| (19) |
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(11) |
EP 1 829 655 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Vorrichtung zum Schneiden von Obst und Gemüse, insbesondere Zwiebeln
Device for cutting fruit and vegetables, in particular onions
Dispositif destiné à couper des fruits et des légumes, en particulier les oignons
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR |
| (30) |
Priorität: |
18.02.2004 DE 202004002477 U 23.06.2004 DE 202004009873 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2007 Patentblatt 2007/36 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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04765906.5 / 1682316 |
| (73) |
Patentinhaber: Repac, Cedomir |
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65611 Brechen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Repac, Cedomir
65611 Brechen (DE)
- Culig, Branko
8330 Metlika (SI)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Eckhard |
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Mühlstrasse 9a 65597 Hünfelden-Dauborn 65597 Hünfelden-Dauborn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-02/064331 GB-A- 670 925 GB-A- 2 312 613 US-A- 1 979 199 US-A- 5 337 480
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DE-C- 663 269 GB-A- 2 286 110 JP-A- 9 206 227 US-A- 3 933 315
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Obst und Gemüse, insbesondere
Zwiebeln, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Zwiebelschneider ist aus der
WO 02/064331 A1 bekannt mit einem brettartig ausgebildeten Schneidteil und einem die zu schneidende
Zwiebel aufnehmenden, ebenfalls in Art eines Brettes ausgeführten Gegenstückes. Zum
Schneiden einer Zwiebel wird das Schneidteil von dem auf einer Unterlage aufliegenden
Gegenstück nach oben geschwenkt und die zu schneidende Zwiebel auf einen am Gegenstück
befindlichen Stempel aufgelegt. Danach wird das Schneidteil auf das Gegenstück unter
Ausübung eines Druckes zurückgeschwenkt, bis die Schneiden in korrespondierende Vertiefungen
an dem Stempel eintauchen. Dabei wird die Zwiebel durch das Schneidgitter des Schneidteiles
zerschnitten und vermittelt des Stempels vollständig durch das Schneidgitter hindurch
gedrückt. Wenn das Schneidteil auf dem Gegenstück aufliegt, befindet sich das Schneidgut
auf der Oberseite des Schneidteils und kann, beispielsweise mittels eines Messers,
vom Schneidteil abgezogen werden.
[0003] Aus der
US 1 979 199 ist ein Gemüseschneider mit einem mehrere Schneiden aufweisenden Schneidteil und
einem Gegenstück bekannt, wobei das Gegenstück einen Stempel aufweist, der das Schneidgut
durch das Schneidteil hindurchdrückt. Der Stempel ist winklig an dem Gegenstück befestigt.
Das Schneidteil trägt auf der Oberseite einen Trichter, in dem das geschnittene Schneidgut
aufgenommen ist.
[0004] Weiterhin ist aus der
GB 2 312 613 A eine Vorrichtung zum Schneiden von Obst und Gemüse, insbesondere Zwiebeln, bekannt
mit einem mehrere Schneiden aufweisenden Schneidteil und einem Gegenstück, gegen welches
das Schneidteil zum Schneiden des Schneidgutes gedrückt wird. Dabei weist das Gegenstück
einen Stempel auf, der das Schneidgut durch das Schneidteil bzw. dessen Schneiden
hindurchdrückt, wobei das Schneidteil und das Gegenstück gegeneinander verschwenkbar
gelagert sind. Zur Aufnahme des geschnittenen Schneidgutes ist an dem Schneidteil
an seiner dem Gegenstück abgewandten Seite eine Schublade unterhalb der Schneiden
angeordnet.
[0005] Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus der
GB 2 286 110 A bekannt. Dabei ist ein Behälter unterhalb der Schneidvorrichtung angeordnet, durch
welchen ebenfalls ein Stempel eines Gegenstücks hindurchtreten kann.
[0006] Aus der
DE-PS 626 248 ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Zwiebeln mit einem schwingbar gelagerten Messerrahmen
mit mehreren parallelen Schneidklingen und einer drehbar gelagerten Schneidgutauflage
bekannt, die mit dem Messerrahmen derart verbunden ist, dass sie beim Hochschwenken
des Messerrahmens gedreht wird. Die Schneidgutauflage besteht aus einer Scheibe und
ist von einer feststehenden, mit Schlitzen zum Durchtritt der Messerklingen versehenen
Haube umschlossen. Die Schneidgutauflage kann durch Umklappen oder Abheben der Haube
von der Grundplatte freigelegt werden. Das Schneidgut wird auf die freigelegte Scheibe
gelegt und die Haube über die Scheibe gestülpt, so dass sie mit ihrem Fußrand auf
der Grundplatte aufsitzt. Hierauf wird der Messerrahmen auf die Scheibe geschwenkt.
Beim abwechselnden Hoch- und Niederschwenken des Messerrahmens zerkleinern die Klingen
das Schneidgut, während die Haube das geschnittene Gut im Schneidraum zurückhält und
die Klingen von anhaftendem Schnittgut befreit. Nach Beendigung der Messerarbeit wird
die Schneidgutauflage durch Abheben oder Umklappen der Haube bei hoch geschwenktem
Messerrahmen freigelegt, um das geschnittene Gut zu entnehmen.
[0007] Die
JP 9206227 A offenbart einen Zwiebelschneider mit einem Schneidgitter, welches in einen Rahmen
aufgenommen ist. Oberhalb des Rahmens ist eine muschel- oder kalottenförmige Schale
angebracht. Durch Druck der Hand des Benutzers auf die Schale wird das Schneidgitter
auf die auf einer Arbeitsunterlage liegende Zwiebel gepresst, so dass die Zwiebel
durch das Schneidgitter zerschnitten wird und in die muschelförmige Aufnahme hineintritt.
[0008] Aus der
CN 2495238 Y ist eine Knoblauchpresse bekannt, welche ein oberes Zangenteil und ein unteres Zangeteil
aufweist. An dem oberen Zangenteil ist ein Pressstempel angelenkt, welcher in einen
drehbar an dem unteren Zangenteil gelagerten Aufnahmezylinder eingreift. Beim Zusammenpressen
der beiden Zangenteile greifen korrespondierende Zahnungen von Pressstempel und Zylinderboden
ineinander. An dem unteren Zangenteil ist auf seiner dem Aufnahmezylinder gegenüber
liegenden Seite ein Behälter abnehmbar gehalten. Der Knoblauch wird in den Aufnahmezylinder
eingelegt, und die Zangenteile werden zusammengepresst, so dass unter dem von den
beiden Zangenteilen ausgeübten Druck der Knoblauch zerkleinert und der Knoblauchsaft
beziehungsweise das -pulver in dem Behälter aufgefangen wird.
[0009] Schließlich ist aus der
DE 663 269 C eine Vorrichtung zum Schneiden von Zwiebeln bekannt, welche über eine Grundplatte
und über einen in Führungsstangen senkrecht verschiebbaren Behälter zur Aufnahme geschnittener
Zwiebeln verfügt. Der Behälter ist mit einem einen Messerrost auswechselbar tragenden
Messerrostrahmen lösbar verbunden, wobei der Messerrostrahmen senkrecht im Bezug zur
Grundplatte verschiebbar ist.
[0010] Bei der gattungsgemäßen Schneidvorrichtung können Teile der geschnittenen Zwiebel
von der Oberseite des Schneidteiles ungewollt, beispielsweise auf den Fußboden, herunterfallen.
Dies kommt beim Schneiden von Zwiebeln häufig vor, da die Zwiebel aufgrund ihrer ovalen
Form dazu neigt, nach dem Schneiden auseinander zu fallen.
[0011] Auch können sich bei dieser Vorrichtung die ätherischen Öle der Zwiebel nach dem
Schneiden frei entfalten, so dass es zu dem bekannten Reizen der Augen des Benutzers
kommen kann. Zudem ist es notwendig, die geschnittene Zwiebel von der Oberseite des
Schneidteiles zu entfernen, wenn weitere Zwiebeln geschnitten werden sollen.
[0012] Weiterhin hat sich die Reinigung des Stempels als schwierig erwiesen, da sich die
ätherischen Öle der Zwiebel in den Vertiefungen des Stempels sammeln und das Gegenstück
nur zusammen mit dem Stempel gereinigt werden kann.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Schneiden von Obst und Gemüse,
insbesondere Zwiebeln, mit den eingangs genannten Merkmalen dahingehend weiterzubilden,
dass unter Vermeidung dieser Nachteile die Handhabung der Vorrichtung wesentlich verbessert
wird.
[0014] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Ansprüchen 2 bis 14.
[0015] Durch die Erfindung ist insbesondere erreicht, dass beispielsweise die geschnittenen
Zwiebeln nach dem Schneiden in dem Behälter aufgenommen und vor einem Herunterfallen
gesichert sind. Auch können beispielsweise die ätherischen Öle einer geschnittenen
Zwiebel ihre augenreizende Wirkung nicht entfalten, da sie durch den Behälter von
der Umgebung im Wesentlichen abgesperrt sind. Weiterhin bietet der erfindungsgemäße
Behälter den Vorteil, dass mehrere Schneidgüter nacheinander geschnitten werden können,
ohne dass man das bereits geschnittene Schneidgut von dem Gerät entfernen und in einen
separaten Behälter geben muss. Nachdem die gewünschte Menge an Gemüse, Zwiebeln und
dergleichen geschnitten ist, wird die erfindungsgemäße Vorrichtung einfach gedreht,
so dass sich der Aufnahmebehälter unterhalb des Schneidteiles befindet. Dann wird
der Behälter von der Vorrichtung gelöst, wobei das Schneidgut im Behälter aufgenommen
und zur Weiterverarbeitung bereit gehalten werden kann. Um auch hierbei die reizende
Wirkung der ätherischen Öle einer geschnittenen Zwiebel zu unterdrücken, kann ein
separater Deckel zum Verschließen des Behälters nach dem Lösen von der Vorrichtung
vorgesehen sein. Das geschnittene Schneidgut kann dann bis zu Weiterverarbeitung luftdicht
in dem Behälter aufbewahrt werden.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Behälter mittels eines
Bajonettverschlusses lösbar an dem Schneidteil gehalten. Hierdurch ist ein schnelles
und einfaches Lösen bzw. Befestigen des Behälters von bzw. an dem Schneidteil gewährleistet.
[0017] Um den Füllstand innerhalb des Behälters kontrollieren zu können, besteht nach einer
Ausgestaltung der Erfindung der Behälter aus transparentem Material.
[0018] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist der Stempel lösbar an dem Gegenstück
gehalten, so dass der Stempel nach Gebrauch vom Gegenstück gelöst und separat einer
intensiven Reinigung unterzogen werden kann. Dies insbesondere dann, wenn das geschnittene
Schneidgut augenreizende ätherische Öle freisetzt, die sich am Stempel festsetzen
können.
[0019] Auch hierbei ist es zum einfachen und schnellen Lösen bzw. Befestigen des Stempels
an beziehungsweise von dem Gegenstück vorgesehen, dass der Stempel mittels eines Bajonettverschlusses
lösbar an dem Gegenstück angeordnet ist. Bevorzugt kommen Schraubverschlüsse, insbesondere
jedoch Rastverbindungen zum Einsatz.
[0020] Damit der Stempel sich beim Schneiden des Schneidgutes, insbesondere beim Einsatz
von Rastverbindungen zwischen Stempel und Gegenstand, nicht ungewollt durch den auf
dem Schneidgut lastenden Druck von dem Gegenstück löst, kann der Stempel mittels Befestigungselementen
unverlierbar an dem Gegenstück angeordnet sein.
[0021] Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass die Befestigungselemente wenigstens
ein mit Schrauben oder dergleichen Befestigungsmittel an dem Gegenstück bzw. dem Stempel
befestigbares Klemmmittel aufweisen.
[0022] Ferner ist das Gegenstück im dem für den Stempel vorgesehenen Bereich als Gitter
ausgebildet, welches mit den Vertiefungen des Stempels korrespondiert.
[0023] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bilden die Schneiden
ein Schneidgitter. Dadurch wird das Schneidgut in kleine quaderförmige Elemente geschnitten,
die bspw. im Falle von Zwiebeln aufgrund ihres schalenförmigen Aufbaus in mehr oder
minder kleine Zwiebelstücke oder -würfel zerfallen. Es ist insoweit nur ein Schneidvorgang
nötig, um möglichst klein geschnittenes Schneidgut zu erhalten. In diesem Fall sollte
der Stempel an dem Gegenstück eine ebenfalls gitterförmige Struktur seiner Vertiefungen
aufweisen, in welche das Schneidgitter eingreift.
[0024] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind das Schneidteil
und das Gegenstück verschwenkbar aneinander gelagert. Da das Schneidteil als Hebel
wirkt, ist der Kraftaufwand beim Schneiden erheblich reduziert.
[0025] Um ein einfaches und gründliches Reinigen der Einzelteile des erfindungsgemäßen Gerätes
zu gewährleisten, ist es vorgesehen, dass auch das Schneidteil und das Gegenstück
lösbar miteinander verbunden sind.
[0026] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung sind sowohl das Gegenstück als auch das
Schneidteil brettartig ausgebildet, was die Handhabung des Gerätes wesentlich vereinfacht.
[0027] Weiterhin ist es vorgesehen, dass Schneiden in einem lösbar an dem Schneidteil angeordneten
Rahmen gehalten sind. Hierdurch können die Schneiden in einfacher Weise von dem Schneidteil
gelöst und einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Auch lassen sich die Schneiden
einfach austauschen, wenn diese nach längerem Gebrauch stumpf geworden sein sollten.
[0028] Weitere Merkmale, Vorteile, Ausgestaltungen und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von Ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren
Rückbeziehung.
[0029] Es zeigen:
- Figur 1
- eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit gegeneinander
verschwenkbarem Schneidteil und Gegenstück,
- Figur 2
- die Vorrichtung gemäß Figur 1 mit auf dem Gegenstück aufliegenden Schneidteil,
- Figur 3
- die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2 nach dem Schneiden des Schneidgutes und
vor dem Lösen des das geschnittene Gemüse beziehungsweise die geschnittene Zwiebel
aufnehmenden Behälters,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 3 in Art einer
Explosionsdarstellung, mit einem lösbaren Stempel und
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 3 in Art einer
Explosionsdarstellung, mit einem in einem lösbaren Rahmen gehaltenen Schneidgitter,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung in Art einer Explosionsdarstellung mit
zusätzlichen Befestigungselementen für den Stempel,
- Figur 7
- eine Draufsicht auf die Unterseite des Gegenstücks der Vorrichtung mit einem mit
Befestigungselementen unverlierbar angeordneten Stempel entsprechend Figur 6.
[0030] Die Vorrichtung gemäß den Figuren besteht gemäß den Figuren im Wesentlichen aus einem
Schneidteil 3 und einem Gegenstück 4. Wie Figur 1 zu entnehmen ist, sind bei der hier
gewählten Ausführungsform das Schneidteil 3 und das Gegenstück 4 über eine Schwenkverbindung
10 verschwenkbar gegeneinander gelagert.
[0031] In dem Schneidteil 3 sind mehrere zu einem Gitter zusammengefügte Schneiden 2 integriert.
[0032] Auf der dem Gegenstück 4 abgewandten Seite des Schneidteils 3 ist im Bereich des
Schneidgitters ein Behälter 6 mittels eines Bajonettverschlusses 7 lösbar gehalten.
[0033] Das Gegenstück 4 besitzt eine Aufstandsfläche 9, um die Vorrichtung auf einer (nicht
dargestellten) Arbeitsfläche aufzustellen. Die Aufstandsfläche 9 ist dabei auf der
dem Schneidteil 3 abgewandten Seite des Gegenstücks 4 angeordnet. Auf der dem Schneidteil
3 zugewandten Seite des Gegenstückes 4 befindet sich ein Stempel 5, auf den die zu
schneidende Zwiebel oder dergleichen Schneidgut 1 aufgelegt wird.
[0034] Der Stempel 5 weist mit den Schneiden 2 des Schneidteils 3 korrespondierende Vertiefungen
8 auf, in welche die Schneiden 2 bei auf dem Gegenstück 4 aufliegendem Schneidteil
3 eintauchen. Um ein vollständiges Hindurchdrücken der Zwiebel 1 durch die Schneiden
2 zu erreichen, sind die Vertiefungen 8 tiefer als die Höhe der Schneiden 2 ausgebildet.
[0035] Wie insbesondere den Figuren 4 und 5 zu entnehmen ist, ist der Stempel 5 mittels
einer Rastverbindung 12 lösbar an dem Gegenstück 4 gehalten.
[0036] Ebenso sind die Schneiden 2 gemäß Figur 5 in einem Rahmen 13 gehalten, der seinerseits
lösbar an dem Schneidteil 3 angeordnet ist.
[0037] Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 6 und 7 ist der Stempel 5 mittels
Befestigungselementen unverlierbar an dem Gegenstück 4 angeordnet. Die Befestigungselemente
sind dabei durch Klemmmittel 16 gebildet, die mittels Schrauben 15 an dem Stempel
5 gehaltenen sind. Hierfür weist jedes Klemmmittel 16 ein Langloch 18 für die Schraube
15 auf, wodurch die Klemmmittel 16 verschiebbar an der Unterseite des Stempels 5 gehalten
sind. Die Klemmmittel 16 lassen sich längs des Langlochs 18 verschieben, so dass die
Klemmmittel 16 sich zum Teil durch Durchbrüche 17 innerhalb des Gegenstücks 4 erstrecken.
Wirkt beim Schneiden des Schneidguts 1 ein hoher Druck auf den Stempel 5, so halten
die Befestigungselemente in Form der Klemmmittel 16 mit Schrauben 15 den Stempel 5
unverlierbar an dem Gegenteil 4.
[0038] Vor dem Schneidvorgang wird das Schneidteil 3 gegenüber dem Gegenstück 4 nach oben
geschwenkt und das Schneidgut auf den Stempel 5 gelegt. In dieser Stellung befindet
sich der Behälter 6 auf der Oberseite des Schneidteils 3. Nunmehr wird das Schneidteil
3 nach unten auf das Gegenstück 4 gedrückt, wobei die Schneiden 2 das zu schneidende
Schneidgut in im Querschnitt rechteckförmige Stücke schneiden. Wenn das Schneidteil
3 auf dem Gegenstück 4 aufliegt, ist das Schneidgut vermittels des Stempels 5 vollständig
durch die Schneiden 2 des Schneidgitters hindurch in den Behälter 6 gedrückt worden.
[0039] Dabei sind die Schneiden 2 des Schneidgitters so angeordnet, dass bei einem eventuellen
erneuten Verschwenken des Schneidteils 3 zum Schneiden von weiteren Zwiebeln ein Herausfallen
des Schnittgutes aus dem Behälter 6 durch das Schneidgitter hierdurch vermieden ist.
Die Menge des geschnittenen Schneidgutes lässt sich auf Grund des transparenten Behälters
6 kontrollieren.
[0040] Sobald sich eine gewünschte Menge Schneidgut 1 im Behälter 6 befindet, wird das Gerät
in die in Figur 3 dargestellte Stellung gedreht, wobei sich das Schneidgut auf dem
Boden 11 des Behälters 6 befindet. Der Behälter 6 kann nun von dem Schneidteil 3 gelöst
und, sofern das geschnittene Gemüse nicht sofort verarbeitet wird, ggf. mit einem
Deckel verschlossen werden.
[0041] Zum Reinigen des Gerätes können seine Einzelteile, wie Schneidteil 3, Gegenstück
4, Stempel 5, Behälter 6, Schneiden 2 und Rahmen 13 voneinander getrennt werden.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Schneidgut
- 2
- Schneiden
- 3
- Schneidteil
- 4
- Gegenstück
- 5
- Stempel
- 6
- Behälter
- 7
- Bajonettverschluss
- 8
- Vertiefungen
- 9
- Aufstandsfläche
- 10
- Schwenkverbindung
- 11
- Boden
- 12
- Rastverbindung
- 13
- Rahmen
- 15
- Schrauben
- 16
- Klemmmittel
- 17
- Durchbruch
- 18
- Langloch
1. Vorrichtung zum Schneiden von Obst und Gemüse, insbesondere Zwiebeln, mit einem mehrere
Schneiden (2) aufweisenden Schneidteil (3) und einem Gegenstück (4), welche gegeneinander
verschwenkbar gelagert sind, wobei zum Schneiden des Schneidgutes beim Verschwenken
das Schneidteil (3) gegen das Gegenstück (4) gedrückt wird, das Gegenstück (4) einen
Stempel (5) aufweist, welcher beim Verschwenken das Schneidgut durch die Schneiden
(2) hindurchdrückt, indem die Schneiden (2) in korrespondierende Vertiefungen (8)
des Stempels (5) eintauchen, wobei in der eingetauchten Stellung der Schneiden (2)
das Schneidteil (3) auf dem Gegenstück (4) aufliegt, wobei das Gegenstück (4) an seiner
dem Schneidteil (3) abgewandten Seite eine Aufstandsfläche (9) aufweist, welche in
Gebrauchsstellung der Vorrichtung unterhalb des Schneidteils (3) zu liegen kommt,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des geschnittenen Schneidguts an dem Schneidteil (3) auf seiner dem
Gegenstück (4) abgewandten Seite ein Behälter (6) mittels eines Bajonettverschlusses
(7) lösbar angeordnet ist, wobei der Behälter (6) mit seinem Boden (11) nach oben
weist, mit seiner Öffnungsberandung in dem die Schneiden (2) umgebenden Bereich an
dem Schneidteil (3) anliegt und der dem Behälter (6) zugeordnete Teil des Bajonettverschlusses
(7) durch an der Öffnungsberandung seitlich nach außen stehende Vorsprünge des Behälters
(6) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (6) während der Schwenkbewegung an dem Schneidteil (3) fest gehalten
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidteil (3) eine gegenüber seiner Oberseite vertiefte Aufstandsfläche für
die Öffnungsberandung des Behälters (6) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (6) aus transparentem Material besteht.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (5) lösbar an dem Gegenstück (4) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (5) mittels einer Rastverbindung (12) lösbar an dem Gegenstück (4) gehalten
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (5) mittels Befestigungselementen unverlierbar an dem Gegenstück (4)
angeordnet ist, so dass der Stempel (5) beim Schneiden des Schneidgutes gegen den
auf dem Schneidgut lastenden Druck an dem Gegenstück (4) gehalten ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente wenigstens ein mit Schrauben (15) oder dergleichen Befestigungsmitteln
an dem Gegenstück (4) bzw. dem Stempel (5) befestigbares Klemmmittel (16) aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenstück (4) in dem für den Stempel (5) vorgesehenen Bereich als Gitter ausgebildet
ist, welches mit den Vertiefungen des Stempels (5) korrespondiert.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (2) ein Schneidgitter bilden.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Stempels (5) größer ist als die Höhe der Schneiden (2).
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidteil (3) und das Gegenstück (4) lösbar miteinander verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenstück (4) und das Schneidteil (3) brettartig ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (2) in einem lösbar an dem Schneidteil (3) angeordneten Rahmen (13)
gehalten sind.
1. Device for cutting fruit and vegetables, particularly onions, with a cutting part
(3), which comprises several cutters (2), and a counter-member (4), these being mounted
to be pivotable relative to one another, wherein for cutting of the cutting material
the cutting part (3) is pressed against the counter-member (4) during pivotation,
which counter-member (4) comprises a die (5) which on pivotation presses the cutting
material through the cutters (2) in that the cutters (2) enter into corresponding
depressions (8) of the die (5), wherein in the entered setting of the cutters (2)
the cutting part (3) rests on the counter-member (4), wherein the counter-member (4)
has at its side remote from the cutting part (3) a support surface (9) which in use
setting of the device comes to lie below the cutting part (3), characterised in that for reception of the cut cutting material a container is detachably arranged by means
of a bayonet coupling (7) at the cutting part (3) on the side thereof remote from
the counter-member (4), wherein the container (6) faces upwardly by its base (11),
bears against the cutting part (3) by its opening edge in the region surrounding the
cutters (2) and the part, which is associated with the container (6), of the bayonet
coupling (7) is formed by projections, which protrude laterally outwardly at the opening
edge, of the container (6).
2. Device according to claim 1, characterised in that the container (6) is firmly held at the cutting part (3) during the pivot movement.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the cutting part (3) has a support surface, which is recessed relative to its upper
side, for the opening edge of the container (6).
4. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the container (6) consists of transparent material.
5. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the die (5) is detachably arranged at of the counter-member (4).
6. Device according to claim 5, characterised in that the die (5) is detachably held at the counter-member (4) by means of a detent connection
(12).
7. Device according to claim 5 or 6, characterised in that the die (5) is captively arranged at the counter-member (4) by means of fastening
elements so that the die (5) is, during cutting of the cutting material, held at the
counter-member (4) against the pressure which loads the cutting material.
8. Device according to claim 7, characterised in that the fastening elements comprise at least one clamping means (16) fastenable by screws
(15) or like fastening means to the counter-member (4) or the die (5).
9. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the counter-member (4) is constructed in the region, which is provided for the die
(5), as a grating which corresponds with the depressions of the die (5).
10. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the cutters (2) form a cutting grid.
11. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the depth of the die (5) is greater than the height of the cutters (2).
12. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the cutting part (3) and the counter-member (4) are detachably connected together.
13. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the counter-member (4) and the cutting part (3) are of board-like construction.
14. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the cutters (2) are mounted in a frame (13) detachably arranged at the cutting part
(3).
1. Dispositif pour couper des fruits et des légumes, en particulier des oignons, avec
une partie de coupe (3) présentant plusieurs lames de coupe (2), et une pièce conjuguée
(4), lesquelles peuvent pivoter l'une par rapport à l'autre, la partie de coupe (3)
étant pressée contre la pièce conjuguée (4) lors de son pivotement pour couper le
produit à couper, la pièce conjuguée (4) présentant un poinçon (5), qui, lors du pivotement,
presse le produit à couper à travers les lames de coupe (2), les lames de coupe (2)
plongeant dans des renfoncements correspondants (8) du poinçon (5), la partie de coupe
(3) reposant sur la pièce conjuguée (4) dans la position enfoncée des lames de coupe
(2), la pièce conjuguée (4) présentant sur son côté opposé à la partie de coupe (3)
une surface de support (9) qui, dans la position d'utilisation du dispositif vient
reposer sous la partie de coupe (3), caractérisé en ce que pour recevoir le produit à couper coupé sur la partie de coupe (3) sur son côté opposé
à la pièce conjuguée (4), un récipient (6) est disposé de manière détachable au moyen
d'une connexion par emboîtement à baïonnette (7), le récipient (6) étant tourné vers
le haut avec son fond (11), s'appliquant avec sa bordure d'ouverture dans la région
entourant les lames de coupe (2) contre la partie de coupe (3), et la partie associée
au récipient (6) de la connexion par emboîtement à baïonnette (7) étant formée par
des saillies du récipient (6) saillant latéralement vers l'extérieur au niveau de
la bordure de l'ouverture.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le récipient (6) est maintenu fixement sur la partie de coupe (3) pendant le mouvement
de pivotement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de coupe (3) présente une surface de support renfoncée par rapport à son
côté supérieur pour la bordure de l'ouverture du récipient (6).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le récipient (6) se compose de matériau transparent.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poinçon (5) est disposé de manière détachable sur la pièce conjuguée (4).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le poinçon (5) est maintenu au moyen d'une connexion par encliquetage (12) de manière
détachable sur la pièce conjuguée (4).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le poinçon (5) est disposé sur la pièce conjuguée (4) de manière imperdable au moyen
d'éléments de fixation, de sorte que le poinçon (5) soit fixé lors de la coupe du
produit à couper sur la pièce conjuguée (4) à l'encontre de la pression appliquée
sur le produit à couper.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les éléments de fixation présentent au moins un moyen de serrage (16) pouvant être
fixé avec des vis (15) ou des moyens de fixation similaires sur la pièce conjuguée
(4) ou sur le poinçon (5).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce conjuguée (4) est réalisée dans la région prévue pour le poinçon (5) sous
forme de grille qui correspond aux renfoncements du poinçon (5).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lames de coupe (2) forment une grille de coupe.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la profondeur du poinçon (5) est supérieure à la hauteur des lames de coupe (2).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de coupe (3) et la pièce conjuguée (4) sont connectées l'une à l'autre
de manière détachable.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce conjuguée (4) et la partie de coupe (3) sont réalisées en forme de planche.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lames de coupe (2) sont maintenues dans un cadre (13) disposé de manière détachable
sur la partie de coupe (3).
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