| (19) |
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(11) |
EP 1 826 322 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2013 Patentblatt 2013/34 |
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Anmeldetag: 11.01.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Hydrant
Hydrant
Bouche d'incendie
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK RS |
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Priorität: |
23.02.2006 CH 2872006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2007 Patentblatt 2007/35 |
| (73) |
Patentinhaber: vonRoll infratec (investment) ag |
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6300 Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Brand, Jürg
6300, Zug (CH)
- Cahen, Antoine
1005, Lausanne (CH)
- Nielsen, Maick
4524, Günsberg (CH)
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| (74) |
Vertreter: OK pat AG |
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Chamerstrasse 50 6300 Zug 6300 Zug (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/04752 US-A- 2 100 862
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DE-A1- 3 928 035
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hydranten und insbesondere, gemäss dem Oberbegriff
des unabhängigen Anspruchs 1, ein Mantelrohr zum Zuführen von Wasser von einem Ventilgehäuse
zu einem oder mehreren Wasseranschlüssen eines solchen Hydranten.
[0002] Hydranten sind schon seit langer Zeit und in sehr vielen unterschiedlichen Ausführungen
bekannt. Sie dienen in erster Linie als Armaturen zur Wasserentnahme aus einem öffentlichen
Versorgungsnetz und beliefern beispielsweise die Feuerwehr mit Löschwasser. Es sind
hauptsächlich zwei verschiedene Ausführungen bekannt, nämlich der Unterflurhydrant
und der Überflurhydrant. Beide können aus einem 1- oder 2-teiligen Mantelrohr, bzw.
Ventilgehäuse bestehen, welches beispielsweise mit seinem unteren Ende an eine Versorgungsleitung
angeschlossen werden kann. Mindestens ein lösbarer Deckel kann den Hydranten an seiner
Oberseite abschliessen. Innenseitig weisen Hydranten mindestens eine Absperrung auf,
die als Ventil ausgebildet ist. Zum Betätigen, bzw. Öffnen und Schliessen dieses Ventils
oder Abschlusses kann eine von aussen betätigbare, drehbare Spindel dienen, welche
als Teil einer Innengarnitur zumeist im wesentlichen axial im Hydranten verläuft.
Oft weisen Hydranten eine Betätigungsstange auf, welche im Deckel oder Mantelrohr
gelagert ist und eine, am Mantelrohr axial geführte, Spindelmutter bewegt (vgl. beispielsweise
Fig. 1 in
CH 675 139 A5). Ein Verbindungsrohr kann die Bewegung der Spindel auf das Ventil übertragen. Zur
Verhinderung von Frostschäden durch sich ausdehnendes, gefrierendes Wasser weisen
solche Hydranten üblicherweise ein Entwässerungssystem auf, durch welche das nach
dem Verschliessen des Ventils im Mantelrohr verbleibende Wasser abfliessen kann.
[0003] Ein Überflurhydrant kann z.B. als freistehende Säule bzw. als an oder zumindest teilweise
in einer Gebäudewand angeordnete Armatur ausgebildet sein. Jeder Hydrant umfasst einen
oder mehrere Wasseranschlüsse, die meistens seitlich am Hydranten angeordnet sind.
Die verschiedenen Wasseranschlüsse können mit zusätzlichen Absperrorganen ausgerüstet
sein, so dass jeder Wasseranschluss individuell geöffnet und geschlossen werden kann.
Die Absperrung der einzelnen Anschlüsse können jedoch auch durch Armaturen ausserhalb
der Hydranten erfolgen.
[0004] Überflurhydranten werden wegen ihrer exponierten Lage bevorzugt mit einer Sollbruchstelle
ausgerüstet. Im Falle einer Beschädigung des Hydranten, z. B. durch ein mit der Überflursäule
kollidierendes Fahrzeug, wird der Hydrant - ohne dass sein Mantelrohr wesentlich deformiert
oder beschädigt wird - einfach umgeworfen. Dies ermöglichen beispielsweise speziell
geformte Befestigungsschrauben oder Briden, mit denen das sogenannte (kippbare) Aufsatzrohr
mit dem feststehenden, grösstenteils unterirdisch angeordneten Mantelrohr verbunden
wird. Auf dem gleichen Niveau ist die Innengarnitur trennbar ausgebildet, so dass
beim Umfallen des Aufsatzrohrs die Spindelverlängerung aus dem Spindelaufsatz herausgezogen
wird. Das Spindellager ist unterhalb der Sollbruchstelle angeordnet, so dass bei einem
umgeworfenen Aufsatzrohr eines Hydranten das Hauptventil sicher geschlossen bleibt
und damit Wasserverluste vermieden werden.
[0005] Der Wasserbezug ab den verschiedenen Wasseranschlüssen bzw. Wasserentnahmeöffnungen
wird oft durch ein zusätzliches, entnahmeseitiges Absperrorgan bzw. ein Nebenabsperrorgan
aktiviert. Dadurch ist es möglich, dass beim Anschluss einer weiteren Bezugsleitung
ein bestehender Wassertransport nicht unterbrochen werden muss. Auch können Regel-
bzw. Dosierfunktionen mit dem eingangs beschriebenen einlaufseitigen Hauptabsperrorgan
nicht wahrgenommen werden. Solche zusätzlichen Nebenabsperrorgane können in der Überflursäule
bzw. im Aufsatzrohr des Hydranten eingebaut sein.
[0006] Früher wurden Hydranten hauptsächlich als Zapfstellen für Flüssigkeiten, vorzugsweise
Wasser, für Feuerwehrzwecke oder Sprinkleranlagen in der Landwirtschaft, verwendet.
Heute dagegen, sind Hydranten ein integrierender Bestandteil moderner öffentlicher
Trinkwasserversorgungen. So werden sie jetzt vermehrt für Aufgaben wie die Wasserentnahme
durch öffentliche oder private Verbraucher, das Herstellung von provisorischen Verbindungen
bei Fremdeinspeisung ins Rohrleitungsnetz, das Be- und Entlüften des Rohrleitungsnetzes
und das Spülen des Rohrleitungsnetzes aus hygienischen Gründen eingesetzt. Ausser
der Forderung an die Hydranten bezüglich einer hohen Betriebssicherheit, einer einfachen
Bedienbarkeit, einer hohen Wasserleistung und einer langen Lebensdauer steht heute
zusätzlich die Wartungsfreundlichkeit, sowie eine optimaler Korrosionsschutz im Mittelpunkt
des Interesses. Zur Vermeidung von Korrosionsschäden ist die Innenfläche des üblicherweise
aus Gusseisen bestehenden Mantelrohrs meist mit Kunststoff beschichtet, feuerverzinkt
oder e-mailliert.
[0007] Andere Hydranten umfassen ein Standrohr oder mehrere Mantelrohre aus Chromstahl.
Auf das gebördelte, obere Rohrende wird ein Kopfteil gesetzt, in welche eine Ringdichtung
teilweise eingelassen ist und die Bördelung dichtend beaufschlägt. Zum Zusammenbau
der Chromstahlrohre sind an deren Enden gegenseitig verschraubbare Flansche angeschweisst,
zwischen welche üblicherweise Dichtungen einzulegen sind. Auch das Ventilgehäuse,
das einen Flansch zum Anschluss an ein Bauteil des Leitungsnetzes aufweist, ist mit
dem untersten Mantelrohr verschweisst (vgl.
WO 02/04752 A1). Wenn solche Hydranten verschärften Hygienebestimmungen genügen mögen, so ist deren
Fertigung und Montage doch recht aufwändig.
[0008] Ferner ist bekannt, Leckdetektoren zum permanenten Überwachen des Wasserversorgungsnetzes
an bestimmten Stellen dieses Leitungsnetzes, insbesondere in Hydranten (vgl.
DE 197 57 581 A1) oder auch anderen Bauelementen des Versorgungsnetzes, wie z.B. in Rohr- oder Formstücken
(vgl.
EP 1 052 492 A1) anzuordnen.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen alternativen Hydranten vorzuschlagen,
der durch seine Ausgestaltung die meisten aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile
eliminiert oder zumindest minimiert.
[0010] Diese Aufgabe wird gemäss einem ersten Aspekt durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst, indem ein Mantelrohr zum Zuführen von Wasser von einem Ventilgehäuse
zu einem oder mehreren Wasseranschlüssen eines Hydranten mit weiteren Hydrantenteilen
und Spannelementen vorgeschlagen wird. Das erfindungsgemässe Mantelrohr ist dadurch
gekennzeichnet, dass es als ein mit den weiteren Hydrantenteilen mittels an diesen
Hydrantenteilen angreifenden Spannelementen verspannbares Profil mit einer Hauptwand
ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Mantelrohr als Profil ausgebildet, das eine
einen Innenraum zumindest teilweise umgebende Hauptwand und gegenüber diesem Innenraum
räumlich isolierte, durch Nebenwände zumindest teilweise umschlossene Spannrohre umfasst.
[0011] Gemäss einem zweiten Aspekt wird diese Aufgabe gelöst, indem ein Hydrant mit einem
solchen Mantelrohrprofil vorgeschlagen wird. Der erfindungsgemässe Hydrant ist zudem
dadurch gekennzeichnet, dass er als oberen Abschluss ein Gusskopfteil mit einer Dichtfläche
umfasst, welche von einer im wesentlichen ringförmigen, an den Querschnitt des Mantelrohrprofils
angepassten Dichtung dichtend beaufschlagt ist.
[0012] Weitere bevorzugte und erfinderische Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0013] Das erfindungsgemässe Mantelrohrprofil hat unter anderem den Vorteil, dass es trotz
hoher Stabilität und Druckfestigkeit einfach mittels Extrudieren hergestellt werden
kann. Vor allem Mantelrohrprofile aus Aluminium oder Aluminium-Legierungen sind wegen
ihres geringen Gewichts sehr leicht transportierbar und montierbar. Die Konstruktion
des Mantelrohrs als Profil erlaubt es, die Bauhöhe des Hydranten einfach vor Ort an
die örtlichen Bestimmungen anzupassen. Bei Bedarf kann das Mantelrohrprofil auf einfache
Art und Weise und jederzeit beispielweise durch Absägen gekürzt bzw. abgelängt werden.
[0014] Der erfindungsgemässe Hydrant hat unter anderem den Vorteil, dass er wie ein Baukasten
modular aufgebaut ist. Dies ermöglicht einen nachträglichen Einbau von einem oder
mehreren zusätzlichen Wasserentnahme-Elementen mit einer oder mehreren seitlichen
Wasserentnahmeöffnungen. Das Mantelrohrprofil kann auch hier auf einfache Art und
Weise und jederzeit um die Einbauhöhe dieser Wasserentnahme-Elemente verkürzt werden,
so dass die ursprüngliche Bauhöhe des Hydranten trotz den zusätzlichen Wasserentnahme-Elementen
sich praktisch nicht verändert. Ein Aufsatzrohr eines erfindungsgemässen Hydranten
hat - je nach der Anzahl der Wasserentnahmeöffnungen am Gusskopfteil und je nach der
Anzahl zusätzlicher Wasserentnahme-Elemente - ein Gesamtgewicht von ca. 15 bis 25
kg, was einer Gewichtsreduktion gegenüber einem konventionellen Aufsatzrohr eines
Hydranten aus Gusseisen von ca. 50-65 % bedeutet. Diese Gewichtsreduktion wird durch
das extrem leichte Mantelrohr erreicht, das vorzugsweise aus Leichtmetall- oder Verbundwerkstoffen
besteht; speziell bevorzugt sind Aluminium und Aluminiumlegierungen. Zu dieser Gewichtsreduktion
tragen Gusskopfteile und Wasserentnahme-Elemente bei, welche bevorzugt im wesentlichen
aus Leichtmetallwerkstoffen, wie Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehen. Gusskopfteile
und Wasserentnahme-Elemente können auch aus Gusseisen, insbesondere aus duktilem Gusseisen
hergestellt werden; solche Materialien sind jedoch schwerer als die bevorzugten Leichtmetallwerkstoffe.
[0015] Das erfindungsgemässe Mantelrohrprofil zum Zuführen von Wasser von einem Ventilgehäuse
zu einem oder mehreren Wasseranschlüssen eines Hydranten und der erfindungsgemässe
Hydrant mit einem solchen Mantelrohrprofil werden nun an Hand von beispielhaften und
den Umfang der Erfindung nicht beschränkenden, schematischen Zeichnungen erläutert.
Dabei zeigen:
- Fig. 1-9
- Querschnitte durch je ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil mit Spannrohren, wobei
in:
Fig. 1 vier Spannrohre gemäss einer ersten, runden Ausführungsform aussen liegen und
geschlossen sind;
Fig. 2 vier Spannrohre gemäss einer zweiten, runden Ausführungsform aussen liegen
und teilweise offen sind;
Fig. 3 vier Spannrohre gemäss einer dritten, runden Ausführungsform dazwischen liegen
und geschlossen sind;
Fig. 4 vier Spannrohre gemäss einer vierten, runden Ausführungsform innen liegen und
geschlossen sind;
Fig. 5 drei Spannrohre gemäss einer fünften, runden Ausführungsform aussen liegen
und geschlossen sind;
Fig. 6 sechs Spannrohre gemäss einer sechsten, runden Ausführungsform aussen liegen
und geschlossen sind;
Fig. 7 vier Spannrohre gemäss einer siebten, auswärts gebauchten Ausführungsform aussen
liegen und geschlossen sind;
Fig. 8 vier Spannrohre gemäss einer achten, quadratischen Ausführungsform aussen liegen
und geschlossen sind;
Fig. 9 vier Spannrohre gemäss einer neunten, einwärts gebauchten Ausführungsform aussen
liegen und geschlossen sind;
- Fig. 10
- einen senkrechten Teilschnitt durch ein Gusskopfteil eines Hydranten gemäss einer
ersten Ausführungsform, mit zwei seitlichen Wasserentnahmeöffnungen;
- Fig. 11
- einen senkrechten Teilschnitt durch das Fussteil des Hydranten nach Fig. 10, mit unterem
Gehäuse;
- Fig. 12
- einen senkrechten Teilschnitt durch ein Gusskopfteil eines Hydranten gemäss einer
zweiten Ausführungsform, mit zwei seitlichen Wasserentnahmeöffnungen;
- Fig. 13
- eine teilweise aufgeschnittene 3-D Ansicht eines Hydranten gemäss einer ersten Ausführungsform
mit einem Kopfteil gemäss Fig. 10, einem Mantelrohrprofil gemäss Fig. 1 und einem
Fussteil nach Fig. 11;
- Fig. 14
- eine Frontansicht eines Hydranten mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen und mit einem
Kopfteil gemäss einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 15
- eine Seitenansicht des Hydranten gemäss Fig. 14;
- Fig. 16
- eine Frontansicht eines Hydranten mit einem seitlichen Wasseranschluss im Kopfteil
gemäss einer dritten Ausführungsform;
- Fig. 17
- eine Frontansicht eines Hydranten mit einem seitlichen Wasseranschluss im Kopfteil
und einem tiefsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element mit einem seitlichen
Wasseranschluss gemäss einer vierten Ausführungsform;
- Fig. 18
- eine Frontansicht eines Hydranten mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen im Kopfteil
und einem hochsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element mit einem frontalen Wasseranschluss
gemäss einer fünften Ausführungsform;
- Fig. 19
- eine Frontansicht eines Hydranten mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen im Kopfteil
und einem halbhochsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element mit einem frontalen
Wasseranschluss gemäss einer sechsten Ausführungsform.
[0016] Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil. Dieses
ist als ein mit weiteren Hydrantenteilen, wie beispielsweise mit dem Kopfteil 15 und
dem unteren Gehäuse 37 (vgl. Fig. 10 bis 19) mittels an diesen Hydrantenteilen angreifenden
Spannelementen 36 (vgl. Fig. 11) verspannbares Profil 4 mit einer Hauptwand 6 ausgebildet.
In einer bevorzugten Ausgestaltung des Mantelrohrprofils liegen vier Spannrohre gemäss
einer ersten, runden Ausführungsform aussen und sind geschlossen. Dieses Mantelrohr
zum Zuführen von Wasser von einem Ventilgehäuse zu einem oder mehreren Wasseranschlüssen
2 eines Hydranten 3 ist somit als Mantelrohrprofil 4 ausgebildet. Das Mantelrohrprofil
4 umfasst eine einen Innenraum 5 zumindest teilweise umgebende Hauptwand 6. In dieser
ersten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist diese Hauptwand 6 im Querschnitt
kreisrund ausgebildet und umgibt den Innenraum 5 vollständig. Zudem umfasst das erfindungsgemässe
Mantelrohrprofil 4 gegenüber diesem Innenraum 5 räumlich isolierte, durch Nebenwände
7 zumindest teilweise umschlossene Spannrohre 8. In dieser ersten Ausführungsform
des Mantelrohrprofils 4 umschliessen die Nebenwände 7 die Spannrohre 8 nur teilweise,
weil ein Teil der diese Spannrohre 8 umschliessenden Wände durch die Hauptwand 6 bereitgestellt
wird. Die vier Spannrohre 8 sind hier ganz auf der Aussenseite der Hauptwand 6 in
gleichem Abstand zueinander angeordnet. Dadurch weist die Innenseite 9 der Hauptwand
6 eine zylinderförmige Oberfläche 11 auf und die Spannrohre befinden sich in den Ecken
eines durch den Querschnitt gelegten Quadrates.
[0017] Weil die Hauptwand 6 wesentlich grösseren Druckbelastungen standhalten muss, als
die vom Wasser führenden Teil des Hydranten vollständig isolierten Spannrohre 8, ist
diese dicker ausgebildet als die Nebenwand 7 und hält einem den jeweiligen nationalen
Vorschriften entsprechenden Prüfdruck von beispielsweise 24 bar und einem Normdruck
von 16 bar stand. Ganz generell wird durch die Kombination eines erfindungsgemässen
Mantelrohrprofils 4 mit einem entsprechend den nationalen Vorschriften ausgebildeten
Kopfteils 15 ein Hydrant geschaffen, der den nationalen Vorschriften der meisten Länder
genügt.
[0018] Das in der Figur 1 dargestellte Mantelrohrprofil 4 weist einen zentralen Innenraum
5 und vier runde, gleichmässig von einander beabstandete und parallel zum Innenraum
5 verlaufende Spannrohre 8 auf. Alternativ zu dieser Ausführungsform können die Spannrohre
8 auch einen von der Kreisform abweichenden, beispielweise ovalen, Querschnitt aufweisen
(nicht dargestellt).
[0019] Bevorzugt ist das erfindungsgemässe Mantelrohrprofil 4 als gerades, einstückiges
Extrusionsprofil hergestellt und aus einem Material ausgebildet, das ausgewählt ist
aus Aluminium, Aluminiumlegierungen und Verbundwerkstoffen. Andere Leichtmetallwerkstoffe,
wie Magnesium können zumindest Teil der erwähnten Legierungen sein. Zu den bevorzugten
Verbundwerkstoffen gehören glasfaserverstärkte Polymere, die für die Leitung von Trinkwasser
zugelassen sind.
[0020] Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer zweiten, runden Ausführungsform aussen liegen und
teilweise offen sind. In dieser zweiten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist
diese Hauptwand 6 im Querschnitt ebenfalls kreisrund ausgebildet und umgibt den Innenraum
5 vollständig. Zudem umfasst das erfindungsgemässe Mantelrohrprofil 4 gegenüber diesem
Innenraum 5 räumlich isolierte, durch Nebenwände 7 zumindest teilweise umschlossene
Spannrohre 8. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4
umschliessen die Nebenwände 4 die Spannrohre 8 nur teilweise, weil ein Teil der Nebenwände
7 weggelassen wurde. Dadurch sind diese vier Spannrohre 8 einseitig offen.
[0021] Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer dritten, runden Ausführungsform dazwischen liegen
und geschlossen sind. In dieser dritten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist
diese Hauptwand 6 im Querschnitt nur teilweise kreisrund ausgebildet und umgibt den
Innenraum 5 nur teilweise. Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre
8 liegen auf einer durch die Hauptwand 6 definierten Kreislinie. Die Wände welche
die Spannrohre 8 umschliessen sind als Nebenwände 7 ausgebildet und als Verdickungen
von ausserhalb und von innerhalb des Mantelrohrprofils 4 sichtbar. Das Mantelrohrprofil
4 weist aus diesem Grund (im Gegensatz zu den in den Figuren 1-2 und 4-6 gezeigten
Ausführungsformen) weder innen noch aussen eine genau zylinderförmige Oberfläche auf.
[0022] Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer vierten, runden Ausführungsform innen liegen und
geschlossen sind. In dieser vierten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist diese
Hauptwand 6 im Querschnitt kreisrund ausgebildet und umgibt den Innenraum 5 nur teilweise,
weil die Nebenwände 7 in diesen Innenraum hineinstehen. Die gegenüber dem Innenraum
5 räumlich isolierten Spannrohre 8 befinden sich in den Ecken eines durch den Querschnitt
gelegten Quadrates. Die Wände welche die Spannrohre 8 umschliessen sind als Verdickungen
nur von innerhalb des aussen genau zylindrisch ausgebildeten Mantelrohrprofils 4 sichtbar.
[0023] Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
drei Spannrohren, die gemäss einer fünften, runden Ausführungsform aussen liegen und
geschlossen sind. In dieser fünften Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist diese
Hauptwand 6 im Querschnitt kreisrund ausgebildet und umgibt den Innenraum 5 vollständig.
Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre 8 befinden sich in den
Ecken eines durch den Querschnitt gelegten Dreiecks. Dies kann beispielsweise ein
gleichschenkliges Dreieck (wie gezeigt) oder auch ein gleichseitiges Dreieck sein.
Ein Dreieck mit nur einer Symmetrieachse (wie gezeigt) oder mit gar keiner Symmetrieachse
(nicht gezeigt) hat einerseits den Vorteil, dass die Montagerichtung zumindest aller
überirdisch angeordneten Komponenten eines Hydranten eindeutig vorbestimmt ist, so
dass keine Verwechslungen möglich sind. Andererseits wird die Flexibilität bei einer
späteren Änderung und Wiedermontage des Hydranten eingeschränkt, so dass ein zusätzliches
Wasserentnahme-Element 31 nicht beliebig ausgerichtet werden kann. Die Nebenwände
7, welche die Spannrohre 8 umschliessen, sind als Verdickungen nur von ausserhalb
des innen genau zylindrisch ausgebildeten Mantelrohrprofils 4 sichtbar.
[0024] Figur 6 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
sechs Spannrohren, die gemäss einer sechsten, runden Ausführungsform aussen liegen
und geschlossen sind. In dieser sechsten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist
diese Hauptwand 6 im Querschnitt kreisrund ausgebildet und umgibt den Innenraum 5
vollständig. Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre 8 befinden
sich in den Ecken eines durch den Querschnitt gelegten Sechsecks. Dies kann beispielsweise
ein gleichseitiges Sechseck (nicht gezeigt) oder auch ein ungleichseitiges Sechseck
(wie abgebildet) sein. Das gezeigte Sechseck hat den Vorteil, dass mit drei Spann-Elementen
36 (wie in Fig. 5) die Montagerichtung zumindest aller überirdisch angeordneten Komponenten
eines Hydranten um 180 ° gedreht werden kann. Weist das Mantelrohrprofil 4 sogar acht
Spannrohre 8 auf, die sich in den Ecken eines durch den Querschnitt gelegten, gleichseitigen
Achtecks befinden, so können alle überirdisch angeordneten Komponenten eines Hydranten
in jeweils um 45 ° gedrehten Ausrichtungen angeordnet werden. Dabei können jeweils
eine beliebige Anzahl von Spann-Elementen 36 verwendet werden, wobei diese Anzahl
natürlich aus einem Bereich von 1 bis 8 liegen muss. Vorzugsweise werden mindestens
zwei, speziell bevorzugt jedoch drei oder vier Spann-Elemente 36 verwendet, um die
überirdisch angeordneten Komponenten eines Hydranten zusammen zu halten.
[0025] Gemäss den bisher besprochenen Ausführungsformen 1 bis 6 ist die Hauptwand 6 des
erfindungsgemässen Mantelrohrprofils 4 als im wesentlichen rundes Rohr ausgebildet.
Insbesondere bei den Ausführungsformen 1 und 2 sowie 4 bis 6 weist das Mantelrohrprofil
4 entweder innen oder aussen eine zylindrische Oberfläche 11 auf. Besonders bevorzugt
sind, die Ausführungsformen 1, 2, 5 und 6, bei denen die zylindrische Oberfläche 11
auf der Innenseite 9 der Hauptwand 6 liegt. Dies darum, weil eine innen am Mantelrohrprofil
4 anliegende, ringförmige Dichtung 17 (z.B. eine ringförmige Lippendichtung oder ein
O-Ring) diese zylindrische Oberfläche 11 dichtend mit dem Kopfteil 15 und dem unteren
Gehäuse 37 eines Hydranten verbinden kann (vgl. Fig. 10-13). Liegt diese zylindrische
Oberfläche 11 auf der Aussenseite 10 der Hauptwand 6 (nicht gezeigt), so würde eine
aussen am Mantelrohrprofil 4 anliegende, ringförmige Dichtung 17 diese zylindrische
Oberfläche 11 dichtend mit dem Kopfteil 15 und dem unteren Gehäuse 37 eines Hydranten
verbinden. Vorzugsweise ist das Kopfteil als Gusskopfteil 15 ausgebildet, wobei die
Dichtfläche 16 des Gusskopfteils 15 in einer Nut 18 angeordnet ist, in welche die
Dichtung 17 zumindest teilweise eingelegt ist. Dadurch umfasst der Hydrant 3 als oberen
Abschluss ein Kopfteil 15 mit einer Dichtfläche 16, welche von einer im wesentlichen
ringförmigen, an den Querschnitt des Mantelrohrprofils 4 angepassten Dichtung 17 dichtend
beaufschlagt ist.
[0026] Figur 7 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer siebten, auswärts gebauchten Ausführungsform aussen
liegen und geschlossen sind. In dieser siebten Ausführungsform des Mantelrohrprofils
4 ist diese Hauptwand 6 im Querschnitt annähernd achteckig ausgebildet und umgibt
den Innenraum 5 vollständig. Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre
8 befinden sich in den einen Winkel von vorzugsweise ca. 96-106 ° einschliessenden
Ecken des Mantelrohrprofils 4 und damit auf den Ecken eines durch den Querschnitt
gelegten Quadrates. Die Winkel der zwischen den Spannrohren 8 liegenden, stumpfen
Ecken betragen in diesem Fall ca. 164-174 °. Die Nebenwände 7, welche die Spannrohre
8 umschliessen, sind als Verdickungen nur von ausserhalb des Mantelrohrprofils 4 sichtbar.
Besonders bevorzugt sind derartige Mantelrohrprofile 4, bei den die stumpfen Ecken
die in den nahezu rechtwinkligen Ecken liegenden Spannrohre 8 nach aussen nicht überragen.
Dies hat den Vorteil, dass in den meisten Fällen, bei denen ein Aufprall eines beweglichen
Gegenstandes (wie z.B. eines Kraftwagens) erfolgt, dieser nur mit den nie unter Wasserdruck
stehenden Nebenwänden kollidiert. Sollten diese Nebenwände durch den Aufprall leicht
beschädigt sein, wäre die Sicherheit und Funktionsfähigkeit eines solchen Hydranten
immer noch gewährleistet.
[0027] Figur 8 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer achten, quadratischen Ausführungsform aussen liegen
und geschlossen sind. In dieser achten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 ist
diese Hauptwand 6 im Querschnitt quadratisch ausgebildet und umgibt den Innenraum
5 vollständig. Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre 8 befinden
sich damit auf den Ecken eines durch den Querschnitt gelegten Quadrates. Die Nebenwände
7, welche die Spannrohre 8 umschliessen, sind als Verdickungen nur von ausserhalb
des Mantelrohrprofils 4 sichtbar. Noch mehr als bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform
überragen die Spannrohre 8 die äusseren Oberflächen 10 des Mantelrohrprofils 4. Dies
verbessert den Schutz der Hauptwand 6 vor Beschädigungen.
[0028] Figur 9 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mantelrohrprofil 4 mit
vier Spannrohren, die gemäss einer neunten, einwärts gebauchten Ausführungsform aussen
liegen und geschlossen sind. In dieser neunten Ausführungsform des Mantelrohrprofils
4 ist diese Hauptwand 6 im Querschnitt annähernd sternförmig ausgebildet und umgibt
den Innenraum 5 vollständig. Die gegenüber dem Innenraum 5 räumlich isolierten Spannrohre
8 befinden sich in den einen Winkel von vorzugsweise ca. 74-78 ° einschliessenden
Ecken des Mantelrohrprofils 4 und damit auf den Ecken eines durch den Querschnitt
gelegten Quadrates. Die Winkel der zwischen den Spannrohren 8 liegenden, überstumpfen
Ecken betragen in diesem Fall ca. 192-196 °. Die Nebenwände 7, welche die Spannrohre
8 umschliessen, sind als Verdickungen nur von ausserhalb des Mantelrohrprofils 4 sichtbar.
Noch mehr als bei den in Fig. 7 oder 8 gezeigten Ausführungsform überragen hier die
Spannrohre 8 die äusseren Oberflächen 10 des Mantelrohrprofils 4. Dies verbessert
zusätzlich den Schutz der Hauptwand 6 vor Beschädigungen.
[0029] Gemäss den Ausführungsformen 3 und 7 bis 9 kann keine innen oder aussen am Mantelrohrprofil
4 anliegende, ringförmige Dichtung 17 (z.B. eine ringförmige Lippendichtung oder ein
O-Ring) das Mantelrohrprofil 4 dichtend mit dem Kopfteil 15 und dem unteren Gehäuse
37 eines Hydranten verbinden. Das Mantelrohrprofil 4 weist an seinem oberen Ende 12
und an seinem unteren Ende 13 eine Schnittfläche 1a,1b auf, die vorzugsweise rechtwinklig
zu den durch die jeweils entsprechenden Enden definierten Profilachsen 14,14' verläuft
(vgl. Fig. 10 und 11). Bei den hier besprochenen Ausführungsformen 3 und 7 bis 9 schliesst
die Dichtung 17 an einer dieser Schnittflächen 1a,1b an. Vorzugsweise ist das Kopfteil
als Gusskopfteil 15 ausgebildet, wobei die Dichtfläche 16 des Gusskopfteils 15 in
einer Nut 18 angeordnet ist, in welche die Dichtung 17 zumindest teilweise eingelegt
ist. Dadurch umfasst der Hydrant 3 als oberen Abschluss ein Kopfteil 15 mit einer
Dichtfläche 16, welche von einer im wesentlichen ringförmigen, an den Querschnitt
des Mantelrohrprofils 4 angepassten Dichtung 17 dichtend beaufschlagt ist.
[0030] Figur 10 zeigt einen senkrechten Teilschnitt durch ein Gusskopfteil 15 eines Hydranten
3 gemäss einer ersten Ausführungsform, mit zwei seitlichen Wasserentnahmeöffnungen
20, die mit Verschlussdeckeln 19 verschlossen sind. In der Mittelachse dieses Gusskopfteils
15 verläuft auch die obere Profilachse 14 des unten an das Gusskopfteil 15 anschliessenden
Mantelrohrprofils 4. Das Gusskopfteil 15 weist zu diesem Zweck an seiner Unterseite
eine Nut 18 auf, welche eine Dichtfläche 16 umfasst und in welche eine Dichtung 17
in Form eines O-Rings teilweise eingelegt ist. Auf diese Dichtung 17 aufgeschoben
ist das obere Ende 12 des Mantelrohrprofils 4, dessen obere Schnittfläche 1a an eine
Gegenfläche des Gusskopfteils 15 anstösst. Die Dichtung 17 weist einen äusseren Umfang
auf, der etwas grösser ist als der Innenumfang des Mantelrohrprofils 4, so dass die
Dichtung 17 durch dieses aufgeschobene Mantelrohrprofil 4 etwas deformiert ist und
dichtend an der Dichtfläche 16 des Gusskopfteils 15 und an der zylinderförmigen Oberfläche
11 der Innenseite 9 der Hauptwand 6 des Mantelrohrprofils 4 anliegt. Zwei der über
die Aussenseite 10 der Hauptwand 6 hinausragenden Nebenwände 7 sind in der Ansicht
dargestellt.
[0031] Ein Zwischenboden 21 trennt einen Sensorraum 22 hermetisch von den Wasseranschlüssen
2 der beiden Wasserentnahmeöffnungen 20 hermetisch ab. In diesem Sensorraum 22 ist
vorzugsweise ein Leckdetektor 23 angeordnet, der zum Erkennen von Lecks im Rohrleitungsnetz
der Trinkwasserversorgung, an welche der Hydrant 3 angeschlossen ist, ausgebildet
ist. In seinem Zentrum umfasst das Gusskopfteil 15 eine Führungsbüchse 24 für eine
Betätigungsstange 25 zum Betätigen der Hauptventilspindel 26 des Hydranten 3. Diese
Führungsbüchse 24 ist vorzugsweise im Zwischenboden 21 des Gusskopfteils 15 fixiert.
Der Sensorraum 22 im Gusskopfteil 15 ist mit einem Sensorraumdeckel 27 verschliessbar,
der vorzugsweise nur dann geöffnet werden kann, wenn zumindest ein Verschlussdeckel
19 einer Wasserentnahmeöffnung 20 geöffnet wird. Dadurch wird erfolgreich verhindert,
dass unerwünschte Drittpersonen oder gar Vandalen den Sensorraumdeckel 27 einfach
und ohne spezielle Werkzeuge öffnen können. Das Gusskopfteil 15 besteht im wesentlichen
aus Gusseisen, insbesondere aus duktilem Gusseisen, aus Aluminium oder einer Aluminium-
bzw. Leichtmetall-Legierung. Das Gusskopfteil 15 definiert ein bestimmtes Höhenzumass
28 und das Mantelrohrprofil 4 ist so auf ein Längenmass 29 abgelängt, dass zumindest
eine Wasserentnahmeöffnung 20 auf einer bestimmten Wasserentnahmehöhe 30 über Terrain
liegt (vgl. Fig. 14 bis 19). Bei diesem für den internationalen Einsatz (z.B. für
Deutschland) bestimmten Hydranten 3 sitzt auf der Spindelverlängerung 25 die landestypische
Bedienungsschraube 33, die hier verhindert, dass der Sensorraumdeckel 27 ohne spezielle
Werkzeuge geöffnet werden kann.
[0032] Figur 11 zeigt einen senkrechten Teilschnitt durch das Fussteil des Hydranten 3 gemäss
Fig. 10, mit unterem Gehäuse 37 und Verbindungsflansch 34 zum Aufsetzen des überirdischen
Aufsatzrohres mit Mantelrohprofil 4 und Gusskopfteil 15 auf das unterirdisch verlegte
Steigrohr (nicht gezeigt) oder auf das Hauptventilgehäuse (nicht gezeigt) des Hydranten
3. In der Mittelachse dieses unteren Gehäuses 37 verläuft auch die untere Profilachse
14' des unten an das Gusskopfteil 15 anschliessenden Mantelrohrprofils 4. Das untere
Gehäuse 37 weist an seiner Oberseite eine Nut 18 auf, welche eine Dichtfläche 16 umfasst
und in welche eine Dichtung 17 in Form eines O-Rings teilweise eingelegt ist. Auf
diese Dichtung 17 aufgeschoben ist das untere Ende 13 des Mantelrohrprofils 4, dessen
untere Schnittfläche 1b an eine Gegenfläche des unteren Gehäuses 37 anstösst. Die
Dichtung 17 kann z.B. al O-Ring oder Lippendichtung ausgeführt sein und weist einen
äusseren Umfang auf, der etwas grösser ist als der Innenumfang des Mantelrohrprofils
4, so dass die Dichtung 17 durch dieses aufgeschobene Mantelrohrprofil 4 etwas deformiert
ist und dichtend an der Dichtfläche 16 des unteren Gehäuses 37 und an der zylinderförmigen
Oberfläche 11 der Innenseite 9 der Hauptwand 6 des Mantelrohrprofils 4 anliegt.
[0033] Zwei der über die Aussenseite 10 der Hauptwand 6 hinausragenden Nebenwände 7 sind
in der Ansicht dargestellt. Auf der rechten Seite ist das von aussen unsichtbare,
in dem durch die Nebenwand 7 gebildeten Spannrohr 8 verlaufende Spann-Element 36 (gestrichelt)
angedeutet. Der hier dargestellte Verbindungsflansch 34 weist zudem Verankerungen
35 auf, in welche die Spann-Elemente 36 eingreifen, die am Gusskopfteil 15 angreifen
und zumindest teilweise in den Spannrohren 8 verlaufen Diese Spann-Elemente 36 stabilisieren
das Aufsatzrohr des Hydranten 3, indem mittels diesen Spann-Elementen 36 wesentliche
Teil dieses Aufsatzrohres, wie Gusskopfteil 15, Mantelrohrprofil 4 und unteres Gehäuse
37 unter Spannung der Spann-Elemente 36 miteinander verbunden sind. Diese Spann-Elemente
36 sind vorzugsweise als Vollstäbe, Gewindestangen, Rohre oder Seile ausgebildet.
Als Materialien kommen auf Zug beanspruchbare Werkstoffe in Frage, die vorzugsweise
nicht korrodieren. Besonders bevorzugt sind Gewindestangen oder Seile aus Metall,
insbesondere Stahl bzw. Stahldraht. In Mantelrohrprofilen 4 mit geschlossenen Spannrohren
(vgl. Fig. 1 und 3-9) sind die bevorzugten Spann-Elemente 36 zusätzlich vor mechanischen
Einwirkungen, Wettereinflüssen und chemischen Belastungen (z.B. Streusalz) geschützt.
Den unteren, sichtbaren Abschluss eines erfindungsgemässen Hydranten 3 bildet eine
Abdeckung 38, die in ihrer Höhe an die örtlichen Bedingungen angepasst sein kann und
die teilweise in das Erdmaterial, den Teer oder andere befahr- oder begehbare Beläge
eintaucht. Die Sollbruchstelle zwischen der Spindelverlängerung 25 und der Hauptventilspindel
26 des Hydranten 3 liegt (wie in Fig. 11 angedeutet) auf der Höhe des unteren Gehäuses
37.
[0034] Figur 12 zeigt einen senkrechten Teilschnitt durch ein Gusskopfteil 15 eines Hydranten
3 gemäss einer zweiten Ausführungsform, mit zwei seitlichen Wasserentnahmeöffnungen
20, die mit Verschlussdeckeln 19 verschlossen sind. Wie beim ähnlichen, in Fig. 10
gezeigten Gusskopfteil 15 verläuft auch hier die obere Profilachse 14 des unten an
das Gusskopfteil 15 anschliessenden Mantelrohrprofils 4 in der Mittelachse des Hydranten.
Auch dieses Gusskopfteil 15 umfasst in seinem Zentrum (vorzugsweise im Zwischenboden
21) eine Führungsbüchse 24 für eine Betätigungsstange 25 zum Betätigen der Hauptventilspindel
26 des Hydranten 3. Der Sensorraum 22 im Gusskopfteil 15 ist mit einem Sensorraumdeckel
27 verschliessbar, der vorzugsweise nur dann geöffnet werden kann, wenn zumindest
ein Verschlussdeckel 19 einer Wasserentnahmeöffnung 20 geöffnet wird. Dadurch wird
erfolgreich verhindert, dass unerwünschte Drittpersonen oder gar Vandalen den Sensorraumdeckel
27 einfach und ohne spezielle Werkzeuge öffnen können. Das Gusskopfteil 15 besteht
wiederum im wesentlichen aus Gusseisen, insbesondere aus duktilem Gusseisen, aus Aluminium
oder einer Aluminium- bzw. Leichtmetall-Legierung. Das Gusskopfteil 15 definiert ein
bestimmtes Höhenzumass 28 und das Mantelrohrprofil 4 ist so auf ein Längenmass 29
abgelängt, dass zumindest eine Wasserentnahmeöffnung 20 auf einer bestimmten Wasserentnahmehöhe
30 über Terrain liegt (vgl. Fig. 14 bis 19). Bei diesem vorzugsweise für den nationalen
Einsatz in der Schweiz bestimmten Hydranten 3 sitzt auf der Spindelverlängerung 25
keine Bedienungsschraube, so dass der Sensorraumdeckel 27 nur über die beiden Verschlussdeckel
19 verriegelt ist.
[0035] Figur 13 zeigt eine teilweise aufgeschnittene 3-D Ansicht eines Hydranten 3 gemäss
einer ersten Ausführungsform mit einem Kopfteil 15 gemäss Fig. 10, einem Mantelrohrprofil
4 gemäss Fig. 1 und einem Fussteil gemäss Fig. 11. Alle Teile sind entsprechend diesen
Figuren mit Bezugszeichen versehen. Allgemein gilt, dass gleiche Bezugszeichen auch
gleiche Elemente bezeichnen, auch wenn diese nicht in jedem Fall ausführlich beschrieben
sind.
[0036] Figur 14 zeigt eine Frontansicht eines Hydranten 3 mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen
2 und mit einem Kopfteil 15 gemäss der zweiten Ausführungsform, z.B. für die Schweiz.
Über Terrain sichtbar sind die Abdeckung 38, das vorzugsweise gerade Mantelprofilrohr
4 und der Gusskopfteil 15. Das Gusskopfteil 15 definiert ein bestimmtes Höhenzumass
28 und das Mantelrohrprofil 4 ist so auf ein Längenmass 29 abgelängt, dass zumindest
eine Wasserentnahmeöffnung 20, bzw. zumindest ein Wasseranschluss 2 auf einer bestimmten
Wasserentnahmehöhe 30 über Terrain liegt. Die Spann-Elemente 36 sind hier unsichtbar,
weil die Nebenwände die Spannrohre gegen aussen vollständig abschliessen. Abweichend
von dieser Darstellung kann das Mantelprofilrohr 4 auch einen Bogen bilden, so dass
die obere und die untere Profilachse 14,14' nicht aufeinander liegen sondern einen
Winkel von beispielsweise 90 ° oder 135 ° einschliessen. Für das Verspannen eines
Hydranten 3 mit einem derart gebogenen Mantelrohr werden vorzugsweise Stahldraht-Seile
verwendet. Die Bedienung des Hauptventils erfolgt dann vorzugsweise über eine Spindelverlängerung
25, die in das Gebäudeelement eingebaut ist, welchem der Hydrant aufsitzt. So ein
Gebäudeelement kann z.B. ein Brückenteil, eine Stützmauer oder auch eine Hausmauer
sein.
[0037] Figur 15 zeigt eine Seitenansicht des Hydranten 3 gemäss Fig. 14. Die den Hydranten
3 optisch gegen unten abschliessende Abdeckung 38 wird durch eine hier sichtbare Abdeckungsverschraubung
39 zusammengehalten. Gemäss einer von der hier dargestellten abweichenden, alternativen
Ausführungsform (nicht dargestellt) ist die Abdeckung 38, der sogenannte "Fundamentring",
einteilig ausgeführt. Diese Fundamentring wird bei der Montage des Hydranten verschiebbar
auf das Mantelrohrprofil 4 aufgesteckt und nach dem stufenlosen Ausrichten und Festziehen
des unteren Gehäuses 37 auf dem Steigrohr abwärts bis zum Anschlag über das untere
Gehäuse geschoben.
[0038] Figur 16 zeigt eine Frontansicht eines Hydranten 3 mit einem seitlichen Wasseranschluss
2 im Kopfteil 15 gemäss einer dritten Ausführungsform. Die den Hydranten 3 optisch
gegen unten abschliessende Abdeckung 38 wird durch zwei hier sichtbare Abdeckungsverschraubungen
39 zusammengehalten.
[0039] Figur 17 zeigt eine Frontansicht eines Hydranten 3 mit einem seitlichen Wasseranschluss
2 im Kopfteil 15 und einem tiefsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element 31 mit
einem seitlichen Wasseranschluss 2 gemäss einer vierten Ausführungsform. Dieser Hydrant
3 kann von Anfang so geplant und das Mantelrohrprofil 4 entsprechend abgelängt werden.
Das zusätzliche Wasserentnahme-Element 31 mit einer seitlichen Wasserentnahmeöffnung
bzw. einem seitlichen Wasseranschluss 2 weist eine Bauhöhe 32 auf, ist hier am unteren
Ende 13 des Mantelrohrprofils 4 angeordnet und umfasst dem Mantelrohrprofil 4 entsprechende
Spannrohre. Dadurch können die gleichen Spann-Elemente 31 zum Verspannen des Hydranten
verwendet werden wie im Typ von Fig. 16. Dieser Hydrant kann aber auch während einer
Revision vor Ort umgebaut werden, indem das zusätzliche Wasserentnahme-Element 31
eingefügt und das Mantelrohrprofil 4 um dessen Bauhöhe 32 abgelängt wird. Dieses Ablängen
kann ein Brunnenmeister vor Ort ausführen, indem er einfach das erforderliche Stück
des Mantelrohrprofils 4 absägt. Auch hier sind Mantelrohrprofile 4 mit einer zylindrischen
Oberfläche bevorzugt, weil nicht die neu geschaffene untere Schnittfläche 1b, sondern
- gemäss der ersten Ausführungsform des Mantelrohrprofils 4 - die Innenseite 9 der
Hauptwand 6 von der Dichtung 17 dichtend beaufschlagt wird. Der Wasseranschluss 2
des zusätzlichen Wasserentnahmeelement 31 könnte auch gegen vorne, rechts oder hinten
ausgerichtet werden (nicht gezeigt).
[0040] Figur 18 zeigt eine Frontansicht eines Hydranten 3 mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen
2 im Kopfteil 15 und einem hochsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element 31 mit
einem frontalen Wasseranschluss 2 gemäss einer fünften Ausführungsform. Das zusätzliche
Wasserentnahme-Element 31 weist eine Bauhöhe 32 auf, ist hier am oberen Ende 12 des
Mantelrohrprofils 4 angeordnet und umfasst dem Mantelrohrprofil 4 entsprechende Spannrohre.
Auch hier können die gleichen Spann-Elemente 31 zum Verspannen des Hydranten verwendet
werden wie im Typ von Fig. 16 oder 17. Dieser Hydrant kann ebenfalls vor Ort umgebaut
werden, indem das zusätzliche Wasserentnahme-Element 31 eingefügt und das Mantelrohrprofil
4 um dessen Bauhöhe 32 abgelängt wird. Der Wasseranschluss 2 des zusätzlichen Wasserentnahmeelement
31 könnte auch gegen hinten ausgerichtet werden (nicht gezeigt).
[0041] Figur 19 zeigt eine Frontansicht eines Hydranten 3 mit zwei seitlichen Wasseranschlüssen
2 im Kopfteil 15 und einem halbhochsitzenden, zusätzlichen Wasserentnahme-Element
31 mit einem frontalen Wasseranschluss 2 gemäss einer sechsten Ausführungsform. Das
zusätzliche Wasserentnahme-Element 31 weist ebenfalls eine Bauhöhe 32 auf, ist hier
etwa in der Mitte des Mantelrohrprofils 4 angeordnet und umfasst dem Mantelrohrprofil
4 entsprechende Spannrohre. Dadurch können wiederum die gleichen Spann-Elemente 31
zum Verspannen des Hydranten verwendet werden wie im Typ von Fig. 16, 17 oder 18.
Dieser Hydrant kann ebenfalls vor Ort umgebaut werden, indem das zusätzliche Wasserentnahme-Element
31 eingefügt und das Mantelrohrprofil 4 geteilt und um dessen Bauhöhe 32 abgelängt
wird. Auch dieses Ablängen kann ein Brunnenmeister vor Ort ausführen. Alternativ kann
er aber (wie bei allen anderen Hydrantenmodifikationen) die notwendigen Stücke des
Mantelrohrprofils an den Einbauort mitnehmen, was dank deren geringen Gewichts kein
Problem ist. Der Wasseranschluss 2 des zusätzlichen Wasserentnahmeelements 31 könnte
auch gegen vorne, rechts oder hinten ausgerichtet werden (nicht gezeigt).
[0042] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können die beschrieben und gezeigten Elemente
praktisch beliebig gegeneinender ausgetauscht bzw. miteinander kombiniert werden.
Bezugszeichen:
[0043]
| 1a,1b |
Schnittflächen |
22 |
Sensorraum |
| 2 |
Wasseranschlüsse |
23 |
Leckdetektor |
| 3 |
Hydrant |
24 |
Führungsbüchse |
| 4 |
Mantelrohrprofil |
25 |
Spindelverlängerung |
| 5 |
Innenraum |
26 |
Hauptventilspindel |
| 6 |
Hauptwand |
27 |
Sensorraumdeckel |
| 7 |
Nebenwände |
28 |
Höhenzumass |
| 8 |
Spannrohre |
29 |
Längenmass von 4 |
| 9 |
Innenseite der Hauptwand |
30 |
Wasserentnahmehöhe |
| 10 |
Aussenseite der Hauptwand |
31 |
zusätzliches Wasserentnahme-Element |
| 11 |
zylinderförmige Oberfläche |
32 |
Bauhöhe von 31 |
| 12 |
oberes Ende von 4 |
33 |
Bedienungsschraube |
| 13 |
unteres Ende von 4 |
34 |
Verbindungsflansch |
| 14,14' |
obere, untere Profilachse |
35 |
Verankerungen |
| 15 |
Gusskopfteil |
36 |
Spann-Elemente |
| 16 |
Dichtfläche |
37 |
unteres Gehäuse |
| 17 |
Dichtung |
38 |
Abdeckung |
| 18 |
Nut |
39 |
Abdeckungsverschraubung |
| 19 |
Verschlussdeckel |
|
|
| 20 |
Wasserentnahmeöffnung |
|
|
| 21 |
Zwischenboden |
|
|
1. Mantelrohr zum Zuführen von Wasser von einem Ventilgehäuse zu einem oder mehreren
Wasseranschlüssen (2) eines Hydranten (3) mit weiteren Hydrantenteilen (15,37) und
Spannelementen (36), dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr als ein mit den weiteren Hydrantenteilen (15,37) mittels an diesen
Hydrantenteilen (15,37) angreifenden Spannelementen (36) verspannbares Profil (4)
mit einer Hauptwand (6) ausgebildet ist.
2. Mantelrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwand (6) des als verspannbares Profil (4) ausgebildeten Mantelrohrs einen
Innenraum (5) zumindest teilweise umgibt und gegenüber diesem Innenraum (5) räumlich
isolierte, durch Nebenwände (7) zumindest teilweise umschlossene Spannrohre (8) umfasst.
3. Mantelrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohrprofil (4) als gerades, einstückiges Extrusionsprofil und aus einem
Material ausgebildet ist, das ausgewählt ist aus Aluminium, Aluminiumlegierungen und
Verbundwerkstoffen.
4. Mantelrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwand (6) als im wesentlichen rundes Rohr ausgebildet ist.
5. Mantelrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrohre (8) ganz auf der Aussenseite oder Innenseite der Hauptwand (6) angeordnet
sind, so dass die Innenseite (9) oder die Aussenseite (10) eine zylinderförmige Oberfläche
(11) aufweisen.
6. Mantelrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohrprofil (4) einen zentralen Innenraum (5) und vier gleichmässig von
einander beabstandete, parallel zum Innenraum (5) verlaufende Spannrohre (8) aufweist.
7. Mantelrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohrprofil (4) an seinem oberen Ende (12) und an seinem unteren Ende (13)
eine Schnittfläche (1a,1b) aufweist, die rechtwinklig zu den durch die jeweils entsprechenden
Enden definierten Profilachsen (14,14') verläuft.
8. Hydrant (3) mit einem Mantelrohrprofil (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass er als oberen Abschluss ein Kopfteil mit einer Dichtfläche (16) umfasst, welche von
einer im wesentlichen ringförmigen, an den Querschnitt des Mantelrohrprofils (4) angepassten
Dichtung (17) dichtend beaufschlagt ist.
9. Hydrant (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil als Gusskopfteil (15) ausgebildet ist, wobei die Dichtfläche (16) des
Gusskopfteils (15) in einer Nut (18) angeordnet ist, in welche die Dichtung (17) zumindest
teilweise eingelegt ist.
10. Hydrant (3) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gusskopfteil (15) zumindest einen seitlichen Wasseranschluss (2) mit einer mit
einem Verschlussdeckel (19) verschliessbaren Wasserentnahmeöffnung (20) umfasst.
11. Hydrant (3) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gusskopfteil (15) einen Zwischenboden (21) aufweist, welcher eine Wasserzuführung
zu den Wasserentnahmeöffnungen (20) von einem Sensorraum (22) hermetisch trennt.
12. Hydrant (3) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorraum (22) im Gusskopfteil (15) einen Leckdetektor (23) zum Erkennen von
Lecks im Rohrleitungsnetz der Trinkwasserversorgung aufweist, an welche der Hydrant
(3) angeschlossen ist.
13. Hydrant (3) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorraum (22) im Gusskopfteil (15) mit einem Sensorraumdeckel (27) verschliessbar
ist, der nur geöffnet werden kann, wenn zumindest ein Verschlussdeckel (19) einer
Wasserentnahmeöffnung (20) geöffnet wird.
14. Hydrant (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gusskopfteil (15) im wesentlichen aus Gusseisen, Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
besteht.
15. Hydrant (3) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gusskopfteil (15) ein bestimmtes Höhenzumass (28) definiert und das Mantelrohrprofil
(4) so auf ein Längenmass (29) abgelängt ist, dass zumindest eine Wasserentnahmeöffnung
(20) auf einer bestimmten Wasserentnahmehöhe (30) über Terrain liegt.
16. Hydrant nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass er ein zusätzliches Wasserentnahme-Element (31) mit zumindest einer seitlichen Wasserentnahmeöffnung
(20) umfasst, wobei dieses Wasserentnahme-Element (31) eine Bauhöhe (32) aufweist,
vorzugsweise am oberen oder am unteren Ende (12,13) des Mantelrohrprofils (4) angeordnet
ist und dem Mantelrohrprofil (4) entsprechende Spannrohre umfasst.
17. Hydrant nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserentnahme-Element (31) als oberen und/oder unteren Abschluss ein dem Mantelrohrprofil
(4) entsprechendes Anschlussprofil (33) oder eine Dichtfläche (16) umfasst, welche
von einer im wesentlichen ringförmigen, an den Querschnitt des Mantelrohrprofils (4)
angepassten Dichtung (17) dichtend beaufschlagbar ist.
18. Hydrant nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Verbindungsflansch (34) umfasst, welcher an das untere Ende (13) des Mantelrohrprofils
(4) oder eines untenliegenden zusätzlichen Wasserentnahme-Elements (31) anschliesst,
wobei dieser Verbindungsflansch (34) Verankerungen (35) aufweist, in welche Spann-Elemente
(36) eingreifen, die am Gusskopfteil (15) angreifen und zumindest teilweise in den
Spannrohren (8) verlaufen.
19. Hydrant nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann-Elemente (36) als Vollstäbe, Gewindestangen, Rohre oder Seile ausgebildet
sind.
20. Hydrant nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann-Elemente (36) aus Metall, vorzugsweise aus Stahl ausgebildet sind.
21. Hydrant-System mit zumindest einem Mantelrohr gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7 und
mit weiteren, zu einem Hydranten zusammenfügbaren Hydrantenteilen und Spannelementen
(36), dadurch gekennzeichnet, dass es ein Kopfteil, ein unteres Gehäuse (37) und Spann-Elemente (36) umfasst, mit welchen
das Kopfteil mit einem Verbindungsflansch (34) unter Spannung verbindbar ist, wobei
die Spannelemente (36) zum Angreifen am Kopfteil und zum Eingreifen am unteren Gehäuse
(37) ausgebildet sind.
22. Hydrant-System nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest ein zusätzliches Wasserentnahme-Element (31) mit zumindest einem Wasseranschluss
(2) und einer Wasserentnahmeöffnung (20) umfasst.
23. Hydrant-System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil und das zusätzliche Wasserentnahme-Element (31) aus gegossenem Aluminium,
Gusseisen oder Aluminiumlegierungen gebildet sind.
24. Hydrant-System nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserentnahme-Element (31) dem Mantelrohrprofil (4) entsprechende Spannrohre
umfasst und als oberen und/oder unteren Abschluss ein dem Mantelrohrprofil (4) entsprechendes
Anschlussprofil (33) oder eine Dichtfläche (16) umfasst, welche von einer im wesentlichen
ringförmigen, an den Querschnitt des Mantelrohrprofils (4) angepassten Dichtung (17)
dichtend beaufschlagbar ist.
1. Jacketed pipe for supplying water from a valve housing to one or more water connections
(2) of a hydrant (3) comprising further hydrant parts (15,37) and clamping elements
(36), characterized in that the jacketed pipe is configured as a profile (4) with a main wall (6) which can be
braced to the further hydrant parts (15,37) by means of clamping elements (36) acting
on these hydrant parts (15,37).
2. The jacketed pipe according to claim 1, characterized in that the main wall (6) of the jacketed pipe configured as a profile (4) which can be braced,
at least partially surrounds an inner chamber (5) and comprises tensioning pipes (8)
at least partially enclosed by secondary walls (7) and spatially isolated from the
inner chamber (5).
3. The jacketed pipe according to claim 1 or 2, characterized in that the jacketed pipe profile (4) is configured as a straight one-piece extrusion profile
and formed from a material, that is selected from aluminum, aluminum alloys and composite
materials.
4. The jacketed pipe according to one of claims 1 to 3, characterized in that the main wall (6) is configured as a substantially round pipe.
5. The jacketed pipe according to claim 4, characterized in that the tensioning pipes (8) are disposed entirely on the outer side or inner side of
the main wall (6) so that the inner side (9) or the outer side (10) have a cylindrical
surface (11).
6. The jacketed pipe according to any one of the preceding claims, characterized in that the jacketed pipe profile (4) comprises a central inner chamber (5) and four tensioning
pipes (8) running parallel to the inner chamber (5) and spaced uniformly apart from
one another.
7. The jacketed pipe according to any one of the preceding claims, characterized in that the jacketed pipe profile (4) has a sectional surface (1a,1b) at its upper end (12)
and at its lower end (13), which runs at right angles to the profile axes (14,14')
defined by the respectively corresponding ends.
8. Hydrant (3) having a jacketed pipe profile (4) according to one of the preceding claims,
characterized in that it comprises a head portion with a sealing surface (16) as the upper termination,
which is sealingly acted upon by a substantially annular seal (17) adapted to the
cross-section of the jacketed pipe profile (4).
9. The hydrant (3) according to claim 8, characterized in that the head portion is configured as a cast head portion (15) wherein the sealing surface
(16) of the cast head portion (15) is disposed in a groove (18) in which the seal
(17) is at least partially inserted.
10. The hydrant (3) according to one of claims 8 or 9, characterized in that the cast head portion (15) at least comprises a lateral water connection (2) with
a water withdrawal opening (20) which can be closed with a closure cover (19).
11. The hydrant (3) according to claim 10, characterized in that the cast head portion (15) has an intermediate base (21) which hermetically separates
a water supply to the water withdrawal openings (20) from a sensor chamber (22).
12. The hydrant (3) according to claim 11, characterized in that the sensor chamber (22) in the cast head portion (15) has a leak detector (23) for
detecting leaks in the pipeline network of the drinking water supply to which the
hydrant (3) is connected.
13. The hydrant (3) according to one of claims 11 or 12 characterized in that the sensor chamber (22) in the cast head portion (15) can be closed with a sensor
chamber cover (27) which can only be opened when at least one closure cover (19) of
a water withdrawal opening (20) is opened.
14. The hydrant (3) according to one of claims 8 to 13, characterized in that the cast head portion (15) substantially consists of cast iron, aluminum or an aluminum
alloy.
15. The hydrant (3) according to one of claims 8 to 14, characterized in that the cast head portion (15) defines a specific height dimension (28) and the jacketed
pipe profile (4) is cut to length, to a length dimension (29) such that at least a
water withdrawal opening (20) lies at a specific water withdrawal height (30) above
ground.
16. The hydrant according to claim 15, characterized in that it comprises an additional water withdrawal element (31) with at least one lateral
water withdrawal opening (20), wherein this water withdrawal element (31) has an overall
height (32), is preferably disposed at the upper or at the lower end (12,13) of the
jacketed pipe profile (4) and comprises tensioning pipes corresponding to the jacketed
pipe profile (4).
17. The hydrant according to claim 16, characterized in that the water withdrawal element (31) as upper and/or lower termination comprises a connection
profile (33) corresponding to the jacketed pipe profile (4) or a sealing surface (16)
which can be sealingly acted upon by a substantially annular seal (17) adapted to
the cross-section of the jacketed pipe profile (4).
18. The hydrant according to one of claims 8 to 17, characterized in that it comprises a connecting flange (34) which adjoins the lower end (13) of the jacketed
pipe profile (4) or a lower additional water withdrawal element (31), wherein this
connecting flange (34) has anchorings (35) in which clamping elements (36) engage
which act on the cast head portion (15) and run at least partially in the tensioning
pipes (8).
19. The hydrant according to claim 18, characterized in that the clamping elements (36) are configured as solid rods, threaded rods, pipes or
cables.
20. The hydrant according to claim 19, characterized in that the clamping elements (36) are formed from metal, preferably from steel.
21. Hydrant system comprising at least one jacketed pipe according to one of claims 1
to 7 and comprising further hydrant parts and clamping elements (36) which can be
joined to a hydrant, characterized in that it comprises a head portion, a lower housing (37) and clamping elements (36) to which
the head portion can be connected with a connecting flange (34) under tension, wherein
the clamping elements (36) are configured for acting on the head portion and for engaging
on the lower housing (37).
22. The hydrant system according to claim 21, characterized in that it comprises at least one additional water withdrawal element (31) having at least
one water connection (2) and one water withdrawal opening (20).
23. The hydrant system according to claim 22, characterized in that the head portion and the additional water withdrawal element (31) are formed from
cast aluminum, cast iron or aluminum alloys.
24. The hydrant system according to claim 22 or 23, characterized in that the water withdrawal element (31) comprises tensioning pipes corresponding to the
jacketed pipe profile (4) and comprises as upper and/or lower termination a connection
profile (33) corresponding to the jacketed pipe profile (4) or a sealing surface (16)
which can be sealingly acted upon by a substantially annular seal (17) adapted to
the cross-section of the jacketed pipe profile (4).
1. Fourreau servant à amener de l'eau depuis un corps de soupape vers un ou plusieurs
raccordements d'eau (2) d'une bouche d'incendie (3) comprenant d'autres parties de
la bouche d'incendie (15,37) et éléments de serrage (36), caractérisé en ce que le fourreau est réalisé sous la forme d'un profil (4) présentant une paroi principale
(6) et pouvant être serré aux autres parties de la bouche d'incendie (15,37) au moyen
d'éléments de serrage (36) venant se fixer sur ces parties de la bouche d'incendie
(15,37).
2. Fourreau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi principale (6) du fourreau réalisé sous la forme d'un profil (4) pouvant
être tendu entoure au moins partiellement un espace interne (5) et entoure des tubes
de serrage (8) isolés dans l'espace par rapport à cet espace interne (5) et entourés
au moins partiellement par des parois secondaires (7).
3. Fourreau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil du fourreau (4) est réalisé sous la forme d'un profil d'extrusion droit,
d'un seul tenant et dans un matériau qui est choisi parmi l'aluminium, des alliages
d'aluminium et des matériaux composites.
4. Fourreau selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la paroi principale (6) est réalisée sous la forme d'un tube essentiellement rond.
5. Fourreau selon la revendication 4, caractérisé en ce que les tubes de serrage (8) sont agencés sur la face extérieure ou intérieure de la
paroi principale (6) de sorte que la face intérieure (9) ou la face extérieure (10)
présente une surface de forme cylindrique (11).
6. Fourreau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil du fourreau (4) présente un espace interne central (5) et quatre tubes
de serrage (8) s'étendant parallèlement à l'espace interne (5) et à égale distance
les uns des autres.
7. Fourreau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil du fourreau (4) au niveau de son extrémité supérieure (12) et de son extrémité
inférieure (13) présente une surface de coupe (1a,1b), qui s'étend à angle droit par
rapport aux axes de profil (14,14') définis par les extrémités correspondantes.
8. Bouche d'incendie (3) comprenant un profil de fourreau (4) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'elle comprend un fronton avec une surface d'étanchéité (16) servant de fermeture supérieure,
laquelle surface est mise sous pression grâce à un joint d'étanchéité (17) essentiellement
annulaire et adapté à la section du profil de fourreau (4).
9. Bouche d'incendie (3) selon la revendication 8, caractérisée en ce que le fronton est réalisé sous la forme d'une partie terminale coulée (15), la surface
d'étanchéité (16) de la partie terminale coulée (15) étant agencée dans une rainure
(18), dans laquelle le joint d'étanchéité (17) est inséré au moins partiellement.
10. Bouche d'incendie (3) selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisée en ce que la partie terminale coulée (15) comprend au moins un raccordement d'eau (2) latéral
avec une ouverture de prise d'eau (20) pouvant être fermée avec un bouchon (19).
11. Bouche d'incendie (3) selon la revendication 10, caractérisée en ce que la partie terminale coulée (15) présente une cloison intermédiaire (21), laquelle
sépare hermétiquement une alimentation en eau vers les ouvertures de prise d'eau (20)
d'une chambre de capteurs (22).
12. Bouche d'incendie (3) selon la revendication 11, caractérisée en ce que la chambre de capteurs (22) présente dans la partie terminale coulée (15) un détecteur
de fuites (23) afin de détecter les fuites dans le réseau d'approvisionnement en eau
potable auquel la bouche d'incendie (3) est raccordée.
13. Bouche d'incendie (3) selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisée en ce que la chambre de capteurs (22) dans la partie terminale coulée (15) peut être fermée
par un couvercle de chambre de capteurs (27) qui peut être ouvert lorsqu'au moins
un bouchon de fermeture (19) d'une ouverture de prise d'eau (20) est ouvert.
14. Bouche d'incendie (3) selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisée en ce que la partie terminale coulée (15) est composée pour l'essentiel de fonte, d'aluminium
ou d'un alliage d'aluminium.
15. Bouche d'incendie (3) selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisée en ce que la partie terminale coulée (15) définit une saillie (28) et en ce que le profil du fourreau (4) est coupé à une longueur (29) de sorte qu'au moins une
ouverture de prise d'eau (20) fasse saillie à une certaine hauteur de prise d'eau
(30).
16. Bouche d'incendie selon la revendication 15, caractérisée en ce qu'elle comprend un élément supplémentaire de prise d'eau (31) avec au moins une ouverture
de prise d'eau (20) latérale, cet élément de prise d'eau (31) présentant une hauteur
de construction (32) étant agencé de préférence au niveau de l'extrémité supérieure
ou inférieure (12,13) du profil du fourreau (4) et comprend des tubes de serrage adaptés
au profil du fourreau (4).
17. Bouche d'incendie selon la revendication 16, caractérisée en ce que l'élément de prise d'eau (31) en tant que fermeture supérieure et/ou inférieure comprend
un profil de raccordement (33) correspondant au profil du fourreau (4) ou une surface
d'étanchéité (16), laquelle surface d'étanchéité peut être mise sous pression par
un joint d'étanchéité (17) essentiellement annulaire et adapté à la section du profil
du fourreau (4).
18. Bouche d'incendie selon l'une des revendications 8 à 17, caractérisée en ce qu'elle comprend une bride de raccordement (34), laquelle se raccorde à l'extrémité inférieure
(13) du profil du fourreau (4) ou d'un élément de prise d'eau supplémentaire (31)
placé en dessous, cette bride de raccordement (34) présentant des ancrages (35) dans
lesquels viennent s'engager les éléments de serrage (36) qui saisissent la partie
terminale coulée (15) et s'étendent au moins partiellement dans les tubes de serrage
(8).
19. Bouche d'incendie selon la revendication 18, caractérisée en ce que les éléments de serrage (36) sont réalisés sous la forme de tiges pleines, de tiges
filetées, de tubes ou de câbles.
20. Bouche d'incendie selon la revendication 19, caractérisée en ce que les éléments de serrage (36) sont fabriqués en métal, de préférence en acier.
21. Système de bouche d'incendie comprenant au moins un fourreau selon l'une des revendications
1 à 7 et comprenant d'autres parties de bouche d'incendie et des éléments de serrage
(36) pouvant être assemblés à une bouche d'incendie, caractérisé en ce qu'il comprend un fronton, un boîtier inférieur (37) et des éléments de serrage (36)
avec lesquels le fronton peut être raccordée sous tension à une bride de raccordement
(34), les éléments de serrage (36) étant conçus pour saisir le fronton et venir s'engager
au niveau du boîtier inférieur (37).
22. Système de bouche d'incendie selon la revendication 21, caractérisé en ce qu'il comprend au moins un élément de prise d'eau (31) supplémentaire avec au moins un
raccordement d'eau (2) et une ouverture de prise d'eau (20).
23. Système de bouche d'incendie selon la revendication 22, caractérisé en ce que le fronton et l'élément de prise d'eau (31) supplémentaire sont fabriqués en aluminium
coulé, en fonte ou à partir d'alliages d'aluminium.
24. Système de bouche d'incendie selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que l'élément de prise d'eau (31) comprend des tubes de serrage adaptés au profil du
fourreau (4) et comprend, comme fermeture supérieure et/ou inférieure, un profil de
raccordement (33) adapté au profil du fourreau (4) ou une surface d'étanchéité qui
peut être mise sous pression par un joint d'étanchéité (17) essentiellement annulaire
adapté à la section transversale du profil du fourreau (4).
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