[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Spitzer für einen Weichminenstift, insbesondere
einen Kosmetikstift.
[0002] Ein Spitzer wird üblicherweise dazu eingesetzt, die Mine eines Stiftes anzuspitzen
und dabei eine gegebenenfalls vorhandene Minenumhüllung abzuschälen. Herkömmlicherweise
umfasst ein Spitzer einen etwa quaderförmigen Spitzerkörper, in welchen ein im Wesentlichen
kreiskegelförmiger Spitzkonus als Führung für die Stiftspitze derart eingebracht ist,
dass seine Mantelfläche eine Außenfläche des Spitzerkörpers etwa tangiert. In der
Umgebung dieser Tangente ist der Spitzkonus über einen Spanauswurfschlitz zu der anliegenden
Außenfläche des Spitzerkörpers hin geöffnet. Ein Spitzer umfasst des Weiteren ein
Schälmesser, das tangential bezüglich der Mantelfläche des Spitzkonus auf dem Spitzerkörper
befestigt ist und mit einer Schneidkante in den Spanauswurfschlitz hineinragt, so
dass bei Verdrehung eines in den Spitzkonus eingeschobenen Stiftes gegenüber dem Spitzerkörper
durch die Schneidkante des Schälmessers ein Span von dem Stift abgehoben wird.
[0003] Neben Stiften mit hartem Minenmaterial werden vielfach Stifte mit weicher, plastischer
Mine eingesetzt. Insbesondere Kosmetikstifte zählen meistens zu diesen so genannten
Weichminenstiften. Beim Spitzen eines Weichminenstiftes tritt verstärkt das Problem
auf, dass das abgeschälte weiche Minenmaterial im Spitzkonus oder am Schälmesser haften
bleibt und klumpenartige Rückstände bildet. Dies kann zu einer Verschmutzung oder
Verschmierung der Stiftoberfläche beim Spitzvorgang oder sogar zu einer Verstopfung
des Spitzkonus oder einer sonstigen Beeinträchtigung der Spitzfunktion führen und
ist deshalb unerwünscht.
[0004] Spezialspitzer für Weichminenstifte, wie sie beispielsweise aus
DE 199 34 691 A1,
DE 199 15 384 A1,
DE 27 43 120 A1,
EP 1 598 215 A1 oder
DE 199 52 039 A1 bekannt sind, sind deshalb häufig mit einem vergleichsweise breiten Spanauswurfschlitz
und/oder einer dem Spitzermesser entgegengesetzten Öffnung des Spitzkonus versehen,
um den Auswurf der Minenmasse zu erleichtern und das Schälmesser sowie die Spitze
des Spitzkonus zum Zweck der Reinigung leichter zugänglich zu machen.
[0005] Bei einem Kosmetikstift ist, anders als bei einem Schreib- oder Malstift, als Ergebnis
des Spitzprozesses in der Regel nicht die Herstellung einer spitz zulaufenden Stiftspitze,
sondern vielmehr die Herstellung einer abgerundeten Stiftspitze mit einer definierten
Spitzenform erwünscht. Die aus
DE 199 34 691 A1 und
DE 199 15 384 A1 bekannten Spitzer für Kosmetikstifte weisen daher zusätzlich zu dem Schälmesser ein
sogenanntes Fassonmesser auf, das mit einer gekrümmten Schneidkante im Bereich der
Stiftspitze in den Stiftführungskanal hineinragt, so dass beim Spitzvorgang Minenmasse
des Stiftes an dem Fassonmesser abgeschabt und die gewünschte Spitzenform herausgebildet
wird. Das auch als Minenformer bezeichnete Fassonmesser ist entweder ein integraler
Bestandteil des Spitzerkörpers ausgebildet oder als separates Teil mit diesem verbindbar.
Der aus
DE 199 52 039 A1 bekannte Spitzer umfasst mehrere Fassonmesser mit unterschiedlichem Rundungsgrad,
die im Austausch miteinander in einen Stiftführungskanal eingeschwenkt werden können.
Bei einem weiteren aus
US 832,
446 A bekannten Spitzer ist ein Fassonmesser vorgesehen, das von einer Rückseite des zugehörigen
Spitzerkörpers aus zugänglich ist.
[0006] Nachteiligerweise fördert ein herkömmliches Fassonmesser das vorstehend beschriebene
Problem der Verklumpung bzw. Verschmutzung der Stiftspitze, zumal das Fassonmesser
gerade in dem spitzennahen, und damit besonders engen Bereich des Stiftführungskanals
zusätzlich Minenmasse abschabt. Durch die zusätzliche Abtragung von Minenmasse zur
Formung der Stiftspitze wird der Stift zudem vergleichsweise schnell verbraucht. Gleichzeitig
fällt hierdurch vergleichsweise viel Spitzabfall an. Zumal Kosmetikstifte und die
zugehörigen Spitzer häufig als persönliche Gegenstände, insbesondere als ständiges
Inventar einer Damenhandtasche, mitgenommen und in unterschiedlichsten Umfeldern benutzt
werden, kann die erforderliche Entsorgung des Spitzabfalls als lästig empfunden werden
und unter gegebenen Umständen die Benutzung des Spitzers sogar verbieten. Bei Aufbewahrung
des Spitzabfalls in einem Spanfangbehälter oder dergleichen stellt der Spitzabfall
andererseits ein Verschmutzungsrisiko dar.
[0007] Dokument
EP 1598215 beschreibt einen Stiftspitzer zum Anspitzen eines Weichminenstiftes mit einem Spitzerkörper
und einem darauf befestigten Schälmesser, wobei der Spitzerkörper eine einen Stiftführungskanal
definierende Bohrung sowie eine schräg bezüglich einer Achse des Stiftführungskanals
angestellte Messerhaltung für das Schälmesser aufweist, wobei der Spitzerkörper eine
Führungshülse sowie die an die Führungshülse angeformte Messerhaltung umfasst,wobei
die der Stiftführungskanal definierende Bohrung die Führungshülse zwischen einem Eintrittsende
und einem Austrittsende für den Stift vollständig durchsetzt, und wobei die Messerhaltung
keilförmig ausgebildet ist und das Austrittsende der Führungshülse in axialer Richtung
überragt.
[0008] Dokument
US 2309194 beschreibt einen Stiftspitzer mit mindestens einen Minenformer zur Formung der Minenspitze
des Stiftes, der separat von dem Stiftführungskanal zugänglich und benutzbar ist,
wobei der Minenformer aus Hohlform zur Umformung des Minenmaterials eine von außen
zugängliche, im Wesentlichen konische Ausnehmung umfasst, die in einer ausgerundeten
Konusspitze ausläuft.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vor dem vorstehend beschriebenen
Hintergrund zum Spitzen von Stiften, insbesondere Kosmetikstiften besonders geeigneten
Stiftspitzer anzugeben.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Danach
umfasst der Stiftspitzer einen Spitzerkörper mit einer Bohrung, die einen Stiftführungskanal
definiert und mit einer schräg zu einer Achse des Stiftführungskanals angestellten
Messerhalterung für ein Schälmesser. Der Spitzer umfasst weiterhin einen Minenformer,
der derart außerhalb des Stiftführungskanals angeordnet, so dass er separat von letzterem
zugänglich und benutzbar ist. Der Minenformer ist dabei wahlweise als integraler Bestandteil
des Spitzerkörpers ausgebildet oder ist - als separates Teil oder Bestandteil eines
Spanfanggehäuses, Reinigungsstäbchens, etc. - mit letzterem verbindbar.
[0011] Durch die von dem Stiftführungskanal separate Anordnung des Minenformers wird der
Stiftspitzer funktional derart ausgestaltet, dass die eigentliche Spitzfunktion von
der Funktion der Minenformung räumlich und zeitlich getrennt wird. Entsprechend wird
bei der Benutzung des Stiftspitzers, je nach Handhabung desselben, der Stift entweder
unter Abschälung der Mine und des diese gegebenenfalls umgebenen Minenmantels gespitzt
oder es wird die im Bereich der Stiftspitze hervortretende Mine in eine gewünschte
vorgegebene Form gebracht.
[0012] Die Trennung von Spitzfunktion und Minenformfunktion hat zum einen den Vorteil, dass
bei dem eigentlichen Spitzvorgang im Durchschnitt weniger Minenmasse abgetragen wird
als dies bei einem herkömmlichen Kosmetikspitzer mit im Stiftführungskanal integrierten
Minenformer der Fall ist. Hierdurch wird bei dem erfindungsgemäßen Stiftspitzer beim
Spitzvorgang das Problem der Verklumpung bzw. Verschmutzung der Stiftspitze reduziert.
Der erfindungsgemäße Stiftspitzer hat zum anderen den Vorteil, dass bei dem Vorgang
der Minenformung kein oder nur vergleichsweise wenig Abfall anfällt. Insbesondere
ermöglicht der erfindungsgemäße Spitzer, die Spitze eines Kosmetikstiftes zwischen
zwei Spitzvorgängen mehrfach nachzuformen. Die Stiftspitze kann hierdurch in der gewünschten
Form gehalten werden, ohne den Stift fortwährend nachspitzen zu müssen. Hierdurch
wird bei gleichzeitig sehr präziser Trimmung des Stiftes ein besonders geringer Stiftverbrauch
und ein besonders geringer Anfall an Spitzabfall erzielt.
[0013] Erfindungsgemäß umfasst der Minenformer eine von außen zugängliche, im Wesentlichen
konische Ausnehmung mit einer ausgerundeten Konusspitze, die eine Hohlform bildet,
in der die Mine unter Einpressen der Stiftspitze durch bloße Umformung des Minenmaterials
getrimmt wird. Diese Ausführungsform des Minenformers hat insbesondere den Vorteil,
dass bei der Formung der Mine quasi kein Spitzabfall entsteht.
[0014] Der Minenformer kann in beliebiger Position an dem Spitzerkörper angeordnet sein.
Aus handhabungstechnischen Gründen ist der Minenformer aber bevorzugt an der Vorderseite
oder erfindungsgemäß an der Rückseite des Spitzerkörpers angeordnet. Als Vorderseite
ist dabei diejenige Seite des Spitzerkörpers bezeichnet, an der auch der Stiftführungskanal
mündet. Als Rückseite ist die dieser Vorderseite entgegengesetzte Seite des Spitzerkörpers
bezeichnet.
[0015] Vorteilhafterweise wird eine Verschmutzung des Minenformers effektiv dadurch vermieden,
dass die Ausnehmung des Minenformers - wie an sich bereits aus
WO88/09267 A1 bekannt - eine Anti-Haft-Oberfläche aufweist. Dies ist wahlweise dadurch realisiert,
dass der Minenformer als massives Teil aus einem Material mit geringer Oberflächenadhäsion,
insbesondere aus Teflon gefertigt ist, oder dass die Ausnehmung des Minenformers mit
einer Anti-Haft-Beschichtung ausgekleidet ist.
[0016] In zweckmäßiger Ausführung weist der Spitzer mehrere Minenformer der vorstehend beschriebenen
Art auf, wobei der Grad der Ausrundung für jeden Minenformer unterschiedlich ist,
so dass durch Wahl eines dieser Minenformer die Stiftspitze gezielt in eine mehr oder
weniger ausgerundete Form gebracht werden kann. In einer Variante des Stiftspitzers
ist von mindestens zwei dem Spitzerkörper zugeordneten Minenformern ein erster Minenformer
nach Art eines Fassonmessers ausgebildet, so dass er die Stiftspitze durch Abschabung
von Minenmasse formt, während der zweite Minenformer die Minenform durch reines Umformen
der Minenmasse in die gewünschte Form bringt. Letztere Ausführungsform ist insbesondere
vorteilhaft, um mit demselben Spitzer sowohl Stifte mit härterer Mine als auch Stifte
mit besonders weicher Mine bearbeiten zu können. Der nach Art eines Fassonmessers
ausgebildete Minenformer ist hierbei für vergleichsweise harte Stiftminen besonders
vorteilhaft handhabbar, während der als reine Hohlform ausgebildete Minenformer bei
besonders weicher Minenmasse Benutzungsvorteile bringt.
[0017] Erfindungsgemäß ist der Spitzerkörper in besonderem Maße auf die für seine Funktion
wesentlichen Teile reduziert, indem er als voneinander abgesetzte, aber einstückig
zusammenhängende Teile eine Führungshülse, eine an diese angeformte Messerhalterung
sowie eine Endhülse oder Endkappe umfasst. Die Führungshülse dient hierbei zur Führung
des Stiftes beim Spitzvorgang, indem sie die den Stiftführungskanal definierende Bohrung
ummantelt. Die Führungshülse ist an beiden Axialenden offen. Die den Stiftführungskanal
definierende Bohrung durchsetzt also die Führungshülse zwischen einem Eintrittsende
und einem Austrittsende vollständig, so dass die Stiftspitze in der Spitzposition
in Richtung auf die Rückseite des Spitzerkörpers über die Führungshülse hinausragt.
Die Messerhalterung ist im Wesentlichen keilförmig ausgebildet und seitlich versetzt
an die Führungshülse angeformt, so dass sie das Austrittsende der Führungshülse in
axialer Richtung überragt und den Stiftführungskanal lediglich einseitig flankiert.
Die Endhülse oder -kappe wiederum ist an dem von der Führungshülse abgewandten Ende
der Messerhalterung angeordnet und haltert oder beinhaltet den Minenformer, wobei
die Ausnehmung des Minenformers von der Rückseite des Spitzerkörpers, d.h. von der
von Führungshülse abgewandten Seite des Minenformers oder -kappe her zugänglich ist.
[0018] Die vorstehend beschriebene Ausführungsform des Stiftspitzers hat insbesondere den
Vorteil, dass der Spitzerkörper in dem Bereich, in dem sich beim Spitzvorgang die
Stiftspitze befindet, nach außen hin weitgehend offen ist. Hierdurch wird das Risiko,
dass sich beim Spitzvorgang Minenmasse im Bereich der Stiftspitze ansammelt und verklumpt,
in hohem Maße vermindert.
[0019] Zur Stabilisierung des Spitzerkörpers umfasst dieser in der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform mindestens einen flachen Stützflügel, der am Außenumfang der Führungshülse
und der Endhülse oder -kappe angeformt ist, so dass er die Führungshülse und die Endhülse
nach Art einer Klammer verbindet. Der Stützflügel ragt hierbei (im Querschnitt gesehen)
etwa radial von der Führungshülse ab, so dass er die offene Gestaltung des Spitzerkörpers
nicht nennenswert beeinträchtigt und das Abfallen der Minenmasse nicht behindert.
[0020] Zweckmäßigerweise ist der Spitzerkörper mit zwei Stützflügeln versehen, die entgegengesetzt
zueinander von dem Außenumfang der Führungshülse und der Endhülse bzw. Endkappe abragen,
so dass der Spitzerkörper in Blickrichtung entlang der Achse des Stiftführungskanals
gesehen, etwa die Form einer Flügelmutter aufweist. Hierbei ist vorteilhafterweise
die Messerhalterung in einen der Stützflügel integriert, während der andere Stützflügel
an der Messerhalterung gegenüberliegenden Seite des Stiftführungskanals angeordnet
ist.
[0021] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in Draufsicht einen Stiftspitzer, umfassend einen Spitzerkörper mit einer Führungshülse,
die einen Stiftführungskanal zur Führung eines Stifts beim Spitzvorgang umgibt, sowie
einen mit dem Spitzerkörper verbundenen Minenformer, der separat von dem Stiftführungskanal
zugänglich und benutzbar ist,
- Fig. 2
- in Seitenansicht den Spitzer gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- in einem Längsschnitt III-III den Spitzer gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine alternative Ausführungsform des Stiftspitzers, bei
der der Minenformer in den Spitzerkörper integriert ist,
- Fig. 5
- in Seitenansicht den Spitzer gemäß Fig. 4, und
- Fig. 6
- in einem Längsschnitt VI-VI den Spitzer gemäß Fig. 4.
[0022] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0023] Der in den Fig. 1 bis 3 in einer ersten Ausführungsform dargestellte Spitzer 1 stellt
eine Weiterentwicklung eines in
EP 1 598 215 A1 offenbarten Spitzers dar. Er umfasst, wie bereits in dem vorstehend genannten Dokument
beschrieben, einen einstückigen Spitzerkörper 2 aus Kunststoff oder Metall sowie ein
Schälmesser 3.
[0024] Der Spitzerkörper 2 umfasst eine Führungshülse 4 und eine an diese angeformte Messerhalterung
5. Die Führungshülse 4 ist mit einer zentralen Bohrung 6 (Fig. 3) versehen, die einen
Stiftführungskanal 7 (Fig. 3) definiert, wobei die Bohrung 6 die Führungshülse 4 vollständig
durchsetzt. Die Führungshülse 4 und insbesondere deren Bohrung 6 weisen entsprechend
ein Eintrittsende 8 auf, an welchem ein zu spitzender Stift S (Fig. 3) für den Spitzvorgang
in die Bohrung 6 einzuführen ist. Das dem Eintrittsende 8 axial entgegengesetzte Ende
der Führungshülse 4 und deren Bohrung 6, zu welchem die Stiftspitze des Stiftes S
in Spitzposition wieder aus der Führungshülse 4 heraussteht, ist als Austrittsende
9 bezeichnet. Der Stiftführungskanal 7 bezeichnet das Volumen, das der zu spitzende
Stift S in Spitzstellung innerhalb und außerhalb der Führungshülse 4 einnimmt.
[0025] In einem an das Eintrittsende 8 angrenzenden Abschnitt 10 der Führungshülse 4 ist
die Bohrung 6 zylindrisch, d.h. mit konstantem Durchmesser, ausgeführt. Dieser zylindrische
Abschnitt 10 dient zur Gewährleistung einer guten Führung des Stifts S entlang einer
Achse 11 des Stiftführungskanals 7. In einem an das Austrittsende 9 angrenzenden Abschnitt
12 der Führungshülse 4 verjüngt sich die Bohrung 6 dagegen zum Austrittsende 9 hin
konisch. Dieser konische Abschnitt 12 der Bohrung 6 dient als Anschlag des Stiftes
S in der Spitzposition.
[0026] Der Außenumfang 13 der Führungshülse 4 ist prinzipiell beliebig gestaltbar. In den
dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Außenumfang 13 der Führungshülse 4 aber
(im Querschnitt) stets kreisförmig ausgebildet.
[0027] Die Messerhalterung 5 hat, wie insbesondere aus Fig. 3 erkennbar ist, im Wesentlichen
die Form eines Keils, dessen Horizontalfläche 14 (Fig. 3) mit geringem Abstand parallel
zur Achse 11 des Stiftführungskanals 7 ausgerichtet ist. Die Schrägfläche der Keilform
bildet dagegen eine Auflagefläche 15 (Fig. 3), auf welcher das Schälmesser 3 unter
einem Winkel bezüglich der Achse 11 positioniert ist. Die Auflagefläche 15 ist hierzu
insbesondere an ihrem von der Achse 11 abgewandten Rand mit einer relingartigen Positionierhilfe
16 umgeben, an welcher das Schälmesser 3 angelegt ist. Das Schälmesser 3 ist in dieser
Position derart ausgerichtet, dass seine Schneidkante 17 (Fig. 1) eine die Achse 11
etwa schneidende Linie bildet. Das Schälmesser 3 ist mittels einer Befestigungsschraube
18 auf der Auflagefläche 15 fixiert.
[0028] Die Messerhalterung 5 ist mit ihrer Längsachse parallel versetzt zu der Achse 11
angeordnet, so dass ihre Keilspitze 19 von der Führungshülse 4 abgewandt ist, und
die der Keilspitze 19 entgegengesetzte Keilbasis 20 (Fig. 1) der Führungshülse 4 zugewandt
ist. Die Messerhalterung 5 überlappt im Bereich der Keilbasis 20 mit der Führungshülse
4 in einem axialen Bereich, der die axiale Länge des konischen Abschnitts 12 der Führungshülse
4 übersteigt. Durch diese Überlappung wird erreicht, dass der Stift S bis zu seinem
Außenumfang sauber abgeschält wird. Im Überlappungsbereich ist die Führungshülse 4
mit einem Spanauswurfschlitz 21 (Fig. 1) versehen, in den die Schneidkante 17 des
Schälmessers 3 hineinragt.
[0029] In dem überwiegenden Bereich ihrer axialen Erstreckung ragt die Messerhalterung 5
über das Austrittsende 9 der Führungshülse 4 hinaus. In diesem Bereich hängt das Schälmesser
3 und der beim Spitzvorgang von dem Stift S eingenommene Stiftführungskanal 7 quasi
frei im Raum. Insbesondere ist der Stiftführungskanal 7 lediglich in einem Umfangswinkelbereich
von geringfügig mehr als 90° von der Messerhalterung 5 und dem Schälmesser 3 umgeben.
In dem überwiegenden Umfangswinkelbereich, insbesondere nach oben, nach unten, und
zu der von der Messerhalterung 5 abgewandten Seite des Spitzerkörpers 2, ist der Stiftführungskanal
7 im Bereich der Stiftspitze dagegen nach außen hin offen. "Oben" bezeichnet hierbei,
unabhängig von der Orientierung des Spitzers 1 im umgebenden Raum, die Seite des Spitzerkörpers
2, an der das Schälmesser 3 befestigt ist, "unten" die gegenüberliegende Seite.
[0030] Der Spitzerkörper 2 umfasst weiterhin zwei Stützflügel 25,26, deren jeder im Bereich
eines Endes 27 an den Außenumfang 13 der Führungshülse 4 angeformt ist und von dort
- im Querschnitt entlang der Achse 11 gesehen - radial abragt. Die beiden Stützflügel
25,26 sind dabei insbesondere an zueinander entgegengesetzten Umfangsbereichen der
Führungshülse 4 angeordnet, so dass der Spitzerkörper 2 etwa die Form einer Flügelmutter
hat.
[0031] Jeder Stützflügel 25,26 weist eine langgestreckte, flache Form auf, deren Längserstreckung
parallel zu der Achse 11 ausgerichtet ist. Von dem der Führungshülse 4 zugewandten
Ende 27 aus erstreckt sich jeder Stützflügel 25,26 in Richtung des Austrittsendes
9 und über dieses hinaus. Die Stützflügel 25,26 flankieren somit in axialer Richtung
die Messerhalterung 5 und das Schälmesser 3. Die Stützflügel 25,26 sind derart angeordnet,
dass eine jeweilige untere Fläche 28 des jeweiligen Stützflügels 25,26 mit der Horizontalfläche
14 der keilförmigen Messerhalterung 5 fluchtet. Die Messerhalterung 5 ist dabei in
den Stützflügel 25 integriert, so dass die Unterfläche 28 des Stützflügels 25 mit
der Horizontalfläche 14 der Messerhalterung 5 eine gemeinsame, zusammenhängende Fläche
bildet.
[0032] Mit einem zu dem Ende 27 jeweils entgegengesetzten Ende 30 ist jeder Stützflügel
25,26 an den Außenumfang 35 einer Endhülse 36 angeformt, die koaxial mit der Führungshülse
4 und axial zu dieser versetzt angeordnet ist. Die Stützflügel 25,26 erstrecken sich
somit klammerartig zwischen der Führungshülse 4 und der Endhülse 36, wobei die Messerhalterung
5 zwischen der Führungshülse 4 und der Endhülse 36 aufgenommen ist.
[0033] Die Endhülse 36 dient als Halterung für einen Minenformer 37. Der Minenformer 37
ist als separates Teil ausgebildet, das mit einem Haltevorsprung 38 (Fig. 3) in eine
korrespondierende Bohrung 39 (Fig. 3) der Endhülse 36 eingesteckt ist. Der Minenformer
37 ist bevorzugt in der Endhülse 36 durch Presssitz gehalten; er kann alternativ oder
zusätzlich aber auch mit der Endhülse 36 verschraubt, verklebt oder verschweißt oder
auf andere Weise in der Endhülse 36 gehalten sein.
[0034] Zur Formung der Stiftspitze des Stifts S ist der Minenformer 37 mit einer Ausnehmung
40 versehen, die sich, ausgehend von einer Eintrittsöffnung 41 (Fig. 3), konisch verjüngt,
und die in einer stumpfen, ausgerundeten Spitze 42 (Fig. 3) ausläuft. Die Eintrittsöffnung
41 des Minenformers 37 ist hierbei diametral entgegengesetzt zu der Eintrittsöffnung
8 der Führungshülse 4, und damit der Bohrung 6 angeordnet, so dass der Minenformer
37 außerhalb des Stiftführungskanals 7 angeordnet und separat von diesem zugänglich
und benutzbar ist.
[0035] Zur Formung der Stiftspitze wird der Stift S gegebenenfalls unter Drehung gegenüber
dem Stiftkörper 2 in die Ausnehmung 40 eingepresst, so dass das weiche Minenmaterial
in eine wohldefinierte, zu der Form der Ausnehmung 40 komplementäre Form umgeformt
wird. Um ein Anhaften von Resten der Minenmasse in der Ausnehmung 40 zu verhindern,
ist der Minenformer 37 aus einem Material mit geringer Oberflächenadhäsion, insbesondere
aus Teflon, gebildet.
[0036] Eine in den Fig. 4 bis 6 dargestellte alternative Ausführungsform des Spitzers 1
entspricht im Wesentlichen dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel. Abweichend
davon ist hier aber der Minenformer 37 als Endkappe anstelle der Endhülse 36 in den
Spitzerkörper 2 einstückig integriert. Der Minenformer 37 besteht hierbei aus demselben
Material wie der übrige Spitzerkörper 2. Um ein Anhaften von Resten der Minenmasse
zu verhindern, ist die Ausnehmung 40 aber optional mit einer Anti-Haft-Schicht ausgekleidet.
[0037] Es sind zahlreiche Modifikationen und Kombinationen der dargestellten Ausführungsbeispiele
denkbar. In einer Ausführungsform trägt der Spitzerkörper 2 zwei insbesondere unterschiedliche
Minenformer 37, die insbesondere nebeneinander an dem von der Führungshülse 4 abgewandten
rückwärtigen Ende des Spitzerkörpers 2 angeordnet sind. Die Minenformer 37 können
hierbei wahlweise gemäß Fig. 1 als separate Teile mit dem Spitzerkörper 2 verbunden
oder gemäß Fig. 4 in denselben integriert sein. Diese beiden Minenformer 37 unterscheiden
sich beispielsweise darin, dass einer nach Art des in den Fig. 1 bis 6 beschriebenen
Minenformers 37 als reine Hohlform zum Umformen der Stiftspitze ausgebildet ist, während
der zweite Minenformer als Fassonmesser, das die Stiftspitze durch Abschabung von
Minenmasse formt, ausgebildet ist. Alternativ können die beiden Minenformer auch gleichartig
ausgebildet sein, sich aber in der Spitzenform der Ausnehmung 40, insbesondere in
dem Grad der Ausrundung der Spitze 42, unterscheiden.
[0038] Ferner ist die erfindungsgemäße Grundidee, nämlich die von dem Stiftführungskanal
separate Anordnung und Zugänglichkeit des Minenformers, allgemein auf Spitzer mit
beliebig geformtem Spitzerkörper anwendbar. Der oder die Minenformer können hierbei
grundsätzlich an beliebiger Stelle des Spitzerkörpers angeordnet sein. Aus handhabungstechnischer
Sicht sind der oder die Minenformer aber bevorzugt an der Vorderseite des Spitzers,
d.h. neben der Eintrittsöffnung des Stiftführungskanals, oder erfindungsgemäß an der
Rückseite des Spitzerkörpers, d.h. entgegengesetzt zu der Eintrittsöffnung des Stiftführungskanals,
angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Spitzer
- 2
- Spitzerkörper
- 3
- Schälmesser
- 4
- Führungshülse
- 5
- Messerhalterung
- 6
- Bohrung
- 7
- Stiftführungskanal
- 8
- Eintrittsende
- 9
- Austrittsende
- 10
- (zylindrischer) Abschnitt
- 11
- Achse
- 12
- (konischer) Abschnitt
- 13
- Außenumfang
- 14
- Horizontalfläche
- 15
- Auflagefläche
- 16
- Positionierhilfe
- 17
- Schneidkante
- 18
- Befestigungsschraube
- 19
- Keilspitze
- 20
- Keilbasis
- 21
- Spanauswurfschlitz
- 25
- Stützflügel
- 26
- Stützflügel
- 27
- Ende
- 28
- (untere) Fläche
- 30
- Ende
- 35
- Außenumfang
- 36
- Endhülse
- 37
- Minenformer
- 38
- Haltevorsprung
- 39
- Bohrung
- 40
- Ausnehmung
- 41
- Eintrittsöffnung
- 42
- Spitze
- 43
- Kontur
- 44
- Schneidkante
- 45
- Führungsring
- S
- Stift
1. Stiftspitzer (1) zum Anspitzen eines Weichminenstiftes (S) mit einem Spitzerkörper
(2) und einem darauf befestigten Schälmesser (3), wobei der Spitzerkörper (2) eine
einen Stiftführungskanal (7) definierende Bohrung (6) sowie eine schräg bezüglich
einer Achse (11) des Stiftführungskanals (7) angestellte Messerhalterung (5) für das
Schälmesser (3) aufweist, und mit mindestens einem Minenformer (37) zur Formung der
Minenspitze des Stiftes (S), der separat von dem Stiftführungskanal (7) zugänglich
und benutzbar ist, wobei der Minenformer (37) als Hohlform zur Umformung des Minenmaterials
eine von außen zugängliche, im Wesentlichen konische Ausnehmung (40) umfasst, die
in einer ausgerundeten Konusspitze (42) ausläuft,
wobei der Spitzerkörper (2) eine Führungshülse (4), die an die Führungshülse (4) angeformte
Messerhalterung (5) sowie eine den Minenformer (37) halternde oder beinhaltende Endhülse
(36) bzw. Endkappe umfasst,
- wobei die den Stiftführungskanal (7) definierende Bohrung (6) die Führungshülse
(4) zwischen einem Eintrittsende (8) und einem Austrittsende (9) für den Stift (S)
vollständig durchsetzt, und
- wobei die Messerhalterung (5) keilförmig ausgebildet ist und das Austrittsende (9)
der Führungshülse (4) in axialer Richtung überragt, und
- wobei die Endhülse (36) bzw. Endkappe an dem von der Führungshülse (4) abgewandten
Ende der Messerhalterung (5) derart angeordnet ist, dass die Ausnehmung (40) zu der
von der Führungshülse (4) abgewandten Seite des Minenformers (37) aus zugänglich ist.
2. Spitzer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Minenformer (37) in den Spitzerkörper (2) einstückig integriert ist.
3. Spitzer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Minenformer (37) als separates, mit dem Spitzerkörper (2) verbindbares Teil ausgebildet
ist.
4. Spitzer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (40) eine Anti-Haft-Oberfläche aufweist.
5. Spitzer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
mehrere Minenformer (37), wobei der Grad der Ausrundung für jeden Minenformer (37)
unterschiedlich ist.
6. Spitzer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungshülse (4) und die Endhülse (36) bzw. Endkappe einstückig durch mindestens
einen an den Außenumfang (13) der Führungshülse (4) und der Endhülse (36) bzw. -kappe
angeformten und von dort im Querschnitt etwa radial abragenden Stützflügel (25,26)
verbunden sind.
7. Spitzer (1) nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
zwei im Wesentlichen entgegengesetzt zueinander an den Außenumfang (13) der Führungshülse
(4) und der Endhülse (36) bzw. -kappe angeformte Stützflügel (25,26).
8. Spitzer (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messerhalterung (5) in einen Stützflügel (25,26) integriert ist.
1. Pencil sharpener (1) for sharpening of a soft-core pencil (S) having a sharpener body
(2) and a shaving blade (3) attached to the same, whereby the sharpener body (2) has
a hole (6) defining a pencil-guiding channel (7) as well as a blade holder (5) being
arranged at an incline with respect to an axis (11) of the pencil-guiding channel
(7) intended for the shaving blade (3), and having at least one core shaper (37) for
shaping the core tip of the pencil (S), said core shaper (37) being accessible and
usable separately from the pencil-guiding channel (7), whereby the core shaper (37),
as a hollow for deformation of the core material, comprises a basically tapered recess
(40), which is accessible from the outside and which ends in a rounded cone tip (42),
whereby
the sharpener body (2) comprises a guide sleeve (4), the blade holder (5) moulded
to the guide sleeve (4), as well as an end sleeve (36) or end cap holding or containing
the core shaper (37),
- whereby the hole (6) defining the pencil-guiding channel (7) completely permeates
the guide sleeve (4) between an inlet end (8) and an outlet end (9) for the pencil,
and
- whereby the blade holder (5) is designed wedge-shaped and projects beyond the outlet
end (9) of the guide sleeve (4) in axial direction, and
- whereby the end sleeve (36) or end cap is arranged at that end of the blade holder
(5) that is facing away from the guide sleeve (4) in such a way that the recess (40)
is accessible from that side of the core shaper (37) that is facing away from the
guide sleeve (4).
2. Pencil sharpener (1) according to claim 1,
characterized in that
the core shaper (37) is formed in one piece with the sharpener body (2).
3. Pencil sharpener according to claim 1,
characterized in that
the core shaper (37) is developed as a separate part that is combinable with the sharpener
body (2).
4. Pencil sharpener (1) according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that
the recess (40) is provided with an anti-stick-surface.
5. Pencil sharpener (1) according to one of the claims 1 to 4,
characterized in
having several core shapers (37), whereby the degree of rounding differs for each
core shaper (37).
6. Pencil sharpener according to one of the claims 1 to 5,
characterized in that
the guide sleeve (4) and the end sleeve (36) or end cap are connected in one piece
via at least one support flange (25, 26), said at least one support flange (25, 26)
being moulded to the respective outer circumference (13) of the guide sleeve (4) and
the end sleeve (36), and said at least one support flange (25, 26) projecting from
said outer circumference in an approximately radial fashion.
7. Pencil sharpener (1) according to claim 6,
characterized in
having two support flanges (25, 26), which are basically moulded opposite from one
another to the outer circumference (13) of the guide sleeve (4) and the end sleeve
(36) or end cap.
8. Pencil sharpener (1) according to claim 6 or 7,
characterized in that
the blade holder (5) is integrated in a support flange (25, 26).
1. Taille-crayon (1) destiné à tailler en pointe un crayon à mine douce (S), comprenant
un corps de taille-crayon (2) et une lame de rognage (3) fixée sur celui-ci, le corps
de taille-crayon (2) présentant un alésage (6) qui définit un canal de guidage de
crayon (7), ainsi qu'un support de lame (5) destiné à la lame de rognage (3) et qui
est d'une incidence oblique par rapport à un axe (11) du canal de guidage de crayon
(7), le taille-crayon comprenant également au moins un élément de mise en forme de
mine (37) pour mettre en forme la pointe de la mine du crayon (S), et qui est accessible
et utilisable séparément du canal de guidage de crayon (7), l'élément de mise en forme
de mine (37), en tant que forme creuse pour le formage du matériau de la mine, comportant
un évidement (40) sensiblement conique, accessible de l'extérieur et se terminant
par une pointe ou un sommet de cône (42) arrondi,
taille-crayon
dans lequel le corps de taille-crayon (2) comprend une douille de guidage (4), le
support de lame (5) formé ou moulé sur la douille de guidage (4), ainsi qu'une douille
d'extrémité (36) ou un cabochon d'extrémité supportant ou renfermant l'élément de
mise en forme de mine (37),
dans lequel l'alésage (6), qui définit le canal de guidage de crayon (7), traverse
totalement la douille de guidage (4) entre une extrémité d'introduction (8) et une
extrémité de sortie (9) pour le crayon (S), et
dans lequel le support de lame (5) est d'une configuration en forme de coin, et dépasse,
dans la direction axiale, de l'extrémité de sortie (9) de la douille de guidage (4),
et
dans lequel la douille d'extrémité (36) ou le cabochon d'extrémité est agencé à l'extrémité
du support de lame (5), qui est opposée à celle où se trouve la douille de guidage
(4), de façon telle que l'évidement (40) soit accessible à partir du côté de l'élément
de mise en forme de mine (37), qui est situé à l'opposé du côté où se trouve la douille
de guidage (4).
2. Taille-crayon (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de mise en forme de mine (37) est intégré d'un seul tenant au corps de
taille-crayon (2).
3. Taille-crayon (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de mise en forme de mine (37) est réalisé en tant que pièce séparée pouvant
être reliée au corps de taille-crayon (2).
4. Taille-crayon (1) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que l'évidement (40) présente une surface antiadhésive.
5. Taille-crayon (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé par plusieurs éléments de mise en forme de mine (37), le degré d'arrondi intérieur étant
différent pour chaque élément de mise en forme de mine (37).
6. Taille-crayon (1) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la douille de guidage (4) et la douille d'extrémité (36) ou le cabochon d'extrémité
sont reliés d'un seul tenant par au moins une ailette d'appui (25, 26), qui est formée
ou moulée sur la périphérie extérieure (13) de la douille de guidage (4) et de la
douille d'extrémité (36) ou du cabochon d'extrémité, et qui, en section transversale,
en fait saillie sensiblement de manière radiale.
7. Taille-crayon (1) selon la revendication 6,
caractérisé par deux ailettes d'appui (25, 26), formées ou moulées, de manière mutuellement opposée
l'une à l'autre, sur la périphérie extérieure (13) de la douille de guidage (4) et
de la douille d'extrémité (36) ou du cabochon d'extrémité.
8. Taille-crayon (1) selon la revendication 6 ou la revendication 7,
caractérisé en ce que le support de lame (5) est intégré à une ailette d'appui (25, 26).