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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>......DE..ESFR....IT........................................PL......................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1837189</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20161012</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>06017766.4</B210><B220><date>20060825</date></B220><B240><B241><date>20090331</date></B241><B242><date>20091023</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>06004713</B310><B320><date>20060308</date></B320><B330><ctry>EP</ctry></B330><B310>06012041</B310><B320><date>20060612</date></B320><B330><ctry>EP</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20161012</date><bnum>201641</bnum></B405><B430><date>20070926</date><bnum>200739</bnum></B430><B450><date>20161012</date><bnum>201641</bnum></B450><B452EP><date>20160502</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B41J   3/407       20060101AFI20070608BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B41J   3/28        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B41J   3/44        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>B44C   5/04        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>B23Q   1/01        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="6"><text>B23Q   1/70        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="7"><text>B27M   1/08        20060101ALI20080428BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Vorrichtung zum Veredeln von Werkstücken</B542><B541>en</B541><B542>Device for refining of workpieces</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif pour affiner des pièces à fabriquer</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 993 903</text></B561><B561><text>EP-A- 1 479 524</text></B561><B561><text>DE-A1- 10 031 030</text></B561><B561><text>DE-U1-202004 000 662</text></B561><B561><text>US-A1- 2003 218 663</text></B561></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>08021281.4</anum><pnum>2065206</pnum></dnum><date>20081208</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>Gauß, Achim</snm><adr><str>Forststrasse 15</str><city>72280 Dornstetten/Hallwangen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Albrecht, Ludwig</snm><adr><str>Scheffelstrasse 8</str><city>72280 Dornstetten-Aach</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Schmid, Johannes</snm><adr><str>Weinbergstrasse 27</str><city>72181 Starzach/Wachendorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>HOMAG GmbH</snm><iid>101616433</iid><irf>116 370 a/km</irf><adr><str>Homagstrasse 3-5</str><city>72296 Schopfloch</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hoffmann Eitle</snm><iid>100061036</iid><adr><str>Patent- und Rechtsanwälte PartmbB 
Arabellastraße 30</str><city>81925 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>PL</ctry></B840><B880><date>20081015</date><bnum>200842</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001"><u>Technisches Gebiet</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Veredeln von Werkstücken, die bevorzugt zumindest teilweise aus Holz, Holzwerkstoffen oder dergleichen bestehen, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.</p>
<heading id="h0002"><u>Stand der Technik</u></heading>
<p id="p0002" num="0002">Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE10031030B4"><text>DE 100 31 030 B4</text></patcit> bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden Werkstücke angeliefert und auf einer Fördervorrichtung abgelegt. Um die Positionierung der Werkstücke auf der Fördervorrichtung zu erfassen, besitzt die Vorrichtung stationäre Sensoren, die an der Fördervorrichtung bzw. an einem Portal angebracht sind. Diese Sensoren müssen auch die Geometrie der Werkstücke erfassen, oder die Geometriedaten müssen von einer vorgelagerten Bearbeitungsmaschine übergeben und eingelesen werden und unter Berücksichtigung der neuen Positionierungsdaten von den Sensoren transformiert werden. Dies führt zu einem hohen konstruktiven und verfahrenstechnischen Aufwand.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ferner betrifft die von der Anmelderin eingereichte, nachveröffentlichte Europäische Patentanmeldung <patcit id="pcit0002" dnum="EP05009326A"><text>EP 05 009 326.9</text></patcit> ebenfalls eine Vorrichtung mit einer Druckvorrichtung, einer Werkstücktrageinrichtung sowie einer Fördervorrichtung, wie diese Einrichtungen im Oberbegriff des Anspruchs 1 wiedergegeben sind.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004"><patcit id="pcit0003" dnum="EP1479524A1"><text>EP 1 479 524 A1</text></patcit> zeigt eine Tintenstrahldruckeinrichtung, die sich über einer Transportplatte befindet, und die einen Tintenstrahlkopf enthält, der an einem Arm um eine Achse schwenkbar ist und der teleskopisch verschoben werden kann. Zur Steuerung des Druckkopfes ist ein elektronisches Steuergerät vorgesehen, das einen Mikroprozessor mit zugehörigem Programm und Datenspeicher enthält. Ausgänge des Steuergeräts sind mit dem Druckkopf und verschiedenen Antriebseinrichtungen für die Schwenkbewegung und die teleskopische Verschiebung der Druckeinrichtung verbunden. Dadurch wird es ermöglicht, den Tintenstrahldruckkopf relativ zu einem unter ihm befindlichen Grundkörper derart zu bewegen, dass der Druckkopf die gesamte Oberfläche des Chromkörpers erreichen kann.</p>
<p id="p0005" num="0005"><patcit id="pcit0004" dnum="DE10031030A1"><text>DE 100 31 030 A1</text></patcit> offenbart ein Verfahren zum Herstellen flächiger Bauteile mit vorbestimmtem Oberflächenaussehen, insbesondere von Frontplatten von Küchenelementen. Dazu ist über einer Fördereinrichtung mit einem bewegten Förderband ein Querbalken angeordnet, an dem ein Wagen beweglich geführt ist. An dem Wagen ist ein Druckkopf befestigt, an dem durch Farbdüsen Flüssigkeit abspritzbar ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Lehre der <patcit id="pcit0005" dnum="US2003218663A1"><text>US 2003/218663 A1</text></patcit> zielt auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Bilds auf einem Produkt. Die Druckeinrichtung selbst ist dabei stationär an einer Transportvorrichtung angeordnet und umfasst einen Drucker, der zumindest einen Druckkopf aufweist und mit einer Steuereinrichtung verbunden ist. Die Steuereinrichtung umfasst einen Bildprozessor, um das Bild, das auf das Produkt aufgetragen werden soll, zu erzeugen</p>
<p id="p0007" num="0007"><patcit id="pcit0006" dnum="DE202004000662U1"><text>DE 20 2004 000662 U1</text></patcit> offenbart eine Druckvorrichtung zum Bedrucken der Schmalseiten plattenförmiger Werkstücke.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Die Lehre der <patcit id="pcit0007" dnum="EP0993903A2"><text>EP 0 993 903 A2</text></patcit> bezieht sich auf eine Maschine zur Bearbeitung von Holzprodukten. Diese Maschine umfasst einen Werkzeughalter, der bewegbar auf Lagermitteln befestigt ist. Die Maschine weist ein Portal mit zwei nach oben gerichteten Streben auf, entlang derer sich ein Balken bewegen kann. Auf beiden Seiten des Balkens sind Werkzeughalteköpfe angeordnet, die auf diesen Balken gleiten können. In diesen Werkzeughalteköpfen kann ein Inkjet-Markierungswerkzeug eingebaut werden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<heading id="h0003"><u>Darstellung der Erfindung</u></heading>
<p id="p0009" num="0009">Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Veredeln von Werkstücken bereitzustellen, die bei einfacher Konstruktion und einfachem Betrieb eine hohe Veredelungsqualität ermöglicht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Veredeln von Werkstücken nach Anspruch 1 gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in Anspruch 2 angegeben.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Umspannen der zu veredelnden Werkstücke im Zuge der Veredelung so weit wie möglich zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß vorgesehen, dass sie ferner mindestens eine Bearbeitungseinrichtung zum Bearbeiten des Werkstücks aufweist. Auf diese Weise wird es möglich, die Werkstücke in der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht nur zu bedrucken, sondern auch einzelne oder zahlreiche Bearbeitungsvorgänge auszuführen, die dem Bedrucken vor-, nach- oder auch zwischengelagert sein können. Hierdurch kann auf ein Umspannen zwischen diesen Veredelungsschritten verzichtet werden, so dass keine mehrfache Werkstückausrichtung und/oder Sensorerfassung erforderlich ist, was die Konstruktion der Gesamtvorrichtung und deren Betrieb vereinfacht, ohne die Veredelungsqualität zu beeinträchtigen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Obgleich im Rahmen der Erfindung der Einsatz mindestens einer Ink-Jet-Druckeinrichtung bevorzugt ist, können alternativ oder zusätzlich auch andere Druckeinrichtungen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Im Rahmen der Erfindung ist es prinzipiell möglich, die Ink-Jet-Druckeinrichtung und/oder die Bearbeitungseinrichtung stationär anzuordnen und die zu veredelnden Werkstücke an<!-- EPO <DP n="5"> --> dieser unter Einsatz der Fördervorrichtung entlang zuführen. Ebenso ist es möglich, die Druckeinrichtung und/oder die Bearbeitungseinrichtung beweglich auszuführen, oder auch eine Kombination beider Varianten vorzusehen, d.h. dass sowohl die Werkstücke als auch die Druckeinrichtung und/oder die Bearbeitungseinrichtung während des Druck- bzw. Bearbeitungsvorganges unter Einsatz der Fördervorrichtung bewegt werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Bearbeitungseinrichtung zum Bearbeiten des Werkstücks kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung auf unterschiedlichste Weise ausgestaltet und für eine oder mehrere Bearbeitungsarten ausgelegt sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">Auch die Fördervorrichtung kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung auf unterschiedlichste Art und Weise ausgestaltet sein, beispielsweise durch einen einzelnen Werkstücksfördertisch, aber auch durch eine Vielzahl verfahrbarer Bauteile, die in Relation zueinander verfahren werden können. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist jedoch bevorzugt, dass die Fördervorrichtung eingerichtet ist, auch eine Relativbewegung zwischen dem zu veredelnden Werkstück und der Bearbeitungseinrichtung herbeizuführen, und zwar bevorzugt derart, dass das Werkstück ohne Veränderung seiner Relativposition zu der Werkstücktrageinrichtung bearbeitet und bedruckt werden kann. Auf diese Weise kann ein Umspannen der zu veredelnden Werkstücke im Zuge der Veredelung in der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermieden werden, wodurch sich ein einfacher und präziser Betrieb mit hoher Veredelungsqualität ergibt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Ink-Jet-Druckeinrichtung und die Bearbeitungseinrichtung können bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung prinzipiell an einer beliebigen Stelle platziert sein, beispielsweise auch an einem verfahrbaren oder stationären Roboter.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gemäß der Erfindung ist die Druckeinrichtung in einer Spindeleinheit einwechselbar aufgenommen.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Eine derartige Spindeleinheit eignet sich sehr gut als grundlegendes Bauteil einer Bearbeitungseinrichtung, und zwar in einer Kombination mit einer Mehrzahl von<!-- EPO <DP n="7"> --> Bearbeitungswerkzeugen und/oder -aggregaten, die gemäß der Erfindung in die mindestens eine Spindeleinheit einwechselbar und in mindestens einem Magazin ablegbar sind. Hierdurch ergibt sich mit geringem konstruktivem Aufwand, wie beispielsweise einer geringen Anzahl von Antrieben, eine hohe Vielfalt von Bearbeitungsmöglichkeiten für die Werkstücke.</p>
<p id="p0019" num="0019">Darüber hinaus wird die mindestens eine Spindeleinheit nicht nur zum Betreiben unterschiedlichster Bearbeitungswerkzeuge und/oder -aggregate, sondern auch zum Betreiben einer Druckeinheit verwendet werden. Zu diesem Zweck ist gemäß der in Anspruch 1 genannten Erfindung die Druckeinheit vorgesehen, die in die mindestens eine Spindeleinheit einwechselbar ist, und zwar über eine Schnittstelle. Hierdurch kann die Druckeinheit ebenfalls flexibel eingesetzt werden und nur dann in eine Betriebsposition in der Spindeleinheit gebracht werden, wenn sie zum Veredeln des Werkstücks benötigt wird. Um ein sicheres Einwechseln der Druckeinheit in die Spindeleinheit zu ermöglichen, ist es gemäß der Erfindung vorgesehen, dass die Druckeinheit Anschlussmittel aufweist, mittels der sie in die Werkzeugaufnahme einer Spindeleinheit einwechselbar ist. Somit muss die Spindeleinheit nicht zur Aufnahme der Druckeinheit adaptiert werden, sondern die Druckeinheit weist geeignete Anschlussmittel auf, welche in die ohnehin vorhandene Werkzeugaufnahme der Spindeleinheit eingeschlossen werden können.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<heading id="h0004"><u>Kurze Beschreibung der Zeichnungen</u></heading>
<p id="p0020" num="0020">
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>zeigt schematisch eine Perspektivansicht einer Vorrichtung zum Veredeln von Werkstücken gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>zeigt schematisch eine teilweise Draufsicht der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>zeigt schematisch eine teilweise geschnittene Frontansicht der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>zeigt weitere Details der Druckeinrichtung in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung;<!-- EPO <DP n="9"> --></dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>zeigt weitere Details der Druckeinrichtung der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>veranschaulicht den Betrieb der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0005"><u>Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen</u></heading>
<p id="p0021" num="0021">Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend ausführlich unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.</p>
<p id="p0022" num="0022">Eine Vorrichtung 1 zum Veredeln von Werkstücken als bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> schematisch in einer Perspektivansicht gezeigt. Die Vorrichtung dient zum Bearbeiten und Bemustern von Werkstücken 2, die in der vorliegenden Ausführungsform zumindest teilweise aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoffen oder dergleichen bestehen, wie sie beispielsweise im Bereich von Möbeln und Bauelementen häufig zum Einsatz kommen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Vorrichtung 1 umfasst eine Ink-Jet-Druckeinrichtung 10, die in der vorliegenden Ausführungsform nach dem Drop-on-Demand-Prinzip arbeitet. Wie in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> am besten zu erkennen ist, umfasst die Ink-Jet-Druckeinrichtung 10 eine Mehrzahl von Düsen 12, aus denen Tintentropfen ausgestoßen werden können und die in der vorliegenden Ausführungsform in mehreren Reihen angeordnet sind, wobei jede Reihe zum Ausstoßen einer vorbestimmten Farbe vorgesehen ist, beispielsweise den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.</p>
<p id="p0024" num="0024">Ferner sind an der Druckeinrichtung 10 Trocknungseinheiten 14, beispielsweise UV-Trockner, vorgesehen, die dazu dienen, die durch die Druckeinrichtung aufgebrachte Tinte zügig zu<!-- EPO <DP n="10"> --> trocknen, um ein mögliches Drucken mit ungenauem "Passer" zu verhindern.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Druckeinrichtung 10 ist in der vorliegenden Ausführungsform an einer Spindeleinheit 6 vorgesehen bzw. in diese eingewechselt, was in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> am besten zu erkennen ist. Bei der Spindeleinheit handelt es sich um eine solche Spindeleinheit, die auch zur ein- und auswechselbaren Aufnahme von Bearbeitungswerkzeugen oder Bearbeitungsaggregaten geeignet ist und die zu diesem Zweck eine Werkzeugaufnahme 6' und eine Schnittstelle 6" aufweist, wobei die Schnittstelle beispielsweise zur Übertragung von Daten, Energie, Antrieb, Fluids etc. ausgelegt sein kann..</p>
<p id="p0026" num="0026">Um das Einwechseln der Druckeinrichtung (Druckeinheit) 10 in die Spindeleinheit zu ermöglichen, ist die Druckeinheit 10 in der vorliegenden Ausführungsform mit einem Anschlussstutzen 18 versehen, der in die Werkzeugaufnahme 6' der Spindeleinheit einwechselbar ist (vgl. <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>). Ferner weist die Druckeinheit 10 Übertragungsmittel 16 auf (vgl. <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>), die mit der Schnittstelle 6" der Spindeleinheit kommunizieren können. Dabei können beispielsweise Daten, Energie, Antrieb, Fluids etc. und insbesondere auch Tinte übertragen werden. Darüber hinaus kann die Druckeinheit 10 einen Tintenvorrat und/oder eine schnurlose Datenübertragungseinrichtung aufweisen, obgleich dies in den Figuren nicht gezeigt ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Spindeleinheit 6 ist in y-Richtung verfahrbar an einem Portal 4 vorgesehen, das selbst wiederum in x-Richtung verfahrbar ausgestaltet sein kann. Dabei sind in der vorliegenden Ausführungsform zwei Portale 4 vorgesehen, die jeweils eine oder mehrere Spindeleinheiten 6 tragen können, die gegebenenfalls auf gegenüberliegenden Seiten des jeweiligen Portals 4 angeordnet sein können. Dabei ist zu beachten, dass die Portale 4 gegebenenfalls auch als Ausleger ausgestaltet sein können.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Die Spindeleinheiten 6 können über an den Portalen 4 jeweils vorgesehene Werkzeugmagazine 32 mit Bearbeitungswerkzeugen und/oder Bearbeitungsaggregaten 30 sowie einer oder mehreren Druckeinheiten 10 automatisch oder manuell bestückt werden (<figref idref="f0003">Fig. 3</figref>). D. h., die Druckeinheiten 10 sind derart ausgestaltet, dass sie ebenfalls in den Magazinen 32 abgelegt werden können.</p>
<p id="p0029" num="0029">Im Rahmen der vorliegenden Ausführungsform können unterschiedlichste Bearbeitungswerkzeuge 30 und/oder Bearbeitungsaggregate 30 zu Einsatz kommen; wie beispielsweise spanende Werkzeuge (Bohrer, Fräser, etc.), Kantenanleimaggregate, Extrudieraggregate, Beschichtungsaggregate, Kaschieraggregate, Reinigungsaggregate, Entfettungsaggregate, Aggregate zum Verbessern der Haftungs- und Benetzungseigenschaften der zu bedruckenden Oberflächen und Aggregate zum Verminderung der elektrostatischen Aufladung der zu bedruckenden Oberflächen. Diese Werkzeuge und Aggregate können selbstverständlich auch fest aufgebaut sein (unabhängig von einer Spindeleinheit). Zur Ausführung der Bearbeitungsarten Reinigen, Entfetten, Verbessern der Haftungs- und Benetzungseigenschaften sowie Verminderung der elektrostatischen Aufladung wird auf die von der Anmelderin eingereichte europäische Patentanmeldung mit der Nr. 06 <patcit id="pcit0008" dnum="EP004713A"><text>004 713.1</text></patcit> verwiesen, deren Priorität in Anspruch genommen wird.</p>
<p id="p0030" num="0030">Unterhalb der Portale 4 erstreckt sich in der vorliegenden Ausführungsform ein Werkstückstisch 20 zum Tragen der jeweiligen zu bemusternden Werkstücke 2, der in der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten x-Richtung verfahrbar ist. Der Werkstücktisch 20 kann auf unterschiedlichste Art und Weise ausgestaltet und beispielsweise auch durch ein umlaufendes Förderband oder dergleichen gebildet sein. Der Werkstücktisch 20 bildet durch seine Verfahrbarkeit gleichzeitig eine<!-- EPO <DP n="12"> --> Werkstücktrageinrichtung und einen Teil der Fördervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Anordnung eines plattenförmigen Werkstücks 2 auf dem Werkstücktisch 20 ist in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> in einer Draufsicht näher gezeigt. Der Werkstücktisch 20 besitzt in der vorliegenden Ausführungsform ausfahrbare Anschlagbolzen 22, an welche das Werkstück 2 zur Grobpositionierung anlegbar ist. Ferner sind auf dem Werkstücktisch 20 mehrere Abstandssensoren 52 angeordnet, die Teil einer Groberfassungseinrichtung 50 sind. Die in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigten Abstandssensoren sind eingerichtet, den Abstand zwischen den Sensoren und einer Seitenfläche (Schmalfläche) des jeweiligen Werkstücks 2 zu erfassen. Dabei sind die Sensoren 52 in der vorliegenden Ausführungsform um eine sich orthogonal zur Oberfläche des Werkstücktisches 20 erstreckende Achse drehbar und gegebenenfalls parallel zur Oberfläche verfahrbar. Die Groberfassungseinrichtung 50 dient somit zur Groberfassung der Geometrie und Positionierung des jeweiligen Werkstücks 2.</p>
<p id="p0032" num="0032">Weitere Details des Werkstücktisches 20 sind in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> gezeigt, die eine teilweise geschnittene Frontansicht der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Vorrichtung zeigt. Dort ist zu erkennen, dass das jeweilige Werkstück 2 beispielsweise über Vakuumsauger 24 auf dem Werkstücktisch 20 fixiert sein kann. Ebenso ist es möglich, entsprechende Sauger oder Saugöffnungen in den Werkstücktisch bzw. ein Werkstückband zu integrieren.</p>
<p id="p0033" num="0033">Ferner umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 eine Erfassungseinrichtung 40 zur Erfassung der Relativposition der Ink-Jet-Druckeinrichtung 10 und der jeweiligen zu bemusternden Oberfläche eines Werkstücks 2. Die Erfassungseinrichtung 40 weist in der vorliegenden Ausführungsform mehrere Arten von Sensoren 42, 46 auf, die in den <figref idref="f0003">Figuren 3</figref>, <figref idref="f0004">4 und 5</figref> am besten zu erkennen sind. Zunächst umfasst die Erfassungseinrichtung 40 in der vorliegenden<!-- EPO <DP n="13"> --> Ausführungsform drei Abstandssensoren 42, die an der Druckeinrichtung 10 benachbart zu den Düsen 12 angeordnet sind und in einer Richtung messen, die im Wesentlichen parallel zu der Tintenausstoßrichtung der Düsen 12 ist (<figref idref="f0004">Fig. 4</figref>). Mit diesen Abstandssensoren kann einerseits der absolute Abstand zwischen der Druckeinrichtung 10 und dem Werkstück 2 ermittelt werden, darüber hinaus kann jedoch aus den erhaltenen Abstandsdaten auch auf die genaue Kontur des jeweiligen Werkstücks 2 geschlossen werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Wie in den <figref idref="f0003">Figuren 3</figref> und <figref idref="f0004">5</figref> am besten zu erkennen ist, sind weitere Abstandssensoren 42 jeweils über ein in der vorliegenden Ausführungsform verschwenkbares Element 44 an der Druckeinrichtung 10 angeordnet. Durch das verschwenkbare Element 44 ist der jeweilige Sensor in eine ausgefahrene Position bringbar, die in <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> am besten zu erkennen ist. In dieser Position messen die in <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> gezeigten Sensoren 42 in einer Richtung, die im Wesentlichen orthogonal zur Tintenausstoßrichtung der Düsen 12 ist. Hierdurch kann die Dicke bzw. Höhe des jeweiligen zu bedruckenden Bereichs erfasst und ein "Overspray" vermieden werden.</p>
<p id="p0035" num="0035">Darüber hinaus ist an der Druckeinrichtung 10 benachbart zu den Tintenaustrittsdüsen 12 in der vorliegenden Ausführungsform ein Bilderfassungssensor 46 angeordnet, der ebenfalls in einer Richtung im Wesentlichen parallel zu der Tintenausstoßrichtung der Düsen 12 misst. Bei dem Bilderfassungssensor 46 kann es sich beispielsweise um eine CCD-Kamera oder dergleichen handeln, die ein vollständiges Abbild eines zu bedruckenden oder bereits bedruckten Bereichs des jeweiligen Werkstücks 2 erstellen kann.</p>
<p id="p0036" num="0036">Obgleich in den Figuren nicht gezeigt, sind einerseits sämtliche Sensoren und andererseits die Druckeinrichtung und bevorzugt auch die übrigen Betriebsbauteile der Vorrichtung 1 mit einer Steuereinrichtung verbunden, welche die jeweiligen, durch die Sensoren erfassten Daten auswertet und auf dieser<!-- EPO <DP n="14"> --> Grundlage den Betrieb der Vorrichtung, insbesondere der Druckeinrichtung steuert. Der Betrieb der Vorrichtung kann sich dabei wie folgt darstellen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Zunächst wird ein Werkstück 2 über die Anschlagbolzen 22 auf dem Werkstücktisch 20 grob positioniert und über die Vakuumsauger 24 fixiert. Anschließend werden die Positionierung und/oder Kontur des Werkstücks 2 auf dem Werkstücktisch 20 durch die Sensoren 52 erfasst und diese Daten an die Steuereinrichtung weitergegeben.</p>
<p id="p0038" num="0038">Daraufhin wird der Werkstücktisch 20 in x-Richtung verfahren, sodass das Werkstück 2 durch in die Spindeleinheiten 6 eingewechselte Werkzeuge, Aggregate oder Druckeinheiten bearbeitet bzw. veredelt werden kann. Dabei vollzieht sich der Betrieb der Druckeinrichtung beispielsweise wie folgt.</p>
<p id="p0039" num="0039">Auf der Grundlage der Daten von den Sensoren 52 wird die Druckeinrichtung 10 mit der entsprechenden Spindel 6 entlang des Portals 4 zu dem zu bedruckenden Werkstück 2 verfahren. Dabei führen die Sensoren 42, 46 kontinuierlich einen Messbetrieb aus, sodass das Vorhandensein und gegebenenfalls der Abstand des jeweiligen Werkstücks und darüber hinaus (durch den Bilderfassungssensor 46) auch weitere Informationen über das Werkstück 2 erhalten werden können. Auf der Grundlage dieser Daten gibt die Steuereinrichtung Drucksignale an die jeweiligen Düsen 12 (bzw. die zugehörigen piezoelektrischen Aktoren oder Thermoelemente) aus, sodass das Werkstück 2 bedruckt wird. In Abhängigkeit von den Erfassungsdaten der Sensoren 42, 46 können dabei einzelne Düsen oder Düsengruppen zu- oder abgeschaltet werden, um Abmessungs-, Lage- oder sonstige Toleranzen oder Abweichungen des Werkstücks 2 zu kompensieren. Alternativ oder zusätzlich ist es im Rahmen der Erfindung ebenso möglich, dass einzelne oder mehrere Düsen der Druckeinrichtung 10 über Piezostellmittel oder dergleichen erstellt werden, um deren Position oder Ausstoßrichtung an das Werkstück 2 anzupassen.<!-- EPO <DP n="15"> --> Beim Bedrucken einer großen Seitenfläche eines Werkstücks 2 arbeiten neben dem Bilderfassungssensor 46 primär die neben den Düsen 12 angeordneten Sensoren 42, die in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> am besten zu erkennen sind. Zum Bedrucken einer Schmalfläche des Werkstücks 2 kommen alternativ oder zusätzlich die Sensoren 42 zum Einsatz, die über schwenkbare Elemente 44 ausfahrbar sind, um die Höhe der Schmalfläche zu erfassen und so ein Overspray zu verhindern.</p>
<p id="p0040" num="0040">Nach dem Bedrucken eines Oberflächenabschnitts kann dieser gegebenenfalls durch die Trocknungseinheiten 14 getrocknet werden, und zwar gegebenenfalls auch simultan zum Druckvorgang.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die Verfahrwege der Druckeinrichtung 10 und/oder des Werkstücks 2 sind in <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> schematisch dargestellt. Die linke Zeichnung in <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> zeigt einen Betrieb im so genannten Querdruck, bei welchem sich die Druckeinrichtung 10 zusammen mit der Spindeleinheit 6 entlang des Portals 4 in y-Richtung hin- und herbewegt und das Werkstück 2 durch den Werkstücktisch 20 in x-Richtung weiter getaktet wird.</p>
<p id="p0042" num="0042">Alternativ ist es ebenso möglich, dass in <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> rechts dargestellte Druckschema einzusetzen, das als Längsdruck bezeichnet werden kann. Bei diesem ist die Druckeinrichtung 10 während des Druckvorganges selbst im Wesentlichen stationär, und das Werkstück 2 wird mit dem Werkstücktisch 20 in x-Richtung hin- und herverfahren. Die Druckeinrichtung 10 muss somit lediglich in y-Richtung weiter getaktet werden, nachdem das Drucken einer Bahn abgeschlossen ist. Darüber hinaus sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch Kombinationen beider Betriebe möglich, und es können beispielsweise auch schräg angeordnete Bahnen oder dergleichen gedruckt werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung (1) zum Veredeln von Werkstücken (2), die bevorzugt zumindest teilweise aus Holz, Holzwerkstoffen oder dergleichen bestehen, mit:
<claim-text>einer Druckeinrichtung (10), die bevorzugt als Ink-Jet-Druckeinrichtung mit einer Mehrzahl von Düsen (12), aus denen Tintentropfen ausgestoßen werden können, ausgeführt ist,</claim-text>
<claim-text>einer Werkstücktrageinrichtung (20) zum Tragen des zu bemusternden Werkstücks (2),</claim-text>
<claim-text>einer Fördervorrichtung zum Herbeiführen einer Relativbewegung zwischen dem zu veredelnden Werkstück (2) und der Druckeinrichtung (10), und</claim-text>
<claim-text>mindestens einer Bearbeitungseinrichtung (30) zum Bearbeiten des Werkstücks,</claim-text>
<claim-text>wobei die Vorrichtung ferner eine Spindeleinheit mit einer Werkzeugaufnahme (6') zur ein- und auswechselbaren Aufnahme von Bearbeitungseinrichtungen umfasst,</claim-text>
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet, dass</b></claim-text>
<claim-text>die Vorrichtung mindestens ein Magazin aufweist,</claim-text>
<claim-text>die Vorrichtung ferner eine Mehrzahl von Bearbeitungswerkzeugen und/oder -aggregaten (30) aufweist, die in die Werkzeugaufnahme der mindestens einen Spindeleinheit (6) einwechselbar und in dem mindestens einem Magazin (32) ablegbar sind, und</claim-text>
<claim-text>die Druckeinrichtung (10) Anschlussmittel (18) aufweist, mittels der sie über eine Schnittstelle (6") in die<!-- EPO <DP n="17"> --> Werkzeugaufnahme (6') der mindestens einen Spindeleinheit (6) einwechselbar ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Fördervorrichtung eingerichtet ist, auch eine Relativbewegung zwischen dem zu veredelnden Werkstück (2) und der Bearbeitungseinrichtung (30) herbeizuführen, und zwar bevorzugt derart, dass das Werkstück (2) ohne Veränderung seiner Relativposition zu der Werkstücktrageinrichtung (20) bearbeitet und bedruckt werden kann.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Apparatus (1) for refining workpieces (2) which are preferably at least partially made of wood, derived timber products or the like, having:
<claim-text>a printing device (10) which is preferably designed as an ink jet printing device having a plurality of jets (12) from which ink droplets can be ejected,</claim-text>
<claim-text>a workpiece carrying device (20) for carrying the workpiece (2) to be patterned,</claim-text>
<claim-text>a conveying device for bringing about a relative movement between the workpiece (2) to be refined and the printing device (10), and</claim-text>
<claim-text>at least one processing device (30) for processing the workpiece,</claim-text>
<claim-text>wherein the apparatus further comprises a spindle unit having a tool holder (6') for holding processing devices in a manner allowing them to be exchanged,</claim-text>
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the apparatus has at least one magazine,</claim-text>
<claim-text>the apparatus further has a plurality of processing tools and/or units (30) which can be inserted in the tool holder of the at least one spindle unit (6) and deposited in the at least one magazine (32), and</claim-text>
<claim-text>the printing device (10) has connecting means (18) by means of which it can be inserted via an interface (6") in the tool holder (6') of the at least one spindle unit (6).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Apparatus according to claim 1, <b>characterised in that</b> the conveying device is designed also to bring about a relative movement between the workpiece (2) to be refined and the processing device (30), this being preferably in such a way that the workpiece (2)<!-- EPO <DP n="19"> --> can be processed and printed on without changing its position relative to the workpiece carrying device (20).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif (1) d'ennoblissement de pièces (2), composées de préférence au moins partiellement de bois, de matériaux ligneux ou analogues, avec :
<claim-text>un dispositif d'impression (10), réalisé de préférence sous forme de dispositif d'impression à jet d'encre comprenant une pluralité de buses (12), desquelles des gouttes d'encre peuvent être expulsées,</claim-text>
<claim-text>un dispositif support de pièce (20) pour supporter la pièce (2) que l'on veut garnir d'un motif,</claim-text>
<claim-text>un dispositif de transport pour provoquer un déplacement relatif entre la pièce (2) à ennoblir et le dispositif d'impression (10), et</claim-text>
<claim-text>au moins un dispositif d'usinage (30) pour usiner la pièce,</claim-text>
<claim-text>dans lequel le dispositif comprend en outre une unité à broche comportant un porte-outil (6') permettant l'introduction et la sortie interchangeable de dispositifs d'usinage,</claim-text>
<claim-text><b>caractérisé en ce que</b> :
<claim-text>le dispositif comprend au moins un magasin,</claim-text>
<claim-text>le dispositif comprend en outre une pluralité d'outils et/ou de groupes d'usinage (30) pouvant être introduits de manière interchangeable dans le porte-outil de la au moins une unité à broche (6) et susceptibles d'être déposés dans le au moins un magasin (32), et</claim-text>
<claim-text>le dispositif d'impression (10) comprend des moyens de raccordement (18), au moyen desquels il peut être introduit de manière interchangeable dans le porte-outil (6') de la au moins une unité à broche (6) par l'intermédiaire d'une interface (6").</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de transport est conçu pour provoquer également un déplacement relatif entre la pièce (2) à ennoblir et le dispositif d'usinage (30), et ce de préférence de telle manière que la pièce (2) puisse être usinée et imprimée sans modification de sa position relative par rapport au dispositif support de pièce d'oeuvre (20).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="159" he="214" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="149" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0004" num="4,5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="118" he="225" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0005" num="6"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="155" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE10031030B4"><document-id><country>DE</country><doc-number>10031030</doc-number><kind>B4</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP05009326A"><document-id><country>EP</country><doc-number>05009326</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP1479524A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1479524</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE10031030A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>10031030</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US2003218663A1"><document-id><country>US</country><doc-number>2003218663</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="DE202004000662U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202004000662</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0007" dnum="EP0993903A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>0993903</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0007">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0008" dnum="EP004713A"><document-id><country>EP</country><doc-number>004713</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0008">[0029]</crossref></li>
</ul></p>
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