| (19) |
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(11) |
EP 1 826 484 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2009 Patentblatt 2009/43 |
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Anmeldetag: 07.08.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zum Verbrennen eines Brennstoffes
Device and method for burning a fuel
Dispositif et procédé pour brûler un combustible
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.02.2006 CH 2822006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2007 Patentblatt 2007/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Tempratec Limited |
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Calleva Park
Aldermaston, Reading
Berkshire RG7 8NN (GB) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Caminada, Marcel
5420, Ehrendingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Spierenburg, Pieter |
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Spierenburg & Partner AG
Patent- und Markenanwälte
Mellingerstrasse 12 5443 Niederrohrdorf 5443 Niederrohrdorf (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 566 855 EP-A2- 0 215 323 DE-A1- 10 315 945 US-A- 5 460 330
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EP-A1- 0 790 462 WO-A-97/35148 GB-A- 1 253 875
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Verbrennungstechnik und
betrifft eine Vorrichtung zum Verbrennen eines flüssigen oder pulverförmigen Brennstoffes
mit einer Zerstäuberdüse, die eine Ventilanordnung für die Steuerung der Zufuhr des
Brennstoffes, einen Druckluftanschluss, eine Mischkammer für die Mischung des Brennstoffes
mit Druckluft und eine Düsenöffnung zur Zerstäubung eines Nebels von Brennstoff in
Druckluft aufweist. Es ist ferner eine Einrichtung zum Vorwärmen des Brennstoffes
auf eine vorbestimmte Temperatur vorgesehen, welche in einem die Düse einfassenden
Düsenstock angebracht ist. Die Erfindung betrifft des weiteren ein Verfahren zum Verbrennen
eines Brennstoffes mittels der vorgenannten Vorrichtung.
STAND DER TECHNIK
[0002] Solche Vorrichtungen sind auf dem Gebiet der Verbrennungstechnik allgemein bekannt
und werden beispielsweise mit einer aus
EP-A-0 566 855 oder
EP-A-0 731 315 bekannten Druckluft-Oelzerstäuberdüse betrieben. Bei ölbetriebenen Heizungsanlagen
wird das zu verbrennende Heizöl unter einem Druck von mehreren (etwa 5 bar) durch
eine Druckluft-Zerstäuberdüse in den Brennerraum eingespritzt und dabei zerstäubt.
Um zu verhindern, dass das Heizoel beim Abschalten des Brenners durch den hohen Druck
nachtröpfelt, ist in den vorgenannten Druckschriften eine Membrane mit einem von einer
Druckfeder vorgespannten Schiesskolben (
EP-A-0 566 855) oder eine zwischen zwei Federn eingespannte Membrane (
EP-A-0 731 315) vorgesehen.
[0003] Ferner ist aus
DE-A-10315 945 eine Zerstäubungsdüse mit einer Ventilanordnung bekannt, welche aus einer Ventilkugel
und einer Druckspiralfeder besteht, die sich in einer Sacklochbohrung des Zerstäuberkegels
abstützt. Eine Ölkanal-Zuführung weist an seinem oberen Ende einen Volustatdrosselkanal
auf, welcher von der Ventilanordnung abgeschlossen ist. Die Ventilkugel mit der Druckspiralfeder
sorgt für den Ölabschluss, d.h. die Ventilanordnung wird nur durch den Öldruck geöffnet
und geschlossen. Druckluft wird aus einer Luftkammer in einen Ringkanal gedrückt,
der aussen an der Ventilanordnung vorbeiführt und in einen Venturiringraum übergeht.
Die nach dem Ventil angeordnete drucklose Ölkammer ist über schräg nach oben angeordnete
seitliche Ölkanäle mit dem Venturiringraum verbunden. Die durch den Venturiringraum
strömende Druckluft saugt das Öl aus der drucklosen Ölkammer an, sodass Öl und Druckluft
in dem Venturiringraum vermischt werden und diese Mischung einer Düsenöffnung zur
Zerstäubung zugeführt wird.
[0004] Diese bekannten Vorrichtungen sind speziell für Heizöl ausgebildet, das aufgrund
der umwelttechnischen Vorschriften besondere Qualitäten einhalten muss. Es ist insbesondere
nicht möglich, andere pflanzliche Oele wie Rapsoel oder auch Fett mit einer solchen
Vorrichtung zu verbrennen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine solche Vorrichtung zur Verbrennung
von flüssigen Brennstoffen derart zu verbessern, dass eine Verbrennung von andersartigen
Oelen und Fetten als Heizoel ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst.
[0007] Die wesentliche Erkenntnis der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass im Gegensatz
zu den herkömmlichen Druckluft-Zerstäuberdüsen die Druckluft als Energieträger und
Steuermedium für die Ventilanordnung eingesetzt wird. Dadurch kann die Zufuhr von
flüssigem oder pulverförmigem Brennstoff mit einem geringeren Druck erfolgen und somit
eine sehr genaue Steuerung der Ventilanordnung erreicht werden. Die für die Steuerung
verwendete Druckluft saugt aufgrund des Unterdrucks den flüssigen oder pulverförmigen
Brennstoff an, so dass schon in der Mischkammer eine ausgezeichnete Vermischung bzw.
Zerstäubung des Brennstoffes mit der Druckluft erfolgt.
[0008] Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung können verschiedene Brennstoffarten und Brennstoffqualitäten
verbrannt werden, ohne dass irgendwelche Teile ausgetauscht werden müssen. Es können
auch Brennstoffe mit einer Beimischung von bis zu 20 % Wasser problemlos verbrannt
werden. Wenn die Druckluft durch reinen Sauerstoff ersetzt wird, wird ein Teil des
als Nebel mitgeführten Wasser zersetzt und verbrannt, was einer höheren Flammentemperatur
zur Folge hat.
[0009] Weitere Vorteile der Erfindung folgen aus den abhängigen Patentansprüchen und aus
der nachfolgenden Beschreibung, in welcher die Erfindung anhand eines in den schematischen
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Verbrennungsvorrichtung mit einer Zerstäuberdüse, einem Vorwärmer und einer Druckluftzufuhr,
- Fig. 2
- die Zerstäuberdüse der Fig. 1 in weiteren Einzelheiten, eingespannt in einem Düsenstock
mit einer Ummantelung, kurz vor dem Öffnen des Ventils,
- Fig. 3
- dieselbe Zerstäuberdüse der Fig. 2 mit geschlossenem Ventil,
- Fig. 4
- dieselbe Zerstäuberdüse der Fig. 2 bei geöffnetem Ventil,
- Fig. 5
- dieselbe Zerstäuberdüse der Fig. 2 nach dem Schliessen des Ventils,
- Fig. 6
- einen Querschnitt in Längsrichtung durch ein Flammrohr,
- Fig. 7
- einen Querschnitt in Querrichtung durch das Flammrohr der Fig. 6,
- Fig. 8
- ein pneumatisches-hydraulisches Steuerschema für die Steuerung der Verbrennungsvorrichtung,
und
- Fig. 9
- eine Variante der Zerstäuberdüse.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0010] In den Figuren sind für dieselben Elemente jeweils dieselben Bezugszeichen verwendet
worden und erstmalige Erklärungen betreffen alle Figuren, wenn nicht ausdrücklich
anders erwähnt.
[0011] In der Figur 1 ist eine Verbrennungsvorrichtung 1 mit einer Zerstäubungsdüse 2, einer
Ummantelung 3 mit einem Druckluftanschluss 4 und einem Oelvorwärmer 5 gezeigt. Die
Ummantelung 3 umgibt im wesentlichen den Oelvorwärmer 5, so dass die Druckluft, welche
durch die Ummantelung 3 strömt, gleichzeitig vom Vorwärmer 5 in etwa auf dieselbe
Temperatur wie das Oel vorgewärmt wird. Der Oelvorwärmer 5 besteht aus einem Schaft
6 mit einer auf diesem aufgewickelten Widerstandsheizung 7 und einem Kunststoffgehäuse
8 für die Anschlüsse 9 für die Heizwicklung. Ein Brennstoff-Zufuhrrohr 10 ist mechanisch
mit dem Schaft 6 verbunden. Auf den Oelvorwärmer 5 ist eine Verbindungshülse 12 geschraubt,
die auf der anderen Seite die Zerstäubungsdüse 2 mittels einer angeschraubten Befestigungshülse
13 trägt. Die Verbindungshülse 12 ist mit einer sogenannten Volustatdrossel 14 mit
einem kleinen Durchflussloch 15 versehen, bei welchem der Brennstoffdruck und der
Durchfluss verringert werden. Ferner ist vor der Volustatdrossel 14 ein grobmaschiger
Filter 16 aus Sintermetall angebracht. Mit Hilfe der Drossel 14 wird der Pumpdruck
des Oels abgebaut und gleichzeitig je nach Leistungsbedarf die gewünschte Oelmenge
in Abhängigkeit des Pumpendrucks dosiert. Die Drossel 14 kann auch statt im Düsenstock
unmittelbar nach der Oelpumpe eingebaut werden.
[0012] Anhand der Figuren 2 und 3 werden weiteren Einzelheiten der Zerstäubungsdüse 2 dargestellt
und erklärt. Zwischen der Befestigungshülse 13 und dem eingeschraubten Düsenkörper
20 der Zerstäuberdüse 2 ist ein axialsymmetrischer Aufnahmeraum 21 gebildet. Von diesem
Aufnahmeraum 21 her gesehen ist im Düsenkörper 20 eine axiale Sacklochbohrung 22 eingeformt,
welche sich an ihrem Grund kegelstumpfförmig bis zu einer Düsenöffnung 23 des Düsenkörpers
20 verjüngt. In dieser Sacklochbohrung 22 des Düsenkörpers 20 ist ein axialsymmetrischer
Einsatz 24 eingeschraubt. Das hintere, der Düsenöffnung 23 abgewandte Ende des Einsatzes
24 weist einen vorderen Hülsenabschnitt 25 auf, der in die als Düsenstock ausgebildete
Verbindungshülse 12 eingesetzt und dort abgedichtet geführt ist. Die Abdichtung erfolgt
durch einen O-Ring 26. Dieser O-Ring 26 liegt andererseits an der Innenwand eines
axialen Gleitraumes 27 der Verbindungshülse 12, in die eine Zuleitung 28 für den flüssigen
oder pulverförmigen Brennstoff mündet.
[0013] In den Aufnahmeraum 21 der Befestigungshülse 13 wird Druckluft - mit Pfeilen 30 dargestellt
- zugeführt. Der Aufnahmeraum 21 geht dann über Luftzufuhrleitungen oder Bohrungen
50 - siehe unten - in einen im wesentlichen zylindrischen Ringspalt 31 über, der zwischen
dem Einsatz 24 und dem Düsenkörper 20 gebildet ist, und welcher seinerseits wegen
der kegelstumpfförmigen Verjüngung der Sacklochbohrung 22 zur Düsenöffnung 23 hin
in einen im wesentlichen kegelstumpfförmigen Spalt 32 übergeht. Der zylindrische Ringspalt
31 entsteht dadurch, dass der Durchmesser der Sacklochbohrung 22 etwas grösser ist
als der Durchmesser des vorderen, der Düsenöffnung 23 zugewandten Hülsenabschnittes
25 des Einsatzes 24. Der kegelstumpfförmige Spalt 32 entsteht durch einen entsprechenden
axialen Versatz zwischen dem kegelstumpfförmigen Grund der Sacklochbohrung 22 und
einer Frontpartie eines weiter unten beschriebenen, am Einsatz 24 angeordneten axialsymmetrischen
Klemmelements 33. Der Grund der Sacklochbohrung 22 ist mit - hier nicht dargestellten
- etwa tangential zur Düsenöffnung 23 verlaufenden Leitkanälen belegt, wie in den
Figuren 2 und 3 der
EP-A-0 566 855 gezeigt. Der zylindrische Ringspalt 31 und der kegelstumpfförmige Spalt 32 bilden
somit zusammen einen axialsymmetrischen Zwischenraum zwischen dem Einsatz 24 und dem
Düsenkörper 20.
[0014] Von dem vorderen Hülsenabschnitt 25 her gesehen ist in ein Mittelteil 34 und daran
anschliessend in den hinteren Hülsenabschnitt 35 des Einsatzes 24 eine durchgehende
Axialbohrung 36 eingeformt, welche nach hinten mit dem Gleitraum 27 und mit der Zuleitung
28 für Öl in Verbindung steht. Am ihrem anderen Ende verjüngt sich diese Axialbohrung
36, wobei das Ende von einem Ringwall 37 umgeben ist. Die Oberkante des Ringwalles
37 liegt in derselben Ebene wie einen Ringabsatz 42 des vorderen Hülsenabschnittes
25, so dass auf der anderen Seite des Ringwalles 37 eine als Mischkammer ausgebildete
Ringnut 38 ausgebildet ist, welche über Radialbohrungen oder radiale Kanäle 39 mit
dem zylindrischen Ringspalt 31 in Verbindung steht.
[0015] Auf der Oberkante des Ringwalls 37 liegt eine scheibenförmige Membran 41 auf, welche
die Ringnut 38 übergreift und mit ihrem Rand auf dem Ringabsatz 42 des vorderen Hülsenabschnittes
25 aufliegt. Auf diesen Ringabsatz 42 wird die Membran 41 mittels eines Klemmelementes
33 an ihrem Rand festgeklemmt. Dieses Klemmelement 33 ist in den vorderen Hülsenabschnitt
25 mit einem Press-Sitz hineingeschoben und so befestigt. Im Bereich des Grundes der
Sacklochbohrung 22 des Düsenkörpers 20 ist dieses Klemmelement 33 zur Düsenöffnung
23 hin kegelstumpfförmig ausgeformt, um den kegelstumpfförmigen Spalt 32 des oben
erwähnten axialsymmetrischen Zwischenraumes zu bilden.
[0016] In das Klemmelement 33 ist eine Sacklochbohrung 43 eingeformt, in welcher ein Schliesskolben
44 gleitend gehalten ist. Dieser Schliesskolben 44 drückt mittels einer Druckfeder
45 gegen die Membran 41. Die Druckfeder 45 stützt sich einerseits gegen den trichterförmigen
Boden einer Sacklochbohrung 46 im Schliesskolben 44 und andererseits gegen einen trichterförmigen
Boden der Sacklochbohrung 43. Aus diesem Boden führt im übrigen eine Entlastungsbohrung
48 zum kegelstumpfförmigen Spalt 32, welche axial zur gegenüberliegenden Düsenöffnung
23 des Düsenkörpers 20 angeordnet ist.
[0017] Ferner sind im Mittelteil 34 des Einsatzes 24 als Luftzufuhrleitungen ausgebildeten
Bohrungen 50 vorgesehen, die vom Aufnahmeraum 21 zur Ringnut 38 führen. Diese Bohrungen
50 verbinden den Aufnahmeraum 21 mit der Ringnut 38, so dass die Druckluft 30 direkt
auf die Membran 41 gerichtet ist.
[0018] In den Figuren 4 und 5 ist die Zerstäuberdüse 2 mit dem Ventil oder der Membran 41
in geöffnetem Zustand bzw. in geschlossenem Zustand dargestellt.
[0019] In den Figuren 6 und 7 ist ein spezielles Flammrohr 55 gezeigt, dass auf einem hier
nicht-dargestellten, üblichen Befestigungsrohr mittels Schrauben in die Gewindebohrungen
56 befestigt ist. Die in Figur 1 dargestellte Verbrennungsvorrichtung weist auf der
Vorderseite ein übliches - hier nicht weiter dargestelltes - Mischsystem mit Zündelektroden
auf und wird mit der Zerstäubungsdüse 2 eingangs des Flammrohrs 55 montiert. Wie nun
aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich, ist das Flammrohr 55 im Eingangsbereich 57 grösstenteils
verjüngt und lediglich an den Ausbuchtungen 58, die dem Innendurchmesser des Befestigungsrohres
entsprechen, am Befestigungsrohr angeschraubt, so dass die Wärme im Flammrohr nur
beschränkt auf das Befestigungsrohr übertragen wird. Das Flammrohr 55 ist vorzugsweise
aus einem Keramik-Werkstoff hergestellt. Durch den sogenannten Rezirkulationspalt
zwischen dem Flammrohr 55 und dem Befestigungsrohr werden nun heisse Abgase der Flamme
nochmals zugeführt. Diese Abgase werden von aussen am Flammrohr 55 durch den Rezirkulationsspalt
zurückgesogen. Durch die mitgesaugten Gase werden optimalere Abgaswerte erreicht.
[0020] Das Flammrohr 55 kann auch aus Metall hergestellt und inwendig mit einem Filz aus
feuerfesten Keramikfasern oder mit einem aus Keramikfasern vakuumgepressten bzw. gezogenen
Innenrohr ausgekleidet sein. Vorzugsweise ist auch die Ummantelung 3 (siehe Fig. 1)
auf der Flammenseite mit einem solchen Filz überzogen. Diese Auskleidung bzw. Filz
verhindert, dass der Sprühnebel im kalten Zustand an der relativ kalten Oberfläche
des Flammrohrs 55 kondensiert. Ferner isoliert der Filz das Flammrohr 55 und die Ummantelung
3 von der heissen Flamme, so dass es eine geringere Materialalterung gibt.
[0021] In Figur 8 ist ein pneumatisch-hydraulisches Steuerschema für die erfindungsgemässen
Verbrennungsvorrichtung 1 dargestellt. In der Halterung der Druckluft-Zerstäuberdüse
1 ist eine Regelelektronik 60 mit einer Heizung 61, einem Fühlelement 62 und einem
Thermostat 63 vorgesehen. Der Thermostat 63 ist mit einem Zeitrelais 64 verbunden.
Mittels eines Motors M wird einerseits einen Doppelmembranverdichter 66 und andererseits
eine Ölpumpe 67 angetrieben. In der Druckluft-Zufuhrleitung 68 ist ein Magnetventil
69 und ein Luftdruck-Wächter 70 und eine Luftdruck-Regulierung 71 vorgesehen. In der
Oel-Zufuhrleitung 72 ist ein Magnetventil 73 vorgesehen.
[0022] In Figur 9 ist eine Variante der Zerstäuberdüse 2 dargestellt. Dieselben Elemente
sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet, und hier nicht weiter erläutert.
In der Sacklochbohrung 22' des Düsenkörpers 20' ist ein axialsymmetrisches Klemmelement
33' befestigt, welches mit dem Grund der Sacklochbohrung 22' einen kegelstumpfförmigen
Spalt 32' mit tangential zur Düsenöffnung 23' verlaufenden Leitkanälen bildet. Der
Schliesskolben 44' ist nunmehr mit einer umlaufenden Ringnut 82 ausgebildet, in welcher
ein O-Ring 83 eingelegt ist, welcher den Spalt zwischen Schliesskolben 44' und Klemmelement
33' vollkommen abdichtet. Anstelle der Membrane 41 der Ausführung der Figur 1 ist
nunmehr eine Dichtungsscheibe 84 aus Gummi in einer keisscheibenförmigen Ausnehmung
85 eingelegt, welche das Ventil bildet. Im Mittelteil 34' des Einsatzes 24' sind nunmehr
als Luftzufuhrleitungen ausgebildete, parallel zur Axialbohrung 36' angeordnete Bohrungen
50' vorgesehen, welche zur Ringnut 38' führen. Diese Ringnut 38' geht zum Zentrum
hin in eine kegelstumpfförmige Ringnut 86 über, die von der Dichtungscheibe 84 abgedichtet
ist. Diese Dichtungsscheibe 84 dichtet gleichzeitig die Axialbohrung 36' ab, welche
zur Oelzufuhr dient.
[0023] Die Funktionsweise der Verbrennungsvorrichtung 1 lässt sich nun anhand der Figuren
wie folgt erklären:
[0024] Wenn der Brenner einen Impuls zum Starten des Verbrennungsvorgangs erhält, wird zuerst
Brennstoff im Düsenstock mit dem Oelvorwärmer bis zu einer Temperatur von maximal
80 °C aufgewärmt, um zu verhindern, dass das Öl verkokst. Nach Freigabe durch den
Thermostat 63 wird das Zeitrelais 64 mit einer einstellbaren Verweilzeit aktiviert.
Bei leicht entzündbaren Oelen wie Mineralöl kann die Verweilzeit auf Null eingestellt
werden, so dass der Brenner sofort startet. Bei schwer entflammbaren Brennstoffen
wie Pflanzenölen kann die Verweilzeit auf mehrere Minuten eingestellt werden, so dass
die erzeugte Wärme über die Volustatdrossel 14 bis zur Düse 2 fortpflanzen kann. Nachdem
die eingestellte Zeit abgelaufen ist, wird der Brenner gestartet.
[0025] Während der Vorspülzeit des Brenners wird die Druckluft mit dem Doppelmembranverdichter
66 aufgebaut und steht dann am Magnetventil 69 an. Wenn der Steuerautomat des Brenners
die Startfreigabe gibt, wird das Magnetventil 69 geöffnet. Die unter Druck stehende
Luft strömt dann Richtung Düse 2. Damit die Druckluft den zu zerstäubenden Brennstoff
nicht abkühlt, wird sie am Oelvorwärmer 5 in der Ummantelung 3 geführt. Die vorgewärmte
Luft steht am Ventil oder an der Membran 41 der Düse 2 an. Sobald der Druck der Druckluft
grösser ist als der vom Schiesskolben 44 und der Druckfeder 45 auf die Membran 41
ausgeübte Gegendruck, wird das Ventil oder die Membran 41 geöffnet und fliesst das
Öl in die als Mischkammer ausgebildete Ringnut 38, so dass Luft und Öl vermischt werden
und das Öl durch die ausströmende Luft mitgenommen wird. Auch der bei der Düsenöffnung
23 erzeugte Unterdruck wirkt zusätzlich auf den Schiesskolben 44 und somit auf die
Membran 41. Der aus dem Ventil ausströmende Brennstoff wird von der vorbeiströmende
Luft mitgenommen und kurz vor dem Düsenaustritt durch Tangentialkanälen (wie aus den
Figuren 2 und 3 der
EP-A-0 566 855 bekannt) zur Rotation gebracht. Durch diese Rotation und die Vorwärtsströmung des
Brennstoff-Luftgemisches entsteht beim Verlassen der Düsenöffnung 23 ein extrem feiner
Brennstoffnebel, der einem Gas ähnlich ist. Durch diese feine Vernebelung oder Vergasung
ist das schwer entflammbare Gemisch zündfreudiger geworden. Das entzündete Gemisch
brennt um so besser, da die Flamme nicht nur von aussen mit Luft versorgt wird, sondern
die Druckluft, welche zur Zerstäubung dient, reagiert jetzt auch von der Flammenmitte
gegen aussen, was die Verbrennung deutlich beschleunigt. Die Verbrennung findet vorzugsweise
in einem Flammrohr 55 statt, das mit Vorteil aus einer Keramik besteht. Die aus dem
Flammrohr 55 austretende Abgase weisen keinerlei unverbrannte Rückstände auf und bedürfen
somit keiner Nachverbrennung.
[0026] Es versteht sich für den Fachmann, dass die Funktionsweise der Zerstäuberdüse gemäss
Figur 9 ähnlich ist. Auch hier wird der Schiesskolben 44' durch den Überdruck zur
Düsenöffnung 23' hin bewegt und somit das Ventil geöffnet.
[0027] Das Flammrohr 55 kann mit einem verstellbaren Rezirkulationsspalt am Befestigungsrohr
eingestellt werden, wodurch die Verbrennung zusätzlich optimiert werden kann.
1. Vorrichtung zum Verbrennen eines flüssigen oder pulverförmigen Brennstoffes mit einer
einen Düsenkörper (20) aufweisenden Zerstäuberdüse (2), die eine Ventilanordnung (41)
für die Steuerung der Zufuhr des Brennstoffes, einen Druckluftanschluss (4), eine
Mischkammer (38) für die Mischung des Brennstoffes mit Druckluft und eine Düsenöffnung
(23) zur Zerstäubung eines Nebels von Brennstoff in Druckluft aufweist, mit einer
Brennstoffzuleitung (28), wobei Luftkanäle in einer Ummantelung (3) und eine Befestigungshülse
(13) mit an die Luftkanäle anschliessenden Verbindungskanälen vorgesehen sind, wobei
die Ummantelung (3) mit einem die Zerstäuberdüse (2) einfassenden Düsenstock (12)
einen Ringspalt (21) für die Druckluft bildet und vom Ringspalt (21) ausgehende Luftzufuhrleitungen
(50) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (5) zum Vorwärmen des Brennstoffes auf eine vorbestimmte Temperatur
in dem Düsenstock (12) vorgesehen ist, welche von der Ummantelung (3) umgeben ist,
um ebenfalls die Druckluft im Ringspalt (21) zu erwärmen, und dass die vom Ringspalt
(21) ausgehende Luftzufuhrleitungen (50) derart im Düsenkörper (20) vorgesehen sind,
dass die Ventilanordnung (41) von der Druckluft ansteuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung von einer eingespannten Membrane (41) oder von einer Druckscheibe
(84) gebildet ist und die Düse (2) einen axialen, von der Membrane abgeschlossenen
Brennstoffkanal (36) aufweist, und die Luftzufuhrleitungen (50) den Brennstoffkanal
radial umgeben und auf die Membrane oder die Druckscheibe stossen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Luftzufuhrleitungen (50) vorgesehen sind, welche auf einen gleichen
Abstand gegenüberliegend zum Brennstoffkanal angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer von einer den Brennstoffkanal (36) umgebende Ringnut (38) gebildet
ist, in welche die Luftzufuhrleitungen (50) münden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenstock von einer Verbindungshülse (12) mit einer Drossel (14) zur Verringerung
der Durchflussmenge und des Brennstoffdruckes gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (12) flüssigkeitsdicht mit der Übergangshülse (13) befestigt
und die Übergangshülse (13) flüssigkeitsdicht mit dem Düsenkörper (20) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (12) mittels einer Schraubverbindung mit der Übergangshülse
(13) und die Übergangshülse (13) mittels einer Schraubverbindung mit dem Düsenkörper
(20) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ausgangs der Zerstäubungsdüse (2) ein Flammrohr (55) vorzugsweise aus einer Keramik
oder inwendig mit einer Auskleidung aus Keramikfasern vorgesehen ist, welches am hinteren,
der Zerstäubungs-düse (2) zugewandten Ende im wesentlichen verjüngt ist, so dass zwischen
einem Befestigungrohr und dem Flammrohr (55) einen Rezirkulationsspalt gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Druckluftanschluss (4) ein Magnetventil (73) vorgesehen ist, welches mittels
eines Zeitverzögerungsrelais (64) über eine Brennersteuerung geschaltet wird, um den
Brennstoff während einer vorbestimmten Zeit zu erwärmen und nach Ablauf dieser Zeit
die Ventilanordnung (41) zu öffnen und den Brennvorgang zu starten.
10. Verfahren zum Verbrennen eines Brennstoffes mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, wobei ein flüssiger oder pulverförmiger Brennstoff zu einer Ventilanordnung
(41) und Druckluft über Luftzufuhrleitungen (50 zu einer Mischkammer (38) zugeführt
wird, in welcher der Brennstoff mit der Druckluft vermischt wird, und die Mischung
des Brennstoffes mit Druckluft der Zerstäuberdüse (2) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff in einer Zuleitung (28) mittels einer Vorwärmeinrichtung (5) vorgewärmt
wird, und dass die Druckluft in unmittelbarer Nähe der Vorwärmeinrichtung (5) vorgewärmt
und über die Luftzufuhrieitungen (50) im Düsenkörper (20) auf die Ventilanordnung
(41) zugeführt wird, derart, dass die Druckluft die Ventilanordnung (41) ansteuert.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft nach einer Zeitverzögerung die Ventilanordnung (41) öffnet, um den
Brennstoff während einer vorbestimmten Zeit mittels der Vorwärmeinrichtung (5) vorzuwärmen
und den Brennvorgang nach Ablauf dieser vorbestimmten Zeit zu starten.
1. Device for combusting a liquid or powdered fuel having an atomizer nozzle (2) having
a nozzle body (20), which has a valve configuration (41) for controlling the supply
of the fuel, a compressed air connection (4), a mixing chamber (38) for mixing the
fuel with compressed air, and a nozzle opening (23) for atomizing a mist of fuel in
compressed air, having a supply line (28) for the fuel, wherein air channels in a
sheath (3) and a fastening sleeve (13) having connection channels adjoining the air
channels are provided, wherein the sheath (3) forming a ring gap (21) for supply of
the air with a nozzle assembly (12) surrounding the atomizer nozzle (2) and air supply
lines (59 originating from the ring gap (21) are provided, characterized in that an apparatus (5) for preheating the fuel to a predetermined temperature is provided
in the nozzle assembly (12), which is surrounded by the sheath (3), in order to heat
also the compressed air in the ring gap (12), and that the air supply lines (50) originating
from the ring gap (21) being provided in the nozzle body (20) in such a way that the
valve configuration (41) is activatable by the compressed air.
2. Device according to claim 1, characterized in that the valve configuration is formed by a clamped diaphragm (41) or by a compression
disk (84), and the nozzle (21) has an axial fuel channel (36) terminated by the diaphragm,
and the air supply lines (50) radially enclose the fuel channel and encounter the
diaphragm or the compression disk.
3. Device according to claim 2, characterized in that at least two air supply lines (50) are provided, which are situated at an equal distance
diametrically opposite to the fuel channel.
4. Device according to claim 2 or 3, characterized in that the mixing chamber is formed by a ring groove (38) enclosing the fuel channel (36),
into which the air supply lines (50) open.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the nozzle assembly is formed by a connection sleeve (12) having a throttle (14)
for decreasing the flow rate and the fuel pressure.
6. Device according to claim 5, characterized in that the connection sleeve (12) is fastened liquid-tight to the transition sleeve (13)
and the transition sleeve (13) is fastened liquid-tight to the nozzle body (20).
7. Device according to claim 6, characterized in that the connection sleeve (12) is fastened to the transition sleeve (13) using a screw
connection and the transition sleeve (13) is fastened to the nozzle body (20) using
a screw connection.
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterized in that a flame pipe (55), preferably made of a ceramic or internally lined with ceramic
fibers, is provided at the outlet of the atomizing nozzle (2), which is essentially
tapered at the rear end facing toward the atomizing nozzle (2), so that a recirculation
gap is formed between a fastening pipe and the flame pipe (55).
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterized in that the solenoid valve (73) is provided before the compressed air connection (4), which
is switched using a time delay relay (64) via a burner controller, to heat the fuel
during a predetermined time and, after passage of this time, to open the valve configuration
(41) and start the burning procedure.
10. Method for combusting a fuel using a device according to one of claims 1 to 9, wherein
a liquid or powdered fuel is supplied to a valve configuration (41) and compressed
air is supplied via air supply lines (50) to a mixing chamber (38), in which the fuel
is mixed with compressed air, and the mixture of fuel and compressed air is supplied
to the atomizer nozzle (2), characterized in that the fuel is preheated in a supply line (28) by means of a preheating apparatus (5),
and that the compressed air is preheated in direct proximity to the preheating apparatus
(5) and is supplied via the air supply lines (50) in the nozzle body (20) to the valve
configuration (41) in such a way that the compressed air activates the valve configuration
(41).
11. Method according to claim 10, characterized in that the compressed air opens the valve configuration (41) after a time delay to preheat
the fuel during a predetermined time using the preheating apparatus (5) and to start
the burning procedure after passage of this predetermined time.
1. Dispositif de combustion d'un combustible liquide ou en forme de poudre avec une buse
de pulvérisation (2) comportant un corps de buse (20), un système de soupapes (41)
pour contrôler l'alimentation en combustible, un raccord pour l'air comprimé (4),
une chambre de carburation (38) pour le mélange du combustible avec de l'air comprimé
et une ouverture de buse (23) destinée à pulvériser un brouillard de combustible dans
de l'air comprimé, avec une conduite d'alimentation en combustible (28), des canaux
d'air dans une gaine (3) et un manchon de fixation (13) avec des canaux de liaison
raccordés aux canaux d'air étant prévus, la gaine (3) avec un porte-buses (12) entourant
la buse de pulvérisation (2) formant une fente annulaire (21) pour l'air comprimé
et des conduites d'alimentation en air (50) partant de la fente annulaire (21) étant
prévues, caractérisé en ce qu'un système (5) de préchauffage du combustible à une température prédéterminée est
prévu dans le porte-buses (12), ce système étant entouré par la gaine (3) pour aussi
chauffer l'air comprimé dans la fente annulaire (21) et que les conduites d'alimentation
en air (50) partant de la fente annulaire (21) sont prévues de telle sorte dans le
corps de buse (20) que le système de soupapes (41) est apte à être activé par l'air
comprimé.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de soupapes est formé par une membrane (41) tendue ou par un disque de
pression (84) et que la buse (2) comporte un canal de combustible (36) axial, isolé
de la membrane et que les conduites d'alimentation en air (50) entourent radialement
le canal de combustible et s'ouvrent sur la membrane ou sur le disque de pression.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que sont prévues au moins deux conduites d'alimentation en air (50) qui sont disposées
avec le même écart en face du canal de combustible.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la chambre de carburation est formée par une gorge annulaire (38) qui entoure le
canal de combustion (36) et dans laquelle débouchent les conduites d'alimentation
en air (50).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le porte-buses est formé par un manchon de liaison (12) avec un restricteur (14)
destiné à réduire le débit et la pression du combustible.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le manchon de liaison (12) est fixé, étanche aux liquides, avec le manchon de transition
(13) et que le manchon de transition (13) est fixé, étanche aux liquides, avec le
corps de buse (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le manchon de liaison (12) est fixé par vissage avec le manchon de transition (13)
et que le manchon de transition (13) est fixé par vissage avec le corps de buse (20).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un tube à flammes (55), de préférence en une céramique ou avec un revêtement intérieur
de fibres céramiques, est prévu à la sortie de la buse de pulvérisation (2), ce tube
à flammes étant sensiblement aminci à l'extrémité arrière tournée vers la buse de
pulvérisation (2) de sorte qu'une fente de recirculation est formée entre un tube
de fixation et le tube à flammes (55).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'une électrovanne (73) est prévue en amont du raccord pour l'air comprimé (4), cette
électrovanne étant commutée au moyen d'un relais de temporisation (64) par l'intermédiaire
d'un système de réglage du brûleur afin de chauffer le combustible pendant un temps
prédéterminé et, une fois ce temps écoulé, d'ouvrir le système de valves (41) et de
démarrer le processus de combustion.
10. Procédé de combustion d'un combustible avec un dispositif selon l'une quelconque des
revendications 1 à 9, un combustible liquide ou en forme de poudre étant acheminé
vers un système de valves (41) et de l'air comprimé étant acheminé dans des conduites
d'alimentation en air (50) vers une chambre de carburation (38) dans laquelle le combustible
est mélangé avec l'air comprimé et le mélange combustible et air comprimé est acheminé
vers la buse de pulvérisation (2), caractérisé en ce que le combustible est préchauffé dans une conduite d'alimentation (28) au moyen d'un
système de préchauffage (5) et que l'air comprimé est préchauffé à proximité immédiate
du système de préchauffage (5) et est acheminé dans le corps de buse (20) vers le
système de valves (41) par l'intermédiaire des conduites d'alimentation en air (50)
de telle sorte que l'air comprimé active le système de valves (41).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'air comprimé ouvre le système de valves (41) après temporisation afin de préchauffer
le combustible pendant un temps prédéterminé au moyen du système de préchauffage (5)
et de démarrer le processus de combustion après écoulement de ce temps prédéterminé.
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