels 3 - von dem Fortsatz 49 des Fanghakens
41 der Schließzapfen 7 aus seiner Entriegelungsstellung wieder in die Verriegelungsstellung
verbracht wird. Am Ende dieser Bewegung ist der durch den Fortsatz 47 bewirkte Hintergriff
noch derart stark wirksam, dass der Fanghaken 41 nicht öffnen kann. Das Öffnen des
Hakens 41 kann aber dadurch herbeigeführt werden, dass eine leichte Reversierbewegung
stattfindet (durchgeführt von der motorischen Antriebsvorrichtung 14), sodass der
Hintergriff gelockert und der Fanghaken 41 öffnen kann. Nunmehr liegt der Schließzapfen
7 noch in der Aufnahme 46 ein, kann jedoch - beispielsweise wenn nunmehr eine manuelle
Bedienung erfolgen soll - aus dieser nach rechts (Figur 8) herausfahren, um seine
Verriegelungsstellung wieder zu verlassen.
[0036] Die Erfindung besicht sich auch auf den Einsatz bei Kipp-Dreh-Fenster.
1. Ausstellvorrichtung für einen eine Verriegelungseinrichtung (4) mit mindestens einem
Treibstangenelement (6) aufweisenden Kipp-Flügel, insbesondere Dreh-Kipp-Flügel, eines
Fensters, einer Tür oder dergleichen, mit einem am Blendrahmen befestigbaren Basisteil
(12), an dem eine mittels einer motorischen Antriebsvorrichtung (14) betätigbare Ausstellschere
(13) gelagert ist, die einen Ausstellarm (15) und einen Haltearm (17) aufweist, wobei
ein Endbereich (22) des Ausstellarms (15) am Basisteil (12) drehbeweglich verbunden
ist und die Ausstellschere (13) eine betätigbare Verbindungsgliedanordnung (16) am
anderen Endbereich des Ausstellarms (15) aufweist, wobei die Verbindungsgliedanordnung
(16) mit dem Treibstangenelement (6) automatisiert verbindbar und automatisiert von
diesem trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltearm (17) zur betätigenden Beaufschlagung der Verbindungsgliedanordnung (16)
verschieblich und zum Verschwenken des Ausstellarms (15) schwenkbar mit dem Ausstellarm
(15) verbunden ist.
2. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Haltearm (17) und Ausstellarm (15) von mindestens einer,
vorzugsweise von zwei Langloch-Zapfenverbindung(en) gebildet ist/sind.
3. Ausstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Haltearm (17) und Ausstellarm (15) zwei Teile bilden, wobei an einem ersten Teil
ein erster Zapfen (24) befestigt ist, der mit einem ersten Langloch (23) des anderen,
zweiten Teils zusammenwirkt und an dem zweiten Teil ein zweiter Zapfen (25) befestigt
ist, der mit einem zweiten Langloch (26) des ersten Teils zusammenwirkt.
4. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder das zweite Langloch (23,26) einen teilkreisförmigen Abschnitt (31)
für die Schwenkbewegung des Ausstellarms (15) aufweist.
5. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 3-4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste oder der zweite Zapfen (24,25) im Mittelpunkt des Teilkreises des teilkreisförmigen
Abschnitts (31) liegt.
6. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zapfen (24) etwa in Verlängerung des zweiten Langlochs (26) und dass der
zweite Zapfen (25) etwa in Verlängerung des ersten Langlochs (23) liegt.
7. Ausstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltearm (17) eine Beaufschlagungsfläche (43) aufweist, die mit der Verbindungsgliedanordnung
(16) zu deren Betätigung zusammenwirkt.
8. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der Verbindungsgliedanordnung (16) die Beaufschlagungsfläche (43) durch
Schiebeverlagerung des Haltearms (17) in Formschlussmitnahme mit einem Schieber (34)
der Verbindungsgliedanordnung (16) tritt.
9. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei weiterer Schiebeverlagerung der Beaufschlagungsfläche (43) der Schieber (34)
eine Querverlagerungsbewegung durchführt.
10. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei noch weiterer Schiebeverlagerung der Beaufschlagungsfläche (43) der Schieber
(34) in Querverlagerungsstellung von der Beaufschlagungsfläche (43) gehalten bleibt,
wobei sich ein Abschnitt des Haltearms (17), insbesondere ein Abschnitt seiner Rückseite,
über einen Abschnitt des Schiebers (34) schiebt.
11. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstellarm (15) eine Kröpfung (30) aufweist, die zu einem höherliegenden Bereich
(65) und zu einem tieferliegenden Bereich (64) des Ausstellarms (15) führt, wobei
sich auf dem höherliegenden Bereich (65) die Lagerung des Haltearms (17) befindet
und die Verbindungsgliedanordnung (16) auf dem tieferliegenden Bereich (64) des Ausstellarms
(15) angeordnet ist.
12. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (34) auf einer Betätigungsstange (35) verschieblich gelagert ist und
dass die Betätigungsstange (35) verschieblich am Ausstellarm (15) gelagert ist.
13. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (35) mit einem verschwenkbaren Verbindungsglied (40) der Verbindungsgliedanordnung
(16) zu dessen Verschwenken in eine Öffnungsstellung oder eine Schließstellung verbunden
ist.
14. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (40) ein Fanghaken (41) für das Treibstangenelement (6) ist.
15. Ausstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibstangenelement (6) ein Schließzapfen (7) ist.
16. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (34) über eine Öffnungsfeder (55) die Betätigungsstange (35) verlagert.
17. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsfeder (55) eine erste Schraubenfeder ist, die einen ersten Abschnitt
der Betätigungsstange (35) umwendelt.
18. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 14, gekennzeichnet durch eine Schließfeder (52), die das Verbindungsglied (40) in Schließstellung drängt.
19. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfeder (52) eine zweite Schraubenfeder ist, die einen zweiten Abschnitt
der Betätigungsstange (35) umwendelt.
20. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfeder (52) den Schieber (34) beaufschlagt und dass der Schieber (34) die
Betätigungsstange (35) in Richtung der Schließstellung beaufschlagt.
1. An opening apparatus for a hopper sash comprising a locking device (4) with at least
one driving rod element (6), in particular for a tilt-turn sash of a window, a door
or the like, comprising a basic part (12) which can be attached to the frame, wherein
an arm operator (13) which can be actuated by means of a motor-driven driving device
(14) is mounted to said basic part (12), said arm operator (13) comprising an opening
arm (15) and a holding arm (17), wherein an end region (22) of the opening arm (15)
is rotatably connected to the basic part (12) and the arm operator (13) comprises
an actuatable connecting link arrangement (16) at the other end region of the opening
arm (15), wherein the connecting link arrangement (16) can be connected to the driving
rod element (6) in an automated manner and separated therefrom in an automated manner,
characterized in that the holding arm (17) is connected to the opening arm (15) in a sliding manner for
actuating action on the connecting link arrangement (16) and in a pivoting manner
for swiveling the opening arm (15).
2. The opening apparatus according to claim 1, characterized in that the connection between the holding arm (17) and the opening arm (15) is formed by
at least one, preferably two elongated slot-pin connection(s).
3. The opening apparatus according to anyone of the preceding claims, characterized in that the holding arm (17) and the opening arm (15) form two parts, wherein a first pin
(24) is attached to a first part, said first pin (24) cooperating with a first elongated
slot (23) of the other, second part, and wherein a second pin (25) is attached to
the second part, said second pin (25) cooperating with a second elongated slot (26)
of the first part.
4. The opening apparatus according to Claim 3, characterized in that the first or the second elongated slot (23, 26) comprises a section (31) having the
shape of a pitch circle for the swivelling movement of the opening arm (15).
5. The opening apparatus according to anyone of Claims 3 to 4, characterized in that the first or the second pin (24, 25) is positioned in the center point of the pitch
circle of the section (31) having the shape of a pitch circle.
6. The opening apparatus according to anyone of Claims 3 to 5, characterized in that the first pin (24) is positioned approximately in the extension of the second elongated
slot (26) and the second pin (25) is positioned approximately in the extension of
the first elongated slot (23).
7. The opening apparatus according to anyone of the preceding claims, characterized in that the holding arm (17) comprises an action face (43) which cooperates with the connecting
link arrangement (16) to achieve the latter's actuation.
8. The opening apparatus according to Claim 7, characterized in that, in order to open the connecting link arrangement (16), the action face (43) enters
into a positive drive with a slider (34) of the connecting link arrangement (16) through
a sliding displacement of the holding arm (17).
9. The opening apparatus according to Claim 8, characterized in that the slider (34) makes a transverse displacement movement if the sliding displacement
of the application face (43) is continued.
10. The opening apparatus according to Claim 9, characterized in that, if the sliding displacement of the action face (43) is continued even further, the
slider (34) remains held in its transverse displacement position by the action face
(43), wherein a section of the holding arm (17), in particular a section of the reverse
side thereof, slides over a section of the slider (34).
11. The opening apparatus according to anyone of Claims 8 to 10, characterized in that the opening arm (15) comprises a shoulder (30) extending to a higher-level region
(65) and to a lower-level region (64) of the opening arm (15), wherein the mounting
of the holding arm (17) is positioned on the higher-level region (65) and the connecting
link arrangement (16) is arranged on the lower-level region (64) of the opening arm
(15).
12. The opening apparatus according to anyone of Claims 8 to 11, characterized in that the slider (34) is supported on an actuation rod (35) in a sliding manner and that
the actuation rod (35) is supported on the opening arm (15) in a sliding manner.
13. The opening apparatus according to Claim 12, characterized in that the actuation rod (35) is connected to a pivoting connecting link (40) of the connecting
link arrangement (16) to swivel the latter into an opening position or a closing position.
14. The opening apparatus according to Claim 13, characterized in that the connecting link (40) is a catch hook (41) for the driving rod element (6).
15. The opening apparatus according to anyone of the preceding claims, characterized in that the driving rod element (6) is a locking pin (7).
16. The opening apparatus according to anyone of Claims 8 to 14, characterized in that the slider (34) displaces the actuation rod (35) via an opening spring (55).
17. The opening apparatus according to Claim 16, characterized in that the opening spring (55) is a first coil spring which surrounds a first section of
the actuation rod (35) in a helical manner.
18. The opening apparatus according to anyone of Claim 13 to 14, characterized by a closing spring (52) which forces the connecting link (40) into the closing position.
19. The opening apparatus according to Claim 18, characterized in that the closing spring (52) is a second coil spring which surrounds a second section
of the actuation rod (35) in a helical manner.
20. The opening apparatus according to anyone of Claims 18 to 19, characterized in that the closing spring (52) acts upon the slider (34) and that the slider (34) acts upon
the actuation rod (35) in the direction of the closing position.
1. Dispositif d'orientation pour un battant basculant présentant un dispositif de verrouillage
(4) avec au moins un élément de bielle (6), notamment un battant basculant rotatif,
d'une fenêtre, d'une porte ou similaire, comprenant une partie de base (12) pouvant
être fixée à la traverse dormante sur laquelle un ciseau de projection (13) pouvant
être actionné au moyen d'un dispositif d'entraînement motorisé (14) est logé, lequel
ciseau présente un bras de projection (15) et un bras de support (17), une zone d'extrémité
(22) du bras de projection (15) étant reliée à rotation à la partie de base (12) et
le ciseau de projection (13) présentant un agencement d'éléments de connexion (16)
pouvant être actionné sur l'autre zone d'extrémité du bras de projection (15), l'agencement
d'éléments de connexion (16) pouvant être relié de manière automatisée à l'élément
de bielle (6) et pouvant être séparé de celui-ci de manière automatisée, caractérisé en ce que le bras de support (17) est relié au bras de projection (15) à coulissement pour
la sollicitation d'actionnement de l'agencement d'éléments de connexion (16) et à
pivotement pour le pivotement du bras de projection (15).
2. Dispositif d'orientation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la connexion entre le bras de support (17) et le bras de projection (15) est formée
par au moins un, de préférence par deux assemblage(s) à trou oblong et tenon.
3. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bras de support (17) et le bras de projection (15) forment deux parties, un premier
tenon (24) étant fixé à une première partie, lequel coopère avec un premier trou oblong
(23) de l'autre, deuxième partie et un second tenon (25) étant fixé à la seconde partie,
lequel coopère avec un second trou oblong (26) de la première partie.
4. Dispositif d'orientation selon la revendication 3, caractérisé en ce que le premier ou le second trou oblong (23, 26) présente une portion partiellement circulaire
(31) pour le pivotement du bras de projection (15).
5. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que le premier ou le second tenon (24, 25) se situe au centre du cercle partiel de la
portion partiellement circulaire (31).
6. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le premier tenon (24) se situe approximativement dans le prolongement du second trou
oblong (26) et que le second tenon (25) se situe approximativement dans le prolongement
du premier trou oblong (23).
7. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bras de support (17) présente une surface de sollicitation (43) qui coopère avec
l'agencement d'éléments de connexion (16) pour son actionnement.
8. Dispositif d'orientation selon la revendication 7, caractérisé en ce que la surface de sollicitation (43) entre en entraînement géométrique avec un coulisseau
(34) de l'agencement d'éléments de connexion (16) par le coulissement du bras de support
(17) pour l'ouverture de l'agencement d'éléments de connexion (16).
9. Dispositif d'orientation selon la revendication 8, caractérisé en ce que le coulisseau (34) exécute un mouvement de déplacement transversal en cas de coulissement
supplémentaire de la surface de sollicitation (43).
10. Dispositif d'orientation selon la revendication 9, caractérisé en ce que le coulisseau (34) est retenu par la surface de sollicitation (43) dans une position
de déplacement transversal en cas de coulissement encore supplémentaire de la surface
de sollicitation (43), une portion du bras de support (17), notamment une portion
de son côté arrière, coulissant au-dessus d'une portion du coulisseau (34).
11. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le bras de projection (15) présente un coude (30) qui conduit à une zone supérieure
(65) et à une zone inférieure (64) du bras de projection (15), le logement du bras
de support (17) se trouvant sur la zone supérieure (65) et l'agencement d'éléments
de connexion (16) étant disposé sur la zone inférieure (64) du bras de projection
(15).
12. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le coulisseau (34) est logé à coulissement sur une barre d'actionnement (35) et que
la barre d'actionnement (35) est logée à coulissement sur le bras de projection (15).
13. Dispositif d'orientation selon la revendication 12, caractérisé en ce que la barre d'actionnement (35) est reliée à un élément de connexion pivotant (40) de
l'agencement d'éléments de connexion (16) pour son pivotement dans une position d'ouverture
ou une position de fermeture.
14. Dispositif d'orientation selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément de connexion (40) est un crochet d'arrêt (41) pour l'élément de bielle
(6).
15. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de bielle (6) est un tenon de fermeture (7).
16. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 8 à 14, caractérisé en ce que le coulisseau (34) déplace la barre d'actionnement (35) par le biais d'un ressort
d'ouverture (55).
17. Dispositif d'orientation selon la revendication 16, caractérisé en ce que le ressort d'ouverture (55) est un premier ressort cylindrique qui enroule une première
portion de la barre d'actionnement (35).
18. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 13 à 14, caractérisé par un ressort de fermeture (52) qui pousse l'élément de connexion (40) dans la position
de fermeture.
19. Dispositif d'orientation selon la revendication 18, caractérisé en ce que le ressort de fermeture (52) est un second ressort cylindrique qui enroule une seconde
portion de la barre d'actionnement (35).
20. Dispositif d'orientation selon l'une quelconque des revendications 18 à 19, caractérisé en ce que le ressort de fermeture (52) sollicite le coulisseau (34) et que le coulisseau (34)
sollicite la barre d'actionnement (35) dans la direction de la position de fermeture.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente