| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 837 447 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.05.2011 Patentblatt 2011/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Urinal
Urinal
Urinoir
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.09.2007 Patentblatt 2007/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Dallmer GmbH & Co. KG |
|
59757 Arnsberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Dallmer, Johannes
59757 Arnsberg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Basfeld, Rainer et al |
|
Fritz Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 1580 59705 Arnsberg 59705 Arnsberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 436 093 WO-A-2006/021819
|
WO-A-94/25693 GB-A- 1 269 910
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Urinal gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein Urinal der vorgenannten Art ist aus der internationalen Patentanmeldung
WO 2006/021819 A1 bekannt. Das darin beschriebene Urinal umfasst ein Auffangbecken mit einer Ablauföffnung
für Urin und Wasser sowie eine Ablaufvorrichtung, die mit einem Ablaufrohr verbunden
oder verbindbar ist und eine Geruchsverschlusseinheit aufweist. Die Geruchsverschlusseinheit
ist von oben durch die Ablauföffnung in die Ablaufvorrichtung einbringbar. Weiterhin
weist die Geruchsverschlusseinheit drei Teile auf, die in Gebrauchsstellung zumindest
abschnittsweise übereinander angeordnet sind. Insbesondere umgreift das untere Teil
den unteren Abschnitt des mittleren Teils, so dass dadurch ein Überlauf gebildet wird,
der eine als Geruchsverschluss dienende Wassermenge vorhalten kann.
[0003] Ein weiteres Urinal ist aus der britischen Patentschrift
GB 1 269 910 bekannt. Das darin beschriebene Urinal umfasst eine von der Unterseite an dem Ablaufbecken
montierbare Geruchsverschlusseinheit. Die Geruchsverschlusseinheit ist im wesentlichen
einstückig ausgebildet und weist eine verdickten mittleren Abschnitt mit einer zylindrischen
Außenkontur auf. In diesem mittleren Abschnitt verlaufen drei in radialer Richtung
nebeneinander angeordnete Kanäle, durch die das Abwasser nach unten, anschießend nach
oben und wieder nach unten geführt wird.
[0004] Ein weiteres Urinal ist aus der deutschen Patentschrift
41 20 768 C2 bekannt. Das darin beschriebene Urinal weist eine Ablaufvorrichtung auf, die einen
Rohrstutzen umfasst, der an einem sich nach unten erstreckenden Ansatz des Auffangbeckens
angebracht ist, wobei in diesen Ansatz die Ablauföffnung des Auffangbeckens mündet.
[0005] Unterhalb des Rohrstutzens ist eine als Siphon ausgebildete Geruchsverschlusseinheit
vorgesehen, die mit einem Ablaufrohr verbunden ist. Das Urinal ist als Wandurinal
ausgebildet und kann mit seiner Rückseite an einer Wand angebracht werden. Die Ablaufvorrichtung
und insbesondere der Siphon sind derart in dem Urinal untergebracht, dass eine Reinigung
oder ein Austausch des Siphons nur nach vorheriger Demontage des gesamten Urinals
von der Wand möglich ist.
[0006] Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Schaffung eines
Urinals der eingangs genannten Art, bei dem die Geruchsverschlusseinheit einfach gesäubert
und/oder einfach ausgetauscht werden kann.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß durch ein Urinal der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung.
[0008] Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass die Geruchsverschlusseinheit abschnittsweise
drei parallel zueinander verlaufende Kanäle aufweist, wobei durch den ersten der drei
Kanäle in die Geruchsverschlusseinheit eingetretene Flüssigkeit nach unten geführt
werden kann, wobei durch den zweiten der drei Kanäle die von dem ersten Kanal nach
unten geführte Flüssigkeit wieder nach oben geführt werden kann, wobei von dem dritten
der drei Kanäle die von dem zweiten Kanal nach oben geführte Flüssigkeit nach unten
geführt werden kann, so dass sie aus der Geruchsverschlusseinheit heraus treten kann,
und wobei die drei Kanäle in Umfangsrichtung der zylindrischen Außenkontur nebeneinander
angeordnet sind, so dass jeder Kanal unmittelbar neben den anderen zwei Kanälen angeordnet
ist.
[0009] Durch eine zumindest abschnittsweise zylindrische Außenkontur, die sich im eingebauten
Zustand im Wesentlichen vertikal erstreckt, kann die Geruchsverschlusseinheit vergleichsweise
einfach durch die Ablauföffnung hindurchgeführt werden.
[0010] Durch die Gestaltung mit drei zueinander parallelen Kanälen lässt sich mit einfachen
Mitteln ein Geruchsverschluss mit einer vorgehaltenen Flüssigkeitsmenge realisieren.
[0011] Die drei Teile können im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Daran anschließend
können die drei Teile miteinander verschweißt werden, so dass der Monteur vor Ort
lediglich ein Teil einbauen muss, so dass sich insbesondere auch die Entnahme zur
Reinigung oder zum Austausch erleichtert.
[0012] Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Ablaufvorrichtung ein Ablaufgehäuse
umfasst, in das die Geruchsverschlusseinheit zumindest teilweise von oben einbringbar
ist. Dabei kann das Ablaufgehäuse mit dem Ablaufrohr verbindbar sein. Weiterhin kann
das Ablaufgehäuse, insbesondere im Bereich der Ablauföffnung an dem Auffangbecken
angebracht werden.
[0013] Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Ablaufvorrichtung ein Befestigungsteil
umfasst, mittels dem das Ablaufgehäuse an dem Auffangbecken angebracht werden kann.
[0014] Dabei kann vorgesehen sein, dass das Befestigungsteil ein Außengewinde aufweist und
das Ablaufgehäuse ein Innengewinde aufweist, in das das Außengewinde des Befestigungsteils
einschraubbar ist. Auf diese Weise kann durch Einschrauben des Innengewindes in das
Außengewinde das Ablaufgehäuse vermittels des Befestigungsteils an dem Auffangbecken
angebracht werden.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Ablaufgehäuse
einen oberen Flansch auf, der an der Unterseite des die Ablauföffnung umgebenen Bereich
des Auffangbeckens anliegen kann. Beispielsweise kann in diesem Bereich auch eine
Dichtung vorgesehen sein, die die Anlage des Ablaufgehäuses an der Unterseite des
Auffangbeckens abdichtet.
[0016] Weiterhin kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Befestigungsteil einen oberen
Flansch aufweist, der auf der Oberseite des die Ablauföffnung umgebene Bereichs des
Auffangbeckens oder beispielsweise einem darunter gebildeten Absatz des Auffangbeckens
aufliegen kann. Da somit ein Teil des Befestigungsteils auf der Oberseite oder einem
entsprechend darunter angeordneten Absatz aufliegen kann und das Ablaufgehäuse an
der Unterseite des Auffangbeckens anliegen kann, wird durch Verschrauben des Befestigungsteils
mit dem Ablaufgehäuse eine feste Anbringung des Ablaufgehäuses an dem Auffangbecken
realisiert.
[0017] Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Befestigungsteil einen Absatz aufweist,
auf dem ein Teil der Geruchsverschlusseinheit oder ein mit dieser verbundenes Teil,
insbesondere eine mit dieser verbundene Dichtung, aufliegen kann. Die Geruchsverschlusseinheit
kann somit von dem Befestigungsteil in der Ablaufvorrichtung, insbesondere in dem
Ablaufgehäuse gehalten werden.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Urinals;
- Fig. 2
- eine Detailvergrößerung gemäß dem Pfeil II in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Explosionsansicht einer ersten Ausführungsform einer Ablaufvorrichtung eines
erfindungsgemäßen Urinals;
- Fig. 4
- eine Explosionsansicht einer Geruchsverschlusseinheit der Ablaufvorrichtung gemäß
Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Explosionsansicht einer zweiten Ausführungsform einer Ablaufvorrichtung eines
erfindungsgemäßen Urinals;
- Fig. 6
- eine Explosionsansicht einer Geruchsverschlusseinheit der Ablaufvorrichtung gemäß
Fig. 5.
[0019] Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass ein erfindungsgemäßes Urinal einen beispielsweise
aus Keramik bestehenden Urinalkörper 1 mit einem darin gebildeten Auffangbecken 2
für Urin und Wasser umfasst. Das Urinal umfasst weiterhin nicht abgebildete Mittel
zur Wasserspülung des Auffangbeckens 2. Das Auffangbecken weist an seinem unteren
Ende eine Ablauföffnung 3 auf, durch die der Urin und das Wasser das Auffangbecken
2 nach unten verlassen können.
[0020] Das Urinal umfasst weiterhin eine Ablaufvorrichtung 4, in die das durch die Ablauföffnung
3 geflossene Wasser hineintreten kann. Die Ablaufvorrichtung 4 ist mit einem Ablaufrohr
5 verbunden. In dem abgebildeten Ausführungsbeispiel geschieht diese Verbindung über
ein Kugelgelenk 6, das eine einfachere Montage des Urinals ermöglicht.
[0021] Die Ablaufvorrichtung 4 ist aus Fig. 3 in einer Explosionsdarstellung detailliert
ersichtlich. Die Ablaufvorrichtung 4 umfasst ein Ablaufgehäuse 7, das als winkelförmiges
Rohrstück ausgebildet ist. Das Ablaufgehäuse 7 weist einen oberen Rohrabschnitt 8
mit einem Innengewinde 9 sowie einen sich von diesem Rohrstück 8 unter einem rechten
Winkel wegerstreckenden Stutzen 10 auf, der in einem Teil des Kugelgelenks 6 endet.
[0022] Die Ablaufvorrichtung umfasst weiterhin ein Befestigungsteil 11, das im Wesentlichen
rohrförmig ausgebildet ist und ein Außengewinde 12 aufweist. Weiterhin ist an dem
oberen Ende des Befestigungsteils 11 ein sich radial nach außen erstreckender Flansch
13 angeordnet.
[0023] Die Ablaufvorrichtung umfasst weiterhin eine Geruchsverschlusseinheit 14, die im
Nachfolgenden noch detaillierter beschrieben wird. An dem oberen Ende der Geruchsverschlusseinheit
14 ist ein sich von der Geruchsverschlusseinheit im Wesentlichen radial nach außen
erstreckender Dichtring 15 angebracht. In die Geruchsverschlusseinheit 14 kann von
oben die durch die Ablauföffnung 3 hindurch tretende Flüssigkeit eintreten. Aus der
Geruchsverschlusseinheit 14 kann die Flüssigkeit in das Ablaufgehäuse 7, insbesondere
in den Ablaufstutzen 10 des Ablaufgehäuses 7 austreten.
[0024] Aus Fig. 2 ist detailliert der Zusammenbau der Ablaufvorrichtung im in das Urinal
eingesetzten Zustand ersichtlich. Fig. 2 ist entnehmbar, dass das Befestigungsteil
11 mit seinem oberen Flansch 13 auf dem die Ablauföffnung 3 umgebenden Bereich des
Auffangbeckens 2 aufliegt. Weiterhin ist ersichtlich, dass die Ablaufvorrichtung 4
weiterhin einen zweiten Dichtring 16 umfasst (siehe dazu auch Fig. 3) der auf der
Oberseite eines sich von dem Rohrstück 8 radial nach außen erstreckenden Flansches
17 aufliegt und an der Unterseite des die Ablauföffnung 3 umgebenen Teils des Auffangbeckens
2 anliegt. Durch ineinander Verschrauben des Innengewindes 9 mit dem Außengewinde
12 wird somit das Ablaufgehäuse 7 von unten gegen den Dichtring 16 gepresst, wohingegen
der Flansch 13 des Befestigungsteils 11 von oben gegen den die Ablauföffnung 3 umgebenden
Bereich des Auffangbeckens 2 gedrückt wird. Auf diese Weise wird die Ablaufvorrichtung
4 an dem Auffangbecken 2 festgelegt.
[0025] Die Geruchsverschlusseinheit 14 kann von oben durch die Ablauföffnung 3 in die Ablaufvorrichtung
4 eingeschoben werden. Dies insbesondere deshalb, weil die Geruchsverschlusseinheit
14 eine im Wesentlichen zylindrische Außenkontur aufweist und das Ablaufgehäuse 7
mit seinem nach oben offenen Rohrstück 8 die Geruchsverschlusseinheit 14 zumindest
teilweise aufnehmen kann. Dabei weist das Befestigungsteil 11 in seinem oberen Bereich
auf seiner Innenseite einen Absatz 18 auf, auf dem der mit der Geruchsverschlusseinheit
14 verbundene erste Dichtring 15 aufliegen kann.
[0026] Die Geruchsverschlusseinheit ist aus Fig. 4 detaillierter ersichtlich. Die Geruchsverschlusseinheit
14 umfasst drei Teile, ein erstes, oberes Teil 19, ein zweites, mittleres Teil 20
und ein drittes, unteres Teil 21. Die drei Teile 19, 20, 21 bestehen aus Kunststoff
und können in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden. Nach dem Spritzgießen
können die drei Teile 19, 20, 21 durch Schweißen miteinander verbunden werden.
[0027] In dem ersten, oberen Teil 19 ist eine Einlauföffnung 22 für die durch die Ablauföffnung
3 hindurchgetretene Flüssigkeit vorgesehen. Das zweite, mittlere Teil 20 ist im Wesentlichen
rohrförmig ausgebildet und weist drei, sich in axialer, beziehungsweise sich in Gebrauchsstellung
in vertikaler Richtung erstreckende Kanäle 23, 24, 25 auf, die parallel zueinander
verlaufen. Der erste Kanal 23 fluchtet in vertikaler Richtung mit der Einlauföffnung
22, so dass die durch die Einlauföffnung 22 eingetretene Flüssigkeit in den ersten
Kanal 23 eintreten kann und diesen unten verlassen kann. Die durch den Kanal 23 nach
unten hindurchgetretene Flüssigkeit tritt in das dritte, untere Teil 21 ein, das einen
nach oben offenen Aufnahmeraum 26 für Flüssigkeit aufweist. Von diesem Aufnahmeraum
26 kann die Flüssigkeit durch den zweiten Kanal 24 nach oben steigen. Von dem oberen
Ende des zweiten Kanals 24 kann die Flüssigkeit in den dritten Kanal 25 gelangen und
in diesem nach unten fließen.
[0028] Das untere Ende des dritten Kanals 25 mündet in eine Einbuchtung 27, die sich von
außen in das dritte, untere Teil 21 der Geruchsverschlusseinheit 4 hineinerstreckt.
Die aus dem dritten Kanal 25 nach unten austretende Flüssigkeit gelangt somit nicht
in das dritte Teil 21 sondern läuft an diesem vorbei in das Ablaufgehäuse 7 und dort
insbesondere durch den Ablaufstutzen 10 in das Ablaufrohr 5.
[0029] In dem ersten Teil 19 der Geruchsverschlusseinheit 4 kann eine Zwischenwand vorgesehen
sein, die auf der Begrenzung des ersten Kanals 23 des zweiten Teils 20 derart von
oben aufsitzt, dass auf der Oberseite des zweiten Teils 20 keine Flüssigkeit aus dem
ersten Kanal 23 in den zweiten Kanal 24 oder in den dritten Kanal 25 eintreten kann.
Trotzdem wird aber der Übertritt von Flüssigkeit aus dem oberen Ende des zweiten Kanals
24 in das obere Ende des dritten Kanals 25 gewährleistet.
[0030] Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 und Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform
gemäß Fig. 5 und Fig. 6 nur unwesentlich. Insbesondere sind hier gleiche Teile mit
gleichen Bezugszeichen versehen. Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 und Fig. 4 weist
ein Sensormittel 28 auf, das an der Innenseite des Rohrstückes 8 des Ablaufgehäuses
7 angeordnet ist. Dementsprechend weist auch die Geruchsverschlusseinheit 14 und dort
insbesondere das zweite Teil 20 und das dritte Teil 21 jeweils eine Ausnehmung 29,
30 auf, die zur Aufnahme des Sensormittels 28 dienen. Das Sensormittel 28 kann beispielsweise
eine Flüssigkeitsströmung oder eine Temperaturänderung detektieren und auf diese Weise
die Benutzung des Urinals erkennen. Nach Erkennung der Benutzung des Urinals kann
von einer nicht abgebildeten Steuereinheit die Wasserspülung für das Auffangbecken
2 betätigt werden.
[0031] Die in Fig. 5 und Fig. 6 abgebildete Ausführungsform umfasst kein Sensormittel.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Urinalkörper
- 2
- Auffangbecken
- 3
- Ablauföffnung
- 4
- Ablaufvorrichtung
- 5
- Ablaufrohr
- 6
- Kugelgelenk
- 7
- Ablaufgehäuse
- 8
- Rohrstück
- 9
- Innengewinde
- 10
- Stutzen
- 11
- Befestigungsteil
- 12
- Außengewinde
- 13
- Flansch
- 14
- Geruchsverschlusseinheit
- 15
- Erster Dichtring
- 16
- Zweiter Dichtring
- 17
- Flansch an 8
- 18
- Absatz
- 19
- Erstes, oberes Teil
- 20
- Zweites, mittleres Teil
- 21
- Drittes, unteres Teil
- 22
- Einlauföffnung
- 23
- Erster Kanal
- 24
- Zweiter Kanal
- 25
- Dritter Kanal
- 26
- Aufnahmeraum für Flüssigkeit in 21
- 27
- Einbuchtung in 21
- 28
- Sensormittel
- 29
- Ausnehmung für 28
- 30
- Ausnehmung für 28
1. Urinal, insbesondere an einer Wand anbringbares Urinal, umfassend
- ein Auffangbecken (2) mit einer Ablauföffnung (3) für Urin und Wasser;
- Mittel zur Wasserspülung des Auffangbeckens (2);
- eine Ablaufvorrichtung (4), die mit einem Ablaufrohr (5) verbunden oder verbindbar
ist und eine Geruchsverschlusseinheit (14) aufweist, wobei in die Ablauflaufvorrichtung
(4) durch die Ablauföffnung (3) Flüssigkeit eintreten, durch die Geruchsverschiusseinheit
(14) hindurchtreten und in das Ablaufrohr (5) wieder austreten kann, wobei das Urinal
und/oder die Ablaufvorrichtung (4) und/oder die Geruchsverschlusseinheit (14) derart
ausgebildet sind, dass die Geruchsverschlusseinheit (14) von oben durch die Ablauföffnung
(3) zumindest teilweise in die Ablaufvorrichtung (4) einbringbar ist, und wobei die
Geruchsverschlusseinheit (14) zumindest abschnittsweise eine zylindrische Außenkontur
aufweist, wobei sich die Zylinderachse dieser Außenkontur im eingebauten Zustand im
Wesentlichen vertikal erstreckt;
dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsverschlusseinheit (14) abschnittsweise drei parallel zueinander verlaufende
Kanäle (23, 24, 25) aufweist, wobei durch den ersten der drei Kanäle (23, 24, 25)
in die Geruchsverschlusseinheit (14) eingetretene Flüssigkeit nach unten geführt werden
kann, wobei durch den zweiten der drei Kanäle (23, 24, 25) die von dem ersten Kanal
(23) nach unten geführte Flüssigkeit wieder nach oben geführt werden kann, wobei von
dem dritten der drei Kanäle (23, 24, 25) die von dem zweiten Kanal (24) nach oben
geführte Flüssigkeit nach unten geführt werden kann, so dass sie aus der Geruchsverschlusseinheit
(14) heraus treten kann, und wobei die drei Kanäle (23, 24, 25) in Umfangsrichtung
der zylindrischen Außenkontur nebeneinander angeordnet sind so dass jeder Kanal (23,
24, 25) unmittelbar neben den anderen zwei Kanälen (23, 24, 25) angeordnet ist.
2. Urinal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsverschlusseinheit (14) derart ausgebildet ist, dass in ihr eine Flüssigkeitsmenge
für den Geruchsverschluss vorgehalten werden kann.
3. Urinal nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsverschlusseinheit (14) drei Teile (19, 20, 21) umfasst, die in Gebrauchsstellung
übereinander angeordnet sind, wobei insbesondere die drei Kanäle (23, 24, 25) in dem
mittleren Teil (20) angeordnet sind.
4. Urinal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufvorrichtung (4) ein Ablaufgehäuse (7) umfasst, in das die Geruchsverschlusseinheit
(14) zumindest teilweise von oben einbringbar ist.
5. Urinal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufgehäuse (7) mit dem Ablaufrohr (5) verbindbar ist.
6. Urinal nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufgehäuse (7), insbesondere im Bereich der Ablauföffnung (3), an dem Auffangbecken
(2) angebracht werden kann.
7. Urinal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufvorrichtung (4) ein Befestigungsteil (11) umfasst, mittels dem das Ablaufgehäuse
(7) an dem Auffangbecken (2) angebracht werden kann.
8. Urinal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (11) ein Außengewinde (12) aufweist und das Ablaufgehäuse (7)
ein Innengewinde (9) aufweist, in das das Außengewinde (12) des Befestigungsteils
(11) einschraubbar ist.
9. Urinal nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufgehäuse (7) einen oberen Flansch (17) aufweist, der an der Unterseite des
die Ablauföffnung (3) umgebenden Bereichs des Auffangbeckens (2) anliegen kann.
10. Urinal nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (11) einen oberen Flansch (13) aufweist, der auf der Oberseite
des die Ablauföffnung (3) umgebenden Bereichs des Auffangbeckens (2) oder einem darunter
gebildeten Absatz des Auffangbeckens (2) aufliegen kann.
11. Urinal nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (11) einen Ansatz (18) aufweist, auf dem ein Teil der Geruchsverschlusseinheit
(14) oder ein mit dieser verbundenes Teil, insbesondere eine mit dieser verbundene
Dichtung oder ein mit dieser verbundener Dichtring (15), aufliegen kann.
12. Urinal nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Urinal ein Sensormittel (28) umfasst, das beispielsweise auf eine Flüssigkeitsströmung
und/oder eine Temperaturänderung reagieren kann.
13. Urinal nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormittel (28) an der Innenseite des Ablaufgehäuses (7) angeordnet ist.
14. Urinal nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Geruchsverschlusseinheit (14) eine äußere Ausnehmung (29, 30) für den Eingriff
des Sensormittels 28) aufweist.
1. Urinal, in particular urinal which can be fitted on a wall, comprising
- a collecting basin (2) with a drainage opening (3) for urine and water;
- means for flushing the collecting basin (2) with water;
- a drainage device (4), which is or can be connected to a drainpipe (5) and has a
stench-trap unit (14), wherein it is possible for liquid to enter into the drainage
device (4) through the drainage opening (3), to pass through the stench-trap unit
(14) and pass out again into the drainpipe (5), wherein the urinal and/or the drainage
device (4) and/or the stench-trap unit (14) are/is designed such that the stench-trap
unit (14) can be introduced at least partially into the drainage device (4) from above
through the drainage opening (3), and wherein the stench-trap unit (14) has a cylindrical
outer contour at least in certain regions, wherein the cylinder axis of this outer
contour extends substantially vertically in the installed state,
characterized in that the stench-trap unit (14), in certain regions, has three channels (23, 24, 25) running
parallel to one another, wherein liquid which has entered into the stench-trap unit
(14) can be guided downwards through the first of the three channels (23, 24, 25),
wherein the liquid which has been guided downwards by the first channel (23) can be
guided upwards again through the second of the three channels (23, 24, 25), wherein
the liquid which has been guided upwards by the second channel (24) can be guided
downwards by the third of the three channels (23, 24, 25), and this allows it to pass
out of the stench-trap unit (14), and wherein the three channels (23, 24, 25) are
arranged one beside the other in the circumferential direction of the cylindrical
outer contour, so that each channel (23, 24, 25) is arranged directly alongside the
other two channels (23, 24, 25).
2. Urinal according to Claim 1, characterized in that the stench-trap unit (14) is designed such that a quantity of liquid can be supplied
therein for the stench trap.
3. Urinal according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the stench-trap unit (14) comprises three parts (19, 20, 21), which are arranged
one above the other in the use position, wherein in particular the three channels
(23, 24, 25) are arranged in the central part (20).
4. Urinal according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the drainage device (4) comprises a drainage housing (7), into which the stench-trap
unit (14) can be introduced at least partially from above.
5. Urinal according to Claim 4, characterized in that the drainage housing (7) can be connected to the drainpipe (5).
6. Urinal according to either of Claims 4 and 5, characterized in that the drainage housing (7), in particular in the region of the drainage opening (3),
can be fitted on the collecting basin (2).
7. Urinal according to Claim 6, characterized in that the drainage device (4) comprises a fastening part (11), by means of which the drainage
housing (7) can be fitted on the collecting basin (2).
8. Urinal according to Claim 7, characterized in that the fastening part (11) has an external thread (12) and the drainage housing (7)
has an internal thread (9), into which the external thread (12) of the fastening part
(11) can be screwed.
9. Urinal according to one of Claims 4 to 8, characterized in that the drainage housing (7) has an upper flange (17), which can butt against the underside
of that region of the collecting basin (2) which encloses the drainage opening (3).
10. Urinal according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the fastening part (11) has an upper flange (13), which can rest on the upper side
of that region of the collecting basin (2) which encloses the drainage opening (3)
or can rest on a shoulder which is formed on the collecting basin (2) beneath the
aforementioned region.
11. Urinal according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the fastening part (11) has a shoulder (18), on which can rest part of the stench-trap
unit (14) or a part connected thereto, in particular a seal connected thereto, or
a sealing ring (15) connected thereto.
12. Urinal according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the urinal comprises a sensor means (28) which can react, for example, to a flow
of liquid and/or a change in temperature.
13. Urinal according to Claim 12, characterized in that the sensor means (28) is arranged on the inside of the drainage housing (7).
14. Urinal according to either of Claims 12 or 13, characterized in that the stench-trap unit (14) has an outer recess (29, 30) for the engagement of the
sensor means (28).
1. Urinoir, en particulier urinoir pouvant être monté sur un mur, comprenant
- une cuvette de collecte (2) avec une ouverture d'écoulement (3) pour l'urine et
l'eau ;
- des moyens pour rincer à l'eau la cuvette de collecte (2) ;
- un dispositif d'écoulement (4), qui est connecté ou peut être connecté à un tube
d'écoulement (5) et une unité coupe-odeur (14), du liquide pouvant entrer dans le
dispositif d'écoulement (4) à travers l'ouverture d'écoulement (3), passer à travers
l'unité coupe-odeur (14) et ressortir dans le tube d'écoulement (5), l'urinoir et/ou
le dispositif d'écoulement (4) et/ou l'unité coupe-odeur (14) étant réalisés de telle
sorte que l'unité coupe-odeur (14) puisse être introduite par le haut à travers l'ouverture
d'écoulement (3) au moins en partie dans le dispositif d'écoulement (4), et l'unité
coupe-odeur (14) présentant au moins en partie un contour extérieur cylindrique, l'axe
du cylindre de ce contour extérieur s'étendant dans l'état monté essentiellement verticalement
;
caractérisé en ce que
l'unité coupe-odeur (14) présente, en partie, trois canaux (23, 24, 25) s'étendant
parallèlement les uns aux autres, du liquide ayant pénétré dans l'unité coupe-odeur
(14) pouvant être guidé vers le bas à travers le premier des trois canaux (23, 24,
25), le liquide guidé vers le bas depuis le premier canal (23) pouvant être à nouveau
guidé vers le haut par le deuxième des trois canaux (23, 24, 25), le liquide guidé
vers le haut par le deuxième canal (24) pouvant être guidé vers le bas par le troisième
des trois canaux (23, 24, 25), de sorte qu'il puisse ressortir de l'unité coupe-odeur
(14), et les trois canaux (23, 24, 25) étant disposés dans la direction périphérique
du contour extérieur cylindrique les uns à côté des autres de sorte que chaque canal
(23, 24, 25) soit disposé directement à côté des deux autres canaux (23, 24, 25).
2. Urinoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité coupe-odeur (14) est réalisée de telle sorte qu'une quantité de fluide puisse
être conservée dans celle-ci pour couper les odeurs.
3. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité coupe-odeur (14) comprend trois parties (19, 20, 21), qui sont disposées
dans la position d'utilisation les unes au-dessus des autres, les trois canaux (23,
24, 25) étant notamment disposés dans la partie centrale (20).
4. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'écoulement (4) comprend un boîtier d'écoulement (7) dans lequel l'unité
coupe-odeur (14) peut être introduite au moins en partie par le dessus.
5. Urinoir selon la revendication 4, caractérisé en ce que le boîtier d'écoulement (7) peut être connecté au tube d'écoulement (5).
6. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le boîtier d'écoulement (7), en particulier dans la région de l'ouverture d'écoulement
(3), peut être monté sur la cuvette de collecte (2).
7. Urinoir selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif d'écoulement (4) comprend une partie de fixation (11) au moyen de laquelle
le boîtier d'écoulement (7) peut être monté sur la cuvette de collecte (2).
8. Urinoir selon la revendication 7, caractérisé en ce que la partie de fixation (11) présente un filetage extérieur (12) et le boîtier d'écoulement
(7) présente un filetage intérieur (9) dans lequel le filetage extérieur (12) de la
partie de fixation (11) peut être vissé.
9. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que le boîtier d'écoulement (7) présente une bride supérieure (17) qui peut s'appliquer
contre le côté inférieur de la région de la cuvette de collecte (2) entourant l'ouverture
d'écoulement (3).
10. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la partie de fixation (11) présente une bride supérieure (13) qui peut s'appliquer
sur le côté supérieur de la région de la cuvette de collecte (2) entourant l'ouverture
d'écoulement (3) ou sur un retrait de la cuvette de collecte (2) formé en dessous.
11. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que la partie de fixation (11) présente un retrait (18) sur lequel peut s'appliquer une
partie de l'unité coupe-odeur (14) ou une partie connectée à celle-ci, notamment un
joint d'étanchéité connecté à celle-ci ou une bague d'étanchéité (15) connectée à
celle-ci.
12. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'urinoir comprend un moyen de capteur (28) qui peut par exemple réagir à un flux
de liquide et/ou à une variation de température.
13. Urinoir selon la revendication 12, caractérisé en ce que le moyen de capteur (28) est disposé du côté intérieur du boîtier d'écoulement (7).
14. Urinoir selon l'une quelconque des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que l'unité coupe-odeur (14) présente un évidement extérieur (29, 30) pour l'engagement
du moyen de capteur (28).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente