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EP 1 820 583 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2010 Patentblatt 2010/29 |
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Anmeldetag: 13.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines zu einem Coil wickelbaren Metallbandes
Method and device for producing a metal band wound onto a coil
Procédé et dispositif destinés à la production d'une bande de métal pouvant être enroulée
en bobine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.02.2006 DE 102006008343 30.01.2007 DE 102007005435
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2007 Patentblatt 2007/34 |
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Patentinhaber: SMS Meer GmbH |
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41069 Mönchengladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Winterfeldt, Thomas
47495 Rheinberg (DE)
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Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich Rüdiger |
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Valentin, Gihske, Grosse
Patentanwälte
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 316 949
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EP-B1- 0 972 592
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung eines zu
einem Coil wickelbaren Metallbandes in einer mit einer übergeordneten Steuerung versehenen
Horizontal-Bandgießanlage, bei welchem bzw. welcher das Metallband mittels einer Abzieheinheit
in einem pilgerschrittartigen Zyklus aus einer einem Metallschmelzebehälter zugeordneten
Kokille ausgefördert und über eine Bandtrenneinheit eine in Längsrichtung des Metallbandes
verlagerbaren Bandeinrollmaschine zugeführt wird, in welcher das Metallband rollengestützt
zum Coil gewickelt wird.
[0002] Eine solche Horizontal-Bandgießanlage mit einer linear verfahrbaren Bandeinrollmaschine
bzw. Einrolleinheit, auf der das nach dem Erstarren der aus einem Warmhalteofen in
die nachgeschaltete Kokille eingeleiteten Metallschmelze vorliegende Metallband aufgewickelt
wird, ist durch die
EP-B1-0 972 592 bekannt geworden. Es werden mindestens eine Wickelrolle der Einrolleinheit und wenigstens
eine Abziehrolle der Abzieheinheit im Zyklus des Vorhubs und des Rückhubs des Metallbandes
synchron angetrieben, wobei außerdem die angetriebene Wickelrolle mit der Einrolleinheit
verlagert wird.
[0003] Trotz der Synchronisierung der angetriebenen Abziehrolle der Abzieheinheit und der
angetriebenen Wickelrolle der Einrolleinheit über eine speicherprogrammierbare Steuerung
und der horizontalen Bewegungsmöglichkeit der Einrolleinheit lässt sich nicht vermeiden,
daß durch die auf das Metallband ausgeübte Massenbeschleunigung immer noch Zwangskräfte
auftreten. Denn die Masse der Einrolleinheit und des Coils müssen den oszillierenden
Bewegungen des Metallbandes entsprechend durch dieses selbst mit bewegt werden. Die
dabei unvermeidlich wirksamen horizontalen Kräfte beeinflussen die Regelung der Zieheinrichtung
und damit den Gieß- bzw. Herstellungsprozess, da die Genauigkeit der Bandbewegung
reduziert wird. Zudem ist eine aufwendige Regelungstechnik erforderlich, weil die
Antriebe der Abzieheinheit bzw. Zieheinrichtung und der Einrolleinheit mechanisch
miteinander verbunden sind.
[0004] Aus der
EP-A2-0316949 ist es bekannt, die Oberfläche eines von einem Bund abgewickelten zuvor forciert
gekühlten, Metallbandes durch Bürsten zu reinigen. Die Reinigungseinheit besteht aus
einer Walze in Form einer rotierenden Bürste und einer Gegenwalze bzw. -rolle mit
einer glatten Mantelfläche. Um einerseits eine ausreichende Bandreinigung zu erzielen,
dabei andererseits aber keine Beschädigungen des Metallbandes zu verursachen, werden
die von den Walzen auf das Metallband aufgebrachten Kräfte gemessen und geregelt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren und
eine Vorrichtung zu schaffen, die eine einfachere Regelung ermöglichen und insbesondere
Störfaktoren aufgrund von Massenbeschleunigungen verringern.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die auf
die Bandeinrollmaschine beim Ausfördern des Metallbandes wirkenden horizontalen Kräfte
gemessen werden und mittels der übergeordneten Steuerung abhängig von den Messwerten
die Geschwindigkeit des abgezogenen bzw. ausgeförderten Metallbandes so geregelt wird,
daß die gemessene horizontale Kraft gegen Null gehalten wird. Indem somit als Führungsgröße
die von der Bandbewegung bzw. -geschwindigkeit bewirkten horizontalen Kräfte aktuell
erfasst und mittels der Steuerung und dem übergeordneten Regelkreis unmittelbar sogleich
die Bandgeschwindigkeit entsprechend verändert und angepasst wird, so daß die horizontalen
Kräfte gegen Null gehen, lässt sich erreichen, daß keine Zwangskräfte auf das Metallband
ausgeübt werden. Die permanente Anpassung der Band- und damit auch Einrollgeschwindigkeit
aufgrund der gemessenen horizontalen Kräfte ermöglicht es, daß die Bandeinrollmaschine
kaum noch, bestenfalls gar keine, linearen Verfahrbewegungen durchführen muß. Es wird
eine deutliche Erhöhung der Genauigkeit der Bandbewegung erzielt.
[0007] Eine Vorrichtung zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß der Bandeinrollmaschine eine mit der übergeordneten Steuerung verbundene, die beim
Ausfördern des Metallbandes auf die Bandeinrollmaschine wirkenden horizontalen Kräfte
ermittelnde Messeinrichtung zugeordnet ist. Als Messeinrichtung eignet sich bevorzugt
eine Kraft-/Druckmessdose; alternativ könnte ein an geeigneter Stelle vorgesehener
Dehnungsmessstreifen oder dergleichen zum Einsatz kommen.
[0008] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Anlagenschema einer als solche bekannten Horizontal-Bandgießanlage, der sich am
Ende eine verlagerbare Bandeinrollmaschine zum Aufwickeln des hergestellten Metallbandes
zu einem Coil anschließt; und
- Fig. 2
- als Einzelheit in einer schematischen Seitenansicht eine einer Horizontal- Bandgießanlage
nachgeschaltete Bandeinrollmaschine.
[0009] Eine in Fig. 1 dargestellte Horizontal-Bandgießanlage 1 besteht aus einem Warmhalteofen
als Metallschmelzebehälter 2 und einer daran angeflanschten, gekühlten Kokille 3.
Die in der Kokille erstarrende Metallschmelze tritt als Metallband 4, beispielsweise
eine Kupferlegierung mit rechteckigem, flachen Querschnitt, aus und wird dann in Abzieh-
bzw. Förderrichtung gemäß Pfeil FR über Tragrollen 5 einer Abzieheinheit 6 mit mehreren
paarweise einander zugeordneten, angetriebenen Abziehrollen 7 zugeleitet. Deren nicht
gezeigter Antrieb ist über eine angedeutete Steuerleitung 8 an ein Steuereinheit bzw.
Steuerung 9 angeschlossen.
[0010] In Förderrichtung FR gelangt das Metallband 4 aus der pilgerschrittartig betriebenen
Abzieheinheit in eine Bandtrenneinrichtung 10, die im Ausführungsbeispiel auf einem
mit Rollen 11 bestücktem Rollenbett 12 gemäß Doppelpfeil DP bewegbare Schere 13 ausgebildet
ist. Diese ist über eine angedeutete Steuerleitung 14 ebenfalls an die Steuerung 9
angeschlossen.
[0011] Nach dem Durchlauf der Bandtrenneinheit gelangt das von mindestens einer Tragrolle
15 abgestützte Metallband 4 in eine Bandeinrollmaschine 16, auf der das Metallband
4 mittels aus Treib- und Biegerollen 17 bzw. 18 bestehenden Rollenpaaren aus der Horizontalen
umgelenkt und zu einem Wickelbund bzw. Coil 19 aufgewickelt wird (vgl. Fig. 2). Das
Metallband 4 wird von der Schere 13 durchtrennt, sobald das Coil 19 das ausgelegte
Bundgewicht erreicht.
[0012] Wie sich der die Bandeinrollmaschine 16 zeigenden Fig. 2 entnehmen lässt, ist diese
mit einem die Funktionsteile aufnehmenden, hin und her bewegbaren, wie durch die Rollen
20 angedeutet, Maschinenrahmen 21 (gestrichelt dargestellt) ausgebildet. Der Bandeinrollmaschine
16 ist eine Kraft-/Druckmessdose 22 zugeordnet, mit der sich die auf das Metallband
4 beim Ausfördern aus der Kokille 3 bis hin zur Bandeinrollmaschine 16 auswirkenden
horizontalen Bandkräfte HF ermitteln lassen.
[0013] Sowohl Antriebe 23 der Treibrollen 17 als auch die Kraft-/Druckmessdose bzw. Messeinrichtung
22 sind ebenfalls über, wie wiederum angedeutet, Steuerleitungen 24 bzw. 25 mit der
Steuereinheit bzw. Steuerung 9 verbunden (vgl. Fig. 1). Es lässt sich damit über einen
übergeordneten Regelkreis die abhängig von der mit der Kraft-/Druckmessdose 22 gemessene,
von der Bandbewegung auf den Maschinenrahmen 21 bzw. auf die Bandeinrollmaschine 16
ausgeübte horizontale Bandkraft HF ermitteln und durch Geschwindigkeitsänderung das
Ausfördern bzw. Abziehen und Aufwickeln des Metallbandes 4 so anpassen, daß die horizontale
Kraft HF gegen Null geht bzw. zumindest nahe Null gehalten wird. Dadurch wird die
Bandeinrollgeschwindigkeit entsprechend korrigiert und sichergestellt, daß keine Zwangskräfte
durch eine Massenbeschleunigung auf das Metallband 4 ausgeübt werden.
Bezugsziffernliste:
[0014]
- 1
- Horizontal-Bandgießanlage
- 2
- Metallschmelzebehälter
- 3
- Kokille
- 4
- Metallband
- 5
- Tragrollen
- 6
- Abzieheinheit
- 7
- Abziehrollen
- 8
- Steuerleitung
- 9
- Steuereinheit/Steuerung
- 10
- Bandtrenneinrichtung
- 11
- Rollen
- 12
- Rollenbett
- 13
- Schere
- 14
- Steuerleitung
- 15
- Tragrolle
- 16
- Bandeinrollmaschine
- 17
- Treibrolle
- 18
- Biegerolle
- 19
- Coil
- 20
- Rolle
- 21
- Maschinenrahmen
- 22
- Kraft-/Druckmessdose bzw. Messeinrichtung
- 23
- Antrieb
- 24
- Steuerleitung
- 25
- Steuerleitung
- FR
- Förderrichtung
- DP
- Doppelpfeil
- HF
- Horizontalkraft
1. Verfahren zur Erzeugung eines zu einem Coil (19) wickelbaren Metallbandes (4) in einer
mit einer übergeordneten Steuerung (9) versehenen Horizontal-Bandgießanlage (1), bei
welchem das Metallband (4) mittels einer Abzieheinheit (6) aus einer einem Metallschmelzebehälter
(2) zugeordneten Kokille (3) ausgefördert und über eine Bandtrenneinheit (10) einer
in Längsrichtung des Metallbandes (4) verlagerbaren Bandeinrollmaschine (16) zugeführt
wird, in welcher das Metallband (4) rollengestützt zu dem Coil (19) gewickelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf die Bandeinrollmaschine (16) beim Ausfördern des Metallbandes (4) wirkenden
horizontalen Kräfte (HF) gemessen werden und mittels der übergeordneten Steuerung
(9) abhängig von den Messwerten die Geschwindigkeit des abgezogenen Metallbandes (4)
so geregelt wird, daß die gemessene horizontale Kraft (HF) gegen Null gehalten wird.
2. Vorrichtung zur Erzeugung eines zu einem Coil (19) wickelbaren Metallbandes (4) in
einer mit einer übergeordneten Steuerung (9) versehenen Bandgießanlage (1), bei welcher
das Metallband (4) mittels einer Abzieheinheit (6) aus einer einem Metallschmelzebehälter
(2) zugeordneten Kokille (3) ausgefördert und über eine Bandtrenneinheit (10) einer
in Längsrichtung des Metallbandes (4) verlagerbaren Bandeinrollmaschine (16) zugeführt
wird, in welcher das Metallband (4) rollengestützt zu dem Coil (19) gewickelt wird,
insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bandeinrollmaschine (16) eine mit der übergeordneten Steuerung (9) verbundene,
die beim Ausfördern des Metallbandes (4) auf die Bandeinrollmaschine (16) wirkenden
horizontalen Kräfte (HF) ermittelnde Messeinrichtung (22) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
eine Kraft-/Druckmessdose als Messeinrichtung (22).
1. A method for producing a metal strip (4) that can be wound up into a coil (19) in
a horizontal strip casting system (1) with a master control (9), in which the metal
strip (4) is transported out of a mould (3) assigned to a molten metal container (2)
by means of a withdrawal unit (6) and fed to a strip coiler (16) that can be displaced
in the longitudinal direction of the metal strip (4) via a strip separating unit (10),
wherein the metal strip (4) is wound up into the coil (19) in said strip coiler while
being supported by rollers,
characterized in
that the horizontal forces (HF) acting upon the strip coiler (16) during the transport
of the metal strip (4) out of the mould are measured and the speed of the metal strip
(4) being withdrawn is controlled by means of the master control (9) in dependence
on the measured values such that the measured horizontal force (HF) is maintained
around zero.
2. A device for producing a metal strip (4) that can be wound up into a coil (19) in
a strip casting system (1) with a master control (9), in which the metal strip (4)
is transported out of a mould (3) assigned to a molten metal container (2) by means
of a withdrawal unit (6) and fed to a strip coiler (16) that can be displaced in the
longitudinal direction of the metal strip (4) via a strip separating unit (10), wherein
the metal strip (4) is wound up into the coil (19) in said strip coiler while being
supported by rollers, particularly for carrying out the method according to Claim
1,
characterized in
that the strip coiler (16) features an assigned measuring device (22) that is connected
to the master control (9) and determines the horizontal forces (HF) acting upon the
strip coiler (16) during the transport of the metal strip (4) out of the mould.
3. The device according to Claim 2,
characterized by
a measuring device (22) in the form of a load cell/pressure cell.
1. Procédé de création d'une bande métallique (4) enroulable en feuillard (19) dans une
installation horizontale de coulée en bande (1) munie d'une commande directrice (9),
dans lequel la bande métallique (4) est extraite au moyen d'une unité d'enlèvement
(6) d'une lingotière (3) associée à une cuve de bain de fusion (2) et amenée par l'intermédiaire
d'une unité de séparation de bande (10) vers une machine d'enroulement de bande (16)
déplaçable en direction longitudinale de la bande métallique (4), dans laquelle la
bande métallique (4) est enroulée en feuillard (19) en étant soutenue par des rouleaux,
caractérisé en ce que,
les forces horizontales (HF) agissant sur la machine d'enroulement de bande (16) lors
de l'extraction de la bande métallique (4) sont mesurées et en ce que la vitesse de la bande métallique (4) enlevée est réglée au moyen de la commande
directrice (9) en fonction des valeurs mesurées, de sorte que la force horizontale
(HF) mesurée soit maintenue à une valeur proche de zéro.
2. Procédé de création d'une bande métallique (4) enroulable en feuillard (19) dans une
installation horizontale de coulée en bande (1) munie d'une commande directrice (9),
dans lequel la bande métallique (4) est évacuée au moyen d'une unité d'enlèvement
(6) hors d'une lingotière (3) associée à une cuve de bain de fusion (2) et amenée
par l'intermédiaire d'une unité de séparation de bande (10) vers une machine d'enroulement
de bande (16) déplaçable en direction longitudinale de la bande métallique (4), dans
laquelle la bande métallique (4) est enroulée en feuillard (19) en étant soutenue
par des rouleaux, notamment pour la réalisation du procédé selon la revendication
1,
caractérisé en ce
qu'un dispositif de mesure (22) relié à la commande directrice (9) déterminant les forces
horizontales (HF) agissant sur la machine d'enroulement de bande (16) lors de l'évacuation
de la bande métallique (4) est associé à la machine d'enroulement de bande (16).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé par
une boîte dynamométrique de force/de pression en tant que dispositif de mesure (22).


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