| (19) |
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(11) |
EP 1 805 844 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/011350 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/048137 (11.05.2006 Gazette 2006/19) |
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| (54) |
ELEKTRISCHE SCHALTVORRICHTUNG MIT MAGNETISCHEN VERSTELLELEMENTEN
ELECTRICAL SWITCHING DEVICE COMPRISING MAGNETIC ADJUSTING ELEMENTS
DISPOSITIF DE COMMUTATION ELECTRIQUE A ELEMENTS DE DEPLACEMENT MAGNETIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
29.10.2004 DE 102004052591 02.06.2005 DE 102005025403
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.07.2007 Patentblatt 2007/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG |
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81671 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEIPOLD, Markus
84424 Isen (DE)
- HINGRAINER, Helmut
83064 Raubling (DE)
- BAYER, Alexander
81739 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-94/03914 GB-A- 1 021 047
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DE-A1- 2 052 187 JP-A- 59 086 305
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltvorrichtung mit magnetischen Verstellelementen.
[0002] Eine in der
DE 101 03 814 A1 beschriebene vorbekannte Schaltvorrichtung dient insbesondere dazu, eine Stromleitung
für eine Hochfrequenz-Eichleitung über unterschiedliche Dämpfungselemente auszuschalten.
Hierzu weist sie ein längliches Schaltelement auf, das durch ein Verstellelement quer
zu seiner Längsrichtung bewegbar ist und dabei mit einer Kontaktfläche an seinem einen
Ende wahlweise außer Kontakt oder in Kontakt mit einer Gegenkontaktfläche gebracht
wird. In der Kontaktstellung ist die Leitung des elektrischen Stroms an den Kontaktflächen
abhängig unter anderem von der Anlage der Kontaktfläche und der Gegenkontaktfläche
aneinander. Verunreinigungen oder Partikel können die Stromleitung wesentlich beeinträchtigen,
insbesondere dann, wenn die Verunreinigungen bzw. Partikel aus elektrisch nicht leitendem
Material bestehen.
[0003] Besonders wichtig ist eine störungsfreie Stromleitung bei Eichleitungen, die zur
Dämpfungseinstellung z.B. von Signalgeneratoren oder Netzwerkanalysatoren dienen.
Eichleitungen weisen z.B. mehrere seriell angeordnete vierpolige Schaltvorrichtungen
auf mit eingangs- und ausgangsseitig gleichem und konstantem Wellenwiderstand sowie
jeweils einstellbarer geeichter Dämpfung.
[0004] Bei anderen vorbekannten elektrischen Hochfrequenz-Schaltvorrichtungen, wie sie z.
B. typisch in Hochfrequenz-Eichleitungen Verwendung finden, wird die seitliche Schaltbewegung
eines Schaltelements mittels äußerer mechanischer Krafteinwirkung durch Stößel erzielt,
die seitlich gegen das Schaltelement stoßen und es dabei bewegen. Auf Grund der seitlichen
Schwenkbewegung, die das Schaltelement ausführt und den linearen Schubbewegungen der
beiderseits des Schaltelements vorhandenen Stößel ergeben sich im Berührungsbereich
der Stößel und des Schaltelements Gleitbewegungen, die auf Grund der sich ergebenden
Reibung zu einem Abrieb führen. Insbesondere dann, wenn die Schaltvorrichtung einen
geschlossenen Schaltraum aufweist, ist die Gefahr einer Kontaktstörung durch den durch
die Reibung erzeugten Abrieb besonders groß, weil der Abrieb im Schaltraum verbleibt.
Aber auch bei offenem Schaltraum besteht die Gefahr, dass der Abrieb zwischen die
Kontaktflächen gelangt und den elektrischen Kontakt beeinträchtigt.
[0005] Der technischen Weiterentwicklung liegen deshalb Bestrebungen zugrunde, bei einer
vorbeschriebenen elektrischen Schaltvorrichtung Reibungsvorgänge und daraus resultierend
die Gefahr einer Beeinträchtigung des elektrischen Kontaktes durch Abrieb zu beseitigen
oder wenigstens zu verringern. Insbesondere soll die Entstehung von Abrieb in der
Umgebung der Kontaktflächen vermieden oder wenigstens vermindert werden. Außerdem
soll eine einfache und auch kleine Konstruktion geschaffen werden, die sich gut sowie
in einfacher und kostengünstiger Weise nicht nur in die Schaltvorrichtung, sondern
auch in oder an einem die Schaltvorrichtung aufnehmenden Schutzgehäuse integrieren
lässt.
[0006] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei einem Schaltbewegungsantrieb
des Schaltelements mit magnetischen Kräften es keines mechanischen Bewegungskontaktes
zwischen dem Schaltelement und den Verstellelementen bedarf und deshalb bei mit magnetischen
Kräften erzeugten Schaltbewegungen des Schaltelements diesbezüglich weder eine Gleitreibung
stattfindet noch ein daraus resultierender Abrieb erzeugt wird.
[0007] In der
JP 59086305 A ist eine elektrische Schaltvorrichtung mit einem Gehäuse beschrieben, in dessen Hohlraum
zwei längliche elektrische Schaltelemente linear hintereinander angeordnet sind, deren
einander zugewandte Kontaktenden zwischen zwei einen Querabstand voneinander aufweisenden
Gegenkontaktelementen angeordnet sind. Die Kontaktenden sind durch zwei am Außenumfang
des Gehäuses angeordnete Magnetanordnungen mit einer ringförmigen Spule in einem ringförmigen
Spulengehäuse jeweils gegen die zugehörigen Gegenkontaktelemente bewegbar. Das Spulengehäuse
und die darin befindliche Spule umringen das Gehäuse der Schaltvorrichtung.
[0008] Diese Ausgestaltung ermöglicht es, jeweils mit einer Magnetanordnung beide einander
axial gegenüberliegenden Schaltelemente zu betätigen. Hierdurch lässt sich in einfacher
Weise eine vierpolige Schaltvorrichtung erreichen, die sich insbesondere für eine
Eichleitung eignet.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltvorrichtung gemäß dem aus der
JP 59086305 A entnehmbaren Stand der Technik so auszugestalten, dass eine hohe Anzugleistung der
Magnetanordnungen gewährleistet ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung besteht das Schaltelement wenigstens
teilweise aus magnetischem Material, und die Verstellelemente sind durch zwei Magnetanordnungen
gebildet, von denen die Magnetkraft der einen Magnetanordnung und/oder die Magnetkraft
der anderen Magnetanordnung jeweils wahlweise verringerbar oder vergrößerbar ist,
wobei bezüglich einer die Magnetanordnungen schneidenden Querebene zwei Schaltelemente
einander gegenüberliegend angeordnet sind und mit ihren einander zugewandten Kontaktenden
jeweils durch eine gemeinsame Magnetanordnung quer gegen beidseitig angeordnete Gegenkontaktelemente
bewegbar sind und wobei die Achsen der Magnetanordnungen quer zu den Schaltelementen
gerichtet sind.
[0012] Hierdurch lässt sich die Schaltvorrichtung durch die Verringerung oder Vergrößerung
der Magnetkraft so schalten, dass das seitlich bewegbare Schaltelement entweder zu
dem auf der einen Seite angeordneten Gegenkontaktelement bewegt und daran gehalten
wird oder zu dem auf der anderen Seite angeordneten Gegenkontaktelement bewegt und
gehalten wird. Dieser Bewegungsantrieb erfolgt berührungslos und reibungslos, so dass
ein Abrieb vermieden wird und deshalb auch eine daraus resultierende Beeinträchtigung
des elektrischen Kontaktes vermieden und ein guter elektrischer Kontakt gewährleistet
wird. Dabei zeichnet sich die Erfindung durch eine einfache und kleine Konstruktion
aus, die sich auch kostengünstig herstellen und nicht nur in die Schaltvorrichtung
selbst sondern auch in ein die Schaltvorrichtung umgebendes Schutzgehäuse gut integrieren
lässt.
[0013] Bei der Erfindung wird durch die Verringerung oder Vergrößerung der Magnetkraft einer
seitlichen Magnetanordnung oder beider Magnetanordnungen eine Magnetkraftdifferenz
zwischen den Magnetanordnungen geschaffen, die so groß ist, dass jeweils die Magnetanordnung
mit der größeren Magnetkraft das Schaltelement zu sich hin und gegen das auf der gleichen
Seite befindliche Gegenkontaktelement ziehen und daran halten kann. Das Lösen vom
Gegenkontaktelement kann dann dadurch erfolgen, dass die Magnetkraft der das Schaltelement
am benachbarten Gegenkontaktelement haltende Magnetanordnung soweit vermindert wird,
dass die Magnetkraft der gegenüberliegenden Magnetanordnung überwiegt und das Schaltelement
löst und zu dieser Magnetanordnung hin zieht und mit dem auf dieser Seite befindlichen
Gegenkontaktelement kontaktiert oder die Magnetkraft dieser gegenüberliegenden Magnetanordnung
soweit vergrößert wird, dass diese Magnetkraft das Schaltelement löst und zu dieser
Seite hin bewegt und mit dem auf dieser Seite befindlichen Gegenkontaktelement kontaktiert.
[0014] Im Rahmen der Erfindung ist es dabei nicht erforderlich, dass auf beiden Seiten Magnetanordnungen
mit verringerbaren oder vergrößerbaren Magnetkräften vorhanden sein müssen. Im Rahmen
der Erfindung reicht es aus, wenn auf einer Seite eine Magnetanordnung vorhanden ist,
deren Magnetkraft verringerbar oder vergrößerbar ist, um das Schaltelement vom gegenüberliegenden
Gegenkontaktelement zu lösen und gegen das auf seiner Seite angeordnete Gegenkontaktelement
zu ziehen oder umgekehrt.
[0015] Die Verringerung oder Vergrößerung der Magnetkraft lässt sich dadurch verwirklichen,
dass ein Elektromagnet vorgesehen wird, der wahlweise einschaltbar und abschaltbar
ist oder dessen Magnetkraft verringerbar und wieder vergrößerbar ist. Die angestrebte
Magnetkraftveränderung lässt sich jedoch auch dadurch verwirklichen, dass ein Elektromagnet
und ein Dauermagnet bei im wesentlichen koaxialer Anordnung kombiniert werden, wobei
der Dauermagnet eine Verlängerung des Kerns des Elektromagneten bilden kann oder den
Kern des Elektromagneten bilden kann. Diese Ausgestaltung führt nicht nur zu einer
kleinen Konstruktion, sondern sie ermöglicht es auch, durch eine gleichpolige oder
gegenpolige Anordnung des Elektromagneten und des Dauermagneten die Magnetkraft des
Dauermagneten im Sinne einer Addition oder Subtraktion der Magnetkräfte zu überlagern.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, den Elektromagneten polumschaltbar auszubilden,
so dass sich die Magnetkraftänderung durch Addition und Subtraktion der Magnetkräfte
verändern lässt. Wenn der Elektromagnet darüber hinaus auch noch abschaltbar ausgebildet
ist, lässt sich eine dreifache Veränderung der jeweiligen Magnetkraft erreichen.
[0016] Es ist ferner vorteilhaft, jeweils einen Dauermagneten mit einer Magnetkraft vorzusehen,
die so groß ist, dass der Elektromagnet unmittelbar nach dem Kontakt des Schaltelements
mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement abgeschaltet werden kann und das Schaltelement
mit der Magnetkraft des Dauermagneten am Gegenkontaktelement gehalten wird.
[0017] Im Rahmen der Erfindung eignet sich grundsätzlich ein Schaltelement, das sich in
irgendeiner Weise zu der einen und der anderen Seite hin bewegen lässt. Besonders
vorteilhaft eignet sich ein durch eine Federzunge gebildetes Schaltelement, das gegen
seine auf Eigenelastizität beruhenden elastischen Rückstellkräfte seitlich ausbiegbar
ist und im Ruhezustand selbsttätig in eine Mittelstellung zurückkehrt, aus der es
wahlweise zu der einen oder anderen Seite hin schaltbar ist.
[0018] In den Konstruktionsfällen, in denen die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung in einem
Schutzgehäuse angeordnet ist, kann der Elektromagnet in seitlicher Anordnung am Schutzgehäuse
oder durch eine Integration in den Bodenbereich des Schutzgehäuses bei Gewährleistung
einfacher und kleiner Konstruktionen angebaut bzw. eingebaut werden.
[0019] Weitere Weiterbildungsmerkmale der Erfindung führen zu einfachen und kleinen Konstruktionen,
die sich kostengünstig herstellen lassen und auch eine sichere Funktion und Kontaktierung
ermöglichen.
[0020] Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von mehreren
Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße elektrische Schaltvorrichtung mit zwei SchaltvorrichtungsPaaren
in prinzipieller Darstellung, wobei die rechte Figurhälfte mit dem rechten Schaltvorrichtungs-Paar
eine abgewandelte Ausgestaltung zeigt;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße elektrische Schaltvorrichtung mit zwei SchaltvorrichtungsPaaren
in prinzipieller Darstellung in weiter abgewandelten Ausgestaltungen;
- Fig. 3
- ein Gehäuse mit einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung mit einem SchaltvorrichtungsPaar
in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
- Fig. 4
- ein Gehäuse mit einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung mit einem SchaltvorrichtungsPaar
in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
- Fig. 5
- ein Gehäuse mit einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung mit einem SchaltvorrichtungsPaar
in weiter abgewandelter Ausgestaltung;
- Fig. 6
- ein Gehäuse mit einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung in weiter abgewandelter
Ausgestaltung.
[0021] Die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichneten vier Schaltvorrichtungen der beiden Schaltvorrichtungs-Paare
weisen jeweils eine elektrische Leitung 2 mit einem Schalter 3 und mit einem quer
zur elektrischen Leitung 2 hin und her bewegbaren Schaltelement 4 auf, das dazu dient,
die Leitung 2 zu öffnen oder zu schließen. Das Schaltelement 4 ist ein längliches
Element, das an seinem Basisende 5 bleibend mit der Leitung 2 verbunden ist und an
seinem anderen Ende ein Kontaktende 6 aufweist, mit dem es nach einer Querbewegung
in seiner Kontaktstellung an einem von zwei quer in einem Abstand voneinander angeordneten
Gegenkontaktelementen 7a, 7b anliegt. Eine Offenstellung kann sich in der dargestellten
Mittelstellung ergeben, in der das Kontaktende 6 einen seitlichen Abstand von den
Gegenkontaktelementen 7a, 7b aufweist.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel ist die Schaltvorrichtung 1 Teil einer sogenannten Eichleitung
mit parallel angeordneten schaltbaren Eichleitungsabschnitten 2a, 2b, die mit dem
Schaltelement 4 wahlweise geschaltet werden können, wobei wenigstens ein Eichleitungsabschnitt
gedämpft ist und eine Dämpfungsleitung bildet. In Fig. 1 sind zwei Schaltvorrichtungs-Paare
mit jeweils zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Schaltern 3 dargestellt,
von denen jeweils ein Schaltvorrichtungs-Paar einen vierpoligen Eichleitungs-Längsabschnitt
bildet. Diese ist mit zwei Eichleitungsabschnitten 2a, 2b und zwei vorzugsweise einander
gleichen Schaltelementen 4 ausgebildet, die auf beiden Seiten einer sich quer zur
elektrischen Leitung 2 und etwa mittig zwischen den Gegenkontaktelementen 7a, 7b erstreckenden
Querebene 8 spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, so dass deren Kontaktenden
6 aufeinanderzu gerichtet sind, die jeweils zwischen zwei seitlich beabstandeten Gegenkontaktelementen
7a, 7b angeordnet sind und wahlweise gegen das eine oder das andere Gegenkontaktelement
7a, 7b bewegbar sind. Da die zu beiden Seiten der Querebene 8 spiegelbildlich angeordneten
Schalter 3 des in Fig. 1 linken Ausführungsbeispiels im wesentlichen gleich sind,
wird im folgenden nur die Schaltvorrichtung 1 beschrieben, die mit ihrem Schalter
3 links von der Querebene 8 angeordnet ist.
[0023] Das Schaltelement 4 ist vorzugsweise seitlich elastisch biegbar, wobei sein Basisende
5 an einem Halter 9 gehalten ist, der auf einer Basis 11 befestigt ist. Als biegbares
Schaltelement eignet sich eine Federzunge in Form eines flachen Streifens besonders
gut, die in Fig. 1 und 2 in der Seitenansicht dargestellt ist, so daß ihre Schmalseite
sichtbar ist und ihre beiden einander gegenüberliegenden Breitseiten dem Gegenkontaktelement
7a, 7b zugewandt sind. Der flache Streifen kann auch durch eine dünne Folie gebildet
sein, deren Dicke geringer ist als 1/10 mm und z.B. nur wenige µm beträgt.
[0024] Zur Durchführung eines Schaltvorgangs, bei dem das Schaltelement 4 seitlich zu dem
einen oder dem anderen Gegenkontaktelement 7a, 7b hin bewegt wird, ist auf jeder Seite
des Schaltelements 4 eine Magnetanordnung 12a, 12b zum seitlichen Bewegen des Kontaktendes
6 in Richtung auf und gegen das eine oder das andere Gegenkontaktelement 7a, 7b vorgesehen.
[0025] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 links ist die Magnetanordnung 12a durch einen
Elektromagneten gebildet dessen Magnetkraft wahlweise vergrößerbar und verringerbar
ist, oder durch einen Dauermagneten 13a und einen Elektromagneten 14a mit einer Spule
15 gebildet, wobei der Dauermagnet 13a und der Elektromagnet 14a vorzugsweise koaxial
ineinander integriert sind, und wobei der stabförmige Dauermagnet 13a den Kern des
Elektromagneten 14a bildet.
[0026] Die Magnetanordnung 12b ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 jeweils nur durch
einen Dauermagneten 13b gebildet.
[0027] Die Magnetanordnungen 12a, 12b mit allen drei Magneten 13a, 13b, 14a sind außerhalb
des seitlichen Bewegungsbereichs B des Schaltelements 4 angeordnet und mit ihren Wirkrichtungen
auf die zugehörige Breitseite des Schaltelements 4 gerichtet, so dass sie dessen Bewegung
nicht behindern und dabei magnetisch auf das Schaltelement 4 aus magnetischem Material
einwirken.
[0028] Die Dauermagente 13a, 13b können gleichpolig oder ungleichpolig angeordnet sein.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Dauermagnete 13a, 13b mit ihren Nordpolen
N - einander und dem Schaltelement 4 zugewandt.
[0029] Dabei sind die Dauermagnete 13a, 13b auf den dem Schaltelement 4 abgewandten Seiten
der Eichleitungsabschnitte 2a, 2b angeordnet, wobei dazwischen jeweils eine feste
Verbindung vorhanden sein kann, z. B. durch Kleben oder Löten.
[0030] Die vom Elektromagneten 14a erzeugte Magnetkraft überlagert die Magnetkraft des Dauermagneten
13a in Abhängigkeit von der Polung. Wenn der Dauermagnet 13a und der Elektromagnet
14a gleichpolig ausgebildet sind, addieren sich deren Magnetkräfte, so dass die Magnetkraft
des Dauermagneten 13a bzw. der Magnetanordnung 12a ein Niedrigwert ist, wenn der Elektromagnet
14a ausgeschaltet ist. Im eingeschalteten Zustand addieren sich die Magnetkräfte zu
einem Hochwert.
[0031] Wenn der Elektromagnet 14a und der Dauermagnet 13a ungleichpolig angeordnet sind,
subtrahieren sich die Magnetkräfte im eingeschalteten Zustand zu einem Niedrigwert,
der z. B. gegen Null gehen kann. Im ausgeschalteten Zustand des Elektromagneten 12a
ist die Magnetkraft des Dauermagneten 13a ein Niedrigwert.
[0032] Dabei sind die Magnetkräfte so ausgelegt, dass die Magnetkraft des Dauermagneten
13b und der Hochwert der Magnetkraft der Magnetanordnung 12a jeweils in der Lage sind,
das Schaltelement 4 zu sich zu ziehen und in Kontakt mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement
7a, 7b zu bringen und zu halten. Dies gilt für den Hochwert der Magnetkraft der Magnetanordnung
12a auch bei der vorhandenen Wirksamkeit der Magnetkraft des Dauermagneten 13b und
für die Magnetkraft des Dauermagneten 13b und auch bei der vorhandenen Wirksamkeit
des Niedrigwertes der Magnetanordnung 12a, die je nach Auslegung gegen Null gehen
kann. Eine Umschaltung von der Schalt-Wirksamkeit der Magnetanordnung 12a auf die
Schalt-Wirksamkeit des Dauermagneten 13b oder umgekehrt kann jeweils durch einen die
Polumschaltung des Elektromagneten 12a bewirkenden Stromimpuls erfolgen.
[0033] Wenn die Pole N1, S1 des Elektromagneten 14a umschaltbar sein sollen, ist eine vereinfacht
dargestellte Pol-Umschalteinrichtung 10 vorgesehen.
[0034] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 rechts, bei den gleiche oder vergleichbare Teile
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 links dadurch, dass der Dauermagnet 13a und ein Kern 16a des Elektromagneten
12a sowie ein Kern 16b des Elektromagneten 12b im wesentlichen koaxial hintereinander
angeordnet sind, wobei der Dauermagnet 13a bzw. 13b zwischen dem Eichleitungsabschnitt
2a bzw. 2b und dem Kern 16a bzw. 16b angeordnet ist. Der Kern 16a bzw. 16b und der
Dauermagnet 13a bzw. 13b können an ihren einander zugewandten Seiten fest miteinander
verbunden sein, z. B. durch Kleben oder Löten.
[0035] Im Übrigen ist die Ausgestaltung und Funktion des Ausführungsbeispiels gemäß Fig.
1 rechts im wesentlichen entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 links, so
dass aus Vereinfachungsgründen auf weitere Beschreibungen des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 1 rechts verzichtet werden kann.
[0036] Die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 2 links und Fig. 2 rechts unterscheiden sich
von den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen lediglich dadurch, dass dem Dauermagnet
13b ebenfalls ein Elektromagnet 14b zugeordnet ist, die die Magnetanordnung 12b bilden.
Die Magnetanordnungen 12a, 12b sind vorzugsweise gleich und bezüglich der Leitung
2 spiegelbildlich angeordnet oder auch ausgebildet, und sie funktioniert vorzugsweise
auch entsprechend spiegelbildlich.
[0037] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 2 läßt sich durch Einschaltung des Hochwertes
der Magnetkraft der einen Magnetanordnung und des Niedrigwertes der Magnetkraft der
anderen Magnetanordnung der Magnetkraftunterschied vergrößern, im wesentlichen verdoppeln,
was zu Funktionssicherheit der Schaltvorrichtung 1 beiträgt, weil die Schaltvorrichtung
1 mit wirksamen Magnetkräften betrieben werden kann, die den Bewegungswiderstand des
Schaltelements 4 und den Niedrigwert der jeweils gegenüberliegende Magnetkraft wesentlich
über untersteigen.
[0038] Es ist ferner vorteilhaft, jeweils einen Dauermagneten 12a bzw. 12b mit einer Magnetkraft
vorzusehen, die so groß ist, dass der Elektromagnet 14a bzw. 14b unmittelbar nach
dem Kontakt des Schaltelement 4 mit dem zugehörigen Gegenkontaktelement 7a bzw. 7b
abgeschaltet werden kann und das Schaltelement 4 mit der Magnetkraft des Dauermagneten
13a bzw. 13b am Gegenkontaktelement 7a bzw. 7b gehalten wird.
[0039] Die bezüglich der Leitung 2 einander gegenüberliegenden Dauermagnete 13a und 13b
können beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 links und rechts jeweils gleich sein.
[0040] Bei allen Ausführungsbeispielen wird das Schaltelement 4 somit magnetisch in die
jeweilige Kontaktposition verstellt und in dieser Position gehalten. Es entfallen
somit mechanisch wirksame Verstellelemente, die auf Grund eines Druck- und Reibungskontaktes
einen Abrieb erzeugen könnten, der zwischen die elektrischen Kontaktflächen gelangen
könnte und den elektrischen Kontakt beeinträchtigen könnte.
[0041] Um die miteinander zusammenwirkenden elektrischen Kontaktflächen vor einer Verschmutzung
von außen zu schützen, ist es vorteilhaft, die Schaltvorrichtung 1 wenigstens bezüglich
den Kontaktflächen aufweisenden Teilen im Schutzraum 21 eines vorzugsweise abgedichteten
Gehäuses 22 anzuordnen.
[0042] Die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 3 bis 6, bei denen gleiche oder vergleichbare
Teile ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigen ein solches Gehäuse
22 in perspektivischer Darstellung von oben, wobei der Schutzraum 21 durch einen Deckel
22a oberseitig wahlweise geöffnet und geschlossen werden kann.
[0043] Bei diesen Konstruktionen ist die Basis 11 durch einen Gehäuseboden 22b und zwei
einander gegenüberliegende Seitenwände 22c, den darauf aufsetzbaren Deckel 22a und
zwei einander gegenüberliegende Stirnwände 22d gebildet, die stirnseitig an den Gehäuseboden
22b und die Seitenwände 22c angesetzt und daran verschraubt sind. Vorzugsweise überragen
die Stirnwände 22d die Seitenwände 22c, so dass sie auch den Deckel 22a zwischen sich
aufnehmen und daran ebenfalls verschraubt sein können. Um die Abdichtung der innenseitig
flach anliegenden Stirnwände 22d zu verbessern, sind sie jeweils durch einen Dichtring
23 aus elastisch komprimierbarem Material wie Gummi oder Kunststoff abgedichtet, der
vorzugsweise in einer Ringnut 24 in der Anlagefläche der Stirnwände 22d sitzt und
die Anlagefläche geringfügig überragt.
[0044] Im mittleren Bereich der Stirnwände 22d ist jeweils eine Durchführung 25 für die
elektrische Leitung 2 mit jeweils einer hülsenförmigen Kabel-Verschraubung 26 angeordnet,
die nach außen absteht, und durch die hindurch sich die elektrische Leitung 2 in den
Schutzraum 21 hinein erstreckt und abgedichtet, z.B. verschraubt, ist.
[0045] Im Schutzraum 21 befinden sich vorzugsweise in dessen Endbereichen die Halter 9 für
die Schaltelemente 4. Die Halter 9 können jeweils durch eine Klemmvorrichtung mit
Klemmbacken gebildet sein, zwischen denen das zugehörige Schaltelement 4 klemmbar
ist.
[0046] Außerdem weisen die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 3 bis 6 folgende Besonderheiten
auf. Die Konstruktion gemäß Fig. 3, die dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 links
oder rechts entspricht, ist der Elektromagnet 14a mit seiner Spule 15 seitlich am
Gehäuse 22 angebaut. Hierzu kann ein Gehäuse 31 dienen, in dem der Elektromagnet 14a
angeordnet ist und mit diesem an der zugehörigen Seite des Gehäuses 22 befestigt ist,
z. B. durch eine Schraubenverbindung. Das Gehäuse 21 ist vorzugsweise unterseitig
und oberseitig offen, wodurch nicht nur Material und Gewicht eingespart wird, sondern
auch eine selbsttätig wirksame Luftkühlung erreicht wird, die nach dem Prinzip der
natürlichen Konvektion funktioniert. Ein solches Gehäuse 31 kann eine seitliche Anbauwand
31a, zwei Seitenwände 31b und eine Rückwand 31c aufweisen, zwischen denen der Elektromagnet
14a etwa koaxial zum Dauermagnet 13a angeordnet und befestigt ist.
[0047] Die Dauermagnete 13a, 13b sind vorzugsweise in oberseitigen Quernuten 22e versenkt
angeordnet, wobei die Tiefe der Quernuten 22e kleiner ist als sie Höhe der Dauermagnete
13a, 13b, so dass diese oberseitig vom Gehäuse 22 vorstehen können. In diesem Falle
sind in der Unterseite des Deckels 23 passende Quernuten 22f angeordnet, in die die
vorstehenden Abschnitte der Dauermagnete 13a, 13b hineinragen. Die Länge der Dauermagnete
kann dabei so an die Breite des Gehäuses 22 angepasst sein, dass ihre seitlich äußeren
Enden mit den Außenseiten des Gehäuses 22 im wesentlichen abschließen, wie es in Fig.
3 dargestellt ist.
[0048] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Elektromagnet 14a mit seiner Spule 15
in das Gehäuse 22 integriert, wobei er sich unter der Schaltvorrichtung 1 befindet
und z. B. in einer Gehäuseausnehmung 32 angeordnet und befestigt ist, die z. B. nach
unten und seitlich offen ist.
[0049] Bei dieser Ausgestaltung sind seitliche und z. B. U-förmige Kernteile 16b vorgesehen,
die die Kerne der Dauermagnete 13a, 13b mit dem mit 16a bzw. 16b bezeichneten Kern
des Elektromagneten 14a verbinden, um bis auf den Bereich der Schaltvorrichtung 1
einen ringförmig geschlossenen gemeinsamen Kern zu bilden.
[0050] Im Rahmen der Erfindung kann wenigstens einer der Dauermagnete 13a, 13b nicht im
Gehäuse 22 sondern im Deckel 22a angeordnet sein. Ein solches Ausführungsbeispiel
zeigt Fig. 5, bei der im Deckel 22a eine wenigstens unterseitig offene, z. B. vertikal
durchgehende Ausnehmung 33 für den auf dieser Seite befindlichen Dauermagneten 13b
angeordnet ist, der in der Ausnehmung 33 andeutungsweise dargestellt ist.
[0051] Anstelle eines Dauermagneten im Deckel 22a können auch mehrere Dauermagneten darin
angeordnet sein, wie es Fig. 6 beispielhaft zeigt, bei der zwei Dauermagneten 13b
neben der zugehörigen Schaltvorrichtung 1, 3 im Deckel 22a in zugehörigen Ausnehmungen
33 angeordnet und darin positioniert sind. Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig.
5 und 6 sind die Leitungsabschnitte 2b an Dauermagnetteilen 13c angeordnet, die mit
den Dauermagneten 13b in magnetischer Wirkverbindung stehen.
[0052] Im Rahmen der Erfindung können im Schutzraum 21 des Gehäuses 22 mehrere Schaltvorrichtungen
1 in der Längsrichtung der Leitung 2 hintereinanderliegend angeordnet sein.
1. Elektrische Schaltvorrichtung (1), insbesondere Hochfrequenz-Schaltvorrichtung, mit
einem länglichen elektrischen Schaltelement (4), das mit einem Kontaktende (6) zwischen
zwei einen Querabstand voneinander aufweisenden Gegenkontaktelementen (7a, 7b) angeordnet
ist und durch zwei auf beiden Seiten neben dem Schaltelement (4) angeordneten Verstellelementen
quer zu seiner Längsrichtung wahlweise gegen das eine oder das andere Gegenkontaktelement
(7a, 7b) bewegbar ist,
wobei das Schaltelement (4) wenigstens teilweise aus magnetischem Material besteht
und die Verstellelemente durch zwei Magnetanordnungen (12a, 12b) gebildet sind,
wobei die Magnetkraft der einen Magnetanordnung (12a) und/oder die Magnetkraft der
anderen Magnetanordnung (12b) jeweils wahlweise verringerbar oder vergrößerbar ist,
wobei bezüglich einer die Magnetanordnungen (12a, 12b) schneidenden Querebene (8)
zwei Schaltelemente (4) einander gegenüberliegend angeordnet sind und mit ihren einander
zugewandten Kontaktenden (6) jeweils durch eine gemeinsame Magnetanordnung (12a, 12b)
quer gegen beidseitig angeordnete Gegenkontaktelemente (7a, 7b) bewegbar sind,
wobei die Magnetanordnung (12a) mit der veränderlichen Magnetkraft einen Elektromagneten
oder einen Dauermagneten (13a) und einen Elektromagneten (14a) aufweist und
wobei die Achsen der Magnetanordnungen (12a, 12b) quer zu den Schaltelementen (4)
gerichtet sind.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die verringerbare Magnetkraft der jeweiligen Magnetanordnung (12a oder 12b) soweit
verringerbar ist, dass die Magnetkraft der jeweils quer gegenüberliegenden Magnetanordnung
ausreicht, um das Schaltelement (4) zum zugehörigen Gegenkontaktelement (7a oder 7b)
zu bewegen und daran zu halten.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Differenz zwischen der verringerten Magnetkraft der jeweiligen Magnetanordnung
(12a oder 12b) und der verringerten Magnetkraft oder der vergrößerten Magnetkraft
der jeweils gegenüberliegenden Magnetanordnung (12a oder 12b) ausreicht, um das Schaltelement
(4) zum zugehörigen Gegenkontaktelement (7a oder 7b) zu bewegen und daran zu halten.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vergrößerbare Magnetkraft der jeweiligen Magnetanordnung (12a oder 12b) soweit
vergrößerbar ist, dass sie ausreicht, um das Schaltelement (4) zum zugehörigen Gegenkontaktelement
(7a oder 7b) zu bewegen und daran zu halten.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Differenz zwischen der vergrößerten Magnetkraft der jeweiligen Magnetanordnung
(12a oder 12b) und der verringerten Magnetkraft oder der vergrößerten Magnetkraft
der jeweils gegenüberliegenden Magnetanordnung (12a oder 12b) ausreicht, um das Schaltelement
(4) zum zugehörigen Gegenkontaktelement (7a oder 7b) zu bewegen und daran zu halten.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Magnetkraft der einen Magnetanordnung (12a) soweit verringerbar ist, dass die
Magnetkraft der anderen Magnetanordnung (12b) ausreicht, um das Schaltelement (4)
zum der anderen Magnetanordnung (12b) zugehörigen Gegenkontaktelement (7a) zu bewegen
und daran zu halten.
7. Schaltvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Magnetkraft der einen Magnetanordnung (12a) soweit vergrößerbar ist, dass sie
ausreicht, um das Schaltelement (4) zum auf seiner Seite angeordneten Gegenkontaktelement
(12a) zu bewegen und daran zu halten.
8. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die andere Magnetanordnung (12b) einen Dauermagenten (13b) aufweist.
9. Schaltvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf beiden Seiten des Schaltelements (4) eine Magnetanordnung (12a, 12b) mit Elektromagneten
oder mit einem Dauermagneten (13a, 13b) und einem Elektromagneten (14a, 14b) angeordnet
ist.
10. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dauermagnet (12a) und der Elektromagnet (14a) koaxial zueinander angeordnet sind.
11. Schaltvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dauermagnet (13a) oder eine Verlängerung des Dauermagneten (13a) einen Kern (16a)
des Elektromagneten (14a) bildet.
12. Schaltvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektromagnet (14a) polumschaltbar ist.
13. Schaltvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltelement (4) quer elastisch biegsam ist.
14. Schaltvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltelement (4) durch eine Federzunge gebildet ist, deren Breitseiten den Gegenkontaktelementen
(7a, 7b) zugewandt sind.
15. Schaltvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltelemente (4) im Schutzraum (21) eines Gehäuses (22) angeordnet sind.
16. Schaltvorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektromagnet (14a) neben oder unter dem Schutzraum (21) angeordnet ist.
17. Schaltvorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektromagnet (14a) seitlich am Gehäuse (22) oder in einer Ausnehmung (32) im
Boden (22b) des Gehäuses (22) angeordnet ist.
18. Schaltvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (22) einen Deckel (22a) aufweist und wenigstens ein Dauermagnet (13b)
in einer Ausnehmung (33) des Deckels (22a) angeordnet ist.
1. Electrical switching device (1), in particular highfrequency switching device, with
an elongate electrical switching element (4) which is disposed with one contact end
(6) between two transversely spaced mating contact elements (7a, 7b) and can be moved
transversely to its longitudinal direction towards either the one or the other mating
contact element (7a, 7b) by two displacement elements disposed on both sides next
to the switching element (4),
wherein the switching element (4) consists at least partly of magnetic material and
the displacement elements are formed by two magnet arrangements (12a, 12b),
wherein the magnetic force of one magnet arrangement (12a) and/or the magnetic force
of the other magnet arrangement (12b) can in each case be optionally reduced or increased,
wherein two switching elements (4) are disposed opposite one another relative to a
transverse plane (8) intersecting the magnet arrangements (12a, 12b) and can in each
case be moved with their mutually facing contact ends (6) transversely towards mating
contact elements (7a, 7b) disposed on both sides by a common magnet arrangement (12a,
12b),
wherein the magnet arrangement (12a) with the variable magnetic force comprises an
electromagnet or a permanent magnet (13a) and an electromagnet (14a) and
wherein the axes of the magnet arrangements (12a, 12b) are directed transversely to
the switching elements (4),
2. Switching device according to Claim 1,
characterised in
that the reducible magnetic force of the respective magnet arrangement (12a or 12b) can
be reduced to an extent such that the magnetic force of the magnet arrangement in
each case lying transversely opposite is sufficient to move the switching element
(4) to the associated mating contact element (7a or 7b) and to hold it thereon.
3. Switching device according to Claim 2,
characterised in
that the difference between the reduced magnetic force of the respective magnet arrangement
(12a or 12b) and the reduced magnetic force or the increased magnetic force of the
respective opposite magnet arrangement (12a or 12b) is sufficient to move the switching
element (4) to the associated mating contact element (7a or 7b) and to hold it thereon.
4. Switching device according to any one of Claims 1 to 3,
characterised in
that the increasable magnetic force of the respective magnet arrangement (12a or 12b)
can be increased to an extent such that it is sufficient to move the switching element
(4) to the associated mating contact element (7a or 7b) and to hold it thereon.
5. Switching device according to Claim 4,
characterised in
that the difference between the increased magnetic force of the respective magnet arrangement
(12a or 12b) and the reduced magnetic force or the increased magnetic force of the
respective opposite magnet arrangement (12a or 12b) is sufficient to move the switching
element (4) to the associated mating contact element (7a or 7b) and to hold it thereon.
6. Switching device according to Claim 1,
characterised in
that the magnetic force of one magnet arrangement (12a) can be reduced to an extent such
that the magnetic force of the other magnet arrangement (12b) is sufficient to move
the switching element (4) to the mating contact element (7a) associated with the other
magnet arrangement (12b) and to hold it thereon.
7. Switching device according to any one of the preceding Claims,
characterised in
that the magnetic force of one magnet arrangement (12a) can be increased to an extent
such that it is sufficient to move the switching element (4) to the mating contact
element (12a) disposed on the side of the latter and to hold it thereon.
8. Switching device according to either of Claims 6 and 7,
characterised in
that the other magnet arrangement (12b) comprises a permanent magnet (13b).
9. Switching device according to any one of the preceding Claims,
characterised in
that a magnet arrangement (12a, 12b) with electromagnets or with a permanent magnet (13a,
13b) and an electromagnet (14a, 14b) is disposed on both sides of the switching element
(4).
10. Switching device according to any one of Claims ,
characterised in
that the permanent magnet (12a) and the electromagnet (14a) are disposed coaxially with
one another.
11. Switching device according to Claim 10,
characterised in
that the permanent magnet (13a) or an extension of the permanent magnet (13a) forms a
core (16a) of the electromagnet (14a),
12. Switching device according to Claim 11,
characterised in
that the electromagnet (14a) has changeable poles.
13. Switching device according to any one of the preceding Claims,
characterised in
that the switching element (4) is elastically flexible in the transverse direction.
14. switching device according to Claim 13,
characterised in
that the switching element (4) is formed by a spring tongue whose broad sides face the
mating contact elements (7a, 7b) .
15. Switching device according to any one of the preceding Claims,
characterised in
that the switching elements (4) are disposed in the protective space (21) of a housing
(22),
16. Switching device according to Claim 15,
characterised in
that the electromagnet (14a) is disposed next to or below the protective space (21).
17. Switching device according to Claim 16,
characterised in
that the electromagnet (14a) is disposed to the side of the housing (22) or in a recess
(32) in the bottom (22b) of the housing (22).
18. Switching device according to any one of the preceding Claims 15 to 17,
characterised in
that the housing (22) comprises a cover (22a), and at least one permanent magnet (13b)
is disposed in a recess (33) of the cover (22a).
1. Dispositif de commutation électrique (1), en particulier dispositif de commutation
à haute fréquence, comprenant un élément commutateur électrique allongé (4), qui est
agencé avec une extrémité de contact (6) entre deux éléments de contacts antagonistes
(7a, 7b) présentant une distance transversale l'un par rapport à l'autre, et qui est
déplaçable au moyen de deux éléments de réglage agencés des deux côtés à côté de l'élément
de commutation (4), transversalement à sa direction longitudinale au choix contre
l'un ou contre l'autre élément de contact antagoniste (7a, 7b),
dans lequel l'élément commutateur (4) est au moins partiellement en matériau magnétique,
et les éléments de réglage sont formés par deux agencements magnétiques (12a, 12b),
tels que la force magnétique de l'un des agencements magnétiques (12a) et/ou la force
magnétique de l'autre agencement magnétique (12b) peut être respectivement réduite
ou augmentée au choix,
par référence à un plan transversal (8) qui recoupe les agencements magnétiques (12a,
12b), deux éléments commutateurs (4) sont agencés à l'opposé l'un de l'autre, et sont
déplaçables avec leurs extrémités de contact (6) tournées l'une vers l'autre, respectivement
par un agencement magnétique commun (12a, 12b) transversalement contre des éléments
de contacts antagonistes (7a, 7b) agencés des deux côtés,
et l'agencement magnétique (12a) qui présente la force magnétique variable comprend
un électroaimant, ou bien un aimant permanent (13a) et un électroaimant (14a), et
les axes des agencements magnétiques (12a, 12b) sont orientés transversalement aux
éléments commutateurs (4).
2. Dispositif de commutation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la force magnétique, susceptible d'être réduite, de l'agencement magnétique respectif
(12a ou 12b) peut être réduite aussi loin que la force magnétique de l'agencement
magnétique respectif transversalement à l'opposé suffit pour déplacer l'élément commutateur
(4) vers l'élément de contact antagoniste associé (7a ou 7b), et le maintenir contre
celui-ci.
3. Dispositif de commutation selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la différence entre la force magnétique réduite de l'agencement magnétique respectif
(12a ou 12b) et la force magnétique réduite ou la force magnétique augmentée de l'agencement
magnétique respectivement opposé (12a ou 12b) suffit pour déplacer l'élément commutateur
(4) vers l'élément de contact antagoniste associé (7a ou 7b), et le maintenir contre
celui-ci.
4. Dispositif de commutation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la force magnétique, susceptible d'être augmentée, de l'agencement magnétique respectif
(12a ou 12b) peut être augmentée aussi loin qu'elle suffit pour déplacer l'élément
commutateur (4) vers l'élément de contact antagoniste associé (7a ou 7b), et le maintenir
contre celui-ci.
5. Dispositif de commutation selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la différence entre la force magnétique agrandie de l'agencement magnétique respectif
(12a ou 12b) et la force de magnétique réduite ou la force magnétique augmentée de
l'agencement magnétique respectivement opposé (12a ou 12b) suffit pour déplacer l'élément
commutateur (4) vers l'élément de contact antagoniste associé (7a ou 7b), et le maintenir
contre celui-ci.
6. Dispositif de commutation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la force magnétique de l'un des agencements magnétiques (12a) peut être réduite aussi
loin que la force magnétique de l'autre agencement magnétique (12b) suffit pour déplacer
l'élément commutateur (4) vers l'élément de contact antagoniste (7a) associé à l'autre
agencement magnétique (12b), et le maintenir contre celui-ci.
7. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la force magnétique de l'un des agencements magnétiques (12a) peut être augmentée
aussi loin qu'elle suffit pour déplacer l'élément commutateur (4) vers l'élément de
contact antagoniste (12a) agencé de son côté, et le maintenir contre celui-ci.
8. Dispositif de commutation selon l'une des revendications 6 et 7,
caractérisé en ce que l'autre agencement magnétique (12b) comprend un aimant permanent (13b).
9. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que sur les deux côtés de l'élément commutateur (4) est agencé un agencement magnétique
(12a, 12b) avec un électroaimant, ou bien avec un aimant permanent (13a, 13b) et un
électroaimant (14a, 14b).
10. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'aimant permanent (12a) et l'électroaimant (14a) sont agencés coaxialement l'un
par rapport à l'autre.
11. Dispositif de commutation selon la revendication 10,
caractérisé en ce que l'électroaimant (13a) ou un prolongement de l'électroaimant (13a) forme un noyau
(16a) de l'électroaimant (14a).
12. Dispositif de commutation selon la revendication 11,
caractérisé en ce que l'électroaimant (14a) peut être commuté quant à sa polarité.
13. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément commutateur (4) est susceptible de fléchir de manière élastique en sens
transversal.
14. Dispositif de commutation selon la revendication 13,
caractérisé en ce que l'élément commutateur (4) est formé par une languette à ressort, dont les grands
côtés sont tournés vers les éléments de contacts antagonistes (7a, 7b).
15. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments commutateurs (4) sont agencés dans l'espace de protection (21) d'un
boîtier (22).
16. Dispositif de commutation selon la revendication 15,
caractérisé en ce que l'électroaimant (14a) est agencé à coté ou au-dessous de l'espace de protection (21).
17. Dispositif de commutation selon la revendication 16,
caractérisé en ce que l'électroaimant (14a) est agencé latéralement sur le boîtier (22), ou bien dans un
évidement (32) dans le fond (22b) du boîtier (22).
18. Dispositif de commutation selon l'une des revendications précédentes 15 à 17,
caractérisé en ce que le boîtier (22) comprend un couvercle (22a), et au moins un aimant permanent (13b)
est agencé dans un évidement (33) du couvercle (22a).
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