[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung in Gebäuden
und ein Verfahren zur Verhinderung einer Rauch- und Brandausbreitung in baulichen
Anlagen.
[0002] In einem Brandfall nutzt die Feuerwehr im allgemeinen das Treppenhaus als Angriffsweg.
Die Tür, insbesondere eine Wohnungstür, hinter der sich der Brand befindet, wird von
der Feuerwehr geöffnet. Nach dem Betreten des brennenden Raumes muss die Eingangstür
zumindest aufgrund des Schlauches der Feuerwehr einen Spalt offen bleiben. Gleiches
gilt wenn weitere Personen eintreten oder die Brandstelle verlassen. In diesem Fall
muss die Türe sogar noch weiter geöffnet werden. Das Öffnen einer Türe, hinter der
sich der Brand befindet und auch das zumindest teilweise gezwungenermaßen Offenhalten
der Türe führt in den meisten Fällen zu einer Rauchausbreitung und damit zu einer
Gefährdung für Menschen durch den Brandrauch und zu einer Steigerung des Brandschadens.
Auch in den Fällen, in denen der Brand nicht direkt hinter der Eingangs- bzw. Wohnungstüre
liegt, sondern in einem anderen Raum der Wohnung, wird durch die zu öffnende Türe,
hinter der sich der Brand befindet, durch deren Offenstehen beim Löschvorgang eine
Schadensvergrößerung durch eine Rauchausbreitung auf die gesamte Wohnung und von dort
aus auch weiter in das Treppenhaus verursacht. Die Schadensvergrößerung wird sogar
noch größer, wenn eine Türe gewaltsam geöffnet werden musste, da diese sich dann überhaupt
nicht mehr sicher schließen lässt. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Büros,
Praxen und andere Nutzungseinheiten in einem Gebäude.
[0003] Alternative Angriffswege, zum Beispiel über ein Fenster in den Brandraum, sind zum
einen aufwendiger, zum Teil problematischer bzw. gefährlicher für die Einsatzkräfte
und außerdem auch nicht generell realisierbar.
[0004] Man versucht zwar bereits, das Rauchproblem durch sogenannte Überdruckventilation
mittels leistungsstarker Ventilatoren zu minimieren. Diese sollen einen relativen
Überdruck erzeugen und einen Luftstrom erzwingen, der einen weiteren Raucheintrag
in einen Treppenraum reduziert. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass diese Überdruckventilation
nicht immer erfolgreich durchgeführt werden kann. Bei größeren Bauten und auch bei
öffentlich genutzten Gebäuden sind zwar häufig bauliche Auflagen zur Verhinderung
einer Rauch- und Brandausbreitung baurechtlich vorgeschrieben, wie zum Beispiel Brandschutztüren,
aber wenn durch die Brandschutztüren gegangen werden muss und zum Beispiel Gerätschaften
und Löschschläuche durchgeführt werden müssen, ist deren Funktionsweise hinfällig
geworden, da auch in diesem Falle die Brandschutz- bzw. Rauchschutztür häufig nicht
mehr geschlossen werden kann.
[0005] Um eine Rauchausbreitung zu vermeiden, wenn eine Türe nicht mehr geschlossen werden
kann, ist es aus der
DE 296 08 290 U1 bereits bekannt, einen Luftschleier zur Absicherung eines Durchgangs zu erzeugen,
wobei Luft im Bereich des Durchgangs von oben nach unten in einer ausreichenden Stärke
strömen soll, um den Durchtritt von Rauch oder Feuer zu verhindern. Eine derartige
Einrichtung hat jedoch nur begrenzte Wirkung und muss stationär an allen relevanten
Türen montiert sein. Darüber hinaus kann sich die Luftzuführung nachteilig für die
Ausbreitung des Brandes auswirken und aufgrund der erzeugten Luftströmung kann es
aufgrund von Verwirbelungen zu einer Vergrößerung des Rauchgasvolumens kommen.
[0006] Aus der
DE 298 05 216 U1 ist eine fest in einem Gebäude installierte Rauchschutztüre bekannt, wobei das Türblatt
oder/und der Türrahmen im unteren Bereich mit einem Bedarfsdurchlass für einen Feuerwehrschlauch
oder dergleichen versehen ist.
[0007] Nachteilig bei dieser Brandschutztüre ist jedoch, dass diese in einer entsprechend
hohen Anzahl in einem Gebäude vorhanden sein muss. Neben einer optisch unschönen Ausgestaltung
ist der Bedarfsdurchlass nach Art einer Zugangsöffnung für Kleintiere, wie zum Beispiel
Katzen, eine Schwachstelle im Falle eines Einbruchs und schwächt die mechanische Stabiltät
eines Türblattes.
[0008] Aus der
US 5,188,186 ist eine mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung für Mineneingänge oder ähnliche
Öffnungen bekannt. Die Schutzvorrichtung weist vertikale Stützen und auf der Oberseite
ein herausziehbares Querteil zur Anpassung an die zu verschließende Öffnung auf. Die
vorbekannte Schutzvorrichtung ist als vorbeugende Maßnahme für Gefahrenstellen vorgesehen
und relativ schwer im Gewicht und umständlich zu montieren.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mobile Rauch- und
Brandschutzvorrichtung zu schaffen, mit der die Feuerwehr in einem Brandfall Öffnungen
in einem Gebäude wirksam, sicher und schnell verschließen kann, wobei die Öffnungen
jedoch im Bedarfsfall einen Zutritt für Personen, die den Brand bekämpfen, und/oder
eine Durchführung von Gerätschaften zur Brandbekämpfung ohne nennenswerten Rauchdurchtritt
ermöglichen sollen.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Vorrichtungsmerkmale
gelöst.
[0011] Mit der erfindungsgemäßen Rauch- und Brandschutzvorrichtung kann insbesondere eine
unkontrollierte Rauchausweitung verhindert werden. Türen, insbesondere Wohnungstüren,
die zu einem Treppenraum bzw. Treppenhaus hin angeordnet sind, öffnen im allgemeinen
nach innen. Dies bedeutet, die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung kann vor der zu
öffnenden Türe in die Öffnung, zum Beispiel in die Türzarge, eingepasst werden, womit
ein "Rauchverschluss" mindestens im oberen Bereich der Öffnung gegeben ist. Erst anschließend
wird die Wohnungstür geöffnet, wobei sich durch die Durchgangsöffnung und/oder die
Durchführungsöffnung in der Abdichteinheit, die in Form und Größe an die Öffnung im
Gebäude angepasst ist, dem Brand genähert werden kann bzw. Gerätschaften, Brandbekämpfungsausrüstung,
wie zum Beispiel ein Löschschlauch, zur Brandstelle gebracht werden kann. Anschließend
kann die Durchgangsöffnung und/oder die Durchführungsöffnung wieder weitgehend geschlossen
werden.
[0012] Soweit eine Türe ausnahmsweise entgegen der Angriffsrichtung der Einsatzkräfte aufschlägt,
kann die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung unmittelbar nach Öffnen der Türe eingesetzt
werden. In diesem Fall, der nur selten vorkommen wird, kann die Rauchausbreitung bereits
kurz nach dem Einbau wieder kontrolliert werden.
[0013] Da sich Rauch nach oben zu ausbreitet, wird man die Durchgangsöffnung und/oder die
Durchführungsöffnung im unteren Bereich der Abdichteinheit vorsehen. Auf diese Weise
können die umliegenden Räume, insbesondere ein Treppenhaus oder Treppenraum rauchfrei
bleiben oder falls bereits Rauch eingedrungen ist, schneller entraucht werden.
[0014] Von Vorteil ist weiterhin, dass der Rettungstrupp für den eingesetzten Angriffstrupp
unmittelbar vor dem brennenden Raum hinter der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung
zur Verfügung stehen kann. Auf diese Weise werden längere Wege vermieden und eine
schnellere Brandbekämpfung ist möglich.
[0015] Von Vorteil ist auch, dass ein Angriffstrupp sich bereits nach dem Verlassen des
Brandherdes hinter der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung in einem weitgehend sicheren
Bereich befindet.
[0016] Als flexibles Material wird man in einer vorteilhaften Ausgestaltung ein Gewebe oder
eine Folie verwenden, die hochtemperaturbeständig und gegenüber Flammeneinwirkung
widerstandsfähig ist.
[0017] Zur Anpassung an unterschiedliche Öffnungen ist die Abdichteinheit in ihren Ausmaßen
wenigstens teilweise veränderbar.
[0018] Hierzu ist die Abdichteinheit mit einem Spann- oder Klemmrahmen versehen, der mit
verstellbaren Rahmengliedern versehen ist. Als verstellbare Rahmenglieder können zum
Beispiel teleskopartige Rahmenglieder vorgesehen sein, die sowohl in der Höhe als
auch in der Breite die Abdichteinheit an die zu verschließende Öffnung anpassen.
[0019] In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
die Abdichteinheit aus zwei- oder mehrteiligen Abdichtelementen gebildet ist. Auf
diese Weise kann die Abdichteinheit noch optimaler angepasst werden. So kann man zum
Beispiel im oberen Bereich die Abdichteinheit mit einem Spannrahmen versehen und hier
eine sichere Abdichtung erreichen, während im unteren Bereich ein Abdichtelement vorgesehen
ist, das flexibel ausgebildet ist und für eine Durchgangsöffnung und/oder Durchführungsöffnung
vorgesehen ist bzw. entsprechend ausgebildet ist. Hierzu kann zum Beispiel das untere
Abdichtelement als eine Art Vorhang ausgebildet sein.
[0020] Wenn man den Spannrahmen in Richtung auf den unteren Bereich ausziehbar ausbildet,
wird eine noch bessere Abdichtung erreicht. So kann zum Beispiel auf diese Weise die
Durchgangsöffnung oder die Durchführungsöffnung entsprechend bei Nichtbenutzung verkleinert
oder sogar vollständig geschlossen werden.
[0021] Ein weiterer sehr großer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Schutzvorrichtung
nach Beendigung des Einsatzes, d.h. nach Löschung des Brandes, in der Öffnung verbleiben
kann, wobei sie mit Abdichtelementen versehen wird, wie zum Beispiel Klebemittel oder
Klebestreifen. In diesem Fall lässt sich ein wenigstens weitgehend rauchdichter Verschluss
erreichen. Wenn dann eine Möglichkeit gegeben ist, dass Rauch und Geruch abziehen
kann, zum Beispiel durch ein Fenster, dann kann die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung
mehrere Tage verbleiben und es wird vermieden, dass sich Brandgeruch im ganzen Haus
ausbreitet bzw. nicht beseitigbar ist.
[0022] Mit der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung lassen sich neben erheblichen Gesundheitsschäden
auch sehr große Sachschäden verhindern. Nicht nur im Geschosswohnungsbau, auch bei
modernen Gebäuden mit einem immer größeren zusammenhängenden Luftraum, ist auf diese
Weise eine einfache Möglichkeit der Rauchbegrenzung durch die Feuerwehr in einem Brandfall
gegeben. Gerade bei modernen Gebäuden mit mehrgeschossigen Foyers oder Atrien funktioniert
die Überdruckventilation aufgrund der meist hohen Leckrate des großen Luftraumes sehr
schlecht und andererseits treten hier durch Rauchausbreitung in einen großen Bereich
enorme Schäden durch Brandrauch auf.
[0023] Wenn eine oder mehrere Abluftöffnungen in dem von einem Brand betroffenen Raum geschaffen
werden, wird eine Rauchausbreitung in nicht vom Brand betroffene Räume verhindert.
[0024] Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung nutzt physikalisch die sich bei einem Brand
einstellende Thermik in einem Raum, den sogenannten "Kamineffekt". Bei einer Abluftöffnung
im oberen Raumbereich, welche in der Regel durch Fenster gebildet werden, kann die
Zuluftöffnung im unteren Bereich durch die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung kontrolliert
eingestellt werden. Hierdurch ergibt sich ein Luftstrom aus dem Bereich, der rauchfrei
gehalten werden soll (in der Regel der Treppenraum) in den vom Brand betroffenen Bereich
und ein Abströmen von Brandrauch aus der Abluftöffnung im oberen Bereich des Brandraumes.
Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung kann daher auch ohne Überdruckventilatoren
eine Rauchausbreitung aufgrund dieses physikalischen Prinzips verhindern. Wird die
erfindungsgemäße Schutzvorrichtung durch den Einsatz von Überdruckventilatoren ergänzt,
lässt sich die Wirkungsweise der erzwungenen Luftströmung steigern, indem die Luftströmung
im Gebäude besser kontrolliert werden kann.
[0025] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen
und aus den nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispielen.
[0026] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematisch einfachen Grundriss einer Gebäudeöffnung mit der erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung bei Montage in eine Wandebene;
- Fig. 2
- eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit der erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Fig. 1;
- Fig. 3
- einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung mit einer erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung bei Montage vor einer Wandebene;
- Fig. 4
- eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit der erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Fig. 3;
- Fig. 5
- eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einer erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung in einer Ausführungsvariante mit einem seitlich
geschlossenen Vorhang (perspektivische Darstellung des Vorhangs);
- Fig. 6
- einen schematisch vereinfachten Schnitt durch eine Gebäudeöffnung mit der erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Fig. 5;
- Fig. 7
- eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einer erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung in einer Ausführungsvariante mit einem Reißverschluss;
- Fig. 8
- einen schematisch vereinfachten Schnitt durch eine Gebäudeöffnung mit der erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Fig. 7;
- Fig. 9
- eine schematisch vereinfachte Ansicht einer Gebäudeöffnung mit einer erfindungsgemäßen
Rauch- und Brandschutzvorrichtung in einer Ausführungsvariante mit einem Spannrahmen
im oberen Bereich, der optional nach unten ausziehbar ist;
- Fig. 10
- eine schematisch vereinfachte Ansicht der Ausführungsvariante nach Fig. 9 mit einem
nach unten ausgezogenen Spannrahmen;
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsvariante mit Spannstangen, und
- Fig. 12
- eine Einsatzmöglichkeit mit zwei übereinander in eine Türöffnung eingesetzten Rauch-
und Brandschutzvorrichtungen jeweils in einer Ausführungsvariante nach Fig. 11.
[0027] Fig. 1 zeigt einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung 11 mit
einer erfindungsgemäßen Rauch- und Brandschutzvorrichtung 13, welche nachfolgend zur
Vereinfachung nur kurz als "Schutzvorrichtung" bezeichnet wird, bei Montage in einer
Wandebene 10. Die Schutzvorrichtung 13 ist mit einer nachfolgend noch näher erläuterten
Abdichteinheit versehen. Sofern ein Türblatt 12 in Angriffsrichtung der vorgehenden
Einsatzkräfte aufschlägt, lässt sich die Schutzvorrichtung 13 in der Wandebene 10
(vornehmlich innerhalb der Türzarge) bereits vor dem Öffnen der Türe montieren. Häufig
ist dieser zugängliche Bereich in etwa so breit wie die Wanddicke, in die die Tür
eingebaut ist. In diesem Fall lässt sich der Rauchverschluss leicht in den zugänglichen
Bereich des Türrahmens verspannen.
[0028] Fig. 2 zeigt eine schematisch vereinfachte Ansicht nach dem Einbau der Schutzvorrichtung
13 gemäß Fig. 1 in der Wandebene 10. Zur besseren Orientierung ist beispielhaft eine
untere und obere Decke 14 dargestellt.
[0029] Fig. 3 zeigt einen schematisch vereinfachten Grundriss einer Gebäudeöffnung 11 einer
Schutzvorrichtung 13 bei Montage vor der Wandebene 10. Diese Einbauvariante kann bei
einer sehr schmalen Wand vorteilhaft sein. Weiterhin ist diese Einbauart regelmäßig
dann anzuwenden, wenn eine Tür 12 entgegen der Richtung der vorgehenden Einsatzkräfte
aufschlägt. In diesem Fall ist es lediglich erforderlich, die Schutzvorrichtung 13
auf beliebige Weise an der Wand 10 in weitgehend dichter Weise zu befestigen. Dies
kann zum Beispiel durch Schussapparate zur Schnellbefestigung mittels Latten erfolgen.
[0030] Die Schutzvorrichtung 13 lässt sich selbstverständlich nicht nur in Türöffnungen
einbringen, sondern auch in Decken oder Böden, die entsprechende Öffnungen besitzen.
[0031] Fig. 4 zeigt eine schematisch vereinfachte Ansicht nach dem Einbau der Schutzvorrichtung
13 gemäß Fig. 3 vor der Wandebene 10.
[0032] In den Figuren 5 bis 12 sind verschiedene Ausgestaltungen der Schutzvorrichtung 13
dargestellt, wobei diese durch verstellbare Abdichteinheiten an unterschiedliche Öffnungsformen
und -großen angepasst werden kann. Hierzu wird die Schutzvorrichtung 13 entsprechend
in die Öffnung verspannt oder eingeklemmt.
[0033] Die Figuren 5 bis 8 zeigen Abdichteinheiten 16 aus flexiblem Material, welche umlaufend
mit einem Schwellkörper 15 versehen sind. Der Schwellkörper 15, der nicht mehr Teil
dieser Erfindung ist, kann nach Art eines Schlaubootes ausgeführt sein, aus mehreren
Luftkammern mit Ventilen bestehen und über eine Pressluftflasche gefüllt werden. Auf
diese Weise ergibt sich eine vollständig dichte Anpassung an die vorhandene Öffnung.
Die Abdichteinheit 16 kann seitlich mit ebenfalls flexiblen Seitenteilen 17, zum Beispiel
in Dreiecksform, versehen werden. Der untere Rand der Abdichteinheit 16 kann zum Beispiel
über einen Klettverschluss 19 an den unteren Schwellkörper 15 fixiert werden.
[0034] Beim Lösen des Klettverschlusses 19 kann die Abdichteinheit 16 nach vorne herausgeklappt
werden, wodurch sich eine Durchgangsöffnung 18 im unteren Bereich für Personen oder
eine Durchführungsöffnung für Gerätschaften zur Brandbekämpfung ergibt. Bei Nichtbenutzung
kann die Abdichteinheit 16 mit den beiden Seitenteilen 17 wieder dicht verschlossen
werden. Die Abdichteinheit 16 kann optional auch über die flexiblen Seitenteile 17
fest mit den seitlichen Schwellkörpern 15 verbunden sein.
[0035] Die Montage der Schutzvorrichtung 13 in oder vor einer Gebäudeöffnung 11 kann auch
mechanisch, zum Beispiel durch eine Befestigung mit Nägeln, Schrauben oder dergleichen
erfolgen. Ebenso ist eine magnetische Befestigung, zum Beispiel mit einem Streifenmagneten,
der an der Abdichteinheit 16 angeordnet ist, möglich, wenn eine metallische Türzarge
vorhanden ist.
[0036] Alternativ ist es auch möglich, eine Klebeverbindung zu der die Öffnung umgebenden
Wände oder zu einer Türzarge vorzusehen.
[0037] Wenn die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung Eingang bei der Brandbekämpfung gefunden
hat und zum Beispiel jede oder nahezu jede Feuerwehr damit ausgerüstet ist, lässt
sich eine weitere Erleichterung dahingehend erreichen, wenn bei der Planung und Errichtung
eines Gebäudes bei Türen, insbesondere bei Brandschutztüren, eine umlaufende Nut oder
Aussparungen, Bohrungen, Befestigungsglieder und ähnliches in dem Türrahmen bzw. der
Türzarge oder in einem Wandteil neben der Türe vorgesehen sind. Im Brandfall kann
dann diese Nut zur Aufnahme von Führungsteilen der Abdichteinheit 16 zu deren Verankerung
an der Türzarge dienen.
[0038] Möglich ist ebenfalls, dass bei einem Gebäude alle Türen entsprechend vorgerüstet
werden und dann im Brandfall eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung vor Ort vorgehalten
wird. Bei entsprechender Vorbereitung an den Türen kann die Schutzvorrichtung im Brandfall
schnell montiert werden und damit der Widerstand jeder Tür gegenüber einer Brand-
oder Rauchausbreitung erhöht werden. Vorteilhaft ist diese Vorgehensweise insbesondere
bei großen Gebäuden, wie z.B. Verwaltungsgebäuden, Krankenhäusern, usw. und auch immer
dann, wenn in einem Betrieb mit einer eigenen Feuerwehr (sogenannte Betriebsfeuerwehr),
die bei der Feuerwehr vorhandene erfindungsgemäße Schutzvorrichtung mit den Vorbereitungen
an den einzelnen Türen zusammenpasst.
[0039] In den Figuren 7 und 8 ist eine Ausführungsvariante dargestellt, wobei die Abdichteinheit
16 mit einem Reißverschluss 20 verschlossen werden kann. Um eine Durchgangsöffnung
bzw. Durchführungsöffnung zu ergeben, ist es in diesem Fall lediglich erforderlich,
den Reißverschluss, den man im allgemeinen dann zweiteilig ausführen wird, entsprechend
teilweise, vorzugsweise im unteren Bereich, zu öffnen. Bei dieser Ausführungsvariante
wird sich die Schutzvorrichtung 13 im allgemeinen innerhalb der Wandebene 10 befinden,
wie dies aus der Fig. 8 ersichtlich ist.
[0040] Anstelle eines umlaufenden Schwellkörpers 15, der mit Luft oder Reaktionsschaum gefüllt
wird, kann selbstverständlich auch eine Anpassung über pneumatische oder hydraulische
Mittel (insbesondere Zylinder) erfolgen. Gleiches gilt für mechanische Anpassungsglieder,
wie dies nachfolgend anhand der Figuren 9 bis 12 beschrieben wird. Bei dieser Ausführungsvariante
ist die Abdichteinheit 16 mit einem Spann- und Klemmrahmen 21 versehen, der verstellbare
Rahmenglieder 22 aufweist. Die verstellbaren Rahmenglieder 22 können zum Beispiel
Vierkantprofile aus Aluminium sein, die als Hohlkörper ausgebildet sind.
[0041] Auf diese Weise können die Rahmenglieder 22 unverdrehbar ineinander schiebbar ausgeführt
werden und bei Bedarf teleskopartig auseinandergezogen werden, wodurch eine Anpassung
an die zu verschließende Öffnung auf einfache Weise erreicht wird. Hierzu können zwei
seitlich in vertikaler Richtung verlaufende Rahmenglieder und wenigstens zwei in horizontaler
Richtung verlaufende Rahmenglieder vorgesehen sein, die entsprechend einen Rahmen
bilden. Bei biegesteifer Ausführung der Eckverbindungen können die beiden vertikalen
Rahmenglieder gegebenenfalls auch nur durch ein horizontales Rahmenglied verbunden
sein.
[0042] Wenn ein drittes horizontales Rahmenglied vorhanden ist, wie dies in den Figuren
9 und 10 dargestellt ist, lässt sich der durch den Rahmen 21 sehr stabil ausgebildete
obere Bereich nach unten verlängern, wenn die beiden seitlichen vertikalen Rahmenglieder
22 entsprechend teleskopartig nach unten ausgefahren werden.
[0043] In der Fig. 9 ist eine eingeschobene Position des verstellbaren Spann- und Klemmrahmens
21 und in Fig. 10 eine nach unten ausgefahrene Position dargestellt. Wie ersichtlich
wird auf diese Weise eine hohe Stabilität für die Schutzvorrichtung 13 geschaffen.
[0044] Wie weiterhin aus den Figuren 9 und 10 ersichtlich ist, ist die Abdichteinheit 16
zweiteilig ausgebildet. Während im oberen Bereich ein flexibles Material zwischen
die verstellbaren Rahmenglieder 22 gespannt ist, hängt das flexible Material unterhalb
des Spann- und Klemmrahmens 21 als eine Art Vorhang 16a nach unten und verschließt
damit den unteren Bereich der Öffnung. Mit seitlichen Dichtstreifen, zum Beispiel
Klebebändern, können seitlich überstehende Teile des Vorhangs 16a an einer Türzarge
23 zur Abdichtung befestigt werden.
[0045] Falls das flexible Material, zum Beispiel ein Gewebe oder eine Folie, im Bereich
des Spann- und Klemmrahmens 21 nicht genügend elastisch ist, um Anpassungen an große
Öffnungen zu ermöglichen, kann das Gewebe oder die Folie -ebenso wie im unteren Bereich-
entsprechend seitlich und nach oben bzw. unten größer ausgebildet werden und entsprechend
über den Spann- und Klemmrahmen 21 überstehen. Durch nicht näher dargestellte Klemmglieder
kann dann nach einem Ausfahren und Einstellen der Rahmenglieder 22 an die zu schließende
Öffnung das Gewebe oder die Folie entsprechend an den Rahmengliedern 22 so eingespannt
werden, dass sich zwischen den Rahmengliedern 22 ein gespanntes Gewebe ergibt. Das
Fixieren des flexiblen Materials kann auch auf sehr einfache Art durch die Einspannung
zwischen dem Spann- und Klemmrahmen 16 und der Türzarge 23 erfolgen. Alternativ kann
das Gewebe oder die Folie auch an den beiden vertikalen Längsseiten mit den verstellbaren
Rahmengliedern 22 fest verbunden werden. Bei verschiedenen Türbreiten in der Praxis
muss das Gewebe oder die Folie dann entsprechend überlappend bzw. gefaltet eingebaut
werden. Zum Zwecke einer besseren Reinigung wird das Gewebe im Sinne von fester Verbindung
sicherlich nicht unlösbar, sondern z.B. mittels einer Klettverbindung an die Rahmenglieder
22 befestigt.
[0046] Die verstellbaren Rahmenglieder 22 können durch Klemmschrauben und Längsschlitze
nach ihrer Einstellung in ihren Lagen zueinander fixiert werden.
[0047] Zum Ausgleich von Toleranzen können die Rahmenglieder 22 außenseitig zur besseren
Abdichtung zu dem Türrahmen 23 noch mit Dichtgliedern, wie zum Beispiel elastischen
Dichtlippen, versehen sein.
[0048] Für einen Durchgang für Personen wird man die Schutzvorrichtung 13 in der in der
Fig. 9 dargestellten Position mit eingeschobenem Spann- und Klemmrahmen 21 verwenden.
Wenn nur noch Löschschläuche durchgeschoben werden müssen oder durchgeschoben sind,
reicht als Durchführungsöffnung das untere Drittel oder sogar noch weniger aus, wie
dies in der Fig. 10 mit einem ausgefahrenen Spann- und Klemmrahmen 21 dargestellt
ist. Wenn dabei nur circa 2/3 der Öffnung auf diese Weise mit dem Vorhang 16a abgeschlossen
wird, können im Notfall auch noch Feuerwehrleute durch diese damit gebildete Durchführungsöffnung
den Brandherd verlassen oder betreten.
[0049] Alternativ ist es auch möglich, den Spann- und Klemmrahmen 21 so auszubilden, dass
er mit den Rahmengliedern 22 die gesamte Öffnung überdeckt und sich damit über die
gesamte Höhe erstreckt. In diesem Fall lässt sich eine vollständige Abdichtung erreichen,
wenn zum Beispiel vorgesehen ist, dass im unteren Bereich eine Schlauchdurchführung
vorgesehen wird oder sogar ein Anschlusselement 24 (in der Fig. 10 gestrichelt dargestellt)
für eine Schlauchverbindung vorgesehen ist. Bei dieser Ausgestaltung kann man auch
als Abdichteinheit zwischen den Rahmenteilen 21 stabile Materialien vorsehen.
[0050] Bei einer genügend stabilen Ausbildung der Rahmenglieder 22 und des Materials für
die Abdichteinheit 16, kann auch ein Ventilator 25 (siehe gestrichelte Darstellung
in der Fig. 9) in die Schutzvorrichtung 13 integriert werden.
[0051] Die Schutzvorrichtung 13 kann im Bedarfsfall auch noch mit einem Kühlmittel versehen
sein oder an einen Kühlkreislauf angeschlossen werden (nicht dargestellt). In diesem
Fall können zum Beispiel die Rahmenglieder 22 entsprechend mit Kühlmittel gefüllt
werden. Gleiches gilt auch für die Schwellkörper 15. Auch die Abdichteinheit 16 kann
zum Beispiel aus einem zweiseitigen Gewebe mit einem Hohlraum dazwischen ausgebildet
sein, in dem Kühlmittel angeordnet ist oder durch das Kühlmittel fließt. Bei einer
Ausbildung mit einem Kühlkreislauf sind entsprechende Anschlüsse für eine Zuführung
von gekühltem Kühlmittel und eine Ableitung hierfür vorzusehen. Alternativ ist auch
eine Kühlung durch von oben über die Schutzvorrichtung herabfließendes Wasser möglich.
[0052] Von Vorteil ist es auch, wenn man als Abdichteinheit 16 ein lichtdurchlässiges Material
verwendet, das nach Möglichkeit auch noch einfach zu reinigen ist.
[0053] Wie ersichtlich, lässt sich die Schutzvorrichtung 13 schnell und ohne Beschädigung
eines Türrahmens einsetzen, so dass Nachfolgeschäden vermieden werden.
[0054] Erfindungsgemäß besteht auch die Möglichkeit, dass ein Verschlusselement bzw. eine
Abdichteinheit die zu verschließende Öffnung nur teilweise abdeckt, sodass erst durch
den Einsatz mehrerer Vorrichtungen die ganze Türöffnung verschlossen wird. Eine Möglichkeit
hierfür wird nachfolgend anhand der Fig. 12 prinzipmäßig beschrieben.
[0055] Die erfindungsgemäße Abdichteinheit 16 kann -wie erwähntein- oder mehrteilig ausgebildet
sein. Sie kann z.B. aus zwei oder drei Einheiten bestehen. Dies bedeutet, man kann
in einem ersten Schritt eine teilweise Verschließung einer Öffnung im oberen Bereich
vornehmen und anschließend mit der zweiten oder gegebenenfalls auch einer dritten
Einheit die Öffnung ganz abdichten. Ebenso ist es möglich mit z.B. mit zwei oder drei
derartigen Abdichteinheiten hintereinander liegende Türen ganz oder wenigstens jeweils
in deren oberen Bereichen abzudichten, um auf diese Weise eine noch bessere Rauchabdichtung
einer Wohnung, z. B. zu den allgemein zugänglichen Flur- oder Treppenhausbereichen,
zu erreichen.
[0056] In der Figur 11 ist eine einfache Ausführungsvariante dargestellt mit zwei seitlichen
Rahmengliedern 22 und einem oberen Rahmenglied 22c, welches aus zwei Elementen besteht,
die - im Querschnitt gesehen - eine Rechteckform aufweisen und durch entsprechende
Größenunterschiede ineinander derart verschiebbar sind, dass sie in ihrer Breite verstellbar
sind. Zur Anpassung an die jeweilige Öffnungsbreite, z. B. einer Tür, dient ein in
horizontaler Richtung verstellbares Rahmenglied 22, das aus zwei Spannstangen 22a
und 22b besteht. Dabei kann eine Spannstange mit Rasten versehen sein, wobei nach
Art eines Ratschensystems eine grobe Anpassung an die Öffnung erreicht wird. Über
einen Spannverschluss 27 zwischen den beiden Spannstangen 22a und 22b, der z. B. mit
einem Gewinde versehen ist, erfolgt anschließend eine Feineinstellung. Alternativ
kann auch der gesamte Spannverschluss 27 nach der ersten Anpassung an die vorhandene
Öffnungsbreite durch das Ratschensystem durch Drehen der Stange 27 gespreizt werden.
Wenn dabei der Spannverschluss nach Art eines Spannschlosses ausgebildet ist, mit
zwei gegenläufigen Gewinden, wird mit wenigen Drehbewegungen eine festsitzende Verspannung
erreicht.
[0057] Selbstverständlich sind zum Verspannen bzw. Einspannen der beiden Spannstangen 22a
und 22b in die Öffnung auch noch andere Spannverschlüsse möglich. Von Vorteil ist
es jedoch, wenn man hierfür auf jeden Fall einen Schnellspannverschluss vorsieht.
Gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen können auch noch Sicherungsglieder, wie z. B. Sicherungsstifte,
in ein oder in beiden Spannstangen und/oder im Ratschensystem vorgesehen werden.
[0058] Zum Ausgleich von Toleranzen oder Schiefstellungen können die beiden seitlichen Enden
der Spannspangen 22a und 22b auch mit gelenkigen Verbindungsgliedern 28 versehen sein,
durch die die beiden Spannstangen 22a und 22b an die seitlichen Rahmenglieder 22 angedrückt
werden und damit eine Verspannung des Spann- und Klemmrahmens 21 an der Türzarge erreicht
wird.
[0059] Die Abdichteinheit 16 kann im unteren Bereich, z. B. am unteren Ende mit Beschwerungselementen,
z. B. einem Eisen- oder Bleiband 29 (siehe gestrichelte Darstellung in der Figur 11)
versehen sein. Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man für
die Abdichteinheit 16 ein leichtgewichtiges, flexibles, hochtemperaturbeständiges
Gewebe verwendet. Durch die Beschwerungselemente 29 wird ein gutes Aushängen der Abdichteinheit
und damit eine sichere Abdichtung erreicht.
[0060] Die Figur 12 zeigt prinzipmäßig eine Einsatzmöglichkeit mit zwei übereinander in
einer Türöffnung eingesetzten Rauchund Brandschutzvorrichtungen 13 jeweils in einer
Ausführungsvariante, wie in der Figur 11 dargestellt. Selbstverständlich sind jedoch
auch andere Ausführungsvarianten für einen gemeinsamen Einsatz in einer Türöffnung
möglich.
[0061] Der Vorteil eines Einsatzes von zwei Vorrichtungen in einer Türöffnung besteht u.
a. darin, dass auf diese Weise eine noch größere Sicherheit und Stabilität erreicht
wird. So kann z. B. in einem ersten Schritt eine Verschließung der Türöffnung mit
nur einer Vorrichtung gemäß Figur 11 erfolgen, wobei die textile Abdichteinheit 16
relativ lose die Türöffnung unterhalb der Rahmenglieder abdichtet und damit ein leichter
Zugang zum Brandherd möglich ist. Während bzw. nach Abschluss der Löscharbeiten kann
die Türöffnung dann noch besser durch eine zweite Schutzvorrichtung 13, die unter
der im oberen Bereich angeordneten ersten Schutzvorrichtung angeordnet wird, abgedichtet
werden. Sofern der Feuerwehr ein alternativer Angriffsweg (z. B. über ein Fenster)
zur Verfügung steht, kann sie durch Einbau einer zweiten oder gar dritten Schutzvorrichtung
die Türöffnung ganz verschliessen, so dass naehzu eine vollkommene Abdichtung erreicht
wird.
[0062] Als flexible Abdichteinheiten sind die verschiedensten Materialien denkbar. Als eine
für den vorgesehen Einsatzzweck sehr gut geeignete Abdichteinheit hat sich ein Gewebe
mit Glas- oder Metallfasern herausgestellt, das gegenüber Temperaturen bis zu 600°C
beständig ist.
[0063] Das Verfahren bzw. der Einbau der mobilen Rauch- und Brandschutzvorrichtung 13, wie
sie z. B. in der Figur 11 dargestellt ist, wird nachfolgend prinzipmäßig beschrieben:
- 1. In einem ersten Schritt wird die Vorrichtung, welche eine flexible Abdichteinheit
aufweist, ausgefaltet.
- 2. Der Rahmen 21 mit seinen verstellbaren Rahmengliedern wird im oberen Bereich an
die Türzarge angelegt, z. B. an der rechten oberen Ecke.
- 3.Durch ein Auseinanderziehen der beiden teleskopierbaren Spannstangen 22a und 22b
der horizontal verlaufenden Rahmengliedes 22 wird die Vorrichtung auf die gewünschte
Türseite gebracht, wobei gleichzeitig auch das obere Rahmenglied 22c entsprechend
auseinandergefahren wird.
- 4. Eine Grobeinstellung erfolgt durch das ratschenartige Auseinanderziehen der beiden
Spannstangen 22a und 22b in Verbindung mit den Rasten. Von Vorteil ist es hierbei,
wenn das Ratschensystem derart ausgebildet ist, dass es beim Auseinanderzeiten automatisch
einrastet und für das Zusammenschieben z. B. das aktive Lösen eines Ratschenhebels
erforderlich ist.
- 5. Während mit einer Hand die Vorrichtung festgehalten wird, wird mit der anderen
Hand der Verspannverschluss 27 entsprechend in Richtung Spannen gedreht, womit eine
Feineinstellung und damit ein sicheres Klemmen erreicht wird.
- 6. Durch Drücken einer nicht dargestellten Sicherungseinrichtung, z. B. eines Sicherungsstifts,
können die beiden Spannstangen 22a und 22b im Bedarfsfalle noch zusätzlich gesichert
werden.
[0064] Aufgrund der Flexibilität der Abdichteinheit 16 ist ein Durchgang für Personen im
Einsatzfall, z. B. in nur leicht gebückter Körperhaltung, möglich. Aufgrund der Steifigkeit
des Spezialgewebes und der eingearbeiteten Beschwerungselemente, z. B. des Bleibandes
29, wird einerseits eine diffuse Rauchausbreitung verhindert und andererseits ist
ggf. noch eine maschinelle Ventilation mit Lüftern möglich.
[0065] Zum Ausbau der Vorrichtung ist es lediglich erforderlich den Spannverschluss in Richtung
"lösen" zu drehen und - ggf. nach Öffnen eines Sicherungsstifts oder eines Arretierhebels
- können die beiden Spannstangen 22a und 22b nebst Rahmenglied 22c wieder zusammengeschoben
werden. Nach einer möglichen platzsparenden Zusammenlegung der Vorrichtung, z. B.
durch ein Aufwickeln der Abdichteinheit 16 ist die Vorrichtung dann für einen nächsten
Einsatzfall bereit.
[0066] Da die Schutzvorrichtung planmäßig mit Brandrauch in Berührung kommt, ist eine gute
und einfache Reinigung wichtig. Das flexible Gewebe sollte daher vom Metallrahmen
getrennt und separat gereinigt werden können.
1. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung in Gebäuden zum Aufbau im Brandfall mit einer
in oder an eine Öffnung einer Wand, einer Decke oder einem Boden anbringbaren Abdichteinheit
(16), die in Form und Größe an die Öffnung angepasst und wenigstens teilweise mit
einem flexiblen Material versehen ist und die wenigstens eine Durchgangsöffnung (16a,18)
für Personen und/oder mit wenigstens einer Durchführungsöffnung (16a,18) für Gerätschaften,
Brandbekämpfungsausrüstung und dergleichen aufweist, wobei die Durchgangsöffnung und/oder
die Durchführungsöffnung wenigstens teilweise abdeckbar ist, und wobei die Abdichteinheit
(16) mit einem Spann- oder Klemmrahmen (21) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Spann- oder Klemmrahmen (21) zwei seitlich in vertikaler Richtung verlaufende
Rahmenglieder und wenigstens zwei in horizontaler Richtung verlaufende verstellbare
Rahmenglieder (22), welche den Spann- oder Klemmrahmen (21) bilden, und wobei das
flexible Material unterhalb des Spann- und Klemmrahmens (22) als eine Art Vorhang
(16a) nach unten hängt und damit den unteren Bereich der Öffnung abdeckt.
2. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das flexible Material ein Gewebe oder eine Folie aufweist, die hochtemperaturbeständig
und gegenüber Flammeneinwirkung widerstandsfähig ist.
3. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gewebe wenigstens teilweise mit Glas- oder Metallfasern versehen ist.
4. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gewebe im unteren Bereich mit Beschwerungselementen (29), insbesondere Eisen-
oder Bleielementen, versehen ist.
5. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit in ihren Außenmaßen (16) wenigstens teilweise veränderbar ist.
6. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die verstellbaren Rahmenglieder (22) teleskopartig ausgebildet sind.
7. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die teleskopartigen Rahmenglieder (22) mit Spannstangen (22a,22b) versehen sind, die
gegeneinander verspannbar sind.
8. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) aus zwei- oder mehrteiligen Abdichtelementen gebildet ist.
9. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Spannrahmen (21) in Richtung auf den unteren Bereich ausziehbar, ausfaltbar oder
ausklappbar ausgebildet ist.
10. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) über Abdichtelemente (19), wie Klebemittel oder Klebestreifen,
wenigstens weitgehend rauchdicht mit der Wand, Decke oder dem Boden verbindbar ist.
11. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) mit Befestigungselementen versehen ist, über die sie an der
Wand, Decke oder dem Boden neben der Öffnung befestigbar ist.
12. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) mit umfangsseitig angebrachten Befestigungsmittel oder Führungen
versehen ist, die in punkt- oder linienförmige Gegengliedern, wie Aussparungen, Bohrungen,
Nuten oder dergleichen eines Türrahmens oder eines Wandteiles neben der Türe einsetzbar
sind.
13. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) mit magnetischen Rahmenteilen versehen ist.
14. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) zur Bildung wenigstens einer Durchgangsöffnung und/oder Durchführungsöffnung
mit einem Verschlusselement, wie Reiß- oder Klettverschluss (20) versehen ist.
15. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) im unteren Bereich mit einer Durchführungsöffnung für eine
Schlauchdurchführung versehen ist.
16. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) im unteren Bereich ein Anschlusselement (24) für einen Schlauch
aufweist.
17. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) wenigstens teilweise mit Kühlmitteln oder mit einem Kühlmittelkreislauf
versehen ist.
18. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) mit einem Ventilator (25) versehen ist.
19. Mobile Rauch- und Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichteinheit (16) im unteren Bereich mit seitlichen Abdichtelementen (17) versehen
ist und zur Bildung einer Durchgangsöffnung und/oder Durchführungsöffnung aufklappbar
ausgebildet ist.
1. A mobile smoke control and fire protection device in buildings for erection in a case
of fire with a sealing unit (16) which can be attached in or at an opening of a wall,
a ceiling or a floor, which is adapted in terms of shape and size to the opening and
which is provided at least partially with a flexible material and which comprises
at least one passage opening (16a, 18) for people and/or at least one leadthrough
opening (16a, 18) for equipment, fire fighting equipment and the like, wherein the
passage opening and/or the leadthrough opening can be covered up at least partially,
and wherein the sealing unit (16) is provided with a tensioning or clamping frame
(21), characterised in that the tensioning or clamping frame (21) comprises two frame members running in the
vertical direction and at least two adjustable frame members (22) running in the horizontal
direction, which from the tensioning or clamping frame (21), and wherein the flexible
material hangs downwords beneath the tension or clamping frame (22) as a type of curtain
(16a) and thereby closes the lower region of the opening.
2. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in claim 1,
characterized in that
the flexible material has a fabric or a foil which is resistant to high temperatures
and is resistant against the effect of flames.
3. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in claim 2,
characterized in that
the fabric is provided at least partially with glass or metal fibers.
4. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in claim 2 or 3,
characterized in that
the fabric is provided in the lower region with weight elements (29), in particular
iron or lead elements.
5. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in claims 1 to 4,
characterized in that
the sealing unit can be altered at least partially in terms of its outer dimensions
(16).
6. The mobile smoke and fire protection device as claimed in one of claims 1 to 5,
characterized in that
the adjustable frame members (22) are of telescopic design.
7. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in claim 6,
characterized in that
the telescopic frame members (22) are provided with tension rods (22a, 22b) which
can be braced against each other.
8. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 7,
characterized in that
the sealing unit (16) is formed from two-part or multi-part sealing elements.
9. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 8,
characterized in that
the tensioning frame (21) is designed such that it can be pulled out, unfolded or
folded out in the direction of the lower region.
10. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 9,
characterized in that
the sealing unit (16) can be connected in an at least largely smoke-proof manner to
the wall, ceiling or the floor by means of sealing elements (19) such as adhesives
or adhesive tape.
11. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 10,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided with fastening elements with which it can be fastened
to the wall, ceiling or the floor next to the opening.
12. The mobile smoke and fire protection device as claimed in one of claims 1 to 11,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided with peripherally-attached fastening means or guides
which can be inserted into punctiform or linear-shaped mating members such as recesses,
bores, grooves or the like of a door frame or of a wall part next to the door.
13. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 12,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided with magnetic frame parts.
14. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 13,
characterized in that
the opening sealing unit (16) is provided with a closure element, such as a zipper
or a hook-and-loop fastener (20), for the formation of at least one passage and/or
leadthrough opening.
15. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 14,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided in the lower region with a passage opening for the
leadthrough of a hose.
16. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 15,
characterized in that
the sealing unit (16) has, in the lower region, an attachment element (24) for a hose.
17. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 16
characterized in that
the sealing unit (16) is provided at least partially with coolants or with a coolant
circuit.
18. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 17,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided with a ventilator (25).
19. The mobile smoke control and fire protection device as claimed in one of claims 1
to 18,
characterized in that
the sealing unit (16) is provided in the lower region with lateral sealing elements
(17) and is designed to fold open to form a passage opening and/or a leadthrough opening.
1. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies dans des bâtiments
en vue d'une utilisation en cas d'incendie, disposé dans ou à une ouverture, une unité
d'étanchéité (16) pouvant être fixée à un plafond ou un sol, ayant une forme et des
dimensions pour être adaptée à l'ouverture et étant au moins partiellement pourvue
d'un matériau flexible et ayant au moins une ouverture (16a, 18) de passage pour des
personnes et/ou au moins une ouverture (16a, 18) de traversée pour des équipements,
des appareils de lutte contre les incendies ou similaires, dans lequel l'ouverture
de passage et/ou l'ouverture de traversée peut être au moins partiellement recouverte
et dans lequel l'unité d'étanchéité (16) est équipé d'un cadre (21) de tension ou
de serrage,
caractérisé en ce que,
le cadre (21) de tension ou de serrage, comporte deux éléments de cadre latéraux,
disposés selon une direction verticale et au moins deux éléments de cadre réglables,
disposés selon une direction horizontale (22), qui constituent le cadre (21) de tension
ou de serrage, et dans lequel le matériau flexible est disposé sous le cadre de tension
ou de serrage (22) comme une sorte de rideau (16a) suspendu vers le bas et couvrant
la partie inférieure de l'ouverture.
2. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon la revendication
1,
caractérisé en ce que,
le matériau flexible comporte un tissu ou un film résistant aux hautes températures
et résistant aux flammes.
3. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon la revendication
2,
caractérisé en ce que,
le tissu est au moins partiellement pourvu de fibres de verre ou de fibres métalliques.
4. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
2 ou 3,
caractérisé en ce que,
le tissu comporte dans sa partie inférieure des éléments alourdissants (29) en particulier
des éléments en fer ou des éléments en plomb.
5. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité a des dimensions extérieures au moins partiellement variables.
6. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que,
les éléments de cadre réglables (22) sont du genre télescopique.
7. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon la revendication
6,
caractérisé en ce que,
les éléments de cadre réglables (22) sont pourvus de barres de tension (22a, 22b)
qui peuvent être pré-tendues l'une contre l'autre.
8. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 7,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est constituée de deux ou plusieurs éléments d'étanchéité.
9. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 8,
caractérisé en ce que,
le cadre de tension (21) est agencé pour être extensible, déployé ou étendu en direction
de sa partie inférieure.
10. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 9,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) peut être rendue étanche à la fumée au moins en prolongement
de la paroi, du plafond ou du sol, au moyen de colle ou de bande collante.
11. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 10,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est équipée d'éléments de fixation, pour pouvoir être fixée
à la paroi, au plafond ou au sol à côté de l'ouverture.
12. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 11,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est équipée sur sa périphérie de moyens de fixation ou de
moyens de guidage, comme des évidements, des alésages, des rainures ou similaires,
ménagés dans un cadre de porte d'une partie de paroi adjacente à la porte.
13. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 12,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est pourvue d'éléments de cadre magnétiques.
14. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 13,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est équipée, pour assurer la réalisation d'une ouverture
de passage et/ou d'une ouverture de traversée d'éléments de fermeture comme une fermeture
éclair ou une fermeture Velcro (20).
15. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 14,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) comporte dans sa partie inférieure une ouverture pour le
passage d'un tuyau.
16. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 15,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) comporte dans sa partie inférieure un élément de raccord
(24) pour un tuyau.
17. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 16,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) peut au moins en partie être alimentée avec un moyen de
refroidissement ou avec un circuit de refroidissement.
18. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 17,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est équipée d'un ventilateur (25).
19. Dispositif mobile de protection contre les fumées et les incendies, selon les revendications
1 à 18,
caractérisé en ce que,
l'unité d'étanchéité (16) est équipée, dans sa partie inférieure, d'éléments d'étanchéité
latéraux (17) agencés pour former des ouvertures de passage et/ou de guidage pouvant
être rabattues.