[0001] Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Lüftungsvorrichtungen sind in vielfältigsten Ausführungen bereits bekannt
geworden. Aus der
GB 1 176 314 ist eine Lüftungsvorrichtung bekannt, bei der in einem Kanal ein Regelelement in
Form einer elastisch verformbaren Klappe hängend angebracht ist. Diese wird durch
den Volumenstrom entgegen der Schwerkraft mitgeführt und legt sich an einen Durchtrittsöffnung
in dem Kanal an, so dass diese teilweise oder vollständig in Abhängigkeit von den
Volumenstrom verschlossen wird. Aus der
DE 21 18 030 B2 ist eine ähnliche Vorrichtung bekannt, bei der das Regelelement durch eine Folie
gebildet ist, die sich vor die Durchtrittsöffnung legt und die aufgrund ihrer elastischen
Eigenschaften jeweils wieder in die Durchtrittsöffnung freigebende Öffnungslage gebracht
wird.
[0003] Die aus der
DD 227 209 A1 und der
DD 289 117 A5 bekannte Vorrichtung weist ein L- oder winkelförmiges Regelelement auf, welches schwenkbar
in dem Kanal angeordnet ist. Durch den Volumenstrom wird der eine Schenkel mitgeführt
und sperrt den Kanal teilweise oder ganz ab. Der andere Schenkel dient dabei als Rückstellgewicht,
mit dem die Öffnungsstellung des Regelelementes wieder erreicht wird.
[0004] Aus der
DE 29616 812 U1 ist eine Lüftungsvorrichtung zu entnehmen, die für den Einsatz an einem Fenster vorgesehen
ist und bei der ein Regelelement entsprechend der
DD 296 209 A1 Verwendung findet. Hierbei ist das L- oder winkelförmige Regelelement auf einer Messerkante
gelagert, so dass sich eine vergleichsweise einfache und leichtbewegliche Lagerung
ergibt. Die Anwendung entspricht dabei im wesentlichen der
DE 196 10 428 A1, bei der ein Flügel eines Fensters mit dem Rahmen über eine Dichtung zusammenwirkt.
Die Dichtung weist einen Kanal in Form einer Bohrung auf, die mittels einer elastischen
Lippe der Dichtung abhängig vom Volumenstrom verschlossen werden kann. Auch hier erfolgt
die Rückstellung aufgrund der elastischen Eigenschaften der als Regelelement wirksamen
Lippe. Schließlich kann noch auf die
DE 199 29 133 C2 verwiesen werden, bei der ebenfalls die Lüftungsvorrichtung im Falzbereich eines
Fensters angeordnet wird. Hier bildet die Lüftungsvorrichtung einen Kanal, in dem
das Regelelement in Form einer Klappe angeordnet ist.
[0005] Nachteilig bei diesen bekannten Ausgestaltungen ist es, dass das Regelverhalten der
Lüftungsvorrichtungen nur begrenzt den praktischen Erfordernissen entspricht. Bei
sehr geringen Druckunterschieden und daraus resultierenden Volumenströmen gewährleisten
die bekannten Vorrichtungen zwar einen Luftaustausch, eine kontrollierte Steuerung
kann jedoch nicht zustande kommen, da die Regelelemente auf den gewünschten Volumenstrom
abgestimmt sein müssen. In der Praxis wirken die Regelelemente daher oftmals nur als
Rückschlagklappen.
[0006] Aus der
DE 29 11 211 C2 ist eine Lüftungsvorrichtung bekannt geworden, die diesem Problem mittels eines besonderen
Regelelementes Abhilfe schaffen möchte. Das Regelelement besteht aus zwei Teilzylindern,
bei denen ein erster Teilzylinder in dem diesen umfassenden zweiten Teilzylinder schwenkbar
ist. Der erste Teilzylinder weist eine in Durchströmungsrichtung liegende Einlassöffnung
und eine Auslassöffnung, die in den Innenraum des zweiten Teilzylinders mündet. Der
zweite Teilzylinder ist an seiner Umfangsfläche mit Öffnungen versehen, die mit dem
Ausgang der Lüftungsvorrichtung verbunden sind.
[0007] Wirkt nun der Volumenstrom auf den ersten Teilzylinder, so wird dieser entgegen der
Kraft eines Rückstellelementes in dem zweiten Teilzylinder verschwenkt, so dass die
Öffnungen in der Mantelfläche des zweiten Teilzylinders teilweise verschlossen werden
und der Volumenstrom dementsprechend reduziert wird.
[0008] Nachteilig dabei ist der vergleichsweise komplizierte Aufbau der Lüftungsvorrichtung,
die durch Gewichte auf die örtlichen Gegebenheiten einstellbar ist.
[0009] Die
EP 1 063 384 A1 offenbart eine Lüftungsvorrichtung, bei der ein Volumenstrombegrenzer in einem Kanal
angeordnet ist, der die Gebäudeaussenseite und die Gebäudeinnenseite miteinander verbindet.
Der Volumenstrombegrenzer besteht aus einem Verschlusselement, einem Regelelement
und einem Rückstellelement. Das Verschlusselement erlaubt eine Schließung der Lüftungsvorrichtung
auf Benutzerwunsch.. Um eine Lüftungsrichtung ausschließlich in das Innere des Gebäudes
zu erreichen ist ein Rückstomverschlusselement vorgesehen, während mittels des Volumenstromelements
eine zugfreie Lüftung erreicht wird. Das Volumenstromelement ist dabei so angeordnet,
dass dieses im Kanal von dem Volumentrom mitgeführt wird und bei einer Überschreitung
eines gewissen Werts den Kanal abschließt. Dabei ist das Volumenstromelement nur begrenzt
an den gewünschten Volumenstrom anpassbar, da bei zu geringer Rückstellkraft der Kanal
auch bei geringen Strömungsvolumen verschlossen wird.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine möglichst einfach beschaffene
Lüftungsvorrichtung bereit zustellen, die ein ausgeglichenes Regelverhalten aufweist.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Mitteln des kennzeichnenden Teils des Anspruchs
1. Die Anordnung bewirkt, dass sich zwischen dem Regelelement und der Wand ein Luftkissen
bildet, welches ein vollständiges Schließen des Kanals erst bei einem sehr großen
Volumenstrom zulässt. Zumindest ein Teil des Volumenstroms wird dabei durch das Regelelement
hindurch gefördert. Die Lüftungsvorrichtung ist dabei vergleichsweise einfach aufgebaut
und lässt sich durch nur wenige Bauteile herstellen.
[0012] In einem ersten Ausführungsbeispiel soll das Regelelement durch einen Schieber gebildet
werden, der an der Wand gelagert ist. Das Regelelement erhält dadurch annähernd die
form eines Ventils, welches einen sehr einfachen Aufbau hat.
[0013] Für die Praxis hat sich eine Ausführung als vorteilhaft erwiesen, bei der das Regelelement
und das Verschlusselement in einem einzigen, im wesentlichen L- oder U- förmigen Bauteil
vereint sind, welches in dem Kanal verlagerbar aufgenommen ist, und dass die Durchbrüche
in einem ersten Schenkel des Bauteils angebracht sind, der quer zur Durchströmungsrichtung
ausgerichtet ist wobei das Verschlusselement von einem zweiten Schenkel gebildet wird.
Das Regelelement und das Verschlusselement werden dadurch in einem einzigen Bauteil
vereint, was die Anzahl der benötigten Bauteile reduziert.
[0014] Hierbei kann auch vorgesehen werden, dass das Regelelement ein Schwebekörper ist,
der mittels Schwerkraft in einer den Kanal freigebenden Öffnungslage gehalten ist.
Dadurch können ansonsten notwendige Lagerungen des Regelelementes in Fortfall geraten.
[0015] Es kann aber auch vorgesehen werden, dass das Regelelement eine schwenkbare Klappe
ist. Die Klappe bietet den Vorteil des größeren Dichtschlusses, da diese weniger Freiheitsgrade
aufweist und eine genaue Zuordnung relativ zu den Begrenzungswänden des Kanals zulässt.
[0016] Um die Strömung möglichst verlustfrei zu halten ist dabei noch vorgesehen, dass die
Wand in einem Winkel größer 90° zu dem Kanal verläuft, da dadurch ein Druckverlust
reduziert werden kann. Ein Teil des geförderten Volumenstrom wird nach der Erfindung
immer durch das Regelelement hindurch geführt, so das bei einer druckverlustfreieren
Förderung der maximale Volumenstrom maximiert werden kann.
[0017] Hierbei kann auch vorgesehen werden, dass der Kanal annähernd rechwinklig ausgeführt
ist.
[0018] Vereinfacht wird der Aufbau der gesamten Lüftungsvorrichtung dann noch dadurch, dass
die Wand von dem in Durchströmungsrichtung hinter dem Volumenstrombegrenzer liegenden
Kanal gebildet ist.
[0019] Bei einem als schwenkbare Klappe ausgebildeten Regelelement ist vorgesehen, dass
der zweite Schenkel der Klappe in der Öffnungslage in einer Nut des Kanals aufgenommen
ist. Dadurch wird die volle Querschnittsbreite des Kanals in Öffnungsstellung erhalten.
[0020] Eine besondere Vereinfachung kann noch dadurch erzielt werden, dass das Rückstellelement
durch das unter Schwerkrafteinfluss stehende Regelelement selbst gebildet ist.
[0021] Es hat sich außerdem als vorteilhaft erwiesen, dass der Schwebekörper durch die Wand
gebildet wird und das Verschlusselement eine seitliche Abkantung der Wand ist. Der
Schwebekörper lässt sich dadurch besonders einfach herstellen.
[0022] Eine verwechslungsfreie Montage des Schwebekörpers und auch überdies kostengünstige
Herstellung lässt sich dadurch realisieren, dass der Schwebekörper einen wannenförmigen
Querschnitt aufweist, bei dem das Verschlusselement durch eine umlaufende Randleiste
gebildet ist. Dadurch wird auch die Führung des Schwebekörpers in dem Kanal verbessert.
[0023] Vorteilhaft ist es auch, wenn der Kanal eine in Längsrichtung der Lüftungsvorrichtung
verlaufende wannenförmige Ausnehmung in dem Gehäuse bildet und die Ausnehmung einen
abgesetzten Rand mit zumindest einer in Durchströmungsrichtung verlaufenden Durchbrechung
oder Öffnung aufweist. Die Aufnahme des Schwebekörpers ist dadurch ebenso wie die
Bereitstellung der durch den als Verschlusselement aufweisenden Schenkel abzudeckenden
Öffnung sichergestellt.
[0024] Um eine Befestigung der Wand und auch eine Führung des Schwebekörpers in dem Kanal
zu erreichen kann vorgesehen werden, dass in dem Gehäuse zumindest ein koaxial zu
den Durchbrüchen ausgerichteter Stift vorgesehen ist, der den Schwebekörper in einer
dafür vorgesehenen Bohrung durchgreift.
[0025] Vorteilhaft ist es auch, wenn die Wand in dem abgesetzten Rand der Ausnehmung aufgenommen
ist. Dann kann nämlich die Wand als separates Bauteil ausgebildet werden und gleichzeitig
die Ausnehmung zur Bildung des Kanals abdecken und den Schwebekörper in dem Kanal
festlegen.
[0026] Eine kostengünstige Herstellung der Lüftungsvorrichtung lässt sich erreichen, indem
der Schwebekörper aus einem dünnwandigen Kunststoffformteil gebildet ist.
[0027] Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung, ist die Klappe durch eine
Feder in Schließrichtung der Lüftungsvorrichtung gedämpft. Störende Klappergeräusche
der Lüftungsvorrichtung werden damit eingestellt. Aber auch die Frage der Einbaulage
ob unten waagerecht, senkrecht oder oben waagerecht erübrigt sich, da die Feder die
Klappe in geöffneter Ausgangsposition hält.
[0028] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform sieht vor, dass
die Feder aus dem dünnwandigen Kunststoffmaterial der Klappe durch frei wirkende Stege
gebildet wird, wobei an dem freien Ende der Stege auf der Seite zur Wand gerichtet
Nocken ausgebildet sind, die mit der Wand in ständiger Wirkverbindung stehen. Die
Klappe und die Feder werden dadurch in einem einzigen Bauteil vereint, was die Anzahl
der benötigten Bauteile reduziert.
[0029] Vorteilhaft ist nach einem weiteren Merkmal, dass mit der Länge der Nocken die Federcharakteristik
beeinflussbar ist. Mit Änderung der Federcharakteristik ändert sich auch die Regelcharakteristik.
Eine Längenänderung der Nocken könnte somit die voran beschriebene Regelcharakteristik
auf einfache und kostengünstige Art entscheidend beeinflussen.
[0030] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Lüftungsvorrichtung in einer ersten schematischen Darstellung in Öffnungsstellung,
- Fig. 2
- die Lüftungsvorrichtung nach Fig. 1 in geschlossener Stellung,
- Fig. 3
- ein alternatives Ausführungsbeispiel des Regelelementes,
- Fig. 4
- eine weiteres Ausführungsbeispiel einer Lüftungsvorrichtung mit einem Regelelement,
dass als Schwebekörper ausgebildet ist und sich in Öffnungsstellung befindet,
- Fig. 5
- die Lüftungsvorrichtung nach Fig. 4 in Verschlussstellung,
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel ein Lüftungsvorrichtung mit einer schwenkbar in dem
Kanal angeordneten Klappe als Regelelement,
- Fig. 7
- das Druck-Volumenstrom-Diagramme einer Lüftungsvorrichtung nach bisheriger Bauart,
- Fig. 8
- das Druck-Volumenstrom-Diagramme einer Lüftungsvorrichtung mit einem Regelelement
nach der Erfindung,
- Fig. 9
- eine hier nur teilweise dargestellte Lüftungsvorrichtung mit einem Regelelement nach
Fig. 6,
- Fig. 10
- eine Lüftungsvorrichtung nach dem grundsätzlichen Aufbau der Fig. 6 und 9 in Explosionsdarstellung,
- Fig. 11
- eine Ansicht von oben in die Lüftungsvorrichtung,
- Fig. 12
- die Lüftungsvorrichtung nach Fig. 3 ohne die Wand,
- Fig. 13
- eine Explosionsdarstellung der Lüftungsvorrichtung,
- Fig. 14
- den Schwebekörper in einer Einzeldarstellung,
- Fig. 15
- die Klappe nach Fig. 6 und 9 in einer perspektivischen Darstellung mit einer Feder
und einer Einzelheit X nach der Erfindung und
- Fig. 16
- die Lüftungsvorrichtung nach Fig. 10 in Explosionsdarstellung mit der Feder nach Fig.
15.
[0031] In der Fig. 1 ist der grundsätzliche schematische Aufbau der Lüftungsvorrichtung
1 erkennbar, die einen Kanal 2 aufweist, der zumindest einen Teil eines Verbindungsweges
zwischen einem gebäudeaußenseitigen Lufteinlass und einem gebäudeinnenseitigen Luftauslass
darstellt. In dem Kanal 2 ist ein Volumenstrombegrenzer angeordnet, der hier ganz
allgemein mit 3 bezeichnet ist. Der Volumenstrombegrenzer 3 hat die Aufgabe, den durch
den Kanal 1 geleiteten Volumenstrom in seiner Größe zu begrenzen, um ansonsten unvermeidliche
Zuglufterscheinungen zu vermeiden. Im hier schematisch dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
besteht der Volumenstrombegrenzer 3 aus einem beweglichen Regelelement 4, einem Verschlusselement
5 und einer Wand 6. Ferner sind noch Anschläge 7 für das Verschlusselement 5 vorgesehen,
die sich beispielsweise auch durch den Querschnitt des Kanals 2 ergeben können.
[0032] Während das Regelelement 4 beweglich in dem Kanal 2 gelagert ist und unter der Wirkung
eines Rückstellelementes wie zum Beispiel einer in Fig. 1 nicht dargestellten Feder
in Richtung des mit F bezeichnenden Pfeils in die Öffnungsstellung verlagert wird,
sind die Wand 6 und die Anschläge 7 ortsfest in dem Kanal 2 angebracht. In der Öffnungsstellung
kann von der Gebäudeaußenseite in den Kanal 2 einströmende Luft entlang der angedeuteten
Pfeile 8 und 9 den Volumenstrombegrenzer 3 passieren. Dazu ist einerseits zwischen
dem Regel- und dem Verschlusselement 4, 5 und anderseits dem Kanal 2 ein ausreichender
Freiraum gegeben. Andererseits weist das Regelelement 4 einen oder mehrere Durchbrüche
10 auf, die auch ein Durchströmen entlang des Pfeiles 8 ermöglichen.
[0033] Übersteigt der entlang der Pfeile 8 und 9 geförderte Volumenstrom ein bestimmtes
Maß, wird das Regelelement 4 entgegen der Rückstellkraft F in Richtung 11 verlagert.
Dabei baut sich hinter dem Regelelement 4 an der Wand 6 ein Rückstau auf, der ebenfalls
in Richtung der Rückstellkraft F wirkt. Dadurch wird das Anlegen des Regelelementes
4 an die Wand 6 verzögert, wenn gleich der verfügbare Querschnitt in dem Kanal 2 bereits
eingeschränkt ist.
[0034] Bei weiter ansteigendem Volumenstrom gelangt das Regelelement 4 schließlich in die
in Fig. 2 dargestellte Verschlusslage, in der die Verschlusselemente 5 an den Anschlägen
7 anliegen. Der Volumenstrom wird dadurch unterbrochen und die Rückstellkraft F wird
das Regelelement und das Verschlusselement in die in der Zeichnung linke Richtung
bewegen, wodurch der Kanalquerschnitt wieder freigegeben wird.
[0035] Auch wenn in der Zeichnung nur ein Durchbruch angegeben ist, so kann die Anzahl der
Durchbrüche und der Gesamtfläche der Durchbrüche im Verhältnis zu der verbleibenden
Bauteilfläche des Regelementes 4 je nach zu erwartendem Volumenstrom passend gewählt
werden.
[0036] Es ist auch erkennbar, dass die Durchströmungsrichtung 12 im Bereich der Durchbrüche
10 auch die Bewegungsrichtung des Regel- und des Verschlusselementes 4, 5 ist. Im
Ausführungsbeispiel ist das Regelelement 4 und das Verschlusselement 5 in einem im
wesentlichen L- oder U- förmigen Bauteil 13 vereint Die Durchbrüche 10 sind in einem
ersten Schenkel 14 des Bauteils 13 angebracht, der quer zur Durchströmungsrichtung
12 ausgerichtet ist, wobei das Verschlusselement 5 - bzw. die Verschlusselemente 5
von dem zweiten Schenkeln 15 gebildet werden.
[0037] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist hingegen vorgesehen, dass das Verschlusselement
5 und das Regelelement 4 nur mittelbar verbunden sind. Das Regelelement 4 wird durch
einen Schieber gebildet, der an der Wand 6 gelagert ist. Der Steg 16 durchgreift die
Wand 6 in einer Bohrung oder einem Durchbruch 17 und verbindet das Regelelement 4
mit dem Verschlusselement 5. Das Verschlusselement 5 ist seinerseits wieder den Anschlägen
7 des Kanals 2 zugeordnet. Auch hier wird der Volumenstrom einerseits durch den Durchbruch
10 des Regelelementes 4 und die ggf. noch vorhandenen seitliche Freiräume an dem Volumenstrombegrenzer
3 vorbeigeleitet. Das erforderliche Rückstellelement kann zwischen der Wand 6 und
dem Regelelement 4 z-B- in Form einer Feder wirksam werden. Abweichend davon ist es
aber auch möglich, dass der Kanal 2 im wesentlichen senkrecht verläuft und das Regelelement
4 unter Einfluss der Schwerkraft in der Zeichnung nach links kraftbeaufschlagt ist
und in seiner Öffnungsstellung gehalten wird. Dann ist das Regelelement 4 ein Schwebekörper,
der entsprechend leicht gebaut sein muss oder aber mittels eines zusätzlichen Kraftspeichers
zumindest teilweise entlastet werden kann.
[0038] In den Figuren 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei
ist der Kanal 2 annähernd rechwinklig ausgeführt und das Regelelement 4 ist hier wieder
einteilig mit dem Verschlusselement 5 als L-förmiges Bauteil ausgeführt. In dem ersten
Schenkel 14 ist der Durchbruch 10 angeordnet, während der zweite Schenkel 15 als Verschlusselement
5 auf die Abmessung des Kanals 2 so abgestimmt ist, dass dieser von dem Schenkel 15
vollständig abgeschlossen werden kann. Wird nun bei wachsendem Volumenstrom das Regelelement
4 verlagert, gelangt dieses immer näher an die Wand 6 heran, die hier durch eine Begrenzungswand
des Kanals 2 gebildet wird. Wie bereits vorstehend beschrieben verhindert ein zwischen
dem Regelelement 4 und der Wand 6 entstehendes Luftkissen dabei einen vorzeitigen
Verschluss des Kanals 2. Aus der Fig. 5 wird noch deutlich, dass bei diesem Ausführungsbeispiel
der Volumenstrom ausschließlich entlang des Durchbruchs 10 gefördert wird.
[0039] In der Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Hierbei ist vorgesehen, dass das Regelelement 4 eine schwenkbare Klappe 20 mit ebenfalls
L-förmigen Querschnitt ausgebildet ist, die an einer Begrenzungswand des Kanals 2
schwenkbar angelenkt ist. In Übereinstimmung mit dem in Fig. 4 und 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Wand 6 wieder durch eine Begrenzungswand des Kanals 2
direkt gebildet. Um den Druckverlust in den Kanal 2 zu reduzieren ist aber vorgesehen,
dass die Wand 6 in einem Winkel größer 90° zu dem einströmenden Abschnitt des Kanals
2 verläuft. Der Volumenstrom wird dadurch bereits entsprechend der Förderrichtung
abgelenkt. Entsprechend der Fig. 6 ist auch hier vorgesehen, dass die Wand 6 von dem
in Strömungsrichtung hinter dem Volumenstrombegrenzer 3 liegenden Kanal 2 gebildet
ist. Die Klappe 20 ist an der in der Zeichnung linken Kanalwand angelenkt, beispielsweise
über ein Filmscharnier. Der zweite Schenkel 15 der Klappe 20 ist in der ausgezeichneten
Öffnungslage in einer Nut 21 des Kanals 2 aufgenommen, so dass die volle Querschnittsbreite
des Kanals 2 erhalten bleibt. Hierdurch ergibt sich auch die Möglichkeit, die Klappe
20 zusätzlich zu führen und zu lagern. Der Schenkel 15 bildet nämlich ein Widerlager
für die Klappe 20, die dadurch an ihrem freibeweglichen Ende geführt werden kann.
[0040] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 4 bis 6 ist jeweils vorgesehen, dass
das Rückstellelement durch das unter Schwerkrafteinfluss stehende Regelelement 4 selbst
gebildet ist. Zusätzliche Kraftspeicher o.ä. sind daher entbehrlich können aber wie
nachfolgend beschrieben beispielsweise je nach Einbausituation und Regelbarkeit des
Volumenstroms die Lüftungsvorrichtung 1 vielseitiger gestalten.
[0041] In den Figuren 7 und 8 sind die geförderten Volumenströme abhängig vom Druckunterschied
einer Lüftungsvorrichtung beispielsweise der Bauart nach der
DE 199 29 133 C1 und nach der Erfindung gegenübergestellt. Bei den aus dem Stand der Technik bekannten
Lüftungsvorrichtungen verriegelt diese den Kanal bereits sehr früh, alle weiteren
Volumenstromsteigerungen ergeben sich hierzu annähernd linear und sind die Folge der
unvermeidbaren Undichtigkeiten in der Lüftungsvorrichtung.
[0042] Bei der in der Fig. 8 dargestellten Kurve ist der Volumenstrom der Lüftungsvorrichtung
1 dargestellt, welche in ihren Größenabmessungen etwa der in Fig. 7 dargestellten
entspricht. Hieraus ist ersichtlich, dass der Regelbereich über einen sehr viel größeren
Druckbereich erfolgen kann. Gleichzeitig kann aufgrund der Ausgestaltung des Verschlusselementes
5 eine größere Dichtigkeit der gesamten Lüftungsvorrichtung 1 erreicht werden. Der
Bereich, in dem der Volumenstrom annähernd linear zu dem Druckunterschied verläuft,
ist sehr viel größer, als bei der in Fig. 7 dargestellten herkömmlichen Lüftungsvorrichtung.
Entscheidend ist jedoch, dass die Kurve in der Fig. 8 einen Radius, d.h. einen mit
steigendem Druckunterschied nicht mehr linear steigenden Volumenstrom aufweist, der
anschließend in einen wiederum linear verlaufenden Abschnitt übergeht. In dem Radius
regelt der Volumenstrombegrenzer 3 der Lüftungsvorrichtung 1 den Volumenstrom tatsächlich
herab, ohne diesen vorzeitig abzusperren.
[0043] In der Fig. 9 ist der grundsätzliche Aufbau einer praktisch ausgeführten Lüftungsvorrichtung
1 dargestellt. Die Lüftungsvorrichtung 1 weist ein Gehäuse 25 auf. Der Kanal 2 wird
von einer flachen Wanne 26 gebildet, an deren Unterseite ein Lufteinlass 27 vorgesehen
ist In dem Kanal 2 ist die Klappe 20 schwenkbar gelagert Diese Lagerung besteht einerseits
aus einem Absatz 23, auf dem eine Längskante der Klappe 20 aufliegt. Der Absatz 23
steht gegenüber einer Kante 24 des Gehäuses 25 zurück. Auf dieser Kante 24 wird die
hier nicht dargestellte Wand 6 in Form einer Platte montiert. Dadurch ist die Klappe
20 in Richtung des Lufteinlasses 27 und in entgegengesetzter Richtung festgelegt In
der Ebene des Schenkels 14, in dem die als Bohrungen ausgeführten Durchbrüche 10 angebracht
sind, wird die Klappe 20 mittels des Schenkels 15 gehalten, der in die Nut 21 eintaucht.
[0044] Die Fig. 10 zeigt die Lüftungsvorrichtung 1 nach Fig. 9 in einer Explosionsdarstellung.
Das Gehäuse 25 ist als Kunststoffformteil ausgelegt und ist - wie bereits vorstehend
beschrieben - an dem Kanal 2 mit einem Lufteinlass 27 versehen, die in den Kanal 2
münden. Der Kanal 2 ist hier winkelförmig ausgeführt, so dass der Volumenstrom wie
anhand der Pfeile 28 und 29 von der Unterseite der Lüftungsvorrichtung 1 eintritt
und um annähernd 90° umgelenkt an den in der Zeichnung vorne liegenden Öffnungen 30
wieder austritt.
[0045] In dem Kanal 2 ist die Klappe 20 angeordnet, die an ihren Längsenden vorstehende
Zapfen 31, 32 trägt. Diese Zapfen 31, 32 sind zur Lagerung der Klappe 20 konzipiert
und Ausnehmungen 33, 34 in dem Kanal 2 zugeordnet. Die Ausnehmungen 33,34 sind dabei
im wesentlichen Unterbrechungen der Kante 24 an den Längsenden des Kanals 2, so dass
sich das Gehäuse 25 bei der Herstellung einfach entformen lässt.
[0046] In der Klappe 20 sind die Öffnungen bzw. Durchbrüche 10 sichtbar. Eine vorspringende
Kante 36 ist dem Rand 37 in der Öffnungsstellung zugeordnet, so dass die Klappe 20
auch hier eine entsprechende Lagebegrenzung erhält. Der Kanal 2 wird durch die Wand
6 abgeschlossen, die in diesem Ausführungsbeispiel auf der Randleiste 35 aufsitzt
und mit der Kante bündig abschließt. Im montierten Zustand stützt sich die Lüftungsvorrichtung
1 noch mit den vorspringenden Stegen 38 gegenüber dem Bauteil ab, an dem die Lüftungsvorrichtung
1 befestigt ist
[0047] Dies erfolgt beispielsweise analog zu der Befestigung der aus der
DE 199 29 133 C1 bekannten Art und Weise beispielsweise im Falzraum eines Fensters oder einer Tür.
Durch Unterbrechung der zwischen dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen des Fensters
wirksamen Dichtungen wird die Trennung der Gebäudeaußenseite und des Falzraumes aufgehoben.
Der umlaufend zwischen dem Flügel- und dem Blendrahmen verlaufende Falzraum bildet
einen Luftführungskanal, der schließlich in der Lüftungsvorrichtung einen Ein- bzw.
Auslass in das Gebäudeinnere findet. Dazu ist die Lüftungsvorrichtung 1 so in dem
Falzraum angeordnet und beschaffen, dass die Öffnungen 30 rauminnenseitig ausmünden.
[0048] In diesem Anwendungsbeispiel stützen sich daher die Stege 38 an der Falzfläche des
Fensters ab. Diese bildet ihrerseits einen Teil des Kanals 2 bzw. des Luftführungskanals.
[0049] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Lüftungsvorrichtung 1 geht ausweislich aus den
Fig. 11 bis 14 hervor. Das Gehäuse 5 einen Kanal 2 auf, in dem die Luft im wesentlichen
rechtwinklig umgeleitet wird, wie nach den Pfeilen 28 und 29 in Fig.13 dargestellt.
Der Kanal 2 hat dabei die Form einer Mulde, in dessen Boden die Lufteinlässe 27 angebracht
sind.
[0050] In dem Kanal 2 ist das Regel- und das Verschlusselementes 4, 5 als Schwebekörper
angeordnet. Dieser besitzt seinerseits Öffnungen bzw. Durchbrüche 10, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel als zylindrische Bohrungen ausgeführt sind. Der Kanal 2 wird durch
die Wand 6 - wie in Fig. 11 sichtbar - begrenzt und weist eine Öffnung 30 auf. Die
Öffnung 30 entsteht im wesentlichen durch eine gegenüber der Kante 24 des Kanals 2
zurückspringende Wand. Das Regelelement 4 bzw. der Schwebekörper ist wie in der Fig.
14 erkennbar aus einem dünnwandigen Kunststoffformteil gebildet. Das Regel- und Verschlusselement
4, 5 ist auf den Kanal 2 so abgestimmt, dass dieser darin freibeweglich gelagert ist
und durch einen Volumenstrom in dem Kanal 2 bewegt werden kann. Das als Verschlusselement
5 wirkende Regelelement 4 weist einen seitlichen Schenkel 15 auf, der zu der Seite
des Kanals 2 der Öffnung 30 zugewandt ist und entgegen der Durchströmungsrichtung
12 gerichtet ist.
[0051] Den Durchbrüchen 10 in dem Schwebekörper liegt die Wand 6 gegenüber, so dass der
durch die Lüftungsvorrichtung 1 durchtretende Volumenstrom in die Lufteinlässen 27
eindringen und die Durchbrüche 10 passieren kann, dabei aber an der Wand 6 annähernd
rechtwinklig umgeleitet wird und durch die Öffnung 30 wieder aus dem Kanal 2 austreten
kann. Übersteigt der Volumenstrom eine bestimmte Größe, dann wird der Schwebekörper
mitgeführt. Der Schenkel 15 wird dadurch in den Bereich der Öffnung 30 verlagert und
verschließt diese in Abhängigkeit von dem Volumenstrom, bis der Volumenstrom bei verschlossener
Öffnung 30 vollständig abgesperrt wird.
[0052] Die Durchbrüche 10 in dem Regelelement 4 bzw. Schwebekörper bewirken dabei aber,
dass sich zwischen dem Schwebkörper und der Wand 6 ein Luftpolster bildet, welches
eine Rückstellkraft erzeugt, die ebenfalls abhängig vom Volumenstrom ist. Dadurch
entsteht eine gedämpfte Schaltcharakteristik der Volumenstrombegrenzung, die nicht
nur die Zustände "Offen" und "Verschlossen" aufweist.
[0053] Abweichend von der Darstellung in Fig. 14 kann der Schwebekörper durch eine Platte
gebildet werden, wobei der Schenkel 15 eine seitliche Abkantung der Platte ist. Eine
bessere Führung in dem Kanal 2 ist aber dadurch zu erreichen, dass der Schwebekörper
einen wannenförmigen Querschnitt aufweist, bei dem der Schenkel 15 zumindest teilweise
umlaufend ausgebildet ist, wie aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich.
[0054] Die den Kanal 2 bildende, in Längsrichtung der Lüftungsvorrichtung 1 verlaufende
muldenförmige oder wannenförmige Ausnehmung weist die bereits vorstehend erwähnte
eine abgesetzte Kante 24 auf, die in Durchströmungsrichtung von der Öffnung 30 durchbrochen
ist. Der Kante 24 bietet so ein Widerlager und eine Anlagefläche für die als separates
Bauteil ausgebildete Wand 6 (Fig. 13). Die Wand 6 ist dadurch in dem Gehäuse 25 gelagert,
ohne über die dem Rahmenfalz zugeordneten Unterseite oder Kante 24 überzustehen. Um
die Wand 6 zusätzlich zu befestigen und gleichzeitig dem Schwebekörper eine bessere
Führung zu geben, ist in dem Gehäuse 25 ein koaxial zu den Durchbrüchen 10 ausgerichteter
Stift 39 vorgesehen ist, der den Schwebekörper an einer dafür vorgesehenen Bohrung
40 durchgreift. In der Wand 6 findet der Stift 39 ein Widerlager.
[0055] Wie bereits in den voran beschriebenen Ausführungsbeispielen erwähnt, ist es auch
möglich das Rückstellelement als zusätzlichen Kraftspeicher vorzusehen. Nach den Fig.
15 und 16 ist eine Feder 41 in der Klappe 20 nach dem Ausführungsbeispiel der Lüftungsvorrichtung
1 der Fig. 9, 10 dargestellt. Dabei weist die Klappe 20 an dem Schenkel 14 des Regel-
und Verschlusselementes 4, 5 in Längsrichtung d.h. quer zur Durchströmrichtung 12
durch seitliche Freimachungen frei wirkende Stege 42 auf, die an Ihrem freien Ende
43 zur Wand 6 gerichtet mit Nocken 44 versehen sind. Dabei sind die Nocken 44 so ausgebildet,
dass Sie in ständiger Wirkverbindung zu der Wand 6 stehen. Das bewirkt, dass die Klappe
20 ohne Wirkung des Volumenstroms in einer federkraftbeaufschlagten geöffneten Ausganglage
in der Lüftungsvorrichtung 1 positioniert ist und im eingebauten Zustand je nach Wirkung
des Volumenstroms in die geöffnete Ausgangslage zurückzukehren versucht.
[0056] Über die Länge 45 der Nocken 44 kann die Regelcharakteristik eingestellt werden.
Es können aber auch andere Veränderungen der Feder 41 vorgenommen werden, um den Volumenstrom
zusätzlich zu regulieren. Beispielsweise durch die Wandstärke oder die Länge der Stege
42.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Lüftungsvorrichtung
- 2
- Kanal
- 3
- Volumenstrombegrenzer
- 4
- Regelelement
- 5
- Verschlusselement
- 6
- Wand
- 7
- Anschlag
- 8
- Pfeil
- 9
- Pfeil
- 10
- Durchbrüche
- 11
- Richtung
- 12
- Durchströmungsrichtung
- 13
- Bauteil
- 14
- Schenkel
- 15
- Schenkel
- 16
- Steg
- 17
- Durchbruch
- 20
- Klappe
- 21
- Nut
- 23
- Absatz
- 24
- Kante
- 25
- Gehäuse
- 26
- Wanne
- 27
- Lufteinlass
- 28
- Pfeil
- 29
- Pfeil
- 30
- Öffnung
- 31
- Zapfen
- 32
- Zapfen
- 33
- Ausnehmung
- 34
- Ausnehmung
- 36
- Kante
- 37
- Rand
- 38
- Stege
- 39
- Stift
- 40
- Bohrung
- 41
- Feder
- 42
- Steg
- 43
- Ende
- 44
- Nocken
- 45
- Länge
1. Lüftungsvorrichtung (1) für ein Gebäude, bei dem die Lüftungsvorrichtung (1) einen
Kanal (2) bildet, der zumindest mittelbar das Gebäudeinnere mit der Gebäudeaußenseite
verbindet, wobei in dem Kanal (2) ein Volumenstrombegrenzer (3) vorgesehen ist,
wobei der Volumenstrombegrenzer (3) mindestens ein Verschlusselement (5) und ein Regelelement
(4) sowie ein Rückstellelement aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Regelelement (4) Durchbrüche (10) aufweist,
dass den Durchbrüchen (10) bzw. dem Regelelement (4) in Durchströmungsrichtung (12) eine
ortsfeste Wand (6) zugeordnet ist
und dass die Durchströmungsrichtung (12) im Bereich der Durchbrüche (10) auch die Bewegungsrichtung
des Regel- und des Verschlusselementes (4 bzw. 5) ist.
2. Lüftungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) durch einen Schieber gebildet wird, der an der Wand (6) gelagert
ist.
3. Lüftungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Regelelement (4) und das Verschlusselement (5) in einem im wesentlichen L- oder
U-förmigen Bauteil (13) vereint sind, welches in dem Kanal (2) verlagerbar aufgenommen
ist, dass die Durchbrüche (10) in einem ersten Schenkel (14) des Bauteils (13) angebracht
sind, der quer zur Durchströmungsrichtung (12) ausgerichtet ist und dass das Verschlusselement
(5) von dem zweiten Schenkel (15) gebildet wird.
4. Lüftungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) ein Schwebekörper ist, der mittels Schwerkraft in einer den
Kanal (2) freigebenden Öffnungslage gehalten ist.
5. Lüftungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) eine schwenkbare Klappe (20) ist,
6. Lüftungsvorrichtung (1) nach einem der Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (6) in einem Winkel größer 90° zu dem Kanal (2) verläuft.
7. Lüftungsvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (2) annähernd rechwinklig ausgeführt ist.
8. Lüftungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (6) von dem in Durchströmungsrichtung (12) hinter dem Volumenstrombegrenzer
(3) liegenden Kanal (2) gebildet ist.
9. Lüftungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (15) der Klappe (20) in der Öffnungslage in einer Nut (21) des
Kanals (2) aufgenommen ist.
10. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement durch das unter Schwerkrafteinfluss stehende Regelelement (4)
selbst gebildet ist.
11. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) einen wannenförmigen Querschnitt aufweist, bei dem das Verschlusselement
(5) durch einen umlaufende Schenkel (15) gebildet ist.
12. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (2) eine in Längsrichtung der Lüftungsvorrichtung (1) verlaufende wannenförmige
Ausnehmung in einem Gehäuse (5) bildet, wobei die Ausnehmung einen abgesetzten Rand
(39) mit zumindest einer in Durchströmungsrichtung verlaufenden Durchbrechung oder
Öffnung (30) aufweist.
13. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (5) zumindest ein koaxial zu den Durchbrüchen (10) ausgerichteter
Stift (40) vorgesehen ist, der das Regelelement (4) in einer dafür vorgesehenen Bohrung
(41) durchgreift.
14. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (6) in dem abgesetzten Rand (39) der Ausnehmung aufgenommen ist.
15. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) aus einem dünnwandigen Kunststoffformteil gebildet ist.
16. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement (4) durch eine Feder (44) in Schließrichtung der Lüftungsvorrichtung
(1) gedämpft ist.
17. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (44) aus dem dünnwandigen Kunststoffmaterial der Klappe (20) durch frei
wirkende Stege (45) gebildet wird, wobei an dem freien Ende (46) der Stege (45) auf
der Seite zur Wand (6) gerichtet Nocken (47) ausgebildet sind, die mit der Wand (6)
in ständiger Wirkverbindung stehen.
18. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Länge (48) der Nocken (47) die Federcharakteristik beeinflussbar ist.
1. Ventilating device (1) for a building, in which the ventilating device (1) forms a
duct (2) that at least indirectly connects the interior of the building to the exterior
thereof, a volumetric flow restrictor (3) which is provided with at least one closing
element (5), a regulating element (4), and a restoring element being provided in the
duct (2),
characterised in
that the regulating element (4) has breakthroughs (10),
that a stationary wall (6) is assigned to the breakthroughs (10) or the regulating element
(4) in the direction of flow (12),
and that the direction of flow (12) coincides with the direction in which the regulating element
(4) and the closing element (5) are moved in the area of the breakthroughs (10).
2. Ventilating device (1) according to claim 1, characterised in that the regulating element (4) is formed by a slider which is mounted on the wall (6).
3. Ventilating device (1) according to one of claims 1 or 2, characterised in
that the regulating element (4) and the closing element (5) are combined into one essentially
L- or U-shaped component (13), which is displaceably accommodated in the duct (2),
that the breakthroughs (10) are provided in a first limb (14) of the component (13),
which is aligned transversely to the direction of flow (12) and that the closing element
(5) is formed by the second limb (15).
4. Ventilating device (1) according to claim 1 and 3, characterised in that the regulating element (4) is a floating body which is held by gravity in an opening
position which frees the duct (2).
5. Ventilating device (1) according to claim 1 or 3, characterised in that the regulating element (4) is a pivotable valve (20).
6. Ventilating device (1) according to one of claims 3 to 5, characterised in that the wall (6) runs at an angle of more than 90° to the duct (2).
7. Ventilating device (1) according to claim 8 [sic], characterised in that the duct (2) is approximately rectangular.
8. Ventilating device (1) according to one of claims 1 and 3 to 7, characterised in that the wall (6) is formed by the duct (2) lying behind the volumetric flow restrictor
(3) in the direction of flow (12).
9. Ventilating device (1) according to claim 5, characterised in that the second limb (15) of the valve (20), in the opening position, is received in a
groove (21) in the duct (2).
10. Ventilating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the restoring element is formed by the regulating element (4) itself which is under
the effect of gravity.
11. Ventilating device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the regulating element (4) has a trough-shaped cross-section, in which the closing
element (5) is formed by a peripheral limb (15).
12. Ventilating device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the duct (2) forms a trough-shaped recess running in the longitudinal axis of the
ventilating device (1) in a housing (5), while the recess has an offset rim (39) with
at least one breakthrough or opening (30) running in the direction of flow.
13. Ventilating device according to claim 12, characterised in that in the housing (5) at least one pin (40) aligned coaxially to the breakthroughs (10)
is provided, which extends through the regulating element (4) in a boring (41) provided
therefor.
14. Ventilating device according to claim 12, characterised in that the wall (6) is accommodated in the offset rim (39) of the recess.
15. Ventilating device according to one of claims 1 to 14, characterised in that the regulating element (4) is formed from a thin-walled plastic moulded part.
16. Ventilating device according to one of claims 1 to 15, characterised in that the regulating element (4) is damped by a spring (44) in the direction of closure
of the ventilating device (1).
17. Ventilating device according to claim 16, characterised in that the spring (44) is made of the thin-walled plastic material of the valve (20) by
free-acting webs (45), while at the free end (46) of the webs (45) on the side pointing
to the wall (6) cams (47) are formed which are in constant interaction with the wall
(6).
18. Ventilating device according to claim 16, characterised in that the spring characteristics can be influenced by the length (48) of the cams (47).
1. Dispositif de ventilation (1) pour un bâtiment, dans lequel le dispositif de ventilation
(1) forme un canal (2), qui relie, au moins indirectement, l'intérieur du bâtiment
au côté extérieur du bâtiment, un limiteur de débit volumétrique (3) étant prévu dans
le canal (2), le limiteur de débit volumétrique (3) présentant au moins un élément
de fermeture (5) et un élément de réglage (4), ainsi qu'un élément de rappel, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) présente des perforations (10), en ce qu'une paroi fixe (6) est associée aux perforations (10), respectivement à l'élément
de réglage (4), dans la direction d'écoulement du flux (12), et en ce que la direction d'écoulement du flux (12) dans la région des perforations (10) est aussi
la direction de déplacement de l'élément de réglage et de fermeture (4 respectivement
5).
2. Dispositif de ventilation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) est formé par un registre, qui est monté à la paroi (6).
3. Dispositif de ventilation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) et l'élément der fermeture (5) sont réunis en un composant
(13) en forme de L ou de U, qui est accueilli, déplaçable, dans le canal (2), en ce que les perforations (10) sont pratiquées dans une première aile (14) du composant (13),
qui est orientée transversalement par rapport à la direction d'écoulement du flux
(12), et en ce que l'élément der fermeture (5) est formé par la deuxième aile (15).
4. Dispositif de ventilation (1) selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) est un corps flottant, qui est maintenu par gravité dans
une position d'ouverture, qui libère le canal (2).
5. Dispositif de ventilation selon revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) est un volet pivotant (20).
6. Dispositif de ventilation (1) selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la paroi (6) décrit un angle supérieur à 90° par rapport au canal (2).
7. Dispositif de ventilation (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le canal (2) est exécuté à peu près à angles droits.
8. Dispositif de ventilation (1) selon l'une des revendications 1 et 3 à 7, caractérisé en ce que la paroi (6) est formée par le canal (2) situé dérrière le limiteur de débit volumétrique
(3), dans la direction d'écoulement du flux.
9. Dispositif de ventilation (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la deuxième aile (15) du volet (20) vient se loger, en position d'ouverture, dans
une rainure (21) du canal (2).
10. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de rappel est formé par l'élément de réglage (4) soumis à l'influence de
la gravité.
11. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) présente une section transversale en forme de cuvette, dans
laquelle l'élément de fermeture (5) est formé par une aile périphérique (15).
12. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le canal (2) forme, dans un boîtier (5), un évidement, qui s'étend en forme de cuvette
dans le sens de la longueur du dispositif de ventilation (1), ledit évidement présentant
un bord (39) à redan, avec au moins une perforation ou une ouverture, qui s'étend
dans la direction d'écoulement du flux.
13. Dispositif de ventilation selon la revendication 12, caractérisé en ce que, dans le boîtier (5), est prévu au moins une broche (40), orientée coaxialement par
rapport au perforations (10), qui s'engage dans l'élément de réglage (4), par un alésage
(41) prévu dans ce but.
14. Dispositif de ventilation selon la revendication 12, caractérisé en ce que la paroi (6) est reçue dans le bord (39) à redan de l'évidement.
15. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) est constitué par une pièce moulée en matière plastique
à paroi mince.
16. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que l'élément de réglage (4) est amorti par un ressort (44) dans la direction de fermeture
du dispositif de ventilation (1).
17. Dispositif de ventilation selon la revendication 16, caractérisé en ce que le ressort (44) est réalisé avec la matière synthétique à paroi fine du volet (20)
par des pattes (45) agissant librement, des cames (47), qui sont en coopération permanente
avec la paroi (6), étant (6), étant formées à l'extrémité libre (46) de la patte (45).
18. Dispositif de ventilation selon la revendication 16, caractérisé en ce que la caractéristique d'élasticité du ressort peut être influencée par la longueur (48)
de la came (47).