[0001] Die Erfindung betrifft einen Wischmopp und einen Fußhebel dafür.
[0002] Der Wischmopp umfasst einen Moppkopf mit zumindest einem Reinigungskörper, wobei
der Moppkopf mit einem Stiel verbunden ist. Der Reinigungskörper kann beispielsweise
aus einer Vielzahl von Fransen bestehen.
Stand der Technik
[0003] Solche Wischmopps sind allgemein bekannt und gelangen zum Wischen von Böden zur Anwendung.
Die vorbekannten Wischmopps werden beispielsweise zusammen mit Eimern eingesetzt,
die zum Auswringen des Reinigungskörpers eine Auswringein- oder -vorrichtung aufweisen.
Zum Wischen der zu reinigenden Fläche wird dabei der Wischmopp mit dem am Moppkopf
befestigten Reinigungskörper in im Eimer befindliche Flüssigkeit getaucht, sodass
sich der Reinigungskörper vollsaugen kann. Um einen Überschuss an Flüssigkeit aus
dem Reinigungskörper zu entfernen, wird dieser in die Auswringein- oder -vorrichtung
gepresst, wobei die Effizienz des Vorgangs des Auswringens maßgeblich von der Kraft
des Benutzers des Wischmopps abhängt, die dieser von Hand über den Stiel und den Wischkopf
auf den Reinigungskörper ausübt.
Speziell zum Reinigen von empfindlichen Flächen ist häufig ein nur noch in sehr geringem
Maße feuchter Reinigungskörper erforderlich. Speziell eher schwächere Menschen sind
nur unter großer Anstrengung in der Lage, den Reinigungskörper möglichst weitgehend
auszuwringen. Die Handhabung der vorbekannten Wischmopps ist auch für Menschen mit
Arthrose und/oder Rückenbeschwerden mühevoll, da sie häufig nicht in der Lage sind,
mit ihren Händen über den Stiel und den Moppkopf die nötige Kraft auf den Reinigungskörper
aufzubringen, um diesen möglichst weitgehend auszuwringen.
[0004] Aus der
US 6,108,848 umfasst eine glockenförmige Auswringvorrichtung, die den Stiel axial beweglich umschließt
und auf diesem geführt ist. Die Auswringvorrichtung umfasst ein geschlitztes Gehäuse,
das in seinem Durchmesser dadurch bedarfsweise veränderlich ist. Auf der dem Reinigungskörper
axial abgewandten Seite der Auswringvorrichtung ist eine erste Hülse angeordnet, mit
einem kreisringförmig ausgebildeten Kragen. Auf der dem Reinigungskörper axial zugewandten
Seite des Kragens ist eine zweite Hülse angeordnet, die einen Handgriff aufweist und
ebenfalls in axialer Richtung verschieblich angeordnet ist. Die zweite Hülse weist
einen Durchmesser auf, der kleiner ist, als der herstellungsbedingte Durchmesser der
Auswringvorrichtung. Die Beweglichkeit der zweiten Hülse wird in axialer Richtung
einerseits durch den als Anschlag ausgebildeten Kragen begrenzt und in axialer Richtung
andererseits durch eine lippenförmige Aufweitung der Stirnseite der Auswringvorrichtung,
die dem Reinigungskörper axial zugewandt ist.
Zum Auswringen des Reinigungskörpers wird dieser zunächst mittels des Stiels in die
glockenförmige Auswringvorrichtung gezogen, wobei dann bedarfsweise die zweite Hülse
in Richtung der lippenförmigen Aufweitung bewegt wird, so dass dadurch der Durchmesser
der Auswringvorrichtung reduziert wird, um den Reinigungskörper maximal auszuwringen.
Die Auswringvorrichtung mit der einstückig damit verbundenen ersten Hülse und dem
ebenfalls einstückig damit verbundenen Kragen wird im Ruhezustand, wenn sie nicht
in Funktion ist, durch radial innerhalb der ersten Hülse angeordnete Bremskörper reibungsbedingt
am Stiel in ihrer Ruheposition gehalten.
[0005] Aus der
WO 2004/021851 A1 ist ein weiterer Wischmopp bekannt, ähnlich dem zuvor beschriebenen Wischmopp aus
der
US 6,108,848, wobei sich die ebenfalls glockenförmige Auswringvorrichtung von der zuvor beschriebenen
dadurch unterscheidet, dass sie nicht geschlitzt ist, dafür jedoch eine spiralförmige
Innenprofilierung aufweist.
[0006] Aus der
US 6,684,445 B1 ist ein Wischmopp bekannt, dessen Stiel von einer in Längsrichtung des Stiels verschiebbar
angeordneten Hülse umschlossen ist. Die Hülse weist etwa mittig ihrer axialen Erstreckung
einen umfangsseitig umlaufenden Bund auf. Dieser Bund ist geeignet, die Hülse in axialer
Richtung über den Stiel hin- und herzubewegen.
[0007] Aus der
GB 443,523 ist ein Reinigungsgerät bekannt, zum Reinigen von Öfen, wobei das Reinigungsgerät
einen Stiel mit einem schildförmigen Teller aufweist, um die Hände des Benutzers vor
Verletzungen zu schützen.
Darstellung der Erfindung
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wischmopp der eingangs genannten
Art derart weiter zu entwickeln, dass dieser einfacher handhabbar ist, speziell, dass
das Auswringen des Reinigungskörpers vereinfacht wird. Insbesondere Benutzer des Wischmopps
mit wenig Kraft und / oder körperlichen Beschwerden sollen in der Lage sein, den Reinigungskörper
mühelos auszuwringen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Wischmopp gemäß Anspruch 1 oder 2 gelöst.
Auf eine vorteilhafte Ausgestaltung nehmen die darauf rückbezogenen Unteransprüche
Bezug.
[0010] Zur Lösung der Aufgabe ist ein Wischmopp vorgesehen, umfassend einen Moppkopf mit
zumindest einem Reinigungskörper , wobei der Moppkopf mit einem Stiel verbunden ist,
wobei der Moppkopf einen kreisringförmigen Fußhebel zum Auswringen des Reinigungskörpers
in einer Auswringein- oder -vorrichtung aufweist und wobei der Fußhebel dem Moppkopf
ortsfest und konzentrisch zugeordnet ist. Der Fußhebel weist eine Trittfläche mit
einer Breite von 3 bis 5 cm auf oder einen Kranz, der den Stiel mit 3 bis 5 cm Abstand
außenumfangsseitig umschließt. Eine solche Breite/ein solcher Abstand entspricht zumindest
etwa der halben Breite eines ausgewachsenen menschlichen Fußes. Bevorzugt beträgt
die Breite/der Abstand 4 cm. Bei einer Breite/einem Abstand von weniger als 3 cm besteht
tendenziell die Gefahr, dass der Benutzer mit seinem Fuß, insbesondere dann, wenn
die Trittfläche feucht und/oder mit glitschigem Reinigungsmittel benetzt ist, abrutscht.
Ist die Breite/der Abstand demgegenüber größer als 5 cm, wird der Wischmopp unhandlich,
da die Gefahr besteht, mit dem umfangsseitigen Rand des Fußhebels beim Wischen beispielsweise
Möbel zu beschädigen.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe auch durch einen Wischmopp, umfassend einen Moppkopf mit
zumindest einem Reinigungskörper, wobei der Moppkopf mit einem Stiel verbunden ist,
wobei der Stiel einen kreisringförmigen Fußhebel zum Auswringen des Reinigungskörpers
in einer Auswringein- oder -vorrichtung aufweist und wobei der Fußhebel den Stiel
auf der dem Moppkopf zugewandten Seite ortsfest und konzentrisch umschließt. Der Fußhebel
weist eine Trittfläche mit einer Breite von 3 bis 5 cm auf oder einen Kranz, der den
Stiel mit 3 bis 5 cm Abstand außenumfangsseitig umschließt. Eine solche Breite/ein
solcher Abstand entspricht zumindest etwa der halben Breite eines ausgewachsenen menschlichen
Fußes. Bevorzugt beträgt die Breite/der Abstand 4 cm. Bei einer Breite/einem Abstand
von weniger als 3 cm besteht tendenziell die Gefahr, dass der Benutzer mit seinem
Fuß, insbesondere dann, wenn die Trittfläche feucht und/oder mit glitschigem Reinigungsmittel
benetzt ist, abrutscht. Ist die Breite/der Abstand demgegenüber größer als 5 cm, wird
der Wischmopp unhandlich, da die Gefahr besteht, mit dem umfangsseitigen Rand des
Fußhebels beim Wischen beispielsweise Möbel zu beschädigen.
[0012] Der kreisringförmige Fußhebel erlaubt dem Benutzer, zusätzlich zu der Kraft, die
er von Hand über den Stiel auf den Moppkopf und damit auf den Reinigungskörper ausübt,
mit einem seiner Füße Kraft auf den Reinigungskörper auszuüben, um dadurch ein verbessertes
Auswring-Ergebnis zu erzielen. Die Kraft zum Auswringen des Reinigungskörpers kann
der Benutzer dabei variabel zwischen Händen und Füßen aufteilen, wobei auch die Möglichkeit
besteht, den Stiel des Wischmopps durch die Hand lediglich zu führen und die Kraft
ausschließlich durch einen Fuß über den Fußhebel auf den Reinigungskörper auszuüben.
Die kreisringförmige Gestalt des Fußhebels und dessen konzentrische Zuordnung zum
Moppkopf oder seine konzentrische Anordnung auf der dem Moppkopf zugewandten Seite
des Stiels ist von Vorteil, da ein solcher Fußhebel wahlweise problemlos mit dem linken
oder dem rechten Fuß des Benutzers betätigt werden kann. Der Fußhebel befindet sich,
unabhängig von der Neigung des Moppkopfs oder des Stiels, stets in einer optimalen
Position/Zuordnung am Wischmopp, sodass es Justierungen des Fußhebels während der
Benützung durch den Benutzer nicht bedarf; ein Pendeln des Fußhebels am Moppkopf oder
Stiel in Richtung der Schwerkraft und eine dadurch bedingte, für den Benutzer ungünstige
Stellung des Fußhebels wird durch die kreisringförmige Gestalt des Fußhebels zuverlässig
ausgeschlossen.
[0013] Der Fußhebel ist derart gestaltet, dass eine ausreichend große Kraft durch den Fuß
des Benutzers auch dann ausgeübt werden kann, wenn dieser beispielsweise feucht ist.
Der Fußhebel kann beispielsweise eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit, beispielsweise
durch eine Profilierung, aufweisen, die verhindert, dass der Benutzer beim Auswringen
des Reinigungskörpers mit seinem Fuß von dem Fußhebel abrutscht.
[0014] Es ist vorgesehen, dass sich der Fußhebel entweder auf der dem Moppkopf zugewandten
Seite des Stiels befindet oder im oberen Bereich des Moppkopfs, also derart angeordnet
ist, dass der Fußhebel mit einem Fuß leicht erreichbar ist. Durch die Anordnung des
Fußhebels möglichst nahe an der dem Reinigungskörper zugewandten Seite des Wischmopps
ist das Auswringen des Reinigungskörpers in einer Auswringein- oder -vorrichtung insofern
unproblematisch, als die Kippgefahr eines mit der Auswringein- oder - vorrichtung
versehenen Eimers durch die Krafteinleitung in unmittelbarer Nähe des Reinigungskörpers
auf ein Minimum reduziert ist. Dadurch ist ein sicheres und dennoch effizientes Auswringen
des Reinigungskörpers möglich.
[0015] Der Fußhebel kann, bezogen auf den Moppkopf oder Stiel, separat herstellbar sein.
Hierbei ist von Vorteil, dass der Fußhebel beispielsweise auch als separat hergestelltes
Einzelteil in Verbindung mit unterschiedlich gestalteten Wischmopps zur Anwendung
gelangen kann. Außerdem können Fußhebel in unterschiedlichen Abmessungen hergestellt
werden, sodass ein auf den jeweiligen Anwendungsfall und/oder Benutzer abgestimmter
Fußhebel am Wischmopp zur Anwendung gelangen kann. Eine gute Anpassung an die jeweiligen
Gegebenheiten des Anwendungsfalles ist dadurch möglich.
[0016] Der Fußhebel kann mit Befestigungsmitteln am Moppkopf oder Stiel festgelegt sein.
Die Befestigungsmittel können beispielsweise durch Schrauben oder eine Schnappverbindung
gebildet sein.
[0017] Der Fußhebel kann eine kreisringförmige Trittfläche oder einen kreisringförmigen
Kranz aufweisen. Bei einer kreisringförmigen Trittfläche ist die Aufstandsfläche für
den Fuß größer, was hinsichtlich einer besonders einfachen Betätigung vorteilhaft
ist. Der Kranz ist von Vorteil, weil sich hierauf keine Reinigungsflüssigkeit sammeln
kann. Der Kranz ist deshalb stets besonders griffig.
[0018] Der Fußhebel kann radial innenseitig einen hohlen Führungszylinder aufweisen, der
von der Trittfläche oder dem Kranz außenumfangsseitig umschlossen und ortsfest damit
verbunden ist.
[0019] Der Führungszylinder und die Trittfläche können kraft- und/oder formschlüssig miteinander
verbunden sein. Der Führungszylinder und der Kranz können mittels zumindest zwei,
bevorzugt zumindest drei sich in radialer Richtung erstreckender Speichen kraft- und/oder
formschlüssig miteinander verbunden sein. Beispielsweise können der Führungszylinder
und die Trittfläche oder der Kranz einstückig ineinander übergehend und materialeinheitlich
hergestellt sein. Auch eine Verbindung der beiden Teile mittels Kleben und/oder Klemmen
kann sich im Hinblick auf eine einfache und kostengünstige Fertigung des Fußhebels
als vorteilhaft erweisen.
[0020] Nach einer anderen Ausgestaltung kann der Fußhebel einstückig und materialeinheitlich
mit dem Moppkopf oder dem Stiel ausgebildet sein. Der Fußhebel ist dadurch dem Moppkopf
oder dem Stiel ortsfest und starr zugeordnet. Ist der Fußhebel beispielsweise einstückig
und materialeinheitlich mit dem Moppkopf verbunden, können unterschiedliche Stiele
- ohne Fußhebel - zur Anwendung gelangen und die vorteilhaften Gebrauchseigenschaften
des Wischmopps durch den Fußhebel bleiben erhalten. Ist der Fußhebel demgegenüber
einstückig und materialeinheitlich mit dem Stiel verbunden, kann dieser Stiel mit
unterschiedlichen Moppköpfen verbunden werden, die jeweils keinen Fußhebel aufweisen.
[0021] Der Fußhebel kann aus einem polymeren Werkstoff bestehen. Ein solcher Fußhebel ist
leicht, sodass das Handling eines Wischmopps ohne Fußhebel im wesentlichen erhalten
bleibt. Außerdem ist von Vorteil, dass ein solcher Fußhebel rostfrei ist.
[0022] Außerdem betrifft die Erfindung einen Fußhebel eines Wischmopps, wie zuvor beschrieben,
wobei der Fußhebel kreisringförmig ausgebildet ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0023] Sechs Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 6 näher erläutert.
Diese zeigen:
Fig. 1
ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wischmopps, bei dem der Fußhebel
mit dem Stiel verbunden ist,
Fig. 2
ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem der Fußhebel mit dem Moppkopf verbunden ist
und
Fig. 3
eine mögliche Befestigung eines Fußhebels am Stiel oder am Moppkopf.
In den Figuren 1 bis 3 umfasst der Fußhebel eine Trittfläche.
Fig. 4
ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem der Fußhebel mit dem Stiel verbunden ist,
Fig. 5
ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem der Fußhebel mit dem Moppkopf verbunden ist
und
Fig. 6
eine mögliche Befestigung eines Fußhebels am Stiel oder am Moppkopf.
[0024] In den Figuren 4 bis 6 umfasst der Fußhebel einen Kranz.
Ausführung der Erfindung
[0025] In den Figuren 1, 2, 4 und 5 ist jeweils ein Ausführungsbeispiel eines Wischmopps
gezeigt, umfassend einen Moppkopf 1, an dem ein Reinigungskörper 2 befestigt ist.
Der Reinigungskörper 2 besteht aus einer Vielzahl von Fransen, die glockenförmig angeordnet
sind. In jedem der vier Ausführungsbeispiele ist der Moppkopf 1 mit einem Stiel 3
verbunden, wobei der Mittelteil des Stiels 3 in den Figuren 2 und 5 nicht gezeigt
ist.
[0026] In den Figuren 3 und 6 ist jeweils ein Ausschnitt aus einem zylinderförmigen Teil
gezeigt, das ein Bestandteil des Moppkopfs 1 oder ein Bestandteil des Stiels 3 sein
kann.
[0027] In jedem der sechs Ausführungsbeispiele ist ein kreisringförmig gestalteter Fußhebel
4 gezeigt, mit einer kreisringförmig ausgebildeten Trittfläche 5 (Fig. 1 bis 3) oder
einem kreisringförmigen Kranz 9 (Fig. 4 bis 6).
Die Trittfläche 5 oder der Kranz 9 der Fußhebel 4 kann vom Benutzer dazu benutzt werden,
den Reinigungskörper 2 in einer Auswringein- oder -vorrichtung auszuwringen, wobei
dieser Auswringvorgang entweder dadurch erfolgen kann, dass der Benutzer den Reinigungskörper
2 von Hand mittels des Stiels 3 und zusätzlich durch seine Fußkraft mittels des Fußhebels
4 auswringt oder ausschließlich durch seine Fußkraft mittels des Fußhebels 4, wobei
der Stiel 3 dann lediglich von Hand geführt wird. Alle in den Figuren 1 bis 6 dargestellten
Fußhebel 4 können entweder, bezogen auf Moppkopf 1 oder Stiel 3, separat hergestellt
und erst anschließend mit den übrigen Bauteilen zum erfindungsgemäßen Wischmopp komplettiert
werden oder die jeweiligen Fußhebel 4 können einen einstückigen und materialeinheitlichen
Bestandteil des Moppkopfs 1 oder des Stiels 3 bilden.
[0028] In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wischmops gezeigt.
Der kreisringförmige Fußhebel 4 umschließt den Stiel 3 auf der dem Moppkopf 1 zugewandten
Seite konzentrisch. Der Fußhebel 4 umfasst einen Führungszylinder 7, der beispielsweise
mittels der in Fig. 3 gezeigten Befestigungsmittel 6 am Stiel 3 festlegbar ist.
[0029] In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Wischmopps gezeigt, bei dem der
Fußhebel 4 dem Moppkopf 1 konzentrisch zugeordnet ist. Der Fußhebel 4 ist mit Befestigungsmitteln
6, wie in Fig. 3 gezeigt, am Moppkopf 1 befestigt. Sowohl beim Ausführungsbeispiel
aus Fig. 1 als auch beim Ausführungsbeispiel aus Fig. 2 kann der Fußhebel 4 einstückig
und materialeinheitlich mit dem Stiel 3 (Fig. 1) oder dem Moppkopf 1 (Fig. 2) ausgebildet
sein.
[0030] Ein Ausführungsbeispiel von möglichen Befestigungsmitteln 6 ist in Fig. 3 gezeigt.
Hier sind die Befestigungsmittel 6 durch Schrauben gebildet, die eine im wesentlich
zylindrische Führung 7 durchdringen und mit dem Stiel 3 (Fig. 1) oder dem Moppkopf
1 (Fig. 2) verschraubt sind.
[0031] Der Fußhebel 4 weist in allen gezeigten Ausführungsbeispielen eine Breite von 5 cm
auf, um eine gute Handhabung zu gewährleisten.
[0032] Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, ähnlich dem Ausführungsbeispiel aus Figur
1.
Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, ähnlich dem Ausführungsbeispiel aus Figur 2
und
Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, ähnlich dem Ausführungsbeispiel aus Figur 3,
wobei jeweils statt der Trittfläche 5 ein Kranz 9 mit Speichen 10 zur Anwendung gelangt.
Der kreisringförmige Kranz 9 ist durch vier sich in radialer Richtung erstreckende
Speichen 10 mit einem Widerlager verbunden, das beispielsweise durch den Führungszylinder
7 (Fig. 4) oder den Moppkopf 1 (Fig. 5) gebildet ist. Die Speichen 10 sind gleichmäßig
in Umfangsrichtung verteilt angeordnet und verlaufen, in axialer Richtung des Wischmops
betrachtet, V-förmig radial außen vom Kranz 9 nach radial innen zum Moppkopf 1, dem
Stiel 3 oder dem Führungszylinder 7. Durch eine solche Anordnung sind die Speichen
10 bei Benutzung des Fußhebels 4 keinen die Gebrauchsdauer verringernden Zugspannungen
ausgesetzt; der Fußhebel 4 weist dadurch gute Gebrauchseigenschaften während einer
langen Gebrauchsdauer auf.
[0033] Jeder der hier gezeigten Fußhebel 4 besteht aus einem polymeren Werkstoff, wobei
der polymere Werkstoff des Fußhebels 4 bevorzugt dem polymeren Werkstoff entspricht,
aus dem bevorzugt auch das Bauteil besteht, an dem er festgelegt ist. Speziell dann,
wenn der Fußhebel 4 einstückig ineinander übergehend mit dem Moppkopf 1 oder dem Stiel
3 ausgebildet ist, ist die Materialeinheitlichkeit von hervorzuhebendem Vorteil, da
dadurch ein Recycling der verwendeten polymeren Werkstoffe wesentlich vereinfacht
wird.
[0034] Der Abstand 8 beträgt in den gezeigten Ausführungsbeispielen jeweils 3 bis 5 cm.
1. Wischmopp, umfassend einen Moppkopf (1) mit zumindest einem Reinigungskörper (2),
wobei der Moppkopf (1) mit einem Stiel (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Moppkopf (1) einen kreisringförmigen Fußhebel (4) zum Auswringen des Reinigungskörpers
(2) in einer Auswringein- oder -vorrichtung aufweist, dass der Fußhebel (4) dem Moppkopf
(1) ortsfest und konzentrisch zugeordnet ist und dass der Fußhebel (4) eine Trittfläche
(5) mit einer Breite von 3 bis 5 cm aufweist oder einen Kranz (9), der den Stiel (3)
mit 3 bis 5 cm Abstand (8) außenumfangsseitig umschließt.
2. Wischmopp, umfassend einen Moppkopf (1) mit zumindest einem Reinigungskörper (2),
wobei der Moppkopf (1) mit einem Stiel (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel (3) einen kreisringförmigen Fußhebel (4) zum Auswringen des Reinigungskörpers
(2) in einer Auswringein- oder -vorrichtung aufweist, dass der Fußhebel (4) den Stiel
(3) auf der dem Moppkopf (1) zugewandten Seite ortsfest und konzentrisch umschließt
und dass der Fußhebel (4) eine Trittfläche (5) mit einer Breite von 3 bis 5 cm aufweist
oder einen Kranz (9), der den Stiel (3) mit 3 bis 5 cm Abstand (8) außenumfangsseitig
umschließt.
3. Wischmopp nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4), bezogen auf Moppkopf (1) oder Stiel (3), separat herstellbar ist.
4. Wischmopp nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4) mit Befestigungsmitteln (6) am Moppkopf (1) oder Stiel (3) festgelegt
ist.
5. Wischmopp nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4) eine kreisringförmige Trittfläche (5) oder einen kreisringförmigen
Kranz (9) aufweist.
6. Wischmopp nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4) radial innenseitig einen hohlen Führungszylinder (7) aufweist, der
von der Trittfläche (5) oder dem Kranz (9) außenumfangsseitig umschlossen und ortsfest
damit verbunden ist.
7. Wischmopp nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszylinder (7) und die Trittfläche (5) kraft- und/oder formschlüssig miteinander
verbunden sind.
8. Wischmopp nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszylinder (7) und der Kranz (9) mittels zumindest zwei sich in radialer
Richtung erstreckender Speichen (10) kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden
sind.
9. Wischmopp nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4) einstückig und materialeinheitlich mit dem Moppkopf (1) oder dem
Stiel (3) ausgebildet ist.
10. Wischmopp nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (4) aus einem polymeren Werkstoff besteht.
1. Mop comprising a mop head (1) with at least one cleaning body (2), the mop head (1)
being connected to a handle (3), characterized in that the mop head (1) has an annular foot lever (4) for wringing out the cleaning body
(2) in a wringing device, in that the foot lever (4) is assigned concentrically and in a stationary manner to the mop
head (1), and in that the foot lever (4) has a tread surface (5) with a width of 3 to 5 cm or a rim (9)
which encloses the handle (3) on the outer circumference at a distance (8) of 3 to
5 cm.
2. Mop comprising a mop head (1) with at least one cleaning body (2), the mop head (1)
being connected to a handle (3), characterized in that the handle (3) has an annular foot lever (4) for wringing out the cleaning body (2)
in a wringing device, in that the foot lever (4) concentrically encloses the handle (3) in a stationary manner
on the side which is directed towards the mop head (1), and in that the foot lever (4) has a tread surface (5) with a width of 3 to 5 cm or a rim (9)
which encloses the handle (3) on the outer circumference at a distance (8) of 3 to
5 cm.
3. Mop according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the foot lever (4) can be produced separately from the mop head (1) or handle (3).
4. Mop according to Claim 3, characterized in that the foot lever (4) is secured on the mop head (1) or handle (3) by fastening means
(6).
5. Mop according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the foot lever (4) has an annular tread surface (5) or an annular rim (9).
6. Mop according to Claim 5, characterized in that the foot lever (4) has, radially on the inside, a hollow guide cylinder (7) which
is enclosed on the outer circumference by the tread surface (5) or the rim (9) and
is connected in a stationary manner thereto.
7. Mop according to Claim 6, characterized in that the guide cylinder (7) and the tread surface (5) are connected to one another in
a force-fitting and/or form-fitting manner.
8. Mop according to Claim 6, characterized in that the guid cylinder (7) and the rim (9) are connected to one another in a force-fitting
and/or form-fitting manner by means of at least two radially extending spokes (10).
9. Mop according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the foot lever (4) is formed integrally with, and from the same material as, the
mop head (1) or the handle (3).
10. Mop according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the foot lever (4) consists of a polymer material.
1. Balai de lavage, comprenant une tête de balai (1) avec au moins un corps de nettoyage
(2), la tête de balai (1) étant connectée à un manche (3), caractérisé en ce que la tête de balai (1) présente une pédale (4) de forme annulaire circulaire pour essorer
le corps de nettoyage (2) dans un appareil ou un dispositif d'essorage, en ce que la pédale (4) est associée fixement et concentriquement à la tête de balai (1) et
en ce que la pédale (4) présente une surface d'appui pour le pied (5) ayant une largeur de
3 à 5 cm ou présente une couronne (9) qui entoure le manche (3) du côté de la périphérie
extérieure sur une distance (8) de 3 à 5 cm.
2. Balai de lavage, comprenant une tête de balai (1) avec au moins un corps de nettoyage
(2), la tête de balai (1) étant connectée à un manche (3), caractérisé en ce que le manche (3) présente une pédale (4) de forme annulaire circulaire pour essorer
le corps de nettoyage (2) dans un appareil ou un dispositif d'essorage, en ce que la pédale (4) entoure fixement et concentriquement le manche (3) du côté tourné vers
la tête de balai (1), et en ce que la pédale (4) présente une surface d'appui pour le pied (5) ayant une largeur de
3 à 5 cm ou présente une couronne (9) qui entoure le manche (3) du côté de la périphérie
extérieure sur une distance (8) de 3 à 5 cm.
3. Balai de lavage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pédale (4) peut être fabriquée séparément de la tête de balai (1) ou du manche
(3).
4. Balai de lavage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la pédale (4) est fixée sur la tête de balai (1) ou sur le manche (3) avec des moyens
de fixation (6).
5. Balai de lavage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pédale (4) présente une surface d'appui pour le pied (5) ou une couronne (9) de
forme annulaire circulaire.
6. Balai de lavage selon la revendication 5, caractérisé en ce que la pédale (4) présente, radialement du côté intérieur, un cylindre de guidage creux
(7) qui est entouré du côté de la périphérie extérieure par la surface d'appui pour
le pied (5) ou la couronne (9) et qui est connecté fixement à celle-ci.
7. Balai de lavage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (7) et la surface d'appui pour le pied (5) sont connectés
l'un à l'autre par engagement par force et/ou par coopération de forme.
8. Balai de lavage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (7) et la couronne (9) sont connectés l'un à l'autre par engagement
par force et/ou par coopération de forme au moyen d'au moins deux rayons (10) s'étendant
dans la direction radiale.
9. Balai de lavage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la pédale (4) est réalisée d'une seule pièce et venue de matière avec la tête de
balai (1) ou le manche (3).
10. Balai de lavage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pédale (4) se compose d'un matériau polymère.