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(11) |
EP 1 808 392 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.2010 Patentblatt 2010/04 |
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Anmeldetag: 03.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung einer Bedruckstoffbahn zu Sammelprodukten
Method and device for processing a printing material web for collectibles
Procédé et dispositif destinés au traitement d'une bande de matériau à imprimer en
produits accumulés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.01.2006 DE 102006001587
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2007 Patentblatt 2007/29 |
| (73) |
Patentinhaber: MEDIADATA MEDIEN- UND DATENSERVICE GMBH |
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87452 Altusried-Krugzell (DE) |
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Erfinder: |
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- Kurtz, Erik
87452 Altusried (DE)
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Vertreter: Munk, Ludwig |
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Prinzregentenstrasse 3 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 000 411 US-A- 5 950 510
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WO-A-98/35899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verarbeitung einer
von einer Rollenrotationsdruckmaschine kommenden, mit einem in Abschnitte unterteilbaren
Druckbild bedruckten Bedruckstoffbahn zu Sammelprodukten inform mehrlagiger, jeweils
einen Satz aufeinander folgender Abschnitte des Druckbilds enthaltender Päckchen.
[0002] Zur Verarbeitung einer Bedruckstoffbahn zu Sammelprodukten finden bisher mit rotierenden
Zylindern ausgestattete Falzapparate Verwendung. Diese ermöglichen zwar eine hohe
Produktvariabilität, jedoch keine Formatvariabilität.
[0003] Am Eingang des Falzapparates der bekannten Anordnungen befindet sich ein Querschneider,
der eine einlaufende Bahn, bzw. ein einlaufendes Bahnpaket in aufeinanderfolgende
Abschnitte unterteilt, deren Länge einem Zylinderumfang oder gleichen Teilen eines
Zylinderumfangs entspricht. Abschnitte mit einer Länge von einem Zylinderumfang werden
in der Regel als Signaturen bezeichnet. Die gebräuchlichen Falzapparate enthalten
einen dem Querschneider nachgeordneten Sammelzylinder, der mehrere Umfangsabschnitte
aufweist, auf denen bei jeder Umdrehung jeweils ein Bahnabschnitt abgelegt werden
kann. Die Anzahl der Umfangsabschnitte ist so auf das Druckbild abgestimmt, dass Abschnitte
mit zusammengehörenden Druckbildern, z.B. aufeinanderfolgenden Seiten, aufeinander
gesammelt werden können. Falzapparate dieser Art sind festformatig. Diese Festformatigkeit
ist jedoch insbesondere bei der Buchherstellung sehr nachteilig, da Bücher keiner
Standardisierung der Seitenhöhe unterliegen.
[0004] Aus der
EP 0000411 A1 ergibt sich eine Vorrichtung zur Herstellung von Sammelprodukten wie Blöcken, Büchern
etc., die ohne Verwendung eines Falzapparats, das heißt ohne rotierenden Sammelzylinder
auskommt. Diese bekannte Anordnung ist jedoch zur Verarbietung eines bahnförmigen
Eingangsmaterials nicht geeignet, sondern benötigt bogenförmiges Eingangsmaterial.
Die bekannte Anordnung enthält ein Schuppaggregat zur Bildung eines Schuppenstroms
und einen dem Schuppaggregat nachgeordneten Querschneider. Das Schuppaggregat besteht
aus einem taktweise bewegbaren, mit einem Bogenanschlag zusammenwirkenden Schieber,
der die auf ihn nach hinten einander überlappend aufgelegten, am Anschlag anlaufenden
Bogen taktweise vorschiebt. Der Querschneider besteht aus einem heb- und senkbaren
Messer, dem ein Niederhalter zugeordnet ist. Diese bekannte Anordnung ermöglicht daher
nur einen schrittweisen Betrieb mit Stillstand des Schuppenstroms bei jedem Schnitt
und ist daher für die Verarbeitung von bahnförmigem Eingangsmaterial nicht geeignet.
[0005] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein für die
Verarbeitung einer von einer Rollenrotationsdruckmaschine kommenden Bedruckstoffbahn
geeignetes Verfahren zu schaffen, das ohne Falzapparat auskommt und dennoch eine kontinuierliche
Arbeitsweise mit vergleichsweise hoher Produktionsgeschwindigkeit sowie eine einfache
Formatvariation ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache
und kostengünstige Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahren bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgaben werden durch die Maßnahmen der Ansprüche 1 und 5 gelöst.
[0007] Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen wird der Stand der Technik gemäß der genannten
EP 0000411 A1 unter Beibehaltung der grundsätzlichen Vorteile des falzapparatlosen Flachsammelns
in vorteilhafter Weise so verbessert, dass eine kontinuierliche Arbeitsweise und eine
hohe Produktionsgeschwindigkeit erreichbar sind, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung
anstelle eines bekannten Falzapparats einer Rollenrotationsdruckmaschine direkt nachgeordnet
sein kann.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung
anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0010] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer zur Verarbeitung einer Endlosbahn geeigneten,
erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2 bis 4
- Beispiele für eine Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtung,
- Figur 5
- ein Beispiel für eine Seitenausrichteinrichtung,
- Figur 6
- ein Beispiel für eine Lagen-Verbindungseinrichtung und
- Figur 7
- eine Anordnung mit gegenüber im Schuppenbeginn versetztem Querschnitt.
[0011] Die Figur 1 zeigt eine Bedruckstoffbahn 1, die von einer nicht näher dargestellten
Rollenrotationsmaschine kommt und längs gefalzt und/oder längs geschnitten sein kann.
Anstelle einer einlagigen Bahn kann es sich somit auch um ein Bahnpaket mit mehreren,
aufeinander liegenden Bahnen handeln. Im Folgenden wird der Einfachheit halber immer
von einer Bahn gesprochen, wobei jedoch sowohl eine Einzelbahn als auch ein Bahnpaket
darunter verstanden werden kann. Die mit der Produktionsgeschwindigkeit der vorgeordneten
Druckmaschine transportierte Bahn 1 durchläuft einen als Rotationsquerschneider ausgebildeten
Querschneider 2, wie er bei konventionellen Falzapparaten am Falzapparateingang angeordnet
ist. Mittels des Querschneiders 2 wird die Bahn 1 in aufeinanderfolgende bogenförmige
Flachprodukte unterteilt, deren Länge zweckmäßig einem Zylinderumfang der vorgeordneten
Druckmaschine entspricht.
[0012] Derartige Produkte werden in der Regel als Signaturen bezeichnet, so dass im Folgenden
immer von Signaturen 3 die Rede ist. Der Querschneider 2 besitzt im dargestellten
Beispiel einen Messerzylinder 4 mit einem Messer am Umfang. Die Umfangsgeschwindigkeit
des Messerzylinders 4 ist daher so einzustellen, dass sich ein der Länge der Signaturen
3 entsprechender Schnittabstand ergibt. Da in modernen Druckmaschinen Zylinder mit
unterschiedlichem Durchmesser Verwendung finden und daher unterschiedliche Formate
erzeugt werden können, ist die Geschwindigkeit des Querschneiders 2 zweckmäßig einstellbar.
Zur Führung der Bahn 1 sind dem Querschneider 2 Führungsrollenpaare 5 vorgeordnet,
die zweckmäßig als Zugrollen ausgebildet sind.
[0013] Die von der Bahn 1 abgetrennten Signaturen 3 enthalten eine Oberflächeneinteilung,
die aus dem aufgedruckten Druckbild resultiert. Bei der Buchherstellung, die als bevorzugtes
Anwendungsgebiet der Erfindung in Frage kommen kann, ist der Formzylinder in der Regel
in Umfangsrichtung nicht unterteilt, sondern mit einer über den ganzen Umfang durchgehenden
Druckplatte belegt, die eine Druckform mit mehreren in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden
Feldern enthält, deren Höhe jeweils der Höhe einer unbeschnittenen Buchseite entspricht.
Dabei ist praktisch jede gewünschte Umfangsteilung denkbar. Im Folgenden ist im Zusammenhang
mit der Umfangsteilung der Einfachheit halber von "Seiten am Umfang" die Rede. Im
dargestellten Beispiel wird von einem Formzylinder ausgegangen, der eine Druckform
mit vier Seiten am Umfang enthält. Die Signaturen 3 besitzen hier dementsprechend
eine Vierer-Oberflächeneinteilung mit vier aufeinanderfolgenden Seiten a,b,c,d. Wie
schon erwähnt sind insbesondere bei der Buchherstellung auch andere gerade oder ungerade
Oberflächeneinteilungen, beispielsweise eine Dreier-, Fünfer- oder Sechserteilung
denkbar.
[0014] Die auf einem Zylinderumfang gedruckten Seiten bilden in der Regel einen Satz zusammengehörender
Seiten, die gemeinsam weiterverarbeitet werden. Hierzu werden mehrlagige Päckchen
6 gebildet, die jeweils alle Seiten a,b,c,d eines kompletten Seitensatzes, d. h. alle
Seiten, die eine Signatur 3 enthält, enthalten. Die einzelnen Seiten a,b,c,d sind
dabei in derselben Reihenfolge untereinander angeordnet, wie sie auf der Signatur
3 hintereinander angeordnet sind. Die Länge der Päckchen 6 entspricht dementsprechend
der Höhe einer Seite. Im dargestellten Beispiel enthalten die Signaturen 3 wie erwähnt
jeweils vier Seiten. Die Päckchen 6 enthalten dementsprechend vier Lagen.
[0015] Zur Bildung der Päckchen 6 wird aus den aufeinanderfolgenden Flachprodukten, hier
in Form der durch den Querschneider 2 gebildeten Signaturen 3, ein mehrlagiger Schuppenstrom
7 zusammengestellt, wobei bei der Buchherstellung ein der Seitenhöhe entsprechender
Schuppenabstand vorgesehen wird. Dementsprechend ergibt sich eine der Anzahl der Seiten
pro Signatur 3 entsprechende Anzahl von Lagen des Schuppenstroms 7, wobei infolge
des gewählten Schuppenabstands von einer Seite jeweils ein kompletter Seitensatz übereinander
zu liegen kommt. So liegen bespielsweise unter der ersten Seite a der obersten Signatur
die zweite Seite b der zweiten Signatur, darunter die dritte Seite c der dritten Signatur
und ganz unten der vierte Nutzen d der vierten Signatur.
[0016] Zur Bildung der jeweils einen Seitensatz enthaltenden Päckchen 6 wird der Schuppenstrom
7 einfach entsprechend unterteilt. Hierzu ist ein weiterer, ebenfalls als Rotationsquerschneider
ausgebildeter Querschneider 8 vorgesehen, durch welchen der Schuppenstrom 7 hindurch
geführt wird. Der Querschneider 8 ist so ausgebildet, dass sich ein dem Schuppenabstand
und damit der Seitenhöhe und der gewünschten Päckchenlänge entsprechender Schnittabstand
ergibt. Im dargestellten Beispiel enthält der Querschneider einen Messerzylinder 9
mit vier Messern am Umfang. Der Durchmesser des Messerzylinders 9 entspricht dem Durchmesser
des lediglich ein Messer am Umfang aufweisenden Messerzylinders 4 des Querschneiders
2. Bei einer derartigen Ausführung kann der Querschneider 8 mit derselben Geschwindigkeit
wie der Querschneider 2 laufen, was die Antriebseinrichtung vereinfachen kann. Bei
anderer Messerzahl etc. muss der gewünschte Schnittabstand durch entsprechende Einstellung
der Geschwindigkeit erreicht werden. Der Querschneider 8, vorzugsweise beide Querschneider
2 und 8 sind daher zweckmäßig mit variabler Geschwindigkeit antreibbar.
[0017] Die durch den Querschneider 8 vom Schuppenstrom 7 abgetrennten Päckchen 6 werden
zweckmäßig so vereinzelt, dass sich ein kleiner Abstand zwischen aufeinander folgenden
Päckchen 6 ergibt, was die weitere Verarbeitung erleichtern kann. So können die Päckchen
6 beispielsweise mit einem zusätzlichen Falz versehen und hierzu einem Schwertfalzwerk
etc. zugeführt werden.
[0018] Zur Bildung des Schuppenstroms 7 ist dem Querschneider 8 ein Schuppaggregat 10 vorgeordnet.
Dieses befindet sich bei der Anordnung gemäß Figur 1 im Bereich zwischen den beiden
Querschneidern 2 und 8. Das Schuppaggregat 10 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem Transportorgan, hier in Form eines Transportbands 11, das mit einer gegenüber
der Geschwindigkeit der Bahn 1 und dementsprechend der Geschwindigkeit der den Querschneider
2 verlassenden Signaturen 3 reduzierten Geschwindigkeit angetrieben wird. Um den gewünschten
Schuppenabstand zu erreichen, ist dabei die Geschwindigkeit des Transportbands 11
um einen der Anzahl der gewünschten Lagen des Schuppenstroms 7 entsprechenden Divisor
kleiner als die Geschwindigkeit der Bahn 1. Im dargestellten Beispiel beträgt die
Geschwindigkeit des Transportbands 11 ein Viertel der Bahngeschwindigkeit.
[0019] Zur Bildung des Transportbands 11 kann ein Tisch mit einer zugeordneten Saugbandanordnung
mit einem oder mehreren Saugbändern vorgesehen sein. Bei der Verwendung von Saugbändern
ergibt sich der Vorteil, dass die Oberseite des Schuppenstroms 7 gut zugänglich ist.
Die das Schuppaggregat 10 bildende Transporteinrichtung ist zweckmäßig mit variabler
Geschwindigkeit antreibbar, so dass der Schuppenabstand unterschiedlichen Seitenhöhen
angepasst werden kann. Dasselbe gilt, wie schon erwähnt, für die Querschneider 2 und
8.
[0020] Die im Querschneider 8 vom Schuppenstrom 7 abgetrennten Päckchen 6 werden auf einem
Transportband 12 aufgenommen, das zur Erzielung der erwünschten Vereinzelung mit einer
gegenüber der Schuppenstromgeschwindigkeit leicht erhöhten Geschwindigkeit antreibbar
ist.
[0021] Bei hohen Geschwindigkeiten und/oder problematischem Bedruckstoffmaterial kann es
zu Ungenauigkeiten im Bereich des Schuppenstroms 7 kommen. Um dem vorzubeugen, ist
zweckmäßig eine Einrichtung zur Vergleichmäßigung des Schuppenabstands vorgesehen.
In Figur 1 ist eine derartige Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtung 14 angedeutet,
die dem Querschneider 8 vorgeordnet und dementsprechend im Bereich des Schuppaggregats
10 vorgesehen ist. Die Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtung 14 enthält ein
Anlauforgan, an welchem die die Einrichtung 14 passierenden Signaturen 3 mit ihrer
Vorderkante anlaufen, so dass eine exakte Ausrichtung erfolgt, und welches den Weg
der anlaufenden Signaturen 3 so freigibt, dass der gewünschte Schuppenabstand erreicht
wird.
[0022] In den dargestellten Beispielen wird der Schuppenstrom 7 so gebildet, dass die jeweils
letzte Signatur 3 über die jeweils vorhergehende Signatur 3 geschoben wird und diese
nach hinten überlappt. Hierbei sind die Vorderkanten der Signaturen 3 daher im Bereich
der Oberseite des Schuppenstroms 7 zugänglich. Die Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtung
14 kann daher oberhalb des Schuppenstroms 7 angeordnet sein, was eine einfache Sichtkontrolle
ermöglicht. Zur Bildung eines Anlauforgans kann daher einfach, wie in Figur 1 angedeutet
ist, ein taktweise heb- und senkbarer Anschlag 15 vorgesehen sein, der an die Oberseite
des Schuppenstroms 7 anstellbar ist und zu einem definierten Zeitpunkt wegschwingt.
[0023] Bei einer anderen Ausführung können bewegbare Greifer vorgesehen sein. Eine derartige
Ausführung liegt der Figur 2 zugrunde. Die hierbei vorgesehen Greifer 16 sind zwischen
einer mit unterbrochenen Linien angedeuteten in Transportrichtung des Schuppenstroms
7 hinteren Fangstellung und einer mit durchgezogenen Linien angedeuteten, vorderen
Loslassstellung hin- und herbewegbar. In der Fangstellung sind die Greifer 16 geöffnet,
so dass die jeweils oberste Signatur 3 mit ihrem vorderen Randbereich in die Greifer
16 einlaufen kann. Anschließend werden die Greifer 16 geschlossen und zur Loslassstellung
bewegt, wobei die erfasste Signatur 3 mitgeschleppt wird. In der Loslassstellung geben
die Greifer 16 die erfasste Signatur 3 zu einem definierten Zeitpunkt frei und werden
anschließend zur Fangstellung zurück transportiert. Die aufeinander folgenden Freigaben
von Signaturen 3 erfolgen in einem vorgegebenen Abstand, so dass der gewünschte Schuppenabstand
erreicht wird. Die Greifer 16 sind im dargestellten Beispiel an einem Träger 17 aufgenommen,
der auf einer oberhalb des Schuppenstroms 7 vorgesehenen, zur Transporteinrichtung
11 parallelen Führung 18 hin- und herbewegbar geführt ist. Die Greifer 16 fungieren
hier als Anlauf- und Schlepporgane.
[0024] Bei der Ausführung gemäß Figur 3 ist zur Bildung eines Anlauforgans eine an die Oberseite
des Schuppenstroms 7 angestellte oder vorzugsweise taktweise anstellbare Anlaufwalze
19 vorgesehen. Diese besitzt zweckmäßig eine aus Gummi etc. bestehende, griffige Oberfläche.
Die Anlaufwalze 19 ist zweckmäßig so angeordnet, dass die jeweils obersten Signaturen
3 mit ihrer Vorderkante anlaufen und ab einem definierten Zeitpunkt exakt weiter transportiert
werden. Hierzu kann die Anlaufwalze 19 taktweise mehr oder weniger an die Oberseite
des Schuppenstroms 7 anstellbar sein.
[0025] Eine weitere Möglichkeit für eine Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtung ist
in Figur 4 angedeutet. Hierbei ist zur Bildung eines Anlauforgans ein Schaufelrad
20 vorgesehen, in dessen durch die Schaufeln begrenzte Fächer die ankommenden Signaturen
3 einlaufen. Diese werden somit am Fachboden abgebremst und definiert auf den Schuppenstrom
7 abgelegt. Ein derartiges Schaufelrad 20 könnte zusammen mit einem zugeordneten Transportband
auch als Schuppaggregat vorgesehen sein, ähnlich den bekannten Schuppenstromauslegern.
[0026] Die obigen Beispiele beziehen sich auf oberhalb des Schuppenstroms 7 angeordnete
Schuppenabstand-Vergleichmäßigungseinrichtungen. Es wäre selbstverständlich aber auch
denkbar, derartige Einrichtungen auch im Bereich der Unterseite des Schuppenstroms
7 vorzusehen, beispielsweise in Form von mit Schuppenabstand auf dem Transportband
11 angeordneten Anschlägen, die mit der Hinterkante der Signaturen 3 zum Eingriff
kommen und diese in die gewünschte Position schieben können. Es wäre auch denkbar,
gleichzeitig obere und untere Anlauforgane vorzusehen, wobei die unteren schieben
und die oberen abbremsen, so dass für alle Fälle ein besonders exakter Schuppenabstand
gewährleistet wird.
[0027] Außer Unregelmäßigkeiten beim Schuppenabstand kann es auch vorkommen, dass die auf
dem Schuppenstrom 7 abgelegten Signaturen 3 seitlich gegeneinander versetzt sind,
wie dies in Figur 5 angedeutet ist. Zur Erzielung einer exakten seitlichen Ausrichtung
der Signaturen und exakter Seitenkanten des Schuppenstroms 7 kann daher vorteilhaft
eine dem Schuppaggregat 10 zugeordnete, dem Querschneider 8 vorgeordnete Seitenausrichteinrichtung
21 vorgesehen sein. Im dargestellten Beispiel sind zur Bildung der Seitenausrichteinrichtung
21 einander gegenüber liegende, den Seitenflanken des Schuppenstroms 7 zugeordnete
Seitenstoßer 22 vorgesehen, die quer zur Transportrichtung des Schuppenstroms 7 bewegbar
sind, wobei der dabei sich ergebende kleinste Abstand der Seitenstoßer 22 der Breite
der Signaturen 3 und damit des Schuppenstroms 7 entspricht. Es wäre aber auch denkbar,
den Schuppenstrom 7 zur Bewerkstelligung einer seitlichen Ausrichtung einfach an ein
seitliches Lineal anlaufen zu lassen.
[0028] Um sicherzustellen, dass die gewünschte Position der Signaturen 3 und dementsprechend
auch der übereinander sich befindenden Seiten jedes Seitensatzes erhalten bleibt,
können die Lagen des Schuppenstroms 7 mechanisch miteinander verbunden werden. Hierzu
kann, wie aus Figur 6 hervorgeht, eine dem Querschneider 8 vorgeordnete, im Bereich
des Schuppenstroms 7 vorgesehene Lagenverbindungseinrichtung 23 vorgesehen sein, welche
die Lagen des Schuppenstroms 7 in der Mitte des Schuppenstroms 7 mechanisch miteinander
verbindet. Dabei kann es sich um eine Vernadelung etc. handeln. In Figur 6 ist ein
Perforationsrad 24 angedeutet, das den Schuppenstrom 7 mittig perforiert und so die
Lagen des Schuppenstroms 7 mechanisch, aber jederzeit wieder lösbar miteinander verbindet.
Diese Verbindung stellt auch sicher, dass die Lagen der Päckchen 6 nicht lose übereinander
liegen, sondern mechanisch miteinander verbunden sind, was die Weiterverarbeitung
erleichtern kann. Sofern weiter oben geschilderte Einrichtungen zur Erhöhung der Schuppenstromgenauigkeit,
wie Schuppenabstand- Vergleichmäßigungseinrichtungen und/oder Seitenausrichteinrichtungen
etc. vorgesehen sind, ist die Lagenverbindungseinrichtung 23 diesen zweckmäßig nachgeordnet,
wie in Figur 6 angedeutet ist.
[0029] Bei den oben geschilderten Beispielen erfolgt der zur Bildung der Päckchen 6 erforderliche
Schnitt im Querschneider 8 exakt am Beginn jeder Schuppe des Schuppenstroms 7, d.h.
an der Vorderkante der jeweils obersten Signatur 3. Bei nicht exaktem Schuppenstrom
oder nicht exaktem Schnitt im Querschneider 2 können in Fällen dieser Art schmale
Papierstreifen anfallen, die am vorderen oder hinteren Ende einer Signatur 3 abgetrennt
werden. Diese Streifen können zu Störungen führen.
[0030] Um dem vorzubeugen kann die Oberflächeneinteilung der Signaturen so sein, dass das
jeweils erste und letzte Feld, d.h. die jeweils erste und letzte Seite gegenüber den
mittleren Seiten verkürzt ist und der Schnitt im Querschneider 8 auf die Seitengrenzen
der mittleren Seiten abgestellt ist, deren Länge zur Erzielung einer entsprechenden
Gesamtlänge der Signaturen 3 entsprechend der Verkürzung der vorderen und hinteren
Seiten erhöht ist. Eine Ausführung dieser Art zeigt die Figur 7. Hierbei ist erkennbar,
dass die Länge der vorderen und hinteren Seiten 3a, 3d gegenüber der Länge der mittleren
Seiten 3b, 3c verkürzt ist, so dass der Schnitt des Querschneiders 8 immer mit Vorlauf
gegenüber der Vorderkante der jeweils obersten Signatur 3 und Nachlauf gegenüber der
Hinterkante der jeweils untersten Signatur 3 erfolgt. Bei den Päckchen 6 ergibt sich
dementsprechend jeweils ein Rücksprung der Vorderkante der obersten Lage gegenüber
der Päckchenvorderkante und der Hinterkante der untersten Lage gegenüber der Päckchenhinterkante.
Dies wird bei einem nachfolgenden Beschnitt, der in der Regel sowieso stattfindet,
beseitigt.
[0031] Vorstehend sind zwar einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert, ohne
dass jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen dem Fachmann
eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Gedanken der erfindungsgemäßen
Lösung an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen. '
1. Verfahren zur Verarbeitung einer von einer Rollenrotationsdruckmaschine kommenden,
mit einem in Abschnitte (a,b,c,d) unterteilbaren Druckbild bedruckten Bedruckstoffbahn
(1) zu Sammelprodukten in Form mehrlagiger, jeweils einen Satz von aufeinanderfolgenden
Abschnitten (a,b,c,d) des Druckbilds enthaltenden Päckchen (6), wobei die mit der
Maschinengeschwindigkeit der Rollenrotationsdruckmaschine bewegte Bedruckstoffbahn
(1) durch einen Rotationsquerschneider (2) hindurchgeführt und hiermit in Signaturen
(3) mit der Druckbildlänge entsprechender Länge unterteilt wird, die auf einen der
Anzahl der Abschnitte (a,b,c,d) entsprechenden Teil der Bahngeschwindigkeit verzögert
und einander nach hinten überlappend unter Bildung eines Schuppenstroms (7) aufeinander
abgelegt werden, dessen Schuppenabstand vergleichmäßigt, dessen Seitenkanten ausgerichtet
und dessen aufeinanderliegende Lagen miteinander verbunden werden und der anschließend
durch einen weiteren Rotationsquerschneider (8) hindurchgeführt und hiermit in die
Päckchen (6) mit der Länge der Druckbildabschnitte (a,b,c,d) entsprechender Länge
unterteilt wird, die anschließend vereinzelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuppenstrom (7) im Bereich des Beginns jeder Schuppe, vorzugsweise am Beginn
jeder Schuppe, durchtrennt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaturen (3) eine Oberflächeneinteilung aufweisen, bei der das erste und letzte
Feld gegenüber den mittleren Feldern verkürzt ist und dass der Schuppenstrom (7) im
Bereich der Feldgrenzen der mittleren Feder unterteilt wird, deren Länge um die Verkürzung
der vorderen und hinteren Felder vergrößert ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Päckchen (6) vorne und hinten beschnitten werden.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem einer Führung (5) für eine von einer Rollenrotationsdruckmaschine kommende,
mit einem in Abschnitte (a,b,c,d) unterteilbaren Druckbild bedruckte Bedruckstoffbahn
(1) nachgeordneten, einen der Druckbildlänge entsprechenden Schnittabstand aufweisenden
Rotationsquerschneider (2), dem eine durch eine mit einer einem der Anzahl der Druckbildabschnitte
entsprechenden Teil der Bahngeschwindigkeit antreibbare Saugbandeinrichtung (11) gebildetes
Schuppaggregat (10) nachgeordnet ist, dem eine im Bereich des hierauf ablegbaren Schuppenstroms
(7) angeordnete Schuppenvergleichmäßigungseinrichtung (14), eine Seitenausrichteinrichtung
(21) und eine Lagenverbindungseinrichtung (23) zugeordnet sind und dem ein weiterer,
einen der Länge der Druckbildabschnitte (a,b,c,d) entsprechenden Schnittabstand auweisender
Rotationsquerschneider (8) nachgeordnet ist, dem eine Päckchen-Vereinzelungseinrichtung
(12) nachgeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der den Schuppenstrom (7) unterteilende Rotationsquerschneider (8) und/oder
der die Bedruckstoffbahn (1) unterteilende Rotationsquerschneider (2) mit variabler
Geschwindigkeit antreibbar ist bzw. sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schuppaggregat (10) bildende Saugbandeinrichtung mit variabler Geschwindigkeit
antreibbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuppenvergleichmäßigungseinrichtung zumindest der Oberseite und/oder der Unterseite
des Schuppenstroms (7) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuppenvergleichmäßigungseinrichtung (14) wenigstens ein im Bereich des Schuppenstroms
(7) vorgesehenes, vorzugsweise in Laufrichtung des Schuppenstroms (7) bewegbares Anlauforgan
aufweist, an welchem die jeweils letzte Signatur (3) mit ihrer Vorderkante und/oder
Hinterkante anläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlauforgan eine Greifeinrichtung (16) enthält.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenausrichtungeinrichtung (21) im Bereich der Flanken des Schuppenstroms (7)
angeordnete Seitenstoßer (22) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen-Verbindungseinrichtung (23) eine Perforationseinrichtung (24) und/oder
Vernadelungseinrichtung enthält.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Päckchen-Vereinzelungseinrichtung eine dem den Schuppenstrom (7) unterteilenden
Rotationsquerschneider (8) nachgeordnete, die Päckchen (6) aufnehmende Transporteinrichtung
(12) aufweist, die mit gegenüber der Geschwindigkeit des Schuppenstroms (7) erhöhter
Geschwindigkeit antreibbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt des den Schuppenstrom (7) unterteilenden Rotationsquerschneiders (8)
mit Vorlauf gegenüber der Vorderkante der jeweils obersten Signatur (3) und mit Nachlauf
gegenüber der Hinterkante der jeweils untersten Signatur (3) des Schuppenstroms (7)
erfolgt.
1. A method of processing a printing material web (1) coming from a rotary printing machine
and having a print image printed thereon which latter is subdividable into sections
(a, b, c, d) to result in collection products in the form of multi layered packages
(6) each of which comprises a set of successive sections (a, b, c, d) of the print
image, with the printing material web (1) moved at the machine speed of the rotary
printing machine being fed through a rotary cross cutter (2) and in this manner being
subdivided into signatures (3) of a length corresponding to the length of the print
image, such signatures (3) being retarded to such a part of the web speed as corresponds
to the number of sections (a, b, c, d) and deposited on top of one another while overlapping
one another towards the rear and thus forming a shingle stream (7) whose spacing is
uniformized, whose lateral edges are aligned and whose layers placed on top of one
another are mutually connected, and which is subsequently fed through a further rotary
cross cutter (8) and subdivided into packages (6) of a length corresponding to the
lengths of the print image sections (a, b, c, d) which are subsequently separated
from one another.
2. A method in accordance with claim 1, characterized in that the shingle stream (7) is cut through in the region of the beginning of each shingle,
preferably at the beginning of each shingle.
3. A method in accordance with any of the preceding claims, characterized in that the surface arrangement of the signatures (3) is such that the first and the last
field is shorter relative to the middle fields and that the shingle stream (7) is
subdivided in the region of the field boundaries of the middle fields whose length
is larger by the amount that the front and rear fields are shorter.
4. A method in accordance with any of the preceding claims, characterized in that the packages (6) are cut to size at their front and rear ends, respectively.
5. A device for carrying out the method according to any of the preceding claims comprising
a rotary cross cutter (2) arranged downstream of a guiding means (5) for a printed
material web (1) coming from a rotary printing machine and having a print image printed
thereon, which latter is dividable into sections (a, b, c, d), such rotary cross cutter
(2) having a cutting distance corresponding to the length of the print image and being
followed by a shingling unit (10) formed by a suction belt device (11) which is drivable
at a part of the web speed corresponding to the number of print image sections, such
shingling unit (10) being associated in the region of the shingle stream (7) depositable
thereon with a shingle uniformizing device (14), a side alignment device (21) and
a layer connecting device (23), and being followed by a further rotary cross cutter
(8) having a cutting distance corresponding to the length of the print image sections
(a, b, c, d), such cross cutter (8) in turn being followed by a package separating
device (12).
6. A device in accordance with claim 5, characterized in that at least the rotary cross cutter (8) subdividing the shingle stream (7) and/or the
rotary cross cutter (2) subdividing the printing material web (1) are/is drivable
at a variable speed.
7. A device in accordance with any of the claims 5 or 6, characterized in that the suction belt device forming the shingle unit (10) is drivable at a variable speed.
8. A device in accordance with any of the claims 5 to 7, characterized in that the shingle uniformizing device is associated with at least the top side and/or the
bottom side of the shingle stream (7).
9. A device in accordance with any of the claims 5 to 8, characterized in that the shingle uniformizing device (14) comprises at least one stop unit provided in
the region of the shingle stream (7) and preferably movable in the direction of feed
of the shingle stream (7), which acts as a stop for the front and/or rear edge of
each last signature (3).
10. A device in accordance with claim 9, characterized in that the stop unit comprises a gripper device (16).
11. A device in accordance with any of the preceding claims 5 to 10, characterized in that the side alignment device (21) comprises side pushers (22) arranged in the region
of the lateral flanks of the shingle stream (7).
12. A device in accordance with any of the preceding claims 5 to 11, characterized in that the layer connecting device (23) comprises a perforating device (24) and/or a needle
punching device.
13. A device in accordance with any of the preceding claims 5 to 12, characterized in that the package separating device comprises a transport device (12) for receiving the
packages (6) which is arranged downstream of the rotary cross cutter (8) subdividing
the shingle stream (7), such transport device (12) being drivable at a speed higher
than the speed of the shingle stream (7).
14. A device in accordance with any of the preceding claims 5 to 13, characterized in that the cut of the rotary cross cutter (8) subdividing the shingle stream (7) is effected
with advance relative to the front edge of each topmost signature (3) and with a lag
relative to the rear edge of each of the bottommost signature (3) of the shingle stream
(7).
1. Procédé pour le traitement d'une bande de matière à imprimer (1) provenant d'une presse
rotative à imprimer et imprimée d'une image d'impression subdivisable en sections
(a, b, c, d), pour obtenir des produits accumulés sous forme de petits paquets (6)
multicouches comprenant chacun un ensemble de sections successives (a, b, c, d) de
l'image d'impression, ladite bande de matière à imprimer (1) déplacée à la vitesse
de machine de la presse rotative à imprimer étant menée à travers un dispositif rotatif
de coupe transversale (2) et étant divisée ainsi en signatures (3) d'une longueur
correspondant à la longueur de l'image d'impression qui - ralenties à une partie de
la vitesse de la bande, correspondant au nombre des sections (a, b, c, d), et se chevauchant
l'une l'autre vers l'arrière - sont posées les unes sur les autres en formant un courant
à écailles (7) dont la distance entre écailles est égalisée, dont les arêtes latérales
sont alignées et dont les couches superposées sont reliées entre elles et qui est
mené ensuite à travers un autre dispositif rotatif de coupe transversale (8) et est
divisé ainsi dans lesdits petits paquets (6) d'une longueur correspondant à la longueur
desdites sections (a, b, c, d) de l'image d'impression, qui sont ensuite séparés.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit courant à écailles (7) est coupé au niveau du début de chaque écaille, de préférence
au début de chaque écaille.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les signatures (3) présentent une division de surface dans laquelle la première zone
et la dernière zone sont raccourcies par rapport aux zones centrales, et que ledit
courant à écailles (7) est divisé au niveau des limites des zones centrales dont la
longueur est agrandie du raccourcissement des zones avant et arrière.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que lesdits petits paquets (6) sont rognés à l'avant et à l'arrière.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, comprenant un dispositif rotatif de coupe transversale (2) qui présente
une distance de coupe correspondant à la longueur de l'image d'impression et qui est
monté en aval d'un guide (5) pour une bande de matière à imprimer (1) provenant d'une
presse rotative à imprimer et imprimée d'une image d'impression subdivisable en sections
(a, b, c, d), en aval dudit dispositif rotatif de coupe transversale étant disposé
un groupe à former les écailles (10) constitué par un dispositif à bande d'aspiration
(11) lequel peut être entraîné avec une partie de la vitesse de la bande, qui correspond
au nombre des sections de l'image d'impression, à ce groupe à former les écailles
étant associés un dispositif à égaliser les écailles (14) disposé au niveau du courant
à écailles (7) qui peut être placé là-dessus, un dispositif à aligner les côtés (21)
et un dispositif à relier les couches (23), et en aval dudit groupe à former les écailles
étant monté un autre dispositif rotatif de coupe transversale (8) qui présente une
distance de coupe correspondant à la longueur des sections (a, b, c, d) de l'image
d'impression et à la suite duquel est disposé un dispositif à séparer les petits paquets
(12).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'au moins ledit dispositif rotatif de coupe transversale (8) divisant le courant à
écailles (7) et/ou le dispositif rotatif de coupe transversale (2) divisant la bande
de matière à imprimer (1) peut ou bien peuvent être entraîné(s) à une vitesse variable.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé par le fait que le dispositif à bande d'aspiration qui forme ledit groupe à former les écailles (10)
peut être entraîné à une vitesse variable.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé par le fait que ledit dispositif à égaliser les écailles est associé au moins à la face supérieure
et/ou à la face inférieure du courant à écailles (7).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé par le fait que ledit dispositif à égaliser les écailles (14) présente au moins un organe de butée
qui est prévu au niveau du courant à écailles (7) et est déplaçable de préférence
dans la direction de marche du courant à écailles (7) et contre lequel se bute la
dernière signature respectivement (3) par son arête avant et/ou son arête arrière.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que ledit organe de butée comprend un dispositif de préhension (16).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 5 à 10, caractérisé par le fait que ledit dispositif à aligner les côtés (21) présente des butoirs de côté (22) qui sont
disposés au niveau des flancs du courant à écailles (7).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 5 à 11, caractérisé par le fait que ledit dispositif à relier les couches (23) comprend un dispositif de perforation
(24) et/ou un dispositif d'aiguilletage.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 5 à 12, caractérisé par le fait que ledit dispositif à séparer les petits paquets présente un dispositif de transport
(12) qui est disposé en aval du dispositif rotatif de coupe transversale (8) divisant
le courant à écailles (7) et reçoit lesdits petits paquets (6) et qui peut être entraîné
à une vitesse élevée par rapport à la vitesse du courant à écailles (7).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 5 à 13, caractérisé par le fait que la coupe effectuée par le dispositif rotatif de coupe transversale (8) divisant le
courant à écailles (7) se fait avec une avance par rapport à l'arête avant de la signature
la plus haute respectivement (3) et avec un retard par rapport à l'arête arrière de
la signature la plus basse respectivement (3) du courant à écailles (7).


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