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(11) |
EP 1 802 227 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2011 Patentblatt 2011/23 |
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Anmeldetag: 28.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/010468 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/040012 (20.04.2006 Gazette 2006/16) |
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VERFAHREN ZUM TRANSPORT VON REINIGUNGSGUT DURCH EINE DURCHLAUFSPÜLMASCHINE UND DURCHLAUFSPÜLMASCHINE
METHOD FOR CONVEYING AN ITEM TO BE CLEANED THROUGH A CONVEYING DISHWASHING MACHINE
PROCEDE DE TRANSPORT DE PRODUIT A NETTOYER, A TRAVERS UNE MACHINE A LAVER CONTINUE
ET MACHINE A LAVER CONTINUE CORRESPONDANTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
08.10.2004 DE 102004049392
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.07.2007 Patentblatt 2007/27 |
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Patentinhaber: MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG |
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77652 Offenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- STREB, Michael
76473 Iffezheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes |
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Isenbruck Bösl Hörschler LLP
Eastsite One
Seckenheimer Landstrasse 4 68163 Mannheim 68163 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/53076 US-A- 2 966 914 US-A- 4 561 904
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US-A- 2 131 615 US-A- 3 221 754 US-A- 6 012 567
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Transport von Reinigungsgut durch
eine Durchlaufspülmaschine sowie eine Durchlaufspülmaschine, insbesondere auf eine
Korb-Transport-Geschirrspülmaschine mit kontinuierlichem Transport des Spülgutes.
Stand der Technik
[0002] Aus
WO 00 53076 ist eine Durchlaufgeschirrspülmaschine bekannt, welche eine Waschzone und eine Klarspülzone
umfasst, wobei zu reinigendes Reinigungsgut durch die Geschirrspülmaschine gefördert
wird und innerhalb der Waschzone mit einer Reinigungslösung besprüht wird. In der
sich an die Waschzone anschließenden Klarspülzone wird das gereinigte Geschirr klargespült.
Die Geschirrspülmaschine wird derart angetrieben, dass diese zyklisch arbeitet, wobei
innerhalb eines Arbeitszyklus eine Transportband mit einer Normalgeschwindigkeit betrieben
wird und der Waschzone Reinigungslösung zugeführt wird, der Klarspülzone hingegen
Frischwasser. Innerhalb eines Pausenzykluses wird die Fördereinrichtung in Gestalt
eines Transportbandes angehalten sowie die Versorgung von Frischwasser zur Klarspülzone
unterbrochen.
[0003] Die aus
WO 00 53076 bekannte Geschirrspülmaschine umfasst eine Waschzone, eine Klarspülzone und ein Transportband
zur Förderung von Reinigungsgut durch die Geschirrspülmaschine sowie Zuführeinrichtungen
zur Zufuhr von Reinigungslösung zur Waschzone sowie Düsen zum Aufspritzen von Klarspülwasser
innerhalb der Klarspülzone. Ferner ist eine Steuerungseinrichtung vorgesehen zur Steuerung
der Geschirrspülmaschine, wobei die Steuereinrichtung die Transporteinrichtung zyklisch
steuert. Mittels eines Timers der Steuerung der Waschzyklen wird erreicht, dass während
Reinigungsgut in Förderrichtung auf dem Transportband gefördert wird gleichzeitig
Reinigungslösung der Waschzone 3 zugeführt wird und Frischwasser zur Klarspülzone
zugeführt wird. Während eines Pausenzyklus steht das Transportband mit dem darauf
aufgenommenen Reinigungsgut still, während die Zufuhr von Frischwasser zur Klarspülzone
unterbrochen bleibt.
[0004] Gemäß dieser Lösung wird die Durchlaufgeschirrspülmaschine abgesehen von einem am
Einlauf und am Auslauf angeordneten Transportband von einem einzigen Transportband
durchzogen. Alle Zonen, seien es die Waschzone, die Reinigungszone sowie eine Klarspülzone
werden mit der gleichen Geschwindigkeit durchfahren. Gemäß dieser Lösung wird ein
zyklischer, nicht kontinuierlicher Transport des in der Durchlaufgeschirrspülmaschine
zu reinigenden Reinigungsgutes vorgeschlagen, wobei ein schneller Transport kurze
Einwirkzeiten nach sich zieht, während beim Anhalten der Transporteinrichtung lange
Einwirkzeiten erzielbar sind. Bei anderen Maschinen auf dem Markt wird das Spülgut
kontinuierlich durch die Maschine transportiert. Bei diesen Maschinen gibt die verfahrenstechnisch
langsamste Zone hinsichtlich der Transportgeschwindigkeit die Geschwindigkeit für
alle Zonen der Maschine vor.
[0005] US 2,131,615 A offenbart eine Geschirrspülmaschine, die einen Elektromotor aufweist, mit dem eine
Kette angetrieben wird. Der Elektromotor ist innerhalb eines Gehäuses angeordnet.
Dem Elektromotor ist ein im einzelnen nicht näher dargestelltes Reduziergetriebe zugeordnet.
An der Ausgangswelle des Reduziergetriebes ist ein weiteres Zahnrad angeordnet, welches
ebenfalls in die Kette eingreift. Mittels der Kette werden Körbe in Transportrichtung
entlang von Korbführungsmaschinen durch die Geschirrspülmaschine transportiert. Am
Ende der Geschirrspülmaschine wird Wasser über Austrittsdüsen versprüht. Es können
zwei Geschwindigkeiten realisiert werden, mit denen die das Spülgut aufnehmenden Körbe
durch die Waschzone transportiert werden, wobei das Spülgut mit einer höheren Geschwindigkeit
durch eine Klarspülzone transportiert werden kann.
[0006] US 3,221,754 A offenbart eine Spülmaschine, die eine endlose Kette aufweist die mittels eines Antriebes
angetrieben ist, sowie eine weitere endlose Kette umfasst, die mittels eines weiteren
Antriebes angetrieben wird. Über die beiden endlosen Ketten werden jeweils diesen
untergeordnete Ketten angetrieben. Über Durchmesser von Kettenlaufrädern können unterschiedliche
Transportgeschwindigkeiten eingestellt werden. So läuft eine intermittierend angetriebene
Förderkette schneller als eine kontinuierlich angetriebene Kette, so dass die intermittierend
angetriebene Kette die Ankunft eines Geschirrkorbes, der durch die kontinuierlich
angetriebene Kette bewegt wird, abwartet.
Darstellung der Erfindung
[0007] Ausgehend vom skizzierten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Durchlaufspülmaschine bereitzustellen, in welcher die Transportgeschwindigkeiten
durch die einzelnen Zonen der Durchlaufspülmaschine in optimaler Weise an die in den
jeweils einzelnen Zonen stattfindenden Prozessschritte angepasst ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 11 gelöst.
[0009] Dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren folgend, werden im Einlaufbereich sowie
im Auslaufbereich vorgesehene Transporteinrichtungen, sowie Transporteinrichtungen,
die gegebenenfalls einer vorhandenen Vorabräumung zugeordnet sind, sowie mindestens
einer Waschzone, mindestens einer Pumpenklarspülzone oder Frischwasserklarspülzone
sowie mindestens einer Trocknungszone zugeordnet sind, über Einzelantriebe unabhängig
voneinander angetrieben. Die Einzelantriebe werden mittels einer Steuerungseinrichtung
angesteuert. Durch entsprechende Vorgaben von der Steuerung können zum Beispiel die
dem Einlaufbereich zugeordnete Transporteinrichtung sowie die sich an den Einlaufbereich
anschließende Transporteinrichtung, die der ersten Waschzone bzw. der Vorabräumung
zugeordnet ist, mit einem langsameren, ersten Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben
werden, so dass das Reinigungsgut langsam in die Durchlaufspülmaschine einläuft. Hingegen
kann über entsprechende Ansteuerung der in einer Pumpenklarspülzone bzw. einer Frischwasserklarspülzone
angeordneten Transporteinrichtung mit einem zweiten, mittleren Transportgeschwindigkeitsniveau
erreicht werden, dass das Reinigungsgut, welches die Vorabräumung bzw. die Waschzone
passiert hat, mit einer höheren Geschwindigkeit durch die Pumpenklarspülzone bzw.
die Frischwasserklarspülzone transportiert werden kann. In den genannten Zonen, sei
es eine Pumpenklarspülzone bzw. eine Frischwasserklarspülzone, sind kürzere Einwirkzeiten
möglich.
[0010] Über die Steuerung der Durchlaufspülmaschine wird weiterhin die Transporteinrichtung,
die der Trocknungszone zugeordnet ist sowie die Transporteinrichtung, welche sich
im Auslaufbereich an die Trocknungszone anschließt, mit einem dritten Transportgeschwindigkeitsniveau
betrieben, da die Einwirkzeiten in der Trocknungszone, in der das gereinigte und klargespülte
Geschirr getrocknet wird, noch kürzer ausfallen können.
[0011] In dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren ist es bei entsprechender Auslegung
der Steuerung möglich, sämtliche Transporteinrichtungen mit diesen jeweils zugeordneten
Einzelantrieben in Gestalt von Elektromotoren zu betreiben. Daneben ist es weiterhin
auch möglich, einzelne Transporteinrichtungen zu Gruppen von Transporteinrichtungen
zusammenzufassen. So können zum Beispiel die Transporteinrichtung des Einlaufbereiches
sowie die sich an diese in Förderrichtung des Reinigungsgutes gesehen, anschließende
Transporteinrichtung der Vorabräumung bzw. bei nicht vorhandener Vorabräumung, der
ersten Waschzone zugeordneten Transporteinrichtung zu einer Gruppe zusammengefasst
werden. Ferner kann - wie oben bereits angeklungen ist - die Transporteinrichtung,
die der Trocknungszone zugeordnet ist, mit der Transporteinrichtung zu einer Gruppe
zusammengefasst werden, die dem Auslaufbereich zugeordnet ist.
[0012] Die der Durchlaufspülmaschine zugeordnete Steuerung ist so ausgelegt, dass diese
den Einzelantrieben der einzelnen Transporteinrichtungen oder den Gruppen von Transporteinrichtungen
zumindest zwei Transportgeschwindigkeitsniveaus aufprägt.
[0013] Die Transportgeschwindigkeitsniveaus, welche über die Steuerung der Durchlaufgeschirrspülmaschine
an den einzelnen Antrieben für die Transporteinrichtungen realisierbar sind, umfassen
bevorzugt ein erstes, langsames Transportgeschwindigkeitsniveau, um zum Beispiel die
Einwirkzeit der Reinigungslösung in der Vorabräumzone bzw. in der mindestens einen
Waschzone zu verlängern. Ferner kann ein zweites, mittleres Transportgeschwindigkeitsniveau
realisiert werden, welches zum Beispiel dem Einzelantrieb, der die der Pumpenklarspülzone
bzw. der Frischwasserklarspülzone zugeordnete Transporteinrichtung antreibt. In dieser
ist eine kürzere Einwirkzeit des Pumpenklarspülwassers bzw. des Frischwassers auf
das gereinigte Reinigungsgut möglich; ein Umstand, dem durch das zweite Transportgeschwindigkeitsniveau
für die Einzelantriebe Rechnung getragen werden kann. Daneben erlaubt die Steuerung
der Durchlaufgeschirrspülmaschine eine Ansteuerung eines Einzelantriebes mit einem
dritten Transportgeschwindigkeitsniveaus, in welchem die höchste Durchlaufgeschwindigkeit
des Reinigungsgutes durch die Durchlaufspülmaschine erreicht werden kann. Das dritte,
höchste Transportgeschwindigkeitsniveau lässt sich zum Beispiel innerhalb der Trocknungszone
an der dort vorgesehen Transporteinrichtung realisieren.
[0014] Die vorstehend erwähnten Transporteinrichtungen können als Kunststofftransportbänder,
Ketten, Riemen oder als Schubstangen mit Mitnahmeklinken ausgebildet werden. Die Erfindung
bezieht sich ferner auf eine Durchlaufspülmaschine, an welcher zumindest eine Waschzone,
mindestens eine Klarspülzone realisiert sind. An der Durchlaufspülmaschine können
darüber hinaus eine Vorabräumzone, ein Einlaufbereich, eine Trocknungszone sowie eine
Trocknungszone nachgeschalteter Auslaufbereich vorgesehen sein. Die Klarspülzone kann
sowohl als Pumpenklarspülzone als auch als Frischwasserklarspülzone beschaffen sein.
Die vorgeschlagene Durchlaufspülmaschine weist voneinander unabhängig ansteuerbare
Transporteinrichtungen auf, denen jeweils ein separater Einzelantrieb zugeordnet sind.
Daneben ist es auch möglich, einzelne Transporteinrichtungen von nacheinander geschalteten
Zonen, wie etwa Einlaufbereich und Vorabräumung bzw. Einlaufbereich und erste Waschzone
miteinander zu Gruppen zusammenzufassen, so dass gegebenenfalls ein Einzelantrieb
eingespart werden kann. Dies gilt in analoger Weise für den Auslaufbereich einer Durchlaufspülmaschine,
dessen Transporteinrichtung vorteilhafterweise mit der Transporteinrichtung gekoppelt
werden kann, die der Trocknungszone der Durchlaufspülmaschine zugeordnet ist.
[0015] Neben dem Zusammenfassen zu Gruppen von Einzelantrieben ist es auch möglich, einzelne
Transporteinrichtungen auf mechanischem Wege miteinander zu koppeln. Dazu bieten sich
zum Beispiel Kopplungen in Gestalt von Riementrieben und Kettentrieben an. Bei Einsatz
von Riementrieben bzw. Kettentrieben können in Bezug auf die Transportgeschwindigkeitsniveaus
durch Realisierung einer Übersetzung bzw. einer Untersetzung innerhalb einer Gruppe
von Transporteinrichtungen auch unterschiedliche Durchlaufgeschwindigkeiten eingestellt
werden. Anstelle von Riementrieben bzw. Kettentrieben können auch Kurbeltriebe eingesetzt
werden, über welche einander in Förderrichtung gegenüberliegende, den Transporteinrichtungen
zugeordnete Bänderrollen verbunden sein können. Je nach Anzahl der Kopplungsstellen
lassen sich 2 oder mehr bandförmige Transporteinrichtungen zusammenfassen, so dass
Einzelantriebe entfallen können.
[0016] Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagen Lösung lässt sich ein ressourcenschonender
Betrieb einer Durchlaufspülmaschine realisieren. Durch die angepasste Transportgeschwindigkeit
des Reinigungsgutes, abhängig von der in der jeweiligen Zone der Durchlaufspülmaschine
stattfindenden Prozessschrittes, lassen sich sowohl Energie hinsichtlich der Temperatur
des Wassers und der aufzubringenden Heizleistung, sowie einzusetzende chemische Mittel,
die der Reinigerlösung beigesetzt werden, in optimaler Weise zudosieren, sowie der
Wasserverbrauch auf ein Minimum bei zufrieden stellendem Spülergebnis senken. Aufgrund
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens zum Betreiben einer Durchlaufspülmaschine
und aufgrund der Auslegung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine
lassen sich für die einzelnen Phasen der Reinigung hinsichtlich der Vorabräumung,
des Reinigens in mindestens einer Waschzone, des Klarspülens des gereinigten Reinigungsgutes
innerhalb einer Pumpenklarspülzone bzw. einer Frischwasserklarspülzone sowie hinsichtlich
der Trocknung des Reinigungsgutes in der Trocknungszone verfahrenstechnisch jeweils
optimal abgestimmte Einwirkzeiten erreichen. Ferner ist durch die erfindungsgemäß
vorgeschlagene Lösung sichergestellt, dass eine gleichmäßige auf das Verfahren abgestimmte
Transportgeschwindigkeit ohne Stop and Go sowie ein gleichmäßiges optimales Beaufschlagen
des Reinigungsgutes erreicht wird.
Zeichnung
[0017] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0018] Es zeigt:
- Figur 1
- Eine Durchlaufspülmaschine mit den Zonen jeweils zugeordneten Trans- porteinrichtungen,
die über voneinander unabhängige Einzelantriebe antreibbar sind,
- Figur 2
- eine Durchlaufgeschirrspülmaschine, mit jeder einzelnen Zone zugeord- neten Einzelantrieben,
die über eine Steuerung separat ansteuerbar sind, und
- Figur 3
- eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäß vorgeschlagenen Durchlaufgeschirrspülmaschine,
bei welcher aneinander grenzende Transporteinrichtungen mechanisch miteinander gekoppelt
sind.
Ausführungsvarianten
[0019] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist eine erste Ausführungsvariante einer erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine zu entnehmen, die voneinander unabhängig antreibbare
Transporteinrichtungen umfasst.
[0020] Eine Durchlaufspülmaschine 1 transportiert Reinigungsgut in Förderrichtung 2. Es
ist ein Einlaufbereich 3 vorgesehen, welcher eine erste Transporteinrichtung 19 umfasst,
die beispielsweise als ein umlaufendes Band ausgebildet sein kann. Der ersten Transporteinrichtung
19 ist ein Einzelantrieb 35 zugeordnet, der seinerseits mit einer der Durchlaufspülmaschine
1 zugeordneten Steuerung 36 verbunden ist. An den Einlaufbereich 3 schließt sich eine
Vorabräumzone 4 an, in welcher eine Grobreinigung vom Reinigungsgut 37 erfolgen kann.
Die Vorabräumzone 4 ist nicht zwingenderweise erforderlich, sondern stellt ein optional
an einer Durchlaufspülmaschine 1 vorsehbares Element dar. In der Darstellung gemäß
Figur 1 ist der Vorabräumzone 4 eine zweite ebenfalls bandförmig ausgebildete Transporteinrichtung
20 zugeordnet. Die zweite Transporteinrichtung 20 wird ebenfalls über einen Einzelantrieb
35 angetrieben, der mit der Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine 1 in Verbindung
steht und über diese angesteuert wird. Innerhalb der Vorabräumzone 4 befindet sich
ein Spülsystem 9. Das Spülsystem 9 wird über eine erste Umwälzpumpe 16 beaufschlagt,
die Spüllauge bzw. Reinigerlösung aus einem ersten Tank 14 fördert. Vom Reinigungsgut
37 abtropfende Spüllauge bzw. Reinigerlösung fällt durch ein Abtropfrohr 18 in den
ersten Tank 14 zurück und wird von diesem aufgefangen.
[0021] An die Vorabräumzone 4 schließt sich eine Waschzone 5 an. In der Darstellung gemäß
Figur 1 erstreckt sich die zweite Transporteinrichtung 20 sowohl durch die Vorabräumzone
4 als auch durch die Waschzone 5. Die Waschzone 5 umfasst ein weiteres Spülsystem
9, welches über eine zweite Umwälzpumpe 17 beaufschlagt wird, die Reinigerlösung aus
einem zweiten Tank 15 fördert. Die vom Reinigungsgut 37 abtropfende Spüllauge wird
durch das Abtropfrohr 18 in den zweiten Tank 15 unterhalb der Durchlaufspülmaschine
1 geleitet.
[0022] An die Waschzone 5 schließt sich eine Klarspülzone 6 an. In der Klarspülzone 6 befindet
sich ein Klarspülsystem 10. Der Klarspülzone 6 ist eine dritte Transporteinrichtung
21 zugeordnet, die ebenfalls über einen unabhängigen Einzelantrieb 35 angetrieben
wird, der seinerseits mit der Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine 1 in Verbindung
steht und über diese angesteuert wird. Das Klarspülsystem 10 der Klarspülzone 6 kann
- wie in Figur 1 angedeutet - optional über eine Pumpe 11 mit Frischwasser versorgt
werden. Der Pumpe 11 ist ein Ventil 12 vorgeschaltet. Das über das Ventil 12 der Pumpe
11 für das Klarspülsystem zugeführte Frischwasser kann in einem nicht dargestellten
Durchlauferhitzer bzw. Boiler auf eine höhere Temperatur gebracht werden.
[0023] Anstelle einer Frischwasserklarspülung, wie in Figur 1 im Zusammenhang mit der Klarspülzone
6 dargestellt, kann die Klarspülzone 6 auch als Pumpenklarspülzone ausgelegt sein,
in welcher das gereinigte Reinigungsgut 37 mit stark mit Frischwasser verdünnter Reinigungslösung
abgespült werden kann, bevor dieses die Trocknungszone 7 erreicht. An die Klarspülzone
6, die als Frischwasserklarspülung bzw. als Pumpenklarspülung ausgebildet sein kann,
schließt sich die bereits erwähnte Trocknungszone 7 an. Der Trocknungszone 7 ist eine
vierte Transporteinrichtung 22 zugeordnet, die ebenfalls mittels eines Einzelantriebes
35, mit der Steuerung 36 in Verbindung steht angetrieben wird. Der Trocknungszone
7 ist darüber hinaus ein Trocknungsgebläse 24 zugeordnet.
[0024] An die Trocknungszone 7 der Durchlaufspülmaschine 1 schließt sich ein Auslaufbereich
8 an, der eine weitere, fünfte Transporteinrichtung 23 umfasst. Dieser ist ebenfalls
ein Einzelantrieb 35 zugeordnet, der zum Beispiel als Elektromotor ausgeführt sein
kann und mit der Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine 1 in Verbindung steht und
über diese angesteuert wird.
[0025] Durch das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren und die dementsprechend ausgebildete
Durchlaufspülmaschine ist es möglich, bei kontinuierlichem Transport des Reinigungsgutes
37 durch die Durchlaufspülmaschine 1 in deren einzelnen Zonen 4, 5, 6 bzw. 7 abhängig
von den dort ablaufenden Prozessschritten stets eine optimale Transportgeschwindigkeit
zu erreichen. Über die Figur 1 entnehmbare Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine
1 lassen sich die Einzelantriebe 35, die in dieser Ausführungsführungsvariante einer
jeden der Transporteinrichtungen 19, 20, 21, 22 bzw. 23 zugeordnet sind individuell
und unabhängig voneinander vorgeben. In der Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine
1 ist implementiert, die Einzelantriebe 35 mit mindestens zwei voneinander verschiedenen
Transportgeschwindigkeitsniveaus anzusteuern.
[0026] Durch die Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine 1 ist es möglich, neben den Transporteinrichtungen
20, 21 und 22 die der Vorabräumzone 4 der Waschzone 5 bzw. der Klarspülzone 6 und
der Trocknungszone 7 jeweils zugeordnet sind, auch die erste Transporteinrichtung
19 des Einlaufbereiches 3 sowie die fünfe Transporteinrichtung 23 des Auslaufbereiches
8 individuell und unabhängig voneinander anzusteuern.
[0027] So lässt sich zum Beispiel die erste Transporteinrichtung 19 des Einlaufbereiches
3 und die zweite Transporteinrichtung 20, die in der Variante gemäß Figur 1 der Vorabräumzone
4 und der Waschzone 5 zugeordnet ist, mit einem ersten Transportgeschwindigkeitsniveau
antreiben, bei entsprechender Ansteuerung der Einzelantriebe 35 über die Steuerung
36, wodurch sich langsame Vorschubschubgeschwindigkeiten des Reinigungsgutes 37 durch
die Durchlaufspülmaschine 1 erreichen lassen. Dies ist insbesondere von Interesse
für die Vorabräumzone 4, in der eine Grobreinigung des Reinigungsgutes 37, durch das
Spülsystem 9 erfolgt sowie für die Waschzone 5, in der eine Reinigung des Reinigungsgutes
37 erfolgt, weshalb hier längere Einwirkzeiten wünschenswert sind. Längere Einwirkzeiten
können durch einen Antrieb der zweiten Transporteinrichtung 20, die sich durch die
Vorabräumzone 4 und die Waschzone 5 erstreckt, erreicht werden, wenn deren Einzelantrieb
35 mit einem ersten, langsamen Transportgeschwindigkeitsniveau angesteuert wird.
[0028] Demgegenüber ist es wünschenswert im Hinblick auf den Frischwasserverbrauch und die
Prozesstemperatur in der Klarspülzone 6 - sei es eine Pumpenklarspülzone, sei es eine
Frischwasserklarspülzone - etwas kürzere Einwirkzeiten zu erreichen, um Spüllauge
bzw. am Reinigungsgut noch anhaftende Schmutzpartikel abzuschwemmen. Aus diesem Grunde
kann die dritte Transporteinrichtung 21, die der Klarspülzone 6 zugeordnet ist, bei
entsprechender Ansteuerung über die Steuerung 36 über den Einzelantrieb 35 mit einem
zweiten, mittleren Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben werden. Damit lässt sich
die aus dem Klarspülsystem 10 austretende Frischwassermenge in optimaler Weise reduzieren
und auf den tatsächlichen minimal erforderlichen Verbrauch absenken.
[0029] Die im Vergleich zu anderen in der Durchlaufgeschirrspülmaschine 1 ablaufenden Prozessen
kürzeste Einwirkzeit ist in der Trocknungszone 7 erforderlich, der die vierte Transporteinrichtung
22 zugeordnet ist. Über eine dementsprechende Ansteuerung des Einzelantriebes 35 mittels
der Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine 1 kann am Einzelantrieb 35 in der Trocknungszone
7 ein drittes, relativ hohes Transportgeschwindigkeitsniveau erreicht werden. Damit
lässt sich das gereinigte und klargespülte Reinigungsgut 37 in der Trocknungszone
7 effektiv trocknen, da die kürzeren, erreichbaren Einwirkzeiten der über das Trocknungsgebläse
24 austretenden Warmluft zum Abdampfen bzw. Verdunsten von am Reinigungsgut anhaftenden
Wassertröpfchen ausreichen und eine zu starke Erwärmung des aus der Trocknungszone
7 austretenden, den Auslaufbereich 8 erreichenden Reinigungsgutes 37 zu vermeiden.
[0030] In vorteilhafter Weise ist es durch das erfindungsgemäß vorgeschlagene Konzept möglich,
die erste Transporteinrichtung 19 und die zweite Transporteinrichtung 20 über deren
Einzelantrieb 35 mit einem identischen, ersten Transportgeschwindigkeitsniveau anzusteuern.
Dies bietet sich beispielsweise auch im Auslaufbereich 8 der Durchlaufspülmaschine
1 an, in welchem sowohl die der Trocknungszone 7 zugeordnete vierte Transporteinrichtung
22 als auf die dem Auslaufbereich 8 zugeordnete fünfte Transporteinrichtung 23 mit
einem identischen, in diesem Falle höheren, dritten Transportgeschwindigkeitsniveau
betreibar sind.
[0031] Figur 2 ist eine weitere Ausführungsvariante einer zur Durchführung des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Verfahrens geeigneter Durchlaufspülmaschine zu entnehmen.
[0032] Im Unterschied zur in Figur 1 dargestellten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine 1 sind in der in Figur 2 dargestellten Durchlaufspülmaschine
1 sowohl in der Vorabräumzone 4 als auch in der Waschzone 5 jeweils eine separate
Transporteinrichtung 20 bzw. 25 aufgenommen. Damit sind die Transportgeschwindigkeiten
des Reinigungsgutes 37, welches die Vorabräumzone 4 und die Waschzone 5 passiert voneinander
entkoppelt. Es lassen sich somit durch entsprechende Ansteuerung der Einzelantrieb
35 durch die Steuerung 36 in der Vorabräumzone 4 und der Waschzone 5 voneinander unterschiedliche
Transportgeschwindigkeiten für das Reinigungsgut 37 einstellen. In der Vorabräumzone
4 kann zum Beispiel eine längere Einwirkzeit erforderlich sind, so dass der der zweiten
Transporteinrichtung 20 zugeordnete Einzelantrieb 35 mit einem ersten Transportgeschwindigkeitsniveau
über die Steuerung 36 beaufschlagt werden kann. Demgegenüber kann der Einzelantrieb
35 für die sechste Transporteinrichtung 25 in der Waschzone 5 in der Ausführungsvariante
gemäß Figur 2 mit einem zweiten mittleren Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben
werden, da Grobverunreinigungen bereits in der Vorabräumzone 4 vom Reinigungsgut 37
entfernt wurden, weswegen eine kürzere Einwirkzeit der Spüllauge bzw. Reinigerlösung
in der Waschzone 5 wünschenswert sein kann, nicht zuletzt im Hinblick auf Energieeinsparung
und Schonung der Umweltressourcen wie zum Beispiel Wasserverbrauch etc..
[0033] Bis auf den oben skizzierten Unterschied, d.h. der Ausstattung der Waschzone 5 mit
einer eigenen, separaten sechsten Transporteinrichtung 25 ist die in der Darstellung
gemäß Figur 2 wiedergegebenen Ausführungsvariante der Durchlaufspülmaschine 1 identisch
mit der in Figur 1 dargestellten Ausführungsvariante.
[0034] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit einer erfindungsgemäß
ausgelegten Durchlaufspülmaschine zu entnehmen, bei der einzelne Transporteinrichtungen
miteinander gekoppelt sind.
[0035] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist eine die Durchlaufspülmaschine 1 entnehmbar, durch
welche in Förderrichtung 2 Reinigungsgut 37 gefördert wird. Die Durchlaufspülmaschine
1 umfasst die Vorabräumzone 4, die Waschzone 5, die Klarspülzone 6 und die Trocknungszone
7. Der Vorabräumzone 4 ist der Einlaufbereich 3 vorgeschaltet, während der Trocknungszone
7 der Auslaufbereich 8 nachgeordnet ist. Der Einlaufbereich 3 umfasst die ersten Transporteinrichtung
19, die ihrerseits über einen unabhängig individuell steuerbaren Antrieb 35 verfügt,
der über die Steuerung 36 ansteuerbar ist. Die Vorabräumzone 4 und die Waschzone 5
werden von der zweiten Transporteinrichtung 20 durchzogen. Die Klarspülzone 6 umfasst
die dritte Transporteinrichtung 21, während die vierte Transporteinrichtung 22 in
der Trocknungszone aufgenommen ist. Der vierten Transporteinrichtung 22 ist die fünfte
bandförmig ausbildbaren Transporteinrichtung 23 nachgeschaltet. Die vierte Transporteinrichtung
22 und die fünfte Transporteinrichtung 23 verfügen jeweils über einen als Elektromotor
ausbildbaren Einzelantrieb 35. Die beiden Einzelantriebe 35 für die vierte Transporteinrichtung
22 und die fünfte Transporteinrichtung 23 werden über die Steuerung 36 der Durchlaufspülmaschine
1 gesteuert.
[0036] Aus der Darstellung gemäß Figur 3 geht hervor, dass die erste Transporteinrichtung
19 und die zweiten Transporteinrichtung 20 für die Vorabräumzone 4 und die Waschzone
5 durch eine Kopplung 30 miteinander gekoppelt sind. Die Kopplung 30 kann zum Beispiel
durch ein Zugmittelgetriebe 33 in Gestalt eines Riementriebs oder eines Kettentriebes
erfolgen. Dazu werden den Umlenkrollen, auf denen die vorzugsweise bandförmig ausgebildeten
Transporteinrichtungen 19 bzw. 20 umlaufen, jeweils Riemenscheiben oder Kettenräder
31, 32 zugeordnet, um welche ein umlaufendes Zugmittel 33 in Gestalt eines Riemens
oder eine Kette umläuft. Entsprechend des gewählten Durchmessers der Riemenscheiben
bzw. der Kettenräder 31, 32 lässt sich zwischen der ersten Transporteinrichtung 19
der ein Einzelantrieb 35 zugeordnet ist und der zweiten Transporteinrichtung 20 für
die Vorabräumzone 4 und die Waschzone 5 eine Übersetzung bzw. eine Untersetzung in
Bezug auf die an der ersten Transporteinrichtung 19 über die Ansteuerung des Einzelantriebes
35 eingestellten Transportgeschwindigkeit erreichen.
[0037] Beispielhaft ist an der Ausführungsvariante einer Durchlaufspülmaschine gemäß der
Darstellung in Figur 3 eine Kopplung 30 auch zwischen der vierten Transporteinrichtung
22, der Trocknungszone 7 und der fünften Transporteinrichtung 39 des Auslaufbereiches
8 vorgesehen. Die Kopplung 30 zwischen der vierten Transporteinrichtung 22 und der
fünften Transporteinrichtung 39 ist bei einem Kurbeltrieb 34 realisiert. Hierbei wird
die fünfte Transporteinrichtung als Schubstange 39 ausgeführt, bei der Mitnahmeklinken
40 Transportkörbe 38 mit dem Reinigungsgut 37 transportieren. Entsprechend der am
Kurbeltrieb 34 vorgesehenen Anlenkpunkte bzw. Hebellängen lässt sich auch über die
Kopplung 30 in Gestalt eines Kurbeltriebes 34 eine Untersetzung bzw. eine Übersetzung
hinsichtlich der an der vierten Transporteinrichtung 22 hinsichtlich der mit der vierten
Transporteinrichtung 22 gekoppelten Schubstange 39 mit Mitnahmeklinken 40 im Auslaufbereich
8 der Durchlaufgeschirrspülmaschine 1 erreichen. In der Darstellung gemäß Figur 3
ist der einer Schubstange 39 zugeordnete Einzelantrieb 35 entfallen. In der Ausführungsvariante
gemäß Figur 3 verfügt die Durchlaufspülmaschine 1 lediglich noch über drei Einzelantriebe
35 für die erste Transporteinrichtung 19, die dritte Transporteinrichtung 21 in der
Trocknungszone 7 sowie die vierte Transporteinrichtung 22. Die genannten Einzelantriebe
35 werden allesamt über die Steuerung 36 angesteuert, wohingegen sich das Transportgeschwindigkeitsniveau
an der zweiten Transporteinrichtung 20 und das Transportgeschwindigkeitsniveau an
der fünften Transporteinrichtung 23 bzw. an einer Schubstange 39 mit Mitnahmeklinken
50 entsprechend der Übersetzung und Untersetzungsverhältnisse an der Kopplung 30 einstellt.
Anstelle der dargestellten Zugmitteltriebe 33 bzw. des Kurbeltriebs 34 könnte auch
Reibradantriebe oder dergleichen zum Einsatz gelangen.
[0038] Sensoren und Kippschalter oder Kipphebel können unmittelbar durch das Reinigungsgut
37 bzw. den das Reinigungsgut 37 aufnehmenden Korb 38 betätigt werden und entsprechende
Funktionen auslösen, wie zum Beispiel das Einschalten des Trocknungsgebläses 24 oder
das Einschaltet der Frischwasserversorgung für das Klarspülsystem 10 oder einen Einschaltvorgang
für die Umwälzpumpen 16 und 17 für die Spülsysteme 9 in der Vorabräumzone 4 oder in
der Waschzone 5.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Durchlaufspülmaschine
- 2
- Förderrichtung Reinigungsgut
- 3
- Einlaufbereich
- 4
- Vorabräumzone
- 5
- Waschzone
- 6
- Klarspülzone
- 7
- Trocknungszone
- 8
- Auslaufbereich
- 9
- Spülsystem
- 10
- Klarspülsystem
- 11
- Pumpe für Klarspülung
- 12
- Ventil
- 13
- Bypass
- 14
- erster Tank
- 15
- zweiter Tank
- 16
- erster Umwälzpumpe
- 17
- zweite Umwälzpumpe
- 18
- Abtropfrohr
- 19
- erste Transporteinrichtung
- 20
- zweite Transporteinrichtung
- 21
- dritte Transporteinrichtung
- 22
- vierte Transporteinrichtung
- 23
- fünfte Transporteinrichtung
- 24
- Trocknungsgebläse
- 25
- sechste Transporteinrichtung
- 30
- Kopplung
- 31
- erstes Rad/erste Scheibe
- 32
- zweites Rad/zweite Scheibe
- 33
- Zugmitteltrieb (Riemen/Ketten)
- 34
- Kurbeltrieb
- 35
- Einzelantrieb
- 36
- Maschinensteuerung
- 37
- Reinigungsgut
- 38
- Transportkorb
- 39
- Schubstange
- 40
- Mitnahmeklinken
1. Verfahren zum Transport von Reinigungsgut durch eine Durchlaufspülmaschine (1) mit
mindestens einer Waschzone (5), einer Klarspülzone (6) und einer Troknungszone (7)
wobei das Reinigungsgut in der Waschzone (5) gereinigt, in der Klarspülzone (6) klargespült,
dadurch gekennzeichnet, dass Transporteinrichtungen (19, 20, 21, 22, 23, 25) vorgesehen sind, mit denen das Reinigungsgut
(37) mit für die in den jeweiligen Zonen (3, 4, 5, 6, 7, 8) ablaufenden Prozessschritte
optimaler Transportgeschwindigkeit in Förderrichtung (2) transportiert wird, wobei
die Transporteinrichtungen (19, 20, 21, 22, 23, 25) oder Gruppen von Transporteinrichtungen
(19, 20, 21, 22 23, 25) jeweils von Einzelantrieben (35) angetrieben werden, und zumindest
die der Waschzone (5), der Klarspülzone (6), der Trocknungszone (7) zugeordneten Einzelantriebe
(35) mittels einer Steuerung (36) angesteuert werden, mit welchen den Einzelantrieben
(35) mindestens zwei Transportgeschwindigkeitsniveaus vorgegeben werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich einem Einlaufbereich (3) einer Vorabräumzone (4) sowie einem Auslaufbereich
(8) zugeordnete Einzelantriebe (35) mittels einer Steuerung (36) angesteuert werden,
mit welcher den Einzelantrieben (35) mindestens zwei Transportgeschwindigkeitsniveaus
vorgegeben werden.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Einlaufbereich (3) zugeordnete erste Transporteinrichtung (19) mit der zweiten
Transporteinrichtung. (20) der nachfolgenden Vorabräumzone (4) oder der nachfolgenden
Waschzone (5) gekoppelt wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Auslaufbereich (8) zugeordnete fünfte Transporteinrichtung (23) mit der der
Trocknungszone (7) zugeordneten vierten Transporteinrichtung (22) gekoppelt wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelantriebe (35) über die Steuerung (36) auf eine erstes, langsames Transportgeschwindigkeitsniveau,
oder auf ein zweiten mittleres Transportgeschwindigkeitsniveau, oder auf ein drittes,
hohes Geschwindigkeitsniveau angesteuert werden
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtungen (19, 20, 21, 22, 23, 25) in Förderrichtung (2) des Reinigungsgutes
(37) gesehen mit zunehmenden Transportgeschwindigkeiten betrieben werden.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die der Vorabräumzone (4) und der Waschzone (5) zugeordneten Transporteinrichtungen
(20, 25) mit dem ersten, langsameren Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben werden.
8. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (21), die der Klarspülzone (6) zugeordnet ist mit einem
zweiten, mittleren Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (22), die der Trocknungszone (7) zugeordnet ist mit einem
dritten, höheren Transportgeschwindigkeitsniveau betrieben wird.
10. Durchlaufspülmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem oder mehrerer die
Ansprüche 1 bis 9 mit einem Einlaufbereich (3), mindestens einer Waschzone (4, 5),
mindestens einer Klarspülzone (6) und einer Trocknungszone (7) sowie einem Auslaufbereich
(8), dadurch gekennzeichnet, dass in Förderrichtung (2) von Reinigungsgut (37) gesehen, mehrere Transporteinrichtungen
(19, 20, 21, 22, 23, 25) angeordnet sind, denen jeweils Einzelantriebe (35) zugeordnet
sind, die über eine Steuerung (36) mit Transportgeschwindigkeiten betrieben werden,
welche an die in Prozesszonen (4, 5, 6, 7) ablaufenden Prozesse zur Erreichung optimaler
Einwirkzeiten angepasst sind, wobei die Einzelantriebe (35) über eine Steuerung (36)
individuell und unabhängig voneinander ansteuerbar sind.
11. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einlaufbereich (3) eine erste Transporteinrichtung (15) mit Einzelantrieb (35),
der Vorabräumzone (4) und der Waschzone (5) eine zweite Transporteinrichtung (20)
mit Einzelantrieb (35), der Klarspülzone (6) eine dritte Transporteinrichtung (21)
mit Einzelantrieb (35), der Trocknungszone (7) eine vierte Transporteinrichtung (22)
mit Einzelantrieb (35) und dem Auslaufbereich (8) eine fünfte Transporteinrichtung
(23) mit Einzelantrieb (35) zugeordnet sind.
12. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnete, dass der Einzelantrieb (35) der ersten Transporteinrichtung (19) und der Einzelantrieb
(35) der zweiten Transporteinrichtung (20) der Vorabräumzone (4) und der Waschzone
(5) über die Steuerung (36) mit einem ersten, langsamen Transportgeschwindigkeitsniveau
zur Erhöhung der Einwirkzeit angetrieben sind.
13. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Transporteinrichtung (21) der Klarspülzone (6) über den Einzelantrieb
(35) mittels der Steuerung (36) mit einem zweiten, mittleren Transportgeschwindigkeitsniveau
angetrieben ist.
14. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Transporteinrichtung (22) der Trocknungszone (7) über den Einzelantrieb
(35) und die Steuerung (36) auf einem dritten, höheren Transportgeschwindigkeitsniveau
betrieben wird.
15. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelantriebe (35) der Transporteinrichtung (19, 20, 21, 22, 23, 25) zu Funktionsgruppen
hinsichtlich der einzustellenden Transportgeschwindigkeiten für das Reinigungsgut
(37) zusammenfassbar sind.
16. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Transporteinrichtungen (19, 20, 21, 22, 23, 25) der Durchlaufspülmaschine (1) an
Kopplungen (30) miteinander mechanisch verbunden sind.
17. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung (30) als ein Zugmitteltrieb (33) ausgebildet ist mit einem umlaufenden
Zugmittel, über welches Transporteinrichtungen (19, 20; 20, 21; 22, 23) miteinander
verbunden sind und über den Zugmitteltrieb (33) eine Untersetzung bzw. eine Übersetzung
der Transportgeschwindigkeiten zwischen den miteinander gekoppelten Transporteinrichtungen
(19, 20; 20, 21; 22, 23) realisiert ist.
18. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung (30) in Förderrichtung (2) des Reinigungsgutes (37) hintereinander liegenden
Transporteinrichtungen (19, 20; 20, 21; 22, 23) als Kurbeltrieb (34) ausgeführt ist.
1. Method for transporting items to be cleaned through a conveyor-type dishwasher (1)
having at least one wash zone (5), a final-rinse zone (6) and a drying zone (7), with
the items to be cleaned being cleaned in the wash zone (5) and rinsed clear in the
final-rinse zone (6), characterized in that transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) are provided, which are used to transport
the items (37) being cleaned in the conveyor direction (2) at a transportation speed
which is optimum for the process steps being executed in the respective zones (3,
4, 5, 6, 7, 8), with the transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) or groups
of transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) each being driven by individual
drives (35), and at least the individual drives (35) which are associated with the
wash zone (5), the final-rinse zone (6), the drying zone (7) being actuated by means
of a controller (36) which is used to specify at least two transportation speed levels
for the individual drives (35).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the individual drives (35) which are associated with an inlet region (3), a preclearing
zone (4) and an outlet region (8) are additionally actuated by means of a controller
(36) which is used to specify at least two transportation speed levels for the individual
drives (35).
3. Method according to Claim 1, characterized in that the first transportation device (19) which is associated with the inlet region (3)
is coupled to the second transportation device (20) of the subsequent preclearing
zone (4) or the subsequent wash zone (5).
4. Method according to Claim 1, characterized in that the fifth transportation device (23) which is associated with the outlet region (8)
is coupled to the fourth transportation device (22) which is associated with the drying
zone (7).
5. Method according to Claim 1, characterized in that the individual drives (35) are set by means of the controller (36) to a first, slow
transportation speed level, or to a second, medium transportation speed level, or
to a third, high speed level.
6. Method according to Claim 1, characterized in that the transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) are operated at increasing transportation
speeds, as seen in the conveyor direction (2) of the items (37) being cleaned.
7. Method according to Claim 6, characterized in that the transportation devices (20, 25) which are associated with the preclearing zone
(4) and the wash zone (5) are operated at the first, relatively slow transportation
speed level.
8. Method according to Claim 6, characterized in that the transportation device (21) which is associated with the final-rinse zone (6)
is operated at a second, medium transportation speed level.
9. Method according to Claim 6, characterized in that the transportation device (22) which is associated with the drying zone (7) is operated
at a third, relatively high transportation speed level.
10. Conveyor-type dishwasher for carrying out the method according to one or more of Claims
1 to 9, having an inlet region (3), at least one wash zone (4, 5), at least one final-rinse
zone (6) and a drying zone (7) and also an outlet region (8), characterized in that, as seen in the conveyor direction (2) of the items (37) being cleaned, a plurality
of transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) are provided, which each have associated
individual drives (35) which are operated by means of a controller (36) at transportation
speeds which are matched to the processes being executed in the process zones (4,
5, 6, 7), in order to achieve optimum residence times, it being possible for a controller
(36) to actuate the individual drives (35) individually and independently of one another.
11. Conveyor-type dishwasher according to Claim 10, characterized in that a first transportation device (15) with an individual drive (35) is associated with
the inlet region (3), a second transportation device (20) with an individual drive
(35) is associated with the preclearing zone (4) and the wash zone (5), a third transportation
device (21) with an individual drive (35) is associated with the final-rinse zone
(6), a fourth transportation device (22) with an individual drive (35) is associated
with the drying zone (7), and a fifth transportation device (23) with an individual
drive (35) is associated with the outlet region (8).
12. Conveyor-type dishwasher according to Claim 11, characterized in that the individual drive (35) of the first transportation device (19) and the individual
drive (35) of the second transportation device (20) of the preclearing zone (4) and
the wash zone (5) are driven by means of the controller (36) at a first, slow transportation
speed level, in order to increase the residence time.
13. Conveyor-type dishwasher according to Claim 11, characterized in that the third transportation device (21) of the final-rinse zone (6) is driven via the
individual drive (35) by means of the controller (36) at a second, medium transportation
speed level.
14. Conveyor-type dishwasher according to Claim 11, characterized in that the fourth transportation device (22) of the drying zone (7) is operated by means
of the individual drive (35) and the controller (36) at a third, relatively high transportation
speed level.
15. Conveyor-type dishwasher according to Claim 10, characterized in that the individual drives (35) of the transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25)
can be combined to form functional groups with reference to the transportation speeds
to be set for the items (37) being cleaned.
16. Conveyor-type dishwasher according to Claim 10, characterized in that the transportation devices (19, 20, 21, 22, 23, 25) of the conveyor-type dishwasher
(1) can be mechanically connected to one another by couplings (30).
17. Conveyor-type dishwasher according to Claim 10, characterized in that the coupling (30) is in the form of a traction mechanism (33) with a revolving traction
means by means of which transportation devices (19, 20; 20, 21; 22, 23) can be connected
to one another, and the transportation speeds are stepped down or stepped up between
the transportation devices (19, 20; 20, 21; 22, 23) which are coupled to one another
by means of the traction mechanism (33).
18. Conveyor-type dishwasher according to Claim 10, characterized in that the coupling (30) of transportation devices (19, 20; 20, 21; 22, 23) which are positioned
one behind the other in the conveyor direction (2) of the items (37) being cleaned
is designed as a crank mechanism (34).
1. Procédé de transport d'articles à nettoyer à travers un lave-vaisselle automatique
à passage continu (1) comportant au moins une zone de lavage (5), une zone de rinçage
(6) et une zone de séchage (7), les articles à nettoyer étant nettoyés dans la zone
de lavage (5), rincés dans la zone de rinçage (6), caractérisé en ce que des convoyeurs (19, 20, 21, 22, 23, 25) sont prévus, par lesquels les articles à
nettoyer (37) sont transportés dans le sens de transport (2) à une vitesse de transport
optimale pour les étapes du processus se déroulant dans les zones respectives (3,
4, 5, 6, 7, 8), les convoyeurs (19, 20, 21, 22, 23, 25), ou groupes de convoyeurs
(19, 20, 21, 22, 23, 25), étant entraînés chacun par des entraînements individuels
(35), et au moins les entraînements individuels (35) associés à la zone de lavage
(5), la zone de rinçage (6), la zone de séchage (7) sont commandés au moyen d'une
commande (36) par laquelle les entraînements individuels (35) se voient imposer au
moins deux niveaux de vitesse de transport.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on commande des entraînements individuels (35) associés en outre à une zone d'entrée
(3), une zone de pré-débarrassage (4) et une zone de sortie (8) au moyen d'une commande
(36) par laquelle les entraînements individuels (35) se voient imposer au moins deux
niveaux de vitesse de transport.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on couple le premier convoyeur (19) associé à la zone d'entrée (3) avec le deuxième
convoyeur (20) de la zone suivante de pré-débarrassage (4) ou de la zone suivante
de lavage (5).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on couple le cinquième convoyeur (23) associé à la zone de sortie (8) avec le quatrième
convoyeur (22) associé à la zone de séchage (7).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on commande les entraînements individuels (35) par l'intermédiaire de la commande
(36) à un premier niveau de vitesse de transport lent, ou un deuxième niveau de vitesse
de transport moyen, ou un troisième niveau de vitesse de transport élevé.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on fait fonctionner les convoyeurs (19, 20, 21, 22, 23, 25), vu dans le sens de
transport (2) des articles à nettoyer (37), avec des vitesses de transport accrues.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on fait fonctionner les convoyeurs (20, 25) associés à la zone de pré-débarrassage
(4) et la zone de lavage (5) avec le premier niveau de vitesse de transport plus lent.
8. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on fait fonctionner le convoyeur (21), qui est associé à la zone de rinçage (6),
avec un deuxième niveau de vitesse de transport moyen.
9. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on fait fonctionner le convoyeur (22), qui est associé à la zone de séchage (7),
avec un troisième niveau de vitesse de transport plus élevé.
10. Lave-vaisselle automatique à passage continu pour la mise en oeuvre du procédé selon
l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, comportant une zone d'entrée (3), au
moins une zone de lavage (4, 5), au moins une zone de rinçage (6) et une zone de séchage
(7) ainsi qu'une zone de sortie (8), caractérisé en ce que, vu dans le sens de transport (2) des articles à nettoyer (37), plusieurs convoyeurs
(19, 20, 21, 22, 23, 25) sont agencés, auxquels sont associés des entraînements individuels
(35) que l'on fait fonctionner par l'intermédiaire d'une commande (36) à des vitesses
de transport adaptées aux processus se déroulant dans des zones de processus (4, 5,
6, 7) pour obtenir des temps d'action optimaux, les entraînements individuels (35)
étant aptes à être commandés individuellement et indépendamment l'un de l'autre par
l'intermédiaire d'une commande (36).
11. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'il est associé à la zone d'entrée (3) un premier convoyeur (15) à entrainement individuel
(35), à la zone de pré-débarrassage (4) et la zone de lavage (5) un deuxième convoyeur
(20) à entraînement individuel (35), à la zone de rinçage (6) un troisième convoyeur
(21) à entraînement individuel (35), à la zone de séchage (7) un quatrième convoyeur
(22) à entraînement individuel (35) et à la zone de sortie (8) un cinquième convoyeur
(23) à entraînement individuel (35).
12. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'entraînement individuel (35) du premier convoyeur (19) et l'entraînement individuel
(35) du deuxième convoyeur (20) de la zone de pré-débarrassage (4) et de la zone de
lavage (5) sont entraînés par l'intermédiaire de la commande (36) avec un premier
niveau de vitesse de transport lent pour augmenter le temps d'action.
13. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 11, caractérisé en ce que le troisième convoyeur (21) de la zone de rinçage (6) est entraîné par l'intermédiaire
de l'entraînement individuel (35) au moyen de la commande (36) avec un deuxième niveau
de vitesse de transport moyen.
14. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 11, caractérisé en ce que le quatrième convoyeur (22) de la zone de séchage (7) est conduit par l'intermédiaire
de l'entraînement individuel (35) et de la commande (36) à un troisième niveau de
vitesse de transport plus élevé.
15. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 10, caractérisé en ce que les entraînements individuels (35) du convoyeur (19, 20, 21, 22, 23, 25) peuvent
être regroupés en groupes fonctionnels quant au réglage des vitesses de transport
pour les articles à laver (37).
16. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 10, caractérisé en ce que des convoyeurs (19, 20, 21, 22, 23, 25) du lave-vaisselle automatique à passage continu
(1) sont reliés mécaniquement entre eux au niveau de couplages (30).
17. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couplage (30) est réalisé sous forme d'un entraînement à élément de traction (33),
comprenant un élément de traction continue par l'intermédiaire duquel des convoyeurs
(19, 20 ; 20, 21 ; 22, 23) sont reliés entre eux, et en ce que par l'intermédiaire dudit entraînement à élément de traction (33) une démultiplication,
respectivement une multiplication des vitesses de transport est réalisée entre les
convoyeurs (19, 20 ; 20, 21 ; 22, 23) couplés entre eux.
18. Lave-vaisselle automatique à passage continu selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couplage (30) des convoyeurs (19, 20 ; 20, 21 ; 22, 23) placés l'un derrière l'autre
dans le sens de transport (2) des articles à nettoyer (37) est réalisé sous forme
d'entraînement à manivelle (34).
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