[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses
eines brennstoffbetriebenen Brenners.
[0002] Die Flamme eines brennstoffbetriebenen Brenners wird zumeist mittels Messung eines
Ionisationsstroms in der Flamme erfasst. Hierbei wird die Tatsache ausgenutzt, dass
die Ionen in einer Flamme einen elektrischen Leiter darstellen. Beim Vorhandensein
einer Flamme kann somit zwischen zwei Elektroden ein Stromfluss gemessen werden. Zum
Erkennen einer Flamme müssen sich die Elektroden im Wirkbereich der Flamme befinden.
[0003] Moderne Heizungsanlagen verfügen über große Modulationsbandbreiten. Dementsprechend
sitzen die Flammen bei kleinen Leistungen direkt auf dem Brenner auf; eine Erfassung
mittels Ionisationselektrode ist problematisch. Bei großen Leistungen heben die Flammen
von der Brenneroberfläche ab; eine andere Position der Ionisationselektrode als bei
kleinen Leistungen ist wünschenswert.
[0004] Bei der Verwendung moderner Porenbrenner brennt die Flamme nicht oberhalb der Brenneroberfläche,
sondern im porösen Brennermaterial selbst. Eine Flammendetektierung und -Überwachung
über eine herkömmliche Ionisationselektrode ist daher nicht möglich.
[0005] Infrarot-Sensoren eignen sich insbesondere zur Flammenerkennung bei Gelbbrennern
(Ölfeuerung), bieten jedoch für eine Regelung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses kein
ausreichend reproduzierbares Signal.
[0006] Um eine vollständige und schadstoffarme Verbrennung zu garantieren, ist ein bestimmtes
Brennstoff-Luft-Verhältnis notwendig. Heizungsanlagen werden häufig mit einem Luftüberschuss
zwischen 25% und 30% betrieben. Kommt es zu einer Schwankung der Brennstoffqualität,
so ist dennoch in der Regel ein vollständiger Ausbrand garantiert.
[0007] Ist das Brennstoff-Luft-Verhältnis zu fett, so steigt die Temperatur, wodurch es
zu einer erhöhten Stickoxydkonzentration kommt. Ferner ist dann ein vollständiger
Ausbrand nicht gewährleistet. Ist das Gemisch zu mager, so kann es bei der Zündung
zu Zündproblemen kommen. Ferner besteht die Möglichkeit, dass nach einem Zünden die
Flamme abhebt und keine stabile Verbrennung am Brenner erfolgt.
[0008] Aus der
EP 0 770 824 A2 ist ein Verfahren zur Brennerregelung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
[0009] Aus der
DE 20 2004 017 850 U1 ist ein Verfahren zur Einstellung des Brenngas-Luft-Verhältnisses bei einem Gasbrenner
bekannt, bei dem die Flammentemperatur erfasst wird. Hierzu ist es notwendig, mittels
eines Thermoelementes die Flammentemperatur zu erfassen. Derartige Messelemente unterliegen
bei der hohen Temperatur einer hohen Alterung, und somit unterliegt die Messung einem
starken Drift.
[0010] Die
DE 100 45 270 A1 offenbart ein Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses eines brennstoffbetriebenen
Brenners, bei dem das Brennstoff-Luft-Verhältnis in Abhängigkeit der Temperatur eines
in der Flamme befindlichen Messelementes geregelt wird. Bei einer derartigen Sensoranordnung
besteht die Gefahr der Sensorkorrosion, weshalb der aus
DE 100 45 270 A1 Sensor aus Keramikmaterial besteht.
[0011] Aus
DE 44 37 510 C1 ist bekannt, die Temperatur eines Brenners über Widerstand zu messen und das Einschalten
beziehungsweise Abschalten einer Flamme durch den Gradienten festzustellen.
[0012] Aus
GB 2 270 748 A ist bekannt, dass die Temperatur eines Brenners beim Anfetten der Flamme linear steigt.
GB 2 270 748 A lehrt, auf eine vorgegebene Solltemperatur, die mittels genau eines Thermoelements
an der kalten Seite des Brenners erfasst wird, zu regeln.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, bei welchem
sicher und wenig alterungsbehaftet die Temperatur des Brenners ermittelt werden kann,
um hiermit das Brennstoff-Luft-Gemisch zu regeln. Gleichzeitig soll das Verfahren
das Vorhandensein einer Flamme überwachen.
[0014] Erfindungsgemäß wird dies gemäß eines Verfahrens zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses
eines brennstoffbetriebenen Brenners wobei der elektrische Widerstand des Brenners
oder eines Messelements auf der der Flamme abgewandten Seite der Brenneroberfläche
gemessen wird und dieses Signal zur Überwachung und Regelung verwendet wird, gemäß
Anspruch 1 dadurch erreicht, dass das Brennstoff-Luft-Verhältnis zunächst angefettet
wird. Hierdurch steigt die Temperatur als auch der Widerstand der Messstrecke. Bei
stöchiometrischer Verbrennung erreicht die Temperatur bzw. der Widerstand sein Maximum.
Eine weitere Anfettung des Brennstoff-Luft-Gemisches führt zu einem Abfall der gemessenen
Temperatur bzw. des gemessenen Widerstandes. Wird das Maximum erreicht, so ist dies
ein Zeichen für eine stöchiometrische Verbrennung. Alsdann kann das Brennstoff-Luft-Gemisch
in vorgegebener Weise abgemagert werden, wodurch der Brenner mit idealem Brennstoff-Luft-Gemisch
betrieben wird.
[0015] Anhand des ermittelten Widerstandes beziehungsweise der daraus abgeleiteten Temperatur
kann das Vorhandensein einer Flamme und deren Erlöschen festgestellt werden. Das Überschreiten
eines vorbestimmten Temperatur oder eines vorbestimmten positiven Temperaturgradienten
ist hierbei ein Zeichen für das Erkennen einer gezündeten Flamme. Umgekehrt ist das
Unterschreiten einer bestimmten Temperatur oder das Überschreiten eines bestimmten
negativen Temperaturgradienten ein Zeichen für das Erlöschen einer Flamme. Der elektrische
Widerstand kann auch unmittelbar ohne Umrechung in eine dazugehörige Temperatur als
Signal dienen.
[0016] Das Brenngas-Luft-Verhältnis kann in Abhängigkeit des ermittelten Widerstandes eingestellt
werden. Neben dem Widerstand des Brenners oder des in der Flamme des Brenners befindlichen
Messelementes wird die thermische Leistung des Brenners bestimmt. In vorangegangenen
Versuchen kann jeder thermischen Leistung des Brenners eine bestimmte Soll-Temperatur
bzw. ein Soll-Widerstand des Messelementes zugewiesen werden. Dementsprechend kann
in Kenntnis des Widerstandes und der thermischen Leistung das Brennstoff-Luft-Verhältnis
nachgeregelt werden. Ist der gemessene Widerstand größer als der Soll-Widerstand,
so ist dies ein Zeichen dafür, dass die Flamme zu heiß ist. Das Brennstoff-Luft-Gemisch
muss dann abgemagert werden. Im umgekehrten Fall ist bekannt, dass aus einem kleinen
Widerstand eine zu geringe Temperatur resultiert, was bedeutet, dass das Gemisch angefettet
werden muss. Die Veränderung des Brennstoff-Luft-Gemisches kann prinzipiell dadurch
geschehen, dass einerseits die Brenngasmenge oder andererseits die Luftmenge verändert
wird. Da in der Regel die thermische Leistung des Brenners unverändert bleiben soll,
ist anzustreben, dass die Luftmenge verändert wird. Es ist jedoch auch eine Veränderung
der Brenngasmenge bei konstantem Luftstrom möglich.
[0017] Gemäß den Merkmalen des abhängigen Anspruchs 2 wird der Widerstand durch die Messung
eines Spannungsabfalls gemessen.
[0018] Gemäß den Merkmalen des abhängigen Anspruchs 3 wird der Brenner an einer Konstantstromquelle
angeschlossen, so dass an der Messstrecke ein Spannungsabfall gemessen werden kann.
Alternativ hierzu wird die Messstrecke in Reihe mit einem Referenzwiderstand geschaltet
und sodann an der Messstrecke ein Spannungsabfall gemessen.
[0019] Die Erfindung wird nun anhand der Figuren detailliert erläutert. Hierbei zeigt
Figur 1 den Zusammenhang zwischen Widerstand R und Temperatur T bei einem metallischen
Element,
Figur 2 einen Brenner mit Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Figur 3 einen Ausschnitt aus dem Brenner mit Auswertevorrichtung,
Figur 4 ein Detail hieraus,
Figur 5 eine Auswerteschaltung,
Figur 6 eine weitere Auswerteschaltung,
Figur 7 den Zusammenhang zwischen Luftüberschuss und Temperatur sowie
Figur 8 den Zusammenhang zwischen thermischer Leistung und Messtemperatur für mehrere
Luftzahlen.
[0020] Figur 1 zeigt die Temperaturabhängigkeit des Widerstandes eines Metalls. Es wird
deutlich, dass mit zunehmender Temperatur der Widerstand ansteigt. Der Widerstand
anderer Metalle verhält sich in gleicher Weise.
[0021] Figur 2 zeigt einen zylindrischen Brenner 12 mit einer Brenneroberfläche 9, hinter
der sich ein Lochblechzylinder 8 befindet. Der Brenner 12 ist über ein Gebläse 13
mit einer Luftzuführung 14 verbunden. In die Luftzuführung 14 ragt eine Brenngasdüse
18, welche über ein Gasventil 15 mit Stellantrieb 16 mit einer Brenngasleitung 17
verbunden ist. Der Stellantrieb 16 ist über eine Steuerleitung 20 mit einer Regelung
3 verbunden. Die Regelung 3 ist über eine Steuerleitung 19 mit dem Motor 21 des Gebläses
13 verbunden. Letztendlich ist die Regelung 3 über zwei Messleitungen 4 und Anschlusspunkten
11 mit der Brenneroberfläche 9 derartig verbunden, dass zwischen den Anschlusspunkten
11 eine Messstrecke entsteht.
[0022] Figur 3 zeigt ein Detail hieraus. Im Brenner 12 strömt ein Brennstoff-Luft-Gemisch
7 zunächst das Lochblech 8 und durch dieses die Brennerfläche 9 an. Auf der Außenseite
des Brenners 12 bildet sich eine Flamme 10. Die Flamme 10 erwärmt die Brenneroberfläche
9, sodass zwischen den Anschlusspunkten 11 auf der Brenneroberfläche 9 eine Messstrecke
entsteht. Der Widerstand zwischen den beiden Anschlusspunkten 11 kann über die Messleitungen
4 an die Regelung 3 weitergegeben werden.
[0023] Figur 4 zeigt die Anordnung des Messelements 6 auf der der Flamme 10 abgewandten
Seite der Brenneroberfläche 9. Das Messelement wird zwar nicht auf Flammentemperatur
erhitzt, doch ist die Temperatur des Messelements linear von der Flammentemperatur
abhängig.
[0024] Figur 5 zeigt die Messschaltung mit Konstantspannungsquelle 1 und dem Referenzwiderstand
R
ref, welcher in Serie mit dem Brennerwiderstand R
B geschaltet ist. Ein Spannungsmessgerät 2 erfasst den Spannungsabfall an der Messstrecke
R
B. Das Signal wird an die Regelung 3 weitergeleitet, welche über die Steuerleitungen
19, 20 den Motor 21 des Gebläses 13 sowie den Stellantrieb 16 des Gasventils 15 beeinflusst.
[0025] Alternativ hierzu ist bei der Messschaltung gemäß Figur 6 der Brennerwiderstand R
B an eine Konstantstromquelle 5 angeschlossen. Figur 7 zeigt den Zusammenhang zwischen
Brenngas-Luft-Verhältnis λ und Flammentemperatur T. Bei stöchiometrischer Verbrennung
(λ=1) ist die Verbrennungstemperatur maximal.
[0026] Figur 8 zeigt den Zusammenhang zwischen gemessener Temperatur T
mess und der thermischen Leistung des Brenners P für drei verschiedenen Brenngas-Luft-Verhältnisse
λ. Mit zunehmender thermischer Belastung entfernt sich die Flamme von der Brenneroberfläche
9, so dass die Brenneroberfläche 9 mit zunehmender thermischer Belastung kühler wird.
Dementsprechend fällt mit zunehmender Belastung die gemessene Temperatur. Wird der
Luftüberschuss λ erhöht, so wird hierdurch die Flamme gekühlt, ferner hebt sie weiter
vom Brenner ab, wodurch die gemessene Temperatur abnimmt. Umgekehrt erhöht sich die
gemessene Temperatur mit einer Gemischanfettung, da einerseits die Flamme heißer wird
und zudem auch früher, d. h. näher am Brenner verbrennt.
[0027] Beim erfindungsgemäßen Überwachungs- und Regelungsverfahren kann einerseits zunächst
mit einem beliebigen Brenngas-Luft-Verhältnis begonnen werden. Zum Zünden wird zunächst
das Gebläse 13 aktiviert und kurz danach eine Zündelektrode stromab des Brenners mit
Zündimpulsen versorgt. Dann gibt der Stellantrieb 16 einen Teil des Strömungsquerschnitts
des Gasventils 15 frei. Wird eine Flamme gezündet, so verändert sich der Widerstand
der Messstrecke zwischen den Anschlusspunkten 11. Realisiert die Regelung 3 eine entsprechende
Widerstandsänderung, welche auf eine heiße Flamme schließen lässt, so bleibt das Gasventil
15 geöffnet. Wird binnen einer vorgegebenen Zeitspanne kein für das Vorhandensein
einer Flamme typischer Widerstand beziehungsweise Widerstandsgradient gemessen, so
wird das Gasventil verriegelt, um das Ausströmen unverbrannten Brenngases zu vermeiden.
[0028] Zum Einstellen eines für eine schadstoffarme optimalen Brenngas-Luft-Verhältnisses
wird dieses zunächst angefettet, in dem die Förderleistung des Gebläses 13 bei konstanter
Öffnung des Brenngasventils 15 reduziert wird. Alternativ kann der Brenngasvolumenstrom
bei konstantem Luftstrom verändert werden. Die Flammentemperatur steigt, zudem haftet
die Flamme näher an der Brenneroberfläche 9. Hierdurch erhitzt sich die Brenneroberfläche
9 und der Brennerwiderstand R
B steigt. Wird nun bei Erhöhung des Brenngasanteils festgestellt, dass die gemessene
Temperatur bzw. der Widerstand wieder abfällt, so ist dies ein eindeutiges Signal
dafür, dass die Flamme nun unterstöchiometrisch brennt. Ausgehend vom Temperatur-
bzw. Widerstandsmaximum wird das Brenngas-Luft-Verhältnis in definierten Grenzen abgemagert,
so dass die Flamme mit optimalem Luftüberschuss brennen kann. Hierzu ist es einerseits
möglich, die Luftmenge z. B. durch eine Erhöhung der Gebläsedrehzahl um 30% zu erhöhen,
andererseits ist es auch möglich, durch einen Zielmesswert das Brenngas-Luft-Verhältnis
entsprechend abzumagern. So kann der maximale Brennerwiderstand R
B gemessen werden und das Brenngas-Luft-Gemisch derart lange abgemagert werden, bis
sich ein errechneter Widerstand einstellt.
[0029] Alternativ hierzu kann die thermische Leistung des Brenners zusätzlich zum Widerstand
des Brenners 12 erfasst werden. Dies kann beispielsweise hierdurch geschehen, dass
der Öffnungsgrad des Gasventils 15 erfasst wird oder ein aus der Heizleistungsanforderung
abgeleiteter Messwert erfasst werden. Da gemäß Figur 8 zu jeder vorgegebenen thermischen
Leistung des Brenners 12 eine Soll-Brennertemperatur bekannt ist, kann entsprechend
das Brenngas-Luft-Gemisch angepasst werden. Wird festgestellt, dass der Widerstand
bzw. die Temperatur zu hoch ist, so wird das Gemisch abgemagert, im anderen Fall angefettet.
[0030] Wird während des mutmaßlichen Brennerbetriebs von der Regelung 3 eine entsprechende
Widerstandsänderung, welche auf das Erlöschen der Flamme schließen lässt, realisiert,
so wird das Gasventil 15 geschlossen, um das Ausströmen unverbrannten Brenngases zu
vermeiden. In der Regel schließt sich ein neuer Zündversuch an. Bleiben mehrere Zündversuche
erfolglos, so verriegelt die Regelung 3 den Brenner derartig, dass ein Neustart nur
durch einen Fachhandwerker initiiert werden kann.
[0031] Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich auch auf flüssige Brennstoffe anwenden.
1. Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses eines brennstoffbetriebenen
Brenners (12) mit einer Brenneroberfläche (9), wobei eine elektrische Messgröße erfasst
wird und zur Regelung dient, und wobei das Brennstoff-Luft-Gemisch solange angefettet
wird, bis die gemessene Temperatur oder der gemessene Widerstand nach anfänglichem
Anstieg wieder fällt und das Brennstoff-Luft-Gemisch dann in vorgegebenem Verhältnis
oder bis zu einem bestimmten Messwert, der vom maximalen Messwert abhängig ist, abgemagert
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Messgröße der elektrische Widerstand des Brenners (12) oder eines
Messelements (6) auf der der Flamme (10) abgewandten Seite der Brenneroberfläche (9)
ist, und dass neben dem Widerstand des Brenners (12) oder des Messelements (6) auf
der der Flamme (10) abgewandten Seite der Brenneroberfläche (9), die thermische Leistung
des Brenners (12) bestimmt wird und, in Abhängigkeit zur thermischen Leistung des
Brenners (12) vorgegebenen Widerstandssollwerten, das Brennstoff-Luft-Verhältnis verändert
wird.
2. Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand des Brenners (12) oder des Messelements (6) auf der der Flamme (10)
abgewandten Seite der Brenneroberfläche (9) durch die Messung des Spannungsabfalls
gemessen wird.
3. Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner (12) oder das Messelement (6) auf der der Flamme (10) abgewandten Seite
der Brenneroberfläche (9) an eine Konstantstromquelle (5) angeschlossen wird.
4. Verfahren zum Regeln des Brennstoff-Luft-Verhältnisses nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner (12) oder das Messelement (6) auf der der Flamme (10) abgewandten Seite
der Brenneroberfläche (9) in Reihe mit einem Referenzwiderstand Rref an eine Konstantspannungsquelle (5) angeschlossen wird.
5. Verfahren zum Regeln des Brennstoff- Luft-Verhältnisses nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenn der gemessene Widerstand größer als der Widerstandssollwert ist das Brennstoff-Luft-Gemisch
abgemagert und wenn der gemessene Widerstand kleiner als der Widerstandssollwert ist
das Brennstoff-Luft-Gemisch angefettet wird, wobei vorzugsweise die Brennstoffmenge
konstant gehalten wird und die Luftmenge verändert wird.
1. Method to control the fuel-air ratio of a fuel-operated burner (12) having a burner
surface (9), wherein an electrical measurand is detected and serves to control, and
wherein the fuel-air mixture is enriched until the measured temperature or the measured
resistance falls again after initial increase and the fuel-air mixture is then emaciated
in a predetermined ratio or up to a determined measured value which is dependent on
the maximum measured value, characterised in that the electrical measurand is the electrical resistance of the burner (12) or of a
measurement element (6) on the side of the burner surface (9) which faces away from
the flame (10), and that, besides the resistance of the burner (12) or of the measurement
element (6) on the side of the burner surface (9) facing away from the flame (10),
the thermal power of the burner (12) is determined, and the fuel-air ratio is changed
depending on predetermined resistance target values for the thermal power of the burner
(12), .
2. Method to control the fuel-air ratio according to claim 1, characterised in that the resistance of the burner (12) or of the measurement element (6) on the side of
the burner surface (9) facing away from the flame (10) is measured by the measurement
of the voltage drop.
3. Method to control the fuel-air ratio according to claim 2, characterised in that the burner (12) or the measurement element (6) on the side of the burner surface
(9) facing away from the flame (10) is connected to a constant current source (5).
4. Method to control the fuel-air ratio according to claim 2, characterised in that the burner (12) or the measurement element (6) on the side of the burner surface
(9) facing away from the flame (10) is connected in series to a constant voltage source
(5), with a reference resistance Rref.
5. Method to control the fuel-air ratio according to one of claims 1 to 4, characterised in that if the measured resistance is greater than the resistance target value, the fuel-air
mixture is emaciated and if the measured resistance is smaller than the resistance
target value, the fuel-air mixture is enriched, wherein preferably the fuel quantity
is kept constant and the air quantity is changed.
1. Procédé de réglage du rapport carburant-air d'un brûleur (12) fonctionnant avec un
carburant doté d'une surface de brûleur (9), dans lequel une grandeur de mesure électrique
est déterminée et sert au réglage, et dans lequel le mélange carburant-air est enrichi
jusqu'à ce que la température mesurée, ou que la résistance mesurée, chute de nouveau
après une montée ayant débuté, et le mélange carburant-air est alors appauvri dans
un rapport prédéfini ou jusqu'à une valeur de mesure donnée qui est fonction de la
valeur de mesure maximale, caractérisé en ce que la valeur de mesure électrique est la résistance électrique du brûleur (12) ou d'un
élément de mesure (6) sur le côté de la surface du brûleur (9) opposé à la flamme
(10) et qu'outre la résistance du brûleur (12) ou de l'élément de mesure (6) sur le
côté de la surface de brûleur (9) opposé à la flamme (10), la puissance thermique
du brûleur (12) est déterminée et, qu'en fonction de valeurs de résistance souhaitées
prédéfinies de la puissance thermique du brûleur (12), le rapport carburant-air est
modifié.
2. Procédé de réglage du rapport carburant-air selon la revendication 1, caractérisé en ce que la résistance du brûleur (12) ou de l'élément de mesure (6) sur le côté de la surface
de brûleur (9) opposé à la flamme (10) est mesurée par la mesure de la chute de tension.
3. Procédé de réglage du rapport carburant-air selon la revendication 2, caractérisé en ce que le brûleur (12) ou l'élément de mesure (6) sur le côté de la surface de brûleur (9)
opposé à la flamme (10) est relié à une source de courant constant (5).
4. Procédé de réglage du rapport carburant-air selon la revendication 2, caractérisé en ce que le brûleur (12) ou l'élément de mesure (6) sur le côté de la surface de brûleur (9)
opposé à la flamme (10) est relié en série avec une résistance de référence Bref à
une source de tension constante (5).
5. Procédé de réglage du rapport carburant-air selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que, lorsque la résistance mesurée est supérieure à la valeur de la résistance souhaitée,
le mélange carburant-air est appauvri, et lorsque la résistance mesurée est inférieure
à la valeur de résistance souhaitée, le mélange carburant-air est enrichi, où, de
préférence, la quantité de carburant est maintenue constante et la quantité d'air
est modifiée.