| (19) |
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(11) |
EP 1 807 563 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2017 Patentblatt 2017/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.04.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/004595 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/048053 (11.05.2006 Gazette 2006/19) |
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| (54) |
FADENBREMSVORRICHTUNG
YARN TENSIONING DEVICE
DISPOSITIF TENDEUR DE FIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE IT LI TR |
| (30) |
Priorität: |
05.11.2004 DE 102004053542 21.02.2005 DE 102005007842
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2007 Patentblatt 2007/29 |
| (73) |
Patentinhaber: IRO AB |
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523 22 Ulricehamn (SE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- COMOTTO, Renato
I-13051 Biella (IT)
- JACOBSSON, Kurt, Arne, Gunnar
S-523 33 Ulricehamn (SE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 534 263
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DE-C1- 19 531 579
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fadenbremsvorrichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs
1 oder 2.
[0002] In einer bekannten Fadenbremsvorrichtung (
EP 0 534 263 A) bildet eine mechanische Feder den Axialkraftgenerator und die radiale Zentriervorrichtung.
Die Feder kann eine ringförmige radial orientierte Membrane, eine radiale Spiralfeder,
eine konische Spiralfeder, ein zylindrischer Faltenbalg, oder, wie in Fig. 1 von
EP 0 652 312 A gezeigt, ein sternförmiges Federarrangement aus Schraubenzugfedern sein, deren jede
in den Halter und den Stützringkörper eingehängt ist. Ein allgemeines Problem mechanischer
Federn ist eine Kraftentwicklung, die in Umfangsrichtung nicht gleichförmig ist, die
Alterung, die Anfälligkeit für aggressive Substanzen, und eine Tendenz, Flusen zu
sammeln. Ein weiteres Problem liegt darin, dass die mechanische Feder gleichzeitig
in radialer Richtung Zentrieren und auf den Bremskörper die axiale Kraft aufbringen
muss. Diese Doppelfunktion bedeutet einen Kompromiss zwischen der Entwicklung der
nachgiebigen Axialkraft und der radialen, zentrierenden Kraft, was in Fällen extremer
Bremseffekte kritisch sein kann, d.h., wenn bei einem extrem schwachen Bremseffekt
oder bei einem extrem starken Bremseffekt jeweils die gleiche zuverlässige Zentrierung
für den Kegelstumpfmantel-Bremskörper erforderlich ist. Der Einstellbereich des Bremseffekts
ist durch die Natur der mechanischen Feder begrenzt, was bedeutet, dass die mechanische
Feder gegen eine andere ersetzt werden muss, sobald eine erhebliche Variation des
Bremseffektes benötigt wird. Der Bremseffekt wird grundsätzlich eingestellt durch
die axiale Position des Halters in Relation zum Abzugsende, um die Feder mehr oder
weniger zu spannen. Im Falle einer sehr schwachen Bremseffekt-Einstellung können die
Zentrierung und das selbsttätige Zurückstellen des sich versetzenden Bremskörpers
in eine zentrierte Position ungenügend werden, wie auch im Falle einer extrem starken
Bremseffekteinstellung. Ein optimaler und gleichbleibender Zentriereffekt und die
Fähigkeit des Bremskörpers, nach einer Querversetzung automatisch in eine perfekt
zentrierte Position auf dem Abzugsende des Speicherkörpers zurückzukehren, ist nämlich
eine entscheidende Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Bremsfunktion, da der großdurchmessrige
Endbereich des Kegelstumpfmantel-Bremskörpers nur dann entlang des Umfanges des Abzugsendes
einen gleichförmigen Bremseffekt erzeugt, wenn sein kleindurchmessriges Ende perfekt
zentriert ist. Bereits nur kleine Fehlausrichtungen resultieren in permanenten Fluktuationen
des Bremseffektes und in unerwünschten Variationen der Fadenspannung. Der beim Abzug
vom Speicherkörper in der Fadenbremsvorrichtung wie ein Uhrzeiger rotierende Faden
wird meist im Stützringkörper umgelenkt und übt dabei auf den Bremskörper eine umlaufende
Kraft nach außen aus, die variiert, z.B. bei einem Knoten, und von der Zentriervorrichtung
permanent aufgenommen und kompensiert werden muss. Deshalb hat eine einwandfrei arbeitende
Zentriervorrichtung für diese Art einer Fadenbremsvorrichtung erhebliche funktionelle
Bedeutung.
[0003] Es ist aus
DE 195 31 579 A bei einer kleindurchmessrigen kreisförmigen Scheibenbremse, durch welche der Faden
nur quer durchläuft, bekannt, die Bremsscheiben durch sich axial abstoßende Permanentmagnetringe
gegeneinander zu pressen. Jedoch sind wegen des gerade durchlaufenden Fadens die funktionellen
Anforderungen an eine Zentrierung gering, da die Scheiben mechanisch zentriert sind
und im Betrieb relativ zueinander geneigt sind.
[0004] Weiterhin ist es bei gesteuerten Fadenbremsvorrichtungen (
DE 198 39 272 A,
EP 0 652 312 A,
US 5 778 943 A), deren Bremseffekt entweder moduliert oder vollständig ausgeschaltet werden kann,
bekannt, in Kombination mit einer mechanischen Federanordnung für einen Grundbremseffekt
oder eine passive Position einen magnetischen Axialkraftgenerator vorzusehen. Der
Axialkraftgenerator weist zumindest eine Spule auf, die mit Strom beaufschlagbar ist.
In nicht erregtem Zustand erzeugt der Axialkraftgenerator keine Kraft.
[0005] Es ist ein Gegenstand der Erfindung, eine baulich einfache und zuverlässige, nicht
gesteuerte Fadenbremsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen
weiten Einstellbereich für den Bremseffekt ermöglicht und ein gutes Betriebsverhalten
auch im Falle extrem schwacher und extrem starker Bremseffekteinstellungen leistet.
[0006] Dieser Gegenstand wird durch die Merkmale entweder des Anspruchs 1 oder des Anspruchs
2 geschaffen.
[0007] Bei der Lösung gemäß Anspruch 1 arbeitet das Paar der Permanentmagneten ohne Kontakt
und mit einer Funktion, die nicht anfällig ist auf Alterung, auf aggressive Mittel,
auf Fehlausrichtungen, nicht zu ungleichförmiger Kraftentwicklung neigt, und die einen
weiten Einstellbereich für den Bremseffekt sicherstellt. Das Permanentmagneten-Paar
hat ausschließlich die nachgiebige Axialkraft zu generieren, die den Bremseffekt bestimmt,
während die erforderliche Zentrierung des Kegelstumpfmantel-Bremskörpers an dem kleindurchmessrigen
Endbereich durch das Gleitführungssystem vorgenommen wird. Daraus resultiert ein für
alle Einstellungen des Bremseffektes gleichbleibender Zentriereffekt. Beide Funktionen,
d.h. das Generieren der axialen nachgiebigen Kraft und die axiale Führung können jeweils
für sich optimiert werden, da sich diese Funktionen im Betrieb der Fadenbremsvorrichtung
gegenseitig nicht beeinflussen. Das Problem einer Flusensammlung und der negative
Einfluss gesammelter Flusen ist eliminiert. Die strukturelle Ausbildung der Fadenbremsvorrichtung
ist einfach und resultiert in hoher Zuverlässigkeit, da keine anfälligen mechanischen
Federkomponenten vorliegen.
[0008] Bei der Lösung gemäß Anspruch 2 bildet das Permanentmagneten-Paar gleichzeitig den
Axialkraftgenerator und die Zentriervorrichtung, d.h., das kleindurchmessrige Ende
des Bremskörpers wird berührungsfrei nur durch Magnetkräfte abgestützt, dabei axial
gegen den Speicherkörper beaufschlagt und radial von allen Seiten durch Radialkraftkomponenten
aus der Magnetwirkung in Richtung zur Achse der Fadenbremsvorrichtung beaufschlagt
und zentriert. Da ein mechanischer Kontakt fehlt, zeichnet sich die Fadenbremsvorrichtung
durch ein rasches und feinfühliges Ansprechverhalten aus. Das zumindest eine Permanentmagneten-Paar
bildet in der Fadenbremsvorrichtung sozusagen eine virtuelle oder magnetische Feder.
Der jeweilige innere Permanentmagnet könnte direkt im Bremskörper oder in das Material
des Bremskörpers integriert vorgesehen sein.
[0009] Da es für die erwünschte Bremsfunktion wesentlich ist, dass die präzise einstellbare
axial nachgiebige Kraft den stets korrekt zentrierten Kegelstumpfmantel-Bremskörper
gegen das Abzugsende beaufschlagt, können die Permanentmagneten in dem Magnetpaar
unter optimaler Nutzung der Platzverhältnisse einander abstoßend oder einander anziehend
angeordnet sein.
[0010] Bei einzelnen Paaren sollte es mindestens drei regelmäßig verteilte Paare sein.
[0011] Eine sehr gleichmäßige Kraftentwicklung lässt sich mit ringförmigen Permanentmagneten
erzielen, die im Wesentlichen auf dem gleichen Durchmesser oder auf unterschiedlichen
Durchmessern zusammenwirken.
[0012] Alternativ können, beispielsweise aus Gewichtsgründen, mehr als drei in Umfangsrichtung
verteilte Permanentmagnet-Paare jeweils mit einzelnen Permanentmagneten verwendet
werden, wobei entweder ein vorgesehenes axiales Gleitführungssystem einen Verdrehsicherungsmechanismus
für die Permanentmagneten in den Paaren konstituiert, damit die Permanentmagneten
stets aufeinander ausgerichtet bleiben, oder die einzelnen Permanentmagneten so ausgebildet
oder /und angeordnet sind, dass sie selbsttätig eine Verdrehsicherung erzeugen.
[0013] Bei einer speziellen Ausführungsform, bei der die Zentriervorrichtung gleichzeitig
den Verdrehsicherungsmechanismus bildet, ist der Stützringkörper in einem Außenring
gehalten, der zumindest drei in Umfangsrichtung verteilte, axiale Führungsstifte und
entweder einen ringförmigen Permanentmagneten oder mehrere einzelne Permanentmagneten
trägt. Der Halter weist einen Ringbereich auf, der mit Führungshülsen für die Führungsstifte
ausgestattet ist und entweder einen ringförmigen Permanentmagneten oder einzelne Permanentmagnete
in Mehrfachanordnung aufweist. Alternativ könnten die Führungsstifte auch im Ringbereich
des Halters verankert und dafür die Führungshülsen im Außenring angeordnet sein. Die
Führungsstifte sollten die Führungshülsen mit einer leichten Gleitpassung durchsetzen.
[0014] Bei einer weiteren, zweckmäßigen Ausführungsform ist der Außenring an seiner Innenseite
mit einem konischen Sitz für das kleindurchmessrige Ende des Bremskörpers ausgebildet,
und ist der Stützringkörper als ein Schnappring in den Außenring eingeschnappt, um
den Bremskörper in dem Sitz zu positionieren. Dies hat montagetechnische Vorteile
und lässt, falls erforderlich, einen raschen und bequemen Austausch des Bremskörpers
zu.
[0015] Bei einer weiteren, zweckmäßigen Ausführungsform ist der Stützringkörper in einem
kleindurchmessrigen Ringrand eines allgemein konischen Käfigs festgelegt, der an seinem
großdurchmessrigen Endbereich entweder mit einem ringförmigen oder mehreren einzelnen
Permanentmagneten ausgestattet ist und den Bremskörper mit Radialabstand umfasst.
Der Käfig ist lose in einen Stützring eingesetzt, der entweder den anderen ringförmigen
oder mehrere einzelne Permanentmagneten und in Umfangsrichtung verteilte, axiale Halterfüße
aufweist, deren Innenseiten axiale Gleitführungsflächen für eine Gegenführungsfläche
an der äußeren Peripherie des großdurchmessrigen Endbereichs definieren. Im Falle
ringförmiger Permanentmagneten wird kein Verdrehsicherungsmechanismus benötigt. Hingegen
kann ein Verdrehsicherungsmechanismus bei einzelnen Permanentmagnetpaaren zweckmäßig
sein, beispielsweise zwischen dem Käfig und dem Stützring oder zwischen den Gleitführungsflächen
und der Gegenführungsfläche. Die Gegenführungsfläche kann in einem Achsschnitt des
Käfigs konkav gerundet sein, so dass zwischen der Gegenführungsfläche und den axialen
Führungsflächen an den Halterfüßen ein axial verschiebliches Universal- oder Kugelgelenk
gebildet wird, das die Arbeitsbewegungen des radial verformbaren Bremskörpers ohne
Einflussnahme zulässt und dennoch das kleindurchmessrige Ende des Bremskörpers ordnungsgemäß
zentriert.
[0016] Im Hinblick auf bequeme Montage sind die Halterfüße Schnapphalter mit einer innewohnenden
vorbestimmten Biegeelastizität für eine Schnappbefestigung am Ringbereich des Halters.
Der Käfig und die Halterfüße haben genügend Zwischenräume, so dass sich dort keine
Flusen ansammeln, oder zu Reinigungszwecken oder zur Inspektion jederzeit Zugang vorliegt.
[0017] Zur bequemen Montage sollte der Stützringkörper mit einem außenseitigen Sitz für
den kleindurchmessrigen Endabschnitt des Bremskörpers geformt sein, wobei der Sitz
an einer Seite durch eine Schulter begrenzt wird, so dass sich der Stützringkörper
in den Ringrand des Käfigs einschnappen lässt, um den Bremskörper zu positionieren.
Der Sitz könnte zum Teil oder gänzlich im Ringrand des Käfigs geformt sein.
[0018] Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform, die ohne mechanisches axiales Gleitführungssystem
betrieben wird, ist der äußere einzelne oder ringförmige Permanentmagnet bezogen auf
die Achse auf einem größeren Durchmesser angeordnet als der innere einzelne oder ringförmige
Permanentmagnet. Die Permanentmagneten des Paares oder der Paare, z.B. jeweils einander
abstoßende Permanentmagneten, kooperieren derart, dass schräg auf die Achse gerichtete
Kräfte erzeugt werden, deren radiale Kraftkomponenten zur Zentrierung und deren axiale
Kraftkomponenten zum Erzeugen der axialen Anpresskraft eingesetzt werden. Der Kunstgriff,
den oder die äußeren Permanentmagneten auf einem größeren Durchmesser anzuordnen als
die oder den inneren Permanentmagneten, hat zur Folge, dass der innere Permanentmagnet
bei einer Verlagerung von der Achse nach außen einer zunehmenden entgegengesetzten
radialen Kraftkomponente ausgesetzt ist und nachhaltig wieder in Richtung zur Achse
gedrückt wird. D.h., die jeweils maximale, zentrierende Radialkraftkomponente wird
erst dann aufgebaut, wenn sich der innere Permanentmagnet nach außen zu verlagern
sucht. Auf diese Weise sind der oder die inneren Permanentmagneten in den Magnetfeldern
der oder des äußeren Permanentmagneten gefangen, vorausgesetzt, der Bremskörper liegt
mit axialer Kraft am Abzugsrand des Speicherkörpers an. Das kleindurchmessrige Ende
des Bremskörpers bleibt auch unter den radial nach außen wirkenden Kräften des beispielsweise
am Stützringkörper umgelenkten Fadens und bei Durchgang eines Knotens einwandfrei
zentriert.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die zueinander weisenden Abstoßflächen
der sich abstoßenden Permanentmagneten des Paares schräg zur Achse geneigt, vorzugsweise
sogar konisch ausgebildet, und zueinander zumindest im Wesentlichen parallel. Bereits
durch die Ausbildung der Permanentmagneten werden die radialen und axialen Kraftkomponenten
erzeugt.
[0020] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform mit ringförmigen Permanentmagneten sind dies
konische Ringe mit Rechteck- oder Trapezquerschnitt. Allein durch diese Form der Permanentmagneten
ist die magnetische Wirkrichtung über den Umfang gleichmäßig schräg zur Achse der
Fadenbremsvorrichtung geneigt, so dass der Mehrfacheffekt der radialen Kraftkomponenten,
der axialen Kraftkomponenten und der bei Auslenkung des kleindurchmessrigen Endes
nach außen zunehmenden, entgegengesetzten Radialkraft-Komponenten eintritt.
[0021] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform mit über den Umfang verteilten einzelnen Permanentmagneten
in mehreren Paaren sind die äußeren einzelnen Permanentmagneten relativ zu den inneren
einzelnen Permanentmagneten in Umfangsrichtung jeweils auf Lücke versetzt. Da jeder
innere einzelne Permanentmagnet gleichzeitig von den magnetischen Kräften zweier äußerer
einzelner Permanentmagneten aus unterschiedlichen Richtungen beaufschlagt wird, bilden
die zusammenwirkenden Permanentmagneten selbsttätig eine berührungsfreie Verdrehsicherung.
Auch hier sollten zur Zentrierung und Rückstellung die inneren einzelnen Permanentmagneten
auf einem kleineren Durchmesser angeordnet sein als die äußeren einzelnen Permanentmagneten.
[0022] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform trägt der Stützringkörper die einzelnen oder
den ringförmigen inneren Permanentmagneten. Ein über das kleindurchmessrige Ende des
Bremskörpers greifender konischer Stützkäfig, der, vorzugsweise lösbar, am Halter
festgelegt ist, trägt an seinem Tragring die einzelnen oder den ringförmigen äußeren
Permanentmagneten. Diese Lösung ist herstellungstechnisch und montagetechnisch vorteilhaft.
[0023] Bei einer weiteren, zweckmäßigen Ausführungsform ist am kleindurchmessrigen Ende
des Bremskörpers eine zylindrische Verlängerung des Kegelstumpfmantels angeformt.
Diese Maßnahme vermeidet lokale Überbeanspruchungen des mit der Axialkraft beaufschlagten
kleindurchmessrigen Endes und ermöglicht eine einfache Montage, beispielsweise indem
der Bremskörper nur lose in den Stützringkörper eingesteckt ist.
[0024] Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform weist der Stützringkörper eine annähernd
zylindrische Verlängerung auf, die durch den Tragring des Stützkäfigs verläuft, ohne
diesen zu berühren. Diese Maßnahme versteift den Stützringkörper und ermöglicht es,
in einem Notfall bei extrem seitlich verlagertem Bremskörper dessen Verlagerungsbewegung
zu begrenzen. Bei normalem Betrieb der Fadenbremsvorrichtung entsteht jedoch zwischen
der Verlängerung und dem Tragring kein Kontakt.
[0025] Aus den vorgenannten Gründen ist es wichtig, dass zwischen dem Stützringkörper und
dem Tragring des Stützkäfigs ein Zwischenabstand in Magnetwirkrichtung mindestens
mit der Größe des Luftspalts zwischen den Permanentmagneten generiert wird.
[0026] Schließlich ist es handhabungstechnisch von Vorteil, die zylindrische Verlängerung
des Stützringkörpers an ihrem über den Tragring des Stützkäfigs vorstehenden Ende
mit einem nach außen weisenden Fangvorsprung, beispielsweise einem Ringflansch, auszustatten,
dessen Außendurchmesser geringfügig größer ist als der Innendurchmesser des Tragrings.
Bei der Montage wird der Stützringkörper zunächst gegen einen Widerstand in den Tragring
eingesteckt. Im normalen Betrieb der Fadenbremsvorrichtung, d.h., sobald der Bremskörper
an den Speicherkörper angesetzt ist, kommt der Fangvorsprung am Tragring nicht mehr
zum Eingriff. Bei der Montage oder beim Transport verhindert hingegen der Fangvorsprung
durch seinen Angriff am Tragring, dass der Stützringkörper mit dem Bremskörper aus
dem Tragring herausfällt.
[0027] Die Größe der Axialkraft des Axialkraftgenerators ist eingestellt durch die axiale
Position des Halters relativ zum Abzugsende des Speicherkörpers. Um ohne manuellen
Eingriff an der Verstellvorrichtung des Halters die zwischen den Permanentmagneten
generierte Axialkraft feinfühlig und ferngesteuert ändern zu können, ist bei einer
zweckmäßigen Ausführungsform wenigstens eine wahlweise mit Strom beaufschlagbare Spule
funktionell, d.h. zu einer magnetischen Zusammenwirkung, einem der Permanentmagneten
des Axialkraftgenerators zugeordnet, um eine der Axialkraft überlagerbare Hilfsmagnetkraft
generieren zu können. Die Hilfsmagnetkraft erhöht oder reduziert die Axialkraft in
gewünschtem Maß. Einer der ohnedies zur Abstützung des Bremskörpers vorgesehenen Permanentmagneten
wird sozusagen als Armatur eines wahlweise gesteuerten Elektromagneten verwendet.
Da die Permanentmagneten eine relativ starke Axialkraft generieren, kann eine nicht
besonders starke Spule und/oder ein moderater Strom ausreichen, eine ggfs. nur schwache
Zunahme oder Abnahme der Axialkraft einzustellen. Die Wirkung der Spule oder Spulen
kann durch entsprechend platziertes Eisen, vorzugsweise Weicheisen, verstärkt werden.
Diese Ausführungsform ist zweckmäßig für eine Strickmaschine, insbesondere eine Rundstrickmaschine,
bei der oft viele Fadenliefervorrichtungen montiert sind und im Betrieb Änderungen
der Strickqualität eintreten können, die sich durch eine Änderung des Bremseffekts
bzw. der Strickfadenspannung kompensieren lassen. Mittels der Spulen in den Bremsvorrichtungen
können dann unabhängig vom Wert der jeweiligen Axialkraft in einer Gruppe oder in
allen Fadenliefervorrichtungen die Axialkräfte geändert werden und damit im Wesentlichen
gleichzeitig die Strickfadenspannungen um im Wesentlichen das gleiche Maß angehoben
oder reduziert werden.
[0028] Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Spule stationär außerhalb des Bremskörpers
angeordnet und dem am Bremskörper abgestützten Permanentmagneten des Axialkraftgenerators
zugeordnet. Hier wird der ohnedies im Axialkraftgenerator vorhandene Permanentmagnet
für diese Zusatzfunktion ohne Mehraufwand herangezogen.
[0029] Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Spule am Bremskörper abgestützt und funktionell
dem stationär außerhalb des Bremskörpers angeordneten Permanentmagneten zugeordnet.
Die Spule ist leicht, so dass die Masse des Bremskörpers gering bleibt. Der außerhalb
des Bremskörpers angeordnete Permanentmagnet ist ohnedies Teil des Axialkraftgenerators
und für diese zusätzliche Funktion ohne baulichen Mehraufwand nutzbar.
[0030] Bei einer Fadenbremsvorrichtung, deren Bremskörper über einen Stützringkörper in
einem Stützkäfig untergebracht ist, wird die Spule zweckmäßig im Stützkäfig oder am
Stützringkörper angeordnet. Dank dieser Platzierung befindet sich die Spule optimal
nahe bei dem Permanentmagneten.
[0031] Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Fadenbremsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht in der Schnittebene II - II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht in der Ebene III - III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Perspektivansicht der Fadenbremsvorrichtung der Fig. 1 - 3,
- Fig. 5
- einen Teil einer Achsschnittansicht einer anderen Ausführungsform der Fadenbremsvorrichtung,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Details der Fadenbremsvorrichtung von Fig. 5, und
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines weiteren Details der Fadenbremsvorrichtung von Fig. 5,
- Fig. 8
- einen Achsschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Fadenbremsvorrichtung,
- Fig. 9
- ein vergrößertes Detail aus Fig. 8, in einem Achsschnitt,
- Fig. 10
- eine Detailvariante, im Schnitt, ähnlich Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Achsschnitt eines in Fig. 8 durch einen Kreis hervorgehobenen Details,
- Fig. 12
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Hauptkomponenten der Fadenbremsvorrichtung
von Fig. 8,
- Fig. 13
- eine andere Perspektivansicht einer Komponente aus Fig. 12,
- Fig. 14
- einen schematischen Achsschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Fadenbremsvorrichtung,
- Fig. 15
- einen Achsschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Fadenbremsvorrichtung,
- Fig. 16
- eine Detailvariante ähnlich den Fig. 9 und 10, und
- Fig. 17
- schematisch eine Detailvariante einer weiteren Ausführungsform einer Fadenbremsvorrichtung.
[0032] Eine erste, in Fig. 4 in Perspektivansicht gezeigte Ausführungsform einer ungesteuerten
Fadenbremsvorrichtung B wird anhand der Fig. 1 bis 4 erläutert. Die Fadenbremsvorrichtung
B ist in einem Fadenliefergerät F (Fig. 1) montiert, das einen trommelförmigen, stationären
Speicherkörper 1 mit einem gerundeten Abzugsende 2 und einer Achse X aufweist, die
auch die Achse der Fadenbremsvorrichtung B ist. In der Fadenbremsvorrichtung B ist
ein Bremskörper K in der Gestalt eines Kegelstumpfmantels 3 (mit einer Geraden als
Erzeugende) vorgesehen, der mit seinem großdurchmessrigen Ende 4 über das Abzugsende
2 gestülpt ist und durch eine axiale nachgiebige Kraft dagegengedrückt wird, die für
einen beim Abzug ab- und dabei uhrzeigerartig umlaufenden Faden den Bremseffekt im
Berührungsbereich zwischen der Innenseite des Kegelstumpfmantels 3 und dem Abzugsende
2 definiert. Der Bremskörper K ist beispielsweise aus einem Kunststoff mit oder ohne
Verstärkung, aus Metall oder aus einem Maschen- oder Gittergewebe ausgebildet. Gegebenenfalls
ist in der Bremszone ein innerer, umlaufender Bremsbelag aus verschleißfestem Material
vorgesehen, obwohl die Innenoberfläche des Bremskörpers K auch direkt zum Bremsen
verwendbar ist. Der Fadenbremskörper K ist axial relativ steif, hingegen radial leicht
deformierbar, so dass er sich gut an das Abzugsende 2 anschmiegt und mit dem beim
Abzug zwangsweise umlaufenden Faden eine mitlaufende Welle bilden kann bzw. Knoten
passieren lässt..
[0033] Ein kleindurchmessriges Ende 5 des Fadenbremskörpers K ist hier an einem Stützringkörper
8 gehaltert, der innenseitig eine reibfreundliche und verschleißfeste Oberfläche für
den Kontakt mit dem dort umzulenkenden Faden aufweist und als Schnappring in einen
Außenring 7 innen eingeschnappt ist. Der Außenring 7 (oder der Stützringkörper 8)
weist einen kegeligen Sitz 6 für das kleindurchmessrige Ende 5 des Fadenbremskörpers
K auf, der an sich lose nur durch die Schnappwirkung zwischen dem Stützringkörper
8 und dem Außenring 7 austauschbar positioniert ist.
[0034] In axialem Abstand vom Außenring 7 ist ein im nicht näher gezeigten Fadenliefergerät
parallel zur Achse X verstellbarer Halter 10 stationär abgestützt, der einen Ringbereich
11 mit einer Durchgangsöffnung für den abzuziehenden Faden aufweist. Zwischen dem
Halter 10 und dem Stützringkörper 8 ist eine Zentriervorrichtung C vorgesehen, die
das kleindurchmessrige Ende 5 des Fadenbremskörpers auf die Achse X zentriert und,
bei dieser Ausführungsform, gleichzeitig einen Verdrehsicherungsmechanismus bildet,
der eine relative Verdrehung zwischen dem Außenring 7 und dem Halter 10 begrenzt oder
verhindert. Ferner ist (Fig. 3) zwischen dem Außenring 7 und dem Halter 10 ein Axialkraftgenerator
P vorgesehen, der zwischen dem Halter 10 und dem Fadenbremskörper K für den Bremseffekt
maßgebliche axiale Kraft nachgiebig erzeugt.
[0035] Die Zentriervorrichtung C besteht in den Fig. 1 bis 4 aus mehreren, in Umfangsrichtung
verteilten, hier im Außenring 7 verankerten, axialen Führungsstiften 9, die im Ringbereich
11 des Halters 10 angeordnete Führungshülsen 12 mit einer leichten Schiebepassung
durchsetzen. Vorteilhafterweise ist zwischen den Führungsstiften 9 und den Führungshülsen
12 ein sehr kleines Radialspiel vorgesehen. Die Positionen der Führungsstifte 9 und
der Führungshülsen 12 könnten auch vertauscht werden.
[0036] Der Axialkraftgenerator P wird von sich in dieser Ausführungsform voneinander abstoßenden
Permanentmagneten 13, 14 gebildet, die paarweise axial aufeinander ausgerichtet sind.
In Taschen 16 des Außenringes 7 sind einzelne Permanentmagneten 13 enthalten, während
in axial darauf ausgerichteten Taschen 15 am Ringbereich 11 einzelne Permanentmagneten
14 gehaltert sind.
[0037] Die Einstellung der den Bremskörper K auf das Abzugsende 2 pressende Axialkraft zwischen
den Permanentmagneten 13, 14 wird durch die axiale Positionierung des Halters 10 relativ
zum Abzugsende 2 vorgenommen.
[0038] Bei der gezeigten Ausführungsform sind drei Führungsstifte 9 in gleichen Abständen
(180°) vorgesehen und von den Permanentmagnetenpaaren strukturell und funktionell
getrennt. Ferner sind zwölf regelmäßig verteilt (30°) angeordnete Permanentmagnetenpaare
13, 14 vorgesehen. Die Anzahl der Führungsstifte 9 und/oder der Permanentmagnetenpaare
könnte auch anders gewählt werden.
[0039] Obwohl dies in den Fig. 1 bis 4 nicht gezeigt ist, könnten anstelle der mehreren
Permanentmagnetenpaare 13, 14 zwei ringförmige, einstückige Permanentmagneten, beispielsweise
aus einer magnetisierbaren, durch Kunststoff gebundenen Masse, vorgesehen sein. Bei
einer weiteren, nicht gezeigten Modifikation der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4
könnten einander anziehende Permanentenmagnetpaare verwendet werden, beispielsweise
indem auf den über den Halter 10 hinaus verlängerten Enden der Führungsstifte 9 ein
dem Außenring 7 analoger Ring angebracht und mit ziehenden Permanentmagneten bestückt
wird. Z.B. sind Neodym- oder Ferrit-Permanentmagneten besonders geeignet.
[0040] In Fig. 1 ist eine Detailvariante der Fadenbremsvorrichtung gestrichelt angedeutet.
Den Permanentmagneten 13, die die Axialkraft des Axialkraftgenerators P auf den Bremskörper
K übertragen, ist außen wenigstens eine wahlweise mit Strom beaufschlagbare Spule
39 magnetisch funktionell so zugeordnet, dass bei Strombeaufschlagen der Spule 39
eine Magnethilfskraft 41 zumindest im Wesentlichen gleicher oder entgegengesetzter
Wirkrichtung wie die der Axialkraft generierbar ist, mit der der Wert der Axialkraft
erhöht oder verringert wird. Die Spule 39 ist beispielsweise an einem am Ringbereich
11 angeordneten Träger 40 platziert.
[0041] Bei der Fadenbremsvorrichtung B in den Fig. 5 bis 7 fehlt gegenüber der Ausführungsform
der Fig. 1 bis 4 ein Verdrehsicherungsmechanismus. Der Halter 10 ist mit seinem Ringbereich
11' sehr nahe beim Abzugsende 2 des Speicherkörpers 1 am Fadenliefergerät (nicht gezeigt)
positioniert. Dadurch wird Montageraum jenseits des ggfs. vorgesehenen Stützringkörpers
8 eingespart.
[0042] Der Bremskörper K ist mit seinem kleindurchmessrigen Ende 5 in einem hier im Stützringkörper
8 geformten, konischen Sitz 6 positioniert. Der Sitz 6 wird durch eine Schulter 8a
begrenzt, an der sich ein in den Sitz 6 unter Festlegen des kleindurchmessrigen Endes
5 eingeschnappter Ringrand 17 eines allgemein konischen Käfigs 18 abstützt. Der Käfig
18 hat einen Kegelwinkel, der größer ist als der Kegelwinkel des Bremskörpers K und
mehrere, vom Ringrand 17 ausgehende Speichen 19, die zu einem ringförmigen, großdurchmessrigen
Endbereich 20 führen. Der Bremskörper K ist sozusagen zumindest mit einem Teil seiner
Längserstreckung in dem Käfig 18 versenkt.
[0043] Der großdurchmessrige Endbereich 20 des Käfigs 18 enthält einen ringförmigen Permanentmagneten
13', der durch die Zentriervorrichtung C axial auf einen weiteren ringförmigen Permanentmagneten
14' ausgerichtet ist, der in einem Stützring 21 gehalten ist. Der Stützring 21 weist
außenseitige axiale und in regelmäßigen Abständen verteilte Halterfüße 22 auf, die
sich in Richtung zum großdurchmessrigen Ende 4 des Bremskörpers erstrecken und als
Schnapphalter mit innewohnender, vorbestimmter Biegeelastizität ausgebildet und in
den Ringbereich 11' des Halters 10 eingeschnappt sind. An den Innenwänden der Halterfüße
22 sind axiale Führungsflächen 23 für eine an der äußeren Peripherie des großdurchmessrigen
Endbereiches 24 vorgesehene, beispielsweise umlaufende Gegenführungsfläche 24 vorgesehen.
Die Führungsflächen 23, 24 bilden die Zentriervorrichtung C. Die Gegenführungsfläche
24 ist beispielsweise wie gezeigt gerundet, um die Funktion eines axial beweglichen
Universal- oder Kugelgelenks zur Zentrierung des Bremskörpers K zu erfüllen.
[0044] Bei einer nicht gezeigten modifizierten Ausführungsform der Fig. 5 bis 7 könnten
anstelle der beiden ringförmigen Permanentmagneten 13', 14', ähnlich wie in Fig. 2,
mehrere einzelne Permanentmagnetpaare angeordnet werden. Dann ist es zweckmäßig, in
die Zentriervorrichtung C auch einen Verdrehsicherungsmechanismus zu integrieren,
beispielsweise durch eine in Umfangsrichtung formschlüssige Zusammenarbeit zwischen
den Führungsflächen 24, 23.
[0045] Bei der Ausführungsform in den Fig. 5 bis 7 sind einander abstoßende Permanentmagneten
vorgesehen. Bei einer nicht gezeigten Abwandlung könnten einander anziehende Permanentmagneten
verwendet werden, beispielsweise in dem ein Permanentmagnetring beim oberen Ende der
Haltefüße 22 festgelegt wird, der den im großdurchmessrigen Endbereich 20 angeordneten
ringförmigen Permanentmagneten nach oben zieht. Der Käfig 18 ist mit dem Bremskörper
K lose in die von den Halterfüßen 22 und dem Stützring 21 definierte Struktur eingelegt.
Ein Austausch des Bremskörpers K ist nach Lösen der Halterfüße 22 vom Ringbereich
11' möglich, wobei entweder der Bremskörper K zusammen mit dem Käfig 18 als Einheit
gewechselt oder nur der Bremskörper K nach Lösen des Stützringkörpers 8 vom Ringrand
17 getauscht wird.
[0046] Die Speichen 19 (Fig. 6) des Käfigs 18 erlauben eine jederzeitige Sichtkontrolle
oder Reinigung der inneren Komponenten, auch deshalb, weil die Halterfüße 22 großbemessene
Zwischenräume freilassen. Abgesehen von den Permanentmagneten können alle Komponenten
der Fadenbremsvorrichtung Kunststoffformteile sein. Dies gilt auch für die Ausführungsform
der Fig. 1 bis 4.
[0047] Gestrichelt ist in Fig. 5 eine Detailvariante der Fadenbremsvorrichtung B angedeutet.
In den Haltefüßen 22 ist zumindest eine Spule 39 so angeordnet, dass sie bei Strombeaufschlagung
magnetisch mit dem Permanentmagneten 13' zusammenwirkt, und der zwischen dem Permanentmagneten
13', 14' erzeugten Axialkraft eine Hilfsmagnetkraft gleicher oder entgegengesetzter
Wirkrichtung überlagert. In Fig. 5 ist die Spule 39 so angeordnet, dass sie bestromt
beispielsweise eine die Axialkraft erhöhende Hilfsmagnetkraft 41 generiert.
[0048] Bei den Ausführungsformen der Fig. 8 bis 17 werden der Axialkraftgenerator P und
die Zentriervorrichtung C gleichzeitig berührungsfrei durch die Permanentmagnetenpaare
gebildet, indem die Permanentmagneten (entweder zwei Ringe oder mehrere in Umfangsrichtung
verteilte Paare aus einzelnen Permanentmagneten) mit einer schräg auf die Achse X
gerichteten Magnetwirkung kooperieren. Es werden vorzugsweise jeweils einander abstoßende
Permanentmagneten verwendet, obwohl (nicht gezeigt) bei entsprechender Anordnung auch
einander anziehende Permanentmagneten verwendet werden könnten.
[0049] Der Achsschnitt in Fig. 8 zeigt die operative Lage der Fadenbremsvorrichtung B mit
an den Abzugsrand 2 des Speicherkörpers 1 axial nachgiebig angedrücktem Fadenbremskörper
K. Im kleindurchmessrigen Ende des Fadenbremskörpers K ist ggfs. der hier mit einer
zylindrischen Verlängerung ausgebildete Stützringkörper 8 vorgesehen, der außenseitig
den ringförmigen Permanentmagneten 13' trägt, auf den ein in einem Stützkäfig gehaltener
ringförmiger Permanentmagnet 14' im Wesentlichen axial ausgerichtet ist. Wie anhand
der Fig. 9, 10, 16 erläutert wird, sind die hier einander abstoßenden Permanentmagneten
13', 14' derart angeordnet und/oder ausgebildet, dass ihre Magnetwirkung schräg zur
Achse X der Fadenbremsvorrichtung B gerichtet ist und dadurch radiale Kraftkomponenten
nach innen sowie axiale Kraftkomponenten in Richtung zum Speicherkörper generiert
werden. Der Permanentmagnet 13' könnte am Bremskörper K direkt angeordnet oder in
dessen Material integriert sein (z.B. Magnetplast).
[0050] Der in Fig. 9 nur zum Teil gezeigte Stützkäfig 26 (mit Zwischenräumen zwischen Speichen
27) weist an seinem kleineren Ende einen geschlossenen Tragring 37 auf, in welchem
innen der ringförmige Permanentmagnet 14' als Konusring mit trapezförmigem Querschnitt
so positioniert ist, dass seine ebene bzw. konische Abstoßfläche (die breitere Basis
des Trapezes) unter einem beispielsweise 45° betragenden Winkel gegenüber der Achse
geneigt ist. Auf den ringförmigen Permanentmagneten 14' ist im Wesentlichen axial
der ebenfalls ringförmige Permanentmagnet 13' ausgerichtet, der ein Konusring mit
trapezförmigem Querschnitt und einer ebenen bzw. konischen Abstoßfläche an der breiteren
Basis des Trapezes ist. Der Permanentmagnet 13' ist in dem Stützringkörper 8 festgelegt,
dessen zylindrische Verlängerung 29 berührungsfrei durch den Tragring 37 greift. Zwischen
den Abstoßflächen der Permanentmagneten 13, 14 liegt ein Luftspalt vor. Der radiale
Abstand zwischen der Verlängerung 29 und dem Tragring 37 ist in etwa so groß wie die
Weite des Luftspalts. Am freien Ende der Verlängerung 29 ist ein Fangvorsprung 38
angeformt, beispielsweise ein hakenartiger Außenflansch, dessen Außendurchmesser geringfügig
größer ist als der Innendurchmesser des Tragrings 37. Der Stützringkörper 8 besteht
aus elastischem Material, beispielsweise Kunststoff. Die Materialelastizität ermöglicht
es, den Fangvorsprung 38 gegen einen anfänglichen Widerstand in den Tragring 37 einzuführen.
Der Stützringkörper 8 lässt sich jedoch nur wieder mit Nachdruck herausziehen, so
dass er nicht von selbst aus dem Tragring 37 bzw. dem Stützkäfig 26 herausfallen kann.
[0051] Der Bremskörper K ist an seinem kleindurchmessrigen Ende 5 über eine nach innen geführte,
gerundete Schulter mit einer zylindrischen Verlängerung 5' ausgestattet, so dass eine
gerundete, vom Material des Bremskörpers K verkleidete Fadenumlenk-Schulter 5" gebildet
wird. Ferner ist im Stützringkörper 8 ein Sitz 30 für den Fadenbremskörper K geformt.
Der Fadenbremskörper K ist entweder nur lose in den Stützringkörper 8 eingesteckt,
so dass bei einem erforderlichen Austausch des Bremskörpers K der Stützringkörper
8 weiterhin verwendet werden kann, oder gegebenenfalls angehaftet, z.B. angeklebt.
[0052] Durch die schräg geneigten, zueinander im Wesentlichen parallelen Abstoßflächen beider
Permanentmagneten 13', 14' wirkt die Abstoßkraft schräg nach rechts unten zur Achse
X, so dass aus der Magnetwirkung die axiale Kraft zum Anpressen des Bremskörpers K
gegen den Abzugsrand 2 und gleichzeitig die radialen Kraftkomponenten zum Zentrieren
des kleindurchmessrigen Endes 5 des Bremskörpers K generiert werden, ohne dass zwischen
dem Stützringkörper 8 und dem Tragring 37 mechanischer Kontakt eintritt.
[0053] Gestrichelt ist in Fig. 9 angedeutet, dass im kleindurchmessrigen Ende des Stützkäfigs
26 zwei wahlweise mit Strom beaufschlagbare Spulen 39 funktionell dem Permanentmagneten
13' so zugeordnet sind, dass sie bei Strombeaufschlagung eine Hilfsmagnetkraft am
Permanentmagneten 13' generieren. Als Alternative könnte die Spule 39' hingegen am
Bremskörper K oder dem Stützringkörper 8 platziert und funktionell dem stationären
Permanentmagneten 14' zugeordnet sein, um die Hilfsmagnetkraft zu generieren.
[0054] Da die Fadenbremsvorrichtung B keine mechanische Zentrier- oder Axialführungsvorrichtung
benötigt, wenn die Permanentmagneten 13', 14' auch die Zentriervorrichtung G bilden,
ist in der Ausführungsform in Fig. 10 der Stützringkörper 8 ohne zylindrische Verlängerung
29 wie in Fig. 9 ausgebildet. Dadurch sind die beweglichen Massen verringert. Der
Stützringkörper 8 kann den Schulterbereich 5" zum Umlenken des Fadens bilden. Der
Bremskörper K ist mit dem kleindurchmessrigen Ende 5 direkt in den Sitz 30 des Stützringkörpers
8 eingesetzt, gegebenenfalls nur lose oder angehaftet. Die beiden Permanentmagneten
13', 14' kooperieren hier auf demselben Durchmesser d, auf dem sozusagen die magnetischen
Kraftzentren beider Permanentmagneten 14', 13' liegen.
[0055] Fig. 11 verdeutlicht die lösbare Festlegung des Stützkäfigs 26 in einem Ringkörper
11 des nicht gezeigten Halters 10. Der Ringkörper 11 weist ein Flanschende 32 mit
Einstecköffnungen 33 für Rastzungen 35 des Stützkäfigs 26 auf. Die Rastzungen 35 sind
leicht lösbar hinter eine Schulter eingehakt.
[0056] Die Explosionsdarstellung in Fig. 12 zeigt die Anordnung der Hauptkomponenten der
Fadenbremsvorrichtung etwa der Fig. 8 und 9 mit dem Stützkäfig 26 mit seinen Speicher
27, den Rasthaken 35 und dem Tragring 37, den Stützringkörper 8 mit seiner Verlängerung
29 und schließlich den Bremskörper K mit der zylindrischen Verlängerung 5' von Fig.
9. Der innere ringförmige Permanentmagnet 13' ist an einem Schulterbereich des Stützringkörpers
8 fixiert, z.B. festgeklebt oder eingeschnappt. Fig. 13 verdeutlicht die Positionierung
des äußeren ringförmigen Permanentmagneten 14' in der Innenseite des Tragrings 37
des Stützkäfigs 26. Auch der Permanentmagnet 14' ist entweder eingeklebt oder eingeschnappt.
Da der Stützringkörper 8 und der Stützkäfig 26 Spritzgussteile aus Kunststoff sein
können, könnten die Permanentmagneten 13', 14' auch umspritzt und dadurch positioniert
sein. Die Spule 39 (ggfs. mehrere Spulen) kann innen im Stützkäfig 26 platziert sein.
[0057] Fig. 16 zeigt eine modifizierte Detailvariante der Fadenbremsvorrichtung der Fig.
8, 9 und 10. Der äußere ringförmige Permanentmagnet 14' hat einen größeren Durchmesser
d2, der innere ringförmige Permanentmagnet 13' hingegen einen kleineren Durchmesser
d1. Die weitere Ausbildung entspricht der anhand der Fig. 9 und 10 erläuterten. Die
Permanentmagneten 13', 14' stoßen einander ab. Da der äußere Permanentmagnet 14' auf
dem gegenüber d1 größeren Durchmesser d2 wirkt, nimmt die radiale Komponente der Abstoßkraft
zu, wenn sich das kleindurchmessrige Ende 5 des Bremskörpers K in Fig. 16 beispielsweise
nach oben zu verlagern sucht, so dass ein vergrößerter radialer Bereich entsteht,
innerhalb dessen der innere Permanentmagnet 13 vom äußeren Permanentmagneten 14' zurückgedrängt
und zentriert wird, und zwar um so stärker, desto stärker der innere Permanentmagnet
13' nach oben ausgelenkt wird.
[0058] Bei der in Fig. 14 gezeigten Ausführungsform der Fadenbremsvorrichtung B sind zwei
ringförmige Permanentmagneten 13', 14' (einander abstoßende Permanentmagneten) als
konische Ringe mit Rechteckquerschnitt vorgesehen, die gleichzeitig den Axialkraftgenerator
P und die Zentriervorrichtung C konstituieren.
[0059] Bei der Ausführungsform in Fig. 15 sind ebenfalls zwei ringförmige (Konusringe) Permanentmagneten
13', 14' mit Rechteckquerschnitt (einander abstoßende Permanentmagneten) vorgesehen,
wobei der äußere Permanentmagnet 14' auf einem größeren Durchmesser d2, hingegen der
innere Permanentmagnet 13' auf einem kleineren Durchmesser d1 angeordnet sind, um
wie anhand Fig. 16 erläutert, einen größeren radialen Bereich zu erzielen, innerhalb
dessen der innere Permanentmagnet 13' bei einer Versetzung mit zunehmender Kraft vom
äußeren Permanentmagneten 14' in die zentrierte Lage zurückgeführt wird.
[0060] Das Prinzip der schräg zur Achse X der Fadenbremsvorrichtung ausgerichteten Magnetwirkung
lässt sich nicht nur mit ringförmigen Permanentmagneten verwirklichen, sondern wie
in Fig. 17 auch mit einzelnen Permanentmagneten 13, 14, die beispielsweise zylindrische
Scheiben oder quaderförmige Blöcke sind. Die Permanentmagneten 13, 14 sind jeweils
paarweise um den Umfang der Fadenbremsvorrichtung verteilt, wobei die inneren einzelnen
Permanentmagneten 13 mit dem Bremskörper und die äußeren einzelnen Permanentmagneten
14 beispielsweise mit dem Tragring 37 oder einer anderen Halterung verbunden sind.
Die Permanentmagneten 13, 14 sind so aufeinander ausgerichtet, dass die Magnetwirkung
schräg, z.B. zu einem Schnittpunkt 36, zur Achse X gerichtet ist, um die axiale Kraft
und gleichzeitig die Radialkraftkomponenten zu generieren. Die Permanentmagneten 14
sind zweckmäßig auf einem größeren Durchmesser d2 angeordnet als die inneren Permanentmagneten
13. Damit sich die Permanentmagneten 13, 14 nicht relativ zueinander um die Achse
X verdrehen, sind die Permanentmagneten 13, 14 in Umfangsrichtung relativ zueinander
auf Lücke gesetzt, d.h., jeder innere Permanentmagnet 13 wird gleichzeitig von zwei
äußeren Permanentmagneten 14 magnetisch schräg mit Kraft beaufschlagt. Eine Lücke
zwischen den äußeren Permanentmagneten 14 ist beispielsweise bei 34 angedeutet. Darauf
ist der innere einzelne Permanentmagnet 13 ausgerichtet. Die Wirkrichtungen der äußeren
und inneren Permanentmagneten 13, 14 müssen nicht notwendigerweise im gleichen Schnittpunkt
36 auf der Achse X liegen, sondern es könnten die Wirkrichtungen der äußeren abstoßenden
Permanentmagneten 14 auch weiter links als im Schnittpunkt 36 auf die Achse X treffen.
Dank dieser Anordnung konstituieren die zusammenwirkenden Permanentmagneten 13, 14,
sobald der Bremskörper an den Speicherkörper 1 angepresst ist, den Axialkraftgenerator
P und die Zentriervorrichtung C, und zwar ohne jegliche mechanische Berührung. Die
Permanentmagneten 13 könnten direkt am Bremskörper K angeordnet oder sogar in dessen
Material integriert sein.
[0061] Die Spule bzw. Spulen 39, 39' sind zweckmäßig an eine Stromsteuer- und -einstellvorrichtung
angeschlossen. Zur Verbesserung der Wirkung der Spule kann in deren Nähe Eisenmaterial,
insbesondere Weicheisen, platziert sein. Sind beispielsweise bei einer Rundstrickmaschine
viele Fadenliefervorrichtungen mit solchen Fadenbremsvorrichtungen B vorhanden, dann
lassen sich die Spulen 39, 39' zweckmäßig von einer zentralen Stromsteuer- und -einstelleinrichtung
aus ansteuem, um die Axialkräfte in den Fadenbremsvorrichtungen dieser Fadenliefervorrichtungen
gemeinsam und unabhängig vom Wert der jeweiligen Axialkraft um ein beispielsweise
gleiches Maß zu ändern. Auf diese Weise kann eine sich abzeichnende Verschlechterung
der Qualität der Strickware, hervorgerufen durch ein Abtriften der Strickfadenspannung
bequem kompensiert werden.
1. Fadenbremsvorrichtung (B) für eine Fadenliefervorrichtung (F), mit einem axial steifen,
radial verformbaren Bremskörper (K) mit der Form eines Kegelstumpfmantels (3), der
mit seinem großdurchmessrigen Ende (4) koaxial über ein gerundetes Abzugsende (2)
eines trommelförmigen Speicherkörpers (1) gesetzt und am kleindurchmessrigen Ende
(5) mit einer Axialkraft nachgiebig gegen das Abzugsende (2) angepresst ist, die den
Bremseffekt zwischen dem Bremskörper (K) und dem Abzugsende (2) definiert, einem eine
axiale Wirkrichtung aufweisenden Axialkraftgenerator (P) zwischen einem stationären
Halter und dem Bremskörper und einer mit radialer Wirkrichtung zwischen dem Bremskörper
und dem Halter (10) angeordneten Zentriervorrichtung (C), dadurch gekennzeichnet, dass der Axialkraftgenerator (P) durch zumindest ein Permanentmagnetpaar gebildet ist,
dessen Permanentmagneten (13, 14, 13', 14') mittels der Zentriervorrichtung (C) mit
einem Zwischenspalt aufeinander axial ausgerichtet sind, und dass die Zentriervorrichtung
(C) ein Axialschiebeführungssystem (9, 12, 24, 23) und von dem Permanentmagnetpaar
strukturell und funktionell separiert ist.
2. Fadenbremsvorrichtung (B) für eine Fadenliefervorrichtung (F), mit einem axial steifen,
radial verformbaren Bremskörper (K) mit der Form eines Kegelstumpfmantels (3), der
mit seinem großdurchmessrigen Ende (4) koaxial über ein gerundetes Abzugsende (2)
eines trommelförmigen Speicherkörpers (1) gesetzt und am kleindurchmessrigen Ende
(5) mit einer Axialkraft nachgiebig gegen das Abzugsende (2) angepresst ist, die den
Bremseffekt zwischen dem Bremskörper (K) und dem Abzugsende (2) definiert, einem eine
axiale Wirkrichtung aufweisenden Axialkraftgenerator (P) zwischen einem stationären
Halter und dem Bremskörper, und einer mit radialer Wirkrichtung zwischen dem Bremskörper
(K) und dem Halter (10) angeordneten Zentriervorrichtung (C), dadurch gekennzeichnet, dass der Axialkraftgenerator (P) und die Zentriervorrichtung (C) gleichzeitig durch zumindest
ein Permanentmagneten-Paar gebildet sind, dessen einer innerer Permanentmagnet (13,
13') sich gegenüber dem Halter (10) und dessen anderer, äußerer Permanentmagnet (14,
14') sich gegenüber dem Bremskörper (K) abstützt, und dass die Permanentmagneten des
Paares mit einem Zwischenspalt und einer schräg zur Achse (X) der Bremsvorrichtung
(B) geneigten Magnetkraft-Wirkrichtung aufeinander ausgerichtet sind und sowohl Axialkraft-Komponenten
als auch Radialkraftkomponenten generieren.
3. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Permanentmagnetpaar einander abstoßende oder einander anziehende Permanentmagneten
(13, 14, 13', 14') aufweist.
4. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Umfangsrichtung mehr als drei Permanentmagnetpaare verteilt angeordnet sind.
5. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagneten (13', 14') des Permanentmagnetpaares ringförmig sind.
6. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Umfangsrichtung verteilten Permanentmagnetpaaren (13, 14) das axiale Gleitführungssystem
(9, 12) einen Verdrehsicherungsmechanismus für die Permanentmagneten des Paares bildet.
7. Fadenbremsvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein das kleindurchmessrige Ende (5) haltender Stützringkörper (8) in einen Außenring
(7) eingesetzt ist, der gleichzeitig zumindest drei in Umfangsrichtung verteilte axiale
Führungsstifte (9) und entweder einen ringförmigen Permanentmagneten (13') oder mehrere
einzelne Permanentmagneten (14) trägt, und dass der Halter (10) einen mit Führungshülsen
(12) für die Führungsstifte (9) und einem ringförmigen Permanentmagneten (14') oder
mehrere einzelne Permanentmagneten (14) ausgestatteten Ringbereich (11) aufweist.
8. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (7) innenseitig einen konischen Sitz (6) für das kleindurchmessrige
Ende (5) des Bremskörpers (K) aufweist, und dass der Stützringkörper (8) zum Positionieren
des Bremskörpers (K) in dem Sitz (6) ein zum Einschnappen in die Innenseite des Außenringes
(7) ausgebildeter Schnappring (8) ist.
9. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützringkörper (8) innerhalb eines kleindurchmessrigen Ringrandes (17) eines
allgemein konischen Käfigs festgelegt ist, der in seinem großdurchmessrigen Endbereich
(20) entweder mit einem ringförmigen Permanentmagneten (13') oder mehreren einzelnen
Permanentmagneten (13) ausgestattet ist und den Bremskörper (K) mit radialem Zwischenraum
umgibt, und dass der Käfig (18) in einen Stützring (21) lose eingesetzt ist, der entweder
einen anderen ringförmigen Permanentmagneten (14') oder mehrere einzelne Permanentmagneten
(14) enthält und in Umfangsrichtung verteilte, axiale, vorzugsweise biegeelastische,
Halterfüße (22) aufweist, deren Innenseiten Schiebeführungsflächen (23) für eine an
der äußeren Peripherie des großdurchmessrigen Endbereiches (20) vorgesehene Gegenführungsfläche
(24) definiert.
10. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützringkörper (8) an der Außenseite mit einem Sitz (6) für das kleindurchmessrige
Ende (5) des Bremskörpers (K) ausgebildet ist, dass der Sitz (6) an einem Ende durch
eine Schulter (8a) begrenzt ist, und dass der Stützringkörper (8) zum Positionieren
des kleindurchmessrigen Endes (5) des Bremskörpers (K) im Sitz (6) in den Ringrand
(17) des Käfigs (18) eingeschnappt ist.
11. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne oder ringförmige äußere Permanentmagnet (14, 14') bezogen auf die Achse
(X) auf einem größeren Durchmesser (d2) angeordnet ist als der einzelne oder ringförmige
innere Permanentmagnet (13, 13').
12. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zueinander weisende Abstoßflächen der Permanentmagneten (13, 14, 13', 14') des Paares
schräg zur Achse (X) geneigt, vorzugsweise konisch, und zueinander zumindest im Wesentlichen
parallel sind.
13. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Permanentmagneten (14', 13') des Paares konische Ringe mit Rechteck-
oder Trapezquerschnitt sind.
14. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagneten (13, 14) der mehreren Paare in Umfangsrichtung relativ zueinander
auf Lücke versetzt sind.
15. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stützringkörper (8) die einzelnen oder den ringförmigen, inneren Permanentmagneten
(13, 13') trägt, und dass ein über das kleindurchmessrige Ende (5) des Bremskörpers
(K) greifender, konischer, am Halter (10), vorzugsweise lösbar, festgelegter Stützkäfig
(26) vorgesehen ist, der an seinem kleindurchmessrigen Ende einen Tragring (37) aufweist,
der den einzelnen oder den ringförmigen, äußeren Permanentmagneten (14, 14') trägt.
16. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am kleindurchmessrigen Ende (5) des Bremskörpers (K) eine zylindrische Verlängerung
(5') des Kegelstumpfmantels angeformt ist.
17. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützringkörper (8) eine annähernd zylindrische Verlängerung (29) aufweist.
18. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stützringkörper (8) und dem Tragring (37) ein Zwischenabstand mindestens
mit der Größe des Zwischenabstands zwischen den Permanentmagneten (13, 14, 13', 14')
des Paares vorgesehen ist.
19. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Verlängerung (29) des Stützringkörpers (8) an ihrem über den Tragring
(27) vorstehenden Ende einen nach außen weisenden Fangvorsprung (38) aufweist.
20. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine wahlweise mit Strom beaufschlagbare Spule (39, 39') vorgesehen und
funktionell einem der Permanentmagneten (13, 14, 13', 14') des Axialkraftgenerators
(B) zugeordnet ist, und dass über die Spule eine der Axialkraft überlagerbare Hilfsmagnetkraft
(41) zumindest im Wesentlichen gleicher oder entgegengesetzter Wirkrichtung generierbar
ist.
21. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (39) stationär außerhalb des Bremskörpers (K) angeordnet und dem am Bremskörper
(K) abgestützten Permanentmagneten (13, 13') oder Ringelement (42') zugeordnet ist.
22. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (39') am Bremskörper (K) abgestützt und funktionell dem stationär außerhalb
des Bremskörpers angeordneten Permanentmagneten (14, 14') zugeordnet ist.
23. Fadenbremsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (39') im Stützkäfig (26) oder am Stützringkörper (8) angeordnet ist.
1. Yarn tensioning device (B) for a yarn feeding device (F), the yarn tensioning device
(B) comprising an axially stiff, radially deformable braking body (K) with the shape
of a frustocone coat (3), the large diameter end (4) of the braking body (K) coaxially
set over a rounded withdrawal end (2) of a drum-shaped storage body (1) and being
pressed with the small diameter end (5) resiliently against the withdrawal end (2)
by an axial force defining the tensioning effect between the braking body (K) and
the withdrawal end (2), an axial force generator (P) having an axial acting direction,
and a centring device (C) having a radial acting direction, respectively, between
a stationary holder (10) and the braking body (K), characterized in that the axial force generator (P) is constituted by at least one pair of permanent magnets,
the permanent magnets (13, 14, 13', 14') being aligned axially against each other
with an intermediate gap by the centring device (C), and that the centring device
(C) is separated structurally and functionally from the pair of permanent magnets
and comprises an axial sliding guiding system (9,12, 24, 23).
2. Yarn tensioning device (B) for a yarn feeding device (F), the yarn tensioning device
(B) comprising an axially stiff, radially deformable braking body (K) with the shape
of a frustocone coat (3), the large diameter end (4) of the braking body (K) coaxially
set over a rounded withdrawal end (2) of a drum-shaped storage body (1) and being
pressed resiliently with the small diameter end (5) against the withdrawal end (2)
by an axial force defining the tensioning effect between the braking body (K) and
the withdrawal end (2), an axial force generator (P) having an axial acting direction,
and a centring device (C) having a radial acting direction, respectively, between
a stationary holder (10) and the braking body (K), characterized in that the axial force generator (P) and the centring device (C) at the same time are constituted
by at least one pair of permanent magnets, of which one inner permanent magnet (13,
13') is supported at the holder (10) while the other outer permanent magnet (14, 14')
of the pair is supported at the braking body (K), and that the permanent magnets of
the pair are aligned against each other with an intermediate gap and with an acting
direction of the magnet forces inclined obliquely towards the axis (X) of the yarn
tensioning device (B), the permanent magnets of the pair generating both axial force
components and radial force components, respectively.
3. Yarn tensioning device as in claim 1 or claim 2, characterized in that the pair of permanent magnets comprises respectively initially repelling or attracting
permanent magnets (13, 14, 13', 14').
4. Yarn tensioning device as in claim 3, characterized in that more than three pairs of the permanent magnets are distributed in circumferential
direction.
5. Yarn tensioning device as in claim 1 or claim 2, characterized in that the permanent magnets (13', 14') of each pair of permanent magnets are ring-shaped.
6. Yarn tensioning device as in claim 1, characterized in that in the case of pairs of single permanent magnets (13,14) which are distributed in
circumferential direction the axial sliding guiding system (9,12) is consisting an
anti-rotation protection mechanism for the permanent magnets of each pair.
7. Yarn tensioning device as in at least one of the preceding claims, characterized in that a support ring body (8) holding the small diameter end (5) of the braking body (K)
is inserted into an outer ring (7), that the outer ring (7) carries at least three
axial guiding pins (9) distributed in circumferential direction and either a ring-shaped
permanent magnet (13') or several single permanent magnets (14), respectively, and
that the holder (10) comprises a ring section (11) which is equipped with guiding
sleeves (12) for the guiding pins (9) and either with a ring-shaped permanent magnet
(14') or with several single permanent magnets (14), respectively.
8. Yarn tensioning device as in claim 7, characterized in that the outer ring (7) includes an inner conical seat (6) for the small diameter end
(5) of the braking body (K), and that the support ring body (8) is a snap ring adapted
to be snapped into the inner side of the outer ring (7) for positioning the braking
body (K) in the inner-conical seat (6).
9. Yarn tensioning device as in claim 7, characterized in that the support ring body (8) is secured within a small diameter ring edge (17) of a
generally conical cage (18), that the cage is equipped in a large diameter end region
(20) either with a ring-shaped permanent magnet (13') or with several single permanent
magnets (13), respectively, that the cage is surrounding the braking body (K) with
a radial intermediate space, and that the cage (18) is loosely inserted into a support
ring (21) containing either another ring-shaped permanent magnet (14') or several
single permanent magnets (14), respectively, and comprising axial, preferably elastically
bendable, holder feet (22) which are distributed in circumferential direction, inner
sides of the holder feet (22) defining sliding guiding surfaces (23) for a counter
guiding surface (24) provided at the outer periphery of the large diameter end region
(20) of the cage (18).
10. Yarn tensioning device as in claim 9, characterized in that the support ring body (8) is formed at the outer side with a seat (8) for the small
diameter end (5) of the braking body (K), that the seat (6) is bounded at one end
by a shoulder (8a), and that the support ring body (8) is snapped into the ring edge
(17) of the cage (18) for positioning the small diameter end (5) of the braking body
(K) in the seat (6).
11. Yarn tensioning device as in claim 2, characterized in that related to the axis (X) either the single or the ring-shaped outer permanent magnet
(14,14') is provided on a larger diameter (d2) than the single or the ring-shaped
inner permanent magnet (13, 13').
12. Yarn tensioning device as in claim 2, characterized in that the permanent magnet (13, 14,13', 14') of the pair have repelling surfaces which
are facing towards each other, that the repelling surfaces are inclined towards the
axis (X), preferably both are conical, and that the repelling surfaces are substantially
parallel to each other.
13. Yarn tensioning device as in claim 2, characterized in that the ring-shaped permanent magnets (13', 14') of the pair are conical rings having
rectangular cross-section or trapezoidal cross-section.
14. Yarn tensioning device as in claim 11, characterized in that the single permanent magnets (13, 14) of the several pairs are offset in circumferential
direction in relation to each other such that one permanent magnet of a pair is directed
towards the gap between two adjacent oppositely arranged permanent magnets.
15. Yarn tensioning device as in claim 2, characterized in that the single inner permanent magnets (13) or the ring-shaped inner permanent magnet
(13') are/is carried by a support ring body (8), and that a conical support cage (26)
is secured, preferably detachably, at the holder (10), such that the support cage
(26) surrounds the small diameter end (5) of the braking body (K), and that the support
cage (26) is provided with a carrying ring (37) at its small diameter end which carrying
ring (37) carries each single outer permanent magnet (14) or the ring-shaped outer
permanent magnet (14'), respectively.
16. Yarn tensioning device as in claim 2, characterized in that a cylindrical extension (5') is formed at the small diameter end (5) on the frustocone
coat of the braking body (K).
17. Yarn tensioning device as in claim 15, characterized in that the support ring body (8) has an essentially cylindrical extension (29).
18. Yarn tensioning device as in claim 15, characterized in that an intermediate distance at least of the size of the intermediate distance between
the permanent magnets (13, 14, 13', 14') of the pair is provided between the support
ring body (8) and the carrying ring (37).
19. Yarn tensioning device as in claim 17, characterized in that the cylindrical extension (29) of the support ring body (8) has an outwardly directed
catching projection (38) at the end protruding beyond the carrying ring (27).
20. Yarn tensioning device as in claim 1 or claim 2, characterized in that at least one coil (39, 39') is provided which can be selectively supplied with electric
current and which is functionally associated to one of the permanent magnets (13, 14, 13', 14') of the axial force
generator (P), and that the coil is adapted to generate an auxiliary magnet force
(41) superimposed to the axial force of the axial force generator (P) either acting
essentially in the same direction as the axial force or counter to the direction of
the axial force.
21. Yarn tensioning device as in claim 20, characterized in that the coil (39) is arranged stationarily outside of the braking body (K) and is associated
either to the permanent magnet (13, 13') supported at the braking body (K) or to the
ring element (42'),
22. Yarn tensioning device as in claim 20, characterized in that the coil (39') is supported at the braking body (K) and is functionally associated
to the permanent magnet (14, 14') which is arranged stationarily outside of the braking
body (K).
23. Yarn tensioning device as in claim 20, characterized In that the coil (39') is arranged either within the support cage (20) or at the support
ring body (8), respectively.
1. Dispositif de freinage de fil (B) pour un dispositif d'alimentation en fil (F), comprenant
un corps de freinage (K) axialement rigide et déformable radialement et présentant
la forme d'une enveloppe tronconique (3), qui, avec son extrémité (4) de grand diamètre,
est placé coaxialement par-dessus une extrémité de défilage (2) arrondie d'un corps
d'accumulateur (1) en forme de tambour, et qui est pressé de manière souple, à son
extrémité (5) de petit diamètre, contre l'extrémité de défilage (2), avec une force
axiale définissant l'effet de freinage entre le corps de freinage (K) et l'extrémité
de défilage (2),
un générateur de force axiale (P) présentant une direction d'action axiale, entre
un support stationnaire et le corps de freinage,
et un dispositif de centrage (C) agencé, avec une direction d'action radiale, entre
le corps de freinage et le support (10),
caractérisé en ce que le générateur de force axiale (P) est formé par au moins une paire d'aimants permanents,
dont les aimants permanents (13, 14, 13', 14') sont orientés de manière à être alignés
axialement l'un par rapport à l'autre, avec un interstice intermédiaire, au moyen
du dispositif de centrage (C), et en ce que le dispositif de centrage (C) est un système de guidage à coulissement axial (9,
12, 24, 23) et est séparé structurellement et fonctionnellement de la paire d'aimants
permanents.
2. Dispositif de freinage de fil (B) pour un dispositif d'alimentation en fil (F), comprenant
un corps de freinage (K) axialement rigide et déformable radialement, et présentant
la forme d'une enveloppe tronconique (3), qui, avec son extrémité (4) de grand diamètre,
est placé coaxialement par-dessus une extrémité de défilage (2) arrondie d'un corps
d'accumulateur (1) en forme de tambour, et qui est pressé de manière souple, à son
extrémité (5) de petit diamètre, contre l'extrémité de défilage (2), avec une force
axiale définissant l'effet de freinage entre le corps de freinage (K) et l'extrémité
de défilage (2),
un générateur de force axiale (P) présentant une direction d'action axiale, entre
un support stationnaire et le corps de freinage,
et un dispositif de centrage (C) agencé, avec une direction d'action radiale, entre
le corps de freinage (K) et le support (10),
caractérisé en ce que le générateur de force axiale (P) et le dispositif de centrage (C) sont formés simultanément
par au moins une paire d'aimants permanents, dont un aimant permanent intérieur (13,
13') prend appui sur le support (10) et dont l'autre aimant permanent extérieur (14,
14') prend appui sur le corps de freinage (K), et en ce que les aimants permanents de la paire sont orientés de manière à être alignés l'un par
rapport à l'autre selon une direction d'action de force magnétique inclinée de manière
oblique par rapport à l'axe (X) du dispositif de freinage (B), et avec un interstice
intermédiaire, en générant aussi ben des composantes de force axiales que des composantes
de force radiales.
3. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la paire d'aimants permanents comprend des aimants permanents (13, 14, 13', 14')
se repoussant ou s'attirant mutuellement.
4. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'en direction périphérique sont agencées de manière répartie, plus de trois paires
d'aimants permanents.
5. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les aimants permanents (13', 14') de la paire d'aimants permanents sont de forme
annulaire.
6. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le cas de paires d'aimants permanents (13, 14) répartis dans la direction périphérique,
le système de guidage à coulissement axial (9, 12) forme un mécanisme d'arrêt de rotation
relative pour les aimants permanents de la paire.
7. Dispositif de freinage de fil selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un corps annulaire de support (8) maintenant l'extrémité (5) de petit diamètre, est
inséré dans un anneau extérieur (7), qui porte simultanément au moins trois broches
de guidage axiales (9), réparties dans la direction périphérique, et soit un aimant
permanent (13') de forme annulaire, soit plusieurs aimants permanents individuels
(14), et en ce que le support (10) comporte une zone annulaire (11) équipée de douilles de guidage (12)
pour les broches de guidage (9) et d'un aimant permanent (14') de forme annulaire
ou de plusieurs aimants permanents (14) individuels.
8. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'anneau extérieur (7) présente, du côté intérieur, un siège conique (6) pour l'extrémité
(5) de petit diamètre du corps de freinage (K), et en ce que le corps annulaire de support (8), pour le positionnement du corps de freinage (K)
dans le siège (6), est un anneau à enclenchement (8) configuré pour venir s'enclencher
dans le côté intérieur de l'anneau extérieur (7).
9. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 7, caractérisé en ce que le corps annulaire de support (8) est fixé à l'intérieur d'une bordure annulaire
(17) de petit diamètre d'une cage globalement conique, qui, dans sa zone d'extrémité
(20) de grand diamètre, est équipée d'un aimant permanent (13') de forme annulaire
ou de plusieurs aimants permanents (13) individuels, et entoure le corps de freinage
(K) avec un espace intermédiaire radial, et en ce que la cage (18) est insérée de manière libre dans un anneau de support (21), qui renferme
un autre aimant permanent (14') de forme annulaire ou plusieurs aimants permanents
(14) individuels, et présente des pieds de maintien (22) de préférence élastiques
en flexion, d'orientation axiale et répartis dans la direction périphérique, et dont
les côtés intérieurs définissent des surfaces de guidage de coulissement (23) pour
une surface de guidage conjuguée (24) prévue sur la périphérie extérieure de la zone
d'extrémité (20) de grand diamètre.
10. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 9, caractérisé en ce que le corps annulaire de support (8) est configuré, sur son côté extérieur, avec un
siège (6) pour l'extrémité (5) de petit diamètre du corps de freinage (K), en ce que le siège (6) est délimité à une extrémité, par un épaulement (8a), et en ce que le corps annulaire de support (8), pour le positionnement de l'extrémité (5) de petit
diamètre du corps de freinage (K) dans le siège (6), est enclenché dans la bordure
annulaire (17) de la cage (18).
11. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'aimant permanent extérieur (14, 14') individuel ou de forme annulaire est agencé,
en se référant à l'axe (X), sur un diamètre (d2) plus grand que l'aimant permanent
intérieur (13, 13') individuel ou de forme annulaire.
12. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que des surfaces de répulsion mutuellement opposées des aimants permanents (13, 14, 13',
14') de la paire, sont inclinées de manière oblique par rapport à l'axe (X), de préférence
de manière conique, et sont tout au moins sensiblement parallèles les unes aux autres.
13. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que les aimants permanents (14', 13') de forme annulaire de la paire sont des anneaux
coniques avec une section transversale rectangulaire ou de forme trapézoïdale.
14. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 11, caractérisé en ce que les aimants permanents (13, 14) desdites plusieurs paires, sont décalés les uns par
rapport aux autres dans la direction périphérique, en quinconce.
15. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un corps annulaire de support (8) porte les aimants permanents intérieurs individuels
ou de forme annulaire (13, 13'), et en ce qu'il est prévu une cage de support (26), conique, s'engageant par-dessus l'extrémité
(5) de petit diamètre du corps de freinage (K), fixée, de préférence de manière amovible,
au support (10), et qui, à son extrémité de petit diamètre, présente un anneau porteur
(37) portant l'aimant permanent extérieur (14, 14') individuel ou de forme annulaire.
16. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'à l'extrémité (5) de petit diamètre du corps de freinage (K), est formé un prolongement
cylindrique (5') de l'enveloppe tronconique.
17. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 15, caractérisé en ce que le corps annulaire de support (8) présente un prolongement (29) approximativement
cylindrique.
18. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'entre le corps annulaire de support (8) et l'anneau porteur (37), est prévu un espacement
intermédiaire d'au moins la grandeur de l'espacement intermédiaire entre les aimants
permanents (13, 14, 13', 14') de la paire.
19. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 17, caractérisé en ce que le prolongement cylindrique (29) du corps annulaire de support (8) présente, à son
extrémité dépassant de l'anneau porteur (27), une protubérance de capture (38) dirigée
vers l'extérieur.
20. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une bobine (39, 39') pouvant être alimentée sélectivement en
courant, et associée fonctionnellement à l'un des aimants permanents (13, 14, 13',
14') du générateur de force axiale (B), et en ce que par l'intermédiaire de la bobine il est possible de produire une force magnétique
auxiliaire (41) pouvant être superposée à la force axiale, de direction d'action tout
au moins sensiblement identique ou opposée.
21. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 20, caractérisé en ce que la bobine (29) est agencée de manière stationnaire à l'extérieur du corps de freinage
(K) et est associée à l'aimant permanent (13, 13') ou l'élément annulaire (42') s'appuyant
sur le corps de freinage (K).
22. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 20, caractérisé en ce que la bobine (39') s'appuie sur le corps de freinage (K) et est associée fonctionnellement
à l'aimant permanent (14, 14') agencé de manière stationnaire à l'extérieur du corps
de freinage.
23. Dispositif de freinage de fil selon la revendication 20, caractérisé en ce que la bobine (39') est agencée dans la cage de support (26) ou sur le corps annulaire
de support (8).
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