| (19) |
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(11) |
EP 1 837 446 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.2011 Patentblatt 2011/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.03.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Sanitäre Tragvorrichtung mit wenigstens einem Ständer und Verfahren zum Montieren
einer Tragvorrichtung
Sanitary support structure with at least one stud and method of mounting a support
structure
Structure de support sanitaire avec au moins un poteau et méthode de montage d'une
structure de support
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2007 Patentblatt 2007/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Geberit International AG |
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8645 Jona (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lechner, Peter
8645 Jona (CH)
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| (74) |
Vertreter: Groner, Manfred et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1-202004 003 760 US-A- 5 875 592
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DE-U1-202004 017 027
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Tragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Solche Tragvorrichtungen sind in der Sanitärtechnik seit langem bekannt. Die Ständer
sind üblicherweise im Querschnitt viereckige Stangen aus Blech. Das untere Ende ist
beispielsweise gemäss der
EP 0 984 107 A in eine oben offene Bodenschiene hineingestellt. Diese Bodenschiene wird auf einem
Gebäudeboden befestigt. Das obere Ende des Ständers ist mit einer Deckenschiene verbunden.
Zwischen zwei Ständern wird beispielsweise ein Sanitärelement für ein WC, ein Urinal
oder ein Waschbecken befestigt. Die Montage einer solchen Tragvorrichtung ist vergleichsweise
aufwendig.
[0003] Eine Tragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist im Stand der Technik
durch die
DE-U-20 2004 017 027 bekannt geworden. Diese weist Ständer auf, die jeweils am unteren Ende teleskopisch
ausziehbar sind und einen Kopfverbinder als auch einen Fussverbinder besitzen, so
dass die Ständer mit einer Deckenschiene und einer Bodenschiene verbindbar sind.
[0004] Die
DE-U-20 2004 003 760 offenbart einen Ständerrahmen mit Stehern, die teleskopisch ausziehbar und jeweils
am oberen als auch am unteren Ende mit einem Bolzen oder einer Schraube gelenkig mit
einer Deckenschiene bzw. Bodenschiene verbunden sind.
[0005] Die
US-A-5,875,592 offenbart eine Stütze für ein Dach, die eine Verbindung zwischen einer horizontalen
Schiene und einem vertikalen Rechteckprofil aufweist. Die Schiene ist quer zu ihrer
Längsrichtung verschwenkbar, bleibt aber immer horizontal ausgerichtet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragvorrichtung der genannten Art
zu schaffen, die eine einfachere, rationellere Montage vorzugsweise ohne Werkzeuge
ermöglicht und die zudem eine geneigte Ausrichtung der Deckenschiene ermöglicht.
[0007] Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Tragvorrichtung gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0008] Eine solche Tragvorrichtung kann ohne Werkzeuge sehr einfach und schnell montiert
werden. Vorzugsweise wird hierbei beim Montieren das obere Ende des Ständers in die
Deckenschiene eingesteckt und in dieser verankert und anschliessend wird durch entsprechendes
Verlängern des Ständers das untere Ende mit dem Fussverbinder in den Kanal der Bodenschiene
eingesteckt und in diesem verankert. Da der Ständer in seiner Längsrichtung ausziehbar
ist, eignet er sich für unterschiedliche Abstände zwischen der Bodenschiene und der
Deckenschiene und auch für Ausführungen, bei denen die Deckenschiene zur Horizontalen
geneigt ist. Eine solche geneigte Deckenschiene kann beispielsweise aufgrund einer
Dachschräge gegeben sein.
[0009] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kopfverbinder zur Anpassung an eine geneigte
Ausrichtung der Deckenschiene schwenkbar ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache
und funktionstüchtige Anpassung an vergleichsweise grosse Schrägen der Deckenschiene.
Der Ständer kann dann auch an einer Deckenschiene montiert werden, die beispielsweise
bis 50° gegenüber der Horizontalen geneigt ist. Das Gelenk der Kopfschiene ist gemäss
einer Weiterbildung der Erfindung ein Drehgelenk, das einen Schwenkwinkel von wenigstens
50° ermöglicht.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kopfverbinder in
den Kanal der Deckenschiene eindrehbar ist. Dies ermöglicht eine besonders sichere
Verankerung des Ständers an der Deckenschiene. Zudem ist vorzugsweise vorgesehen,
dass der Kopfverbinder Rastmittel aufweist, mit denen er im Kanal der Deckenschiene
verrastbar ist. Der Ständer kann dann somit in die Deckenschiene eingedreht und gleichzeitig
verrastet werden. Dies ermöglicht die Herstellung einer funktionssicheren und stabilen
Verbindung ohne Verwendung eines Werkzeuges.
[0011] Das Verrasten des Ständers an der Deckenschiene erfolgt gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung durch zwei gegenüberliegende Klauen, die als Rastmittel am Kopfverbinder
angeordnet sind.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kopfverbinder einen
Kopf aufweist, an dem wenigstens ein Schwenkarm angeordnet ist, der in einen Innenkanal
des oberen Endes des Ständers eingreift und begrenzt schwenkbar mit diesem verbunden
ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung des Gelenkes,
mit dem eine Anpassung an eine geneigte Ausrichtung der Deckenschiene möglich ist.
Vorzugsweise sind hier zwei im Abstand zueinander angeordnete Schwenkarme vorgesehen,
die beispielsweise mit Gelenkbolzen mit dem Ständer verbunden sind.
[0013] Eine besonders einfache und rationelle Befestigung des Ständers an der Bodenschiene
ist dann möglich, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung der Fussverbinder
zwei nach unten ragende Federzungen aufweist, die im Kanal der Bodenschiene verrastbar
sind. Der Ständer kann dann nach seiner Befestigung an der Deckenschiene am unteren
Ende in die Bodenschiene eingesteckt werden, wobei hier der Fussverbinder in der Bodenschiene
verrastet. Damit kann auch die Verbindung zwischen dem Ständer und der Bodenschiene
ohne Werkzeug und damit sehr einfach und schnell erstellt werden. Die Federzungen
sind vorzugsweise als Klemmfedern ausgebildet. Der Fussverbinder bildet somit in diesem
Fall einen Klemmverbinder.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist der Fussverbinder zwei im Abstand zueinander
angeordnete krallenförmige Teile auf, die federnd auslenkbar sind und mit denen der
Fussverbinder im Kanal der Bodenschiene verrastbar ist. Vorzugsweise ist die Bodenschiene
so ausgebildet, dass sie vertieft angeordnete Schultern aufweist, die sich in Längsrichtung
der Bodenschiene erstrecken und die von den genannten krallenförmigen Teile hintergreifbar
sind. Eine besonders sichere Verbindung ergibt sich dann, wenn der Fussverbinder wenigstens
ein Stützteil aufweist, mit dem er an der genannten Schulter abstützbar ist. Ist der
Fussverbinder in die Bodenschiene eingesetzt und in dieser verrastet, so kann er weder
nach unten noch nach oben bewegt werden. Er lässt sich jedoch in Längsrichtung der
Bodenschiene mit einem Hammer verschieben. Dies ist für die Montage vorteilhaft, da
auf diese Weise der Abstand zwischen zwei Ständern einfach und präzise einstellbar
ist.
[0015] Der Ständer ist nach einer Weiterbildung der Erfindung teleskopisch ausziehbar und
weist hierzu vorzugsweise ein Aussenrohr und ein Auszugsrohr auf. Das Aussenrohr ist
vorzugsweise unten und das Auszugsrohr oben. Der Querschnitt des Rohres ist vorzugsweise
rechteckig und insbesondere quadratisch. Es sind hier aber auch andere Querschnitte
denkbar.
[0016] Die Tragvorrichtung besitzt wenigstens einen Ständer der genannten Art, wobei dieser
an seinem oberen Ende fest mit der Deckenschiene und an seinem unteren Ende fest mit
der Bodenschiene verbunden ist. Die genannten festen Verbindungen können jedoch eine
Verschiebung in Längsrichtung der Bodenschiene bzw. der Deckenschiene ermöglichen.
[0017] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Deckenschiene und/oder die Bodenschiene
eine Profilschiene mit einem nach aussen offenen Kanal. In diesem Kanal ist vorzugsweise
ein Halteansatz angeordnet, an dem der Fussverbinder bzw. der Kopfverbinder verrastbar
sind. Dieser Halteansatz ist vorzugsweise vertieft angeordnet und besitzt eine Schulter,
die sich in Längsrichtung des Kanals erstreckt. Dies ermöglicht ein besonders einfaches
und sicheres Verrasten des Kopfverbinders bzw. des Fussverbinders.
[0018] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist in die Bodenschiene wenigstens ein Klemmverbinder
eingesetzt, der einen Fuss eines Sanitärelementes in der Bodenschiene fixiert, wobei
dieser Fuss in die Bodenschiene eingreift. Damit kann sehr einfach und ohne Verwendung
von speziellen Werkzeugen, beispielsweise ein Rahmen eines Sanitärelementes an der
Bodenschiene sicher fixiert werden. Die Montage dieses Klemmverbinders ist dann besonders
einfach, wenn dieser in die Bodenschiene eingedreht ist bzw. eindrehbar ist.
[0019] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Klemmverbinder einen
Exzenterhebel aufweist, der an wenigstens einer Schulter im Kanal der Bodenschiene
angepresst ist. Bei der Montage kann dann somit der Klemmverbinder in den Kanal der
Bodenschiene eingedreht und anschliessend durch Verschwenken des Exzenterhebels fixiert
werden. Der Fuss des Sanitärelementes ist damit fixiert und kann auch in Längsrichtung
der Bodenschiene nicht verschoben werden.
[0020] Beim erfindungsgemässen Verfahren zum Montieren einer Tragvorrichtung ist vorgesehen,
dass zuerst die Bodenschiene und die Deckenschiene befestigt werden, dass an diesen
ein erster Ständer befestigt wird, indem dieser zuerst an seinem oberen Ende in die
Deckenschiene eingesteckt und mit dieser verrastet und anschliessend mit dem unteren
Ende in den Kanal der Bodenschiene eingesteckt und mit dieser verrastet wird. Schliesslich
wird in gleicher Weise ein zweiter Ständer befestigt und zwischen den beiden Ständern
ein Sanitärelement montiert. Schliesslich kann das Sanitärelement mit einem oder zwei
Klemmverbindern in der Bodenschiene fixiert werden.
[0021] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0022] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemässen Tragvorrichtung mit zwei montierten
Sanitärelementen,
- Figur 2
- eine Ansicht einer erfindungsgemässen Stütze,
- Figur 3
- eine weitere Ansicht einer erfindungsgemässen Stütze,
- Figur 4
- eine räumliche Ansicht eines Fussverbinders,
- Fig. 5a und 5b
- schematisch das Einsetzen des unteren Endes des Ständers in eine Bodenschiene,
- Figur 6
- eine räumliche Ansicht eines Kopfverbinders,
- Fig. 7a und 7b
- räumliche Ansichten eines oberen Endes des Ständers mit eingesetzten Kopfverbinder,
- Figur 8
- eine räumliche Ansicht eines Klemmverbinders zum Fixieren eines Fusses eines Sanitärelementes,
- Figur 9
- eine weitere räumliche Ansicht des Klemmverbinders, wobei ein Hebel nach oben verschwenkt
ist und
- Figur 10
- eine räumliche Ansicht einer Bodenschiene mit einem darin abgestützten Fuss eines
Sanitärelementes und einem eingesetzten Klemmverbinder.
[0023] Die Figur 1 zeigt eine Sanitäreinrichtung 1, die eine Tragvorrichtung 2 aufweist,
an welcher zwei Sanitärelemente 6 und 7 befestigt sind. Das Sanitärelement 6 ist für
ein WC vorgesehen und besitzt einen an sich üblichen Sanitärapparat 8, der ein Spülkasten
ist sowie einen Montagerahmen 9 mit zwei vertikalen Seitenstützen 10. Ein weiteres
Sanitärelement 7 dient beispielsweise zur Befestigung einer hier nicht gezeigten Waschschüssel.
Diese Sanitärelement 7 besitzt ebenfalls zwei vertikal sich erstreckende Seitenstützen
10. Diese Seitenstützen 10 weisen jeweils am unteren Ende einen Fusswinkel 11 auf.
Die beiden Sanitärelemente 6 und 7 sind jeweils zwischen zwei Ständern 3 angeordnet
und an diesen befestigt. Beispielsweise können die Seitenstützen 10 mit hier nicht
gezeigten Winkeln an diesen Ständern 3 angeschraubt oder sonstwie befestigt sein.
[0024] Die Ständer 3 erstrecken sich jeweils von einer Bodenschiene 4 nach oben bis zu einer
Deckenschiene 5. Die Bodenschiene 4 ist auf einem Gebäudeboden B befestigt und ist
gemäss den Figuren 5a, 5b und 10 eine oben offene Schiene mit einem sich in Längsrichtung
erstrechenden Kanal 25, der durch eine Bodenwandung 26 sowie zwei im Wesentlichen
parallel verlaufenden Seitenwandungen 27 gebildet ist. Vertieft im Kanal 25 sind zwei
gegenüberliegende Halteansätze 28 angeordnet, die jeweils eine obere Schulter 29 aufweisen.
Die Bodenschiene 4 kann beispielsweise am Gebäudeboden 5 festgeschraubt sein. Die
Bodenschiene 4 kann beispielsweise im Wesentlichen gleich ausgebildet sein wie die
in der Figur 6 der
EP 0 984 0107 B des Anmelders offenbart ist.
[0025] Die Deckenschiene 5 kann gleich ausgebildet sein wie die Bodenschiene 4, wobei jedoch
der Kanal 25 nach unten offen ist. In Figur 1 ist die Deckenschiene 5 zur Horizontalen
geneigt und erstreckt sich bis zu einer Gebäudedecke D. Diese Deckenschiene 5 kann
mit hier nicht gezeigten Stützen an der Gebäudewand abgestützt sein.
[0026] Die Ständer 3 sind wie ersichtlich entsprechend der Position zur Deckenschiene 5
unterschiedlich lang, ansonst aber identisch ausgebildet. Um die unterschiedlichen
Längen einzustellen, sind die Ständer 3 verlängerbar und insbesondere teleskopisch
ausziehbar. Hierzu besitzen die Ständer 3 jeweils ein Aussenrohr 12, in das verschieblich
ein Auszugrohr 13 eingesetzt ist. Im Querschnitt sind diese beiden Rohre 12 und 13
beispielsweise rechteckig und insbesondere quadratisch. Vorzugsweise sind die Rohre
12 und 13 aus Blech hergestellt.
[0027] Das Aussenrohr 12 besitzt ein unteres Ende 12a, in das von unten ein Rohrverbinder
15 eingesetzt ist. Dieser Rohrverbinder 15 ist vorzugsweise ebenfalls aus Blech hergestellt
und bildet gemäss Figur 4 ein einstückiges Element. Er besitzt etwa mittig eine Platte
17, von der aus nach oben zwei Befestigungsteile 22 angebracht sind, die jeweils aussenseitig
mehrere Zähne 23 und eine Ausnehmung 24 aufweisen. Diese Befestigungsteile 22 sind
so dimensioniert, dass sie von unten in das Ende 12a eingesetzt werden können, wobei
die Zähne 22 sich im Inneren des Endes 12a verankern. Die Ausnehmungen 24 ermöglichen
ein elastisches und federndes Spannen der Zähne 23 gegen die Innenseite des Endes
12a. Ist der Fussverbinder 15 gemäss den Figuren 2 und 3 in das Ende 12a eingesetzt,
so sind die Befestigungsteile 22 nicht sichtbar und die Platte 12 ist mit seitlich
vorstehenden Flächen an einer Stirnseite 12b des Aussenrohres 12 abgestützt.
[0028] An der Platte 17 sind zudem zwei Federzungen 18 befestigt, die gemäss Figur 4 nach
unten ragen. Diese Federzungen 18 besitzen jeweils gegenüber einer Ausnehmung 21 einen
plattenförmigen Stützteil 19 und am unteren Ende eine Kralle 20, die durch eine Umbiegung
der Federzungen 18 gebildet ist und die mehrere Zähne 20a besitzt. Der Fussverbinder
15 kann sehr einfach und kostengünstig aus einem Stück Blech durch Stanzen und Umbiegen
hergestellt werden.
[0029] Zur Befestigung der Ständer 3 an der Bodenschiene 4 werden diese jeweils gemäss den
Figuren 5a und 5b von oben in den Kanal 25 eingesteckt. Die beiden Federzungen 18
kommen hierbei jeweils mit einer Schulter 29 in Eingriff und werden federelastisch
nach unten ausgelenkt, bis schliesslich die beiden Krallen 20 jeweils einen Halteansatz
28 untergreifen. Die beiden Stützteile 19 liegen schliesslich jeweils auf einer Schulter
29 auf.
[0030] Die Figur 5b zeigt einen Fussverbinder 15 in der eingesetzten Position. Da die beiden
Krallen 20 an den Halteeinsätzen 28 verrastet sind, kann der Ständer 3 nach oben nicht
mehr aus der Bodenschiene 4 herausgezogen werden. In Längsrichtung der Bodenschiene
4 kann der Ständer 3 jedoch beispielsweise mit einem Hammer verschoben werden. Dies
bedingt jedoch einen gewissen Kraftaufwand, da die Krallen 20 an der Innenseite bzw.
an der Unterseite des Halteansatzes 28 angepresst sind. Um den Fussverbinder 15 mit
der Bodenschiene 4 zu verbinden, ist es somit lediglich notwendig, diesen von oben
in den Kanal 15 einzustecken. Die Verbindung ist im Wesentlichen unlösbar.
[0031] Am oberen Ende des Auszugrohres 13 ist ein Kopfverbinder 14 befestigt, der in ein
oberes Ende 13a des Auszugrohres 13 eingesetzt ist. Der Kopfverbinder 14 besitzt einen
Rand 30, der gemäss Figur 3 auf einer Stirnseite 13b des Auszugrohres 13 anliegt.
Unterhalb dieses Randes 13 sind zwei im Abstand zueinander angeordnete Schwenkarme
31 angeordnet, die jeweils eine Lageröffnung 33 besitzen und die in den hier nicht
gezeigten Kanal eines Endes 13a des Auszugsrohres 13 eingreifen. An den beiden Schwenkarmen
31 ist der Kopfverbinder 14 Schwenkbar mit dem Auszugsrohr 13 verbunden, wobei die
Schwenkachse durch zwei Gelenkbolzen 16 gebildet wird, welche an gegenüberliegenden
Seiten in das Auszugsrohr 13 eingesetzt und in die Lageröffnungen 33 eingreifen. Aus
der in den Figuren 2 und 3 gezeigten Ausgangsposition kann der Kopfverbinder 14 gemäss
der Figur 7b ausgeschwenkt werden. Der mögliche Schwenkwinkel ist vergleichsweise
gross und beträgt vorzugsweise mehr als 50°. In der in den Figuren 2 und 3 gezeigten
Position greifen zudem zwei zahnförmige Nocken 32 ebenfalls in den Kanal 39 ein und
sind lösbar an gegenüberliegenden Öffnungen 38 der Auszugsschiene 13 verankert.
[0032] Über dem Rand 30 ragt ein Kopf 34 nach oben, der im Abstand zum Rand 30 und gegenüberliegend
eine erste Klaue 36 und eine zweite Klaue 37 besitzt. Dieser Kopf 34 ist so ausgebildet,
dass er von unten in den Kanal 25 der Deckenschiene 5 eingesetzt und um etwa 90° um
die Längsachse des Ständers 3 verdreht werden kann. Beim Verdrehen werden die beiden
Klauen 36 und 37 so verschwenkt, dass sie jeweils einen Halteansatz 28 untergreifen.
Nach dem Verdrehen des Ständers 3 ist damit der Kopfverbinder 14 an der Deckenschiene
5 verrastet und kann nicht mehr aus dieser herausgezogen werden. Die beiden Klauen
36 und 37 sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie in der eingesetzten Position
federelastisch gegen die Wandungen 27 gespannt sind, was eine höhere Stabilität der
Verbindung gewährleistet. Auch der Kopfverbinder 14 kann in der eingesetzten Position
beispielsweise mit einem Hammer in Längsrichtung der Deckenschiene 5 verschoben werden.
Dadurch kann die gewünschte genaue Position des Ständers 6 eingestellt werden.
[0033] Um die Fusswinkel 11 in der Bodenschiene 4 zu fixieren, ist ein in den Figuren 8
bis 10 gezeigter Klemmverbinder 41 vorgesehen, der jeweils auf eine in die Bodenschiene
4 eingreifende Fussplatte 40 wirkt. Der Klemmverbinder 41 ist so ausgebildet, dass
er in den Kanal 25 der Bodenschiene 4 eingedreht und in diesem verastet werden kann.
Er besitzt einen Exzenterhebel 44, der in einer in den Figuren 8 und 10 gezeigten
Schwenklage die Fussplatte 40 an den Schultern 29 anpresst. Der Exzenterhebel 44 ist
an einem Eindrehteil 42 mit einer Befestigungswelle 43 schwenkbar gelagert. Der Eindrehteil42
wird mit aufgestelltem Exzenterhebel 44 gemäss Figur 9 in den Kanal 25 eingesetzt
und durch Drehen verrastet. Hierzu besitzt der Eindrehteil 42 zwei Verankerungsteile
47 und 48, die jeweils im verrasteten Zustand eine Schulter 29 untergreifen. Wird
der Hebel 44 nach unten in die in Figur 10 gezeigte Stellung verschwenkt, so drückt
der Hebel 44 mit zwei gegenüberliegenden Kurven 46 auf die Fussplatte 40 und fixiert
diese, wie die Figur 10 zeigt.
[0034] Nachfolgend wird das bevorzugte Verfahren zum Montieren der Tragvorrichtung 2 der
Sanitäreinrichtung 1 näher erläutert.
[0035] Zuerst werden die Bodenschiene 4 und die Deckenschiene 5 gemäss Figur 1 montiert.
Die Bodenschiene 4 wird auf dem Gebäudeboden 5 befestigt, beispielsweise festgeschraubt.
Die Deckenschiene 5 wird in gleicher Weise an der Gebäudedecke D befestigt, wobei
diese gemäss Figur 1 an sich beliebig zur Horizontalen geneigt oder auch horizontal
bzw. parallel zur Bodenschiene 4 sein kann. Die Bodenschiene 4 und die Deckenschiene
5 Bodenschiene 4 und der Deckenschiene 5 befestigt. Hierzu wird jeweils der Kopfverbinder
14 von unten in den Kanal der Deckenschiene 5 eingesetzt und gedreht, bis die Klauen
36 und 37 verrastet sind. Wie bereits oben erläutert, ist nun der Ständer 3, 3' bzw.
3" bezüglich des Kopfverbinders 14 schwenkbar und kann somit auch bei geneigter Deckenschiene
5 vertikal ausgerichtet werden. Nun wird der Fussverbinder 5 in den Kanal der Bodenschiene
4 vertikal eingesteckt, bis dieser im Kanal 25 wie oben erläutert verrastet ist. Der
Ständer 3, 3' bzw. 3" wird hierbei teleskopisch verlängert, wobei das Aussenrohr 12
nach unten bewegt wird.
[0036] Sind sämtliche Ständer 3, 3' bzw. 3" an der Bodenschiene 4 und der Deckenschiene
5 befestigt, so werden die Sanitärelemente 6 und 7 zwischen die beiden Ständer 3 und
3' so eingesetzt, dass jeweils die Füsse 11 in dem Kanal 25 der Bodenschiene 4 abgestützt
sind. Diese Füsse 11 werden nun jeweils mit dem Verbinder 41 so fixiert, dass sie
in der Bodenschiene 4 nicht mehr bewegt werden können. Nun werden die Ständer 3 und
3' in der Bodenschiene 4 und der Deckenschiene 5 verschoben, bis sie gemäss der Figur
1 jeweils seitlich an den Seitenstützen 10 der Sanitärelemente 6 bzw. 7 anliegen.
Mit hier nicht gezeigten Winkeln oder anderen geeigneten Verbindungsmitteln werden
nun diese Seitenstützen 10 mit den Ständern 3 bzw. 3' verbunden. Die Sanitärelemente
6 und 7 enthalten alle notwendigen Geräte und Teile, wie beispielsweise Abflussrohre,
Anschlussventile und dergleichen. Die Sanitäreinrichtung 1 ist nun erstellt und kann
beispielsweise mit Gipsplatten oder dergleichen Beplankt werden. Schliesslich werden
die notwendigen Armaturen, das Waschbecken und die WC-Schüssel montiert. Die Sanitärarbeiten
sind damit im Wesentlichen abgeschlossen. Wie ersichtlich, kann die Montage weitgehend
ohne Werkzeuge, insbesondere ohne Spezialwerkzeuge durchgeführt werden. Aufgrund der
Ausziehbarkeit der Ständer 3, 3' bzw. 3" ergibt sich eine hohe Flexibilität, so dass
nur wenige unterschiedliche Stangen am Lager gehalten werden müssen.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Sanitäreinrichtung
- 2
- Tragvorrichtung
- 3
- Ständer
- 4
- Bodenschiene
- 5
- Deckenschiene
- 6
- Sanitärelement
- 7
- Sanitärelement
- 8
- Sanitärapparat
- 9
- Montagerahmen
- 10
- Seitenstützen
- 11
- Fusswinkel
- 12
- Aussenrohr
- 12a
- unteres Ende
- 12b
- Stirnseite
- 13
- Auszugsrohr
- 13a
- oberes Ende
- 13b
- Stirnseite
- 14
- Kopfverbinder
- 15
- Fussverbinder
- 16
- Gelenkbolzen
- 17
- Platte
- 18
- Federzunge
- 19
- Stützteil
- 20
- Kralle
- 20a
- Zähne
- 21
- Ausnehmung
- 22
- Befestigungsteil
- 23
- Zähne
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Kanal
- 26
- Bodenwandung
- 27
- Seitenwandung
- 28
- Halteansatz
- 29
- Schulter
- 30
- Rand
- 31
- Schwenkarm
- 32
- Nocken
- 33
- Lageröffnung
- 34
- Kopf
- 35
- Ausnehmung
- 36
- Klaue
- 37
- Klaue
- 38
- Öffnung
- 39
- Kanal
- 40
- Fussplatte
- 41
- Klemmverbinder
- 42
- Eindrehteil
- 43
- Befestigungswelle
- 44
- Hebel
- 45
- Klemmteil
- 46
- Kurve
- 47
- Verankerungsteil
- 48
- Verankerungsteil
- B
- Gebäudeboden
- D
- Decke
1. Sanitäre Tragvorrichtung mit wenigstens einem Ständer, mit einem oberen Ende (13a),
das mit einer horizontalen oder geneigt zur Horizontalen verlaufenden Deckenschiene
(5) verbunden ist und mit einem unteren Ende (12a), das mit einer Bodenschiene (4)
verbunden ist, wobei der Ständer (3) in seiner Längsrichtung ausziehbar ist und am
genannten oberen Ende (13a) einen Kopfverbinder (14) aufweist, der in einen Kanal
der Deckenschiene (5) eingesteckt und in diesem verankert ist und am unteren Ende
(12a) einen Fussverbinder (15) aufweist, der in einen Kanal (25) der Bodenschiene
(4) eingesteckt und in dieser verankert ist, wobei der Ständer (3) an seinem oberen
Ende (13a) fest mit der Deckenschiene (5) und an seinem unteren Ende (12a) fest mit
der Bodenschiene (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfverbinder (14) zur Anpassung an geneigte Ausrichtungen der Deckenschiene
(5) schwenkbar ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfverbinder (14) ein Drehgelenk (16) aufweist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfverbinder (14) so ausgebildet ist, dass er beim Montieren in den Kanal der
Deckenschiene (5) eindrehbar ist.
4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfverbinder (14) Rastmittel (36, 37) aufweist, mit denen er beim Montieren
im Kanal der Deckenschiene (5) verrastbar ist.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel zwei gegenüberliegende Klauen (36, 37) sind, mit denen der Kopfverbinder
(14) im Kanal der Deckenschiene (5) verrastbar ist.
6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfverbinder (14) einen Kopf (34) aufweist, an dem wenigstens ein Schwenkarm
(31) angeordnet ist, der in einen Innenkanal des oberen Endes (13a) eingreift und
begrenzt schwenkbar mit diesem Ende (13a) verbunden ist.
7. Tragvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbereich des Kopfes (34) wenigstens 50° beträgt.
8. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussverbinder (15) zwei nach unten ragende Federzungen (18) aufweist, die beim
Montieren im Kanal (25) der Bodenschiene (4) verrastbar sind.
9. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussverbinder (15) wenigstens ein nach oben ragendes Befestigungsteil (22) aufweist,
das in einem Innenkanal des unteren Endes (12a) eingesetzt ist.
10. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussverbinder (15) zwei im Abstand zueinander angeordnete krallenförmige Teile
(20) aufweist, die federnd auslenkbar sind und mit denen der Fussverbinder (15) beim
Montieren im Kanal (25) der Bodenschiene (4) verrastbar ist.
11. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussverbinder (15) wenigstens ein Stützteil (19) aufweist, mit dem er an einer
nach innen ragenden Schulter (29) der Bodenschiene (4) abstützbar ist.
12. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Ständer (3) teleskopisch ausziehbar ist.
13. Tragvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Ständer (3) ein Aussenrohr (12) und ein Auszugsrohr (13) aufweist.
14. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenschiene (5) und/oder die Bodenschiene (4) jeweils eine Profilschiene mit
einem nach aussen offenen Kanal (25) ist und dass in diesem Kanal (25) wenigstens
ein Halteansatz (28) angeordnet ist, an dem der Fussverbinder (15), bzw. der Kopfverbinder
(14) verrastet ist.
15. Tragvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteansatz (28) vertieft im Kanal (25) angeordnet ist und eine Schulter (29)
aufweist, die sich in Längsrichtung des Kanals (25) erstreckt.
16. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Ständer (3) im Abstand zueinander angeordnet sind, und dass an diesen
beiden Ständern (3) ein Sanitärelement (6, 7) befestigt ist.
17. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bodenschiene (4) wenigstens ein Klemmverbinder (41) eingesetzt ist, der einen
Fuss (11) eines Sanitär-Elementes (6, 7) fixiert, wobei der Fuss (11) in einen Kanal
(25) der Bodenschiene (4) eingesetzt ist.
18. Tragvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmverbinder (41) in den Kanal (25) der Bodenschiene (4) eingedreht und verrastet
ist.
19. Tragvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmverbinder (41) einen Exzenterhebel (44) aufweist, der an wenigstens einer
Schulter (29) der Bodenschiene (4) angepresst ist.
20. Verfahren zum Montieren einer Tragvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die Bodenschiene (4) und die Deckenschiene (5) am Gebäudeboden (5), bzw. an
der Gebäudedecke (D) befestigt werden, dass an der Bodenschiene (4) und an der Deckenschiene
(D) ein erster Ständer (3) befestig wird, indem dieser zuerst an seinem oberen Ende
(13a) mit dem Kopfverbinder in die Deckenschiene eingesteckt und mit dieser verrastet
und anschliessend am unteren Ende (12a) mit dem Fussverbinder (15) vertikal in den
Kanal (25) der Bodenschiene (4) eingesetzt und in diesem verrastet wird, dass in gleicher
Weise ein zweiter Ständer (3) befestigt wird, so dass zwischen diesen beiden Ständern
(3) ein Sanitärelement (7) montierbar ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständer (3) jeweils am oberen Ende (13a) durch eine Drehrast-Bewegung mit der
Deckenschiene (5) verbunden werden.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenschiene (5) geneigt zur Horizontalen montiert wird und dass die Ständer
(3) nach dem Befestigen des oberen Endes (13a) so verschwenkt werden, dass die Ständer
(3) jeweils vertikal ausgerichtet sind.
1. Sanitary supporting arrangement having at least one upright, having an upper end (13a)
which is connected to a ceiling rail (5) that extends horizontally or in an inclined
manner with respect to the horizontal, and having a lower end (12a) which is connected
to a floor rail (4), wherein the upright (3) can be extended in its longitudinal direction
and at said upper end (13a) has a head connector (14) which is plugged into a channel
in the ceiling rail (5) and is anchored therein and at the lower end (12a) has a foot
connector (15) which is plugged into a channel (25) in the floor rail (4) and is anchored
therein, the upright (3) being fixedly connected to the ceiling rail (5) at its upper
end (13a) and being fixedly connected to the floor rail (4) at its lower end (12a),
characterized in that the head connector (14) can be pivoted in order to adapt to inclined orientations
of the ceiling rail (5).
2. Supporting arrangement according to Claim 1, characterized in that the head connector (14) has a rotary joint (16).
3. Supporting arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the head connector (14) is formed such that it can be screwed into the channel in
the ceiling rail (5) during fitting.
4. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the head connector (14) has latching means (36, 37) by way of which it can be latched
in the channel in the ceiling rail (5) during fitting.
5. Supporting arrangement according to Claim 4, characterized in that the latching means are two opposing claws (36, 37) by way of which the head connector
(14) can be latched in the channel in the ceiling rail (5).
6. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the head connector (14) has a head (34), on which there is arranged at least one
pivot arm (31) which engages into an inner channel in the upper end (13a) and is connected
to this end (13a) such that it can pivot in a limited manner.
7. Supporting arrangement according to Claim 6, characterized in that the pivoting range of the head (34) is at least 50°.
8. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the foot connector (15) has two downwardly protruding resilient tongues (18), which
can be latched in the channel (25) in the floor rail (4) during fitting.
9. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the foot connector (15) has at least one upwardly protruding securing part (22) which
is inserted into an inner channel in the lower end (12a).
10. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the foot connector (15) has two spaced-apart claw-like parts (20) which can be deflected
resiliently and by way of which the foot connector (15) can be latched in the channel
(25) in the floor rail (4) during fitting.
11. Supporting arrangement according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the foot connector (15) has at least one support part (19) by way of which it can
be supported on an inwardly protruding shoulder (29) of the floor rail (4).
12. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the at least one upright (3) can be extended telescopically.
13. Supporting arrangement according to Claim 12, characterized in that the at least one upright (3) has an outer tube (12) and an extension tube (13).
14. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the ceiling rail (5) and/or the floor rail (4) is in each case a profile rail having
an outwardly open channel (25), and in that there is arranged in this channel (25) at least one retaining lug (28) to which the
foot connector (15) or the head connector (14) is latched.
15. Supporting arrangement according to Claim 14, characterized in that the retaining lug (28) is arranged in a recessed manner in the channel (25) and has
a shoulder (29) which extends in the longitudinal direction of the channel (25).
16. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 15, characterized in that at least two uprights (3) are arranged in a spaced-apart manner, and in that a sanitary element (6, 7) is secured to these two uprights (3).
17. Supporting arrangement according to one of Claims 1 to 16, characterized in that at least one clamping connector (41) is inserted into the floor rail (4), said clamping
connector (41) fixing a foot (11) of a sanitary element (6, 7), wherein the foot (11)
is inserted into a channel (25) in the floor rail (4).
18. Supporting arrangement according to Claim 17, characterized in that the clamping connector (41) is screwed and latched into the channel (25) in the floor
rail (4).
19. Supporting arrangement according to Claim 17 or 18, characterized in that the clamping connector (41) has an eccentric lever (44) which is pressed against
at least one shoulder (29) of the floor rail (4).
20. Method for fitting a supporting arrangement according to Claim 1, characterized in that first of all the floor rail (4) and the ceiling rail (5) are secured to the floor
(B) and to the ceiling (D), respectively, of the building, in that a first upright (3) is secured to the floor rail (4) and to the ceiling rail (5)
by the upper end (13a), having the head connector, of said upright (3) first of all
being plugged into the ceiling rail and being latched to the latter and then the lower
end (12a), having the foot connector (15), of said upright (3) being inserted vertically
into the channel (25) in the floor rail (4) and being latched in the latter, and in that a second upright (3) is secured in the same way so that a sanitary element (7) can
be fitted between these two uprights (3).
21. Method according to Claim 20, characterized in that the uprights (3) are connected to the ceiling rail (5) in each case at the upper
end (13a) by a rotational latching movement.
22. Method according to Claim 20 or 21, characterized in that the ceiling rails (5) are fitted in an inclined manner with respect to the horizontal,
and in that the uprights (3), once the upper end (13a) has been secured, are pivoted such that
the uprights (3) are each oriented vertically.
1. Structure de support sanitaire avec au moins un poteau, avec une extrémité supérieure
(13a) reliée à un rail de plafond (5) horizontal ou s'étendant de façon inclinée par
rapport à l'horizontale et avec une extrémité inférieure (12a) reliée à un rail de
plancher (4), le poteau (3) pouvant être sorti dans sa direction longitudinale et
comportant au niveau de ladite extrémité supérieure (13a) un connecteur de tête (14)
encastré dans un canal du rail de plafond (5) et ancré dans celui-ci et comportant
au niveau de l'extrémité inférieure (12a) un connecteur de pied (15) qui est encastré
dans un canal (25) du rail de plancher (4) et est ancré dans celui-ci, le poteau (3)
étant relié au niveau de son extrémité supérieure (13a) fixement avec le rail de plafond
(5) et au niveau de son extrémité inférieure (12a) fixement avec le rail de plancher
(4), caractérisée en ce que le connecteur de tête (14) peut être pivoté pour s'adapter aux orientations inclinées
du rail de plafond (5).
2. Structure de support selon la revendication 1, caractérisée en ce que le connecteur de tête (14) comporte une articulation (16).
3. Structure de support selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le connecteur de tête (14) est réalisé de telle sorte qu'il peut être rentré en tournant
lors du montage dans le canal du rail de plafond (5).
4. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le connecteur de tête (14) comporte des moyens d'encliquetage (36, 37) avec lesquels
il peut être encliqueté lors du montage dans le canal du rail de plafond (5).
5. Structure de support selon la revendication 4, caractérisée en ce que les moyens d'encliquetage sont deux griffes (36, 37) opposées avec lesquelles le
connecteur de tête (14) peut s'encliqueter dans le canal du rail de plafond (5).
6. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le connecteur de tête (14) comporte une tête (34) au niveau de laquelle au moins
un bras pivotant (31) est disposé, ledit bras s'engrenant dans un canal intérieur
de l'extrémité supérieure (13a) et étant relié avec cette extrémité (13a) de façon
à pouvoir pivoter de façon limitée.
7. Structure de support selon la revendication 6, caractérisée en ce que la plage de pivotement de la tête (34) est au moins de 50°.
8. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le connecteur de pied (15) comporte deux languettes à ressort (18) saillant vers
le bas qui peuvent s'encliqueter lors du montage dans le canal (25) du rail de plancher
(4).
9. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le connecteur de pied (15) comporte au moins une partie de fixation (22) saillant
vers le haut et encastrée dans un canal intérieur de l'extrémité inférieure (12a).
10. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le connecteur de pied (15) comporte deux parties (20) en forme de griffe disposées
à une certaine distance l'une de l'autre qui peuvent être guidées vers l'extérieur
et avec lesquelles le connecteur de pied (15) peut être encliqueté lors du montage
dans le canal (25) du rail de plancher (4).
11. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que le connecteur de pied (15) comporte au moins une partie d'appui (19) avec laquelle
il peut s'appuyer contre un épaulement (29) saillant vers l'intérieur du rail de plancher
(4).
12. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'au moins un poteau (3) peut être sorti de façon télescopique.
13. Structure de support selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'au moins un poteau (3) est un tube extérieur (12) et comporte un tube de sortie
(13).
14. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le rail de plafond (5) et/ou le rail de plancher (4) est/sont respectivement un rail
profilé doté d'un canal ouvert vers l'extérieur (25) et qu'au moins un élément d'arrêt
(28) est disposé dans ce canal (25), le connecteur de pied (15) ou le connecteur de
tête (14) étant encliqueté au niveau de cet élément.
15. Structure de support selon la revendication 14, caractérisée en ce que l'élément d'arrêt (28) est disposé de façon enfoncée dans le canal (25) et comporte
un épaulement (29) qui s'étend dans la direction longitudinale du canal (25).
16. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce qu'au moins deux poteaux (3) sont disposés à une certaine distance l'un de l'autre et
qu'un élément sanitaire (6, 7) est fixé au niveau de ces deux poteaux (3).
17. Structure de support selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce qu'au moins un connecteur de serrage (41) est inséré dans le rail de plancher (4), ledit
connecteur fixant un pied (11) d'un élément sanitaire (6, 7), le pied (11) étant encastré
dans un canal (25) du rail de plancher (4).
18. Structure de support selon la revendication 17, caractérisée en ce que le connecteur de serrage (41) est rentré par rotation et encliqueté dans le canal
(25) du rail de plancher (4).
19. Structure de support selon la revendication 17 ou 18, caractérisée en ce que le connecteur de serrage (41) comporte un levier excentrique (44) comprimé contre
au moins un épaulement (29) du rail de plancher (4).
20. Procédé de montage d'une structure de support selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rail de plancher (4) et le rail de plafond (5) sont d'abord fixés au plancher
du bâtiment (5) et au plafond du bâtiment (D) respectivement, en ce qu'un premier poteau (3) est fixé au rail de plancher (4) et au rail de plafond (D) en ce que celui-ci est d'abord encastré avec le connecteur de tête dans le rail de plafond
au niveau de son extrémité supérieure (13a) et encliqueté puis inséré avec lui, au
niveau de l'extrémité inférieure (12a), avec le connecteur de pied (15), verticalement
dans le canal (25) du rail de plancher (4) et encliqueté dans lui, puis qu'un deuxième
poteau (3) est fixé de la même façon, de sorte qu'un élément sanitaire (7) peut être
monté entre ces deux poteaux (3).
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que les poteaux (3) sont respectivement reliés au rail de plafond (5) au niveau de l'extrémité
supérieure (13a) du fait d'un mouvement d'encliquetage par rotation.
22. Procédé selon la revendication 20 ou 21, caractérisé en ce que le rail de plafond (5) est monté de façon inclinée par rapport à l'horizontale et
que les poteaux (3) sont pivotés de telle sorte après la fixation de l'extrémité supérieure
(13a) que les poteaux (3) sont respectivement orientés verticalement.
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