[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloss nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 102 61 129 A1 ist ein Schloss bekannt, mit einem Schlosskasten, einer Stulp, mit einem im Schlosskasten
angeordneten, federbeaufschlagten Riegel, einer Hilfsfalle, mit einem oberen und einem
unteren Fallenelement, mit einem mit einer Kulisse und mit Rasten versehenen Schieber,
wobei Sperren zur Steuerung des Riegelausschlusses in die Rasten eingreifen, und mit
einer über einen Türdrücker betätigbaren Drückernuss zur Betätigung des Schlosses.
Dabei ist das obere Fallenelement oberhalb des Riegels und das untere Fallenelement
unterhalb des Riegels angeordnet, wobei diese mit der Hilfsfalle derart wirkverbunden
sind, dass der Riegelausschluss nur dann ausgelöst wird, wenn nach gleichzeitiger
Betätigung der Fallenelemente und der Hilfsfalle die Fallenelemente in ihre über die
Stulp aus dem Schlosskasten ausgeschwenkte Stellung gelangt sind. Das Schloss kann
motorisch gesteuert in Abhängigkeit einer Freigabe, beispielsweise durch ein Zutrittskontrollsystem,
den Riegel einziehen und die Fallenelemente freigeben.
[0003] In Strafanstalten, psychiatrischen Kliniken oder auch in Warenhäusern werden häufig
elektrische Verriegelungselemente an den Türen angebracht, um eine kontrollierte Benutzung
sicherzustellen, wobei die Verriegelung im Notfall freigebbar ist. Auch bei Stromausfall
muss sichergestellt sein, dass die Tür freigegeben wird. Eine motorisch gesteuerte
Verriegelung gemäß
DE 102 61 129 A1 kann nicht als Verriegelung an derartigen Türen in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt
werden, da bei Stromausfall die Freigabe des Schlosses, und somit die Möglichkeit,
die Tür zu öffnen, nicht gegeben ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloss auszubilden, das elektrisch
sperrbar ist, wobei in stromlosem Zustand die Tür freigegeben wird.
[0005] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0007] Selbstverriegelnde Schlösser werden häufig an Außentüren eingesetzt, um zu gewährleisten,
dass ein Gebäude einbruchshemmend verschlossen ist. Derartige Schlösser werden auch
als selbstverriegelnde Panikschlösser ausgebildet, die in Flucht- und Rettungswegen
eingesetzt werden. Durch die Panikfunktion werden durch Herunterdrücken des Türdrückers
die Falle und der Riegel in das Schloss zurückgezogen, wodurch die zuvor verschlossene
Tür sofort zu öffnen ist.
[0008] Ein Schloss wirkt bekanntermaßen mit einem am Türrahmen angeordneten Schließblech
zusammen, das eine oder mehrere Aussparungen aufweist, in welche ein Falle und ein
Riegel eingreifen können.
[0009] Bei den bekannten Schlössern mit gegeneinander verschwenkbaren Fallenelementen schwenken
diese aus der Stulp des Schlosses heraus in die Aussparung des Schließblechs ein.
Insbesondere bei einer Anordnung mit einem Fallenelement oberhalb und einem Fallenelement
unterhalb des Riegels erfolgt eine Zentrierung des Schlosses gegenüber dem Schließblech,
wodurch ein sicheres Ausschließen und Eingreifen des Riegels in die Aussparung des
Schließblechs erzielt wird. Diese selbstverriegelnden Schlösser weisen häufig eine
Ablaufsteuerung auf, die ein unbeabsichtigtes Ausschließen des Riegels bei geöffneter
Tür verhindert. Dazu ist an derartigen Schlössern eine Hilfsfalle vorgesehen, welche
beim Schließen der Tür durch das Schließblech betätigt wird, wobei der Riegelausschluss
erst dann freigegeben wird, wenn auch die Fallenelemente die aus der Stulp ausgeschwenkte
Position erreicht haben. Damit ist es gewährleistet, dass die Tür geschlossen ist
und der Riegel durch die Fallenelemente in der Aussparung im Schließblech zentriert
ist und damit frei ausschließen kann. Die Tür wird sicher verriegelt.
[0010] Das Schloss kann als rein mechanisches, selbstverriegelndes Schloss ausgebildet und
mit einer Panikfunktion ausgestattet sein, wobei das Schloss von einer Seite jederzeit
durch die Betätigung eines Drückers entriegelt werden kann. Von der anderen Seite
ist ein Öffnen der Verriegelung üblicherweise nur durch einen Schließzylinder möglich,
da an Stelle eines Drückers nur ein Türknauf montiert wird, um einen unberechtigten
Zugang zu verhindern.
[0011] Das Schloss kann jedoch auch mit einer geteilten Drückernuss ausgestattet sein, welche
beispielsweise elektromagnetisch betätigbar ist. Dadurch wird es ermöglicht, den Drücker
einer Schlossseite vom Öffnungsmechanismus zu entkoppeln, wodurch der Zugang in einen
gesicherten Bereich gesteuert werden kann. Dies kann durch eine Zutrittskontrolle,
ob durch einen Pförtner oder durch ein elektronisches Zutrittskontrollsystem, wie
Chipkarte, Codeeingabe oder Fingerprint erfolgen. Bei berechtigtem Zutritt werden
die beiden Hälften der Drückernuss - durch den Elektromagneten ausgelöst - miteinander
gekoppelt, und das Schloss kann auch über den äußeren Drücker betätigt werden. Der
Zustand des Schlosses kann dabei über Schalterelemente erfasst und einer Steuerung
oder Meldeeinrichtung zugeführt werden.
[0012] Durch die Panikfunktion des Schlosses ist das Öffnen der Tür jederzeit möglich um
ein Gebäude oder einen geschützten Bereich zu verlassen. Dies ist jedoch, beispielsweise
in Strafanstalten oder psychiatrischen Kliniken, häufig nur kontrolliert erwünscht.
Daher werden an diesen Türen zusätzliche Verriegelungselemente angebracht, welche
durch eine Brandmeldeanlage oder durch einen Notschalter betätigbar sind. Dies sind
beispielweise elektromagnetische Halteplatten oder Türöffner, die so eingebaut sind,
dass die Tür in Fluchtrichtung freigegeben wird. Auch in Warenhäusern ist die Betätigung
eines Notknopfes zur Türöffnung erwünscht, um die Schwelle für eine missbräuchliche
Betätigung der Tür und die Benutzung eines Notausganges zu erhöhen.
[0013] Durch das erfindungsgemäße Schloss ist der aufwändige Einbau einer zusätzlichen Verriegelung
an der Tür nicht mehr erforderlich.
[0014] Erfindungsgemäß ist das Schloss bereits mit einem elektrisch betätigbaren Betätigungselement
versehen, welches in bestromtem Zustand ein Verschwenken der Fallenelemente verhindert.
Das Betätigungselement kann ein Elektromagnet sein oder auch eine andere Art von Aktor,
beispielsweise ein Piezoaktor. Dabei greift ein Sperrelement des Aktors, beispielsweise
ein Anker des Elektromagneten, in den Schwenkbereich der Fallenelemente, oder ein
mit den Fallenelementen zusammenwirkendes Element ein und verhindert somit das Einschwenken
der Fallenelemente. Der Aktor kann ein Sperrelement aufweisen, das gegen die Kraft
einer Feder bei bestromtem Aktor in der die Fallenelemente sperrenden Position gehalten
wird, oder direkt in Sperrstellung gehalten ist.
[0015] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
[0016] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- ein Schloss mit elektromagnetischen Betätigungselement, geöffnet, in der Seitenansicht;
- Fig. 2
- das Schloss nach Fig. 1, in der Ansicht auf die Stulp;
- Fig. 2
- das Schloss nach Fig. 3, in teilweise demontiertem Zustand, mit der Darstellung der
Blockierung der ausgeschwenkten Fallenelemente.
[0017] In den Figuren wird ein selbstverriegelndes Schloss 1 mit einer Stulp 2 zur Montage
des Schlosses 1 in einer Schlosstasche einer hier nicht weiter dargestellten Tür gezeigt,
mit einem Schlosskasten 3, welcher in der Schlosstasche der Tür aufgenommen wird.
Dabei ist der Schlosskasten 3 in seinen Maßen so ausgebildet, dass das Schloss 1 in
die Schlosstaschen von Metall- und Holztüren gleichermaßen hineinpasst. Daher ist
vorteilhaft für verschiedene Türtypen nur ein Schloss 1 erforderlich. Holztüren weisen
tiefe Schlosstaschen mit einer geringeren Höhe auf. Demgegenüber lassen Metalltüren
nur eine geringe Einbautiefe, jedoch eine größere Bauhöhe zu. Das Schloss 1 ist durch
seine besondere Konstruktion auf das jeweils kleinere Maß der Schlosstaschen ausgeführt.
Die in Fig. 2 in der Draufsicht gezeigte Stulp 2 des Schlosses 1 ist austauschbar,
wodurch eine Anpassung an verschiedene Türausführungen einfach möglich ist.
[0018] Ein Schloss 1 wirkt bekanntermaßen mit einem in einer Zarge angeordneten Schließblech
zusammen, welches eine oder mehrere Aussparungen 19 aufweist, in welche eine Falle
und ein Riegel 6 eingreifen können. Die in Fig. 2 als gestrichelte Linien skizzierte
Aussparung 19 des nicht weiter dargestellten Schließblechs verdeutlicht die optimale
Zentrierung des Riegels 6.
[0019] Die geteilte Anordnung mit einem Fallenelement 4 oberhalb und einem Fallenelement
5 unterhalb des Riegels 6 in der Art einer bekannten Kreuzfalle, ermöglicht eine Zentrierung
des Schlosses 1 gegenüber dem Schließblech und damit ein sicheres Ausschließen und
Eingreifen des Riegels 6 in die Aussparung 19 des Schließblechs. Unter "Ausschließen"
ist dabei die Verschiebung des Riegels aus dem Schlossgehäuse über die Stup hinaus
zu verstehen. Die Fallenelemente 4, 5 schwenken dabei so aus der Stulp 2 heraus in
die Aussparung 19 im Schließblech ein, dass die Fallenelemente 4, 5 sich jeweils an
einer der gegenüberliegenden Innenseiten der Aussparung 19 abstützen. Durch die Anordnung
des Riegels 6 zwischen den Fallenelementen 4, 5 und der gegenüber dem äußeren Abstand
der ausgeschwenkten Fallenelemente 4, 5 geringeren Breite des Riegels 6, kann dieser
völlig frei in das Schließblech ausschließen. Eine möglicherweise vorhandene Schrägstellung
des Schließblechs gegenüber dem Schloss 1, etwa durch Verzug der Tür, kann aufgrund
des Abstands zwischen dem oberen Fallenelement 4 und dem unteren Fallenelement 5 dennoch
zentriert werden.
[0020] Von besonderer Bedeutung bei selbstverriegelnden Schlössern 1 ist es, dass kein unbeabsichtigtes
Ausschließen des Riegels 6 bei geöffneter Tür erfolgen kann. Dazu ist an derartigen
bekannten Schlössern 1 eine Hilfsfalle 9 vorgesehen, welche beim Schließen der Tür
durch das Schließblech betätigt wird und den Riegelausschluss freigibt. Die Hilfsfalle
9 könnte jedoch auch beispielsweise durch spielende Kinder betätigt werden, wodurch
der Riegelausschluss ausgelöst wird, und die Tür somit nicht mehr geschlossen werden
kann.
[0021] Das Schloss 1 weist eine Ablaufsicherung auf, welche einen Riegelausschluss erst
dann auslöst, wenn die Hilfsfalle 9 und gleichzeitig die Fallenelemente 4, 5 betätigt
waren und danach die Fallenelemente 4, 5 wieder die aus der Stulp 2 ausgeschwenkte
Position erreicht haben. Dieser Ablauf entspricht dem Schließvorgang der Tür, wobei
die Hilfsfalle 9 und die Fallenelemente 4, 5 durch Zusammenwirken mit dem Schließblech
verschwenkt werden. Nach vollständigem Schließen der Tür bleibt die Hilfsfalle 9 betätigt,
die Fallenelemente 4, 5 greifen jedoch in die Aussparung des Schließblechs ein und
gelangen in ihren ausgeschwenkten Zustand. Erst dadurch wird der Riegelausschluss
ausgelöst.
[0022] Der federbelastete Riegel 6 wird in der im Schieber 7 angeordneten Kulisse 8 geführt,
wie es in Figur 1 dargestellt ist. Durch Freigabe der Verschiebebewegung des Schiebers
7 kann der Riegel 6 seine Position verändern und über die Stulp 2 hinaus aus dem Schlosskasten
3 geführt werden. Zur Freigabe der Verschiebebewegung des Schiebers 7 ist die Betätigung
der Hilfsfalle 9 erforderlich, an welcher eine Raste angeordnet ist, die mit dem Schieber
7 zusammenwirkt.
[0023] Die Fallenelemente 4, 5 wirken mit den Wippen 10 zusammen und können nur gemeinsam
verschwenkt werden, wobei der Schieber 7 nur dann freigegeben wird, wenn die Fallenelemente
4, 5 ausgeschwenkt sind. Sind die Fallenelemente 4, 5 eingeschwenkt, so ist das mit
der Fallensperre 11 in Wirkverbindung stehende Rückholelement 12 so verschwenkt, dass
der Übersetzer 13 an diesem gehalten ist. Dadurch ist der Übersetzer 13 und der Schieber
7 blockiert, da der am Übersetzer 13 angeordnete Schieberbolzen 14 in eine Aussparung
am Schieber 7 eingreift. Sind die Fallenelemente 4, 5 ganz ausgeschwenkt, schiebt
sich die Fallensperre 11 zwischen die beiden Wippen 10. Das Rückholelement 12 kann
sich verschwenken, und gibt den Übersetzer 13 und über den Schieberbolzen 14 den Schieber
7 frei. Der federbelastete Riegel 6 kann den Schieber 7 entlang der Kulisse 8 verschieben
und ausschließen.
[0024] Das Schloss 1 kann als rein mechanisches, selbstverriegelndes Schloss ausgebildet
und mit einer Panikfunktion ausgestattet sein, wobei das Schloss 1 von einer Seite
jederzeit durch die Betätigung eines Drückers entriegelt werden kann.
[0025] Von der anderen Seite ist ein Öffnen der Verriegelung üblicherweise nur über den
Schließzylinder 15 möglich, da an Stelle eines Drückers nur ein Türknauf montiert
wird.
[0026] Es kann jedoch auch mit einer geteilten Drückernuss 16 ausgestattet sein, welche
elektromagnetisch betätigbar ist. Dadurch wird es ermöglicht, den Drücker einer Schlossseite
vom Öffnungsmechanismus zu entkoppeln, wodurch der Zugang in einen gesicherten Bereich
gesteuert werden kann. Dies kann durch eine Zutrittskontrolle, ob durch einen Pförtner
oder durch ein elektronisches Zutrittskontrollsystem, wie Chipkarte, Codeeingabe oder
Fingerprint, erfolgen. Bei berechtigtem Zutritt werden die beiden Hälften der Drückernuss
16 - durch den Elektromagneten ausgelöst - miteinander gekoppelt, und das Schloss
1 kann auch über den äußeren Drücker betätigt werden. Der Zustand des Schlosses 1
kann dabei über Schalterelemente erfasst und einer Steuerung oder Meldeeinrichtung
zugeführt werden.
[0027] Durch die Panikfunktion des Schlosses 1 ist das Öffnen der Tür jederzeit möglich
um den Bereich zu verlassen. Da dies jedoch häufig nur kontrolliert erwünscht ist,
sind Fluchttüren oft mit zusätzlichen Verriegelungen versehen, wie elektromagnetischen
Halteplatten oder einem Türöffner welcher in Fluchtrichtung öffnend angeordnet ist.
[0028] Erfindungsgemäß ist das Schloss 1 daher vorteilhaft bereits mit einem elektrisch
betätigbaren Aktor 17 versehen, welches in bestromtem Zustand ein Verschwenken mindestens
eines der Fallenelemente 4, 5 verhindert. Der Aktor 17 kann ein Elektromagnet sein
oder auch eine andere Art von Aktor, beispielsweise ein Piezoaktor. Dabei greift ein
Sperrelement 18 des Aktors 17, beispielsweise ein Anker des Elektromagneten, in den
Schwenkbereich der Wippen 10 ein und verhindert damit das Einschwenken der Fallenelemente
4, 5, wie es aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Der Aktor kann aber auch auf die Fallensperre
11 oder einem mit dieser zusammenwirkenden Element, wie dem Übersetzer 13, einwirken,
wodurch ein Verschieben der Fallensperre 11 zur Freigabe der Wippen 10 und damit die
Fallenelemente 4, 5 gesteuert werden können.
[0029] Der Aktor 17 ist dabei in der die Fallenelemente 4, 5 sperrenden Stellung aktiv,
d.h. bestromt, wodurch bei Stromausfall eine Freigabe der Fallenelemente erfolgt und
die Panikfunktion gewährleistet ist.
Liste der Referenzzeichen
[0030]
- 1
- Schloss
- 2
- Stulp
- 3
- Schlosskasten
- 4
- oberes Fallenelement
- 5
- unteres Fallenelement
- 6
- Riegel
- 7
- Schieber
- 8
- Kulisse
- 9
- Hilfsfalle
- 10
- Wippe
- 11
- Fallensperre
- 12
- Rückholelement
- 13
- Übersetzer
- 14
- Schieberbolzen
- 15
- Schließzylinder
- 16
- Drückernuss
- 17
- Aktor
- 18
- Sperrelement
- 19
- Aussparung
1. Schloss, mit einem Schlosskasten, mit einer Stulp, mit einem im Schlosskasten angeordneten,
federbeaufschlagten Riegel, einer Hilfsfalle und mindestens einem Fallenelement, mit
einem mit einer Kulisse und mit Rasten versehenen Schieber, wobei Sperren zur Steuerung
des Riegelausschlusses in die Rasten eingreifen, mit einer über einen Türdrücker betätigbaren
Drückemuss zur Betätigung des Schlosses, und mit einer elektrischen Betätigungselement
zum Steuern von Schlossfunktionen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schloss als elektrisches Betätigungselement einen bistabilen Aktor (17) aufweist,
durch welchen, in dessen stromlosem Zustand, das Verschwenken des Fallenelementes
(4, 5) in den Schlosskasten (3) hinein freigebbar ist.
2. Schloss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (17) auf ein mit dem Fallenelement (4, 5) zusammenwirkendes Bauteil, wie
die Wippe (10), die Fallensperre (11) oder das Rückholelement (12), einwirkt, um das
Verschwenken des Fallenelements (4, 5) zu steuern.
3. Schloss nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (17) mit dem Fallenelement (4, 5) oder mit diesen wirkverbundenen Bauteilen
so zusammenwirkt, dass das Fallenelement (4, 5) bei unbestromtem Aktor (17) freigegeben
ist.
4. Schloss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (17) mit dem Fallenelement (4, 5) verbunden ist und diesen bei unbestromtem
Aktor (17) in das Schlossgehäuse 1 einzieht.
1. Lock, comprising a lo ck case, comprising a face plate, comprising a spring -loaded
bolt which is arranged in the lock case, an auxiliary catch and at least one catch
element, comprising a slide which is provided with a slotted guide and with notches,
with pawls for controlling lock-out extension of the bolt engaging in the notches,
comprising a handle follower, which can be operated by means of a door handle, for
operating the lock, and comprising an electrical operating element for controlling
lock functions,
characterized
in that the lock has, as an electrical operating element, a bistable actuator (17) by means
of which pivoting of the catch element (4, 5) into the lock case (3) is enabled in
the current -free state of the said actuator.
2. Lock according to Claim 1,
characterized in that the actuator (17) acts on a component which interacts with the catch element ( 4,
5), such as the rocker (10), the catch pawl (11) or the return element (12), in order
to control pivoting of the catch element (4, 5).
3. Lock according to Claim 2,
characterized in that the actuator (17) interacts with the catch element (4, 5), or with components which
are operatively connected to the s aid catch element, such that the catch element
( 4, 5) is released when no current is applied to the actuator (17).
4. Lock according to Claim 1,
characterized in that the actuator (17) is connected to the catch element (4, 5) and draws the said catch
element into the lock housing (1) when no current is applied to the actuator (17).
1. Serrure dotée d'un boîtier de serrure, d'une plaque de porte, d'un pêne sollicité
élastiquement et disposé dans le boîtier de serrure, d'un loquet auxiliaire et d'au
moins un élément de loquet, d'un poussoir doté d'une coulisse et de cliquets, des
arrêts s'engageant dans les cliquets pour commander la sortie du pêne, d'une noix
de poignée qui peut être actionnée par une poignée de porte pour actionner la serrure
et d'un élément électrique d'actionnement qui commande les fonctions de la serrure,
caractérisée en ce que
la serrure présente comme élément électrique d'actionnement un actionneur bistable
(17) par lequel, lorsque l'actionneur n'est pas alimenté en courant, la rentrée de
l'élément de loquet (4, 5) dans le boîtier de serrure (3) par basculement peut être
libéré.
2. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'actionneur (17) agit sur un composant qui coopère avec l'élément de loquet (4,
5), par exemple la bascule (10), l'arrêt de loquet (11) ou l'élément de retenue (12)
pour commander le pivotement de l'élément de loquet (4, 5).
3. Serrure selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'actionneur (17) coopère avec l'élément de loquet (4, 5) ou avec les composants
qui y sont reliés fonctionnellement de telle sorte que l'élément de loquet (4, 5)
est libéré lorsque l'actionneur (17) n'est pas alimenté en courant.
4. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'actionneur (17) est relié à l'élément de loquet (4, 5) et fait rentrer ce dernier
dans le boîtier de serrure (1) lorsque l'actionneur (17) n'est pas alimenté en courant.