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(11) |
EP 1 812 293 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 17.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2005/002065 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/053545 (26.05.2006 Gazette 2006/21) |
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| (54) |
KUPPLUNGSVERSCHLUSS, ANDOCKEINRICHTUNG, ENTHALTEND ZWEI DIESER KUPPLUNGSVERSCHLÜSSE,
SOWIE BEHÄLTER, ENTHALTEND MINDESTENS EINEN SOLCHEN KUPPLUNGSVERSCHLUSS
COUPLING SEAL DOCKING DEVICE COMPRISING TWO OF SAID COUPLING SEALS AND CONTAINER COMPRISING
AT LEAST ONE OF SAID COUPLING SEALS
FERMETURE A ACCOUPLEMENT, DISPOSITIF D'ACCROCHAGE COMPORTANT DEUX FERMETURES A ACCOUPLEMENT
ET CONTENEUR PRESENTANT AU MOINS UNE FERMETURE A ACCOUPLEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.11.2004 DE 202004017855 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
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Patentinhaber: GEA Niro GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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Erfinder: |
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- LAIS, Peter
79395 Neuenburg-Grissheim (DE)
- GREINER, Christian
79395 Neuenburg (DE)
- STOYE, Joachim
79424 Auggen (DE)
- KOCH, Martin
79539 Lörrach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Metten, Karl-Heinz et al |
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Forrester & Boehmert
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/074631 FR-A- 811 137 US-A1- 2003 009 858
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WO-A-2004/103816 US-A1- 2002 133 916
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kupplungsverschluß sowie eine Andockeinrichtung,
enthaltend zwei erfindungsgemäße aneinander angedockte Kupplungsverschlüsse. Ferner
betrifft die Erfindung eine Haltevorrichtung zum Betätigen von erfmdungsgemäßen Kupplungsverschlüssen
bzw. Andockeinrichtungen. Die Erfindung betrifft außerdem einen Behälter zur Feindosierung
von pulver- oder granulatförmigen Stoffen, enthaltend mindestens einen erfindungsgemäßen
Kupplungsverschluß.
[0002] In vielen Bereichen insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie werden häufig
hohe Anforderungen an die Reinheit der eingesetzten Ausgangsprodukte gestellt, weshalb
Kontaminationen durch Verunreinigungen an jeder Stelle des Verfahrensablaufes und
nicht nur bei der Herstellung und Isolierung der Ausgangsprodukte zu vermeiden sind.
Häufig läßt sich jedoch gerade beim Abfüllen der fertiggestellten Ausgangsprodukte
in geeignete Gebinde sowie beim Umfüllen derselben zwecks Weiterverarbeitung zu Zwischen-
oder Endprodukten ein Kontakt mit der Umgebung nicht vollständig vermeiden. Bereits
hierdurch kann die Qualität der weiterverarbeiteten Produkte nachhaltig in Mitleidenschaft
gezogen werden. Gegebenenfalls sind Produktchargen sogar komplett zu verwerfen. Andererseits
ist insbesondere bei toxischen Verbindungen dafür Sorge zu tragen, daß Mensch und
Umwelt mit diesen Substanzen nicht in Kontakt kommen, was ebenfalls ein sehr sorgfältiges
umweltisoliertes Arbeiten erforderlich macht. Häufig genügt erst das Arbeiten unter
Reinstraumbedingungen den Anforderungen, um toxische Substanzen in geeignete Verarbeitungsgebinde
umfüllen zu können. Jedenfalls geht sowohl bei dem Bestreben, wertvolle Ausgangsprodukte
nicht zu verunreinigen, als auch mit der Zielssetzung, die Umwelt nicht mit toxischen
Verbindungen zu kontaminieren, ein hoher apparativer und sicherheitstechnischer Aufwand
einher, der sich zwangsläufig auch bei den Herstellungskosten niederschlägt. Hohe
Anforderungen an kontaminationsfreies Arbeiten werden z.B. regelmäßig von der lebensmittelverarbeitenden,
der chemischen oder der pharmazeutischen Industrie gestellt, beispielsweise wenn Produkte
in Form von Schüttgut oder Fluiden aus einem feststehenden ersten Behältnis in ein
transportables zweites Behältnis zu überführen sind. Da manche Produkte schon in äußerst
geringen Mengen sehr toxisch auf den menschlichen Organismus wirken und andere Produkte
sehr empfindlich auf z.B. Lufteinwirkung reagieren, wurden seitens der Industrie effektive
Kopplungselemente bzw. Andockeinrichtungen entwickelt, die ein Befüllen oder ein Entleeren
eines Behältnisses in einem isolierten oder zumindest staubreinen Zustand ermöglichen
sollen. Beispielsweise werden hierzu Behältnisse über eine Doppelkappentechnik befüllt,
die sich zwar als sehr effizient, aber auch, aufgrund der technischen Ausgestaltung
sowie der verwendeten Materialien, als kostenaufwendig erwiesen haben. Auch genügt
die Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb oftmals nicht dem gewünschten Anforderungsprofil.
[0003] WO 2004/103816 beschreibt eine Andockeinrichtung gemäß den Oberbegriffen des Anspruchs 1. Ihr Inhalt
gilt gemäß Artikel 54(3) EPÜ als Stand der Technik.
[0004] In der
DE 43 29 276 A1 wird ein staubdichter Anschluß von transportablen Schüttbehältem, die ihrerseits
bereits mit einer Anschlußeinrichtung versehen sind, vorgeschlagen. Dabei wird der
Schüttgutbehälter im angedockten Zustand mit dem Auslauf von oben in eine elastische
Scheibe eingelassen und bei geschlossenem Zustand durch einen Abschlußkegel verschlossen.
Der Auslauftrichter des Schüttgutbehälters verfügt dabei über einen Durchmesser, der
größer ist als der des Loches in der Gummischeibe. Ein in dem Auslauftrichter befindlicher
Abschlußkegel schneidet mit seiner unteren Kante den Schüttgutstrom ab. Bei Verwendung
einer Gummischeibe mit einer absichtlich unterdimensionierten Durchlaßöffnung als
Dichtelement kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, daß, jedenfalls bei häufigem
Gebrauch, Beschädigungen auftreten oder die Elastizität nachläßt, so daß ein umweltdichtes
Isolieren des Auslauftrichters nicht mehr gewährleistet ist. Des weiteren müssen besondere
Vorkehrungen getroffen werden, um über ein Verschieben des Abschlußkegels ein umweltisoliertes
Verschließen des Schüttgutbehälters bewirken zu können. Die Einsatzmöglichkeiten des
staubdichten Anschlusses gemäß
DE 43 299 276 A1 sind demgemäß stark begrenzt.
[0005] Die
DE 20 217 669 U1 beschreibt eine abgedichtete Andockeinrichtung zwischen zwei im wesentlichen umweltisolierten
Behältnissen, wobei jedes Behältnis zumindest bereichsweise im wesentlichen flexibel
ist und dicht mit einem Kupplungsverschluß verbunden werden kann. Die dicht gegeneinander
anliegenden elastischen Kopplungselemente sind jeweils mit einem Schlitz ausgestattet,
der durch elastische Verformung der Kopplungselemente geöffnet werden kann. Indem
die jeweiligen Schlitze der bündig aneinander anliegenden Kopplungselemente paßgenau
übereinander liegen, werden durch Druckbeaufschlagung gegenüberliegender Seiten der
Kopplungselemente die Schlitze geöffnet und Füllgut kann befördert werden. Auf diese
Weise sollen insbesondere die Handhabung gegenüber Andockeinrichtungen, wie sie aus
der
DE 69 504 581 T2 bekannt sind, vereinfacht und die Fertigungskosten reduziert werden. Eine Weiterentwicklung
zur
DE 20 217 669 U findet sich in der
WO 03/037756 beschrieben. Das dort offenbarte Kopplungselement kann beispielsweise an seinen Längsseiten
auf einem umlaufenden Rand angebrachte Führungsschienen aufweisen sowie an seinen
gegenüberliegenden Schmalseiten mit Fixierelementen zur gegenseitigen Fixierung der
eine Andockeinrichtung bildenden Kopplungselemente ausgestattet sein. Derartige Kopplungselemente
eignen sich zur axialen Ankopplung an ein zweites Kupplungsverschluß zwecks Ausbildung
der vorangehend beschriebenen Andockeinrichtung.
[0006] Die
GB 2 040 862 A offenbart eine Verpackungsvorrichtung zur Vakuumverpackung bzw. zur Verpackung unter
Ausschluß von Luft und Feuchtigkeit. Neben einer Saugleitung zur Evakuierung des zu
befüllenden Behältnisses sind auch Halte- und Klemmglieder vorgesehen, mit denen der
Öffnungsrand eines flexiblen Behältnisses während des Befüllens gehalten sowie automatisch
geöffnet bzw. verschlossen werden kann. Hierbei kann auch eine einstückige Haltevorrichtung
aus einem Gummimaterial eingesetzt werden, die, um ein zuverlässiges Öffnen und Verschließen
des Öffnungsrandes des flexiblen Behältnisses zu gewährleisten, zusätzlich mit metallischen
Streben ausgerüstet ist. Mit der in der
GB 2 040 862 A vorgestellten Vorrichtung sollen sich die Befüllungszyklen verkürzen, eine Dekontamination
der Umgebung verringern bzw. ausschließen und der Kontrollaufwand während des Befüllens
minimieren lassen.
[0007] Der Einsatz thermoplastischer Kunststofformteile anstelle von Bauteilen aus Metall
für Andocksysteme zum kontaminationsfreien Umfüllen von Schüttgut kann insbesondere
im Dauerbetrieb oder bei sehr starker, lang anhaltender Kraftbeaufschlagung zur Materialermüdung
führen. Beispielsweise wird bei thermoplastischen Bauteilkomponenten, deren biegelastische
Eigenschaften sehr vorteilhaft für qualitativ hochwertige Kupplungsverschlüsse und
Andocksysteme eingesetzt werden können, bei länger anhaltender Auslenkung aus dem
Grundzustand in Folge von Kaltumformungsprozessen eine verminderte Dichtigkeit beobachtet.
Dieses Phänomen macht sich regelmäßig allerdings nicht bei üblichen Umfüllzyklen,
sondern erst bei langen Öffnungsintervallen, und hier insbesondere bei Einsatz kleindimensionierter
Kupplungsverschlüsse und Andocksysteme bemerkbar. Gleichwohl wäre es sehr wünschenswert,
auf Kupplungsverschlüsse sowie auf aus diesen Kupplungsverschlüssen gebildete Andocksysteme
aus Kunststoff zurückgreifen zu können, die nicht mit den vorangehend geschilderten
Nachteilen behaftet sind und insbesondere, obwohl aus Kunststoffen gefertigt, keine
Materialermüdung bei Dauerbelastung und insbesondere auch keine Beeinträchtigungen
bei lange anhaltender Krafteinwirkung zeigen. Gleichzeitig soll angestrebt werden,
die Handhabung dieser Kupplungsverschlüsse und Andocksysteme nochmals zu vereinfachen
und deren Fertigungskosten weiter zu reduzieren.
[0008] Beim Befüllen und/oder Entleeren von insbesondere kleinvolumigen Gebinden mit pulverförmigem
Schüttgut ergibt sich häufig das Problem der exakten Dosierung. Zudem stellt man fest,
daß sich eine reproduzierbare exakte Dosierung um so schwieriger gestaltet, je feinteiliger
das Schüttgut ist. Die
EP 527 976 B1 schlägt zu diesem Zweck eine Kleindosierungsvorrichtung für pulver- oder granulatförmige
Stoffe vor, die einen sich unter seitlichem Druck öffnenden und sich variabel erweiternden
Auslaß und einen durchmessergrößeren Vorratsraum in der Art eines Babyschnullers aufweist,
der mit einer sich zum Auslaß hin verjüngenden zapfenförmigen Spitze zur Druckausübung
versehen ist. Zusätzlich können eine Lockerungseinrichtung, die oberhalb des Auslasses
zur Auflösung einer Dombildung ansetzbar ist, und eine Aktivierungsvorrichtung zur
Druckausübung sowie zur Vibration der Lockerungseinrichtung eingesetzt werden. Eine
derartige Dosiervorrichtung erlaubt jedoch keinen großen Spielraum bei den zu transferierenden
Mengen. Auch sieht sie perse keine Vorkehrungen für eine umweltdichte Befüllung vor.
[0009] Die der Aufgabe zugrunde liegende Erfindung wird gelöst durch einen Kupplungsverschluß
zum umweltisolierten Umfüllen, Befüllen und/oder Entleeren von Behältnissen, umfassendmindestens
eine erste Verschlußleiste, enthaltend mindestens einen zumindest bereichsweise elastischen
Wangenkörper mit einer Innenseite, einer Außenseite, einer Oberseite und/oder - kante
und/oder einer Unterseite und/oder -kante, mindestens ein erstes Lagerelement an dem
ersten Ende des Wangenkörpers, insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen,
Außenumfang oder Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem ersten Innenraum zur
Aufnahme einer Gelenkachse und/oder in Form eines ersten Scharnierelements, und mindestens
ein zweites Lagerelement an dem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende des
Wangenkörpers, insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen, Außenumfang
oder Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem zweiten Innenraum zur Aufnahme
einer Gelenkachse und/oder in Form eines zweiten Scharnierelements; mindestens eine
zweite Verschlußleiste, enthaltend mindestens einen zumindest bereichsweise elastischen
Wangenkörper mit einer Innenseite, einer Außenseite, einer Oberseite und/oder -kante
und/oder einer Unterseite und/oder -kante, mindestens ein erstes Lagerelement an dem
ersten Ende des Wangenkörpers, insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen,
Außenumfang oder Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem Innenraum zur Aufnahme
einer Gelenkachse und/oder in Form eines ersten Scharnierelements, und mindestens
einem zweiten Lagerelement an dem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende
des Wagenkörpers, insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen, Außenumfang
oder Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem Innenraum zur Aufnahme einer Gelenkachse
und/oder in Form eines ersten Scharnierelements;
wobei die Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste zumindest
abschnittsweise dichtend aneinander anlegbar sind, wobei das erste Lagerelement der
ersten Verschlußleiste mit dem zweiten Lagerelement der zweiten Verschlußleiste und
das zweite Lagerelement der ersten Verschlußleiste mit dem ersten Lagerelement der
zweiten Verschlußleiste jeweils unter zumindest abschnittsweiser gegenseitiger Anlage
der Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste benachbart
anordbar sind unter Ausbildung von erstem und zweitem Gelenkkörper, insbesondere umfassend
gemeinsame Außenflächenbereiche, insbesondere Zylinderflächenbereiche; und
mindestens ein erstes biege- und/oder streckelastisches Element mit gegenüberliegenden
ersten und zweiten Enden, das sich innerhalb dieser ersten und zweiten Enden mindestens
zwischen einer ersten Halterung, insbesondere am oder benachbart zum ersten Ende,
des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste und einer zweiten Halterung, insbesondere
am oder benachbart zum zweiten Ende, des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
erstreckt, und/oder
mindestens ein zweites biege- und/oder streckelastisches Element mit gegenüberliegenden
ersten und zweiten Enden, das sich innerhalb dieser ersten und zweiten Enden mindestens
zwischen einer ersten Halterung, insbesondere am oder benachbart zum ersten Ende,
des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste und einer zweiten Halterung, insbesondere
am oder benachbart zum zweiten Ende, des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste
erstreckt.
[0010] Durch das Gegeneinanderdrücken von erstem und zweitem Gelenkkörper und/oder durch
das Auseinanderziehen von erster und zweiter Verschlußleiste wird der erfindungsgemäße
Kupplungsverschluß geöffnet. Im Grundzustand liegt der Kupplungsverschluß daher im
allgemeinen geschlossen vor, die Innenseiten der Verschlußleisten liegen aneinander
an. Dieses geht insbesondere auch auf die Verwendung von mindestens einem ersten und/oder
mindestens einem zweiten biege- und/oder streckelastischen Element zurück. Bevorzugt
wird auf biegeelastische Elemente zurückgegriffen. Biege- wie auch streckelastische
Elemente befinden sich jeweils in der Weise mit der Verschlußleiste in Wirkverbindung
bzw. sind mit dieser verbunden, daß sie einer seitlichen Auslenkung derselben aus
dem Grundzustand unter Freigabe einer Durchgangsöffnung in dem erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß
entgegenwirken. Demgemäß wirken die biege- und/oder streckelastischen Elemente einer
nach außen gerichteten Auslenkung der aneinander anliegenden Wangenkörper entgegen.
[0011] Ein biegeelastisches Element im Sinne der vorliegenden Erfindung läßt sich unter
Krafteinwirkung federelastisch seitlich verbiegen. Biegeelastische Elemente sind regelmäßig
nicht gleichzeitig auch streckelastisch. Bevorzugt sind geeignete biegeelastische
Elemente gegenüber einer Längenausdehnung im wesentlichen invariant. Besonders bevorzugt
sind biegeelastische Elemente mit ausgeprägter Biegesteifigkeit, deren Rückstellvermögen
auch bei häufiger, gegebenenfalls auch lang anhaltender Auslenkung seine ursprüngliche
Güte nicht verliert. Geeignete biegeelastische Elemente liegen bevorzugt in Form von
Leisten, Streben oder Stäben vor. Diese Leisten, Streben und Stäbe sind dabei bevorzugt
in der Weise dimensioniert, daß ihre Querausdehnung nicht größer als die Querausdehnung
des Wangenkörpers ist. Bevorzugt ist auch die Längsausdehnung dieser biegeelastischen
Elemente nicht größer als die des Wangenkörpers.
[0012] In einer besonders geeigneten Ausführungsform stellt das biegeelastische Element
ein Bauteil, insbesondere eine Strebe, einem Stab oder eine Leiste, aus Metall und/oder
aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere Kohlen- und/oder Glasfaserverbundwerkstoff,
dar.
[0013] Geeignete Verbundwerkstoffe umfassen z.B. Faser-, Band-, Schicht- und Teilchen-Verbundwerkstoffe.
Faserverbundwerkstoffe sind besonders bevorzugt. Glasfaserverbundwerkstoffe lassen
sich beispielsweise mittels Preß-, Wickel- oder Schleuderverfahren oder mittels Handlaminierens
herstellen. Die besonders in Frage kommenden Faserverbundwerkstoffe zeichnen sich
durch eine erhöhte Zug- und Druckfestigkeit aus und sind biegelastisch, wobei sie
gleichzeitig über ein ausgeprägtes Rückstellvermögen verfügen.
[0014] Streckelastische Elemente im Sinne der vorliegenden Erfindung stellen Bauteile dar,
die bei Kraftbeaufschlagung in ihrer Längenausdehnung reversibel veränderbar sind.
In Frage kommen z.B. dem Fachmann bekannte Gummimaterialen wie Gummibänder, -leisten
oder -stäbe. Hierbei sind das erste und/oder zweite Ende von erstem und/oder zweitem
streckelastischen Element von erster und/oder zweiter Verschlußleiste mit der ersten
bzw. zweiten Halterung von erster und/oder zweiter Verschlußleiste verbunden und stehen
vorzugsweise bereits im Grundzustand des Kupplungsverschlusses, d.h. bei geschlossenem
Kupplungsverschluß unter einer Vorspannung.
[0015] In besonders geeigneten Kupplungsverschlüssen weist auch das erste und/oder zweite
biegeelastische Element im in der Halterung eingebauten Zustand eine Vorspannung auf.
Diese Vorspannung trägt dazu bei bzw. bewirkt, daß die Innenseiten der Wangenkörper
gegeneinander gedrückt werden, wodurch ein dichter Verschluß gewährleistet wird. Beispielsweise
ist das biegeelastische Element im Grundzustand gewölbt oder gebogen ausgebildet und
kann nur unter Kraftaufwand in den nicht verbogenen Zustand überführt und in die Halterungen
eingeführt werden. Indem in dieser Ausführungsform die Halterungen dafür sorgen, daß
das biegeelastische Element nicht in seinen Grundzustand zurückkehren kann, wird auf
die Außenseite der Verschlußleiste ein permanenter Druck ausgeübt.
[0016] Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht vor, daß die erste und/oder zweite Halterung
von erster und/oder zweiter Verschlußleiste an oder auf der Außenseite des Wangenkörpers
von erster bzw. zweiter Verschlußleiste vorliegt bzw. vorliegen. Beispielsweise kann
es sich hierbei um solche Halterungen handeln, in die die gegenüberliegenden ersten
und zweiten Enden der biegeelastischen Elemente eingeführt bzw. eingerastet werden
können. Die biegeelastischen Elemente, wenn mit ihren ersten und zweiten Enden in
den Halterungen vorliegend, sind vorzugsweise zumindest in einer dieser Halterungen
in Richtung der Längsachse der Verschlußleiste bewegbar gelagert und können im allgemeinen
nur unter starkem Verbiegen aus diesen Halterungen entfernt werden. Das Verbiegen
der Wangenkörper beim Öffnen des Kupplungsverschlusses reicht hierfür regelmäßig nicht
aus. Die Halterungen haben demgemäß in der Hauptsache die Funktion, die gegenüberliegenden
Enden des biegeelastischen Elements daran zu hindern, sich weder im Grundzustand der
Verschlußleiste, z.B. wenn unter Vorspannung stehend, noch im ausgelenkten Zustand
der Verschlußleiste von dieser Verschlußleiste wesentlich entfernen zu können.
[0017] Folglich zeichnen sich bevorzugte Ausgestaltungen auch dadurch aus, daß das erste
und/oder zweite Ende des ersten und/oder zweiten biegeelastischen Elements zumindest
partiell bewegbar einsteckbar ist in das erste bzw. zweite Lagerelement und/oder die
erste bzw. zweite Halterung von erster und/oder zweiter Verschlußleiste.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist ferner vorgesehen, daß das erste und/oder
zweite Lagerelement von erster und/oder zweiter Verschlußleiste die erste bzw. zweite
Halterung von erster oder zweiter Verschlußleiste umfaßt bzw. umfassen. Beispielsweise
ist es möglich, Einsteck- oder Einrastmöglichkeiten für die ersten und zweiten Enden
der biegeelastischen Elemente in den Lagerelementen vorzusehen.
[0019] Die Abstand zwischen der ersten und zweiten Halterungen ist vorzugsweise größer als
die halbe Länge des Wangenkörpers. Das biege- oder streckelastische Element überspannt,
wenn in den ersten und zweiten Halterungen vorliegend, vorzugsweise den mittleren
Bereich des Wangenkörpers. Natürlich können auch zwei, drei oder mehr biege- und/oder
streckelastische Elemente nebeneinander vorliegen. Alternativ ist es ebenfalls möglich,
biege- und/oder streckelastische Elemente hintereinander anzuordnen. Zum Beispiel
liegt dann die erste Halterung im ersten Lagerelement vor, eine zweite Halterung und
eine dritte Halterung sind in etwa in der Mitte des Wangenkörpers angebracht und eine
vierte Halterung liegt in dem zweiten Lagerelement vor. Die biege- und/oder streckelastischen
Elemente erstrecken sich sodann zwischen den genannten Halterungspaaren. Selbstverständlich
können die zweite und dritte Halterung in diesem Fall eine einheitliche Baueinheit
bilden.
[0020] In einer besonders geeigneten Weiterbildung verfügt der erfindungsgemäße Kupplungsverschluß
ferner über mindestens eine erste Gelenkkappe, die unter Ausbildung eines Drehlagers
zumindest teilweise über und/oder um einen ersten Gelenkkörper, insbesondere einander
benachbarte erste und zweite Lagerelemente von erster und zweiter Verschlußleiste,
anordbar ist, und/oder mindestens eine zweite Gelenkkappe, die unter Ausbildung eines
Drehlagers zumindest teilweise über und/oder um einen zweiten Gelenkkörper, insbesondere
einander benachbarte zweite und erste Lagerelemente von erster bzw. zweiter Verschlußleiste
anordbar ist; und/oder mindestens eine erste Gelenkachse zur Aufnahme in den ersten
Innenraum zur drehbaren Lagerung des ersten Gelenkkörpers, insbesondere von erstem
und zweitem Lagerelement von erster bzw. zweiter Verschlußleiste, und/oder mindestens
eine zweite Gelenkachse zur Aufnahme in den zweiten Innenraum zur drehbaren Lagerung
des zweiten Gelenkkörpers, insbesondere von zweitem und erstem Lagerelement von erster
und zweiter Verschlußleiste.
[0021] Erfindungsgemäß ist ebenfalls in einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, daß das
erste Scharnierelement der ersten Verschlußleiste und das zweite Scharnierelement
der zweiten Verschlußleiste als ersten Gelenkkörper ein erstes Scharnier, insbesondere
Filmscharnier, und/oder daß das zweite Scharnierelemente der ersten Verschlußleiste
und das erste Scharnierelement der zweiten Verschlußleiste als zweiten Gelenkkörper
ein zweites Scharnier, insbesondere Filmscharnier, ausbilden.
[0022] Ferner kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das erste und/oder zweite Lagerelement
der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste zumindest teilweise die Form eines Kreisrings
nachbildet bzw. nachbilden, insbesondere Stegarme darstellen.
[0023] Erste und zweite Lagerelemente werden bevorzugt dabei derart ausgestaltet, daß sie
einen Gelenkkörper bilden, der über eine gemeinsame Achse und/oder über eine gemeinsame
Gelenkkappe in der Weise gehalten wird, daß eine geführte, scharnierähnliche Bewegung
der mit den Lagerelementen verbundenen Wangenkörpern ermöglicht wird. Eine abgerundete
bzw. kreisrunde Außen- und/oder Innenfläche der Lagerelemente ermöglicht im allgemeinen
auf einfache Weise eine Gelenkführung. Selbstverständlich können benachbarte Lagerelemente
und/oder die Außen- und/oder Innenflächen der Gelenkkörper mit einem Gleit- und/oder
Schmiermittel versehen sein.
[0024] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist vorgesehen, daß das erste und/oder
zweite Lagerelement von erster und/oder zweiter Verschlußleiste an der Außenseite
von dem ersten und/oder zweiten Ende des Wangenkörpers der ersten und/oder zweiten
Verschlußleiste angebracht oder anbringbar ist. Durch die Anbringung der Lagerelemente
auf der Außenseite der Verschlußleiste wird dem Wangenkörper über seine gesamte Länge
ein größtmöglicher Bewegungsspielraum eingeräumt. Von dieser Ausführungsform sind
z.B. sowohl solche Kupplungsverschlüsse umfaßt, bei denen das bzw. die Lagerelemente
integraler Bestandteil von erster und/oder zweiter Verschlußleiste sind, als auch
solche, bei denen das bzw. die Lagerelemente separate Bauteile darstellen, die mit
der Verschlußleiste bzw. den Stegen oder Wangen der Verschlußleiste reversibel verbindbar
sind. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß sich ein Lagerelement über eine Einrastverbindung,
eine Feder/Nut-Verbindung oder eine sonstige reversibel lösbare kraft- oder formschlüssige
Verbindung an die Verschlußleiste koppeln läßt. Dieses ermöglicht eine sehr einfache
Handhabung der erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse und gestattet darüber hinaus,
Behältnisse mit Hilfe der Verschlußleisten verschlossen halten zu können, ohne auf
zusätzliche Lagerelemente angewiesen zu sein. Hierfür kann beispielsweise auch auf
eine separate Abdeckschiene zurückgegriffen werden, die sich über aneinander anliegende
erste und zweite Verschlußleisten ziehen läßt, z.B. mit Hilfe einer Feder/Nut-Verbindung.
Die Anzahl der zum Be- bzw. Umfüllen erforderlichen, konstruktiv aufwendigen und demgemäß
kostenintensiveren Lagerelemente läßt sich auf diese Weise stark reduzieren, ohne
beim Be- und Umfüllen von Schüttgut Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen.
[0025] Dabei kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das, insbesondere kreisringförmige,
erste und/oder zweite Lagerelement sich nicht bis zur Innenseite des Wangenkörpers
von erster oder zweiter Verschlußleiste erstreckt bzw. erstrecken, insbesondere einen
Zentrierwinkel im Bereich von 90° bis 240° aufweist bzw. aufweisen. Indem die Lagerelemente
keine vollständige Kreisbahn umschreiben, sondern im Bereich der Innenseite der Wangenkörper
eine Öffnung lassen, wird die Handhabung beim Zusammenfügen der Verschlußleisten zu
Kupplungsverschlüssen bzw. Andockeinrichtungen sowie insbesondere auch die Anbringung
von Beutelrändern an den Verschlußleisten erleichtert.
[0026] Eine weitere Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß die erste und/oder zweite
Gelenkkappe Innenabmessungen aufweist bzw. aufweisen, die den Außenabmessungen von
benachbarten ersten und/oder zweiten Lagerelementen im wesentlichen entsprechen, so
daß bei aneinander angelegten Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter
Verschlußleiste die erste Gelenkkappe das erste und zweite Lagerelement von erster
bzw. zweiter Verschlußleiste und die zweite Gelenkkappe das zweite und erste Lagerelement
von erster bzw. zweiter Verschlußleiste unter Ausbildung eines Drehlagers zumindest
teilweise bündig einschließt. Die für das Auseinanderbiegen der elastischen Wangenkörper
aufzuwendenden Kräfte lassen sich beispielsweise durch Verwendung einer Gelenkkappe
in die Verschlußleisten einbringen. Diese Gelenkkappe hält die den Gelenkkörper bildenden
ersten und zweiten Lagerelemente auch beim Öffnen und Schließen der Wangenkörper in
ihrer vorgegebenen benachbarten Anordnung.
[0027] In einer weiteren Ausführungsform wird vorgesehen, daß die erste und/oder zweite
Gelenkkappe einen Gelenkkappendeckel mit einer Gelenkachse, insbesondere in Form eines
Hohlzylindersegments, umfaßt, die in den aus erstem und zweitem Lagerelement von erster
und zweiter Verschlußleiste gebildeten ersten Innenraum bzw. den aus zweitem und erstem
Lagerelement von erster und zweiter Verschlußleiste gebildeten zweiten Innenraum einführbar
ist bzw. sind. Zusätzlich zu der Fixierung bzw. Führung der Lagerelemente über eine
Gelenkkappe kann in einer besonders bevorzugten Ausführungsform auch eine Gelenk-
bzw. Drehachse in diese ersten und zweiten Lagerelemente bzw. die ersten und zweiten
Innenräume eingeführt werden.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kommt ebenfalls in Betracht, daß die Gelenkkappe
eine erste und eine zweite Gelenkkappenhälfte umfaßt. Dabei können die erste und/oder
zweite Gelenkkappenhälfte über eine Arretieröffnung in der gerundeten Außenfläche
zur Aufnahme eines Arretierstiftes eines Lagerelements und/oder mindestens einen Arretierbolzen
auf einer Deckelinnenseite zur Aufnahme in eine Einbuchtung auf der Unter- oder Oberseite
eines Lagerelements verfügt bzw. verfügen. Ferner können die erste und/oder zweite
Gelenkkappe einen vorgegebenen offenen Abschnitt aufweisen, welcher den Öffnungswinkel
von erster und zweiter Verschlußleiste im Bereich von erstem und zweitem Gelenkkörper
bestimmt. Über die durch den Öffnungswinkel im Gelenkkörper definierte Maximalauslenkung
kann auf einfache Weise die maximale Größe der Öffnung des Kupplungsverschlusses und
damit auch eine vorgegebene Schüttgutfallgeschwindigkeit eingestellt werden.
[0029] Bevorzugte Kupplungsverschlüsse zeichnen sich weiterhin dadurch aus, daß das erste
Ende, insbesondere der Innenseite, des Wangenkörpers des ersten Verschlußelements
und/oder das zweite Ende, insbesondere der Innenseite, des Wangenkörpers des zweiten
Verschlußelements in den ersten Innenraum hineinragt bzw. hineinragen, insbesondere
bis in etwa zum Mittelpunkt des Innenraums, und/oder daß das zweite Ende, insbesondere
das der Innenseite, des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste und das erste Ende,
insbesondere der Innenseite, des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste in den
zweiten Innenraum hineinragt, insbesondere bis in etwa zum Mittelpunkt des Innenraums.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Wangenkörper in etwa im Mittelpunkt
von durch die ersten und zweiten Lagerelemente gebildeten ersten und zweiten Innenräumen
enden zu lassen. Hierdurch wird zum einen die mechanische Beanspruchung der Bauteile
des Kupplungsverschlusses minimiert. Zum anderen werden die an den Wangenkörpern angebrachten
Beutelränder sehr schonend behandelt und erfahren keinen Verzug beim Öffnen und Schließen
des Kupplungsverschlusses.
[0030] Von Vorteil hat sich weiterhin erwiesen, wenn das erste Lagerelement von erster und/oder
zweiter Verschlußleiste zumindest abschnittsweise mindestens einen kreisringförmigen
Körper umfaßt und daß das zweite Lagerelement von erster und/oder zweiter Verschlußleiste
mindestens zwei voneinander beabstandete kreisringförmige Körper umfaßt, wobei der
kreisringförmige Körper des ersten Lagerelements zwischen zwei beabstandete kreisringförmige
Körper des zweiten Lagerelements, insbesondere bündig, unter Ausbildung eines ersten
Gelenkkörpers einpaßbar ist, und/oder wobei der kreisringförmige Körper des zweiten
Lagerelements zwischen zwei beabstandete kreisringförmige Körper des ersten Lagerelements,
insbesondere bündig, unter Ausbildung eines zweiten Gelenkkörpers einpaßbar ist, jeweils
unter Ausbildung eines Innenraums zur Aufnahme mindestens einer Gelenkachse. In dem
die ersten und zweiten Lagerelemente von erster bzw. zweiter Verschlußleiste derart
ausgestaltet sind, daß sie bündig ineinandergepaßt werden können, wird die Qualität
der Führung und der Fixierung beim Öffnen und Schließen des Kupplungsverschlusses
nochmals erhöht. Dabei kann ferner vorgesehen sein, daß die ersten und zweiten Lagerelemente
von erster und zweiter Verschlußleiste zumindest in Abschnitten eine im wesentlichen
einheitliche zylinderförmige oder kugelförmige Außenfläche bilden.
[0031] Gemäß einem weiteren Aspekt zeichnen sich bevorzugte Kupplungsverschlüsse dadurch
aus, daß die Innenseite des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste und/oder die
Innenseite des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste zumindest im Grundzustand
gewölbt, insbesondere in Form eines Kreissegments ausgebildet, ist bzw. sind. Folglich
verschließen die Innenseiten bei gegenseitiger Anlage einen Öffnungsschlitz. Bildet
man aus zwei Wangenkörpern, die auf ihrer Innenseite jeweils gewölbt sind, ein erfindungsgemäßes
Kupplungsverschluß, führt dieses zunächst dazu, daß bei fixierten Lagerelementen bzw.
Gelenkkörpern die aneinander anliegenden Innenseiten dieser Wangenkörper eine im wesentlichen
gerade Verschlußlinie ausbilden. Hierbei sorgt die Auswölbung der Innenseiten im Grundzustand
bei einem solchen Kupplungsverschluß bereits für eine Vorspannung und folglich für
ein noch sicheres Verschließen. Des weiteren führt die Verwendung von auf der Innenseite
ausgewölbten Wangenkörper in einem erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß dazu, daß
die Außenseiten dieser Wangenkörper in einem solchen Kupplungsverschluß häufig eine
Außenwölbung aufweisen. Diese Außenwölbung ist nun geeignet, daß Auseinanderkappen
bzw. Öffnen der aneinander anliegenden Wangenkörper zu lenken bzw. zu erleichtern.
Demgemäß ist ferner vorgesehen, daß bei, insbesondere bündiger, Anlage der Innenseiten
der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste mindestens eine Außenseite
eines Wangenkörpers eine Außenwölbung aufweist. Besonders geeignet sind auch solche
Kupplungsverschlüsse, bei denen die Innenseite mindestens eines Wangenkörpers profiliert
ist. Durch eine Profilierung der Innenseite der Wangenkörper kann sowohl die Dichtigkeit
der Kupplungsverschlüsse nochmals verbessert werden, als auch die Gefahr einer Restkontamination,
z.B. durch Verbleib von Schüttgutresten im Bereich des Kupplungsverschlusses, beträchtlich
reduziert werden.
[0032] Bevorzugte Kupplungsverschlüsse verfügen über mindestens einen Ausbuchtungssteg und/oder
mindestens eine Einbuchtungsrinne auf der Innenseite des Wangenkörpers von erster
und/oder zweiter Verschlußleiste, der/die sich insbesondere vom ersten bis zum gegenüberliegenden
zweiten Ende des Wangenkörpers, vorzugsweise parallel zur Längsachse des Wangenkörpers,
erstreckt bzw. erstrecken. Dabei kann vorgesehen sein, daß mindestens ein Ausbuchtungssteg
im Bereich mindestens eines Längsrandes vorliegt oder als Längsrand ausgestaltet ist
und/oder daß zwischen zwei beabstandeten Längsrändern und/oder Ausbuchtungsstegen
mindestens eine, insbesondere zentrale, Einbuchtungsrinne vorliegt. Der Ausbuchtungssteg
kann hierbei im Längsschnitt im wesentlichen die Form eines Kreisabschnitts aufweist,
insbesondere mit einer maximalen Ausbuchtung in etwa in der Mitte des Wangenkörpers.
[0033] Ferner kommt besonders bevorzugt in Betracht, daß mindestens eine Innenwand, bevorzugt
beide Innenwände der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste, mindestens
einen, insbesondere zentralen, Ausbuchtungssteg und mindestens eine Einbuchtungsrinne
zwischen dem Ausbuchtungssteg und dem oberen Längsrand und mindestens eine Einbuchtungsrinne
zwischen dem Ausbuchtungssteg und dem unteren Längsrand der Innenwand aufweist. Hierbei
kann z.B. der Ausbuchtungssteg zumindest abschnittsweise stärker aus der Innenwand
hervortritt als die unteren und/oder oberen Längsränder derselben.
[0034] Es ist ferner möglich, insbesondere nur die Längsränder und die Ausbuchtungsstege
auf der Innenwandung der Wangenkörper elastisch auszugestalten bzw. nur solche Bereiche,
die für ein sicheres Verschließen bei gegenseitiger Anlage der Innenseiten der Wangenkörper
in Frage kommen. Die flexiblen Behälter oder Schläuche sind bevorzugt nicht an diesen
elastischen Bereichen mittels eines Haftmittels angebracht, sondern nur in solchen
Bereichen, die für ein sicheres Verschließen der Wangenkörper nicht essentiell sind.
Auf diese Weise wird verhindert, daß die Dauerelastizität der genannten, für das sichere
Verschließen genutzten Bereiche der Innenwandung durch Klebe- oder Haftmittel in Mitleidenschaft
gezogen wird.
[0035] Demgemäß verfügt ein besonders bevorzugtes Kupplungsverschluß über ein flexibles
Behältnis oder einen flexibler Schlauch, das oder der, insbesondere entlang der Kantenbereiche
oder Längsränder, an der Innenseite, Außenseite, Oberkante und/oder Unterkante der
Wangenkörper von erster und/oder zweiter Verschlußleiste, insbesondere entlang der
gesamten Länge der Wangenkörper, anbringbar ist oder vorliegt.
[0036] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich auch dadurch aus, daß der Behälter
oder Schlauch die gesamte Innenseite der Wangenkörper von erster und/oder zweiter
Verschlußleiste bedeckt, insbesondere der Rand des Behältnisses oder des Schlauches
in etwa mit der Kante der Innenseite der Wangenkörper von erster und/oder zweiter
Verschlußleiste korrespondiert und/oder über diesen hinausragt.
[0037] Das Behältnis oder der Schlauch können z.B. vollflächig oder partiell mit dem Wangenkörper
oder dessen Innenseite verklebt oder verschweißt sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung
wird der Schlauch bzw. das flexible Behältnis bereits bei der Spritzgußherstellung
des Wangenkörpers oder der Verschlußleiste zumindest an einem Bauteil des Kupplungsverschlusses
integriert. Hierdurch entfällt ein weiterer Arbeitsschritt und es entsteht eine besonders
feste und dichte Anbindung. Des weiteren werden die Aushärtungsphänomene umgangen,
die bei Verwendung von Klebern bedingt durch die Wechselwirkung mit z.B. einem flexiblen
Kunststoffmaterial des Wangenkörpers auftreten können. Dabei sieht eine Weiterentwicklung
ebenfalls vor, daß der Schlauch bzw. das Behältnis sowohl an dem ersten Wangenkörper
bzw. der ersten Verschlußleiste als auch an dem zweiten Wangenkörper bzw. der zweiten
Verschlußleiste eines Kupplungsverschlusses beim Spritzgießen dieser Bauteile, entweder
in einem Schritt oder in aufeinanderfolgenden Prozeßschritten, mit eingearbeitet bzw.
angebunden wird.
[0038] Ferner kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die erste und/oder zweite Verschlußleiste
auf der längsseitigen Ober- und/oder Unterseite, insbesondere jeweils umfassend den
Abschnitt zwischen der Innen- und der Außenseite des Wangenkörpers von erster und/oder
zweiter Verschlußleiste, mindestens eine Kupplungsvorrichtung, insbesondere in Form
einer Nut und/oder Feder, aufweist.
[0039] Geeigneter Weise ist dabei vorgesehen, daß die erste und/oder zweite Verschlußleiste
oder deren Wangenkörper auf der längsseitigen Oberseite eine Nut oder eine Feder und
auf der längsseitigen Unterseite eine Feder oder eine Nut aufweist bzw. aufweisen.
[0040] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, an den Ober- und Unterseiten der erfindungsgemäßen
Kupplungsverschlüsse Kupplungsvorrichtungen vorzusehen, da dieses zu aus jeweils zwei
Kupplungsverschlüssen gebildeten Andockeinrichtungen führt, die sich durch eine besonders
ausgeprägte Umweltdichtheit auszeichnen. Selbstverständlich ist auch bereits mit zwei
erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüssen, die bündig aneinander anlegbar sind, eine
erfindungsgemäße Andockeinrichtung erhältlich, mit der Schüttgut umweltdicht umgefüllt
werden kann, insbesondere wenn der Rand des Behältnisses oder des Schlauches in etwa
mit der Kante der Innenseite der Wangenkörper von erster und/oder zweiter Verschlußleiste
korrespondiert und/oder über diesen hinausragt.
[0041] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die erste und die zweite Verschlußleiste
im wesentlichen in ihrer Form und/oder Größe übereinstimmen. Ein besonderer Vorteil
der erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse besteht darin, daß sie aus zwei im wesentlichen
identischen Verschlußleisten gebildet werden können. Dafür ist eine der Verschlußleisten
jeweils nur um 180°C zu drehen, um mit einer weiteren Verschlußleiste unter Ausbildung
eines Kupplungsverschlusses zur Anlage gebracht werden zu können. Dieses verringert
die Herstellkosten, vereinfacht den Zusammenbau und letztendlich auch zu geringeren
Ausfallseiten beim Be- bzw. Umfüllen von Schüttgut.
[0042] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Wangenkörper
der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste an oder auf der Innenseite, insbesondere
sich über die gesamte Länge der Innenseite erstreckend, mindestens ein elastomeres
oder thermoplastisch-elastomeres Segment aufweist. Demgemäß kann die Innenseite des
Wangenkörpers durch ein Elastomersegment gebildet werden. Der Wangenkörper bzw. die
Verschlußleiste können aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Materialien gefertigt
sein, wobei die Innenseite des Wangenkörpers aus Gründen der Erzielung einer besseren
Dichtigkeit bevorzugt das genannte elastomere bzw. thermoplastisch-elastomere Material
umfaßt, während die Außenseite z.B. aus einem Thermoplast oder auch Metall gefertigt
sein kann. Solche Bauteile lassen sich z.B. in einem einzigen Verfahrensgang mittels
Zweikomponentenspritzguß herstellen. Demgemäß sind die Außenseiten des Wangenkörpers
von erster und/oder zweiter Verschlußleiste vorzugsweise zumindest bereichsweise aus
einem thermoplastischen Material, z.B. in Form eines Thermoplastsegments, gebildet.
Dabei kann die thermoplastische Außenseite bzw. das Außensegment der Verschlußleiste
auch sehr dünn, z.B. im Bereich von 0,5 bis 2 mm gehalten werden. Die elastomere Innenseite
bzw. das Innensegment kann zwar ebenfalls sehr dünn ausgeführt sein, ist jedoch in
der Regel im Durchschnitt dicker als die Außenkomponente.
[0043] In einer weiteren, alternativen Ausführungsform ist die elastomere Innenseite bzw.
das elastomere Innensegment des Wangenkörpers mindestens einer Verschlußleiste des
Kupplungsverschlusses zumindest bereichsweise, insbesondere vollständig, größerdimensioniert
als die Außenseite des Wangenkörpers aus z.B. thermoplastischem Material. Von besonderem
Vorteil ist es, wenn das elastomere Segment des Wangenkörpers an den sich gegenüberliegenden
Längsseiten über den Rand des außenseitigen Materials, insbesondere Thermoplastmaterials,
des Wangenkörpers hinausragt. Auf diese Weise wird das Ausmaß an Dichtigkeit, insbesondere
bei häufiger reversibler Betätigung, nochmals erhöht.
[0044] In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform geht der gesamte Wangenkörper auf
ein elastomeres Material zurück. In diesem Fall bestimmt nur das biegelastische Element
das Rückstellvermögen des erfindungsgemäßen Kupplungsverschlusses. Hierbei kann z.B.
vorgesehen sein, daß der elastomere Wangenkörper über gegenüberliegende, thermoplastische
Lagerelemente sowie gegebenenfalls Halterungen für das biegelastische Element, sofern
diese nicht in den Lagerelementen vorliegen, verfügt. Ein derartiges Bauteil kann
z.B. mittels 2K-Spritzgießverfahren erhalten werden. Im allgemeinen hat es sich jedoch
als praktikabel erwiesen, die Außenseite des Wangenkörpers, das heißt dessen Außensegment
aus einem thermoplastischen Material zu fertigen, das selber über eine gewisse Biegesteifigkeit
verfügt. An diesem Außensegment sind dann bevorzugt die sich gegenüberliegenden Lagerelemente
und gegebenenfalls Halterungen angebracht bzw. einstückig mit dem Außensegment gefertigt.
[0045] Selbstverständlich kann man das biegeelastische Element und auch das streckelastische
Element nicht nur auf der Außenseite des Wangenkörpers anbringen. Vielmehr kann ebenfalls
vorgesehen sein, diese Elemente in den Wangenkörper in geeigneter Weise zu integrieren.
Ein solcher Wangenkörper könnte z.B. eine Mehrschichtstruktur ausbilden, umfassend
beispielsweise ein elastomeres Innensegment, mindestens ein biegeelastisches Element
und anschließend ein thermoplastisches oder metallisches Außensegment.
[0046] Gemäß einem weiteren Aspekt zeichnen sich besonders bevorzugte Kupplungsverschlüsse
demnach dadurch aus, daß die Lagerelemente und/oder Außenseiten der Wangenkörper von
erster und/oder zweiter Verschlußleiste zumindest abschnittsweise, insbesondere entlang
der abgerundeten Außenflächen, thermoplastische Polymere, insbesondere Polyoxyalkylene,
vorzugsweise Polyoxymethylene (POM), Polyolefine, z.B. Polyethylen und Polypropylen,
Polystyrol, Styrol-copolymere, z.B. ABS, SAN, ASA und AES, Polyamide, Polyester, z.B.
Polybutylenterephthalat und Polyethylenterephthalat, Poly(meth)acrylate, z.B. Polymethylmethacrylat,
PVC und/oder Polyketone, vorzugsweise alternierende Kohlenmonoxid/EthylenCopolymere,
enthalten. Insbesondere Polyoxyalkylene wie Polyoxymethylene (POM) und aliphatische,
alternierende Polyketone zeichnen sich durch geringen Abrieb und sehr gute Gleitreibeigenschaften
aus.
[0047] Erfindungsgemäße Kupplungsverschlüsse können des weiteren über mindestens eine separate
und/oder integrierte Arretiereinheit zur, insbesondere temporären, Fixierung der Position
von erster und/oder zweiter Verschlußleiste oder deren Wangenkörper und/oder mindestens
eine separate oder integrierte Abdeckeinheit zum zumindest bereichsweisen, insbesondere
umweltdichten, Abdecken mindestens einer zum Andocken vorgesehen Seite oder Fläche
des Kupplungsverschlusses verfügen. Selbstverständlich können Arretiereinheit und
Abdeckeinheit auch in einem Bauteil ausgeführt sein. Geeignete Arretier- und/oder
Abdeckeinheiten können ferner als Transporthilfe, z.B. als Transportclip, ausgestaltet
sein und einen unproblematischen Transport oder eine unproblematische Lagerung von
z.B. Behältnissen und Sackgebinden gewährleisten, ohne daß zu befürchten ist, daß
der Inhalt während des Transports oder der Lagerung die Umwelt kontaminiert. Mit den
Arretier- und Abdeckeinheiten stehen somit geeignete Mittel zur Verfügung, um ein
Kupplungsverschluß vor und nach Gebrauch gegen unbeabsichtigtes Öffnen oder Schließen
zu sichern und um die Andockflächen vor Verschmutzung zu schützen. Zweckmäßigerweise
verfügen die Verschlußleisten bzw. Wangenkörper auf ihren jeweiligen Außenseiten über
mindestens ein Verriegelungselement, z.B. eine Verriegelungsnut, in die die Arretier-
und Abdeckeinheiten über entsprechende Einrichtungen, z.B. Schienen, eingeführt werden
können.
[0048] Die der Erfindung in Bezug auf einen Kupplungsverschluß zugrunde liegende Aufgabe
wird außerdem gelöst durch einen solchen Kupplungsverschluß zum umweltisolierten Umfüllen,
Befüllen und/oder Entleeren von Behältnissen, umfassend mindestens eine erste Verschlußleiste,
enthaltend mindestens einen zumindest bereichsweise elastischen Wangenkörper mit einer
Innenseite und einer Außenseite; mindestens eine zweite Verschlußleiste, enthaltend
mindestens einen zumindest bereichsweise elastischen Wangenkörper mit einer Innenseite
und einer Außenseite, wobei die Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter
Verschlußleiste zumindest abschnittsweise dichtend aneinander anlegbar sowie unter
Kraftbeaufschlagung reversibel unter Ausbildung einer Durchgangsöffnung öffenbar sind;
und mindestens ein erstes biege- und/oder streckelastisches Element, das an der Außenseite
des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste anlegbar ist oder anliegt oder mit dem
Wangenkörper der ersten Verschlußleiste verbindbar oder verbunden ist, und/oder mindestens
ein zweites biege- und/oder streckelastisches Element, das an der Außenseite des Wangenkörpers
der zweiten Verschlußleiste anlegbar ist oder anliegt oder das mit dem Wangenkörper
der zweiten Verschlußleiste verbindbar oder verbunden ist.
[0049] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe in Bezug auf eine Dosiervorrichtung bzw.
ein Dosierbehältnis wird ferner gelöst durch einen Behälter, insbesondere Feindosierbehälter,
für Schüttgut, umfassend einen zumindest bereichsweise flexiblen Behälterkörper und
mindestens ein mit diesem Behälterkörper verbundenes, zumindest bereichsweise flexibles
Fördermittel, enthaltend mindestens ein erstes Öffnungsende, wobei Schüttgut über
den Behälterkörper in das Fördermittel in Richtung des ersten Öffnungsendes transferierbar
ist, sowie mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten erfindungsgemäßen
Kupplungsverschluß, wobei das erste Öffnungsende des Fördermittels mit dem ersten
Kupplungsverschluß insbesondere umweltdicht, verbunden oder verbindbar ist und wobei
die Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste des zweiten
Kupplungsverschlusses in der Weise an das Fördermittel angelegt oder anlegbar und/oder
mit dem Fördermittel verbunden oder verbindbar sind, daß ein reversibel verschließbarer
Durchgang für Schüttgut von dem Behälterkörper über den zweiten Kupplungsverschluß
zu dem Fördermittel in Richtung auf dessen erstes Öffnungsende realisierbar ist.
[0050] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht einen Behälter vor mit einem zumindest bereichsweise
flexiblen Behälterkörper, enthaltend mindestens einen ersten Auslaß, mindestens ein
zumindest bereichsweise flexibles Fördermittel, enthaltend mindestens ein erstes und
mindestens ein zweites Öffnungsende, sowie mindestens einen ersten und mindestens
einen zweiten erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß, wobei der erste Auslaß des Behälterkörpers,
insbesondere umweltdicht, mit dem zweiten Kupplungsverschluß verbunden oder verbindbar
ist und wobei das zweite Öffnungsende des Fördermittels mit dem zweiten Kupplungsverschluß
in der Weise verbunden oder verbindbar ist, daß ein reversibel verschließbarer Durchgang
von dem Behälterkörper über den zweiten Kupplungsverschluß zu dem Fördermittel realisierbar
ist, und wobei das erste Öffnungsende des Fördermittels mit dem ersten Kupplungsverschluß,
insbesondere umweltdicht, verbunden oder verbindbar ist.
[0051] Mit der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung lassen sich insbesondere auch kleine
Gebinde, z.B. für Mengen im Bereich von 200 bis 1000 g, reproduzierbar exakt und absolut
umweltdicht befüllen, und zwar unabhängig von der Partikelgröße des Schüttguts.
[0052] Grundsätzlich kommen jedwede Behälter in Frage. Geeignete Behälter sollten zumindest
im Bereich des Übergangs zum Fördermittel, d.h. an der Stelle, an der der zweite erfindungsgemäße
Kupplungsverschluß vorliegt, mindestens derart flexibel sein, daß durch Betätigung
des Kupplungsverschlusses eine Durchgangsöffnung zum Durchtritt von Schüttgut reversibel
realisierbar ist. Üblicherweise kommen hierbfür flexible Plastikbehälter bzw. -beutel
zum Einsatz. Bei diesen Behältern ist der Behälterkörper in der Regel größer bzw.
verfügt über einen größeren Durchmesser als das Fördermittel. Dieses ist jedoch kein
wesentliches Erfordernis. Vielmehr kann der Behälterkörper auch im wesentlichen über
den gleichen Durchmesser bzw. die gleiche Größe bzw. Dimensionierung wie das Fördemittel
verfügen. Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird begrifflich zur leichteren Darstellbarkeit
des erfindungsgemäßen Behälters zwischen einer Einheit unterschieden, die diesseits
des zweiten Kupplungsverschlusses vorliegt bzw. angebracht ist, dem Behälterkörper,
und einer Einheit, die jenseits des zweiten Kupplungsverschlusses angebracht ist,
dem Fördermittel. Ein geeignetes Fördermittel ist zum Beispiel ein Schlauch oder auch
ein Rohr, das an seinen gegenüberliegenden Endabschnitten flexibel ausgestaltet ist.
Das Fördermittel kann sich beispielsweise vom zweiten Kupplungsverschluß zu seinem
ersten Öffnungsende hin verjüngen, kann aber auch einen konstanten Durchmesser aufweisen.
Unter einem ersten Auslaß des Behälterkörpers im Sinne der vorliegenden Erfindung
ist derjenige Bereich des Behälters zu verstehen, der sich von dem zweiten Kupplungsverschluß
aus in Richtung des Behälterkörpers erstreckt. In der Regel verjüngt sich der Behälterkörper
in diesem Bereich in Richtung des Fördermittels bzw. des zweiten Kupplungsverschlusses.
[0053] Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann der Behälterkörper auch über mindestens
einen ersten Einlaß verfügen. Ein erster Einlaß im Sinne der vorliegenden Erfindung
stellt eine Öffnung dar, über die der Behälter kontinuierlich oder diskontinuierlich
befüllt werden kann. Selbstverständlich kann auch ein solcher erster Einlaß mit einem
erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß verbunden sein, so daß ein Andocken an einen
korrespondierenden erfmdungsgemäßen Kupplungsverschluß unter Ausbildung einer erfindungsgemäßen
Andockeinrichtung möglich ist.
[0054] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind der Behälterkörper und das Fördermittel
einstückig ausgebildet. Dabei kann vorgesehen sein, daß der Behälterkörper und das
Fördermittel im Bereich des zweiten Kupplungsverschlusses durchgängig ausgebildet
sind. Der zweite Kupplungsverschluß umschließt bei dieser Variante das Fördermittel
und ist vorzugsweise, insbesondere über die Innenseiten seiner Wangenkörper, mit der
Wandung des Fördermittels verbunden bzw. an dieser angebracht.
[0055] Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform erwiesen, bei der der Behälterkörper
und/oder das Fördermittel im Bereich der Wangenkörper der ersten und/oder zweiten
Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses mindestens eine erste und/oder zweite
Aussparung bzw. Öffnung aufweist bzw. aufweisen, so daß der Wangenkörper der ersten
Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses an die Innenwandung des Behälterkörpers
und/oder des Fördermittels und/oder an den Wangenkörper der zweiten Verschlußleiste
des zweiten Kupplungsverschlusses im wesentlichen dichtend anlegbar ist. Das gleiche
kann selbstverständlich umgekehrt auch für den Wangenkörper der zweiten Verschlußleiste
gelten.
[0056] Bevorzugt ist hierbei insbesondere, daß die erste Aussparung kleiner dimensioniert
ist als der Wangenkörper der ersten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses,
so daß dieser Wangenkörper die erste Aussparung im wesentlichen vollständig, insbesondere
umweltdicht, abdeckt, und/oder daß die zweite Aussparung kleiner ist als der Wangenkörper
der zweiten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses, so daß dieser Wangenkörper
die zweite Aussparung im wesentlichen vollständig, insbesondere umweltdicht, abdeckt.
[0057] Dabei kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß der die erste und/oder zweite Aussparung
jeweils umlaufende Rand im wesentlichen umweltdicht mit der ersten und/oder zweiten
Verschlußleiste oder mit dem Wangenkörper der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste
des zweiten Kupplungsverschlusses, insbesondere umweltdicht, verbunden oder verbindbar
ist.
[0058] Die der Erfindung in Bezug auf eine Dosiervorrichtung zugrunde liegende Aufgabe wird
ferner gelöst durch einen Behälter, insbesondere Feindosierbehälter, für Schüttgut,
umfassend einen zumindest bereichsweise flexiblen Behälterkörper, mindestens ein zumindest
bereichsweise flexibles Fördermittel, enthaltend mindestens ein erstes Öffnungsende,
wobei Schüttgut über den Behälterkörper in das Fördermittel in Richtung des ersten
Öffnungsendes transferierbar ist, mindestens einen ersten erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß
und mindestens eine in dem Fördermittel vorliegende, insbesondere dichtend angepaßte,
Dosiervorrichtung mit mindestens einem sich unter seitlichem Druck öffnenden und sich
variabel erweiternden Auslaß, wobei das erste Öffnungsende des Fördermittels mit dem
ersten Kupplungsverschluß, insbesondere umweltdicht, verbunden oder verbindbar ist.
Hinsichtlich des Behälters bzw. des Behälterkörpers und des Fördermittels gelten die
vorangehenden Ausführungen für diese weitere, bevorzugte Ausführungsform entsprechend.
Beispielsweise können Behälterkörper und Fördermittel ebenfalls in etwa den gleichen
Durchmesser aufweisen, wobei das Fördermittel dann denjenigen Bereich des erfindunsgemäßen
Behälters kennzeichnet, der innenliegend wesentliche Bereiche der Dosiervorrichtung
sowie ein Öffnungsende aufweist. Im allgemeinen verfügt auch bei dieser Ausführungsform
der Behälterkörper über einen größeren Durchmesser als das Fördermittel.
[0059] Eine geeignete Dosiervorrichtung mit mindestens einem sich unter seitlichem Druck
öffnenden und sich variabel erweiternden Auslaß kann beispielsweise eine in das Fördermittel
eingelassene bzw. eingepaßte Scheibe aus biegeelastischem Material umfassen. Der Umfang
dieser Scheiben entspricht dann vorzugsweise der Querschnittsfläche des Fördermittels
quer zur Durchgangsrichtung. In einer alternativen Ausführungsform kann die Dosiervorrichtung
über einen sich in Richtung des Behälterkörpers erstreckenden, insbesondere zumindest
partiell im Fördermittel vorliegenden, Vorratsraum verfügen. Die Dosiervorrichtung
kann bei dieser Variante beispielsweise in Form eines Bechers ausgestaltet sein.
[0060] Dabei kann gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung vorgesehen sein,
daß die Dosiervorrichtung innenseitig zumindest bereichsweise, insbesondere vollumfänglich,
bündig an dem Fördermittel, z.B. der Innenwandung, anliegt und/oder mit diesem Fördermittel
bzw. der Innenwandung verbunden ist. Ferner können Fördermittel und Dosiervorrichtung
auch im wesentlichen einstückig ausgebildet sein.
[0061] Die Dosiervorrichtung wird demgemäß vorzugsweise derart dimensioniert, daß man sie
paßgenau in das Fördermittel einfügen kann. Auf diese Weise läßt sich ein dichter
Abschluß mit der Innenwandung des Fördermittels erzielen, so daß Schüttgut ausschließlich
durch den Auslaß der Dosiereinrichtung in Richtung des ersten Öffnungsendes des Fördermittels
transferiert werden kann.
[0062] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Auslaß der Dosiervorrichtung
schlitzförmig ausgestaltet. Dieses kann zum einen dadurch bewirkt werden, daß die
den Auslaß aufweisende Fläche der Dosiervorrichtung über ihren gesamten Durchmesser
oder vorzugsweise nur partiell mindestens einmal eingeschnitten oder eingekerbt wird.
Insbesondere bei größer dimensionierten Dosiervorrichtungen hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, den Öffnungsschlitz durch zwei sich überlappende Abschnitte aus biegelastischem
Material zu realisieren. Indem man die Dosiervorrichtung der alternativen Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Dosierbehältnis seitlich zusammendrückt bzw. -quetscht, werden
die Längsseiten des Materialauslasses auseinandergedrückt. Mit zunehmendem Druck vergrößert
sich die Auslaßöffnung. Der seitliche Druck kann manuell oder maschinell erzeugt werden.
[0063] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ferner gelöst durch eine Andockeinrichtung
zum umweltisolierten Umfüllen, Befüllen und/oder Entleeren von Schüttgut und/oder
Fluiden, umfassend mindestens zwei aneinander, insbesondere bündig, anlegbare und/oder
andockbare erfindungsgemäße Kupplungsverschlüsse. Dabei kommt regelmäßig die Unterseite
des ersten Kupplungsverschlusses, insbesondere die Unterseite und/oder Unterkante
des Wangenkörpers von erster und zweiter Verschlußleiste, mit der Oberseite des zweiten
Kupplungsverschlusses, insbesondere der Oberseite und/oder -kante der Wangenkörper
von erster und zweiter Verschlußleiste, zur Anlage. Die für die erfindungsgemäße Andockeinrichtung
verwendeten Kupplungsverschlüsse sind vorzugsweise in Form und Größe derart aufeinander
abgestimmt, daß wenn sich gegenüberliegende erste und zweite Gelenkkörper und/oder
erste und zweite Kupplungsverschlüsse mit Druck beaufschlagt werden, die Wangenkörper
von erstem und zweitem Kupplungsverschluß sich, insbesondere gleichförmig, auseinanderbiegen,
d.h. sich gleichzeitig öffnen und schließen. Die Bewegung aneinander anliegender Wangenkörper
von erstem und zweitem Kupplungsverschluß läßt sich z.B. über ineinander eingreifende
Kupplungsvorrichtungen, wie z.B. Nut und Feder, besonders wirksam sicherstellen. Dabei
liegt beispielsweise auf der Unterseite oder -kante der Wangenkörper von erster und
zweiter Verschlußleiste des ersten Kupplungsverschlusses jeweils eine Feder vor, die
in Form und Größe auf eine Nuten abgestimmt sind, welche auf der Oberseite oder -kante
der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses
vorgesehen sind. Auf diese Weise gelingt es, ein Schüttgutbehältnis über ein an diesem
angebrachtes erstes Kupplungsverschluß zunächst bis zum Umfüllen umweltdicht verschlossen
zu halten und ebenfalls absolut umweltdicht an ein zweites Kupplungsverschluß unter
Ausbildung einer erfindungsgemäßen Andockeinrichtung anzukoppeln. Ferner kann auch
der Umfüllvorgang absolut umweltdicht vorgenommen werden, da die ersten und zweiten
Kupplungsverschlüsse der Andockeinrichtung in ihrer Öffnungs- und Verschlußbewegung
aneinander gekoppelt sind.
[0064] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe in Bezug auf eine Andockeinrichtung wird
ferner gelöst durch eine solche Andockeinrichtung, bei der ein erfindungsgemäßer Kupplungsverschluß,
insbesondere bündig, an den ersten Kupplungsverschluß eines erfindungsgemäßen Behälters
angelegt bzw. angedockt wird.
[0065] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Andockeinrichtung ist vorgesehen,
daß mindestens ein Kupplungsverschluß, insbesondere umweltisoliert, mit einem, insbesondere
im Randbereich der Öffnung, flexiblen Behältnis verbindbar oder verbunden ist.
[0066] Dabei kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß mindestens ein Kupplungsverschluß
mit einem, insbesondere im Randbereich, flexiblen schlauchförmigen Formkörper, insbesondere
umweltisoliert, verbindbar oder verbunden ist.
[0067] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ebenfalls durch eine Haltevorrichtung
zum Betätigen von erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüssen und/oder erfindungsgemäßen
Andockeinrichtungen gelöst, umfassend eine erste Aufnahme- und/oder Arretiereinheit
zur, insbesondere bündigen, Aufnahme und/oder Arretierung des ersten Gelenkkörpers
und/oder der ersten Gelenkkappe eines Kupplungsverschlusses oder einer Andockeinrichtung;
eine zweite Aufnahme und/oder Arretiereinheit zur, insbesondere bündigen, Aufnahme
und/oder Arretierung des dem ersten Gelenkkörper gegenüberliegenden zweiten Gelenkkörpers
und/oder der zweiten Gelenkkappe des Kupplungsverschlusses oder der Andockeinrichtung;
und einem Stellmechanismus, der derart eingerichtet ist, um die erste Aufnahme- und/oder
Arretiereinheit und die zweite Aufnahme- und/oder Arretiereinheit unter Öffnen und
Verschließen von Kupplungsverschluß oder Andockeinrichtung aufeinander zu und voneinander
weg zu bewegen.
[0068] Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung verfügt vorzugsweise über mindestens eine Gelenkachse
zur Aufnahme eines ersten und/oder zweiten Lagerelements von erster und/oder zweiter
Verschlußleiste, insbesondere von erstem und/oder zweitem Gelenkkörper. Dabei können
die erste und/oder zweite Aufnahme- und/oder Arretiereinheit einen unteren und/oder
oberen, insbesondere dreh- oder verschiebbaren, Feststellmechanismus aufweisen. Auch
kann der Fahrweg von erster und zweiter Aufnahmeeinheit aufeinander zu und/oder voneinander
weg begrenzt sein. Die Haltevorrichtung kann manuell, halb- wie auch vollautomatisch
betätigt und zum Entriegeln, Verriegeln, Öffnen und Schließen von einem Kupplungsverschluß
oder einer Andockeinrichtung eingesetzt werden. Der Stellmechanismus kann z.B. von
einem Drehgelenk oder von einem Stellantrieb mit oder ohne Drehgelenke Gebrauch machen.
Die Haltevorrichtung kann ebenfalls mindestens einen pneumatisch, hydraulisch oder
elektromotorisch betriebenen, insbesondere halb- oder vollautomatischen, Stellmechanismus
enthalten. Eine z.B. pneumatisch betriebene Haltevorrichtung erhöht nochmals die Zuverlässigkeit
beim Befüllen, Umfüllen oder Entleeren von Schüttgut. Außerdem gelingt mit einer solchen
Vorrichtung das Öffnen und Schließen von erfindungsgemäßen Andockeinrichtungen stets
optimal, unabhängig von deren Größe und/oder elastischen Eigenschaften. Außerdem kann
die Haltevorrichtung über mindestens eine Absaugvorrichtung verfügen, die in Wirkverbindung
mit der ersten und/oder zweiten Haltevorrichtung und/oder der ersten und/oder zweiten
Gelenkkappe und/oder ersten und/oder zweiten Gelenkkörper von erstem und/oder zweiten
Kupplungsverschluß bringbar ist oder steht. Durch Kombination der Haltevorrichtung
mit einer Absaugvorrichtung können z.B. nach Beendigung des Umfüllens und Verschließen
der Andockeinrichtung und bevor die ersten und zweiten Kupplungsverschlüsse der Andockeinrichtung
entkoppelt werden Schüttgutreste, die im Bereich der Gelenkkörper verblieben sind,
abgesaugt werden. Dadurch wird die Gefahr von Restkontaminationen beim Entkoppeln
der Andockvorrichtung nochmals verringert.
[0069] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Erkenntnis zugrunde, daß über die erfindungsgemäße
Ausgestaltung eines Kupplungsverschlusses sowie einer Andockeinrichtung zum Befüllen
bzw. Entleeren von zumindest bereichsweise im wesentlichen flexiblen Behältnissen
ein wirkungsvolles kontaminationsfreies Be- bzw. Umfüllen von Schüttgut und/oder Fluiden
gewährleistet ist. Ferner verfügen die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse und
Andockeinrichtungen über einen effektiven konstruktiven Aufbau mit einer sehr geringen
Anzahl an Einzelbauteilen und bieten ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit
auch im Dauerbetrieb sowie bei anhaltender Beanspruchung. Technische Mängel und Verschleißerscheinungen
auch bei Dauerbelastung können so gut wie ausgeschlossen werden können. Von besonderem
Vorteil ist weiterhin, daß die die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse und Andockeinrichtungen
für längere Zeitspannen in einem geöffneten Zustand gehalten werden können, ohne daß
dieses den anschließenden Schließvorgang und ein zuverlässiges, dichtes Anliegen der
Innenseiten der Wangenkörper beeinträchtigt. Außerdem sind die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse
und Andockeinrichtungen kostengünstig zu fertigen. In einer sehr vorteilhaften Ausführungsform
kann ein Kupplungsverschluß sogar zwei identische erste und zweite Verschlußleisten
umfassen. In gleicher Weise ist es jetzt möglich, eine Andockeinrichtung umfassend
vier identische Verschlußleisten zur Verfügung zu stellen, was Herstellung wie Handhabung
nochmals wesentlich erleichtert. Verlorengegangene Einzelteile können dadurch unproblematisch
ersetzt werden. Zudem kann der volle Querschnitt der Durchlaßöffnung eines erfindungsgemäßen
Kupplungsverschlusses oder einer Andockeinrichtung genutzt werden, wohingegen nach
der bekannten Doppelkappentechnik die Doppelkappeneinsätze den Querschnitt verringern.
[0070] Schließlich ist auch von Vorteil, daß der gesamte Kupplungsverschluß, inklusive biege-
oder streckelastisches Element, sich aus Kunststoffmaterialien fertigen läßt und damit
einer unproblematischen Entsorgung zugänglich ist.
[0071] Die erfindungsgemäßen Andockeinrichtungen sowie Kupplungsverschlüsse eignen sich
zum insbesondere umweltisolierten Befüllen von flexiblen Behältnissen direkt aus Befüll-
oder Produktionsanlagen. Auch lassen sich diese Andockeinrichtungen und Kupplungsverschlüsse
problemlos und zuverlässig einsetzen, um z.B. Säcke, Produktionsanlagen, Formulierungsanlagen,
Extruder sowie Spritzgieß- und Blasformmaschinen kontaminationsfrei befüllen bzw.
entleeren zu können. Insbesondere wenn es gilt sicherzustellen, daß ausschließlich
die für die Produktion vorgesehenen Materialien verwendet werden, z.B. bei der Einbringung
von Eduktmaterial bei der Synthese pharmazeutischer Produkte oder von pharmazeutischen
Zwischen- oder Endprodukten, auch formulierten Produkten, hat sich die erfindungsgemäße
Andockeinrichtung bzw. haben sich die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse als äußerst
vorteilhaft erwiesen. Auch lassen sich beispielsweise hochreine Kunststoffe auf zuverlässige
Weise dadurch erhalten, daß Granulat über die erfindungsgemäße Andockeinrichtung direkt
in eine Kunststoffverarbeitungsanlage, z.B. einen Extruder eingefüllt wird, wobei
in einer bevorzugten Ausgestaltung die Kupplungsverschlüsse, Andockeinrichtungen und/oder
Behälter aus dem gleichen Material gefertigt sein können wie die umzufüllende Substanz.
[0072] Mit der erfindungsgemäßen Andockeinrichtung lassen sich Befüll- bzw. Entleerstationen
bei Produktionsanlagen wesentlich einfacher und kostengünstiger gestalten, ohne daß
irgendwelche Einbußen im Hinblick auf kontaminationsfreies Arbeiten in Kauf genommen
werden müssen. Die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse und Andockeinrichtungen
stellen sowohl sicher, daß die Umwelt nicht mit Schüttgutresten belastet wird, als
auch daß das zu transferierende Schüttgut nicht durch Stoffe und Partikel aus der
Umwelt kontaminiert wird. Ebenfalls überraschend wurde in diesem Zusammenhang gefunden,
daß sich durch Anspassung des für die erfindungsgemäßen Andockeinrichtungen und Kupplungsverschlüsse
verwendeten Materials bzw. Beschichtungsmaterials an das umzufüllende Schüttgutmaterial
Restkontaminationen vollständig vermeiden lassen. In diesen Fällen führt selbst der
beim Umfüllen bei den Kupplungsverschlüssen auftretende Abrieb nicht zu einer Kontamination
des Schüttguts, z.B. im Fall von Polymergranulat. Die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse
bzw. Andockeinrichtungen tragen damit sowohl zum Umwelt- wie auch Produktschutz bei.
[0073] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüssen und Andockeinrichtungen
anhand schematischer Zeichnungen im Einzelnen erläutert werden. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Verschlußleiste in perspektivischer Seitenansicht;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kupplungsverschlusses;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht zweier erfindungsgemäßer Kupplungsverschlüsse vor dem
Andocken unter Ausbildung eines erfindungsgemäßen Kupplungsverschlusses;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung enthaltend
eine erfindungsgemäße Andockeinrichtung im geöffneten Zustand;
- Figur 5a
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Behältnis zur Feindosierung von pulverförmigem
Schüttgut;
- Figur 5b
- eine Draufsicht auf eine Zwischenfertigungsstufe des Dosierbehältnisses gemäß Figur
5a; und
- Figur 6
- eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters.
[0074] In Figur 1 ist eine erste Verschlußleiste 2 eines erfindungsgemäßen Kupplungsverschlusses
1 in schematischer Seitendraufsicht gezeigt. Die erste Verschlußleiste 2 verfügt über
einen länglich ausgeformten Wangenkörper 6 und ein erstes Lagerelement 18 an dem ersten
Ende des Wangenkörpers 6 sowie ein zweites Lagerelement 20 an dem dem ersten Ende
gegenüberliegenden zweiten Ende des Wangenkörpers 6. Der Wangenkörper 6 umfaßt eine
Außenwand 14 sowie eine Innenwand 10. Der Wangenkörper 6 umfaßt ferner eine Ober-
bzw. Vorderkante 13 sowie gegenüberliegend eine Unter- bzw. Hinterkante (nicht abgebildet).
Auf der Innenwand 10 des Wangenkörpers 6 können zwei zusätzliche Ausbuchtungsstege
entlang der Längsausrichtung des Wangenkörpers 6 aufgesetzt bzw. integraler Bestandteil
desselben sein (nicht abgebildet). Diese Ausbuchtungsstege sind Bestandteil einer
besonders bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsverschlusses.
Selbstverständlich umfaßt der erfindungsgemäße Kupplungsverschluß 1 auch solche Ausgestaltungen,
bei denen Ausbuchtungsstege nicht vorliegen. Der Wangenkörper 6 läßt sich des weiteren
unterteilen in ein Außensegment 21 aus einem z.B. nur mäßig elastischen, beispielsweise
thermoplastischen Material und einen Innensegment 23 aus einem elastischen Material.
Derartige Materialkombinationen lassen sich beispielsweise mittels Koextrusion oder
Mehrkomponentenspritzguß in einem Arbeitsgang erhalten und sind auch als sogenannte
2K-Bauteile bekannt. Das erste Lagerelement 18 ist im Bereich des ersten Endes 44
des Wangenkörpers 6 mit einem Ansatz 26 auf der Außenseite 14 des Wangenkörpers 6
angebracht. In entsprechender Weise ist das zweite Lagerelement 20 am zweiten Ende
66 des Wangenkörpers 6 mit einem Ansatz 28 ausgeführt. Die ersten und zweiten Lagerelemente
18 und 20 sind in Schnittansicht im wesentlichen an die Form von Kreisringen angelehnt,
d.h. die Stege oder Stegarme sind nicht zu einem vollständigen Kreis geschlossen.
Das erste Lagerelement 18 umfaßt gemäß Fig. 1 zwei beabstandete Stegarme 34 und 36.
Der Abstand zwischen diesen Stegarmen ist derart gewählt, daß ein Stegarm 38' einer
zweiten Verschlußleiste 4 darin aufgenommen werden kann (nicht abgebildet). Die Stegarme
34 und 36 bzw. das erste Lagerelement 18 umschließen zumindest teilweise einen Raum
48, in den das erste Ende 44 des Wangenkörpers 6 hineinragt. Vorzugsweise ist dieses
erste Ende 44 in etwa im Mittelpunkt der durch die kreisringförmig ausgestalteten
Stegarme 34 bzw. 36 angedeuteten Innenraum 48 lokalisiert. Bevorzugt sind sowohl die
Außen- wie auch die Innenflächen der Stegarme 34 und 36 als Zylindersegmente ausgeführt.
Das zweite Lagerelement 20 umfaßt einen Ansatz 28, der durch den Stegarm 38 fortgesetzt
wird. Auch das zweite Ende 66 des Wangenkörpers 6 ist vorzugsweise in etwa im Mittelpunkt
des durch den Stegarm 38 angedeuteten Innenraums 50 plaziert.
[0075] Auf der Außenseite 14 des Wangenkörpers 6 liegt ein biegeelastisches Element 200
in Form einer Leiste an, die sich zwischen dem ersten und zweiten Lagerelement 18
und 20 erstreckt. Das zweite Ende 204 der Leiste 200 verfügt über zwei Vorsprünge
206, 208, die in entsprechende Auslassungen 212 und 214 (nicht abgebildet) eingeführt
vorliegen. Die Auslassungen 212 und 214 bilden die erste Halterung 210 (nicht abgebildet),
die im vorliegenden Fall Bestandteil des Lagerelements 20 ist. An dem ersten Ende
202 der Leiste 200 liegt ein Vorsprung 216 vor, der in eine entsprechende Auslassung
218 eingeführt vorliegt. Die Auslassung 218 bildet in entsprechender Weise die zweite
Halterung 220 und ist Bestandteil des ersten Lagerelements 18. Das biegeelastische
Element 200 aus z.B. Glasfaserverbundmaterial liegt bevorzugt im Grundzustand gebogen
vor. Sobald es in den Halterungen 210 und 220 gehalten wird, erfährt demgemäß die
Außenseite 14 eine Kraft, so daß im erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß die Innenseiten
der beiden Verschlußleisten aneinander gedrückt werden. Die Länge der biegeelastischen
Leiste 200 ist so bemessen, daß die Leiste im eingebauten Zustand sich im wesentlichen
über die gesamte Länge zwischen dem ersten und zweiten Lagerelement erstreckt. Die
Vorsprünge 206, 208 und 216 sind derart bemessen, daß, selbst wenn die Verschlußleiste
stark nach außen gewölbt ist, d.h. im geöffneten Zustand des Kupplungsverschlusses,
die Vorsprünge noch stets in den Halterungen 210 und 220 verbleiben.
[0076] Der erfindungsgemäße Kupplungsverschluß 1 kann, wie in Figur 2 gezeigt, dadurch erhalten
werden, daß eine erste Verschlußleiste 2 mit einer zweiten Verschlußleiste 4, die
im wesentlichen mit der Verschlußleiste 2 identisch sein kann, entlang der Innenseiten
ihrer Wangenkörper 6 und 8 aneinander gelegt werden. Dabei kommt das erste Ende 44
des Wangenkörpers 6 der ersten Verschlußleiste 2 mit dem zweiten Ende des Wangenkörpers
der zweiten Verschlußleiste 4 sowie das zweite Ende des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
2 mit dem ersten Ende des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste 4 zur Anlage,
und der Stegarm 38 der ersten Verschlußleiste 2, verdeckt durch die Gelenkkappe 56,
greift in ein erstes Lagerelement 22 der zweiten Verschlußleiste 4, enthaltend beabstandete
Stegarme 34' und 36', verdeckt durch die Gelenkkappe 56, und ein Stegarm 38' der zweiten
Verschlußleiste 4 greift, verdeckt durch die Gelenkkappe 56', in das erste Lagerelement
18, enthaltend die Stegarme 34 und 36, verdeckt durch die Gelenkkappe 56', unter Ausbildung
von Gelenkkörpern 25 und 25' ein. Hierbei gelangen die Innenwände 10 und 12 der Wangenkörper
6 und 8 der ersten und zweiten Verschlußleisten 2 und 4 zur Anlage. Ordnet man die
ineinandergreifenden ersten und zweiten Lagerelemente 18, 20, 22, 24 von erster und
zweiter Verschlußleiste 2, 4 jeweils bündig unter Ausbildung erster und zweiter Gelenkkörper
25, 25' übereinander an, führt dieses aufgrund der elastischen Eigenschaften der Wangenkörper
6 und 8 und der abgerundeten Ausgestaltung der Innenwände 10 und 12 zu einer leicht
gerundeten Außenwölbung der Außenwände 14, 16 der Wangenkörper 6 und 8 im zusammengebauten
Kupplungsverschluß 1. Auf der Außenseite der Verschlußleiste 2 erkennt man wiederum
die in den Halterungen 210 und 220 vorliegende biegeelastische Leiste 200.
[0077] Die biegelastische Leiste 200 schmiegt sich eng an die Außenseite der Verschlußleiste
2 an. Die Vorsätze 206 und 208 greifen in die Auslassungen 212 und 214 des Lagerelements
20 ein. In entsprechender Weise liegt der Vorsprung 216 in der Auslassung 218 der
Halterung 220 vor. Werden nun die Gelenkkörper 25 und 25' gegeneinander gedrückt,
verbiegen sich die Wangenkörper der ersten und zweiten Verschlußleiste 2 und 4 nach
außen. Dieser Bewegung wirkt das biegelastische Element 200 entgegen. Indem die Vorsprünge
in den Auslassungen wenig Spiel haben, kann bei Auslenkung der Wangenkörper nach außen
die diese Auslenkung entgegenwirkende Biegesteifigkeit der Leiste 200 unmittelbar
auf die Außenseiten der Wangenkörper einwirken.
[0078] Figur 3 zeigt zwei erfindungsgemäße Kupplungsverschlüsse 1 und 1' in seitlicher Ansicht.
Die ersten und zweiten Lagerelemente von erster und zweiter Verschlußleiste sind jeweils
von erster und zweiter Gelenkkappenhälfte 60 und 70 unter Ausbildung der Gelenkkappe
56 umgeben. Die Innenwände 10 und 12 der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste
sind im Grundzustand gegeneinander gepreßt, so daß der Beutel 90 vollständig verschlossen
vorliegt. Hierzu tragen zum einen die im Grundzustand gewölbten Innenwände der Wangenkörper
6 und 8 bei, die bei Fixierung benachbarter Lagerelemente in den Gelenkkappen 56,
56' an den beiden Enden der Verschlußleisten unter Ausbildung eines im wesentlichen
geradlinigen Verschlußschlitzes zur gegenseitigen Anlage gelangen. In der abgebildeten
Ausführungsform sind die Randbereiche des flexiblen Beutels 90 im Bereich der Innenwände
10 bzw. 12 der Wangenkörper 6 und 8 befestigt, wobei es sich als besonders vorteilhaft
herausgestellt hat, diese Befestigung bis jeweils an die gegenüberliegenden ersten
und zweiten Enden der Wangenkörper zu erstrecken, so daß der Punkt, an dem der Beutelrand
seine Richtung umkehrt, im wesentlichen mit dem Drehpunkt der Wangenkörper beim Öffnen
und Schließen der Verschlußleisten übereinstimmt. Auf diese Weise wird der Beutel
beim Öffnen und Schließen des Kupplungsverschlusses nicht oder am wenigstens beansprucht,
wodurch Materialermüdung oder Risse, die zur Kontamination der Umgebung führen könnten,
vermieden werden. Der Rand des flexiblen Beutels 90 wird vorzugsweise im Bereich der
Unterkanten der Wangenkörper 6 und 8, d.h. in dem Übergangsbereich von Innenwandung
zur Außenwandung, angebracht. Dieses kann beispielsweise mittels Verklebung geschehen.
Diese Art der Anbringung hat den Vorteil, daß die Beutelwandung an dem Außenrand der
Innenwandung oder am Ausbuchtungsstegen anliegt, jedoch. Denn indem Klebematerial
in den gesamten übrigen Innenwandbereichen nicht zur Anwendung kommt, bleiben die
elastischen Eigenschaften der Innenwandung dauerhaft erhalten. Demgemäß ist über die
in die erfindungsgemäßen Kupplungsverschlüsse 1 und 1' aneinander zu Anlage gelangten
Innenwände bzw. Ausbuchtungsstege derselben ein sicheres Verschließen gewährleistet.
Wie insbesondere dem Kupplungsverschluß 1' in Figur 3 zu entnehmen ist, wird durch
den Öffnungswinkel 58 der Gelenkkappe 56' der Bewegungsspielraum von erster und zweiter
Verschlußleiste vorgegeben. Werden die sich gegenüberliegenden Gelenkkappen eines
Kupplungsverschlusses gegeneinander gedrückt, bewegen sich die ersten und zweiten
Verschlußleisten unter Öffnung des Beutels voneinander weg. Um eine Überstrapazierung
des Kupplungsverschlusses von vorneherein zu vermeiden, wird über den Öffnungswinkel
58 der Gelenkkappen 56 und 56' die maximale Spreizung der Verschlußleisten definiert.
Denn, sobald die Außenseiten der ersten und zweiten Verschlußleisten eines Kupplungsverschlusses
an die den Öffnungswinkel 58 definierenden Ränder der Gelenkkappe anstoßen, ist ein
weitergehendes Öffnen nicht mehr zerstörungsfrei möglich. Zur Begrenzung des Öffnungswinkels
können ebenfalls ein System aus Arretierstift und Arretieröffnung sowie ein System
aus Einbuchtung und Arretierbolzen beitragen.
[0079] In gleicher Weise wie beim Kupplungsverschluß 1 ein flexibler Beutel 90 befestigt
ist, läßt sich beispielsweise auch ein weiterer flexibler Beutel oder ein flexibler
Umfüllschlauch 94 an dem Kupplungsverschluß 1' anbringen. Die Kupplungsverschlüsse
1 und 1' sind im wesentlichen identisch dimensioniert und bilden im aneinander gekoppelten
Zustand eine erfindungsgemäße Andockeinrichtung 96 aus. Ein umweltisoliertes Andocken
läßt sich dabei in einer bevorzugten Ausführungsform dadurch erreichen, daß entlang
der Oberkantenverläufe 98a und 98b bzw. an den Oberseiten 13, 15 der Wangenkörper
6, 8 von erster und zweiter Verschlußleiste 2 und 4 des zweiten Kupplungsverschlusses
1' Nuten 92a, 92b angebracht oder eingearbeitet sind, die, vorzugsweise paßgenau,
in entsprechende in den Unterseiten der Wangenkörper 6, 8 der ersten und zweiten Verschlußleiste
2 und 4 des Kupplungsverschlusses 1 vorliegende Federelemente 114a, 114b einführbar
sind. Auf den Außenseiten der Wangenkörper liegen, wie bereits in den Figuren 1 und
2 beschrieben, biegelastische Leisten bewegbar in den Halterungen der Lagerelemente
vor.
[0080] Figur 4 zeigt eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 100 mit einer ersten Aufnahmeeinheit
102 und einer zweiten Aufnahmeeinheit 104 sowie Hebelarmen 106 und 108. Die Aufnahmeeinheiten
102 und 104 sind derart gestaltet, daß sie die Gelenkkappen 56, 56` der Kupplungsverschlüsse
1 und 1' zumindest teilweise bündig aufnehmen können. Bevorzugt verhalten sich zumindest
Abschnitte von Aufnahmeeinheit und Gelenkkappe wie Negativ- und Positivpaßformen.
Das Kupplungsverschluß 1' befindet sich bereits in die Haltevorrichtung 100 eingeführt,
wobei der Umfüllschlauch 94 mit einem Behältnis 116 verbunden ist, das befüllt werden
soll. Das Kupplungsverschluß 1 verfügt, wie bereits zu Figur 3 geschildert, auf der
Oberseite der Verschlußleisten bzw. Wangenkörper über Federelemente 114a und 114b
(nicht abgebildet). Entsprechend weist das Kupplungsverschluß 1 auf den Unterseiten
der Verschlußleisten bzw. Wangenkörper Nuten 92a und 92b (nicht abgebildet) zur Aufnahme
der Federelemente des Kupplungsverschlusses 1' auf. Das Kupplungsverschluß 1' wird
auf seiner Unterseite über Bodenplatten 110 in den Aufnahmeeinheiten 102 und 104 gehalten.
Nach Einführung des Kupplungsverschlusses 1 in die Haltevorrichtung 100 können, wie
in Figur 4 dargestellt, die oberen Halteplatten 112 über den Oberseiten der Gelenkkappen
56 bzw. 56' des Kupplungsverschlusses 1 geführt und, z.B. mittels Schrauben, befestigt
werden. Vorteilhafterweise sind die Aufnahmeeinheiten 102 und 104 derart dimensioniert,
daß durch Befestigen bzw. Aufschrauben der oberen Halteplatte 112 die Federn 114a,
114b und Nuten 92a, 92b jeweils bis zum Anschlag ineinander gefahren werden. Auf diese
Weise wird eine absolut umweltisolierte Andockeinrichtung 96 erhalten, mit der jedwede
Schüttgüter, wie in Figur 4 dargestellt, in feststehende oder transportable Behältnisse
116 überführbar sind. Dazu werden die Hebelarme 106 und 108 in der Weise betätigt,
daß die erste und zweite Aufnahmeeinheiten 102 und 104 aufeinander zu bewegt werden.
Hierdurch bewegen sich die ersten und zweiten Verschlußleisten von erstem und zweitem
Kupplungsverschluß 1 und 1' einheitlich voneinander weg unter Öffnung sowohl des flexiblen
Beutels 90 als auch des flexiblen Umfüllschlauches 94. Auf den Außenseiten der Wangenkörper
der Verschlußleisten liegen wiederum biegelastische Leisten 200 und 200' vor, die
mit ihren gegenüberliegenden Enden in Halterungen, die Bestandteil der Lagerelemente
sind, gehalten werden. Indem man beispielsweise den flexiblen Beutel 90 wie auch den
flexiblen Umfüllschlauch 94 jeweils bis an den äußeren Rand der Wangenkörper bzw.
Verschlußleisten heranführt, stoßen diese Ränder beim Ankoppeln der Kupplungsverschlüsse
zu einer Andockeinrichtung aneinander, so daß beim Umfüllen von Schüttgut kein einziges
Bauteil der erfindungsgemäßen Andockeinrichtung mit diesem Schüttgut in Kontakt kommt.
Nach Entfernen der Beutel und Anbringung neuer Beutel kann die erfindungsgemäße Andockeinrichtung
kontaminationsfrei weiter verwendet werden, ohne daß es zusätzlicher Reinigunsschritte
bedarf. Die Entnahme der erfindungsgemäßen Andockeinrichtung aus der Haltevorrichtung
100 gestaltet sich ebenso einfach wie deren Installation. Nach Entfernen der oberen
Halteplatte 112 lassen sich die Kupplungsverschlüsse 1 und 1' ohne weiteres voneinander
trennen, und zwar im jeweils verschlossenen Zustand, so daß auch nach erfolgter Be-
bzw. Umfüllung eine Kontamination der Umwelt wie auch auch der umgefüllten Produkte
nicht zu befürchten ist.
[0081] Figur 5a zeigt ein erfindungsgemäßes Behältnis 300 zur Feindosierung von insbesondere
pulver- oder granulatförmigem Schüttgut. Dieser flexible Behälter 300 umfaßt einen
Behälterkörper 302 und einen sich zum Auslaß hin verjüngenden Abschnitt 304. Auf diesen
Abschnitt 304 folgt, unterbrochen durch den zweiten Kupplungsverschluß 312 des Fördermittels
310, an dessen Öffnungsende 306 umweltdicht ein erfindungsgemäßer erster Kupplungsverschluß
308 angebracht ist. An den Behälterkörper 302 schließt sich somit ein schlauchähnliches
Fördermittel 310 an, das regelmäßig schmaler ausgeführt ist als der Beutelkörper 302.
Der Beutelkörper kann z.B. bei einer solchen Ausgestaltung zur feindosierten Entleerung
kopfüber auf Dosierbacken 314 aufgelegt werden, durch die das Fördermittel 310 hindurchragt.
Im Übergang zwischen dem sich verjüngenden Behälterkörper 302 und dem Fördermittel
310 ist eine erfindungsgemäße zweite Kupplungsvorrichtung 312 angebracht zur Feindosierung
des umzufüllenden Schüttguts. Dieser Kupplungsverschluß kann in einer Ausführungsform
einfach von außen auf das Fördemittel 310 aufgesetzt bzw. aufgezogen werden, so daß
es selbiges umschließt. Bevorzugt werden die Verschlußleisten bzw. die Wangenkörper
dieses zweiten Kupplungsverschlusses 312 mit der Außenwandung des Fördermittels haftend
verbunden, z.B. wenn Fördermittel 310 und Behälterkörper 302 einstückig vorliegen.
Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, Behälterkörper 302 und Fördermittel 310
als separate Komponenten mit dem zweiten Kupplungsverschluß 312 zu verbinden. In diesem
Fall ist der Öffnungsrand 310 des Behälterkörpers 302 vorzugsweise mit dem oberen
Abschnitt der Verschlußleisten, insbesondere der Innenseiten der Wangenkörper, und
die erste Öffnung 318 des Fördermittels 310, insbesondere umlaufend, mit dem unteren
Bereich der Verschlußleisten des zweiten Kupplungsverschlusses 312, insbesondere der
Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleisten, insbesondere
umweltdicht, verbunden. Bei dieser Art der Ausgestaltung können Abschnitte der Innenseiten
sich gegenüberliegender Wangenkörper des zweiten Kupplungsverschlusses 312 unmittelbar
in Kontakt miteinander treten. Es hat sich herausgestellt, daß wenn ein solcher direkter
Kontakt der Innenseiten der elastischen Wangenkörper des zweiten Kupplungsverschlusses
312 zugelassen wird, eine besonders wirkungsvolle Feindosierung auch sehr feinteiliger
Schüttgüter gelingt.
[0082] Figur 5b zeigt eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines einstückigen Behälters
300 in einem Zwischenfertigungsschritt. Im Übergang von Behälterkörper 302 und Fördermittel
310 sind auf der Vorder- und der Rückseite des Behälters jeweils Aussparungen 320
und 322 vorgesehen, die jeweils kleiner dimensioniert sind als die Wangenkörper von
erster und zweiter Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses 312. Im allgemeinen
reicht es aus, in den Randbereichen von Fördermittel 310 bzw. Behälterkörper 302 sehr
schmale Randstreifen 324 und 326 stehen zu lassen. In dem durch gestrichelte Linien
angedeuteten Bereich kommen dann die Wangenkörper des Kupplungsverschlusses zur Anlage
bzw. werden mit dem die Aussparung umlaufenden Rand 328 umweltdicht verbunden.
[0083] Nachfolgend wird die Funktionsweise des Dosierbehälters 300 im Detail beschrieben.
Das zu befüllende Gebinde (nicht dargestellt) verfügt selber wiederum über einen erfindungsgemäßen
Kupplungsverschluß, der unter Ausbildung einer erfindungsgemäßen umweltdichten Andockeinrichtung
mit dem ersten Kupplungsverschluß 308 des Behälters 300 koppelbar ist. Dieser Andockvorgang
wird vorzugsweise vorgenommen, nachdem der kontrolliert zu entleerende Behälter 300
in eine geeignete Entleerposition gebracht worden ist, beispielsweise mit Hilfe geeigneter
Dosierbacken 314. Solange der erste Kupplungsverschluß 308 des Behälters 300 noch
keine umweltdichte Andockeinrichtung mit dem Kupplungsverschluß des zu befüllenden
Gebindes ausgebildet hat, verbleibt der zweite Kupplungsverschluß 312 vorzugsweise
verschlossen, d.h. die Innenseiten der Wangenkörper von erster und zweite Verschlußleiste
liegen unmittelbar oder mittelbar, d.h. über die Beutelwände getrennt, dichtend aneinander
an. Als besonders vorteilhaft hat sich hierbei erwiesen, wenn die innenliegenden elastischen
Segmente des Wangenkörpers, insbesondere an ihren sich gegenüberliegenden Längsseiten,
über das äußere thermoplastische Segment des Wangenkörpers hinausragen. Durch Druckbeaufschlagung
wird die ausgebildete Andockeinrichtung geöffnet, so daß das Gebinde zur Befüllung
zur Verfügung steht. Anschließend wird der zweite Kupplungsverschluß 312 ebenfalls
mit Druck beaufschlagt, vorzugsweise durch eine pneumatische sowie insbesondere elektrische
Antriebsvorrichtung, so daß Schüttgut aus dem Behälterkörper 302 schwerkraftgetrieben
in das zu befüllende Gebinde gelangen kann. Der Befüllvorgang kann selbstverständlich
durch geeignete Vorrichtungen, wie Vibratoren oder Aktivatoren, unterstützt werden.
In Abhängigkeit von der Kraftbeaufschlagung, d.h. der effektiven Durchgangsfläche,
die durch die beabstandeten Wangenkörper aufgespannt wird, kann die Befüllgeschwindigkeit
variiert werden. Zumeist reicht bereits ein Spalt von nur 1 bis 2 mm aus, um eine
Feindosierung vorzunehmen. Die Genauigkeit beim Dosiervorgang kann, insbesondere bei
sehr feinteiligen Schüttgütern, durch Mitverwendung eines Vibrators nochmals erhöht
werden.
[0084] Figur 6 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dosierbehältnisses
400, umfassend einen Behälterkörper 402 und ein Fördermittel 410. Am ersten Öffnungsende
406 des Fördermittels liegt wiederum ein erfindungsgemäßer Kupplungsverschluß 408
vor. Anstelle, wie in Figur 5a gezeigt, einen zweiten erfindungsgemäßen Kupplungsverschluß
zur Feindosierung von insbesondere pulverförmigem Schüttgut einzusetzen, wird bei
der Ausführungsform gemäß Figur 6 auf eine Dosiervorrichtung 412 mit mindestens einem
sich unter seitlichem Druck öffnenden und sich variabel erweiternden Auslaß 414 in
Form eines Schlitzes zurückgegriffen. Diese Dosiervorrichung 412 ist in dem Fördermittel
410 bzw. im Übergang von Behälterkörper 402 und Fördermittel 410 innenliegend angebracht.
Indem man diese Dosiervorrichtung 412 vollumfänglich umweltdicht mit dem Fördermittel
410 bzw. dessen Innenwandung verbindet (in Fig. 6 ist aus Gründen der Veranschaulichung
zwar eine vollumfängliche, jedoch keine vollflächige Anbindung zwischen der Innenwandung
des Fördermittels und der Außenseite der Dosiervorrichtung wiedergegeben), beispielsweise
mit einem Haftmittel oder mittels Verschweißung, wird sichergestellt, daß Schüttgut
nur über den Auslaß 414 dieser Dosiervorrichtung 412 durch das Fördermittel 410 in
Richtung des ersten Kupplungsverschlusses 408 gelangen kann. Als besonders vorteilhaft
hat es sich herausgestellt, wenn die Dosiervorrichtung 412 nicht nur eine den Durchgang
des Fördermittels 410 abtrennende biegeleastische Scheibe 416, sondern ebenfalls sich
von dieser Scheibe wegerstreckende, insbesondere in Richtung des Behälterkörpers 402,
Wandelemente 418 aufweist, die mit der Innenwandung des Fördermittels 410 verbunden
werden können. Diese vorzugsweise umlaufende Wandung 418 bildet dann zusammen mit
der im wesentlichen scheibenförmigen Abtrennung 416 eine Art Vorratsraum aus. Selbstverständlich
ist es ebenfalls möglich, daß diese Wandung sich von der biegelastischen Scheibe 416
in Richtung auf das erste Öffnungsende 406 des Fördermittels 410 erstreckt oder sowohl
in Richtung des Öffnungsendes 406 als auch in Richtung des Behälterkörpers 402.
[0085] Die in der voranstehenden Beschreibung, den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
Bezugszeichenliste
[0086]
- 1, 1'
- Kupplungsverschluß
- 2
- erste Verschlußleiste
- 4
- zweite Verschlußleiste
- 6
- Wangenkörper der ersten Verschlußleiste
- 8
- Wangenkörper der zweiten Verschlußleiste
- 10
- Innenseite des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 12
- Innenseite des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste
- 13
- Oberseite des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 14
- Außenseite des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 15
- Oberkante des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 16
- Außenseite des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste
- 17
- Unterseite des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 18
- erstes Lagerelement der ersten Verschlußleiste
- 19
- Unterkante des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste
- 20
- zweites Lagerelement der ersten Verschlußleiste
- 21
- Außensegment der Verschlußleiste bzw. des Wangenkörpers
- 22
- erstes Lagerelement der zweiten Verschlußleiste
- 23
- Innensegment der Verschlußleiste bzw. des Wangenkörpers
- 24
- zweites Lagerelement der zweiten Verschlußleiste
- 25
- erster Gelenkkörper
- 25'
- zweiter Gelenkkörper
- 26
- Ansatz des ersten Lagerelements der ersten Verschlußleiste
- 28
- Ansatz des zweiten Lagerelements der ersten Verschlußleiste
- 30
- Ansatz des ersten Lagerelements der zweiten Verschlußleiste
- 32
- Ansatz des zweiten Lagerelements der zweiten Verschlußleiste
- 34
- Stegarm von erstem Lagerelement 18
- 36
- Stegarm von erstem Lagerelement 18
- 38, 38'
- Stegarm von zweitem Lagerelement 20
- 40
- elastische Komponente des Wangenkörpers
- 44
- erstes Ende des Wangenkörpers 6
- 46
- zweites Ende des Wangenkörpers 6
- 48
- erster Innenraum
- 50
- zweiter Innenraum
- 56
- erste Gelenkkappe
- 56'
- zweite Gelenkkappe
- 58
- Öffnungswinkel der Gelenkkappe
- 66
- zweites Ende des Wangenkörpers 6
- 68
- Aufnahmeraum der Gelenkkappenhälfte 60
- 90
- Beutel
- 92a, 92b
- Nuten
- 94
- Umfüllschlauch
- 96
- Andockeinrichtung
- 98a, 98b
- Oberkantenverläufe von erster und zweiter Verschlußleiste 2 und 4
- 100
- Haltevorrichtung
- 102
- erste Aufnahmeeinheit
- 104
- zweite Aufnahmeeinheit
- 106
- erster Hebelarm
- 108
- zweiter Hebelarm
- 110
- Bodenplatte
- 112
- obere Halteplatte
- 114a, 114b
- Federelemente
- 116
- Behältnis
- 120
- hervortretender Steg
- 122
- Einbuchtung
- 124
- Einbuchtung
- 126
- Seitenrandbereich
- 128
- Seitenrandbereich
- 130
- pneumatischer Stellantrieb
- 132
- pneumatischer Zylinder
- 134
- pneumatischer Zylinder
- 136
- Kupplung
- 138
- Verriegelungsstift
- 200, 200'
- biegelastisches Element
- 202
- erstes Ende des biegelastischen Elements
- 204
- zweites, gegenüberliegendes Ende des biegelastischen Elements
- 206
- Vorsprung, Zunge des biegelastischen Elements
- 208
- Vorsprung, Zunge des biegelastischen Elements
- 210
- Halterung
- 212
- Auslassung
- 214
- Auslassung
- 216
- Vorsprung, Zunge des biegelastischen Elements
- 218
- Auslassung
- 220
- Halterung
- 300
- Dosierbehälter
- 302
- Behälterkörper
- 304
- sich verjüngender Abschnitt des Behälterkörpers
- 306
- Öffnungsende des Fördermittels
- 308
- erster Kupplungsverschluß
- 310
- Fördermittel
- 312
- zweiter Kupplungsverschluß
- 314
- Dosierbacken
- 316
- Auslaß
- 318
- zweites Öffnungsende
- 320
- Aussparung
- 322
- Aussparung
- 324
- Randstreifen
- 326
- Randstreifen
- 328
- Aussparung umlaufender Rand
- 400
- Dosierbehälter
- 402
- Behälterkörper
- 406
- erstes Öffnungsende
- 408
- Kupplungsverschluß
- 410
- Fördermittel
- 412
- Dosiervorrichtung
- 414
- schlitzförmiger Auslaß
- 416
- biegeelastische Scheibe der Dosiervorrichtung
- 418
- Wandung der Dosiervorrichtung
1. Kupplungsverschluß (1) zum umweltisolierten Umfüllen, Befüllen und/oder Entleeren
von Behältnissen, umfassend
mindestens eine erste Verschlußleiste (2), enthaltend mindestens einen zumindest bereichsweise
elastischen Wangenkörper (6) mit einer Innenseite (10), einer Außenseite (14), einer
Oberseite und/oder -kante (13, 15) und/oder einer Unterseite und/oder - kante (17,
19), mindestens ein erstes Lagerelement (18) an dem ersten Ende des Wangenkörpers
(6), insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen, Außenumfang oder
Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem ersten Innenraum (48) zur Aufnahme
einer Gelenkachse und/oder in Form eines ersten Scharnierelements, und mindestens
ein zweites Lagerelement (20) an dem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende
des Wangenkörpers (6), insbesondere mit einem abgerundeten, insbesondere radialen,
Außenumfang oder Außenumfangsabschnitt und/oder zumindest einem zweiten Innenraum
(50) zur Aufnahme einer Gelenkachse und/oder in Form eines zweiten Scharnierelements;
mindestens eine zweite Verschlußleiste (4), enthaltend mindestens einen zumindest
bereichsweise elastischen Wangenkörper (8) mit einer Innenseite (12), einer Außenseite
(16), einer Oberseite und/oder -kante und/oder einer Unterseite und/oder -kante, mindestens
ein erstes Lagerelement (22) an dem ersten Ende des Wangenkörpers (8), insbesondere
mit einem abgerundeten, insbesondere radialen, Außenumfang oder Außenumfangsabschnitt
und/oder zumindest einem Innenraum zur Aufnahme einer Gelenkachse und/oder in Form
eines ersten Scharnierelements, und mindestens einem zweiten Lagerelement (24) an
dem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden Ende des Wagenkörpers (8), insbesondere
mit einem abgerundeten, insbesondere radialen, Außenumfang oder Außenumfangsabschnitt
und/oder zumindest einem Innenraum zur Aufnahme einer Gelenkachse und/oder in Form
eines ersten Scharnierelements;
wobei die Innenseiten (10, 12) der Wangenkörper (6, 8) von erster und zweiter Verschlußleiste
(2, 4) zumindest abschnittsweise dichtend aneinander anlegbar sind, wobei das erste
Lagerelement (18) der ersten Verschlußleiste (2) mit dem zweiten Lagerelement (24)
der zweiten Verschlußleiste (4) und das zweite Lagerelement (20) der ersten Verschlußleiste
(2) mit dem ersten Lagerelement (22) der zweiten Verschlußleiste (4) jeweils unter
zumindest abschnittsweiser gegenseitiger Anlage der Innenseiten (10, 12) der Wangenkörper
(6, 8) von erster und zweiter Verschlußleiste (2, 4) benachbart anordbar sind unter
Ausbildung von erstem und zweitem Gelenkkörper (25, 25'), insbesondere umfassend gemeinsame
Außenflächenbereiche, insbesondere Zylinderflächenbereiche; und
mindestens ein erstes biege- und/oder streckelastisches Element (200, 200') mit gegenüberliegenden
ersten und zweiten Enden (202, 204), das sich innerhalb dieser ersten und zweiten
Enden mindestens zwischen einer ersten Halterung (210), insbesondere am oder benachbart
zum ersten Ende, des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste und einer zweiten Halterung
(220), insbesondere am oder benachbart zum zweiten Ende, des Wangenkörpers der ersten
Verschlußleiste erstreckt, und/oder
mindestens ein zweites biege- und/oder streckelastisches Element mit gegenüberliegenden
ersten und zweiten Enden, das sich innerhalb dieser ersten und zweiten Enden mindestens
zwischen einer ersten Halterung, insbesondere am oder benachbart zum ersten Ende,
des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste und einer zweiten Halterung, insbesondere
am oder benachbart zum zweiten Ende, des Wangenkörpers der zweiten Verschlußleiste
erstreckt.
2. Kupplungsverschluß (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und/oder zweite Halterung (210, 220) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste
(2, 4)an oder auf der Außenseite (14) des Wangenkörpers (6, 8) von erster bzw. zweiter
Verschlußleiste vorliegt.
3. Kupplungsverschluß (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite Lagerelement (18, 20) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste
die erste bzw. zweite Halterung (210, 220) von erster oder zweiter Verschlußleiste
umfaßt.
4. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das biegeelastische Element (200, 200') ein Bauteil, insbesondere eine Strebe, ein
Stab oder eine Leiste, aus Metall und/oder aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere
einem Kohlen-, Aramid- und/oder Glasfaserverbundwerkstoff, umfaßt.
5. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite Ende (202, 204) des ersten und/oder zweiten biegeelastischen
Elements (200, 200') zumindest partiell bewegbar einsteckbar ist in die erste bzw.
zweite Halterung (210, 220) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4).
6. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite biegeelastische Element (200, 200') im eingebauten Zustand
eine Vorspannung aufweist bzw. aufweisen.
7. Kupplungsverschluß (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite Ende von erstem und/oder zweitem streckelastischen Element
von erster oder zweiter Verschlußleiste mit der ersten bzw. zweiten Halterung von
erster oder zweiter Verschlußleiste verbunden ist.
8. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch
mindestens eine erste Gelenkkappe (56), die unter Ausbildung eines Drehlagers zumindest
teilweise über und/oder um einen ersten Gelenkkörper (25), insbesondere einander benachbarte
erste und zweite Lagerelemente (18, 24) von erster und zweiter Verschlußleiste (2,
4), anordbar ist, und/oder mindestens eine zweite Gelenkkappe (56'), die unter Ausbildung
eines Drehlagers zumindest teilweise über und/oder um einen zweiten Gelenkkörper (25'),
insbesondere einander benachbarte zweite und erste Lagerelemente (20, 22) von erster
bzw. zweiter Verschlußleiste (2, 4) anordbar ist; und/oder
mindestens eine erste Gelenkachse zur Aufnahme in den ersten Innenraum (48) zur drehbaren
Lagerung des ersten Gelenkkörpers (25), insbesondere von erstem und zweitem Lagerelement
(18, 24) von erster bzw. zweiter Verschlußleiste (2, 4), und/oder mindestens eine
zweite Gelenkachse zur Aufnahme in den zweiten Innenraum (50) zur drehbaren Lagerung
des zweiten Gelenkkörpers (25'), insbesondere von zweitem und erstem Lagerelement
(20, 22) von erster und zweiter Verschlußleiste (2, 4).
9. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Scharnierelement der ersten Verschlußleiste und das zweite Scharnierelement
der zweiten Verschlußleiste ein erstes Scharnier, insbesondere Filmscharnier, und/oder
daß das zweite Scharnierelemente der ersten Verschlußleiste und das erste Scharnierelement
der zweiten Verschlußleiste ein zweites Scharnier, insbesondere Filmscharnier, ausbilden.
10. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite Lagerelement (18, 20, 22, 24) der ersten und/oder zweiten
Verschlußleiste (2, 4) zumindest teilweise die Form eines Kreisrings (34, 36, 38)
nachbildet bzw. nachbilden, insbesondere Stegarme darstellen.
11. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste und/oder zweite Lagerelement (18, 20, 22, 24) von erster und/oder zweiter
Verschlußleiste (2, 4) an der Außenseite (14, 16) von dem ersten und/oder zweiten
Ende des Wangenkörpers (6, 8) der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste (2, 4) angebracht
oder anbringbar ist bzw. sind.
12. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das, insbesondere kreisringförmige, erste und/oder zweite Lagerelement (18, 20, 22,
24) sich nicht bis zur Innenseite (10, 12) des Wangenkörpers (6, 8) von erster oder
zweiter Verschlußleiste (2, 4) erstreckt bzw. erstrecken, insbesondere einen Zentriwinkel
im Bereich von 90° bis 240° aufweist bzw. aufweisen.
13. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und/oder zweite Gelenkkappe (56, 56') Innenabmessungen aufweist bzw. aufweisen,
die den Außenabmessungen von benachbarten ersten und/oder zweiten Lagerelementen (18,
24; 20, 22) im wesentlichen entsprechen, so daß bei aneinander angelegten Innenseiten
(10, 12) der Wangenkörper (6, 8) von erster und zweiter Verschlußleiste (2, 4) die
erste Gelenkkappe (56) das erste und zweite Lagerelement (18, 24) von erster bzw.
zweiter Verschlußleiste (2, 4) und die zweite Gelenkkappe (56') das zweite und erste
Lagerelement (20, 22) von erster bzw. zweiter Verschlußleiste (2, 4) unter Ausbildung
eines Drehlagers zumindest teilweise bündig einschließt.
14. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und/oder zweite Gelenkkappe (56, 56') einen Gelenkkappendeckel (66) mit
einer Gelenkachse, insbesondere in Form eines Hohlzylindersegments, umfaßt, die in
den aus erstem und zweitem Lagerelement (18, 24) von erster und zweiter Verschlußleiste
(2, 4) gebildeten ersten Innenraum (48) bzw. den aus zweitem und erstem Lagerelement
(20, 22) von erster und zweiter Verschlußleiste (2, 4) gebildeten zweiten Innenraum
(50) einführbar ist bzw. sind.
15. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gelenkkappe (56) eine erste und eine zweite Gelenkkappenhälfte (60, 70) umfaßt.
16. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Ende (44), insbesondere der Innenseite (10), des Wangenkörpers (6) des ersten
Verschlußelements (2) und/oder das zweite Ende, insbesondere der Innenseite (12),
des Wangenkörpers (8) des zweiten Verschlußelements (4) in den ersten Innenraum (48)
hineinragt bzw. hineinragen, insbesondere bis in etwa zum Mittelpunkt des Innenraums,
und/oder daß das zweite Ende (46), insbesondere das der Innenseite (10), des Wangenkörpers
(6) der ersten Verschlußleiste (2) und das erste Ende, insbesondere der Innenseite
(12), des Wangenkörpers (8) der zweiten Verschlußleiste (4) in den zweiten Innenraum
(50) hineinragt, insbesondere bis in etwa zum Mittelpunkt des Innenraums.
17. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Lagerelement (18, 22) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4)
zumindest abschnittsweise mindestens einen kreisringförmigen Körper umfaßt und daß
das zweite Lagerelement (20, 24) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4)
mindestens zwei voneinander beabstandete kreisringförmige Körper umfaßt, wobei der
kreisringförmige Körper des ersten Lagerelements (18, 22) zwischen zwei beabstandete
kreisringförmige Körper des zweiten Lagerelements (20, 24), insbesondere bündig, unter
Ausbildung eines ersten Gelenkkörpers 25 einpaßbar ist, und/oder wobei der kreisringförmige
Körper des zweiten Lagerelements (20, 24) zwischen zwei beabstandete kreisringförmige
Körper des ersten Lagerelements (18, 22), insbesondere bündig, unter Ausbildung eines
zweiten Gelenkkörpers 25' einpaßbar ist, jeweils unter Ausbildung eines Innenraums
zur Aufnahme mindestens einer Gelenkachse.
18. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Innenwand (10, 12), bevorzugt beide Innenwände der Wangenkörper (6,
8) von erster und zweiter Verschlußleiste (2, 4), mindestens einen, insbesondere zentralen,
Ausbuchtungssteg (120) und mindestens eine Einbuchtungsrinne (122, 124) zwischen dem
Ausbuchtungssteg (120) und dem oberen Längsrand (126, 128) und mindestens eine Einbuchtungsrinne
(122, 124) zwischen dem Ausbuchtungssteg (120) und dem unteren Längsrand (126, 128)
der Innenwand (10, 12) aufweist.
19. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
ein flexibles Behältnis (90) oder einen flexibler Schlauch (94), das oder der, insbesondere
entlang der Kantenbereiche (98a, 98b) oder Längsränder (126, 128), an der Innenseite
(10, 12), Außenseite (14, 16), Oberkante und/oder Unterkante der Wangenkörper (6,
8) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4), insbesondere entlang der gesamten
Länge der Wangenkörper (6, 8), anbringbar ist oder vorliegt.
20. Kupplungsverschluß (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (90) oder Schlauch (94) die gesamte Innenseite der Wangenkörper (6,
8) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4) bedeckt, insbesondere der Rand
des Behältnisses oder des Schlauches in etwa mit der Kante der Innenseite der Wangenkörper
von erster und/oder zweiter Verschlußleiste korrespondiert und/oder über diesen hinausragt.
21. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und/oder zweite Verschlußleiste (2, 4) oder deren Wangenkörper (6, 8) auf
der längsseitigen Ober- und/oder Unterseite (98a, 98b), insbesondere jeweils umfassend
den Abschnitt zwischen der Innen- (10, 12) und der Außenseite (14, 16) des Wangenkörpers
(6, 8) von erster und/oder zweiter Verschlußleiste (2, 4), mindestens eine Kupplungsvorrichtung,
insbesondere in Form einer Nut (114a, 114b) und/oder Feder (92a, 92b), aufweist bzw.
aufweisen.
22. Kupplungsverschluß (1) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und/oder zweite Verschlußleiste (2, 4) oder deren Wangenkörper (6, 8) auf
der längsseitigen Oberseite (98a) eine Nut (114a, 114b) oder eine Feder (92a, 92b)
und auf der längsseitigen Unterseite (98b) eine Feder (92a, 92b) oder eine Nut (114a,
114b) aufweist bzw. aufweisen.
23. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und die zweite Verschlußleiste (2, 4) im wesentlichen in ihrer Form und/oder
Größe übereinstimmen.
24. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wangenkörper der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste an oder auf der Innenseite,
insbesondere sich über die gesamte Länge der Innenseite erstreckend, mindestens ein
elastomeres oder thermoplastisch-elastomeres Segment aufweist.
25. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenseite des Wangenkörpers von erster und/oder zweiter Verschlußleiste zumindest
bereichsweise ein thermoplastisches Material umfaßt.
26. Kupplungsverschluß (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerelemente und/oder Außenseiten der Wangenkörper von erster und/oder zweiter
Verschlußleiste zumindest abschnittsweise, insbesondere entlang der abgerundeten Außenflächen,
thermoplastische Polymere, insbesondere Polyoxyalkylene, vorzugsweise Polyoxymethylene
(POM), Polyolefine, Polystyrol, Styrol-copolymere, Polyamide, Poly(meth)acrylate,
PVC und/oder Polyketone, vorzugsweise alternierende Kohlenmonoxid/Ethylen-Copolymere,
enthalten.
27. Kupplungsverschluß (1) zum umweltisolierten Umfüllen, Befüllen und/oder Entleeren
von Behältnissen, umfassend mindestens eine erste Verschlußleiste, enthaltend mindestens
einen zumindest bereichsweise elastischen Wangenkörper mit einer Innenseite und einer
Außenseite;
mindestens eine zweite Verschlußleiste, enthaltend mindestens einen zumindest bereichsweise
elastischen Wangenkörper mit einer Innenseite und einer Außenseite, wobei die Innenseiten
der Wangenkörper von erster und zweiter Verschlußleiste zumindest abschnittsweise
dichtend aneinander anlegbar sowie unter Kraftbeaufschlagung reversibel unter Ausbildung
einer Durchgangsöffnung öffenbar sind; und
mindestens ein erstes biege- und/oder streckelastisches Element, das an der Außenseite
des Wangenkörpers der ersten Verschlußleiste anlegbar ist oder anliegt oder mit dem
Wangenkörper der ersten Verschlußleiste verbindbar oder verbunden ist, und/oder mindestens
ein zweites biege- und/oder streckelastisches Element, das an der Außenseite des Wangenkörpers
der zweiten Verschlußleiste anlegbar ist oder anliegt oder das mit dem Wangenkörper
der zweiten Verschlußleiste verbindbar oder verbunden ist.
28. Behälter (300), insbesondere Feindosierbehälter, für Schüttgut, umfassend einen zumindest
bereichsweise flexiblen Behälterkörper (302) und mindestens ein mit diesem Behälterkörper
verbundenes, zumindest bereichsweise flexibles Fördermittel (310), enthaltend mindestens
ein erstes Öffnungsende (306), wobei Schüttgut über den Behälterkörper (302) in das
Fördermittel (310) in Richtung des ersten Öffnungsendes (306) transferierbar ist,
sowie mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Kupplungsverschluß (308;
312) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste Öffnungsende (306) des
Fördermittels (310) mit dem ersten Kupplungsverschluß (308) insbesondere umweltdicht,
verbunden oder verbindbar ist und wobei die Innenseiten der Wangenkörper von erster
und zweiter Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses (312) in der Weise an
das Fördermittel angelegt oder anlegbar und/oder mit dem Fördermittel verbunden oder
verbindbar sind, daß ein reversibel verschließbarer Durchgang für Schüttgut von dem
Behälterkörper (302) über den zweiten Kupplungsverschluß (312) zu dem Fördermittel
(310) in Richtung auf dessen erstes Öffnungsende (306) realisierbar ist.
29. Behälter (300) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterkörper (302) über mindestens einen ersten Auslaß (316) und das Fördermittel
(310) über mindestens ein erstes und mindestens ein zweites Öffnungsende (306; 318)
verfügen, wobei der erste Auslaß (316) des Behälterkörpers (302), insbesondere umweltdicht,
mit dem zweiten Kupplungsverschluß (312) verbunden oder verbindbar ist und wobei das
zweite Öffnungsende (318) des Fördermittels (310) mit dem zweiten Kupplungsverschluß
(312) verbunden oder verbindbar ist.
30. Behälter (300) nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (302) und das Fördermittel (310) im Bereich des zweiten Kupplungsverschlusses
(312) durchgängig ausgebildet sind.
31. Behälter (300) nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterkörper (302) und/oder das Fördermittel (310) im Bereich der Wangenkörper
der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses (312)
mindestens eine erste und/oder zweite Aussparung (320; 322) aufweist bzw. aufweisen,
so daß der Wangenkörper der ersten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses
(312) an die Wandung des Behälterkörpers (302) und/oder des Fördermittels (310) und/oder
an den Wangenkörper der zweiten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses
(312) im wesentlichen dichtend anlegbar ist.
32. Behälter (300) nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Aussparung (320) kleiner dimensioniert ist als der Wangenkörper der ersten
Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses (312), so daß dieser Wangenkörper
die erste Aussparung (320) im wesentlichen vollständig, insbesondere umweltdicht,
abdeckt, und/oder daß die zweite Aussparung (322) kleiner ist als der Wangenkörper
der zweiten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses (312), so daß dieser
Wangenkörper die zweite Aussparung (322) im wesentlichen vollständig, insbesondere
umweltdicht, abdeckt.
33. Behälter (300) nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß
der die erste und/oder zweite Aussparung (320; 322) jeweils umlaufende Rand (328)
im wesentlichen umweltdicht mit der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste oder mit
dem Wangenkörper der ersten und/oder zweiten Verschlußleiste des zweiten Kupplungsverschlusses
(312), insbesondere umweltdicht, verbunden oder verbindbar ist.
34. Behälter (400), insbesondere Feindosierbehälter, für Schüttgut, umfassend einen zumindest
bereichsweise flexiblen Behälterkörper (402), mindestens ein zumindest bereichsweise
flexibles Fördermittel (410), enthaltend mindestens ein erstes Öffnungsende (406),
wobei Schüttgut über den Behälterkörper (402) in das Fördermittel (410) in Richtung
des ersten Öffnungsendes (406) transferierbar ist, mindestens einen ersten Kupplungsverschluß
(408) gemäß einen der Ansprüche 1 bis 27 und mindestens eine in dem Fördermittel (410)
vorliegende Dosiervorrichtung (412) mit mindestens einem sich unter seitlichem Druck
öffnenden und sich variabel erweiternden Auslaß, wobei das erste Öffnungsende (406)
des Fördermittels (410) mit dem ersten Kupplungsverschluß (408), insbesondere umweltdicht,
verbunden oder verbindbar ist.
35. Behälter nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaß der Dosiervorrichtung (412) schlitzförmig ist.
36. Behälter (400) nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dosiervorrichtung (412) über einen sich in Richtung des Behälterkörpers (402)
erstreckenden, insbesondere zumindest partiell im Fördermittel vorliegenden, Vorratsraum
verfügt.
37. Behälter (400) nach einem der Ansprüche 34 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dosiervorrichtung (412) innenseitig zumindest bereichsweise, insbesondere vollumfänglich,
bündig an dem Fördermittel (410) anliegt und/oder mit diesem Fördermittel verbunden
ist.
38. Behälter (300, 400) nach einem der Ansprüche 28 bis 37, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälterkörper über mindestens einen ersten Einlaß verfügt.
39. Behälter (300, 400) nach einem der Ansprüche 28 bis 38, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälterkörper (302, 402) und das Fördermittel (310, 410) einstückig ausgebildet
sind.
40. Behälter (300, 400) nach einem der Ansprüche 28 bis 39, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälterkörper (302, 402) einen größeren Durchmesser aufweist als das Fördermittel
(310, 410).
41. Andockeinrichtung (96) zum umweltisolierten Umfüllen, Befüllen und/oder Entleeren
von Schüttgut und/oder Fluiden, umfassend mindestens zwei aneinander, insbesondere
bündig, anlegbare und/oder andockbare Kupplungsverschlüsse (1, 1') gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 27 oder mindestens einen Kupplungsverschluß (1; 1') gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 27 und mindestens einen Behälter (300, 400) gemäß einem der Ansprüche
28 bis 40, wobei der Kupplungsverschluß (1; 1') gemäß einem der Ansprüche 1 bis 27
und der erste Kupplungsverschluß (308, 400) des Behälters (300, 400) aneinander, insbesondere
bündig, anlegbar und/oder andockbar sind.
42. Andockeinrichtung (96) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Kupplungsverschluß (1, 1'), insbesondere umweltisoliert, mit einem,
insbesondere im Randbereich der Öffnung, flexiblen Behältnis (90) verbindbar oder
verbunden ist.
43. Andockeinrichtung (96) nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kupplungsverschluß (1, 1') mit einem, insbesondere im Randbereich,
flexiblen schlauchförmigen Formkörper (94), insbesondere umweltisoliert, verbindbar
oder verbunden ist.
44. Haltevorrichtung (100) zum Betätigen von Kupplungsverschlüssen (1, 1') gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 27 und/oder Andockeinrichtungen (96) gemäß einem der Ansprüche
41 bis 43, umfassend eine erste Aufnahme- und/oder Arretiereinheit (102) zur, insbesondere
bündigen, Aufnahme und/oder Arretierung des ersten Gelenkkörpers (25) und/oder der
ersten Gelenkkappe (56) eines Kupplungsverschlusses (1) oder einer Andockeinrichtung
(96); eine zweite Aufnahme- und/oder Arretiereinheit (104) zur, insbesondere bündigen,
Aufnahme und/oder Arretierung des dem ersten Gelenkkörper gegenüberliegenden zweiten
Gelenkkörpers (25') und/oder der zweiten Gelenkkappe (56') des Kupplungsverschlusses
(18) oder der Andockeinrichtung (96); und einem Stellmechanismus, der derart eingerichtet
ist, um die erste Aufnahme- und/oder Arretiereinheit (102) und die zweite Aufnahme-
und/oder Arretiereinheit (104) unter Öffnen und Verschließen aufeinander zu und voneinander
weg zu bewegen.
45. Haltevorrichtung nach Anspruch 44, gekennzeichnet durch
mindestens eine Gelenkachse zur Aufnahme eines ersten und/oder zweiten Lagerelements
von erster und/oder zweiter Verschlußleiste, insbesondere von erstem und/oder zweitem
Gelenkkörper.
46. Haltvorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stellmechanismus elektrisch oder pneumatisch antreibbar, insbesondere regel- und/oder
steuerbar, ist.
1. Coupling seal (1) for environmentally isolated decanting, filling and/or emptying
of containers, comprising
at least one first sealing strip (2) including at least one at least partially elastic
cheek (6) having an inner side (10), an outer side (14), an upper side and/or edge
(13, 15) and/or a lower side and/or edge (17, 19), at least one first bearing element
(18) on the first end of the cheek (6), particularly with a rounded, more particularly
radial, outer periphery or outer peripheral section and/or at least one first inner
chamber (48) for accommodating a joint axis and/or in the form of a first hinge element,
and at least one second bearing element (20) at the second end of the cheek (6) opposing
the first end, particularly with a rounded, more particularly radial, outer periphery
or outer peripheral section and/or at least one second inner chamber (50) for accommodating
a joint axis and/or in the form of a second hinge element; at least one second sealing
strip (4) including at least one at least partially elastic cheek (8) comprising an
inner side (12), an outer side (16), an upper side and/or edge and/or a lower side
and/or edge, at least one first bearing element (22) at the first end of the cheek
(8), particularly with a rounded, more particularly radial, outer periphery or outer
peripheral section and/or at least one inner chamber for accommodating a joint axis
and/or in the form of a first hinge element, and at least one second bearing element
(24) at the second end of the cheek (8) opposing the first end, particularly with
a rounded, more particularly radial, outer periphery or outer peripheral section and/or
at least one inner chamber for accommodating a joint axis and/or in the form of a
first hinge element;
wherein the inner sides (10, 12) of the cheeks (6, 8) of the first and second sealing
strip (2, 4) can be brought at least partially into mutually sealing contact, wherein
the first bearing element (18) of the first sealing strip (2) can be arranged adjacent
to the second bearing element (24) of the second sealing strip (4) and the second
bearing element (20) of the first sealing strip (2) can be arranged adjacent to the
first bearing element (22) of the second sealing strip (4) with, in each case, at
least partial mutual contact of the inner sides (10, 12) of the cheeks (6, 8) of the
first and second sealing strips (2, 4), forming first and second joint bodies (25,
25'), particularly comprising common outer surface regions, more particularly cylindrical
surface regions; and at least one bendingly and/or stretchingly elastic element (200,
200') having opposing first and second ends (202, 204), which extends within these
first and second ends at least between a first holder (210), particularly at or adjacent
to the first end, of the cheek of the first sealing strip and a second holder (220),
particularly at or adjacent to the second end, of the cheek of the first sealing strip,
and/or at least one second bendingly and/or stretchingly elastic element having opposing
first and second ends, which extends within these first and second ends at least between
a first holder, particularly at or adjacent to the first end, of the cheek of the
second sealing strip and a second holder, particularly at or adjacent to the second
end, of the cheek of the second sealing strip.
2. Coupling seal (1) according to claim 1, characterised in that the first and/or second holder (210, 220) of the first and/or second sealing strip
(2, 4) is arranged at or on the outer side (14) of the cheek (6, 8) of the first or
second sealing strip.
3. Coupling seal (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the first and/or second bearing element (18, 20) of the first and/or second sealing
strip encompasses the first and/or second holder (210, 220) of the first or second
sealing strip.
4. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the bendingly elastic element (200, 200') comprises a component, particularly a strut,
a rod or a strip made from metal and/or a composite material, particularly a carbon,
aramide and/or glass fibre composite material.
5. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second end (202, 204) of the first and/or second bendingly elastic
element (200, 200') is at least partially movably insertable into the first and/or
second holder (210, 220) of the first and/or second sealing strip (2, 4).
6. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second bendingly elastic element (200, 200') has/have a pre-stress
in the installed condition.
7. Coupling seal (1) according to claim 1, characterised in that the first and/or second end of the first and/or second stretchingly elastic element
of the first or second sealing strip is connected to the first and/or second holder
of the first or second sealing strip.
8. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, also characterised by at least one first joint cap (56) which can be arranged at least partially over and/or
round a first joint body (25), particularly mutually adjacent first and second bearing
elements (18, 24) of the first and second sealing strip (2, 4), forming a pivot bearing,
and/or at least one second joint cap (56') which can be arranged at least partially
over and/or round a second joint body (25'), particularly mutually adjacent second
and first bearing elements (20, 22) of the first and/or second sealing strip (2, 4),
forming a pivot bearing; and/or
at least one first joint axis for accommodation in the first inner chamber (48) for
pivotable mounting of the first joint body (25), particularly of the first and second
bearing element (18, 24) of the first and/or second sealing strip (2, 4), and/or at
least one second joint axis for accommodation in the second inner chamber (50) for
pivotable mounting of the second joint body (25'), particularly of the second and
first bearing element (20, 22) of the first and second sealing strip (2, 4).
9. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first hinge element of the first sealing strip and the second hinge element of
the second sealing strip form a first hinge, particularly a film hinge, and/or that
the second hinge elements of the first sealing strip and the first hinge element of
the second sealing strip form a second hinge, particularly a film hinge.
10. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second bearing element (18, 20, 22, 24) of the first and/or second
sealing strip (2, 4) at least partially has/have the form of a circular ring (34,
36, 38) and particularly represent web arms.
11. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second bearing element (18, 20, 22, 24) of the first and/or second
sealing strip (2, 4) is/are, or can be, mounted on the outer side (14, 16) of the
first and/or second end of the cheek (6, 8) of the first and/or second sealing strip
(2, 4).
12. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the, particularly circular ring-shaped, first and/or second bearing element (18,
20, 22, 24) does/do not extend as far as the inner side (10, 12) of the cheek (6,
8) of the first or second sealing strip (2, 4) and, particularly, has/have a central
angle in the range of 90° to 240°.
13. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second joint cap (56, 56') has/have inner dimensions which essentially
correspond to the outer dimensions of adjacent first and/or second bearing elements
(18, 24; 20, 22), so that with the inner sides (10, 12) of the cheeks (6, 8) of the
first and second sealing strips (2, 4) in mutual contact, the first joint cap (56)
encloses, at least partially flush, the first and second bearing element (18, 24)
of the first and/or second sealing strip (2, 4) and the second joint cap (56') encloses,
at least partially flush, the second and first bearing element (20, 22) of the first
and/or second sealing strip (2, 4), forming a pivot bearing.
14. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second joint cap (56, 56') comprises a joint cap cover (66) with
a joint axis, particularly in the form of a hollow cylindrical segment which can be
introduced into the first inner chamber (48) formed from the first and second bearing
element (18, 24) of the first and second sealing strip (2, 4) or into the second inner
chamber (50) formed from the second and first bearing element (20, 22) of the first
and second sealing strip (2, 4).
15. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the joint cap (56) comprises a first and second joint cap half (60, 70).
16. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first end (44), particularly of the inner side (10) of the cheek (6) of the first
sealing element (2) and/or the second end, particularly of the inner side (12) of
the cheek (8) of the second sealing element (4) extends or extend into the first inner
chamber (48), particularly as far as approximately to the mid-point of the inner chamber
and/or that the second end (46), particularly that of the inner side (10) of the cheek
(6) of the first sealing strip (2) and the first end, particularly of the inner side
(12) of the cheek (8) of the second sealing strip (4) extends into the second inner
chamber (50), particularly as far as approximately to the mid-point of the inner chamber.
17. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first bearing element (18, 22) of the first and/or second sealing strip (2, 4)
at least partially comprises at least one circular ring-shaped body and that the second
bearing element (20, 24) of the first and/or second sealing strip (2, 4) comprises
at least two circular ring-shaped bodies spaced apart from one another, wherein the
circular ring-shaped body of the first bearing element (18, 22) can be fitted between
two circular ring-shaped bodies of the second bearing element (20, 24) which are spaced
apart from one another, particularly flush, forming a first joint body (25) and/or
wherein the circular ring-shaped body of the second bearing element (20, 24) can be
fitted between two circular ring-shaped bodies of the first bearing element (18, 22)
which are spaced apart from one another, particularly flush, forming a second joint
body (25'), forming, in each case, an inner chamber for accommodating at least one
joint axis.
18. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one inner wall (10, 12) and preferably both inner walls of the cheeks (6,
8) of the first and second sealing strip (2, 4) comprises at least one, particularly
central, convexity web (120) and at least one concavity groove (122, 124) between
the convexity web (120) and the upper longitudinal edge (126, 128) and at least one
concavity groove (122, 124) between the convexity web (120) and the lower longitudinal
edge (126, 128) of the inner wall (10, 12).
19. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised by a flexible container (90) or a flexible hose (94) which can be attached or is provided,
particularly along the edge regions (98a, 98b) or the longitudinal edges (126, 128),
at the inner side (10, 12), the outer side (14, 16), the upper edge and/or the lower
edge of the cheeks (6, 8) of the first and/or second sealing strip (2, 4), particularly
along the whole length of the cheeks (6, 8).
20. Coupling seal (1) according to claim 19, characterised in that the container (90) or hose (94) covers the whole inner side of the cheeks (6, 8)
of the first and/or second sealing strip (2, 4), particularly the edge of the container
or of the hose approximately corresponds to the edge of the inner side of the cheeks
of the first and/or second sealing strip and/or projects beyond said edge.
21. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second sealing strip (2, 4) or the cheek (6, 8) thereof comprise(s)
on the longitudinal-side upper side and/or lower side (98a, 98b), particularly respectively
comprising the section between the inner side (10, 12) and the outer side (14, 16)
of the cheek (6, 8) of the first and/or second sealing strip (2, 4), at least one
coupling device, particularly in the form of a groove (114a, 114b) and/or tongue (92a,
92b).
22. Coupling seal (1) according to claim 20, characterised in that the first and/or second sealing strip (2, 4) or the cheek (6, 8) thereof comprise(s),
on the longitudinal-side upper side (98a), a groove (114a, 114b) or a tongue (92a,
92b) and, on the longitudinal-side lower side (98b), a tongue (92a, 92b) or a groove
(114a, 114b).
23. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first and the second sealing strip (2, 4) essentially match one another in shape
and/or size.
24. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the cheek of the first and/or second sealing strip comprises, at or on the inner
side, particularly extending over the whole length of the inner side, at least one
elastomer or thermoplastic elastomer segment.
25. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the outer side of the cheek of the first and/or second sealing strip at least partially
comprises a thermoplastic material.
26. Coupling seal (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the bearing elements and/or outer sides of the cheeks of the first and/or second
sealing strip comprise at least partially, particularly along the rounded outer surfaces,
thermoplastic polymers, particularly polyoxyalkylenes, preferably polyoxymethylenes
(POM), polyolefins, polystyrene, styrene copolymers, polyamides, poly(meth)acrylates,
PVC and/or polyketones, preferably alternating carbon monoxide/ethylene copolymers.
27. Coupling seal (1) for environmentally isolated decanting, filling and/or emptying
of containers, comprising at least one first sealing strip including at least one
at least partially elastic cheek having an inner side and an outer side; at least
one second sealing strip including at least one at least partially elastic cheek comprising
an inner side and an outer side, wherein the inner sides of the cheeks of the first
and second sealing strip can be brought at least partially into mutually sealing contact
and, with the application of force can be reversibly opened, forming a passageway;
and
at least one first bendingly and/or stretchingly elastic element which can be brought
into, or is in, contact with the outer side of the cheek of the first sealing strip
or is connectable or connected to the cheek of the first sealing strip, and/or at
least one second bendingly and/or stretchingly elastic element which can be brought
into, or is in, contact with the outer side of the cheek of the second sealing strip
or is connectable or connected to the cheek of the second sealing strip.
28. Container (300), particularly a fine dosing container, for loose goods comprising
an at least partially flexible container body (302) and at least one at least partially
flexible conveying means (310) connected to said container body and comprising at
least one first aperture end (306), wherein loose goods are transferable via the container
body (302) into the conveying means (310) in the direction of the first aperture end
(306), and at least one first and at least one second coupling seal (308; 312) according
to one of the preceding claims, wherein the first aperture end (306) of the conveying
means (310) is connectable or connected to the first coupling seal (308), particularly
in environmentally isolated manner, and wherein the inner sides of the cheeks of the
first and second sealing strip of the second coupling seal (312) are or can be placed
in contact with the conveying means and/or are connectable or connected to the conveying
means such that a reversibly closable passageway for loose goods from the container
body (302) via the second coupling seal (312) to the conveying means (310) toward
the first aperture end (306) thereof can be realised.
29. Container (300) according to claim 28, characterised in that the container body (302) comprises at least one first outlet (316) and the conveying
means (310) comprises at least one first and at least one second aperture end (306;
318) wherein the first outlet (316) of the container body (302) is or can be connected
to the second coupling seal (312), particularly in environmentally isolated manner,
and wherein the second aperture end (318) of the conveying means (310) is connectable
or connected to the second coupling seal (312).
30. Container (300) according to claim 28 or 29, characterised in that the container body (302) and the conveying means (310) are configured continuous
in the region of the second coupling seal (312).
31. Container (300) according to one of the claims 28 to 30, characterised in that the container body (302) and/or the conveying means (310) comprise(s), in the region
of the cheeks of the first and/or second sealing strip of the second coupling seal
(312), at least one first and/or second recess (320; 322), so that the cheek of the
first sealing strip of the second coupling seal (312) can be brought into contact
in essentially sealing manner with the wall of the container body (302) and/or of
the conveying means (310) and/or with the cheek of the second sealing strip of the
second coupling seal (312).
32. Container (300) according to claim 31, characterised in that the first recess (320) is dimensioned smaller than the cheek of the first sealing
strip of the second coupling seal (312) so that said cheek covers the first recess
(320) essentially completely, particularly in environmentally isolated manner, and/or
that the second recess (322) is smaller than the cheek of the second sealing strip
of the second coupling seal (312) so that said cheek covers the second recess (322)
essentially completely, particularly in environmentally isolated manner.
33. Container (300) according to claim 32, characterised in that the edge (328) encompassing the first and/or second recess (320; 322) is connectable
or connected to the first and/or second sealing strip or to the cheek of the first
and/or second sealing strip of the second coupling seal (312), particularly in environmentally
isolated manner.
34. Container (400), particularly fine dosing container, for loose goods comprising an
at least partially flexible container body (402), at least one at least partially
flexible conveying means (410), comprising at least one first aperture end (406),
wherein loose goods are transferable via the container body (402) into the conveying
means (410) in the direction of the first aperture end (406), at least one first coupling
seal (408) according to one of the claims 1 to 27 and at least one dosing device (412)
provided in the conveying means (410) with at least one outlet which opens under lateral
pressure and expands variably, wherein the first aperture end (406) of the conveying
means (410) is or can be connected to the first coupling seal (408), particularly
in environmentally isolated manner.
35. Container according to claim 34, characterised in that the outlet of the dosing device (412) is slit-shaped.
36. Container (400) according to claim 34 or 35, characterised in that the dosing device (412) comprises a supply chamber which extends in the direction
of the container body (402), and is provided particularly at least partially in the
conveying means.
37. Container (400) according to one of the claims 34 to 36, characterised in that the dosing device (412) makes contact internally at least partially, particularly
over the whole periphery, flush with the conveying means (410) and/or is connected
to said conveying means.
38. Container (300, 400) according to one of the claims 28 to 37, characterised in that the container body comprises at least one inlet.
39. Container (300, 400) according to one of the claims 28 to 38, characterised in that the container body (302, 402) and the conveying means (310, 410) are configured in
one piece.
40. Container (300, 400) according to one of the claims 28 to 39, characterised in that the container body (302, 402) has a larger diameter than the conveying means (310,
410).
41. Docking device (96) for environmentally isolated decanting, filling and/or emptying
of loose goods and/or fluids, comprising at least two coupling seals (1, 1') which
can be brought into contact and/or docked with one another, particularly flush, according
to one of the claims 1 to 27 or at least one coupling seal (1; 1') according to one
of the claims 1 to 27 and at least one container (300, 400) according to one of the
claims 28 to 40, wherein the coupling seal (1; 1') according to one of the claims
1 to 27 and the first coupling seal (308, 400) of the container (300, 400) can be
brought into contact and/or docked with one another, particularly flush.
42. Docking device (96) according to claim 41, characterised in that at least one coupling seal (1, 1') is connectable or connected to a container (90)
which is flexible, particularly at the edge region of the aperture, particularly in
environmentally isolated manner.
43. Docking device (96) according to claim 41 or 42, characterised in that at least one coupling seal (1, 1') is connectable or connected to a hose-shaped moulded
body (94) which is flexible, particularly at the edge region, particularly in environmentally
isolated manner.
44. Holding device (100) for actuating coupling seals (1, 1') according to one of the
claims 1 to 27 and/or docking devices (96) according to one of the claims 41 to 43,
comprising a first receptacle unit and/or detent unit (102) for, particularly flush,
accommodation and/or detent of the first joint body (25) and/or of the first joint
cap (56) of a coupling seal (1) or of a docking device (96); a second receptacle and/or
detent unit (104) for, particularly flush, accommodation and/or detent of the second
joint body (25') opposing the first joint body and/or of the second joint cap (56')
of the coupling seal (18), or of the docking device (96); and a positioning mechanism
which is adjusted in order to move the first receptacle unit and/or detent unit (102)
and the second receptacle unit and/or detent unit (104) toward and away from one another,
causing opening and closing.
45. Holding device according to claim 44, characterised by at least one joint axis for accommodating a first and/or second bearing element of
the first and/or second sealing strip, particularly of the first and/or second joint
body.
46. Holding device according to claim 45, characterised in that the positioning mechanism can be driven electrically or pneumatically, particularly
in regulable or controllable manner.
1. Fermeture de couplage (1) pour le transvasement, le remplissage et/ou le vidage, essentiellement
étanche à l'environnement, de conteneurs, comprenant
au moins une première baguette de fermeture (2), contenant au moins un corps à feuillures
(6) au moins élastique par secteur avec une face intérieure (10), une face extérieure
(14), une face et/ou une arête supérieure (13, 15) et/ou une face et/ou une arête
inférieure (17, 19), au moins un premier élément formant palier (18) au niveau de
la première extrémité du corps à feuillures (6), en particulier avec un pourtour extérieur,
ou une section de pourtour extérieur, arrondi(e), en particulier radial(e), et/ou
au moins un premier espace intérieur (48) destiné à recevoir un axe d'articulation
et/ou sous la forme d'un premier élément formant charnière, et au moins un second
élément formant palier (20) au niveau de la seconde extrémité, faisant face à la première
extrémité, du corps à feuillures (6), en particulier avec un pourtour extérieur, ou
une section de pourtour extérieur, arrondi(e), en particulier radial(e), et/ou au
moins un second espace intérieur (50) destiné à accueillir un axe d'articulation et/ou
sous la forme d'un second élément formant charnière ;
au moins une seconde baguette de fermeture (4), contenant au moins un corps à feuillures
(8) au moins élastique par secteur avec une face intérieure (12), une face extérieure
(16), une face et/ou une arête supérieure et/ou une face et/ou une arête inférieure,
au moins un premier élément formant palier (22) au niveau de la première extrémité
du corps à feuillures (8), en particulier avec un pourtour extérieur ou une section
de pourtour extérieur, arrondi(e), en particulier radial(e), et/ou au moins un espace
intérieur destiné à accueillir un axe d'articulation et/ou sous la forme d'un premier
élément formant charnière, et au moins un second élément formant palier (24) au niveau
de la seconde extrémité, faisant face à la première extrémité, du corps à feuillures
(8), en particulier avec un pourtour extérieur, ou une section de pourtour extérieur,
arrondi(e), en particulier radial(e), et/ou au moins un espace intérieur destiné à
accueillir un axe d'articulation et/ou sous la forme d'un premier élément formant
charnière ;
dans laquelle les faces intérieures (10, 12) des corps à feuillures (6, 8) des première
et seconde baguettes de fermeture (2, 4) peuvent être juxtaposées de manière étanche
au moins par secteur, le premier élément formant palier (18) de la première baguette
de fermeture (2) pouvant être agencé de manière adjacente au second élément formant
palier (24) de la seconde baguette de fermeture (4) et le second élément formant palier
(20) de la première baguette de fermeture (2) pouvant être agencé de manière adjacente
au premier élément formant palier (22) de la seconde baguette de fermeture (4), respectivement
avec disposition réciproque au moins par secteur des faces intérieures (10, 12) des
corps à feuillures (6, 8) des première et seconde baguettes de fermeture (2, 4), avec
formation des premier et second corps d'articulation (25, 25') en particulier comprenant
des zones de surfaces extérieures, en particulier des zones de surfaces cylindriques,
communes ; et
au moins un premier élément à élasticité de flexion et/ou de cintrage (200, 200')
avec des première et seconde extrémités (202, 204) se faisant face, qui s'étend à
l'intérieur de ces première et seconde extrémités au moins entre une première fixation
(210), en particulier au niveau de ou de manière adjacente à la première extrémité,
du corps à feuillures de la première baguette de fermeture et une seconde fixation
(220), en particulier au niveau de ou de manière adjacente à la seconde extrémité,
du corps à feuillures de la première baguette de fermeture, et/ou
au moins un second élément à élasticité de flexion et/ou de cintrage avec des première
et seconde extrémités se faisant face, qui s'étendent à l'intérieur de ces première
et seconde extrémités au moins entre une première fixation, en particulier au niveau
de ou de manière adjacente à la première extrémité, du corps à feuillures de la seconde
baguette de fermeture et une seconde fixation, en particulier au niveau de ou de manière
adjacente à la seconde extrémité, du corps à feuillures de la seconde baguette de
fermeture.
2. Fermeture de couplage (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que
les première et/ou seconde fixations (210, 201) des première et/ou seconde baguettes
de fermeture (2, 4) sont présentes au niveau de ou sur la face extérieure (14) du
corps à feuillures (6, 8) de la première ou seconde baguette de fermeture.
3. Fermeture de couplage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
les premier et/ou second éléments formant palier (18, 20) des première et/ou seconde
baguettes de fermeture comprennent la première ou seconde fixation (210, 220) de la
première ou seconde baguette de fermeture.
4. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'élément (200, 200') à élasticité de flexion comprend une pièce, en particulier une
tige, une barrette ou une baguette, en métal et/ou en un matériau composite, en particulier
un matériau composite en carbone, en aramide et/ou en fibre de verre.
5. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
les première et/ou seconde extrémités (202, 204) des premier et/ou second éléments
(200, 200') à élasticité de flexion peuvent être insérées au moins partiellement mobiles
dans la première ou seconde fixation (210, 120) des première et/ou seconde baguettes
de fermeture (2, 4).
6. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le(s) premier et/ou second élément(s) (200, 200') à élasticité de flexion présentent
ou présentent une précontrainte à l'état installé.
7. Fermeture de couplage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les première et/ou seconde extrémités des premier et/ou second éléments à élasticité
de cintrage de la première ou seconde baguette de fermeture et/ou sont reliées avec
la première ou seconde fixation de la première ou seconde baguette de fermeture.
8. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en outre par
au moins un premier chapeau articulé (56), qui peut être agencé au moins partiellement
au-dessus et/ou autour d'un premier corps d'articulation (25), en particulier des
premier et second éléments formant palier (18, 24), adjacents l'un à l'autre, des
première et seconde baguettes de fermeture (2, 4), avec formation d'un coussinet de
pivotement, et/ou au moins un second chapeau articulé (56'), qui peut être agencé
au moins partiellement au-dessus et/ou autour d'un second corps d'articulation (25'),
en particulier des second et premier éléments formant palier (20, 22), adjacents l'un
à l'autre, de première ou seconde baguette de fermeture (2, 4), avec formation d'un
coussinet de pivotement ; et/ou
au moins un premier axe d'articulation destiné au montage rotatif, avec réception
dans le premier espace intérieur (48), du premier corps d'articulation (25), en particulier
des premier et second éléments formant palier (18, 4) de la première ou seconde baguette
de fermeture (2, 4), et/ou au moins un second axe d'articulation destiné au montage
rotatif, avec réception dans le second espace intérieur (50), du second corps d'articulation
(25), en particulier des second et premier éléments formant palier (20, 22) des première
et seconde baguettes de fermeture (2, 4).
9. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le premier élément formant charnière de la première baguette de fermeture et le second
élément formant charnière de la seconde baguette de fermeture forment une première
charnière, en particulier une charnière pelliculaire, et/ou le second élément formant
charnière de la première baguette de fermeture et le premier élément formant charnière
de la seconde baguette de fermeture forment une seconde charnière, en particulier
une charnière pelliculaire.
10. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le(s) premier et/ou second élément(s) formant palier (18, 20, 22, 24) des première
et/ou seconde baguettes de fermeture (2, 4) reproduit/reproduisent au moins partiellement
la forme d'un anneau circulaire (34, 36, 38), en particulier représente(nt) des bras
formant étai.
11. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le(s) premier et/ou second élément(s) formant palier (18, 20, 22, 24) des première
et/ou seconde baguettes de fermeture (2,4) est/sont ou peut/peuvent être mis en place
au niveau de la face extérieure (14, 16) des première et/ou seconde extrémités du
corps à feuillures (6, 8) des première et/ou seconde baguettes de fermeture (2, 4).
12. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le(s) premier et/ou second élément(s) formant palier (18, 20, 22, 24), en particulier
en forme d'anneau circulaire, ne s'étend(ent) pas jusqu'à la face intérieure (10,
12) du corps à feuillures (6, 8) de la première ou seconde baguette de fermeture (2,
4), et présente(nt) en particulier un angle au centre dans la plage de 90° à 240°.
13. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le(s) premier et/ou second chapeau(x) articulé(s) (56, 56') présente(nt) des dimensions
intérieures qui correspondent essentiellement aux dimensions extérieures des premier
et/ou second éléments formant palier (18, 24 ; 20, 22) adjacents, de sorte que pour
des faces intérieures (10, 12), installées l'une au niveau de l'autre, des corps à
feuillures (6, 8) des première et seconde baguettes de fermeture (2, 4), le premier
chapeau articulé (56) inclus de manière au moins partiellement affleurante les premier
et second éléments formant palier (18, 24) de la première ou seconde baguette de fermeture
(2, 4) et le second chapeau articulé (56') inclus de manière au moins partiellement
affleurante les premier et second éléments formant palier (20, 22) de la première
ou seconde baguette de fermeture (2, 4), avec formation d'un coussinet de pivotement.
14. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le ou les premier et/ou second chapeaux articulés (56, 56') comporte(nt) un couvercle
de chapeau articulé (66) avec un axe articulé, en particulier sous la forme d'un segment
de cylindre creux, et peut/peuvent être introduit(s) dans le premier espace intérieur
(48) formé des premier et second éléments formant palier (18, 24) des première et
seconde baguettes de fermeture (2, 4) ou dans le second espace intérieur formé des
second et premier éléments formant palier (20, 22) des première et seconde baguettes
de fermeture (2, 4).
15. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le chapeau articulé (56) comprend une première et une seconde moitiés de chapeau articulé
(60, 70).
16. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la première extrémité (44), en particulier la face intérieure (10), du corps à feuillures
(6) du premier élément de fermeture (2) et/ou la seconde extrémité, en particulier
la face intérieure (12), du corps à feuillures (8) du second élément de fermeture
(4) fait ou font saillie dans le premier espace intérieur (48), en particulier approximativement
jusqu'au centre de l'espace intérieur, et/ou la seconde extrémité (46), en particulier
celle de la face intérieure (10), du corps à feuillures (6) de la première baguette
de fermeture (2) et la première extrémité, en particulier la face intérieure (12),
du corps à feuillures (8) de la seconde baguette de fermeture (4) fait saillie dans
le second espace intérieur, en particulier approximativement jusqu'au centre de l'espace
intérieur.
17. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le premier élément formant palier (18, 22) des première et/ou seconde baguettes de
fermeture (2, 4) comprend au moins par secteur au moins un corps en forme d'anneau
circulaire et le second élément formant palier (20, 24) des première et/ou seconde
baguettes de fermeture (2, 4) comprend au moins deux corps en forme d'anneau circulaire
espacés les uns des autres, le corps en forme d'anneau circulaire du premier élément
formant palier (18, 22) pouvant être ajusté entre deux corps espacés en forme d'anneau
circulaire du second élément formant palier (20, 24), en particulier de manière affleurante,
avec formation d'un premier corps d'articulation (25), et/ou le corps en forme d'anneau
circulaire du second élément formant palier (20, 24) pouvant être ajusté entre deux
corps espacés en forme d'anneau circulaire du premier élément formant palier (18,
22), en particulier de manière affleurante, avec formation d'un second corps d'articulation
(25'), respectivement avec formation d'un espace intérieur destiné à la réception
d'au moins un axe d'articulation.
18. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
au moins une paroi intérieure (10, 12), de manière préférée les deux parois intérieures
des corps à feuillures (6, 8) des première et seconde baguettes de fermeture (2, 4),
présente(nt) au moins un étai en bosse sortante (120), en particulier central, et
au moins une rainure en bosse rentrante (122, 124) entre l'étai en bosse sortante
(120) et le bord longitudinal supérieur (126, 128) et au moins une rainure en bosse
rentrante (122, 124) entre l'étai en bosse sortante (120) et le bord longitudinal
inférieur (126, 128) de la paroi intérieure (10, 12).
19. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par
un conteneur flexible (90) ou un tuyau flexible (94), qui peut être mis en place ou
est présent en particulier le long des zones d'arête (98a, 98b) ou des bords longitudinaux
(126, 128), au niveau des faces intérieures (10, 12), des faces extérieures (14, 16),
des arêtes supérieures et/ou des arêtes inférieures des corps à feuillures (6, 8)
des première et/ou seconde baguettes de fermeture (2, 4), en particulier le long de
toute la longueur des corps à feuillures (6, 8).
20. Fermeture de couplage (1) selon la revendication 19, caractérisée en ce que
le conteneur (90) ou le tuyau (94) recouvre la totalité de la face intérieure des
corps à feuillures (6, 8) des première et/ou seconde baguettes de fermeture (2, 4),
et le bord du conteneur ou du tuyau correspond en particulier approximativement à
l'arête de la face intérieure des corps à feuillures des première et/ou seconde baguettes
de fermeture et/ou fait saillie vers l'intérieur au-dessus de celles-ci.
21. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la ou les première et/ou seconde baguette(s) de fermeture (2, 4) ou leurs corps à
feuillures (6, 8) présente(nt) sur leurs faces supérieures et/ou inférieures longitudinales
(98a, 98b), en particulier comprenant respectivement la section située entre les faces
intérieures (10, 12) et les faces extérieures (14, 16) du corps à feuillures (6, 8)
des première et/ou seconde baguettes de fermeture (2, 4), au moins un dispositif de
couplage, en particulier sous la forme d'une rainure (114a, 114b) et/ou d'une languette
(92a, 92b).
22. Fermeture de couplage (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que
la ou les première et/ou seconde baguette(s) de fermeture (2, 4) ou leurs corps à
feuillures (6, 8) présente(nt) sur leurs faces supérieures longitudinales (98a) une
rainure (114a, 114b) ou une languette (92a, 92b) et sur leurs faces inférieures longitudinales
(98) une languette (92a, 92b) ou une rainure (114a, 114b).
23. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la première et la seconde baguettes de fermeture (2, 4) coïncident essentiellement
en ce qui concerne leur forme et/ou leur taille.
24. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le corps à feuillures des première et/ou seconde baguettes de fermeture présente au
moins un segment élastomère ou élastomère thermoplastique au niveau de ou sur la face
intérieure, en particulier s'étendant sur toute la longueur de la face intérieure.
25. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la face extérieure du corps à feuillures des première et/ou seconde baguettes de fermeture
comprend au moins par secteur un matériau thermoplastique.
26. Fermeture de couplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que
les éléments formant palier et/ou les faces extérieures des corps à feuillures des
première et/ou seconde baguettes de fermeture contiennent au moins par endroit, en
particulier le long de la surface extérieure arrondie, des polymères thermoplastiques,
en particulier des polyoxyalkylènes, de préférence des polyoxyméthylènes (POM), des
polyoléfines, du polystyrène, des copolymères de styrène, des polyamides, des poly(méth)acrylates,
du PVC et/ou des polycétones, de préférence des copolymères alternants de monoxyde
de carbone/éthylène.
27. Fermeture de couplage (1) pour le transvasement, le remplissage et/ou le vidage, étanche
à l'environnement, de conteneurs, comprenant au moins une première baguette de fermeture,
contenant au moins un corps à feuillures élastique au moins par secteur avec une face
intérieure et une face extérieure ;
au moins une seconde baguette de fermeture, contenant au moins un corps à feuillures
élastique au moins par secteur avec une face intérieure et une face extérieure, les
faces intérieures des corps à feuillures des première et seconde baguettes de fermeture
pouvant être juxtaposées de manière étanche au moins par secteur et pouvant être ouvertes
de manière réversible en appliquant une force avec formation d'une ouverture de passage
; et
au moins un premier élément à élasticité de flexion et/ou de cintrage, qui peut être
installé ou est installé au niveau de la face extérieure du corps à feuillures de
la première baguette de fermeture ou peut être relié ou est relié avec le corps à
feuillures de la première baguette de fermeture, et/ou au moins un second élément
à élasticité de flexion et/ou de cintrage, qui peut être installé ou est installé
au niveau de la face extérieure du corps à feuillures de la seconde baguette de fermeture
ou qui peut être relié ou est relié avec le corps à feuillures de la seconde baguette
de fermeture.
28. Conteneur (300), en particulier conteneur de dosage fin, pour un produit en vrac,
comprenant un corps de conteneur (302) flexible au moins par secteur et au moins un
convoyeur (310) relié avec ce corps de conteneur, flexible au moins par secteur, contenant
au moins une première extrémité d'ouverture (306), le produit en vrac pouvant être
transféré par l'intermédiaire du corps de conteneur (302) dans le convoyeur (310)
en direction de la première extrémité d'ouverture (306), ainsi qu'au moins une première
et au moins une seconde fermeture de couplage (308 ; 312) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, la première extrémité d'ouverture (306) du convoyeur (310)
étant reliée ou pouvant être reliée avec la première fermeture de couplage (308),
en particulier de manière étanche à l'environnement, et les faces intérieures des
corps à feuillures des première et seconde baguettes de fermeture de la seconde fermeture
de couplage (312) étant installées ou pouvant être installées au niveau du convoyeur
et/ou étant reliées ou pouvant être reliées avec le convoyeur de manière à ce qu'un
passage pouvant être fermé de manière réversible pour le produit en vrac partant du
corps de conteneur (310), passant par la seconde fermeture de couplage (310) et allant
vers le convoyeur (310) en direction de sa première extrémité d'ouverture (306) puisse
être réalisé.
29. Conteneur (300) selon la revendication 28, caractérisé en ce que
le corps de conteneur (302) dispose d'au moins une première sortie (316) et le convoyeur
(310) fournit au moins une première et au moins une seconde extrémités d'ouverture
(306 ; 318), la première sortie (316) du corps de conteneur (302) étant reliée ou
pouvant être reliée, en particulier de manière étanche à l'environnement, avec la
seconde fermeture de couplage (312) et la seconde extrémité d'ouverture (318) du convoyeur
(310) étant reliée ou pouvant être reliée avec la seconde fermeture de couplage (312).
30. Conteneur (300) selon la revendication 28 ou 29, caractérisé en ce que le corps de conteneur (302) et le convoyeur (310) sont réalisés de manière traversante
dans la zone de la seconde fermeture de couplage (312).
31. Conteneur (300) selon l'une quelconque des revendications 28 à 30,
caractérisé en ce que
le corps de conteneur (302) et/ou le convoyeur (310) présente(nt) dans la zone des
corps de feuillures des première et/ou seconde baguettes de fermeture de la seconde
fermeture de couplage (312) au moins un ou des premier et/ou second évidements (320
; 322), de sorte que les corps à feuillures de la première baguette de fermeture de
la seconde fermeture de couplage (312) peuvent être installés de manière essentiellement
étanche au niveau de la paroi du corps de conteneur (302) et/ou du convoyeur (310)
et/ou au niveau du corps à feuillures de la seconde baguette de fermeture de la seconde
fermeture de couplage (312).
32. Conteneur (300) selon la revendication 31, caractérisé en ce que
le premier évidement (320) est de dimensions inférieures à celles du corps à feuillures
de la première baguette de fermeture de la seconde fermeture de couplage (312), de
sorte que ce corps à feuillures recouvre le premier évidement (320) de manière essentiellement
complète, en particulier étanche à l'environnement, et/ou le second évidement (322)
est plus petit que le corps à feuillures de la seconde baguette de fermeture de la
seconde fermeture de couplage (312), de sorte que ce corps à feuillures recouvre le
second évidement (322) de manière essentiellement complète, en particulier étanche
à l'environnement.
33. Conteneur (300) selon la revendication 32, caractérisé en ce que
le bord (328) entourant respectivement les premier et/ou second évidements (320 ;
322) est relié ou peut être relié de manière essentiellement étanche à l'environnement
avec les première et/ou seconde baguettes de fermeture ou avec le corps à feuillures
des première et/ou seconde baguettes de fermeture de la seconde fermeture de couplage
(300), en particulier de manière étanche à l'environnement.
34. Conteneur (400), en particulier conteneur de dosage fin, pour un produit en vrac,
comprenant un corps de conteneur (402) flexible au moins par secteur, au moins un
convoyeur (410) flexible au moins par secteur, contenant au moins une première extrémité
d'ouverture (406), le produit en vrac pouvant être transféré dans le convoyeur (410)
en direction de la première extrémité d'ouverture (406) en passant par le corps de
conteneur (402), au moins une première fermeture de couplage (408) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 27, et au moins un dispositif de dosage (412) présent dans
le convoyeur (410) avec au moins une sortie s'ouvrant sous l'effet d'une pression
latérale et s'élargissant de manière variable, la première extrémité d'ouverture (406)
du convoyeur (410) étant reliée ou pouvant être reliée avec la première fermeture
de couplage (408), en particulier de manière étanche à l'environnement.
35. Conteneur selon revendication 34, caractérisé en ce que la sortie du dispositif de dosage (412) est en forme de fente.
36. Conteneur (400) selon la revendication 34 ou 35, caractérisé en ce que
le dispositif de dosage (412) dispose d'un espace de stockage s'étendant en direction
du corps de conteneur (402), en particulier présent au moins partiellement dans le
convoyeur.
37. Conteneur (400) selon l'une quelconque des revendications 34 à 36, caractérisé en ce que le dispositif de dosage (412) est installé du côté intérieur au moins par secteur,
en particulier complètement affleurant au niveau du convoyeur (410) et/ou est relié
avec ce convoyeur.
38. Conteneur (300, 400) selon l'une quelconque des revendications 28 à 37, caractérisé en ce que le corps de conteneur dispose d'au moins une première admission.
39. Conteneur (300, 400) selon l'une quelconque des revendications 28 à 38, caractérisé en ce que
le corps de conteneur (302, 402) et le convoyeur (310, 410) sont réalisés d'un seul
bloc.
40. Conteneur (300, 400) selon l'une quelconque des revendications 28 à 39, caractérisé en ce que
le corps de conteneur (302, 402) présente un diamètre supérieur à celui du convoyeur
(310, 410).
41. Mécanisme d'accrochage (96) pour le transvasement, le remplissage et/ou le vidage,
étanche à l'environnement, de produits en vrac et/ou de fluide, comprenant au moins
deux fermetures de couplage (1, 1'), selon l'une quelconque des revendications 1 à
27, pouvant être installées et/ou pouvant être accrochées au niveau les unes des autres,
en particulier de manière affleurante, ou au moins une fermeture de couplage (1 ;
1') selon l'une quelconque des revendications 1 à 27, et au moins un conteneur (300,
400) selon l'une quelconque des revendications 28 à 40, la fermeture de couplage (1
; 1') selon l'une quelconque des revendications 1 à 27 et la première fermeture de
couplage (308, 400) du conteneur (300, 400) pouvant être installée et/ou accrochée
l'une au niveau de l'autre, en particulier de manière affleurante.
42. Mécanisme d'accrochage (96) selon la revendication 41, caractérisé en ce que
au moins une fermeture de couplage (1, 1') peut être reliée ou est reliée, en particulier
de manière étanche à l'environnement, avec un conteneur flexible (90) en particulier
dans la zone du bord de l'ouverture.
43. Mécanisme d'accrochage (96) selon la revendication 41 ou 42,
caractérisé en ce que
au moins une fermeture de couplage (1, 1') peut être reliée ou est reliée, en particulier
de manière étanche à l'environnement, avec un corps moulé (94) flexible de forme tubulaire,
en particulier dans la zone de bord.
44. Dispositif de retenue (100) destiné à l'actionnement des fermetures de couplage (1,
1') selon l'une quelconque des revendications 1 à 27 et/ou des mécanismes d'accrochage
(96) selon l'une quelconque des revendications 41 à 43, comprenant une première unité
de réception et/ou de blocage (102) en vue de la réception et/ou du blocage, en particulier
affleurant, du premier corps d'articulation (25) et/ou du premier chapeau articulé
(56) d'une fermeture de couplage (1) ou d'un mécanisme d'accrochage (96) ; une seconde
unité de réception et/ou de blocage (104) destinée à la réception et/ou au blocage,
en particulier affleurant du second corps d'articulation (25') faisant face au premier
corps d'articulation et/ou du second chapeau articulé (56') de la fermeture de couplage
(18) ou du mécanisme d'accrochage (96) ; et un mécanisme de réglage, qui est conçu
pour déplacer la première unité de réception et/ou de blocage (102) et la seconde
unité de réception et/ou de blocage (104) l'une contre l'autre en les rapprochant
et l'une à partir de l'autre en les éloignant lors de l'ouverture et de la fermeture.
45. Dispositif de retenue selon la revendication 44, caractérisé par
au moins un axe d'articulation destiné à la réception de premier et/ou second éléments
formant palier de première et/ou seconde baguettes de fermeture, en particulier de
premier et/ou second corps d'articulation.
46. Dispositif de retenue selon la revendication 45, caractérisé en ce que
le mécanisme de réglage peut être entraîné de manière électrique au pneumatique, et
est en particulier réglable et/ou commandable.
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