[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenbefestigung umfassend eine mit einer
Abstützung wie Betonschwelle verbundene wie eingelassene Führungsplatte sowie eine
elastisch ausgebildete Spannklemme, die sowohl in Vormontagestellung als auch in Montagestellung
auf der Führungsplatte von einer in die Abstützung eindrehbaren und eine Durchbrechung
der Führungsplatte durchsetzenden Schraube fixierbar ist, die sich zwischen zueinander
beabstandet verlaufenden Innenschenkeln der Spannklemme erstreckt und auf diese über
ein Druckstück Kräfte einleitet, wobei die Innenschenkel über aus von den Innenschenkeln
aufgespannter Ebene herausgebogenen Bogenabschnitten in Außenschenkel übergehen, die
ihrerseits in zumindest einen quer zu den Außenschenkeln verlaufenden weiteren Abschnitt
übergehen, wobei die Führungsplatte in ihrem schienenabgewandten Rand eine vorzugsweise
rinnenförmige Vertiefung aufweist, die führungsplattenrandseitig von einer Erhebung
wie Rippe begrenzt ist, und wobei in der Montagestellung des Spannelementes dessen
weiterer Abschnitt auf dem Schienenfuß und die Bogenabschnitte in der Vertiefung abgestützt
sind und in der Vormontagestellung der weitere Abschnitt auf stimseitig verlaufendem
Bereich der Führungsplatte abgestützt ist und die Bogenabschnitte außerhalb der Führungsplatte
verlaufen.
[0002] Eine diesbezügliche Schienenbefestigung ist der
DE-C-39 18 091 zu entnehmen. Bei der Spannklemme handelt es sich um eine solche mit einer ε-förmigen
Geometrie, bei der die von den Außenschenkeln ausgehenden und sich auf dem Schienenfuß
abstützenden Abschnitte beabstandet zu den Innenschenkeln enden, die ihrerseits schienenseitig
über einen weiteren Bogenabschnitt verbunden sind. In der Vormontagestellung liegt
die Spannklemme mit ihren schienenfemliegenden hinteren Stützbögen auf der Betonschwelle
auf.
[0003] Um die Spannklemmen in der Vormontage zu fixieren, weist die Führungsplatte in ihrem
schienenzugewandten Randbereich muldenförmige Aussparungen oder leicht entfembare
Kunststoffanschläge auf, in bzw. an denen die weiteren von den Außenschenkeln der
Spannklemme ausgehenden Abschnitte zu liegen kommen. Die muldenförmigen Aussparungen
erstrecken sich in einer rippenförmigen Erhöhung im schienenseitigen Rand der Führungsplatte.
An diesen schließt sich ein ebener Bereich an, der in die Vertiefung übergeht, die
auf der schienenabgewandten Seite von der Erhebung begrenzt ist, die oberseitig fluchtend
zur Oberfläche der Betonschwelle verläuft. Sowohl Spannklemme als auch Führungsplatte
sind konstruktiv aufwändig, wobei bei der Verwendung von Kunststoffanschlägen zusätzlich
der Nachteil gegeben ist, dass diese abgeschlagen werden können, so dass die Möglichkeit
einer Vormontagestellung verloren geht.
[0004] Eine B-förmige Spannklemme ist aus der
DE-A-31 11 876 oder der
DE-A-196 42 971 bekannt. Um die Spannklemme von der Vormontagestellung in die Montagestellung zu
verstellen, muss diese um 180° gedreht werden. Somit ist die Möglichkeit gegeben,
dass sowohl die Bogenabschnitte in der Montagestellung als auch in der Vormontagestellung
der Querschenkel in ein Widerlager wie eine Rinne eingreifen, um eine gewünschte Fixierung
und damit freie Zugänglichkeit des Bereichs zwischen den zu jeder Seite einer Schiene
verlaufenden Führungsplatten zu ermöglichen.
[0005] Der
DE-A-10 80 134 ist eine Befestigung einer Schiene auf einer Holzschwelle zu entnehmen. Hierzu gehen
von auf der Holzschwelle befestigten Leisten Spannklemmen aus, die in Vorder- bzw.
Rückansicht eine M-Form besitzen. Die Leiste übt die Funktion einer Führungsplatte
aus. Eine ähnliche Konstruktion für Betonschwellen ist dem
DE-U-18 07 943 zu entnehmen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Schienenbefestigung
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass bei einfachem Aufbau der Führungsplatte
eine sichere Positionierung der Spannklemme sowohl in der Montage- als auch der Vormontagestellung
ermöglicht wird, ohne dass die Spannklemme gedreht werden muss. Dabei soll die Spannklemme
selbst konstruktiv einfach aufgebaut und somit herstellbar sein.
[0007] Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung im Wesentlichen vor, dass die Spannklemme
in Draufsicht eine B-Form aufweist, deren Querschenkel der weitere Abschnitt ist,
dass die Führungsplatte aus einem ersten und einem zweiten Bereich besteht, dass der
erste Bereich schienenseitig verläuft und spannklemmenseitig außerhalb der Durchbrechung
für die Schraube eine im Wesentlichen ebene Oberfläche aufweist und dass der sich
anschließende zweite Bereich die Vertiefung mit der diese begrenzenden Erhebung aufweist,
die die Abstützung in einem Umfang überragt, dass die Erhebung in der Vormontagestellung
Anschlag für die außerhalb der Führungsplatte verlaufenden Bogenabschnitte ist.
[0008] Abweichend vom gattungsbildenden Stand der Technik wird eine Schiene nicht über eine
aufwendig zu biegende Spannklemme in ε-Form niedergehalten, sondern mittels einer
leicht herstellbaren eine B-Form aufweisenden Spannklemme. Ungeachtet dessen ist es
nicht erforderlich, dass die Spannklemme zwischen der Montage- und Vormontagestellung
um 180° gedreht werden muss, wie dies der Stand der Technik vorgibt. Vielmehr ist
nur ein Verschieben der Spannklemme quer zur Schienenlängsrichtung in einem Umfang
erforderlich, dass die Bogenabschnitte, die gegenüberliegend zu dem Querschenkel der
Spannklemme verlaufen, über die die vorzugsweise rinnenförmig ausgebildete Vertiefung
begrenzende Erhebung geschoben werden, die sodann den notwendigen Anschlag bietet,
um ein unkontrolliertes Zurückschieben der Spannklemme zu vermeiden.
[0009] Abweichend vom vorbekannten Stand der Technik weist die Führungsplatte eine einfache
Geometrie auf. Dabei sind Spannklemme und Geometrie der Führungsplatte und der Erhebung
derart aufeinander abgestimmt, dass sich die Bogenabschnitte bzw. angrenzender Bereich
der Innen- und Außenschenkel in der Vormontagestellung auf der Erhebung abstützen,
ohne dass zusätzliche Mulden oder Kunststoffanschläge benötigt werden. Der Anschlag
ist folglich Auflage für die Bogenabschnitte in der Vormontagestellung.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Spannelement quer zur Schienenlängsachse
eine Erstreckung aufweist, die gleich oder in etwa gleich Breite der Führungsplatte
zuzüglich einem Maß α ● D ist, wobei D der Durchmesser des Bogenabschnitts und α ein
Faktor mit 1,2 ≥ α ≥ 1, vorzugsweise 1,1 ≥ α ≥ 1 ist.
[0011] In hervorzuhebender Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Druckstück
ein mit den Innenschenkeln der Spannklemme verbundenes plattenförmiges Element ist,
auf dem sich der Schraubenkopf abstützt und das entlang der Innenschenkel verlaufend
ein von der Schraube durchsetztes Langloch aufweist. Hierdurch ergibt sich eine Unverlierbarkeit
der Spannklemme. Somit kann bei entfernter Schiene die Spannklemme nicht in Ausgriff
mit der Schraube auch dann nicht gelangen, wenn auf die Bogenabschnitte in Richtung
des Querschenkels eine Kraft einwirkt.
[0012] Zum Fixieren des Druckstücks mit den Innenschenkeln können von dem Druckstück hülsen-
oder schalenförmige Aufnahmen ausgehen, die klemmend die freien Enden der Innenschenkel
aufnehmen. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Druckstück ein ein entlang der Innenschenkel
verlaufendes und ein von der Schraube durchsetztes Langloch aufweisender Rahmen ist,
der klemmend mit den Innenschenkeln verbunden ist und auf den sich der Schraubenkopf
abstützt. Dabei können von jeweiligem Längsrand des Rahmens schalenförmige Aufnahmen
für die freien Enden der Innenschenkel ausgehen.
[0013] Die Aufnahmen des Druckstücks stellen sicher, dass die Innenschenkel bei Anziehen
der Schraube nicht gespreizt werden.
[0014] In Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Querschenkel derart gebogen ist, dass eine
punktuelle Abstützung auf dem Schienenfuß erfolgt, so dass definierte Krafteinleitungen
möglich sind. Hierzu weist der Querschenkel vorzugsweise eine V-Geometrie auf, die
eine Ebene aufspannt, die quer, vorzugsweise senkrecht, zur Oberfläche des Schienenfußes
verläuft.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen, -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch einen Schienenbefestigungspunkt mit Spannklemmen in Montagestellung,
- Fig. 2
- den Schienenbefestigungspunkt gemäß Fig. 1 in Draufsicht,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Schienenbefestigungspunktes nach Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch einen Schienenbefestigungspunkt mit Spannklemmen in Vormontagestellung,
- Fig. 5
- den Schienenbefestigungspunkt gemäß Fig. 4 in Draufsicht,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung des Schienenbefestigungspunktes gemäß der Fig. 4
und 5,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung einer Spannklemme,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf die Spannklemme gemäß Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Vorderansicht der Spannklemme gemäß Fig. 7,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht der Spannklemme gemäß Fig. 7,
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung einer Winkelführungsplatte von oben,
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung der Winkelführungsplatte gemäß Fig. 11 von unten,
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf die Winkelführungsplatte gemäß Fig. 11,
- Fig. 14
- eine Vorderansicht der Winkelführungsplatte gemäß Fig. 11 und
- Fig. 15
- eine Seitenansicht der Winkelführungsplatte gemäß Fig. 11.
[0017] In den Figuren sind verschiedene Positionen von Schienenbefestigungen und Elemente
dieser dargestellt, anhand derer die erfindungsgemäße Lehre näher erläutert werden
soll.
[0018] Um eine Schiene 10 auf einer Betonschwelle 12 auszurichten und zu fixieren, erstrecken
sich in entlang jedem Rand 14, 16 des Schienenfußes 18 Schienenbefestigungen 20, 22,
die grundsätzlich gleich aufgebaut und spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
Daher wird nachstehend nur die Schienenbefestigung 22 näher erläutert.
[0019] Die Schienenbefestigung 22 umfasst eine Winkelführungsplatte 24, die in gewohnter
Weise abschnittsweise in der Betonschwelle 12 eingelassen ist. Zum Ausrichten und
Fixieren der Schiene 19 wird diese mit ihrem Rand 14 an die Führungsplatte 24, d.
h. an ihren inneren Längsrand angelegt. Die Führungsplatte 24 wird des Weiteren von
einer Schraube 28 durchsetzt, die in einen in der Betonschwelle 12 eingegossenen Dübel
30 eindrehbar ist. Ferner geht von der Führungsplatte 24 eine Spannklemme 31 aus,
die über die Schraube 28 gespannt wird, wenn in nachstehend beschriebener Weise die
Spannklemme 31 auf dem Schienenfuß 18 aufliegt und diesen niederhalten soll. Die Montagestellung
ist dabei in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
[0020] Als Spannklemme 31 wird eine solche in B-Form benutzt, wie die Draufsicht gemäß Fig.
8 verdeutlicht. Die Spannklemme 31 weist demzufolge zwei zueinander beabstandete Innenschenkel
32, 34 auf, die in aus der von den Innenschenkeln 32, 34 aufgespannten Ebene herausgebogene
U-förmige Bogenabschnitte 36, 38 übergehen, die ihrerseits in Außenschenkel 40, 42
übergehen, die in einem durchgehenden Querschenkel 44 münden, der sich quer zu den
Innenschenkeln 32, 34 und beabstandet zu deren freien Enden 46, 48 erstreckt. Ferner
ist der Querschenkel 44 V-förmig gebogen, um einen definierten Abstützpunkt 48 auszubilden,
auf dem die Spannklemme 31 mit ihrem Querschenkel 44 beim Fixieren der Schiene 10
aufliegt. Andere Geometrien sind gleichfalls möglich. In der Montagestellung verlaufen
die freien Enden 46, 48 der Innenschenkel 32, 34 gleichfalls oberhalb und über dem
Schienenfußrand 14 und bilden einen Kippschutz. Ferner ist der Abstand zwischen den
freien Enden 46, 48 und dem Querschenkel 44 kleiner als der Durchmesser des Schraubenschaftes.
[0021] Wie sich aus den Darstellungen ergibt, verlaufen die Bogenabschnitte 36, 38, die
eine U-Form aufweisen, in einer Ebene, die sich quer zu der von den Innenschenkeln
32, 34 aufgespannten Ebene erstreckt. Die Außenschenkel 40, 42 weisen gleichfalls
eine U-Form auf und verlaufen in einer Ebene, die wiederum quer zu der von den Bogenabschnitten
36, 38 verläuft.
[0022] Von den im Abstand zu dem Querschenkel 44 endenden Innenschenkeln 32, 34 geht ein
Druckstück 50 aus, über das die Spannklemme 31 mittels der Schraube 28 gespannt wird.
Hierzu liegt der Schraubenkopf 52 auf dem Druckstück auf, so dass beim Eindrehen der
Schraube 28 in die Betonschwelle 52 das Druckstück 50 in Richtung der Betonschwelle
12 verstellt und somit die Spannklemme 31 gespannt wird.
[0023] Das Druckstück 50 besteht im Ausführungsbeispiel aus einem Rahmen 54, der ein quer
zur Längsrichtung der Schiene 10 verlaufendes Langloch 56 umgibt. Von den Seitenschenkeln
58, 60 des Rahmens 54 gehen schalenförmige Aufnahmen 62, 64 aus, die klemmend die
Innenschenkel 32, 34 aufnehmen. Das Langloch 56 wird sodann vom Schaft der Schraube
28 durchsetzt und der Schraubenkopf 52 stützt sich gegebenenfalls über Zwischenscheiben
auf der Oberseite des Rahmens 54 und somit des Druckstücks 50 ab.
[0024] Dadurch, dass die Schraube 28 das Langloch 56 durchsetzt, ist eine Unverlierbarkeit
der Spannklemme 31 gegeben. Somit kann auch dann, wenn ein Verschwenken durch die
Schiene 10 nicht behindert wird, bei einer Krafteinleitung auf die Bogenabschnitte
36, 38 in Richtung des Querschenkels 44 die Spannklemme 31 nicht in Ausgriff mit der
Schraube 28 gelangen.
[0025] Die einstückig in dem Druckstück 50 ausgebildeten oder eine Einheit mit diesem bildenden
Aufnahmen 62, 64 stellen sicher, dass die Innenschenkel 32, 34 bei Anziehen der Schraube
nicht auseinander gespreizt werden.
[0026] Die Spannklemme 31 stützt sich sowohl in der Montagestellung (Fig. 1, 2, 3) als auch
in der Vormontagestellung (Fig. 3, 4, 5) auf der Winkelführungsplatte 24 ab, von der
Einzelheiten den Fig. 11 bis 15 zu entnehmen.
[0027] Die eine Quaderform aufweisende Winkelführungsplatte 24 setzt sich aus einem ersten
und zweiten Abschnitt oder Bereich 66, 68 zusammen. Der erste Bereich 66 verläuft
schienenseitig, wobei dessen Längsrand 70 an dem Längsrand 14 des Schienenfußes 18
zum Ausrichten der Schiene 10 anliegt. Der erste Bereich 66 weist außerhalb einer
von der Schraube 28 durchsetzten Durchbrechung 52 eine im Wesentlichen ebene Oberfläche
auf. Der erste Bereich 66 geht in den zweiten Bereich 68 über, der aus einer rinnenförmigen
Vertiefung 76 mit diese außenseitig begrenzender Erhebung wie Rippe 78 besteht. Unterseitig
weist die Winkelführungsplatte 24 Rippen 80 und pyramidenstumpfförmige Erhebungen
82 auf, um bei geringem Materialeinsatz die gewünschte Festigkeit zu bieten. Die Winkelführungsplatte
24 selbst kann aus Kunststoff bestehen.
[0028] Wie sich aus den Fig. 1 bis 6 ergibt, ist die Winkelführungsplatte mit ihrem zweiten
Bereich 68 bereichsweise in die Betonschwelle 12 in einem Umfang eingelassen, dass
die Rippe 78 in einem Umfang über der Oberseite 85 der Betonschwelle 12 vorsteht,
dass sich ein Anschlag für die Bogenabschnitte 38, 40 der Spannklemme 31 in deren
Vormontagestellung ergibt, wie die Fig. 4 bis 6 verdeutlichen.
[0029] In der Vormontagestellung ist die Spannklemme 31 in einem Umfang zurückgezogen, dass
eine Behinderung für die Schiene 10 nicht erfolgt, also ein problemloses Ausrichten
bzw. ein Einsetzen einer solchen ermöglicht wird. Um eine eindeutige Positionierung
der Spannklemme 31 sicherzustellen, wird die Spannklemme 31 derart quer zur Schiene
10 verschoben, dass die Bogenabschnitte 36, 38 außerhalb der Führungsplatte verlaufen
und derart entlang der Außenseite bzw. des Außenrandes 84 der rippenartigen Erhebung
78 verlaufen, dass ein Verschieben der Spannklemme 31 in Richtung des ersten Bereichs
66 der Führungsplatte 24 nur dann erfolgen kann, wenn die Spannklemme 32 in erforderlichem
Umfang angehoben wird, so dass die Rippe 78 von den abgewinkelten Bogenabschnitten
36, 38 überwunden wird. Somit dient die Rippe 78 als Anschlag für die Spannklemme
31, um diese in der Vormontageposition eindeutig zu positionieren. Hierzu ist die
Spannklemme 31 zu der Winkelführungsplatte 24 derart dimensioniert, dass die Erstreckung
B
s der Spannklemme 32 quer zur Schienenlängsrichtung die Summe der Breite B
w der Winkelführungsplatte 24 und des Durchmessers D des Bogenabschnitts 36, 38 unter
Berücksichtigung eines Faktors α ist, der zwischen 1,0 und 1,2, vorzugsweise 1,0 und
1,1 liegt, um sicherzustellen, dass die Bogenabschnitte 36, 38 im erforderlichen Umfang
die Rückseite 84 der Rippe 78 hintergreifen. Unabhängig hiervon kann der Bogenabschnitt
36, 38 in der Vormontagestellung zusätzlich auf der Oberseite 85 der Betonschwelle
12 abgestützt sein, wie sich dies aus den zeichnerischen Darstellungen ergibt. In
der Vormontagestellung stützt sich ferner der Querschenkel 44 am vorderen ebenen schienenseitig
verlaufenden Randbereich der Führungsplatte 24 ab, wie insbesondere die Fig. 4 und
5 verdeutlichen.
1. Schienenbefestigung (20, 22) umfassend eine mit einer Abstützung wie Betonschwelle
(12) verbundene wie eingelassene Führungsplatte (24) sowie eine elastisch ausgebildete
Spannklemme (31), die sowohl in Vormontagestellung als auch in Montagestellung auf
der Führungsplatte von einer in die Abstützung eindrehbaren und eine Durchbrechung
(72) der Führungsplatte durchsetzenden Schraube (28) fixierbar ist, die sich zwischen
zueinander beabstandet verlaufenden Innenschenkeln (32, 34) der Spannklemme erstreckt
und auf diese über ein Druckstück (50) Kräfte einleitet, wobei die Innenschenkel über
aus von den Innenschenkeln aufgespannter Ebene herausgebogenen Bogenabschnitten (36,
38) in Außenschenkel (40, 42) übergehen, die ihrerseits in zumindest einen quer zu
den Außenschenkeln verlaufenden weiteren Abschnitt (44) übergehen, wobei die Führungsplatte
in ihrem schienenabgewandten Rand eine vorzugsweise rinnenförmige Vertiefung (76)
aufweist, die führungsplattenrandseitig von einer Erhebung (78) wie Rippe begrenzt
ist, und wobei in der Montagestellung des Spannelementes der weitere Abschnitt auf
dem Schienenfuß (18) und die Bogenabschnitte in der Vertiefung abgestützt sind und
in der Vormontagestellung der weitere Abschnitt auf stirnseitig verlaufendem Bereich
(74) der Führungsplatte abgestützt ist und die Bogenabschnitte außerhalb der Führungsplatte
verlaufen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spannklemme (31) eine B-Form aufweist, deren Querschenkel (44) der weitere Abschnitt
ist, dass die Führungsplatte (24) aus einem ersten und einem zweiten Bereich (66,
68) besteht, dass der erste Bereich (68) schienenseitig verläuft und spannklemmenseitig
außerhalb der Durchbrechung (72) für die Schraube (28) eine im Wesentlichen ebene
Oberfläche (74) aufweist und dass der sich anschließende zweite Bereich (68) die Vertiefung
(76) mit der diese begrenzenden Erhebung (78) aufweist, die die Abstützung (12) in
einem Umfang überragt, dass die Erhebung in der Vormontagestellung Anschlag für die
außerhalb der Führungsplatte verlaufenden Bogenabschnitte (36, 38) ist.
2. Schienenbefestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Bogenabschnitte (36, 38) bzw. angrenzenden Bereiche der Innen- und Außenschenkel
(32, 34, 40, 42) in der Vormontagestellung auf der Erhebung (78) abstützen.
3. Schienenbefestigung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (32) quer zur Schienenlängsachse eine Erstreckung Bs aufweist, die gleich oder in etwa gleich Breite Bw der Führungsplatte (24) zuzüglich Durchmesser des Bogenabschnitts (36, 38) ist.
4. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erstreckung Bs der Spannklemme (31) quer zur Längsrichtung der Schiene (10) beträgt: Bs = α (Bw + D) mit 1,0 ≤ α ≤ 1,2.
5. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschenkel (44) der Spannklemme (31) einen definierten Abstützpunkt (50) auf
dem Schienenfuß (18) aufweist.
6. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschenkel (44) eine V-Geometrie aufweist.
7. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück (50) ein mit den Innenschenkeln (32, 34) verbundenes plattenförmiges
Element ist, auf dem sich der Kopf (52) der Schraube (28) abstützt und das ein entlang
der Innenschenkel verlaufendes von der Schraube (28) durchsetztes Langloch (56) aufweist.
8. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück (50) hülsen- oder schalenförmige Aufnahmen (62, 64) für die freien
Enden (46, 48) der Innenschenkel (32, 34) aufweist.
9. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück (50) klemmend mit den Innenschenkeln (32, 34) verbunden ist.
10. Schienenbefestigung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück (50) ein ein entlang der Innenschenkel (32, 34) verlaufendes und ein
von der Schraube (28) durchsetztes Langloch (56) aufweisender Rahmen (54) ist, der
klemmend mit den Innenschenkeln verbunden ist.
11. Schienenbefestigung nach zumindest Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass von jeweiligem Längsrahmenschenkel (58, 60) des Rahmens (54) schalenförmige Aufnahmen
(62, 64) zum klemmenden Aufnehmen der Innenschenkel (32, 34) ausgehen.