[0001] Die Erfindung betrifft ein Verzurrsystem zum Befestigen von bevorzugt einem Fass
oder ähnlichen formstabilen Ladeeinheiten auf einer Palette unter Verwendung eines
Gurtbandsystems.
[0002] Transportbedingte Belastungen auf Lastkraftwagen, Bahn oder Schiff führen immer wieder
zu hohen Schäden an Gütern, wenn diese auf den Paletten nicht oder nicht ausreichend
vor Verschiebungen gesichert sind. Vielfach wird auf Sicherungen verzichtet mit den
entsprechenden negativen Auswirkungen z.B. im Fall von Notbremsungen eines Lastkraftwagens.
[0003] Übliche Sicherungen sind Stretchen oder Schrumpfen mittels Folien bzw. Binden mittels
Verzurrbändern unterschiedlicher Konsistenz mit dem Ziel der Bildung von Gruppen oder
Blöcken. Durch Formschluss mit den Wandungen z.B. des Lastkraftwagens oder mit anderen
Ladungsteilen sollen Bewegungen und somit Kraftwirkungen verhindert werden. Dies gelingt
nicht immer in ausreichendem Maße. Vor allem deshalb nicht, weil feste Verbindungen
der Güter wie z.B. Fässer auf den Paletten nicht ausreichend genug gegeben sind.
[0004] Die Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen wird in der DIN EN 12640 und in der VDI
Richtlinie 2700 beschrieben. Die darin beschriebenen maximalen Beschleunigungswerte
stellen die Basis für die technische Bewertung eines Verzurrsystems dar.
[0005] Das Verzurrsystem muss in der Lage sein, die auf einem Ladeeinheitenträger geladenen
Fässer während des gesamten Transportverlaufs so zu sichern, dass entstehende Kraftwirkungen
keine Schäden verursachen können. Mit einem Verzurrsystem sollen die auf die Ladeeinheit
wirkenden Kraftwirkungen so auf die Ladeeinheitenträger abgeleitet werden, dass diese
dort auch aufgenommen und an den Ladeeinheitenträger (z.B. LKW-Boden) weitergegeben
werden können.
[0006] Bei dem Befestigen von Gütern auf einem Ladeeinheitenträger wird die Qualität der
Sicherung im Wesentlichen von der Reibkraft durch die Last bzw. das Gewicht der Ladung
auf dem Ladeeinheitenträger bestimmt. Die Reibkraft ermittelt sich aus dem Produkt
der Masse und des Reibwertes µ der die Materialpaarungen der Ladung und der Ladeeinheitenträger
beschreibt.
[0007] Bei ausreichend großer Reibkraft werden die Güter auf einer Ladeeinheitenträger auch
bei den geforderten maximalen Beschleunigungswerten der genannten Richtlinien Bewegungen
nicht zulassen. Auch bei Notbremsungen oder hohen Kurvenbeschleunigungen dürfen keine
Kraftwirkungen erzeugt werden.
[0008] Aus der
AT 210351 A1 ist eine Transporteinheit, bestehend aus einer Palette und einem auf der Palette
gelagerten Stapel von Gütern, wobei ein geschlossener, oberer Halteteil des "Festhaltemittels"
über die Ecken des Güterstapels gespannt wird, bekannt. Der geschlossene, obere Halteteil
wird von seitlich nach unten reichenden Zugteilen an der Palette verankert. Die Verankerung
erfolgt durch Einhängen von Schlaufen (Seite 1, Zeile 75) an den Distanzklötzen der
Palette. Die Spannung des Systems erfolgt durch federnde Elemente (Seite 2, Zeilen
30 bis 38). Bei dem Güterstapel handelt es sich um ein blockförmiges Gebilde, das
gegebenenfalls aus Einzelstücken besteht (Seite 1, Zeilen 67 bis 70).
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verzurrsystems zum
Befestigen von im besonderen einem Fass auf einer Palette bei dem höchstmögliche Reibkräfte
zwischen Fassboden und der Palette erzeugt werden können und ein Formschluss zwischen
Gurtbänder, Fass und Palette gegeben ist.
[0010] Es wurde ein Verzurrsystem zum Befestigen von einem Fass auf einer Palette unter
Verwendung von Verzurrbändern gefunden, das im unteren Teil aus zwei schmalen Bändern
besteht, die im oberen Teil auf der einen Seite mit einem breiten Band befestigt sind
und auf der anderen Seite mit einer ringförmigen Schlaufe zusammengehalten werden,
wobei die schmalen Bänder durch den Boden der Palette gezogen sind, und
wobei das breite Band mit einem Spannelement versehen ist, durch das die durch die
Schlaufe zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen, gespannt und befestigt werden.
[0011] Mit dem erfindungsgemäßen Verzurrsystem gelingt es, eine deutlich stabilere Verzurrung
eines Fasses auf einer Palette herzustellen als bei bekannten Systemen. Die entstehenden
systembedingten hohen Bandspannungen werden über den äußeren Fassumfang unmittelbar
senkrecht nach unten in die Palette abgeleitet. Bei ordnungsgemäßer Ausführung der
Verzurrung wird die Reibkraft zwischen der Sicke des Fassbodens und der Palette so
erhöht, dass ein Verrutschen des Fasses auf der Palette unter den geforderten Bedingungen
des Straßenverkehrs nicht gegeben ist.
[0012] Paletten im Rahmen der vorliegenden Erfindung können alle möglichen Paletten sein,
auf denen Fässer transportiert werden können. In der Industrie ist es üblich hierfür
Transportpaletten, bevorzugt die so genannte Europalette, zu verwenden.
[0013] Paletten im Sinne der vorliegenden Erfindung sind in der Regel flache Konstruktionen,
die für den Transport bestimmter stapelbarer Waren verwendet werden. Die Paletten
bestehen meistens aus Brettern und Kanthölzern mit Distanzklötzen; es gibt jedoch
auch Paletten aus Kunststoff oder Blech. Die Paletten haben unterhalb der Ladefläche
Aussparungen, die es Flurfahrzeugen ermöglichen, unter den Träger zu fahren, um ihn
anzuheben.
[0014] Beispielsweise können auf der Palette Ringfässer aus Stahl oder Kunststoff oder Holzfässer
oder andere Packstücke mit ähnlichen geometrischen Formen, transportiert werden.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die beiden schmalen
Bänder mit dem breiten Band zu einem Knoten vernäht, von dem die schmalen Bänder sich
Y-förmig ableiten.
[0016] Im Allgemeinen bilden die schmalen Bänder an der Y-förmigen Ableitung einen Winkel
im Bereich von 20 bis 75°, bevorzugt von 25 bis 60°.
[0017] Die ringförmige Schlaufe dient im Rahmen der vorliegenden Erfindung zur Durchführung
des zweiten schmalen Bandes welches gemeinsam mit dem ersten Band über den oberen
Fassrand in das Spannelement eingeführt wird.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Y-förmigen
Verzweigungen beidseitig etwa am Fassschwerpunkt angeordnet.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das breite Gurtband
mit dem Spannelement am Kopf des Fasses angeordnet.
[0020] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft den Bandverlauf
beim Übergang vom unteren Fassrand in die Palette. Es wird hier bevorzugt, wenn der
untere Fassrand, die Oberkante des Ladungsträgers (ein oberes Brett der Palette) und
das Band selbst einen exakten Schnittpunkt bilden (Formschluss). Formschluss soll
bevorzugt an vier Übergangsstellen des unteren Fassrandes erzielt werden.
[0021] Die ringförmige Schlaufe für das erfindungsgemäße Verzurrsystem wird im Allgemeinen
aus Bandmaterial gebildet. Es ist aber auch möglich die ringförmige Schlaufe aus Metall
oder Kunststoff zu bilden.
[0022] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es grundsätzlich möglich ein oder mehrere
Fässer auf einer Palette zu verzurren. In aller Regel wird im Rahmen der vorliegenden
Erfindung ein Fass auf einer Palette verzurrt.
[0023] Hierbei wird das Fass bevorzugt mittig auf einer Palette positioniert.
[0024] Die Länge der Gurtbänder hängt von der Höhe des Fasses ab und wird demgemäß den Vorgaben
entsprechend individuell ausgestaltet.
[0025] Die Breite der Bänder hängt im Wesentlichen von den Dimensionen des jeweiligen Fasses
ab und muss entsprechend angepasst werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung haben
die breiten Bänder eine Breite von etwa 6 bis 12 cm und die schmalen Bänder eine Breite
von etwa 1 bis 10 cm.
[0026] Als Spannelement im Rahmen der vorliegenden Erfindung können handelsübliche Spannelemente
eingesetzt werden. Die Spannelemente bestehen in der Regel aus Metall oder Kunststoff.
Das breite Band ist an einer Seite des Rahmens befestigt und die beiden schmalen Bänder
werden zwischen dem gegebenenfalls beweglichen Bügel und der anderen Seite des Rahmens
durchgezogen und fest geklemmt. Selbstverständlich können beispielsweise auch Steckverbindungen
angewendet werden.
[0027] Spannelemente im Rahmen der vorliegenden Erfindung können beispielsweise Gurtschnallen,
Drahtschnallen, Klemmschlösser oder Ratschen, bevorzugt einer Gurtschnalle für Einweg
oder einer Ratsche für Mehrweg-Verzurrsysteme, sein.
[0028] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt das Spannelement so gespannt,
dass Formschluss zwischen Gurtbänder, Fass und Palette gegeben ist.
[0029] Die Spannbänder und Gurtbänder im Rahmen der vorliegenden Erfindung können aus an
sich bekannten und üblichen Materialien gefertigt sein. Für das erfindungsgemäße Verzurrsystem
können im allgemeinen Spanngurte aus Metall, wie z. B. Stahl, oder textile Gewebe
oder Gewirke, wie z. B. aus Kunststoffgewebe, eingesetzt werden.
[0030] Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft den Bandverlauf
einer Bindung mit schmalem Band, welches durch je eine Schlaufe der breiten Bänder
geführt wird. Damit wird der horizontale Verbund der beiden Fässer gewährleistet.
Weiters wird das Band in der vorgegebenen Position gehalten
[0031] Die vorliegende Erfindung kann beispielhaft wie folgt dargestellt werden:
[0032] Das erfindungsgemäße Verzurrsystem besteht aus zwei schmalen Bändern, die mit einem
breiten Band verbunden sind. Das breite Band endet ebenfalls verbunden in einem Spannelement.
Beide schmale Bänder werden Y-förmig möglichst exakt entlang des Fasskörpers unter
der Palette zur anderen Seite des Fasskörpers geführt. Bei korrekter Anwendung ergibt
sich der oben beschriebene Formschluss an vier Umfangspositionen des unteren Fassrandes.
Beide schmalen Bänder werden Y-förmig an einer Schlaufe des einen schmalen Bandes
zusammengeführt und über den oberen Fassrand zum Spannelement geführt. Nach dem Einführen
der schmalen Bänder in das Spannelement kann das System beispielsweise mittels eines
handelsüblichen Schwergutspanners manuell gespannt werden.
[0033] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein Verfahren zum Verzurren von Fässern
auf einer Palette unter Verwendung von Verzurrbändern, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass zwei schmale Bänder unter den Boden der Palette geführt und an den Seiten
des Fasses hochgezogen werden, wobei die beiden schmalen Bänder auf der einen Seite
mit einem breiten Band befestigt sind und auf der anderen Seite mit einer ringförmigen
Schlaufe zusammengehalten werden, und das breite Band mit einem Spannelement versehen
ist, durch die die durch die Schlaufe zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen,
gespannt und befestigt werden.
[0034] Die beiden schmalen Bänder sind bevorzugt mit dem breiten Band zu einem Knoten vernäht
sind, von dem die schmalen Bänder sich Y-förmig ableiten.
[0035] Der Winkel der Y-förmigen Ableitung der schmalen Bänder ist so gestaltet, dass die
schmalen Bänder unter dem Boden des Fasses durch den Ladeeinheitenträger geführt werden
können.
[0036] Im Allgemeinen bilden dabei die schmalen Bänder an der Y-förmigen Ableitung eine
Winkel im Bereich von 25 bis 75°, bevorzugt von 60 bis 30°.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Befestigung
der schmalen Bänder mit dem breiten Band und die ringförmige Schlaufe so angeordnet,
dass sie sich gegenüber etwa in der Mitte der jeweiligen Seite des zu befestigenden
Fasses befinden.
[0038] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das
breite Band mit der Gurtschnalle am Kopf des Fasses angeordnet und die schmalen Bänder
können durch das Spannelement gezogen, gespannt und befestigt werden.
[0039] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens betrifft
den Bandverlauf beim Übergang vom unteren Fassrand in den Ladeeinheitenträger. Es
wird hier bevorzugt, wenn der untere Fassrand, die Oberkante des Ladeeinheitenträgers
und das Band einen exakten Schnittpunkt bilden (Formschluss). Der Formschluss soll
bevorzugt an den vier Übergangsstellen des unteren Fassrandes erzielt werden.
[0040] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein unter Verwendung von Gurtbändern
auf einer Palette befestigtes Fass, dadurch gekennzeichnet, dass das Fass mit einem
Verzurrsystem auf der Palette unter Verwendung von Verzurrbändern befestigt ist, wobei
das Verzurrsystem im unteren Teil aus zwei schmalen Bändern besteht, die im oberen
Teil auf der einen Seite mit einem breiten Band befestigt sind und auf der anderen
Seite mit einer ringförmigen Schlaufe zusammengehalten werden,
wobei die schmalen Bänder durch den Boden der Palette gezogen sind, und
wobei das breite Band mit einem Spannelement versehen ist, durch das die durch die
Schlaufe zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen, gespannt und befestigt werden.
[0041] Die vorliegende Erfindung kann am Beispiel der folgenden Figuren erläutert werden:
Figur 1 zeigt das Fass (5) auf der Palette (6), wobei zwei schmale Bänder (2) unter
den Boden der Palette (6) geführt und an den Seiten des Fasses (5) hochgezogen sind,
wobei die beiden schmalen Bänder (2) auf der einen Seite mit einem breiten Band (1)
befestigt sind, und das breite Band (1) mit einer Gurtschnalle (3) versehen ist, durch
die schmalen Bänder (2) gezogen, gespannt und befestigt sind.
Figur 2 zeigt das Fass (5) auf der Palette (6) von der gegenüberliegenden Seite. Zwei
schmale Bänder (2) unter den Boden der Palette (6) geführt und an der Seite des Fasses
(5) hochgezogen,
wobei die beiden schmalen Bänder (2) auf der jetzt sichtbaren Seite mit einer ringförmigen
Schlaufe (7) zusammengehalten sind, und das breite Band (1) am Kopf des Fasses mit
einer Gurtschnalle (3) versehen ist, durch die die durch die Schlaufe (7) zusammengehaltenen
schmalen Bänder (2) gezogen, gespannt und befestigt sind.
[0042] Figur 3 zeigt das aufgeklappte erfindungsgemäße Verzurrungssystem mit dem breiten
Bandteil (1), dem schmalen Bandteil (2). der Gurtschnalle (3), den Befestigungspunkt
(4) und der Schlaufe (7). Der unter dem Fass (5) durch die Palette (6) geführte Teil
des schmalen Bandes (2) ist gesondert mit (8) gekennzeichnet. Die Figur zeigt das
erfindungsgemäße Verzurrungssystem ohne Fass und ohne Palette. Die Bänder liegen flach
am Boden, so dass der Bandverlauf klar ersichtlich ist.
BEZUGSZEICHENLISTE:
[0043]
- 1.
- breites Band
- 2.
- schmales Band
- 3.
- Gurtschnalle
- 4.
- Befestigungspunkt
- 5.
- Fass
- 6.
- Palette
- 7.
- Schlaufe
- 8.
- Band (2) unter dem Fass
1. Verzurrsystem zum Befestigen von einem Fass auf einer Palette unter Verwendung von
Verzurrbändern, das im unteren Teil aus zwei schmalen Bändern besteht, die im oberen
Teil auf der einen Seite mit einem breiten Band befestigt sind und auf der anderen
Seite mit einer ringförmigen Schlaufe zusammengehalten werden,
wobei die schmalen Bänder durch den Boden der Palette gezogen sind, und
wobei das breite Band mit einem Spannelement versehen ist, durch das die durch die
Schlaufe zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen, gespannt und befestigt werden.
2. Verzurrsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schmalen Bänder mit dem breiten Band zu einem Knoten vernäht sind, von
dem die schmalen Bänder sich Y-förmig ableiten.
3. Verzurrsystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen Bänder an der Y-förmigen Ableitung eine Winkel im Bereich von 25 bis
75° bilden.
4. Verzurrsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Schlaufe aus Bandmaterial gebildet wird.
5. Verzurrsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Schlaufe aus einem Metall oder Kunststoff gebildet wird.
6. Verfahren zum Verzurren von Fässern auf einer Palette unter Verwendung von Verzurrbändern,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei schmale Bänder unter den Boden der Palette geführt und an den Seiten des Fasses
hochgezogen werden,
wobei die beiden schmalen Bänder auf der einen Seite mit einem breiten Band befestigt
sind und auf der anderen Seite mit einer ringförmigen Schlaufe zusammengehalten werden,
und das breite Band mit einem Spannelement versehen ist, durch die die durch die Schlaufe
zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen, gespannt und befestigt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schmalen Bänder mit dem breiten Band zu einem Knoten vernäht sind, von
dem die schmalen Bänder sich Y-förmig ableiten.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der schmalen Bänder mit dem breiten Band und die ringförmige Schlaufe
so angeordnet sind, dass sie sich gegenüber etwa in der Mitte der jeweiligen Seite
des zu befestigenden Fasses befinden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das breite Band mit einer Gurtschnalle am Kopf des Fasses angeordnet ist, und die
schmalen Bänder durch das Spannelement gezogen, gespannt und befestigt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Übergang vom unteren Fassrand in die Palette der untere Fassrand, die Oberkante
der Palette und das Band einen Schnittpunkt bilden (Formschluss).
11. Auf einer Palette unter Verwendung von Gurtbändern befestigtes Fass, dadurch gekennzeichnet, dass das Fass mit einem Verzurrsystem auf der Palette unter Verwendung von Verzurrbändern
befestigt ist, wobei das Verzurrsystem im unteren Teil aus zwei schmalen Bändern besteht,
die im oberen Teil auf der einen Seite mit einem breiten Band befestigt sind und auf
der anderen Seite mit einer ringförmigen Schlaufe zusammengehalten werden,
wobei die schmalen Bänder durch den Boden der Palette gezogen sind, und
wobei das breite Band mit einem Spannelement versehen ist, durch das die durch die
Schlaufe zusammengehaltenen schmalen Bänder gezogen, gespannt und befestigt werden.