(19)
(11) EP 1 839 770 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.10.2011  Patentblatt  2011/40

(21) Anmeldenummer: 06127020.3

(22) Anmeldetag:  22.12.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B21D 53/74(2006.01)
B21D 28/28(2006.01)

(54)

Vorrichtung zur Fertigung von aus Leichtmetall gefertigten Holmen eines Rahmens und/oder eines Flügels eines Fensters

Device for producing light alloy beams for a frame and/or the leaf of a window

Dispositif destiné à la fabrication de profilés en métal léger d'un cadre et/ou d'un vantail de fenêtre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 27.03.2006 DE 102006000138

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.10.2007  Patentblatt  2007/40

(73) Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG
48291 Telgte (DE)

(72) Erfinder:
  • Barbas Sevilla, Alonso
    E - 08030, Barcelona (ES)
  • Rosa Fernandez, Sergi
    E - 08031, Barcelona (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 4 409 658
DE-U1- 8 816 221
US-A- 4 468 995
DE-A1- 19 624 063
FR-A- 2 644 202
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fertigung von aus Aluminium gefertigten Holmen eines Rahmens und/oder eines Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen zur Erzeugung von verschiedenen Ausnehmungen in den Holmen, wobei eine Stanzvorrichtung einen Grundträger zur Abstützung der Holme und einem senkrecht zum Grundträger beweglichen Oberträger zur Halterung mehrerer, zur Erzeugung der Ausnehmungen vorgesehenen Stempel hat, die Stanzvorrichtung einen Anschlag zur Positionierung der Holme in der Stanzvorrichtung, die Stempel für jeweils eine der verschiedenen Ausnehmungen in den Holmen entsprechend gestaltet sind und den Stempeln jeweils ein Werkzeug zugeordnet ist, welches eine dem Querschnitt der Stempel entsprechende Öffnung aufweist.

    [0002] Solche Vorrichtungen werden benötigt, um beispielsweise unrunde Ausnehmungen für ein Kantengetriebe oder runde Ausnehmungen zur Aufnahme von Verschraubungen von Lagern oder dergleichen in den Holmen zu erzeugen. Zur Herstellung des Rahmens und des Flügels werden zunächst aus Aluminium gefertigte Profile auf eine vorgesehene Länge auf Gehrung gesägt. Hierdurch entstehen die Holme, in welche die verschiedenen Ausnehmungen eingearbeitet werden müssen. Die unrunden Ausnehmungen werden gefräst, während die runden Ausnehmungen gebohrt werden. Zum Bohren der runden Ausnehmungen wird häufig eine Bohrlehre oder ein CNC-Bohrwerk eingesetzt. Das Fräsen erfolgt meist in einem CNC-Fräswerk. Nach der Erzeugung der Ausnehmungen werden die Holme zu dem Flügel und/oder zu dem Rahmen zusammengeschraubt.

    [0003] Eine Vorrichtung der Eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der DE 44 09 658 A1 bekannt. Diese Vorrichtung hat ein drehbares Magazin mit verschiedenen Werkzeugen. Hierdurch ist es möglich, durch die Auswahl des entsprechenden Werkzeuges und der Positionierung des Holms nacheinander verschiedene Bearbeitungen an Holmen vorzunehmen. Die Umrüstung der Vorrichtung zwischen den Bearbeitungsschritten gestaltet sich sehr unkomfortabel.

    [0004] Die DE 196 24 063 A1 offenbart einen Stanzbügel mit zwei Maßstäben und einem verstellbaren Anschlag. Für verschiedene Bearbeitungen muss bei diesem Spannbügel jeweils ein Werkzeug gewechselt werden, was einen hohen Aufwand bei der Bearbeitung eines Holmes erfordert.

    [0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche besonders einfach aufgebaut ist und einfach zu transportieren ist und mit der sich Holme besonders komfortabel bearbeiten lassen.

    [0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stanzvorrichtung mehrere Anschläge aufweist, welche jeweils einem oder mehreren Stempeln zugeordnet sind und eine mit zumindest einem der Anschläge zusammenwirkende Skalierung aufweist und dass zumindest der mit der Skalierung zusammenwirkende Anschlag einstellbar ist.

    [0007] Durch diese Gestaltung lassen sich mit einer einzigen Vorrichtung nahezu beliebig gestaltete Ausnehmungen in die zuvor auf Länge geschnittenen Holmen einarbeiten. Die Ausnehmungen werden von den entsprechend gestalteten Stempeln erzeugt. Die Stempel weisen einen der Form der Ausnehmungen entsprechenden Querschnitt auf. Da mehrere Stempel auf einem gemeinsamen Oberträger angeordnet sind, lässt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Ausnehmungen in den Holmen fertigen. Dank der Erfindung benötigt die erfindungsgemäße Vorrichtung keine aufwändig computergesteuerten Werkzeugmaschinen und ist daher besonders einfach aufgebaut. Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich zudem besonders einfach transportieren. Die Bearbeitung der Holme gestaltet sich besonders komfortabel, weil die Stanzvorrichtung mehrere Anschläge aufweist, welche jeweils einem oder mehreren Stempeln zugeordnet sind. Hierdurch lässt sich der Holm bis zu einem der Anschläge führen und die Stanzvorrichtung betätigen. Durch das Niederdrücken des Oberträgers gegen den Grundträger wird eine erste Ausnehmung erzeugt. Anschließend lässt sich der Holm aus der Stanzvorrichtung entnehmen und gegebenenfalls nach einer Drehung gegen den nächsten Anschlag führen und den Oberträger erneut niederdrücken. Hierdurch wird die nächste Ausnehmung erzeugt. Wenn mehrere Stempel einem einzigen Anschlag zugeordnet sind, können gleichzeitig mehrere Ausnehmungen erzeugt werden.

    [0008] Eine mittig in dem Holm anzuordnende Ausnehmung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ohne aufwändige Berechnung erzeugen, wenn die Skalierung zumindest einer der Anschläge für eine mittig in dem Holm anzuordnende Ausnehmung um den Maßstab 1:2 verkleinert ist. Durch diese Gestaltung lässt sich für eine mittige Ausnehmung in einem 100 cm langen Holm der Anschlag auf 100 cm einstellen. Wenn man den Holm bis zu dem Anschlag in die erfindungsgemäße Vorrichtung einführt, wird die Ausnehmung im Abstand von 50 cm von dem Ende des Holmes erzeugt.

    [0009] Zur weiteren Vereinfachung der Bearbeitung der Holme trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn entsprechend der Anzahl der zu erzeugenden, sich unterscheidenden Ausnehmungen eine entsprechende Anzahl Stempel auf einem einzigen gemeinsamen Oberträger angeordnet sind. Durch diese Gestaltung ist im einfachsten Fall nur eine einzige Stanzvorrichtung für sämtliche Ausnehmungen in den Holmen erforderlich.

    [0010] Die vorgesehene Position der Ausnehmungen in den Holmen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach festlegen, wenn den Stempeln zwei Anschläge zur Fixierung der Ebene der Holme zugeordnet sind.

    [0011] Zur weiteren Vereinfachung der Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung trägt es bei, wenn einer der Anschläge als Längsführung für die Holme ausgebildet ist.

    [0012] Meist weisen die Holme eine Schmalseite und eine Breitseite auf. Bei solchen Holmen lassen sich die Ausnehmungen einfach an den unterschiedlichen Seiten erzeugen, wenn die dem Grundträger zugewandten Enden der Stempel unterschiedliche Abstände zu dem Grundträger aufweisen.

    [0013] Die beim Bearbeiten der Holme auftretenden Kräfte der Stempel werden gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zuverlässig abgestützt, wenn der Grundträger Stützelemente zur Abstützung der Holme in der vorgesehenen Höhe zu den Stempeln hat. Vorzugsweise sind die Stützelemente als Werkzeug mit einer den Stempeln entsprechenden Öffnungen ausgebildet.

    [0014] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
    Fig. 1
    schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit mehreren Stempeln,
    Fig. 2
    schematisch einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung aus Figur 1 im Bereich einer der Stempel,
    Fig. 3
    schematisch einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich mehrerer, hintereinander angeordneter Stempel,
    Fig. 4
    schematisch ein aus mehreren Holmen zusammengesetztes Fenster,
    Fig. 5, 6
    Teilbereiche eines Holmes des Fensters aus Figur 4 mit einer von der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus Figur 1 erzeugten Ausnehmung.


    [0015] Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zur Fertigung von aus Aluminium gefertigten Holmen 1 eines Rahmens 2 und/oder eines Flügels 3 eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit einer mehrere Stempel 4 aufweisenden Stanzvorrichtung 5. Das Fenster ist in Figur 4 dargestellt. Die Stanzvorrichtung 5 weist einen Oberträger 6 auf. An dem Oberträger 6 sind die Stempel 4 befestigt. Weiterhin hat die Stanzvorrichtung 5 einen Grundträger 7, auf dem mehrere Werkzeuge 8 angeordnet sind. Der Grundträger 7 haltert zudem in vorgesehenen Höhen angeordnete Stützelemente 9 zur Abstützung der Holme 1. Der Oberträger 6 ist senkrecht beweglich auf dem Grundträger 7 gehalten. Beim Niederdrücken des Oberträgers 6 gelangen die Stempel 4 in die Werkzeuge 8 und erzeugen vorgesehene, in den Figuren 5 und 6 beispielhaft dargestellte Ausnehmungen 10 in den Holmen 1. Der Grundträger 7 weist für jeden der Stempel 4 zugeordnete, als Führungen für die Holme 1 ausgebildete Anschläge 11 auf. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind die Holme 1 in den Figuren 1 bis 3 strichpunktiert dargestellt. Zur Fertigung der Holme 1 werden die Holme 1 senkrecht zur Zeichenebene entlang der Anschläge 11 in die Vorrichtung eingeführt. Durch Niederdrücken des Oberträgers 6 entstehen die vorgesehenen, in den Figuren 5 und 6 dargestellten Ausnehmungen 10. Anschließend wird der Holm 1 aus der Vorrichtung herausgezogen und gegebenenfalls nach einer Drehung zur Erzeugung weiterer Ausnehmungen 10 wieder unter einen anderen Stempel 4 in die Vorrichtung eingeführt. Anschließend wird die nächste Ausnehmung 10 erzeugt.

    [0016] Figur 2 zeigt eine erste Schnittdarstellung durch die Vorrichtung aus Figur 1 im Bereich einer der Stempel 4 und dem unter dem Stempel 4 angeordneten Werkzeug 8. Das Werkzeug 8 weist eine dem Querschnitt des Stempels 4 entsprechende Öffnung 12 auf. Das Werkzeug 8 ist auf einem schematisch dargestellten Ausleger 13 angeordnet. Der Ausleger 13 weist auf seiner dem Oberträger 6 zugewandten Seite eine Skalierung 14 auf, auf welcher ein Anschlag 15 verstellbar montiert ist. Der Stempel 4 dient zur Erzeugung einer mittig im Holm 1 angeordneten und in Figur 5 dargestellten Ausnehmung 10. Die Skalierung 14 weist einen Maßstab von 1 zu 2 auf, so dass sich der Anschlag 15 einfach auf die Länge des Holmes 1 von beispielsweise 100 cm einstellen lässt. Der Stempel 4 erzeugt dann beim Niederdrücken des Oberträgers 6 die Ausnehmung 10 im Abstand von 50 cm von dem Ende des Holmes 1.

    [0017] Figur 3 zeigt eine weitere Schnittdarstellung durch die Vorrichtung aus Figur 1 im Bereich von mehreren, hintereinander auf dem Oberträger 6 angeordneten Stempeln 4. Den Stempeln 4 ist ein gemeinsames, auf dem Grundträger 7 angeordnetes Werkzeug 8 mit entsprechenden Öffnungen 12 zugeordnet. Weiterhin haltert der Grundträger 7 einen Anschlag 16 zur Positionierung des Holmes 1.

    [0018] Figur 4 zeigt ein Fenster mit dem Rahmen 2 und dem Flügel 3. Der Rahmen 2 und der Flügel 3 weisen jeweils vier aus Aluminiumprofil gefertigte Holme 1 auf. Die Holme 1 des Rahmens 2 und des Flügels 3 sind auf Gehrung geschnitten und miteinander verschraubt. Das Fenster weist einen von einer Handhabe 17 antreibbaren, als Dreh-Kipp-Beschlag ausgebildeten Treibstangenbeschlag 18 auf. Der Treibstangenbeschlag 18 hat eine Ausstellschere 19 mit einem Drehlager 20, ein Drehkipplager 21 und ein Kipplager 22. Für die Handhabe 17, den Treibstangenbeschlag 18, die verschiedenen Lager des Flügels 3 und die vorgesehene Verschraubungen der Holme 1 untereinander müssen in den Holme 1 Ausnehmungen 10 erzeugt werden, von denen in Figur 5 und 6 beispielhaft einige dargestellt sind. Diese Ausnehmungen 10 werden mit der Vorrichtung aus den Figuren 1 bis 3 erzeugt.

    [0019] Figur 5 zeigt einen Teilbereich eines der Holme 1 des Fensters aus Figur 4 mit einer beispielsweise von dem Stempel 4 und dem Werkzeug 8 aus Figur 2 erzeugten Ausnehmung 10. Diese Ausnehmung 10 kann für ein die Handhabe 17 mit dem Treibstangenbeschlag 18 verbindendes Kantengetriebe vorgesehen sein. Figur 6 zeigt einen anderen Teilbereich des Holmes 1 aus Figur 5 mit mehreren, nebeneinander angeordneten Ausnehmungen 10. Diese Ausnehmungen 10 können beispielsweise mit dem Stempel 4 und dem Werkzeug 8 aus Figur 3 erzeugt sein.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Fertigung von aus Aluminium gefertigten Holmen 1) eines Rahmens (2) und/oder eines Flügels (3) eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen zur Erzeugung von verschiedenen Ausnehmungen (10) in den Holmen (1), wobei eine Stanzvorrichtung (5) einen Grundträger (7) zur Abstützung der Holme (1) und einem senkrecht zum Grundträger (7) beweglichen Oberträger (6) zur Halterung mehrerer, zur Erzeugung der Ausnehmungen (10) vorgesehenen Stempel (4) hat, die Stanzvorrichtung (5) einen Anschlag (15, 16) zur Positionierung der Holme (1) in der Stanzvorrichtung (5), die Stempel (4) für jeweils eine der verschiedenen Ausnehmungen (10) in den Holmen (1) entsprechend gestaltet sind und den Stempeln (4) jeweils ein Werkzeug (8) zugeordnet ist, welches eine dem Querschnitt der Stempel (4) entsprechende Öffnung (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzvorrichtung (5) mehrere Anschläge (11, 15, 16) aufweist, welche jeweils einem oder mehreren Stempeln (4) zugeordnet sind und eine mit zumindest einem der Anschläge (15, 16) zusammenwirkende Skalierung (14) aufweist und dass zumindest der mit der Skalierung (14) zusammenwirkende Anschlag (15, 16) einstellbar ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalierung (14) zumindest einer der Anschläge (15) für eine mittig in dem Holm (1) anzuordnende Ausnehmung (10) um den Maßstab 1:2 verkleinert ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechend der Anzahl der zu erzeugenden, sich unterscheidenden Ausnehmungen (10) eine entsprechende Anzahl Stempel (4) auf einem einzigen gemeinsamen Oberträger (6) angeordnet sind.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Stempeln (4) zwei Anschläge (11, 15, 16) zur Fixierung der Ebene der Holme (1) zugeordnet sind.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Anschläge (11) als Längsführung für die Holme (1) ausgebildet ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Grundträger (7) zugewandten Enden der Stempel (4) unterschiedliche Abstände zu dem Grundträger (7) aufweisen.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundträger (7) Stützelemente (9) zur Abstützung der Holme (1) in der vorgesehenen Höhe zu den Stempeln (4) hat.
     


    Claims

    1. Device for producing beams (1) made of aluminium of a frame (2) and/or a casement (3) for a window, a French window or the like for generating different recesses (10) in the beams (1), a stamping device (5) having a base carrier (7) for supporting the beams (1) and an upper carrier (6) which is movable perpendicular to the base carrier (7) for holding a plurality of stamps (4) provided to generate the recesses (10), the stamping device (5) comprising a stop (15, 16) for positioning the beams (1) in the stamping device (5), the stamps (4) being formed accordingly for one of the different recesses (10) in the beams (1) respectively, and a tool (8) being associated with each of the stamps (4), which tool comprises an opening (12) corresponding to the cross-section of the stamps (4), characterised in that the stamping device (5) comprises a plurality of stops (11, 15, 16) which are respectively associated with one or more stamps (4), and comprises a scaling (14) which cooperates with at least one of the stops (15, 16), and in that at least the stop (15, 16) which cooperates with the scaling (14) is adjustable.
     
    2. Device according to claim 1, characterised in that the scaling (14) of at least one of the stops (15) for a recess (10) arranged in the middle of the beam (1) is reduced by a scale of 1:2.
     
    3. Device according to claim 1, characterised in that a corresponding number of stamps (4) are arranged on a single common upper carrier (6) according to the number of different recesses (10) to be produced.
     
    4. Device according to claim 1, characterised in that two stops (11, 15, 16) for fixing the plane of the beams (1) are associated with the stamps (4).
     
    5. Device according to either claim 1 or claim 4, characterised in that one of the stops (11) is formed as a longitudinal guide for the beams (1).
     
    6. Device according to claim 1, characterised in that the ends of the stamps (4) facing the base carrier (7) are spaced differently with regard to the base carrier (7).
     
    7. Device according to claim 1, characterised in that the base carrier (7) has support elements (9) for supporting the beams (1) at the predetermined height relative to the stamps (4).
     


    Revendications

    1. Dispositif de fabrication de longerons en aluminium (1) d'un cadre (2) et/ou d'un vantail (3) d'une fenêtre, d'une porte-fenêtre ou similaire pour produire différents évidements (10) dans les longerons (1), un dispositif de découpage (5) présentant un support inférieur (7) destiné à soutenir les longerons (1) et un support supérieur (6) mobile perpendiculairement au support inférieur (7) et destiné à retenir plusieurs poinçons (4) destinés à produire les évidements (10), le dispositif de découpage (5) présentant une butée (15, 16) destinée à positionner les longerons (1) dans le dispositif de découpage (5), les poinçons (4) étant conçus de manière correspondante pour respectivement un des différents évidements (10) dans les longerons (1) et respectivement un moule (8) étant associé aux poinçons (4), ledit moule comprenant une ouverture (12) correspondant à la section transversale des poinçons (4), caractérisé en ce que le dispositif de découpage (5) comprend plusieurs butées (11, 15, 16) associées respectivement à un ou plusieurs poinçons (4) et une valeur d'échelle (14) coopérant avec au moins une des butées (15, 16) et en ce qu'au moins la butée (15, 16) coopérant avec la valeur d'échelle (14) est réglable.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'échelle (14) d'au moins une des butées (15) pour un évidement (10) destiné à être disposé au centre dans le longeron (1) est diminuée de l'échelle 1:2.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en fonction du nombre de différents évidements (10) à produire, un nombre correspondant de poinçons (4) est disposé sur un seul support supérieur (6) commun.
     
    4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux butées (11, 15, 16) destinées à fixer le plan des longerons (1) sont associées aux poinçons (4).
     
    5. Dispositif selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce qu'une des butées (11) est conçue comme un guidage longitudinal pour les longerons (1).
     
    6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités des poinçons (4) tournées vers le support inférieur (7) présentent différents écarts par rapport au support inférieur (7).
     
    7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support inférieur (7) présente des éléments d'appui (9) destinés à soutenir les longerons (1) à la hauteur prévue par rapport aux poinçons (4).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente