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EP 1 818 490 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.2015 Patentblatt 2015/39 |
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Anmeldetag: 09.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Betätigungsvorrichtung für Türen
Actuation device for doors
Dispositif d'actionnement pour portes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
10.02.2006 DE 202006002230 U 04.05.2006 DE 202006007138 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.08.2007 Patentblatt 2007/33 |
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Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH
Baubeschläge |
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71254 Ditzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Fenchel, Gerd
71034 Böblingen (DE)
- Singer, Lothar
71296 Heimsheim (DE)
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Vertreter: Graf Glück Kritzenberger |
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Hermann-Köhl-Strasse 2a 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungsvorrichtung für Türen gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1.
[0002] Eine derartige Betätigungsvorrichtung zum Öffnen und Schließen eines Türflügels einer
Tür mittels einer in der Betätigungsvorrichtung vorgesehenen Antriebseinheit ist aus
der
DE 243 625 C bekannt. Eine Ausgangswelle der Betätigungseinrichtung ist hierfür antriebsmäßig
mit der Antriebseinheit und über ein Gestänge auch antriebsmäßig mit dem Türflügel
verbunden. Das Gestänge ist dabei von einem mit einem Ende an der Ausgangswelle befestigten
und von dieser radial wegstehenden Betätigungshebel gebildet, der wenigstens eine
sich in Hebellängsrichtung erstreckende Steuer- oder Führungskurve aufweist, mit der
ein an einem Türflügel der Tür vorgesehener Mitnehmer zusammenwirkt, wobei die Steuer-
oder Führungskurve einen gekrümmten Verlauf aufweist, und zwar derart, dass sie zumindest
über eine Teillänge an der beim Schwenken des Betätigungshebels zum Schließen des
Türflügels vorauseilenden Seite konkav gekrümmt ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Betätigungsvorrichtung aufzuzeigen, die eine möglichst
optimale Übertragung der Kräfte bzw. Momente der Antriebseinheit den jeweiligen Türflügel
sicherstellt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Betätigungsvorrichtung entsprechend
dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt eine im Bereich einer Türöffnung montierbare Betätigungsvorrichtung
für Türen mit einer durch eine Antriebseinheit antreibbaren Ausgangswelle sowie mit
wenigstens einem die Ausgangswelle antriebsmäßig mit einem Türflügel verbindenden
Gestänge zur Verfügung. Die Antriebseinheit weist einen Arbeits- oder Kraftspeicher
auf, der beim Bewegen des Türflügels in einer ersten Richtung, beispielsweise bei
der Öffnungsbewegung aufgeladen wird und der über den Betätigungshebel durch Entladen
eine Bewegung des Türflügels in zweiten der ersten entgegengesetzter Richtung, beispielsweise
eine Schließbewegung bewirkt, wobei das Gestänge von wenigstens einem mit einem Ende
an der Ausgangswelle befestigten und von dieser radial wegstehenden Betätigungshebel
gebildet ist, der wenigstens eine beispielsweise von einer Nut gebildete, sich in
Hebellängsrichtung erstreckende Steuer- oder Führungskurve aufweist, mit der ein an
einem Türflügel der Tür vorgesehener beispielsweise von einer Rolle gebildeter Mitnehmer
zusammenwirkt. Die Steuer- oder Führungskurve weist einen gekrümmten Verlauf auf,
und zwar derart, dass sie zumindest über eine Teillänge an der beim Schwenken des
Betätigungshebels zum Schließen des Türflügels vorauseilenden Seite konkav gekrümmt
ist, wobei der Betätigungshebel sinusförmig gekrümmt ist und die von einem Langloch
gebildete Steuer- oder Führungskurve leicht sinusförmig gekrümmt ist.
[0005] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in vereinfachter perspektivischer Darstellung eine Gebäudetür, zusammen mit einer
an einem Türrahmen montierten Betätigungsvorrichtung für den Türflügel, bei geöffnetem
Türflügel;
- Fig. 2
- die Tür der Figur 1 in Frontansicht;
- Fig. 3
- in vergrößerter Darstellung und in Unteransicht die Betätigungsvorrichtung, zusammen
mit ihrem Betätigungshebel und dem am Türflügel vorgesehenen Rollenlager für die mit
dem Betätigungshebel zusammenwirkende Rolle;
- Fig. 13
- in Einzeldarstellung den Rollenhalter, zusammen mit der mit dem Betätigungshebel bzw.
der Betätigungs- oder Steuerkurve zusammenwirkenden Rolle;
- Fig. 14 - 16
- in schematischer Darstellung den Türflügel und die Betätigungsvorrichtung bzw. deren
Betätigungshebel in unterschiedlichen Öffnungsstellungen des Türflügels.
[0006] In den Figuren ist 1 eine Gebäudetür, die in bekannter Weise aus dem Stockrahmen
2 und dem Türflügel 3 besteht, der an seiner Bandseite 3.1 über mehrere Scharniere
oder Bänder 4 zum Öffnen und Schließen um eine vertikale Achse schwenkbar gehalten
ist. Zum selbsttätigen Schließen bzw. Schwenken des Türflügels 3 in die Schließlage
und zum motorischen Öffnen des Türflügels 3 ist am oberen, horizontalen Abschnitt
2.1 des Stockrahmens 2 und in der Nähe der Bandseite 3.1 eine Betätigungsvorrichtung
5 befestigt. Diese ist mit ihrer Längserstreckung L in einer horizontalen Achsrichtung
und damit senkrecht zur Schwenkachse des Türflügels 3 orientiert und wirkt über einen
Schwenk- oder Betätigungshebel 6 auf den Türflügel 3 derart ein, dass der geöffnete
Türflügel 3 durch eine beim Öffnen des Türflügels 3 gespeicherte Federkraft selbsttätig
in die Schließlage geschwenkt wird. Der Betätigungshebel 6 ist hierfür an der der
Türöffnung 1.1 zugewandten Unterseite der Betätigungsvorrichtung 5 an einem Ende an
einer Welle 7 befestigt, die mit ihrer Achse parallel zur Schwenkachse des Türflügels
3 orientiert ist, sich ebenfalls in der Nähe der Bandseite 3.1 befindet, allerdings
gegenüber der Schwenkachse des Türflügels 3 in Richtung zur Mitte der Türöffnung radial
versetzt ist.
[0007] Der bei der dargestellten Ausführungsform in etwa S-förmig ausgebildete Betätigungshebel
6 besteht aus einem metallischen Flachmaterial ausreichender Dicke, beispielsweise
aus Stahlblech, und ist mit seinen Oberflächenseiten senkrecht zur Achse der Welle
7 orientiert. Im Betätigungshebel 6 ist ein eine Steuerkurve bildendes Langloch 8
vorgesehen, welches sich nahezu über die gesamte Länge des Betätigungshebels 6 erstreckt
und der Form dieses Hebels 6 folgt. In das bis an das freie Ende des Betätigungshebels
6 reichende Langloch 8 greift ein am Türflügel 3 vorgesehener Mitnehmer ein, der bei
dieser Ausführungsform von einer Rolle 9 aus einem geeigneten, hochbelastbar bzw.
zähen Kunststoff gebildet ist und die um eine Achse parallel zur Achse der Welle 7
bzw. zur Schwenkachse des Türflügels 3 frei drehbar an einem Mitnehmer- oder Rollenlager
10 befestigt ist, und zwar derart, dass sich die Rolle 9 an der beim Öffnen des Türflügels
3 vorauseilenden Seite dieses Türflügels befindet. Der Betätigungshebel 6 liegt in
einer Ebene etwas oberhalb des oberen, horizontalen Randes 3.2 des Türflügels 3. Die
Rolle 9 steht dem entsprechend etwas über diese Ebene bzw. dieses Niveau nach oben
vor. Bei geöffnetem Türflügel 3 ist der Betätigungshebel 6 über die Welle 7 und interne
Federmittel (Feder- oder Arbeitsspeicher) für ein Schwenken in Richtung des Pfeils
A der Figur 3 vorgespannt, sodass der geöffnete Türflügel 3 in der vorerwähnten Weise
in Richtung des Pfeils A' selbsttätig in die Schließstellung bewegt wird.
[0008] Die Figur 13 zeigt nochmals im Detail das Rollenlager 10 mit der Rolle 9 und mit
dem Betätigungshebel 6. Das Rollenlager 9 besteht u. a. aus dem Winkelprofil 49 mit
den beiden Schenkeln 49.1 und 49.2, von denen der Schenkel 49.1 zur Montage am Türflügel
3 dient und der Schenkel 49.2 eine Achse 50 trägt, auf der die aus Kunststoff gefertigte
und in das Langloch 8 bzw. in die Steuerkurve des Betätigungshebels 6 eingreifende
Rolle 9 trägt. Über ein Langloch 51 im Schenkel 49.2 ist die Achse 50 radial und senkrecht
zur Befestigungsebene des Rollenlagers 10 verstellbar, um so unterschiedlichen Einschlagtiefen
des Türflügels bei unterschiedlichen Türen Rechnung zu tragen.
[0009] Wie vorstehend ausgeführt, ist der Betätigungshebel 6 sinusförmig gekrümmt, und ist
aber auch die von dem Langloch 8 gebildete Steuerkurve leicht sinusförmig gekrümmt.
Im Einzelnen weist der Betätigungshebel 6 ausgehend von der Welle 7 einen ersten Abschnitt
6.1 auf, an dem dieser Hebel an seiner bei der Schließbewegung (Pfeil A) vorauseilenden
Seite konvex gekrümmt ist und der eine relativ kurze Länge besitzt. In dem Abschnitt
6.1 erstreckt sich auch das Langloch 8 mit einer kurzen Teillänge 8.1, die ebenfalls
der Krümmung des Betätigungshebels 6 entsprechend an der bei der Schließbewegung A
vorauseilenden Seite konvex gekrümmt ist.
[0010] An den Abschnitt 6.1 schließt sich der Abschnitt 6.2 an, an welchem der Betätigungshebel
an seiner in der Schließbewegung (Pfeil A) vorauseilenden Seite konkav gekrümmt ist
und in welchem sich auch das Langloch 8 mit dem längeren Abschnitt 8.2 erstreckt,
und zwar der Form des Betätigungshebels 6 folgend mit einer Krümmung derart, dass
die in Richtung der Schließbewegung (Pfeil A) vorauseilende Seite des Abschnittes
8.2 konkav gekrümmt ist. Die Krümmung im Abschnitt 8.2 ist dabei so ausgebildet, dass
der Krümmungsradius mit zunehmendem Abstand von der Achse der Welle 7 abnimmt bzw.
umgekehrt mit zunehmendem Abstand von dem freien, der Welle 7 entfernt liegenden Ende
des Betätigungshebels 6 zunimmt. Die Krümmung ist dabei so gewählt, dass in jeder
Öffnungsstellung des Türflügels 3 über das von der Federeinrichtung 16 erzeugte Moment
auf den Türflügel 3 ein möglichst optimales und einen bestimmten Schwellwert nicht
unterschreitendes Schließmoment ausgeübt wird. Hierfür ist der Verlauf des Langloches
8 insbesondere so gewählt, dass die durch das Moment der Federeinrichtung 16 auf die
Rolle 9 ausgeübte Kraft K möglichst senkrecht zur jeweiligen Verbindungslinie 52 zwischen
der Achse der Rolle 9 und der durch die Bänder 4 definierten Schwenkachse des Türflügels
3 orientiert ist. Weiterhin ist die Form des Betätigungshebels 6 auch so gewählt,
dass eine Öffnungsstellung des Türflügels 3 von größer als 90° möglich ist, beispielsweise
eine Öffnungsstellung von 100° - 110°, ohne dass Teile des Betätigungshebels 6 übermäßig
weit, d. h. wesentlich weiter als das Rollenlager 10 bzw. das Winkelstück 49 über
den Türflügel 3 vorstehen, sodass die Betätigungsvorrichtung 5 auch an solchen Türen
verwendet werden kann, bei denen der geöffnete Türflügel 3 einer Wand unmittelbar
benachbart liegt.
[0011] In gleicher Weise wird durch den beschriebenen Verlauf des Langloches 8 bzw. der
von diesem Langloch gebildeten Steuerkurve auch erreicht, dass beim Schwenken des
Türflügels 3 in Öffnungsrichtung die zwischen dem Betätigungshebel 6 und der Rolle
9 wirkende Kraft ebenfalls möglichst senkrecht zu der Verbindungslinie 52 orientiert
ist.
[0012] Durch die spezielle Form des Betätigungshebels 6 bzw. durch den speziellen Verlauf
des Langlochs 8 ergibt sich über die gesamte Schließbewegung ein optimales Schließmoment,
welches einen unteren Schwellwert von beispielsweise 8 Nm nicht unterschreitet.
Bezugszeichenliste
[0013]
- 1
- Tür
- 1.1
- Türöffnung
- 2
- Stockrahmen
- 2.1
- oberer horizontaler Abschnitt des Stockrahmens
- 3
- Türflügel
- 3.1
- Bandseite des Türflügels 3
- 3.2
- obere horizontale Seite des Türflügels 3
- 4
- Band oder Scharnier
- 5
- Betätigungsvorrichtung
- 6
- Betätigungshebel
- 6.1, 6.2
- Abschnitt des Betätigungshebels 6
- 7
- Welle
- 7.1
- Wellenende
- 8
- Langloch
- 8.1, 8.2
- Abschnitt des Langloches
- 9
- Rolle
- 10
- Rollenlager
- 16
- Federeinrichtung oder Arbeitsspeicher
- 39
- Gehäuse
- 49
- Träger oder Winkelstück
- 49.1, 49.2
- Schenkel
- 50
- Welle
- 51
- Langloch
- 52
- Verbindungslinie zwischen der Achse der Rolle 9 und der Schwenkachse des Türflügels
3
- A
- Schließbewegung des Betätigungshebels 6
- A'
- Schließbewegung des Türflügels 3
- K
- Kraft
1. Im Bereich einer Türöffnung (1.1) montierbare Betätigungsvorrichtung (5) für Türen
(1), mit einer durch eine Antriebseinheit (16, 17) der Betätigungsvorrichtung (5)
antreibbaren Ausgangswelle (7) sowie mit wenigstens einem die Ausgangswelle (7) antriebsmäßig
mit einem Türflügel verbindenden Gestänge, wobei die Antriebseinheit einen Arbeits-
oder Kraftspeicher (16) aufweist, der beim Bewegen des Türflügels (3) in einer ersten
Richtung, beispielsweise bei der Öffnungsbewegung aufgeladen wird und der über das
Gestänge durch Entladen eine Bewegung des Türflügels (3) in zweiten der ersten entgegengesetzter
Richtung, beispielsweise eine Schließbewegung bewirkt, wobei das Gestänge von wenigstens
einem mit einem Ende an der Ausgangswelle (7) befestigten und von dieser radial wegstehenden
Betätigungshebel (6) gebildet ist, der wenigstens eine beispielsweise von einer Nut
gebildete, sich in Hebellängsrichtung erstreckende Steuer- oder Führungskurve (8)
aufweist, mit der ein an einem Türflügel (3) der Tür (1) vorgesehener beispielsweise
von einer Rolle gebildeter Mitnehmer (9) zusammenwirkt, wobei die Steuer- oder Führungskurve
(8) einen gekrümmten Verlauf aufweist, und zwar derart, dass sie zumindest über eine
Teillänge (8.2) an der beim Schwenken des Betätigungshebels (6) zum Schließen des
Türflügels (3) vorauseilenden Seite konkav gekrümmt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Betätigungshebel (6) sinusförmig gekrümmt ist und die von einem Langloch gebildete
Steuer- oder Führungskurve (8) leicht sinusförmig gekrümmt ist.
1. An operating device (5) for doors (1), which can be mounted in the area of a door
opening (1.1), having an output shaft (7), which can be driven by a drive unit (16,
17) of the operating device (5), as well as having at least one arrangement of levers,
which drivingly connects the drive shaft (7) to a door wing, wherein the drive unit
comprises a working or power storage (16), which is charged when the door wing (3)
is moved in a first direction, for example during the opening movement, and which
effects a movement of the door wing (3) in the second, opposite of the first direction,
for example a closing movement via the arrangement of levers by means of discharging,
wherein the arrangement of levers is formed by at least one actuating lever (6), which
is fastened with one end to the output shaft (7) and which projects radially away
from the latter, said actuating lever having at least one control or guide curve (8),
which is formed by a groove, for example, and which extends in longitudinal lever
direction and with which an actuator (9) provided at a door wing (3) of the door (1)
and formed by a roller, for example, interacts, wherein the control or guide curve
(8) has a curved course, namely such that it is curved concavely at least across a
partial length (8.2) at the side, which leads in response to the pivoting of the actuating
lever (6) for closing the door wing (3),
characterized in that
the operating lever (6) is curved in a sinusoidal manner and that the control or guide
curve (8), which is formed by an elongated hole, is curved in a slightly sinusoidal
manner.
1. Dispositif d'actionnement (5) de portes (1) susceptible d'être monté dans la zone
d'une ouverture de porte (1.1), avec un arbre de sortie (7) susceptible d'être entraîné
par une unité d'entraînement (16, 17) du dispositif d'actionnement (5), ainsi qu'avec
au moins une tringlerie reliant en entraînement l'arbre de sortie (7) avec un battant
de porte, l'unité d'entraînement comportant un accumulateur de travail ou accumulateur
de force (16), qui se charge lors du déplacement du battant de porte (3) dans une
première direction, par exemple lors du déplacement en ouverture et qui par l'intermédiaire
de la tringlerie, par décharge provoque un déplacement du battant de porte (3) dans
une deuxième direction opposée à la première direction, par exemple un déplacement
en fermeture, la tringlerie étant formée par au moins un levier d'actionnement (6)
fixé par une extrémité sur l'arbre de sortie (7) et s'éloignant en direction radiale
de celui-ci, qui comporte une came de commande ou de guidage (8), formée par exemple
par une rainure, s'étendant dans la direction longitudinale du levier, avec laquelle
coopère un entraîneur (9) formé par exemple par un galet, prévu sur un battant (3)
de la porte (1), la came de commande ou de guidage (8) présentant un tracé curviligne,
à savoir de telle sorte qu'elle soit recourbée de manière concave au moins sur une
longueur partielle (8.2), sur le côté qui est en avance lors du pivotement du levier
d'actionnement (6) pour la fermeture du battant de porte (3), caractérisé en ce que
le levier d'actionnement (6) est recourbé en forme sinusoïdale et en ce que la came de commande ou de guidage (8) formée par un trou oblong est recourbée en
forme légèrement sinusoïdale.
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