[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Messvorrichtung für eine Treibscheibenaufzugsanlage
wie auch ein Verfahren zur Überprüfung einer Treibfähigkeit von zumindest einem Tragseil
einer Treibscheibenaufzugsanlage.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschieden Systeme bekannt, mittels denen eine Treibfähigkeitsüberprüfung
durchgeführt werden soll. Aus der
WO 2004/103880 geht ein Prüfhebel hervor, in den ein Messsystem für die Treibfähigkeitsprüfung integriert
ist. Aus der
EP 0 390 972 B1 ist ein System bekannt, bei dem Bewegungsparameter einer Treibscheibenaufzugsanlage
gemessen und daraus auf eine Treibfähigkeit der Anlage geschlossen wird. Aus der
EP 0 573 432 B1 ist ein System bekannt, das mit einem beweglichen Bereich der Aufzugsanlage verbunden
wird, Beschleunigungen während des Betriebes der Aufzugsanlage aufnimmt und darüber
eine Ermittlung einer Treibfähigkeit erlauben soll. Aus der
EP 0 391 174 B2 ist ein System bekannt, bei dem über einen Wegstreckenmessaufnehmer eine Treibfähigkeit
und über einen Kraftmesssignalgeber eine Wirksamkeit einer Aufzugsbremse ermittelt
werden soll. Aus der
WO 2005/123561 geht ein Prüfhebelsystem mit einem Last- und einem Kraftarm hervor. Dieses weist
ein Auflager zur Auflage des Prüfhebels auf, womit eine Entlastung eines oder mehrerer
Tragseile erfolgen kann.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Treibfähigkeitsprüfung einer Treibscheibenaufzugsanlage
unabhängig vom zur Verfügung stehenden Bauraum ohne hohen Aufwand realisieren zu können.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einer Messvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 und
mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 9 gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
[0005] Es wird eine Messvorrichtung vorgeschlagen, die für eine Treibfähigkeitsmessung an
einer Aufzugsanlage mit mehreren Tragseilen einsetzbar ist, bei der die Tragseile
ein Gegengewicht mit einem Aufzugskorb, einer Kabine oder einer Plattform verbinden,
wobei die Aufzugsseile sich über eine Treibscheibe erstrecken und eine kraftschlüssige
Verbindung durch Reibschluss mit der Treibscheibe eingehen. Die Messvorrichtung weist
- eine Befestigungseinrichtung zur Positionierung an zumindest mehreren Tragseilen,
- eine Fixiervorrichtung für zumindest eines der Tragseile,
- eine Kraftübertragungsvorrichtung, mittels der zumindest eine anteilige Last einer
Gesamtlast an zumindest einem zu prüfenden Tragseil auf ein oder mehrere benachbarte
Tragseile übertragbar ist, und
- eine Messeinrichtung zur Bestimmung einer Treibfähigkeit anhand der anteiligen Last
auf.
[0006] Eine Weiterbildung der Fixiervorrichtung hat eine mechanische Klemmung von zumindest
einem Tragseil. Darüber lässt sich vorzugsweise das zu prüfende Tragseil relativ zu
der Messvorrichtung fest positionieren. Es können auch ein oder mehrere zum zu prüfenden
Tragseil benachbarte Tragseile mittels der Fixiervorrichtung vorzugsweise zu der Messvorrichtung,
insbesondere zu der Kraftübertragungsvorrichtung fest positioniert werden. Beispielswiese
weist die Kraftübertragungsvorrichtung zumindest eine mechanische Klemmverbindung
auf. Mittels dieser ist zumindest ein, insbesondere zumindest zwei oder mehr Tragseile
fixierbar. Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Fixiervorrichtung Bestandteil der
Kraftübertragungsvorrichtung ist.
[0007] Eine weitere Ausgestaltung, die vorzugsweise auch als eine eigenständige Lösung vorgesehen
sein kann, weist eine Messvorrichtung auf, die an Tragseilen der Treibscheibenaufzugsanlage
anbringbar ist, mit den folgenden Merkmalen: die Kraftübertragungsvorrichtung umfasst
einen Krafterzeuger, der zwischen dem zu prüfenden Tragseil und dazu benachbarten
Tragseilen eine Kraft generiert, die eine Entlastung des zu prüfenden Tragseils und
eine Belastung der benachbarten Tragseile bewirkt. Zur Kraftübertragung sind die Tragseile
mechanisch kraft- und reibschlüssig miteinander gekoppelt.
[0008] Insbesondere umfasst zumindest eine der Messvorrichtungen eine Messeinrichtung, die
einen Kraftaufnehmer umfasst, der vorzugsweise eine Be- oder Entlastung des zu prüfenden
Tragseils misst. Die verwendeten Messprinzipien der Messeinrichtung sind beispielsweise
- Messung des Federweges eines mechanischen Druck- oder Zugfederelementes,
- Messung mittels Drehwinkelmessverfahren,
- Messung mittels Kraftmessdose,
- Messung mittels eines elektrischen Drucksensors,
- Messung mittels eines Dehnmessstreifens und/oder
- Messung mittels Piezokristall.
[0009] Es besteht die Möglichkeit, mehrere dieser Messprinzipien miteinander zu kombinieren,
entweder in getrennten Messeinrichtungen oder auch in einer einzigen Messeinrichtung.
Neben der Messung der Be- oder Entlastung an dem zu prüfenden Tragseil besteht durch
eine andere Anordnung des Messaufnehmers auch die Möglichkeit, eine andere Kraft zu
messen, aus der auf die Treibfähigkeit des Tragseils geschlossen werden kann.
[0010] Eine Weiterbildung sieht vor, dass an die Messvorrichtung eine Prüfvorrichtung wiederholbar
abnehmbar angeschlossen ist, wobei die Prüfvorrichtung eine Initiierung einer Krafteinleitung
zur Überprüfung der Tragfähigkeit in die Messvorrichtung bewirkt. Die Prüfvorrichtung
kann ein tragbarer Computer sein, der ein Messprogramm ablaufen lässt. Die Prüfvorrichtung
kann jedoch ebenfalls eine weit entfernt vorgesehene Prüfwarte sein, die mit der Messvorrichtung
verbindbar ist. Ein derartige Verbindung ist auch auf drahtlose Weise, beispielsweise
als bidirektionale Verbindung möglich.
[0011] Bevorzugt ist es, wenn die Messvorrichtung mit einer Prüfvorrichtung gekoppelt ist,
die ein oder mehrere Daten aufnimmt, die zumindest ein Ergebnis einer Treibfähigkeitsprüfung
charakterisieren. Insbesondere kann die Prüfvorrichtung auch eine Auswertung der aufgenommenen
Daten zur Verfügung stellen, vorzugsweise auch mit einer Protokollierung.
[0012] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird ein Verfahren zum Messen einer Treibfähigkeit
eines Tragseils einer Treibscheibenaufzugsanlage zur Verfügung gestellt, wobei eine
anteilige Seilkraft einer an den Tragseilen herrschenden Gesamtlast von zumindest
einem der zu untersuchenden Tragseile auf ein oder mehrere benachbarte Tragseile übertragen
wird. Dieses erlaubt das Verhalten des zu prüfenden Tragseils beobachten zu können.
Aus der Reaktion bei der Entlastung kann auf die Treibfähigkeit von zumindest dem
zu prüfenden Tragseil geschlossen werden. Eine Weiterbildung sieht vor, dass eine
Übertragung einer anteiligen Last bis zum Erreichen einer Treibfähigkeitsgrenze erfolgt.
Dieses wird beispielsweise dadurch detektiert, dass keine reibschlüssige Verbindung
und damit kein Kraftschluss mehr zwischen dem zu prüfenden Tragseil und der Tragscheibe
besteht. Dieses kann zum Beispiel über eine Detektoreinheit überwacht werden, die
an der Aufzugsanlage anbringbar ist. Stellt diese eine Relativbewegung fest, d.h.
rutscht das Tragseil auch nur minimalst, ist eine Grenze überschritten und eine Auswertung
hinsichtlich der Beurteilung dieses Grenzwertes wird ermöglicht.
[0013] Vorzugsweise wird eine Kraft mechanisch zwischen dem zu prüfenden Tragseil und zumindest
einem benachbarten Tragseil aufgeprägt, wobei das zu prüfende Tragseil entlastet wird.
Hierzu kann eine Kraft über eine sich drehende Spindel, über einen hydraulischen Druckgeber
oder auch über eine Federspannung erzeugt werden. Auch kann ein Hebel dazu eingesetzt
werden.
[0014] Neben einer einzelnen Kraftquelle besteht die Möglichkeit, zwei oder mehr Kraftquellen
gleichzeitig in der Messvorrichtung einzusetzen. Dazu können beispielsweise zwei Kraftquellen
einander gegenüberliegend angeordnet sein und eine symmetrische Krafteinleitung in
die Messvorrichtung bewirken.
[0015] Eine Weiterbildung des Verfahrens sieht vor, dass nach Auslösen eines Messvorganges
eine automatisierte Krafteinleitung erfolgt. Dieses erleichtert das Nachvollziehen,
wie eine Kraft aufgeprägt wurde. Insbesondere wird dadurch eine Messung genau wiederholbar,
so dass die gewonnenen Daten der Anlage tatsächlich miteinander vergleichbar werden.
Der Ablauf des Prüfvorganges kann vorzugsweise voreingestellt werden, beispielsweise
über eine Einstellung einer Zeit der Prüfung, eines Kraftanstieges über eine Zeit,
über eine Einleitung einer stetig steigenden Prüfkraft oder auch über eine Einleitung
verschiedener Prüfkraftkollektive unterschiedlicher Ausprägung.
[0016] Mit den vorgeschlagenen Messvorrichtungen wie auch mit dem Messverfahren wird eine
sichere, wiederholbare und dadurch nachvollziehbare Messung an Tragseilen von Aufzugsanlagen
mit Treibscheibenantrieb ermöglicht.
[0017] Besonders bevorzugt ist es, eine Messung so vorzunehmen, dass für diesen Vorgang
die Aufzugsanlage weder demontiert oder anderweitig verändert wird. Beispielsweise
kann die Messvorrichtung an eine bestehende Aufzugsanlage angebracht werden, ohne
dass diese oder Teile davon abgenommen oder verändert werden müssen. Insbesondere
ist die Messvorrichtung derart dimensioniert, dass das Funktionsprinzip universell
einsetzbar ist. Beispielswiese können Tragseilaufnahmen der Messvorrichtung variabel
anordbar sein, um damit verschiedenen Abständen zwischen Tragseilen verschiedener
Aufzugsanlagen Rechnung zu tragen. Vorzugsweise sind Elemente der Messvorrichtung
veränderlich, insbesondere in der Messvorrichtung unterschiedlich positionierbar,
um an verschiedene Aufzugsanlagen angepasst zu werden. Hierbei kann es vorgesehen
sein, dass einzelne Module der Messvorrichtung auszutauschen sind, damit die Messvorrichtung
anbringbar ist.
[0018] Die Messung mittels der Messvorrichtung hat zum Ziel, im Rahmen einer Treibfähigkeitsmessung
einer Treibscheibenaufzugsanlage den Nachweis ausreichender Treibfähigkeit der Tragseil-
Treibscheibe - Verbindung zu erbringen. Durch Verwirklichung des mechanisch- technischen
Messprinzip, die Seilkräfte in den Tragseilen zu bestimmen, bei denen ein Verlust
der reibschlüssigen Verbindung des Systems Tragseil - Treibscheibe eintritt, erlaubt
eine universelle Anwendung des Systems.
[0019] Bei einer automatischen Auswertung der Messung kann das technische Prinzip des Treibscheibenantriebs
durch eine Nutzung der Eytelweinsche Gleichung genutzt werden. Diese gibt an, dass
die Treibfähigkeit eines Tragseil - Treibscheibe - Systems abhängig von nachstehend
aufgeführten Parametern ist:
- Seilkraftverhältnis als Variable, an der konkreten Anlage wählbar
- Treibscheibendurchmesser
- Seilrillengeometrie
- Umschlingungswinkel
- Seilmachart.
[0020] Ein vorhandener Reibschluss realisiert eine definierte Kraftübertragung über die
Tragseil - Treibscheibe - Verbindung. Darüber kann die Treibfähigkeitsprüfung nicht
nur für ein Tragseil sondern auch für mehrere Tragseile bzw. für eine Gesamtanlage
ausgeführt werden. Hierzu kann beispielsweise ein einzelnes Tragseil geprüft und daraus
auf die Gesamtanlage geschlossen werden.
[0021] Beispiel einer möglichen Überprüfung sind wie folgt :
- Messung der Seilkraft von einem Tragseil (Wahl der Seile beliebig) und rechnerischer
Rückschluss auf die Gesamtverbindung
- Messung der Seilkraft von mehreren Tragseilen (Wahl der Seile beliebig) und Rückschluss
auf die Gesamtverbindung
[0022] Da die Seilkraftermittlung an einem oder mehreren der Tragseile vorgenommen wird,
indem die anteilige Seilkraft in dem untersuchten Seil an der Gesamtlast auf die anderen
an der Aufnahme der Gesamtlast beteiligten Seile übertragen wird, kann daraus auf
das Gesamtverhalten geschlossen werden. Aus der gemessenen Seilkraft, welche beispielsweise
die Treibfähigkeitsgrenze für das Seilkraftverhältnis dieses Tragseiles bei Untersuchung
nur dieses Tragseils angibt, oder welche die Treibfähigkeitsgrenze von mehreren Tragseilen
bei gleichzeitiger Lastumlagerung der Seillasten von mehreren Tragseilen an die jeweils
zugehörigen mittragenden Tragseile angibt, lässt sich unmittelbar auf die Treibfähigkeit
der Gesamtverbindung schließen. Insbesondere bei mehreren Tragseilen, die geprüft
werden, erfolgt eine Kraftübertragung der Tragseile untereinander durch mechanische
Klemmverbindungen. Eine Messung der Seilkräfte wird vorzugsweise an mechanischen Übertragungselementen
vorgenommen.
[0023] Die folgenden Zeichnungen zeigen weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung. Diese
Merkmale sind jedoch nicht beschränkend auf die einzelnen Ausgestaltungen zu verstehen
oder auszulegen. Vielmehr sind ein oder mehrere der Merkmale auch mit anderen Merkmalen
anderer Ausgestaltungen, auch aus obiger Beschreibung, zu Weiterbildungen verknüpfbar.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste schematische Ausgestaltung einer Messvorrichtung in einer Aufsicht, wobei
ein Tragseil überprüft wird, während benachbarte Tragseile von der Messvorrichtung
mitumfasst sind, um eine Traglast des zu prüfenden Tragseiles zu übernehmen,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht durch die Messvorrichtung aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht einer Anordnung einer Messvorrichtung bei vier Tragseilen
und einem davon zu prüfenden Tragseil,
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht einer weiteren Anordnung einer Messvorrichtung,
- Fig. 5
- eine Prinzipskizze einer Aufbringung von Kräften über eine Messvorrichtung,
- Fig. 6
- eine weitere schematische Ansicht einer anderen Ausgestaltung einer Messvorrichtung,
und
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht einer weiteren Messvorrichtung.
[0024] Fig. 1 zeigt eine erste schematische Ausgestaltung einer Messvorrichtung 1 in einer
Aufsicht, wobei ein erstes Tragseil 2 überprüft wird, während benachbarte Tragseile
3 von der Messvorrichtung 1 mitumfasst sind, um eine Traglast des zu prüfenden Tragseiles
2 zu übernehmen. Die Messvorrichtung weist eine Befestigungseinrichtung 4 auf, die
vorzugsweise über ein Gelenk 5 durch Schwenken geöffnet wie auch geschlossen werden
kann. Die Befestigungsvorrichtung 4 weist vorzugsweise zumindest einen ersten Teil
6 und einen zweiten Teil 7 auf, die voneinander trennbar und miteinander zusammenfügbar
sind. Anstatt des Gelenkes 5 können mehrere Gelenke oder andere Möglichkeiten vorgesehen
sein. Auch können der erste 6 und der zweite 7 Teil der Befestigungsvorrichtung 4
vollständig voneinander trennbar sein. Beispielsweise kann ein Gelenkbolzen entnommen
und wiedereingesetzt werden, beispielsweise für eine Lagerung der Messvorrichtung
in einem Systemkoffer. Die Befestigungseinrichtung 4 ist derart, dass eine Klemmkraft
auf die Tragseile aufgeprägt werden kann. Beispielsweise kann dieses durch einen entsprechenden
Verschluss des ersten und des zweiten Teils bewirkt werden. Bei der dargestellten
Ausgestaltung der Messvorrichtung ist als Verschluss eine Klemmspindel 8 vorgesehen.
Wird diese gedreht, können die beiden Teile 6, 7 sich einander immer weiter nähern.
Durch den Aufbau als Klemmspindel 8 kann entweder motorisch oder händisch, vorzugsweise
unter Nutzung eines Hebels, eine benötigte Kraft bzw. ein Drehmoment zum Schließen
und Klemmen aufgebracht werden. Mit der Befestigungseinrichtung 4 verbunden ist eine
Kraftübertragungsvorrichtung 9. Diese weist eine Lastspindelachse 10 sowie eine Lastspindel
11 auf. Die Lastspindel 11 ist entlang der Lastspindelachse 10 verschieblich angeordnet.
So wie dargestellt, wird die Lastspindel 11 mit dem zu prüfenden Tragseil 2 ausgerichtet.
Dieses ermöglicht, dass die über die Lastspindel 11 aufbringbare Kraft auf das zu
prüfende Tragseil 2 einwirkt.
[0025] Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht durch die Messvorrichtung aus Fig. 1, wodurch die
Messvorrichtung 1 und ihr Aufbau im Bereich um das zu prüfende Tragseil 2 näher dargestellt
ist. Dargestellt sind der erste Teil 6 und der zweite Teil 7 der Befestigungseinrichtung
4. Diese beiden Teile 6, 7 weisen jeweils eine Klemmbacke 12 auf. Diese dienen als
Fixiervorrichtung 13 für das zu prüfende Tragseil 2. Vorzugsweise sind auch die anderen
Tragseile über die Fixiervorrichtung 13 ortsfest in der Messvorrichtung 1 gehalten.
Sofern alle Tragseile derartig fixiert werden, ist vorzugsweise für jedes Tragseil
ein Paar Klemmbacken vorgesehen. Weiterhin ist eine Tragtraverse 14 vorgesehen. Mittels
dieser kann eine Bewegung einer Klemmbacke 12 in einem bestimmten Bereich der Fixiervorrichtung
13 relativ zu einem Teil der Befestigungseinrichtung 4 vorgesehen werden. Vorzugsweise
begrenzt die Tragtraverse eine Bewegung der Klemmbacke 12. So wie in Fig. 2 dargestellt,
befindet sich das Paar an Klemmbacken 12, dass dem zu prüfenden Tragseil 2 zugeordnet
ist, in einer Ruhestellung. Es wird durch eine Klammbackenverriegelung 15 in der Ruhestellung
gehalten. Würde die Klemmbackenverriegelung geöffnet werden, würde zumindest eine
der beiden, vorzugsweise beide Klemmbacken 12 beweglich werden und entsprechend der
Erdanziehung sich nach unten bewegen. Die Tragtraverse 14 dient dann als Auflager
für zumindest eine der beiden Klemmbacken 12. So wie dargestellt ist, jedoch beidseitig
eine Tragtraverse 14 vorgesehen. Eine aus der Ruheposition in eine Prüfposition versetzte
Klemmbacke 14 ist gestrichelt angedeutet. Diese Klemmbacke 12 ist eine Tragtraverse
14 zugeordnet, die gelenkig mit einem Druckhebel 16 verbunden ist. Der Druckhebel
15 ist wiederum mit einem Zughebel 11 gekoppelt. Vorzugsweise bilden diese zusammen
ein starres Bauteil. Über die Lastspindel 11 kann nun ein Druck auf den Druckhebel
15 ausgeübt werden. Die Lastspindelachse 10 dient als Angelpunkt, um den der Druckhebel
15 und der Lasthebel 16 sich drehen. Die Lastspindel 11 ist mit einer Messeinrichtung
17 verbunden, über die die aufzubringende Kraft, ein Weg oder ein sonstiger, für die
Treibfähigkeitsprüfung aussagefähiger, charakterisierender Parameter erfasst werden
kann.
[0026] Die Messvorrichtung 1 wird nun wie folgt eingesetzt: Ein Prüfungs- und Arbeitsablauf
beginnt mit einer Auswahl eines beliebigen Tragseils, das als ein Messseil bestimmt
wird. Die Lastspindel 11 mit Messeinrichtung 17 wird zu diesem Zweck auf der Lastspindelachse
10 zum Messseil hin verschoben. Die Klemmbackenverriegelung 15 der zum Messseil gehörigen
Klemmbacke 12 wird entriegelt. Damit bewegt sich die zugehörige Klemmbacke 12 nach
unten bis es zur Auflage auf der Tragtraverse 14 kommt. Danach erfolgt das Anlegen
der Befestigungseinrichtung 4 an die Tragseile. Dazu wird die geöffnete Befestigungsweinrichtung
4 seitlich über die Tragseile geschoben und mittels der Klemmspindel 8 verschlossen.
Dabei legen sich die jeweiligen, nicht einzeln dargestellten Klemmbacken an die Tragseile
an. Durch Anziehen der Lastspindel 11 mit Messeinrichtung erfolgt sukzessive die Lastumlagerung
aus dem Messseil in die übrigen Tragseile, vorzugsweise so lange, bis die Tragseil-Treibscheiben-Verbindung
als Haftreibverbindung versagt. Die dann an der Lastspindel 11 gemessene Kraft ist
ein Maß für die Treibfähigkeit der Gesamtverbindung. Um eine Entlastung des zu prüfenden
Tragseils durch eine Kraftübertragung mittels der Klemmbacken 12 über ein Relativbewegung
zu den Tragtraversen 14 zu ermöglichen, sind ein oder mehrere Klemmbackenlager 18
vorgesehen. Vorzugsweise sind diese als Gleit- oder Wälzlager ausgebildet.
[0027] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Anordnung einer Messvorrichtung bei
vier Tragseilen 3 und einem davon zu prüfenden Tragseil 2. Dabei handelt es sich um
eine Variation beispielsweise der Messvorrichtung 1, wie sie aus Fig. 1 hervorgeht.
Die Messvorrichtung ist in der Lage, sämtliche Tragseile der Treibscheibenaufzugsanlage
zu umfassen. Durch wahlweise Klemmung wie oben beschrieben, kann jedes einzelnes Tragseil
nacheinander geprüft werden. Es besteht auch die Möglichkeit, von der Prüfung von
einem oder zwei Tragseilen auf die Treibfähigkeit der Gesamtheit der noch nicht einzeln
geprüften Tragseile oder, je nach Anzahl und Position der geprüften Tragseile, auf
ein einzelnes Tragseil schließen zu können. Bei der Messung besteht die Möglichkeit,
die aufzubringende Lastumverteilung langsam wie auch schnell, insbesondere auch sprunghaft
aufbringen zu können. Insbesondere können auch anstatt einem zwei Tragseile gleichzeitig
geprüft werden. Vorteil hierbei ist eine zeitgleiche Untersuchung von mehreren Tragseiten
und damit eine Verkürzung der Prüfungszeit.
[0028] Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht einer weiteren Ausgestaltung und Anordnung
einer Messvorrichtung 1. Die Messvorrichtung 1 weist eine Befestigungsvorrichtung
4 für drei der fünf zu prüfenden Tragseile auf. Grundsätzlich können drei beliebig
gewählte Tragseile berücksichtigt werden, unabhängig von einer Gesamtzahl der Tragseile.
Dieses erlaubt eine sehr leichte Bauweise und erleichtert ein Handling der Messvorrichtung
1 beim Anbringen. Sind beispielsweise fünf Tragseile vorhanden und die Messvorrichtung
umfasst drei Tragseile, so werden drei Tragseile jeweils geprüft. Die Messvorrichtung
wird hierbei so angeordnet, dass sich ein ungeprüftes Tragseil zwischen zwei geprüften
Tragseilen ergibt. Durch eine Kenntnis der geprüften Tragseile kann sodann bei Kenntnis
des Gesamtverhaltens der Tragseile auf das einzelne bisher ungeprüfte Tragseil geschlossen
werden.
[0029] Fig. 5 eine Prinzipskizze einer Zugangsmöglichkeit zu einer Messvorrichtung 1. Die
Pfeile verdeutlichen, dass die Messvorrichtung nicht nur in Front vor den Tragseilen
anbringbar ist. Dieses verdeutlicht ein erste Pfeil. Aufgrund des sehr schmal bauenden
Systems besteht die Möglichkeit einer Anbringung der Messvorrichtung 1 auch bei einem
nur seitlichen Zugang zu den Tragseilen. Dieses deutet ein zweiter Pfeil an. Die Messvorrichtung
1 ist daher unabhängig von den übrigen baulichen Gegebenheiten in einem Aufzugsschacht
oder im Bereich einer Antriebsebene einsetzbar, sofern ein Zugang zu den Tragseilen
vorhanden ist.
[0030] Fig. 6 eine weitere schematische Ansicht einer anderen Ausgestaltung einer Messvorrichtung
1. Hierbei sind verschiedene Möglichkeiten dargestellt, wie eine Klemmkraft für zumindest
ein Tragseil erzeugt, insbesondere auch aufgeprägt werden kann. Schematisch dargestellt
ist über jeweilige Pfeile A eine Kraft- und Bewegungsrichtung der Klemmbacken 12 dargestellt.
Über Pfeile B ist ein Richtungsvektor einer beispielhaften Lasteintragungsmechanik
dargestellt. Gemäß einer Ausgestaltung kann eine Klemmkraft mechanisch erzeugt werden,
zum Beispiel durch Einsatz einer Spindel 19. Anstelle der Spindel 19 kann auch eine
Zahnstange, insbesondere auch eine andere Verzahnung vorliegen.
[0031] Beispielsweise kann ein Getriebe vorgesehen sein, dessen Übersetzung eine Feinübertragung
der Bewegung ermöglich. Zum anderen kann eine Klemmkraft durch ein selbständiges Anlegen
der Klemmbacken an ein oder mehrere Tragseile infolge einer Relativbewegung der Klemmbacken
zum Tragseil erfolgen. Durch eine Geometrie, die beispielsweise ein Verkanten ermöglicht,
kann eine Kraftübertragung stattfinden. Eine weitere Ausgestaltung sieht eine hydraulische
und/oder pneumatische Betätigung vor, angedeutet durch einen Expansionszylinder 20.
Des Weiteren können auch ein oder mehrere Hebel zur Krafterzeugung eingesetzt werden,
zum Beispiel ein Hebel, wie er oben im Stand der Technik beschrieben ist und auf den
im Rahmen der Offenbarung verwiesen wird.
[0032] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer Messvorrichtung 1 in schematischer
Ansicht. Hierbei werden zwei beliebige Tragseile ausgewählt und für einen Messvorgang
eines vorab bestimmten Tragseiles genutzt. Dieses ist durch die Pfeile angedeutet.
Auch hier ist die Möglichkeit eines parallelen Zuganges gegeben, wie es gemäß Fig.
5 schon aufgezeigt wurde. Beispielhaft ist auch eine Prüfvorrichtung 21 angegeben,
die einerseits einen Messvorgang initiieren kann, andererseits in der Lage ist, Messdaten
aufzunehmen und weiterverarbeiten zu können. Die Prüfvorrichtung 21 kann mit der Messvorrichtung
1 verkabelt oder auch über andere Übertragungsmöglichkeiten zum Austausch von Daten
mit der Messvorrichtung 1 gekoppelt sein.
1. Messvorrichtung (1) für eine Treibfähigkeitsmessung an einer Aufzugsanlage mit mehreren
Tragseilen (3), die ein Gegengewicht mit einem Aufzugskorb, einer Kabine oder einer
Plattform verbinden, wobei die Aufzugsseile sich über eine Treibscheibe erstrecken
und eine kraftschlüssige Verbindung durch Reibschluss mit der Treibscheibe eingehen,
wobei die Messvorrichtung (1)
- eine Befestigungseinrichtung (4) zur Positionierung an zumindest mehreren Tragseilen
(3) aufweist, und
- eine Fixiervorrichtung (13) für zumindest eines der Tragseile (2) hat,
- dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kraftübertragungsvorrichtung (9) aufweist, mittels der zumindest eine anteilige
Last einer Gesamtlast an zumindest einem zu prüfenden Tragseil (2) auf ein oder mehrere
benachbarte Tragseile (3) übertragbar ist, und
- eine Messeinrichtung (17) zur Bestimmung einer Treibfähigkeit anhand der anteiligen
Last.
2. Messvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiervorrichtung (13) eine mechanische Klemmung von zumindest einem Tragseil
(2) erlaubt.
3. Messvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsvorrichtung (9) zumindest eine mechanische Klemmverbindung umfasst.
4. Messvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiervorrichtung (13) Bestandteil der Kraftübertragungsvorrichtung (9) ist.
5. Messvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsvorrichtung (9) einen Krafterzeuger umfasst, der zwischen dem
zu prüfenden Tragseil (2) und dazu benachbarten Tragseilen (3) eine Kraft generiert,
die eine Entlastung des zu prüfenden Tragseils (2) und eine Belastung der benachbarten
Tragseile (3) bewirkt.
6. Messvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (17) einen Kraftaufnehmer umfasst, der eine Be- oder Entlastung
des zu prüfenden Tragseils (2) misst.
7. Messvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Prüfvorrichtung wiederholbar annehmbar an der Messvorrichtung angeschlossen
ist, wobei die Prüfvorrichtung eine Initiierung einer Krafteinleitung zur Überprüfung
der Tragfähigkeit in die Messvorrichtung (1) bewirkt.
8. Messvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Prüfvorrichtung mit der Messvorrichtung gekoppelt ist, die ein oder mehrere
Daten aufnimmt, die zumindest ein Ergebnis einer Treibfähigkeitsprüfung charakterisieren.
9. Verfahren zum Messen einer Treibfähigkeit eines Tragseils einer Treibscheibenaufzugsanlage
mit einer Messvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, wobei eine anteilige Seilkraft
einer an den Tragseilen herrschenden Gesamtlast von zumindest einem der zu prüfenden
Tragseile (2) auf ein oder mehrere benachbarte Tragseile (3) übertragen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Übertragung einer anteiligen Last bis zum Erreichen einer Treibfähigkeitsgrenze
erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kraft mechanisch zwischen dem zu prüfenden Tragseil (2) und zumindest einem
benachbarten Tragseil (3) aufgeprägt wird, wobei das zu prüfende Tragseil (2) entlastet
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9,10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auslösen eines Messvorganges eine automatisierte Krafteinleitung erfolgt.
1. A measuring device (1) for measuring traction at a lift installation having a plurality
of supporting cables (3) connecting a counterweight to a lift cage, a car or a platform,
wherein the lift cables extend over a traction sheave and assume a non-positive-locking
connection with the traction sheave through a frictional connection, wherein the measuring
device (1)
- has a securing device (4) for positioning on at least a plurality of supporting
cables (3), and
- has a fixing device (13) for at least one of the supporting cables (2),
- characterised in that it has a force transmission device (9) by means of which at least a proportionate
load of a total load at at least one supporting cable (2) to be tested can be transmitted
to one or a plurality of adjacent supporting cables (3), and
- a measuring device (17) for determining traction with the aid of the proportionate
load.
2. A measuring device (1) according to claim 1, characterised in that the fixing device (13) enables mechanical clamping of at least one supporting cable
(2).
3. A measuring device (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the force transmission device (9) comprises at least one mechanical clamping connection.
4. A measuring device (1) according to claim 3, characterised in that the fixing device (13) is a constituent of the force transmission device (9).
5. A measuring device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the force transmission device (9) comprises a force generator which generates, between
the supporting cable (2) to be tested and adjacent supporting cables (3), a force
bringing about unloading of the supporting cable (2) to be tested and loading of the
adjacent supporting cables (3).
6. A measuring device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the measuring device (17) comprises a force sensor which measures loading or unloading
of the supporting cable (2) to be tested.
7. A measuring device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that a test device is connectable to the measuring device so as to be repeatedly removable,
wherein the test device brings about initiation of an introduction of force for traction
checking into the measuring device (1).
8. A measuring device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that a test device is coupled with the measuring device and receives a datum or a plurality
of data characterising at least one result of traction testing.
9. A method of measuring traction of a supporting cable of a traction sheave lift installation
having a measuring device according to any one of claims 1 to 8, wherein a proportionate
cable force of a total load prevailing at the supporting cables is transmitted from
at least one of the supporting cables (3) to be tested to one or a plurality of adjacent
supporting cables (3).
10. A method according to claim 9, characterised in that transmission of a proportionate load takes place until a traction threshold is reached.
11. A method according to claim 9 or 10, characterised in that a force is applied mechanically between the supporting cable (2) to be tested and
at least one adjacent supporting cable (3), wherein the supporting cable (2) to be
tested is unloaded.
12. A method according to claim 9, 10 or 11, characterised in that an automatic introduction of force takes place after initiation of a measuring process.
1. Dispositif de mesure (1) pour mesurer la capacité motrice d'un ascenseur équipé de
plusieurs câbles de traction (3), qui relient un contrepoids à une cage d'ascenseur,
à une cabine ou à une plate-forme, lesdits câbles de traction passant autour d'une
poulie motrice et établissant une liaison par adhérence due à l'entraînement par friction
avec la poulie motrice, le dispositif de mesure (1)
- comportant un dispositif de fixation (4) pour le positionnement sur au moins plusieurs
câbles de traction (3), et
- possédant un dispositif d'immobilisation (13) pour au moins un des câbles de traction
(2),
- caractérisé en ce qu'il comporte un dispositif de transmission de force (9), par lequel au moins une charge
proportionnelle d'une charge totale sur au moins un câble de traction (2) à contrôler
peut étre transmise à un ou plusieurs câbles de traction (3) adjacents, et
- un appareillage de mesure (17) pour déterminer une capacité motrice à l'appui de
la charge proportionnelle.
2. Dispositif de mesure (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'immobilisation (3) permet un blocage mécanique d'au moins un câble
de traction (2).
3. Dispositif de mesure (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de force (9) comporte au moins une liaison de blocage
mécanique.
4. Dispositif de mesure (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif d'immobilisation (13) est une partie intégrante du dispositif de transmission
de force (9).
5. Dispositif de mesure (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de force (9) comporte un générateur de force, qui génère,
entre le câble de traction (2) à contrôler et les câbles de traction (3) adjacents
à celui-ci, une force qui induit un délestage du câble de traction (2) à contrôler
et une charge des câbles de traction (3) adjacents.
6. Dispositif de mesure (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareillage de mesure (17) comporte un récepteur de charge, qui mesure une charge
ou un délestage du câble de traction (2) à contrôler.
7. Dispositif de mesure (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de contrôle est raccordé, de manière amovible à plusieurs reprises,
au dispositif de mesure, ledit dispositif de contrôle induisant une initialisation
d'une introduction de force dans le dispositif de mesure (1) en vue de contrôler la
limite de charge.
8. Dispositif de mesure (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au dispositif de mesure est couplé un dispositif de contrôle, qui enregistre une ou
plusieurs données, qui caractérisent au moins un résultat d'un contrôle de la capacité
motrice.
9. Procédé pour mesurer une capacité motrice d'un câble de traction d'un ascenseur à
poulie motrice, au moyen d'un dispositif de mesure selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, dans lequel procédé une force de câble proportionnelle d'une charge totale
régnant sur les câbles de traction est transmise depuis au moins un des câbles de
traction (2) à contrôler sur un ou plusieurs câbles de traction (3) adjacents.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une transmission d'une charge proportionnelle est effectuée jusqu'à ce qu'une limite
de capacité motrice soit atteinte.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce qu'une force est imprimée mécaniquement entre le câble de traction (2) à contrôler et
au moins un des câbles de traction (3) adjacents, le câble de traction (2) à contrôler
étant délesté.
12. Procédé selon la revendication 9, 10 ou 11, caractérisé en ce qu'une introduction de force automatisée est effectuée après le déclenchement d'un processus
de mesure.