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(11) |
EP 1 840 066 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2011 Patentblatt 2011/43 |
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Anmeldetag: 26.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Rotierendes Niederhalteelement im Falzwerk
Rotating holding-down element in a folding unit
Elément de maintien rotatif dans un groupe de pliage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
28.03.2006 DE 102006014219
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.10.2007 Patentblatt 2007/40 |
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Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach/Main (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Batke, Manfred
86157 Augsburg (DE)
- Rumesz, Franz
86157 Augsburg (DE)
- Sattler, Wolfgang
86157 Augsburg (DE)
- Jäger, Wolfgang
86199 Augsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Epp, Matthias Heinz et al |
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manroland AG
Intellectual Property (IP)
Alois-Senefelder-Allee 1 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 207 128 DE-A- 3 705 195 DE-U- 8 809 285
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EP-A- 1 209 112 DE-A- 4 217 814 US-A- 4 494 949
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Falzapparat einer Rotationsdruckmaschine und die Überführung
des Druckproduktes von einem Falzmesserzylinder zu einem Falzklappenzylinder.
[0002] Aus der
EP 1 207 128 A2 ist ein Falzapparat mit einem ersten Zylinder und einem zweiten Zylinder sowie einer
Führungseinrichtung zum Führen wenigstens eines nachlaufenden Endes eines Produktes
bekannt, wobei das Produkt von dem ersten Zylinder an den zweiten Zylinder übergeben
wird. Die Führungseinrichtung ist entweder als flexible Platte / Streifen oder als
rotierende Nocke ausführt.
[0003] Bei Falzapparaten ist es bekannt, Produkte an der Mantelfläche eines Falzmesserzylinders
zu halten und zu einem Falzklappenzylinder zu überführen. Dort werden die Druckprodukte
von einem Falzmesser zur Querfalzung in eine Falzklappe des Falzklappenzylinders übergeben.
Der Falzmesserzylinder weist Haltevorrichtungen auf, um das Druckprodukt an der Oberfläche
des Falzmesserzylinders zu halten. Die Haltevorrichtung kann beispielsweise in Form
einer Punktureinrichtung ausgebildet sein. Aufgrund der Anordnung von Falzklappenzylinder
und Falzmesserzylinder zueinander, ist es bei Abnahme des Druckprodukts durch den
Falzklappenzylinder notwendig, dass die Punktur in Vorlaufrichtung das Druckprodukt
frei gibt. Durch das Freigeben des Druckproduktes wird das vorlaufende Ende des Druckprodukts
nicht mehr definiert geführt, so dass es zu Knicken und Rissen am Druckprodukt kommen
kann.
[0004] Ausgehend von dieser Problematik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Falzapparat bereit zu stellen, der es ermöglicht, ein Druckprodukt ohne Beschädigungen
vom Falzmesserzylinder auf den Falzklappenzylinder zu übergeben.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den unabhängigen Anspruch 1 der vorliegenden Erfindung gelöst.
Die abhängigen Ansprüche sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0006] Erfindungsgemäß ist ein Falzapparat vorgesehen, der einen Falzmesserzylinder und
einen Falzklappenzylinder aufweist. Der Falzmesserzylinder weist Halteelemente auf,
wie z.B. eine Punktur bzw. Punktureinrichtung, so dass der Falzmesserzylinder auch
Punkturzylinder genannt wird. Ferner kann der Falzmesserzylinder weitere Funktionen
übernehmen, wie z.B. das Sammeln der Druckprodukte, so dass der Falzmesserzylinder
auch Sammelzylinder genannt wird. Falzmesserzylinder und Falzklappenzylinder kommen
sich in einem Übergabeabschnitt am Nächsten. In diesem Übergabeabschnitt wird das
Druckprodukt quer gefalzt, indem das Falzmesser das Druckprodukt in die Falzklappe
schiebt. In dem Bereich zwischen Falzmesserzylinder und Falzklappenzylinder, dem sog.
Zwickel, der in dem in Umlaufrichtung dem Übergabeabschnitt nachgelagertem Bereich
liegt, ist ein rotierendes Niederhalteelement vorgesehen.
[0007] Das rotierende Niederhalteelement, das beispielsweise in Form einer Nocke ausgebildet
sein kann, dient dazu, die vorlaufende Kante des Druckproduktes an den Falzmesserzylinder
zu drücken, sobald die Punktureinrichtung das Druckprodukt freigegeben hat.
[0008] Die Form des Niederhalteelements ist allerdings nicht auf die Nockenform eingeschränkt.
Vielmehr ist jede Form denkbar, solange nur zum Zeitpunkt der Freigabe des Druckproduktes
durch die Punktureinrichtung die Funktion des Niederhaltens des Druckproduktes erfüllt
wird und zum Zeitpunkt der Übergabe an den Falzklappenzylinder der Weg zwischen Falzmesserzylinder
und Falzklappenzylinder, den das Druckprodukt nimmt, durch das rotierende Niederhalteelement
freigegeben ist.
[0009] Erfindungsgemäß muss, gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, das
Niederhalteelement selbst oder die Lagerung des Niederhalteelements so beschaffen
sein, dass der Abstand zwischen Niederhalteelement und Falzmesserzylinder während
einer Drehung des Niederhalteelements variiert. Das heißt, die Form des Niederhalteelements
und die Drehzahlen von Niederhalteelement und Falzmesserzylinder müssen derart ausgelegt
sein, dass der Raum zwischen Falzmesserzylinder und Niederhalteelement pro Druckprodukt
zumindest einmal minimal wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird das mindestens eine Niederhalteelement in Kombination mit Leitzungen
verwendet. Die Leitzungen sind ein starres Bauteil zwischen Falzmesserzylinder und
Falzklappenzylinder, das eine Führung für das Druckprodukt bietet, das durch den Falzklappenzylinder
von dem Falzmesserzylinder abgenommen wird. Mindestens zwei Leitzungen sind zwischen
Falzmesserzylinder und Falzklappenzylinder angeordnet, so dass die ganze Produktbreite
geführt wird. Ferner ist es vorzusehen, mindestens zwei Kurvenscheiben des Niederhalteelements
an oder zwischen den Leitzungen rotieren zu lassen. Nicht der Erfindung entsprechend
ist es auch möglich, die Führung des Druckproduktes von Falzmesserzylinder zu Falzklappenzylinder
mittels entsprechenden beweglichen Bauteilen oder sogar durch entsprechend angepasste
Niederhalteelemente zu verwirklichen. Beim Zusammenspiel von Leitzunge und Niederhalteelement
muss darauf geachtet werden, dass das Niederhalteelement nicht die Führungsfunktion
der Leitzunge beeinträchtigt. Das heißt, wenn auf einer Führungsfläche der mindestens
einen Leitzunge ein Druckprodukt geführt wird, darf das rotierende Niederhalteelement
das Produkt nicht beschädigen.
[0011] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, das Niederhalteelement mit einem Einzelantrieb auszustatten,
der in seiner Drehgeschwindigkeit steuer- bzw. regelbar ist. Durch die Steuerung der
Drehgeschwindigkeit des Niederhalteelements wird es möglich, das Niederhalteelement
in seiner Geschwindigkeit an die Geschwindigkeit des Druckproduktes anzupassen. Bei
der Übergabe des Druckproduktes vom Falzmesserzylinder auf den Falzklappenzylinder
wird das Druckprodukt bis zum Stillstand verzögert und dann bei der Abnahme des Druckproduktes
vom Falzmesserzylinder in eine andere Bewegungsrichtung beschleunigt. Das Niederhalteelement
kann sich durch den gesteuerten Einzelantrieb an die verzögerte Bewegung des Druckproduktes
anpassen, so dass es nicht zur Relativbewegung zwischen Druckprodukt und Niederhalteelement
kommt.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die Funktion des
Niederdrückens des Druckproduktes auf den Falzmesserzylinder durch eine geeignete
Luftströmung zu unterstützen. Durch die Unterstützung mittels einer Luftströmung wird
die Funktionsreichweite des Niederhalteelements vergrößert. Die Luftströmung kann
einerseits durch eine entsprechende Formgebung des Niederhalterelements bewerkstelligt
werden, sie kann aber auch durch das Bereitstellen einer entsprechenden Drucklufteinrichtung
z.B. im Bereich zwischen den Zylindern erfolgen. Die Drucklufteinrichtung kann beispielsweise
in Form eines in Querrichtung entlang der Leitzungen verlaufenden Druckluftbalkens
verwirklicht werden. Ferner kann der Druckluftbalken auf dem Niederhalteelement angebracht
sein, so dass die Strömung der Druckluft durch die Bewegung der Niederhalteelemente
vorgegeben wird. Darüber hinaus kann die Drucklufteinrichtung gesteuert sein, so dass
Druckluft immer dann ausströmt, wenn das vorlaufende Druckproduktende durch die Punktureinrichtung
freigegeben wurde.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Abstand zwischen Niederhalteelement
und Falzmesserzylinder einstellbar, so dass der Abstand an die Druckproduktdicke angepasst
werden kann.
[0014] Die vorliegende Erfindung wird anhand von Zeichnungen einer Ausführungsform der Erfindung
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Seitenansicht von Falzmesserzylinder und Falzklappenzylinder mit im Zwickel angeordneter
rotierender Niederhalteeinheit;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die Leitzungen und Kurvenscheiben des Niederhalteelements zwischen
Falzmesserzylinder und Falzklappenzylinder und
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht der Leitzungen und der rotierenden Kurvenscheiben des
Niederhalteelements.
[0015] Der in Figur 1 gezeigte Falzapparat weist einen Falzmesserzylinder 2 und einen Falzklappenzylinder
3 auf. Der Falzmesserzylinder 2 ist mit gleichmäßig am Umfang verteilten Falzmessern
13 bestückt. Die Falzklappen 4 wirken mit den Falzmessern 13 derart zusammen, dass
ein Falzmesser 13 das Druckprodukt 5 in die Falzklappe 4 drückt und das Druckprodukt
5 daraufhin von der Falzklappe 4 gehalten wird. Ferner weist der Falzmesserzylinder
2 eine Punktur 1 auf, die das Druckprodukt 5 an durch die Punktur 1 entstehenden Löchern
hält.
[0016] Sobald durch die Rotation von Falzmesserzylinder 2 und Falzklappenzylinder 3 das
Druckprodukt 5 zwischen Falzklappe 4 und Punktur 1 unter Spannung gerät, muss die
Punktur 1 spätestens zurückgefahren werde, d.h. das Druckprodukt 5 muss von der Punktur
1 freigegeben werden. Bedingt durch die Rotationsgeschwindigkeit des Falzmesserzylinders
2 hebt das Druckprodukt 5 daraufhin vom Falzmesserzylinder 2 ab und wird von der zu
diesem Zeitpunkt eintreffenden Kurvenscheibe 6 erfasst. Die Kurvenscheibe 6 ist in
ihrer Geschwindigkeit an die Geschwindigkeit des Druckproduktes 5 angepasst, so dass
der frisch bedruckte Bedruckstoff nicht beschädigt wird, d.h. so dass es nicht zu
einem so genannten Abschmieren der Farbe auf dem Druckprodukt kommt. Durch die Übernahme
des Druckproduktes von dem Falzklappenzylinder 3 wird das Druckprodukt 5 auf die Geschwindigkeit
Null verzögert und dann entlang der Leitzungen 8 in Richtung des Falzklappenzylinders
3 gefördert. Zum Zeitpunkt der Führung des Druckproduktes 5 entlang der Führungsfläche
9 der Leitzunge 8 ist der hervorstehende Teil der Kurvenscheibe 6 hinter der Leitzunge
8, so dass der Weg des Druckproduktes 5 entlang der Führungsfläche 9 nicht gestört
wird.
[0017] Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Anordnung. Die Welle 10 für
die als Kurvenscheiben 6 ausgeführten Niederhalteelemente und die Befestigungsstange
11 zur Befestigung der Leitzungen 8 sind unmittelbar nebeneinander angeordnet. In
dieser Ausführungsform wird die Kurvenscheibe 6 jeweils zwischen den Leitzungen 8
angeordnet, jedoch ist es auch möglich, die Kurvenscheiben 6 außen neben die äußersten
Leitzungen 8 anzubringen.
[0018] Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Welle 10 für die Kurvenscheiben 6
und der Befestigungsstange 11 für die Leitzungen 8. Darüber hinaus ist in Figur 3
der Antrieb 12 der Welle 10 für die Kurvenscheiben 6 gezeigt. Es wird in diesem Zusammenhang
darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen steuerbaren Einzelantrieb handeln
kann. Ferner ist aber auch die Verwendung eines Antriebs denkbar, der auch noch weitere
Bauelemente des Falzapparats antreibt.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Halteelement, Punktur
- 2
- Falzmesserzylinder
- 3
- Falzklappenzylinder
- 4
- Falzklappe
- 5
- Druckprodukt
- 6
- Niederhalteelement
- 7
- Übergabeabschnitt
- 8
- Leitzunge
- 9
- Führungsfläche
- 10
- Welle für die Kurvenscheiben
- 11
- Befestigungsstange für Leitzungen
- 12
- Antrieb
- 13
- Falzmesser
1. Falzapparat mit einem mindestens ein Halteelement (1) aufweisenden Falzmesserzylinder
(2) und einem Falzklappenzylinder (3), der über eine Falzklappe (4) ein Druckprodukt
(5) in einem Übergabeabschnitt (7) von dem Falzmesserzylinder (2) abnimmt, wobei zwischen
Falzmesserzylinder (2) und Falzklappenzylinder (3) mindestens zwei als starres Bauteil
ausgeführte Leitzungen (8) vorgesehen sind, welche eine Führung für das Druckprodukt
bieten, wobei ein rotierendes Niederhalteelement (6), welches in Rotationsrichtung
des Falzmesserzylinders (2) nach dem Übergabeabschnitt (7) angeordnet ist, zum Niederdrücken
einer auf dem Falzmesserzylinder (2) vorlaufenden Druckproduktkante in Richtung des
Falzmesserzylinders (2) vorgesehen ist, wobei mindestens zwei Kurvenscheiben des Niederhalteelements
(6) an oder zwischen zwei Leitzungen (8) rotieren und wobei das Niederhalteelement
(6) mit einem Einzelantrieb ausgestattet ist, welcher eine Steuerung oder Regelung
aufweist, um die Drehgeschwindigkeit des Niederhalteelements (6) anzupassen und der
Einzelantrieb derart gesteuert oder geregelt wird, dass die Drehgeschwindigkeit des
Niederhalteelements während einer Umdrehung variierbar ist.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Niederhalteelement (6) derart geformt und/oder gelagert ist, dass ein Abstand
zwischen dem Niederhalteelement (6) und dem Falzmesserzylinder (2) während der Drehung
des Niederhalteelements (6) variiert, sodass der Raum zwischen. Falzmesserzylinder
(2) und Niederhalteelement (6) pro Druckprodukt (5) zumindest einmal minimal wird.
3. Falzapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Drehgeschwindigkeit und Form des Niederhalteelements (6) derart auf die Leitzunge
(8) und die Geschwindigkeit des Druckproduktes (5) abgestimmt sind, dass die Funktion
einer Führungsfläche (9) der Leitzunge (8) nicht durch das Niederhalteelements (6)
beeinträchtigt wird, indem sich der hervorstehende Teil der Kurvenscheibe (6) zum
Zeitpunkt der Führung des Druckproduktes (5) entlang der Leitzunge (8) hinter der
Leitzunge (8) befindet.
4. Falzapparat nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Form und Drehzahl des Niederhalteelements (6) auf die Drehzahl des Falzmesserzylinders
(2) abgestimmt sind, sodass der Raum zwischen Falzmesserzylinder (2) und Niederhalteelement
(6) pro Druckprodukt (5) zumindest einmal minimal wird.
5. Falzapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Niederhalteelement (6) derart geformt ist, dass durch die Drehung des Niederhalteelements
(6) eine Luftströmung zum Niederdrücken des Druckprodukts (5) in Richtung des Falzmesserzylinders
(2) erzeugt wird.
6. Falzapparat nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drucklufteinrichtung vorgesehen ist, um eine Luftströmung zum Niederdrücken
des Druckprodukts (5) in Richtung des Falzmesserzylinders (2) zu erzeugen.
7. Falzapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucklufteinrichtung an dem Niederhalteelement (6) vorgesehen ist, um eine Luftströmung
zum Niederdrücken des Druckprodukts in Richtung des Falzmesserzylinders (2) zu erzeugen.
8. Falzapparat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beaufschlagung der Drucklufteinrichtung mit Druckluft in Abhängigkeit von der
Winkellage des Niederhalteelements (6) und/oder Lage des Druckproduktes (5) und/oder
Winkellage des Falzmesserzylinders (2) gesteuert oder geregelt ist.
9. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe nockenförmig ausgebildet ist.
10. Falzapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Niederhalteelement (6) mindestens ein rotierendes Federelement aufweist.
11. Falzapparat nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Falzmesserzylinder (2) ebenso ein Punktur- und/oder Sammelzylinder ist.
12. Falzapparat nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Niederhalteelement (6) und dem Falzmesserzylinder (2) abhängig
von der Dicke des Druckprodukts (5) einstellbar ist.
1. A folder with a folding blade cylinder (2) having at least one holding element (1)
and a folding jaw cylinder (3), which via a folding jaw (4) removes a printed product
(5) in a transfer section (7) from the folding blade cylinder (2), wherein between
folding blade cylinder (2) and folding jaw cylinder (3) at least two guiding tongues
(8) embodied as rigid component are provided, which provide a guide for the printed
product, wherein a rotating hold-down element (6) which in direction of rotation of
the folding blade cylinder (2) is arranged after the transfer section (7) is provided
for pressing down a leading printed product edge on the folding blade cylinder (2)
in the direction of the folding blade cylinder (2), wherein at least two cam discs
of the hold-down element (6) rotate on or between two guide tongues (8) and wherein
the hold-down element (6) is equipped with an individual drive which comprises an
open-loop control device or closed loop control device in order to adapt the rotational
speed of the hold-down element (6) and the individual drive is controlled in such
a manner that the rotational speed of the hold-down element is variable during a revolution.
2. The folder according to claim 1, characterized in that the hold-down element (6) is formed and/or mounted in such a manner that a spacing
between the hold-down element (6) and the folding blade cylinder (2) varies during
the rotation of the hold-down element (6) so that the space between folding blade
cylinder (2) and hold-down element (6) per printed product (5) becomes minimal at
least once.
3. The folder according to claim 2, characterized in that rotational speed and shape of the hold-down element (6) are adapted to the guide
tongue (8) and the speed of the printed product (5) in such a manner that the function
of a guide surface (9) of the guide tongue (8) is not impaired by the hold-down element
(6) in that the protruding part of the cam disc (6) at a time of the guidance of the printed
product (5) is located along the guide tongue (8) behind the guide tongue (8).
4. The folder according to any one of the preceding claims, characterized in that shape and rotational speed of the hold-down element (6) is adapted to the rotational
speed of the folding blade cylinder (2) so that the space between folding blade cylinder
(2) and hold-down element (6) per printed product (5) becomes minimal at least once.
5. The folder according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the hold-down element (6) is shaped in such a manner that through the rotation of
the hold-down element (6) an air flow for pressing down the printed product (5) in
the direction of the folding blade cylinder (2) is generated.
6. The folder according to any one of the preceding claims, characterized in that a compressed-air device is provided in order to generate an air flow for pressing
down the printed product (5) in the direction of the folding blade cylinder (2).
7. The folder according to claim 6, characterized in that the compressed-air device on the hold-down element (6) is provided in order to generate
an air flow for pressing down the printed product in the direction of the folding
blade cylinder (2).
8. The folder according to claim 6 or 7, characterized in that admitting compressed air to the compressed-air device is controlled as a function
of the angular position of the hold-down element (6) and/or the position of the printed
product (5) and/or angular position of the folding blade cylinder (2).
9. The folder according to claim 1, characterized in that the cam disc is designed in the shape of a cam.
10. The folder according to any one of the claims 1 to 8, characterized in that the rotating hold-down element (6) comprises at least one rotating spring element.
11. The folder according to any one of the preceding claims, characterized in that the folding blade cylinder (2) is likewise a pin and/or collect cylinder.
12. The folder according to any one of the preceding claims, characterized in that the spacing between the hold-down element (6) and the folding blade cylinder (2)
is adjustable as a function of the thickness of the printed product (5).
1. Appareil de pliage comportant un cylindre à couteaux plieurs (2) ayant au moins un
élément de maintien (1) et un cylindre à volets plieurs (3) qui reprend par un volet
plieur (4), un produit imprimé (5) dans une zone de transfert (7), à partir du cylindre
à couteaux plieurs (2),
* au moins deux languettes de guidage (8) sous la forme d'un composant rigide entre
le cylindre à couteaux plieurs (2) et le cylindre à volets plieurs (3), assurant le
guidage du produit imprimé,
* un élément applicateur (6), rotatif, en aval de la zone de transfert (7) selon le
sens de rotation du cylindre à couteaux plieurs (2), maintient le bord avant du produit
d'impression, en amont appliqué contre le cylindre à couteaux plieurs (2), dans la
direction de ce cylindre à couteaux plieurs (2),
* au moins deux cames de l'élément applicateur (6) étant prévues sur ou entre deux
languettes de guidage (8), en rotation, et
* l'élément applicateur (6) est équipé d'un moyen d'entraînement qui lui est propre,
ayant une commande ou une régulation pour adapter la vitesse de rotation de l'élément
applicateur (6) et commander ou réguler l'entraînement propre pour que la vitesse
de rotation de l'élément applicateur varie sur un tour.
2. Appareil plieur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément applicateur (6) est formé et/ou est monté pour que l'intervalle entre cet
élément applicateur (6) et le cylindre à couteaux plieurs (2) varie pendant la rotation
de l'élément applicateur (6) pour que l'espace entre le cylindre à couteaux plieurs
(2) et l'élément applicateur (6), soit au moins une fois minimum pour chaque produit
imprimé (5).
3. Appareil plieur selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la vitesse de rotation et la forme de l'élément applicateur (6) sont accordées en
fonction des languettes de guidage (8) et de la vitesse du produit imprimé (5) pour
que le fonctionnement d'une surface de guidage (9) de la languette de guidage (8)
ne soit pas détérioré par l'élément applicateur (6) en ce que la partie en amont de la came se trouve derrière la languette de guidage (8) à l'instant
du guidage du produit imprimé (5) le long de la languette de guidage (8).
4. Appareil plieur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la forme et la vitesse de rotation de l'élément applicateur (6), sont accordées selon
la vitesse de rotation du cylindre à couteaux plieurs (2) pour que l'espace entre
le cylindre à couteaux plieurs (2) et l'élément applicateur (6), soit au moins une
fois minimum pour chaque produit imprimé (5).
5. Appareil plieur selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'élément applicateur (6) est formé pour que sa rotation génère une veine d'air pour
appliquer le produit imprimé (5) en direction du cylindre à couteaux plieurs (2).
6. Appareil plieur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
une installation à air comprimé pour générer une veine d'air servant à appliquer le
produit imprimé (5) contre le cylindre à couteaux plieurs (2).
7. Appareil plieur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'installation générant de l'air comprimé, de l'élément applicateur (6) génère une
veine d'air appliquant le produit imprimé en direction du cylindre à couteaux plieurs
(2).
8. Appareil plieur selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
l'installation fournit de l'air comprimé de manière commandée ou régulée en fonction
de la position angulaire de l'élément applicateur (6) et/ou de la position du produit
imprimé (5) et/ou de la position angulaire du cylindre à couteaux plieurs (2).
9. Appareil plieur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la came est en forme de bossage.
10. Appareil plieur selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'élément applicateur (6), rotatif, comporte au moins un élément de ressort rotatif.
11. Appareil plieur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le cylindre à couteaux plieurs (2) est également un cylindre à picots de poinçonnement
et/ou un cylindre collecteur.
12. Appareil plieur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la distance entre l'élément applicateur (6) et le cylindre à couteaux plieurs (2),
est réglable en fonction de l'épaisseur du produit imprimé (5).
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