[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckregelventil für die Entlüftung einer Brennkraftmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 40 22 129 A1 ist ein Druckregelventil für den Einbau in eine Entlüftungsleitung an einer Brennkraftmaschine
bekannt, in dessen Ventilgehäuse eine Ventilanordnung in der Strömungsverbindung zwischen
einem Eingang und einem Ausgang vorgesehen ist. Der Eingang des Ventilgehäuses ist
mit dem Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine verbunden, während an den Ausgang des
bekannten Druckregelventils das Ansaugrohr der Brennkraftmaschine angeschlossen ist.
Aufgrund des höheren Unterdrucks im Saugrohr werden Gase aus dem Kurbelgehäuse abgesaugt.
Bei zu hohen Druckunterschieden zwischen Ausgang und Eingang des Druckregelventils
schließt die Ventilanordnung die zur Verfügung stehende Ventilöffnung im Inneren des
Ventilgehäuses, so daß der Gasdurchgang unterbrochen ist. Um auch bei großen Schwankungen
des Unterdrucks im Saugrohr einen möglichst konstanten Druck in dem zu entlüftenden
Raum zu schaffen, ist bei dem bekannten Druckregelventil eine mehrstufige Ventilanordnung
vorgesehen.
[0003] Es ist des weiteren bekannt, an dem Ventilgehäuse zwei Ausgänge vorzusehen, um über
Entlüftungsleitungen die Gase aus dem Kurbelgehäuse abzuführen. Dadurch können die
abgesaugten Gase auch in Betriebspunkten, wenn in der einen Entlüftungsleitung ungünstige
Druckverhältnisse herrschen, über die andere Entlüftungsleitung abgeführt werden.
Um eine Rückströmung zum Kurbelgehäuse zu unterbinden, ist in beiden Ausgängen des
Ventilgehäuses ein nach außen öffnendes Rückschlagventil angeordnet. In manchen Betriebszuständen
kann jedoch mit bekannten Druckregelventilen aufgrund ungünstiger Druckverhältnisse
in beiden Entlüftungsleitungen eine Gasabsaugung nicht erfolgen.
[0004] Derartige Druckregelventile werden häufig mit ihren Ausgängen einerseits an das Saugrohr
der Brennkraftmaschine in dessen Durchströmungsrichtung hinter einer Drosselklappe
angeordnet, während die andere Entlüftungsleitung in den Ansaugbereich eines Laders
der Brennkraftmaschine einmündet. Wird im Motorleerlauf die Drosselklappe in eine
geschlossene Stellung geführt, erfolgt die Entlüftung des Kurbelgehäuses zum Saugrohr
hin, und die abgesaugten Kurbelgehäusegase werden hinter der Drosselklappe in das
Saugrohr abgeführt. Bei geöffneter Drosselklappe hingegen werden die abgesaugten Gase
über den alternativen Strömungsweg durch den vom Lader erzeugten Unterdruck abgeführt.
In unteren Lastbereichen der Brennkraftmaschine ist jedoch eine Gasabsaugung aus dem
Kurbelgehäuse häufig nicht möglich oder unzureichend, da der vom Lader erzeugte Unterdruck
zu gering ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Druckregelventil
für die Entlüftung einer Brennkraftmaschine derart weiterzubilden, daß bei einfacher
und kostengünstiger Bauweise eine Entlüftung in sämtlichen Lastbereichen der Brennkraftmaschine
gewährleistet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, in das Ventilgehäuse eine Saugstrahlpumpe zu integrieren,
welche unter Umgehung des Rückschlagventils eines ersten Ausgangs von der an diesen
Ausgang angeschlossenen Entlüftungsleitung gespeist ist. Die Saugstrahlpumpe erzeugt
unter einem Überdruck in der sie speisenden Entlüftungsleitung einen Unterdruck im
Ventilgehäuse, welcher die zu entlüftenden Gase beispielsweise aus einem Kurbelgehäuse
durch den Eingang des Ventilgehäuses ansaugt. Die Pumpendüse der Saugstrahlpumpe ist
an dem zweiten Ausgang des Pumpengehäuses angeschlossen, wodurch sich eine Durchströmung
des Ventilgehäuses vom ersten Ausgang zum zweiten Ausgang ergibt, welche die zu entlüftenden
Gase mitreißt und über die zweite Entlüftungsleitung abführt. Eine Rückströmung aus
der die Saugstrahlpumpe speisenden Entlüftungsleitung in das Ventilgehäuse ist dabei
durch das Rückschlagventil ausgeschlossen. Durch die Integration der Saugstrahlpumpe
in das Ventilgehäuse kann in kompakter Bauweise und mit einfachen und kostengünstigen
Bauteilen ein zusätzlicher Unterdruck in dem Ventilgehäuse erzeugt werden, der in
unteren Lastbereichen der Brennkraftmaschine zur Abführung der Entlüftungsgase ausreicht.
[0008] Eine einfache und kompakte Bauweise des Druckregelventils ist gegeben, wenn die Düsennadel
der Saugstrahlpumpe einen längsbeweglich geführten Stößel des Rückschlagventils im
ersten Ausgang bildet und das Verschlußglied des Rückschlagventils trägt. Die Düsennadel
kann dabei als Stößel des Verschlußgliedes einteilig mit dem Ventilglied ausgebildet
sein, wobei ein Strömungskanal im Inneren der Düsennadel das Verschlußglied bzw. dessen
außenliegenden Kolbenboden durchsetzt. Der Strömungskanal bildet somit einen unabhängig
von dem Verschlußglied freiliegenden Strömungsquerschnitt, durch den bei Überdruck
in der an den entsprechenden Ausgang angeschlossenen Entlüftungsleitung eine Strömung
generiert wird, welche die Saugstrahlpumpe in Betrieb setzt.
[0009] Zweckmäßig wird die Pumpendüse der Saugstrahlpumpe, auf dessen Eingang die Düsennadel
gerichtet ist, durch eine Wand des Ventilgehäuses ausgebildet und somit die Pumpendüse
platz- und gewichtsparend in das Ventilgehäuse integriert. Vorteilhaft liegen die
Ausgänge des Ventilgehäuses und die darin angeordneten Rückschlagventile koaxial zueinander,
wodurch die an einem der Rückschlagventile ausgebildete Düsennadel platzsparend in
den Bereich der am anderen Ausgang ausgebildeten Pumpendüse geführt werden kann. Die
Spitze der Düsennadel und der gemäß dem Prinzip der Saugstrahlpumpe benachbart liegende
Diffusor der Pumpendüse liegen vorteilhaft in einem Bereich des Inneren des Ventilgehäuses,
an dem die abzusaugenden Gase durch die Geometrie des Ventilgehäuses gezwungen entlang
strömen.
[0010] Das erfindungsgemäße Druckregelventil wird besonders vorteilhaft mit seinem ersten
Ausgang des Ventilgehäuses, an dem die Pumpendüse der Saugstrahlpumpe ausgebildet
ist, mit einem Saugrohr der Brennkraftmaschine verbunden, wobei die an diesen Ausgang
angeschlossene Entlüftungsleitung in Durchströmungsrichtung des Saugrohrs hinter einer
Drosselklappe in das Saugrohr einmündet. Durch diese Anordnung wird sichergestellt,
daß der vom Motor generierte Saugdruck den an das Druckregelventil angeschlossenen
Raum, nämlich insbesondere das Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine, entlüftet. Ist
der zweite Ausgang des Ventilgehäuses mit einem Zuströmbereich eines Laders der Brennkraftmaschine
verbunden, so kann in niedrigen Betriebslasten der aufgeladenen Brennkraftmaschine
und entsprechend niedrigen Laderdrehzahlen mit der Saugstrahlpumpe der Druckunterschied
zwischen der ersten und der zweiten Entlüftungsleitung ausgenutzt werden und über
die Saugstrahlpumpe eine Entlüftungsströmung über den zweiten Ausgang abgeführt werden.
[0011] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Saugstrahlpumpe in einem gestreckten
Gehäuseabschnitt des Ventilgehäuses integriert, welcher sich an einen Abschnitt des
Ventilgehäuses anschließt, in dem die Ventilglieder des Druckregelventils aufgenommen
sind. Die Baugröße des gestreckten Gehäuseabschnitts des Ventilgehäuses beschränkt
sich dabei auf die geometrischen Notwendigkeiten der Saugstrahlpumpe und kann sehr
gering dimensioniert werden. Der Abschnitt des Ventilgehäuses mit den darin angeordneten
Druckregelventilgliedern wird bevorzugt topfförmig zur Aufnahme der Ventilglieder
ausgestaltet. Das Ventilgehäuse wird bevorzugt einteilig ausgestaltet, so daß ein
kompaktes und leicht montierbares Druckregelventil mit integrierter Saugstrahlpumpe
zur Verfügung steht.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
[0013] Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Brennkraftmaschine mit einem Druckregelventil,
[0014] Fig. 2 eine geschnittene Ansicht eines Druckregelventils gemäß Fig. 1.
[0015] In Fig. 1 ist schematisch eine aufgeladene Hubkolben-Brennkraftmaschine 1 dargestellt.
Ein Lader 5 der Brennkraftmaschine 1 ist dabei mit seiner Lufthutze 6 an ein Luftfilter
3 angeschlossen und saugt über die Lufthutze 6 Verbrennungsluft in Strömungsrichtung
16 für den Motor 1 an. Die vom Lader 5 verdichtete Verbrennungsluft wird in einem
alle Zylinder der Brennkraftmaschine 1 versorgenden Saugrohr 2 am Eintritt der Brennkraftmaschine
1 bereitgestellt. Zwischen dem Lader 5 und dem Saugrohr 2 ist im Strömungsweg der
Verbrennungsluft eine Drosselklappe 4 angeordnet, mit der in bekannter Weise die Betriebslast
der Brennkraftmaschine 1 gesteuert wird.
[0016] An das Kurbelgehäuse 7 der Brennkraftmaschine 1 ist eine Entlüftungsleitung 15 angeschlossen.
Die abgesaugten Abgase werden der Verbrennungsluft der Brennkraftmaschine 1 beigemischt
und in der Brennkraftmaschine 1 verbrannt. Die Entlüftungsleitung 15 ist an den Eingang
9 des unten anhand von Fig. 2 näher beschriebenen Druckbegrenzungsventils 8 angeschlossen.
Das Ventilgehäuse 12 des Druckbegrenzungsventils 8 umfaßt zwei Ausgänge 10, 11, wobei
ein erster Ausgang 10 über eine Entlüftungsleitung 14 mit dem Saugrohr 2 verbunden
ist. An den zweiten Ausgang 11 des Ventilgehäuses 12 des Druckbegrenzungsventils 8
ist eine weitere Entlüftungsleitung 13 angeschlossen, welche in Strömungsrichtung
16 vor dem Lader 5 und der Drosselklappe 4 in die Lufthutze 6 des Laders 5 einmündet.
Der Anschluß der Entlüftungsleitung 13 an die Lufthutze 6 liegt in der Strömungsrichtung
16 nach dem Luftfilter 3, wodurch die Abgase aus dem Kurbelgehäuse 7 vom Luftfilter
3 ferngehalten werden.
[0017] Das Druckregelventil 8 ist in Fig. 2 in einer Querschnittsdarstellung gezeigt. Die
beiden Ausgänge 10, 11 des Ventilgehäuses 12 sind jeweils mit einem nach außen öffnenden
Rückschlagventil 17, 18 ausgestattet. Die beiden Ausgänge 10, 11 sind an den Enden
eines gestreckten Gehäuseabschnitts 27 des Ventilgehäuses 12 angeordnet, wobei die
Rückschlagventile 17, 18 koaxial auf einer Längsachse 23 des gestreckten Gehäuseabschnitts
27 liegen. Der gestreckte Gehäuseabschnitt 27 ist mit einem topfförmigen Gehäuseabschnitt
25 einteilig verbunden, welcher im Ausführungsbeispiel rotationssymmetrisch zu einer
orthogonal zur Längsachse 23 liegenden Querachse 28 des Druckregelventils 8 ausgebildet
ist. Das Topfgehäuse 25 weist den Eingang des Ventilgehäuses 12 auf, welcher mit dem
Kurbelgehäuse 7 des Verbrennungsmotors verbunden ist.
[0018] Eine Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Topfgehäuses 25 und dem gestreckten
Gehäuseabschnitt 27 ist durch einen zylindrischen Kragen 32 gebildet, welcher sich
ins Innere des Topfgehäuses 25 erstreckt und als Ventilsitz für das Ventilglied des
Druckregelventils 8 dient. Das Druckregelventil 8 ist dabei zweistufig ausgebildet,
wobei eine Membran 30 das Innere des Topfgehäuses 25 teilt. Die Membran 30 ist mit
einem das Topfgehäuse 25 verschließenden Deckel 26 am Umfang des Topfgehäuses 25 eingespannt.
Die Membran ist mittig mit einem Ventilteller 29 verbunden, welcher den Druckverhältnissen
beiderseits der Membran 30 entsprechend in Richtung der Achse 28 bewegbar ist. Der
Ventilteller 29 wirkt mit einer zylindrischen Kappe 36 zusammen, welche koaxial zu
dem zylindrischen Gehäuseabschnitt 31 angeordnet ist und gegen die Rückstellkraft
einer Schraubenfeder 32 auf den zylindrischen Gehäuseabschnitt 31 abschließend aufsetzbar
ist.
[0019] Sobald der Saugdruck im Saugrohr, der über dem ersten Ausgang 10 im Inneren des Druckregelventils
8 anliegt, einen vorbestimmten Wert überschreitet, legt sich der Ventilteller 29 an
die zylindrische Kappe an und verschließt deren Strömungsweg. In dieser ersten Stellung
verbleibt zur Absaugung aus dem Topfgehäuse 25 noch der ringförmige Spalt zwischen
der zylindrischen Kappe 36 und dem zylindrischen Gehäuseabschnitt 31. Steigt der Saugdruck
noch weiter, so wird die zylindrische Kappe 36 gegen die Feder 32 auf den Zylinder
31 aufgesetzt. Mit dieser zweiten Stufe wird verhindert, daß ein zu hoher Unterdruck
auf das Kurbelgehäuse wirkt.
[0020] In das Ventilgehäuse 12 des Druckregelventils 8 ist eine Saugstrahlpumpe 19 integriert,
welche im wesentlichen aus einer Düsennadel 20 und einer Pumpendüse 21 besteht. Die
Düsennadel 20 ist dabei an dem Rückschlagventil 17 im ersten Ausgang 10 ausgebildet
und ist unter Umgehung des Rückschlagventils 17 mit der an diesen Ausgang 10 angeschlossenen
Entlüftungsleitung fluidisch verbunden. Die Düsennadel 20 bildet dabei den Stößel
des nach außen öffnenden Rückschlagventils 17. Das Rückschlagventil 18 des zweiten
Ausgangs 11 ist mit einem einfachen Stößel 34 ausgestattet. Der Strömungskanal 24
der Düsennadel 20 durchsetzt das Verschlußglied des Rückschlagventils 27 und ist durch
eine Öffnung im Kolbenboden des Verschlußgliedes mit dem Ausgang 10 des Ventilgehäuses
12 verbunden. Die Düsennadel 20 ist auf den Eintritt einer Pumpendüse 21 gerichtet,
welche an den zweiten Ausgang 11 angeschlossen ist. Die Pumpendüse 21 wird dabei mit
ihrem Diffusor 33 durch die Gehäusewand des langgestreckten Gehäuseabschnitts 27 des
Ventilgehäuses 12 ausgebildet. Die Spitze der Düsennadel 20 reicht mit ihrer Spitze
in den zentralen Bereich des zylindrischen Gehäuseabschnitts 31 hinein, durch den
die abzusaugenden Gase in den gestreckten Abschnitt 27 des Ventilgehäuses 12 abgesaugt
werden. Die Düsennadel 20 wird als Stößel des Rückschlagventils 17 in einem ins Innere
des Gehäuses ragenden Wandteil längsbeweglich geführt.
[0021] Sobald in der Entlüftungsleitung am ersten Ausgang 10 ein höherer Druck ansteht als
am zweiten Ausgang 11, ergibt sich eine Strömung durch die Düsennadel 20. Die koaxial
zur Pumpendüse 21 ausgerichtete Düsennadel 20 richtet ihre Strömung auf den Diffusor
33 am Eintritt der Pumpendüse 21, wodurch sich nach dem Prinzip der Saugstrahlpumpe
19 ein Unterdruck am Eintritt der Pumpendüse 21 ergibt, mit dem eine Entlüftung des
Kurbelgehäuses 7 erfolgen kann. Es kann daher eine Entlüftung des Kurbelgehäuses 7
auch in Betriebszuständen erfolgen, wenn eine Entlüftung über das Saugrohr 2 aufgrund
des dort herrschenden Überdrucks nicht möglich ist und auch der vom Lader 5 erzeugte
Unterdruck nicht zur Entlüftung über den zweiten Ausgang 11 des Ventilgehäuses 12
ausreicht.
[0022] Das Topfgehäuse 25 und der gestreckte Gehäuseabschnitt 27 des Ventilgehäuses 12 sind
einteilig ausgebildet. Für die Anordnung der Saugstrahlpumpe 19 sind keine zusätzlichen
Bauteile erforderlich, da die Düsennadel 20 der Saugstrahlpumpe 19 den ohnehin erforderlichen
Stößel des Rückschlagventils 17 bildet und die Pumpendüse 21 durch eine entsprechende
Formgebung der Gehäusewand des Pumpengehäuses 12 ausgebildet wird.
[0023] Durch die Integration einer Saugstrahlpumpe 19 zwischen den Ausgängen 10, 11 des
Ventilgehäuses 12 kann auch in Lastbereichen eine Entlüftung des Kurbelgehäuses 7
erfolgen, wenn die Druckverhältnisse in den Entlüftungsleitungen nicht ausreichen.
Das Druckregelventil mit in das Pumpengehäuse integrierter Saugstrahlpumpe kann auch
zur Entlüftung anderer Räume als das Kurbelgehäuse eingesetzt werden, z.B. eines Kraftstofftanks.
1. Druckregelventil für die Entlüftung einer Brennkraftmaschine (1), dessen Ventilgehäuse
(12) einen Eingang (9) und zwei Ausgänge (10, 11) aufweist, an die jeweils eine Entlüftungsleitung
(13, 14, 15) angeschlossen ist, wobei in jedem Ausgang (10, 11) ein nach außen öffnendes
Rückschlagventil (17, 18) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in das Ventilgehäuse (12) zwischen den Ausgängen (10, 11) eine Saugstrahlpumpe (19)
integriert ist, welche eine Pumpendüse (21) und eine auf die Pumpendüse (21) gerichtete
Düsennadel (20) umfaßt, wobei die Düsennadel (20) unter Umgehung des Rückschlagventils
(17) eines ersten Ausgangs (10) mit der an diesen Ausgang (10) angeschlossenen Entlüftungsleitung
(14) verbunden ist und wobei die Pumpendüse (21) an den zweiten Ausgang (11) des Pumpengehäuses
(12) angeschlossen ist.
2. Druckregelventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel (20) einen längsbeweglich geführten Stößel des Rückschlagventils (17)
im ersten Ausgang (10) bildet und das Verschlußglied des Rückschlagventils (17) trägt,
wobei ein Strömungskanal (24) im Inneren der Düsennadel (20) das Verschlußglied durchsetzt.
3. Druckregelventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand des Ventilgehäuses (12) die Pumpendüse (21) der Saugstrahlpumpe (19) ausbildet.
4. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (10, 11) koaxial liegen.
5. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgang (10) des Ventilgehäuses (12) mit einem Saugrohr (2) der Brennkraftmaschine
(1) verbunden ist, wobei die an den ersten Ausgang (10) angeschlossene Entlüftungsleitung
(14) in Durchströmungsrichtung hinter einer Drosselklappe (4) in das Saugrohr (2)
einmündet.
6. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ausgang (11) des Ventilgehäuses (12) mit einem Zuströmbereich eines Laders
(5) der Brennkraftmaschine (1) verbunden ist.
7. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (8) zweistufig ausgebildet ist.
8. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied des Druckregelventils (8) in einem topfförmigen Abschnitt (22) des
Ventilgehäuses (12) aufgenommen ist, an den sich ein gestreckter Gehäuseabschnitt
(27) des Ventilgehäuses (12) mit der darin integrierten Saugstrahlpumpe (19) anschließt.
9. Druckregelventil nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Eintritt der Pumpendüse (21) der Saugstrahlpumpe (19) im Bereich einer Strömungsverbindung
(31) zwischen dem topfförmigen Abschnitt (25) und dem gestreckten Abschnitt (27) des
Ventilgehäuses (12) liegt.
10. Druckregelventil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der gestreckte Gehäuseabschnitt (27) des Ventilgehäuses (12) einteilig mit dem topfförmigen
Abschnitt (25) des Ventilgehäuses (12) ausgebildet ist.