| (19) |
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(11) |
EP 1 833 352 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2014 Patentblatt 2014/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/055325 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/061280 (15.06.2006 Gazette 2006/24) |
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| (54) |
GESCHIRRSPÜLMASCHINE UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN DERSELBEN
DISHWASHING MACHINE AND METHOD FOR OPERATING THE SAME
LAVE-VAISSELLE ET PROCEDE D'EXPLOITATION CORRESPONDANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.12.2004 DE 102004059423 28.01.2005 DE 102005004097
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.2007 Patentblatt 2007/38 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- JERG, Helmut
89537 Giengen (DE)
- PAINTNER, Kai
86477 Adelsried (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 358 279 WO-A-98/33427
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EP-A- 1 344 487 DE-A1- 3 626 887
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter und Vorrichtungen
zum Spülen von Geschirr mittels Spülflotte sowie mit einer Sorptionstrockenvorrichtung,
die mit dem Spülbehälter luftleitend verbunden ist und eine Sorptionskolonne mit reversibel
dehydrierbaren Material aufweist, wobei die Sorptionskolonne zur Trocknung des Geschirrs
eingesetzt wird.
[0002] Eine derartige Geschirrspülmaschine ist aus der
EP 0 358 279 A1 bekannt.
[0003] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine
mit zumindest einem Teilprogrammschritt "Trocknen", wobei in diesem Teilprogrammschritt
aus einem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine und/oder Umgebungsluft durch eine
Sorptionskolonne mit reversibel dehydrierbarem Material in den Spülbehälter geleitet
wird und Luft während des Durchleitens durch die Sorptionskolonne Feuchtigkeit entzogen
wird.
[0004] Herkömmliche Geschirrspülmaschinen weisen bekanntlich ein Spülverfahren auf, dessen
Programmablauf im allgemeinen aus wenigstens einem Teilprogrammschritt "Vorspülen",
einem Teilprogrammschritt "Reinigen", wenigstens einem Teilprogrammschritt "Zwischenspülen",
einem Teilprogrammschritt "Klarspülen" und einem Teilprogrammschritt "Trocknen" besteht.
Zur Erhöhung des Reinigungseffekts wird dabei die Spülflüssigkeit vor oder während
eines Teilprogrammschrittes erwärmt. Die Erwärmung der Spülflüssigkeit erfolgt üblicherweise
mittels elektrischer Heizungen. Zur Trocknung des Spülguts in einer Geschirrspülmaschine
sind unterschiedliche Trocknungssysteme bekannt.
[0005] So ist aus der
DE 20 16 831 eine Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art bekannt, bei der die Luft aus
dem Spülbehälter über eine verschließbare Öffnung in der Wand des Spülbehälters auf
reversibel dehydrierbares Material geleitet wird und von dort über eine Öffnung nach
außen. Die Desorption des reversibel dehydrierbaren Materials findet während der Stillstandsphase
der Geschirrspülmaschine statt, wobei der dabei entstehende Wasserdampf über die Öffnung
nach außen geleitet wird. Die beschriebene Geschirrspülmaschine ist aus energetischer
Sicht nachteilig, da die Regeneration des reversibel dehydrierbaren Materials während
einer Stillstandsphase der Geschirrspülmaschine stattfindet, somit zu einer Zeit,
zu der keiner der eingangs beschriebenen Teilprogrammschritte durchgeführt wird. Ein
weiterer Nachteil besteht darin, dass durch das Ausleiten des während der Regeneration
des reversibel dehydrierbaren Materials entstehenden Wasserdampfes nach außen eine
Schädigung der umgebenden Küchenmöbel nicht ausgeschlossen werden kann. Die Regenerierung
ist dabei mit einem zusätzlichen Energiebedarf verbunden, der zusätzlich zu dem während
der Teilprogrammschritte benötigten Energiebedarf anfällt.
[0006] Um den Energieaufwand beim Betreiben einer Geschirrspülmaschine so gering wie möglich
zu halten, ist aus der
DE 103 53 774.0 der Anmelderin eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter und Vorrichtungen
zum Spülen von Geschirr mittels Spülflotte bekannt, welche eine mit dem Spülbehälter
luftleitend verbundene, reversibel dehydrierbares Material enthaltende Sorptionskolonne
aufweist, wobei die Sorptionskolonne einerseits zur Trocknung des Geschirrs und andererseits
die zur Desorption der Sorptionskolonne eingesetzte Wärmeenergie zur Erwärmung der
im Spülbehälter befindlichen Spülflotte und/oder des Geschirrs wenigstens teilweise
verwendet wird.
[0007] Zur Lösung des gleichen Problems schlägt die
DE 103 53 775.9 der Anmelderin vor, zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine in dem wenigstens einem
Teilprogrammschnitt "Trocknen" Luft aus einem Spülbehälter und/oder aus Umgebungsluft
durch eine Sorptionskolonne und in den Spülbehälter zu leiten, wobei die Sorptionskolonne
reversibel dehydrierbares Material enthält und der Luft während des Durchleitens Feuchtigkeit
entzieht.
[0008] Durch den Einsatz von reversibel dehydrierbarem Material mit hygroskopischer Eigenschaft,
z.B. Zeolith, ist eine Erwärmung des zu behandelnden Gutes in dem dem Teilprogrammschritt
"Trocknen" vorhergehenden Teilprogrammschritts normalerweise nicht mehr notwendig.
Hierdurch wird eine beträchtliche Energieeinsparung möglich.
[0009] Aus der
EP 1 344 487 A2 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, bei der zum Trocknen des Spülguts die Atmosphäre
im Spülmaschinenbehälter mittels einer Heizung aufgeheizt und hierdurch das Spülgut
im Spülmaschinenbehälter erhitzt wird, so dass das Spülgut Feuchtigkeit abgibt. Diese
Feuchtigkeit kondensiert dann an einer Kondensationsfläche, wobei das Kondenswasser
zum Spülmaschinensumpf läuft. Dabei misst ein
Feuchtesensor die Kondensation der Feuchtigkeit an einer Kondensationsfläche der Spülkammer.
[0010] Die
WO 98/33427 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einer Ablufttrocknungsvorrichtung. Dabei
misst ein Temperatursensor einen
Temperaturabfall im Spülbehälter, der darauf beruht, dass kalte Frischluft in den Spülbehälter einfließt.
[0011] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Geschirrspülmaschine und
Verfahren zum Betreiben derselben bereitzustellen, mit der bzw. dem es möglich ist,
unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten das im Spülbehälter befindliche Spülgut effizient
zu reinigen und zu trocknen sowie den damit verbundenen Energieaufwand so gering wie
möglich zu halten.
[0012] Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 1 sowie durch die erfindungsgemäßen Verfahren mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 9 oder 12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0013] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine verfügt über einem Spülbehälter und Vorrichtungen
zum Spülen von Geschirr mittels Spülflotte und über eine Sorptionstrockenvorrichtung,
die mit dem Spülbehälter luftleitend verbunden ist und weist eine Sorptionskolonne
mit reversibel dehydrierbarem Material auf, wobei die Sorptionskolonne zur Trocknung
des Geschirrs eingesetzt wird, wobei ein Sensormittel vorhanden ist, das während des
Ablaufs eines Spülprogramms zur Erfassung des Zustands des reversibel dehydrierbaren
Materials dient, um abhängig davon den Ablauf des Spülprogramms zu beeinflussen, wobei
das Sensormittel vorzugsweise in der Sorptionstrockenvorrichtung angeordnet ist. Das
Sensormittel kann auch außerhalb der Sorptionstrockenvorrichtung angeordnet sein,
z. B. im Spülbehälter am Einlass.
[0014] Während der Spülprogrammablauf herkömmlicher Geschirrspülmaschinen einer Zeitsteuerung
unterliegt, schlägt die Erfindung vor, ein Sensormittel in der Geschirrspülmaschine,
genauer in der Sorptionstrockenvorrichtung, anzuordnen, um einen jeweiligen Teilprogrammschritt
situationsbedingt anzupassen. Hierdurch ist eine wesentliche Energieeinsparung möglich.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Geschirrspülmaschine beispielsweise
mit einer nur geringen Beladung betrieben wird. Sowohl ein Teilprogrammschritt mit
zu erwärmender Spülflüssigkeit (Spülflotte) als auch der Teilprogrammschritt "Trocknen"
können bei gleicher Reinigungs- bzw. Trocknungswirkung in kürzerer Zeit durchgeführt
werden, wodurch aufgrund der gegenüber einer Zeitprogrammsteuerung eingesparten Zeit
eine Energieeinsparung resultiert. Die Realisierung der kürzeren Zeiten der Teilprogrammschritte
erfolgt anhand der Beurteilung des Zustands des reversibel dehydrierbaren Materials,
um abhängig davon den Ablauf des Spülprogramms zu beeinflussen, z.B. den nächsten
Teilprogrammschritt zu starten bzw. den Teilprogrammschritt "Trocknen" zu beenden.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Spülprogramm zumindest einen Teilprogrammschritt
"Trocknen", wobei mit dem Sensormittel der Zustand des reversibel dehydrierbaren Materials
zumindest während des Teilprogrammschritts "Trocknen" erfassbar ist und der oder die
von dem Sensormittel erzeugten Sensorwerte einer mit dem Sensormittel verbundenen
Steuer- und Auswertevorrichtung zuführbar sind, die dazu eingerichtet oder ausgebildet
ist, den Sensorwert oder die Sensorwerte auszuwerten und den Spülprogrammablauf zu
beeinflussen. Da der Teilprogrammschritt "Trocknen" in der Regel am Ende eines jeden
Spülprogramms steht, besteht die Beeinflussung des Programmablaufs in einem Beenden
des Spülprogramms.
[0016] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist das Sensormittel als Temperatursensor ausgebildet.
Der Temperatursensor ist bevorzugt in der Sorptionstrockenvorrichtung derart angeordnet,
dass er den in der Sorptionskolonne vorherrschenden oder den an einem Ausgang der
Sorptionskolonne vorherrschenden Temperaturwert erfassen kann. Diesem Vorgehen liegt
die Erkenntnis zugrunde, dass die Austrittstemperatur der durch die Sorptionstrockenvorrichtung
geleiteten Luft während der Trocknung einem charakteristischen Temperaturverlauf folgt.
Ist die Geschirrspülmaschine beispielsweise nur teilweise beladen, so haftet auch
weniger Wasser auf dem Spülgut an, welches getrocknet werden muss. Sobald das Spülgut
und der Spülbehälter trocken sind, äußert sich dies in einem Abfall der Temperatur
der durch die Sorptionstrockenvorrichtung geleiteten Luft. Beim Durchleiten von feuchter
Luft durch die Sorptionstrockenvorrichtung, genauer die Sorptionskolonne, erwärmt
sich diese aufgrund der frei werdenden Kondensationsenergie auf hohe Temperaturen
bis über 150°C. Mit zunehmender Fortdauer des Trocknungsvorgangs enthält die durch
die Sorptionstrockenvorrichtung geleitete Luft immer weniger Feuchtigkeit, so dass
eine geringere Kondensationswärme frei wird. Dies äußert sich in einer abfallenden
Temperatur der aus der Sorptionstrockenvorrichtung austretenden Luft. Der dabei festzustellende
Temperaturverlauf lässt sich dem gerade erreichten Trocknungsgrad des Spülguts im
Inneren der Geschirrspülmaschine zuordnen.
[0017] Ein Beeinflussen des Spülprogrammablaufs, d.h. ein Beenden des Trocknungsvorganges,
kann somit aufgrund eines von dem Sensormittel gelieferten Wertes in der Steuer- und
Auswertevorrichtung durch einen Vergleich mit einem Schwellwert ermöglicht werden.
Dazu ist die Steuer- und Auswertevorrichtung derart eingerichtet oder ausgebildet,
die von dem Sensormittel zugeführten Sensorwerte mit einem Schwellwert zu vergleichen.
[0018] Eine alternative Ausgestaltung sieht vor, dass die Steuer- und Auswertevorrichtung
den zeitlichen Verlauf der von dem Sensormittel gelieferten Werte erfasst, und die
Steigung des Verlaufs der Sensorwerte oder einen Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs
als Kriterium für eine Beeinflussung des Spülprogrammablaufs detektiert. Die Steuer-
und Auswertevorrichtung ist in dieser Ausgestaltung dazu eingerichtet oder ausgebildet,
den zeitlichen Verlauf der von dem Sensormittel gelieferten Sensorwerte zu erfassen,
und die Steigung des Verlaufs der Sensorwerte oder einen Wendepunkt in der Steigung
des Verlaufs als Kriterium für eine Beeinflussung des Spülprogrammablaufs zu detektieren.
[0019] Eine Beeinflussung des Spülprogrammablaufs lässt sich gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung durch Ausbildung des Sensormittels als Feuchtesensor realisieren. Der
Feuchtesensor ist bevorzugt in der Sorptionstrockenvorrichtung derart angeordnet,
dass er die an einem Ausgang der Sorptionskolonne vorherrschende Feuchte in dem Luftstrom
erfassen kann. Die Auswertung in dem Steuer- und Auswertemittel kann aufgrund eines
Vergleichs des von dem Sensormittel gelieferten Wertes in der Steuer- und Auswertevorrichtung
mit einem Schwellwert erfolgen. Alternativ kann die Steuer- und Auswertevorrichtung
den zeitlichen Verlauf der von dem Sensormittel gelieferten Werte erfassen und die
Steigung des Verlaufs der Sensorwerte oder einen Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs
als Kriterium für eine Beeinflussung des Spülprogrammablaufs detektieren.
[0020] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine, insbesondere
einer Haushalts-Geschirrspülmaschine, mit zumindest einem Teilprogrammschritt "Trocknen",
wobei in diesem Teilprogrammschritt Luft aus einem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine
und/oder Umgebungsluft durch eine Sorptionskolonne mit reversibel dehydrierbarem Material
in den Spülbehälter geleitet wird und der Luft während des Durchleitens durch die
Sorptionskolonne Feuchtigkeit entzogen wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Temperatur der durch die Sorptionskolonne geleiteten Luft in oder nach der Sorptionskolonne
gemessen wird, um abhängig von dem gemessenen Temperaturwert oder den gemessenen Temperaturwerten
das Ende des Teilprogrammschritts "Trocknen" einzuleiten.
[0021] Durch dieses Vorgehen ist ein Rückschluss auf die Feuchtigkeit im Spülbehälter möglich,
so dass insbesondere auf den Grad der Trocknung, unabhängig von der Beladung und unabhängig
von der bislang benötigten Zeit, geschlossen werden kann.
[0022] In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die gemessenen Temperaturwerte
mit einem Schwellwert verglichen, um bei Über- oder Unterschreiten des Schwellwerts
die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen" einzuleiten.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der zeitliche
Verlauf der gemessenen Temperaturwerte erfasst und die Steigung des Verlaufs der Temperaturwerte
oder ein Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs der Temperaturwerte wird als Kriterium
für die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen" herangezogen.
[0024] Die gleichen Vorteile lassen sich durch ein Verfahren erzielen, bei dem erfindungsgemäß
die Luftfeuchte der durch die Sorptionskolonne geleiteten Luft in oder nach der Sorptionskolonne
gemessen wird, um abhängig von dem gemessenen Feuchtewert oder den gemessenen Feuchtewerten
das Ende des Teilprogrammschritts "Trocknen" einzuleiten. In entsprechender Weise
kann dieses durch einen Schwellwertvergleich oder die Überwachung des zeitlichen Verlaufs
der Feuchtewerte eingeleitet werden.
[0025] Die Erfindung und deren Vorteile werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine, und
- Fig. 2
- einen charakteristischen Temperaturverlauf der aus einer Sorptionstrockenvorrichtung
austretenden Luft.
[0026] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellungsweise eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine
1 mit einem Spülbehälter 2, in dem Geschirrkörbe 3, 4 zur Einordnung von nicht dargestelltem
Spülgut angeordnet sind.
[0027] Die Geschirrspülmaschine 1 weist eine mit dem Spülbehälter 2 flüssigkeitsleitend
verbundene, reversibel dehydrierbares Material 11, z. B. Zeolith, enthaltende Sorptionskolonne
10 auf, wobei die Sorptionskolonne 10, wie weiter unten näher erläutert wird, einerseits
zur Trocknung als auch andererseits zur Erwärmung durchgeleiteter Luft verwendet wird,
insbesondere wie in der
DE 103 53 774 und/oder der
DE 103 53 775 beschrieben. Der Inhalt dieser Anmeldungen wird, soweit sinnvoll, in diese Anmeldung
mit aufgenommen.
[0028] Der Spülbehälter 2 weist einen, im beschriebenen Ausführungsbeispiel in seinem oberen
Bereich angeordneten, Auslass 5 mit einer Leitung 6 zur Sorptionskolonne 10 und einen
im beschriebenen Ausführungsbeispiel in seinem unteren Bereich angeordneten, Einlass
8 mit einer Leitung 7 von der Sorptionskolonne 10 auf. In der Leitung 6 zur Sorptionskolonne
10 ist ein Gebläse 9 angeordnet, das der Sorptionskolonne 10 Luft aus dem Spülbehälter
2 zuführt.
[0029] Zur Desorption des reversibel dehydrierbaren Materials 11 ist in einem gezeigten
Ausführungsbeispiel ein elektrisches Heizelement 12 in der Sorptionskolonne 10 angeordnet.
Zur Beeinflussung des Spülprogrammablaufs, insbesondere in dem Teilprogrammschritt
"Trocknen", ist weiterhin in Strömungsrichtung am Ausgang der Sorptionskolonne 10
ein Sensor 13 angeordnet, der als Temperatur- oder Feuchtesensor ausgebildet sein
kann. Alternativ ist es auch möglich, den Sensor im Inneren der Sorptionskolonne 10
anzuordnen.
[0030] Eine Geschirrspülmaschine weist bekanntlich ein Spülverfahren auf, dessen Programmablauf
im allgemeinen aus wenigstens einem Teilprogrammschritt "Vorspülen", einem Teilprogrammschritt
"Reinigen", wenigstens einem Teilprogrammschritt "Zwischenspülen", einem Teilprogrammschritt
"Klarspülen" und einem Teilprogrammschritt "Trocknen" besteht. Erfindungsgemäß und
bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel wird Luft aus dem Spülbehälter 2 einerseits
während des Teilprogrammschritts "Trocknen" durch die Sorptionskolonne 10 und wieder
in den Spülbehälter 2 zurückgeleitet. Hierzu wird das Gebläse 9 eingeschaltet. Der
Luftweg ist mit den Pfeilen A, B und C angedeutet. Der von dem Gebläse 9 über die
Leitung 6 in die Sorptionskolonne 10 eingeleiteten Luft wird von dem reversibel dehydrierbaren
Material 11 sämtliche Feuchtigkeit entzogen. Dabei wird die Luft von der in der Sorptionskolonne
freiwerdenden Kondensationswärme der Feuchtigkeit oder des Wasserdampfes erwärmt,
wodurch vorteilhafterweise das Feuchtigkeitsaufnahmevermögen der Luft ansteigt. Die
nun erwärmte, z.B. auf bis zu 40 - 70°C, und sehr trockene Luft gelangt nun über die
Leitung 7 wieder in den Spülbehälter 2. Die in diesen eingeleitete, erwärmte Luft
ist vollständig trocken und weist aufgrund der höheren Temperaturen ein hohes Aufwärmevermögen
für Feuchtigkeit auf. Sie steigt im Spülbehälter 2 nach oben und nimmt die Restfeuchtigkeit
an dem Spülgut auf. Sie wird nun, wie oben schon beschrieben, wieder der Sorptionskolonne
10 zugeleitet.
[0031] Durch den Einsatz von reversibel dehydrierbarem Material 11 im Teilprogrammschnitt
"Trocknen" ist eine Erwärmung des zu behandelnden Spülguts im Teilprogrammschritt
"Klarspülen", der dem Trocknen vorangeht, normalerweise nicht notwendig. Dies bedeutet
eine wesentliche Energieeinsparung. Durch die Erwärmung der Luft wird bei jedem Durchleiten
durch die Sorptionskolonne 10 die Feuchtigkeitsaufnahmekapazität der Luft erhöht,
was zur Verbesserung des Trocknungsergebnisses und zur Verkürzung der Trocknungszeit
führt.
[0032] Zur Desorption des reversibel dehydrierbaren Materials wird bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel
Luft aus dem Spülbehälter 2 während eines Teilprogrammschritts mit zu erwärmender
oder unter Umständen bereits erwärmter Spülflüssigkeit, bevorzugt während des Teilprogrammschritts
"Reinigen" und/oder "Vorspülen", im beschriebenen Ausführungsbeispiel durch die Sorptionskolonne
10 und wieder in den Spülbehälter 2 zurückgeleitet. Hierzu wird, wie schon oben erläutert,
das Gebläse 9 eingeschaltet. Der Luftweg ist mit den Pfeilen A, B und C angedeutet.
Weiterhin wird die Heizung 12 eingeschaltet, um die Desorption des reversibel dehydrierbaren
Materials 11 vorzunehmen.
[0033] Wie bekannt, wird reversibel dehydrierbares Material 11 zur Desorption auf sehr hohe
Temperaturen erhitzt. Dabei tritt die gespeicherte Flüssigkeit als heißer Wasserdampf
aus. Durch die Leitung von Luft mittels des Gebläses 9 durch die Leitungen 6, 7 entsprechend
dem Luftweg der Pfeile A, B und C wird der Wasserdampf in den Spülbehälter 2 geleitet
und auch die Luft im Spülbehälter erwärmt. Die Einleitung des heißes Wasserdampfes
und der erwärmten Luft in den Spülbehälter 2 während des Teilprogrammschritts "Reinigen"
in den Spülbehälter reicht weitestgehend aus, um die Spülflotte und/oder das Geschirr
ausreichend zu erwärmen. Damit kann eine weitere Heizung weitestgehend entfallen,
und die zur Desorption eingesetzte Energie kann bis auf die geringe Energie, die zur
Überwindung der Bindungskräfte zwischen Wasser und reversibel dehydrierbarem Material
benötigt wird, nahezu vollständig zur Erwärmung der Spülflotte und/oder des Geschirrs
verwendet werden. Damit ist neben der Energieeinsparung auch eine effiziente Reinigung
des Spülguts gewährleistet.
[0034] Der Energieverbrauch während des Teilprogrammschritts "Trocknen" wird im wesentlichen
durch den Betrieb des Gebläses zum Durchleiten der Luft aus dem Spülbehälter 2 durch
die Sorptionskolonne 10 und wieder zurück in den Spülbehälter verursacht. Dabei folgt
die Austrittstemperatur der Luft aus der Sorptionskolonne einem charakteristischen
Temperaturverlauf, der in Figur 2 dargestellt ist. Aufgrund der zunächst sehr feuchten,
durch die Sorptionskolonne 10 geleiteten, Luft entsteht beim Entfeuchten derselben
eine sehr hohe Kondensationswärme, durch welche sich das reversibel dehydrierbare
Material und damit die durch dieses durchgeleitete Luft auf Temperaturen bis zu ca.
160°C aufheizt. Mit fortschreitender Zeit des Teilprogrammschritts "Trocknen" wird
die durch die Sorptionskolonne 10 geleitete Luft immer trockener, so dass die in dem
reversibel dehydrierbaren Material entstehende Kondensationswärme abnimmt, und die
durch die Sorptionskolonne geleitete Luft eine geringere Temperatur aufweist.
[0035] Dabei hat sich herausgestellt, dass eine bestimmte Temperatur einem bestimmten Trocknungsgrad
zugeordnet werden kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel entspricht eine Temperatur
von ca. 57°C einem Trocknungsgrad von ca. 98 %. Diese charakteristische Temperatur,
die als Schwellwert zum Vergleich mit der von dem Temperatursensor ermittelten Temperaturwerte
herangezogen werden kann, ist in der Praxis davon abhängig, wie die Sorptionskolonne
ausgebildet ist. Mögliche Einflussgrößen sind hierbei der Strömungswiderstand der
Sorptionskolonne, der im wesentlichen von dem Durchmesser der Zeolith-Kugeln und den
geometrischen Abmaßen der Sorptionskolonne abhängt.
[0036] In Figur 2 sind die Temperaturverläufe der aus der Sorptionskolonne austretenden
Luft einmal für den Fall einer Normalbeladung (Fall 1) und einmal für den Fall einer
geringen Beladung (Fall 2) dargestellt. Dabei ist gut ersichtlich, dass im Fall einer
geringen Beladung der Geschirrspülmaschine die Temperatur nach Erreichen seines Scheitelwerts
stärker abfällt, so dass der Schwellwert (durchbrochene Linie bei ca. 57°C) zu einem
früheren Zeitpunkt erreicht ist. Im Ergebnis bedeutet dies, dass der Trocknungsvorgang
bei einer gering beladenen Spülmaschine schneller beendet ist als bei einer normal
beladenen Geschirrspülmaschine.
[0037] Neben einem Schwellwertvergleich kann als Kriterium zum Beenden des Teilprogrammschritts
"Trocknen" auch die Steigung des Verlaufs der gemessenen Temperatur herangezogen werden.
Des weiteren ist es möglich, einen charakteristischen Wendepunkt im Verlauf der Temperatur
zu detektieren.
[0038] In einer anderen, nicht dargestellten, Variante wird zur Beeinflussung des Spülprogrammablaufs
anstatt der Temperatur die gemessene Feuchte herangezogen. Das Vorgehen entspricht
hierbei prinzipiell dem eben beschriebenen.
[0039] Eine weitere Verkürzung der Trocknungszeit ergibt sich dann, wenn in dem dem Teilprogrammschritt
"Trocknen" vorhergehenden Teilprogrammschritt, üblicherweise Klarspülen, ein Aufheizen
der Behandlungsflüssigkeit oder des zu spülenden Guts stattgefunden hat. Der Temperaturverlauf
im Teilprogrammschritt "Trocknen" folgt dann einer höheren Steigung, wodurch der Trocknungsvorgang
weiterhin beschleunigt werden kann.
[0040] Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, Geschirrspülmaschinen der beschriebenen
Art wirtschaftlich zu betreiben, das zu trocknende Gut effizient zu trocknen und den
damit verbundenen Energieaufwand aufgrund der Verkürzung der Zeit so gering wie möglich
zu halten.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Geschirrkorb
- 4
- Geschirrkorb
- 5
- Auslass
- 6
- Leitung
- 7
- Leitung
- 8
- Einlass
- 9
- Gebläse
- 10
- Sorptionskolonne
- 11
- reversibel dehydrierbares Material
- 12
- Heizelement
- 13
- Sensormittel
- A, B, C
- Luftweg
1. Geschirrspülmaschine (1) mit einem Spülbehälter (2) und Vorrichtungen zum Spülen von
Geschirr mittels Spülflotte sowie mit einer Sorptionstrockenvorrichtung, die mit dem
Spülbehälter luftleitend verbunden ist und eine Sorptionskolonne (10) mit reversibel
dehydrierbarem Material (11) aufweist, wobei die Sorptionskolonne (10) zur Trocknung
des Geschirrs eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensormittel (13) vorhanden ist, das während des Ablaufs eines Spülprogramms
zur Erfassung des Zustands des reversibel dehydrierbaren Materials (11) dient, um
abhängig davon den Ablauf des Spülprogramms zu beeinflussen, wobei das Sensormittel
(13) vorzugsweise in der Sorptionstrockenvorrichtung angeordnet ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spülprogramm zumindest einen Teilprogrammschritt "Trocknen" umfasst und mit dem
Sensormittel (13) der Zustand des reversibel dehydrierbaren Materials (11) zumindest
während des Teilprogrammschritts "Trocknen" erfassbar ist und der oder die von dem
Sensormittel erzeugten Sensorwerte einer mit dem Sensormittel (13) verbundenen Steuer-
und Auswertevorrichtung zuführbar sind, die dazu eingerichtet oder ausgebildet ist,
den Sensorwert oder die Sensorwerte auszuwerten und den Spülprogrammablauf zu beeinflussen.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormittel (13) als Temperatursensor ausgebildet ist.
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperatursensor in der Sorptionstrockenvorrichtung derart angeordnet ist, dass
er den in der Sorptionskolonne (10) vorherrschenden oder den an einem Ausgang der
Sorptionskolonne (10) vorherrschenden Temperaturwert erfassen kann.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormittel (13) als Feuchtesensor ausgebildet ist.
6. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuchtesensor in der Sorptionstrockenvorrichtung derart angeordnet ist, dass
er die an einem Ausgang der Sorptionskolonne (10) vorherrschende Feuchte im Luftstrom
erfassen kann.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswertevorrichtung dazu eingerichtet oder ausgebildet ist, die von
dem Sensormittel (13) zugeführten Sensorwerte mit einem Schwellwert zu vergleichen.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswertevorrichtung dazu eingerichtet oder ausgebildet ist, den zeitlichen
Verlauf der von dem Sensormittel (13) gelieferten Sensorwerte zu erfassen, und die
Steigung des Verlaufs der Sensorwerte oder einen Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs
als Kriterium für eine Beeinflussung des Spülprogrammablaufs zu detektieren.
9. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine (1) mit zumindest einem Teilprogrammschritt
"Trocknen", wobei in diesem Teilprogrammschritt Luft aus einem Spülbehälter (2) der
Geschirrspülmaschine (1) und/oder Umgebungsluft durch eine Sorptionskolonne (10) mit
reversibel dehydrierbarem Material (11) in den Spülbehälter (2) geleitet wird und
der Luft während des Durchleitens durch die Sorptionskolonne (10) Feuchtigkeit entzogen
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der durch die Sorptionskolonne (10) geleiteten Luft in oder nach der
Sorptionskolonne (10) gemessen wird, um abhängig von dem gemessenen Temperaturwert
oder den gemessenen Temperaturwerten das Ende des Teilprogrammschritts "Trocknen"
einzuleiten.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessenen Temperaturwerte mit einem Schwellwert verglichen werden, um bei Über-
oder Unterschreiten des Schwellwerts die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen"
einzuleiten.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf der gemessenen Temperaturwerte erfasst wird und die Steigung
des Verlaufs der Temperaturwerte oder ein Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs
der Temperaturwerte als Kriterium für die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen"
herangezogen wird.
12. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine (1) mit zumindest einem Teilprogrammschritt
"Trocknen", wobei in diesem Teilprogrammschritt Luft aus einem Spülbehälter (2) der
Geschirrspülmaschine (1) und/oder Umgebungsluft durch eine Sorptionskolonne (10) mit
reversibel dehydrierbarem Material (11) in den Spülbehälter (2) geleitet wird und
der Luft während des Durchleitens durch die Sorptionskolonne (10) Feuchtigkeit entzogen
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfeuchte der durch die Sorptionskolonne (10) geleiteten Luft in oder nach
der Sorptionskolonne (10) gemessen wird, um abhängig von dem gemessenen Feuchtewert
oder den gemessenen Feuchtewerten das Ende des Teilprogrammschritts "Trocknen" einzuleiten.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessenen Feuchtewerte mit einem Schwellwert verglichen werden, um bei Über-
oder Unterschreiten des Schwellwerts die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen"
einzuleiten.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf der gemessenen Feuchtewerte erfasst wird und die Steigung des
Verlaufs der Feuchtewerte oder ein Wendepunkt in der Steigung des Verlaufs der Feuchtewerte
als Kriterium für die Beendigung des Teilprogrammschritts "Trocknen" herangezogen
wird.
1. Dishwashing machine (1) with a tub (2) and facilities for washing dishes by means
of washing liquor and also with a sorption drying facility, which has an air-conducting
connection to the tub and has a sorption column (10) with reversibly dehydratable
material (11), wherein the sorption column (10) is employed for drying the dishes,
characterised in that a sensor means (13) is present which serves to capture the state of the reversibly
dehydratable material (11) during the execution sequence of a washing program in order
to influence the execution sequence of the washing program as a function of said state,
wherein the sensor means (13) is preferably disposed in the sorption drying facility.
2. Dishwashing machine according to claim 1, characterised in that the washing program includes at least one subprogram step "drying" and with the sensor
means (13) the state of the reversibly dehydratable material (11) is able to be captured,
at least during the subprogram step "drying" and the sensor value or sensor values
generated by the sensor means are able to be supplied to a control and evaluation
device connected to the sensor means (13), which is configured or embodied to evaluate
the sensor value or the sensor values and to influence the dishwashing program execution
sequence.
3. Dishwashing machine according to claim 1 or 2, characterised in that the sensor means (13) is embodied as a temperature sensor.
4. Dishwashing machine according to claim 3, characterised in that the temperature sensor is disposed in the sorption drying facility such that it can
capture the first temperature value obtaining in the sorption column (10) or at an
output of the sorption column (10).
5. Dishwashing machine according to claim 1 or 2, characterised in that the sensor means (13) is embodied as moisture sensor.
6. Dishwashing machine according to claim 5, characterised in that the moisture sensor is disposed in the sorption drying facility such that it can
capture moisture present in the air flow at an output of the sorption column (10).
7. Dishwashing machine according to one of claims 1 to 6, characterised in that the control and evaluation device is configured or embodied to compare the sensor
values supplied by the sensor means (13) with a threshold value.
8. Dishwashing machine according to one of claims 1 to 6, characterised in that the control and evaluation device is configured or embodied to capture the timing
curve of the sensor values supplied by the sensor means (13) and to detect the rise
in the curve of the sensor values or a turning point in the rise of the curve as a
criterion for influencing the washing program sequence.
9. Method for operating a dishwashing machine (1) with at least one "drying" subprogram
step, wherein in this subprogram step, air is conveyed from a tub (2) of the dishwashing
machine (1) and/or ambient air is conveyed through a sorption column (10) with reversibly
dehydratable material (11) into the tub (2) and moisture is extracted from the air
during the conveyance through the sorption column (10), characterised in that the temperature of the air conveyed through the sorption column (10) is measured
in or after the sorption column (10), in order to initiate the end of the subprogram
step "drying" as a function of the measured temperature value or the measured temperature
values.
10. Method according to claim 9, characterised in that the measured temperature values are compared with a threshold value in order to initiate
the end of the subprogram step "drying" if the threshold value is exceeded or not
reached.
11. Method according to claim 9 or 10, characterised in that that the timing curve of the measured temperature values is captured and the rise
in the curve of the temperature values or a turning point in the rise in the curve
of the temperature values is included as a criterion for ending the subprogram step
"drying".
12. Method for operating a dishwashing machine (1) with at least one subprogram step "drying",
wherein in this subprogram step air is conveyed from a tub (2) of the dishwashing
machine (1) and/or ambient air is conveyed through a sorption column (10) with reversibly
dehydratable material (11) into the tub (2) and moisture is withdrawn from the air
while it is being conveyed through the sorption column (10), characterised in that the air humidity of the air conveyed through the sorption column (10) is measured
in or after the sorption column (10), in order to initiate the end of the subprogram
step "drying" as a function of the measured temperature value or the measured temperature
values.
13. Method according to claim 12, characterised in that the measured humidity values are compared with a threshold value, in order to initiate
the end of the subprogram step "drying" if the threshold value is exceeded or not
reached.
14. Method according to claim 12 or 13, characterised in that the timing curve of the measured moisture values is captured and the rise in the
curve of the moisture values or a turning point in the rise of the curve of the moisture
values is included as a criterion for ending the subprogram step "drying".
1. Lave-vaisselle (1) comprenant une cuve de lavage (2) et des dispositifs pour le lavage
de vaisselle au moyen de liquide de lavage, ainsi qu'un dispositif de séchage par
sorption qui est relié à la cuve de lavage en conduction d'air et qui présente une
colonne de sorption (10) avec matériau (11) déshydratable de façon réversible, la
colonne de sorption (10) étant utilisée pour sécher la vaisselle, caractérisé par la présence d'un moyen formant capteur (13) qui sert à détecter l'état du matériau
(11) déshydratable de façon réversible pendant le déroulement d'un programme de lavage
pour influencer, en fonction de cette détection, le déroulement du programme de lavage,
le moyen formant capteur (13) étant situé de préférence dans le dispositif de séchage
par sorption.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le programme de lavage comprend au moins une étape de sous-programme « Séchage »
et l'état du matériau (11) déshydratable de façon réversible peut être détecté grâce
au moyen formant capteur (13) au moins pendant l'étape de sous-programme « Séchage
» et la ou les valeurs de capteur produite/s par le moyen formant capteur peut/peuvent
être amenée/s à un dispositif de commande et d'analyse relié au moyen formant capteur
(13), qui est adapté ou exécuté pour analyser la valeur de capteur ou les valeurs
de capteur et pour influencer le déroulement du programme de lavage.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen formant capteur (13) est exécuté en tant que capteur de température.
4. Lave-vaisselle selon la revendication 3, caractérisé en ce que le capteur de température est disposé dans le dispositif de séchage par sorption
de sorte qu'il puisse saisir la valeur de la température régnant dans la colonne de
sorption (10) ou régnant au niveau d'une sortie de la colonne de sorption (10).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen formant capteur (13) est exécuté en tant que capteur d'humidité.
6. Lave-vaisselle selon la revendication 5, caractérisé en ce que le capteur d'humidité est disposé dans le dispositif de séchage par sorption de sorte
qu'il puisse saisir l'humidité régnant dans le courant d'air au niveau d'une sortie
de la colonne de sorption (10).
7. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de commande et d'analyse est adapté ou exécuté pour comparer les valeurs
de capteur fournies par le moyen formant capteur (13) à une valeur de seuil.
8. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de commande et d'analyse est adapté ou exécuté pour saisir l'évolution
dans le temps des valeurs de capteur fournies par le moyen formant capteur (13) et
pour détecter la pente de la courbe des valeurs de capteur ou un point d'inflexion
dans la pente de la courbe en tant que critère pour exercer une influence sur le déroulement
du programme de lavage.
9. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle (1), avec au moins une étape de sous-programme
« Séchage », de l'air provenant d'une cuve de lavage (2) du lave-vaisselle (1) et/ou
de l'air ambiant étant conduit dans la cuve de lavage (2), dans cette étape de sous-programme,
en passant à travers une colonne de sorption (10) contenant un matériau (11) déshydratable
de façon réversible, et l'humidité étant éliminée de l'air durant le passage à travers
la colonne de sorption (10), caractérisé en ce que la température de l'air conduit à travers la colonne de sorption (10) est mesurée
dans ou après la colonne de sorption (10) pour déclencher, en fonction de la valeur
de température mesurée ou des valeurs de température mesurées, la fin de l'étape de
sous-programme « Séchage ».
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que les valeurs de température mesurées sont comparées à une valeur de seuil pour déclencher
l'arrêt de l'étape de sous-programme « Séchage » en cas de dépassement ou de passage
en dessous de la valeur de seuil.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que l'évolution dans le temps des valeurs de température mesurées est saisie et la pente
de la courbe des valeurs de température ou un point d'inflexion dans la pente de la
courbe des valeurs de température est utilisé/e comme critère pour l'arrêt de l'étape
de sous-programme « Séchage ».
12. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle (1), avec au moins une étape de sous-programme
« Séchage », de l'air provenant d'une cuve de lavage (2) du lave-vaisselle (1) et/ou
de l'air ambiant étant conduit dans la cuve de lavage (2), dans cette étape de sous-programme,
en passant à travers une colonne de sorption (10) contenant un matériau (11) déshydratable
de façon réversible, et l'humidité étant éliminée de l'air durant le passage à travers
la colonne de sorption (10), caractérisé en ce que l'humidité de l'air conduit à travers la colonne de sorption (10) est mesurée dans
ou après la colonne de sorption (10) pour déclencher, en fonction de la valeur d'humidité
mesurée ou des valeurs d'humidité mesurées, la fin de l'étape de sous-programme «
Séchage ».
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que les valeurs d'humidité mesurées sont comparées à une valeur de seuil pour déclencher
l'arrêt de l'étape de sous-programme « Séchage » en cas de dépassement ou de passage
en dessous de la valeur de seuil.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'évolution dans le temps des valeurs d'humidité mesurées est saisie et la pente
de la courbe des valeurs d'humidité ou un point d'inflexion dans la pente de la courbe
des valeurs d'humidité est utilisé/e comme critère pour l'arrêt de l'étape de sous-programme
« Séchage ».


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