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(11) |
EP 1 824 691 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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26.08.2009 Patentblatt 2009/35 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.2009 Patentblatt 2009/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.12.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/013579 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/066819 (29.06.2006 Gazette 2006/26) |
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| (54) |
SYSTEM ZUM VERBINDEN VON VERSORGUNGSLEITUNGEN
SYSTEM FOR CONNECTING SUPPLY LINES
SYSTÈME SERVANT À CONNECTER DES LIGNES D'ALIMENTATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.12.2004 DE 102004062172
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2007 Patentblatt 2007/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Jost-Werke GmbH |
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63263 Neu-Isenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ALGÜERA, Gallego, José, Manuel
63739 Aschaffenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs |
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Patentanwälte
Söhnleinstrasse 8 65201 Wiesbaden 65201 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 983 932 US-A- 5 660 408
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DE-A1- 10 155 056
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein System zum Verbinden von Versorgungsleitungen zwischen
einem Zugfahrzeug und einem daran kuppelbaren Auflieger, wobei an dem Zugfahrzeug
eine Sattelkupplung und ein automatisiertes Leitungskupplungssystem mit mindestens
einer Steckerbuchse angeordnet, ist, und der Auflieger mindestens einen Versorgungskreis
aufweist, der zur Anbindung an das Zugfahrzeug eine
n komplementär zu der Steckerbuchse ausgebildeten Stecker und/oder eine erste Versorgungskonsole
zur Aufnahme eines an mindestens einer Versorgungsleitung des Zugfahrzeugs angeordneten
Steckelementes umfasst.
[0002] An den heute überwiegend im Einsatz befindlichen Sattelzügen sind Zugfahrzeug und
Auflieger über flexible Versorgungsleitungen miteinander verbunden, über die eine
elektrische und pneumatische Versorgung des Aufliegers realisiert wird. Darüber hinaus
ist es möglich, auch Steuersignale oder eine hydraulische Versorgung des Aufliegers
über entsprechende Versorgungsleitungen sicherzustellen. Das Ankuppeln der Versorgungsleitungen
erfolgt von Hand, in dem ein an der Versorgungsleitung befindliches Steckelement an
der ersten Versorgungskonsole angesteckt wird. Vor dem Abkuppeln des Aufliegers werden
die Versorgungsleitungen getrennt und die losen Steckelemente üblicherweise in zugfahrzeugseitig
angebrachte Parksteckleisten eingehängt und darin für eine Fahrt ohne Auflieger geschert.
Einen derartigen Stand der Technik offenbart die
GB 2 204 844 A.
[0003] Zur Reduzierung des Bedienaufwandes sind inzwischen automatisierte Leitungskupplungssysteme
entsprechend der
DE 101 55 056 A1 bekannt geworden, die inzwischen auch in nennenswertem Umfang genutzt werden. Ein
derartiges System kann beispielsweise einen an den Königszapfen des Aufliegers angreifenden
Steckerkeil umfassen, der während des Ankuppelns in die Einfahröffnung der Sattelkupplung
eingefahren wird. Anschließend wird motorisch eine lateral verschiebbare Steckerbuchse
zur Kontaktierung in den Steckerkeil eingeschoben. In anderen Systemen stoßen durch
den Ankuppelvorgang von Zugmaschine und Auflieger ortsfest angebrachte Stecker und
Steckerbuchsen ineinander.
[0004] Die ursprünglichen, von Hand betätigten Systeme mit einer oder mehreren Versorgungsleitung(en)
und einem daran jeweils befindlichen Steckelement, welches an die erste Versorgungskonsole
angesteckt wird, könnten durch diese neuen automatisierten Leitungskupplungssysteme
vollständig ersetzt werden. Dieses würde aus Kompatibilitätsgründen jedoch voraussetzen,
dass alle Zugmaschinen und Auflieger einer Fahrzeugflotte vollständig mit automatisierten
Leitungskupplungssystemen umgerüstet würden. Andernfalls könnte es in gemischten Fuhrparks
vorkommen, dass beispielsweise ein bereits umgerüstetes Zugfahrzeug einen konventionellen
Auflieger nicht mit Energie und Steuersignalen versorgen kann.
[0005] Aus diesem, Grund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein System zum Verbinden
von Versorgungsleitungen für Zugfahrzeuge mit einem automatisierten Leitungskupplungssystem
bereitzustellen, welches gleichfalls ein Aufsatteln konventioneller Auflieger ermöglicht.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem System gelöst, bei dem zur Anbindung des
Versorgungskreises an das Zugfahrzeug anstelle oder ergänzend zu dem Stecker eine
erste Versorgungskonsole zur Aufnahme eines an mindestens einer Versorgungsleitung
des Zugfahrzeugs angeordneten Steckelementes vorgesehen ist und bei dem an dem Zugfahrzeug
eine zweite Versorgungskonsole angeordnet ist,
die stetig mit der Steckerbuchse des automatisierten Leitungskupplungssystems verbunden
ist,
wobei das Steckelement wahlweise an der ersten oder zweiten Versorgungskonsole ansteckbar
ist.
[0007] Die zweite Versorgungskonsole entspricht baulich weit gehend der ersten Versorgungskonsole,
die üblicherweise an der Frontseite des Aufliegers montiert ist. Für den Fall, dass
mit dem Zugfahrzeug ein ebenfalls mit einem Leitungskupplungssystem ausgerüsteter
Auflieger gezogen werden soll, erfolgt die Versorgung des Aufliegers zum Beispiel
mit Energie und Signalen über die Versorgungsleitung und das daran befindliche Steckelement
zu der zweiten Versorgungskonsole, von dort zu der Steckerbuchse des automatisierten
Leitungskupplungssystems, die im angekuppelten Zustand bereits in den aufliegerseitigen
Stecker eingefahren ist. Ausgehend von dem Stecker wird der jeweilige Energie- oder
Signalversorgungskreis des Aufliegers gespeist.
[0008] Soll jedoch statt dessen ein Auflieger bewegt werden, der nicht über Komponenten
des automatisierten Leitungskupplungssystems verfügt, kann die Verbindung der Versorgungsleitung
und des daran befindlichen Steckelementes von der zweiten Versorgungskonsole gelöst
und direkt an der ersten Versorgungskonsole des Aufliegers angeschlossen werden.
[0009] Vorzugsweise ist in dem Versorgungskreis ein Verteiler mit einem ersten und zweiten
Leitungszweig angeordnet, wobei der erste Leitungszweig mit der ersten Versorgungskonsole
und der zweite Leitungszweig mit dem Stecker permanent verbunden sind. Dieses hat
den Vorteil, dass entsprechend ausgerüstete Auflieger sowohl von Zugfahrzeugen mit
einem Leitungskupplungssystem als auch konventionell ausgestatteten Zugfahrzeugen
aufgesattelt werden könnten. Bei den konventionell ausgerüsteten Zugfahrzeugen erfolgt
die Anbindung des Versorgungskreises über die erste Versorgungskonsote und den ersten
Leitungszweig, bei Zugfahrzeugen mit einem automatisierten Leitungskupplungssystem
über den Stecker und den zweiten Leitungszweig.
[0010] In dem Verteiler und/oder dem ersten Leitungszweig und/oder dem zweiten Leitungszweig
sollte ein Rückschlagventil angeordnet sein, welches ein Rückfließen von Druckluft
aus einem Leitungszweig in den anderen verhindert.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die zweite Versorgungskonsole über eine
ortsfeste Zuleitung mit der Steckerbuchse verbunden. Diese ist robuster als eine flexible
Schlauch- oder Kabelverbindung und kann räumlich vorteilhaft an dem Zugfahrzeug verlegt
sein.
[0012] Günstigerweise ist die zweite Versorgungskonsole auf der Rückseite eines Führerhauses
des Zugfahrzeuges angeordnet.
[0013] Ebenso hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn mehrere Versorgungsleitungen an
einer Sammelkonsole zusammengefasst sind und die Sammelkonsole an Fahrzeugleitungen
angeschlossen ist. Die Sammelkonsole sollte in räumlicher Nähe zu der aufliegerseitigen
ersten Versorgungskonsole ausgerichtet sein, das heißt auf selber Höhe an dem Zugfahrzeug
gegenüberliegend montiert.
[0014] In einer besonders günstigen konstruktiven Ausgestaltung erfolgt über die mindestens
eine Versorgungsleitung und/oder das automatisierte Leitungskupptungssystem eine Übertragung
von elektrischer Energie, Druckluft und/oder Steuersignalen.
[0015] Im Hinblick auf einen erhöhten Bedienkomfort kann die zweite Versorgungskonsole seitlich
versetzt zu der Fahrzeugmittelachse in Reichweite eines neben dem Zugfahrzeug stehenden
Bedieners angeordnet sein.
[0016] Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend anhand von drei Zeichnungsfiguren
näher erläutert. Dabei zeigt die
- Fig. 1:
- eine schematische Seitenansicht auf ein Zugfahrzeug und einen Auflieger mit einem
vergrößert dargestellten automatisierten Leitungskupplungssystem;
- Fig. 2:
- eine Ansicht gemäß Fig. 1 auf ein mit einem Leitungskupplungssystem ausgerüstetes
Zugfahrzeug und einen daran gekuppelten Auflieger ohne Leitungskupplungssystem; und
- Fig. 3:
- eine Ansicht auf ein Zugfahrzeug und einen Auflieger gemäß Fig. 1 mit einem ersten
und zweiten Leitungszweig.
[0017] Die Figur 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht ein Zugfahrzeug 2 und einen
über eine Sattelkupplung 4 und einen Königszapfen19 daran befestigten Auflieger 3.
An dem Auflieger 3 sind mehrere Verbraucher angeordnet, die mit elektrischer Energie
und Druckluft versorgt werden müssen. Zu den Verbrauchern zählen paarweise angebrachte
elektrisch angetriebene Stützwinden 22, die darüber hinaus über ein nicht weiter dargestelltes
Bus-System Steuersignale von dem Zugfahrzeug 2 erhält, eine Aufliegerbremse 23 sowie
eine Luftfederung 24.
[0018] Das Zugfahrzeug 2 und der Auflieger 3 sind beide mit einem automatisierten Leitungskupplungssystem
5 ausgestattet, welches im vorliegenden Fall die an der Sattelkupplung 4 vergrößert
herausgezeichneten Komponenten umfasst. Der Auflieger 3 ist über den in der Sattelkupplung
4 fixierten Königszapfen 19 mit dem Zugfahrzeug 2 mechanisch verbunden. An dem Königszapfen
19 greift schwenkbar gelagert ein Steckerteil 20 an, der nach hinten aus einer nicht
dargestellten keilförmigen Einfahröffnung der Sattelkupplung 4 herausragt. Dieser
Steckerkeil 20 ist aufgrund seiner komplementär zu der Einfahröffnung gestalteten
Formgebung in der Sattelkupplung 4 fixiert, so dass es zu keiner nennenswerten Relativbewegung
zwischen Steckerkeil 20 und Sattelkupplung 4 kommt. In einer an der Sattelkupplung
4 anliegenden Seitenwand des Steckerkeiles 20 befindet sich ein ortsfest angeordneter
Stecker 10, in den eine lateral verfahrbare Steckerbuchse 6 eingefahren ist, wodurch
eine Verbindung hergestellt wurde. Über rückseitig aus dem Steckerkeil 20 geführte
Aufliegerleitungen 21 ist der Versorgungskreis 7 des Aufliegers 3 an den Stecker 10
angeschlossen. Die Aufliegerleitungen 21 sind derart bemessen, dass sie bei Kurvenfahrten
ein Ausschwenken des Aufliegers 3 gegenüber dem Zugfahrzeug 2 zulassen.
[0019] Für die Versorgung des Aufliegers 3 sind an dem Zugfahrzeug 2 entsprechende Aggregate
vorgesehen, die in bekannter Art und Weise über mehrere Fahrzeugleitungen, von denen
exemplarisch eine Fahrzeugleitung 18 dargestellt ist, elektrische Energie beziehungsweise
Druckluft an eine an der Rückseite 15 (siehe Figur 3) des Führerhauses 16 Sammelkonsole
17 heranführen. An der Sammelkonsole 17 sind mehrere Versorgungsleitungen 1 angeschlossen,
von denen eine Versorgungsleitung 1 zu erkennen ist.
[0020] In der gezeigten Fallkonstellation gemäß der Figur 1, bei der sowohl das Zugfahrzeug
2 als auch der Auflieger 3 für einen Betrieb mit einem automatisierten Leitungskupplungssystem
5 ausgestattet sind, ist die Versorgungsleitung 1 mit ihrem endseitig montierten Steckelement
9 an einer zweiten Versorgungskonsole 11 angeschlossen. An der zweiten Versorgungskonsole
11 greift eine ortsfest auf dem Zugfahrzeug 2 angebrachte Zuleitung 14 an, über welche
die benötige elektrische Energie oder Druckluft bis an die Steckerbuchse 6 geleitet
wird.
[0021] Eine andere Fallkonstellation verdeutlicht Figur 2. Hierbei weist das Zugfahrzeugs
2 die nicht näher bezeichneten Komponenten des automatisierten Leitungskupplungssystems
5 auf. Der Auflieger 3 ist jedoch konventionell ausgestattet und muss über von Hand
anzuschließende Versorgungsleitungen 1 mit dem Zugfahrzeug 2 verbunden werden. Hierzu
wird das Steckelement 9 von der zweiten auf dem Zugfahrzeug 2 befindlichen Versorgungskonsole
11 gelöst und stattdessen die Versorgungsleitung 1 mit dem Steckelement 9 unmittelbar
an einer ersten Versorgungskonsole 8 des Aufliegers 3 angeschlossen. Bei dieser Anbindung
des Aufliegers 3 ist die zweite Versorgungskonsole 11 und die Zuleitung 14 nicht mit
elektrischer Energie, Steuersignalen oder Druckluft beaufschlagt. Auch wenn die Vorteile
eines automatischen Leitungskupplungssystems 5 bei dieser Konstellation nicht ausgeschöpft
werden können, ist es möglich, dennoch den Auflieger 3 an das Zugfahrzeug 2 konventionell
anzuschließen und zu bewegen.
[0022] Die Figur 3 stellt einen modifizierten Auflieger 3 dar, der besonders einfach an
Zugfahrzeugen 2 mit oder ohne Komponenten eines automatisierten Leitungskupplungssystems
5 betrieben werden kann. In der Figur 3 sind beispielhaft sowohl das Zugfahrzeug 2
als auch der Auflieger 3 mit einem automatisierten Leitungskupplungssystem 5 ausgerüstet.
Die Versorgung des Aufliegers 3 findet daher über die an der zweiten Versorgungskonsole
11 angeschossene' Versorgungsleitung 1, die Zuleitung 14, das automatisierte Leitungskupplungssystem
5 und die Aufliegerleitungen 21 (siehe vergrößerter Ausschnitt in Figur 1) statt,
die in einen zweiten Leitungszweig 13b übergehen. Der zweite Leitungszweig 13b mündet
in einem Verteiler 12, der in den Versorgungskreis 7 integriert ist. An dem Verteiler
12 ist darüber hinaus ein erster Leitungszweig 13a angeschlossen, der zu der Vorderseite
des Aufliegers 3 verläuft und an der ersten Versorgungskonsole 8 endet. Dieser erste
Leitungszweig 13a ist bei einer Versorgung des Aufliegers 3 über das automatisierte
Leitungskupplungssystem 5 tot, wird jedoch benötigt, um den Auflieger 3 gegebenenfalls
über die erste Versorgungskonsole 8 mit einem Zugfahrzeug 2 ohne automatisiertes Leitungskupplungssystem
anschließen zu können.
Bezugszeichenllste
[0023]
- 1
- Versorgungsleitung
- 2
- Zugfahrzeug
- 3
- Auflieger
- 4
- Sattelkupplung
- 5
- Automatisiertes Leitungskupplungssystem
- 6
- Steckerbuchse
- 7
- Versorgungskreis Auflieger
- 8
- Erste Versorgungskonsole
- 9
- Steckelement
- 10
- Stecker
- 11
- Zweite Versorgungskonsole
- 12
- Verteiler
- 13a
- Erster Leitungszweig
- 13b
- Zweiter Leitungszweig
- 14
- Zuleitung
- 15
- Rückseite Führerhaus
- 16
- Führerhaus
- 17
- Sammelkonsole
- 18
- Fahrzeugleitung
- 19
- Königszapfen
- 20
- Steckerkeil
- 21
- Aufliegerleitung
- 22
- Stützwinde
- 23
- Aufliegerbremse
- 24
- Luftfederung
1. System zum Verbinden von Versorgungsleitungen (1) zwischen einem Zugfahrzeug (2) und
einem daran kuppelbaren Auflieger (3), wobei an dem Zugfahrzeug (2)
- eine Sattelkupplung (4) und
- ein automatisiertes Leitungskupplungssystem (5) mit mindestens einer Steckerbuchse
(6) angeordnet ist,
und der Auflieger (3) mindestens einen Versorgungskreis (7) aufweist, der zur Anbindung
an das Zugfahrzeug (2) eine
n komplementär zu der Steckerbuchse (6) ausgebildeten Stecker (10) und/oder eine erste
Versorgungskonsole (8) zur Aufnahme eines an mindestens einer Versorgungsleitung (1)
des Zugfahrzeugs (2) angeordneten Steckelementes (9) umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Zugfahrzeug (2) eine zweite Versorgungskonsole (11) angeordnet, ist, die stetig
mit der Steckerbuchse (6) des Leitungskupplungssystems (5) verbunden ist, und das
Steckelement (9) wahlweise an der ersten oder zweiten Versorgungskonsole (8, 11) ansteckbar
ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Versorgungskreis (7) ein Verteiler (12) mit einem ersten und zweiten Leitungszweig
(13a, 13b) angeordnet ist, wobei der erste Leitungszweig (13a) mit der ersten Versorgungskonsole
(8) und der zweite Leitungszweig (13b) mit dem Stecker (10) permanent verbunden sind.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verteiler (12) und/oder dem ersten Leitungszweig (13a) und/oder dem zweiten
Leitungszweig (13b) ein Rückschlagventil angeordnet ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Versorgungskonsole (11) über eine ortsfeste Zuteilung (14) mit der Steckerbuchse
(6) verbunden ist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Versorgungskonsole (11) auf der Rückseite (15) eines Führerhauses (16)
des Zugfahrzeuges (2) angeordnet ist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Versorgungsleitungen (1) an einer Sammelkonsole (17) zusammengefasst sind
und die Sammelkonsole (17) an Fahrzeugleitungen (18) angeschlossen ist.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über die mindestens eine Versorgungsleitung (1) und/oder das automatisierte Leitungskupplungssystem
(5) eine Übertragung von elektrischer Energie, Druckluft und Steuersignalen erfolgt.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Versorgungskonsole (11) seitlich versetzt zu der Fahrzeugmittelachse in
Reichweite eines neben dem Zugfahrzeug (2) stehenden Bedieners angeordnet ist.
1. System for connecting of supply lines (1) between a tractor (2) and a semi-trailer
(3) which can be coupled thereto, wherein
- a fifth wheel (4) and
- an automated line coupling system (5) with at least one jack connection (6)
is arranged on the tractor (2),
and the semi-trailer (3) has at least one power supply circuit (7), comprising a plug
(10) fashioned complementary to the jack connection (6) and/or a first supply console
(8) for connecting to the tractor (2), receiving a plug-in element (9) arranged on
at least one supply line (1) of the tractor (2),
characterized in that
a second supply console (11) is arranged on the tractor (2), being constantly connected
to the jack connection (6) of the fine coupling system (5), and the plug-in element
(9) can be optionally inserted at the first or second supply console (8, 11).
2. System according to claim 1, characterized in that a distributor (12) with a first and second line branch (13a, 13b) is arranged in
the supply circuit (7), wherein the first line branch (13a) is permanently connected
to the first supply console (8) and the second line branch (13b) to the plug (10).
3. System according to claim 2, characterized in that a check valve is arranged in the distributor (12) and/or the first line branch (13a)
and/or the second line branch (13b).
4. System according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the second supply console (11) is connected by a permanent feed line (14) to the
jack connection (6).
5. System according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the second supply console (11) is arranged on the rear (15) of the driver's cabin
(16) of the tractor (2).
6. System according to any one of claims 1 to 5, characterized in that several supply lines (1) are brought together on a shared console (17) and the shared
console (17) is connected to vehicle lines (18).
7. System according to any one of claims 1 to 6, characterized in that a transmission of electric power, compressed air, and control signals occurs via
the at least one supply line (1) and/or the automated line coupling system (5).
8. System according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the second supply console (11) is set off to the side from the center axis of the
vehicle within reach of an operator standing next to the tractor (2).
1. Système destiné à relier des lignes d'alimentation (1) entre un véhicule tracteur
(2) et une semi-remorque (3) destinée à être couplée à celui-ci, sachant que sur le
véhicule tracteur (2) sont disposés
- une sellette de couplage (4) et
- un système automatisé de couplage des lignes (5) avec au moins une fiche femelle
(6),
et la semi-remorque (3) comporte au moins un circuit d'alimentation (7) qui, en vue
du raccordement au véhicule tracteur (2), comporte une fiche mâle (10) réalisée de
manière complémentaire à la fiche femelle (6) et/ou une première console d'alimentation
(8) destinée à recevoir un élément d'enfichage (9), disposé sur au moins une ligne
d'alimentation (1) du véhicule tracteur (2),
caractérisé en ce que sur le véhicule tracteur (2) est disposée une deuxième console d'alimentation (11),
qui est reliée en continu avec la fiche femelle (6) du Système de couplage des lignes
(5), et l'élément d'enfichage (9) peut être raccordé au choix à la première ou à la
deuxième console d'alimentation (8, 11).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le circuit d'alimentation (7) est agencé un répartiteur (12) avec une première
et une deuxième branche de lignes (13a, 13b), la première branche de lignes (13a)
étant raccordée en continu avec la première console d'alimentation (8) et la deuxième
branche de ligne (13b) étant raccordée en continu avec la fiche mâle (10).
3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans le répartiteur (12) et/ou dans la première branche de lignes (13a) et/ou dans
la deuxième branche de lignes (13b) est disposé un clapet de non-retour.
4. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la deuxième console d'alimentation (11) est liée à la fiche femelle (6) via une ligne
d'admission (14) stationnaire.
5. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la deuxième console d'alimentation (11) est disposée sur lé côté arrière (15) d'une
cabine (16) du véhicule tracteur (2).
6. Système selon l'une, quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que plusieurs lignes d'alimentation (1) sont regroupées sur une console collectrice (17)
et la console collectrice (17) est raccordée à des lignes du véhicule (18).
7. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une transmission d'énergie électrique, d'air comprimé et de signaux de commande s'effectue
via ladite au moins une ligne d'alimentation (1) et/ou le système automatisé de couplage
des lignes (5).
8. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la deuxième console d'alimentation (11) est montée en étant décalée latéralement
par rapport à l'axe médian du véhicule à portée d'un utilisateur debout à côté du
véhicule tracteur (2).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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