[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kraftstoffversorgung
von Verbrennungsmotoren mit einem Einspritzsystem mittels einer Hochdruckpumpe, insbesondere
für die Versorgung von Common-Rail-Systemen, bei welchen eine Vorförderpumpe die Hochdruckpumpe
mit Kraftstoff versorgt.
[0002] Es ist bekannt, zur Verbesserung der Leistung von Verbrennungsmotoren mit Zylinder-Einspritzsystem
und der Reduzierung von Abgas, den Kraftstoffeinspritzdruck so zu erhöhen, dass der
Kraftstoff in feine Tröpfchen zerstäubt wird. Das Kraftstoffversorgungssystem von
Verbrennungsmotoren ist deshalb so aufgebaut, dass die für derzeitige Systeme typischen
Werte für den Hochdruck von 4 bis 10 Mpa erreicht werden.
[0003] Bekannte Kraftstoffversorgungssysteme, wie beispielsweise in der
DE 41 26 640 A1 beschrieben, sind in ein Niederdruck- und in ein Hochdrucksystem unterteilt. Der
aus dem Kraftstofftank mittels einer Niederdruckkraftstoffpumpe vorgeförderte und
unter einen geringen Vordruck gesetzte Kraftstoff wird an die Hochdruckpumpe, die
als Radial-Kolbenpumpe ausgeführt ist, geliefert. Der Kraftstoffdruck wird auf einen
vorbestimmten Druckwert weiter angehoben. Der Systemdruck wird im Hochdrucksystem
geregelt, wobei der Ist-Druck mittels eines Hochdrucksensors erfasst wird, in einer
Motorsteuereinheit mit einem Soll-Druck verglichen wird und ein Stellwert für ein
Druckbegrenzungsventil ermittelt wird. In einer gemeinsamen Hochdruck-Sammelleitung
(Common-Rail) wird der erforderliche Druck eingestellt und die überschüssige Kraftstoffmenge
über eine Rückstromleitung zum Tank abgedrosselt. Der Hochdruck wird unabhängig von
der in den Verbrennungsmotor eingespritzten Kraftstoffmenge auf den Hochdruck-Sollwert
geregelt. Die überschüssige Kraftstoffmenge kann auch gezielt in einem zusätzlichem
Spülstrom geführt werden. Allerdings stellt sich hier das Problem einer übermäßigen
Aufheizung des Kraftstoffs.
[0004] Gemäß der
DE 196 52 831 A1 kann der Kraftstoff statt zum Tank zurück geleitet, auch in die Hochdruckpumpe zurückgeführt
und dort sofort wieder komprimiert werden, was den Wirkungsgrad des Kraftstoffversorgungssystem
verbessert.
[0005] Der Soll-Druck des Niedrigdrucksystems wird üblicherweise ebenfalls geregelt und
variabel in Abhängigkeit von der Dampfdruckkurve des im schlechtesten Fall anzunehmenden
Kraftstoffs und ermittelten Adaptionswerten vorgegeben.
Der mittels eines Niederdrucksensor erfasste Ist-Druck wird mit dem Soll-Druck verglichen
und in einer Motor-Steuereinheit zu einer Reglerantwort verarbeitet, wobei gleichzeitig
ein angepasster Adaptionswert für den Soll-Druck ermittelt und eingestellt wird. Mittels
der Reglerantwort der Niederdruckregelung, Solldruck, Adaptionswert und dem aktuellen
Kraftstoffmassenfluss wird in der Motor-Steuereinheit ein Kennfeld mit Werten für
die Förderleistungsanforderung der Niederdruckpumpe, die üblicherweise als elektrische
Kraftstoffpumpe ausgeführt ist, adressiert und ein Leistungswert für die Pumpe ermittelt
und ausgegeben.
[0006] Im Heiß- sowie im Kaltstart nimmt üblicherweise der Soll-Druck seine höchsten Werte
an. Im Heißstart muss eine Dampfblasenbildung vermieden werden, da die Hochdruckpumpe
bei Dampfblasenbildung keinen Hochdruck mehr erzeugen kann und im Kaltstart muss von
den Einspritzventilen eine große Kraftstoffmenge in den Brennraum bei noch nicht aktiver
Hochdruckpumpe eingespritzt werden.
[0007] Mit steigendem Vordruck sinkt jedoch die Förderleistung der Niederdruckpumpe, so
dass bei bestimmten Betriebspunkten mit hohem Soll-Druck die Niederdruckpumpe sehr
stark belastet wird und unter Umständen an ihre Fördergrenzen stößt.
[0008] Um einerseits eine Dampfblasenbildung in der Brennkraftmaschine zu verhindern und
andererseits die Versorgung der Brennkraftmaschine mit Kraftstoff in allen Betriebszuständen
sicher zu stellen, wird in der
DE 199 51 410 A1 vorgeschlagen, einen möglichst geringen Vordruck, bei dem ein Verdampfen des Kraftstoffs
noch vermieden wird, einzustellen. Dazu wird die aktuelle Temperatur des Kraftstoffs
in der Hochdruckpumpe ermittelt und in Abhängigkeit von der ermittelten Temperatur
die Niederdruckpumpe derart angesteuert oder geregelt, dass diese den ermittelten
Vordruck erzeugt.
[0009] Neben der Temperatur hat jedoch auch die Qualität des Kraftstoffs entscheidenden
Einfluss auf die Dampfblasenbildung, da unterschiedliche Kraftstoffe bei unterschiedlichen
Temperaturen verdampfen. Um eine sichere Funktionsweise der Brennkraftmaschine zu
gewährleisten, wird üblicherweise der Vordruck auf den worstcase-Fall mit einer großen
Toleranzsteuerung eingestellt. Eine optimale Einstellung des Vordrucks ist somit nicht
oder nur durch weitere Maßnahmen, wie beispielsweise eine zusätzliche Betankungserkennung,
möglich.
[0010] Des weiteren verändern sich die Systemeigenschaften der Drucksysteme während der
Lebensdauer der Brennkraftmaschine, die mit den bekannten Regelungen nicht oder nur
durch weiter erhöhte Toleranzen ausgeglichen werden können, was ebenfalls zu einem
erhöhten Druckniveau im Kraftstoffversorgungssystem und damit zu einer unnötig hohen
Leistungsaufnahme der Niederdruckpumpe führt.
[0011] Aus der
DE 101 58 950 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine bekannt, wobei Kraftstoff
von einer ersten Kraftstoffpumpe auf einen Vordruck verdichtet wird, welcher an einer
Niederdruckseite einer zweiten Kraftstoffpumpe anliegt. Der gewünschte Solldruck wird
mittels einer gespeicherten Temperatur-Druckbeziehung aus einer aktuellen Temperatur
des Kraftstoffs in der zweiten Kraftstoffpumpe ermittelt. Der Vordruck wird von einem
ursprünglichen Wert, welcher auf einer Standard-Temperatur/Druckbeziehung basiert
abgesenkt und das Absenken des Vordrucks beendet, wenn eine Kavitation in der zweiten
Kraftstoffpumpe ein zulässiges Maß überschreitet, wobei eine Differenz zwischen den
ursprünglichen Vordruck und dem abgesengten Vordruck zur Adaption der Standardtemperatur/Druckbeziehung
verwendet wird,
[0012] Aus der
DE 103 00 929 A1 ist ein Kraftstoffeinspritzsystem bekannt, wobei der Förderdruck einer ersten Pumpe
in Abhängigkeit von der Kraftstofftemperatur und den Verdampfungsverhalten des Kraftstoffs
eingestellt wird.
[0013] Aus der
DE 102 00 795 A1 ist ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine bekannt, bei dem eine geschätzte
Temperatur bei der Steuerung und/oder Regelung mindestens einer Komponente des Kraftstoffsystems
berücksichtigt wird. Zur Vermeidung von Kavitationen einer Hochdruckpumpe wird mittels
Adaption des Vordrucks als Funktion von gemessenen Kraftstofftemperaturen eine Vermeidung
von Kavitation angestrebt.
[0014] Aus der
DE 100 01 882 A1 ist ein Verfahren zu Vermeidung von Kavitation in einer Hochdruckpumpe mittels Adaption
des Vordrucks in Abhängigkeit von gemessenen Kraftstofftemperatur bekannt.
[0015] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache, genaue und sichere
Einstellung des durch eine Niederdruckpumpe erzeugten Vordrucks zur Förderung von
Kraftstoff für einen Verbrennungsmotor zu gewährleisten.
[0016] Die Lösung der Aufgabe gelingt mit einem Verfahren gemäß Anspruch 1 und einer Vorrichtung
gemäß Anspruch 14.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Kraftstoffversorgung von Verbrennungsmotoren,
bei welchem eine Niederdruckpumpe und eine Hochdruckpumpe den Kraftstoff für den Verbrennungsmotor
fördern, wobei die Niederdruckpumpe eine Fördermenge an Kraftstoff für die Hochdruckpumpe
bereitstellt und einen an der Hochdruckpumpe anliegenden Vordruck erzeugt und die
Hochdruckpumpe die Fördermenge mit einem Einspritzdruck in einem Einspritzsystem des
Verbrennungsmotors bereitstellt und bei welchem der Vordruck auf einen durch die Dampfdruckkurve
eines Kraftstoffs bestimmten, variablen Soll-Vordruck eingestellt wird, der Einspritzdruck
mit einem Hochdruckregler geregelt wird und ein mit dem Soll-Vordruck korrespondierender
Ansteuerwert der Niederdruckpumpe mit einem Adaptionswert korrigiert wird ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Adaptionswert in einem Adaptionsmodus der Kraftstoffversorgung
ermittelt wird, wobei im Adaptionsmodus der Vordruck verändert wird, bis sich Dampfblasen
vor der Hochdruckpumpe bilden, die Bildung von Dampfblasen durch die Änderung einer
Reglerantwort des Hochdruckreglers detektiert werden und bei einer Detektion von Dampfblasen
aktuelle Verfahrensparameter, vorzugsweise Leistungsmerkmale der Niederdruckpumpe
und die Temperatur des Kraftstoffs, ermittelt werden, aus welchen der Adaptionswert
abgeleitet wird. Der mit dem Adaptionswert eingestellte Soll-Vordruck ist dabei immer
höher als der Dampfdruck des Kraftstoffs. Im Adaptionsmodus werden dabei die Dampfblasen
derart erzeugt, dass die volle Funktion des Motors in jeder Phase gegeben ist. Um
dies zu gewährleisten, ist die Dampfblasenbildung vorzugsweise nur sehr kurz bzw.
im Ansatz vorhanden. Erfindungsgemäß wird der Vordruck im Adaptionsmodus durch eine
Schwingungsaufprägung auf den mit dem Soll-Vordruck korrespondierenden Ansteuerwert
der Niederdruckpumpe verändert, so dass auf die Förderleistung der Niederdruckpumpe
eine Schwingung aufgeprägt wird. Während dieser Druckschwingung ist die Hochdruckreglerüberwachung
aktiv. Kommt es im Schwingungstal zu einer Dampfblasenbildung vor der Hochdruckpumpe,
wird dies durch die Änderung der Reglerantwort detektiert. Tritt keine Veränderung
des Reglerwertes auf, wird der Soll-Vordruck um einen definierten Wert abgesenkt und
der Adaptionsmodus fortgesetzt, bis eine Detektion von Dampfblasen erfolgt ist Der
Soll-Vordruck wird insbesondere durch die Absenkung eines anliegenden Adaptionsstartwertes
abgesenkt. Um sicher zu stellen, dass der abgesenkte Adaptionsstartwert den Soll-Vordruck
nicht dauerhaft bis zu einer Dampfblasenbildung absenkt, wird vorzugsweise der bei
Dampfblasenbildung ermittelte abgesenkte Adaptionsstartwert um einen definierten Wert
hoch gesetzt und so aus dem abgesenkten Adaptionsstartwert der Adaptionswert abgeleitet.
[0018] Die aufgeprägte Schwingung stellt im Adaptionsmodus den Vordruck so ein, dass sich
stets nur kurzzeitig Dampfblasen im Kraftstoff bilden können und damit ein Druckeinbruch
im Hochdrucksystem vermieden wird.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Kraftstoffversorgung eines Verbrennungsmotors
umfasst zumindest ein geregeltes Hochdrucksystem und ein gesteuertes Niederdrucksystem.
Das geregelte Hochdrucksystem weist zumindest ein Einspritzsystem zum Einspritzen
von Kraftstoff in den Verbrennungsmotor, eine Hochdruckpumpe zum Fördern von Kraftstoff
aus dem Niederdrucksystem in das Einspritzsystem und einen Hochdruckregler zur Regelung
eines Einspritzdruckes im Einspritzsystem auf. Das gesteuerte Niederdrucksystem weist
zumindest eine Niederdruckpumpe zum Fördern von Kraftstoff aus einem Tank in das Hochdrucksystem,
eine Steuereinheit zur Einstellung eines durch die Dampfdruckkurve eines Kraftstoffs
vorgegebenen variablen Soll-Vordrucks im Niederdrucksystem mit einer Adaptionseinheit
zum Erzeugen eines Adaptionswertes in einem Adaptionsmodus zur Korrektur des vorgegebenen
Soll-Vordruckes auf. Die Adaptionseinheit weist dabei zumindest eine Einheit zum Auslösen
des Adaptionsmodus, bei welchem ein Vordruck im Niederdrucksystem variiert wird, Mittel
zum Erfassen der Änderung einer Reglerantwort des Hochdruckreglers im Adaptionsmodus
bei der Bildung von Dampfblasen im Niederdrucksystem, Mittel zum Erfassen von Verfahrensparametern
und eine Einheit zum Ableiten des Adaptionswertes aus den erfassten Verfahrensparametern
sowie Mittel um den Vordruck im Adaptionsmodus durch eine Schwingungsaufprägung auf
den mit dem Soll-Vordruck korrespondierenden Ansteuerwert der Niederdruckpumpe zu
verändern. Durch letztere Maßnahme wird auf die Förderleistung der Niederdruckpumpe
eine Schwingung aufgeprägt.
[0020] Als Verbrennungsmotoren, welche mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Kraftstoff versorgt werden, kommen sowohl Dieselmotoren als auch fremdgezündete
Motoren in Betracht.
[0021] Mit Hilfe des Hochdruckreglers wird erfindungsgemäß in einem Adaptionsmodus eine
Aussage über das Ausgasungsverhalten des Kraftstoffs und den Zustand der Niederdruckpumpe
getroffen. Sobald sich im Adaptionsmodus vor der Hochdruckpumpe Dampfblasen bilden,
verschlechtert sich der Liefergrad der Hochdruckpumpe. Der Hochdruckregler zeigt stets
eine deutliche Reglerantwort auf den sich verschlechternden Liefergrad. Diese Reglerantwort
wird verwendet, um einen Adaptionswert zur Korrektur des von der Niederdruckpumpe
einzustellenden Soll-Vordruckes zu ermitteln.
[0022] Der Hochdruckregler regelt vorzugsweise den Einspritzdruck im Einspritzsystem mittels
einer mengengeregelten Hochdruckpumpe. Das Einspritzsystem ist dabei vorzugsweise
als Common-Rall-System (System mit gemeinsamer Leitung) ausgeführt. Die Druckerzeugung
und die Kraftstoffeinspritzung sind beim Common-Rail-System voneinander getrennt bzw.
entkoppelt. Die Hochdruckpumpe erzeugt kontinuierlich einen bestimmten Hochdruck,
welcher im Einspritzsystem als Einspritzdruck permanent zur Verfügung steht. Der Hochdruck
wird in der gemeinsamen Leitung des Einspritzsystems geregelt und gespeichert und
über kurze Einspritzleitungen den Injektoren zum Einspritzen des Kraftstoffs in die
Zylinder des Motors zur Verfügung gestellt. Dabei wird üblicherweise ein Hochdruck
im zweistelligen Mpa Bereich in der Leitung erzeugt.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei welcher die Kraftstoffversorgung
rücklauffrei d.h. ohne Kraftstoffrückführung erfolgt, wird zur Förderung des Kraftstoffs
von der Hochdruckpumpe, welche insbesondere als Hub-Kolbenpumpe ausgeführt ist, bei
der Abwärtsbewegung des Kolbens ein Volumen an Kraftstoff über ein geöffnetes Mengensteuerventil,
welches zwischen der Hoch- und der Niederdruckpumpe angeordnet ist, in den Hubraum
der Pumpe gefördert. Bei einer Aufwärtsbewegung des Kolbens und geschlossenem Mengensteuerventil
wird der Kraftstoff verdichtet und in das Einspritzsystem gefördert. Die Druckerfassung
erfolgt dabei vorzugsweise über einen im Einspritzsystem angeordneten Hochdrucksensor.
Die Einstellung des Soll-Einspritzdruckes erfolgt mittels der Hochdruckregelung, bei
welcher das Mengensteuerventil als Stellglied verwendet wird.
[0024] Zum Ermitteln des Adaptionswertes wird der Vordruck verändert, insbesondere durch
schrittweises Absenken der Förderleistung der Niederdruckpumpe, die vorzugsweise als
elektrische Kraftstoffpumpe ausgeführt ist, gesenkt, bis Dampfblasen im System detektiert
werden. Die Dampfblasenbildung hängt mit dem spezifischen Dampfdruck, d.h. mit dem
spezifischen Druck des gesättigten Dampfes des Kraftstoffes zusammen. Dieser setzt
sich aus der Summe der Partialdrücke seiner einzelnen Bestandteile zusammen und ist
von der Temperatur abhängig. Wird der Vordruck im Niederdrucksystem geringer als der
spezifische Dampfdruck des Kraftstoffs, bilden sich Dampfblasen. Im Adoptionsmodus
wird sich zielgerichtet an die Dampfdruckgrenze des Kraftstoffs herangetastet, bis
der Liefergrad der Hochdruckpumpe sich signifikant verschlechtert und eine definierte
Abweichung der Reglerantwort erreicht wird.
[0025] Besteht der in den Hub- bzw. Kompressionsraum der Hochdruckpumpe eingefüllte Kraftstoff
in Anteilen aus Dampfblasen, muss beispielsweise ein zusätzliches Kompressionsvolumen
zum Zusammenschieben der Dampfblasen zur Verfügung gestellt werden, um die gleiche
Menge Kraftstoff zu fördern. Die Änderung dieser Reglerantwort kann vorzugsweise zur
Detektierung von Dampfblasen genutzt werden.
[0026] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird der Vordruck im Adaptionsmodus
solange schrittweise, mit oder ohne Schwingungsaufprägung, abgesenkt, bis eine vorgegebene
maximal zulässige Änderung der Reglerantwort oder ein minimal zulässiger Vordruck
erreicht wird. Dabei wird vorzugsweise beim Start des Adaptionsmodus der Soll-Vordruck
aus der Dampfdruckkurve des im schlechtesten Fall anzunehmenden Kraftstoffs vorgegeben.
Die Dampfdruckkurve zeigt die Temperaturabhängigkeit des Dampfdrucks und ist im Druck-Temperatur-Diagramm
als Grenzkurve zwischen den zwei Phasen flüssig und gasförmig dargestellt. Die Dampfdruckkurve
ist abhängig von der Kraftstoffart. Der im schlechtesten Fall anzunehmende Kraftstoff,
ist der Kraftstoff mit der höchsten Flüchtigkeit, beispielsweise frisch getankter
Winterkraftstoff mit einem Dampfdruck von 12 bis 14 PSI.
[0027] Bei Erreichen der vorgegebenen maximal zulässigen Änderung der Reglerantwort wird
in einer vorteilhaften Ausführung der aktuelle Wert der Förderleistung der Niederdruckpumpe
und der aktuelle Wert der Temperatur des Kraftstoffs mit geeigneten Mitteln erfasst
und aus diesen Werten der Adaptionswert in der Einheit zum Ableiten des Adaptionswertes
ermittelt. Die Ermittlung erfolgt vorzugsweise über Kennfelder mit Kennlinien, die
für bestimmte Förderleistungen und Temperaturen die zugehörigen Adaptionswerte vorgeben.
[0028] Bei Erreichen der vorgegebenen maximal zulässigen Änderung der Reglerantwort wird
in einer weiteren vorteilhaften Ausführung der aktuelle Wert des abgesenkten Vordrucks
erfasst, um einen definierten Wert erhöht und daraus aktuelle Adaptionswert abgeleitet.
[0029] Der Adaptionswert wird vorzugsweise gespeichert und für eine Berechnung der Förderleistungsanforderung
der Niederdruckpumpe verwendet.
Der ermittelte Adaptionswert repräsentiert sowohl die Toleranzlage der Niederdruckpumpe
als auch die aktuelle Ausgasungsaktivität des Kraftstoffs. Veränderungen hinsichtlich
der Ausgasungsaktivität und der Pumpeneigenschaften werden damit berücksichtigt und
die Niederdruckpumpe kann bei Einstellung des mit dem ermittelten Adaptionswert korrigierten
Soll-Vordrucks mit optimaler niedriger Leistungsaufnahme arbeiten.
[0030] Der Adaptionswert wird nicht ständig während der Kraftstoffversorgung ermittelt,
sondern in einem Adaptionsmodus, der vorzugsweise in regelmäßigen Abständen oder durch
definierte Randbedingungen durch eine Einheit zum Auslösen des Adaptionsmodus ausgelöst
wird, beispielsweise dann, wenn der Motor eine definierte Zeit betrieben worden ist,
getankt worden ist oder nach längerer Stillstandzeit neu gestartet wird. Wobei der
Adaptionsmodus vorzugsweise erst dann gestartet wird, wenn stabile Betriebs- bzw.
Systembedingungen vorliegen, insbesondere wenn der Kraftstoffmassenfluss und die Temperatur
des Kraftstoffs vor der Hochdruckpumpe stabil sind. Nach der Ermittlung des Adaptionswertes
wird der Adaptionsmodus wieder verlassen und die Kraftstoffversorgung läuft im normalen
Betrieb, wobei im Niederdrucksystem der korrigierte Soll-Vordruck-Verlauf eingestellt
wird und der Einspritzdruck im Hochdrucksystem geregelt wird. Eine angemessene Häufigkeit
des Adaptionsmodus stellt sicher, dass Veränderungen hinsichtlich der Kraftstoffqualität
und Eigenschaften der Niederdruckpumpe rechtzeitig berücksichtigt werden.
[0031] Die Erfindung wird im weiteren an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt dazu
- Fig.1
- eine schematische Darstellung des Kraftstoffversorgungssystems gemäß Beispiel A und
B
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Steuerung der Niederdruckpumpe
mit einem Adaptionsmodus gem. Fig.4 (Beispiel A)
- Fig.3
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Steuerung der Niederdruckpumpe
mit einem Adaptionsmodus gem. Fig. 5 (Beispiel B)
- Fig. 4
- schematische Darstellung des Adaptionsmodus ohne Schwingungsaufprägung (Beispiel A)
- Fig. 5
- schematische Darstellung des Adaptionsmodus mit Schwingungsaufpragung (Beispiel B)
Beispiel A : Adaptionsmodus ohne Schwingungsaufprägung
[0032] Fig.1 zeigt einen schematischen Aufbau eines beispielhaften erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungssystems
mit einem geregelten rücklauffreien Hochdrucksystem 1 und einem gesteuerten Niederdrucksystem
2 zur Versorgung eines direkteinspritzenden Verbrennungsmotors
4 mit Kraftstoff aus einem Tank (nicht dargestellt).
[0033] Die Niederdruckpumpe
7 ist als elektrische Kraftstoffpumpe ausgebildet und fördert den Kraftstoff aus einem
Tank zur Hochdruckpumpe
5. Der von der Niederdruckpumpe
7 geförderte Kraftstoff liegt mit einem Vordruck an der Hochdruckpumpe
5 an.
[0034] Das Hochdrucksystem
1 ist ein geregeltes System. Die Hochdruckpumpe
5 ist als mengengeregelte Hub-Kolbenpumpe mit einem Mengensteuerventil
19 ausgeführt und versorgt das Einspritzsystem
3 mit Kraftstoff. Das Einspritzsystem
3 ist als Common-Rail-System ausgeführt, so dass die Hochdruckpumpe
5 einen permanenten hohen Einspritzdruck im Einspritzsystem
3 erzeugt. Der Hochdruckregler
6 regelt den Einspritzdruck, wobei der Ist-Einspritzdruck über einen im Einspritzsystem
3 angeordneten Hochdrucksensor
20 erfasst wird und im Hochdruckregler
6 zu einem Stellsignal für das Mengensteuerventil
19 verarbeitet wird.
[0035] Zum Befüllen des Hub- bzw. Kompressionsraumes der Hochdruckpumpe
5 bewegt sich der Kolben der Hochdruckpumpe abwärts, wobei das Mengensteuerventil
19 geöffnet ist und Kraftstoff aus dem Niederdrucksystem
2 in das Hochdrucksystem
1 gefördert wird. Der Liefergrad ist dabei abhängig vom Vordruck und der Qualität des
Kraftstoffs. Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens der Hochdruckpumpe
5 wird der Kraftstoff nur dann komprimiert, wenn das Mengensteuerventil
19 geschlossen ist. Die Zeitdauer, die das Mengensteuerventil
19 geschlossen bleibt, bestimmt die in das Einspritzsystem
3 geförderte Menge an Kraftstoff.
[0036] Das Niederdrucksystem
2 ist ein gesteuertes System. Der Soll-Vordruck des gesteuerten Niederdrucksystems
2 wird variabel durch die Dampfdruckkurve
9 des im schlechtesten Fall anzunehmenden Kraftstoffs beispielsweise Winterkraftstoff
mit 12 bis 14 PSI und einen in einem Adaptionsmodus ermittelten Adaptionswert durch
die Steuereinheit
8 vorgegeben. Der Adaptionswert repräsentiert dabei sowohl die aktuelle Toleranzlage
der Niederdruckpumpe
7, als auch die aktuelle Kraftstoffqualität.
[0037] Die Steuerung des Niederdrucksystems
2 ist in Fig.2 dargestellt. Mit der Summe des sich aus der Dampfdruckkurve
9 ergebenden Druckwertes und des Adaptionswertes sowie der aktuellen Kraftstoffdurchflussmenge
wird ein Vorsteuerkennfeld
16 adressiert. Das Vorsteuerkennfeld
16 beinhaltet Werte für die Förderleistungsanforderung der Niederdruckpumpe
7 in Abhängigkeit von Druck und Kraftstoffdurchflussmenge. Der Wert für die Förderleistungsanforderung
wird über die Spannungs-, die Startüberschwinger und die Schubabschaltungs-Korrektur
18 korrigiert und an die Leistungsendstufe der Niederdruckpumpe
7 ausgegeben.
[0038] Der Adaptionswert wird in einem, in Fig. 4 schematisch dargestellten, Adaptionsmodus
mittels der Adaptionseinheit
10 ermittelt. Die Ermittlung erfolgt nicht kontinuierlich, sondern wird in einzelnen
diskreten Ereignissen aktiv gelernt. Ein Lemereignis findet statt, wenn vorher definierte
Randbedingungen erfüllt sind und in der Einheit zum Auslösen
11 des Adaptionsmodus
12 Lembedarf erkennt. Lembedarf wird erkannt, wenn der Verbrennungsmotor
4 nach einer Abstellzeit neu gestartet wird und der Tankfüllstand eine signifikante
Änderung erfahren hat oder wenn der Verbrennungsmotor
4 eine definierte Zeit betrieben wurde. Zu den definierten Randbedingungen gehören
ebenfalls stabile Betriebsbedingungen des Kraftstoffversorgungssystems, welche beispielsweise
durch eingeschwungene Verfahrensparameter wie Temperatur des Kraftstoffs und Kraftstoffmassenfluss
auf einem definierten Niveau erkannt werden.
[0039] Erkennt die Einheit zum Auslösen
11 ein Lernereignis, wird mittels eines Schalters
17 auf den Adoptionsmodus
12 umgeschaltet und gestartet. Dieser senkt die Förderleistungsanforderung (Fig.4, Kurve
y2) der Niederdruckpumpe
7 schrittweise ab, wobei der Vordruck (Fig.4, Kurve y1) im Niederdrucksystem abfällt,
bis sich Dampfblasen vor der Hochdruckpumpe
5 bilden. Als Kriterium der Detektion der Dampfblasenbildung wird eine bestimmte Änderung
der Reglerantwort (Fig.4, Kurve y4) des Hochdruckreglers
6 verwendet. Besteht der in die Hochdruckpumpe
5 geförderte Kraftstoff in Anteilen aus Dampfblasen, muss das Mengensteuerventil
19 länger geschlossen bleiben, um die gleiche Menge an Kraftstoff in das Einspritzsystem
3 zu fördern. Es muss ein zusätzliches Kompressionsvolumen zum Zusammenschieben der
Dampfblasen zur Verfügung gestellt werden, wodurch sich die Reglerantwort um einen
bestimmten Druckwert erhöht. Die Änderung wird mit Mitteln zum Erfassen der Änderung
der Reglerantwort
13 registriert, wobei bei einer Erhöhung der Reglerantwort um einen definierten Druckwert
von beispielsweise 0,3 Mpa die Erfassung der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Temperatur
des Kraftstoffs (Fig.4, Kurve y3) vor der Hochdruckpumpe
5 und der an der Leistungsendstufe der Niederdruckpumpe
7 anliegenden Förderleistungsanforderung ausgelöst wird. Diese Parameter werden mit
entsprechenden Mitteln zum Erfassen von Verfahrensparametern
14, insbesondere mit Mitteln zum Erfassen der Temperatur
14.2 und Mitteln zum Erfassen von Leistuhgsmerkmalen
14.1 der Niederdruckpumpe 7 ermittelt und in der Einheit zum Ableiten
15 gespeichert. Die abgespeicherten Werte der aktuellen Förderleistungsanforderung und
Temperatur des Kraftstoffs werden in ein Kennfeld der Einheit zum Ableiten
15 eingelesen, wobei mit dem Kennfeld aus den abgespeicherten Werten ein aktueller Adaptionswert
abgeleitet wird. Dieses Kennfeld kann beispielsweise vorher empirisch ermittelt worden
sein. Alternativ kann anstelle des Kennfeldes auch eine empirisch ermittelte Formel
Verwendung finden:
[0040] Der aktive Adaptionsmodus
12 wird danach wieder verlassen. Die Umstellung auf den normalen Betrieb erfolgt mit
dem Schalter
17, wobei der frühste Zeitpunkt der Umstellung auf den normalen Betrieb der Zeitpunkt
der Detektion von Dampfblasen ist und der späteste Zeitpunkt der Umstellung, der Zeitpunkt
der Ermittlung des Adaptionswertes sein sollte, um den Liefergrad der Hochdruckpumpe
5 nicht signifikant zu verschlechtern.
[0041] Im normalen Betrieb erfolgt die Steuerung des Vordrucks des Niederdrucksystems
2 dann mit einem korrigierten Soll-Vordruck, der sich aus der Summe des sich aus der
Dampfdruckkurve
9 ergebenden Druckwertes in Abhängigkeit von der Temperatur des Kraftstoffs vor der
Hochdruckpumpe und dem aktuell ermittelten Adaptionswert ergibt.
Beispiel B: Adaptionsmodus mit Schwingungsaufprägung
[0042] Das Kraftstoffversorgungssystems im Beispiel B besteht, analog zu Beispiel A ebenfalls
aus einem geregelten rücklauffreien Hochdrucksystem
1 und einem gesteuerten Niederdrucksystem
2, wie in Fig. 1 dargestellt. Die Funktionsweise unterscheidet sich durch die Ausführung
des Adaptionsmodus mit einer Schwingungsaufprägung auf die Förderleistungsanforderung
der Niederdruckpumpe
7.
[0043] Das Hochdrucksystem
1 ist, wie bereits in Beispiel A ausgeführt, ein geregeltes System.
[0044] Das Niederdrucksystem
2 ist ein gesteuertes System und in Fig.3 schematisch dargestellt. Der Soll-Vordruck
des gesteuerten Niederdrucksystems
2 wird variabel durch die Dampfdruckkurve
9 vorgegeben, indem die Temperatur des Kraftstoffs vor der Hochdruckpumpe
5 mit Mitteln zum Erfassen der Temperatur
14.2 erfasst wird und an ein durch die Dampfdruckkurve
9 des im schlechtesten Fall anzunehmenden Kraftstoffs, beispielsweise Winterkraftstoff
mit 12 bis 14 PSI, vorgegebenes Kennfeld eingelesen wird, daraus ein Druckwert abgeleitet
und ein Adaptionswert addiert wird. Der Adaptionsstartwert und/oder in einem Adaptionsmodus
ermittelte Adaptionswert wird durch die Adaptionseinheit
10 vorgegeben. Der im Adaptionsmodus ermittelte Adaptionswert repräsentiert dabei sowohl
die aktuelle Toleranzlage der Niederdruckpumpe
7, als auch die aktuelle Kraftstoffqualität.
[0045] Mit dem korrigierten Soll-Vordruck wird ein Vorsteuerkennfeld
16 adressiert. Das Vorsteuerkennfeld
16 beinhaltet Werte für die Förderleistungsanforderung der Niederdruckpumpe
7 in Abhängigkeit vom Druck. Der Wert für die Förderleistungsanforderung wird über
die Spannungs-, die Startüberschwinger und die Schubabschaltungs-Korrektur
18 korrigiert und an die Leistungsendstufe der Niederdruckpumpe
7 ausgegeben.
[0046] Der Adaptionswert wird in einem, in Fig. 5 schematisch dargestellten, Adaptionsmodus
mittels der Adaptionseinheit
10 ermittelt. Die Ermittlung erfolgt nicht kontinuierlich, sondern wird, wie in Beispiel
A ausgeführt, in einzelnen diskreten Ereignissen aktiv gelernt.
[0047] Erkennt die Einheit zum Auslösen
11 ein Lernereignis, wird der Adoptionsmodus
12 gestartet, wobei der anliegende Adaptionsstartwert in einem ersten Schritt unverändert
bleibt und der Förderleistungsanforderung (Fig.5, Kurve y2) der Niederdruckpumpe
7 eine Schwingung aufgeprägt wird, wobei der Vordruck im Niederdrucksystem entsprechend
variiert wird. Werden keine Dampfblasen detektiert, wird der vorgegebenen Adaptionsstartwert
(Fig. 5, Kurve y1) schrittweise abgesenkt, bis sich Dampfblasen vor der Hochdruckpumpe
5 bilden. Als Kriterium der Detektion der Dampfblasenbildung wird eine bestimmte Änderung
der Reglerantwort (Fig.5, Kurve y3) des Hochdruckreglers
6 verwendet. Diese Änderung wird mit Mitteln zum Erfassen der Änderung der Reglerantwort
13 registriert, wobei bei einer Erhöhung der Reglerantwort um einen definierten Volumenwert
der zu diesem Zeitpunkt vorliegende abgesenkte Adaptionsstartwert erfasst wird. Dieser
Verfahrensparameter wird in der Einheit zum Ableiten
15 gespeichert und um einen Sicherheitswert erhöht und damit der Adaptionswert abgeleitet.
[0048] Der aktive Adaptionsmodus
12 wird danach wieder verlassen. Im normalen Betrieb erfolgt die Steuerung des Vordrucks
des Niederdrucksystems
2 dann mit einem korrigierten Soll-Vordruck, der sich aus der Summe des sich aus der
Dampfdruckkurve
9 ergebenden Druckwertes und dem aktuell ermittelten Adaptionswert ergibt.
1. Verfahren zur Kraftstoffversorgung eines Verbrennungsmotors, bei welchem
- eine Niederdruckpumpe und eine Hochdruckpumpe einen Kraftstoff für den Verbrennungsmotor
fördern, wobei
- die Niederdruckpumpe eine Fördermenge an Kraftstoff für die Hochdruckpumpe bereitstellt
und einen an der Hochdruckpumpe anliegenden Vordruck erzeugt und
- die Hochdruckpumpe die Fördermenge mit einem Einspritzdruck in einem Einspritzsystem
des Verbrennungsmotors bereitstellt und bei welchem
- der Vordruck auf einen durch die Dampfdruckkurve eines Kraftstoffs bestimmten, variablen
Soll-Vordruck eingestellt wird,
- der Einspritzdruck mit einem Hochdruckregler geregelt wird und
- ein mit dem Soll-Vordruck korrespondierender Ansteuerwert der Niederdruckpumpe mit
einem Adaptionswert korrigiert wird
- der Adaptionswert in einem Adaptionsmodus ermittelt wird, wobei
- im Adaptionsmodus
- der Vordruck verändert wird, bis sich Dampfblasen vor der Hochdruckpumpe bilden,
- eine Bildung von Dampfblasen durch die Änderung einer Reglerantwort des Hochdruckreglers
detektiert wird und
- bei einer Detektion von Dampfblasen aktuelle Verfahrensparameter ermittelt werden,
aus denen der Adaptionswert abgeleitet wird,
- wobei ein Soll-Vordruck eingestellt wird, der höher als der Dampfdruck des Kraftstoffs
ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruck im Adaptionsmodus durch eine Schwingungsaufprägung auf den mit dem Soll-Vordruck
korrespondierenden Ansteuerwert der Niederdruckpumpe verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruck im Adaptionsmodus schrittweise abgesenkt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adaptionsmodus in vorbestimmten Abständen bei stabilen Betriebsbedingungen durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adaptionsmodus nach einem Neustart des Motors bei stabilen Betriebsbedingungen
durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Soll-Vordruck aus der Dampfdruckkurve des im schlechtesten Fall anzunehmenden
Kraftstoffs vorgegeben wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruck im Adaptionsmodus abgesenkt wird, bis eine vorgegebene maximal zulässige
Änderung der Reglerantwort erreicht wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordruck durch Absenken eines Adaptionsstartwertes abgesenkt wird und der abgesenkte
Adaptionsstartwert als aktueller Verfahrensparameter ermittelt wird, aus dem der Adaptionswert
abgeleitet wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Leistungsmerkmale der Niederdruckpumpe als aktuelle Verfahrensparameter ermittelt
werden, aus denen der Adaptionswert abgeleitet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Kraftstoffs als aktueller Verfahrensparameter ermittelt wird,
aus dem der Adaptionswert abgeleitet wird.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen der vorgegebenen maximal zulässigen Änderung der Reglerantwort der
aktuelle Wert der Förderleistung der Niederdruckpumpe und der aktuelle Wert der Temperatur
des Kraftstoffs erfasst werden und aus diesen Werten der Adaptionswert abgeleitet
wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Adaptionswert aus zumindest einem Kennfeld, welches Verfahrensparametern Adaptionswerte
zuordnet, abgeleitet wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adaptionsmodus nach Ermittlung des Adaptionswertes verlassen wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung von Dampfblasen durch ein, sich als Reglerantwort ergebendes, zusätzlich
aufzubringendes Kompressionsvolumen der Hochdruckpumpe zur Förderung einer gleichen
Menge an Kraftstoff detektiert wird.
14. Vorrichtung zur Kraftstoffversorgung eines Verbrennungsmotors, zumindest umfassend
- ein geregeltes Hochdrucksystem (1) mit zumindest
- einem Einspritzsystem (3) zum Einspritzen von Kraftstoff in den Verbrennungsmotor
(4).
- einer Hochdruckpumpe (5) zum Fördern von Kraftstoff aus einem Niederdrucksystem
(2) in das Einspritzsystem (3) und
- einem Hochdruckregler (6) zur Regelung eines Einspritzdruckes im Einspritzsystem
(3)
und
- ein gesteuertes Niederdrucksystem (2) mit zumindest
- einer Niederdruckpumpe (7) zum Fördern von Kraftstoff aus einem Tank in das Hochdrucksystem
(1) und
- einer Steuereinheit (8) zur Einstellung eines, durch die Dampfdruckkurve (9) eines
Kraftstoffs vorgegebenen, variablen Soll-Vordrucks im Niederdrucksystem (2), mit einer
Adaptionseinheit (10) zum Erzeugen eines Adaptionswertes in einem Adaptionsmodus (12)
zur Korrektur des vorgegebenen Soll-Vordruckes, wobei die Adaptionseinheit (10) zumindest
- eine Einheit zum Auslösen (11) des Adaptionsmodus (12), bei welchem ein Vordruck
im Niederdrucksystem verändert wird,
- Mittel zum Erfassen der Änderung einer Reglerantwort (13) des Hochdruckreglers (6)
im Adaptionsmodus (12) bei der Bildung von Dampfblasen im Niederdrucksystem,
- Mittel zum Erfassen von Verfahrensparametern (14)
- eine Einheit zum Ableiten (15) des Adaptionswertes aus den erfassten Verfahrensparametern,
dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind die eine Veränderung des Vordrucks im Adaptionsmodus durch
eine Schwingungsaufprägung auf den mit dem Soll-Vordruck korrespondierenden Ansteuerwert
der Niederdruckpumpe bewirken.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruckregler (6) zur Regelung des Einspritzdruckes mit einem Mengensteuerventil
(19), welches zwischen der Niederdruckpumpe (7) und der Hochdruckpumpe (5) angeordnet
ist, und einem Hochdrucksensor (20), welcher im Einspritzsystem (3) angeordnet ist,
verbunden ist
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (6) eine Hub-Kolbenpumpe ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erfassen der Änderung der Reglerantwort (13), Mittel zum Erfassen
eines zusätzlich aufzubringendes Kompressionsvolumen der Hochdruckpumpe zur Förderung
einer gleichen Menge an Kraftstoff bei der Bildung von Dampfblasen sind.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckpumpe (7) eine elektrische Kraftstoffpumpe ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erfassen von Verfahrensparametern (14), Mittel zum Erfassen von Leistungsmerkmalen
(14.1) der Niederdruckpumpe umfassen.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erfassen von Verfahrensparametern (14) Mittel zum Erfassen der Temperatur
(14.2) des Kraftstoffs umfassen.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zum Ableiten (15) des Adaptionswertes zumindest ein Kennfeld, welches
Verfahrensparametern Adaptionswerte zuordnet, aufweist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzsystem (3) ein Common-Rail-System ist.
1. Method for supplying fuel to an internal combustion engine, in which method
- a low-pressure pump and a high-pressure pump deliver a fuel for the internal combustion
engine,
- the low-pressure pump provides a delivery quantity of fuel for the high-pressure
pump and generates a pilot pressure which prevails at the high-pressure pump, and
- the high-pressure pump provides the delivery quantity at an injection pressure in
an injection system of the internal combustion engine, and in which method
- the pilot pressure is set to a variable setpoint pilot pressure which is defined
by the vapour pressure curve of a fuel,
- the injection pressure is regulated by way of a high-pressure regulator, and
- an actuating value of the low-pressure pump, which actuating value corresponds to
the setpoint pilot pressure, is corrected with an adaptation value,
- the adaptation value is determined in an adaptation mode,
- in the adaptation mode,
- the pilot pressure being changed until vapour bubbles form upstream of the high-pressure
pump,
- a formation of vapour bubbles being detected by the change in a regulator response
of the high-pressure regulator, and
- in the case of a detection of vapour bubbles, actual method parameters being determined,
from which the adaptation value is derived,
- a setpoint pilot pressure being set which is higher than the vapour pressure of
the fuel,
characterized in that the pilot pressure is changed in the adaptation mode by impressing an oscillation
onto the actuating value of the low-pressure pump, which actuating value corresponds
to the setpoint pilot pressure.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the pilot pressure is lowered step by step in the adaptation mode.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the adaptation mode is carried out at predefined intervals in the case of stable
operating conditions.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the adaptation mode is carried out after a re-start of the engine in the case of
stable operating conditions.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the setpoint pilot pressure is predefined from the vapour pressure curve of the fuel
which is to be assumed in the worst case.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pilot pressure is lowered in the adaptation mode until a predefined maximum permissible
change in the regulator response is achieved.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pilot pressure is lowered by lowering of an adaptation starting value, and the
lowered adaptation starting value is determined as an actual method parameter, from
which the adaptation value is derived.
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that performance characteristics of the low-pressure pump are determined as actual method
parameters, from which the adaptation value is derived.
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the temperature of the fuel is determined as an actual method parameter, from which
the adaptation value is derived.
10. Method according to Claims 8 and 9, characterized in that, when the predefined maximum permissible change in the regulator response is reached,
the actual value of the delivery rate of the low-pressure pump and the actual value
of the temperature of the fuel are detected, and the adaptation value is derived from
these values.
11. Method according to one of preceding Claims 8 to 10, characterized in that the adaptation value is derived from at least one characteristic diagram which assigns
adaptation values to method parameters.
12. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the adaptation mode is quit after determination of the adaptation value.
13. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the formation of vapour bubbles is detected by way of a compression volume, to be
additionally applied and resulting as a regulator response, of the high-pressure pump
in order to deliver an identical quantity of fuel.
14. Apparatus for supplying fuel to an internal combustion engine, at least comprising
- a regulated high-pressure system (1) having at least
- an injection system (3) for injecting fuel into the internal combustion engine (4),
- a high-pressure pump (5) for delivering fuel from a low-pressure system (2) into
the injection system (3), and
- a high-pressure regulator (6) for regulating an injection pressure in the injection
system (3),
and
- a controlled low-pressure system (2) having at least
- a low-pressure pump (7) for delivering fuel from a tank into the high-pressure system
(1), and
- a control unit (8) for setting a variable setpoint pilot pressure in the low-pressure
system (2), which variable setpoint pilot pressure is predefined by the vapour pressure
curve (9) of a fuel, with an adaptation unit (10) for generating an adaptation value
in an adaptation mode (12) for correcting the predefined setpoint pilot pressure,
the adaptation unit (10) having at least
- a unit for triggering (11) the adaptation mode (12), in which a pilot pressure in
the low-pressure system is changed,
- means for detecting the change in a regulator response (13) of the high-pressure
regulator (6) in the adaptation mode (12) in the case of the formation of vapour bubbles
in the low-pressure system,
- means for detecting method parameters (14),
- a unit for deriving (15) the adaptation value from the detected method parameters,
characterized in that means are provided which bring about a change in the pilot pressure in the adaptation
mode by impressing an oscillation onto the actuating value of the low-pressure pump,
which actuating value corresponds to the setpoint pilot pressure.
15. Apparatus according to Claim 14, characterized in that, in order to regulate the injection pressure, the high-pressure regulator (6) is
connected to a quantity control valve (19), which is arranged between the low-pressure
pump (7) and the high-pressure pump (5), and to a high-pressure sensor (20) which
is arranged in the injection system (3).
16. Apparatus according to either of Claims 14 and 15, characterized in that the high-pressure pump (5) is a reciprocating piston pump.
17. Apparatus according to one of preceding Claims 14 to 16, characterized in that the means for detecting the change in the regulator response (13) are means for detecting
a compression volume, to be additionally applied, of the high-pressure pump in order
to deliver an identical quantity of fuel in the case of the formation of vapour bubbles.
18. Apparatus according to one of preceding Claims 14 to 17, characterized in that the low-pressure pump (7) is an electric fuel pump.
19. Apparatus according to one of preceding Claims 14 to 18, characterized in that the means for detecting method parameters (14) comprise means for detecting performance
characteristics (14-1) of the low-pressure pump.
20. Apparatus according to one of preceding Claims 14 to 19, characterized in that the means for detecting method parameters (14) comprise means for detecting the temperature
(14.2) of the fuel.
21. Apparatus according to one of preceding Claims 14 to 20, characterized in that the unit for deriving (15) the adaptation value has at least one characteristic diagram
which assigns adaptation values to method parameters.
22. Apparatus according to one of Claims 14 to 21, characterized in that the injection system (3) is a common rail system.
1. Procédé d'alimentation en carburant d'un moteur à combustion interne, dans lequel
:
- une pompe à basse pression et une pompe à haute pression extraient un carburant
destiné au moteur à combustion interne ;
- la pompe à basse pression mettant à disposition une quantité d'extraction de carburant
pour la pompe à haute pression et produisant une prépression au niveau de la pompe
à haute pression ;
- la pompe à haute pression mettant à disposition la quantité d'extraction à une pression
d'injection dans un système d'injection du moteur à combustion interne ; et
- la prépression étant réglée à une prépression théorique variable définie par la
courbe de pression de vapeur d'un carburant ;
- la pression d'injection étant réglée à l'aide d'un régulateur de haute pression
; et
- une valeur d'excitation de la pompe à basse pression correspondant à la prépression
théorique étant corrigée par le biais d'une valeur d'adaptation ;
- la valeur d'adaptation étant calculée dans un mode d'adaptation ;
- dans le mode d'adaptation :
- la prépression étant modifiée jusqu'à ce que des bulles de vapeur se forment devant
la pompe à haute pression ;
- une formation de bulles de vapeur étant détectée par la variation d'une réponse
de régulateur du régulateur de haute pression ; et
- des paramètres actuels de procédé sont calculés en cas de détection de bulles de
vapeur permettant de déduire la valeur d'adaptation ;
- une prépression théorique supérieure à la pression de vapeur du carburant étant
réglée ;
caractérisé en ce que la prépression est modifiée dans le mode d'adaptation par une intervention sur la
valeur d'excitation de la pompe à basse pression correspondant à la prépression théorique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la prépression est abaissée par paliers dans le mode d'adaptation.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mode d'adaptation est mis en oeuvre à des intervalles prédéfinis en présence de
conditions de fonctionnement stables.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mode d'adaptation est mis en oeuvre après un redémarrage du moteur en présence
de conditions de fonctionnement stables.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prépression théorique est prédéfinie à partir de la courbe de pression de vapeur
du carburant à admettre dans le pire des cas.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prépression est abaissée dans le mode d'adaptation jusqu'à atteindre une variation
maximale prédéfinie de la réponse de régulateur.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la prépression est abaissée par abaissement d'une valeur d'adaptation initiale et
que la valeur d'adaptation initiale abaissée calculée sert de paramètre actuel de
procédé permettant de déduire la valeur d'adaptation.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les caractéristiques de puissance calculées de la pompe à basse pression servent
de paramètres actuels de procédé permettant de déduire la valeur d'adaptation.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la température du carburant calculée sert de paramètre actuel de procédé permettant
de déduire la valeur d'adaptation.
10. Procédé selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce lorsque la variation maximale
admise prédéfinie de la réponse de régulateur est atteinte, la valeur actuelle de
la puissance d'extraction de la pompe à basse pression et la valeur actuelle de la
température du carburant sont déterminées et que ces valeurs permettent de déduire
la valeur d'adaptation.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la valeur d'adaptation est déduite à partir d'au moins une caractéristique associant
les valeurs d'adaptation aux paramètres de procédé.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mode d'adaptation est quitté après calcul de la valeur d'adaptation.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la formation de bulles de vapeur est détectée par un volume de compression de la
pompe à haute pression à appliquer en sus et servant de réponse de régulateur, pour
permettre d'extraire une même quantité de carburant.
14. Dispositif d'alimentation en carburant d'un moteur à combustion interne, comprenant
au moins :
- un système à haute pression (1) réglé doté d'au moins :
- un système d'injection (3) servant à injecter du carburant dans le moteur à combustion
interne (4) ;
- une pompe à haute pression (5) servant à transporter du carburant du système à basse
pression (2) dans le système d'injection (3) ; et
- un régulateur de haute pression (6) servant à régler une pression d'injection dans
le système d'injection (3) ; et
- un système à basse pression (2) commandé doté d'au moins :
- une pompe à basse pression (7) servant à transporter du carburant d'un réservoir
dans le système à haute pression (1) ; et
- une unité de commande (8) servant à régler une prépression théorique variable prédéfinie
par la courbe de pression de vapeur (9) d'un carburant dans le système à basse pression
(2), avec une unité d'adaptation (10) servant à produire une valeur d'adaptation dans
un mode d'adaptation (12) en vue de corriger la prépression théorique prédéfinie,
l'unité d'adaptation (10) comportant au moins :
- une unité de déclenchement (11) du mode d'adaptation (12) dans laquelle une prépression
est modifiée dans le système à basse pression ;
- des moyens de détection de la variation d'une réponse de régulateur (13) du régulateur
de haute pression (6) dans le mode d'adaptation (12) dans lequel des bulles de vapeur
se forment dans le système à basse pression ;
- des moyens de détection des paramètres de procédé (14) ;
- une unité de déduction (15) de la valeur d'adaptation à partir des paramètres de
procédé détectés ;
caractérisé en ce qu'il prévoit des moyens provoquant une variation de la prépression dans le mode d'adaptation
par une intervention sur la valeur d'excitation de la pompe à basse pression correspondant
à la prépression théorique.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que pour régler la pression d'injection, le régulateur de haute pression (6) est relié
à une soupape de commande de quantité (19) disposée entre la pompe à basse pression
(7) et la pompe à haute pression (5) ainsi qu'à un capteur de haute pression (20)
disposé dans le système d'injection (3).
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 ou 15, caractérisé en ce que la pompe à haute pression (5) est une pompe à piston.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 16, caractérisé en ce que les moyens de détection de la variation de la réponse de régulateur (13) sont des
moyens de détection d'un volume de compression de la pompe à haute pression à appliquer
en sus en vue d'extraire une quantité égale de carburant en présence de formation
de bulles de vapeur.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 17, caractérisé en ce que la pompe à basse pression (7) est une pompe à carburant électrique.
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 18, caractérisé en ce que les moyens de détection des paramètres de procédé (14) comprennent des moyens de
détection des caractéristiques de puissance (14.1) de la pompe à basse pression.
20. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 19, caractérisé en ce que les moyens de détection de paramètres de procédé (14) comprennent des moyens de détection
de la température (14.2) du carburant.
21. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 20, caractérisé en ce que l'unité de déduction (15) de la valeur d'adaptation comporte au moins une caractéristique
associant les valeurs d'adaptation aux paramètres de procédé.
22. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 21, caractérisé en ce que le système d'injection (3) est un système à rampe commune.