| (19) |
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(11) |
EP 1 815 061 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2005/000469 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/055995 (01.06.2006 Gazette 2006/22) |
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| (54) |
STRANG MIT ERHÖHTER HAFTUNG AUF METALLSCHEIBEN
STRAND WITH INCREASED ADHERENCE TO METAL DISKS
CORDE AVEC ADHERENCE ACCRUE SUR DES DISQUES METALLIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CZ DE FI GB |
| (30) |
Priorität: |
25.11.2004 AT 19912004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2007 Patentblatt 2007/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Teufelberger Gesellschaft m.b.H. |
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A-4600 Wels (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KIRTH, Rudolf
A-4840 Vöcklabruck (AT)
- KRONLACHNER, Klaus
A-4631 Krenglbach (AT)
- SCHIEMER, Susanna
A-4020 Linz (AT)
- SONNLEITNER, Georg
A-4611 Buchkirchen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Nemec, Harald et al |
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Kopecky & Schwarz
Patentanwälte
Wipplingerstrasse 30 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 150 702 US-A- 4 016 714
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EP-A- 0 198 567
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Seil bzw. ein Seilelement, welches zur Herstellung
eines Seiles verwendet wird.
[0002] Aus der
EP 0 150 702 B2 ist ein Seil bekannt, welches als solches bzw. dessen Seilelemente eine sogenannte
"Bewehrung" aus einem Fasermaterial aufweist bzw. aufweisen, das vom Fasermaterial
des Seiles bzw. der Seilelemente abweicht.
[0003] Mit der in der
EP 0 150 702 B2 beschriebenen Bewehrung ist es möglich, bei der Wechselbiegebeanspruchung sowie bei
einer Umleitung um enge Radien bzw. scharfe Kanten eine wesentlich erhöhte Lebensdauer
bzw. Reißfestigkeit des Seiles zu erreichen.
[0004] Unter "Bewehrung" ist für die Zwecke der vorliegenden Erfindung eine Umwicklung,
Umflechtung, Umstrickung etc. des Fasermaterials des Seiles bzw. des Seilelementes
zu versehen, wobei jedoch die Oberfläche des Fasermaterials des Seiles bzw. des Seilelementes
nicht vollständig abgedeckt wird.
[0005] Eine Bewehrung im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist daher von einer vollständigen
Ummantelung eines Seiles bzw. eines Seilelementes, bei welcher die gesamte Oberfläche
von einem anderen Material abgedeckt wird, zu unterscheiden.
[0006] Aus der
DE 2 222 312 ist es bekannt, zum Reduzieren der Energie beim Zurückschnellen von stark belasteten
Seilen beim Bruch Monofile verschiedener Bruchdehnung in das Seil einzulagern bzw.
das Seil damit zu umhüllen.
[0007] In der
US-A 4,563,869 wird ebenfalls vorgeschlagen, Garne mit unterschiedlichen Dehnungseigenschaften einzusetzen.
[0008] Es hat sich gezeigt, dass Seile gemäß der Lehre der
EP 0 150 702, insbesondere wenn sie in Form von Industrieseilen, z.B. als Papierführungsseil eingesetzt
werden, zwar eine erhöhte Lebensdauer aufweisen, jedoch insbesondere zu Beginn der
Verwendung bei der Führung über glatte Flächen unzureichende Haftreibungseigenschaften
aufweisen. Das Seil rutscht durch und kann nur unzureichend oder gar nicht angetrieben
werden.
[0009] Erst bei längerer Verwendung der Seile verbessert sich diese Situation, da Teile
der relativ harten Bewehrung aufreißen und eine "Bürste" bilden, durch die der Antrieb
gelingt. Dies ist allerdings wiederum mit dem Nachteil verbunden, dass Bruchstücke
der Bewehrung zur Staubbildung und zur Verunreinigung von Maschinenteilen, die mit
dem Seil in Berührung gelangen, führen.
[0010] Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, die genannten Nachteile des Standes
der Technik zu überwinden und insbesondere ein Seil zur Verfügung zu stellen, welches
bei zumindest gleichbleibend hoher Lebensdauer und Belastbarkeit zusätzlich verbesserte
Haftreibungseigenschaften aufweist.
[0011] Diese Aufgabe wird mit einem Seil bzw. einem Seilelement gelöst, welches in an sich
bekannter Weise eine Bewehrung aus vom Fasermaterial des Seiles bzw. des Seilelementes
abweichendem Fasermaterial aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass als Fasermaterial
der Bewehrung zumindest teilweise
- a) zumindest ein Multifilamentgarn und/oder Stapelfasergarn und
- b) zumindest ein Monofilament
vorgesehen ist.
[0012] Unter "Seilelement" ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung jede beliebige Untereinheit
eines Seiles, z.B. eine Litze oder ein als Fasermaterial verwendeter Zwirn, zu verstehen,
die mit anderen Untereinheiten ein Seil oder größere Untereinheiten eines Seiles bildet.
[0013] Wenn weiters im folgenden von einem Seilelement die Rede ist, so beziehen sich diese
Ausführungen immer auch auf jene Form der vorliegenden Erfindung, in welcher ein gesamtes
Seil als solches mit einer Bewehrung versehen ist.
[0014] Als "abweichendes" Fasermaterial ist ein Fasermaterial zu verstehen, das sich vom
Fasermaterial des Seiles bzw. des Seilelementes z.B. hinsichtlich seiner chemischen
Natur (z.B. unterschiedliches Basispolymer) oder hinsichtlich textiler Eigenschaften
wie Titer, Texturierung, Drehung (z.B. bei Zwirnen) etc., unterscheidet.
[0015] Bei Verwendung eines Materials a) und b) als zumindest teilweiser Bestandteil der
Bewehrung eines Seilelementes bzw. eines Seiles können die Haftreibungs- und Abriebeigenschaften
des Seiles in hervorragender Weise gesteigert werden, ohne dass dadurch die Lebensdauer
und Belastbarkeit negativ beeinflußt werden. Vielmehr können erfindungsgemäße Seile
sogar eine höhere Lebensdauer als aus dem Stand der Technik bekannte Seile aufweisen.
[0016] Das Material a) ist bevorzugt ein Multifilamentgarn und/oder Stapelfasergarn aus
der Gruppe bestehend aus Polyacrylat, Polyamid, Aramid, bevorzugt p-Aramid, HM-Polyethylen,
Polybenzoxazol und Mischungen daraus.
[0017] Diese Materialien weisen eine vergleichsweise geringe Härte, d.h. bessere Verformbarkeit
bei Querdruck auf, und daher eine höhere Haftreibung, was im folgenden mit der Bezeichnung
"höherer Grip" umschrieben wird. Es handelt sich dabei nicht um Monofilamente, sondern
um Fäden, Garne und Zwirne aus Multifilamenten bzw. Stapelfasern. Insbesondere Stapelfasergarne
wirken grip-erhöhend. Die bessere Verformbarkeit bei Querdruck führt zugleich zu einer
höheren Lebensdauer bei der für Industrieseile typischen Scheuerbeanspruchung.
[0018] Besonders bevorzugt ist das Multifilamentgarn des Materials a) texturiert.
[0019] Insbesondere bevorzugt ist als Material a) zumindest ein Polyacrylat-Stapelfasergarn
und/oder ein Polyamid-BCF-Multifilamentgarn vorgesehen.
[0020] Das Stapelfasergarn bzw. Multifilamentgarn des Materials a) kann bevorzugt in einem
Titerbereich von 500 dtex bis zu 4500 dtex eingesetzt werden.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt das Material a) und/oder das
Material b) zumindest zum Teil in imprägnierter Form vor.
[0022] Eine geeignete Imprägnierung erhöht ebenfalls den Grip der eingesetzten Materialien,
was insbesondere beim Material b) von Vorteil ist.
[0023] Bevorzugt wird als Material b) zumindest ein gegebenenfalls imprägniertes Monofilament
aus der Gruppe bestehend aus Polyamid, Polypropylen, Polyethylen, Polyester und Mischungen
daraus eingesetzt.
[0024] Als Material b) eignen sich auch sämtliche nicht imprägnierten Monofilamente, welche
gegenüber herkömmlich als Bewehrungsmaterial verwendeten Monofilamenten verbesserte
Haftreibungseigenschaften aufweisen.
[0025] Insbesondere geeignet als Material b) sind Monofilamente mit einer Bruchdehnung von
zumindest 27 %. Die Verwendung von Monofilamenten mit höherer Bruchdehnung (und damit
geringerer Härte bzw. besserer Verformbarkeit bei Querdruck) erhöht die Lebensdauer
des Seiles.
[0026] Durch eine Oberflächenimprägnierung des Materials a) bzw. des Materials b) kann sowohl
der Haftreibungswert erhöht als auch die Abriebbeständigkeit und damit die Lebensdauer
verbessert werden. Zur Imprägnierung können übliche Textilimprägnierungsmittel wie
Fettsäureester, Wachse, Silikone, Fluorcarbone und Polyurethane oder Mischungen daraus
eingesetzt werden.
[0027] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können nicht nur das Bewehrungsmaterial als
solches, sondern auch zumindest ein Teil der Seilelemente bzw. das Seil als solches
bzw. das Fasermaterial des Seiles bzw. der Seilelemente in imprägnierter Form vorliegen.
[0028] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht darin,
dass als Bewehrung eine Kombination aus dem Material a) und einem Material c) in Form
von zumindest einem nicht imprägnierten Monofilament, welches
- i) nicht imprägniert ist und/oder
- ii) eine Bruchdehnung von weniger als 27% aufweist,
vorgesehen ist.
[0029] Als Material c) ist dabei bevorzugt zumindest ein Monofilament aus der Gruppe bestehend
aus Polyamid, Polypropylen, Polyethylen, Polyester und Mischungen daraus vorgesehen.
[0030] Unter einer Kombination des Materials a) mit dem Material c) ist insbesondere zu
verstehen, dass ein Seilelement, z.B. ein Zwirn, mit einer gewissen Anzahl von Fäden
aus Material a) und mit einer gewissen Anzahl von Fäden aus dem Material c) bewehrt,
d.h. z.B. umflochten oder umstrickt ist.
[0031] Dabei beträgt das Verhältnis der Summe der Anteile an Material a) zu den Anteilen
an Material c) in der Kombination 3:1 bis 1:7, bevorzugt 1:1 1 bis 1:4.
[0032] Als Verhältnis ist dabei das numerische Verhältnis zwischen der Anzahl an Fäden aus
Material a) und den Fäden aus dem Material c) zu verstehen.
[0033] Dies soll anhand eines Zwirnes erläutert werden, der in an sich bekannter Weise mit
einer Bewehrung in Form einer Umflechtung aus 16 Fäden versehen ist. Dabei seien 4
Fäden aus einem Stapelfasergarn gemäß der Spezifikation des Materials a) gebildet,
die übrigen 12 Fäden seien aus nicht imprägniertem Monofilament gemäß der Spezifikation
des Materials c) gebildet. In diesem Fall beträgt das Verhältnis der Anteile an Material
a) zu den Anteilen an Material c) 4:12, d.h. 1:3.
[0034] Das Seil bzw. das Seilelement ist vom Fasermaterial der Bewehrung bevorzugt umwunden,
umflochten, umstrickt, umhäkelt, umwebt und/oder umwirkt. Die Art der Anbringung der
Bewehrung kann dabei ebenfalls den Grip des Seilelementes bzw. des Seiles beeinflussen.
[0035] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der zumindest ein Teil der Seilelemente
des Seiles vom Fasermaterial der Bewehrung umflochten und ein weiterer Teil der Seilelemente
vom Fasermaterial der Bewehrung umstrickt ist.
[0036] Weiters ist eine Ausführungsform eines Seiles bevorzugt, in welcher ein Teil der
Litzen von Fäden des Materials a) umstrickt und ein anderer Teil der Litzen von Fäden
des Materials c) umflochten sind.
[0037] In weiteren Ausführungsformen kann ein Teil der Litzen von Fäden der Materialien
a) und b) umstrickt und ein anderer Teil der Litzen von Fäden des Materials c) umflochten
sein oder ein Teil der Litzen mit Fäden der Materialen a), b) und c) umstrickt und
ein anderer Teil der Litzen mit Fäden der Materialen a), b) und c) umflochten sein.
[0038] Der Grip des Seiles bzw. des Seilelementes kann nicht nur durch die Art der Bewehrung,
sondern auch durch die Wahl des Fasermaterials des Seilelementes beeinflusst werden.
[0039] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist daher dadurch
gekennzeichnet, dass als Fasermaterial des Seilelementes gegebenenfalls imprägnierte
Multifilamentgarne aus Polyamid- und/oder Polyestermultifilamenten vorgesehen sind.
[0040] Beispielsweise kann als Fasermaterial für den Aufbau einer Litze des erfindungsgemäßen
Seiles ein Polyamidgarn PA 6 mit einem Titer von 8800 dtex (Zwirn mit 80 T/m) eingesetzt
werden.
[0041] Besonders bevorzugt sind diesen Multifilamentgarnen texturierte Multifilamentgarne
und/oder Stapelfasergarne beigemischt. Die Texturierung der Multfilamentgame bzw.
über die Bewehrung hinausstehende Härchen der Stapelfasergarne bewirken eine weitere
Erhöhung des Grips.
[0042] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Seilelementes ist ein Zwirn,
der mit Fäden des Materials a) und b) bzw. gegebenenfalls mit Fäden des Materials
c) bewehrt ist.
[0043] Zwei oder mehrere solcherart bewehrte Zwirne können zu einer Litze kombiniert werden.
[0044] Ein erfindungsgemäßes Seilelement in Form einer Litze aus zwei oder mehreren, gegebenenfalls
bewehrten Zwirnen kann aber auch als solches bewehrt sein, d.h. die aus mehreren Zwirnen
bestehende Litze wird von einem Bewehrungsmaterial, wie erfindungsgemäß vorgesehen,
umflochten oder umstrickt etc.
[0045] Die eine Litze bildenden Zwirne können in an sich bekannter Weise parallel angeordnet,
gezwirnt, gedreht und/oder geflochten vorliegen.
[0046] Die vorliegende Erfindung betrifft weiters ein Seil, insbesondere Industrieseil,
welches zumindest ein erfindungsgemäß bewehrtes Seilelement enthält.
[0047] Das erfindungsgemäße Seil kann so aufgebaut sein, dass es zusätzlich zu einem oder
mehreren erfindungsgemäß bewehrten Seilelelement(en) weitere Seilelemente aufweist,
welche keine Bewehrung aufweisen. Zum Beispiel kann ein Teil der das Seil bildenden
Litzen mit dem Material a) und b) bewehrt sein, während weitere Litzen unbewehrt sind.
[0048] Weiters bevorzugt ist eine Ausführungsform, in welcher das Seil abgesehen von Seilelementen
(z.B. Litzen), die mit dem Material a) und b) bewehrt sind, auch Seilelemente aufweist,
die ausschließlich mit dem Material c) bewehrt sind. Auch in dieser Ausführungsform
kann das Seil zusätzlich Seilelemente aufweisen, die überhaupt nicht bewehrt sind.
[0049] Wie bereits eingangs erwähnt, kann das erfindungsgemäße Seil auch selbst mit einer
Bewehrung aus dem Material a) und b) und gegebenenfalls dem Material c) versehen sein,
die auf das fertige Seil aufgebracht wird.
[0050] Die erfindungsgemäßen Seile können in an sich bekannter Weise geflochten oder gedreht
bzw. geschlagen sein. Es kann sich um Hohlseile und um Kernseile handeln.
[0051] Die erfindungsgemäßen Seile zeichnen sich gegenüber an sich bekannten Seilen, insbesondere
an sich bekannten Papierführungsseilen, durch eine erhöhte Haftreibung aus.
[0052] Die entsprechend der weiter unten beschriebenen Messmethode ermittelte Haftreibungskennzahl
beträgt bevorzugt mehr als 1,20, bevorzugt mehr als 1,25, insbesondere bevorzugt mehr
als 1,30.
[0053] Dementsprechend eignen sich erfindungsgemäße Seile insbesondere als Industrieseil;
insbesondere Papierführungsseil.
[0054] Die Erfindung wird nachfolgend durch die Figuren und Ausführungsbeispiele näher beschrieben:
Kurze Beschreibung der Figuren:
[0055]
Figur 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Seiles.
Figur 2 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine bewehrte Litze.
Figur 3 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer
erfindungsgemäß bewehrten Litze.
Figur 4 zeigt schematisch einen Längsschnitt der Litze gemäß Figur 3.
Figuren 5 und 6 zeigen schematisch einen Querschnitt (Fig. 5) bzw. einen Längsschnitt
(Fig. 6) durch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäß bewehrten Litze.
Figur 7 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Seiles.
[0056] Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen, geflochtenen Seiles 1 gemäß Figur 1
besteht im wesentlichen aus Litzen 2.
[0057] In der Form gemäß Figur 2 besteht eine Litze 2 aus zwei Zwirnen 3, die beispielsweise
parallel oder miteinander verzwirnt vorliegen können. Die Litze 2 ist mit einer Bewehrung
4 umflochten, die im Beispiel gemäß Figur 2 aus 16 imprägnierten Polyamid-Monofilamenten
5 mit einer Bruchdehnung von 26% besteht.
[0058] In der Ausführungsform gemäß Figuren 3 und 4 ist die Litze 2 mit einer Bewehrung
4 umflochten, die wiederum aus 16 Fäden besteht, wobei 4 Fäden 5' aus einem PAC-Stapelfasergarn
(d.h. ein Material a)) bestehen und die restlichen 12 Fäden 5" aus einem nicht imprägnierten
Polyamid-Monofilament mit einer Bruchdehnung von 26% (d.h. ein Material c)) bestehen.
[0059] Das sich dabei ergebende Bewehrungsmuster ist aus dem Längsschnitt gemäß Figur 4
ersichtlich.
[0060] In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform können die 12 Fäden aus dem
oben beschriebenen Polyamid-Monofilament auch in imprägnierter Form (Material b))
vorliegen.
[0061] In der Ausführungsform gemäß Figuren 5 und 6 sind als Bewehrung 4 vier Garnfäden
5' aus PAC-Stapelfasergarn (Material a)), 8 Garnfäden 5" aus nicht imprägniertem Polyamid-Monofilament
mit einer Bruchdehnung von 26% (Material c)) und 4 Garnfäden 5'" aus Polyamid-BCF-Garn
(ein weiteres Material a)) vorgesehen. Das sich dabei ergebende Bewehrungsmuster ist
aus dem Längsschnitt gemäß Figur 6 ersichtlich.
[0062] Die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Seiles gemäß Figur 7 weist zwei verschiedene
Litzenarten 2' und 2" auf. Die Litze 2' ist mit nicht imprägnierten Polyamid-Monofilamenten
mit einer Bruchdehnung von 26% (Material c)) umflochten, während die Litze 2" mit
einem PAC-Stapelfasergarn (Material a)) umstrickt ist.
Beispiele
[0063] Es wurden Seile mit dem in Figur 1 gezeigten Grundaufbau hergestellt, wobei als Fasermaterial
der zum Aufbau der Litzen verwendeten Zwirne jeweils ein PA6-Multifilamentgarn mit
8500 dtex (Zwirn mit 80 T/m) eingesetzt wurde.
[0064] Die Litzen wurden mit verschiedenen Fasermaterialien bewehrt und aus den bewehrten
Litzen in an sich bekannter Weise ein Seil hergestellt.
[0065] Zur Bestimmung der Haftreibungseigenschaften des Seiles wurde in Anlehnung an die
Prüfnorm ASTM D 3108-01 das Seil in Umfangrichtung über eine stehende Metalltrommel
aus Stahl ST 60 gezogen. Die Metalltrommel ist unverdrehbar gelagert und mit einem
Drehmomentensensor versehen. Durch die Haftung des Seiles wird beim Zug desselben
auf die Metalltrommel ein Drehmoment generiert, das ein Maß für den Haftreibungswert
ist.
[0066] Zur Durchführung einer Messung wird ein Prüfling mit einer Länge von etwa 2 m verwendet.
Ein Ende des Seils wird mit einem Spanngewicht von 5 kg belastet, das Seil wird mit
einem Umschlingungswinkel von ca. 90° über die Metalltrommel mit dem Drehmomentensensor
und eine nachfolgende Führungsrolle geführt und am anderen Ende in einer Antriebsscheibe
eingespannt. Mittels der Antriebsscheibe wird ein Zug auf das Seil ausgeübt, sodass
sich die Antriebsscheibe samt Seil ab dem Startpunkt um 90° dreht, und die dabei auf
die Metalltrommel wirkende Kraft gemessen. Das Ergebnis ist eine Haftreibungskennzahl,
die zum relativen Vergleich von Prüflingen herangezogen werden kann.
[0067] In der folgenden Tabelle sind die Meßwerte aufgelistet, die mit Seilen erzielt wurden,
deren Litzen mit unterschiedlichen Materialien bewehrt waren:
Tabelle
| Beispiel |
Bewehrungsmaterial |
Haftreibungszahl |
| 1 |
12 Polyamid-Monofile, nicht imprägniert, Bruchdehnung 26% |
1,51 |
| |
4 Garnfäden aus PAC-Stapelfasergarn 560 dtex (Figuren 3 u. 4) |
|
| 2 |
16 Polyamid-Monofile, Bruchdehnung 26%, imprägniert (Figur 2) |
1,32 |
| 3 |
12 Polyamid-Monofile, Bruchdehnung 26%, imprägniert |
1,44 |
| |
4 Garnfäden aus PAC-Stapelfasergarn 560 dtex (Figuren 3 u. 4) |
|
| 4 |
8 Polyamid-Monofile, Bruchdehnung 26%, nicht imprägniert, |
1,45 |
| |
4 Garnfäden aus PAC-Stapelfasergarn 560 dtex 4 Fäden aus Polyamid-BCF-Multifilamentgarn
800 dtex |
|
| |
(Figuren 5 und 6) |
|
| 5 |
4 Litzen des Seiles mit PAC-Stapelfasergarn 560 dtex umstrickt, die übrigen Litzen
mit 16 Polyamid-Monofilen, Bruchdehnung 26%, nicht imprägniert, umflochten |
1,31 |
| 6 (Vergleich) |
16 Polyamid-Monofile, Bruchdehnung 26%, nicht imprägniert |
1,19 |
[0068] Aus der Tabelle geht die deutliche Verbesserung der Haftreibung des Seiles gegenüber
einem Seil mit einer herkömmlichen Bewehrung (Versuch 6) hervor.
1. Seil (1) oder Seilelement (2, 3) , welches in an sich bekannter Weise eine Bewehrung
(4) aus vom Fasermaterial des Seiles bzw. des Seilelementes abweichenden Fasermaterial
aufweist,
dadurch gekenntzeichnet, dass als Fasermaterial der Bewehrung zumindest teilweise
a) zumindest ein Multifilamentgarn (5"') und/oder Stapelfasergarn (5') und
b) zumindest ein Monofilament (5,5")
vorgesehen ist.
2. Seil oder Seilelement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Material a) zumindest ein Multifilamentgarn (5"') und/oder Stapelfasergarn (5')
aus der Gruppe bestehend aus Polyacrylat, Polyamid, Aramid, HM-Polyethylen, Polybenzoxazol
und Mischungen daraus vorgesehen ist.
3. Seil oder Seilelement gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Multifilamentgarn (5"') des Materials a) texturiert ist.
4. Seil oder Seilelement gemäß einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Material a) zumindest ein Polyacrylat-Stapelfasergarn (5') und/oder ein Polyamid-BCF-Multifilamentgarn
(5"') vorgesehen ist.
5. Seil oder Seilelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material a) und/oder das Material b) zumindest zum Teil in imprägnierter Form
vorliegt.
6. Seil oder Seilelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Material b) zumindest ein gegebenenfalls imprägniertes Monofilament (5) aus der
Gruppe bestehend aus Polyamid, Polypropylen, Polyethylen, Polyester und Mischungen
daraus vorgesehen ist.
7. Seil oder Seilelement gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Monofilament des Materials b) eine Bruchdehnung von zumindest 27 % aufweist.
8. Seil oder Seilelement gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Material a) bzw. das Material b) mit einem die Haftreibung erhöhenden Material
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fettsäureestern, Wachsen, Silikonen, Fluorcarbonen
und Polyurethanen oder Mischungen daraus imprägniert ist.
9. Seil oder Seilelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Bewehrung eine Kombination aus dem Material a) sowie einem Material c) in Form
von zumindest einem Monofilament (5"), welches
i) nicht imprägniert ist und/oder
ii) eine Bruchdehnung von weniger als 27% aufweist,
vorgesehen ist.
10. Seil oder Seilelement gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Material c) zumindest ein Monofilament (5") aus der Gruppe bestehend aus Polyamid,
Polypropylen, Polyethylen, Polyester und Mischungen daraus vorgesehen ist.
11. Seil oder Seilelement gemäß einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Summe der Anteile an Material a) zu den Anteilen an Material c)
in der Kombination 3:1 bis 1:7, bevorzugt 1:1 bis 1:4, beträgt.
12. Seil oder Seilelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Seilelemente (2, 3) vom Fasermaterial der Bewehrung (4) umflochten
und ein weiterer Teil der Seilelemente vom Fasermaterial der Bewehrung umstrickt ist.
13. Seil oder Seilelement gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fasermaterial des Seiles oder der Seilelemente Multifilamentgarne aus gegebenenfalls
imprägnierten Polyamid- und/oder Polyestermultifilamenten vorgesehen sind.
14. Seil oder Seilelement gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass den Multifilamentgarnen texturierte Multifilamentgarne und/oder Stapelfasergarne
beigemischt sind.
15. Seilelement in Form einer Litze (2) eines Seils (1), welche aus zwei oder mehreren,
gegebenenfalls bewehrten, Zwirnen (3) besteht, wobei die Litze als solche eine Bewehrung
(4) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 aufweist.
16. Seilelement gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwirne (3) parallel angeordnet, gezwirnt, gedreht und/oder geflochten vorliegen.
17. Seil (1) , insbesondere Industrieseil, enthaltend zumindest ein Seilelement (2, 3)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16.
18. Seil gemäß Anspruch 17, enthaltend zumindest ein weiteres Seilelement, welches keine
Bewehrung aufweist.
19. Seil gemäß einem der Ansprüche 17 oder 18, enthaltend zumindest ein weiteres Seilelement
(2'), welches eine Bewehrung aufweist, die ausschließlich aus einem Material c) besteht.
20. Verwendung eines Seiles gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14 und 17 bis 19 als Industrieseil,
insbesondere Papierführungsseil.
1. A rope (1) or a rope element (2, 3) which comprises, in a manner known per se, a reinforcement
(4) made of a fibre material varying from the fibre material of the rope or the rope
element, respectively,
characterized in that, as the fibre material of the reinforcement, at least partially
a) at least one multifilament yarn (5"') and/or staple fibre yarn (5') and
b) at least one monofilament (5, 5")
are provided.
2. A rope or a rope element according to claim 1, characterized in that at least one multifilament yarn (5"') and/or staple fibre yarn (5') from the group
consisting of polyacrylate, polyamide, aramide, HM-polyethylene, polybenzoxazol and
mixtures thereof is/are provided as the material a).
3. A rope or a rope element according to any of claims 1 and 2, characterized in that the multifilament yarn (5"') of material a) is textured.
4. A rope or a rope element according to any of claims 2 and 3, characterized in that at least one polyacrylate staple fibre yarn (5') and/or one polyamide BCF multifilament
yarn (5"') is/are provided as the material a).
5. A rope or a rope element according to any of the preceding claims, characterized in that the material a) and/or the material b) is/are present at least partly in an impregnated
form.
6. A rope or a rope element according to any of the preceding claims, characterized in that at least one Monofilament (5) from the group consisting of polyamide, polypropylene,
polyethylene, polyester and mixtures thereof, which optionally has been impregnated,
is provided as the material b).
7. A rope or a rope element according to claim 6, characterized in that the monofilament of material b) has an elongation at break of at least 27%.
8. A rope or a rope element according to any of claims 5 to 7, characterized in that the material a) or the material b), respectively, is impregnated with a material
selected from the group consisting of fatty acid esters, waxes, silicones, fluorocarbons
and polyurethanes or mixtures thereof, which material increases the static friction.
9. A rope or a rope element according to any of the preceding claims,
characterized in that a combination of the material a) as well as a material c) in the form of at least
one monofilament (5"), which
i) is non-impregnated and/or
ii) has an elongation at break of less than 27%,
is provided as the reinforcement.
10. A rope or a rope element according to claim 9, characterized in that at least one monofilament (5") from the group consisting of polyamide, polypropylene,
polyethylene, polyester and mixtures thereof is provided as the material c).
11. A rope or a rope element according to any of claims 9 or 10, characterized in that the ratio of the sum of the portions of material a) to the portions of material c)
in the combination ranges from 3:1 to 1:7, preferably from 1:1 to 1:4.
12. A rope or a rope element according to any of the preceding claims, characterized in that the fibre material of the reinforcement (4) is braided around at least a portion
of the rope elements (2, 3) and the fibre material of the reinforcement is knitted
around a further portion of the rope elements.
13. A rope or a rope element according to any of the preceding claims, characterized in that multifilament yarns from polyamide and/or polyester multifilaments, which optionally
have been impregnated, are provided as the fibre material of the rope or the rope
elements.
14. A rope or a rope element according to claim 13, characterized in that textured multifilament yarns and/or staple fibre yarns are admixed to the multifilament
yarns.
15. A rope element in the form of a strand (2) of a rope (1), which strand is composed
of two or more twines (3), which optionally are reinforced, wherein the strand as
such has a reinforcement (4) according to any of claims I to 12.
16. A rope element according to claim 15, characterized in that the twines (3) are present in a state in which they are arranged in parallel, twined,
twisted and/or braided.
17. A rope (1), in particular an industrial rope, comprising at least one rope element
(2, 3) according to any of claims 1 to 16.
18. A rope according to claim 17, comprising at least one further rope element which has
no reinforcement.
19. A rope according to any of claims 17 or 18, comprising at least one further rope element
(2') which has a reinforcement consisting elusively of a material c).
20. The use of a rope according to any of claims 1 to 14 and 17 to 19 as an industrial
rope, especially as a paper guide rope.
1. Câble (1) ou élément de câble (2, 3), qui comprend de manière connue en soi une armature
(4) en un matériau fibreux qui diffère du matériau fibreux du câble ou de l'élément
de câble,
caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau fibreux pour l'armature au moins partiellement
a) au moins un fil à multifilaments (5"') et/ou un fil à fibres courtes (5') et
b) au moins un monofilament (5, 5").
2. Câble ou élément de câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau a) au moins un fil à muftifilaments (5"') et/ou un fil
à fibres courtes (5') parmi le groupe comprenant polyacrylate, polyamide, aramide,
polyéthylène HM, polybenzoxazole, et leurs mélanges.
3. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le fil à multifilaments (5"') du matériau a) est texturé.
4. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau a) au moins un fil à fibres courtes (5') en polyacrylate
et/ou un fil à multifilaments (5"') en polyamide-BCF.
5. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau a) et/ou le matériau b) se présentent au moins en partie sous forme imprégnée.
6. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau b) au moins un Monofilament (5), le cas échéant imprégné,
du groupe comprenant polyamide, polypropylène, polyéthylène, polyester et leurs mélanges.
7. Câble ou élément de câble selon la revendication 6, caractérisé en ce que le monofilament du matériau b) présente un allongement à la rupture d'au moins 27
%.
8. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le matériau a) ou respectivement le matériau b) est imprégné avec un matériau augmentant
la friction par adhérence, choisi parmi le groupe comprenant esters d'acides gras,
cires, silicones, fluorocarbures et polyuréthanes, ou leurs mélanges.
9. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'on prévoit comme armature une combinaison du matériau a) ainsi que d'un matériau
c) sous la forme d'au moins un monofilament (5"), lequel
i) n'est pas imprégné et/ou
ii) présente un allongement à la rupture de moins de 27 %.
10. Câble ou élément de câble selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau c) au moins un monofilament (5") du groupe comprenant
polyamide, polypropylène, polyéthylène, polyester et leurs mélanges.
11. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que le rapport de la somme des parts de matériau a) sur les parts de matériau c) dans
la combinaison est de 3:1 à 1:7, de préférence de 1:1 à 1:4.
12. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie des éléments de câble (2, 3) est entourée d'une tresse du matériau
fibreux de l'armature (4), et une autre partie des éléments de câble est entourée
d'un tricot du matériau fibreux de l'armature.
13. Câble ou élément de câble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit comme matériau fibreux du câble ou des éléments de câble des fils à
multifilaments en multifilament de polyamide et/ou de polyester, le cas échéant imprégnés.
14. Câble ou élément de câble selon la revendication 13, caractérisé en ce que des fils à multiflaments texturés et/ou des files à fibres courtes sont mélangés
aux fils à multifilaments.
15. Élément de câble sous la forme d'un toron (2) d'un câble (1) qui est constitué de
deux ou plusieurs torsades (3), le cas échéant armés, le toron comprenant par lui-même
une armature (4) selon l'une des revendications 1 à 12.
16. Élément de câble selon la revendication 15, caractérisé en ce que les torsades (3) se présentent sous un agencement parallèle, torsadé, tourné et/ou
tressé.
17. Câble (1), en particulier câble industriel, comprenant au moins un élément de câble
(2, 3) selon l'une des revendications 1 à 16.
18. Câble selon la revendication 17, comprenant au moins un autre élément de câble qui
ne comporte aucune armature.
19. Câble selon l'une des revendications 17 ou 18, comprenant au moins un autre élément
de câble (2'), lequel comprend une armature qui est exclusivement en un matériau c).
20. Utilisation d'un câble selon l'une des revendications 1 à 14 et 17 à 19 comme câble
industriel, en particulier comme câble de guidage de papier.
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