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EP 1 829 993 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
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Anmeldetag: 01.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kämmeinrichtung für einen Rundkamm und Verfahren zur Herstellung der Kämmeinrichtung
Combing device for a comber and method of manufacture
Dispositif de peignage pour une peigneuse et procédé de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
02.03.2006 DE 102006009732
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2007 Patentblatt 2007/36 |
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Patentinhaber: Graf + Cie AG |
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8640 Rapperswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Graf, Ralph A.
8807 Freienbach (CH)
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Vertreter: Dauster, Hanjörg |
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Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner
Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 531 605 GB-A- 1 348 807
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GB-A- 1 264 306 US-A- 4 606 095
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kämmeinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Die Kämmmaschine dient zum Veredeln von aus Textilfasern hergestellten Garnen. Sie
ist bei der Garnherstellung üblicherweise zwischen der Karde und der Strecke angeordnet.
Die Hauptaufgaben der Kämmmaschine bestehen in der Ausscheidung von Kurzfasern aus
dem von der Karde erzeugten Kardenbändern, d.h. in der Verbesserung des Stapels des
Rohfasermaterials, sowie in der Verbesserung der Parallelisierung der einzelnen Fasern
des in Form des Kardenbandes von der Karde gelieferten Faservlieses. Als Nebeneffekt
wird in der Kämmmaschine eine weitere Reinigung des Faservlieses durch Ausscheiden
von Nissen und Schalenteilen erreicht. Zum Erhalt der vorstehend beschriebenen Verbesserungen
des Faservlieses wird in der Kämmmaschine ein von einem Speisezylinder zugeführter
und von einer Zange gehaltener Faserbart des Faservlieses von einem eine raumfeste
Achse umlaufenden Rundkamm durchfahren, mit einem bereits gekämmten Kämmvlies verlötet
und durch Eingreifen eines Fixkamms in den vom Rundkamm gekämmten Faserbart und gleichzeitiges
Abziehen des Kämmvlieses vom Speisezylinder vom noch zu kämmenden Faservlies abgerissen.
Die gewünschte Verbesserung der Parallelität der Einzelfasern des Faservlieses sowie
die Stapelverbesserung durch Ausscheidung von Kurzfasern wird dabei durch das Zusammenwirken
von Rundkamm und Fixkamm bewirkt.
[0003] Der Fixkamm herkömmlicher Kämmmaschinen ist üblicherweise aus einem Trägerelement
in Form eines Blechstreifens und daran angelöteten Kammzinken in Form von Flachnadeln
gebildet. Insbesondere bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der Kämmmaschine hat es
sich gezeigt, daß mit dem Einsatz derartiger Fixkämme keine den Anforderungen an hochwertige
Garne genügende Parallelisierung der einzelnen Fasern des Faservlieses erreichbar
ist, während gleichzeitig eine starke Verunreinigung des Fixkammes zu beobachten ist,
die eine häufige Reinigung notwendig macht. Zur Beseitigung dieses Mangels wird in
der
DE 195 31 605 eine Weiterbildung herkömmlicher Fixkämme vorgeschlagen, bei der die Kammzinken des
Fixkammes ebenso wie die Kammzinken des Rundkamms in Form von Sägezahndrahtabschnitten
mit jeweils mindestens einem Sägezahn, der im wesentlichen parallel zur Kämmrichtung
verlaufende Zahnflanken und eine senkrecht dazu verlaufende Zahnbrust aufweist, gebildet
sind. Dabei können die zur Herstellung des Fixkamms benutzten Sägezahndrahtabschnitte
ebenso wie die zur Herstellung des Rundkamms eingesetzten Sägezahndrahtabschnitte
jeweils aus einem Fuß und einem daran anschließenden, den mindestens einen Sägezahn
aufweisenden Blatt bestehen, wobei die Abmessungen des Fußes in einer im wesentlichen
senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung größer sind als die Abmessungen des
Blattes in dieser Richtung, um so den Durchgang der Fasern durch die entsprechenden
Kämmelemente während des Kämmvorgangs ermöglichend die Kammgassen bereitzustellen.
[0004] Zur Herstellung derartiger Kämmeinrichtungen wird ein drahtförmiges Ausgangsmaterial
zunächst einem Kaltwalzvorgang unterzogen, um so ein den Fußbereich und den Blattbereich
der Sägezahndrahtabschnitte bildendes Drahtprofil zu erzeugen. In einem nächsten Fertigungsschritt
werden die Sägezähne durch einen Stanzvorgang aus dem Profildraht herausgelöst. Von
dem so erhaltenen Sägezahndraht werden Sägezahndrahtabschnitte mit einer für die Herstellung
eines Fixkamms bzw. eines Rundkamms benötigten Länge abgeschnitten. Die Sägezahndrahtabschnitte
werden dann zu Bündeln zusammengefaßt und auf einem geeigneten Trägerelement befestigt.
Nach der Herauslösung der Sägezähne aus dem Blattabschnitt des Profildrahts können
die Sägezähne einem Härtungsvorgang, wie etwa einem Laser - oder Flammhärtungsvorgang
unterzogen werden. Wie der vorstehenden Erläuterung herkömmlicher Kämmeinrichtungen
für Fixkämmmaschinen zu entnehmen ist, verursacht deren Herstellung einen beachtlichen
Aufwand. Ferner sind Kämmeinrichtungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
aus der
GB-A-1 264 306 bekannt. Angesichts dieser technischen Probleme liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde
eine besonders einfach herstellbare Kämmeinrichtung für Kämmmaschinen bereitzustellen,
mit der bei einer hohen Maschinenlaufzeit und - Arbeitsgeschwindigkeit ein qualitativ
hochwertiger Kammzug bzw. ein qualitativ hochwertiges Kämmmaschinen-Band herstellbar
ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Kämmeinrichtungen bereitzustellen.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebene Weiterbildung der herkömmlichen Kämmeinrichtungen gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Bei herkömmlichen Kämmeinrichtungen erfolgt die Festlegung der Kammzinken über besondere
Befestigungselemente, an denen die Kammzinken befestigt werden müssen. Bei den Kämmelementen
erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen kann der zum Befestigen des Kämmelementes an der
Kämmmaschine ausgelegte Befestigungsbereich auch einstückig mit den Kammzinken ausgeführt
sein.
[0007] Insbesondere beim Einsatz erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen in Form von Rundkämmen
für eine Kämmmaschine, aber auch beim Einsatz erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen
in Form von Fixkämmen für eine Kämmmaschine hat es sich zum Erhalt einer besonders
guten Kämmwirkung als zweckmäßig erwiesen, wenn das Kämmelement mindestens zwei, vorzugsweise
drei oder mehr in Kämmrichtung hintereinander angeordnete Kammzinken aufweist. Beim
Einsatz erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen in Form von Fixkämmen sind die Spitzen
der in der senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander angeordneten
Kammzinken zweckmäßigerweise etwa auf einer senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden
Geraden angeordnet. Die Spitzen der in Kämmrichtung hintereinander angeordneter Kammzinken
sind beim Einsatz erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen in Form von Rundkämmen vorzugsweise
etwa auf einem Kreisbogen angeordnet, dessen Mittelpunkt auf die von dem Rundkamm
umlaufene raumfeste Achse fällt.
[0008] Zur Herstellung erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen ist es nicht mehr erforderlich,
ein Ausgangsmaterial zunächst einem Kaltwalzvorgang und danach einem anschließenden
Stanzvorgang zu unterziehen. Daher können die Kämmelemente erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen
zumindest teilweise aus hochlegiertem Stahl, insbesondere rostfreiem Chrom-Nickel-Stahl,
hergestellt sein, dessen Kaltverformungseigenschaften zur Herstellung von Profildrähten
nicht mehr ausreichen würden.
[0009] Wie der vorstehenden Erläuterung erfindungsgemäßer Kämmeinrichtungen zu entnehmen
ist, zeichnet sich ein zu deren Herstellung geeignetes Kämmelement im wesentlichen
dadurch aus, daß es mindestens zwei, vorzugsweise drei oder mehr (ggf. 20, 30 oder
mehr) in der senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander angeordnete
und einstückig ausgeführte Kammzinken aufweist.
[0010] Ein unter Einsatz entsprechender Kämmelemente erhaltener erfindungsgemäßer Fixkamm
ist im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, daß er zwei, drei oder mehr einstückig ausgeführte Kammzinken aufweist, deren Zahnspitzen
auf einer etwa senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Geraden angeordnet sind. Ein
unter Einsatz erfindungsgemäßer Kämmelemente hergestellter Rundkamm umfaßt sowohl
zwei, drei oder mehr in einer senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander
angeordneter und einstückig ausgeführter Kammzinken, als auch zwei, drei oder mehr
in der Kämmrichtung hintereinander angeordnete und einstückig ausgeführte Kammzinken.
Dabei können sowohl zur Herstellung erfindungsgemäßer Fixkämme, als auch zur Herstellung
erfindungsgemäßer Rundkämme zwei, drei oder mehr erfindungsgemäße Kämmelemente in
einer senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander angeordnet werden,
wobei insbesondere zur Herstellung erfindungsgemäßer Rundkämme auch zwei, drei oder
mehr erfindungsgemäße Kämmelemente in der Kämmrichtung hintereinander angeordnet werden
können.
[0011] Ein Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Kämmelementes für eine erfindungsgemäße
Kämmeinrichtung ist im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einem beispielsweise etwa quaderförmigen Rohmaterialblock, insbesondere
aus hochlegiertem Stahl, wie etwa Chrom-Nickel-Stahl, in einem ersten Bearbeitungsschritt
die einzelnen Kammzinken in der senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung voneinander
trennende Schlitze in dem Rohmaterial gebildet und anschließend in einem zweiten Bearbeitungsschritt
die Form der Kammzinken in einer senkrecht zur Kämmrichtung geführten Ansicht aus
dem Rohmaterialblock herausgelöst wird, wobei ein die Kammzinken in der senkrecht
zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung miteinander verbindender Verbindungsbereich
sowie ggf. der zur Befestigung des Kämmelementes an der Kämmmaschine dienende Befestigungsbereich
des Rohmaterialblocks erhalten bleibt.
[0012] Im Sinne einer rationellen Fertigung erfindungsgemäßer Kämmelemente und Kämmeinrichtungen
hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn in dem ersten Bearbeitungsschritt
zwei, drei oder mehr Schlitze gleichzeitig gebildet werden. Eine rationelle Fertigung
erfindungsgemäßer Kämmelemente bzw. Kämmrichtungen kann unter Sicherstellung der benötigten
hohen Fertigungsgenauigkeit sichergestellt werden, wenn der erste und/oder zweite
Bearbeitungsschritt mittels Funkenerosion, ggf. Funkentiefenerosion ausgeführt wird,
wobei zur gleichzeitigen Bildung von zwei, drei oder mehr Schlitzen in dem Rohmaterialblock
und/oder zur gleichzeitigen Herauslösung von zwei, drei oder mehr in der Kämmrichtung
hintereinander angeordneten Sägezähnen Multierodierköpfe zum Einsatz kommen können.
[0013] Eine weitere Beschleunigung erfindungsgemäßer Herstellungsverfahren ist möglich,
wenn der Rohmaterialblock bei dem zweiten Bearbeitungsschritt aus zwei einander entgegengesetzten
und jeweils senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtungen bearbeitet wird.
[0014] Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, auf die hinsichtlich aller erfindungswesentlichen
und in der Beschreibung nicht näher herausgehobenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen
wird, erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Verfahren
zur Herstellung erfindungsgemäßer Kämmelemente, die zur Fertigung erfindungsgemäßer
Fixkämme geeignet sind. Gemäß der Zeichnung wird als Ausgangsmaterial für den Herstellungsvorgang
ein Röhmaterialblock, beispielsweise aus rostfreiem, hochlegiertem Stahl, wie etwa
Chrom-Nickel-Stahl verwendet. Die Breite b dieses Rohmaterialblocks kann bis zu 300
mm betragen, die Höhe h des Rohmaterials kann 5 bis 15 cm, insbesondere etwa 10 cm
betragen. Die Tiefe t des Rohmaterialblocks kann 1 bis 10 mm insbesondere 3 bis 5
mm betragen. Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Herstellungsverfahren
werden in einem ersten Bearbeitungsschritt mittels Funkenerosion unter Verwendung
eines Multierosionskopfes 20 die Kammzinken in einer senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden
Richtung P voneinander trennende Schlitze 12 aus dem Rohmaterialblock 10 herausgelöst.
Dabei werden mit Hilfe des Multierosionskopfs 20 gleichzeitig drei Schlitze 12 hergestellt.
Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung können vier oder mehr Schlitze 12 bzw.
2 oder weniger Schlitze 12 gleichzeitig hergestellt werden. In einem zweiten Bearbeitungsschritt
werden gleichzeitig mit Hilfe von Erosionsköpfen 30 und 40 Profile 50 in einer senkrecht
zur Kämmrichtung geführten Ansicht aus zwei einander entgegengesetzten und jeweils
senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtungen aus dem Rohmaterialblock 10 herausgelöst.
Diese Profile können einen die Kammzinken miteinander verbinden Befestigungsbereich
54 unterhalb der Schlitze 12 und sägezahnförmige Kammzinken 52 aufweisen.
[0015] In beiden Bearbeitungsschritten können Funkenerosionsverfahren zum Einsatz kommen.
Mit Hilfe derartiger Verfahren können anders als bei herkömmlichen Verfahren zur Herstellung
von Kämmeinrichtungen für Kämmmaschinen Kammzinken 52 beliebiger Form, insbesondere
beliebiger Brustform und beliebig profilierte Zinken bzw. Zahnflanken hergestellt
werden. Dabei können die Flanken der zahnförmigen Zinken 52 beispielsweise abschnittweise
in Richtung auf die Zahnspitzen symmetrisch bezüglich einer senkrecht zur Richtung
P verlaufenden Ebene konvergieren. Die Erfindung ist nicht auf die anhand der Zeichnung
erläuterte Ausführungsform beschränkt. Vielmehr ist auch an die Herstellung von Rundkammgarnituren
mit Hilfe erfindungsgemäßer Verfahren gedacht. Dabei können zur Herstellung der Zahnprofile
auch im zweiten Bearbeitungsschritt Multierosionsköpfe zum Einsatz kommen. Weiter
ist an die Herstellung von Kammzinken mit beliebigen Zinkenformen gedacht.
1. Kämmeinrichtung für eine mindestens einen Rundkamm und mindestens einen Fixkamm aufweisende
Kämmmaschine mit einer Anzahl zum Eingreifen in ein Faservlies dienender und in einer
etwa senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander angeordneter Kammzinken,
wobei die Kämmeinrichtung mindestens ein Kämmelement mit mindestens zwei, vorzugsweise
drei oder mehr, in der senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander
angeordneten und einstückig ausgeführten Kammzinken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Kammzinken sägezahnförmig mit zwei parallel zur Kämmrichtung
verlaufenden Zahnflanken und einer die Zahnflanken verbindenden und senkrecht dazu
verlaufenden Zahnbrust ausgeführt ist.
2. Kämmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kämmelement mindestens einen einstückig mit den Kammzinken ausgeführten und zum
Befestigen des Kämmelementes an der Kämmmaschine ausgelegten Befestigungsbereich aufweist.
3. Kämmeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kämmelement mindestens zwei, vorzugsweise drei oder mehr, in der Kämmrichtung
hintereinander angeordnete Kammzinken aufweist.
4. Kämmeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der in der senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Richtung nebeneinander
angeordneten Kammzinken etwa auf einer senkrecht zur Kämmrichtung verlaufenden Geraden
angeordnet sind.
5. Kämmeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der in Kämmrichtung hintereinander angeordneten Kammzinken etwa auf einem
Kreisbogen angeordnet sind.
6. Kämmeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kämmelement zumindest teilweise aus hochlegiertem, vorzugsweise rostfreiem
Stahl, insbesondere Chrom-Nickel-Stahl, hergestellt ist.
7. Kämmelement für einen Rundkamm oder einen Fixkamm einer Kämmmaschine, mit mindestens
zwei, vorzugsweise drei oder mehr, in einer etwa senkrecht zu Kämmrichtung verlaufenden
Richtung nebeneinander angeordneten Kammzinken und mindestens einem zum Befestigen
des Kämmelements an dem Rundkamm oder dem Fixkamm ausgelegten Befestigungsbereich,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Befestigungsbereich einstückig mit den Kammzinken ausgeführt ist.
8. Fixkamm mit einer Kämmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
9. Rundkamm mit einer Kämmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. Combing device for a combing machine having at least one circular comb and at least
one fixed comb with a number of comb teeth serving to engage in a non-woven fiber
and arranged adjacently to one another in a direction extending approximately vertical
to the combing direction, where in the combing device has at least one combing element
having at least two, and preferably three or more, comb teeth designed in one piece
and arranged adjacently to one another and in the direction vertical to the combing
direction, characterized in that at least one of the comb teeth has a sawtooth shaped design with two tooth flanks
extending parallel to the combing direction and one tooth face connecting the tooth
flanks and extending vertical thereto.
2. Combing device according to Claim 1, characterized in that the combing element has at least one fastening area designed in one piece with the
comb teeth and intended for fastening the combing element to the combing machine.
3. Combing device according to one of the preceding claims, characterized in that the combing element has at least two, and preferably three or more, comb teeth arranged
behind one another in the combing direction.
4. Combing device according to one of the preceding claims, characterized in that the tips of the comb teeth arranged adjacently to one another in the direction extending
vertical to the combing direction are arranged approximately on a straight line extending
vertical to the combing direction.
5. Combing device according to Claim 3 or 4, characterized in that the tips of the comb teeth arranged behind one another in the combing direction are
arranged approximately on a circular arc.
6. Combing device according to one of the preceding claims, characterized in that at least one combing element is made at least partially of high-alloy, preferably
stainless steel, in particular chrome-nickel steel.
7. Combing element for a circular comb or for a fixed comb of a combing machine having
at least two, and preferably three or more, comb teeth arranged adjacently to one
another in a direction extending approximately vertical to the combing direction and
at least one fastening area intended for fastening the combing element to the circular
comb or to the fixed comb, characterized in that the at least one fastening area is designed in one piece with the comb teeth.
8. Fixed comb with a combing device according to one of Claims 1 to 6.
9. Circular comb with a combing device according to one of Claims 1 to 6.
1. Dispositif de peignage pour une peigneuse présentant au moins un peigne circulaire
et au moins un peigne fixe, avec plusieurs dents de peigne destinées à s'engager dans
un voile de fibres et disposées côte à côte dans une direction s'étendant approximativement
perpendiculairement à la direction de peignage, sachant que le dispositif de peignage
présente au moins un élément de peignage avec au moins deux, de préférence trois ou
davantage dents de peigne disposées côté à côte dans la direction s'étendant perpendiculairement
à la direction de peignage, et formées d'une seule pièce, caractérisé en ce qu'au moins une des dents de peigne est en dent de scie avec deux flancs de dent parallèles
s'étendant parallèlement à la direction de peignage et une face de dent reliant les
flancs de dent et perpendiculaire à eux.
2. Dispositif de peignage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de peignage présente au moins une zone de fixation formée en une seule
pièce avec les dents de peigne et prévue pour fixer l'élément de peignage à la peigneuse.
3. Dispositif de peignage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de peignage présente au moins deux, de préférence trois ou davantage dents
de peigne disposées les unes derrière les autres dans la direction de peignage.
4. Dispositif de peignage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pointes des dents de peigne disposées côte à côte dans la direction s'étendant
perpendiculairement à la direction de peignage se situent approximativement sur une
ligne droite s'étendant perpendiculairement à la direction de peignage.
5. Dispositif de peignage selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les pointes des dents de peigne disposées les unes derrière les autres dans la direction
peignage se situent approximativement sur un arc de cercle.
6. Dispositif de peignage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de peignage est fabriqué au moins partiellement en un acier fortement
allié, de préférence inoxydable, en particulier en acier au nickel-chrome.
7. Élément de peignage pour un peigne circulaire ou un peigne fixe d'une peigneuse, avec
au moins deux, de préférence trois ou davantage dents de peigne disposées côte à côte
dans une direction s'étendant approximativement perpendiculairement à la direction
de peignage, et au moins une zone de fixation prévue sur le peigne circulaire ou le
peigne fixe pour fixer l'élément de peignage,
caractérisé en ce que
l'au moins une zone de fixation est formée d'une seule pièce avec les dents de peigne.
8. Peigne fixe avec un dispositif de peignage selon l'une des revendications 1 à 6.
9. Peigne circulaire avec un dispositif de peignage selon l'une des revendications 1
à 6.

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