(19)
(11) EP 1 827 667 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.05.2010  Patentblatt  2010/20

(21) Anmeldenummer: 05850183.4

(22) Anmeldetag:  20.12.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B01F 5/06(2006.01)
F15D 1/08(2006.01)
B05B 1/34(2006.01)
E03C 1/08(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2005/002292
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2006/066558 (29.06.2006 Gazette  2006/26)

(54)

MISCH- UND/ODER VERWIRBELUNGSVORRICHTUNG

MIXING AND/OR TURBULENT MIXING DEVICE

DISPOSITIF DE MELANGE ET/OU DE TOURBILLONNEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 22.12.2004 DE 202004019745 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.09.2007  Patentblatt  2007/36

(73) Patentinhaber: Strahmann, Lüder
49406 Barnstorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Strahmann, Lüder
    49406 Barnstorf (DE)

(74) Vertreter: Fichter, Robert Arno 
Dennemeyer & Associates S.A. Bavariastrasse 7
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 810 753
US-A- 3 582 048
US-A- 4 647 212
DE-U1- 20 219 885
US-A- 4 471 912
US-A- 5 281 132
   
  • DATABASE WPI Week 198947 10. Januar 1990 (1990-01-10), Derwent Publications Ltd., London, GB;Seite 003, AN 1989-346253 XP002380434 "Mixer" -& SU 1 456 205 A (TSNI PT I MEKH ELEK ZHIVOTNOV) 7. Februar 1989 (1989-02-07)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Bei der Erfindung handelt es sich um eine Misch- u/o. Verwirbelungsvorrichtung (5) zum Mischen u./o. Verwirbeln von Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen u./o. Dämpfen u./o. Gasen gemäß Anspruch 1.

[0002] In der Wasserforschung und Wasserfachliteratur setzen sich seit längerem, besonders aufgrund der Studien und Versuche des Wasser- u. Naturforschers Viktor Schauberger, Begriffe wie "lebendiges Wasser", "energiereiches Wasser", "belebtes Wasser" oder "vitales Wasser" immer mehr durch. Gemeint ist damit, dass gutes Wasser neben chemischen und biologischen Qualitäten vor allem auch physikalisch eine gute Qualität aufweisen sollte. Naturbeobachtungen zeigen, dass Wasser und Bewegung sehr häufig untrennbar zusammengehören. Wenn man Wasser in freier Natur beobachtet, bewegt es sich meistens auf die eine oder andere Weise. Selbst in stehenden Gewässern bilden sich ständig Wasserbewegungen aus zwischen verschiedenen Wasserschichten durch sich ändernde Temperaturen und Wasserdichten. Die Wasserverwirbelung ist eine besonders intensive Wasserbewegung. Wasserverwirbelungen und die dabei auftretenden Prozesse werden immer häufiger als eine effiziente Methode der Natur gesehen, die Selbstreinigungskräfte des Wassers anzuregen bzw. freizusetzen und das Wasser in seinem energetischen Zustand zu verbessern. Man redet in diesem Zusammenhang von einer Verbesserung der Energien, Schwingungen und Informationen im Wasser. Es wird angenommen, dass sich die innere Struktur des Wassers verändert, die sog. Clusterstruktur. Darunter versteht man Anhäufungen physikalisch aneinander haftender Wassermoleküle. Wassermoleküle besitzen diese besondere Eigenart, dass sie an einer Stelle leicht positiv und an einer anderen Stelle leicht negativ geladen sind. Hierdurch ziehen sich die Wassermoleküle gegenseitig an. Bei sog. weniger lebendigem Wasser geht man davon aus, dass sich größere Cluster oder "Molekülhaufen" gebildet haben. Bei intensiven Wasserbewegungen wie der Verwirbelung nehmen einige Forscher an, dass sich größere Cluster in immer kleinere Cluster zerteilen bzw. auflösen. Nach diesen Erklärungsansätzen bekäme das Wasser hierdurch einen sog. feinverteilteren Zustand und könnte möglicherweise von biologischen Organismen wie Pflanze, Tier und Mensch leichter aufgenommen bzw. verwertet werden. Weiterhin gehen einige Forscher davon aus, dass sich das Wasser in der natürlichen Verwirbelung in freier Natur in einem ausgewogenen Verhältnis anreichern kann mit Luft- u. Lichtkomponenten und neuen feinstofflichen Energien durch entstehende Torsionskräfte bei der Verwirbelung und die Eigenart der dipolaren Wassermolekülstrukturen, die in besonderer Weise auf Wasserbewegungen reagieren. Diese Theorien werden kontrovers diskutiert. Es lässt sich jedoch beobachten, dass die Natur in umfassender Weise, in großen Dimensionen und in unzähligen Variationen Wasser- u. Luftverwirbelungen sowie ein weites Spektrum von Verwirbelungen anderer Flüssigkeits-, Dampf- und Gasgemische ausbildet. Wie man auch immer einzelne Theorien beurteilen mag, es scheint gute Gründe dafür zu geben, dass die Natur sich so verhält. Es lassen sich durch naturnahe Verwirbelungen z.B. Geschmack und Aussehen von Wasser verbessern. Das Wasser kann auf natürliche Weise mit Sauerstoff angereichert werden. Es lässt sich beobachten, dass kühl verwirbeltes Wasser über längere Zeit kühl bleibt, selbst wenn die das Wasser umgebende Lufttemperatur sehr viel höher ist, ähnlich wie man das aus der Natur z.B. von Bergbachwasser oder Bergseen im Hochsommer kennt. Eine Verlängerung der natürlichen Haltbarkeitsdauer des Wassers scheint durch Verwirbelung ebenso möglich zu sein. Die hier vorgestellte Erfindung kann je nach Anwendung anhand unterschiedlich konstruierter Durchströmplatten mit darauf abgestimmten Misch- u. Verwirbelungsunterstützern jeweils so aufgebaut werden, dass die in der Natur vorkommenden Misch- u./o. Verwirbelungsabläufe u. -prozesse möglichst natumah, aber trotzdem in sehr effizienten Intensitäten und Ausprägungen, nachgeahmt werden können. Hierdurch wird es möglich, Vorgänge, Effekte und Ergebnisse, die in der Natur sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, in kürzeren Vorgängen effektiv nachzuahmen.

[0003] Unterschiedliche Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtungen u.- verfahren versuchen bereits, Verwrirbelungsprozesse nutzbar zu machen. Die vorgestellte Erfindung bedient sich mehrerer Funktionsmechanismen gleichzeitig, um auf möglichst wirksame, aber dennoch naturnahe Weise die Flüssigkeits- u./o. Luft- u.lo. Dampf- u./o. Gasqualitäten zu verbessern. Der japanische Wasserforscher Masaru Emoto berichtet in seinen Büchern über Wasser davon, dass Wasser ein äußerst empfindliches und empfindsames Medium ist, das sogar auf menschliche Emotionen und auf Töne in erstaunlicher Weise reagieren kann. Die hier beschriebene Erfindung versucht derartige Phänomene und Beobachtungen zu berücksichtigen. Da die Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung in intensiven Kontakt mit Dämpfen u./o. Gasen u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen u./o. Flüssigkeiten wie z.B. Wasser kommt, wird angenommen, dass die hier vorgestellte Erfindung selbst auch zu einem Überträger von Schwingungen und Informationen auf das zu mischende u./o. verwirbelnde Medium wird. Die Erfindung wird deshalb durch unterschiedliche Prozesse, Verfahren und Methoden energetisch gereinigt und dazu angeregt, für Dämpfe u./o. Gase u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemische u./o. Flüssigkeiten wie z.B. Wasser nützliche Energien und Schwingungen möglichst aufzubauen und anzuziehen, um den Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen u./o. Dämpfen u./o. Gasen ein möglichst förderliches und naturnahes Umfeld zu bieten.

[0004] Dokument US-A-5 281 132 offenbart eine Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0005] Nachdem Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemische u./o. Dämpfe u/o. Gase in die Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung eingeflossen sind, treffen sie auf eine Durchströmplatte, die auf spezielle Weise mit Löchern versehen wurde. Es lassen sich durch den möglichen Einsatz unterschiedlicher Durchströmplatten die Misch- u./o. Verwirbelungsabläufe variieren, um ganz unterschiedliche Effekte und Ergebnisse erzielen zu können. Obwohl die unterschiedlichen Durchströmplatten sich voneinander unterscheiden , weist die Konstruktion der aufgeprägten Löcher u./o. Lochformationen auf diesen Durchströmplatten folgende Merkmale auf:
  • Auf einer Durchströmplatte sind alle dort aufgebrachten Löcher u./o. Lochformationen in der gleichen Lochdrehrichtung, im Uhrzeigersinn rechtsdrehend oder gegen den Uhrzeigersinn linksdrehend, angeordnet.
  • Die in gleicher Lochdrehrichtung angeordneten Löcher u./o. Lochformationen sind entweder alle in gleichen Winkelgrößen auf einer Durchströmplatte aufgebracht oder die Löcher liegen in bestimmten Anordnungen in unterschiedlichen Winkeln so auf einer Durchströmplatte, dass es zu zusätzlichen lokalen Vermischungen u.lo. Verwirbelungen an diesen Stellen kommt innerhalb der Gesamtvermischung u./o. Gesamtverwirbelung.
  • Die Löcher u./o. Lochformationen sind symmetrisch u./o. gleichmäßig auf einer Durchströmplatte verteilt. Dies ist notwendig, damit geordnete u./o. naturnahe u./o. intensive Wirbel erzeugt werden können.


[0006] Nachdem Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemische u./o. Dämpfe u./o. Gase aus einer Durchströmplatte herausströmen, treffen sie auf einen Misch- u./o. Verwirbelungsunterstützer, ein weiteres Steuerungselement der Vermischung u./o. Verwirbelung. Misch- u.lo. Verwirbelungsunterstützer können z.B. konische oder hyperbolische Trichter sein. Verwendet man z.B. derartige Trichter, bilden Flüssigkeiten wie Wasser durch Durchströmplatten vorbereitete intensive Wirbel aus. Eine Flüssigkeit wie Wasser verlässt den Trichter dann in -sich spiralförmig strömend bzw. wirbelnd und formt außerhalb der Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung eine in sich spiralförmig strömend bzw. wirbelnde Flüssigkeitsglocke. Die Größe und Wirbelintensität (intensiv rechtswirbelnd oder intensiv linkswirbelnd) dieser entstehenden Glocke spielen erfahrungsgemäß eine Rolle für entstehende Qualitätsverbesserungen erzeugter Flüssigkeiten. Damit z.B. eine große und intensiv wirbelnde Wasserglocke an einem gewöhnlichen Haushaltswasseranschluss mit normaler Wasserausflussmenge entstehen kann, muss der Trichter bestmöglich mit jeweiligen Durchströmplatten korrespondieren. Es sind ebenso Misch- u.lo. Verwirbelungsunterstützer einsetzbar, die innerhalb geschlossener Leitungssysteminfrastrukturen funktionsfähig sind. Es sind unterschiedliche Misch- u./o. Verwirbelungsunterstützersysteme u. -verfahren funktionsfähig, je nach verwendeten Durchströmplatten und je nach Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen u./o. Dämpfen u./o. Gasen und je nach gewünschten Effekten und Ergebnissen. Die genaue Konstruktion und Anpassung der jeweiligen Durchströmplatten an spezifische Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemische u./o. Dämpfe u./o. Gase und an die jeweiligen Misch- u. Verwirbelungsunterstützer erfordert Erfahrung und Kenntnisse der Entstehung der jeweiligen Misch- u.lo. Verwirbelungsabläufe und -strukturen. Dazu sind Analysen und häufig viele Versuche notwendig. Die Vermischungs- u./o. Verwirbelungsabläufe reagieren sehr sensibel auf kleine Veränderungen der unterschiedlichen Einzelfaktoren. Ein entsprechender Gesamteffekt bzw. Gesamtergebnis, z.B. spürbare und deutliche Qualitätsverbesserungen von Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen u./o. Dämpfen u./o. Gasen kann nur bei entsprechender Anpassung der Einzelfaktoren und einem gelungenen Zusammenspiel aller Faktoren (Synergieeffekte) erwartet bzw. erreicht werden. Es sind viele Anwendungen der Erfindung zur Flüssigkeits- u.lo. Flüssigkeits-Feststoff-Gemisch- u.lo. Dampf- u./o. Gasverbesserung möglich und vorstellbar. Die Wasseraufbereitung wurde angesprochen. Eine Verbesserung von Weinen, Bieren und Säften, vor allem auch geschmacklich, scheint naheliegend. Es könnte sich erweisen, dass selbst eine Qualitätsverbesserung von Blut möglich sein könnte durch ein solches Verfahren, denn es wird angenommen, dass auch Blut im Körper vielerlei Verwirbelungen ausbildet. Bei Dämpfen könnte man an eine Anwendung in Saunen denken, wobei man Wasserdämpfe in Saunen ansaugen könnte und sie dann durch die Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung leiten würde, um sie dann in stark verwirbelnden Bewegungen wieder freizusetzen. Es ist möglich, dass sich hierdurch das Saunaerlebnis und die Saunawirkungen verbessern ließen. Ähnliche Möglichkeiten eröffnen sich für Luft- und andere Gasgemische, z.B. in Verbindung mit Klimaanlagen und anderen Belüftungssystemen.

[0007] Die Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung ist ebenso geeignet zum intensiven und kosteneffizienten Vermischen unterschiedlicher Substanzen. Hierzu leitet man in die einzelnen Löcher der Durchströmplatten die zu mischenden Substanzen, wiederum Flüssigkeiten u./o. Flüssigkeits-Feststoff-Gemische u./o. Dämpfe u./o. Gase. Man kann durch die Wahl der Lochgrößen und die Menge der eingeleiteten Substanz die Strömungsgeschwindigkeiten steuern. Die Austrittspunkte aus einer Durchströmplatte lassen sich -ebenfalls genau festlegen. Will man zwei Substanzen miteinander vermischen, wird z.B. die Substanz A in ein Durchströmloch A geleitet und die Substanz B in ein Durchströmloch B. Man würde dann die Austrittspunkte von Durchströmloch A und Durchströmloch B nahe aneinander legen, so dass es zu einer lokalen Vermischung u./o. Verwirbelung kommt. Will man nur zwei Substanzen vermischen, wiederholt man das gleiche Prinzip viele Male auf einer Durchströmplatte und erreicht damit viele lokale Vermischungen u./o. Verwirbelungen der beiden Substanzen sowie eine Vermischung u./o. Verwirbelung der vielen einzelnen Lokalvermischungen u./o. Verwirbelungen untereinander und ineinander in einer großen Gesamtvermischung u./o. Gesamtverwirbelung. Man hat dadurch die beiden Substanzen auf Intensive und kosteneffiziente Weise miteinander vermischt u./o, verwirbelt. Ein weiterer Vorteil eines derartigen Vermischungs- u.lo. Verwirbelungsverfahrens ist, dass sich sehr komplexe Vermischungs- u./o. Verwirbelungsabläufe mit zahlreichen Substanzen durchführen lassen, wobei sowohl die Dosierungen als auch die Austrittspunkte einzelner Substanzen genau gesteuert werden können. Will man z.B. zuerst zwei Gase miteinander vermischen u./o. verwirbeln und parallel dazu zwei Flüssigkeiten miteinander vermischen u./o. verwirbeln, um dann das Gasgemisch und das Flüssigkeitsgemisch wiederum miteinander zu vermischen, kann man durch eine effiziente Anordnung der einzuleitenden Substanzen in eine Durchströmplatte und die Festlegung der entsprechenden Austrittspunkte der jeweiligen Substanzen, und durch Festlegung der jeweiligen Mengen und Lochgrößen sowie des geeigneten Vermisch- u./o. Verwirbelungsunterstützers den Vermischungs- u./o. Verwirbelungsablauf genau steuern. In diesem Beispiel würde man die Austrittspunkte der Gase aneinander legen und würde ebenfalls die Austrittspunkte der Flüssigkeiten aneinander legen. Hierdurch käme es dann zunächst zu lokalen Vermischungen u./o. Verwirbelungen der Gase untereinander sowie der Flüssigkeiten untereinander. In der Gesamtvermischung u./o. Gesamtverwirbelung würde sich dann das Gasgemisch mit dem Flüssigkeitsgemisch wiederum vermischen u./o. verwirbeln. Man erreicht in einem Vorgang eine intensive Gesamtvermischung, wofür man bei anderen Vorrichtungen u. Verfahren mehrere Arbeitsschritte, mehr Energieaufwand und mehr Platzaufwand benötigen würde. Es ist auch möglich, die Substanzen gar nicht erst ausströmen zu lassen aus einer Durchströmplatte, sondern die einzelnen Durchströmlöcher schon innerhalb einer Durchströmplatte ineinander übergehen zu lassen, so dass es schon zu lokalen Vermischungen u./o. Verwirbelungen kommt, bevor die Substanzen die Durchströmplatte verlassen. Es bieten sich zahlreiche Variationen an, wie man derartige Abläufe steuern kann. Die genaue Konstruktion einer jeweiligen Anwendung bedarf genauer Planungen, Analysen und Versuche. Es sind zahlreiche Anwendungen dieses Verfahrens möglich, z.B. in technischen und wissenschaftlichen Verfahren, in der Chemie, Biologie, Pharmazeutik, Medizin oder im Getränke- u. Nahrungsmittelbereich.

Bezugszeichenliste



[0008] 
1
Kopfstück Seitenansicht
2
Durchströmplatte Seitenansicht
3
Winkellage eines Lochs
4
Konischer Trichter Seitenansicht
5
Zusammengeschraubte Misch- u./o. Verwirbelungsvorrichtung
6
12-lochige Durchströmplatte
7
24-lochige Durchströmplatte
8
32-lochige Durchströmplatte
9
40-lochige Durchströmplatte
10
48-lochige Durchströmplatte
11
60-lochige Durchströmplatte
12
6-gliederiges Rad als 409-lochige Durchströmplatte
13
3-gliederige Spirale als 196-lochige Durchströmplatte
14
3-gliederige Formation als 28-lochige Durchströmplatte
15
3-gliederige Formation als 40-lochige Durchströmplatte
16
8-gliederige Formation als 24-lochige Durchströmplatte
17
16-lochige Durchströmplatte
18
8 Dreilochformationen als 24-lochige Durchströmplatte
19
8 Vierlochformationen als 32-lochige Durchströmplatte
20
8 Fünflochformationen als 40-lochige Durchströmplatte
21
12 Dreilochformationen, paarweise angeordnet als 36-lochige Durchströmplatte
22
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
23
kleinerer Lochwinkel
24
mittelgroßer Lochwinkel
25
größerer Lochwinkel
26
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
27
kleinerer Lochwinkel
28
mittelgroßer-Lochwinkel
29
größerer Lochwinkel
30
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
31
kleinerer Lochwinkel
32
größerer Lochwinkel
33
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
34
kleinerer Lochwinkel
35
mittelgroßer Lochwinkel
36
größerer Lochwinkel
37
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
38
kleinerer Lochwinkel
39
mittelgroßer Lochwinkel
40
größerer Lochwinkel
41
Querschnitt Durchströmplatte mit speziellen Lochgrößen und Lochwinkellagen
42
kleinerer Winkel
43
größerer Winkel



Ansprüche

1. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) zum Mischen und/oder Verwirbeln von Flüssigkeiten und/oder Flüssigkeits-Feststoff-Gemischen und/oder Dämpfen und/oder Gasen, umfassend einen Misch- und/oder Verwirbelungsunterstützer und mindestens eine Durchströmplatte (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmplatte jeweils versehen ist mit mindestens drei schräg angeordneten, identischen, in kreisförmiger, gleichmäßiger Lageanordnung verteilten einfach oder paarweise angeordneten Lochformationen, bestehend aus jeweils mindestens zwei Löchern, die nahe aneinander liegen und/oder jeweils innerhalb der Durchströmplatte ineinander übergehen, wobei die Abstände zwischen den einfach angeordneten Lochformationen oder den paarweise angeordneten Lochformationen auf der Durchströmplatte jeweils gleich groß sind.
 
2. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und/oder Verwirbelungsunterstützer eine konische Form aufweist.
 
3. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und/oder Verwirbelungsunterstützer eine hyperbolische Form aufweist.
 
4. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und/oder Verwirbelungsunterstützer eine kugelförmige Form aufweist.
 
5. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (6) mit sechs identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (6) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
6. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (7) mit zwölf identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (7) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
7. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (8) mit sechzehn identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (8) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
8. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (9) mit zwanzig identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (9) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
9. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (10) mit vierundzwanzig identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (10) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
10. Misch- u/o. Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (11) mit dreißig identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (11) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
11. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (16) mit acht identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (16) verteilt sind und jeweils aus drei Löchern in unterschiedlichen Größen bestehen, versehen ist.
 
12. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (17) mit acht identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (17) verteilt sind und jeweils aus Lochpaaren bestehen, versehen ist.
 
13. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (18) mit acht identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (18) verteilt sind und jeweils aus drei gleichgroßen Löchern bestehen, versehen ist.
 
14. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (19) mit acht identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (19) verteilt sind und jeweils aus vier gleichgroßen Löchern bestehen, versehen ist.
 
15. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte(20) mit acht identischen Lochformationen, die jeweils kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (20) verteilt sind und jeweils aus fünf gleichgroßen, kreisförmig angeordneten Löchern bestehen, versehen ist.
 
16. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (21) mit zwölf paarweise angeordneten Lochformationen, jeweils bestehend aus drei unterschiedlich großen Löchern pro Lochformation, die in Paaren kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (21) verteilt sind, versehen ist.
 
17. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (21) mit zwölf paarweise angeordneten Lochformationen versehen ist, wobei jede Lochformation aus drei unterschiedlich großen Löchern besteht, die in Paaren kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (21) verteilt sind, kleinere Löcher mit kleineren Winkeln (23) innerhalb der Durchströmplatte (21), (22) in mittelgroße Löcher einmünden, die mittelgroßen Löcher mit mittleren Winkeln (24) ihrerseits ebenfalls innerhalb der Durchströmplatte (21), (22) in größere Löcher übergehen und die größeren Löcher die größten Winkel (25) aufweisen,
 
18. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (16) mit acht identischen Lochformationen versehen ist, wobei die Lochformationen kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (16) verteilt sind und jeweils aus drei Löchern in unterschiedlichen Größen bestehen, größere Löcher mit kleineren Winkeln (27) innerhalb der Durchströmplatte (16), (26) in die mittelgroße Löcher einmünden, die mittelgroßen Löcher mit mittleren Winkeln (28) ihrerseits ebenfalls innerhalb der Durchströmplatte (16), (26) in kleinere Löcher übergehen und die kleineren Löcher die größten Winkel (29) aufweisen.
 
19. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (19) mit acht identischen Lochformationen versehen ist, wobei die Lochformationen kreisförmig und gleichmäßig auf der Durchströmplatte (19) verteilt sind und jeweils aus vier gleichgroßen Löchern bestehen und näher zur Mitte der Durchströmplatte (19) liegende Löcher mit kleineren Winkeln (31) innerhalb der Durchströmplatte (19), (30) in näher am Rand der Durchströmplatte (19),(30) liegende Löcher mit größeren Winkeln (32) einmünden.
 
20. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (2) mit Lochformationen versehen ist, die jeweils aus innerhalb der Durchströmplatte (22) miteinander verbundenen Löchern bestehen.
 
21. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungen der kleineren Löcher mit kleineren Winkeln (34), der mittelgroßen Löcher mit mittleren Winkeln (35) und der größeren Löcher mit größeren Winkeln (36) außerhalb der Durchströmplatte (21), (33) aufeinandertreffen.
 
22. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungen der größeren Löcher mit kleineren Winkeln (38), der mittelgroßen Löcher mit mittleren Winkeln (39) und der kleineren Löcher mit größeren Winkeln (40) außerhalb der Durchströmplatte (16), (37) aufeinandertreffen.
 
23. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungen der näher zur Mitte der Durchströmplatte (19),(41) liegenden Löcher mit kleineren Winkeln (42) und der näher am Rand der Durchströmplatte (19),(41) liegenden Löcher mit größeren Winkeln (43) außerhalb der Durchströmplatte (19),(41) aufeinandertreffen.
 
24. Misch- und/oder Verwirbelungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Durchströmplatte (2) mit Lochformationen versehen ist, die jeweils aus außerhalb der Durchströmplatte (33) aufeinandertreffenden Löchern bestehen.
 


Claims

1. A mixing and/or swirling device (5) for mixing and/or swirling liquids and/or liquid-solid mixtures and/or vapors and/or gases, comprising a mixing and/or swirling facilitation device and at least one through-flow plate (2), characterized in that the through-flow plate is respectively provided with at least three obliquely arranged, identical hole formations, distributed in a circular, regular positional arrangement, arranged singly or in pairs, respectively consisting of at least two holes, which are adjacent to each other and/or respectively merge into each other inside the through-flow plate, with the distances between the singly arranged hole formations or the hole formations arranged in pairs on the through-flow plate being respectively of the same size.
 
2. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the mixing and/or swirling facilitation device is conically shaped.
 
3. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the mixing and/or swirling facilitation device is hyperbolically shaped.
 
4. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the mixing and/or swirling facilitation device is spherically shaped.
 
5. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (6) is provided with six identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (6), and respectively consist of pairs of holes.
 
6. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (7) is provided with twelve identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (7), and respectively consist of pairs of holes.
 
7. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (8) is provided with sixteen identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (8), and respectively consist of pairs of holes.
 
8. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (9) is provided with twenty identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (9), and respectively consist of pairs of holes.
 
9. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (10) is provided with twenty-four identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (10), and respectively consist of pairs of holes.
 
10. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (11) is provided with thirty identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (11), and respectively consist of pairs of holes.
 
11. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (16) is provided with eight identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (16), and respectively consist of three holes of different sizes.
 
12. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (17) is provided with eight identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (17), and respectively consist of pairs of holes.
 
13. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (18) is provided with eight identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (18), and respectively consist of three holes of the same size.
 
14. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (19) is provided with eight identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (19), and respectively consist of four holes of the same size.
 
15. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (20) is provided with eight identical hole formations, which are respectively evenly distributed in a circle on the through-flow plate (20), and respectively consist of five holes of the same size, arranged in a circle.
 
16. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (21) is provided with twelve hole formations arranged in pairs, respectively consisting of three holes of different size per hole formation, which are evenly distributed in pairs in a circle on the through-flow plate (21).
 
17. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (21) is provided with twelve hole formations arranged in pairs, wherein each hole formation consists of three holes of different sizes, which are evenly distributed in pairs in a circle on the through-flow plate (21), smaller holes with smaller angles (23) inside the through-flow plate (21), (22) opening into medium-sized holes, the medium-sized holes with medium angles (24) in turn also inside the through-flow plate (21), (22) merging into larger holes, and the larger holes having the largest angles (25).
 
18. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (16) is provided with eight identical hole formations, wherein the hole formations are evenly distributed in a circle on the through-flow plate (16), and respectively consist of three holes of different sizes, larger holes with smaller angles (27) inside the through-flow plate (16), (26) opening into the medium-sized holes, the medium-sized holes with medium angles (28) in turn also inside the through-flow plate (16), (26) merging into smaller holes, and the smaller holes having the largest angles (29).
 
19. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (19) is provided with eight identical hole formations, wherein the hole formations are evenly distributed in a circle on the through-flow plate (19), and respectively consist of four holes of the same size, and holes located closer to the middle of the through-flow plate (19) with smaller angles (31) inside the through-flow plate (19), (30) opening into holes located closer to the edge of the through-flow plate (19), (30) with larger angles (32).
 
20. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (2) is provided with hole formations, which respectively consist of holes interconnected inside the through-flow plate (22).
 
21. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 17, characterized in that the prolongations of the smaller holes with smaller angles (34), the medium-sized holes with medium angles (35), and the larger holes with larger angles (36) meet outside the through-flow plate (21), (33).
 
22. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 18, characterized in that the prolongations the larger holes with smaller angles (38), the medium-sized holes with medium angles (39), and the smaller holes with larger angles (40) meet outside the through-flow plate (16), (37).
 
23. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 19, characterized in that the prolongations of the holes located closer to the middle of the through-flow plate (19), (41) with smaller angles (42), and the holes located closer to the edge of the through-flow plate (19), (41) with larger angles (43) meet outside the through-flow plate (19), (41).
 
24. The mixing and/or swirling device (5) according to claim 1, characterized in that the at least one through-flow plate (2) is provided with hole formations, respectively consisting of holes meeting outside the through-flow plate (33).
 


Revendications

1. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) pour mélanger et/ou faire tourbillonner des liquides et/ou des mélanges de liquides et de matières solides et/ou des vapeurs et/ou des gaz, comprenant un dispositif favorisant le mélange et/ou le tourbillonnement et au moins une plaque de passage (2), caractérisé en ce que la plaque de passage est respectivement munie d'au moins trois configurations de trous disposées en oblique, identiques, réparties dans un positionnement régulier en forme de cercle, disposées seules ou par paires, composées respectivement d'au moins deux trous adjacents et/ou se confondant respectivement à l'intérieur de la plaque de passage, dans lequel les distances entre les configurations de trous disposées seules ou les configurations de trous disposées par paires sur la plaque de passage sont respectivement de même dimension.
 
2. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif favorisant le mélange et/ou le tourbillonnement présente une forme conique.
 
3. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif favorisant le mélange et/ou le tourbillonnement présente une forme hyperbolique.
 
4. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif favorisant le mélange et/ou le tourbillonnement présente une forme sphérique.
 
5. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (6) est munie de six configurations de trous identiques qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (6) et se composent respectivement de paires de trous.
 
6. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (7) est munie de douze configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (7) et se composent respectivement de paires de trous.
 
7. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (8) est munie de seize configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (8) et se composent respectivement de paires de trous.
 
8. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (9) est munie de vingt configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (9) et se composent respectivement de paires de trous.
 
9. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (10) est munie de vingt-quatre configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (10) et se composent respectivement de paires de trous.
 
10. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (11) est munie de trente configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (11) et se composent respectivement de paires de trous.
 
11. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (16) est munie de huit configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (16) et se composent respectivement de trois trous de différentes dimensions.
 
12. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (17) est munie de huit configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (17) et se composent respectivement de paires de trous.
 
13. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (18) est munie de huit configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (18) et se composent respectivement de trois trous de dimensions identiques.
 
14. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (19) est munie de huit configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (19) et se composent respectivement de quatre trous de dimensions identiques.
 
15. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (20) est munie de huit configurations de trous identiques, qui sont réparties respectivement en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (20) et se composent respectivement de cinq trous de dimensions identiques, disposées en forme de cercle.
 
16. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (21) est munie de douze configurations de trous disposées par paires, composées respectivement de trois trous de dimensions différentes par configuration de trous, qui sont répartis par paires en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (21).
 
17. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (21) est munie de douze configurations de trous disposées par paires, chaque configuration de trous étant composée de trois trous de dimensions différentes, qui sont répartis par paires en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (21), des trous plus petits avec des angles plus petits (23) à l'intérieur de la plaque de passage (21), (22) débouchant sur des trous moyens, les trous moyens avec des angles intermédiaires (24) passant à leur tour également à l'intérieur de la plaque de passage (21), (22) à des trous plus grands et les trous plus grands présentant les angles les plus grands (25).
 
18. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (16) est munie de huit configurations de trous identiques, dans lequel les configurations de trous sont réparties en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (16) et se composent respectivement de trois trous de dimensions différentes, des trous plus grands avec des angles plus petits (27) débouchent à l'intérieur de la plaque de passage (16), (26) sur les trous moyens, les trous moyens avec des angles moyens (28) passent à leur tour également à l'intérieur de la plaque de passage (16), (26) à des trous plus petits et les trous plus petits présentent les angles les plus grands (29).
 
19. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (19) est munie de huit configurations de trous identiques, dans lequel les configurations de trous sont réparties en forme de cercle et de façon régulière sur la plaque de passage (19) et se composent respectivement de quatre trous de dimensions identiques, et des trous situés plus proche du centre de la plaque de passage (19) avec des angles plus petits (31) débouchent à l'intérieur de la plaque de passage (19), (30) sur des trous situés plus proche du bord de la plaque de passage (19), (30) avec des angles plus grands (32).
 
20. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (2) est munie de configurations de trous qui se composent respectivement de trous reliés ensemble à l'intérieur de la plaque de passage (22).
 
21. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 17, caractérisé en ce que les prolongements des trous plus petits avec des angles plus petits (34), des trous moyens avec des angles moyens (35) et des trous plus grands avec des angles plus grands (36) se rejoignent en dehors de la plaque de passage (21), (33).
 
22. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 18, caractérisé en ce que les prolongements des trous plus grands avec des angles plus petits (38), des trous moyens avec des angles moyens (39) et des trous plus petits avec des angles plus grands (40) se rejoignent en dehors de la plaque de passage (16), (37).
 
23. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 19, caractérisé en ce que les prolongements des trous situés plus proche du centre de la plaque de passage (19), (41) avec des angles plus petits (42) et des trous situés plus proche du bord de la plaque de passage (19), (41) avec des angles plus grands (43) se rejoignent en dehors de la plaque de passage (19), (41).
 
24. Dispositif de mélange et/ou de tourbillonnement (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de passage (2) est munie de configurations de trous qui se composent respectivement de trous qui se rejoignent en dehors de la plaque de passage (33).
 




Zeichnung

































































Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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