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EP 1 815 768 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
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Anmeldetag: 03.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einzieh- und Dämpfungseinrichtung für ein beidseitig ausziehbares Ausziehelement
Closing- and damping device for a two-way opening drawer
Dispositif de fermeture et d'amortissement d'un tiroir à ouverture de chaque coté
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2007 Patentblatt 2007/32 |
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Patentinhaber: PEKA-METALL AG |
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6295 Mosen (CH) |
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Erfinder: |
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- Weber, Peter
5712, Beinwil am See (CH)
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| (74) |
Vertreter: BOVARD AG |
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Optingenstrasse 16 3000 Bern 25 3000 Bern 25 (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 312 325
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NL-A- 7 212 575
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 2003, Nr. 12, 5. Dezember 2003 (2003-12-05) & JP 2004
188110 A (SUN WAVE IND CO LTD), 8. Juli 2004 (2004-07-08)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einzieh- und Dämpfungseinrichtung
für ein beidseitig ausziehbares Ausziehelement, insbesondere Schublade, in einem freistehenden
Korpus, welches in Ausziehrichtung in Linearführungen verschiebbar gelagert ist, und
welches an den stirnseitigen Endbereichen jeweils mit einer Abdeckung ausgestattet
ist, die mit lösbaren Verriegelungseinrichtungen versehen sind, mittels welchen die
Abdeckungen jeweils an der ausziehseitigen Stirnseite des Ausziehelementes beziehungsweise
am Korpus verriegelbar sind, siehe z.B.
DE 20 312 325 U1.
[0002] Für einseitig aus einem Korpus ausziehbare Ausziehelemente, insbesondere Schubladen,
sind verschiedenartige Einzieh- und Dämpfungseinrichtungen bekannt. Diese Einzieh-
und Dämpfungseinrichtungen haben zum Ziel, dass beim Einschieben des Ausziehelementes
der letzte Bereich des Einschiebeweges gesteuert erfolgt, so dass das Ausziehelement
in die eingeschobene Stellung gezogen wird, wobei dieses Einziehen in gedämpfter Weise
erfolgt. Mit diesen Einrichtungen wird vermieden, dass beispielsweise beim Einschieben
des Ausziehelementes ein starker Schlag entsteht, was einen grossen Lärm verursacht.
Mit derartigen Einrichtungen wird das Ausziehelement auf dem letzten Bereich des Einschubweges
abgebremst und in gedämpfter Weise in die voll eingeschobene Position geführt.
[0003] Da bei beidseitig ausziehbaren Ausziehelementen in einem freistehenden Korpus der
Verschiebeweg von der eingeschobenen Position in beide Richtungen ausgeführt wird,
sind derartige bekannte Einzieh- und Dämpfungseinrichtungen für diese Art von Anwendung
nicht in optimaler Weise geeignet. Diese Einzieh- und Dämpfungseinrichtungen müssten,
ähnlich wie die Frontabdeckungen des beidseitig ausziehbaren Ausziehelementes, doppelt
ausgeführt werden und jede Einzieh- und Dämpfungeinrichtung müsste zu- und abkoppelbar
sein, damit eine beidseitige automatische Einziehung und Abdämpfung des Ausziehelementes
gegen die eingeschobene Position hin erreichbar wäre.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Einzieh- und Dämpfungseinrichtung
für ein beidseitig ausziehbares Ausziehelement zu schaffen, das ein von beiden Seiten
eingeschobenes Ausziehelement in die Schliessstellung einzieht und dämpft.
[0005] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass die Einzieh- und
Dämpfungseinrichtung einen quer zur Ausziehrichtung des Ausziehelementes verschiebbaren
Schiebeteil mit einem Nocken aufweist, welcher am Korpus befestigt ist und über Federmittel
in eine Schliessstellung ziehbar ist, und der Nocken mit Kurven zusammenwirkt, die
am Ausziehelement befestigt sind, und welche in der Schliessstellung des Ausziehelementes
eine Einbuchtung aufweisen, in welche der Nocken über den Schiebeteil in der Schliessstellung
des Ausziehelementes durch die Federmittel drückbar ist.
[0006] Mit dieser einfach aufgebauten Einzieh- und Dämpfungseinrichtung werden die gewünschten
Funktionen des Einziehens und Dämpfens für von beiden Seiten her eingeschobenen Ausziehelementen
in optimaler Weise erfüllt.
[0007] In vorteilhafter Weise weist von der Einbuchtung her die Kurve auf beide Seiten hin
eine erste Kurvenbahn auf, entlang welcher der Nocken des Schiebeteils beim Einstossen
des Ausziehelementes in den Korpus verläuft. Dadurch kann ein optimaler Bewegungsablauf
beim Einziehvorgang des Ausziehelementes in den Korpus erreicht werden.
[0008] In vorteilhafter Weise ist zwischen auf beide Seiten von der Einbuchtung her weglaufenden
ersten Kurvenbahnen eine die nicht genutzte Kurvenbahn verschliessende schwenkbare
Zunge angebracht. Durch diese Zunge wird vermieden, dass beim Entlanglaufen des Nockens
an der entsprechenden Kurvenbahn ein Abheben dieses Nockens von der Bahn eintreten
kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass von der
Einbuchtung her die Kurve auf beide Seiten hin eine zweite Kurvenbahn aufweist, entlang
welcher der Nocken des Schiebeteils beim Ausziehen des Ausziehelementes aus dem Korpus
verläuft, welche von der Einbuchtung her eine geringere Steigung aufweist als die
erste Kurvenbahn, und welche zweite Kurvenbahn wieder in die erste Kurvenbahn mündet.
Durch die geringere Steigung dieser Bahn wird erreicht, dass das Spannen der Federmittel
der Einzieh- und Dämpfungseinrichtung mit geringerer Kraft möglich wird.
[0009] In vorteilhafter Weise sind an den der Einbuchtung der Kurve abgewandten Aussenbereichen
dritte Kurvenbahnen angebracht, welche gegen die jeweilige Ausziehseite des Ausziehelementes
hin eine abfallende Form haben. Dadurch kann der Schiebeteil, wenn dieser im ausgezogenen
Zustand des Ausziehelementes aus irgend einem Grund in die Schliessstellung zurückgezogen
worden ist, wieder in die richtige Position gebracht werden, indem die Federn wieder
gespannt werden.
[0010] In vorteilhafter Weise wirkt der Schiebeteil mit einer Verriegelungsanordnung zusammen,
mittels welcher der Schiebeteil mit dem Nocken in der der Schliessstellung gegenüberliegenden
voll ausgefahren Position verriegelbar ist. Mit dieser Anordnung wird vermieden, dass
sich die Feder im voll ausgezogenen Zustand des Ausziehelements entspannt und diese
beim Einschieben, bevor das selbständige Einziehen und Dämpfen beginnt, wieder gespannt
werden muss.
[0011] In vorteilhafter Weise ist die Verriegelungsanordnung mit einem von einer verriegelten
Position in eine entriegelte Position schwenkbaren Riegel versehen, der über eine
weitere an der Kurve vorgesehenen Kurvenbahn steuerbar ist. Dadurch erhält man einen
einfachen Aufbau dieser Anordnung.
[0012] In vorteilhafter Weise ist der Schiebeteil mit einem mit den Federmitteln zusammenwirkenden
Dämpfungselement ausgestattet, wodurch eine optimale Wirkungsweise erreicht wird.
[0013] In vorteilhafter Weise sind die Federmittel beidseitig am Schiebeteil angebrachte
Zugfedern, und ist das Dämpfungselement eine Kolbenzylindereinheit, welche zwischen
den beiden Zugfedern angebracht ist. Dadurch erhält man eine optimale Funktionsweise.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Kurve
aus einer Platte besteht, vorzugsweise aus Kunststoff, und dass die Kurvenbahnen in
die Platte eingefräste Bahnen sind. Dies ergibt eine einfache Herstellungsweise.
[0015] In vorteilhafter Weise ist der Nocken als auf einer Achse drehbar angeordneten Rolle
ausgebildet. Diese Rolle ist mit geringer Reibung auf den Bahnen abrollbar.
[0016] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0017] Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Darstellung eine Teilansicht eines Ausziehlementes mit Lagerung
und Einzieh- und Dämpfungseinrichtung;
Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Einzieh-
und Dämpfungeinrichtung, bei welcher das Ausziehelement in der geschlossenen Position
ist;
Fig. 3 in schematischer Weise eine Ansicht auf die erfindungsgemässe Einzieh- und
Dämpfungseinrichtung in leicht ausgezogenem Zustand des Ausziehelementes;
Fig. 4 in schematischer Weise eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Einzieh- und
Dämpfungseinrichtung in einer weiter ausgezogenen Position des Ausziehelementes;
Fig. 5 in schematischer Weise eine Draufsicht auf die Einzieh- und Dämpfungsvorrichtung,
in welcher das Ausziehelement voll auf eine Seite ausgezogen ist;
Fig. 6 in schematischer Weise eine Draufsicht auf die Einzieh- und Dämpfungseinrichtung,
welche das Ausziehelement in einer Einschubphase zeigt;
Fig. 7 in schematischer Weise eine Draufsicht auf die Einzieh- und Dämpfungseinrichtung,
welche das Ausziehelement in einer noch weiter eingeschobenen Position zeigt;
Fig. 8a eine Schnittdarstellung durch die Verriegelungsanordnung, wobei sich der Riegel
in der verriegelten Position befindet; und
Fig. 8b eine Schnittdarstellung durch die Verriegelungsanordnung , wobei sich der
Riegel in der gelösten Position befindet.
[0018] In Fig. 1 ist in räumlicher Darstellung das Ausziehelement 1 (mit strichpunktierten
Linien) dargestellt, welches die Form einer Schublade aufweist. Diese Schublade ist
entlang Linearführungen 2 in Richtung des Doppelpfeils 3 beidseitig aus einem nicht
dargestellten Korpus ausziehbar. Hierbei ist der eine Teil 4 der Linearführung 2 an
der Schublade 1 befestigt, während der andere Teil 5 der Linearführung 2 am nicht
dargestellten Korpus befestigt ist. Dieser andere Teil 5 der Linearführung weist ein
Winkelprofil 6 auf. Im Bereich der Linearführung 2 ist die Verriegelungseinrichtung
7 dargestellt, mit welcher die hintere nicht dargestellte Abdeckung mit der Schublade
1 verriegelt werden kann. Selbstverständlich ist in jedem Eckbereich der Schublade
eine derartige Verriegelungseinrichtung 7 vorgesehen, diese Verriegelungseinrichtungen
7 bewirken, dass die Abdeckung auf der ausziehbaren Seite mit der Schublade verbunden
ist, während die gegenüberliegende Abdeckung mit dem Korpus verbunden ist. Beim Ausziehen
der Schublade 1 in die andere Richtung bewirken die Verriegelungseinrichtungen, dass
immer die jeweils auf der Ausziehseite der Schublade sich befindende Abdeckung mit
der Schublade verriegelt ist, während die gegenüberliegende Abdeckung jeweils mit
dem Korpus verriegelt ist.
[0019] Am fest mit dem nicht dargestellten Korpus verbundenen Winkelprofil 6 ist eine Schiene
8 befestigt, in welcher der Schiebeteil 9 verschiebbar gelagert ist. Die Verschieberichtung
dieses Schiebeteils 9, dargestellt durch den Doppelpfeil 10, steht senkrecht zur Ausziehrichtung
der Schublade und demzufolge zum Doppelpfeil 3. Der Schiebeteil 9 ist mit einem Nocken
11 ausgestattet.
[0020] An der Unterseite des Bodens 12 der Schublade 1 ist eine Platte 13 befestigt, die
mit mehreren Kurvenbahnen versehen ist, wie später noch im Detail beschrieben wird.
In diese Platte 13, die aus Kunststoff besteht, sind die Kurven von der Unterseite
her gesehen eingefräst, die Platte liegt dann mit der ebenen Seite auf der Unterseite
des Bodens 12 der Schublade an. Anstelle der Verwendung einer Platte, in welche die
Kurven eingefräst werden, könnte auch ein fertiges, die Kurven bereits aufweisendes
Spritzteil aus Kunststoff angefertigt und eingesetzt werden.
[0021] Der Schiebeteil 9 ist mit einem Bügel 14 versehen, an dessen Schenkeln jeweils eine
Zugfeder 15 und 16 eingehängt ist. Die anderen Enden der Zugfedern 15 und 16 sind
jeweils an einem Ende eines Querstegs 17 eingehängt, welcher an dem der Linearführung
2 abgewandten Ende der Schiene 8 befestigt ist. Über diese Zugfedern 15 und 16 wird
der Schiebeteil 9 mit dem Nocken 11 gegen den Quersteg 17 hin gezogen, der Nocken
11 wird dadurch an die Kurve der Platte 13 angedrückt, wie später im Detail noch gesehen
wird. Im an den Nocken 11 angrenzenden Bereich ist an der Schiene 8 noch eine Verriegelungsanordnung
18 angebracht, die ebenfalls im Detail später noch beschrieben wird.
[0022] Die Funktionsweise der Einzieh- und Dämpfungseinrichtung wird nun anhand der Fig.
2 bis 7 beschrieben. Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, ist in der Platte 13
im mittleren Bereich eine Einbuchtung 19 angebracht. Von dieser Einbuchtung 19 aus
erstreckt sich jeweils auf beide Seiten eine erste Kurvenbahn 20 und eine zweite Kurvenbahn
21. In der in Fig. 2 dargestellten Situation befindet sich die Schublade 1 in der
eingeschobenen Position im Korpus. Die Platte 13 liegt somit symmetrisch bezüglich
des Nockens 11, dies bedeutet, dass sich der Nocken 11 in der Einbuchtung 19 der Kurven
befindet, das heisst, der Schiebeteil 9 befindet sich in der zurückgezogenen Position,
was durch die Zugfedern 15 und 16 erreicht wird. Der Riegel 22 der Verriegelungsanordnung
18 ist im entriegelten Zustand.
[0023] Wenn nun die Schublade 1 zusammen mit der Platte 13 in Fig. 2 nach rechts ausgezogen
wird, wie dies durch Pfeil 24 angegeben ist, erreicht man die Situation, wie sie in
Fig. 3 dargestellt ist. Der Nocken 11 verlässt die Einbuchtung 19 und läuft entlang
der linksseitigen zweiten Kurvenbahn 21. Durch das Ansteigen dieser zweiten Kurvenbahn
21 wird der Schiebeteil 9 entgegen der Federkraft 15 und 16 gegen die Verriegelungseinrichtung
18 hin verschoben. Die beiden Zugfedern 15 und 16 werden gespannt. Der Riegel 22 der
Verriegelungsanordnung, der durch die weitere Kurvenbahn 23 gesteuert wird, wird freigegeben.
Der Schiebeteil 9 wird aber noch nicht verriegelt.
[0024] Beim weiteren Ausziehen der Schublade 1 in Richtung des Pfeiles 24, wie dies in Fig.
4 dargestellt ist, erreicht der Nocken 11 den höchsten Punkt der zweiten Kurvenbahn
21, der Schieber 9 befindet sich somit in der voll ausgefahrenen Position, der Riegel
22 der Verriegelungsanordnung 18 klinkt nun in einen Schlitz 26 ein, der am Schiebeteil
9 angebracht ist. Die Federn 15 und 16 sind nun in voll gespanntem Zustand.
[0025] Die Schublade 1 kann nun noch voll ausgezogen werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt
ist. Durch den Riegel 22, der in dem Schlitz 26, der am Schiebeteil 9 angebracht ist,
eingeklinkt ist, bleibt der Schiebeteil in der voll ausgefahrenen Position. Die Federn
15 und 16 sind voll gespannt.
[0026] Die Schublade 1 kann nun wieder gegen die eingeschobene Position in Richtung des
Pfeils 25, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, zurückgeschoben werden. Der Schiebeteil
9 befindet sich immer noch in der verriegelten Position. Der Nocken 11 folgt somit
beim Zurückschieben der Schublade 1 nicht mehr der zweiten Kurvenbahn 21, sondern
fährt in die erste Kurvenbahn 20 ein. Wenn der Nocken 11 die erste Kurvenbahn 20 erreicht
hat, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, gelangt der Riegel 22 in den Einflussbereich
der weiteren Kurvenbahn 23. Beim Weiterschieben der Schublade in Richtung des Pfeils
25 wird der Riegel 22 durch die weiter Kurvenbahn 23 angehoben und gibt den Schlitz
26 frei.
[0027] Wenn nun der Punkt dieser ersten Kurvenbahn 20 erreicht ist, bei welchem das Abfallen
der ersten Kurvenbahn 20 beginnt, ziehen die beiden gespannten Zugfedern 15 und 16
den Schiebeteil 9 entlang der abfallenden ersten Kurvenbahn 20 gegen die Einbuchtung
19 hin, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Damit das Einziehen des Schiebeteils 9
nicht zu schnell erfolgen kann, ist am Bügel 14 und am Quersteg 17 jeweils ein Ende
eines Dämpfungselementes 27 angelenkt. Dieses Dämpfungselement 27, das in bekannter
Weise eine Kolbenzylindereinheit ist, bewirkt ein Abdämpfen der Einzugsbewegung des
Schiebeteils 9, die Schublade 1 wird somit sanft in die eingefahrene Position gezogen.
Der Nocken 11 verfährt hierbei entlang der ersten Kurvenbahn 20, bis er die Einbuchtung
19 erreicht.
[0028] Um zu vermeiden, dass der Nocken 11 während des Verfahrens in der ersten Kurvenbahn
20 durch irgendwelche Manipulation in die symmetrisch angeordnete erste Kurvenbahn
20 eindringen kann und so der Bewegungsablauf gestört würde, ist zwischen den ersten
beiden Kurvenbahnen 20 eine schwenkbare Zunge 28 angeordnet. Diese schwenkbare Zunge
28 versperrt beim Einschieben der Schublade 1 die jeweils nicht benützte Kurvenbahn
20. Dadurch wird ein sicherer Ablauf erreicht. In der voll eingefahrenen Position
wird die Situation wieder erreicht, wie sie in Fig. 2 dargestellt worden ist.
[0029] Von hier aus kann nun die Schublade 1 auch auf die andere Seite als vorgängig beschrieben
worden ist ausgezogen werden. Hierbei erfolgen die Abläufe in genau symmetrischer
Weise, wie sie zu den Fig. 2 bis 7 beschrieben worden sind.
[0030] Die Steigung der zweiten Kurvenbahn 21 von der Einbuchtung 19 her gesehen ist geringer
als die Steigung der ersten Kurvenbahn 20, ebenfalls von der Einbuchtung 19 her gesehen.
Damit wird erreicht, dass beim Ausfahren der Schublade aus der eingefahrenen Position
durch die geringere Steigung der zweiten Kurvenbahn 21 die Kraft zum Spannen der Zugfedern
15 und 16 relativ gering ist. Dadurch kann die Schublade 1 mit geringem Kraftaufwand
aus der eingeschobenen in eine ausgefahrene Position gebracht werden. Durch die grössere
Steigung der ersten Kurvenbahn 20 von der Einbuchtung 19 her gesehen wird erreicht,
dass der Einziehvorgang zum Einziehen der Schublade 1 in die eingefahrene Position
mit grösserer Kraft erfolgt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Schublade 1 in die
voll eingefahrene Position gezogen wird, bewirkt durch die Zugkraft der Zugfedern
15 und 16 im Zusammenwirken mit dem Schiebeteil 9 und dem Nocken 11.
[0031] Sollte aus irgend einem Grund im ausgefahrenen Zustand der Schublade 1 der Riegel
22 der Verriegelungseinrichtung 18 gelöst werden, und sollte dadurch der Schiebeteil
9 in die zurückgezogene Position verfahren werden, was durch die Zugkraft der Federn
15 und 16 erfolgen würde, sind an den der Einbuchtung 19 abgewandten Aussenbereichen
dritte Kurvenbahnen 29 angebracht, welche gegen die jeweilige Ausziehseite der Schublade
1 hin eine abfallende Form haben. Beim Einschieben der Schublade 1 würde dann der
Nocken 11 auf diese dritte Kurvenbahn 29 auflaufen, der Schiebeteil 9 würde entgegen
der Federkraft der Zugfedern 15 und 16 ausgefahren, im obersten Bereich der dritten
Kurvenbahn 29 könnte dann der Riegel 22 in den Schlitz 26 des Schiebeteils 9 einklinken,
der Schiebeteil 9 wäre dann wieder in der vorgespannten Position, wie sie beim Einfahren
in die erste Kurvenbahn 20 erwünscht ist.
[0032] Aus den Fig. 8a und 8b ist der Schiebeteil 9 ersichtlich, der mit dem Nocken 11 ausgestattet
ist. Hierbei liegt der Nocken an der ersten Kurvenbahn 20 an. Ebenfalls ersichtlich
in den Fig. 8a und 8b ist die Verriegelungsanordnung 18, in welcher der Riegel 22
schwenkbar um eine Achse 30 gehalten ist. In Fig. 8a ist der Schiebeteil 9 in der
verriegelten Position. Der Riegel 22 befindet sich somit ausserhalb des Einflussbereiches
der weiteren Kurvenbahn 23, der Riegel 22 wird über die Druckfeder 31 so verschwenkt,
dass der Riegel 22 in den Schlitz 26 des Schiebeteils 9 einklinkt. Wenn nun beim Verschieben
der Schublade der Riegel 22 in den Wirkbereich der weitern Kurvenbahn 23 kommt, wird
der Riegel 22 entgegen der Federkraft der Druckfeder 31 um die Achse 30 verschwenkt,
der Riegel wird dadurch aus dem Schlitz 26 des Schiebeteils 9 herausgehoben, der Schiebeteil
9 wird entriegelt.
[0033] Wie ebenfalls aus den Fig. 8a und 8b ersichtlich ist, ist der Nocken 11 als Rolle
32 ausgebildet, die drehbar auf einem Achszapfen 33 gehalten ist, welcher Achszapfen
33 am Schiebeteil 9 befestigt ist. Dadurch entsteht zwischen Nocken 11 und Kurvenbahnen
nur eine geringe Rollreibung, was die gewünschten Funktionen zuverlässiger macht.
[0034] Mit dieser erfindungsgemässen Einzieh- und Dämpfungseinrichtung für ein beidseitig
ausziehbares Ausziehelement, insbesondere Schublade, wird ein automatisches Einziehen
der Schublade in die eingeschobene Position erhalten, wobei die Bewegungsabläufe durch
die Dämpfungsmittel sehr sanft erfolgen.
1. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung für ein beidseitig ausziehbares Ausziehelement (1),
insbesondere Schublade, in einem freistehenden Korpus, welches in Ausziehrichtung
in Linearführungen (2) verschiebbar gelagert ist, und welches an den stirnseitigen
Endbereichen jeweils mit einer Abdeckung ausgestattet ist, die mit lösbaren Verriegelungseinrichtungen
(7) versehen sind, mittels welchen die Abdeckungen jeweils an der ausziehseitigen
Stirnseite des Ausziehelementes (1) bzw. am Korpus verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzieh- und Dämpfungseinrichtung einen quer zur Ausziehrichtung des Ausziehelementes
(1) verschiebbaren Schiebeteil (9) mit einen Nocken (11) aufweist, welcher am Korpus
befestigt ist und über Federmittel (15, 16) in eine Schliessstellung ziehbar ist,
und der Nocken (11) mit Kurven zusammenwirkt, die am Ausziehelement (1) befestigt
sind, und welche in der Schliessstellung des Ausziehelementes (1) eine Einbuchtung
(19) aufweisen, in welche der Nocken (11) über den Schiebeteil (9) in der Schliessstellung
des Ausziehelementes (1) durch die Federmittel (15, 16) drückbar ist.
2. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Einbuchtung (19) her die Kurve auf beide Seiten hin eine erste Kurvenbahn
(20) aufweist, entlang welcher der Nocken (11) des Schiebeteils (9) beim Einstossen
des Ausziehelementes (1) in den Korpus verläuft.
3. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen auf beide Seiten von der Einbuchtung (19) her weglaufenden ersten Kurvenbahnen
(20) eine die nicht benutzte Kurvenbahn verschliessende, schwenkbare Zunge (28) angebracht
ist.
4. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der Einbuchtung (19) her die Kurve auf beide Seiten hin eine zweite Kurvenbahn
(21) aufweist, entlang welcher der Nocken (11) des Schiebeteils (9) beim Ausziehen
des Ausziehelementes (1) aus dem Korpus verläuft, welche von der Einbuchtung (19)
her eine geringere Steigung aufweist, als die erste Kurvenbahn (20), und welche zweite
Kurvenbahn (21) wieder in die erste Kurvenbahn (20) mündet.
5. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den der Einbuchtung (1) der Kurve abgewandten Aussenbereichen dritte Kurvenbahnen
(29) angebracht sind, welche gegen die jeweilige Ausziehseite des Ausziehelementes
(1) hin eine abfallende Form haben.
6. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebeteil (9) mit einer Verriegelungsanordnung (18) zusammen wirkt, mittels
welcher der Schiebeteil (9) mit dem Nocken (11) in der der Schliessstellung gegenüberliegenden
voll ausgefahrenen Position verriegelbar ist.
7. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsanordnung (18) mit einem von einer verriegelten Position in eine
entriegelte Position schwenkbaren Riegel (22) versehen ist, der über eine weitere
an der Kurve vorgesehenen Kurvenbahn (23) steuerbar ist.
8. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebeteil (9) mit einem mit den Federmitteln (15,16) zusammenwirkenden Dämpfungselement
(27) ausgestattet ist.
9. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel (15,16) aus beidseitig am Schiebeteil (9) angebrachte Zugfedern sind,
und dass das Dämpfungselement (27) eine Kolbenzylindereinheit ist, welche zwischen
den beiden Zugfedern (15,16) angebracht ist.
10. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve aus einer Platte (13) besteht, vorzugsweise aus Kunststoff, und dass die
Kurvenbahnen (20, 21, 29) in die Platte (13) eingefräste Bahnen sind.
11. Einzieh- und Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (11) als auf einer Achse (30) drehbar angeordneten Rolle (32) ausgebildet
ist.
1. Pull-in and damping device for a pull-out element (1), in particular a drawer, able
to be pulled out both ways, in a free-standing corpus, which pull-out element is borne
in a way displaceable in pull-out direction in linear guides (2), and which is provided
on the front end regions in each case with a face plate provided with releasable locking
elements (7), by means of which the face plates are each lockable on the front face
on the pull-out side of the pull-out element (1), or respectively on the corpus, characterised in that the pull-in and damping device has a sliding part (9), displaceable transversely
to the pull-out direction of the pull-out element (1), with a cam (11), which is attached
on the corpus and is able to be pulled via spring means (15, 16) into a closed position,
and the cam (11) co-operates with curves, which are mounted on the pull-out element
(1), and which have an indentation (19) in the closing position of the pull-out element
(1), into which indentation the cam is able to be pressed by the spring means (15,
16), via the sliding part (9), in the closing position of the pull-out element (1).
2. Pull-in and damping device according to claim 1, characterised in that, from the indentation (19), the cam has on both sides a first curved pathway (20),
along which runs the cam (11) of the sliding part (9) during pushing of the pull-out
element (1) into the corpus.
3. Pull-in and damping device according to claim 2, characterised in that a pivotable tab (28), closing off the non-used curved pathway, is provided between
first curved pathways (20) running away from the indentation (19) on both sides.
4. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that, seen from the indentation (19), the cam has a second curved pathway (21) on both
sides, along which runs the cam (11) of the sliding part (9) during pulling out of
the pull-out element (1) out of the corpus, which second curved pathway, from the
indentation (19), has a lesser gradient than the first curved pathway (20), and which
second curved pathway (21) comes out again into the first curved pathway (20).
5. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that provided on the outer regions turned away from the indentation (1) of the curve are
third curved pathways (29) which have a sloping shape toward the respective pull-out
side of the pull-out element (1).
6. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the sliding part (9) co-operates with a locking device (18), by means of which the
sliding part (9) with the cam (11) is lockable in the completely moved-out position
opposite the closing position.
7. Pull-in and damping device according to claim 6, characterised in that the locking device (18) is provided with a bolt (22) movable from a locked position
into a released position, which bolt is controllable via a further curved pathway
(23) provided on the curve.
8. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the sliding part (9) is provided with a damping element (27) co-operating with the
spring means (15, 16).
9. Pull-in and damping device according to claim 8, characterised in that the spring means (15, 16) are tension springs provided on the sliding part (9) on
both sides, and in that the damping element (27) is a piston cylinder unit which is installed between the
two tension springs (15, 16).
10. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the cam consists of a plate (13), preferably of plastic, and in that the curved pathways (20, 21, 29) are pathways milled into the plate (13).
11. Pull-in and damping device according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the cam (11) is designed as a roller (32) disposed in a rotatable way on a shaft
(30).
1. Dispositif de fermeture et d'amortissement pour un élément extractible (1) des deux
côtés, en particulier un tiroir dans un corps en porte-à-faux, qui est logé de manière
coulissante dans le sens d'extraction dans des guides linéaires (2) et qui est muni
sur les zones d'extrémité avant respectivement d'un cache qui est muni de dispositifs
de verrouillage amovibles (7), au moyen desquels les caches peuvent être verrouillés
respectivement sur la face avant côté extraction de l'élément extractible (1) respectivement
sur le corps, caractérisé en ce que le dispositif de fermeture et d'amortissement présente une pièce coulissante (9)
transversalement à la direction d'extraction de l'élément extractible (1) avec un
ergot (11) qui est fixé sur le corps et qui peut être tiré dans une position de fermeture
par des moyens ressort (15, 16) et l'ergot (11) coopère avec des cames qui sont fixées
sur l'élément extractible (1) et qui présentent dans la position de fermeture de l'élément
extractible (1) un retrait (19) dans lequel l'ergot (11) peut être pressé par les
moyens de ressort (15, 16) par la pièce coulissante (9) en position de fermeture de
l'élément extractible (1).
2. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que depuis le retrait (19) la came présente des deux côtés un premier chemin de came
(20) le long duquel se déplace l'ergot (11) de la pièce coulissante (9) lors de l'insertion
de l'élément extractible (1) dans le corps.
3. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'entre les premiers chemins de came (20) s'éloignant du retrait (19), sur les deux
côtés, une languette pivotante (28) est placée, fermant ainsi le chemin de came non
utilisé.
4. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que depuis le retrait (19) la came présente des deux côtés un second chemin de came (21)
le long duquel l'ergot (11) de la pièce coulissante (19) se déplace pour l'extraction
de l'élément extractible (1) hors du corps, chemin de came qui présente depuis le
retrait (19) une inclinaison plus faible que le premier chemin de came (20) et second
chemin de came (21) qui débouche à nouveau dans le premier chemin de came (20).
5. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que sur les zones externes détournées du retrait (19) de la came, sont disposés des troisièmes
chemins de came (29), lesquels ont une forme tombante en direction de la face respective
d'extraction de l'élément extractible (1).
6. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pièce coulissante (9) coopère avec un dispositif de verrouillage (18) au moyen
duquel la pièce coulissante (9) peut être verrouillée avec l'ergot (11) dans la position
complètement sortie opposée à la position de fermeture.
7. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de verrouillage (18) est muni d'un verrou (22) pivotant d'une position
verrouillée en une position déverrouillée, lequel peut être commandé par un autre
chemin de came (23) prévu sur la came.
8. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pièce coulissante (9) est munie d'un élément d'amortissement (27) coopérant avec
des moyens ressort (15, 16).
9. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon la revendication 8, caractérisé en ce que les moyens de ressort (15, 16) sont des ressorts de traction placés des deux côtés
sur la pièce coulissante (9) et en ce que l'élément d'amortissement (27) est une unité de cylindre à piston qui est placée
entre les deux ressorts de traction (15, 16).
10. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la came se compose d'une plaque (13) de préférence en matière plastique et en ce que les chemins de came (20, 21, 29) sont des chemins fraisés dans la plaque (13).
11. Dispositif de fermeture et d'amortissement selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que l'ergot (11) est réalisé comme un galet (32) disposé rotatif sur un axe (30).
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