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(11) |
EP 1 831 854 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Anmeldetag: 18.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/056075 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/067008 (29.06.2006 Gazette 2006/26) |
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VERFAHREN ZUR VERSENDUNG EINES NOTRUFS SOWIE EINRICHTUNG
METHOD FOR SENDING AN EMERGENCY CALL AND DEVICE
PROCEDE D'ENVOI D'UN APPEL DE DETRESSE ET DISPOSITIF CORRESPONDANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.12.2004 DE 102004061399
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2007 Patentblatt 2007/37 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- FLICK, Bernd
31199 Diekholzen (DE)
- PLACKE, Lars
30163 Hannover (DE)
- MODLER, Holger
31139 Hildesheim (DE)
- DAHLHOFF, Achim
31141 Hildesheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 233 387 DE-A1-102004 059 713 US-A1- 2003 016 147
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EP-A- 1 280 120 US-A1- 2002 041 240
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Versendung eines Notrufs in Abhängigkeit
eines vorgegebenen Unfallkriteriums Aus der
DE 102 40 830 B3 ist eine Vorrichtung für ein solches Verfahren benannt. Dort wird ein Notruf abgegeben
in Abhängigkeit des Ansprechens eines Crash-Sensors. Ein ähnliches System ist aus
der
DE 43 21 416 A1 bekannt, wobei dort mit dem Notruf Positionsdaten übertragen werden.
[0002] Aus der
US 2003/016147 A1 ist eine Übermittlung einer zuvor aufgezeichneten Information bei einem Unfall bekannt,
beispielsweise einer Sprachinformation. Bei der
EP 1233387 A2 kann im Falle eines Unfalls eine Sprachverbindung auf Anforderung des Fahrers hergestellt
werden. Die
EP 1280120 A1 offenbart den Aufbau einer Sprachverbindung bei einem Unfall, die von einem Fahrzeuginsassen
über eine Notruftaste aktiviert werden muss. Bei der
US 2002/041240 A1 wird bei Erreichen eines Schwellwertes einer Gefahrensituation eine aufgezeichnete
Videosequenz vom Kraftfahrzeug durch eine Zentrale abgerufen.
Vorteile der Erfindung
[0003] Mit den Maßnahmen des Anspruchs 1 kann den Rettungskräften ein genaues Bild über
die Situation am Unfallort, die Schwere des Unfalls oder weitere wichtige Hinweise
gegeben werden. Beispielsweise kann dadurch spezielles Bergegerät bereits früher angefordert
werden.
[0004] Befragungen von Rettungskräften haben ergeben, dass ein wesentliches Problem für
diese ist, dass sie in der Regel bei Eintreffen am Unfallort ein nur unzureichendes
Bild von der Situation vor Ort haben. Dies liegt zum einen daran, dass die Rettungskräfte
Informationen vom Unfallort nur über Dritte erhalten, ferner haben sie oft keine genauen
Informationen vom Unfallhergang. Moderne Fahrzeuge, insbesondere unter Berücksichtung
weiterer technischer Innovationen im Fahrzeugumfeld, verfügen über eine Reihe von
Fahrzeugsensoriken, die permanent eine Vielzahl von Informationen erzeugen. Hierbei
sind in diesem Zusammenhang beispielhaft zu nennen: Sensoren zur Messung von Beschleunigung
(längs und quer), Geschwindigkeit, Überschlag, Hitze, Video, Tankinhalt, Sitzbelegung,
Druck- und Stoßkräfte, etc. Hieraus lassen sich z.B. Informationen über die Fahrsituation
vor dem Unfall ableiten (wie schnell was das Fahrzeug? Wie stark wurde es beim Unfall
beschleunigt?). Ebenso kann abgeleitet werden, ob das Fahrzeug brennt, Kraftstoff
ausläuft, Türen oder die Karosserie stark verzogen sind, wie viele Personen sich im
Fahrzeug befinden/befanden oder in welcher Position das Fahrzeug steht bzw. liegt.
[0005] Bisherige Systeme werten Sensorinformationen nur daraufhin aus, ob überhaupt ein
Unfall stattgefunden hat, worauf ein unspezifizierter Notruf abgesetzt wird. Allenfalls
werden Positionsdaten oder statische Daten übermittelt, aus denen sich kaum Rückschlüsse
auf eine konkrete Unfallsituation und deren Ausmaß ziehen lassen.
[0006] Die Erfindung kann auf bereits im Kraftfahrzeug verbaute Sensoren zurückgreifen.
Es ist lediglich notwendig, dass die relevanten dynamischen Sensordaten, die meist
sowieso über den Fahrzeugbus zu einem zentralen Steuergerät übertragen werden, für
eine vorgegebene Zeit laufend mitgespeichert werden. Dabei ist nur ein einfacher Speicher
mit begrenzter Kapazität und einer Speicherzeit von beispielsweise wenigen Sekunden
bis einer Minute ausreichend. Vorteilhaft können die dynamischen Sensordaten zu einer
Zentrale übertragen und dort angezeigt werden von der aus ein Abruf von individuellen
Nutzern, z.B. Einsatzkräften möglich ist. Die Sensordaten können auch direkt zu den
individuellen Nutzen übertragen werden. Die dynamischen Sensordaten können vor der
Übertragung aufbereitet werden, d.h. insbesondere verknüpft und/oder korreliert werden,
um Redundanz zu vermindern oder Plausibilitätsprüfungen vorzunehmen. Auch können die
Daten zeitlich verdichtet werden und in einem standardisierten Protokoll beispielsweise
nach dem GSM oder UMTS Standard versendet werden. In diesem Falle können im Fahrzeug
bereits vorhandene oder mitgeführte Sendeeinrichtungen verwendet werden.
[0007] Über eine automatische oder beispielsweise von einer Notrufzentrale freizuschaltende
Sprach- und/oder Videoverbindung kann eine Opfer-Befragung oder Opfer-Überwachung
ermöglicht werden. Über Video-Innen- und/oder Außensensoren können sich Überwachungs-
oder Einsatzkräfte ein direktes und umfassendes Bild von der Situation im Fahrzeug
und der Umgebung machen und Einsätze koordinieren und steuern.
Zeichnungen
[0008] Anhand der Figur 1, die ein Blockschaltbild mit möglichen Übertragungswegen zeigt,
werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0009] Die von den Fahrzeugsensoren 1 (Zustandssensoren wie Airbagsensor, Radarsensor, Türschlosssensor,
Tanksensor, Beschleunigungssensor, Geschwindigkeitssensor, Temperatursensor, ...),
2 (Videosensoren) und 3 (Audiosensoren) relevanten dynamischen Sensordaten werden
für eine bestimmte vorgegebene Zeit, beispielsweise eine Minute, von einem speziellen
Speicher 4 laufend aufgezeichnet und gesichert. Dieser kann beispielsweise sowohl
gegen physikalische Kräfte als auch gegen Energieausfall geschützt sein. Bei einer
eingetretenen Unfallsituation, d.h. bei Ansprechen des Crash-Sensors 5, werden die
gerade zuvor aufgezeichneten dynamischen Sensordaten in Verbindung mit dem Notrufsignal,
welches in der Einheit 6 generiert wird, an die Notrufzentrale 7 über eine Sendeeinheit
8 versendet (Sender A an Empfänger B). Alternativ können die Daten auch direkt in
ein Einsatzfahrzeug 9 übertragen werden (Sender A an Empfänger C). Gegebenenfalls
können die Daten vorher noch in geeigneter Weise aufbereitet werden (D) über eine
dem Speicher 4 zugeordnete Auswerte- und Verknüpfungseinheit. Alternativ kann eine
geeignete Datenverbindung zwischen dem Fahrzeug und einer externen Stelle eingerichtet
werden über die die relevanten Daten abgerufen werden können (Module A, B und C sind
in diesem Fall als Sender/Empfänger (Transceiver) zu verstehen). Ebenso ist es möglich
eine solche Verbindung zu nutzen, um mittels der verfügbaren Videosensorik Live-Bilder
aus dem Innenraum oder vom Fahrzeugumfeld zu übertragen. Ebenso kann eine Sprachverbindung
zwischen dem Unfallfahrzeug und der Zentrale bzw. den Einsatzkräften freigeschaltet
werden. Diese Freischaltung kann automatisch oder auf Anforderung durch die Zentrale
7 bzw. die Einsatzkräfte erfolgen.
[0010] Nach einem Unfall kann in einer Ausgestaltung der Erfindung automatisch eine Datenverbindung
zu einer Notrufzentrale, Rettungsstation oder Rettungsfahrzeug aufgebaut werden. Hierüber
werden Informationen über die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unfalls, Beschleunigungswerte
beim Unfall, Lage des Fahrzeugs aus Überschlagssensorik und andere relevante Informationen
wie zuvor beschrieben übertragen. Die Rettungskräfte können sich so bereits einen
Überblick über die Unfallsituation und damit über die voraussichtliche Situation vom
Unfallort machen. Nach einem Unfall wird automatisch eine Datenverbindung zu einer
Notrufzentrale, Rettungsstation und gegebenenfalls auch Rettungsfahrzeug aufgebaut.
Über diese werden Videodaten übertragen (Nutzung der Videosensorik im Fahrzeug), die
sowohl den Innenraum als auch den Außenraum abbilden können. Durch diese Daten können
die Rettungskräfte direkt die Situation vor Ort analysieren und sich so besser auf
die Rettung vorbereiten. Beispielsweise kann spezielles Bergegerät bereits früher
angefordert werden.
[0011] Analog zu der Videoverbindung kann auch eine Audioverbindung aufgebaut werden, um
eine direkte Opfer-Befragung bzw. Opfer-Betreuung durchzuführen, selbst wenn ein Opfer
nicht mehr in der Lage sein sollte Bedienelemente zu erreichen, bzw. zu aktivieren.
1. Verfahren zur Versendung eines Notrufs in Abhängigkeit eines vorgegebenen Unfallkriteriums,
wobei zusammen mit dem Notruf dynamische Sensordaten versendet werden, die kurz vor
und/oder nach Eintritt eines Unfallkriteriums aufgezeichnet wurden und die Rückschlüsse
über die Unfallsituation zulassen und wobei mit der Übertragung der dynamischen Sensordaten
nach einem Unfall automatisch oder auf Anforderung durch eine Zentrale (7) und/oder
individuelle Nutzer (9) eine Sprach- und/oder Videoverbindung freigeschaltet wird,
um eine Opferbefragung bzw. Opferbetreuung durchzuführen, selbst wenn ein Opfer nicht
mehr in der Lage sein sollte, Bedienelemente zu erreichen bzw. zu aktivieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamischen Sensordaten zusammen mit dem Notruf zu der Zentrale (7) oder zu individuellen
Nutzern (9), z.B. Einsatzkräfte, übertragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamischen Sensordaten vor der Übertragung aufbereitet werden, d.h. insbesondere
verknüpft und/oder korreliert werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamischen Sensordaten von üblicher Weise sowieso im Kraftfahrzeug vorgesehenen
Sensoren abgegriffen und gespeichert werden.
5. Einrichtung zur Versendung eines Notrufs in Abhängigkeit eines vorgegebenen Unfallkriteriums
mit folgenden Merkmalen:
- einem Crashsensor (5),
- Fahrzeugsensoren (1, 2, 3),
- einem Speicher (4) zur dynamischen Speicherung der Daten der Fahrzeugsensoren (1,
2, 3),
- einer Übertragungseinrichtung (8) zur Versendung eines Notrufs zusammen mit den
gespeicherte Daten der Fahrzeugsenstiren (1, 2, 3) bei Ansprechen des Crash-Sensors
(5) und zur automatischen oder auf Anforderung durch eine Zentrale (7) und/oder individuelle
Nutzer (9) ausgelösten Freischaltung einer Sprach- und/oder Videoverbindung, um eine
Opferbefragung bzw. Opferbetreuung durchzuführen, selbst wenn ein Opfer nicht mehr
in der Lage sein sollte, Bedienelemente zu erreichen bzw. zu aktivieren.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel zur Verknüpfung und/oder Korrelation der gespeicherten dynamischen Daten der
Fahrzeugsensoren (1, 2, 3, 5).
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch Mittel zum Abruf (7, 8, 9) der gespeicherten Daten der Fahrzeugsensoren (1, 2, 3,
5).
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch Mittel (7, 8) zur Freischaltung einer Sprach- und/oder Videoverbindung auf Abruf
durch eine Zentrale (7) und/oder durch individuelle Nutzer, z.B. Einsatzkräfte (9).
1. Method for sending an emergency call as a function of a predefined accident criterion,
wherein dynamic sensor data, which have been recorded just before and/or just after
the occurrence of an accident criterion and which permit conclusions to be drawn about
the accident situation, are sent together with the emergency call, and wherein a voice
link and/or video link is enabled automatically or on request by a control centre
(7) and/or individual users (9) with the transmission of the dynamic sensor data after
an accident, in order to carry out questioning or care of casualties even if a casualty
is no longer able to reach or activate operator control elements.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the dynamic sensor data are transmitted to the control centre (7) or to individual
users (9), for example rescue services, together with the emergency call.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the dynamic sensor data are prepared before the transmission, i.e. in particular
are logically linked and/or correlated.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the dynamic sensor data are tapped and stored by sensors which are in any case usually
provided in the motor vehicle.
5. Device for sending an emergency call as a function of a predefined accident criterion
having the following features:
- a crash sensor (5),
- vehicle sensors (1, 2, 3),
- a memory (4) for dynamically storing the data of the vehicle sensors (1, 2, 3),
- a transmission device (8) for sending an emergency call together with the stored
data of the vehicle sensors (1, 2, 3) when the crash sensor (5) responds, and for
the enabling, triggered automatically or on request by a control centre (7) and/or
individual users (9), of a voice link and/or video link in order to carry out questioning
or care of casualties even if a casualty is no longer able to reach or activate operator
control elements.
6. Device according to Claim 5, characterized by means for logically linking and/or correlating the stored dynamic data of the vehicle
sensors (1, 2, 3, 5) .
7. Device according to Claim 5 or 6, characterized by means for calling (7, 8, 9) the stored data of the vehicle sensors (1, 2, 3, 5).
8. Device according to one of Claims 5 to 7, characterized by means (7, 8) for enabling a voice link and/or video link when called by a control
centre (7) and/or by individual users, for example rescue services (9) .
1. Procédé d'émission d'un appel d'urgence en fonction d'un critère d'accident prédéfini,
des données de capteur dynamiques étant émises conjointement avec l'appel d'urgence,
lesquelles ont été enregistrées peu de temps avant et/ou après la survenance d'un
critère d'accident et permettent de déduire les conclusions sur la situation d'accident,
et la transmission des données de capteur dynamiques après un accident établissant
automatiquement ou sur demande par une centrale (7) et/ou un utilisateur individuel
(9) une liaison vocale et/ou vidéo afin de procéder à une interrogation des victimes
ou une prise en charge des victimes, même si une victime ne devait plus être en mesure
d'atteindre ou d'activer les éléments de commande.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les données de capteur dynamiques sont transmises vers la centrale (7) ou vers des
utilisateurs individuels (9), par exemple des forces d'intervention, conjointement
avec l'appel d'urgence.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les données de capteur dynamiques sont préparées avant la transmission, c'est-à-dire
notamment combinées et/ou corrélées.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les données de capteur dynamiques sont acquises et enregistrées par des capteurs
qui sont de toute façon habituellement prévus dans le véhicule automobile.
5. Dispositif d'émission d'un appel d'urgence en fonction d'un critère d'accident prédéfini,
ayant les caractéristiques suivantes :
- un détecteur de collision (5),
- des détecteurs de véhicule (1, 2, 3),
- une mémoire (4) pour l'enregistrement dynamique des données des détecteurs de véhicule
(1, 2, 3),
- un dispositif de transmission (8) pour émettre un appel d'urgence conjointement
avec les données enregistrées des détecteurs de véhicule (1, 2, 3) en cas de déclenchement
du détecteur de collision (5) et pour établir automatiquement ou sur demande par une
centrale (7) et/ou un utilisateur individuel (9) une liaison vocale et/ou vidéo afin
de procéder à une interrogation des victimes ou une prise en charge des victimes,
même si une victime ne devait plus être en mesure d'atteindre ou d'activer les éléments
de commande.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par des moyens pour combiner et/ou corréler les données dynamiques enregistrées des détecteurs
de véhicule (1, 2, 3, 5).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé par des moyens pour invoquer (7, 8, 9) les données enregistrées des détecteurs de véhicule
(1, 2, 3, 5) .
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé par des moyens (7, 8) pour établir une liaison vocale et/ou vidéo sur appel par une centrale
(7) et/ou par des utilisateurs individuels, par exemple des forces d'intervention
(9).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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