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(11) |
EP 1 837 440 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2011 Patentblatt 2011/39 |
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Anmeldetag: 12.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung eines Filzbandes sowie Filzband
Method for manufacturing a felt sheet and felt sheet
Procédé destiné à la fabrication d'une bande de feutre et une bande de feutre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.03.2006 DE 202006004624 U 21.03.2006 EP 06005717
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2007 Patentblatt 2007/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Heimbach GmbH & Co.KG |
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52353 Düren (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Best, Walter, Dr.
52351 Düren (DE)
- Molls, Christian
52070 Aachen (DE)
- Telgmann, Dieter
52372 Kreuzau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Paul, Dieter-Alfred et al |
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Paul & Albrecht
Patentanwaltssozietät
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 359 251 US-A- 5 360 656
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US-A- 4 781 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein verfahren zur Herstellung eines Filzbandes mit einem in
eine Fasermatrix eingebetteten Träger aus wenigstens zwei übereinander angeordneten
Fadengelegen, von denen wenigstens eines als Längefadengelege, bestehend aus parallel
verlaufenden Längsfäden, und wenigstens eines als Querfadengelege, bestehend aus parallel
verlaufenden Querfäden, ausgebildet sind, wobei Querfäden vorhanden sind, die über
die Breite des Filzbandes durchgehend sind. Die Erfindung bezieht sich des weiteren
auf ein solches Filzband, insbesondere als Papiermaschinenfilz.
[0002] Vor allem auf dem Gebiet der Papiermaschinenbänder sind Filzbänder bekannt, bei denen
ein aus textilen Kunststofffäden bestehender Träger in einer Fasermatrix aus Kunststofffasern
eingebettet ist. Solche Papiermaschinenbänder werden vornehmlich als Pressfilze in
der Pressenpartie einer Papiermaschine eingesetzt. Die Herstellung der Fasermatrix
erfolgt in der Weise, dass auf den Träger ein- oder beidseitig eine oder mehrere Faservliesschichten
aufgenadelt werden.
[0003] Bei dem gattungsgemäßen Filzband besteht der Träger nicht aus einem Gewebe, sondern
aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Fadengelegen. Ein Fadengelege hat im
Abstand zueinander parallel angeordnete Fäden, die anders als bei Geweben und Gewirken
nicht untereinander eingebunden sind. Die Fadengelege werden so angeordnet, dass sich
die Fäden benachbarter Fadengelege kreuzen, und zwar in der Regel so, dass ein Fadengelege
als Längsfadengelege mit sich in Längsrichtung des Filzbandes erstreckenden Längsfäden
und ein Fadengelege als Querfadengelege mit in Querrichtung verlaufenden Querfäden
ausgebildet sind.
[0004] Ein solches Filzband ist in Form eines endlosen Pressfilzes in der
US 4,781,967 offenbart. Zur Herstellung des Filzbandes werden zunächst Module gebildet, die entweder
vollständig aus einer Faserschicht oder aus einer Kombination aus Faserschicht und
Fadengelege bestehen. Zur Herstellung dieser Module wird auf die
US 3,613,258 verwiesen. Die einzelnen Module werden anschließend übereinander gelegt und ohne
Verwendung von Bindefäden miteinander verbunden, teilweise unter Verwendung von extrudiertem
Polymermaterial. Wie aus der Verbindung der Einzelmodule ein endloses Filzband entsteht,
ist der
US 4,781,967 nicht zu entnehmen.
[0005] Aufgrund der Verwendung von Schmelzklebefasern oder von Klebstoff sind die Pressfilze
gemäß der
US 4,781,967 relativ dicht (vgl.
US 6,425,985 B1, Spalte 1, Zeilen 38 bis 47) und steif. Dies begrenzt die Einsatzfähigkeit solcher
Filzbänder in Papiermaschinen.
[0006] In der
EP 1 359 251 A1 ist ebenfalls ein Träger aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Fadengelegen
offenbart, wobei der Träger auch mit einer Faserschicht belegt sein kann. Die Herstellung
des Trägers erfolgt in der Weise, dass die Längsfäden zwischen zwei Fadenbäumen parallel
zueinander aufgespannt und dann die Querfäden über die Längsfäden gelegt werden. Dann
werden die Querfäden mit den Längsfäden mittels auf deren Kreuzungspunkte beschränkten
Erhitzens auf Schmelztemperatur miteinander verschmolzen. Die Erhitzung der Fäden
kann mittels eines Laserstrahls erfolgen, wenn die Fäden mittels eines die Absorption
des Laserstrahls fördernden Zusatzmittel versehen werden.
[0007] Zwar wird bei diesem verfahren ein sehr dimensionsstabiler Träger erhalten. Voraussetzung
hierfür ist jedoch, dass die Längs- und Querfäden flächig aneinander liegen, was eine
bestimmte Fadenform erfordert. Diese Fadenform steht wiederum der Einbettung des Trägers
in eine Fasermatrix mittels Vernadeln von Faservliesschichten entgegen. Deshalb sind
solche Träger nur begrenzt für die Herstellung von Pressfilzen geeignet und sind in
erster Linie für den Einsatz in der Trockenpartie einer Papiermaschine und dann ohne
Faserschicht bzw. Fasermatrix bestimmt.
[0008] In der
EP 0 464 258 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Filzbandes insbesondere als Pressfilz beschrieben,
bei dem der Träger dadurch aufgebaut wird, dass ein Trägerbahnstreifen, dessen Breite
wesentlich geringer ist als die vorgesehene Breite des Trägers, wendelförmig bzw.
schraubenförmig auf zwei beabstandete Walzen aufgewickelt wird, bis die vorgesehene
Breite des Trägers erreicht ist. Gleichzeitig oder anschließend wird der Träger mit
Faservliesstreifen in der gleichen Weise belegt und die so gebildete Faservliesbahn
mit dem Träger vernadelt. Die schrägen Seitenränder eines derart aufgebauten Filzbandes
werden dann beschnitten, so dass sich gerade Seitenränder ergeben, die sich in Laufrichtung
erstrecken.
[0009] Bei dieser Art Herstellung des Trägers erstrecken sich die Längsfäden aufgrund des
Wickelprozesses in einem Winkel zur Längsrichtung des Filzbandes, und man erhält keine
durchgehenden Querfäden, so daß die Querfestigkeit des Filzbandes nicht sehr hoch
ist. Um eine bessere Querfestigkeit zu erhalten, ist vorgeschlagen worden, die Ränder
der Trägerbahnstreifen miteinander zu verbinden, beispielsweise durch Vernähen (
US 5,360,656). Bei aus Fadengelegen hergestellten Trägern werden die Ränder der Trägerbahnstreifen
nach der
EP 0 947 623 A1 dadurch miteinander verbunden, dass die Querfäden des Querfadengeleges an den Rändern
ineinandergreifen und dort ein verbindungsfaden aufgelegt und mit den ineinandergreifenden
Abschnitten der Querfäden verschweißt wird. Dies hat jedoch den Nachteil, dass im
Bereich der Ränder ein Streifen entsteht, der wegen der unterschiedlichen Anordnung
und Dichte der Fäden andere Eigenschaften, insbesondere eine geringere Durchlässigkeit
hat als die übrigen Flächen des Filzbandes. Hierdurch kann es zu Markierungen auf
der Papierbahn kommen.
[0010] Um dem abzuhelfen, ist in der
EP 1 209 283 A1 vorgeschlagen worden, die Ränder der Trägerbahnstreifen mäanderartig mit aufeinander
folgenden vorsprüngen und Ausnehmungen auszubilden und die Trägerbahnstreifen so aneinander
zu legen, dass die Vorsprünge und Ausnehmungen ineinander greifen, wobei die Vorsprünge
die Ausnehmungen vollständig ausfüllen. Die Verbindung der Ränder geschieht dann über
Verbindungsmittel, beispielsweise Nähnähte oder Klebebänder. Auch hierdurch ergeben
sich jedoch Änderungen in den Eigenschaften des fertigen Filzbandes im Bereich der
ineinandergreifenden Ränder.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Filzbandes
mit einem aus Längs- und Querfadengelegen aufgebauten und in eine Fasermatrix eingebetteten
Träger bereitzustellen, mit dem sich ein Filzband mit hoher Querfestigkeit auf einfache
und damit kostengünstige Weise und mit über die Breite gleichbleibenden Eigenschaften
herstellen lässt.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit zumindest folgenden Verfahrensschritten
gelöst:
- a) für jedes Längsfadengelege wird ein erstes Trägermodul wie folgt hergestellt:
- aa) es wird eine erste Hilfsträgerbahn in einer Breite hergestellt, die geringer ist
als die Breite des fertigen Filzbandes;
- ab) die erste Hilfsträgerbahn wird mit Fäden zusammengebracht, welche die Eigenschaft
haben, Laserenergie zu absorbieren und mittels Laserenergie zumindest oberflächlich
und zumindest partiell auf Schmelztemperatur bringbar zu sein;
- ac) durch Einwirkung eines Laserstrahls werden die Fäden mit der ersten Hilfsträgerbahn
verbunden;
- ad) die erste Hilfsträgerbahn wird vor, während oder nach dem Aufbringen der Fäden
wendelförmig bis zu einer Breite gewickelt, die, gegebenenfalls nach Beschnitt der
Seitenränder, der zur Herstellung des fertigen Filzbandes notwendigen Breite entspricht;
- b) für jedes Querfadengelege wird ein zweites, das erste vollständig abdeckendes Trägermodul
wie folgt hergestellt:
- ba) es werden zunächst einzelne Trägermodulabschnitte mit einer Erstreckung in einer
Richtung hergestellt, die der zur Herstellung des fertigen Filzbandes notwendigen
Breite entspricht;
- bb) die Trägermodulabschnitte bestehen jeweils aus der Kombination einer zweiten Hilfsträgerbahn
und darauf befestigten Fäden, die die Eigenschaft haben, Laserenergie zu absorbieren
und mittels Laserenergie zumindest oberflächlich und zumindest partiell auf Schmelztemperatur
bringbar zu sein;
- bc) die Verbindung zwischen Hilfsträgerbahn und Fadengelege ist durch Einwirkung eines
Laserstrahls auf die Fäden hergestellt worden;
- bd) zur Herstellung eines Trägerbandes werden die Trägermodulabschnitte auf das erste
Trägermodul in dessen Längsrichtung hintereinander derart auf- und aneinander gesetzt,
dass ein zweites Trägermodul mit Fäden entsteht, die sich quer zu den Fäden des ersten
Trägermoduls erstrecken;
- c) zur Herstellung des Filzbandes wird auf zumindest einer Seite der Trägermodule
wenigstens eine Faservliesschicht unter Ausbildung der Fasermatrix aufgenadelt. Grundgedanke
der Erfindung ist es also, den Träger dadurch herzustellen, dass für jedes Längsfadengelege
ein endloses Trägermodul durch wendelförmiges Aufwickeln wenigstens einer Hilfsträgerbahn
mit darauf vorher, währenddessen oder nachher aufgelaserten Längsfäden ein- oder mehrlagig
angefertigt wird und dass auf dieses Trägermodul ebenfalls aus einer Hilfsträgerbahn
und darauf aufgelaserten Fadengelege bestehende Trägermodulabschnitte ein- oder mehrlagig
so aufgelegt werden, dass die Fäden in Querrichtung verlaufen, und dass schließlich
eine Faservliesschicht zur Verbindung der Trägermodule und zur Ausbildung der Fasermatrix
aufgenadelt wird. Dabei ist es nicht schädlich, wenn hierdurch die Hilfsträgerbahnen
weitgehend zerstört werden, da sie lediglich dazu dienen, die Fäden während des Herstellungsvorgangs
in den vorgesehenen Positionen zu halten. Dies übernimmt nach Aufnadeln der Faservliesschicht(en)
die Fasermatrix.
[0013] Mit Hilfe dieses Verfahrens können Filzbänder unter Ausnutzung der Vorzüge eines
Wickelprozesses auf einfache und kostengünstige Weise hergestellt werden. Da sie durchgehende
Querfäden aufweisen, haben sie eine hohe Querfestigkeit. Die Filzbänder zeichnen sich
zudem dadurch aus, dass ihre Eigenschaften, insbesondere die für den Einsatz in einer
Papiermaschinen wichtige Durchlässigkeit für Wasser, über ihre Fläche uniform sind.
[0014] In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass Fäden verwendet werden, die ein
Additiv enthalten, welches die Fäden für den Laserstrahl absorptionsfähig machen.
Beispiele für solche Additive sind NIR-aktive - also im Nahen Infrarot wirksame -
Substanzen, die z.B. im Bereich der Wellenlängen 808 nm, 940 nm, 980 nm oder 1064
nm absorbieren. Hierfür kommen beispielsweise Kohlenstoffe oder farblose Additive
wie Clearweld® von Gentex oder Lumogen® IR von BASF in Frage. Das Additiv erstreckt
sich vorzugsweise über die gesamte Länge der Fäden. Dabei kann das Additiv in den
Fäden inkorporiert sein und/oder auf die Oberfläche der Fäden aufgetragen sein. Wenn
das Additiv inkorporiert ist, sollten die Gewichtsanteile bei 0,10% bis 2,5% liegen.
[0015] Die Hilfsträgerbahnen können aus einem Faservlies und/oder einem Kunststoffnetzwerk,
wie es beispielsweise aus der
EP 0 285 376 B,
EP 0 307 182 A,
WO 91/02642 oder
WO 92/17643 bekannt ist, und/oder einer Folie vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Soweit ein
Faservlies verwendet wird, sollte es ein Flächengewicht von 20 bis 150 g/m
2 haben, wobei für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein Flächengewicht
von 30 bis 60 g/m
2 ausreichend ist. Das Faservlies kann auch Schmelzklebefasern enthalten.
[0016] Grundsätzlich sollten die Hilfsträgerbahnen aus einem Material bestehen, das Laserenergie
wesentlich weniger absorbiert als die Fäden oder keine Laserenergie absorbiert. Dies
sind in aller Regel die üblichen thermoplastischen Kunststoffmaterialien, wie Polyamid
4.6, 6, 6.6, 6.10, 6.12, 11, 12 sowie Polyester, Polypropylen etc. Auch die Fäden
selbst können bis auf das Additiv aus den vorgenannten Materialien hergestellt sein,
zweckmäßigerweise aus demselben wie das für die Hilfsträgerbahnen verwendete. Entsprechendes
gilt für die abschließend aufzunadelnde(n) Faservliesechieht (en), wobei im Falle
von mehreren Schichten unterschiedliche Faserfeinheiten vorgesehen sein können, und
zwar vorzugsweise so, dass die feinsten Faserfeinheiten an der papierseitigen Oberfläche
des Filzbandes zu liegen kommen.
[0017] Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die Fäden parallel zu den Seitenkanten
der Hilfsträgerbahnen angeordnet werden, und zwar vorzugsweise in gleichen Abständen.
Durch den wendelförmigen Wickelprozess der ersten Hilfsträgerbahn verlaufen die Längsfäden
nach Fertigstellung des Filzbandes nicht genau in dessen Längsrichtung, sondern ein
wenig schräg dazu.
[0018] Da das erste Trägermodul mittels eines wendelförmigen Wickelprozesses hergestellt
wird, reicht es aus, wenn die für das Aufwickeln verwendete Hilfsträgerbahn in einer
Breite von 0,2 bis 1,5 m hergestellt wird. Die zweite Hilfsträgerbahn hat zweckmäßigerweise
eine Erstreckung quer zu den aufgebrachten bzw. aufzubringenden Fäden von 0,5 bis
6 m, vorzugsweise 3 bis 6 m. Die Herstellung der Trägermodulabschnitte kann dabei
in der weise geschehen, dass zunächst eine Hilfsträgerbahn größerer Länge hergestellt
und die Fäden aufgelasert werden und dass dann das so gebildete Band in Abständen,
die der zur Herstellung des fertigen Filzbands notwendigen Breite des Filzbandes entspricht,
aufgeteilt wird. Die Herstellung der zweiten Hilfsträgerbahn kann mittels der im Stand
der Technik bekannten Methoden durchgeführt werden.
[0019] Das Filzband wird endlos hergestellt, da auch schon das erste Trägermodul endlos
ist und das jeweils zweite Trägermodul aus den Trägermodulabschnitten ebenfalls zu
einem endlosen Modul zusammengesetzt wird.
[0020] Damit gesichert ist, dass es beim Herstellungsprozess nicht zu einer Verlagerung
von Fäden kommt, sollten die erste Hilfsträgerbahn oder die Trägermodulabschnitte,
vorzugsweise beide, an ihren aneinander liegenden Rändern miteinander verbunden werden.
Dies kann auf verschiedene Weise geschehen.
[0021] Zum einen können die Ränder in Überlappung gebracht und dann im Überlappungsbereich
miteinander verbunden werden. Praktischerweise geschieht dies so, dass einer der beiden
Ränder in einer Breite von 10 bis 50 mm nicht mit Fäden belegt wird und dieser Rand
dann zur Überlappung mit dem daneben liegenden, mit Fäden versehenen Rand gebracht
wird. Die Verbindung der beiden Ränder kann dann durch Verschweißen mittels Ultraschall
oder Verkleben geschehen. Hierzu können auch die Fäden selbst herangezogen werden,
indem sie im Randbereich nochmals mit einem Laserstrahl beaufschlagt werden. Die Ränder
können aber auch miteinander vernäht werden. Die Verdickung im Überlappungsbereich
ist wegen der geringen Stärke der Hilfsträgerbahn unerheblich, zumal sie beim späteren
Aufnadeln der Faservliesschicht weitgehend zerstört wird.
[0022] Eine Verdickung entsteht nicht, wenn die Ränder auf Stoß aneinander gelegt werden.
In diesem Fall kann die Verbindung der Ränder in der Weise geschehen, dass die Ränder
mit aufeinander folgenden, komplementären Vorsprüngen und Ausnehmungen versehen werden
und dass die Ränder dann so aneinandergelegt werden, dass sie mit ihren Vorsprüngen
und Ausnehmungen ineinandergreifen, und dass schließlich vorsprünge der aneinander
liegenden Ränder miteinander verbunden werden. Dabei kann die Verbindung der Vorsprünge
dadurch erfolgen, dass über die Vorsprünge zumindest ein Faden, vorzugsweise parallel
zu den übrigen Fäden, verläuft und dieser zumindest eine Faden - es können auch mehrere
parallel verlaufende Fäden sein - mit einem Teil oder sämtlichen vorsprüngen verbunden
wird.
[0023] Verfahrensmäßig stehen hierfür zwei Alternativen zur Verfügung. Bei der ersten Alternative
wird zumindest ein Faden nach dem Ineinandergreifen der Vorsprünge und Ausnehmungen
über die Vorsprünge gelegt und dann an ihnen befestigt. Alternativ dazu kann jedoch
vorgesehen sein, dass schon vor dem Ineinandergreifen der Vorsprünge und Ausnehmungen
- vorzugsweise mit dem Auflegen und Befestigen der übrigen Fäden - zumindest ein Faden
über die Vorsprünge und Ausnehmungen wenigstens eines Randes der ersten Hilfsträgerbahn
und/oder zweiten Hilfsträgerbahn gelegt und an den Vorsprüngen befestigt wird und
dass nach dem Ineinandergreifen der Vorsprünge und Ausnehmungen der zumindest eine
Faden auch an Vorsprüngen des anstoßenden Randes befestigt wird. Die Anbringung des
zumindest einen Fadens vor dem Ineinandergreifen kann auf einen der beiden Ränder
der ersten und/oder zweiten Hilfsträgerbahn beschränkt sein, aber auch auf beiden
Rändern erfolgen, und zwar vorzugsweise symmetrisch in der Weise, dass der bzw. die
Fäden maximal bis zur Hälfte der Breite (quer zur Längsrichtung) der Vorsprünge gehen.
[0024] Die Formgebung der Vorsprünge und Ausnehmungen ist relativ frei. Beispiele hierfür
sind der
EP 1 209 283 A1 zu entnehmen. Vorzugsweise sollten die Vorsprünge die Ausnehmungen vollflächig ausfüllen.
Die Befestigung des zumindest einen Fadens kann auf verschiedene Weise erfolgen, vorzugsweise
aber so, dass auch hierfür ein für Laserenergie absorptionsfähiger Faden genommen
wird und er dann mittels eines Laserstrahls an vorzugsweise allen Vorsprüngen befestigt
wird.
[0025] Zweckmäßigerweise sollten die über die Ränder verlaufenden Fäden den übrigen Fäden
entsprechen, also mit ihnen identisch sein. Des weiteren sollten die Fäden auf den
Rändern in einer Anzahl und in einem Abstand aufgebracht werden, dass nach dem Ineinandeergreifen
der Vorsprünge und Ausnehmungen die Fadendichte im Bereich der Ränder nicht von der
Fadendichte im übrigen abweicht. Beide Maßnahmen dienen dazu, uniforme Eigenschaften
über die Fläche des Filzbandes zu erzielen.
[0026] Gegenstand der Erfindung ist des weiteren ein Filzband, das mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Verfahrens hergestellt worden ist und demgemäß einen in eine Fasermatrix eingebetteten
Träger aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Fadengelegen aufweist, wobei
Querfäden vorhanden sind, die über die Breite des Filzbandes durchgehend sind und
wobei die Fäden die Eigenschaft haben, Laserenergie zu absorbieren, so dass sie mittels
Laserenergie zumindest oberflächlich und zumindest partiell auf Schmelztemperatur
bringbar sind. Erfindungsgemäß erstrekken sich die Längsfäden in einem Winkel zur
Längsrichtung des Filzbandes. Diese Ausbildung erlaubt es, das Filzband mit Hilfe
eines Wickelprozesses und folglich auf einfache und kostengünstige Weise herzustellen,
ohne auf den Vorzug durchgehender Querfäden und damit hoher Querfestigkeit zu verzichten.
Durch die Einbettung des Trägers in eine Fasermatrix ist es nicht erforderlich, die
Längs- und die Querfäden untereinander zu verbinden. Es reicht aus, sie lediglich
aufeinanderzulegen.
[0027] Die Schrägstellung der Längsfäden wird durch den wendelförmigen Wickelprozeß beim
Herstellen des ersten Längsfadenmoduls und gegebenenfalls weiterer erster Längsfadenmodule
erreicht. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die erste Hilfsträgerbahn mehrlagig
aufzuwickeln, und zwar vorzugsweise derart, dass sich die Längsfäden unter einem sehr
spitzen Winkel kreuzen, zweckmäßigerweise so, dass die Winkel zur Längsrichtung des
Filzbandes betragsmäßig gleich sind, der Verlauf der Längsfäden also gespiegelt ist.
[0028] Die Eigenschaft, Laserenergie absorbieren zu können, kann mit Hilfe der vorbeschriebenen
Additive erhalten werden. Die Fäden können als Monofilamente ausgebildet sein, wobei
auch Bikomponentenfäden in Frage kommen, bei denen dann nur eine der beiden Komponenten
das Additiv enthält. Bevorzugt sollten die Bikomponentenfäden einen Kern und einen
diesen umgebenden Mantel aufweisen, wobei das Additiv dann nur in dem Mantel enthalten
ist.
[0029] Alternativ zu oder in Kombination mit Monofilamenten können die Fäden zumindest eines
Fadengeleges auch als Multifilamente, bestehend aus Einzelfilamenten, ausgebildet
sein. In diesem Fall braucht nur ein Teil der Einzelfilamente mit dem Additiv versehen
sein, wobei ein Anteil von maximal 50% ausreichend ist. Bei der Beaufschlagung mit
dem Laserstrahl versteifen sich die Multifilamente aufgrund der Verschweißung der
Einzelfilamente auch teilweise untereinander.
[0030] Es kommen aber auch monofile Zwirne aus beispielsweise zwei bis zwölf Monofilamenten
in Frage, wobei auch hier nicht alle Monofilamente mit Additiven versehen zu sein
brauchen. Es reicht, wenn maximal 50% davon solche Additive aufweisen. Auch hier entsteht
durch das Verschweißen der einzelnen Monofilamente untereinander eine Versteifung
der Zwirne.
[0031] Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß alternierend unterschiedliche Fäden
eingesetzt werden, beispielsweise alternierend Monofilamente und Multifilamente, Monofilamente
und Zwirne oder Multifilamente und Zwirne. Aber auch das Material kann alternierend
eingesetzt werden, beispielsweise indem alternierend Fäden aus Polyamid 6 und 6.10
oder alternierend aus Polyamid 6 und 6.12 oder alternierend aus Polyamid 6.6 und Polyester
eingesetzt werden.
[0032] Ein brauchbares Filzband entsteht schon dann, wenn nur ein Längsfadengelege und ein
Querfadengelege vorhanden sind. Eine höhere Festigkeit wird erreicht, wenn der Träger
aus wenigstens zwei Längsfadengelegen und wenigstens einem Querfadengelege besteht.
Möglich ist aber auch eine umgekehrte Struktur aus einem Längsfadengelege und zwei
Querfadengelegen. Für hohe Strukturanforderungen können zumindest zwei Längsfadengelege
und zumindest zwei Querfadengelege miteinander kombiniert werden. In allen Fällen
ist es zweckmäßig, wenn sich Längsfadengelege und Querfadengelege jeweils abwechseln.
[0033] Die Querfäden müssen sich nicht exakt im rechten Winkel zur Längsrichtung des Filzbandes
erstrecken. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Querfäden in einem Winkel von
75° bis 125°, vorzugsweise 80° bis 100°, zur Längsrichtung des Filzbandes verlaufen.
Sofern der Träger wenigstens zwei Querfadengelege aufweist, besteht die Möglichkeit,
die Querfäden so anzuordnen, dass sich die Querfäden des einen Querfadengeleges und
die Querfäden des anderen Querfadengeleges kreuzen, und zwar vorzugsweise symmetrisch,
so dass die Querfäden des einen Querfadengeleges um denselben Winkel von der Senkrechten
zur Längsrichtung des Filzbandes abweichen wie die Querfäden des anderen Querfadengeleges,
nur mit umgekehrten Vorzeichen.
[0034] Die Längsfäden und/oder die Querfäden sollten zur Erzielung uniformer Eigenschaften
über die Fläche gleichen Abstand zueinander haben. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der
Abstand der Längsfäden und der Abstand der Querfäden gleich ist. Er kann jedoch auch
unterschiedlich sein. Ebenso können für die Längsfäden andere Fäden verwendet werden
als für die Querfäden, aber auch identische Fäden.
[0035] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines ersten Trägermoduls für
das erfindungsgemäße Filzband;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Hilfsträgerbahn zur Herstellung des ersten
Trägermoduls in vergrößerter Darstellung;
- Figur 3
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt des ersten Trägermoduls mit darauf aufgelegten
Trägermodulabschnitten für die Herstellung des zweiten Trägermoduls;
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Filzband mit den ersten und zweiten
Trägermodulen gemäß den Figuren 1 bis 3;
- Figur 5
- eine Draufsicht auf eine Modifikation des Trägers des Filzbandes gemäß Figur 4 ohne
Fasermatrix;
- Figur 6
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Hilfsträgerbahn zur Herstellung des ersten
Trägermoduls in vergrößerter Darstellung.
[0036] Die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung 1 weist zwei beabstandete Walzen 2, 3 auf,
die parallele Drehachsen haben und gleichsinnig angetrieben sind. Im Abstand zur unteren
Walze 2 befindet sich eine Vorratsrolle 4, auf der ein Faservliesstreifen 5 niedrigen
Flächengewichts aufgewickelt ist. Von der Vorratsrolle 4 wird der Faservliesstreifen
5 bei Antrieb der Walzen 2, 3 abgezogen und wikkelt sich auf die beiden Walzen 2,
3 auf. Dabei wird die Vorratsrolle 4 in Richtung des Pfeils A bewegt, also parallel
zu den Drehachsen der Walzen 2, 3. Hierdurch wird der Faservliesstreifen 5 wendelförmig
nach rechts fortschreitend auf die Walzen 2, 3 aufgewickelt. Der Vorschub der Vorratsrolle
4 in Richtung des Pfeils A ist dabei so bemessen, dass die Faservliesstreifen 5 auf
Stoß aneinander zu liegen kommen. Damit es dabei nicht zu Verkantungen kommt, ist
die Vorratsrolle 4 entsprechend schräg gestellt. Der Wickelprozess wird soweit fortgesetzt,
bis mittels des Faservliesstreifens 5 ein Faservliesband hergestellt ist, dessen Breite
in etwa der Breite des Filzbandes vor dem Thermofixieren entspricht, das mittels des
Faservliesbandes hergestellt werden soll.
[0037] In der Vergrößerung gemäß Figur 2 sind drei Teilbahnen 6, 7, 8 des Faservliesstreifens
5 dargestellt. Es ist zu erkennen, dass der Faservliesstreifen 5 - und damit die Teilbahnen
6, 7, 8 - an beiden Längsrändern 9, 10 komplementäre wellenförmige verläufe haben,
so dass abwechselnd Vorsprünge - beispielhaft mit 11 bezeichnet - und komplementäre
Ausnehmungen - beispielhaft mit 12 bezeichnet - entstehen. Bei den Teilbahnen 6, 7
greifen die Vorsprünge 11 und Ausnehmungen 12 verzahnungsartig ineinander, wobei die
Vorsprünge 11 die Ausnehmungen 12 vollflächig ausfüllen. Die Teilbahn 8 ist zu der
Teilbahn 7 beabstandet dargestellt. Tatsächlich läuft sie so in die Vorrichtung 1
ein, dass die Vorsprünge 11 in der gleichen Weise in die Ausnehmungen 12 einfassen,
wie dies bei den benachbarten Rändern 9, 10 der Teilbahnen 6, 7 der Fall ist. Im übrigen
ist die links an die Teilbahn 6 anschließende Teilbahn weggelassen.
[0038] Wie aus Figur 2 ebenfalls zu ersehen ist (und in Figur 1 nicht dargestellt ist),
sind auf dem Faservliesstreifen 5 sich in dessen Längsrichtung erstreckende Langsfäden
- beispielhaft mit 13 bezeichnet - parallel und in gleichen Abständen zueinander aufgebracht,
wobei die Längsränder 9, 10 jedoch fadenlos gelassen sind. Die Längsfäden 13 bestehen
aus einem thermoplastischen Kunststoff und sind mit einem Additiv versehen, das sie
für Laserenergie absorbtiv macht. Die Längsfäden 13 sind durch Einwirkung eines quer
hin- und hergehenden Laserstrahls punktuell mit dem Faservliesstreifen 5 verschweißt.
Die Verbindung kann schon vor dem Aufwickeln des Faservlieestreifens 5 auf die Vorratsrolle
4 in einer entsprechenden Vorrichtung hergestellt werden. In diesem Fall befindet
sich auf der Vorratsrolle 4 kein reiner Faservliesstreifen 5, sondern ein mit Längsfäden
13 versehener Faservliesstreifen 5.
[0039] Wie aus Figur 2 zu ersehen ist, werden auf die Längsränder 9, 10 bzw. die vorsprünge
11 drei weitere Längsfäden - beispielhaft mit 14 bezeichnet - aufgebracht. Sie sind
identisch mit den Längsfäden 13 und damit auch für Laserenergie absorptionsfähig.
Sie werden ebenso wie die Längsfäden 13 mit einem Laserstrahl punktuell auf Schmelztemperatur
erhitzt und verbinden sich dadurch mit den Vorsprüngen 11. Hierdurch werden die Ränder
9, 10 und damit die Teilbahnen 6, 7, 8 miteinander verbunden. Die Längsfäden 14 auf
den Längsrändern 9, 10 haben die gleichen Abstände zueinander und zu den benachbarten
Längsfäden 13, so dass die Fadendichte im Bereich der Längsränder 9, 10 derjenigen
im übrigen Bereich entspricht.
[0040] Im Beispiel gemäß Figur 2 erfolgt das Aufbringen der Längefäden 14 auf die Längsränder
9, 10 nach Aufbringen der Längsfäden 13 zwischen den Längsrändern 9, 10. Es ist jedoch
nicht ausgeschlossen, dass eine umgekehrte Reihenfolge gewählt wird, also zunächst
die Verbindung der Teilbahnen 6, 7, 8 mittels Längsfäden 14 hergestellt und dann die
übrigen Längsfäden 13 aufgebracht werden. Dies kann jeweils in separaten Vorrichtungen
geschehen, die das Auflegen der Längsfäden 13, 14 einerseits und das Befestigen mittels
eines Lasers andererseits bewirken. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dies in
einem Arbeitsgang durchzuführen, wenn diese Vorrichtung zwischen den Walzen 2, 3 angeordnet
wird und gleichzeitig die Längsfäden 13, 14 nebeneinander aufgelegt und fixiert werden.
In diesem Fall ist es allerdings erforderlich, dass die beiden Walzen 2, 3 entgegen
der Richtung des Pfeils A bewegt werden und die Vorratsrolle 4 ortsfest gehalten wird.
[0041] Figur 3 zeigt - in etwa in dem Maßstab gemäß Figur 1, jedoch wesentlich gegenüber
Figur 2 verkleinert - ein erstes Trägermodul 16 ausschnittsweise, das dadurch hergestellt
worden ist, dass der wendelförmige Wickelprozess, wie er sich aus Figur 1 ergibt,
bis zur vorgesehenen Breite des Filzbandes vor dem Thermofixieren fortgesetzt wird.
Auf das noch auf der Vorrichtung 1 befindliche Trägermodul 16 werden dann Trägermodulabschnitte
17, 16, 19 aufgelegt. Diese Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 sind genauso aufgebaut
wie die Faservliesstreifen 5, aus dem das erste Trägermodul 16 hergestellt worden
ist. Sie bestehen jeweils aus einer Faservliesbahn 20, 21, 22, auf die Querfäden -
beispielhaft jeweils mit 23, 24, 25 bezeichnet - aufgebracht sind. Die Querfäden 23,
24, 25 sind identisch mit den Längsfäden 13, 14 des Trägermoduls 16 (in Figur 3 weggelassen)
und sind deshalb auch in gleicher Weise mittels eines Laserstrahls an den Faservliesbahnen
20, 21, 22 befestigt. Sie haben jeweils gleichen Abstand zueinander. Die Trägermodulabschnitte
17, 18, 19 sind mit den Querfäden 23, 24, 25 zuunterst auf das erste Trägermodul 16
aufgelegt, so dass die Querfäden 23, 24, 25 Kontakt zu den Längsfäden 13, 14 haben.
[0042] Die Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 weisen Querränder 26 bis 31 auf,- die frei von
Querfäden 23, 24, 25 gelassen sind. Sie sind in der gleichen Weise wie die Längsränder
9, 10 des Faservliesstreifens 5 mit aufeinanderfolgenden Vorsprüngen - beispielhaft
mit 32 bezeichnet -, und mit komplementären Ausnehmungen - beispielhaft mit 33 bezeichnet
- versehen. An den oberen Querrand 27 des unteren Trägermodulabschnittes 17 ist der
untere Querrand 28 des mittleren Trägermodulabschnittes 18 so angesetzt, dass dessen
Vorsprünge 32 und Ausnehmungen 33 verzahnungsartig ineinandergreifen. Über die Vorsprünge
32 sind drei Querfäden - beispielhaft mit 34 bezeichnet - gelegt und an ihnen befestigt.
Über diese Querfäden 34 werden die beiden Trägermodulabschnitte 17, 18 miteinander
verbunden. Die Befestigung kann auch hier mittels eines Laserstrahls erfolgen.
[0043] Der obere Trägermodulabschnitt 19 ist zwar auf das erste Trägermodul 16 aufgelegt.
Zur Verbindung mit dem mittleren Trägermodulabschnitt 18 muss der obere Trägermodulabschnitt
19 noch soweit in Richtung auf den mittleren Trägermodulabschnitt 18 verschoben werden,
dass die Vorsprünge 32 am unteren Querrand 30 in die Ausnehmungen 33 am oberen Querrand
29 des mittleren Trägermodulabschnittes 18 in der gleichen Weise einfassen wie zwischen
den Trägermodulabschnitten 17, 18. Dann können auch hier weitere drei Querfäden aufgelegt
und mit den Vorsprüngen 32 verbunden werden. Auf diese Weise werden nacheinander weitere
Trägermodulabschnitte an den jeweils vorausgegangenen Trägermodulabschnitt angelegt
und jeweils mit diesem verbunden, bis das erste Trägermodul 16 vollständig von Trägermodulabschnitten
17, 18, 19 bedeckt ist. Die Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 bilden dann insgesamt
ein zweites Trägermodul 35. Darüber können dann im Grundsatz beliebig viele weitere
erste und zweite Trägermodule aufgebaut werden.
[0044] Figur 4 zeigt die Kombination aus erstem Trägermodul 16 mit den Längsfäden 13 und
dem Faservliesstreifen 5 sowie aus dem zweiten Trägermodul 35, bestehend aus den Trägermodulabschnitten
17, 18, 19, die an den Randbereichen 36, 37 miteinander verbunden sind (wobei hier
in Abweichung zu Figur 3 nur zwei Querfäden 34 über die Randbereiche 36, 37 verlaufen).
Auf der Oberseite des zweiten Trägermoduls 35 und der Unterseite des ersten Trägermoduls
16 befinden sich Faservliesschichten 38, 39. Sie werden mit den beiden Trägermodulen
16, 35 dadurch verbunden, dass die in Figur 4 gezeigte Einheit einer Nadelmaschine
zugeführt wird. Dort werden die Faservlienschichten 38, 39 unter Bildung einer Fasermatrix
verdichtet und teilweise in die Zwischenräume zwischen den Längs- und Querfäden 13,
14, 23, 24, 25, 34 eingebracht. Dabei werden der Faservliesstreifen 5 und die Faservliesbahnen
20, 21, 22 weitgehend zerstört. Nach Verlassen der Nadelmaschine und anschließendem
Thermofixieren steht ein endloses Filzband mit einem Träger 40, bestehend aus einem
Längsfadengelege 41 und einem Querfadengelege 42, zur Verfügung, das beispielsweise
als Pressfilz in einer Papiermaschine eingesetzt werden kann.
[0045] Figur 5 zeigt einen abgewandelten Träger 43 mit einem Längsfadengelege 44 und zwei
Querfadengelegen 45, 46. Das Längsfadengelege 44 besteht aus parallel im gleichen
Abstand zueinander angeordneten Längsfäden - beispielhaft mit 47 bezeichnet -, während
die Querfadengelege 45, 46 jeweils aus parallel und im Abstand zueinander angeordneten
Querfäden hergestellt sind. Von den Querfäden 48, 49 ist nur ein Teil dargestellt.
Das Querfadengelege 45 ist auf der Oberseite und das Querfadengelege 46 auf der Unterseite
des Längsfadengeleges 44 angeordnet. Die Querfäden 48 des Querfadengeleges 45 sind
um einen bestimmten positiven Winkel zur Senkrechten auf die Längsfäden 47 schräg
gestellt. Die Querfäden 49 des Querfadengeleges 46 sind um den betragsmäßig gleichen,
jedoch negativen Winkel gegenüber der Senkrechten auf die Längsfäden 47 schräg gestellt.
[0046] Das Längsfadengelege 44 ist durch Herstellung eines ersten Trägermoduls in der vorbeschriebenen
Weise erhalten worden. Die Querfadengelege 45, 46 sind dadurch hergestellt worden,
dass entsprechende Trägermodulabschnitte auf beiden Seiten des ersten Trägermoduls
- oder auf einer Seite des Trägermoduls und damit aneinanderliegend - aufgebracht
und miteinander verbunden worden sind. Die Herstellung erfolgt in der gleichen Weise
wie bei dem zweiten Trägermodul 35 bei der Ausfflhrungsform gemäß den Figuren 1 bis
4. Die Schrägstellung der Querfäden 48, 49 ist dadurch erreicht worden, dass die Trigermodulabschnitte
rechteckig konfektioniert worden sind, bevor sie schräg auf das erste Trägermodul
aufgelegt worden sind.
[0047] Figur 6 stellt eine analoge Darstellung von Figur 2 dar, wobei jedoch der Herstellungsvorgang
anders ist. Dabei werden für gleiche Teile gleiche Bezugsziffern verwendet.
[0048] Wie bei der AuBführungsform gemäß Figur 2, sind drei Teilbahnen 6, 7, 8 des Faservliesstreifens
5 teilweise dargestellt. Die Teilbahnen 6, 7, 8 haben jeweils an beiden Längsrändern
9, 10 komplementäre wellenförmige Vorsprünge 11 aus Faservlies und dazu komplementäre
Ausnehmungen 12. Bei den Teilbahnen 6, 7 greifen die Vorsprünge 11 und Ausnehmungen
12 schon verzahnungsartig ineinander, während dies bei der Teilbahn 8 in Bezug zur
Teilbahn 7 noch nicht der Fall ist.
[0049] Auf dem Faservliesstreifen 5 und damit auf den Teilbahnen 6, 7, 8 erstrecken sich
in Längsrichtung Längsfäden - beispielhaft mit 13 bezeichnet - parallel und in gleichen
Abständen zueinander. Sie sind durch Einwirkung eines quer hin- und hergehenden Laserstrahls
punktuell mit dem Faservliesstreifen 5 verschweißt.
[0050] Im Unterschied zu der Verfahrensweise bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 werden
- wie insbesondere die Teilbahn 8 zeigt - vorzugsweise zusammen mit den Längsfäden
13 weitere Längsfäden - beispielhaft mit 14 bezeichnet - auf den Faservliesstreifen
5 aufgebracht, die sich über die Vorsprünge 11 und Ausnehmungen 12 erstrecken, und
zwar an beiden Längsrändern 9, 10. Diese Längafäden 14 sind mit den Vorsprüngen 11
durch Einwirkung eines Laserstrahls in der gleichen Weise wie die Längsfäden 13 mit
dem Faservliesstreifen 5 verschweißt. Die Längsfäden 14 haben untereinander und zu
den Längsfäden 13 gleiche Abstände und verlaufen parallel zu diesen. über die Vorsprünge
11 und die Ausnehmungen 12 werden jeweils nur zwei Längsfäden 14 verlegt, so dass
mehr als die Hälfte der Erstreckung der Vorsprünge 12 quer zur Erstreckung der Längsfäden
13, 14 frei bleibt.
[0051] Das Aufbringen der Längsfäden 13, 14 auf den Faservliesstreifen 5 kann schon vor
dem Aufwickeln des mit den Längsfäden 13, 14 versehenen Faservliesstreifens 5 auf
die Vorratsrolle 4 in einer entsprechenden Vorrichtung erfolgen. Es besteht jedoch
auch die Möglichkeit, die Längsfäden 13, 14 erst beim oder nach dem Abwickeln des
Faservliesstreifens 5 von der Vorratsrolle 4 aufzubringen und dann die Teilbahnen
6, 7, 8 derart aneinanderzulegen, dass die Vorsprünge 11 in die Ausnehmungen 12 verzahnungsartig
ineinandergreifen. Wie an den Beispielen der Teilbahnen 6, 7 zu ersehen, ergänzen
sich die Längsfäden 14 durch das vollständige Ineinandergreifen der Vorsprünge 11
und Ausnehmungen 12 derart, dass die Fadendichte in diesem Bereich gleich der Fadendichte
der Längsfäden 13 im übrigen Bereich ist und auf diese Weise ein uniformes Längsfadengelege
entsteht (die Tatsache, dass die schon aneinanderliegenden Teilbahnen 6, 7 im Bereich
der Vorsprünge 11 und Ausnehmungen 12 nur von drei Längsfäden 14 überdeckt werden,
während sich über die Vorsprünge 11 und Ausnehmungen 12 der beiden noch nicht aneinanderliegenden
Teilbahnen 7, 8 insgesamt vier Längsfäden 14 erstrecken, beruht lediglich auf einer
zeichnerischen Ungenauigkeit). Nach dem Ineinandergreifen werden die Längsfäden 14
am Längsrand 9 mit den Vorsprüngen 11 am Längsrand 10 durch Einwirkung eines Laserstrahls
verbunden. Umgekehrt werden die Längsfäden 14 am Längsrand 10 mit den Vorsprüngen
11 am anliegenden Längsrand 9 ebenfalls durch Lasern verbunden.
[0052] Die vorstehend beschriebene Art der Verbindung der Längsränder 9, 10 kann auch bei
der Verbindung der Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 gemäß Figur 3 entsprechend angewendet
werden. Die Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 sind dann nicht nur mit den Querfäden
23, 24, 25 versehen, sondern zusätzlich - und gleichzeitig mit den Querfäden 23, 24,
25 aufgebracht - mit Querfäden 34, die sich über die Vorsprünge 32 und Ausnehmungen
33 erstrecken. Erst dann werden die Trägermodulabschnitte 17, 18, 19 nacheinander
aneinandergelegt und wie die Teilbahnen 6, 7, 8 in vorbeschriebener Weise miteinander
verbunden.
1. Verfahren zur Herstellung eines Filzbandes mit einem in eine Fasermatrix eingebetteten
Träger (40, 43) aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Fadengelegen (41, 42,
44, 45), von denen wenigstens eines als Längsfadengelege (41, 44), bestehend aus parallel
verlaufenden Längefäden (13, 14, 47), und wenigstens eines als Querfadengelege (42,
45, 46), bestehend aus parallel verlaufenden Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) ausgebildet
sind, wobei Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) vorhanden sind, die über die Breite des
Filzbandes durchgehend sind,
gekennzeichnet durch zumindest folgende Verfahrensschritte:
a) für jedes Längsfadengelege (41, 44) wird ein erstes Trägermodul (16) wie folgt
hergestellt:
aa) es wird eine erste Hilfsträgerbahn (5) in einer Breite hergestellt, die geringer
ist als die Breite des fertigen Filzbandes;
ab) die erste Hilfsträgerbahn (5) wird mit Fäden (13, 14) zusammengebracht, welche
die Eigenschaft haben, Laserenergie zu absorbieren und mittels Laserenergie zumindest
oberflächlich und zumindest partiell auf Schmelztemperatur bringbar zu sein;
ac) durch Einwirkung eines Laserstrahle werden die Fäden (13, 14) mit der ersten Hilfsträgerbahn
(5) verbunden;
ad) die erste Hilfsträgerbahn (5) wird vor, während oder nach dem Aufbringen der Fäden
(13, 14) wendelförmig bis zu einer Breite gewickelt, die, genbenenfalls nach Beschnitt
der Seitenränder, der zur Herstellung des fertigen Filzhandes notwendigen Breite entspricht;
b) für jedes Querfadengelege (42, 45, 46) wird ein zweites, das erste vollständig
abdeckendes Trägermodul (35) wie folgt hergestellt:
ba) es werden zunächst einzelne Trägermodulabschnitte (17, 18, 19) mit einer Erstreckung
in einer Richtung hergestellt, die der zur Herstellung des fertigen Filzbandes notwendigen
Breite entspricht;
bb) die Trägermodulabschnitte (17, 18, 19) bestehen jeweils aus der Kombination einer
zweiten Hilfsträgerbahn (20, 21, 22) und mit darauf befestigten Fäden (23, 24, 25,
48, 49), die die Eigenschaft haben, Laserenergie zu absorbieren und mittels Laserenergie
zumindest oberflächlich und zumindest partiell auf Schmelztemperatur bringbar zu sein;
bc) die Verbindung zwischen zweiter Hilfeträgerbahn (20, 21, 22) und den Fäden (23,
24, 25, 48, 49) ist durch Einwirkung eines Laserstrahls auf die Fäden (23, 24, 25, 48, 49) hergestellt worden;
bd) zur Herstellung eines Trägerbandes werden die Trägermodulabschnitte (17, 18, 19)
auf das erste Trägermodul (16) in dessen Längerichtung hintereinander derart auf-
und aneinander gesetzt, dass ein zweites Trägermodul (35) mit Fäden (23, 24, 25, 48,
49) entsteht, die sich quer zu den Fäden (13, 14) des ersten Trägermodule (16) erstrecken;
c) zur Herstellung des Filzbandes wird auf zumindest einer Seite der Trägermodule
(16, 35) wenigstens eine Faservliesschicht (38, 39) unter Ausbildung der Fasermatrix
aufgenadelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) verwendet werden, die ein Additiv enthalten,
welches die Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) für den Laserstrahl abeorptionsfähig
machen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hilfsträgerbahnen (5, 20, 21, 22) ein Faservlies und/oder ein Netzwerk und/oder
eine Folie verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Faservliese mit einem Flächengewicht von 20 bis 150 g/m2, vorzugsweise von 30 bis 60 g/m2, hergestellt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) parallel zu den parallelen Seitenkanten
der Hilfsträgerbahnen (5, 20, 21, 22) angeordnet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hilfsträgerbahn (5) in einer Breite von 0,2 m bis 1,5 m hergestellt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Hilfsträgerbahnen (20, 21, 22) in einer Erstreckung quer zu den Fäden
von 0,5 m bis 6 m hergestellt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hilfsträgerbahn (5) und/oder die Trägemodulabechnitte (17, 18, 19) an ihren
aneinanderliegenden Rändern (9, 10, 26 bis 31) miteinander verbunden werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder in Überlappung gebracht werden und im Überlappungsbereich miteinander
verbunden werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder miteinander vernäht und/oder verschweißt und/oder verklebt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (9, 10, 26 bis 31) auf Stoß aneinandergelegt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (9, 10, 26 bis 31) mit aufeinanderfolgenden, komplementären Vorsprüngen
(11, 32) und Ausnehmungen (12, 33) versehen werden und dass die Ränder (9, 10, 26
bis 31) so aneinandergelegt werden, dass sie mit ihren Vorsprüngen (11, 32) und Ausnehmungen
(12, 33) ineinandergreifen, und dass Vorsprünge (11, 32) der aneinanderliegenden Ränder
(9, 10, 26 bis 31) miteinander verbunden werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ineinandergreifen der Vorsprünge (11, 32) und Ausnehmungen (12, 33) zumindest
ein Faden (14, 34) über die Vorsprünge (11, 32) gelegt und an ihnen befestigt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ineinandergreifen der vorsprünge (11, 32) und Ausnehmungen (12, 33) zumindest
ein Faden über die Vorsprünge (11, 32) und Ausnehmungen (12, 33) gelegt und an wenigstens
einem Rand (9, 10, 26 bis 31) an den Vorsprünge (11, 32) befestigt wird und dass nach
dem Ineinandergreifen der Vorsprünge (11, 32) und Ausnehmungen (12, 33) der zumindest
eine Faden (14, 34) auch an den Vorsprüngen (11, 32) des anstoßenden Randes (9, 10,
26 bis 31) befestigt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Vorsprüngen (11, 32) beider Ränder (9, 10, 26 bis 31) der Hilfeträgerbahnen
(5, 20, 21, 22) zumindest ein Faden (14, 34) befestigt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Ränder (9, 10, 26 bis 31) verlaufenden Fäden (14, 34) den übrigen Fäden
(13, 23, 24, 25, 47, 48, 49) entsprechen.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (14, 34) auf den Vorsprüngen in einer Anzahl und in einem Abstand aufgebracht
werden, dass die Fadendichte nach dem Ineinandergreifen im Bereich der Ränder (9,
10, 26 bis 31) nicht von der Fadendichte im übrigen abweicht.
18. Filzband, insbesondere Papiermaschinenfilz, mit einem in eine Fasermatrix eingebetteten
Träger (40, 43) aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Padengelegen (41, 42,
44, 45, 46), von denen zumindest eines als Längsfadengelege (41, 44), bestehend aus
parallel verlaufenden Längsfäden (13, 14, 47), und zumindest eines als Querfadengelege
(42, 45, 46), bestehend aus parallel verlaufenden Querfäden (23, 24, 25, 48, 49),
ausgebildet sind, wobei Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) vorhanden sind, die über die
Breite des Filzbandes durchgehend sind, und wobei die Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47,
48, 49) die Eigenschaft, haben, Laserenergie zu absorbieren und mittels Laserenergie
zumindest oberflächlich und zumindest partiell auf Schmelztemperatur bringbar zu sein,
dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Längsfadengelge (41, 44) ein Trägermodul (16) durch wendelförmiges Aufwicheln
wenigstens einer Vilfsträgerbahen (5) mit den Längsfäden (13, 14, 47) angefertigt
ist, so dass sich die Längefäden (13, 14, 47) in einem Winkel zur Längsrichtung des
Filzbandes erstrecken.
19. Filzband nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge- und die Querfäden lediglich aufeinandergelegt sind.
20. Filzband nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) ein Additiv enthalten, das sie für Laserenergie
abdsorptionsfähig macht.
21. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) zumindest eines Fadengeleges (41, 42,
44, 45, 46) als Monofilamente ausgebildet sind.
22. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden zumindest eines Fadengeleges als Multifilamente, bestehend aus Einzelfilamenten,
ausgebildet sind.
23. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden zumindest eines Fadengeleges als monofile Zwirne, bestehend aus mindestens
zwei Monofilamenten, ausgebildet sind.
24. Filzband nach Anspruch 20 sowie Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass maximal die Hälfte der Einzelfilamente bzw. Monofilamente mit dem Additiv versehen
sind.
25. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass alternierend unterschiedliche Fäden vorgesehen sind.
26. Filzband nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass alternierend Fäden aus Polyamid 6 und 6.10 oder alternierend Fäden aus Polyamid 6
und 6.12 oder alternierend Fäden aus Polyamid 6.6 und Polyester vorhanden sind.
27. Filzband nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass alternierend Monofilamente und Zwirne, alternierend Zwirne und Multifilamente oder
alternierend Monofilamente und Multifilamente vorgesehen sind.
28. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 27 dadurch kennzeichnet, dass der Träger wenigstens aus zwei Längsfadengelegen und wenigstens einem Querfadengelege
besteht.
29. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (43) aus wenigstens einem Längsfadengelege (44) und wenigstens zwei Querfadengelegen
(45, 46) besteht.
30. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus wenigstens zwei Längsfadengelegen und zwei Querfadengelegen besteht.
31. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass sich Längsfadengelege (44) und Querfadengelege (45, 46) abwechseln.
32. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) in einem Winkel von 75° bis 120°, vorzugsweise
80° bis 100°, zur Längsrichtung des Filzbandes erstrecken.
33. Filzband nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) in einem Winkel zur Längsrichtung des Filzbandes
erstrecken, der größer oder kleiner als 98° ist.
34. Filzband nach einem der Ansprüche 18 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (43) wenigstens zwei Querfadengelege (45, 46) aufweist und sich die Querfäden
(48) des einen Querfadengeleges (45) und die Querfäden (49) des anderen Querfadengelegee
(46) kreuzen.
35. Filzband nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Querfäden (48) des einen Querfadengeleges (45) um denselben Winkel von der Senkrechten
zur Längsrichtung des Filzbandes abweichen wie die Querfäden (49) des anderen Querfadengeleges
(46).
36. Filzband nach einem der Anspruche 18 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfäden (13, 14, 47) und/oder die Querfäden (23, 24, 25, 48, 49) gleichen
Abstand zueinander haben.
37. Filzband nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Längefäden (13, 14, 47) und der Abstand der Querfäden (23, 24, 25,
48, 49) gleich ist.
1. A method for producing a felt sheet having a carrier (40, 43) embedded into a fibre
matrix comprising at least two thread layers (41, 42, 44, 45) arranged one over the
other, at least one of which is in the form of a longitudinal thread layer (41, 44)
consisting of longitudinal threads (13, 14, 44) extending in parallel, and at least
one of which is in the form of a transverse thread layer (42, 45, 46) consisting of
transverse threads (23, 24, 25, 48, 49) extending in parallel, transverse threads
(23, 24, 25, 48, 49) being provided which are continuous over the width of the felt
sheet,
characterised by at least the following procedural steps:
a) for each longitudinal thread layer (41, 44) a first carrier module (16) is produced
as follows:
aa) a first auxiliary carrier sheet (5) is produced in a width which is smaller than
the width of the finished felt sheet;
ab) the first auxiliary carrier sheet (5) is brought together with threads (13, 14)
which have the property of absorbing laser energy and, by means of laser energy, being
able to be brought to melting temperature at least on the surface and at least partially;
ac) by the effect of a laser beam the threads (13, 14) are connected to the first
auxiliary carrier sheet (5) ;
ad) the first auxiliary carrier sheet (5) is wound like a coil before, during or after
applying the threads (13, 14), into a width which, optionally after trimming the side
edges, corresponds to the width necessary for producing the finished felt sheet;
b) for every transverse thread layer (42, 45, 46) a second carrier module (35), totally
covering the first, is produced as follows:
ba) individual carrier module sections (17, 18, 19) are initially produced with an
extension in a direction which corresponds to the width necessary for the production
of the finished felt sheet;
bb) the carrier module sections (17, 18, 19) respectively consist of a combination
of a second auxiliary carrier sheet (20, 21, 22) and threads (23, 24, 25, 48, 49)
fastened to the latter which have the property of absorbing laser energy and being
able to be brought, by means of laser energy, to melting temperature, at least on
the surface and at least partially;
bc) the connection between the second auxiliary carrier sheet (20, 21, 22) and the
threads (23, 24, 25, 48, 49) has been produced by the effect of a laser beam upon
the threads (23, 24, 25, 48, 49);
bd) in order to produce a carrier sheet the carrier module sections (17, 18, 19) are
placed on and against one another on the first carrier module (16) in the longitudinal
direction of the latter such that a second carrier module (35) is produced with threads
(23, 24, 25, 48, 49) which extend transversely to the threads (13, 14) of the first
carrier module (16);
c) in order to produce the felt sheet at least one fibre fleece layer (38, 39) is
pinned onto at least one side of the carrier modules (16, 35) such as to form the
fibre matrix.
2. The method according to Claim 1, characterised in that threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) are used which contain an additive, and
which enable the threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) to absorb the laser beam.
3. The method according to Claim 1 or 2, characterised in that a fibre fleece and/or a network and/or a foil is used for the auxiliary carrier sheets
(5, 20, 21, 22).
4. The method according to any of Claims 1 to 3, characterised in that fibre fleeces are produced with a mass per unit area of 20 to 150 g/m2, preferably 30 to 60 g/m2.
5. The method according to any of Claims 1 to 4, characterised in that the threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) are arranged parallel to the parallel
side edges of the auxiliary carrier sheets (5, 20, 21, 22).
6. The method according to any of Claims 1 to 5, characterised in that the first auxiliary carrier sheet (5) is produced in a width of 0.2 m to 1.5 m.
7. The method according to any of Claims 1 to 6, characterised in that the second auxiliary carrier sheets (20, 21, 22) are produced in an extension transverse
to the threads of 0.5 to 6 m.
8. The method according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the first auxiliary carrier sheet (5) and/or the carrier module sections (17, 18,
19) are connected to one another at their edges (9, 10, 26 to 31) lying against one
another.
9. The method according to Claim 8, characterised in that the edges are overlapped and are connected to one another in the overlap region.
10. The method according to Claim 9, characterised in that the edges are stitched and/or welded and/or adhesively bonded to one another.
11. The method according to Claim 8, characterised in that the edges (9, 10, 26 to 31) are abutted against one another.
12. The method according to Claim 11, characterised in that the edges (9, 10, 26 to 31) are provided with consecutive, complementary projections
(11, 32) and recesses (12, 33), and that the edges (9, 10, 26 to 31) are laid against
one another so that they engage with one another with their projections (11, 32) and
recesses (12, 33), and that projections (11, 32) of the edges (9, 10, 26 to 31) lying
against one another are connected to one another.
13. The method according to Claim 12, characterised in that after the projections (11, 32) and recesses (12, 33) have engaged with one another
at least one thread (14, 34) is laid over the projections (11,32) and is fastened
to them.
14. The method according to Claim 12, characterised in that before the projections (11, 32) and recesses (12, 33) engage with one another, at
least one thread is laid over the projections (11, 32) and recesses (12, 33) and is
fastened to the projections (11, 32) at at least one edge (9, 10, 26 to 31), and that
after the projections (11, 32) and recesses (12, 33) have engaged with one another
the at least one thread (14, 34) is also fastened to the projections (11, 32) of the
abutting edge (9, 10, 26 to 31).
15. The method according to Claim 14, characterised in that at least one thread (14, 34) is attached to the projections (11, 32) of both edges
(9, 10, 26 to 31) of the auxiliary carrier sheets (5, 20, 21, 22).
16. The method according to any of Claims 12 to 15, characterised in that the threads (14, 34) extending over the edges (9, 10, 26 to 31) correspond to the
other threads (13, 23, 24, 25, 47, 48, 49).
17. The method according to any of Claims 12 to 16, characterised in that the threads (14, 34) are applied to the projections in a number and at a distance
such that after engaging with one another in the region of the edges (9, 10, 26 to
31) the thread density does not deviate from the normal thread density.
18. A felt sheet, in particular a paper machine felt, having a carrier (40, 43) embedded
into a fibre matrix comprising at least two thread layers (41, 42, 44, 45, 46) arranged
one over the other, at least one of which is in the form of a longitudinal thread
layer (41, 44) consisting of longitudinal threads (13, 14 47) extending in parallel,
and at least one of which is in the form of a transverse thread layer (42, 45, 46)
consisting of transverse threads (23, 24, 25, 48, 49) extending in parallel, transverse
threads (23, 24, 25, 48, 49) being provided which are continuous over the width of
the felt sheet, and the threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) having the property
of absorbing laser energy and, by means of laser energy, being able to be brought
to melting temperature by means of laser energy, at least on the surface and at least
partially, characterised in that for every longitudinal thread layer (41, 44) a carrier module (16) is produced by
coil-like winding of at least one auxiliary carrier sheet (5) with the longitudinal
threads (13, 14, 47), so that the longitudinal threads (13, 14, 47) extend at an angle
to the longitudinal direction of the felt sheet.
19. The felt sheet according to Claim 18, characterised in that the longitudinal and the transverse threads are only laid on top of one another.
20. The felt sheet according to Claim 18 or 19, characterised in that the threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) contain an additive that makes them
able to absorb laser energy.
21. The felt sheet according to any of Claims 18 to 20, characterised in that the threads (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) of at least one thread layer (41, 42,
44, 45, 46) are in the form of monofilaments.
22. The felt sheet according to any of Claims 18 to 21, characterised in that the threads of at least one thread layer are in the form of multifilaments consisting
of individual filaments.
23. The felt sheet according to any of Claims 18 to 22, characterised in that the threads of at least one thread layer are in the form of monofile yarns consisting
of at least two monofilaments.
24. The felt sheet according to Claim 20 and Claim 21 or 22, characterised in that maximum one half of the individual filaments or monofilaments are provided with the
additive.
25. The felt sheet according to any of Claims 18 to 24, characterised in that different threads are provided alternately.
26. The felt sheet according to Claim 25, characterised in that threads made, alternately, of polyamide 6 and 6.10 or threads made, alternately,
of polyamide 6 and 6.12 or threads made, alternately, of polyamide 6.6 and polyester
are provided.
27. The felt sheet according to Claim 25 or 26, characterised in that monofilaments and yarns alternately, yarns and multifilaments alternately, or monfilaments
and multifilaments alternately are provided.
28. The felt sheet according to any of Claims 18 to 27, characterised in that the carrier consists of at least two longitudinal thread layers and at least one
transverse thread layer.
29. The felt sheet according to any of Claims 18 to 27, characterised in that the carrier (43) is made of at least one longitudinal thread layer (44) and at least
two transverse thread layers (45, 46).
30. The felt sheet according to any of Claims 18 to 28, characterised in that the carrier is made of at least two longitudinal thread layers and two transverse
thread layers.
31. The felt sheet according to any of Claims 18 to 30, characterised in that longitudinal thread layers (44) and transverse thread layers (45, 46) alternate.
32. The felt sheet according to any of Claims 18 to 31, characterised in that the transverse threads (23, 24, 25, 48, 49) extend at an angle of 75° to 120°, preferably
80° to 100°, to the longitudinal direction of the felt sheet.
33. The felt sheet according to Claim 32, characterised in that the transverse threads (23, 24, 25, 48, 49) extend at an angle to the longitudinal
direction of the felt sheet that is greater or smaller than 90°C.
34. The felt sheet according to any of Claims 18 to 33, characterised in that the carrier (43) has at least two transverse thread layers (45, 46) and the transverse
threads (48) of the one transverse thread layer (45) and the transverse threads (49)
of the other transverse thread layer (46) cross.
35. The felt sheet according to Claim 34, characterised in that the transverse threads (48) of the one transverse thread layer (45) deviate from
the perpendicular to the longitudinal direction of the felt sheet by the same angle
as the transverse threads (49) of the other transverse thread layer (46).
36. The felt sheet according to any of Claims 18 to 35, characterised in that the longitudinal threads (13, 14, 47) and/or the transverse threads (23, 24, 25,
48, 49) are spaced apart equally from one another.
37. The felt sheet according to Claim 36, characterised in that the distance between the longitudinal threads (13, 14, 47) and the distance between
the transverse threads (23, 24, 25, 48, 49) is equal.
1. Procédé de fabrication d'une bande de feutre avec un support (40, 43) inséré dans
une matrice de fibres, composé d'au moins deux non-tissés (41, 42, 44, 45) placés
l'un sur l'autre, desquels sont formés au moins un en tant que non-tissé longitudinal
(41, 44), composé de fils longitudinaux parallèles (13, 14, 17) et au moins un en
tant que non-tissé transversal (42, 45, 46), composé de fils transversaux parallèles
(23, 24, 25, 48, 49), sachant que des fils transversaux (23, 24, 25, 48, 49) sont
disponibles et continus sur la largeur de la bande de feutre,
caractérisé par au moins les étapes suivantes de procédé:
a) pour chaque non-tissé longitudinal (41, 44), un premier module de support (16)
est fabriqué comme suit:
aa) une première bande porteuse auxiliaire (5) est fabriquée dans une largeur, qui
est inférieure à la largeur de la bande de feutre terminée;
ab) la première bande porteuse auxiliaire (5) est réunie avec les fils (13, 14) qui
ont la propriété d'absorber l'énergie laser et de pouvoir être amenés à la température
de fusion au moyen de l'énergie laser au moins superficiellement et au moins partiellement;
ac) sous l'effet d'un rayon laser, les fils (13, 14) sont reliés à la première bande
porteuse auxiliaire;
ad) la première bande porteuse auxiliaire (5) est enroulée avant, pendant ou après
la pose des fils, de manière hélicoïdale jusqu'à une largeur qui le cas échéant après
la coupe des bords, qui correspond à la largeur nécessaire pour la fabrication de
la bande de feutre finie;
b) pour chaque non-tissé transversal (42, 45, 46), un deuxième module de support (35)
recouvrant entièrement le premier est fabriqué comme suit:
ba) des parties de module de support individuelles (17, 18, 19) sont ensuite fabriquées,
avec une extension dans un sens qui correspond à la largeur nécessaire pour la fabrication
de la bande de feutre finie;
bb) les parties de module de support (17, 18, 19) sont respectivement constituées
par la combinaison d'une deuxième bande porteuse auxiliaire (20, 21, 22) et avec des
fils fixés dessus (23, 24, 25, 48, 49) qui ont la propriété d'absorber l'énergie laser
et peuvent être amenés à la température de fusion au moyen de l'énergie laser au moins
superficiellement et au moins partiellement;
bc) la connexion entre la deuxième bande porteuse auxiliaire (20, 21, 22) et les fils
(23, 24, 25, 48, 49) a été fabriquée par l'action d'un rayon laser sur les fils (23,
24, 25, 48, 49);
bd) pour la fabrication d'une bande porteuse, les parties de module de support (17,
18, 19) sur le premier module de support (16) dans son sens longitudinal l'un derrière
l'autre, sont placés l'un sur l'autre et de manière contiguë, de manière à ce qu'un
deuxième module de support (35) soit élaboré avec des fils (23, 24, 25, 48, 49), qui
se prolongent transversalement par rapport aux fils (13, 14) du premier module de
support;
c) pour la fabrication de la bande de feutre, au moins une couche de non-tissé (38,
39) est épinglée sur au moins une face du module de support (16, 35) en formant la
matrice de fibres.
2. Procédé selon revendication 1, caractérisé en ce que des fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) sont utilisés, qui contiennent un additif
qui donne aux fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) un pouvoir absorbant pour le rayon
laser.
3. Procédé selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que pour les bandes de support auxiliaires (5, 20, 21, 22) un non-tissé et / ou un tissu
entrelacé et / ou une feuille est utilisé.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des non-tissés sont fabriqués avec un poids surfacique de 20 à 150 g/m2, de préférence de 30 à 60 g/m2.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) sont placés parallèlement aux bords latéraux
des bandes porteuses auxiliaires (5, 20, 21, 22).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la première bande de support auxiliaire (5) est fabriquée dans une largeur comprise
entre 0,2 m et 1,5 m.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la deuxième bande porteuse auxiliaire (20, 21, 22) est fabriquée dans une extension
transversale par rapport aux fils de 0,5 à 6 m.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première bande porteuse auxiliaire (5) et / ou les parties de module de support
(17, 18, 19) sont reliées les unes aux autres sur leurs bordures contiguës (9, 10,
26 à 31).
9. Procédé selon revendication 8, caractérisé en ce que les bordures sont placées sont forme d'un recouvrement et sont reliées les unes aux
autres dans la zone de recouvrement.
10. Procédé selon revendication 9, caractérisé en ce que les bordures sont fermées par une couture et / ou soudées et / ou collées les unes
avec les autres.
11. Procédé selon revendication 8, caractérisé en ce que les bordures (9, 10, 26 à 31) sont posées de manière contiguë sur le bord.
12. Procédé selon revendication 11, caractérisé en ce que les bordures (9, 10, 26 à 31) sont pourvues d'avancées complémentaires se suivant
les unes après les autres (11, 32) et de creux (12, 33) et que les bordures (9, 10,
26 à 31) sont placées de manières contiguës les unes par rapport aux autres de telle
manière qu'elles s'imbriquent avec leurs avancées (11, 32) et leurs creux et que des
avancées (11, 32) des bordures contiguës les unes par rapport aux autres (9, 10, 26
à 31) sont reliées les unes avec les autres.
13. Procédé selon revendication 12, caractérisé en ce qu'après l'imbrication des avancées (11, 32) et creux (12, 33), au moins un fil (14,
34) est posé sur les avancées (11, 32) et y est fixé.
14. Procédé selon revendication 12, caractérisé en ce qu'avant l'imbrication des avancées (11, 32) et des creux (12, 33), au moins un fil est
posé sur les avancées (11,32) et creux (12, 33) et est fixé sur au moins une bordure
(9, 10, 26 à 31) sur les avancées et qu'après l'imbrication des avancées (11, 32)
et creux (12, 33), le fil minimum (14, 34) est aussi fixé sur les avancées (11, 32)
de la bordure contiguë (9, 10, 26 à 31).
15. Procédé selon revendication 14, caractérisé en ce que sur les avancées (11, 32) des deux bordures (9, 10, 26 à 31) des bandes porteuses
auxiliaires (5, 20, 21, 22) au moins un fil est fixé.
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que les fils (14, 34) passant par les bordures (9, 10, 26 à 31) correspondent aux autres
fils (13, 23, 24, 25, 47, 48, 49).
17. Procédé selon l'une des revendications 12 à 16, caractérisé en ce que les fils (14, 34) sont disposés sur les avancées et dans un nombre et à une distance
faisant que l'épaisseur de fil après l'imbrication dans la zone des bordures (9, 10,
26 à 31) ne diffère par ailleurs pas de l'épaisseur de fil.
18. Bande de feutre, en particulier feutre pour machine à papier avec un support (40,
43) inséré dans une matrice de fibres, composé d'au moins deux non-tissés (41, 42,
44, 45, 46) placés l'un sur l'autre, desquels au moins un est formé en tant que non-tissé
longitudinal (41, 44) constitué de fils longitudinaux parallèles (13, 14, 47) et au
moins un en tant que non-tissé transversal (42, 45, 46) constitué de fils transversaux
parallèles (23, 24, 25, 48, 49), sachant que des fils transversaux (23, 24, 25, 48,
49) sont disponibles, qui sont continus sur la largeur de la bande de feutre et sachant
que les fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) ont la propriété d'absorber l'énergie
laser et d'être mis à température de fusion au moins superficiellement et au moins
partiellement à l'aide de l'énergie laser, caractérisée en ce que pour chaque non-tissé longitudinal (41, 44), un module de support (16) est confectionné
par l'enroulement hélicoïdal d'au moins une bande porteuse auxiliaire (5) avec les
fils longitudinaux (13, 14, 47), de manière à ce que les fils longitudinaux (13, 14,
47) s'étendent de manière angulaire par rapport au sens longitudinal de la bande de
feutre.
19. Bande de feutre selon revendication 18, caractérisée en ce que les fils longitudinaux et les fils transversaux sont seulement posés les uns au-dessus
des autres.
20. Bande de feutre selon revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que les fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) contiennent un additif qui leur donne la
capacité d'absorption de l'énergie laser.
21. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 20, caractérisée en ce que les fils (13, 14, 23, 24, 25, 47, 48, 49) d'au moins un non-tissé (41, 42, 44, 45,
46), sont formées en tant que monofilaments.
22. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 21, caractérisée en que les fils d'au moins un non-tissé sont formés en tant que multifilaments constitués
de filaments individuels.
23. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 22, caractérisée en ce que les fils d'au moins un non-tissé sont formés en tant que retors monofilaments constitués
d'au moins deux monofilaments.
24. Bande de feutre selon revendication 20 et revendication 21 ou 22, caractérisée en ce qu'au maximum la moitié des filaments individuels ou monofilaments sont pourvus de l'additif.
25. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 24, caractérisé en ce que différents fils alternants sont prévus.
26. Bande de feutre selon revendication 25, caractérisée en ce que des fils alternants en polyamide 6 et 6.10 ou des fils alternants en polyamide 6
et 6.12 ou des fils alternants en polyamide 6.6 et polyester sont disponibles.
27. Bande de feutre selon revendication 25 ou 26, caractérisée en ce que des monofilaments et retors alternants, les retors et monofilaments alternants ou
des monofilaments et multifilaments alternants sont prévus.
28. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 27, caractérisée en ce que le support est composé d'au moins deux non-tissés longitudinaux et au moins un non-tissé
transversal.
29. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 27, caractérisée en ce que le support (43) est composé d'au moins un non-tissé longitudinal (44) et d'au moins
deux non-tissés transversaux (45, 46).
30. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 28, caractérisée en ce que le support est composé d'au moins deux non-tissés longitudinaux et deux non-tissés
transversaux.
31. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 30, caractérisée en ce que des non-tissés longitudinaux (44) et non-tissés transversaux (46, 46) alternent entre
eux.
32. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 31, caractérisée en ce que les fils transversaux (23, 24, 25, 48, 49) s'étendent dans un angle de 75° à 120°,
de préférence 80° à 100°, par rapport au sens longitudinal de la bande de feutre.
33. Bande de feutre selon revendication 32, caractérisée en ce que les fils transversaux (23, 24, 25, 48, 49) s'étendent dans un angle par rapport au
sens longitudinal de la bande de feutre, qui est supérieur ou inférieur à 90°.
34. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 33, caractérisée en ce que le support (43) présente au moins deux non-tissés transversaux (45, 46) et les fils
transversaux (48) d'un non-tissé transversal (45) et les fils transversaux (49) de
l'autre non-tissé transversal (46) se croisent.
35. Bande de feutre selon revendication 34, caractérisé en ce que les fils transversaux (48) d'un non - tissé transversal (45) diffèrent des verticales
par rapport au sens longitudinal de la bande de feutre selon le même angle que les
fils transversaux (49) de l'autre non-tissé transversal (46).
36. Bande de feutre selon l'une des revendications 18 à 35, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (13, 14, 47) et / ou les fils transversaux (23, 24, 25, 48,
49) ont la même distance les uns par rapport aux autres.
37. Bande de feutre selon revendication 36, caractérisée en ce que la distance des fils longitudinaux (13, 14, 47) et la distance des fils transversaux
(23, 24, 25, 48, 49) est identique.
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