| (19) |
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(11) |
EP 1 808 667 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2016 Patentblatt 2016/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Metall-Fixiermaterial-Durchführung und Verfahren zur Fertigung eines Grundkörpers
einer Metall-Fixiermaterial-Durchführung
Metal fusing material and method for manufacturing a carrier for a duct with metal
fusing material
Réalisation de matériau de fixation en métal et procédé de fabrication d'un corps
de base d'une réalisation de matériau de fixation en métal
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.03.2003 DE 20303413 U 10.05.2003 DE 10321067 11.06.2003 DE 10326253 20.09.2003 DE 20314580 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2007 Patentblatt 2007/29 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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10009095.0 / 2251633 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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04002670.0 / 1455160 |
| (73) |
Patentinhaber: Schott AG |
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55122 Mainz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fink, Thomas, Dipl.-Ing.
84028 Landshut (DE)
- Ranftl, Reinhard
84076 Pfeffenhausen (DE)
- Heeke, Neil
80403 Golden
Colorado (US)
- Bender, Richard, Dr.
91207 Lauf (DE)
- Olzinger, Adolf
84030 Ergolding (DE)
- Forster, Bartholomäus
84051 Essenbach-Oberahrain (DE)
- Pfeiffer, Thomas, Dipl.-Ing.
84036 Kumhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sawodny, Michael-Wolfgang |
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Dreiköniggasse 10 89073 Ulm 89073 Ulm (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 248 977 WO-A-03/083404 DE-A- 10 133 223 US-A- 3 971 320 US-A1- 2002 069 781
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EP-A- 1 225 415 DE-A- 3 415 625 US-A- 3 134 329 US-A- 5 732 634
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Metall-Fixiermaterial-Durchführung, Im Einzelnen mit
den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1; ferner ein Verfahren zur Fertigung
eines Grundkörpers einer Metall-Fixiermaterial-Durchführung, Im Einzelnen mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff von Anspruch 34.
[0002] Metall-Fixiermaterial-Durchführungen sind in verschiedenen Ausführungen Im Stand
der Technik vorbekannt. Darunter versteht man vakuumdichte Verschmelzungen von Fixiermateriallen,
Insbesondere Gläsern In Metallen, Die Metalle fungieren dabei als elektrische Lelter.
Stellvertretend wird dabei auf
US-A-5 345 872,
US-A-3 274 937 verwiesen, Derartige Durchführungen sind In der Elektronik und der Elektrotechnik
weit verbreitet. Das zum Einschmelzen verwendete Glas dient hierbel als Isolator,
Typische Metall-Fixiermaterial-Durchführungen sind derart aufgebaut, dass metallische
Innenleiter In ein vorgeformtes Sinterglastell eingeschmolzen werden, wobei das Sinterglastell
oder das Glasrohr in ein äußeres Metalltell mit dem so genannten Grundkörper eingeschmolzen
wird. Als bevorzugte Anwendungen derartigen Metall-Fixiermaterial-Durchführungen gelten
beispielswelse Anzünder. Diese werden unter anderem für Airbags oder Gurtspanner bei
Kraftfahrzeugen verwendet. In diesem Fall sind die Metall-Fixiermaterial-Durchführungen
Bestandtell einer Zündvorrichtung. Die gesamte Zündvorrichtung umfasst außer der Metall-Fixiermaterial-Durchführung
eine Zündbrücke, den Sprengstoff sowie eine Metallabdeckung, die den Zündmechanismus
dicht umschließt. Durch die Durchführung können entweder ein oder zwei oder mehr als
zwei metallische Stifte hindurchgeführt werden, Bei einer bevorzugten Ausführung mit
einem metallischen Stift liegt das Gehäuse auf Masse, bei einer bevorzugten zweipoligen
Ausführung einer der Stifte. Die zuvor beschriebene Zündvorrichtung wird insbesondere
für Airbags oder für Gurtspanner bei Kraftfahrzeugen verwendet. Bekannte Zündvorrichtungen
der genannten oder ähnlicher Art sind beschrieben in
US 6 274 252,
US 5 621 183,
DE 29 04 174 A1 oder
DE 199 27 233 A1, deren Offenbarungsgehalt dem Gegenstand des Oberbegriffs des Anspruchs 1 entspricht.
Die zuvor genannten Zündeinheiten weisen zwei Metallstifte auf. Es sind aber auch
elektronische Zündvorrichtungen möglich, die nur einen einzigen Stift aufweisen. Die
im Stand der Technik gezeigten Zündvorrichtungen umfassen ein Metallgrundkörper, bspw.
eine Metallhülse, die als Drehteil ausgeführt ist. Der Metallgrundkörper weist wenigstens
eine Durchgangsöffnung auf durch die wenigstens ein Metallstift durchgeführt wird.
Ein wesentliches Problem dieser Ausführung besteht dabei darin, dass eine derartige
Ausführung material- und kostenintensiv ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Metall-Fixiermaterial-Durchführung
der eingangs genannten Art derart zu gestalten, dass diese durch eine hohe Festigkeit
mit geringem Material- und Arbeitsaufwand und der Eignung für höhere Belastungen charakterisiert
ist und ferner Montagefehler, die sich durch die ungenaue Zuordnung der einzelnen
Elemente ergeben, vermieden werden. Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale
des Anspruches 1 charakterisiert. Die verfahrensmäßige Umsetzung zur Herstellung eines
Grundkörpers ist in Anspruch 34 beschrieben. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in
den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die Metall-Fixiermaterial-Durchführung umfasst einen metallischen Grundkörper, durch
den wenigstens ein Metallstift durchgeführt ist. Sind in einer bevorzugten Ausführungsform
zwei Metallstifte vorgesehen, so stellt einer der beiden wenigstens mittelbar, d.
h. direkt oder indirekt über weitere Elemente die Masseverbindung zum Grundkörper
her. Bei Ausführung mit zwei Metallstiften sind diese Metallstifte bevorzugt parallel
zueinander angeordnet. Wenigstens einer der Metallstifte ist dabei in einer Durchgangsöffnung
im Grundkörper angeordnet und gegenüber diesem durch Fixiermaterial, vorzugsweise
in Form eines Glaspfropfens, fixiert. Erfindungsgemäß wird der Grundkörper von einem
Blechelement gebildet, wobei die Durchgangsöffnung eine aus dem Grundkörper ausgestanzte
Öffnung ist. Der Grundkörper selbst wird bevorzugt ebenfalls aus einem Vollmaterial
ausgestanzt, die Endgeometrie des Grundkörpers aber durch einen Umformprozess bspw.
Tiefziehen erhalten. In einer bevorzugten Ausführungsform wird auch bereits die äußere
Kontur beschreibende Endgeometrie und die die Durchgangsöffnung beschreibende Grundgeometrie
wenigstens durch einen Trennvorgang, insbesondere Stanzen, erzeugt. Endgeometrie bedeutet,
dass an dieser keine Umformvorgänge mehr vorgenommen werden müssen. Grundgeometrie
bedeutet, dass diese entweder bei keinerlei erforderlichen weiteren Änderungen die
Endgeometrie darstellt oder an dieser noch Veränderungen durch weitere Fertigungsverfahren,
insbesondere Umformverfahren vorgenommen werden können, wobei die Endgeometrie erst
nach diesen zusätzlichen Verfahren erzielt wird. Zwischen Vorderseite und Rückseite
sind Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung von Fixiermaterial in Richtung der
Rückseite gegenüber dem Innenumfang der Durchgangsöffnung vorgesehen. Die Mittel sind
integraler Bestandteil des Grundkörpers oder bilden mit diesem eine bauliche Einheit.
Die Erzeugung der Geometrie durch einen Trennvorgang bedeutet, dass die Endgeometrie
am Außenumfang des Grundkörpers durch Ausschneiden und die Geometrie der Durchgangsöffnung
durch Lochen hergestellt wird. Um die sich daraus ergebende Problematik beim Einschmelzen
des einzelnen Metallstiftes in einer Durchgangsöffnung und ferner die Sicherheit gegenüber
einem Austreten der Einheit Fixiermaterial und Metallstift in den Griff zu bekommen,
sind die Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung von Fixiermaterial in Richtung
der Rückseite gegenüber dem Innenumfang der Durchgangsöffnung vorgesehen. Diese fungieren
quasi als Widerhaken und führen bei Relativbewegung in Richtung Rückseite zu einem
Formschlusses zwischen Fixiermaterialpfropfen, insbesondere Glaspfropfen und Grundkörper.
Diese umfassen beispielsweise wenigstens eine örtliche Verengung in der Durchgangsöffnung,
wobei diese im gesamten Bereich des Innenumfanges, ausgenommen an der Vorderseite
des Grundkörpers vorgesehen werden kann.
[0003] Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es zum einen auf kostengünstigere Herstellungsverfahren
und Ausgangsmaterialien zurückzugreifen, wobei der Materialeinsatz erheblich minimiert
wird. Ferner kann der gesamte Grundkörper als integrales Bauteil ausgebildet sein,
in welches der Metallstift mittels Fixiermaterial eingeschmolzen wird. Ein weiterer
wesentlicher Vorteil besteht darin, dass auch unter erhöhten Belastungen auf den einzelnen
Metallstift, zum Beispiel einer Druckbelastung, ein Herausdrücken des Metallstiftes
mit dem Glaspfropfen aus der Durchgangsöffnung sicher vermieden wird. Die gesamte
Ausführung baut ferner in der Breite kleiner und ist bei geringerer Baugröße durch
die Gewährleistung der sicheren Fixierung des Metallstiftes im Grundkörper auch bei
höheren Kräften geeignet.
[0004] Entscheidend ist dabei, dass die örtliche Verengung des Querschnittes im Bereich
der Rückseite oder aber zwischen Rückseite und Vorderseite erfolgt, wobei jedoch die
Vorderseite immer durch einen größeren Durchmesser charakterisiert ist.
[0005] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist der zweite Metallstift als
Massestift an der Rückseite des Grundkörpers auf Masse gelegt bzw. befestigt. Damit
entfallen zusätzliche Maßnahmen, um einen im Grundkörper mit Fixiermaterial fixierten
Metallstift auf Masse zu legen bzw. elektrisch mit dem Grundkörper zu koppeln. Ferner
ist nur noch ein Stift in einer Durchgangsöffnung zu fixieren, wobei die Möglichkeiten
damit vielfältiger werden, den einzelnen Stift vollständig in Umfangsrichtung sicher
zu fixieren und die mögliche Anbindungsfläche für den Massestift kann vergrößert werden.
[0006] Als Fixiermaterial findet beispielsweise ein Glaspfropfen, ein Keramikpfropfen, ein
Glaskeramikpfropfen oder ein Hochleistungspolymer Verwendung.
[0007] Für die konkrete Ausgestaltung der Mittel zur Verhinderung einer Relativbewegung
zwischen Fixiermaterial und Durchgangsöffnung, insbesondere des Herausgleitens, bestehen
eine Mehrzahl von Möglichkeiten. Diese sind durch Maßnahmen am Grundkörper charakterisiert.
Im einfachsten Fall wird auf Maßnahmen am Grundkörper zurückgegriffen, die bei der
Fertigung, insbesondere beim Stanzvorgang, mit realisiert werden können. Dabei zeichnet
sich die Durchgangsöffnung zwischen Rückseite und Vorderseite durch eine Änderung
des Querschnittsverlaufes aus. Im einfachsten Fall sind wenigstens zwei Bereiche unterschiedlicher
Innenabmessungen, bei Ausführung als Durchgangsöffnung mit kreisrundem Querschnitt
mit unterschiedlichem Durchmesser vorgesehen. Die Querschnittsänderung kann dabei
in Stufen oder aber stetig erfolgen. Im letztgenannten Fall ist die Durchgangsöffnung
zwischen Vorder- und Rückseite konisch ausgestaltet, wobei diese sich zur Rückseite
hin verengt.
Die Maßnahmen am Grundkörper sind in der Regel des Weiteren durch das Vorsehen von
mehreren Ausnehmungen bzw. Vorsprüngen charakterisiert. Diese bilden wenigstens eine
von der Rückseite ausgehend betrachtet am Innenumfang der Durchgangsöffnung im Grundkörper
zwischen Rückseite und Vorderseite angeordnete Hinterschneidung, wobei die Vorderseite
frei von derartigen Hinterschneidungen ist. Bei symmetrischer Ausführung der Durchgangsöffnung
ist diese durch drei Teilbereiche charakterisiert - einen ersten Teilbereich, der
sich von der Rückseite in Richtung Vorderseite erstreckt, einen zweiten sich daran
anschließenden und einen dritten Teilbereich, der sich von Vorderseite in Richtung
Rückseite erstreckt. Der zweite Teilbereich ist durch geringere oder größere Abmessungen
der Durchgangsöffnung als der erste und dritte Teilbereich charakterisiert. Vorzugsweise
sind dann der erste und dritte Teilbereich durch identische Querschnittsabmessungen
charakterisiert.
[0008] Bei Ausführungen mit mehr als zwei Bereichen unterschiedlicher Abmessungen, insbesondere
unterschiedlichen Durchmessers werden Verfahren gewählt, die durch beidseitige Bearbeitung
des Grundkörpers entstehen. Wird bei den vorher beschriebenen Ausführungen auf eine
asymmetrische Gestaltung der Durchgangsöffnung abgestellt, so wird bei diesen Ausführungen
mit mehr als zwei Bereichen vorzugsweise eine Ausgestaltung der Durchgangsöffnung
gewählt, die hinsichtlich der Einbauposition beliebig verwendbar ist. Diese ist, bezogen
auf eine theoretische Mittenachse, die senkrecht zur Stiftachse des im Grundkörper
geführten Stiftes verläuft und sich im Mittenbereichs des Grundkörpers erstreckt,
symmetrisch ausgebildet. Damit können Vorder- und Rückseite hinsichtlich ihrer Funktion
auch vertauscht werden. Die durch diese gebildeten Hinterschneidungen wirken möglichen
Bewegungen des Fixiermaterialpfropfens in beide Richtungen entgegen.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung können auch eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung
zueinander beabstandet auf einer gemeinsamen Länge zwischen Vorder- und Rückseite
angeordneten Vorsprüngen vorgesehen sein. Diese werden in der Regel durch Prägen,
d. h. örtliche Verformung unter Druck im Bereich der Rückseite erzeugt. Das Herstellungsverfahren
ist somit besonders kostengünstig.
[0010] Eine weitere Möglichkeit zur Vermeidung von Relativbewegungen zwischen Fixiermaterialpfropfen
und Durchgangsöffnung besteht in der Ausbildung einer kraftschlüssigen Verbindung
zwischen diesen. Normalerweise wird bspw. das Glas zusammen mit dem Metallstift in
die Öffnung eingebracht, Glas und Metallring erwärmt, so dass nach dem Abkühlen das
Metall auf den Glaspfropfen aufschrumpft. Im allgemeinen weist die Durchgangsöffnung
nach dem Stanzen der Durchgangsöffnung im wesentlichen den Enddurchmesser auf. Natürlich
kann die gestanzte Durchgangsöffnung selbst noch bearbeitet werden, beispielsweise
geschliffen werden, ohne dass sich der Enddurchmesser wesentlich ändert. Die Durchgangsöffnung
kann einen kreisrunden Querschnitt aufweisen. Andere Möglichkeiten sind denkbar, beispielsweise
ein ovaler Querschnitt..
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung sind zur zusätzlichen Vermeidung von
Relativbewegungen unter Last zwischen Metallstift und Fixiermaterial Maßnahmen am
Metallstift vorgesehen. Dabei kann es sich jeweils um sich über den gesamten Außenumfang
des Metallstiftes erstreckende Vorsprünge bzw. Ausnehmungen handeln oder aber um in
Umfangsrichtung zueinander benachbart mit beliebigen oder fest vordefinierten und
fest angeordneten Vorsprünge.
[0012] Das Verfahren zur Herstellung eines Grundkörpers einer Metall-Durchführung ist dadurch
charakterisiert, dass die die äußere Geometrie beschreibende Endkontur durch einen
Trennvorgang frei von spannender Bearbeitung aus einem Blechteil vordefiniertre Dicke
gewonnen wird. Ebenso erfolgt die Erzielung der die Ausgangsform der Durchgangsöffnung
beschreibenden Grundgeometrie zur Bildung der Durchgangsöffnung für mindestens einen
Metallstift durch Ausstanzen aus dem Blechteil. Dabei können beide Vorgänge in kostensparender
Weise in ein Werkzeug und einen Arbeitsgang verlegt werden. Die Hinterschneidungen
in den Durchgangsöffnungen werden durch Verformung der Durchgangsöffnung gebildet,
beispielsweise Prägen. Der einzelne Prägevorgang kann dabei vor oder nach dem Stanzvorgang
vorgenommen werden. Vorzugsweise erfolgen Präge- und Stanzvorgang jeweils an der gleichen
Seite des Grundkörpers, um unnötige Werkstückpositionsveränderungen zu vermeiden und
eventuelle diese Verfahren unmittelbar hintereinander ablaufen zu lassen.
[0013] Entsprechend der gewünschten zu erzielenden Geometrien erfolgen die Prägevorgänge
einseitig oder beidseitig, wobei im letztgenannten Fall vorzugsweise gleiche Prägeparameter
eingestellt werden, um eine symmetrische Ausführung der Durchgangsöffnung zu gewährleisten.
[0014] Die erfindungsgemäße Lösung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin
ist im Einzelnen Folgendes dargestellt:
- Figur 1a
- verdeutlicht eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung;
- Figuren 1b bis 1e
- verdeutlichen in schematisch stark vereinfachter Darstellung das Grundprinzip eines
erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Grundkörpers gemäß der Erfindung;
- Figur 2a
- verdeutlicht eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit konischer Ausführung der Durchgangsöffnung;
- Figuren 2b und 2c
- verdeutlichen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung
eines Grundkörpers gemäß Figur 2a nach einem Ausstanzvorgang;
- Figur 3
- verdeutlicht eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit teilweise konischer Gestaltung der Durchgangsöffnung;
- Figur 4
- verdeutlicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit einer einen Vorsprung zwischen Vorder- und Rückseite in der Durchgangsöffnung
beschreibenden Kontur;
- Figur 5
- verdeutlicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit einer eine Ausnehmung zwischen Vorder- und Rückseite in der Durchgangsöffnung
beschreibenden Kontur;
- Figur 6
- verdeutlicht eine Ausführung gemäß Figur 1 a mit zusätzlichen Vorsprüngen am Metallstift;
- Figur 7
- verdeutlicht eine Weiterentwicklung gemäß Figur 6;
- Figur 8
- verdeutlicht eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit punktueller Verengung des Querschnittes im Bereich der Rückseite;
- Figur 9
- verdeutlicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit Oberflächengestaltung in der Durchgangsöffnung;
- Figur 10
- verdeutlicht eine weitere alternative Ausführungsform der erfindungsgemäß gestalteten
Metall-Fixiermaterial-Durchführung.
- Figur 11
- verdeutlicht eine Ausführungsform mit einem Metallstift, einen sogenannten Monopin
[0015] Die Figur 1 a verdeutlicht anhand eines Axialschnittes eine erste Ausführung einer
erfindungsgemäß gestalteten Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1, beispielsweise für
den Einsatz als Anzünder eines Airbags. Dieser umfasst einen eine Metallmanschette
2 bildenden Grundkörper 3, mit welchem zwei zueinander parallele Metallstifte 4 und
5 elektrisch gekoppelt sind. Die beiden Metallstifte 4 und 5 sind parallel zueinander
angeordnet. Dabei fungiert einer als Leiter, während der zweite auf Masse gelegt wird.
Im dargestellten Fall fungiert der erste Metallstift 4 als Leiter und der Metallstift
5 als Massestift. Wenigstens einer der Metallstifte, insbesondere der als Leiter fungierende
Metallstift 4 wird durch den Grundkörper 3 geführt. Der Massestift 5 wird im dargestellten
Fall direkt an der Rückseite 12 des Grundkörpers 3 an diesem befestigt. Der Metallstift
4 ist dazu auf einem Teil I
1 seiner Länge I in Fixiermaterial 34, insbesondere einen aus einer Glasschmelze erkalteten
Glaspfropfen 6 eingeschmolzen. Der Metallstift 4 ragt dabei wenigstens auf einer Seite
über die Stirnseite 7 des Glaspfropfens 6 hinaus und schließt in der dargestellten
Ausführungsform mit der zweiten Stirnseite 8 des Glaspfropfens 6 bündig ab. Auch andere
Varianten sind denkbar. Bevorzugt ist nicht nur die Durchgangsöffnung, sondern auch
der Grundkörper 3 als Stanzelement 9 ausgeführt. Dies bedeutet, dass die äußere Kontur
beschreibende Geometrie, insbesondere der Außenumfang 10 durch Ausschneiden, bevorzugt
Stanzen erzeugt wurde. Das Stanzteil kann entweder in der Geometrie wie es nach dem
Stanzvorgang vorliegt weiterverwendet werden oder aber in einem weiteren Arbeitsschritt
umgeformt werden, bspw. tiefgezogen werden. Die zur Aufnahme und Fixierung des Metallstiftes
4 mittels des Glaspfropfens 6 vorgesehene Durchgangsöffnung 11 wird erfindungsgemäß
in einer bevorzugten Ausführungsform durch einen Ausstanzvorganges in Form des Lochens
erzeugt. Nachfolgend wird der Metallstift 4 an der Rückseite 12 der Metall-Fixiermaterial-Durchführung
1 zusammen mit dem Glaspfropfen in die Durchgangsöffnung 11 eingeführt und der Metallkörpers
enthaltend den Glaspfropfen und den Metallstift erwärmt, so dass nach einem Abkühlungsvorgang
das Metall aufschrumpft und so eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Glaspfropfen
6 mit Metallstift 4 und Grundkörper 3 ausgebildet wird. Denkbar ist auch, das Fixiermaterial
im geschmolzenen bzw. fließfähigen Zustand, insbesondere die Glasschmelze von der
Vorderseite 13 in die Durchgangsöffnung 11 einzubringen. Während des Erkaltens entsteht
dann eine form- und stoffschlüssige Verbindung sowohl zwischen dem Außenumfang 14
des Metallstiftes 4 als auch dem Innenumfang 15 der Durchgangsöffnung 11. um bei Belastung
der gesamten Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1 beim Zünden ein Lösen des Metallstiftes
4 mit dem Glaspfropfen 6 vom Grundkörper 3 zu vermeiden, sind Mittel zur Verhinderung
einer Relativbewegung zwischen Fixiermaterial 34 und Innenumfang 15 der Durchgangsöffnung
in Richtung der Rückseite 12, die hier mit 35 bezeichnet sind, vorgesehen. Diese fungieren
quasi als Widerhaken und bewirken einen Formschluss zwischen Grundkörper 3 und Glaspfropfen
6 unter Zugkrafteinwirkung und/oder Druck auf den Glaspfropfen 6 und/oder den Metallstift
4 und verhindern damit ein Hinausgleiten an der Rückseite 12. Dazu ist gemäß einer
ersten Ausführungsform die Durchgangsöffnung 11 derart ausgestaltet, dass diese einen
Hinterschnitt 36 aufweist, der von einem Vorsprung 37 gebildet wird. Dieser ist im
Bereich der Rückseite 12 angeordnet und schließt im dargestellten Fall bündig mit
dieser. Die Durchgangsöffnung 11, welche im dargestellten Fall vorzugsweise mit kreisrundem
Querschnitt ausgebildet ist, ist durch diesen Vorsprung 37 durch zwei unterschiedliche
Durchmesser d
1 und d
2 charakterisiert. Dabei ist der Durchmesser d
1 größer als der Durchmesser d
2. Der Durchmesser d
2 ist der Durchmesser der Durchgangsöffnung 11 an der Rückseite 12. Der Durchmesser
d
1 ist der Durchmesser der Durchgangsöffnung 11 an der Vorderseite 13. Dabei ist die
Durchgangsöffnung 11 über einen wesentlichen Teil ihrer Erstreckung I
d1 mit dem gleichen Durchmesser d
1 ausgeführt. I
d2 steht für die Ausbildung der Durchgangsöffnung 11 mit dem Durchmesser d
2. Das heißt, die Durchgangsöffnung weist zwei Teilbereiche, einen ersten Teilbereich
16 und einen zweiten Teilbereich 17 auf, wobei der erste Teilbereich 16 durch den
Durchmesser d
1 und der zweite Teilbereich 17 durch den Durchmesser d
2 charakterisiert ist. Diese Durchmesser werden dabei durch einen einseitigen Stanzvorgang
in Form des Lochens von Seiten der Vorderseite 13 oder Rückseite 12 mit anschließendem
Umformvorgang unter Druckeinwirkung, insbesondere Prägen, wie in den Figuren 1b bis
1c am Grundkörper 3 dargestellt, erzeugt. Vorzugsweise erfolgen Stanz- und Umformvorgang
jeweils von der gleichen Seite, im dargestellten Fall von der Vorderseite 13 aus.
Das Ausschneiden des Grundkörpers 3 kann ebenfalls im Rahmen eines Ausstanzvorganges
oder aber eines vorhergehenden Schneidvorganges, beispielsweise Wasser- oder Laserstrahlschneiden
erfolgen. Vorzugsweise erfolgt dieses jedoch durch Ausstanzen. Das Werkzeug dafür
ist dabei derart konzipiert, dass der gesamte Grundkörper 3 mit einer Durchgangsöffnung
11 in einem Arbeitsschritt aus einem Blech 38 bestimmter Blechstärke b, die einer
Dicke D des Grundkörpers 3 entspricht, ausgestanzt wird.
[0016] Figuren 1b bis 1e verdeutlichen in schematisch vereinfachter Darstellung das Grundprinzip
des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Grundkörpers 3 mit der geforderten
Geometrie. Figur 1b verdeutlicht in schematisch vereinfachter Darstellung die Ausbildung
des Stanzwerkzeuges 39 aus zwei Teilwerkzeugen, einem Unterteil in Form einer Matrize
40 und einem Oberteil in Form eines Stempels 41. Dabei wird der Stempel 41 gegenüber
dem auf der Matrize 40 aufliegenden Blech 38 bewegt. Die Vorschubrichtung ist durch
einen Pfeil gekennzeichnet. Der dadurch entstehende Grundkörper 3' hinsichtlich seiner
äußeren Endgeometrie und der Geometrie der Durchgangsöffnung 11' nach dem Stanzen
Ist In Figur 1c wiedergegeben, Der Grundkörper 3' kann in diesem Zustand und dieser
Lage einem weiteren Prägevorgang unterzogen werden, um die In Figur 1 a dargestellte
Geometrie der Durchgangsöffnung 11 zu erzielen, Insbesondere die durch den Vorsprung
37 gebildete Hinterschneidung 36. Das Prägewerkzeug 42 Ist dabei der Vorderseite 23
des Grundkörpers 3' zugeordnet und wird an der Durchgangsöffnung 11", wie diese nach
dem Stanzen vorliegt, von Selten der Vorderseite 12 in Richtung der Rückseite 12 wirksam.
Die wirksame Tiefe t
1, die Im Endzustand des Grundkörpers 3 den Abstand der Hinterschneldung 36 von der
Vorderseite 13 charakterisiert, wird dabei durch die Form des Prägewerkzeuges 42 und
die dadurch bedingte Prägetiefe oder aber nur die Prägetiefe gewährleistet, Die Figur
1e verdeutlicht dabei die Position des Prägewerkzeuges 42 gegenüber dem Grundkörper
3' im Endzustand, d. h, nach erfolgter Prägung, wobei In diesem Zustand der Grundkörper
3' dem Grundkörper 3 entspricht. Die Zusätze 'charakterisieren den Zustand des zu
bearbeitenden Elementes während der Fertigung. Um ein optimales Prägeergebnis zu erzielen,
werden metallische Werkstoffe mit guter Fließfähigkeit bei der gewählten Druckeinwirkung
als Bleche 38 bzw, dünnwandige Elemente eingesetzt.
Erfindungsgemäß finden als Metalle Cu-Ni-Legierungen oder AI-Legierungen oder NI-,
bzw. Fe-Legierungen, Stähle, Insbesondere stainless steel, CRS 1010, Baustählen oder
Cr-Ni-Stahl Verwendung.
[0017] Bei den in den Figuren 1a bis 1e dargestellten Ausführungen weist die Durchgangsöffnung
11 einen kreisrunden Querschnitt auf. Denkbar sind jedoch auch andere Formen, wobei
In diesem Fall eine Hinterschneidung durch Änderung der Innenabmessungen der Öffnung
gebildet wird, Ferner sind die dargestellten Geometrien Idealisiert wiedergegeben.
So werden in der Praxis In der Regel nicht vollkommen rechtwinklig zueinander stehende
Flächenbereiche entstehen. Entscheidend Ist, dass eine Grundkontur der Durchgangsöffnung
geschaffen wird, die zum einen der Aufnahme eines eingeschmolzenen Metallstiftes und
ferner der Verhinderung einer Herausbewegung der Gesamtheit aus Metallstift und Fixiermittel,
Insbesondere Glaspfropfen gerecht wird, d. h. auch die die
[0018] Hinterschneidung bildenden Flächenbereiche und die angrenzenden Flächenbereiche können
in einem Winkel zueinander angeordnet werden.
[0019] Die Figur 2a verdeutlicht anhand eines Axialschnittes durch eine Metall-Fixiermaterial-Durchführung
1.2 eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung des Grundkörpers 3.2. Der Grundaufbau
der Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1.2 entspricht dem in der Figur 1 beschriebenen,
weshalb für gleiche Elemente die gleichen Bezugszeichen verwendet werden. Bei der
Ausführung gemäß Figur 2a ist die Durchgangsöffnung 11.2 jedoch konisch ausgeführt.
Dabei verringert sich der Durchmesser d ausgehend von der Vorderseite 13.2 zur Rückseite
12.3 stetig. Diese stetige Durchmesserverringerung durch Ausbildung eines Konus bildet
die Mittel 35 zur Verhinderung einer Relativbewegung zwischen dem Fixiermittel und
dem Innenumfang 15 der Durchgangsöffnung.
[0020] Figur 2b verdeutlicht den sich nach dem Ausstanzvorgang ergebenden Grundkörper 3'
nach dem Ausstanzen. Ersichtlich ist eine Durchgangsöffnung 11' mit durchgängig gleichen
Abmessungen. Figur 2c verdeutlicht das Prägewerkzeug 43, welches eine konische Ausgestaltung
aufweist und auf den Grundkörper 3' gemäß Figur 2b von der Vorderseite 13.2 her gegen
eine Matrize 44 einwirkt. Demgegenüber offenbart die Figur 3 eine Kombination der
Ausführung gemäß Figuren 1 und 2, bei welcher nur ein Teil der Durchgangsöffnung 11.3
konisch ausgebildet ist. Bei dieser Ausführung ist die Durchgangsöffnung 11.3 der
Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1.3, insbesondere im Grundkörper 3.3 ebenfalls
in zwei Teilabschnitte unterteilt, einen ersten Teilbereich 16.3 und einem zweiten
Teilbereich 17.3. Der zweite Teilbereich 17.3 ist dabei durch einen konstanten Durchmesser
d
2.3 über seine Länge I
d2.3 charakterisiert. Der zweite Teilbereich 17.3 erstreckt sich dabei von der Rückseite
12.3 in Richtung zur Vorderseite 13.3. Der erste Teilbereich 16.3 ist durch eine stetige
Querschnittsverringerung der Durchgangsöffnung 11.3 charakterisiert. Die Verringerung
erfolgt von einem Durchmesser d
1.3 bis auf einen Durchmesser d
2.3. Die geringeren Durchmesser an den Rückseiten 12.2, 12.3 gemäß der Ausführungen der
Figuren 2 und 3 bieten den Vorteil einer größeren Anbindungsfläche 18 für den Metallstift
5.2 bzw. 5.3, insbesondere den Massestift. Der Hinterschnitt 36.3 ergibt sich aufgrund
der Durchmesseränderung vom zweiten zum ersten Teilbereich 16.3 betrachtet.
[0021] Bei allen in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungen bietet die asymmetrische
Geometrie der Durchgangsöffnung 11 von der Vorderseite 13 zur Rückseite 12 hin betrachtet
den Vorteil der Verhinderung eines Herausrutschens oder Herausziehens des Glaspfropfens
6 an der Rückseite 12 bzw. in Richtung dieser. Ferner kann während der Montage durch
die asymmetrische Geometrie eine leichtere Orientierung für die Einbauposition der
einzelnen Elemente, insbesondere der Metallstifte 4 und 5 gegeben werden. Aufgrund
der Hinterschneidung wird ein Herauslösen der Baueinheit aus Metallstift 4 und Glaspfropfen
6 aus dem Grundkörper beim Zünden vermieden. Das zusätzliche Material an der Rückseite
12 bietet den Vorteil einer größeren Anbindungsfläche für den auf Masse zu legenden
Metallstift 4.5. Ferner erhöht diese die Festigkeit der Glasdichtung des Metallstiftes
bei Druckeinwirkung auf die Vorderseite.
[0022] Die Figuren 4 und 5 verdeutlichen zwei weitere Ausführungen einer erfindungsgemäßen
Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1.4 und 1.5 mit Durchgangsöffnung 11.4 und 11.5.
Bei diesen Ausführungen ist die Durchgangsöffnung 11 in drei Teilbereiche unterteilbar.
Bei der Ausführung gemäß Figur 4 in die Teilbereiche 20, 21 und 22, wobei der jeweils
erste und dritte Teilbereich 20 und 22 vorzugsweise durch gleiche Durchmesser d
20 und d
22 charakterisiert ist. Der zweite Teilbereich 21 ist durch einen geringeren Durchmesser
d
21 als die Durchmesser d
20 und d
22 charakterisiert und bildet somit einen Vorsprung 23. Dieser bildet die zwischen Vorder-
und Rückseite angeordnete Hinterschneidung 36.4 zur Verhinderung der Relativbewegung
des Glaspfropfens 6.4 in Richtung Rückseite 12.4 gegenüber dem Innenumfang 15.4 der
Durchgangsöffnung 11.4. Insbesondere die jeweils zur Vorderseite 13.4 und Rückseite
12.2 gerichteten Flächen 24 und 25 bilden dabei die Anschlagflächen für den Glaspfropfen
6.4 in axialer Richtung. Diese Ausführung ist durch eine Fixierung des Glaspfropfens
6.4 in beide Richtungen charakterisiert, so dass sich diese Ausbildung des Grundkörpers
in besonders vorteilhafter Weise dazu eignet, beliebig einbaubar und positionierbar
zu sein, insbesondere was die Anbindung der Metallstifte 4.4 betrifft.
[0023] Dies gilt in Analogie auch für die in der Figur 5 dargestellte Ausgestaltung der
Metall-Fixiermaterial-Durchführung 1.5, insbesondere des Grundkörpers 3.5. Auch dieser
ist in wenigstens drei Teilbereiche unterteilbar, wobei diese einzelnen Teilbereiche,
die hier mit 20.5, 21.5 und 22.5 bezeichnet sind, eine Ausnehmung 26 beschreiben,
die zwischen Rück- und Vorderseite 12.5 bzw. 13.5 angeordnet ist. Die beiden äußeren
Teilbereiche - erster Teilbereich 20.5 und dritter Teilbereich 22.5 - bilden dabei
Vorsprünge 27 und 28. Die zueinander weisenden Flächen 29 bzw. 30 der einzelnen Vorsprünge
27 bzw. 28 bilden dabei einen Anschlag für den erkalteten Glaspfropfen 6.5 bei Verschiebung
zwischen Rückseite 12.5 und Vorderseite 13.5. Beide Ausführungen bedingen eine Erhöhung
der erforderlichen hydrostatischen Kräfte, um den Glaspfropfen 6 unter Abscherung
von Teilen von diesen bei Druckbelastung in Bewegung zu versetzen.
[0024] Bei allen bisher beschriebenen Lösungen wird es möglich, einen schmaleren Grundkörper
3 gegenüber den bekannten Lösungen aus dem Stand der Technik zu verwenden bei gleicher
oder erhöhter Festigkeit der durch den Glaspfropfen 6 bedingten Dichtung.
[0025] Die Fertigung des Grundkörpers 3.4 gemäß Figur 4 erfolgt durch Stanzen des Grundkörpers
3' mit einer Durchgangsöffnung 11' mit konstantem Durchmesser. Der Vorsprung wird
durch beidseitiges Prägen mit einer vordefinierten Prägetiefe und einem Prägewerkzeug
mit größerem Durchmesser als nach dem Stanzen vorliegendem Durchmesser der Durchgangsöffnung
11' erzielt. Aufgrund der Erhöhung der Oberflächenspannung des Materials am Grundköper
3' unter Einfluss des Prägewerkzeuges bei Überschreitung der Fließgrenze erfolgt ein
Fließen des Materials, welches dann den Vorsprung 23 bildet. Dabei ist es unerheblich,
ob der Prägevorgang zuerst von der Vorder- oder Rückseite des Grundkörpers aus erfolgt.
[0026] Bei gewünschtem symmetrischem Aufbau sollten die Prägekräfte und die Prägetiefe jedoch
beidseitig gleich gewählt werden. Die getätigten Ausführungen gelten in Analogie auch
für die Ausbildung des Grundkörpers gemäß Figur 5. Auch hier erfolgt im ersten Verfahrensschritt
ein Ausstanzen der Außengeometrie des Grundkörpers 3.5' mit Durchgangsöffnung 11.5'.
Die beiden Vorsprünge 27 und 28 im Bereich der Vorder- und Rückseite 12 bzw. 13 werden
dann durch an den Vorder- und Rückseiten 12, 13 am Grundkörper 3.5' wirksam werdenden
Druckkräften gebildet. Dabei ist die dargestellte Form der Ausnehmung idealisiert.
[0027] Verdeutlichen die Figuren 4 und 5 Maßnahmen am Grundkörper 3.4 bzw. 3.5, insbesondere
den Durchgangsöffnungen 11.4 und 11.5 zur Verhinderung einer Relativbewegung des Glaspfropfens
6 gegenüber dieser, so zeigen die Figuren 6 und 7 beispielhaft Maßnahmen am Metallstift
4.6 bzw. 4.7, die zur Verhinderung des Austritts des Metallstiftes 4.6 bzw. 4.7 aus
dem Glaspfropfen 6.6 bzw. 6.7 während beim Test und ferner während des Zündvorganges
dienen. Dabei stellt die Figur 6 eine Kombination der in der Figur 1 dargestellten
Ausführung mit zusätzlicher Modifizierung des Metallstiftes 4.6 dar. Der Stift 4.6
weist dabei im Kupplungsbereich mit dem Grundkörper 3.6 wenigstens einen Vorsprung
auf, dieser ist mit 31 bezeichnet und erstreckt sich in Umfangsrichtung um den Außenumfang
32 des Stiftes 4.6. Bei der dargestellten Ausführung handelt es sich um einen Vorsprung
31, der sich um den gesamten Außenumfang 32 des Metallstiftes 4.6 erstreckt. Dieser
kann durch Stauchung oder Quetschung des Metallstiftes 4.6 gebildet werden. Eine andere,
hier nicht dargestellte Möglichkeit, beinhaltet die Anordnung mehrerer einander in
Umfangsrichtung benachbart, vorzugsweise mit gleichem Abstand zueinander benachbart
angeordneter Vorsprünge am Metallstift 4.6 im Bereich der Kupplung im Grundkörper
3.6. Das Merkmal der Vorsprünge am Metallstift 4.6 trägt wesentlich zur Verbesserung
der Festigkeit der Verbindung bei. Dieses Merkmal verhindert die Herausnahme des Metallstiftes
4.6 während eines entsprechenden Testes, bei dem normalerweise der Metallstift bei
Zugbeanspruchung und Herausnahme des Glaspfropfens versagt. Dies gilt in Analogie
für die Ausgestaltung gemäß Figur 7. Bei dieser weist der Metallstift 4.7 im Kontaktbereich
mit der Glasschmelze eine Mehrzahl von über die axiale Erstreckung der Durchgangsöffnung
angeordnete Vorsprünge auf, die hintereinander geschaltet sind. Im einfachsten Fall
wird dabei eine Riffelung 33 verwendet. Mit dieser kann der gleiche Effekt erzielt
werden, wie in Figur 6 beschrieben. Der übrige Aufbau entspricht dem in der Figur
6 beschriebenen, weshalb für gleiche Elemente die gleichen Bezugszeichen verwendet
werden.
[0028] Die in den Figuren 6 und 7 beschriebenen Ausführungen sind ferner auch mit den in
den Figuren 2 bis 5 dargestellten Maßnahmen am Grundkörper, insbesondere den Durchgangsöffnungen
kombinierbar.
[0029] Figur 8 beschreibt eine Ausgestaltung, bei welcher über die gesamte Erstreckung zwischen
Rückseite 12 und Vorderseite 13 die Durchgangsöffnung 11.8 mit gleichem Durchmesser
ausgebildet ist, wobei im Bereich der Rückseite 12.8 der Grundkörper 3.8 einem Prägeverfahren
ausgesetzt wird. Dies erfolgt durch Druckbeaufschlagung auf die Rückseite 12.8, wobei
diese Druckbeaufschlagung punktuell im Bereich des Umfanges der Durchgangsöffnung
11.8 vorgenommen wird. Die Druckeinwirkung erfolgt die Druckausführung auf die Rückseite
12.8. Diese führt dazu, dass punktuell oder aber über den gesamten Bereich des Umfanges
der Durchgangsöffnung 11 sich entsprechend zum Metallstift 4.8 ausgerichtete Vorsprünge
ausbilden, die die Druckverhältnisse in der Durchgangsöffnung 11 ausgehend von der
Vorderseite 13.8 zur Rückseite 12.8 entscheidend beeinflussen. Im dargestellten Fall
werden dabei die in Umfangsrichtung zueinander mit gleichem Abstand angeordneten Vorsprünge
37.81, 37.82 erzeugt. Der Glaspfropfen 6.8 kann hier als Pressteil ausgebildet sein.
[0030] Figur 9 verdeutlicht eine Ausführung, bei welcher jedoch der Innenumfang 15.8 der
Durchgangsöffnung 11.8 durch einen im Wesentlichen konstanten mittleren Durchmesser
d
1 gekennzeichnet ist und ferner zur Erzielung der Haltewirkung für den Glaspfropfen
6.8, entweder der Innenumfang 15.8 der Durchgangsöffnung 11.8 im Grundkörper 3.8 oder
der Außenumfang des Glaspfropfens 6.9 einer Oberflächenbehandlung, insbesondere einer
spanenden Oberflächenbehandlung, wie z. B. Sandstrahlen oder Beizen unterzogen wurde.
Dabei werden Rauhigkeitswerte im Bereich von µ ≥ 10 µm realisiert. Die Aufrauhung
der Oberfläche dient der Passung und unterstützt die Festigkeit. Bei der in der Figur
9 dargestellten Ausführung wird vorzugsweise der gesamte Innenumfang 15 der Durchgangsöffnung
11.5 einer entsprechenden Oberflächenbehandlung erzogen. Ferner besteht die Möglichkeit,
die Oberflächenbehandlung auf nur einen Teilbereich zu beschränken, wobei dieser sich
zumindest im Bereich der Rückseite 12.9 erstrecken sollte.
[0031] Des weiteren wäre es möglich, dass der Glaspfropfen, der in den Grundkörper eingesetzt
wird zusätzlich von einer Hülse umgeben ist. Dann kann sowohl die Oberfläche der Durchgangsöffnung
und/oder der Hülse und/oder der Metallstift aufgerauht sein.
[0032] Eine weitere alternative Ausgestaltung ist in Figur 10 verdeutlicht. Bei dieser ist
die Durchgangsöffnung 11.9 durch einen größeren Durchmesser d
2 im Bereich der Rückseite 12.9 als an der Vorderseite 13.9 charakterisiert. Diese
Ausführung erlaubt es, Durchgangsöffnungen 11.9 auch in dickeren Grundkörpern 3.9
zu gestalten. Die Durchgangsöffnung 11.10 wird bspw. gestanzt oder nur im Teilbereich
45.10 ausgebohrt. Der zweite Teilbereich 46.10 wird in beiden Ausführungsformen beispielsweise
dadurch ausgebildet, dass man diesen Teilbereich 46.10 ausbohrt. In den ausgebohrten
Teilbereich 46.10 wird der Glaspfropfen 6.10 mit dem Metallstift 4.10 eingebracht
und gehalten. Generell sind sämtliche in der Beschreibung zu den Figuren 1 bis 9 genannten
Möglichkeiten zum Einbringen wenigstens einer Durchgangsöffnung insbesondere durch
Ausstanzen in einen Grundkörper auch dazu geeignet diese Durchgangsöffnung in einem
ersten Teilbereich des Grundkörpers einzubringen und den zweiten Teilbereich bspw.
dann durch Ausbohren aus dem Grundkörper herauszuarbeiten. Der Glaspfropfen 6 mit
Metallstift kann dann wie in Figur 1 bis 9 beschrieben in den ersten oder den zweiten
Teilbereich eingebracht werden. Während die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele
sich sämtlich auf Metall-Fixiermaterial-Durchführungen bezog, die zwei Metallstifte,
die bevorzugt parallel angeordnet waren umfassten, wovon einer der Metallstifte an
der Rückseite des Grundkörpers auf Masse gelegt ist, ist die Erfindung prinzipiell
auch anwendbar bei mehr als 2 Metallstiften und bei sogenannten Mono-Pins. Mono-Pins
sind Zündeinheiten, die nur einen einzigen Metallstift, der von einem Stiftträger
getragen wird, umfassen. Der Stiftträger selbst umfasst bspw. einen Metallring, der
den Massenanschluss ausbildet.
[0033] Ein derartiger Mono-Pin ist in Figur 11 gezeigt. Der Stiftträger 100 umfasst einen
Metallstift 103, der in eine isolierte Füllung 104 eingebettet ist, die bevorzugt
aus Glas ausgebildet wird. Der Stiftträger umfasst einen Grundkörper 101.1, der den
Metallstift 103 ausnimmt sowie eine Hülse 101.2 mit einer inneren Wandfläche 101.2.1.
Das Ende des eingeschmolzenen teils des Metallstifts 103 mittels einer Brücke 105
mit dem Grundkörper 101.1 elektrisch leitend verbunden. Die Durchgangsöffnung 106
wird in den Grundkörper bspw. Durch einen Stanzschritt eingebracht. Die Durchgangsöffnung
kann wie zuvor in den Figuren 1 bis 10 beschrieben in den Grundkörper eingebracht
werden. Zusammen mit der Durchgangsöffnung kann der Grundkörper 101.1 wird wie zuvor
beschrieben ausgestanzt werden. Bevorzugt wird die Durchgangsöffnung zusammen mit
dem Grundkörper ausgestanzt. Ganz besonders bevorzugt bildet der Grundkörper zusammen
mit der Hülse 1012 ein einstückiges Bauteil aus. Die Herstellung eines einstückigen
Bauteiles kann bspw. dadurch geschehen, dass ein Stanzteil in einem Verfahrensschritt
ausgestanzt wird und die Hülse durch Tiefziehen erhalten wird.
[0034] Bevorzugt wird die innere Wandfläche der Hülse sowie das freie Ende des Metallstiftes
103 beschichtet. Als Beschichtungsmaterial wird bspw. Gold verwendet. Bevorzugt wird
die Beschichtung auf elektrolytischem Wege aufgebracht. Die Beschichtung dient dazu,
den elektrischen Widerstand an der Übergangsstelle 108 zwischen einem Stecker 120,
der in die Hülse eingeführt wird und, der der Innenseite 101.1.2 der Hülse 101.2 gering
zu halten. Der Stecker ist in vorliegender Abbildung mit 120 bezeichnet.
[0035] Bei allen in den Figuren 1 bis 10 dargestellten Ausführungen wird der bei Ausführungen
gemäß dem Stand der Technik als Drehteil ausgeführte Grundkörper 3 durch Stanzteile
ersetzt. Die einzelnen Maßnahmen zur Vermeidung eines Herausziehens des Metallstifts
4 aus dem Grundkörper unter Belastung, die in den einzelnen Figuren am Grundkörper
3 und zur Vermeidung des Herausziehens des Metallstiftes aus dem Fixiermaterial am
Metallstift vorgesehen wurden, können auch miteinander in Kombination zur Anwendung
gelangen. Diesbezüglich ist die Ausführung keinerlei Beschränkungen unterworfen. Angestrebt
werden jedoch Ausführungen, die eine hohe Festigkeit der Gesamtverbindung zwischen
dem Metallstift 4 und dem Grundkörper 3 und damit der Metall-Fixiermaterial-Durchführung
1 gewährleisten.
[0036] Bei allen in den Figuren dargestellten Ausführungen können die Durchgangsöffnungen
mit unterschiedlichem Querschnitt ausgebildet werden. Vorzugsweise werden jedoch kreisrunde
Querschnitte gewählt. Die Ausbildung der Hinterschneidungen erfolgt als integraler
Bestandteil des Grundkörpers.
Bezugszeichenliste
| 1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7, 1.8, 1.9 |
Metall-Fixiermaterial-Durchführung |
| 2 |
Metallmanschette |
| 3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9 |
Grundkörper |
| 3', 3.2' |
Grundkörper als Halbzeug während der Fertigung |
| 4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9 |
Metallstift |
| 5 |
Metallstift |
| 6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9 |
Glaspfropfen |
| 7 |
erste Stirnseite |
| 8 |
zweite Stirnseite |
| 9 |
Stanzelement |
| 10 |
Außenumfang |
| 11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9 |
Durchgangsöffnung |
| 11', 11.2' |
Durchgangsöffnung während der Fertigung |
| 12, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9 |
Rückseite |
| 13, 13.2, 13.3, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7, 13.8, 13.9 |
Vorderseite |
| 14 |
Außenumfang |
| 15 |
Innenumfang |
| 16 |
erster Teilbereich |
| 17 |
zweiter Teilbereich |
| 19 |
Anbindungsfläche |
| 20, 20.5 |
erster Teilbereich |
| 21, 21.5 |
zweiter Teilbereich |
| 22, 22.5 |
dritter Teilbereich |
| 23 |
Vorsprung |
| 24 |
Fläche |
| 25 |
Fläche |
| 26 |
Ausnehmung |
| 27 |
Vorsprung |
| 28 |
Vorsprung |
| 29 |
Fläche |
| 30 |
Fläche |
| 31 |
Vorsprung |
| 32 |
Ausnehmung |
| 33 |
Öffnung |
| 34 |
Fixiermaterial |
| 35 |
Mittel zur Verhinderung einer Relativbewegung zwischen Fixiermaterial und Innenumfang
der Durchgangsöffnung |
| 36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8 |
Hinterschnitt |
| 37, 37.3, 37.4, 37.5, 37.6, 37.7, 37.81, 37.82 |
Vorsprung |
| 38 |
Blech |
| 39 |
Stanzwerkzeug |
| 40 |
Matrize |
| 41 |
Stempel |
| 42 |
Prägewerkzeug |
| 43 |
Prägewerkzeug |
| 44 |
Matrize |
| 45 |
erster Teilbereich |
| 46 |
zweiter Teilbereich |
| 100 |
Stiftträger |
| 101.1 |
Grundkörper |
| 101.2 |
Hülse des Grundkörpers |
| 101.2.1 |
Innere Wandfläche der Hülse |
| 103 |
Metallstift |
| 105 |
Brücke |
| 106 |
Durchgangsöffnung |
| 108 |
Übergangsstelle |
| 120 |
Stecker, der in Hülse eingeführt wird |
| |
|
| d1. d1.3 |
Durchmesser |
| d2, d2.3 |
Durchmesser |
| Id1 |
Länge |
| Id2 |
Länge |
| Id1.3 |
Länge |
| Id2.3 |
Länge |
1. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung (1, 1.2, 1.3, 1.4, 1,5, 1.6, 1.7, 1,8,
1.9, 1,10, 100) für Airbags oder Gurtspanner, Insbesondere Metall-Glas-Durchführung;
mit wenigstens einem Metallstift (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 4.10,
103) der In einer Durchgangsöffnung In einem Grundkörper (3, 3.2, 3,3, 3.4, 3.5, 3.6,
3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) In einem Fixiermaterial angeordnet ist, wobei der Grundkörper
eine Vorder- (13, 13.2, 13.3, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7, 13.8, 13.9, 13.10) und eine
Rückselte (12,12.2, 12.3,12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9, 12.10) aufweist und die
Durchgangsöffnung eine aus dem Grundkörper ausgestanzte Öffnung ist und der Grundkörper
aus einem der nachfolgenden Werkstoffe gefertigt ist:
- einer Cu-Ni-Legierung,
- einer Al-Legierung,
- einer Ni-Legierung
- einer Fe-Legierung,
- einem Stahl, Insbesondere stainless steel, CRS 1010, Baustahl oder Cr-Ni-Stahl,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen Vorderseite (13, 13.2, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7, 13.8, 13.9, 13.10) und Rückseite
des Grundkörpers Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung von Fixiermaterial (6,
6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6,9, 6.10, 34) in Richtung der Rückseite gegenüber
dem Innenumfang der Durchgangsöffnung (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8,
11.9, 11.10, 106) vorgesehen sind, derart, dass ein Herausdrücken des Metallstiftes
mit dem Fixiermaterial aus der Durchgangsöffnung bei Druckbelastung sicher verhindert
wird.
2. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10,3.101.1) von einem
Stanzteil gebildet wird.
3. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine die Durchgangsöffnung (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106)
beschreibende Kontur und eine äußere Kontur des Grundkörpers beschreibende Endgeometrie
durch Stanzen erzeugt ist.
4. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel integraler Bestandteil des Grundkörpers (3, 3.2., 3.3, 3.4, 3.5, 3.6,
3.7, 3.8, 3.9, 3.10) sind oder mit diesem eine bauliche Einheit ausbilden.
5. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Metall-Fixiermaterial-Durchführung wenigstens zwei parallel zueinander angeordnete
Metallstifte (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) umfasst.
6. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Metallstift (4., 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) fest mit einem
Fixiermaterial (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) ergebend einen Fixiermaterialpfropfen
verbunden ist.
7. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Metallstift (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) mit dem Fixiermaterial
(6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) verschmolzen ist.
8. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass als Fixiermaterial (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) ein aus einer
Glasschmelze gebildeter Glaspfropfen oder ein Hochleistungspolymer eingesetzt wird.
9. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung von Fixiermaterial (6, 6.2, 6.3,
6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) in Richtung der Rückseite (12, 12.2, 12.3, 12.4,
12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9) gegenüber dem Innenumfang der Durchgangsöffnung (11,
11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106) wenigstens eine von der Rückseite
ausgehend betrachtet am Innenumfang der Durchgangsöffnung im Grundkörper (3, 3.2,
3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9) zwischen Rückseite und Vorderseite angeordnete
Hinterschneidung (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) umfassen, wobei die
Vorderseite frei von einer derartigen Hinterschneidung ist.
10. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hinterschneidung (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) von wenigstens
einem Vorsprung (37, 37.3, 37.4, 37.5, 37.6, 37.7, 37.81, 37.82) gebildet wird.
11. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Durchgangöffnung ist durch zwei Teilbereiche charakterisiert - einen ersten Teilbereich, der sich von der Rückseite
(12) in Richtung Vorderseite (13) erstreckt und einen zweiten Teilbereich, der sich
von der Vorderseite (13) in Richtung der Rückseite (12) erstreckt;
- der Vorsprung wird vom ersten Teilbereich gebildet, der durch geringere Innenabmessungen als der zweite Teilbereich charakterisiert ist;
- erster und zweiter Teilbereich weisen über deren Länge eine gleich bleibende Geometrie
mit konstanten Innenabmessungen auf.
12. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Durchgangsöffnung (11.10) ist durch zwei Teilbereiche charakterisiert-einen ersten Teilbereich, der sich von der Rückseite
(12) in Richtung Vorderseite erstreckt (13) und einen zweiten Teilbereich, der sich
von der Vorderseite in Richtung der Rückseite (12) erstreckt;
- der Vorsprung wird vom zweiten Teilbereich gebildet, der durch geringere Innenabmessungen als der zweiten Teilbereich charakterisiert ist;
- erster und/oder zweiter Teilbereich weisen über deren Länge eine unterschiedliche
Geometrie und/oder unterschiedliche Innenabmessungen auf.
13. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Teilbereich (45) von der Vorderseite ausgehend durch eine stetige Verkleinerung
der Abmessungen bis zum zweiten Teilbereich (46) charakterisiert ist.
14. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (11.10) einen kreisrunden Querschnitt aufweist und wenigstens
der erste Teilbereich (45), vorzugsweise auch der zweite Teilbereich (46), konisch
ausgebildet ist.
15. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 9,10 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hinterschneidung mittig angeordnet ist.
16. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 14,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- mit jeweils einer Hinterschneidung in beiden Richtungen;
- die Durchgangsöffnung (11.4) ist durch drei Teilbereiche (20, 21, 23) charakterisiert - einen ersten Teilbereich (20), der
sich von der Rückseite (12.4) in Richtung Vorderseite (13.4) erstreckt, einen zweiten
(21) sich daran anschließenden und einen dritten Teilbereich (22), der sich von der
Vorderseite (13.4) in Richtung Rückseite (12.4) erstreckt;
- der zweite Teilbereich (21) ist durch geringere Abmessungen der Durchgangsöffnung als der erste und dritte Teilbereich
(20, 22) charakterisiert.
17. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 14,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- mit jeweils einer Hinterschneidung in beiden Richtungen;
- die Durchgangsöffnung (11.5) ist durch drei Teilbereiche (20, 21, 22) charakterisiert - einen ersten Teilbereich (20), der
sich von der Rückseite (12.5) in Richtung Vorderseite (13.5) erstreckt, einen zweiten
(21) sich daran anschließenden und einen dritten Teilbereich (22), der sich von der
Vorderseite (13.5) in Richtung Rückseite (12.5) erstreckt;
- der zweite Teilbereich (21) ist durch größere Abmessungen der Durchgangsöffnung als der erste und dritte Teilbereich (20,
22) charakterisiert.
18. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste (20) und dritte Teilbereich (22) durch identische Querschnittsabmessungen
charakterisiert sind.
19. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung zueinander beabstandet auf einer gemeinsamen
Länge zwischen Vorder- und Rückseite angeordneten Vorsprüngen vorgesehen sind.
20. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchgangsöffnung (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106) einen
kreisrunden Querschnitt aufweist.
21. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106) einen
beliebig wählbaren Querschnitt aufweist.
22. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzteil geschliffen wird.
23. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 22" dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung von Fixiermaterial (6, 6.2, 6.3,
6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) in Richtung der Rückseite gegenüber dem Innenumfang
der Durchgangsöffnung wenigstens eine zwischen Fixiermaterialpfropfen und einem Teil
der Durchgangsöffnung kraftschlüssige Verbindung umfassen.
24. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel ein in die Durchgangsöffnung eingebrachtes Element umfassen und der Innenumfang
der Durchgangsöffnung und/oder der Außenumfang des Elementes eine Rauhigkeit ≥ 10
µm aufweist.
25. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
dass am Metallstift (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) Mittel zur Verhinderung
einer Relativbewegung des Stiftes gegenüber dem Fixiermaterial vorgesehen sind.
26. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Verhinderung einer Relativbewegung des Stiftes (4, 4.2, 4.3, 4.4,
4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9.5) dem Fixiermaterial (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8,
6.9, 34) mindestens einen in radialer Richtung am Stift ausgebildeten Vorsprung umfassen.
27. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung integraler Bestandteil des Stiftes (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7,
4.8, 4.9, 103) ist.
28. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung von einem mit dem Stift verbundenen Element gebildet wird.
29. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Verhinderung einer Relativbewegung des Stiftes gegenüber dem Fixiermaterial
eine Vielzahl in axialer Richtung benachbarter und in radialer Richtung am Stift ausgebildeten
Vorsprünge umfassen.
30. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens zwei Metallstifte (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9; 5, 5.1,
5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9) vorgesehen sind.
31. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung gemäß Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens zwei Metallstifte parallel zueinander angeordnet sind.
32. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung gemäß einem der Ansprüche 30 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Metallstift (5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9) als Massestift
an der Rückseite (12, 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9) des Grundkörpers
auf Masse gelegt ist.
33. Anzünder-Metall-Fixiermaterial-Durchführung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metallstift (103) vorgesehen ist, der in einer Durchgangsöffnung (106) im Grundkörper
101.1) in einem Fixiermaterial (104) angeordnet ist, sowie eine Hülse (101.2) des
Grundkörpers, die auf Masse liegt.
34. Verfahren zur Herstellung eines Grundkörpers einer Anzünder-Metall-Durchführung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 33,
- bei welchem aus einem Teil, insbesondere einem Blechteil, vordefinierter Dicke die
die äußere Geometrie beschreibende Endkontur durch einen Trennvorgang gewonnen wird;
- bei welchem zur Bildung der Durchgangsöffnung (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6,
6.7, 6.8, 6.9, 6.10, 106) für mindestens einen Metallstift (4, 4.1, 4.2, 4.3, 4.4,
4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9; 5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9, 103) die
die Ausgangsform der Durchgangsöffnung beschreibende Grundgeometrie durch Ausstanzen
aus dem Teil, insbesondere dem Blechteil, gewonnen wird, wobei die durch den Trennvorgang
gewonnene, die äußere Geometrie beschreibende Endkontur und die die Ausgangsfrm der
Durchgangsöffnung beschreibende Grundgeometrie In einem Arbeitsschritt In Form des
Ausstanzens mit einem Arbeitswerkzeug erzeugt wird.
35. Verfahren nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hinterschneidungen (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36,6, 36.7, 36.8) In den Durchgangsöffnungen
durch Verformung der Durchgangsöffnung gebildet werden.
36. Verfahren nach Anspruch 35,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass die Verformung durch mindestens einen Prägevorgang erzielt wird.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 35 oder 36,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung und der Stanzvorgang von der gleichen Stelle am Grundkörper (3, 3.2, 3.3,
3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) vorgenommen werden.
38. Verfahren nach einem der Ansprüche 35 oder 36,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Prägung und der Stanzvorgang an verschiedenen Seiten am Grundkörper vorgenommen
werden.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 35 bis 36,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Prägung und der Stanzvorgang beidseitig am Grundkörper (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5,
3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) vorgenommen werden.
40. Verfahren nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils Werkzeuge mit gleichen Parametern oder die gleichen Werkzeuge zum Prägen
und Stanzen genutzt werden.
41. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 40, dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Ausstanzen der Durchgangsöffnung (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8,
6.9, 6.10, 106) im Bereich der zu erzeugenden Durchgangsöffnung am Blechteil ein Prägevorgang
vorgenommen wird.
42. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 41, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülse des Grundkörpers nach Ausstanzen durch Tiefziehen erhalten wird.
1. A metal fixing material leadthrough (1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7, 1.8, 1.9, 1.10,
100) for igniters for airbags or belt tensioners, especially a glass-metal leadthrough;
comprising at least one metal pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 4.10,
103) which is arranged in a leadthrough opening in a base body (3, 3.2, 3.3, 3.4,
3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) in a fixing material,
wherein the base body comprises a front side (13, 13.2, 13.3, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7,
13.8, 13.9, 13.10) and a rear side (12, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8,
12.9, 12.10), and the leadthrough opening is an opening punched out of the base body
and the base body is made of one of the following materials:
- a Cu-Ni alloy,
- an Al alloy,
- an Ni alloy,
- an Fe alloy,
- a steel, especially stainless steel, CRS 1010, construction steel or Cr-Ni steel,
characterized in that
means for preventing a relative movement of fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5,
6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 6.10, 34) are provided between the front side (13, 13.2, 13.3,
13.4, 13.5, 13.6, 13.7, 13.8, 13.9, 13.10) and the rear side of the base body in the
direction to the rear side in relation to the inner circumference of the leadthrough
opening (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 11.10, 106), such that
the pressing of the metal pin with a fixing material out of the leadthrough opening
under a pressure load is securely prevented.
2. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 1, characterized in that the base body (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) is formed
by a punched part.
3. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 1, characterized in that a contour describing the leadthrough opening (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7,
11.8, 11.9, 106) and an end geometry describing the exterior contour of the base body
are produced by punching.
4. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 3, characterized in that the means are an integral component of the base body (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6,
3.7, 3.8, 3.9, 3.10) or form a structural unit with said base body.
5. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 4, characterized in that the metal fixing material leadthrough comprises at least two metal pins (4, 4.2,
4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) which are arranged in parallel with respect
to each other.
6. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 5, characterized in that the metal pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) is fixedly connected
to a fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) which results
in a fixing material plug.
7. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 6, characterized in that the metal pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) is fused with the
fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34).
8. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 7, characterized in that a glass plug made of a glass melt or a high-performance polymer is used as the fixing
material (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34).
9. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 8, characterized in that the means for preventing a relative movement of fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4,
6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) in the direction of the rear side (12, 12.2, 12.3, 12.4,
12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9) in relation to the inner circumference of the leadthrough
opening (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106) comprise at least
one undercut (36, 36.3, 36.4, 36.5, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) which is arranged, when
seen originating from the rear side, on the inner circumference of the leadthrough
opening in the base body (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9) between the rear
side and the front side, wherein the front side is free from such an undercut.
10. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 9, characterized in that the undercut (36, 36.3, 36.4, 36.5, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) is formed by at least
one projection (37, 37.3, 37.4, 37.5, 37.6, 37.7, 37.81, 37.82).
11. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 10,
characterized by the following features:
- the leadthrough opening is characterized by two sections, i.e. a first section which extends from the rear side (12) in the direction
to the front side (13) and a second section which extends from the front side (13)
in the direction to the rear side (12);
- the projection is formed by the first section which is characterized by smaller inner dimensions than the second section;
- the first and second sections have a constant geometry with constant inner dimensions
over their length.
12. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 10,
characterized by the following features:
- the leadthrough opening (11.10) is characterized by two sections, i.e. a first section which extends from the rear side (12) in the direction
to the front side (13) and a second section which extends from the front side in the
direction to the rear side (12);
- the projection is formed by the second section which is characterized by smaller inner dimensions than the second section;
- the first and second sections have a different geometry and/or different inner dimensions
over their length.
13. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 12, characterized in that the first section (45), starting from the front side, is characterized by a continuous decrease in the dimensions up to the second section (46).
14. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 9
or 10, characterized in that the leadthrough opening (11.10) has a circular cross-section and at least the first
section (45), and preferably also the second section (46), is formed in a conical
way.
15. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 9,
10 or 14, characterized in that the undercut is arranged in the centre.
16. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 9,
10 or 14,
characterized by the following features:
- comprising a respective undercut in both directions;
- the leadthrough opening (11.4) is characterized by three sections (20, 21, 23), i.e. a first section (20) which extends from the rear
side (12.4) in the direction to the front side (13.4), a second section (21) adjacent
thereto, and a third section (22) which extends from the front side (13.4) in the
direction to the rear side (12.4);
- the second section (21) is characterized by smaller dimensions of the leadthrough opening than the first and third section (20,
22).
17. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 9,
10 or 14,
characterized by the following features:
- comprising a respective undercut in both directions;
- the leadthrough opening (11.5) is characterized by three sections (20, 21, 22), i.e. a first section (20) which extends from the rear
side (12.5) in the direction to the front side (13.5), a second section (21) adjacent
thereto, and a third section (22) which extends from the front side (13.5) in the
direction to the rear side (12.5);
- the second section (21) is characterized by larger dimensions of the leadthrough opening than the first and third section (20,
22).
18. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 16
or 17, characterized in that the first section (20) and the third section (22) are characterized by identical cross-sectional dimensions.
19. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 10
to 18, characterized in that a plurality of projections are provided which are arranged spaced from each other
in the circumferential direction on a common length between the front and rear side.
20. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 19, characterized in that the leadthrough opening (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106)
has a circular cross-section.
21. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 19, characterized in that the leadthrough opening (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106)
has a randomly selectable cross-section.
22. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 2
to 21, characterized in that the punched part is ground.
23. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 22, characterized in that the means for avoiding a relative movement of fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4,
6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) in the direction to the rear side in relation to the
inner circumference of the leadthrough opening comprise at least one connection which
is friction-locked between the fixing material plug and a portion of the leadthrough
opening.
24. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 23, characterized in that the means comprise an element introduced into the leadthrough opening, and the inner
circumference of the leadthrough opening and/or the exterior circumference of the
element has a roughness ≥ 10 µm.
25. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 24, characterized in that means are provided on the metal pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103)
for preventing a relative movement of the pin in relation to the fixing material.
26. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 25, characterized in that the means for preventing a relative movement of the pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6,
4.7, 4.8, 4.9.5) in relation to the fixing material (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7,
6.8, 6.9, 34) comprise at least one projection formed in the radial direction on the
pin.
27. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 26, characterized in that the projection is an integral component of the pin (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7,
4.8, 4.9, 103).
28. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 26, characterized in that the projection is formed by an element connected to the pin.
29. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 26
to 28, characterized in that the means for preventing a relative movement of the pin in relation to the fixing
material comprise a plurality of projections which are adjacent to each other in the
axial direction and are formed in the radial direction on the pin.
30. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 29, characterized in that at least two metal pins (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9; 5, 5.1, 5.2,
5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9) are provided.
31. A metal fixing material leadthrough for igniters according to claim 30, characterized in that the at least two metal pins are arranged in parallel with respect to each other.
32. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 13
to 31, characterized in that the second metal pin (5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9) is electrically
grounded as a ground pin on the rear side (12, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7,
12.8, 12.9) of the base body.
33. A metal fixing material leadthrough for igniters according to one of the claims 1
to 29, characterized in that a metal pin (103) is provided, which is arranged in a leadthrough opening (1 6) in
the base body (101.1) in a fixing material (104), as well as a sleeve (101.2) of the
base body, which is grounded.
34. A method for producing a base body of a metal leadthrough for igniters according to
one of the claims 1 to 33,
- in which the final contour describing the exterior geometry is obtained by a separation
process from a part, especially a sheet metal part, of predefined thickness;
- in which the basic geometry describing the initial shape of the leadthrough opening
is obtained by punching from the part, especially the sheet metal part, for forming
the leadthrough opening (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 6.10, 106)
for at least one metal pin (4, 4.1, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9; 5, 5.1,
5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9, 103), wherein the end contour obtained by
the separation process and describing the exterior geometry and the basic geometry
describing the initial form of the leadthrough opening are produced in a work step
in form of punching with a work tool.
35. A method according to claim 34, characterized in that the undercuts (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) are formed in
the leadthrough openings by deformation of the leadthrough opening.
36. A method according to claim 35, characterized in that the deformation is achieved by at least one stamping process.
37. A method according to one of the claims 35 or 36, characterized in that the stamping and the punching process are carried out from the same point on the
base body (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1).
38. A method according to one of the claims 35 or 36, characterized in that the stamping and the punching process are carried out on different sides on the base
body.
39. A method according to one of the claims 35 or 36, characterized in that the stamping and the punching process are carried out on both sides on the base body
(3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1).
40. A method according to claim 39, characterized in that tools with the same parameters or the same tools are used for stamping and punching.
41. A method according to one of the claims 34 to 40, characterized in that prior to the punching of the leadthrough opening (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6,
6.7, 6.8, 6.10, 106) a punching process is carried out on the sheet metal part in
the region of the leadthrough opening to be produced.
42. A method according to one of the claims 34 to 41, characterized in that the sleeve of the base body is obtained after punching by deep drawing.
1. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur (1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5,
1.6, 1.7, 1.8, 1.9, 1.10, 100) pour coussins gonflables de sécurité ou tendeurs de
ceinture, en particulier traversée en verre et métal,
avec au moins une goupille métallique (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6 ,4.7, 4.8, 4.9,
4.10, 103) qui est disposée dans une ouverture de passage dans un corps de base (3,
3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) dans un matériau de fixation,
le corps de base présentant une face avant (13, 13.2, 13.3, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7,
13.8, 13.9, 13.10) et une face arrière (12, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8,
12.9, 12.10) et l'ouverture de passage étant une ouverture découpée à l'emporte-pièce
dans le corps de base, et le corps de base étant fait de l'un des matériaux suivants
:
- un alliage de cuivre et de nickel,
- un alliage d'aluminium,
- un alliage de nickel,
- un alliage de fer,
- un acier, en particulier un acier inoxydable, CRS 1010, de construction ou Cr-Ni,
caractérisée en ce qu'il est prévu entre la face avant (13, 13.2, 13.4, 13.5, 13.6, 13.7, 13.8, 13.9, 13.10)
et la face arrière du corps de base des moyens (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8,
6.9, 6.10, 34) pour éviter un mouvement relatif du matériau de fixation en direction
de la face arrière par rapport à la circonférence intérieure de l'ouverture de passage
(11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 11.10, 106), de façon à empêcher
que la goupille métallique soit chassée avec le matériau de fixation hors de l'ouverture
de passage sous l'effet d'une contrainte de pression.
2. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
1, caractérisée en ce que le corps de base (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1) est formé
d'une pièce découpée à l'emporte-pièce.
3. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
1, caractérisée en ce qu'un contour décrivant l'ouverture de passage (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7,
11.8, 11.9, 106) et une géométrie d'extrémité décrivant le contour extérieur du corps
de base sont produits par découpe à l'emporte-pièce.
4. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que les moyens font partie intégrante du corps de base (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7,
3.8, 3.9, 3.10) ou forment une unité de construction avec celui-ci.
5. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que la traversée en métal et matériau de fixation comprend au moins deux goupilles métalliques
(4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) disposées parallèlement l'une à l'autre.
6. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisée en ce que la goupille métallique (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) est fixée
à un matériau de fixation (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) en donnant
un bouchon de matériau de fixation.
7. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
6, caractérisée en ce que la goupille métallique (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 103) est fusionnée
avec le matériau de fixation (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34).
8. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que le matériau de fixation (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) utilisé est
un bouchon de verre formé à partir d'un verre en fusion ou un polymère à haute performances.
9. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que les moyens (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) pour empêcher un déplacement
relatif de matériau de fixation en direction de la face arrière (12, 12.2, 12.3, 12.4,
12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9) par rapport à la circonférence intérieure de l'ouverture
de passage (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106) comprennent au
moins une contre-dépouille (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) disposée,
vue à partir de la face arrière, sur la circonférence extérieure de l'ouverture de
passage dans le corps de base (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9), entre la
face arrière et la face avant, la face avant étant dépourvue d'une telle contre-dépouille.
10. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
9, caractérisée en ce que la contre-dépouille (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) est formée par
au moins une saillie (37, 37.3, 37.4, 37.5, 37.6, 37.7, 37.81, 37.82).
11. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
10,
caractérisée en ce que :
- l'ouverture de passage est caractérisée par deux parties : une première partie qui s'étend de la face arrière (12) vers la face
avant (13) et une deuxième partie qui s'étend de la face avant (13) vers la face arrière
(12) ;
- la saillie est formée par la première partie, qui est caractérisée par des dimensions intérieures plus petites que celles de la deuxième partie ;
- la première partie et la deuxième présentent sur leur longueur une géométrie inchangée
avec des dimensions intérieures constantes.
12. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
10,
caractérisée en ce que
- l'ouverture de passage (11.10) est caractérisée par deux parties: une première partie qui s'étend de la face arrière (12) vers la face
avant (13) et une deuxième partie qui s'étend de la face avant (13) vers la face arrière
(12) ;
- la saillie est formée par la deuxième partie, qui est caractérisée par des dimensions intérieures plus petites que celles de la première partie ;
- la première partie et/ou la deuxième présentent sur leur longueur une géométrie
différente et/ou des dimensions intérieures différentes.
13. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
12, caractérisée en ce que la première partie (45) est caractérisée, à partir de la face avant, par une diminution
constante des dimensions jusqu'à la deuxième partie (46).
14. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
9 ou 10, caractérisée en ce que l'ouverture de passage (11.10) présente une section circulaire et la première partie
(45) au moins, de préférence la deuxième partie (46) aussi, a une forme conique.
15. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
9, 10 ou 14, caractérisée en ce que la contre-dépouille est disposée au milieu.
16. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
9, 10 ou 14,
caractérisée en ce que
- elle comporte une contre-dépouille dans chacune des deux directions ;
- l'ouverture de passage (11.4) est caractérisée par trois parties (20, 21, 23) : une première partie (20) qui s'étend de la face arrière
(12.4) vers la face avant (13.4), une deuxième partie (21) qui lui fait suite et une
troisième partie (22) qui s'étend de la face avant (13.4) vers la face arrière (12.4)
;
- la deuxième partie (21) est caractérisée par des dimensions de l'ouverture de passage plus petites que dans la première partie
et la troisième (20, 22).
17. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
9, 10 ou 14,
caractérisée en ce que
- elle comporte une contre-dépouille dans chacune des deux directions ;
- l'ouverture de passage (11.5) est caractérisée par trois parties (20, 21, 23) : une première partie (20) qui s'étend de la face arrière
(12.5) vers la face avant (13.5), une deuxième partie (21) qui lui fait suite et une
troisième partie (22) qui s'étend de la face avant (13.5) vers la face arrière (12.5)
;
- la deuxième partie (21) est caractérisée par des dimensions de l'ouverture de passage plus grandes que dans la première partie
et la troisième (20, 22).
18. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
16 ou 17, caractérisée en ce que la première partie (20) et la troisième (22) sont caractérisées par des dimensions en section identiques.
19. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
10 bis 18, caractérisée en ce que plusieurs saillies distantes les unes des autres dans le sens de la circonférence
sont prévues sur une longueur commune entre la face avant et face arrière.
20. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 19, caractérisée en ce que l'ouverture de passage (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106)
présente une section circulaire.
21. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 19, caractérisée en ce que l'ouverture de passage (11, 11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7, 11.8, 11.9, 106)
a une section qui peut être choisie librement.
22. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
2 à 21, caractérisée en ce que la pièce découpée à l'emporte-pièce est meulée.
23. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 22 caractérisée en ce que les moyens (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) pour empêcher un déplacement
relatif de matériau de fixation en direction de la face arrière par rapport à la circonférence
extérieure de l'ouverture de passage comprennent au moins une liaison par friction
entre le bouchon de matériau de fixation et une partie de l'ouverture de passage.
24. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 23, caractérisée en ce que les moyens comprennent un élément introduit dans l'ouverture de passage et la circonférence
intérieure de l'ouverture de passage et/ou la circonférence extérieure de l'élément
ont une rugosité ≥ 10 µm.
25. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 24, caractérisée en ce qu'il est prévu sur la goupille métallique (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9,
103) des moyens pour empêcher un mouvement relatif de la goupille par rapport au matériau
de fixation.
26. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
25, caractérisée en ce que les moyens pour empêcher un mouvement relatif de la goupille (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5,
4.6, 4.7, 4.8, 4.9, 5) par rapport au matériau de fixation (6, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5,
6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 34) comprennent au moins une saillie formée sur la goupille dans
le sens radial.
27. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
26,
caractérisée en ce que la saillie fait partie intégrante de la goupille (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7,
4.8, 4.9, 103).
28. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
26, caractérisée en ce que la saillie est formée par un élément fixé à la goupille.
29. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
26 à 28, caractérisée en ce que les moyens pour empêcher un mouvement relatif de la goupille par rapport au matériau
de fixation comprennent plusieurs saillies voisines dans le sens axial et formées
dans le sens radial sur la goupille.
30. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 29, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins deux goupilles métalliques (4, 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7,
4.8, 4.9 ; 5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9).
31. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon la revendication
30, caractérisée en ce que les au moins deux goupilles métalliques sont disposées parallèlement l'une à l'autre.
32. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
30 à 31, caractérisée en ce que la deuxième goupille métallique (5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9)
sert de goupille de masse et est mise à la masse sur la face arrière (12, 12.1, 12.2,
12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9) du corps de base.
33. Traversée en métal et matériau de fixation pour détonateur selon l'une des revendications
1 à 29, caractérisée en ce qu'il est prévu une goupille métallique (103) qui est disposée dans un matériau de fixation
(104) dans une ouverture de passage (106) du corps de base (101.1), ainsi qu'une douille
(101.2) du corps de base qui est mise à la masse.
34. Procédé pour la fabrication d'un corps de base d'une traversée en métal de détonateur
selon l'une des revendications 1 à 33,
- dans lequel le contour d'extrémité décrivant la géométrie extérieure est obtenu
par une opération de découpe à partir d'une pièce, en particulier d'une pièce de tôle
;
- dans lequel, afin de former l'ouverture de passage (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5,
6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 6.10, 106) pour au moins une goupille métallique (4, 4.1, 4.2,
4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8, 4.9 ; 5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.9,
103), la géométrie décrivant la forme initiale de l'ouverture de passage est obtenue
par découpe à l'emporte-pièce de la pièce, en particulier de la pièce de tôle, le
contour d'extrémité décrivant la géométrie extérieure qui est obtenu par l'opération
de découpe et la géométrie de base décrivant la forme initiale de l'ouverture de passage
étant obtenus en une seule étape par découpe à l'emporte-pièce avec un outil.
35. Procédé selon la revendication 34, caractérisé en ce que les contre-dépouilles (36, 36.2, 36.3, 36.4, 36.5, 36.6, 36.7, 36.8) sont formées
dans les ouvertures de passage par déformation de l'ouverture de passage.
36. Procédé selon la revendication 35, caractérisé en ce que la déformation est obtenue par au moins une opération d'emboutissage.
37. Procédé selon l'une des revendications 35 ou 36, caractérisé en ce que l'emboutissage et l'opération de découpe sont exécutés au même endroit sur le corps
de base (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1).
38. Procédé selon l'une des revendications 35 ou 36, caractérisé en ce que l'emboutissage et l'opération de découpe sont réalisés par des côtés différents sur
le corps de base.
39. Procédé selon l'une des revendications 35 à 36, caractérisée en ce que l'emboutissage et l'opération de découpe sont réalisés par les deux côtés sur le
corps de base (3, 3.2, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.8, 3.9, 3.10, 101.1).
40. Procédé selon la revendication 39, caractérisé en ce que des outils ayant les mêmes paramètres ou les mêmes outils sont utilisés pour l'emboutissage
et la découpe à l'emporte-pièce.
41. Procédé selon l'une des revendications 34 à 40, caractérisé en ce qu'une opération d'emboutissage est réalisée sur la pièce de tôle avant la découpe à
l'emporte-pièce de l'ouverture de passage (6, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8,
6.9, 6.10, 106) au niveau de l'ouverture de passage à créer.
42. Procédé selon l'une des revendications 34 à 41, caractérisé en ce que la douille du corps de base est obtenue par emboutissage profond après la découpe
à l'emporte-pièce.
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