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EP 1 837 472 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.2013 Patentblatt 2013/33 |
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Anmeldetag: 25.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fenster, Tür oder dgl. mit einer Flügellastabtrageinrichtung
Window, door or similar with a load alleviation device
Fenêtre, porte ou similaire avec un dispositif de délestage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2007 Patentblatt 2007/39 |
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Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bertsche, Arnold
70794 Filderstadt (DE)
- Beyer, Joachim
71111 Waldenbuch (DE)
- Hanel, Dirk
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- Siegler, Martin
73230 Kirchheim/Teck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Flügellastabtrageinrichtung für ein Fenster, eine Tür
oder dgl. mit einer festen Einfassung und einem öffen- und schließbaren Flügel, wobei
die Flügellastabtrageinrichtung zur Einleitung eines Teils der Flügellast bzw. Gewichtskraft
des Flügels in die feste Einfassung dient, und die Flügellastabtrageinrichtung eine
einfassungsseitige und eine flügelseitige Widerlageranordnung zur Lagerung eines Lastübertragungsmittels
und eine mit diesem zusammen wirkende, eine während eines Öffen- und/oder Schließvorgangs
des Flügels zumindest zwischen ortsfesten Teilen der Widerlageranordnungen auftretende
Abstandsänderung ausgleichende Abstandsausgleichseinrichtung aufweist.
[0002] Flügel sind in der Regel über einen Eckbeschlag mit einer festen Einfassung, insbesondere
einem festen Rahmen, gekoppelt, so dass der Flügel bezüglich der festen Einfassung
eine Drehbewegung und/oder eine Kippbewegung ausführen kann. Das Gewicht des Flügels
muss dabei abgestützt werden. Häufig weisen Eckbeschläge eine Lenkeranordnung auf,
die kein oder nur ein begrenztes Gewicht aufnehmen kann. Insbesondere bei großen,
schweren Flügeln besteht das Problem der Lastabtragung, ohne Beeinträchtigung des
Eckbeschlags. Eine weitere Anforderung besteht heutzutage darin, möglichst denselben
Eckbeschlag für unterschiedliche Flügelgrößen verwenden zu können, so dass weniger
unterschiedliche Bauteile bevorratet und hergestellt werden müssen.
[0003] In der
EP 0 360 024 B1 wird zur ausschließlichen Lastabtragung des Flügels vorgeschlagen, dass dieser sich
zumindest bei drehgeöffnetem Flügelrahmen am feststehenden Rahmen über eine von den
Lenkern der Drehlager unabhängige Einrichtung abstützt. Dabei umfasst die Einrichtung
einen Stützstab, welcher sich einenends am feststehenden Rahmen im Bereich des unteren
Drehlagers und anderenends am drehlagernahen, zur Drehachse paraiieien Rahmenschenkel
des Flügelrahmens abstützt. Da sich beim Öffnen des Flügels der Abstand zwischen den
beiden Anlenkpunkten des Stützstabs verändert, vollzieht der sich auf dem Stützstab
abstützende Flügelrahmen beim Dreh - Öffnen des Flügels nach einer anfänglichen geringfügigen
Anhebebewegung anschließend eine geringfügige Absenkbewegung.
[0004] Aus der
EP 1 301 676 B1, welche Veröffentlichung die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist,
ist ein Fenster mit einem an oder in der Nähe einer aufrechten Begrenzungskante durch
Gelenkbeschläge an einem feststehenden Rahmen gelagerten Flügel mit einer einerseits
im Bereich der Gelenkbeschläge am Flügel angreifenden sowie andererseits entgegen
der Gewichtskraft beziehungsweise Lastrichtung des Flügels am feststehenden Rahmen
wirkenden Entlastungseinrichtung aus einem am Flügel oder Rahmen angebrachten Bock,
einem daran angelenkten Zug - oder Druckglied und einem damit kuppelbaren, am Rahmen
beziehungsweise Flügel befestigbaren Widerlager, bekannt. Dabei kann zur vollständigen
Entlastung von Rahmenscharnierteilen vorgesehen sein, dass das Zugglied unter Zwischenschaltung
eines Federelements am ortsfesten Widerlager des feststehenden Rahmens abgestützt
wird und dabei die Vorspannkraft des Federelements auf das jeweilige Gewicht des Flügels
so eingestellt wird, dass dessen vertikale Lastkomponente nicht von den Rahmenscharnierteilen
aufgenommen werden muss, sondern unmittelbar vom Zugglied in den feststehenden Rahmen
eingeleitet wird.
[0006] Aus der
EP 0 851 085 B1 ist ein Beschlag für einen Flügel, der an einem Blendrahmen mit einer Blendrahmenecke
so verschwenkbar angebracht ist, dass er drehbar und kippbar ist, bekannt. Es ist
ein Stützstab vorgesehen, der eine abhängige Einrichtung darstellt, ohne die der Beschlag
nicht arbeitet. Die Gewichtskraft des Flügels wird über den Stützstab in das Drehlager
eingeleitet. Am anderen Ende des Stützstabs ist eine Steuereinrichtung vorgesehen,
die den Angriffspunkt oder Anlagepunkt des Stützstabs mit seinem oberen Ende in Abhängigkeit
davon verändert, wieweit der Flügel geöffnet ist. Durch die Steuereinrichtung wird
ein Abstandsausgleich realisiert. Dabei wird der Stützstab an seinem oberen Ende jedoch
erhöhtem Verschleiß ausgesetzt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesbezüglich Abhilfe zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auf ebenso überraschende wie einfache Art und Weise
durch eine Flügellastabtrageinrichtung für ein Fenster, eine Tür oder dgl, mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Insbesondere stützt sich die Federanordnung an dem
beweglichen Teil ab. Vorzugsweise kann das zweite Teil als Gleiter ausgebildet sein.
[0009] Die vertikal wirkende Federkraftkomponente ist stets, also unabhängig von der Flügelstellung,
kleiner ist als die vertikale Gewichtskraftkomponente. Dadurch ist es möglich, einen
Flügel während eines Öffen - oder Schließvorgangs abzustützen, ohne dass sich der
Flügel vertikal nach oben bewegt. Ein Teil der Flügellast kann über die Flügellastabtrageinrichtung
(und den festen Rahmen) in die feste Einfassung eingeleitet werden. Der verbleibende
Anteil der Gewichtskraft wird vorteilhafterweise anderweitig, beispielsweise durch
eine Beschlaganordnung, abgetragen, um zu verhindern, dass der Flügel bei einer Öffen-
oder Schließbewegung vertikal nach unten verlagert wird. Die Flügellastabtrageinrichtung
ist vorzugsweise nachrüstbar, so dass eine für ein geringes Flügelgewicht ausgelegte
Beschlaganordnung, insbesondere ein Eckbeschlag, auch bei schwereren Flügeln verwendet
werden kann, wobei das zusätzliche Gewicht der schwereren Flügel über die Flügellastabtrageinrichtung
getragen wird. Die Gesamtfederkraft, die sich unter Umständen aus einer Vertikal-
und einer Horizontalkomponente zusammensetzt, ist vorzugsweise proportional zur Auslenkung
der Federanordnung und reagiert damit auf die Abstandsänderung zwischen den Widerlagern.
[0010] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Federanordnung über einen größeren als den der
Abstandsänderung entsprechenden Federweg eine Federkraft hat, deren Vertikalkomponente
geringer ist als die Vertikalkomponente der Gewichtskraft. Dadurch ist der nutzbare
Weg der Federanordnung so groß, dass auch die Falzlufteinstellung nach oben und unten,
sowie Einbau - und Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können. Eine separate,
manuell zu bedienende Längenverstellung des Lastübertragungsmittels ist nicht notwendig.
[0011] Vorzugsweise ist die Federanordnung vorgespannt. Dadurch wird sichergestellt, dass
ein Beschlag zuverlässig entlastet wird. Je nach Anordnung der Federanordnung wird
beispielsweise beim Öffnen des Flügels und einer Längenänderung der Federanordnung
der Flügel nicht angehoben, sondern die Entlastung des Beschlags (Ecklagers) wird
größer, d. h. die Kraft, welche durch das Ecklager aufgenommen wird, wird kleiner
und umgekehrt, die Kraft, die von der Feder aufgenommen wird, steigt an. Es kann sich
jedoch auch der umgekehrte Effekt einstellen, wobei die Federanordnung so ausgelegt
ist, dass immer ein Teil der Flügellast aufgenommen wird.
[0012] Eine besonders Platz sparende und sichere Anordnung der Federanordnung ergibt sich,
wenn die Federanordnung stets parallel zu einer Falzumfangsrichtung, und vertikal,
ausgerichtet ist. In diesem Fall ist auch die Federkraft stets vertikal gerichtet.
Sie hat also ausschließlich eine Vertikalkomponente.
[0013] Vorteilhafterweise ist die Federanordnung als Druckfederanordnung ausgebildet. Diese
kann besonders einfach aus Tellerfedern aufgebaut werden. Einer der Teller bringt
bei kleinem Weg eine große Kraft. Die Tellerfedern können wechselsinnig angeordnet
sein. Bei wechselsinnig angeordneten Tellerfedern bleibt die Kraft gleich, der Weg
erhöht sich aber entsprechend der Anzahl der Federn. Werden ein oder mehrere Tellerfedern
nicht wechselsinnig, sondern gleichsinnig eingebaut, lässt sich die Federkraft erhöhen.
Alternativ kann die Federanordnung als Gummischubfeder oder aus elastomerem Material
ausgebildet sein.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann ein von der Flügellastabtrageinrichtung
unabhängiger Beschlag, insbesondere Eckbeschlag, vorgesehen sein, der einen Teil der
Flügellast (Gewichtskraft), insbesondere einer Vertikalkomponente der Gewichtskraft,
in die feste Einfassung einleitet. Insbesondere bei einer Kippstellung des Flügels
kann auch eine Horizontalkomponente der Flügellast in die feste Einfassung eingeleitet
werden. Dadurch, dass der Beschlag und die Flügellastabtrageinrichtung voneinander
unabhängig sind, kann der Beschlag bei Flügeln geringeren Gewichts auch ohne Flügellastabtrageinrichtung
eingesetzt werden. Für Flügel höheren Gewichts kann die Flügellastabtrageinrichtung
unabhängig vom Beschlag nachgerüstet werden. Durch den Beschlag kann die vertikale
Lage des Flügels festgelegt werden, so dass dieser sich bei einer Schwenk- oder Kippbewegung
nicht vertikal relativ zur festen Einfassung bewegt.
[0015] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann das Lastübertragungsmittel starr, insbesondere
als Stab, vorzugsweise als Stützstab, ausgebildet sein. Wenn als Lastübertragungsmittel
ein Stützstab vorgesehen ist, ist die einfassungsseitige Widerlageranordnung vorteilhafterweise
unterhalb der flügelseitigen Widerlageranordnung angeordnet.
[0016] Das Lastübertragungsmittel kann als Zugmittel ausgebildet sein. Auch ein Stab kann
als Zugmittel verwendet werden. Vorzugsweise, kommen als Zugmittel jedoch Seile, Bowdenzüge
oder dgl. infrage. Wenn das Lastübertragungsmittel als Zugmittel ausgebildet ist,
ist die einfassungsseitige Widerlageranordnung vorzugsweise oberhalb der flügelseitigen
Widerlageranordnung angeordnet.
[0017] Vorteilhafterweise ist eine Justiereinrichtung zur Einstellung der Vorspannung der
Federanordnung vorgesehen ist. Auch ein Nachspannen der Federanordnung kann dadurch
erfolgen. Hierzu kann das bewegliche Teil der Widerlageranordnung, an dem das Lastübertragungsmittel
befestigt sein kann, in unterschiedlichen Relativpositionen bezüglich des ortsfesten
Teils fixierbar sein.
[0018] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann an einer Widerlageranordnung eine Umlenkeinrichtung
zur Umlenkung des Lastübertragungsmittels vorgesehen sein. Dadurch ist es möglich,
die Federanordnung in einer Beschlagteilnut Platz sparend anzuordnen. Die Wideriageranordnung
kann als Umlenkung eine trichterförmige Öffnung aufweisen. Der Verschleiß des Lastübertragungsmittels
kann dadurch minimiert werden.
[0019] Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Montagehilfe vorgesehen ist, mit der die
Federanordnung während der Montage der zusätzlichen Flügellastabtrageinrichtung komprimierbar
ist. Dadurch lässt sich das Lastübertragungsmittel einfacher an einer Widerlageranordnung
einhängen.
[0020] In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem eine Flügellastabtrageinrichtung eines
Fensters, einer Tür oder dgl. mit den vorgenannten Flügellastabtrageinrichtungsmerkmalen.
[0021] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt
und werden nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des unteren Eckbereichs eines Fensters mit einer ersten
Ausführungsform einer Flügellastabtrageinrichtung;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung durch die erste Ausführungsform einer Flügellastabtrageinrichtung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des unteren Eckbereichs eines Fensters mit einer zweiten
Ausführungsform einer Flügellastabtrageinrichtung;
- Fig. 4a
- eine Schnittdarstellung durch den unteren Teil der zweiten Ausführungsform einer Flügellastabtrageinrichtung;
- Fig. 4b
- eine Schnittdarstellung durch den oberen Teil der zweiten Ausführungsform einer Flügellastabtrageinrichtung;
- Fig. 5a
- eine Darstellung der unteren Widerlageranordnung der zweiten Flügellastabtrageinrichtung
mit abgenommenem Deckelteil; und
- Fig. 5b
- das zur Widerlageranordnung der Fig. 5a gehörende Deckelteil.
[0022] Gemäß der Ausführungsform der Figur 1 ist ein Flügel 1, insbesondere ein Dreh-Kipp-Flügel,
mit einem Flügelrahmen 2 über einen als Eckbeschlag ausgebildeten Beschlag 3 mit einem
festen Rahmen 4 einer Einfassung schwenkbar verbunden. Ein Teil der Flügellast des
Flügels 1 wird durch die Lenker 5, 6 aufgenommen und auf den festen Rahmen 4 und damit
die Einfassung übertragen. Für eine zusätzliche Lastabtragung sorgt eine Flügellastabtrageinrichtung
7, die eine flügelseitige erste Widerlageranordnung 8 und eine einfassungsseitige
zweite Widerlageranordnung 9 umfasst, die ein Lastübertragungsmittel 10 aufnehmen
bzw. halten. Das Lastübertragungsmittel 10 ist im Ausführungsbeispiel der Figur 1
als Stützstab ausgebildet. Die einfassungsseitige Widerlageranordnung 9 ist profilunabhängig
und auf eine Grundplatte 11 des Beschlags 3 aufgeschraubt.
[0023] In der Schnittdarstellung der Flügellastabtrageinrichtung 7 gemäß der Figur 2 ist
erkennbar, dass die einfassungsseitige Widerlageranordnung 9 eine kugelförmige Ausnehmung
15 aufweist. Über die Widerlageranordnung 9 wird ein Teil des Gewichts des Flügels
1 in den festen Rahmen 4 und damit die Einfassung eingeleitet. Das Lastübertragungsmittel
10 weist kugelförmige Enden 16, 17 auf, wobei das Ende 17 in einer kugelförmigen Aufnahme
18 aufgenommen ist. Die Aufnahme 18 hält das Lastübertragungsmittel 10 aufgrund eines
Hintergriffs des kugelförmigen Endes 17 unverlierbar an der Widerlageranordnung 8.
[0024] Die Widerlageranordnung 8 umfasst ein erstes, ortsfest am Flügelrahmen 2 montierbares
Teil 19 und ein zweites relativ zum ortsfesten Teil 19 in vertikaler Richtung bewegliches
Teil 20. Das zweite Teil 20 ist als Gleiter ausgebildet und ist in dem ersten Teil
19 gleitend mit Hintergriffführung aufgenommen. In das zweite Teil 20 ist die Aufnahme
18 aufgenommen, die sich bei der Montage im zweiten Teil 20 verspannt. Eine Federanordnung
21 ist zwischen dem beweglichen Teil 20 und einem Lagerbock 22 des ortsfesten Teils
19 angeordnet. Dabei stützt sich die Federanordnung 21 zum einen an dem beweglichen
Teil 20 und zum anderen über eine Schulter 23 eines Aufnahmebolzens 24, auf den Tellerfedern
25 aufgefädelt sind, an dem Lagerbock 22 ab. Die Federanordnung ist stets vertikal
ausgerichtet. Die Federkraft wirkt somit immer in vertikaler Richtung und hat ausschließlich
eine vertikale Komponente.
[0025] Die vertikale Lage des Flügels 2 während einer Öffen - oder Schließbewegung ist durch
den Beschlag 3 festgelegt. Da sich bei einer Öffen - oder Schließbewegung der Abstand
zwischen den Widerlageranordnungen 8, 9 (zumindest deren ortsfesten Teilen) verändert,
da das Lastübertragungsmittel 10 von einer im Wesentlichen vertikalen Ausrichtung
in einer Schließstellung des Flügels 1 in eine den Falzluftbereich durchgreifende
Schrägstellung bei geöffnetem Flügel 1 verschwenkt wird, muss ein Längenausgleich
geschaffen werden. Dies erfolgt zum einen durch das bewegliche Teil 20 und zum anderen
durch die Federanordnung 21. Bei einer Schrägstellung des Zugmittels 10 bewegt sich
das bewegliche Teil 20 nach unten, so dass sich die Federanordnung 21 etwas entspannt
(die vertikale Lage des ersten Teils 19 bleibt erhalten, da sich der Flügel 1 nicht
vertikal verlagert). Dies bedeutet, dass sich die Federkraft etwas verringert, aber
nur so geringfügig, dass der Flügel 1 trotzdem mit abgestützt wird. Die Federanordnung
21 bewirkt also, dass die vertikale Wegstrecke des Teils 20 in der Widerlageranordnung
8 ausgeglichen wird, bei gleichzeitiger teilweiser Abtragung des Flügelgewichts. Bei
entsprechender Anzahl der Tellerfedern 25 wird die einstellbare Falzluftverstellung
am Beschlag 3 auch durch die Tellerfedern 25 ausgeglichen. Somit ist ein zusätzliches
Nachspannen an der Flügellastabtrageinrichtung 7 nicht notwendig. Ebenso können Fertigungs
- und Einbautoleranzen durch zusätzliche Federn berücksichtigt werden. Da die Flügellastabtrageinrichtung
7 den Beschlag 3 nur entlastet, also nur einen Teil des Flügelgewichts über die Flügellastabtrageinrichtung
7 abgetragen wird, kann die Höhenverstellung im Beschlag 3 verbleiben.
[0026] Beispielsweise können Tellerfedern 25 mit einer Federkraft von etwa 660 N eingesetzt
werden. Federanordnungen 21 mit solchen Tellerfedern 25 können für Flügel 1 mit einem
Gewicht von nahezu 150 kg eingesetzt werden, wobei etwa 80kg durch den Beschlag 3
abgetragen werden. Das Gewicht lässt sich noch erhöhen, wenn zumindest einige Tellerfedern
25 gleichsinnig eingebaut werden.
[0027] Gemäß der Ausführungsform der Figur 3 ist ein als Dreh-Kipp-Flügel ausgebildeter
Flügel 31 mit einem Flügelrahmen 32 über einen als Eckbeschlag ausgebildeten Beschlag
33 mit einem festen Rahmen 34 einer festen Einfassung schwenkbar verbunden. Ein Teil
der Flügellast des Flügels 31 wird durch den Beschlag 33 aufgenommen und auf den festen
Rahmen 34 übertragen. Für eine zusätzliche Lastabtragung sorgt eine Flügellastabtrageinrichtung
37, die eine einfassungsseitige erste Widerlageranordnung 38 und eine flügelseitige
zweite Widerlageranordnung 39 umfasst, die ein Lastübertragungsmittel 40 aufnehmen
bzw. halten. Das Lastübertragungsmittel 40 ist im Ausführungsbeispiel der Figur 3
als Seilzug ausgebildet.
[0028] In der Schnittdarstellung der unteren Widerlageranordnung 39 gemäß der Figur 4a ist
zu erkennen, dass die Widerlageranordnung 39 ein erstes, ortsfest an dem Flügelrahmen
32 montierbares Teil 45 aufweist. Relativ zu dem ortsfesten Teil 45 ist ein zweites
Teil 46 vertikal beweglich, wobei das Teil 46 in einer Führung 47 geführt ist. Das
ortsfeste Teil 45 weist zwei Bestandteile, nämlich ein Unterteil 45.1 und ein Deckelteil
45.2 auf, wobei die Führung 47 zwischen dem Unterteil 45.1 und dem Deckelteil 45.2
ausgebildet ist. Um ein Auseinanderfallen der Teile 45.1, 45.2 zu verhindern, ist
eine Zapfenverbindung vorgesehen. In der Führung 47 ist außerdem eine Federanordnung
48 angeordnet, die sich an dem beweglichen Teil 46 abstützt. Mit dem beweglichen Teil
46 ist das hier nicht dargestellte Lastübertragungsmittel 40 koppelbar. Bei einer
Öffnungsbewegung des Flügels 31 wird aufgrund einer Abstandsänderung zwischen den
Widerlageranordnungen 38,39 die vorgespannte Federanordnung 48 ohne wesentliche Änderung
der Federkraft komprimiert. Ein Teil der vertikal gerichteten Gewichtskraft wird daher
immer durch die Federanordnung 48 aufgenommen, wobei die Federkraft hier ebenfalls
vertikal wirkt, da die Federanordnung 48 in vertikaler Richtung (Falzumfangsrichtung)
ausgerichtet ist.
[0029] An dem Deckelteil 45.2 ist eine trichterförmige Öffnung 49 ausgebildet, durch die
sich das Lastübertragungsmittel 40 erstreckt. Die trichterförmige Öffnung 49 hat die
Funktion einer Umlenkung für das Lastübertragungsmittel 40. Die Widerlageranordnung
39 überdeckt zwar teilweise ein Beschlagteil 33.1 des Beschlags 33, ist grundsätzlich
von diesem jedoch unabhängig. Auch der Beschlag 33 ist unabhängig von der Widerlageranordnung
39 einsetzbar.
[0030] In der Figur 4b ist die Widerlageranordnung 38 in einer Schnittdarstellung gezeigt.
Auch die Widerlageranordnung 38 ist zweiteilig aufgebaut. Ein Teil 51 weist eine als
Bolzen ausgebildete Aufnahme 52 auf, an der das Lastübertragungsmittel 40 befestigt,
insbesondere eingehängt, werden kann. Das Teil 51 ist über eine als Stellschraube
ausgebildete Justiereinrichtung 53, die sich an dem Teil 54 abstützt, relativ zu dem
Teil 54 beweglich. Darüber lässt sich eine Grundeinstellung, insbesondere eine Vorspannung
der Federanordnung 48, vornehmen. Im Betrieb, also bei einer Öffen- oder Schließbewegung
sind die Teile 51,54 nicht relativ zueinander bewegbar.
[0031] In der Figur 5a ist die Widerlageranordnung 39 mit abgenommenem Deckelteil 45.2 dargestellt.
Hier ist zu erkennen, dass an dem Lastübertragungsmittel 40 ein Bolzen 55 angeordnet
ist, der in einer Ausnehmung 56 des beweglichen Teils 46 formschlüssig liegt, an dem
sich die Federanordnung 48 abstützt. Anderenends stützt sich die Federanordnung 48
an einer Schulter 57 ab. Das Teil 46 weist eine Durchgangsöffnung auf, die das Lastübertragungsmittel
40 durchragt.
[0032] Die Figur 5b zeigt eine perspektivische Ansicht des Deckelteils 45.2. Hier ist deutlich
die trichterförmige Öffnung 49 zu erkennen.
1. Flügellastabtrageinrichtung für ein Fenster, eine Tür oder dgl., wobei das Fenster,
die Tür oder dgl. eine feste Einfassung und einen öffen- und schließbaren Flügel (1,
31) aufweisen, und wobei die Flügellastabtrageinrichtung (7, 37) zur Einleitung eines
Teils der Flügellast in die feste Einfassung dient und die Flügellastabtrageinrichtung
(7, 37)
- ein z.B. als Stab oder als Zugseil ausgebildetes Lastübertragungsmittel (10, 40),
- eine einfassungsseitige und eine flügelseitige Widerlageranordnung (8, 9, 38, 39),
zur Lagerung des Lastübertragungsmittels (10, 40) und
- eine Abstandsausgleichseinrichtung aufweist, welche mit dem Lastübertragungsmittel
(10, 40) zusammen wirkt und welche eine während eines Öffen- und/oder Schließvorgangs
des Flügels (1, 31) zumindest zwischen ortsfesten Teilen (19, 45) der Widerlageranordnungen
(8, 9, 38, 39) auftretende Abstandsänderung ausgleicht, die auftritt, wenn das Lastübertragungsmittel
(10) von einer im Wesentlichen vertikalen Ausrichtung in einer Schließstellung des
Flügels in eine den Falzluftbereich durchgreifende Schrägstellung bei geöffnetem Flügel
verschwenkt wird,
wobei die Abstandsausgleichseinrichtung eine Federanordnung (21, 48) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Federanordnung (21, 48) zwischen einem ersten der genannten ortsfesten Teile (19,
45) einer der Widerlageranordnungen (8, 39) und einem während einer Öffen- und/oder
Schließbewegung relativ zu dem ersten Teil (19, 45) entlang einer Führung (47) in
vertikaler Richtung beweglichen, zweiten Teil (20, 46) der Widerlageranordnung (8,
39)
derart angeordnet ist, dass die Federanordnung (21, 48) stets vertikal ausgerichtet
ist und die Federkraft somit immer in vertikaler Richtung wirkt und ausschließlich
eine vertikale Komponente hat, die einer vertikalen Gewichtskraftkomponente der Gewichtskraft
des Flügels (1, 31) bzw. der Flügellast entgegen gerichtet ist und stets kleiner ist
als die vertikale Gewichtskraftkomponente.
2. Flügellastabtrageinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung (21, 48) vorgespannt ist.
3. Flügellastabtrageinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung (21, 48) als Druckfederanordnung ausgebildet ist.
4. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung (21, 48) mehrere Tellerfedern (25) aufweist oder als Gummischubfeder
oder aus elastomerem Material ausgebildet ist.
5. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungsmittel (10, 40) starr, insbesondere als Stab ausgebildet ist.
6. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungsmittel (10, 40) als Zugmittel ausgebildet ist.
7. Flügellastabtrageinrichtung nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Federanordnung (21, 48, 72) an dem beweglichen Teil (20, 46) abstützt.
8. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Justiereinrichtung (53) zur Einstellung der Vorspannung der Federanordnung (21,
48) vorgesehen ist.
9. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Widerlageranordnung (39) eine Umlenkeinrichtung zur Umlenkung des Lastübertragungsmittels
(40) vorgesehen ist.
10. Flügellastabtrageinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Montagehilfe vorgesehen ist, mit der die Federanordnung (21, 48) während der
Montage der Flügellastabtrageinrichtung (7, 37) komprimierbar ist.
11. Fenster, Tür oder dgl. mit einer festen Einfassung, mit einem öffen- und schließbaren
Flügel.(1, 31) und mit einer Flügellastabtrageinrichtung (7, 37) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
12. Fenster, Tür oder dgl. nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung (21, 48) stets parallel zu einer Falzumfangsrichtung, und vertikal,
ausgerichtet ist.
13. Fenster, Tür oder dgl. nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Flügellastabtrageinrichtung (7, 37) unabhängiger Beschlag (3, 33), insbesondere
Eckbeschlag, vorgesehen ist, der einen Teil der Gewichtskraft bzw. Flügellast, insbesondere
der vertikalen Gewichtskraftkomponente, in die feste Einfassung einleitet.
14. Fenster, Tür oder dgl. nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel (1, 31) als Dreh-Kipp-Flügel ausgebildet ist.
1. Sash/leaf load alleviation assembly for a window, door or similar, wherein the window,
door or similar has a fixed bezel and an openable and closable sash/leaf (1, 31),
and wherein the sash/leaf load alleviation assembly (7, 37) serves for introducing
a part of the sash/leaf load into the fixed bezel and the sash/leaf load alleviation
assembly (7, 37) comprises
- a load transferring means (10, 40), designed e.g. as a rod or as a traction cord,
- a bezel-side and a sash/leaf-side abutment arrangement (8, 9, 38, 39) for mounting
the load transferring means (10, 40), and
- a distance-compensating device, which interacts with the load transferring means
(10, 40) and which during an opening and/or closing process of the sash/leaf (1, 31)
compensates at least between stationary parts (19, 45) of the abutment arrangements
(8, 9, 38, 39) for any change in distance that occurs when the load transferring means
(10) is pivoted from a substantially vertical orientation in a closed position of
the sash/leaf into an inclined position engaging through the rebate clearance region
when the sash/leaf is open,
wherein the distance-compensating device comprises a spring arrangement (21,48),
characterised in that
the spring arrangement (21, 48) is arranged in such manner between a first of the
said stationary parts (19, 45) of one of the abutment arrangements (8, 39) and a second
part (20, 46) of the abutment arrangement (8, 39) movable relative to the first part
(19, 45) in a vertical direction along a guide (47) during an opening and/or closing
movement that the spring arrangement (21, 48) is always vertically aligned and the
spring force thus always acts in a vertical
direction and has exclusively a vertical component that is directed opposite to a
vertical weight component of the weight of the sash/leaf (1, 31) and accordingly the
sash/leaf load and is always less than the vertical weight component.
2. A sash/leaf load alleviation assembly according to claim 1, characterised in that the spring arrangement (21, 48) is preloaded.
3. A sash/leaf load alleviation assembly according to claim 1 or 2, characterised in that the spring arrangement (21, 48) is designed as a compression spring arrangement.
4. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that the spring arrangement (21, 48) comprises a plurality of disc springs (25) or is
designed as a rubber thrust spring or from elastomer material.
5. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that the load transferring means (10, 40) is of rigid design, more especially is designed
as a rod.
6. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that the load transferring means (10, 40) is designed as a traction means.
7. A sash/leaf load alleviation assembly according to claim 1, characterised in that the spring arrangement (21, 48, 72) is supported on the moving part (20, 46).
8. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that an adjustment device (53) for setting the preload of the spring arrangement (21,
48) is provided.
9. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that a deflecting device for deflecting the load transferring means (40) is provided on
one abutment arrangement (39).
10. A sash/leaf load alleviation assembly according to any one of the preceding claims,
characterised in that an assembly aid is provided, with which the spring arrangement (21, 48) can be compressed
during assembly of the sash/leaf load alleviation assembly (7, 37).
11. Window, door or similar with a fixed bezel, with an openable and closable sash/leaf
(1,31) and with a sash/leaf load alleviation assembly (7, 37) according to any one
of the preceding claims.
12. Window, door or similar according to claim 11, characterised in that the spring arrangement (21, 48) is always aligned parallel to a rebate circumferential
direction and vertically.
13. Window, door or similar according to claim 11 or 12, characterised in that a fitting (3, 33), more especially a corner fitting, independent of the sash/leaf
load alleviation assembly (7, 37) is provided, which introduces a part of the weight
or sash/leaf load, more especially the vertical weight component, into the fixed bezel.
14. Window, door or similar according to any one of claims 11 to 13, characterised in that the sash/leaf (1, 31) is designed as a turn-tilt sash/leaf.
1. Dispositif de délestage d'un battant destiné à une fenêtre, à une porte ou à une structure
similaire, ladite fenêtre, porte ou structure similaire comportant un châssis fix
et un battant (1, 31) apte à l'ouverture et à la fermeture, le dispositif de délestage
(7, 37) servant à induire une partie de la charge du battant dans le châssis fix,
et ledit dispositif de délestage (7, 37) comprenant
- un moyen (10, 40) de transfert de charge, réalisé par exemple sous la forme d'une
barrette ou d'un câble de traction,
- des agencements de contre-butée (8, 9, 38, 39) respectivement situés côté châssis
et côté battant, dévolus au montage dudit moyen (10, 40) de transfert de charge, et
- un système de compensation d'espacement, qui coopère avec le moyen (10, 40) de transfert
de charge et compense une variation d'espacement se produisant au moins entre des
parties fixes (19, 45) desdits agencements de contre-butée (8, 9, 38, 39), au cours
d'un processus d'ouverture et/ou de fermeture du battant (1, 31), et survenant lorsque
ledit moyen (10) de transfert de charge est animé d'un pivotement depuis une orientation
substantiellement verticale, dans une position fermée du battant, jusqu'à une position
inclinée traversant la zone de la feuillure à l'état ouvert dudit battant,
ledit système de compensation d'espacement incluant un ensemble élastique (21, 48),
caractérisé par le fait que
l'ensemble élastique (21, 48) est interposé entre une première des parties fixes précitées
(19, 45) de l'un (8, 39) des agencements de contre-butée, et une seconde partie (20,
46) dudit agencement de contre-butée (8, 39) qui est douée de mobilité verticale par
rapport à ladite première partie (19, 45) le long d'un guide (47), lors d'un mouvement
d'ouverture et/ou de fermeture, de façon telle que ledit ensemble élastique (21, 48)
soit en permanence orienté verticalement, et que la force élastique agisse ainsi en
permanence dans la direction verticale et présente exclusivement une composante verticale
qui est respectivement orientée en sens inverse de la charge du battant, ou d'une
composante verticale de la force proportionnelle au poids dudit battant (1, 31), et
qui est en permanence plus petite que ladite composante verticale de la force proportionnelle
au poids.
2. Dispositif de délestage de battant, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'ensemble élastique (21, 48) est précontraint.
3. Dispositif de délestage de battant, selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'ensemble élastique (21, 48) est réalisé sous la forme d'un ensemble à ressort de
pression.
4. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'ensemble élastique (21, 48) comprend plusieurs rondelles élastiques (25) ou se
présente comme un ressort de poussée en caoutchouc, ou est constitué d'un matériau
élastomère.
5. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le moyen (10, 40) de transfert de charge est de réalisation rigide, notamment sous
la forme d'une barrette.
6. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le moyen (10, 40) de transfert de charge est réalisé sous la forme d'un moyen de
traction.
7. Dispositif de délestage de battant, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'ensemble élastique (21, 48, 72) est en appui contre la partie mobile (20, 46).
8. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un système de réglage (53) est prévu pour régler la précontrainte de l'ensemble élastique
(21, 48).
9. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un système de renvoi, conçu pour dévier le moyen (40) de transfert de charge, est
prévu sur un agencement de contre-butée (39).
10. Dispositif de délestage de battant, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est prévu un auxiliaire de montage à l'aide duquel l'ensemble élastique (21, 48)
peut être comprimé au cours du montage dudit dispositif (7, 37) de délestage de battant.
11. Fenêtre, porte ou structure similaire comprenant un châssis fix, un battant (1, 31)
apte à l'ouverture et à la fermeture, et un dispositif (7, 37) conforme à l'une des
revendications précédentes et dévolu au délestage dudit battant.
12. Fenêtre, porte ou structure similaire selon la revendication 11, caractérisée par le fait que l'ensemble élastique (21, 48) est orienté en permanence parallèlement à une direction
périphérique de la feuillure, et dans le sens vertical.
13. Fenêtre, porte ou structure similaire selon la revendication 11 ou 12, caractérisée par le fait qu'il est prévu une ferrure (3, 33) indépendante du dispositif (7, 37) de délestage de
battant, en particulier une ferrure d'angle qui induit respectivement, dans le châssis
fix, une partie de la force proportionnelle au poids ou de la charge du battant, notamment
de la composante verticale de ladite force proportionnelle au poids.
14. Fenêtre, porte ou structure similaire selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisée par le fait que le battant (1, 31) est réalisé sous la forme d'un battant tournant et basculant.
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