[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung metallischer, Oberflächen under
verwendung sogenannter Industriereiniger, insbesondere sogenannter Neutralreiniger
dar. Aufgrund seiner besonderen Kombination aus Niotensiden oder Glykolether und Polyethylenimin
ist der Reiniger im erfindungsgemäßen Verfahren schaumarm und kann daher bevorzugt
als Spritzreiniger im gesamten anwendungstechnisch relevanten Temperaturbereich von
etwa 15 bis etwa 80 °C eingesetzt werden. Weiterhin ist der Reiniger im erfindungsgemäßen
Verfahren demulgierend und daher leicht aufarbeitbar.
[0002] Industriereiniger werden hauptsächlich in der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien
zur Reinigung und Passivierung vorwiegend in Spritzreinigungsanlagen verwendet. Sie
eignen sich zur Zwischen- und Endreinigung spanlos sowie spangebend bearbeiteter Teile
in Aggregate- und Montagewerken. Praktisch alle relevanten Materialien, wie Eisen
und Stahl, Aluminium, Silumin, Kupfer, Messing, Zink und Kunststoffe, können behandelt
werden und die Mehrzahl aller Kontaminationen auf organischer oder anorganischer Basis,
wie Kühlschmierstoffe, Rostschutzöle, Bearbeitungsöle, Ziehhilfsmittel, Pigmente und
leichter Metallabrieb, können entfernt werden. Derartige Reinigungsmittel können auch
in üblichen Tauchverfahren Anwendung finden, jedoch ist deren Anwendung im Spritzverfahren
üblicherweise bevorzugt.
[0003] Aus
US 5 904 735 sind Waschmittelformulierungen (offensichtlich zur Textilwäsche) bekannt, die Tenside,
Builder, Enzyme und 0,001 bis 5 Gew.-% Polyethylenimin enthalten. (Polyethylenimin
wird im weiteren als PEI abgekürzt.) Die Verwendung von PEI in einem derartigen Waschmittel
wird damit begründet, dass sich hierdurch die fleckentfernende Wirkung bleichmittelfreier
Waschmittel verbessern lässt. Als Tenside kommt die gesamte Tensidpalette aus anionischen
Tensiden, nichtionischen Tensiden, zwitterionischen Tensiden, ampholytischen Tensiden,
kationischen Tensiden sowie deren Mischung in Betracht.
[0004] Das Dokument
WO 95/03389 beschreibt ein Reinigungsmittel für technische Anwendungen, dessen besonderer Vorteil
darin liegt, dass wenig polare Kunststoffoberflächen gut benetzt werden. Dies wird
im wesentlichen durch die Verwendung von bestimmten Aminosäuren bewirkt. Zusätzlich
enthält dieses Mittel nichtionische Tenside, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe
der ethoxilierten und/oder der ethoxilierten und propoxilierten Fettalkohole.
[0005] Bei vielen technischen Anwendungen ist es wünschenswert, dass die Reinigerlösung
demulgierende Eigenschaften aufweist. Dies bedeutet, dass ölige Verunreinigungen von
den zu entfettenden Flächen zwar sehr leicht abgelöst werden, dass diese Verunreinigungen
jedoch in der wässrigen Reinigerlösung keine stabile Emulsion bilden, sondern - bei
der Arbeitstemperatur oder gegebenenfalls nach Temperaturanpassung und/oder Verdünnung
- als ölige Phase auf dem wässrigen Reiniger aufschwimmen. Die Ölphase kann dann leicht
von der Reinigerlösung abgezogen werden, so dass sich die Standzeit des Reinigerbades
beträchtlich verlängern lässt. Diese Eigenschaft ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung
besonders gewünscht. Auch Reinigerlösungen gemäß dem zitierten Dokument
WO 95/03389 können diese Eigenschaft haben, wenn sie kationische Tenside, Betaine und/oder kationisch
modifizierte Polymere in Mengen zwischen 0,01 und 3 Gew.-% enthalten. In diesem Dokument
sind eine ganze Reihe derartiger kationischer oder zwitterionischer Verbindungen genannt,
die für diesen Zweck eingesetzt werden können. Unter anderem werden protoniertes PEI
oder methyliertes PEI genannt. Dabei sollen diese Polymere vergleichsweise hohe Molmassen
im Bereich von 50 000 bis 50 000 000, vorzugsweise zwischen 75 000 und 5 000 000 aufweisen.
[0006] Die Offenlegungsschrift
DE-A-2414924 beschreibt saure wässrige Reinigungsmittel enthaltend protoniertes Polyethylenimin,
Dodecylpyridiniumchlorid und Dipropylenglykol für die Reinigung von Metallen.
[0007] Die Offenlegungsschrift
US-A-20030004075 beschreibt wässrige Reinigungsmittel enthaltend Polyethylenimin mit einem Molekulargewicht
(MG) von 10.000 und Dipropylenglykolmonomethylether zum Abwaschen von bei der Herstellung
von elektronischen Schaltungen auf Silizium-Wafern zurückbleibenen Photoresist-Rückständen.
[0008] Aus
EP-A-116 151 ist ein Verfahren zur Regenerierung von wässrigen Entfettungs- und Reinigungslösungen
bekannt, bei dem man zur Emulsionsspaltung den gebrauchten und ölbeladenen Reinigerlösungen
kationische Tenside oder kationisch modifizierte Polymere zusetzt. Diese sollen eine
Spaltung der im Wasser vorliegenden Emulsionen bewirken. Die hier angegebene Auswahlliste
für kationische Demulgatoren enthält u.a. protoniertes PEI. Auch diese sollen Molmassen
aufweisen, wie sie in der vorstehend zitierten WO-Schrift angegeben sind. Nach dieser
Lehre ist also das PEI nicht von vornherein in der Reinigungslösung und damit während
des eigentlichen Reinigungsprozesses anwesend, sondern wird in einem getrennten Schritt
zur Aufarbeitung der gebrauchten Reinigungslösung zugesetzt.
[0009] Aus
WO 98/55578 sind schaumarme Reinigungsmittel für die technische Reinigung harter Oberflächen
bekannt, die anstelle der sonst üblichen anionischen oder nichtionischen Tenside Glykolether
der allgemeinen Formel R-O-(CH
2-CH(CH
3)-O
n-H enthalten, wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und
n eine Zahl im Bereich von 1 bis 5 bedeuten. Zusätzlich enthält das hier beschriebene
Reinigungsmittel Kationtenside, wobei das Gewichtsverhältnis der Glykolether zu den
Kationtensiden zwischen 8 : 1 und 100 : 1 liegt. Ein Zusatz von PEI wird hier nicht
erwähnt.
[0010] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Reinigungsverfahren
für metallische Oberflächen zur Verfügung zu stellen, die beispielsweise zum Korrosionsschutz
oder aus vorhergegangenen Bearbeitungsschritten wie beispielsweise einer Umformung
oder einer spanabhebenden Metallbearbeitung mit Ölen und/oder Fetten verschmutzt sind.
Dieses Reinigungsmittel soll in der Anwendung ausreichend schaumarm sein, um in Spritzverfahren
eingesetzt zu werden, und gleichzeitig die weiter oben beschriebenen demulgierenden
Eigenschaften aufweisen. Dabei muss Schaumarmut auch dann noch gewährleistet sein,
wenn an den zu reinigenden Teilen Verunreinigungen anhaften, die schaumgebende Komponenten
enthalten. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Teile mit Resten von Kühlschmierstoff-Emulsionen
verunreinigt sind, die Emulgatoren enthalten. Weiterhin muss während der Reinigung
trotz der eingeschleppten Emulgatoren die demulgierenden Eigenschaften beibehalten
werden. Da bei der Reinigung von Teilen Reste sehr unterschiedlicher Kühlschmierstoff-Emulsionen
in die Reinigungslösung eingetragen werden können, müssen Schaumarmut und demulgierende
Wirkung zuverlässig gegenüber einem breiten Spektrum emulgatorhaltiger Kühlschmierstoffe
aufrecht erhalten werden. Weiterhin sollen die Komponenten des Reinigungsmittels möglichst
wenige potentiell korrosiv wirkende Ionen (insbesondere Chloridionen) enthalten.
[0011] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von mit Ölen und/oder
Fetten verschmutzten metallischen Oberflächen, bei dem die Öberflächen mit einer wässrigen
Reinigungslösung in kontakt gebracht werden, die
- a) Wasser,
- b) Glykolether der allgemeinen Formel
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n eine Zahl
im Bereich von 1 bis 5 bedeuten
und/oder nichtionische Tenside
sowie
c) Polyethylenimin enthält, wobei das polyethylenimin weder protonisiert noch quarternisiert
noch alkoxyliert ist und eine mittlere Molmasse aufweist, die größer ist als 1.200
und kleiner ist als 50.000.
[0012] Als reinigungsaktive Komponente b) kann die Reinigungslösung also entweder die genannten
Glykolether oder nichtionische Tenside oder eine Mischung hiervon enthalten. Sofern
Glykol ether eingesetzt werden sollen, sind hierfür die selben Glykolether geeignet,
die in dem zitierten Dokument
WO 98/55578 näher charakterisiert sind. Demnach sind Glykolether bevorzugt, bei denen n eine
Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet. Beispiele hierfür sind: Tripropylenglykolmonoethylether,
Dipropylenglykol-n-butylether, Tripropylenglykol-n-butylether und Propylenglykol-Phenylether.
Bevorzugt werden Tripropylenglykolmonomethylether und Tripropylenglykol-n-butylether.
[0013] Setzt man als Komponente b) nichtionische Tenside ein, so verwendet man vorzugsweise
Ethoxylate, Propoxylate und/oder Ethoxylate/Propoxylate von Fettalkoholen. Fettalkohole
sind Alkylalkohole mit 6 bis 22, insbesondere mit 8 bis 18 C-Atomen im Alkylrest.
Die Alkylreste sind vorzugsweise linear, können jedoch auch verzweigt sein. Sie können
gesättigt oder ein- oder mehrfach ungesättigt sein. Dabei können Fettalkoholalkoxylate
mit nur einem einzigen Alkylrest verwendet werden oder solche mit unterschiedlichen
Alkylresten, wie sie von den Fettsäuren in natürlich vorkommenden pflanzlichen oder
tierischen Fetten und Ölen abgeleitet sind. Der Alkoxylierungsgrad liegt in der Regel
im Bereich von etwa 1,5 bis etwa 20. Bevorzugt werden Propoxylate von Fettalkoholen,
bei denen mindestens 50 % der Alkylreste einen ein- oder mehrfach umgesättigten Alkylrest
mit 18 C-Atomen darstellt. Vorzugsweise stellen mindestens 50 % der Alkylreste Oleylreste
dar. Besonders bevorzugt sind Propoxylate von Fettalkoholen, bei denen mindestens
80 % der Alkylreste Oleylreste darstellen. Der Propoxylierungsgrad kann zwischen etwa
1,5 und etwa 6 liegen, vorzugsweise zwischen 1,5 und 3.
[0014] Die Komponente c), Polyethylenimin, ist von unterschiedlichen Herstellern unter verschiedenenen
Markennamen kommerziell erhältlich. Eine Übersicht über Markennamen und Lieferquellen
sowie eine nähere Beschreibung von Polyethylenimin kann dem zitierten Dokument
US 5 904 735, Spalte 16, Zeile 49 bis Spalte 18, Zeile 19 entnommen werden. Hierauf wird an dieser
Stelle explizit verwiesen. Demnach sind Polyethylenimine sehr unterschiedlicher Molmassen
bekannt, die zwischen etwa 100 und etwa 5 000 000 liegen können. Die Molmassen sind
durch Gelpermeationschromatografie bestimmbar. Wie an der genannten Stelle dargelegt,
kann Polyethylenimin linear oder verzweigt sein.
[0015] Die Anwesenheit geringer Mengen an Kationtensiden d) kann sich die demulgierende
Wirkung von PEI verbessern. Durch Zusatz geringer Mengen Kationtensid (in wesentlich
geringerer Menge als die vorliegende Menge an PEI) erhält man also eine zuverlässigere
demulgierende Wirkung gegenüber einem breiten Spektrum an Emulgatoren, die beispielsweise
über Kühlschmierstoffe in die Reinigungslösung eingeschleppt werden können. Als Kationtenside
kommen beispielsweise quaternäre organische Ammoniumverbindungen in Betracht, die
mindestens einen Alkylrest mit mindestens 10 C-Atomen aufweisen. Als Gegenionen kommen
beispielsweise Chloridionen oder vorzugsweise Carboxylationen wie beispielsweise Propionationen
in Betracht. Die positive Ladung am Stickstoffatom kann nicht nur durch eine Quaternisierung
mit 4 Alkylresten, sondern auch durch Protonisierung eines tertiären Amins bewirkt
werden. Als Kationtensid ist beispielsweise Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid oder
N,N-Didecyl-N-methyl-poly(oxyethyl)ammoniumpropionat geeignet. Außerdem wurde beobachtet,
dass bei Einsatz in Spritzverfahren bei Drücken >5 bar der Eintrag von Luft in das
Reinigungsmedium bei Anwesenheit der Kationtenside deutlich geringer ist. In der Praxis
bedeutet dies die Vermeidung eines unerwünschten Druckabfalls, der zu einer geringeren
Reinigungsleistung bzw. zu Schäden an der Pumpe der Waschanlage führen kann.
[0016] . Es hat sich gezeigt, dass PEI mit einer sehr geringen oder sehr hohen Molmasse
(bestimmbar durch Gelpermeationschromatografie) gegenüber einer geringeren Anzahl
eingeschleppter Kühtschmierstoff-Typen demulgierend wirkt als PEI einer Molmasse im
Bereich zwischen etwa 1 200 und weniger als 50 000. Um eine breite Anwendbarkeit des
Reinigungsmittelkonzentrats zu gewährleisten, ist es bevorzugt, dass das Polyethylenimin
c) eine mittlere Molmasse aufweist, die größer ist als 2000, und die kleiner ist als
35 000. Insbesondere kann die Molmasse im Bereich von 5000 bis 25 000 liegen.
[0017] Das PEI ist zumindest in der Form, in der es mit den anderen Wirkstoffen des Reinigungsmittelkonzentrats
vermischt wird, überhaupt nicht protoniert, quaternisiert oder alkoxyliert . Bei einer
Alkoxylierung wäre eine verschlechterte demulgierende Wirkung zu erwarten. Eine Protonierung
oder eine Quaternisierung, d. h. eine Überführung in einen kationischen Zustand, ist
für die demulgierende Wirkung nicht erforderlich. Durch den Verzicht auf Protonierung
oder Quaternisierung vermeidet man, dass dann auch die entsprechenden Anionen in das
Reinigungsmittelkonzentrat und damit in die Reinigungslösung gelangen. Hierdurch wird
zum einen eine unnötige Salzbelastung der Reinigungslösung vermieden. Zum anderen
reduziert man die Korrosivität der Reinigungslösung, die durch die Gegenionen des
kationisch modifizierten PEI hervorgerufen werden kann.
[0018] Vorzugsweise enthält die Reinigungslösung zusätzlich Korrosionsinhibitoren. Als Korrosionsinhibitoren
können beispielsweise Alkanolamine eingesetzt werden. Dabei verwendet man vorzugsweise
Monoethanolamin, Monoisopropanolamin, Triethanolamin, Triisopropanolamin oder Mischungen
hiervon. Dialkanolamine wären aufgrund ihrer hervorragenden Korrosionsschutzwirkung
ebenfalls einsetzbar. Aus toxikologischen Gründen (Gefahr der Nitrosaminbildung) vermeidet
man heutzutage jedoch den Einsatz von Dialkanolaminen.
[0019] Weiterhin können die Korrosionsinhibitoren ausgewählt sein aus verzweigten oder unverzweigten,
gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren mit 6 bis 10 C-Atomen und/oder
aus aromatischen Carbonsäuren mit 7 bis 10 C-Atomen. Bei den angestrebten üblichen
pH-Werten der sogenannten Neutralreiniger, die im Bereich von etwa 6,5 bis etwa 9
liegen, liegen die Carbonsäuren weitgehend als Anionen vor. Als Gegenionen, mit denen
die Säuren neutralisiert sein können, können beispielsweise Alkalimetällionen wie
insbesondere Natrium- oder Kaliumionen, vorzugsweise jedoch die Kationen der vorstehend
aufgeführten Alkanolamine eingesetzt werden.
[0020] Beispiele geeigneter Carbonsäuren sind Capronsäure, Caprylsäure, Ethylhexansäure,
Heptansäure, Isononansäure und Benzoesäure oder deren Derivate, insbesondere 3-Nitrobenzoesäure
oder 4-Hydroxybenzoesäure.
[0021] Als weitere Hilfs- oder Wirkstoffe kann die Reinigungslösung enthalten: Buildersubstanzen
wie beispielsweise Alkalimetallorthophosphate, -polyphosphate, -silicate, -borate,
-carbonate, -polyacrylate und -gluconate. Diese Buildersubstanzen haben teilweise
auch komplexierende Eigenschaften und wirken dadurch wasserenthärtend. Anstelle hiervon
oder zusätzlich hierzu können stärkere Komplexbildner wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure
oder 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure eingesetzt werden. Ethylendiamintetraacetate
und Nitrilotriacetate können ebenfalls eingesetzt werden, jedoch gegebenenfalls zu
Problemen bei der Abwasserbehandlung führen. Um die Reinigunglösungen gegen Verkeimung
zu schützen, können erwünschtenfalls Biozide zugesetzt werden.
[0022] . Prinzipiell wäre es möglich, die Reinigungslösung durch Auflösen der einzelnen
Wirkkomponenten in Wasser im erforderlichen Konzentrationsbereich herzustellen. Im
betroffenen Industriebereich ist es jedoch üblich, daß der Hersteller Konzentrate
liefert, die alle-Wirkstoffe im erforderlichen Mengenverhältnis enthalten und aus
denen der Anwender durch einfaches Verdünnen mit Wasser die anwendungsfertige Reinigungslösung
herstellen kann. Dabei werden die Konzentrate üblicherweise so eingestellt, daß sie
als etwa 0,5 bis etwa 5 gew.-%ige wäßrige Lösung zum Einsatz kommen, d. h. daß sie
zur Anwendung mit Wasser im Verhältnis von etwa 1 : 200 bis etwa 1 : 20 verdünnt werden
(d.f. man verdünnt 0,5 bis 5 Gew.-Teile Konzentrat mit 99,5 bis 95 Gew.-Teilen Wasser).
[0023] Vorzugsweise wird in dem erfindungsgemäßen Reinigungsverfahren eine Reinigungslösung
verwendet, in der die einzelnen Bestandteile in folgenden Konzentrationsbereichen
vorliegen:
Nichtionische Tenside b): 0,002 bis 0,25 Gew.-%;
Glykolether b): 0,002 bis 4 Gew.-%;
Polyethylenimin c): 0,0005 bis 0,25 Gew.-%, bevorzugt 0,001 bis 0,1 Gew.-%.
[0024] Sind Kationtenside vorhanden, liegen diese vorzugsweise im Konzentrationsbereich
von 0,00005 bis 0,05 Gew.-%, vorzugsweise im Bereich von 0,0002 bis 0,025 Gew.-% vor.
Fakultativ zu verwendende Korrosionsinhibitoren haben vorzugsweise Konzentrationen
im Bereich von 0,025 bis 2 Gew.-%.
[0025] In dem erfindungsgemäßen Verfahren bringt man die Oberflächen mit der wässrigen Reinigungslösung
durch Eintauchen oder vorzugsweise durch Besprühen in Kontakt. Die wässrige Reinigungslösung
weist dabei vorzugsweise eine Temperatur im Bereich von etwa 15 bis etwa 80 °C und
insbesondere im Bereich von etwa 40 bis etwa 70 °C auf.
[0026] besondere wird das erfindungsgemäße Verfähren zur Entfettung von Metallteilen in
Spritzanlagen eingesetzt wobei hierfür eine Temperatur im Bereich von etwa 15 bis
etwa 80°C und insbesondere im Bereich von etwa 40 bis etwa 70 °C eingestellt wird.
[0027] Aufgrund der demulgierenden Eigenschaften der Reinigungslösung schwimmt Öl oder Fett
auf der Reinigungslösung auf, insbesondere wenn man entweder den Reinigungsvorgang
unterbricht oder wenn man eine Beruhigungszone mit geringer Turbulenz vorsieht, in
der sich Öl oder Fett von der wässrigen Reinigungslösung abtrennen kann. Das aufschwimmende
Öl oder Fett wird kontinuierlich oder diskontinuierlich entfernt, so dass die so aufbereitete
Reinigungslösung weiterhin zum Reinigen eingesetzt werden kann.
Ausführungsbeispiele
[0028] Zwei unterschiedliche Basiskonzentrate wurden für die einzelnen Testreihen mit unterschiedlichen
Mengen PEI mit unterschiedlicher Molmasse versetzt und auf Anwendungskonzentration
mit Wasser verdünnt. (alle Konzentrationsangaben in Gew.-%; "VE Wasser" bedeutet:
vollentsalztes Wasser; EO = Ethylenoxid; PO = Propylenoxid)
Reiniger 1: (Konzentrat)
[0029]
| 12,0 |
Monoethanolamin |
| 24,0 |
Triethanolamin |
| 14,0 |
Isononansäure |
| 3,0 |
C12/C14-Fettalkohol x 3 EO x 6 PO |
| ad 100 |
VE-Wasser |
Reiniger 2 (Konzentrat)
[0030]
| 4,0 |
Borsäure |
| 0,4 |
Glycerin |
| 9,0 |
Caprylsäure |
| 14,5 |
Monoethanolamin |
| 0,2 |
Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure (Na-Salz) |
| 3,5 |
Fettalkoholpolyglykolether (DehyponR LT 104,Fa. Cognis) |
| 1,7 |
Octylpolyglykolether (DehydolR KE 2265, Fa. Cognis) |
| ad 100 |
VE-Wasser |
[0031] Als Polyethylenimine wurden verwendet:
| Molmasse: |
800 |
| Molmasse: |
1300 |
| Molmasse: |
2000 |
| Molmasse: |
5000 |
| Molmasse: |
25000 |
| Molmasse: |
750000 |
[0032] Die in den Beispielen angegebenen Zusatzmengen von PEI zu den Reinigern (Konzentraten)
bezeichnen stets die zugegebene Menge einer 50 Gew.-%igen wässrigen PEI-Lösung. Die
tatsächlichen PEI-Konzentrationen in den Reinigern sind dann die Hälfte hiervon. Beispiele
mit PEI mit einer Molmasse von 800 oder 750 000 fallen nicht in den beanspruchten
Bereich.
Teil 1: Reinigungsversuche.
[0033] Stahlbleche (Größe: 2,5 x 10 cm) der Qualität RR 1405 werden einseitig mit 200 µl
einer öligen Verschmutzung (Schmutz a und b, siehe unten) beschichtet. Die Ölbelegung
wird im Trockenschrank 1 h bei 60 °C gealtert. Anschließend werden die Bleche im Spritzverfahren
bei 65 °C, 30 s und 1,5 bar mit der Reinigerlösung beaufschlagt und mit vollentsalztem
Wasser gespült. Nach dem Trocknen wird der Rückstand auf dem Blech im Sauerstoffstrom
bei 700°C oxidiert und mittels CO
2-Detektion der oxidierte Kohlenstoff bestimmt und hieraus im Vergleich zum Blindwert
die Reinigungsleistung in % bestimmt. Parameter:
Schmutz a:
71.28 % Mineralöl, NYNAS T 400
9.00 % Di-tert-dodecylpolysulfid
9.00 % Fettsäure-dipentaerythritester
0.45 % Montanwachs teilverseift
0.27 % Polyethylen
10.00% Polyisobutylen
Dieses Produkt wird mit Petrolether 80-110° C verdünnt, so dass eine 15% ige Mischung
entsteht.
Auftrag: 2625 mg/m
2 organischer Kohlenstoff (nach Alterung)
Schmutz b:
20 % Caprylsäure/Caprinsäure-Triglycerid (MyritolR 318, Fa. Cognis
40 % Praffinöl (EnerparR 3036, BP)
40 % Petrolether 80 / 110° C
[0034] Diese Mischung wird nochmals mit Petrolether 80-110° C im Verhältnis 1:1 verdünnt
Auftrag: 5900 mg/m
2 organischer Kohlenstoff (nach Alterung)
[0035] Reinigerlösung: Zum Reiniger 1 (Konzentrat) wurde jeweils 1 Gew.-% der in der Tabelle
1 angegebenen PEI-Typen gegeben und der Reiniger mit einer Konzentration von 20 g/l
in Wasser angesetzt, um die Reinigerlösung zu erhalten.
[0036] Badbelastung: Die Reinigerlösung wird vor dem Reinigungsprozess mit 3 g/l Öl (Mischung
zu gleichen Teilen aus Anticorit
R RP 4107S von Fuchs, Enerpar
R 3036 von BP und Myritol
R 318 von Cognis) belastet, indem diese Ölmischung 2 min mit einem Ultra Turrax bei
20.000 Umdrehungen pro Minute dem Reinigerbad untergemischt wird.
Tabelle 1: Reinigungsergebnisse
PEI - Typ
Molmasse |
Schmutz |
Rückstand
[mg/m2 org. C] |
Reinigungsleistung |
| |
|
|
|
| ohne (Vergleich) |
b |
35 |
99,4% |
| ohne (Vergleich) |
a |
74 |
97,2% |
| 800 |
b |
41 |
99,3% |
| 800 |
a |
87 |
96,7% |
| 1300 |
b |
44 |
99,3% |
| 1300 |
a |
80 |
97,0% |
| 2000 |
b |
26 |
99,6% |
| 2000 |
a |
41 |
98,4% |
| 5000 |
b |
39 |
99,3% |
| 5000 |
a |
53 |
98,0% |
| 25000 |
b |
48 |
99,2% |
| 25000 |
a |
46 |
98,3% |
| 750000 |
b |
53 |
99,1% |
| 750000 |
a |
117 |
95,5% |
[0037] Der Versuch zeigt wie erwartet, dass der Zusatz von PEI die Reinigungsleistung nicht
verschlechtert.
Teil 2: Demulgierungsversuche bei Zusatz von ölhaltigen Kühlschmierstoffemulsionen
[0038] Die demulgierende Wirkung wurde überprüft, indem die Reinigerlösungen mit verschiedenen
kommerziellen ölhaltigen Kühlschmierstoffemulsionen unterschiedlicher Hersteller versetzt
wurden. Die Kühlschmierstoffe und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gelistet.
[0039] In die Reiniger (Konzentrat) wurde eine entsprechende Menge (s. Tabelle) PEI konfektioniert.
20 g des mit PEI versetzten Reinigerkonzentrats wurden zu 1 Liter mit Leitungswasser
aufgefüllt. Zu 200 ml dieser Lösung wurden unter Rühren (ca. 500 Umdrehungen pro Minute)
bei Umgebungstemperatur 20 ml einer 5%igen Kühlschmierstoffemulsion (angesetzt in
Leitungswasser) innerhalb von 5 Sekunden zugegeben und die Stabilität der Emulsion
nach weiteren 10 Minuten Rühren beurteilt. Eine Demulgierung tritt ein, wenn die Emulsionströpfchen
agglomerieren und beginnen, sich nach Abstellen des Rührers an der Oberfläche abzuscheiden.
Tabelle 2: Demulgierungsergebnisse
| Reiniger |
Kühlschmierstoff-Emulsion |
Spalter
(PEI mit Molmasse:) |
Konz. PEI im Reiniger (Gew.-%) |
Spaltung |
| 1 |
Alusol BA 370 |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 1 |
Alusol BA 370 |
800 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
5000 |
1 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
5000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
1300 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
2000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
25000 |
1 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
25000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
750000 |
1 |
Ja |
| 1 |
Alusol BA 370 |
750000 |
2 |
Ja |
| Das vorstehende Beispiel zeigt einen leicht spaltbaren Kühlsschmierstoff, dessen Emulsion
in der Reinigerlösung von allen PEI-Typen bei maximal 2 % im Reiniger-Konzentrat gespalten
wird. |
| 1 |
Alusol DC 792 |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
5000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
5000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Alusol DC 792 |
1300 |
4 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
2000 |
2 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
2000 |
4 |
Ja |
| 1 |
Alusol DC 792 |
25000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
750000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Alusol DC 792 |
750000 |
2 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel spaltet PEI mit Molmasse 1300 auch bei 4 % im Konzentrat
noch nicht. Molmasse 2000 führt zur Spaltung bei 4 %, Molmassen 5000 und 750000 bereits
bei 2 %. |
| 1 |
Multan 21-60 |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
5000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
5000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Multan 21-60 |
1300 |
4 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
2000 |
2 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
2000 |
4 |
Ja |
| 1 |
Multan 21-60 |
25000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
750000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Multan 21-60 |
750000 |
2 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel spaltet PEI mit Molmasse 1300 auch bei 4 % im Konzentrat
noch nicht. Molmasse 2000 führt zur Spaltung bei 4 %, Molmassen 5000 und 750000 bereits
bei 2 %. |
| 1 |
Multan 97-10 D |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 1 |
Multan 97-10 D |
5000 |
1 |
Nein |
| 1 |
Multan 97-10 D |
5000 |
2 |
Ja |
| 1 |
Multan 97-10 D |
1300 |
4 |
Nein |
| 1 |
Multan 97-10 D |
2000 |
2 |
Nein |
| 1 |
Multan 97-10 D |
2000 |
4 |
Ja |
| 1 |
Multan 97-10 D |
25000 |
1 |
Ja |
| 1 |
Multan 97-10 D |
750000 |
1 |
Ja |
| 1 |
Multan 97-10 D |
750000 |
2 |
Ja |
| Im vorstehenden Fall wird die Emulsion mit PEI der Molmasse 1300 auch bei 4 % im Reinigerkonzentrat
noch nicht gespalten. Bei Molmasse 2000 tritt Spaltung bei 4 % ein, bei Molmasse 5000
bereits bei 2 %. Bei Molmasse 25000 genügt 1 %, während bei Molmasse 750000 wieder
2 % erforderlich sind. |
| 2 |
Alusol BA 370 |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 2 |
Alusol BA 370 |
800 |
2 |
Nein |
| 2 |
Alusol BA 370 |
5000 |
1 |
Ja |
| 2 |
Alusol BA 370 |
1300 |
2 |
Nein |
| 2 |
Alusol BA 370 |
2000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Alusol BA 370 |
25000 |
1 |
Ja |
| 2 |
Alusol BA 370 |
750000 |
1 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel spalten PEI-Typen mit Molmassen von 2000 und darunter bei
2 % im Konzentrat noch nicht, während Momassen von 5000 und darüber bereits bei 1
% zur Spaltung führen. |
| 2 |
Multan 21-60 |
5000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 21-60 |
5000 |
4 |
Ja |
| 2 |
Multan 21-60 |
2000 |
4 |
Nein |
| 2 |
Multan 21-60 |
25000 |
1 |
Nein |
| 2 |
Multan 21-60 |
25000 |
2 |
Ja |
| 2 |
Multan 21-60 |
750000 |
1 |
Nein |
| 2 |
Multan 21-60 |
750000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 21-60 |
750000 |
4 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel spaltet PEI mit Molmasse 2000 auch bei 4 % im Konzentrat
noch nicht. Bei Molmassen von 5000 einerseits und 750000 andererseits sind zur Spaltung
4 % erforderlich, während bei Molmasse 25000 2 % im Konzentrat ausreichen. |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
ohne (Vergleich) |
0 |
Nein |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
5000 |
1 |
Ja |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
2000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
2000 |
4 |
Ja |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
25000 |
1 |
Ja |
| 2 |
Multan 71-10 SK |
750000 |
1 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel spalten PEI-Typen mit Molmassen von 5000 und darüber bereits
bei 1 % im Konzentrat. Bei Molmasse 2000 sind 4 % erforderlich. |
| 2 |
Multan 77-70 |
5000 |
1 |
Nein |
| 2 |
Multan 77-70 |
5000 |
2 |
Ja |
| 2 |
Multan 77-70 |
2000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 77-70 |
2000 |
4 |
Ja |
| 2 |
Multan 77-70 |
25000 |
1 |
Nein |
| 2 |
Multan 77-70 |
25000 |
2 |
Ja |
| 2 |
Multan 77-70 |
750000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 77-70 |
750000 |
4 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel werden zur Spaltung bei einer PEI-Molmasse von 2000 4 % im
Konzentrat benötigt, bei Molmassen von 5000 und 25000 genügen 2 %, während bei 750000
wieder 4 % erforderlich sind. |
| 2 |
Multan 97-10 D |
5000 |
2 |
Ja |
| 2 |
Multan 97-10 D |
2000 |
4 |
Nein |
| 2 |
Multan 97-10 D |
25000 |
1 |
Ja |
| 2 |
Multan 97-10 D |
750000 |
2 |
Nein |
| 2 |
Multan 97-10 D |
750000 |
4 |
Ja |
| Im vorstehenden Beispiel erfolgt bei einer PEI-Molmasse von 2000 auch bei 4 % im Konzentrat
noch keine Spaltung. Bei einer Molmassen von 5000 erfolgt Spaltung bei 2 %, bei Molmasse
25000 bereits bei 1 %, während bei 750000 wieder 4 % erforderlich sind. |
Teil 3: Entschäumende Wirkung
[0040] Die PEI wurden in Reiniger 2 mit den in Tabelle 3 angegebenen Konzentrationen (Gew.-%
im Reiniger = Konzentrat) gegeben. Von dem erhaltenen Reinigerkonzentrat wird eine
Lösung von 20 g/l in vollentsalztem Wasser angesetzt. Dieser Lösung werden 1 % und
5 % einer 20 Gew.-%igen Kühlschmierstoffemulsion (angesetzt in vollentsalztem Wasser)
zugesetzt, um eine Eintrag von Kühlschmierstoff ("KSS") zu simulieren. 100 ml der
so erhaltenen Lösung wurden in einem 250 ml Schüttelzylinder auf 50°C erwärmt. Die
Lösung wird 10 mal kräftig von Hand geschüttelt und die Schaumhöhe sofort, nach 30
Sekunden und nach 60 Sekunden abgelesen.
Tabelle 3: Schaumdämpfende Wirkung
PEI
(Molmasse) |
%
PEI |
Kühlschmierstoff |
Menge KSS
(% der Emulsion) |
Schaummenge
(ml)
nach (Zeit) |
| |
|
|
|
sofort |
30 Sek. |
60 Sek. |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
150 |
120 |
110 |
| 800 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
80 |
64 |
50 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
50 |
23 |
20 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
50 |
20 |
20 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
20 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
20 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
20 |
2 |
2 |
| 5000 |
1,0 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,5 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,2 |
Multan 71-10 SK |
5,0 |
30 |
14 |
10 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
100 |
20 |
6 |
| 800 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
50 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
40 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
20 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
30 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
20 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
30 |
0 |
0 |
| 5000 |
1,0 |
Multan 77-70 |
5,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,5 |
Multan 77-70 |
5,0 |
90 |
10 |
4 |
| 5000 |
0,2 |
Multan 77-70 |
5,0 |
80 |
20 |
10 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
150 |
16 |
6 |
| 800 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
150 |
20 |
4 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
80 |
16 |
8 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
50 |
8 |
4 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
40 |
12 |
6 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
40 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
5,0 |
40 |
0 |
0 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
80 |
6 |
4 |
| 800 |
2,0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
60 |
6 |
4 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
30 |
4 |
4 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
10 |
6 |
6 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 97-100 |
5,0 |
10 |
4 |
4 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
10 |
6 |
6 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
5,0 |
10 |
4 |
4 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
130 |
100 |
90 |
| 800 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
40 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
10 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
10 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
20 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
10 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
10 |
0 |
0 |
| 5000 |
1,0 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
50 |
4 |
4 |
| 5000 |
0,5 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
50 |
16 |
6 |
| 5000 |
0,2 |
Alusol.DC.792 |
5,0 |
110 |
90 |
80 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
60 |
50 |
42 |
| 800 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
40 |
3 |
3 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
5 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
23 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
5 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
20 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
1,0 |
Multan 79-10 SK |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,5 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,2 |
Multan 71-10 SK |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
50 |
0 |
0 |
| 800 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
1,0 |
Multan 77-70 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,5 |
Multan 77-70 |
1,0 |
8 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,2 |
Multan 77-70 |
1,0 |
10 |
0 |
0 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
100 |
10 |
6 |
| 800 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
20 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 21-60 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Multan 97-10D |
1,0 |
60 |
4 |
4 |
| 800 |
2,0 |
Multan 97-100 |
1,0 |
40 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Multan 97-10D |
1,0 |
2 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
1,0 |
2 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Multan 97-100 |
1,0 |
2 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
1,0 |
4 |
2 |
2 |
| 750000 |
2,0 |
Multan 97-10D |
1,0 |
8 |
4 |
4 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Vergleich |
0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
90 |
60 |
30 |
| 800 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
20 |
0 |
0 |
| 1300 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 2000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 25000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
10 |
0 |
0 |
| 750000 |
2,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
10 |
0 |
0 |
| 5000 |
1,0 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,5 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
0 |
0 |
0 |
| 5000 |
0,2 |
Alusol.DC.792 |
1,0 |
30 |
6 |
6 |
| |
|
|
|
|
|
|
[0041] Die Ergebnisse zeigen, dass unter den gewählten Prüfbedingungen alle PEI-Typen eine
schaumdämpfende Wirkung zeigen. Diese ist bei einer Molmasse von 2000 und darüber
in der Regel ausgeprägter als bei einer Molmasse von 1300 und 800.
Teil 4: Zusatz von Kationtensiden
Reiniger 3 (Konzentrat)
Angaben in Gew%
[0042]
| 4,0 |
Borsäure |
| 9,0 |
Caprylsäure |
| 14,5 |
Monoethanolamin |
| 0,2 |
Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure (Na-Salz) |
| 2,0 |
Polyethylenimin, 50%ig (Molmasse 25.000) |
| ad 100 VE-Wasser |
[0043] Diesem Reiniger 3 wird sowohl ein Niotensid wie auch ein Kationtensid wie in der
Tabelle angegeben zugegeben und ein Schaumtest in einer Spritzwaschanlage durchgeführt.
Dazu wird eine 2gew-%ige Reinigerlösung in Leitungswasser (ca. 16 °dH) hergestellt.
4 I dieser Lösung wurden bei 50°C in einer eindüsigen Spritzanlage mit einem Start-Spritzdruck
von 10 bar für eine Zeitdauer von 10 Minuten gespritzt. Während des Betriebes wurde
der Druck sowie die Schaumhöhe gemessen, die definiert ist als die Höhe des Schaumes
über dem Flüssigkeitsniveau im Ausgangszustand.
[0044] Ergebnisse:
Kationtenside
K 1 = Lauryldimethyl-benzylammoniumchlorid
K 2 = N,N-Didecyl-N-methyl-poly(oxyethyl) ammonium propionat
| Nr. |
Nichtionisches Tensid |
Niotensid (%) |
Kationtensid |
Kationtensid (%) |
Druck (bar) |
Schaum (mm) |
| 1 |
C12/C14-Fettalkohol x 3 EO x 6 PO |
3,0 |
- |
- |
5 |
25 |
|
| 2 |
C12/C14-Fettalkohol x 3 EO x 6 PO |
3,0 |
K 1 |
0,1 |
10 |
0 |
|
| 3 |
C12/C14-Fettalkohol x 3 EO x 6 PO |
3,0 |
K 2 |
0,14 |
10 |
10 |
|
| 4 |
Oleyl-Cetylalkohol x 2 PO |
1,0 |
- |
- |
8 |
15 |
|
| 5 |
Oleyl-Cetylalkohol x 2 PO |
0,8 |
K 1 |
0,1 |
10 |
10 |
|
| 6 |
Oleyl-Cetylalkohol x 2 PO |
0,8 |
K 2 |
0,14 |
10 |
10 |
|
[0045] Geringe Dosierungen Kationtenside führen dazu, dass der Spritzdruck während des Betriebes
nicht abfällt, und auch die Schaumentwicklung ist deutlich geringer. Dies ist umso
bemerkenswerter, da Kationtenside selbst allein stark schäumen.
1. Verfahren zum Reinigen von mit Ölen und/oder Fetten verschmutzten metallischen Oberflächen,
dadurch gekennzeichnet, dass man die Oberflächen mit einer wässrigen Reinigungslösung in Kontakt bringt, die
b) Glykolether der allgemeinen Formel
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n
eine Zahl im Bereich von 1 bis 5 bedeuten
und/oder nichtionische Tenside
und
c) Polyethylenimin
enthält, wobei das Polyethylenimin weder protonisiert noch quatemisiert noch alkoxyliert
ist und eine mittlere Molmasse aufweist, die größer ist als 1.200 und kleiner ist
als 50.000.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Reinigungslösung zusätzlich Kationtenside und/oder Korrosionsinhibitoren
enthält.
3. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass das Polyethylenimin c) eine mittlere Molmasse aufweist, die größer ist als 2000,
und die kleiner ist als 35.000.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Reinigungslösung nichtionische Tenside b) in einer Konzentration im
Bereich von 0,002 bis 0,25 Gew.-% enthält.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Reinigungslösung Glykolether b) in einer Konzentration im Bereich von
0,002 bis 4 Gew.-% enthält.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Reinigungslösung Polyethylenimin c) in einer Konzentration im Bereich
von 0,0005 bis 0,25 Gew.-%, vorzugsweise im Bereich von 0,001 bis 0,1 Gew.-% enthält.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Reinigungslösung Kationtenside d) in einer Konzentration im Bereich
von 0,00005 bis 0,05 Gew.-%, vorzugsweise im Bereich von 0,0002 bis 0,025 Gew-% enthält.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man kontinuierlich oder diskontinuierlich auf der Reinigungslösung aufschwimmendes
Öl oder Fett entfernt.
1. A method for cleaning metal surfaces soiled with oils and/or fats,
characterized in that the surfaces are brought into contact with an aqueous cleaning solution which contains
b) glycol ethers of general formula
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H
wherein R is an alkyl radical with 1 to 4 C atoms, or a phenyl radical and n is a
number in the range from 1 to 5 and/or non-ionic surfactants. and
c) polyethylene-imine
wherein the polyethylene-imine is neither protonized nor quarternized nor alkoxylated
and has an average molar mass which is greater than 1,200 and smaller than 50,000.
2. The method according to claim 1, characterized in that the aqueous cleaning solution further contains cationic surfactants and/or corrosion
inhibitors.
3. The method according to one or both of claims 1 and 2, characterized in that the polyethylene-imine c) has an average molar mass which is greater than 2,000 and
which is smaller than 35,000.
4. The method according to one or more of claims 1 to 3, characterized in that the aqueous cleaning solution contains non-ionic surfactants b) in a concentration
in the range from 0.002 to 0.25% by weight.
5. The method according to one or more of claims 1 to 4, characterized in that the aqueous cleaning solution contains glycol ethers b) in a concentration in the
range from 0.002 to 4% by weight.
6. The method according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that the aqueous cleaning solution contains polyethylene-imine c) in a concentration in
the range from 0.0005 to 0.25% by weight, preferably in the range from 0.001 to 0.1%
by weight.
7. The method according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that the aqueous cleaning solution contains cationic surfactants d) in a concentration
in the range from 0.00005 to 0.05% by weight, preferably in the range from 0.0002
to 0.025% by weight.
8. The method according to one or more of claims 1 to 7, characterized in that oil or fat floating on the cleaning solution is removed continuously or discontinuously.
1. Procédé pour le nettoyage de surfaces métalliques souillées par des huiles et/ou des
graisses,
caractérisé en ce qu'on met les surfaces en contact avec une solution aqueuse de nettoyage qui contient
b) des glycoléthers de formule générale
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
R signifiant un radical alkyle comprenant 1 à 4 atomes de carbone ou un radical phényle
et n signifiant un nombre dans la plage de 1 à 5 et/ou des agents tensioactifs non
ioniques et
c) une polyéthylène-imine,
la polyéthylène-imine n'étant ni protonisée, ni quaternisée, ni alcoxylée et présentant
une masse molaire moyenne qui est supérieure à 1200 et inférieure à 50 000.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la solution aqueuse de nettoyage contient en outre des agents tensioactifs cationiques
et/ou des inhibiteurs de corrosion.
3. Procédé selon l'une des revendications ou les deux revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la polyéthylène-imine c) présente une masse molaire moyenne qui est supérieure à
2000, et inférieure à 35 000.
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la solution aqueuse de nettoyage contient des agents tensioactifs non ioniques b)
en une concentration dans la plage de 0,002 à 0,25% en poids.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la solution aqueuse de nettoyage contient des glycoléthers b) en une concentration
dans la plage de 0,002 à 4% en poids.
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la solution aqueuse de nettoyage contient la polyéthylène-imine c) en une concentration
dans la plage de 0,0005 à 0,25% en poids, de préférence dans la plage de 0,001 à 0,1%
en poids.
7. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la solution aqueuse de nettoyage contient des agents tensioactifs cationiques d)
en une concentration dans la plage de 0,00005 à 0,05% en poids, de préférence dans
la plage de 0,0002 à 0,025% en poids.
8. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'on élimine en continu ou de manière discontinue l'huile ou la graisse flottant sur
la solution de nettoyage.