| (19) |
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(11) |
EP 1 804 635 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/011191 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/059939 (31.05.2007 Gazette 2007/22) |
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| (54) |
STAUBSAUGERFILTERBEUTEL UND VERWENDUNG EINES STAUBSAUGEFILTERBEUTELS
VACUUM CLEANER FILTER BAG AND USE OF SAID BAG
SAC FILTRANT D'ASPIRATEUR ET UTILISATION D'UN SAC FILTRANT D'ASPIRATEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.11.2005 EP 05025480 28.11.2005 EP 05025904 09.12.2005 EP 05027013 13.12.2005 EP 05027219 23.02.2006 EP 06003723 10.03.2006 EP 06004980 05.04.2006 DE 102006016009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.07.2007 Patentblatt 2007/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Eurofilters Holding N.V |
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3900 Overpelt (BE) |
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Erfinder: |
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- SAUER, Ralf
B-3900 Overpelt (BE)
- SCHULTINK, Jan
B-3900 Overpelt (BE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 415 699 US-A- 2 068 332
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DE-A1- 1 703 030 US-A- 2 848 062
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsaugerfilterbeutel und die Verwendung eines Staubsaugerfilterbeutels
in einem Staubsauger.
[0002] Ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung von Staubsaugerfilterbeuteln besteht darin,
die Standzeit der Filterbeutel zu erhöhen. Die Betriebsdauer, über die ein Staubsaugerfilterbeutel
verwendet werden kann bis er mit Staub gefüllt und/oder die Poren, des Filtermaterials
verstopft sind, soll möglichst lange sein, wobei gleichzeitig eine möglichst hohe
Saugleistung des Staubsaugers über diese Zeit angestrebt wird. Um die damit verbundenen
Probleme zu lösen, sind aus dem Stand der Technik verschiedenste Ansätze bekannt.
[0003] So zeigt beispielsweise die
EP 0 960 645 einen mehrlagigen Staubsaugerfilterbeutelaufbau, bei dem in Luftströmungsrichtung
eine Grobfilterlage vor einer Feinfilterlage angeordnet ist. In den Staubsaugerfilterbeutel
gesaugte Partikel treffen somit zuerst auf die Grobfilterlage, in der insbesondere
größere Partikel eingelagert werden sollen. Zu diesem Zweck soll die Grobfilterlage
eine verhältnismäßig hohe Dicke und ein hohes Porenvolumen aufweisen. Damit lässt
sich ein Verstopfen des Beutels über einen längeren Zeitraum hinauszögern.
[0004] Die
EP 1 123 724 zeigt einen mehrlagigen Staubsaugerbeutel, welcher eine Tragschicht aus Papier umfasst,
die rohgasseitig von einem Vorfilter aus Mikrofasern überdeckt ist, die die Funktion
einer Trennschicht erfüllt und zeitweilig von der Tragschicht abhebbar ist. Diese
Trennschicht überdeckt die Tragschicht vollständig, um sicherzustellen, dass der Filterbeutel
auch bei völliger Zerstörung der Papierschicht ausreichend stabil und filterwirksam
ist.
[0005] Aus der
US 5,647,881 ist ein Staubsaugerfilterbeutel bekannt, der an seiner Innenseite eine lose, die
gesamte Innenseite des Beutels überdeckende Diffusionsschicht aufweist. Diese Diffusionsschicht
dient dazu, die in Strömungsrichtung nachfolgende Filterschicht vor Zerstörung durch
mit hoher Geschwindigkeit auftreffende Partikel zu schützen.
[0006] Ein ähnlicher Zweck wird in der
WO 93/21812 verfolgt. Hier ist im Innern des Staubsaugerfilterbeutels eine Schutzschicht in Form
eines Streifens vorgesehen, die ebenfalls eine Beschädigung des Staubsaugerfilterbeutels
vermeiden soll. Diese Schutzschicht ist derart angeordnet, dass durch eine Einlassöffnung
in den Filterbeutel eintretende Partikel direkt auf den Streifen prallen, so dass
die nachfolgende Schicht geschützt bleibt.
[0007] Aus der
US 2,848,062 ist ein Filterbeutel bekannt, bei dem an der Innenseite eine Lage aus einem abrasionsbeständigem
Material angeordnet ist. Der Staubsauber weist weiterhin einen Ablenkschirm auf.
[0008] Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
Staubsaugerfilterbeutel bereitzustellen, die eine weiter verbesserte Standzeit aufweisen,
so dass ein Staubsauger über einen längeren Zeitraum mit hoher Saugleistung betrieben
werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird durch einen Staubsaugerfilterbeutel gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0010] Erfindungsgemäß wird ein Staubsaugerfilterbeutel mit einer Einlassöffnung bereitgestellt,
mit
einer Ablenkeinrichtung, die
im Innem des Staubsaugerfilterbeutels im Bereich der Einlassöffnung angeordnet ist
und
derart ausgebildet ist, dass ein durch die Einlassöffnung eintretender Luftstrom durch
die Ablenkeinrichtung ablenkbar ist, und
einer luftdurchlässige Materiallage,
die im Innern des Staubsaugerfilterbeutels angeordnet ist,
die an wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist, und
die wenigstens einen Teil aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel unverbunden
ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt.
[0011] Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass eine derartige Kombination einer
Ablenkeinrichtung und einer Materiallage, die einen unverbundenen bzw. losen Teil
aufweist, der einen Teil des Randes der Materiallage einschließt, eine wesentliche
Verbesserung der Standzeit des Staubsaugerfilterbeutels ergibt. Durch die Ablenkeinrichtung
wird erreicht, dass ein durch eine Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels eintretender
Luftstrom nicht direkt auf die der Einlassöffnung gegenüberliegende Innenseite des
Beutels trifft. Ein eintretender Luftstrom kann somit unter die wenigstens teilweise
mit dem Staubsaugerfilterbeutel unverbundene Materiallage strömen, so dass diese von
der Innenseite des Staubsaugerfilterbeutels wenigstens teilweise beabstandet ist.
Dieser Luftstrom kann weiterhin durch die Materiallage weg von der Beutelwand in Richtung
Beutelinneres treten, was eine höchst vorteilhafte Verteilung des Filterkuchens im
Innern des Beutels zur Folge hat, wodurch die Standzeit des Staubsaugerfilterbeutels
signifikant erhöht wird. Das Besondere besteht somit darin, dass die Materiallage
wenigstens zum Teil von einem Luftstrom unterströmt werden kann, der dann wieder durch
die Materiallage in das Innere des Beutels gelangen kann.
[0012] Die Verbindung der Materiallage an der wenigstens einen Stelle kann auf der der Einlassöffnung
zugewandten Seite und/oder der der Einlassöffnung abgewandten Seite der Materiallage
vorgesehen se,in. Der unverbundene Teil dagegen ist weder auf der der Einlassöffnung
zugewandten noch auf der der Einlassöffnung abgewandten Seite mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden. Der wenigstens eine Teil bildet dabei ein zusammenhängendes Stück der Materiallage.
Der Rand der Materiallage umfasst die Seitenkanten der Materiallage; weist die Materiallage
beispielsweise weiterhin einen Schlitz auf, so umfasst der Rand auch die Kanten der
Materiallage an dem Schlitz.
[0013] Die Materiallage kann eine geringere Fläche als die Fläche der Innenseite der Materiallage
aufweisen. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise ein Unterströmen der Materiallage.
[0014] Die Fläche des wenigstens einen Teils kann wenigstens 20% der Fläche der Materiallage
ausmachen. Durch einen ausreichend großen unverbundenen Teil wird der zuvor beschriebene
Effekt noch verstärkt.
[0015] Durch den wenigstens einen Teil kann auf einer Oberfläche der Materiallage eine konvexe
Menge gebildet werden.
[0017] Eine Menge
M auf einer zweidimensionalen, ggf. gekrümmten, Oberfläche- im dreidimensionalen Raum

heißt konvex, wenn mit je zwei Punkten P und Q aus dieser Menge auch alle Punkte
der Verbindungsstrecke auf der Oberfläche zwischen P und Q zu M gehören. Diese Bedeutung
ist bei einer gekrümmten Materiallage maßgeblich.
[0018] Durch einen derartigen unverbundenen Teil der Materiallage, der einen Teil des Randes
der Materiallage einschließt und eine konvexe Menge auf der Oberfläche der Materiallage
bildet, wird in besonders geeigneter Weise sichergestellt, dass ein Luftstrom die
Materiallage ausreichend von der Beutelinnenseite entfernen und unter die Materiallage
strömen kann.
[0019] Der Staubsaugerfilterbeutel kann als Flachbeutel ausgebildet sein. In diesem Fall
wird vorzugsweise die Konvexität im flachen Zustand des Staubsaugerfilterbeutels beurteilt.
[0020] Der wenigstens eine Teil kann den Projektionspunkt einschließen, der sich aus einer
senkrechten Projektion des geometrischen Schwerpunkts der Materiallage auf die Oberfläche
auf einer Seite der Materiallage ergibt.
[0021] Dies bedeutet, dass der unverbundene Teil von einem Rand der Materiallage bis zu
ihrer Mitte reicht. Dies hat zur Folge, dass ein verhältnismäßig großer Teil -der
Materiallage unverbunden ist, was die Wirkung der Materiallage in Kombination mit
der Ablenkeinrichtung verstärkt und eine zusätzliche Erhöhung der Standzeit zur folge
hat.
[0022] Der wenigstens eine Teil kann eine durch den Projektionspunkt führende Strecke auf
der Oberfläche einschließen, deren Endpunkte jeweils den Rand der Materiallage bilden.
[0023] Unter Strecke wird die kürzeste Verbindung der beiden Endpunkte verstanden. Somit
reicht der Teil in diesem Fall von einem Teil des Randes zu einem anderen Teil des
Randes. Dies ermöglicht es, dass ein Luftstrom unter der Materiallage durchströmen
kann.
[0024] Der wenigstens eine Teil kann wenigstens 10% des Randes der Materiallage einschließen.
[0025] Eine solche untere Grenze ermöglicht es, dass ein ausreichender Anteil eines Luftstroms
unter die Materiallage strömen kann, um somit den gewünschten Effekt zu erzielen.
[0026] Insbesondere kann der wenigstens eine Teil wenigstens 30%, insbesondere wenigstens
50%, insbesondere wenigstens 70%, insbesondere wenigstens 90% und/oder insbesondere
höchstens 95%, insbesondere höchstens 70%, des Randes der Materiallage einschließen.
[0027] Der wenigstens eine Teil, insbesondere die dadurch gebildete konvexe Menge, kann
eine Fläche von wenigstens 40%, insbesondere wenigstens 60%, insbesondere wenigstens
80%, der Fläche der Materiallage ausmachen.
[0028] Bei den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeutein kann die Materiallage eine polygonale,
insbesondere viereckige, Form aufweisen, und der wenigstens eine Teil einen Teil von
wenigstens zwei, insbesondere gegenüberliegenden, Seitenkanten der Materiallage einschließen.
[0029] Die Materiallage kann an einer vorherbestimmten Menge von Punkten, vorzugsweise an
genau zwei Punkten, und/oder an zwei Säumen des Staubsaugerfilterbeutels mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sein.
[0030] Diese Varianten erlauben eine einfache Herstellung des Staubsaugerfilterbeutels bei
gleichzeitiger vorteilhafter Unterströmung der Materiallage durch einen Luftstrom.
[0031] Insbesondere kann die Materiallage eine Rechteckform aufweisen und nur entlang zweier,
insbesondere gegenüberliegender, Seitenkanten, insbesondere der kurzen Seiten, mit
dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden sein.
[0032] Bei den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln kann die Materiallage mit der
dem Staubsaugerfilterbeutel, insbesondere der Beutelinnenseite, beispielsweise verklebt
oder verschweißt sein.
[0033] Weiterhin kann die Materiallage einen Vliesstoff, beispielsweise umfassend ein Feinfaservlies
(Meltblown), ein Spinnvlies (Spunbond), ein nassgelegtes Vlies und/oder ein trockengelegtes
Vlies, ein Papier oder eine luftdurchlässige Folie, beispielsweise eine gelochte oder
geschlitzte Folie, umfassen.
[0034] Der Materialstreifen kann eine Luftdurchlässigkeit von 100-10000 l/(m
2 s), weiter bevor zugt von 1000-8000 l/(m
2 s), am meisten bevorzugt von 1500-5000 l/(m
2 s), aufweisen.
[0035] Bei den Staubsaugerfilterbeuteln kann die Materiallage eine Fläche von 10 - 80 %,
vorzugsweise 15 - 30 %, der Fläche der Beutelinnenseite haben.
[0036] Damit wird einerseits erreicht, dass nicht übermäßig viel von der Innenseite des
Staubsaugerfilterbeutels durch die Materiallage abgedeckt wird, so dass die Filterfunktion
der Beutelwand möglichst erhalten bleibt, und andererseits eine ausreichend große
Materiallage vorhanden ist, die von einem Luftstrom unterströmt und dadurch in Bewegung
versetzt werden kann.
[0037] Bei den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln kann die Materiallage der Einlassöffnung
des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel des
Staubsaugerfilterbeutels verbunden sein.
[0038] Damit wird, in Kombination mit der im Teil der Einlassöffnung angeordneten Ablenkeinrichtung,
in besonders vorteilhafter Weise erreicht, dass ein durch die Einlassöffnung eintretender
und aus einer Austrittsöffnung der Ablenkeinrichtung austretender Luftstrom nicht
direkt auf die dem Innern des Staubsaugerfilterbeutels und der Einlassöffnung zugewandte
Oberfläche des Materialstreifens trifft. Je nach Ausgestaltung des Staubsaugerfilterbeutels
können jedoch auch andere Anordnungen der Materiallage gewählt werden, durch die ein
derartiger Effekt erzielt wird. So kann beispielsweise bei Klotzbodenbeuteln die Materiallage
an einer Seitenwand angeordnet sein, die nicht der Einlassöffnung gegenüberliegt.
[0039] Bei den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln kann der wenigstens eine Teil
wenigstens einen Schlitz aufweisen. Durch einen derartigen Schlitz wird ein Unterströmen
der Materiallage weiter begünstigt. Weist die Materiallage wenigstens einen Schlitz,
insbesondere mit einer großen Länge, auf, kann die Materiallage beispielsweise die
Innenseite des Staubsaugerfilterbeutels vollflächig überdecken. Durch den wenigstens
einen Schlitz wird dann trotzdem ein Unterströmen sichergestellt. Insbesondere kann
die Materiallage eine Mehrzahl von Schlitzen aufweisen. Bei einem Flachbeutel kann
die Materiallage, wenn sie wenigstens einen Schlitz aufweist, eine Beutelwand, insbesondere
die der Einlassöffnung gegenüberliegende Beutelwand vollflächig überdecken.
[0040] Der Staubsaugerfilterbeutel kann als Flachbeutel mit zwei rechteckigen, entlang des
Randes miteinander verbundenen Filtermateriallagen ausgebildet sein. In diesem Fall
kann die luftdurchlässige Materiallage mit der der Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels
gegenüberliegenden Filtermateriallage, insbesondere mittig, verbunden sein. Insbesondere
kann die Materiallage eine Rechteckform mit einer Breite von 10 - 80%, vorzugsweise
25 - 45%, der Breite der damit verbundenen Filtermateriallage und/oder eine Länge
von 60 - 100%, vorzugsweise 100%, der Länge der damit verbundenen Filtermateriallage
aufweisen.
[0041] In den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln kann die Materiallage wenigstens
ein Laminat, insbesondere ein SMS, umfassen. Bei einem Laminat sind mehrere Materialschichten
miteinander verbunden. So sind bei einem SMS ein Spunbond, ein Meltblown und ein Spunbond
miteinander verbunden.
[0043] Die Materiallage kann ein Netting umfassen. Ein derartiges Fasernetz kann durch Extrusion
und entsprechendes Ablegen der Fasern erhalten werden.
[0044] Alternativ kann die Materiallage kann in den oben beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln
einzelne untereinander unverbundene Fasern umfassen oder aus einzelnen untereinander
unverbundenen Fasern bestehen. Die Richtungen der Längsachsen der einzelnen nicht
miteinander verbundenen Fasern können einen Winkel von weniger als 45° zueinander
einschließen. Insbesondere können die Fasern also parallel zueinander angeordnet sein.
[0045] Unter unverbundenen und nicht miteinander verbundenen einzelnen Faser wird hier verstanden,
dass die Fasern im wesentlichen entlang ihrer Längsrichtung nicht miteinander verbunden
sind. Hierbei soll jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sie über die wenigstens
eine Verbindungsstelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel lokal eine Verbindung miteinander
aufweisen können.
[0046] Die in dieser Anmeldung angeführten Fasern weisen relativ große Faserlängen von einigen
Zentimetern bis hin zu der Länge oder Breite des Staubsaugerfilterbeutels auf. Die
nicht miteinander verbundenen Fasern können Stapelfasern, insbesondere aus Polypropylen,
sein.
[0047] Insbesondere können die Fasern im wesentlichen parallel zu der Richtung des Luftstroms
an der Einlassöffnung vor der Ablenkung durch die Ablenkeinrichtung oder senkrecht
zu dieser Richtung ausgerichtet sein oder auch im wesentlichen parallel zueinander
einen Winkel zwischen 0° und 90° zu dieser Richtung einschließen. Im Fall eines rechteckigen
Staubsaugerfilterbeutels können die Fasern somit insbesondere parallel zu einer der
Kanten angeordnet sein. Diese Einzelfasern können nebeneinander mit oder ohne Beabstandung
zueinander oder auch einander überlappend angeordnet sein.
[0048] Jede der Fasern weist ein erstes und ein zweites Ende in Faserlängsrichtung auf und
kann an sowohl dem ersten Ende als auch dem zweiten Ende mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sein. Insbesondere kann die Verbindung durch eine quer über die Enden verlaufende
Verbindung, wie eine querverlaufenden Schweiß- oder Klebenaht, ausgebildet sein. Allgemein
können sämtliche oder einige der Fasern senkrecht zu der Faserlängsrichtung durch
eine oder mehrere linien- oder flächenartige Verbindungen mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sein. Die linien- oder flächenartigen Verbindungen können alternativ in
einem Winkel von weniger als 90° zu der Faserlängsrichtung verlaufen. Über diese linien-
oder flächenartige Verbindungen, die der Verbindung der Fasern mit dem Staubsaugerfilterbeutel
dienen, können die einzelnen ansonsten untereinander unverbundenen Fasern miteinander
verbunden sein.
[0049] Einzelne Fasern stellen dahingehend eine vorteilhafte Ausbildung der luftdurchlässigen
Materiallage dar, dass sie leicht und kostengünstig herzustellen sind, eine hohe Luftdurchlässigkeit
aufweisen und es dem durch die Einlassöffnung eintretenden und durch die Ablenkeinrichtung
abgelenkten Luftstrom leicht ermöglichen, unter diese zu strömen und somit zu einer
Beabstandung der aus den Fasern bestehenden bzw. diese umfassenden Materiallage zu
führen. Durch Ausrichtung der Fasern und Beabstandung untereinander kann der Luftstrom
fein reguliert werden.
[0050] Weiterhin können die zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeutel eine zusätzliche
luftdurchlässige Materiallage umfassen, die im Innem des Staubsaugerfilterbeutels
angeordnet ist, die an wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder
der anderen luftdurchlässigen Materiallage verbunden ist, und die wenigstens einen
Teil aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder der anderen luftdurchlässigen
Materiallage unverbunden ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt.
[0051] Durch eine solche weitere Materiallage kann die oben beschriebene Wirkung der anderen
bzw. ersten Materiallage weiter verstärkt werden. Insbesondere kann auch ein Teil
eines Luftstroms zwischen die beiden Materiallagen strömen. Die beiden Materiallagen
können beispielsweise an zwei Säumen des Staubsaugerfilterbeutels mit diesem verbunden
sein. Weiterhin kann eine der Materiallagen oder die beiden Materiallagen wenigstens
einen Schlitz aufweisen. Beispielsweise können beide Materiallagen wenigstens einen
Schlitz an jeweils einer anderen Position aufweisen. Die Materiallagen können an verschiedenen
Positionen oder übereinander in dem Staubsaugerfilterbeutel angeordnet sein.
[0052] In den Staubsaugerfilterbeuteln kann die Ablenkeinrichtung die Einlassöffnung des
Staubsaugerfilterbeutels wenigstens teilweise umgeben und an der Beutelinnenseite
befestigt sein. Damit wird insbesondere eine stabile Anordnung der Ablenkeinrichtung
erhalten, die auch bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten ihre Aufgabe zuverlässig erfüllen
kann.
[0053] Insbesondere kann die Ablenkeinrichtung zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens
zwei Teilströme ausgebildet sein.
[0054] Durch eine derartige Aufteilung in zwei oder mehr Teilströme wird eine gleichmäßigere
Verteilung des Filterkuchens im Staubsaugerfilterbeutel erreicht. Außerdem ist die
Zahl der Partikel pro Teilstrom im Vergleich mit dem eintretenden Luftstrom verringert,
was die Belastung der Beutelwände durch die einzelnen Teilströme reduziert.
[0055] Die Ablenkeinrichtung kann zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme
mit einander entgegengesetzten Strömungsrichtungen ausgebildet sein.
[0056] Bei der erfindungsgemäßen Ablenkeinrichtung tritt Luft mit einer Strömungsrichtung
(Eintrittsströmungsrichtung) durch eine Eintrittsöffnung der Ablenkeinrichtung in
diese ein und wird darin abgelenkt, so dass eine Änderung der Strömungsrichtung in
der Ablenkeinrichtung bezüglich der Strömungsrichtung an der Eintrittsöffnung, eintritt.
Unter der Strömungsrichtung des Luftstroms oder Luftströmungsrichtung ist die Hauptströmungsrichtung
der Luft gemeint, die im Allgemeinen parallel einer Wandung, beispielsweise eines
Staubsaugerrohrs oder Stutzens, verläuft. Im Betrieb des Staubsaugers ergibt sich
eine derartige Hauptströmungsrichtung an jedem Punkt durch das Staubsaugerrohr bis
in den Beutel, auch wenn an einzelnen Stellen ggf. Verwirbelungen auftreten können.
[0057] Einander entgegengesetzte Strömungsrichtungen bedeutet, dass beide Strömungsrichtungen
eine Komponente in der Ebene senkrecht zur Strömungsrichtung aufweisen, mit der ein
Luftstrom in die Ablenkeinrichtung eintritt, d.h. also eine Komponente senkrecht zur
Eintrittsströmungsrichtung, wobei die beiden Komponenten einen Winkel von etwa 180°
einschließen und wobei die Komponenten in dieser Ebene jeweils größer sind als die
entsprechende Komponente parallel zur Eintrittsströmungsrichtung. Dies bedeutet, dass
(in vektorieller Betrachtung der Strömungsrichtung) die zwei Teilströmungsrichtungen
in der senkrechten Projektion in die Ebene senkrecht zur Eintrittsströmungsrichtung
antiparallel angeordnet sind.
[0058] Die Ablenkeinrichtung kann wenigstens eine, vorzugsweise plane, der Eintrittsöffnung
gegenüberliegende Ablenkfläche umfassen. Durch eine derartige Ablenk- oder Prallfläche
lässt sich insbesondere die Geschwindigkeit der Partikel in geeigneter Weise reduzieren.
Eine der Eintrittsöffnung der Ablenkeinrichtung gegenüberliegende Ablenkfläche kann
insbesondere von dieser einen Abstand bzw. einen mittleren Abstand von zwischen 1
cm und 15 cm, insbesondere 2 cm bis 5 cm, aufweisen.
[0059] Die wenigstens eine Ablenkfläche kann eine größere Fläche als die Fläche der Eintrittsöffnung
aufweisen. Damit wird weitgehend vermieden, dass ein Luftstrom lediglich um die Ablenkfläche
herum gelenkt wird und danach aber mit im Wesentlichen unveränderter Strömungsgeschwindigkeit
auf die der Eintrittsöffnung gegenüberliegende Beutelwand trifft. Statt dessen wird
durch die gleich große oder größere Fläche erreicht, dass der Luftstrom derart abgelenkt
wird, dass er in geeigneter Weise unter die Materiallage strömen kann. Jede Ablenkfläche
kann eine Fläche von 15 cm
2 bis 100 cm
2, insbesondere 40 cm
2 bis 60 cm
2, aufweisen.
[0060] Die wenigstens eine Ablenkfläche kann in einem vorherbestimmten Winkel relativ zur
Ebene der Eintrittsöffnung angeordnet sein.
[0061] Durch eine geeignete Wahl des Winkels kann die Ablenkung des Luftstroms an unter
schiedliche Parameter, wie Staubsaugermotorleistung, Anordnung des Staubsaugerfilterbeutels,
bzw, dessen Geometrie und Dimensionierung, Einströmwinkel, Anordnung und Dimensionierung
der Materiallage, etc. angepasst und optimiert werden.
[0062] Bei einer parallel zur Ebene der Eintrittsöffnung angeordneten Ablenkfläche wird
eine senkrecht zur Ebene der Eintrittsöffnung einströmende Luftströmung um bis zu
etwa 90° umgelenkt oder abgelenkt, was eine Unterströmung der Materiallage in vorteilhafter
Weise begünstigt. Insbesondere kann die Ablenkfläche senkrecht zur Eintrittsströmungsrichtung
oder parallel zur Ebene der Eintrittsöffnung der Ablenkeinrichtung angeordnet sein.
[0063] Die Ablenkeinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass ein in die Ablenkeinrichtung
tretender Luftstrom in der Ablenkeinrichtung um wenigstens 45°, vorzugsweise wenigstens
60°, weiter bevorzugt wenigstens 80°, ablenkbar ist.
[0064] Dies bedeutet, dass die Luftströmungsrichtung beim Austreten aus der Ablenkeinrichtung
mit der Strömungsrichtung beim Eintreten in die Ablenkeinrichtung einen Winkel von
wenigstens 45° einschließt. Damit ergibt sich eine vorteilhafte Luftströmungsrichtung
in den Staubsaugerfilterbeutel.
[0065] Die Ablenkeinrichtung kann die Form eines Zylinders, Kegelstumpfs, Quaders oder Pyramidenstumpfs
umfassen, der in der Deckfläche eine Eintrittsöffnung und in der Seitenwandung wenigstens
einer Austrittsöffnung aufweist.
[0066] Durch derartige Formen wird ein stabiler Aufbau der Ablenkeinrichtung erzielt, wobei
gleichzeitig durch die der Eintrittsöffnung gegenüberliegenden Grundfläche eine geeignete
Ablenk- oder Prallfläche zur Umlenkung des Luftstroms gebildet wird.
[0067] Die Ablenkrichtung der zuvor beschriebenen Staubsaugefilterbeutel kann derart ausgebildet
sein, dass sie in einer ersten Stellung eine im Vergleich zu einer zweiten Stellung
verringerte Ausdehnung senkrecht zur Ebene der Einlassöffnung aufweist.
[0068] Damit ist die Ablenkeinrichtung zusammenlegbar. Durch die kleinere Ausdehnung in
der zweiten Stellung lässt sich der Staubsaugerfilterbeutel, insbesondere vor einem
Gebrauch, in eine sehr kompakte Form bringen. Dies ist bei Flachbeuteln von besonderem
Vorteil, die sich insbesondere zum Verpacken auf bestimmte Formate zusammenfalten
lassen. Durch derartige zusammenlegbare Ablenkeinrichtungen- lässt sich vermeiden,
dass die Dicke der zusammengefalteten Beutel wesentlich erhöht wird. Vorzugsweise
kann die Ablenkeinrichtung in der zweiten Stellung im Wesentlichen flach ausgebildet
sein.
[0069] Die zuvor beschriebene Ablenkeinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie durch
einen Saugluftstrom von der ersten Stellung in die zweite Stellung bringbar ist.
[0070] Damit kann der Staubsaugerfilterbeutel während des Transports eine Ablenkeinrichtung
in der zweiten Stellung mit kleinerer Ausdehnung aufweisen, die dann in Betrieb des
Filterbeutels im Staubsauger beispielsweise durch den auf Grund des durch das Ansaugen
von Luft im Beutel entstehenden Unterdrucks in ihre Betriebsstellung übergeht, in
der sie dann ihre Ablenkfunktion erfüllt.
[0071] Die Ablenkeinrichtung kann ein Federelement umfassen, das auf einen Teil der Ablenkeinrichtung
eine Rückstellkraft derart ausübt, dass die Ablenkeinrichtung in Abhängigkeit von
einem Saugluftstrom von der zweiten Stellung in die erste Stellung bringbar ist.
[0072] Ein solches Federelement ermöglicht, dass die Ablenkeinrichtung bei Nachlassen des
Saugluftstroms, beispielsweise wenn der Staubsauger ausgeschaltet wird, aus der ersten
Stellung wieder in die zweite Stellung mit verringerter Ausdehnung senkrecht zur Ebene
der Einlassöffnung übergeht.
[0073] Die Ablenkeinrichtung kann Falzlinien aufweisen, so dass die Ablenkeinrichtung von
der ersten oder zweiten Stellung in die zweite bzw. erste Stellung bringbar ist. Derartige
Falzlinien erlauben das gewünschte Zusammenlegen bzw. -falten in einfacher und zuverlässiger
Weise.
[0074] Bei dem zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeutel können die Ablenkeinrichtung
die Form eines Quaders aufweisen, der in der die Einlassöffnung umgebenden Deckfläche
eine Einströmöffnung und in einer Seitenfläche eine Ausströmöffnung aufweist, wobei
die Ausströmöffnung die gesamte Seitenfläche einnimmt und die Falzlinien an den Seitenkanten
senkrecht zur Seitenfläche der Ausströmöffnung vorgesehen sind, der Staubsaugerfilterbeutel
als Flachbeutel ausgebildet sein, die Materiallage eine viereckige Form aufweisen,
und der Einlassöffnung gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden
sein, und die Ablenkeinrichtung derart angeordnet sein, dass eine der Falzlinien im
flachen Zustand des Staubsaugerfilterbeutels mit einem Rand, der von dem unverbundenen
Teil eingeschlossen ist, einen Winkel von wenigstens 15° einschließt.
[0075] Insbesondere kann ein Winkel von wenigstens 30°, insbesondere wenigstens 45°, insbesondere
wenigstens 60°, insbesondere 90°, eingeschlossen werden. Durch eine derartige Anordnung
der Ablenkeinrichtung bezüglich der Materiallage wird gewährleistet, dass ein wesentlicher
Teil eines in der Ablenkeinrichtung abgelenkten Luftstroms unter die Materiallage
strömen kann. Vorzugsweise umfasst der Rand, mit dem der Winkel eingeschlossen wird,
eine Seitenkante der Materiallage.
[0076] Bei den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeuteln kann die Ablenkeinrichtung weiterhin
zum Verschließen der Eintrittsöffnung und/oder Einlassöffnung ausgebildet sein.
[0077] Damit wird ein zusätzliches Verschlusselement, das häufig an einer an der Außenseite
des Staubsaugerfilterbeutels befestigten Halteplatte vorgesehen ist, vermieden, was
den Aufbau und die Herstellung des Staubsaugerfilterbeutels wesentlich vereinfacht.
[0078] Alternativ zu den beschriebenen Weiterbildungen kann die Ablenkeinrichtung allerdings
auch starr ausgebildet sein, so dass ein Zusammenlegen nicht möglich ist.
[0079] Die Ablenkeinrichtung der zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeutel kann ein im
wesentlichen luftundurchlässiges Material, insbesondere einen Kunststoff, einen trocken-
oder nassgelegten Vliesstoff, ein Papier, insbesondere eine Pappe, oder eine Folie,
umfassen.
[0080] Dies hat den Vorteil, dass ein Luftstrom und die mitgeführten Partikel im wesentlichen
vollständig abgelenkt werden, so dass sich insbesondere auf der Ablenkeinrichtung
keine Partikelablagerungen bilden. Andere Materialien als die zuvor genannten sind
ebenfalls möglich; dabei ist insbesondere eine ausreichende Steifigkeit des Materials
von Vorteil, damit die Ablenkeinrichtung durch den Luftstrom nicht übermäßig bewegt
wird.
[0081] Die Ablenkeinrichtung kann mit dem Filtermaterial des Staubsaugerfilterbeutels insbesondere
verklebt oder verschweißt sein.
[0082] Die Erfindung stellt weiterhin die Verwendung eines Staubsaugerbeutels mit einer
Materiallage in einem Staubsauger mit einer Ablenkeinrichtung, die als Teil eines
Stutzens für einen Staubsauger ausgebildet ist, der weiterhin eine Verbindungseinrichtung
zum Verbinden der Ablenkeinrichtung mit einem Anschlussstutzen der seinerseits den
Staubsaugerfilterbeutel mit einem Saugrohr des Staubsaugers verbindet, umfasst, bereit,
wobei die Verbindungseinrichtung und die Ablenkeinrichtung derart ausgebildet sind,
dass die Ablenkeinrichtung beim Betrieb des Staubsaugers im Innern des Staubsaugerfilterbeutels
angeordnet ist, und dass ein in die Verbindungseinrichtung eintretender Luftstrom
in der Ablenkeinrichtung abgelenkt wird, und
wobei die Materiallage im Innern des Staubsaugerfilterbeutels angeordnet ist, an wenigstens
einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist, und wenigstens einen Teil
aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel unverbunden ist und einen Teil des Randes
der Materiallage einschließt.
[0083] Analog zu dem Fall des oben beschriebenen Staubsaugerfilterbeutels wird auch bei
der hier beschriebenen Verwendung eines Staubsaugerfilterbeutels mit einer Materiallage
in Kombination mit einer Staubsaugerseitig vorgesehenen Ablenkeinrichtung der überraschende
und vorteilhafte Effekt erzielt
[0084] Bei dieser Verwendung eines Staubsaugerfilterbeutels können die Materiallage und
die Ablenkeinrichtung analog zu den zuvor beschriebenen Staubsaugerfilterbeutein weitergebildet
sein.
[0085] Insbesondere kann die Materiallage eine geringere Fläche als die Fläche der Innenseite
des Staubsaugerfilterbeutels aufweisen. Weiterhin kann die Fläche des wenigstens einen
Teils wenigstens 20% der Fläche der Materiallage ausmachen.
[0086] Durch den wenigstens einen Teil kann auf einer Oberfläche der Materiallage eine konvexe
Menge gebildet werden.
[0087] Weiterhin kann bei der Verwendung der wenigstens eine Teil den Projektionspunkt einschließen,
der sich aus einer senkrechten Projektion des geometrischen Schwerpunkts der Materiallage
auf die Oberfläche auf einer Seite der Materiallage ergibt.
[0088] Insbesondere kann der wenigstens eine Teil eine durch den Projektionspunkt führende
Strecke auf der Oberfläche einschließen, deren Endpunkte jeweils den Rand der Materiallage
berühren.
[0089] Bei den genannten Verwendungen kann der wenigstens eine Teil wenigstens 10% des Randes
der Materiallage einschließen.
[0090] Insbesondere kann der wenigstens eine Teil wenigstens 30%, insbesondere wenigstens
50%, insbesondere wenigstens 70%, insbesondere wenigstens 90% und/oder insbesondere
höchstens 95%, insbesondere höchstens 70%, des Randes der Materiallage einschließen.
[0091] Die konvexe Menge kann eine Fläche von wenigstens 40%, insbesondere wenigstens 60%,
insbesondere wenigstens 80%, der Fläche der Materiallage ausmachen.
[0092] Die Materiallage kann bei der Verwendung eine polygonale, insbesondere viereckige,
Form aufweisen, und der wenigstens eine Teil kann einen Teil von wenigstens zwei,
Insbesondere gegenüberliegenden, Seitenkanten der Materiallage einschließen.
[0093] Bei den zuvor beschriebenen Verwendungen kann die Materiallage an einer vorherbestimmten
Menge von Punkten, vorzugsweise an genau zwei Punkten, und/oder an zwei Säumen des
Staubsaugefilterbeutels mit dem Staubsaugefilterbeutel verbunden sein.
[0094] Die Materiallage kann eine Rechteckform aufweisen und nur entlang zweier, insbesondere
gegenüberliegenden Seitenkanten, insbesondere der kurzen Seiten, mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sein.
[0095] Weiterhin kann die Materiallage mit dem Staubsaugerfilterbeutel, insbesondere der
Beutelinnenseite; verklebt oder verschweißt sein.
[0096] Das Material der Materiallage kann in den zuvor beschriebenen Verwendungen ein Papier,
einen Vliesstoff, insbesondere umfassend ein Meltblown, ein Spunbond, ein nassgelegtes
Vlies und/oder ein trockengelegtes Vlies, oder eine luftdurchlässige Folie umfassen.
[0097] Die Materiallage kann eine Fläche von 10% - 80%, vorzugsweise 15% - 30%, der Fläche
der damit verbundenen Innenseite des Staubsaugerflterbeutels haben.
[0098] Bei den zuvor beschriebenen Verwendungen kann die Materiallage der Einlassöffnung
des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden
sein.
[0099] Der wenigstens eine Teil der Materiallage kann in den zuvor beschriebenen Verwendungen
wenigstens einen Schlitz aufweisen.
[0100] Insbesondere kann bei den zuvor beschriebenen Verwendungen der Staubsaugerfilterbeutel
als Flachbeutel mit zwei rechteckigen, entlang des Randes miteinander verbundenen
Filtermateriallagen ausgebildet sein. In diesem Fall kann die luftdurchlässige Materiallage
mit der der Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegenden Filtermateriallage,
insbesondere mittig, verbunden sein. Insbesondere kann die Materiallage eine Rechteckform
mit einer Breite von 10 - 80%, vorzugsweise 25 - 45%, der Breite der damit verbundenen
Filtermateriallage und/oder eine Länge von 60 - 100%, vorzugsweise 100%, der Länge
der damit verbundenen FiltermateriaNage aufweisen.
[0101] Bei den zuvor beschriebenen Verwendungen kann die Materiallage wenigstens ein Laminat,
insbesondere ein SMS, umfassen. Bei einem Laminat sind mehrere Materialschichten miteinander
verbunden. So sind bei einem SMS ein Spunbond, ein Meltblown und ein Spunbond miteinander
verbunden.
[0102] Die Staubsaugerfilterbeutel in den zuvor beschriebenen Verwendungen können eine Materiallage
umfassen, die einzelne untereinander unverbundene fasern oder ein Folienfasernetz
umfasst oder aus diesen Fasern besteht.
[0103] Hierbei können die Richtungen der Längsachsen der einzelnen nicht miteinander verbundenen
Fasern einen Winkel von weniger als 45° zueinander einschließen, und zumindest ein
Teil der einzelnen Fasern kann nebeneinander mit oder ohne Beabstandung zueinander
oder einander überlappend angeordnet sein.
[0104] Zumindest ein Teil der genannten Fasern kann hierbei an den beiden Enden der Fasern
in Faserlängsrichtung mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden sein, und/oder ein
Teil der genannten Fasern kann durch eine oder mehrere linien- oder flächenartige
Verbindungen mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden sein.
[0105] Weiterhin können die Staubsaugerfilterbeutel in den Verwendungen eine zusätzliche
luftdurchlässige Materiallage umfassen, die im Innern des Staubsaugerfilterbeutels
angeordnet ist, die an wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder
der anderen luftdurchlässigen Materiallage verbunden ist, und die wenigstens einen
Teil aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder der anderen luftdurchlässigen
Materiallage unverbunden ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt.
Die Ablenkeinrichtung kann zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme
ausgebildet sein.
[0106] Insbesondere kann die Ablenkeinrichtung zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens
zwei Teilströme mit einander entgegengesetzten Strömungsrichtungen ausgebildet sein.
[0107] Gemäß einer Weiterbildung der zuvor beschriebenen Verwendungen kann die Ablenkeinrichtung
die Form eines Zylinders, Kegelstumpfs, Quaders oder Pyramidenstumpfs umfassen, der
in der Deckfläche eine Eintrittsöffnung und in der Seitenwand wenigstens eine Austrittsöffnung
aufweist.
[0108] Die Ablenkeinrichtung kann insbesondere wenigstens eine, vorzugsweise plane, der
Eintrittsöffnung gegenüberliegenden Ablenkfläche umfassen. Dabei kann die wenigstens
eine Ablenkfläche eine gleich große oder größere Fläche als die Fläche der Eintrittsöffnung
aufweisen. Insbesondere kann die wenigstens eine Ablenkfläche in einem vorherbestimmten
Winkel relativ zur Ebene der Eintrittsöffnung angeordnet sein.
[0109] Bei den zuvor beschriebenen Verwendungen kann die Ablenkeinrichtung ein im Wesentlichen
luftundurchlässiges Material, insbesondere einen Kunststoff, einen trocken- oder nassgelegten
Vliesstoff, Papier, insbesondere Pappe, oder eine Folie, umfassen.
[0110] Die zuvor beschriebenen Merkmale des Staubsaugerfilterbeutels und der Verwendung
eines Staubsaugerfilterbeutels können auch in anderer Weise als explizit beschrieben
unabhängig voneinander kombiniert werden.
[0111] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung
beschrieben. Dabei zeigt
- Figur 1
- eine Querschnittsansicht eines Staubsaugerfilterbeutels mit einer Ablenkeinrichtung
und einer Materiallage;
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht einer Ablenkeinrichtung in Querschnittsansicht;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer Ablenkeinrichtung;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines Stutzens für einen Staubsauger;
- Figur 5
- eine Querschnittsansicht eines Stutzens in einem Staubsaugergehause;
- Figuren 6A bis 6H
- Draufsichten auf die Innenseite eines Staubsaugerfilterbeutels mit einer darauf angeordneten
Materiallage;
- Figur 7
- eine Draufsicht auf die Innenseite eines Staubsaugerfilterbeutels mit einer Materiallage
mit einer Projektion einer Ablenkeinrichtung;
- Figuren 8 bis 10
- Grafiken mit Messungen des Volumenstroms für verschiedene Staubsaugerfilterbeutel.
[0112] Figur 1 ist eine sehr schematische Darstellung eines Staubsaugerftterbeutels 1 mit
einer Ablenkeinrichtung 2 die im Innem des Staubsaugerfilterbeutels 1 im Bereich der
Einlassöffnung 3 des Filterbeutels 1 angeordnet ist. Weiterhin umfasst der Staubsaugerfilterbeutel
eine luftdurchlässige Materiallage 4 in Form eines Materialstreifens, die der Einlassöffnung
3 gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel an dessen Innenseite 5 verbunden
ist.
[0113] Bei dem gezeigten Beispiel ist der Staubsaugerfilterbeutel 1 in Form eines Flachbeutels
ausgebildet. Ein derartiger Flachbeutel wird erhalten, wenn beispielsweise zwei rechteckige
Filtermateriallagen 6 entlang ihrer Seitenkanten miteinander verbunden, beispielsweise
verklebt oder verschweißt werden, so dass entlang jeder Seitenkante ein Saum 7 entsteht.
Als Filtermaterialien können beispielsweise Vliesstoffe und/oder herkömmliche Filterpapiere
verwendet werden. Insbesondere kann es sich um einen mehrlagigen Aufbau handeln, wie
er beispielsweise in der
EP 0 960 645 beschrieben wird. In dem gezeigten Beispiel ist die Materiallage 4 mit der der Einlassöffnung
gegenüberliegenden Filtermateriallage 6 mittig verbunden.
[0114] Die Ablenkeinrichtung 2 hat in dem gezeigten Beispiel die Form eines Quaders, bei
dem zwei Seitenflächen jeweils eine Austrittsöffnung aufweisen, die jeweils die gesamte
Seitenfläche einnimmt. In dem gezeigten Fall sind die Austrittsöffnungen parallel
zur Zeichenebene angeordnet, so dass ein durch die Einlassöffnung in die Ablenkeinrichtung
2 eintretender Luftstrom in zwei Teilströme mit einander entgegengesetzten Strömungsrichtungen
aufgeteilt wird, wobei diese Teilströme aus der Zeichnungsebene heraus bzw. in die
Zeichnungsebene hinein aus der Ablenkeinrichtung austreten. Eine detaillierte Beschreibung
einer derartigen Ablenkeinrichtung wird unten an Hand der Figuren 2 und 3 vorgenommen.
[0115] Der Materialstreifen 4 kann in unterschiedlichster Weise mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sein, so lange es einem Luftstrom ermöglicht wird, zwischen die Materiallage
und die Beutelinnenseite zu strömen. Beispiele für verschiedene Möglichkeiten, die
Materiallage mit dem Staubsaugerfilterbeutel, insbesondere der Beutelinnenseite, zu
verbinden, werden an Hand der Figuren 6A bis 6F erläutert. Die Materiallage kann beispielsweise
ein Spunbond oder ein SMS sein. Andere Materialien sind jedoch auch möglich, wie beispielsweise
mit Bezugnahme auf die Figuren 8 bis 10 unten erläutert wird.
[0116] Figur 2 zeigt schematisch in Querschnittsansicht ein Beispiel einer Ablenkeinrichtung
in Quaderform. Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht einer derartigen Ablenkeinrichtung,
wobei einige Einzelheiten aus der Figur 2 hier weggelassen wurden.
[0117] Die Grundfläche 8 der quaderförmigen Ablenkeinrichtung 2 ist parallel zur Ebene der
Einlassöffnung 3 bzw. parallel zur Ebene der Eintrittsöffnung 9 der Ablenkeinrichtung
angeordnet und erfüllt die Funktion einer Ablenkfläche oder Prallplatte. Zwei der
Seitenflächen senkrecht zur Prallplatte weisen jeweils eine Ausströmöffnung auf, die
jeweils die gesamte Seitenfläche des Quaders einnehmen. Die beiden anderen Seitenflächen
(links und rechts in der gezeigten Ansicht) sind geschlossen. Somit wird ein durch
die Einlassöffnung 3 und die Eintrittsöffnung 9 eintretender Luftstrom in zwei Teilströme
aufgeteilt, die relativ zur Einströmöffnung um 90° abgelenkt sind und nach hinten
bzw. vome (in der gezeigten Ansicht) in den Beutel strömen.
[0118] Die Abmessungen der quaderförmigen Ablenkeinrichtung können in dem gezeigten Beispiel
8 cm x 8 cm x 3 cm (Breite x Tiefe x Höhe) betragen. Das Material kann beispielsweise
Pappe sein.
[0119] In dem gezeigten Beispiel ist die Ablenkeinrichtung 2 derart ausgebildet, dass sie
von einer ersten in eine zweite Stellung gebracht werden kann. Hierfür sind an den
Kanten zwischen der Grundfläche 8 und den beiden Seitenflächen bzw. zwischen den Seitenflächen
und der Deckfläche Falzlinien 10 vorgesehen, die ein Zusammenlegen der Ablenkeinrichtung
ermöglichen, um die Ausdehnung der Ablenkeinrichtung senkrecht zur Ebene der Eintrittsöffnung
zu verkleinern. Damit lassen sich entsprechend ausgerüstete Staubsaugerfilterbeutel
in diese Stellung in kompakter Weise zusammenlegen und transportieren.
[0120] In dem gezeigten Beispiel ist weiterhin ein (optionales) Federelement 11 vorgesehen,
das hier in Form einer Biegefeder ausgebildet ist. Falls ein Saugluftstrom vorhanden
ist, indem beispielsweise Luft angesaugt und somit im Beutelinnern ein Unterdruck
erzeugt wird, wird die Ablenkeinrichtung 2 entgegen der Rückstellkraft der Biegefeder
11 auseinandergeklappt und nimmt ihre quaderförmige Gestalt an. Bei schwachem oder
verschwindendem Saugluftstrom wirkt die Biegefeder 11 so, dass die Seitenflächen und
die Grundfläche 8 zur Seite (in der gezeigten Ansicht nach links) geklappt werden,
so dass die Ablenkeinrichtung flach zusammengelegt wird. Im flach zusammengelegten
Zustand liegt dann die rechte Seitenfläche im Wesentlichen in einer Ebene mit der
Grundfläche 8. Die Biegefeder 11 kann beispielsweise mit der Grundfläche und der rechten
Seitenfläche verklebt sein. Alternativ kann die Biegefeder zwischen zwei Materiallagen
(beispielsweise Pappe), durch die die Grundfläche 8 und die Seitenfläche gebildet
werden, geklemmt sein.
[0121] Eine derart zusammenlegbare Ablenkeinrichtung kann insbesondere auch dazu dienen,
die Eintrittsöffnung und die Einlassöffnung sicher zu verschließen. Damit erübrigt
sich ein weiteres Verschlusselement.
[0122] Mit der Außenseite des Staubsaugerfilterbeutels 1 ist eine Halteplatte 12 verbunden,
mit der der Filterbeutel in einem Staubsaugergehäuse fixiert- werden kann. Diese Halteplatte
kann beispielsweise mit dem Filtermaterial 6 verklebt oder verschweißt sein.
[0123] Alternativ zu der Biegefeder 11 kann beispielsweise auch ein Permanentmagnet in oder
an der Halteplatte 4 und ein ferromagnetisches Element in oder an einer der Seitenflächen
oder der Grundfläche 8 der Ablenkeinrichtung vorgesehen sein. Damit wird ebenfalls
eine Rückstelleinrichtung gebildet, die ein Zusammenlegen der Ablenkeinrichtung bei
nachlassendem Saugluftstrom ermöglicht.
[0124] Zusätzlich kann, wie in dem Beispiel gezeigt ist, ein Dichtungselement 13 vorgesehen
sein, dass hier zwischen der Ablenkeinrichtung und der Beutelinnenseite angeordnet
ist. Alternativ kann das Dichtungselement auch innerhalb der Ablenkeinrichtung an
der oberen Fläche, in der sich die Eintrittsöffnung 9 befindet, angeordnet sein. Das
Dichtungselement 13 ist um die gesamte Einlassöffnung 3 herum vorgesehen. Durch dieses
Dichtungselement 13 wird insbesondere eine geeignete Abdichtung nach Einführen eines
Stutzens 14, der eine Verbindung zu einem Staubsaugerrohr herstellt, erzielt. Das
Dichtungselement kann beispielsweise ein Elastomer, ein Gummi oder einen geschlossenzelligen
Schaum umfassen.
[0125] Die Ablenkeinrichtung kann in unterschiedlicher Weise mit der Beutelinnenseite verbunden
sein. Gemäß einer Möglichkeit wird die Ablenkeinrichtung mit der Beutelinnenwand verklebt.
Alternativ kann die Oberseite einer Ablenkeinrichtung, die beispielsweise aus Pappe
ist, mit PP (Polypropylen) beschichtet sein, so dass bei einem Anschweißen einer PP-Halteplatte
mittels Ultraschall auch gleichzeitig die Ablenkeinrichtung mit der Beutelwand verschweißt
wird.
[0126] Alternativ zu der beschriebenen Quadergestalt kann die Ablenkeinrichtung auch eine
andere Form annehmen. Mögliche Gestalten sind beispielsweise eine Kegelstumpf-, Pyramidenstumpf-
oder Zylinderform.
[0127] In den zuvor beschriebenen Ausführungsformen ist die Ablenkeinrichtung beutelseitig
vorgesehen, d.h., der Staubsaugerfilterbeutel selbst umfasst die Ablenkeinrichtung.
Eine Alternative hierzu wird in den Figuren 4 und 5 illustriert, in denen ein Stutzen
für einen Staubsauger schematisch illustriert ist, mit dem ein Staubsaugerfilterbeutel
mit einer entsprechend angeordneten Materiallage verwendet werden kann.
[0128] Figur 4 zeigt schematisch einen zylinderförmigen Stutzen 14 für einen Staubsauger
mit einer Ablenkeinrichtung 15 und einer Verbindungseinrichtung 16. Der gezeigte Stutzen
kann beispielsweise als Nachrüstelement für herkömmliche Staubsauger bereitgestellt
werden.
[0129] Im Betrieb des Staubsaugers mit einem solchen Stutzen tritt ein Luftstrom mit einer
Strömungsrichtung, die schematisch mit dem Pfeil 17 angedeutet ist, in die Verbindungseinrichtung
16 ein. Die Verbindungseinrichtung 16 dient dazu, eine Verbindung des Stutzens 14
mit einem (nicht gezeigten) Anschlussstutzen eines Staubsaugers herzustellen. Die
Ablenkeinrichtung 14 weist eine Eintrittsöffnung 18 auf, in die ein Luftstrom aus
der Verbindungseinrichtung 16 des Stutzens in die Ablenkeinrichtung 15 eintritt.
[0130] Analog zu dem in Figur 2 gezeigten Fall ist gegenüber der Eintrittsöffnung 17 und
parallel zur Ebene der Eintrittsöffnung 18 eine plane Ablenkfläche 19 angeordnet,
die durch die Grundfläche des Zylinders gebildet wird. In der Seitenwandung 20 der
zylinderförmigen Ablenkeinrichtung 15 sind zwei gegenüberliegende Austrittsöffnungen
21 vorgesehen.
[0131] In dem gezeigten Beispiel ist der Stutzen 14 einstückig ausgebildet, beispielsweise
als Spritzgussteil. In Luftströmungsrichtung 17 endet die Verbindungseinrichtung 16
direkt über der Oberkante der Austrittsöffnungen 21. Die Seitenwandung 20 der Ablenkeinrichtung
15 umfasst somit oberhalb der Austrittsöffnungen 21 lediglich noch einen schmalen
Randbereich.
[0132] In dem gezeigten Beispiel sind zwei Austrittsöffnungen in dem zylinderförmigen Stutzen
vorgesehen. Alternativ hierzu kann jedoch auch eine andere Anzahl von Austrittsöffnungen,
beispielsweise nur eine Austrittsöffnung oder mehr als zwei Austrittsöffnungen, vorgesehen
sein. Weiterhin kann der Stutzen beispielsweise auch quaderförmig, pyramidenstumpfförmig
oder kegelstumpfförmig ausgebildet sein.
[0133] In Figur 5 ist die Anordnung eines Stutzens 14, wie er in Figur 4 gezeigt ist, in
einem Staubsaugergehäuse in Querschnittsansicht schematisch gezeigt. In der Wandung
22 eines Staubsaugergehäuses ist eine Öffnung 23 zur Aufnahme eines Anschlussstücks
24 eines Saugrohrs oder eines Staubsaugerschlauchs vorgesehen. Ein solches Anschlussstück
24 kann in die Öffnung 23 gesteckt werden und dort beispielsweise mit einem Schnappverschluss
fixiert werden. Damit steckt das Anschlussstück 24 dann auch in dem staubsaugerseitig
vorgesehenen Anschlussstutzen 25 des Staubsaugers.
[0134] Der Anschlussstutzen 25 ist mit der Wandung 22 des Staubsaugergehäuses verbunden,
beispielsweise verklebt. Alternativ kann der Anschlussstutzen 25 auch einstückig mit
der Wandung 22 ausgebildet sein. Als weitere Alternative kann der Anschlussstutzen
25 auch zerstörungsfrei lösbar an der Wandung 22 angeordnet sein, indem er beispielsweise
mit dieser verschraubt ist. Der Anschlussstutzen 25 greift in die Einlassöffnung 3
eines Staubsaugerfilterbeutels 1 ein. Damit entspricht der Anschlussstutzen 25 aus
Figur 5 dem Stutzen 14 in Figur 2.
[0135] In dem in Figur 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Halteplatte, mit der der
Staubsaugerfilterbeutel in dem Staubsauger fixiert wird, nicht gezeigt.
[0136] Der Stutzen 14 kann in verschiedenster Weise mit dem Anschlussstutzen 25 verbunden
sein. So kann der Stutzen 14 beispielsweise außen auf den Anschlussstutzen 25 gesteckt
oder geschraubt sein. Alternativ kann die Ablenkeinrichtung auch in den Anschlussstutzen
25 gesteckt (wie in der Figur dargestellt) oder geschraubt sein. Weiterhin ist es
möglich, den Anschlussstutzen und den Stutzen miteinander zu verkleben oder zu verschweißen.
Eine weitere Alternative besteht darin, den Anschlussstutzen und den Stutzen einstückig,
beispielsweise als ein Spritzgussteil, auszubilden.
[0137] Der Stutzen 14 umfasst eine Verbindungseinrichtung 16 und eine Ablenkeinrichtung
15. Die Verbindungseinrichtung 16 mündet in Strömungsrichtung 17 in die Eintrittsöffnung
18 der Ablenkeinrichtung 15.
[0138] Im Betrieb des Staubsaugers wird durch ein Staubsaugerrohr oder Staubsaugerschlauch
ein Luftstrom angesaugt. Die Strömungsrichtung dieses Luftstroms verläuft insbesondere
innerhalb des Staubsaugerschlauchs oder -rohrs parallel zur Wandung. Bei dem in Figur
5 gezeigten Beispiel ist die Strömungsrichtung auch beim Eintreten in das Staubsaugergehäuse
und den Anschlussstutzen parallel zur Wandung sowohl des Anschlussstücks 24 als auch
des Anschlussstutzens 25, wie durch den Pfeil 17 schematisch abgezeigt wird, auch
wenn lokal an einzelnen Stellen des Luftstroms Verwirbe-, lungen auftreten können.
[0139] Durch die Ablenkfläche oder Prallfläche 19 der Ablenkeinrichtung 15 wird der Luftstrom
in zwei Teilströme aufgeteilt, deren Strömungsrichtungen an den Austrittsöffnungen
21, wie durch entsprechende Pfeile angedeutet, um etwa 90° bezüglich der Strömungsrichtung
beim Eintritt in die Verbindungseinrichtung 16 gedreht ist. Weiterhin sind die Strömungsrichtungen
an den Austrittsöffnungen einander entgegengesetzt.
[0140] In den Figuren 6A bis 6F sind verschiedene Möglichkeiten, eine Materiallage mit einem
Staubsaugerfilterbeutel zu verbinden, schematisch illustriert. Gezeigt ist jeweils
die Draufsicht auf eine Beutelinnenseite 5. Es handelt sich um die dem Beutelinnern
zugewandte Seite einer rechteckigen Filtermateriallage für einen Flachbeutel, wobei
diese Filtermateriallage im fertig konfektionierten Staubsaugerfilterbeutel der Einlassöffnung
des Beutels gegenüberliegt. Diese Filtermateriallage ist mit der gegenüberliegenden
Filtermateriallage, in der sich die Einlassöffnung befindet, entlang der Seitenkanten
beispielsweise verschweißt, so dass an jeder Kante ein Saum 7 entsteht.
[0141] In Figur 6A ist eine Materiallage 4 in Form eines rechteckigen Streifens mittig an
der Beutelinnenseite 5 angeordnet. Die Materiallage hat eine Fläche von etwa einem
Drittel der Fläche der damit verbundenen Filtermateriallage (Beutelwand) und damit
eine Fläche von etwa einem Sechstel der Innenseite des gesamten Staubsaugerfilterbeutels.
In diesem Beispiel ist die Materiallage lediglich an zwei Säumen des Filterbeutels,
in der gezeigten Ansicht oben und unten, mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden.
Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die Materiallage 4 bei der Herstellung
des Staubsaugerfilterbeutels zwischen die beiden Filtermateriallagen gelegt wird und
beim Verschweißen der beiden Filtermateriallagen entlang der Seitenkanten ebenfalls
mit diesen verschweißt wird. Die Materiallage ist auf diese Weise somit über zwei
kontinuierliche Schweißnähte mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden.
[0142] Die beiden anderen Seitenkanten (links und rechts in der gezeigten Ansicht) sind
jedoch mit der Filtermateriallage unverbunden, so dass ein in den Staubsaugerfilterbeutel
eintretender Luftstrom zwischen die Materiallage 4 und die der Einlassöffnung gegenüberliegende
Beutelinnenseite 5 der Filtermateriallage strömen kann. Auf diese Weise wird die Materiallage
im Betrieb des Staubsaugers angehoben bzw. von der Filtermateriallage entfernt und
in Bewegung versetzt. Der Luftstrom kann dabei von unten durch die Materiallage in
Richtung des Innern des Staubsaugerfilterbeutels strömen. Es hat sich überraschenderweise
herausgestellt, dass dies zu einer wesentlich besseren Standzeit und Staubspeicherfähigkeit
des Beutels über einen längeren Zeitraum führt, wie nachfolgend an Hand der Figuren
8 bis 13 näher erläutert wird.
[0143] Durch die in Figur 6A gezeigte Verbindung der Materiallage mit dem Staubsaugerfilterbeutel
weist die Oberfläche der Materiallage auf der der damit verbundenen Filtermateriallage
zugewandten Seite einen unverbundenen Teil auf, der strichliert dargestellt ist. Dieser
Teil schließt die linke und rechte Seitenkante der Materiallage bis auf deren Ecken
ein und bildet eine konvexe Menge in Form eines Rechtecks. Diese konvexe Menge macht
fast die gesamte Fläche (bis auf die Schweißnaht an den oberen und unteren Kanten)
der Fläche der Materiallage aus.
[0144] In dem Beispiel von Figur 6B ist die Materiallage 4 lediglich an zwei Punkten 26
mit der Beutelinnenseite 5 verbunden. Bei diesen Punkten kann es sich beispielsweise
um Schweißpunkte oder Klebepunkte handeln. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist
der Materialstreifen ebenfalls mittig angeordnet, reicht jedoch in Längsrichtung nicht
bis zu den Säumen 7 des Staubsaugertlterbeutels. In dem gezeigten Beispiel ist ebenfalls
eine konvexe Menge, die durch einen unverbundenen Teil der Oberfläche der Materiallage
gebildet wird und zwischen den beiden Verbindungspunkten liegt, strichliert eingezeichnet.
Wie auch in dem Beispiel von Figur 6A schließt der unverbundene Teil sowohl die senkrechte
Projektion des Mittelpunkts (geometrischen Schwerpunkts) der Materiallage auf ihre
der Einlassöffnung abgewandte Oberfläche als auch eine durch diesen Projektionspunkt
führende Strecke, die vom linken zum rechten Rand der Materiallage reicht, ein. Auf
diese Weise kann ein Luftstrom unter der Materiallage hindurchströmen.
[0145] Der Materialstreifen 4 in Figur 6C weist abgerundete Ecken auf und ist an vier Punkten
26 mit der Beutelinnenseite 5 des Staubsaugerfilterbeutels verbunden. In Figur 6D
ist die Materiallage 4 in Form eines rechteckigen Streifens gegeben. Dieser Materialstreifen
ist über eine einzelne Schweißnaht 27 mit der Innenseite 5 des Staubsaugerfilterbeutels
verbunden. Diese Schweißnaht 27 verläuft parallel zu der linken und rechten Seitenkante
und durch den Mittelpunkt der Materiallage. Zwei konvexe Mengen, die jeweils durch
einen unverbundenen Teil gebildet werden, sind strichliert angedeutet.
[0146] In Figur 6E ist der Materialstreifen 4 wie in Figur 6A an zwei Säumen mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden. Weiterhin ist an der rechten Seitenkante der Materiallage 4 eine zusätzliche
Schweißnaht 27 vorgesehen. Damit kann ein Luftstrom lediglich von der linken Seite
unter die Materiallage strömen.
[0147] Figur 6F zeigt eine kreisförmige Materiallage, die mittig an der Filtermateriallage
des Staubaugerfilterbeutels angeordnet ist. Diese Materiallage ist an einem einzelnen
Punkt 26, der in der Mitte der Materiallage 4 angeordnet ist, mit der Beutelinnenseite
verbunden. Hier bilden zwei unverbundene Teile jeweils eine konvexe Menge in Form
eines Kreissegments.
[0148] In Figur 6G überdeckt die Materiallage 4 die der Einlassöffnung gegenüberliegende
Filtermateriallage vollständig und ist an den Säumen 7 mit dieser verbunden. Die Materiallage
weist drei Schlitze 28 auf, durch die ein Luftstrom unter die Materiallage strömen
kann. In dem gezeigten Beispiel ist eine konvexe Fläche zwischen zwei Schlitzen strichliert
angedeutet
[0149] In Figur 6H hat die Materiallage wieder eine geringere Fläche als die Fläche der
damit an den Säumen verbundenen Beutelwand. Hier sind vier Schlitze 28 senkrecht zu
den offenen Seitenkanten der Materiallage vorgesehen, um ein Unterströmen der Materiallage
weiter zu begünstigen.
[0150] Neben den in Figuren 6A bis 6H gezeigten Ausführungsformen sind noch weitere Alternativen
möglich. Insbesondere können die Form, die Ausdehnung und die Anordnung der Materiallage
modifiziert werden. Weiterhin kann die Materiallage auch anderweitig, beispielsweise
über eine Mehrzahl von Schweißpunkten, mit der Filtermateriallage an deren Beutelinnenseite
verbunden sein. Außerdem können auch zwei oder mehr Materiallagen vorgesehen sein,
beispielsweise zwei übereinander angeordnete rechteckige Streifen, die wie in Figur
6A am Saum mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden sind.
[0151] Insbesondere kann die in den Figuren 6A bis 6H gezeigte Materiallage aus einzelnen
im wesentlichen (außer über Verbindungen mit dem Staubsaugerfilterbeutel) untereinander
unverbundenen Fasern bestehen. Diese können z. B. parallel oder senkrecht zu der Längsrichtung
des in den Figuren 6a bis 6e gezeigten Streifens ausgerichtet sein und an jedem Ende
der Fasern in der Faserlängsrichtung mit der Beutelinnenseite 5 verbunden sein.
[0152] Alternativ oder zusätzlich können die Fasern durch eine Schweiß- oder Klebenaht entlang
oder schräg zu der Breite des in den Figuren 6a bis 6e gezeigten Streifens miteinander
und mit der Beutelinnenseite 5 verbunden sein. Das heißt in einem Beispiel, in dem
der gezeigte Streifen aus Fasern, die parallel zur Streifenrichtung angeordnet sind,
besteht, können die Fasern nach parallelem Ausrichten durch Schweißen oder Kleben
senkrecht zu der Faserlängsrichtung an der Beutelinnenseite 5 befestigt werden. Sämtliche
Fasern können an dem in Fig. 6a gezeigten oberen Saum 7 des Staubsaugerfilterbeutels
gleichzeitig in einem Arbeitsvorgang befestigt werden und an dem unteren Saum 7 gleichzeitig
in einem anderen Arbeitsvorgang befestig werden. Außer über diese Befestigungen an
den Säumen sind die Fasern nicht miteinander verbunden.
[0153] Figur 7 zeigt die Draufsicht auf die Innenseite 5 eines Staubsaugerfilterbeutels
mit einer daran angeordneten Materiallage 4. Zusätzlich sind die Umrisse einer zusammenklappbaren
Ablenkeinrichtung 2 auf die Oberfläche der Materiallage und der Filtermateriallage
projiziert. Dargestellt sind insbesondere Falzlinien 10 an den Seitenkanten sowie
die Eintrittsöffnung 9. In dem gezeigten Beispiel umfasst die Ablenkeinrichtung zwei
Austrittsöffnungen, die jeweils eine gesamte Seitenfläche der Quaderform einnehmen,
sobald der Staubsaugerfilterbeutel in Betreib ist. Die Ausströmrichtungen sind mit
zwei Pfeilen angedeutet. Die gezeigte Ablenkeinrichtung entspricht somit der in Figur
2 gezeigten Ausführungsform.
[0154] Wie Figur 7 entnommen werden kann, schließt jede Falzlinie 10 mit einem (in der gezeigten
Ansicht senkrecht verlaufenden) Rand oder einer Seitenkante der Materiallage, der/die
von dem unverbundenen Teil eingeschlossen und somit nicht mit der Beutelinnenseite
verbunden ist, einen Winkel α ein. Dieser Winkel α beträgt vorzugsweise wenigstens
15°. Dies ermöglicht einem im Betrieb des Staubsaugerfilterbeutels aus der Ablenkeinrichtung
ausströmenden Luftstrom derart in den Staubsaugerfilterbeutel zu strömen, dass er
in vorteilhafter Weise unter die Materiallage 4 strömen kann, Besonders bevorzugt
ist ein Winkel α = 90°, bei dem die Ausströmrichtungen im Falle der gezeigten Ablenkeinrichtung
senkrecht zu den Seitenkanten der Materiallage stehen.
[0155] Dir Figuren 8 bis 10 illustrieren die überraschende Verbesserung herkömmlicher Staubsaugerfilterbeutel
durch den Einsatz einer Ablenkeinrichtung und einer Materiallage, wie zuvor beschrieben.
Insbesondere wurde mit verschiedenen Staubsaugerfilterbeuteln Staubbeladungstests
durchgeführt, bei denen definierte Staubmengen in den Staubfilterbeutel gesaugt wurden
und der verbleibende Volumenstrom gemessen wurde.
[0156] Die Untersuchungen wurden gemäß DIN EN 60312:2005-02 und E DIN IEC 60312/A100:2005-06
erhältlich beim Beuth Verlag, Berlin, durchgeführt. Die Tests entsprechen konkret
dem Norm-Entwurf E DIN IEC 60312/A100:2005-06 mit den darin beschriebenen Änderungen
des Abschnitts 2.9 von DIN EN 60312:2005-02. Der Versuchsaufbau erfolgte wie in 2.9.1.1
bis 2.9.1.3 beschrieben.
[0157] Zur Messung des Volumenstroms (Bestimmung aus dem Differenzdruck in einer Messkammer
vor/hinter der Messblende mit einem Durchmesser von 40 mm) wurde die in der DIN EN
60312:2005-02 unter Punkt 5.2.8.2 bis 5.2.8.4 (Ausführung B) beschriebene Messeinrichtung
verwendet. Als Prüfstaub kam der vorgemischte DMT Typ 8 der Deutschen Montan Technologie
GmbH zum Einsatz.
[0158] Der verwendete Staubsauger war ein Miele S 5220, dessen Leistung auf Maximum gestellt
war. Die Größe der Flachbeutel betrug 317 x 330 mm. Die mit der Beutelinnenseite der
Filtermateriallage eines Filterbeutels verbundene Materiallage in Form eines rechteckigen
Streifens hatte eine Breite von 130 mm. Die Ablenkeinrichtung hatte die Form eines
Quaders wie in Figur 3 gezeigt und war analog zu Figur 2 mit dem Filtermaterial des
Staubsaugerfilterbeutels verbunden. Das Material der Ablenkeinrichtung war Pappe;
die Abmessungen betrugen 80 mm x 80 mm x 30 mm (Länge x Breite x Höhe).
[0159] Bei der Untersuchung wurde der zu prüfende Staubsaugerfilterbeutel, nachdem der Staubsauger
10 Minuten warmgelaufen ist, in das Gerät eingebaut. Der Volumenstrom ohne Staubbeladung
wurde nach 1 Minute Laufzeit des Gerätes abgelesen. Anschließend wurde die erste Staubportion
von 50 g innerhalb von 30 Sekunden eingesaugt. Nach 1 Minute wurde der sich einstellende
Volumenstrom (in m
3/h) abgelesen. Dieser Schritt wurde für die folgenden Staubzugaben entsprechend wiederholt,
bis 400 g Staub zugegeben worden waren.
[0160] Verglichen wurden dabei Staubsaugerfilterbeutel die weder eine Ablenkeinrichtung
noch eine Materiallage, die eine Ablenkeinrichtung oder eine Materiallage, sowie die
eine Ablenkeinrichtung und eine Materiallage aufweisen.
[0161] In den Figuren sind die Volumenstrommesswerte (in l/s) gegen die eingesaugte Staubmenge
aufgetragen. Weiterhin befindet sich unter jeder Grafik eine Tabelle mit den genauen
Werten der jeweiligen Messergebnisse bei 0g, 50g, 100g, ..., 400g Staubmenge.
[0162] Die verwendeten Filtermedien wurden von Airflo Europe N.V., Overpelt, Belgien, bezogen.
Die Bezeichnungen in den Grafiken haben die folgende Bedeutung.
[0163] Das erste Kürzel ("SMS" oder "75CS") bezeichnet das Filtermaterial des Staubsaugerfilterbeutels,
d.h. die Filtermateriallagen, aus denen der Flachbeutel gefertigt wurde. "SMS" bezeichnet
einen Verbundvliesstoff (Composite) aus - in Luftströmungsrichtung, d.h. vom Beutelinnern
nach außen - einem Spinnvlies (Spunbond) (17 g/m
2 Flächengewicht), einem Feinfaservlies (Meltblown) (24 g/m
2) und einem Spinnvlies (25 g/m
2). "75CS" ist ein Verbundvliesstoff aus - in Luftströmungsrichtung - einem Spinnvlies
(17 g/m
2), einem trockengelegten Vlies aus elektrostatisch geladenen Spaltfasern (75 g/m
2), einem Feinfaservlies (24 g/m
2) und einem Spinnvlies (25 g/m
2).
[0164] Das Kürzel "30K" bezeichnet das Vorhandensein einer Ablenkeinrichtung; falls zusätzlich
ein Winkel angegeben ist, so handelt es sich dabei um den Winkel α in Figur 7 zwischen
der Seitenkante der Ablenkeinrichtung (senkrecht zur Ebene der Austrittsöffnung) und
der unverbundenen Seitenkante der Materiallage.
[0165] "St" gibt an, dass eine Materiallage mit der Innenseite der Filtermateriallage verbunden
war. Das nachfolgende Kürzel ("130CS" oder 60SB") erläutert, woraus die Materiallage
bestand. "130CS" bezeichnet einen Verbundvliesstoff aus einem Spinnvlies (17 g/m
2), einem trockengelegten Vlies aus elektrostatisch geladenen Spaltfasern (130 g/m
2), einem Feinfaservlies (24 g/m
2) und einem Spinnvlies (25 g/m
2). "60SB" ist ein Spunbond mit einem Flächengewicht von 60 g/m
2. Ohne weitere Angabe ist die Materiallage an den Filterbeutelsäumen mit der Innenseite
verbunden (Figur 6A); bei der Angabe "2 Punkte" ist eine Verbindung gemäß Figur 6B
vorhanden.
[0166] Somit wurde also beispielsweise bei "SMS + 30K 90° + St 130CS" ein Filterbeutel aus
SMS-Material (wie oben beschrieben) umfassend eine Ablenkeinrichtung, deren Falzlinien
senkrecht zur unverbundenen Seitenkante der Materiallage ausgerichtet sind, und eine
Materiallage aus 130CS-Material untersucht.
[0167] Aus Figur 8 erkennt man zunächst, dass ein Filterbeutel nur mit einer Materiallage
aber ohne Ablenkeinrichtung ("SMS + 130CS'' und "SMS + 60SB") eine Verschlechterung
der Performance im Vergleich zu einem Beutel ohne Materiallage und ohne Ablenkeinrichtung
("SMS") zur Folge hat. Die Kombination einer Ablenkeinrichtung mit einer Materiallage
führt dagegen sowohl mit einem 60SB-Streifen als auch einem 130CS-Streifen zu einer
signifikanten Verbesserung. Dabei zeigt eine Befestigung gemäß Figur 6B mit zwei Punkten
nochmals eine Steigerung der Performance.
[0168] Aus Figur 9 lässt sich ersehen, dass auch bei einem Filtermaterial des Beutels mit
einer hohen Staubspeicherfähigkeit ("75CS", insbesondere aufgrund des trockengelegten
Vlieses) die Kombination einer Ablenkeinrichtung und eines losen Materialstreifens
gemäß Figur 6A eine deutliche Verbesserung der Performance ergibt.
[0169] In Figur 10 wird der Einfluss der Anordnung der Ablenkeinrichtung bezüglich des losen
Materialstreifens dargestellt. Der angegebene Winkel entspricht dem Winkel α in Figur
7.
[0170] Selbst bei einem Winkel von 0°, d.h. einer parallelen Ausrichtung der Falzlinien
der Ablenkeinrichtung bezüglich der unverbundenen Seitenkanten der Materiallage, ergibt
sich langfristig (bei höheren Staubmengen) eine Verbesserung. Das beste Ergebnis wird
jedoch bei einem Winkel α = 90° erreicht.
1. Staubsaugerfilterbeutel (1) mit einer Einlassöffnung (3), mit einer luftdurchlässigen
Materiallage (4), die im Innern des Staubsaugerfilterbeutels angeordnet ist und an
wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die luftdurchlässige Materiallage wenigstens einen Teil aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel
unverbunden ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt, und
der Staubsaugerfilterbeutel eine Ablenkeinrichtung (2) umfasst, die im Innern des
Staubsaugerfilterbeutels im Bereich der Einlassöffnung angeordnet ist und derart ausgebildet
ist, dass ein durch die Einlassöffnung eintretender Luftstrom durch die Ablenkeinrichtung
ablenkbar ist.
2. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 1, wobei die Materiallage eine geringere Fläche
als die Fläche der Innenseite des Staubsaugerfilterbeutels aufweist.
3. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Fläche des wenigstens einen
Teils wenigstens 20% der Fläche der Materiallage ausmacht.
4. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei durch den
wenigstens einen Teil auf einer Oberfläche der Materiallage eine konvexe Menge gebildet
wird.
5. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der wenigstens
eine Teil den Projektionspunkt einschließt, der sich aus einer senkrechten Projektion
des geometrischen Schwerpunkts der Materiallage auf die Oberfläche auf einer Seite
der Materiallage ergibt.
6. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 4, wobei der wenigstens eine Teil eine durch
den Projektionspunkt führende Strecke auf der Oberfläche einschließt, deren Endpunkte
jeweils den Rand der Materiallage berühren.
7. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der wenigstens
eine Teil wenigstens 10 % des Randes der Materiallage einschließt.
8. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
eine polygonale, insbesondere viereckige, Form aufweist, und der wenigstens eine Teil
einen Teil von wenigstens zwei, insbesondere gegenüberliegenden, Seitenkanten der
Materiallage einschließt.
9. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
an einer vorherbestimmten Menge von Punkten, vorzugsweise an genau zwei Punkten, und/oder
an zwei Säumen des Staubsaugerfilterbeutels mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden
ist.
10. Staubsaugefilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
eine Rechteckform aufweist und nur entlang zweier, insbesondere gegenüberliegender,
Seitenkanten, insbesondere der kurzen Seiten, mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden
ist.
11. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
ein einen Vliesstoff, insbesondere umfassend ein Meltblown, ein Spunbond, ein nassgelegtes
Vlies und/oder ein trockengelegtes Vlies, ein Papier oder eine luftdurchlässige Folie
umfasst.
12. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
eine Fläche von 10 - 80 %, vorzugsweise 15 - 30 %, der Fläche der Innenseite des Staubsaugerfilterbeutels
hat.
13. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
der Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden ist.
14. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei der wenigstens
eine Teil wenigstens einen Schlitz aufweist.
15. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Staubsaugerfilterbeutel
als Flachbeutel mit zwei rechteckigen, entlang des Randes miteinander verbundenen
Filtermateriallagen ausgebildet ist und die Materiallage mit der der Einlassöffnung
des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegenden Filtermateriallage, insbesondere mittig,
verbunden ist und eine Rechteckform mit einer Breite von 10 - 80 %, vorzugsweise 25
- 45 %, der Breite der damit verbundenen Filtermateriallage und/oder einer Länge von
60 - 100 %, vorzugsweise 100 %, der Länge der damit verbundenen Filtermateriallage
des Staubsaugerfilterbeutels aufweist.
16. Staubsaugerflterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
ein Laminat, insbesondere ein SMS, umfasst.
17. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Materiallage
einzelne nicht untereinander verbundene Fasern oder ein Folienfasernetz umfasst.
18. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 17, wobei die Richtungen der Längsachsen der
einzelnen untereinander unverbundenen Fasern einen Winkel von weniger als 45° zueinander
einschließen.
19. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 17 oder 18, wobei zumindest ein Teil der einzelnen
Fasern nebeneinander mit oder ohne Beabstandung zueinander oder einander überlappend
angeordnet ist.
20. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der Ansprüche 17 - 19, wobei zumindest ein Teil
der Fasern an den beiden Enden der Fasern in Faserlängsrichtung mit dem Staubsaugerfifterbeutel
verbunden ist.
21. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der Ansprüche 17 - 20, wobei zumindest ein Teil
der Fasern durch eine oder mehrere linien- oder flächenartige Verbindungen mit dem
Staubsaugerfilterbeutel verbunden sind.
22. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der Ansprüche 17 - 21, wobei die Materiallage aus
einzelnen untereinander unverbundenen Fasern besteht.
23. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, weiterhin umfassend
eine zusätzliche luftdurchlässige Materiallage, die im Innern des Staubsaugerfilterbeutels
angeordnet ist, die an wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder
der anderen luftdurchlässigen. Materiallage verbunden ist, und die wenigstens einen
Teil aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder der anderen luftdurchlässigen
Materiallage unverbunden ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt.
24. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
die Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels wenigstens teilweise umgibt und an
der Beutelinnenseite befestigt ist
25. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme ausgebildet ist.
26. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
zum Aufteilen des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme mit einander entgegengesetzten
Strömungsrichtungen ausgebildet ist.
27. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
wenigstens eine, vorzugsweise plane, der Eintrittsöffnung gegenüberliegende Ablenkfläche
umfasst.
28. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 27, wobei die wenigstens eine Ablenkfläche eine
gleich große oder größere Fläche als die Fläche der Eintrittsöffnung aufweist.
29. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 27 oder 28; wobei die wenigstens eine Ablenkfläche
in einem vorherbestimmten Winkel relativ zur Ebene der Eintrittsöffnung angeordnet
ist.
30. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
die Form eines Zylinders, Kegelstumpfs, Quaders oder Pyramidenstumpfs umfasst, der
in der Deckfläche eine Eintrittsöffnung und in der Seitenwandung wenigstens eine Austrittsöffnung
aufweist.
31. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
derart ausgebildet ist, dass sie in einer ersten Stellung eine im Vergleich zu einer
zweiten Stellung verringerte Ausdehnung senkrecht zur Ebene der Einlassöffnung aufweist.
32. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 31, wobei die Ablenkeinrichtung derart ausgebildet
ist, dass sie durch einen Saugluftstrom von der ersten Stellung in die zweite Stellung
bringbar ist.
33. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 31 oder 32, wobei die Ablenkeinrichtung ein
Federelement umfasst, das auf einen Teil der Ablenkeinrichtung eine Rückstellkraft
derart ausübt, dass die Ablenkeinrichtung in Abhängigkeit von einem Saugluftstrom
von der zweiten Stellung in die erste Stellung bringbar ist.
34. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der Ansprüche 31 - 33, wobei die Ablenkeinrichtung
Falzlinien aufweist, so dass die Ablenkeinrichtung von der ersten oder zweiten Stellung
in die zweite bzw. erste Stellung bringbar ist.
35. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 34, wobei
die Ablenkeinrichtung die Form eines Quaders aufweist, der in der die Einlassöffnung
umgebenden Deckfläche eine Einströmöffnung und in einer Seitenfläche eine Ausströmöffnung
aufweist, wobei die Ausströmöffnung die gesamte Seitenfläche einnimmt und die Falzlinien
an den Seitenkanten senkrecht zur Seitenfläche der Ausströmöffnung vorgesehen sind,
der Staubsaugerfilterbeutel als Flachbeutel ausgebildet ist,
die Materiallage eine viereckige Form aufweist und der Einlassöffnung gegenüberliegend
mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist, und
die Ablenkeinrichtung derart angeordnet ist, dass eine der Falzlinien im flachen Zustand
des Staubsaugerfilterbeutels mit einem Rand, der von dem unverbundenen Teil eingeschlossen
ist, einen Winkel von wenigstens 15° einschließt.
36. Staubsaugerfilterbeutel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ablenkeinrichtung
ein im wesentlichen luftundurchlässiges Material, insbesondere einen Kunststoff, einen
trocken- oder nassgelegten Vliesstoff oder Papier, insbesondere Pappe, oder eine Folie,
umfasst.
37. Verwendung eines Staubsaugerfilterbeutels mit einer luftdurchlässigen Materiallage
in einem Staubsauger mit einer Ablenkeinrichtung, die als Teil eines Stutzens für
einen Staubsauger ausgebildet ist, der weiterhin eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden
der Ablenkeinrichtung mit einem Anschlussstutzen, der seinerseits den Staubsaugerfilterbeutel
mit einem Saugrohr des Staubsaugers verbindet, umfasst,
wobei die Verbindungseinrichtung und die Ablenkeinrichtung derart ausgebildet sind,
dass die Ablenkeinrichtung beim Betrieb des Staubsaugers im Inneren des Staubsaugerfilterbeutels
angeordnet ist, und dass ein in die Verbindungseinrichtung eintretender Luftstrom
in der Ablenkeinrichtung abgelenkt wird, und
wobei die Materiallage im Innern des Staubsaugerfilterbeutels angeordnet ist, an wenigstens
einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist, und wenigstens einen Teil
aufweist, der mit dem Staubsaugerfilterbeutel unverbunden ist und einen Teil des Randes
der Materiallage einschließt.
38. Verwendung nach Anspruch 37, wobei die Materiallage eine geringere Fläche als die
Fläche der Innenseite des Staubsaugerfilterbeutels aufweist.
39. Verwendung nach Anspruch 37 oder 38, wobei die Fläche des wenigstens einen Teils wenigstens
20% der Fläche der Materiallage ausmacht.
40. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 39, wobei durch den unverbundenen Teil auf
einer Oberfläche der Materiallage eine konvexe Menge gebildet wird.
41. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 40, wobei der wenigstens eine Teil den Projektionspunkt
einschließt, der sich aus einer senkrechten Projektion des geometrischen Schwerpunkts
der Materiallage auf die Oberfläche auf einer Seite der Materiallage ergibt.
42. Verwendung nach Anspruch 41, wobei der wenigstens eine Teil eine durch den Projektionspunkt
führende Strecke auf der Oberfläche einschließt, deren Endpunkte jeweils den Rand
der Materiallage berühren.
43. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 42, wobei der wenigstens eine Teil wenigstens
10 % des Randes der Materiallage einschließt.
44. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 43, wobei die Materiallage eine polygonale,
insbesondere viereckige, Form aufweist, und der wenigstens eine Teil einen Teil von
wenigstens zwei, insbesondere gegenüberliegenden, Seitenkanten der Materiallage einschließt.
45. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 44, wobei die Materiallage an einer vorherbestimmten
Menge von Punkten, vorzugsweise an genau zwei Punkten, und/oder an zwei Säumen des
Staubsaugerfilterbeutels mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist.
46. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 45, wobei die Materiallage eine Rechteckform
aufweist und nur entlang zweier, insbesondere gegenüberliegender, Seitenkanten, insbesondere
der kurzen Seiten, mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden ist.
47. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 46, wobei das Material der Materiallage ein
Papier, einen Vliesstoff, insbesondere umfassend ein Meltblown, ein Spunbond, ein
nassgelegtes Vlies und/oder ein trockengelegtes Vlies, oder eine luftdurchlässige
Folie umfasst.
48. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 47, wobei die Materiallage eine Fläche von
10 - 80 %, vorzugsweise 15 - 30 %, der Fläche der damit verbundenen Innenseite des
Staubsaugerfilterbeutels hat.
49. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 48, wobei die Materiallage der Einlassöffnung
des Staubsaugerfilterbeutels gegenüberliegend mit dem Staubsaugerfilterbeutel verbunden
ist.
50. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 49, wobei der wenigstens eine Teil wenigstens
einen Schlitz aufweist.
51. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 50, wobei der Staubsaugerfilterbeutel als
Flachbeutel mit zwei rechteckigen, entlang des Randes miteinander verbundenen Filtermateriallagen
ausgebildet ist und die Materiallage mit der der Einlassöffnung des Staubsaugerfilterbeutels
gegenüberliegenden Filtermateriallage, insbesondere mittig, verbunden ist und eine
Rechteckform mit einer Breite von 10 - 80 %, vorzugsweise 25 - 45 %, der Breite der
damit verbundenen Filtermateriallage und/oder einer Länge von 60-100 %, vorzugsweise
100 %, der Länge der damit verbundenen Filtermateriallage des Staubsaugerfilterbeutels
aufweist.
52. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 51, wobei die Materiallage wenigstens ein
Laminat, insbesondere ein SMS, umfasst.
53. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 52, wobei die Materiallage einzelne untereinander
unverbundene Fasern oder ein Folienfasernetz umfasst.
54. Verwendung nach Anspruch 53, wobei die Richtungen der Längsachsen der einzelnen untereinander
unverbundenen Fasern einen Winkel von weniger als 45° zueinander einschließen.
55. Verwendung nach Anspruch 53 oder 54, wobei zumindest ein Teil der einzelnen Fasern
nebeneinander mit oder ohne Beabstandung zueinander oder einander überlappend angeordnet
ist.
56. Verwendung nach einem der Ansprüche 53 - 55, wobei zumindest ein Teil der Fasern an
den beiden Enden der Fasern in Faserlängsrichtung mit dem Staubsaugertlterbeutel verbunden
ist.
57. Verwendung nach einem der Ansprüche 53 - 56, wobei zumindest ein Teil der Fasern durch
eine oder mehrere linien- oder flächenartige Verbindungen mit dem Staubsaugerfilterbeutel
verbunden sind.
58. Verwendung nach einem der Ansprüche 53 - 57, wobei die Materiallage aus einzelnen
untereinander unverbundenen Fasern besteht.
59. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 58, weiterhin umfassend eine zusätzliche
luftdurchlässige Materiallage, die im Innern des Staubsaugenfillerbeutels angeordnet
ist, die an wenigstens einer Stelle mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder der anderen
luftdurchlässigen Materiallage verbunden ist, und die wenigstens einen Teil aufweist,
der mit dem Staubsaugerfilterbeutel und/oder der anderen luftdurchlässigen Materiallage
unverbunden ist und einen Teil des Randes der Materiallage einschließt.
60. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 59, wobei die Ablenkeinrichtung zum Aufteilen
des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme ausgebildet ist.
61. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 60, wobei die Ablenkeinrichtung zum Aufteilen
des Luftstroms in wenigstens zwei Teilströme mit einander entgegengesetzten Strömungsrichtungen
ausgebildet ist.
62. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 61, wobei die Ablenkeinrichtung die Form
eines Zylinders, Kegelstumpfs, Quaders oder Pyramidenstumpfs umfasst, der in der Deckfläche
eine Eintrittsöffnung und in der Seitenwandung wenigstens eine Austrittsöffnung aufweist.
63. Verwendung nach einem der Ansprüche 37 - 62, wobei die Ablenkeinrichtung wenigstens
eine, vorzugsweise plane, der Eintrittsöffnung gegenüberliegende Ablenkfläche umfasst.
64. Verwendung nach Anspruch 63, wobei die wenigstens eine Ablenkfläche eine gleich große
oder größere Fläche als die Fläche der Eintrittsöffnung aufweist.
65. Verwendung nach Anspruch 63 oder 64, wobei die wenigstens eine Ablenkfläche in einem
vorherbestimmten Winkel relativ zur Ebene der Eintrittsöffnung angeordnet ist.
66. Verwendung nach einem der Ansprüche 63 - 65, wobei die Ablenkeinrichtung ein im wesentlichen
luftundurchlässiges Material, insbesondere einen Kunststoff, ein trocken- oder nassgelegtes
Vliesstoff oder Papier, insbesondere Pappe, oder eine Folie, umfasst.
1. A vacuum cleaner filter bag (1) with an inlet opening (3), with an air-permeable material
layer (4) which is disposed inside the vacuum cleaner filter bag and is connected
with the vacuum cleaner filter bag at at least one location,
characterised in that
the air-permeable material layer has at least one part which is not connected with
the vacuum cleaner filter bag and includes one part of the edge of the material layer,
and
the vacuum cleaner filter bag comprises a deflection device (2) which is arranged
inside the vacuum cleaner filter bag in the vicinity of the inlet opening and is designed
so that an air flow entering through the inlet opening can be deflected by the deflection
device.
2. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 1, wherein the material layer has a
smaller area than the area of the inside of the vacuum cleaner filter bag.
3. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 1 or 2, wherein the area of the at
least one part constitutes at least 20 % of the area of the material layer.
4. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
a convex set is formed by the at least one part on an upper surface of the material
layer.
5. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the at least one part includes the projection point which results from a perpendicular
projection of the geometrical centre of gravity of the material layer on the upper
surface on one side of the material layer
6. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 4, wherein the at least one part includes
a course on the upper surface passing through the projection point, the end points
of which each contact the edge of the material layer.
7. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the at least one part includes at least 10 % of the edge of the material layer.
8. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer is of polygonal, in particular quadrangular shape, and the at least
one part includes one part of at least two, in particular opposing, side edges of
the material layer.
9. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer is connected with the vacuum cleaner filter bag at a predetermined
number of points, preferably at exactly two points, and/or at two seams of the vacuum
cleaner filter bag.
10. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer is of rectangular shape and is connected with the vacuum cleaner
filter bag only along two, in particular opposing, side edges, in particular of the
short sides.
11. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer comprises a non-woven fabric, in particular comprising a melt blown,
a spun bond, a wet-laid .non-woven fabric and/or a dry-laid non-woven fabric, a paper
or an air-permeable sheet.
12. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer has an area of 10 to 80 %, preferably 15 to 30 %, of the area of
the inside of the vacuum cleaner filter bag.
13. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer is connected with the vacuum cleaner filter bag opposite the inlet
opening of the vacuum cleaner filter bag.
14. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the at least one part has at least one slit.
15. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the vacuum cleaner filter bag is in the form of a flat bag with two rectangular filter
material layers joined together along the edge and the material layer is connected,
in particular centrally, with the filter material layer opposite the inlet opening
of the vacuum cleaner filter bag, and is of rectangular shape with a width of 10 to
80 %, preferably 25 to 45 %, of the width of the filter material layer connected therewith,
and/or a length of 60 to 100 %, preferably 100 %, of the length of the filter material
layer of the vacuum cleaner filter bag connected therewith.
16. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer comprises a laminate, in particular an SMS.
17. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the material layer comprises individual non-interconnected fibres or a sheet fibre
network.
18. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 17, wherein the directions of the longitudinal
axes of the individual non-interconnected fibres form an angle of at least 45° with
one another.
19. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 17 or 18, wherein at least one part
of the individual fibres is arranged adjacent with or without spacing from one another
or overlapping one another.
20. A vacuum cleaner filter bag according to any one of Claims 17 to 19, wherein at least
one part of the fibres is connected with the vacuum cleaner filter bag at both ends
of the fibres in the longitudinal direction of the fibres.
21. A vacuum cleaner filter bag according to any one of Claims 17 to 20, wherein at least
one part of the fibres is connected with the vacuum cleaner filter bag by one or more
linear or areal connections.
22. A vacuum cleaner filter bag according to any one of Claims 17 to 21, wherein the material
layer consists of individual non interconnected fibres.
23. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, further
comprising an additional air-permeable material layer which is arranged inside the
vacuum cleaner filter bag, which at at least one location is connected with the vacuum
cleaner filter bag and/or the other air-permeable material layer, and which has at
least one part which is not connected with the vacuum cleaner filter bag and/or the
other air-permeable material layer, and includes one part of the edge of the material
layer.
24. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device at least partly surrounds the inlet opening of the vacuum cleaner
filter bag and is fastened to the inside of the bag.
25. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device is designed to divide the air flow into at least two split streams.
26. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device is designed to divide the air flow into at least two split streams
with mutually opposed flow directions.
27. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device comprises at least one, preferably flat, deflection surface
situated opposite the inlet opening.
28. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 27, wherein the at least one deflection
device has an equal or larger area than the area of the inlet opening.
29. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 27 or 28, wherein the at least one
deflection device is arranged at a predetermined angle relative to the plane of the
inlet opening.
30. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device comprises the shape of a cylinder, truncated cone, rectangular
solid or truncated pyramid, which in the top surface has an inlet opening and in the
side wall has at least one outlet opening.
31. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device is designed so that in a first position it has, compared with
a second position, a reduced extension perpendicular to the plane of the inlet opening.
32. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 31, wherein the deflection device is
designed so that it can be brought from the first position into the second position
by a suction air flow.
33. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 31 or 32, wherein the deflection device
comprises a spring element which exerts a restoring force on to one part of the deflection
device so that the deflection device can be brought from the second position into
the first position depending on a suction air flow.
34. A vacuum cleaner filter bag according to any one of Claims 31 to 33, wherein the deflection
device has fold lines so that the deflection device can be brought from the first
or second position into the second or first position respectively.
35. A vacuum cleaner filter bag according to Claim 34, wherein the deflection device has
the shape of a rectangular solid which in the top surface surrounding the inlet opening
has an inflow opening and in a lateral surface has an outflow opening, wherein
the outflow opening occupies the entire lateral surface and the fold lines are provided
on the lateral edges perpendicular to the lateral surface of the outflow opening,
the vacuum cleaner filter bag is in the form of a flat bag,
the material layer is of quadrangular shape and is connected with the vacuum cleaner
filter bag opposite the inlet opening, and
the deflection device is arranged so that in the flat condition of the vacuum cleaner
filter bag one of the fold lines forms an angle of at least 15° with an edge which
is enclosed by the non-connected part.
36. A vacuum cleaner filter bag according to any one of the preceding Claims, wherein
the deflection device comprises a substantially air-impermeable material, in particular
a plastics material, a dry-laid or wet-laid non-woven fabric or paper, in particular
paperboard, or a foil.
37. Use of a vacuum cleaner filter bag with an air-permeable material layer in a vacuum
cleaner with a deflection device which is designed as part of nozzle for a vacuum
cleaner, which further comprises a connecting device for connecting the deflection
device to a connector nozzle which, in turn, connects the vacuum cleaner filter bag
to a suction tube of the vacuum cleaner,
wherein the connecting device and the deflection device are designed so that during
operation of the vacuum cleaner the deflection device is arranged inside the vacuum
cleaner filter bag, and in that an air flow entering the connecting device is deflected
in the deflection device, and
wherein the material layer is arranged inside the vacuum cleaner filter bag, at at
least one location is connected with the vacuum cleaner filter bag and has at least
one part which is not connected with the vacuum cleaner filter bag and includes a
part of the edge of the material layer.
38. Use according to Claim 37, wherein the material layer has a smaller area than the
area of the inside of the vacuum cleaner filter bag.
39. Use according to Claim 37 or 38, wherein the area of the at least one part constitutes
at least 20 % of the area of the material layer.
40. Use according to any one of Claims 37 to 39, wherein a convex set is formed by the
non-connected part on an upper surface of the material layer.
41. Use according to Claims 37 to 40, wherein the at least one part includes the projection
point which results from a perpendicular projection of the geometrical centre of gravity
of the material layer on the upper surface on one side of the material layer.
42. Use according to Claim 41, wherein the at least one part includes a course on the
upper surface passing through the projection point, the end points of which each contact
the edge of the material layer.
43. Use according to any one of Claims 37 to 42, wherein the at least one part includes
at least 10 % of the edge of the material layer.
44. Use according to any one of Claims 37 to 43, wherein the material layer is of polygonal,
in particular quadrangular shape, and the at least one part includes one part of at
least two, in particular opposing, side edges of the material layer.
45. Use according to any one of Claims 37 to 44, wherein the material layer is connected
with the vacuum cleaner filter bag at a predetermined number of points, in particular
at exactly two points, and/or at two seams of the vacuum cleaner filter bag.
46. Use according to any one of Claims 37 to 45, wherein the material layer is of rectangular
shape and is connected with the vacuum cleaner filter bag only along two, in particular
opposing, side edges, in particular of the short sides.
47. Use according to any one of Claims 37 to 46, wherein the material of the material
layer is a paper, a non-woven fabric, in particular comprising a melt blown, a spun
bond, a wet-laid non-woven fabric and/or a dry-laid non-woven fabric, or an air-permeable
sheet.
48. Use according to any one of Claims 37 to 47, wherein the material layer has an area
of 10 to 80 %, preferably 15 to 30 %, of the area of the inside of the vacuum cleaner
filter bag connected therewith.
49. Use according to any one of Claims 37 to 48, wherein the material layer is connected
with the vacuum cleaner filter bag opposite the inlet opening of the vacuum cleaner
filter bag.
50. Use according to any one of Claims 37 to 49, wherein the at least one part has at
least one slit.
51. Use according to any one of Claims 37 to 50, wherein the vacuum cleaner filter bag
is in the form of a flat bag with two rectangular filter material layers joined together
along the edge and the material layer is connected, in particular centrally, with
the filter material layer opposite the inlet opening of the vacuum cleaner filter
bag, and is of rectangular shape with a width of 10 to 80 %, preferably 25 to 45 %,
of the width of the filter material layer connected therewith, and/or a length of
60 to 100 %, preferably 100 %, of the length of the filter material layer of the vacuum
cleaner filter bag connected therewith.
52. Use according to any one of Claims 37 to 51, wherein the material layer comprises
at least one laminate, in particular an SMS.
53. Use according to any one of Claims 37 to 52, wherein the material layer comprises
individual non-interconnected fibres or a sheet fibre network.
54. Use according to Claim 53, wherein the directions of the longitudinal axes of the
individual non-interconnected fibres form an angle of at least 45° with one another.
55. Use according to Claim 53 or 54, wherein at least one part of the individual fibres
is arranged adjacent with or without spacing from one another or overlapping one another.
56. Use according to any one of Claims 53 to 55, wherein at least one part of the fibres
is connected with the vacuum cleaner filter bag at both ends of the fibres in the
longitudinal direction of the fibres.
57. Use according to any one of Claims 53 to 56, wherein at least one part of the fibres
is connected with the vacuum cleaner filter bag by one or more linear or areal connections.
58. Use according to any one of Claims 53 to 57, wherein the material layer consists of
individual non-interconnected fibres.
59. Use according to any one of Claims 37 to 58, further comprising an additional air-permeable
material layer which is arranged inside the vacuum cleaner filter bag, which at at
least one location is connected with the vacuum cleaner filter bag and/or the other
air-permeable material layer, and which has at least one part which is not connected
with the vacuum cleaner filter bag and/or the other air-permeable material layer,
and includes one part of the edge of the material layer.
60. Use according to any one of Claims 37 to 59, wherein the deflection device is designed
to divide the air flow into at least two split streams.
61. Use according to any one of Claims 37 to 60, wherein the deflection device is designed
to divide the air flow into at least two split streams with mutually opposed flow
directions.
62. Use according to any one of Claims 37 to 61, wherein the deflection device comprises
the shape of a cylinder, truncated cone, rectangular solid or truncated pyramid, which
in the top surface has an inlet opening and in the side wall has at least one outlet
opening.
63. Use according to any one of Claims 37 to 62, wherein the deflection device comprises
at least one, preferably flat, deflection surface situated opposite the inlet opening.
64. Use according to Claim 63, wherein the at least one deflection device has an equal
or larger area than the area of the inlet opening.
65. Use according to Claim 63 or 64, wherein the at least one deflection device is arranged
at a predetermined angle relative to the plane of the inlet opening.
66. Use according to any one of Claims 63 to 65, wherein the deflection device comprises
a substantially air-impermeable material, in particular a plastics material, a dry-laid
or wet-laid non-woven fabric or paper, in particular paperboard, or a foil.
1. Sac filtrant d'aspirateur (1) avec une ouverture d'entrée (3), avec une couche de
matériau perméable à l'air (4), qui est disposée à l'intérieur du sac filtrant d'aspirateur
et qui est reliée au sac filtrant d'aspirateur à au moins un endroit,
caractérisé en ce que
la couche de matériau perméable à l'air présente au moins une partie, qui est non
reliée au sac filtrant d'aspirateur et comprend une partie du bord de la couche de
matériau, et
le sac filtrant d'aspirateur comprend un dispositif de déviation (2), qui est disposé
à l'intérieur du sac filtrant d'aspirateur dans la zone de l'ouverture d'entrée et
qui est conçu de façon à ce qu'un flux d'air entrant par l'ouverture d'entrée puisse
être dévié par le dispositif de déviation.
2. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 1, dans lequel la couche de matériau
présente une surface inférieure sur la surface du côté intérieur du sac filtrant d'aspirateur.
3. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la surface d'au
moins une partie représente au moins 20 % de la surface de la couche de matériau.
4. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel est formée un ensemble convexe au moyen d'au moins une partie sur une surface
de la couche de matériau.
5. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel au moins une partie comprend le point de projection, qui résulte d'une projection
perpendiculaire du centre de gravité géométrique de la couche de matériau à la surface
d'un côté de la couche de matériau.
6. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 4, dans lequel au moins une partie
comprend un espace sur la surface conduisant à travers le point de projection, dont
les points terminaux touchent respectivement le bord de la couche de matériau.
7. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel au moins une partie comprend au moins 10 % du bord de la couche de matériau.
8. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau présente une forme polygonale, en particulier carrée,
et une partie au moins comprend une partie d'au moins deux arêtes latérales, en particulier
situées l'une en face de l'autre, de la couche de matériau.
9. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau est reliée au sac filtrant d'aspirateur par une quantité
prédéterminée de points, de préférence par exactement deux points, et/ou par deux
lisières du sac filtrant d'aspirateur.
10. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau présente une forme rectangulaire et est reliée au sac
filtrant d'aspirateur seulement le long de deux arêtes latérales, en particulier situées
l'une en face de l'autre, en particulier des côtés courts.
11. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau comprend un non-tissé, en particulier comprenant une
couche absorbante, un filé-lié, un non-tissé humide et/ou un non-tissé sec, un papier
ou un film perméable à l'air.
12. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau a de préférence une surface de 10 à 80 %, de préférence
de 15 à 30 % de la surface du côté intérieur du sac filtrant d'aspirateur.
13. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau est reliée au sac filtrant d'aspirateur en face de l'ouverture
d'entrée du sac filtrant d'aspirateur.
14. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel au moins une partie présente au moins une fente.
15. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le sac filtrant d'aspirateur est conçu comme sac plat avec deux couches rectangulaires
de matériau filtrant, reliées l'une à l'autre le long du bord et la couche de matériau
est reliée à la couche de matériau filtrant située en face de l'ouverture d'entrée
du sac filtrant d'aspirateur, en particulier au milieu et présente une forme rectangulaire
avec une largeur de 10 à 80 %, de préférence de 25 à 40 %, de la largeur de la couche
de matériau filtrant qui y est reliée et/ou d'une longueur de 60 à 100 %, de préférence
100 % de la longueur de la couche de matériau filtrant du sac filtrant d'aspirateur,
qui y est reliée.
16. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau comprend un laminé, en particulier un SMS.
17. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel la couche de matériau comprend différentes fibres non reliées les unes aux
autres ou un réseau de fibres en feuille.
18. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 17, dans lequel les directions des
axes longitudinaux des différentes fibres non reliées les unes aux autres enferment
un angle de moins de 45° les unes par rapport aux autres.
19. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 17 ou 18, dans lequel au moins une
partie des différentes fibres est disposée de manière juxtaposée avec ou sans écart
les unes par rapport aux autres ou se chevauchant les unes sur les autres.
20. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications 17 à 19, dans
lequel au moins une partie des fibres est reliée au sac filtrant d'aspirateur aux
deux extrémités des fibres dans la direction longitudinale des fibres.
21. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications 17 à 20, dans
lequel au moins une partie des fibres est reliée au sac filtrant d'aspirateur par
une ou plusieurs liaisons linéaires ou superficielles.
22. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications 17 à 21, dans
lequel la couche de matériau se compose de différentes fibres non reliées les unes
aux autres.
23. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, comprenant
en outre une couche de matériau supplémentaire perméable à l'air, qui est disposée
à l'intérieur du sac filtrant d'aspirateur, qui est reliée à au moins un endroit au
sac filtrant d'aspirateur et/ou à l'autre couche de matériau perméable à l'air, et
qui présente au moins une partie, qui n'est pas reliée au sac filtrant d'aspirateur
et/ou à l'autre couche de matériau perméable à l'air et qui comprend une partie du
bord de la couche de matériau.
24. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation entoure au moins partiellement l'ouverture d'entrée
du sac filtrant d'aspirateur et est fixé au côté intérieur du sac.
25. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation est conçu pour répartir le flux d'air en au moins
deux flux partiels.
26. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation pour répartir le flux d'air dans au moins deux flux
partiels est conçu avec des directions d'écoulement opposées l'une à l'autre.
27. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation comprend au moins une surface de déviation, de préférence
plane, située en face de l'ouverture d'entrée.
28. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 27, dans lequel au moins une surface
de déviation présente une surface de grandeur équivalente ou supérieure à la surface
de l'ouverture d'entrée.
29. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 27 ou 28, dans lequel au moins une
surface de déviation est disposée dans un angle prédéterminé par rapport au plan de
l'ouverture d'entrée.
30. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation comprend la forme d'un cylindre, d'un cône tronqué,
d'un parallélépipède rectangle ou d'une pyramide tronquée, qui présente, dans la surface
de couverture, une ouverture d'entrée et dans la paroi latérale au moins une ouverture
de sortie.
31. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation est conçu de façon à ce qu'il présente dans une
première position, une extension réduite en comparaison d'une seconde position, perpendiculairement
au plan de l'ouverture d'entrée.
32. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 31, dans lequel le dispositif de
déviation est conçu de façon à ce qu'il puisse être amené par un flux d'air aspirant
de la première position dans la seconde position.
33. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 31 ou 32, dans lequel le dispositif
de déviation comprend un élément à ressort, qui exerce sur une partie du dispositif
de déviation une force de retour de façon à ce que le dispositif de déviation puisse
être amené de la seconde position dans la première position en fonction d'un flux
d'air aspirant.
34. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications 31 à 33, dans
lequel le dispositif de déviation comprend des lignes de plis, de telle sorte que
le dispositif de déviation peut être amené de la première position dans la seconde
position et inversement.
35. Sac filtrant d'aspirateur selon la revendication 34, dans lequel
le dispositif de déviation présente la forme d'un parallélépipède rectangle, qui présente
dans la surface de couverture entourant l'ouverture d'entrée, une ouverture d'écoulement
et dans une surface latérale, une ouverture d'évacuation, dans lequel l'ouverture
d'évacuation loge toute la surface latérale et les lignes de plis sur les arêtes latérales
sont prévues perpendiculairement à la surface latérale de l'ouverture d'évacuation,
le sac filtrant d'aspirateur est conçu comme sac plat,
la couche de matériau présente une forme carrée et est reliée en face de l'ouverture
d'entrée au sac filtrant d'aspirateur, et
le dispositif de déviation est disposé de façon à ce qu'une des lignes de pli comprenne
un angle d'au moins 15°, à l'état plat du sac filtrant d'aspirateur avec un bord,
qui est compris dans la partie non reliée.
36. Sac filtrant d'aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le dispositif de déviation comprend un matériau sensiblement imperméable à
l'air, en particulier une matière plastique, un non-tissé sec ou humide ou du papier,
en particulier du carton, ou un film.
37. Utilisation d'un sac filtrant d'aspirateur avec une couche de matériau perméable à
l'air dans un aspirateur avec un dispositif de déviation, qui est conçu comme partie
d'un support pour un aspirateur, qui en outre comprend un dispositif d'assemblage
pour assembler le dispositif de déviation à un support de raccordement, qui relie
à son tour le sac filtrant d'aspirateur à un tuyau d'aspiration de l'aspirateur,
selon laquelle le dispositif d'assemblage et le dispositif de déviation sont conçus
de façon à ce que le dispositif de déviation, pendant le fonctionnement de l'aspirateur,
soit disposé à l'intérieur du sac filtrant d'aspirateur et qu'un flux d'air entrant
dans le dispositif d'assemblage soit dévié dans le dispositif de déviation, et
selon laquelle la couche de matériau est disposée à l'intérieur du sac filtrant d'aspirateur
et présente au moins une partie, qui n'est pas reliée au sac filtrant d'aspirateur
et qui comprend une partie du bord de la couche de matériau.
38. Utilisation selon la revendication 37, selon laquelle la couche de matériau présente
une surface inférieure à la surface du côté intérieur du sac filtrant d'aspirateur.
39. Utilisation selon la revendication 37 ou 38, selon laquelle la surface d'au moins
une partie représente au moins 20 % de la surface de la couche de matériau.
40. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 39, selon laquelle un ensemble
convexe est constitué au moyen de la partie non reliée à une surface de la couche
de matériau.
41. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 40, selon laquelle au moins
une partie comprend le point de projection, qui résulte d'une projection perpendiculaire
du centre de gravité géométrique de la couche de matériau à la surface d'un côté de
la couche de matériau.
42. Utilisation selon la revendication 41, selon laquelle au moins une partie comprend
un espace conduisant sur la surface à travers le point de projection, dont les points
terminaux touchent respectivement le bord de la couche de matériau.
43. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 42, selon laquelle au moins
une partie inclut au moins 10 % du bord de la couche de matériau.
44. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 43, selon laquelle la couche
de matériau présente une forme polygonale, en particulier carrée, et qu'au moins une
partie comprend une partie d'au moins deux arêtes latérales, en particulier situées
l'une en face de l'autre, de la couche de matériau.
45. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 44, selon laquelle la couche
de matériau est reliée au sac filtrant d'aspirateur par une quantité prédéterminée
de points, de préférence par exactement deux points, et/ou par deux lisières du sac
filtrant d'aspirateur.
46. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 45, selon laquelle la couche
de matériau présente une forme rectangulaire et est reliée au sac filtrant d'aspirateur
seulement le long de deux arêtes latérales, en particulier situées l'une en face de
l'autre, en particulier les côtés courts.
47. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 46, selon laquelle le matériau
de la couche de matériau comprend un papier, un non-tissé, en particulier comprenant
une couche absorbante, un filé-lié, un non-tissé humide et/ou un non-tissé sec, ou
un film perméable à l'air.
48. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 47, selon laquelle la couche
de matériau a une surface de 10 à 80 %, de préférence de 15 à 30 % de la surface du
côté intérieur du sac filtrant d'aspirateur qui y est reliée.
49. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 48, selon laquelle la couche
de matériau est reliée au sac filtrant d'aspirateur en face de l'ouverture d'entrée
du sac filtrant d'aspirateur.
50. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 49, selon laquelle au moins
une partie présente au moins une fente.
51. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 50, selon laquelle le sac
filtrant d'aspirateur est conçu comme sac plat avec deux couches rectangulaires de
matériau filtrant, reliées l'une à l'autre le long du bord et la couche de matériau
est reliée à la couche de matériau filtrant située en face de l'ouverture d'entrée
du sac filtrant d'aspirateur, en particulier au milieu et présente une forme rectangulaire
avec une largeur de 10 à 80 %, de préférence de 25 à 40 %, de la largeur de la couche
de matériau filtrant qui y est reliée et/ou d'une longueur de 60 à 100 %, de préférence
100 % de la longueur de la couche de matériau filtrant du sac filtrant d'aspirateur,
qui y est reliée.
52. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 51, selon laquelle la couche
de matériau présente au moins un laminé, en particulier un SMS.
53. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 52, selon laquelle la couche
de matériau présente différentes fibres non reliées entre elles ou un réseau de fibres
en feuille.
54. Utilisation selon la revendication 53, selon laquelle les directions des axes longitudinaux
des différentes fibres non reliées entre elles enferment un angle de moins de 45°
les unes par rapport aux autres.
55. Utilisation selon la revendication 53 ou 54, selon laquelle au moins une partie des
différentes fibres est disposée de manière juxtaposée avec ou sans écart les unes
par rapport aux autres ou se chevauchant les unes sur les autres.
56. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 53 à 55, selon laquelle au moins
une partie des fibres est reliée au sac filtrant d'aspirateur aux deux extrémités
des fibres en direction longitudinale des fibres.
57. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 53 à 56, selon laquelle au moins
une partie des fibres est reliée au sac filtrant d'aspirateur par une ou plusieurs
liaisons linéaires ou superficielles.
58. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 53 à 57, selon laquelle la couche
de matériau se compose de différentes fibres non reliées les unes aux autres.
59. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 58, comprenant en outre
une couche de matériau supplémentaire perméable à l'air, qui est disposée à l'intérieur
du sac filtrant d'aspirateur, qui est reliée à au moins un endroit au sac filtrant
d'aspirateur et/ou à l'autre couche de matériau perméable à l'air, et qui présente
au moins une partie, qui n'est pas reliée au sac filtrant d'aspirateur et/ou à l'autre
couche de matériau perméable à l'air et qui inclut une partie du bord de la couche
de matériau.
60. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 59, selon laquelle le dispositif
de déviation est conçu pour répartir le flux d'air en au moins deux flux partiels.
61. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 60, selon laquelle le dispositif
de déviation pour répartir le flux d'air en au moins deux flux partiels est conçu
avec des directions d'écoulement opposées l'une à l'autre.
62. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 61, selon laquelle le dispositif
de déviation comprend la forme d'un cylindre, d'un cône tronqué, d'un parallélépipède
rectangle ou d'une pyramide tronquée, qui présente dans la surface de couverture,
une ouverture d'entrée et dans la paroi latérale au moins une ouverture de sortie.
63. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 37 à 62, selon laquelle le dispositif
de déviation comprend au moins une surface de déviation, de préférence plane, située
en face de l'ouverture d'entrée.
64. Utilisation selon la revendication 63, selon laquelle au moins une surface de déviation
présente une surface équivalente ou supérieure à la surface de l'ouverture d'entrée.
65. Utilisation selon la revendication 63 ou 64, selon laquelle au moins une surface de
déviation est disposée dans un angle prédéterminé par rapport au plan de l'ouverture
d'entrée.
66. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 63 à 65, selon laquelle le dispositif
de déviation comprend un matériau sensiblement imperméable à l'air, en particulier
une matière plastique, un non-tissé sec ou humide ou du papier, en particulier du
carton, ou un film.
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- I. N. BRONSTEINK. A. SEMENDJAJEWTaschenbuch der MathematikVerlagsgesellschaft und Verlag Nauka19910000vol. 25, [0016]
- VliesstoffeWiley VCH20000000 [0042]