[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsmittel für Konstruktionselemente
gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1. Des weiteren bezieht sie sich auf einen Bausteinsatz
mit einem derartigen Verbindungsmittel.
[0002] Bekannt sind Bausteinsysteme, z. B. Spielbausteinsysteme, für Kinder, deren Steine
sich durch Aufeinanderstecken oder einfache Schraubverbindungen miteinander verbinden
lassen. Ein derartiges System ist in der
WO-A-2004/87277 der Anmelderin beschrieben. Um spielerischen Anreiz zu bieten und beherrschbar zu
sein, ist es anzustreben, nur eine relativ kleine Anzahl von verschiedenen Elementen
vorzusehen und insbesondere für kleinere Kinder die Bausteine relativ gross auszuführen.
[0003] Wie andere Bausteinsysteme weist auch dieses einen Verbindungmechanismus auf, bei
dem im wesentlich komplementär zueinander ausgebildete Elemente ineinander in Baurichtung
eingeschoben werden. Im Gegensatz zu anderen Systemen, bei denen hierbei ein Klemmwirkung
und damit ein Kraftschluss auftritt, gleiten hier die Elemente leicht ineinander.
Ein Stabilisierung und Fixierung kann durch eine Verschraubung durch die Elemente
des Mechanismus hindurch erfolgen.
[0004] Problematisch sind jedoch Konstruktionen, bei denen nicht nur in einer Richtung gebaut
wird, z. B. aufwärts, sondern in eine zweite Richtung weitergebaut werden soll, z.
B. seitlich, oder sogar die Baurichtung umgekehrt wird. Ein Beispiel könnte ein seitlich
vorstehender Arm wie für einen Kran sein, an den ein nach unten hängendes Objekt angesetzt
ist. Auf Klemmwirkung beruhende Systeme erlauben regelmässig höchstens eine Umkehrung,
durch Abnützung und damit verringerte Klemmwirkung ergeben sich jedoch sehr bald Stabilitätsprobleme.
Durch den Zusammenhalt allein durch die Klemmwirkung ist die Stabilität bereits grundsätzlich
beschränkt.
[0005] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, spezielle Verbindungselemente für Quer- oder
Umkehrverbindungen im Bausteinsystem aufzunehmen. Dadurch steigt jedoch die Zahl der
Bausteintypen, und das Bausteinsystem wird für den Anwender undurchschaubar und damit
uninteressant.
[0006] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Vorkehrung anzugeben,
um ein Bauen mit Bausteinen, die in mindestens einer Hauptrichtung einen Verbindungsmechanismus
aufweisen, in eine zweite Richtung zu gestatten, in der die Bausteine keine Elemente
des Verbindungsmechanismus aufweisen.
[0007] Ein Verbindungsmittel, das eine solche Vorkehrung realisiert, ist im Anspruch 1 angegeben.
Die weiteren Ansprüche geben bevorzugte Ausführungsformen und Bausteinsysteme mit
einem solchen Verbindungsmittel an.
[0008] Demgemäss besteht die Erfindung darin, ein Verbindungsmittel anzugeben, das eine
Kombination von Einschubverbindung und einem zweiten, lösbaren Verbindungsmechanismus
gestattet. Ein solcher Verbindungsmechanismus ist z. B. im eingangs genannten Bausteinsystem
der Anmelderin bereits in Form einer Verschraubung vorgesehen. Die Schraubverbindung
als Prototyp eines betätigbaren Verbindungsmechanismus ist jedoch im bekannten Spielbausteinsystem
nur als Verbindung in einer ersten Richtung, z. B. aufwärts, ausgebildet. Einschubverbindungen
sind nur für dekorative Einschubplatten vorgesehen, wozu die Spielbausteine in ihren
Seitenwänden Schlitze oder Nuten aufweisen. Gemäss Erfindung werden die Schlitze in
den Seitenwänden derart modifiziert, dass sie bevorzugt am Grund eine Erweiterung
aufweisen. Das erfindungsgemässe Verbindungsmittel weist ein entsprechendes leistenförmiges
Teil auf, das ebenfalls, bevorzugt an seinem Vorderende bzw. der Vorderkante, entsprechende
Verdickungen aufweist. Es kann damit in eine modifizierte Nut in Längsrichtung eingeschoben
werden, jedoch nicht quer herausgezogen werden. Zum anderen weist das Verbindungsmittel
einen Teil des Verbindungsmechanismus des Spielbausteinsystems auf, z. B. die Mutter
einer Verschraubung. Damit ist es auf einfache Art möglich, eine Seitenwand eines
Bausteins mit einer Komponente eines Verbindungsmechanismus (Mutter einer Schraubverbindung)
zu versehen und damit ein Weiterbauen quer zur ursprünglichen Hauptbaurichtung zu
ermöglichen. Dieser Verbindungsmechanismus ist dabei derjenige, mit dem die Bausteine
in der Hauptbaurichtung (oder auch in den Baurichtungen) miteinander verbunden werden.
Insbesondere ist er eine Steckverbindung, die zusätzlich mit einer weiteren formschlüssigen
Befestigungsart, z. B. Schraub-, Schnapp-, Bajonett- oder Renkverschluss, kombiniert
sein kann, um einen sicheren Zusammenhalt zu gewährleisten.
[0009] Das Bausteinsystem wird damit im Wesentlichen nur durch dieses weitere Teil, das
Verbindungsmittel, erweitert, wodurch die Komplexität des Gesamtsystems niedrig gehalten
wird und es insbesondere für jüngere Kinder seinen Reiz behält oder durch die Erweiterung
der Konstruktionsmöglichkeiten sogar noch erhöht wird. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, dass allein durch Hinzunahme des Verbindungsmittels diese zusätzlichen Konstruktionsmöglichkeiten
mit bereits vorhandenen Bausteinen erzielt werden, wodurch die Beschaffungskosten
niedrig gehalten werden.
[0010] Die Erfindung wird weiter an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf die Figuren erläutert.
- Fig. 1
- Ansicht auf einen Baustein mit seitlich angesetztem zweiten Baustein;
- Fig. 2
- Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 1 mit Teilschnitt durch seitlich angesetzten
Baustein, gemäss I-I;
- Fig. 3
- Ansicht von oben auf ein erfindungsgemässes Verbindungsmittel;
- Fig. 4
- Ansicht von unten auf das Verbindungsmittel gemäss Fig. 3; und
- Fig. 5
- Seitenansicht auf das Verbindungsmittel der Fig. 3.
[0011] In Fig. 1 ist ein erster Baustein 1 (genauer: 2 aufeinandergesetzte Bausteine, s.
Trennlinie in der Mitte, um die Höhe an den Durchmesser des angebauten Bausteins anzupassen)
zu sehen, an den ein zweiter Baustein 2 seitlich mittels eines erfindungsgemässen
Verbindungsmittels 3 befestigt ist. Die Bausteine sind dabei im Wesentlichen gemäss
der
WO-A-2004/87277 der Anmelderin ausgeführt. Der erste Baustein weist einen quaderförmigen Körper 5
auf. In der Hauptbaurichtung befindet sich an einer Seitenfläche 7 der charakteristische
Noppen 8 zum Aufstecken weiterer Bausteine. Diese Seitenfläche 7 wird als "oben" bezeichnet.
An der gegenüberliegenden, unteren Seite (nicht gezeigt) des Bausteinkörpers 5 befindet
sich eine Vertiefung, die komplementär zum Noppen 8 ausgebildet ist. Wie in der genannten
WO-Veröffentlichung ausgeführt, können diese Bausteine verschiedene Formen annehmen
und mehrere Noppen, Vertiefungen wie auch nur Vertiefungen usw. aufweisen. Eine Variante
ist bereits in der Fig. 1 zu sehen: Der Baustein 2 weist einen im Wesentlichen zylindrischen
Körper 10 auf.
[0012] In den Seitenflächen des Körpers 5, von denen die vordere 12 und linke 14 sichtbar
sind, befinden sich Nuten 16. Die Nuten 16 weisen von der Öffnung her zunächst eine
Passage konstanter Breite 18 auf, an die sich zum Grund der Nut eine im Wesentlichen
zylindrische Erweiterung 19 anschliesst (siehe auch Fig. 2).
[0013] Das Verbindungsmittel 3 weist ein im Wesentlichen komplementär zur Nut 16 ausgebildetes,
leistenförmiges Glied 22 auf, das von oben oder unten in eine Nut 16 eingeschoben
werden kann. Das leistenförmige Glied 22 weist entsprechend einen leistenförmigen
Hals 24 auf, an dessen Vorderkante eine im Wesentlichen zylindrische Verdickung 25
angeordnet ist (siehe Fig. 3, 5). Mittig an der Hinterkante des stegförmigen Halses
24 ist eine Mutter 27 des Bausteinsystems angeordnet, die leicht erkennbar in der
Gestalt mit den Noppen 8 übereinstimmt, jedoch mit einem Innengewinde 28 ausgestattet
ist (siehe Fig. 4).
[0014] Nach Einführen des Kupplungsteils oder Verbindungsmittels 3 in eine Nut 16 eines
Bausteins befindet sich somit eine Mutter 27 auf dieser Seitenfläche. Auf diese Mutter
27 kann, wie in Fig. 2 gezeigt, ein weiterer Baustein 2 aufgesteckt und mittels einer
Schraube 30 befestigt werden.
[0015] Offensichtlich ist es damit möglich, allein durch die Einführung des Kupplungsteils
3 die standardmässigen Bausteine nach Bedarf mit der Möglichkeit auszustatten, seitlich
in eine oder auch mehrere Richtungen gleichzeitig seitlich anzubauen. Die seitlich
angesetzten Bausteine 2 sind dabei durch die ebenfalls schon bekannten Schrauben 30
befestigt, sodass sich eine hochbelastbare Verbindung ergibt. Durch Kombinieren dieser
seitlichen Verbindungen ist es möglich, die Baurichtung weiter zu verändern, z. B.
umzukehren oder sogar im weitesten Sinne ringförmige Konstruktionen zu erzielen. Dazu
tritt, dass jedenfalls bei dem Bausteinsystem der Anmelderin die Steine in 45°-Winkeln
verdreht zusammengesetzt werden können, wodurch sich weitere Varianten ergeben.
[0016] Das Kupplungsteil 3 ist dabei nur auf das Vorhandensein der Nuten angewiesen. Wie
in Fig. 1 zu sehen, weist auch der Baustein 2 mit zylindrischem Körper 10 umfänglich
Nuten 16 auf. Denkbar ist daher, allgemein, aber auch insbesondere an einem zylindrischen
Bausteinkörper, die Nuten in anderer Anordnung und Anzahl vorzusehen, z. B. in 45°-Abständen.
[0017] An der Vorderkante der Verdickung 25 ist ein keilförmiger Einschnitt vorhanden. Er
dient dazu, der Verdickung 25 eine geringfügige Flexibilität zu verleihen, um bei
enger Passung das Einführen in eine Nut 16 zu erleichtern bzw. beim Anziehen der Schraube
30 den Anstieg der Klemmwirkung zwischen dem leistenförmigen Glied 22 und der Nut
16 einzustellen. Insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen jüngerer Kinder sind
leistenförmiges Glied 22 und Nut 16 so ausgelegt, dass sie leicht ineinander eingeführt
werden können. Überraschend vorteilhaft hat sich ergeben, dass sich beim Anziehen
der Schraube 30 eine Klemmwirkung auch zwischen leistenförmigem Glied 22 und Nut 16
ergibt. Unterstützt wird diese Wirkung noch dadurch, dass der stegförmige Hals 24
höchstens genauso lang ausgeführt wird wie die Passage 18. Damit wird erreicht, dass
beim Anziehen der Schraube 30 der mutterförmige Teil 27 des Kupplungsteils 3 in den
Baustein 2 hineingezogen wird, wodurch dessen Unterseite 34 gegen die Seitenfläche
14 des ersten Bausteins 1 angedrückt und zugleich auch ein Zug auf das leistenförmige
Glied 22 ausgeübt wird.
[0018] Werden mehrere Bausteine 2 an den Seitenflächen eines Bausteins 1 angesetzt (im Beispiel
bis zu vier), so ergibt sich vorteilhafterweise eine gegenseitige Klemmwirkung: Bereits
beim Festziehen nur einer Schraube eines seitlich angebrachten Bausteines 2 ergibt
sich bereits eine geringe Klemmwirkung auf Bausteine, die mit einem Kupplungsteil
3 an einer der übrigen Seitenflächen angesetzt sind, wobei ein Festziehen noch nicht
nötig ist. Sie sind jedoch noch verschiebbar, wodurch sich das Zusammenfügen erleichtert,
da die Steine nicht mehr ohne weiteres abfallen. Werden an zwei oder mehr Seiten angebrachte
Bausteine befestigt, so erhöht sich die Klemmwirkung je nach Anzugskraft in den Nuten
16.
[0019] Vorzugsweise werden die Bestandteile des Bausteinsystems aus Kunststoff im Spritzgiessverfahren
hergestellt. Für die Verwendung mit kleineren Kindern sind entsprechend grössere Dimensionen
vorzusehen. Beispielsweise kann als Grundmass 6 cm angenommen werden (Seitenflächenbreite
von ersten Bausteinen; Durchmesser Baustein 2).
[0020] Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist bevorzugt als Spielbausteinsystem ausgelegt.
[0021] Aus der vorangehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sind dem Fachmann zahlreiche
Abwandlungen und Anpassungen zugänglich, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen,
der durch die Ansprüche definiert ist. Denkbar sind z. B.:
- Verwendung in Bausteinsätzen für: Modellbau; Bau von Inneneinrichtungsgegenständen;
Spielgeräte; Fahrzeugen, insbesondere für Kinder oder für Spielzwecke.
- Die Form des leistenförmigen Glieds kann anders gewählt werden, z. B. keilförmig breiter
werdend. Wichtig für eine Verbindung ist, dass das leistenförmige Teil eine Verbreiterung
aufweist, die mit einer entsprechend komplementär ausgebildeten Nut einen Formschluss
bilden kann, der das Herausziehen des leistenförmigen Glieds quer zur Längsachse der
Nut verhindert.
- Die Verdickung des leistenförmigen Gliedes ist unterteilt ausgeführt, z. B. als eine
Serie oder vereinzelte verdickte Abschnitte, z. B. ähnlich in das leistenförmige Glied
eingelassene Kugeln.
- Die Verdickung weist einen anderen als kreisförmigen Querschnitt auf, z. B. polygonal
und/oder verformt abgerundet (elliptisch, oval).
- Als lösbarer Verbindungsmechanismus dient eine Schnappverbindung, z. B. mit Kugel
und Pfanne.
1. Verbindungsmittel (3) für Konstruktionselemente (1, 2), insbesondere Bausteine, wobei
das Verbindungsmittel ein leistenförmiges Glied (22) aufweist, das in einem wirksamen
Abstand von seiner Hinterkante wenigstens über einen wirksamen Teil seiner Gesamtlänge
eine Verdickung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hinterkante ein Verbindungsglied (27) angesetzt ist, das mit einem Bestandteil
eines lösbaren Verbindungsmechanismus versehen ist, sodass das leistenförmige Glied
in eine Nut (16) eines ersten Konstruktionselementes (1) einfügbar und am Verbindungsglied
(27) mittels des Verbindungsmechanismus ein zweites Konstruktionselement (2) anbringbar
ist.
2. Verbindungsmittel (3) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsmechanismus im wesentlichen zueinander komplementäre Elemente aufweist,
die in Baurichtung ineinander einschiebbar sind.
3. Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsmechanismus eine Schraub-, eine Renk-, eine Bajonett- oder eine SchnappVerbindung
umfasst, optional kombiniert mit einer Einsteckverbindung, die in Baurichtung steckbar
ist.
4. Verbindungsmittel (3) gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (27) ein Innengewinde aufweist.
5. Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung (25) die der Hinterkante gegenüberliegende Vorderkante des leistenförmigen
Glieds (22) einschliesst.
6. Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verdickung (25) über wenigstens die Hälfte, bevorzugt die gesamte Länge
des leistenförmigen Glieds (22) unterbrochen oder ununterbrochen erstreckt.
7. Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das leistenförmige Glied (22) anschliessend an die Verdickung (25) zur Hinterkante
hin einen stegförmigen Abschnitt (24) aufweist, um bei Einführen des leistenförmigen
Glieds in eine Nut (16) eines Konstruktionselementes (1) eine seitliche Führung zu
bewirken.
8. Verbindungsmittel (3) gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des stegförmigen Abschnitts (24) ein Drittel bis zum Einfachen des mittleren
Durchmessers der Verdickung (25) beträgt, bevorzugt ungefähr gleich der Hälfte des
mittleren Durchmessers ist.
9. Bausteinsatz mit mindestens einem Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bausteinsatz zusätzlich mindestens einen Baustein (1, 2) enthält, der
- mindestens eine im Wesentlichen komplementär zum leistenförmigen Glied (22) ausgebildete
Nut (16) aufweist, sodass ein leistenförmiges Glied eines Verbindungsmittels in die
Nut in Längsrichtung einführbar ist, und/oder
- mindestens einen komplementären Bestandteil (27) des lösbaren Verbindungsmechanismus
(27, 30) aufweist, sodass ein Baustein (1, 2) und das Verbindungsmittel durch Aktivieren
des Verbindungsmechanismus verbindbar sind.
10. Bausteinsatz gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (16) im Spielbaustein (1, 2) von der Öffnung der Nut ausgehend einen Bereich
(18) aufweist, der im Wesentlichen komplementär zu dem stegförmigen Abschnitt (24)
des leistenförmigen Glieds (22) des Verbindungsmittels (3) ausgeführt ist, wobei der
Bereich eine höchstens gleich grosse Tiefe aufweist als der stegförmige Abschnitt
breit ist, sodass ein Kraftschluss zwischen dem leistenförmigen Glied und dem Baustein
durch eine Zugwirkung bei Betätigen des Verbindungsmechanismus herstellbar ist.
11. Verbindungsmittel gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8 oder Bausteinsatz gemäss einem
der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile aus Kunststoff bestehen.
12. Spielbausteinsatz, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein Verbindungsmittel (3) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 11
enthält.
13. Bausteinsatz gemäss einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei er ein Spielbausteinsatz ist.
14. Bausteinsatz gemäss einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens einen Baustein (1) umfasst, der wenigstens einen steckbaren Verbindungsmechanismus
aufweist, der ineinander einsteckbare Elemente (8, 27) umfasst, wobei das Verbindungsglied
(27) im wesentlichen ein derartiges Element ist.