(19)
(11) EP 1 818 298 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
29.04.2009  Patentblatt  2009/18

(43) Veröffentlichungstag A2:
15.08.2007  Patentblatt  2007/33

(21) Anmeldenummer: 06124865.4

(22) Anmeldetag:  28.11.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 19/28(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK RS

(30) Priorität: 10.02.2006 DE 102006000060

(71) Anmelder: Voith Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Hehner, Reinhard
    42781, Haan (DE)
  • Klupp, Alexander
    41812, Erkelenz (DE)
  • Koronai, Andreas
    73266, Bissingen (DE)
  • Maurer, Jörg
    89555, Steinheim (DE)
  • Schorzmann, Frank
    02995-000, Sao Paulo (BR)
  • Webers, Uwe
    47239, Duisburg (DE)

   


(54) Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Teilmaterialbahnen auf Rollenkerne zu Teilmaterialbahnrollen


(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von Teilmaterialbahnen (2) auf Rollenkerne (3) zu Teilmaterialbahnrollen (4, 4A, 4B), die in mindestens zwei Wickelpositionsgruppen (A, B) axial versetzt zueinander an unterschiedlichen Umfangspositionen (PA, PB) an einer gemeinsamen Zentralwalze (5) anliegen, bei dem die Teilmaterialbahnen (2) bei Erreichen eines vorbestimmten Durchmessers (D) der Teilmaterialbahnrollen (4, 4A, 4B) geschnitten und an neue Rollenkerne (3N) überführt werden, die an die Zentralwalze (5) bei Ausbildung neuer Nips (N2) angelegt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Randbereich (R, R1, R2) der Teilmaterialbahn (2) mindestens ein Überführstreifen (21, 21.1, 21.2) mittels mindestens einer vor dem neuen Nip (N2) in Laufrichtung (L) der Teilmaterialbahn (2) angeordneten Trenneinrichtung (15, 18, 18.1, 18.2), vorzugsweise einer Quertrenneinrichtung, ausgebildet wird, dass mindestens ein Initialtrennstück (16, 16.1, 16.2) zwischen den Überführstreifen (21, 21.1, 21.2) und die Zentralwalze (5) mittels mindestens einer Abgabeeinrichtung (19) derart eingebracht wird, dass ein Bereich (16.A, 16.A1, 16.A2) des eingebrachten Initialtrennstücks (16, 16.1, 16.2) nicht von dem Überführstreifen (21, 21.1, 21.2) überdeckt wird, dass das mindestens eine Initialtrennstück (16, 16.1, 16.2) nach Erreichen eines von der Zentralwalze (5) und des neuen Rollenkerns (3N) gebildeten neuen Nips (N2) zumindest vorübergehend in dem nicht überdeckten Bereich (16.A, 16.A1, 16.A2) mit einem den neuen Rollenkern (3N) führenden Führungskopf (28) verbunden wird und dass spätestens am Ablaufpunkt (AP) der Teilmaterialbahn (2) von dem neuen Rollenkern (3N) eine Trennung (20, 20.1, 20.2) der Teilmaterialbahn (2) durch das mindestens eine Initialtrennstück (16, 16.1, 16.2) bewirkt und/oder ermöglicht wird, wodurch mindestens ein neuer, an das Initialtrennstück (16, 16.1, 16.2) und den, den neuen Rollenkern (3N) führenden Führungskopf (28) gebundener Teilmaterialbahnanfang (17, 17.1, 17.2) gebildet wird.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung (1) zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.







Recherchenbericht