(19)
(11) EP 1 840 260 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
03.10.2007  Patentblatt  2007/40

(21) Anmeldenummer: 07103418.5

(22) Anmeldetag:  02.03.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21F 5/00(2006.01)
D21F 7/08(2006.01)
D21F 5/18(2006.01)
D21G 1/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 01.04.2006 DE 102006015284

(71) Anmelder: Voith Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Kleiser, Georg, Dr.
    73540 Heubach (DE)
  • Mai, Dominik
    89518 Heidenheim (DE)
  • Gronych, Daniel
    89522 Heidenheim (DE)
  • Weber, Markus
    73441 Aufhausen (DE)
  • Schlieckau, Torben
    89522 Heidenheim (DE)

   


(54) Vorrichtung zur Herstellung und Behandlung einer Faserstoffbahn


(57) Eine Vorrichtung (10) zur Herstellung und Behandlung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, umfasst eine Pressenanordnung (14), eine in Bahnlaufrichtung dahinterliegende Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) sowie eine sich daran anschließende Glättpresse (18). Dabei ist die Faserstoffbahn (12) durch die Pressenanordnung (14), die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) und bis zur Glättpresse (18) durchgehend in geschlossenem Zug geführt. Die Faserstoffbahn (12) besitzt bei Erreichen der Glättpresse (18) einen Trockengehalt < 65 %. Es wird auch ein Transferband zur Verwendung als Bespannung in einer Hochleistungstrocknungseinheit angegeben.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit einer Pressenanordnung, einer in Bahnlaufrichtung dahinter liegenden Hochleistungstrocknungseinrichtung sowie einer sich daran anschließenden Glättpresse, wobei die Faserstoffbahn durch die Pressenanordnung, die Hochleistungstrocknungseinrichtung und bis zur Glättpresse durchgehend in geschlossenem Zug geführt ist. Sie betrifft ferner ein Transferband für den Einsatz als Bespannung in einer Hochleistungstrocknungseinheit, insbesondere zur Verwendung in einer solchen Vorrichtung.

[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der US 2004/0050517 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird die Papierbahn unmittelbar im Anschluss an die Glättpresse aufgerollt.

[0003] Die Anforderungen im Hinblick auf die Oberflächenqualität von Papierbahnen werden zunehmend höher. Üblicherweise wird versucht, der Forderung nach einer glatten Bahnoberfläche durch eine möglichst geringe Rauhigkeit nach der Pressenanordnung bzw. Pressenpartie sowie entsprechend starke Belastungen im Kalander gerecht zu werden. Insbesondere bei SC-Papieren bedingen die Anforderungen an die Oberflächengüte den Einsatz von Pressen mit glatter Walze auf beiden Seiten des Papiers, um den Zielwert und die Zweiseitigkeitsanforderungen zu erfüllen. Die dadurch entstehende offene Bahnführung bringt nun aber eine geringere Maschinengeschwindigkeit mit sich (Ablösen von glatten Walzen) und behindert den Einsatz von Hochleistungstrocknungseinheiten wie insbesondere Impingementtrocknungseinheiten zur Geschwindigkeitssteigerung im Nachlauf der Pressenanordnung bzw. Pressenpartie. Um diesem Problem zu begegnen, wurde bereits vorgeschlagen, nach einer Pressenanordnung mit vollständig geführtem Bahnlauf eine dritte Presse anzuordnen. Der Trockengehalt und entsprechend die Festigkeit der Papierbahn liegt hier jedoch nach wie vor auf einem sehr geringen Niveau, was wieder die Geschwindigkeit begrenzt.

[0004] Eine Rauhigkeitszweiseitigkeit kann durch eine dritte oder vierte Presse, die als Glättpresse angesehen werden kann, ausgeglichen werden. Der Nachteil einer solchen Presse, durch die die Papierbahn bisher der in Regel auf einem Pressfilz und über eine glatte Walze geführt wird, besteht nun aber darin, dass die Papierbahn von der glatten Walze abgezogen und damit entsprechend belastet wird. Es ist keine gestützte Führung der Bahn bis in die Trockenpartie und entsprechend auch kein bahnbreites Überführen möglich.

[0005] Aus Versuchen mit Transferbändern ist bekannt, dass ab einer gewissen Glätte des Transferbandes die Papierbahn fest am Band haftet. Dies führt nun aber dazu, dass für den Einsatz in einer Tandempresse zur Abnahme der Bahn mit einer Saugwalze das Transferband eine gewisse Mindestrauhigkeit haben muss.

[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die insbesondere die Rauhigkeit sowie die Rauhigkeitszweiseitigkeit der fertigen Bahn verringert. Zudem soll sie höhere Betriebsgeschwindigkeiten zulassen. Zudem soll ein geeignetes Transferband für den Einsatz als Bespannung in einer Hochleistungstrocknungseinheit bereitgestellt werden.

[0007] Bezüglich der Vorrichtung wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Faserstoffbahn bei Erreichen der Glättpresse einen Trockengehalt < 65 % besitzt.

[0008] Aufgrund dieser Ausbildung ergibt sich eine vollständig gestützte Bahnführung bis zum Erreichen eines hinreichend hohen Trockengehaltes, wodurch wesentlich höhere Betriebsgeschwindigkeiten möglich sind.

[0009] Die betreffende Pressenanordnung mit vollständig gestützter Bahnführung kann beispielsweise eine TandemNipcoFlex-Presse, eine DuoCentriX-Presse mit Zentralband, eine SingleNipcoFlex-Presse oder dergleichen umfassen. Die Hochleistungstrocknungseinrichtung folgt vorteilhafterweise direkt im Anschluss an die Pressenanordnung. Dabei soll möglichst vermieden werden, dass die Faserstoffbahn von einer glatten Walze abgezogen werden muss oder ein freier Zug entsteht. Mit der auf die Hochleistungstrocknungseinheit folgenden Glättpresse wird die gewünschte Oberflächengüte erreicht.

[0010] Bevorzugt wird die Faserstoffbahn während ihres gesamten Durchlaufs durch die Pressenanordnung, die Hochleistungstrocknungseinrichtung und die Glättpresse auf beiden Seiten geglättet.

[0011] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Faserstoffbahn in der Pressenanordnung auf einer Seite und in der Glättpresse auf der anderen Seite geglättet.

[0012] Vorteilhafterweise wird die Faserstoffbahn in der Pressenanordnung auf der Unterseite geglättet.

[0013] Von Vorteil ist insbesondere, wenn die Pressenanordnung einen Pressnip umfasst, durch den die Faserstoffbahn zusammen mit einem bahnseitig glatten Band hindurchgeführt ist. Dabei ist die Rauhigkeit auf der betreffenden Seite bevorzugt < 7 µm. Bei dem betreffenden Band kann es sich beispielsweise um ein bahnseitig glattes Zentralwalzenband, ein bahnseitig glattes Transferband oder auch um einen bahnseitig glatten Filz oder dergleichen handeln.

[0014] Umfasst die Pressenanordnung einen Pressnip, durch den die Faserstoffbahn zusammen mit einem bahnseitig glatten Filz hindurchgeführt ist, so besitzt dieser Filz auf der der Faserstoffbahn zugewandten Seite vorzugsweise ein Faservlies mit einer Feinheit < 11 dtex.

[0015] Bevorzugt wird die Faserstoffbahn in der Pressenanordnung auf der Unterseite und in der Glättpresse auf der Oberseite geglättet.

[0016] Eine zweckmäßige praktische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Faserstoffbahn zusammen mit einem insbesondere permeablen Unterfilz durch die Glättpresse geführt ist und in dieser Glättpresse die Oberseite der Faserstoffbahn mit einer glatten Walze im Kontakt steht.

[0017] Bevorzugt liegt die Presskraft in der Glättpresse in einem Bereich von etwa 30 kN/m bis etwa 180 kN/m, wodurch in der Glättpresse die Zweiseitigkeit der Parameter Rauhigkeit und Ölabsorption auf Werte unter 10 % reduziert werden können. Gleichzeitig wird das Rauhigkeitsniveau leicht abgesenkt.

[0018] Beim Ablösen von der Glättpresse besitzt die Faserstoffbahn zweckmäßigerweise einen Trockengehalt zwischen etwa 55 und etwa 65 %, womit das höchste Glättpotenzial ausgenutzt wird.

[0019] Der Glättpresse ist vorteilhafterweise eine maschinenbreite Fördereinrichtung zugeordnet, um während eines jeweiligen Bahnüberführvorgangs in eine nachfolgende Trockenpartie anfallenden Ausschuss in einen Auflösepulper abzuführen. Die Fördereinrichtung kann insbesondere ein Förderband, eine Rutsche, eine Schnecke und/oder dergleichen umfassen.

[0020] Bevorzugt ist die Hochleistungstrocknungseinrichtung direkt im Anschluss an die Pressenanordnung vorgesehen.

[0021] In der Hochleistungstrocknungseinrichtung kann die Faserstoffbahn zumindest abschnittsweise insbesondere auch vertikal geführt sein.

[0022] Es ist also beispielsweise eine Presse mit komplett gestützter Bahnführung, beispielsweise eine TandemNipcoFlex-Presse, DuoCentriX-Presse mit Zentralband, SingleNipcoFlex-Presse oder dergleichen, sowie eine sich daran anschließende Hochleistungstrocknungseinrichtung wie insbesondere eine Heißlufttrocknungseinrichtung denkbar, bei der ausgeschlossen ist, dass die Faserstoffbahn von einer glatten Walze abgezogen werden muss oder ein freier Zug entsteht. Nach der Hochleistungstrocknungseinrichtung ist eine Glättpresse anstatt der konventionellen Trockenpartie installiert, um die gewünschte Oberflächengüte zu erreichen. In der Pressenpartie vor der Hochleistungstrocknungseinrichtung kann beispielsweise ein glattes Transferband, ein glattes Zentralband, ein glatter Filz usw. eingesetzt werden, um die Faserstoffbahn von beiden Seiten einer glatten Oberfläche auszusetzen, wobei das glatte Band in der Presse die Unterseite der Faserstoffbahn glätten kann, während deren Oberfläche in der Glättpresse geglättet wird.

[0023] Zum Überführen ist es erforderlich, bahnbreit durch die Hochleistungstrocknungseinrichtung zu fahren und diese zu schließen. Demzufolge ist eine Bahnaustragsmöglichkeit oberhalb der Glättpresse erforderlich, um beim Überführen die Bahn an der Glättpresse abzuführen. Hierzu kann beispielsweise ein Förderband, eine Rutsche, eine Schnecke usw. vorgesehen sein. Im Falle eines Bahnabrisses in der Trockenpartie wird die Bahn beispielsweise am ersten Zylinder abgeschlagen, da dann das Überführen durch die Hochleistungstrocknungseinrichtung und die Glättpresse entfällt.

[0024] Es ist somit möglich, die auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegten Pressen mit vollständig geführter Bahn auch für Papiersorten mit hohen und höchsten Ansprüchen an die Oberflächengüte, d.h. z.B. für SC-Papiere, einzusetzen.

[0025] Indem die Papierbahn mit beiden Seiten über eine glatte Walzen/Bespannungs-Oberfläche läuft und am ersten freien Bahnzug einen möglichst hohen Trockengehalt aufweist, der mittels einer beispielsweise noch innerhalb der Pressenpartie vorgesehenen Hochleistungstrocknungseinrichtung erreicht wird, ergib sich eine sehr glatte Rohpapieroberfläche. Die weitere Überführung von der Glättpresse bis zum Roller kann beispielsweise mittels einer Streifenüberführung erfolgen. Zuvor ist bevorzugt eine bahnbreite Überführung vorgesehen.

[0026] Nachdem die Faserstoffbahn bei Erreichen der Glättpresse einen Trockengehalt < 65 % besitzt, findet eine Glättung der noch nassen Papierbahn statt. Bevorzugt wird der Trockengehalt nur um etwa 3 bis etwa 10 % absolut gegenüber den derzeit üblichen Pressenpartien angehoben, um eine höhere Nassfestigkeit zu erhalten. Eine weitere Steigerung des Trockengehalts mittels einer Hochleistungstrocknung macht keinen Sinn, da der folgende Trocknungsvorgang auf die Endfeuchte kostengünstiger mittels Dampf und Kontakttrocknung vollzogen werden kann. Des Weiteren dient die Glättpresse in erster Linie der Steuerung der Zweiseitigkeit. Sie kann insbesondere mit einem permeablen Unterfilz ausgerüstet sein.

[0027] Es ist beispielsweise der Einsatz einer herkömmlichen Pressenpartie mit geschlossenem Zug und einseitiger Glättung auf der Unterseite möglich. Dabei kann beispielsweise eine DuoCentri-NipcoFlex-Presse mit Zentralwalzenband, eine Tandem-NipcoFlex-Presse mit Transferband oder mit sehr glatten Unterfilzen eingesetzt werden. Die Rauhigkeit RA des betreffenden Bandes ist bevorzugt < 7 µm. Insbesondere bei einer TandemPresse mit glatten Filzen kann ein Filzvlies auf der papierseitigen Oberfläche des Unterfilzes mit einer Feinheit < 11 dtex vorgesehen sein. Bei hohen Anforderungen an die Zweiseitigkeit kann zur Vergleichmäßigung der Zweiseitigkeit als Glättpresse z.B. eine so genannte Legepresse verwendet werden, die auf der Unterseite einen Pressfilz und auf der Oberseite eine glatte Walze aufweist. Durch Applizieren der Presskräfte insbesondere in einem Bereich von etwa 30 kN/m bis etwa 180 kN/m kann in der Legepresse die Zweiseitigkeit der Parameter Rauhigkeit und Ölabsorption auf Werte unter 10 % reduziert werden. Gleichzeitig wird das Rauhigkeitsniveau leicht abgesenkt. Das erreichte Rauhigkeitsniveau erfordert jedoch nach wie vor eine breitere Glättung des nahezu trockenen Papiers am Ende des Papiererzeugungsprozesses, die beispielsweise durch einen Kalander erfolgen kann. Die Papierbahn wird ohne offenen Papierzug in die Lege- oder Glättpresse geführt und zusätzlich vor der Legepresse durch Einsatz der Hochleistungstrocknungseinrichtung auf ein gegenüber herkömmlichen Pressenpartien höheres Trockengehaltsniveau gehoben. Dadurch besitzt die Papierbahn eine höhere Nassfestigkeit, womit wieder höhere Produktionsgeschwindigkeiten erreichbar sind. Die weitere Behandlung der Papierbahn kann durch konventionelle Trocknung und abschlie-ßendes Kalandrieren erfolgen.

[0028] Die Erfindung ist insbesondere bei der Erzeugung von SC-Papier bei hohen Papiermaschinengeschwindigkeiten mit Vorteil anwendbar, da hier besonders hohe Anforderungen an die Oberflächengüte und Zweiseitigkeit bestehen.

[0029] Da der Trockengehalt beim Ablösen von der Lege- oder Glättpresse vorteilhafterweise zwischen etwa 55 und etwa 65 % liegt, wird das höchste Glättpotenzial ausgenutzt. Gleichzeitig bleibt der Prozess durch den nachfolgenden hohen Anteil an dampfbeheizter Kontakttrocknung wirtschaftlich effizient. Durch eine der Legepresse zugeordnete maschinenbreite Fördereinrichtung kann während des Überführvorgangs durch die nachfolgende Trockenpartie anfallender Ausschuss in einen Auflösepulper abgeführt werden.

[0030] Eine weitere bevorzugte praktische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Hochleistungstrocknungseinrichtung eine oder mehrere Hochleistungstrocknungseinheiten umfasst und dass der in Bahnlaufrichtung letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung ein bahnseitig glattes Transferband zugeordnet ist, an dem die Faserstoffbahn in der betreffenden Hochleistungstrocknungseinheit geführt und über das die Faserstoffbahn der Glättpresse zugeführt und mit dem die Faserstoffbahn durch den Glättnip hindurch geführt ist.

[0031] Das bahnseitig glatte Transferband kann inpermeabel oder auch durch ein mikroporöses Band gebildet sein.

[0032] Bevorzugt besitzt das bahnseitig glatte Transferband auf seiner der Faserstoffbahn zugewandten Seite in Bahnlaufrichtung und in Querrichtung eine Rauhigkeit 0,3 ≤ RA ≤ 3. Bevorzugt ist die Rauhigkeit ≤ 1.

[0033] Bevorzugt steht die zusammen mit dem Transferband durch die Glättpresse geführte Faserstoffbahn in der Glättpresse mit ihrer vom Transferband abgewandten Seite mit einer Walze in Kontakt, deren Oberfläche glatter ist als die der Faserstoffbahn zugewandte Seite des Transferbandes. Die Faserstoffbahn kann also nach dem Glättnip mit der betreffenden Walze mitlaufen und insbesondere bahnbreit an einem Schaber abgenommen und in den Pulper geführt werden. Bevorzugt ist der Walze also ein Schaber zugeordnet.

[0034] Die Adhäsionswirkung der Walze kann beispielsweise dadurch beeinflusst werden, dass zur Beaufschlagung der Walze mit einem Fluid vorteilhafterweise ein Spritzrohr vorgesehen ist.

[0035] Alternativ oder zusätzlich kann auch zur Beaufschlagung des der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordneten Transferbandes mit einem Fluid ein Spritzrohr vorgesehen sein.

[0036] Bevorzugt ist die Faserstoffbahn bis zum Trockenzylinder einer in Bahnlaufrichtung nach der Glättpresse vorgesehenen Trockenpartie in geschlossenem Zug geführt. Dabei kann die Faserstoffbahn zweckmäßigerweise durch den ersten Trockenzylinder von dem Transferband abgenommen werden. Von Vorteil ist hierbei, wenn der erste Trockenzylinder eine die Bahnabnahme unterstützende Beschichtung besitzt oder dessen Oberfläche zur Unterstützung der Bahnabnahme entsprechend behandelt ist.

[0037] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Trockengehalt der Faserstoffbahn bei der Abnahme vom Transferband ≥ 47 %, wobei er vorzugsweise in einem Bereich von etwa 47 % bis etwa 57 % liegt.

[0038] Auch im Fall des Einsatzes eines bahnseitig glatten Transferbandes als Bespannung einer Hochleistungstrocknungseinheit wird also wieder eine Presse mit vollständig gestützter Bahnführung verwendet, bei der es sich beispielsweise wieder um eine TandemNipcoFlex-Presse, DuoCentriX-Presse mit Zentralband, SingleNipcoFlex-Presse oder dergleichen handeln kann, und auf die unmittelbar anschließend die Hochleistungs- bzw. Heißlufttrocknungseinrichtung folgt, ohne dass dabei die Faserstoffbahn von einer glatten Walze abgezogen werden muss oder ein freier Zug entsteht.

[0039] Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Hochleistungstrocknungseinrichtung, bei der die Bespannung der zweiten Hochleistungstrocknungseinheit durch ein Trockensieb gebildet ist, ist gemäß der betreffenden zweckmäßigen Ausführung der Erfindung dieses Trockensieb also durch ein Transferband mit einer vorzugsweise besonders glatten Oberfläche ersetzt. Dieses Transferband wird im Anschluss an die Hochleistungstrocknungseinrichtung bevorzugt durch den Walzennip einer Glättpresse geführt, um die Oberflächeneigenschaften der Bahn zu verbessern.

[0040] Bedingt durch die Adhäsion muss die Bahn nicht durch Vakuum am Transferband festgehalten werden. Als Alternative zu einem impermeablen Transferband ist jedoch beispielsweise auch ein glattes, jedoch mikroporöses Band denkbar, durch das hindurch auch Vakuumhaltekräfte auf die Bahn ausgeübt werden können. Um eine entsprechende Haftwirkung herbeizuführen, sollte die Rauhigkeit RA in Maschinenlaufrichtung und in Querrichtung zweckmäßigerweise ≥ 0,3 und ≤ 3 sein, wobei sie bevorzugt ≤ 1 sein sollte. Insbesondere in der Hochleistungstrocknungseinrichtung kann zumindest abschnittsweise insbesondere auch eine vertikale Bahnführung vorgesehen sein.

[0041] Besitzt die die Faserstoffbahn berührende Presswalze der Glättpresse eine glattere Oberfläche als das Transferband, so kann die Faserstoff- bzw. Papierbahn nach dem Glättnip mit der Presswalze mitlaufen und bahnbreit an einem Schaber abgenommen und in den Pulper geführt werden. Die Adhäsionswirkung der Walze kann beispielsweise durch ein bahnbreites Spritzrohr zum Aufbringen von Flüssigkeit, vorteilhafterweise Wasser, beeinflusst werden. In der gleichen Weise kann auch dem Transferband beispielsweise ein bahnbreites Spritzrohr zugeordnet sein.

[0042] Wird die Faserstoffbahn bis zum ersten Trockenzylinder in geschlossenem Zug geführt, so ist zweckmäßigerweise durch eine geeignete Beschichtung bzw. Oberflächenbehandlung des Zylinders eine Bahnabnahme vom Transferband gewährleistet. Die Abgabe vom Band kann auch dadurch erreicht werden, dass die Faserstoffbahn bei dieser Abgabe einen bestimmten Mindesttrockengehalt erreicht hat, ab dem die Adhäsionskräfte zu gering für ein Anhaften der Bahn sind. Bei einer solchen Bahnabgabe sollte der Trockengehalt der Faserstoffbahn daher vorteilhafterweise in einem Bereich von etwa 47 bis etwa 57 % liegen.

[0043] Um den erhöhten Temperaturen im Bereich der Heißlufttrocknung zu widerstehen, besteht das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordnete Transferband vorteilhafterweise aus einem bis zu einer Dauertemperatur von etwa 150°C hitzebeständigen Material, wobei es grundsätzlich auch eine entsprechend hitzebeständige Oberfläche besitzen kann.

[0044] Bevorzugt besteht das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordnete Transferband aus einem zumindest ein Polyamid umfassenden Material.

[0045] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordnete Transferband einen mit einem Träger sowie einer Beschichtung versehenen Aufbau besitzt. Dabei kann das Trägermaterial vorteilhafterweise wenigstens ein Polyamid umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann dieses Trägermaterial auch PPS und/oder PEEK umfassen.

[0046] Als Beschichtung ist bevorzugt eine Polyurethanbeschichtung vorgesehen. Es ist beispielsweise jedoch auch eine Polyvinylalkoholbeschichtung denkbar.

[0047] Die Hochleistungstrocknungseinrichtung umfasst bevorzugt eine Heißlufttrocknungseinrichtung.

[0048] Im Randbereich des als Bespannung für eine Hochleistungs- bzw. Heißlufttrocknungseinheit vorgesehenen Transferbandes, in dem keine Abdeckung durch die Faserstoff- bzw. Papierbahn besteht, können höhere Temperaturen, beispielsweise > 100°C, auftreten als im papierbedeckten Bereich. Diese thermisch höher beanspruchten Zonen können entsprechend früher verschleißen, so dass geeignete Maßnahmen zur Kühlung oder Abschirmung getroffen werden sollten.

[0049] Bevorzugt sind also Mittel zur Kühlung und/oder Abschirmung der nicht von der Faserstoffbahn bedeckten Randbereiche des als Bespannung der letzten Hochleistungstrocknungseinheit dienenden Transferbandes vorgesehen. Dabei können vorteilhafterweise Düsen zum Beblasen der Randbereiche des Transferbandes mit kühler Luft, Mittel zur mechanischen Abdeckung von der letzten Hochleistungstrocknungseinheit zugeordneten Heißluftdüsen usw. vorgesehen sein. Vorteilhafterweise sind die mechanischen Abdeckmittel in Querrichtung verstellbar, vorzugsweise verschiebbar.

[0050] Alternativ oder zusätzlich kann das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordnete Transferband zumindest in den Randbereichen auch mit einer hitzebeständigen Beschichtung versehen sein. Grundsätzlich ist auch ein Transferband denkbar, das über seine gesamte Oberfläche mit einer hitzebeständigen Beschichtung versehen ist.

[0051] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Mittel zur Erfassung eines jeweiligen Bahnabrisses sowie Mittel vorgesehen, um bei einem erfassten Bahnabriss die Heißluftbeblasung des Transferbandes in der Hochleistungstrocknungseinrichtung vorzugsweise so schnell wie möglich zu unterbrechen und/oder für eine Kühlung des Transferbandes zu sorgen. Dabei können vorteilhafterweise Mittel für ein Umschalten von der Heißluftbeblasung auf Umluftbetrieb vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich können zur Kühlung des Transferbandes auch Mittel zum Aufsprühen eines Wasserfilmes und/oder kühler Luft vorgesehen sein.

[0052] Um Vakuumkräfte durch das als Bespannung für eine Hochleistungstrocknungseinheit vorgesehene Transferband wirken zu lassen, ist eine gewisse Luftdurchlässigkeit oder Mikropermeabilität erforderlich. Die Luftdurchlässigkeit oder Permeabilität ist nach oben durch die Markierungsneigung der Faserstoff- bzw. Papierbahn beim Durchgang durch den Glättnip begrenzt. Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform besitzt das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit als Bespannung zugeordnete Transferband demzufolge eine Permeabilität in einem Bereich von 0 bis etwa 120 cfm, wobei die Permeabilität des Transferbandes bevorzugt < 30 cfm ist.

[0053] Die entsprechende Mikroporosität lässt sich beispielsweise durch Beschießen und Perforieren der Oberflächenschicht des Transferbandes mittels Laser erreichen. Alternativ ist beispielsweise auch eine mechanische Punktuation oder bei gegossenen Strukturen eine chemische Reaktion durch eine Ausbildung von Poren während der Aushärtung denkbar.

[0054] Zum Einbau des als Bespannung für eine Hochleistungstrocknungseinheit vorgesehenen Transferbandes bietet sich vorteilhafterweise eine Cantileverung der Maschinenelemente in der Bandschlaufe an, wodurch sich Endlosbänder in kurzer Zeit einziehen lassen. Bei endlichen Bändern ist der Einbau einer Einziehvorrichtung und eines Nahttisches sowie der Ausstattung der Bandenden mit geeigneten glatten Nahthälften erforderlich, um eine Naht zu erhalten, die der sonstigen Bandoberfläche möglichst ähnlich ist.

[0055] Das insbesondere für den Einsatz als Bespannung in einer Hochleistungstrocknungseinheit vorgesehene erfindungsgemäße Transferband zeichnet sich dadurch aus, dass es zumindest eine glatte Seite aufweist und auf dieser Seite in Bahnlaufrichtung und in Querrichtung eine Rauhigkeit 0,3 ≤ RA ≤ 3 besitzt. Ein solches Transferband ist mit Vorteil insbesondere in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendbar.

[0056] Bevorzugte Ausführungsformen dieses Transferbandes sind in den Unteransprüchen angegeben.

[0057] Die Erfindung ist mit Vorteil insbesondere bei der Herstellung von SC-Papieren anwendbar.

[0058] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Figur 1
eine schematische Teildarstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung oder Behandlung einer Faserstoffbahn, bei der die Pressenanordnung einen Pressnip umfasst, durch den die Faserstoffbahn mit einem bahnseitig glatten Transferband hindurchgeführt ist,
Figur 2
eine schematische Teildarstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Vorrichtung, bei der der letzten Hochleistungstrocknungseinheit der Hochleistungstrocknungseinrichtung als Bespannung ein bahnseitig glattes Band zugeordnet ist,
Figur 3
eine ähnliche Ausführungsform wie die gemäß Figur 2, wobei im vorliegenden Fall das Transferband und die Faserstoffbahn jedoch ausgehend von der letzten Hochleistungstrocknungseinheit direkt der Glättpresse zugeführt sind, und
Figur 4
eine ähnliche Ausführungsform wie die gemäß Figur 3, wobei im vorliegenden Fall die Faserstoffbahn durch den ersten Trockenzylinder einer Trockenpartie von dem Transferband abgenommen wird.


[0059] Figur 1 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Vorrichtung 10 zur Herstellung oder Behandlung einer Faserstoffbahn 12, bei der es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln kann. Mit besonderem Vorteil ist die Vorrichtung 10 zur Herstellung von SC-Papier verwendbar.

[0060] Die Vorrichtung 10 umfasst eine Pressenanordnung 14, eine in Bahnlaufrichtung L dahinterliegende Hochleistungstrocknungseinrichtung 16, insbesondere Heißlufttrocknungseinrichtung, sowie eine sich daran anschließende Glättpresse 18.

[0061] Die Faserstoffbahn 12 ist zumindest durch die Pressenanordnung 14, die Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 und bis zur Glättpresse 18 durchgehend in geschlossenem Zug geführt.

[0062] Bei Erreichen der Glättpresse 18 besitzt die Faserstoffbahn 12 einen Trockengehalt < 65 %. Während ihres gesamten Durchlaufs durch die Pressenanordnung 14, die Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 und die Glättpresse 18 wird die Faserstoffbahn 12 auf beiden Seiten geglättet. Dabei erfolgt in der Pressenanordnung 14 eine Glättung der Bahnunterseite und in der Glättpresse 18 eine Glättung der Bahnoberseite.

[0063] Dazu umfasst die Pressenanordnung 14 einen Pressfilz 20, durch den die Faserstoffbahn 12 zusammen mit einem zumindest bahnseitig glatten Band 22 hindurchgeführt ist. Die Rauhigkeit RA des glatten Bandes 22 ist zumindest auf der der Faserstoffbahn 12 zugewandten Seite vorzugsweise < 7 µm.

[0064] Durch den Pressnip 20 ist zudem ein oberer Filz 24 geführt. Im Anschluss an den Pressnip 20 wird die Faserstoffbahn 12 von einem Transferband 26 übernommen und durch dieses der Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 zugeführt.

[0065] Die Hochleistungstrocknungseinheit 16 umfasst zwei Hochleistungs- bzw. Heißlufttrocknungseinheiten 16', 16", die jeweils eine vorzugsweise besaugte Walze 28, als Bespannung ein Trockensieb 30 sowie eine Heißlufthaube 32 umfassen. Den beiden besaugten Walzen 28 kann jeweils ein besaugter Bahnstabilisator 34 bzw. eine Vakuumerzeugung durch Blasluft zugeordnet sein.

[0066] In der in Bahnlaufrichtung L ersten Hochleistungstrocknungseinheit 16' wird die Faserstoffbahn 12 oben und in der zweiten Hochleistungstrocknungseinheit 16" unten um die betreffende besaugte Walze 28 geführt. Entsprechend ist in der ersten Hochleistungstrocknungseinheit 16' die Heißlufthaube 22 oberhalb und in der zweiten Hochleistungstrocknungseinrichtung 16" unterhalb der betreffenden besaugten Walze 28 angeordnet.

[0067] Wie anhand der Figur 1 zu erkennen ist, wird die Faserstoffbahn 12 in geschlossenem Zug durch die Pressenanordnung 14 und die Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 geführt. Im Anschluss an die Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 wird die Faserstoffbahn 12 weiter in geschlossenem Zug der Glättpresse 18 zugeführt und durch diese hindurchgeführt. Dabei wird die Faserstoffbahn 12 zusammen mit einem unteren Filz 36 durch die Glättpresse 18 hindurchgeführt, durch den die Faserstoffbahn 12 zuvor von dem Trockensieb 30 der zweiten Hochleistungstrocknungseinheit 16" übernommen wurde. In der Glättpresse 18 steht die Oberseite der Faserstoffbahn 12 mit einer glatten Walze 38 in Kontakt, so dass die Faserstoffbahn 12 in der Glättpresse 18 auf der Oberseite geglättet wird.

[0068] Die von der glatten Walze 38 abgelöste Faserstoffbahn 12 wird über eine Umlenkwalze 40 geführt, in deren Bereich die Faserstoffbahn 12 von einem Trockensieb 42 einer Trockenpartie 44 übernommen wird.

[0069] Der Glättpresse 18 ist eine maschinenbreite Ausführvorrichtung oder Fördereinrichtung 46 zugeordnet, um während eines jeweiligen Bahnüberführvorgangs in die nachfolgende Trockenpartie 44 anfallenden Ausschuss in einen Auflösepulper abzuführen. Diese Fördereinrichtung 46 kann beispielsweise ein Förderband, eine Rutsche, eine Schnecke und/oder dergleichen umfassen.

[0070] Wie anhand der Figur 1 zu erkennen ist, ist die Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 direkt im Anschluss an die Pressenanordnung 14 vorgesehen.

[0071] Figur 2 zeigt in schematischer Teildarstellung eine weitere beispielhafte Ausführungsform der Vorrichtung 10.

[0072] In diesem Fall ist der in Bahnlaufrichtung L letzten Hochleistungstrocknungseinheit 16" der Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 als Bespannung ein zumindest bahnseitig glattes Transferband 48 zugeordnet, an dem die Faserstoffbahn 12 in der zweiten Hochleistungstrocknungseinheit 16" geführt und über das die Faserstoffbahn 12 der Glättpresse 18 zugeführt wird. Die Faserstoffbahn 12 wird zusammen mit diesem zumindest bahnseitig glatten Transferband 48 auch durch den Glättnip 50 der Glättpresse 18 geführt. Im Anschluss an den Glättnip 50 wird die Faserstoffbahn von dem glatten Transferband 48 getrennt, indem sie auf der eine glattere Oberfläche als das Transferband 18 aufweisenden unteren Walze 52 der Glättpresse 18 weiterläuft, während das glatte Transferband 48 um die obere Walze 54 nach oben weggeführt wird. Die Faserstoffbahn 12 wird also unmittelbar im Anschluss an den Glättnip 50 von dem Transferband 48 getrennt. Der unteren Walze 52 kann ein hier nicht dargestellter Schaber zugeordnet sein.

[0073] Von der unteren Walze 52 der Glättpresse 18 wird die Faserstoffbahn durch ein Trockensieb 56 der darauffolgenden Trockenpartie 44 übernommen.

[0074] Die Faserstoffbahn 12 wird der ersten Hochleistungstrocknungseinheit 16' der Hochleistungstrocknungseinrichtung 16 wieder über ein Transferband 26, beispielsweise ein Transfersieb, zugeführt. Im Anschluss an die zweite Hochleistungstrocknungseinheit 16" ist die Faserstoffbahn 12 zusammen mit dem glatten Transferband 48 zunächst um eine Umlenkwalze 58 geführt, um anschließend zumindest im Wesentlichen horizontal zusammen mit dem Transferband 48 der Glättpresse 18 zugeführt zu werden.

[0075] Eventuell auftretender Ausschuss kann von der unteren Walze 52 der Glättpresse 18 in den darunterliegenden Pulper 60 abgeführt werden.

[0076] Im übrigen kann die Vorrichtung 10 zumindest im Wesentlichen beispielsweise wieder so ausgeführt sein wie die Vorrichtung gemäß Figur 1. Dabei sind einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet.

[0077] Figur 3 zeigt in schematischer Teildarstellung eine ähnliche Ausführungsform wie die gemäß Figur 2. Im vorliegenden Fall sind das glatte Transferband 48 und die Faserstoffbahn 12 jedoch ausgehend von der letzten Hochleistungstrocknungseinheit 16" direkt der Glättpresse 18 zugeführt.

[0078] Die bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 vorgesehene Umlenkwalze 58 entfällt hier also. Wie anhand der Figur 3 zu erkennen ist, werden im vorliegenden Fall die Faserstoffbahn 12 und das glatte Transferband 48 ausgehend von der besaugten Walze 28 der zweiten Hochleistungstrocknungseinheit 16" schräg nach oben zur Glättpresse 18 geführt.

[0079] Im übrigen kann die Vorrichtung 10 zumindest im Wesentlichen beispielsweise wieder so ausgeführt sein, wie die in der Figur 2 gezeigte Vorrichtung. Einander entsprechenden Teilen sind wieder gleiche Bezugszeichen zugeordnet.

[0080] Figur 4 zeigt in schematischer Teildarstellung eine ähnliche Ausführungsform wie die gemäß Figur 3. Im vorliegenden Fall wird die Faserstoffbahn 12 jedoch durch den ersten Trockenzylinder 62 der Trockenpartie 44 von dem glatten Transferband 48 abgenommen. Von diesem Trockenzylinder 62 wird die Faserstoffbahn 12 anschließend an ein Trockensieb 64 der Trockenpartie 44 übergeben.

[0081] Ausgehend von der unteren Walze 52 der Glättpresse 18 werden die Faserstoffbahn 12 und das glatte Transferband 48 zunächst um eine Umlenkwalze 66 und anschließend schräg nach oben zum ersten Trockenzylinder 62 geführt, auf dem das glatte Transferband 48 schließlich von der auf dem Trockenzylinder 62 weiterlaufenden und anschließend vom Trockensieb 64 übernommenen Faserstoffbahn 12 getrennt wird.

[0082] Wie anhand der Figur 4 zu erkennen ist, ist dem Trockenzylinder 62 ein Schaber 68 zugeordnet. Eventuell auftretender Ausschuss kann in dem darunterliegenden Pulper 60 abgeführt werden.

[0083] Im übrigen kann die Vorrichtung 10 zumindest im Wesentlichen beispielsweise wieder so ausgeführt sein, wie die gemäß Figur 3. Einander entsprechenden Teilen sind wieder gleiche Bezugszeichen zugeordnet.

Bezugszeichenliste



[0084] 
10
Vorrichtung
12
Faserstoffbahn
14
Pressenanordnung
16
Hochleistungstrocknungseinrichtung
16'
erste Hochleistungstrocknungseinheit
16"
zweite Hochleistungstrocknungseinheit
18
Glättpresse
20
Pressnip
22
glattes Band
24
oberer Filz
26
Transferband
28
besaugte Walze
30
Trockensieb
32
Heißlufthaube
34
Bahnstabilisator
36
unterer Filz
38
glatte Walze
40
Umlenkwalze
42
Trockensieb
44
Trockenpartie
46
Fördereinrichtung
48
glattes Transferband
50
Glättnip
52
Walze
54
Walze
56
Trockensieb
58
Umlenkwalze
60
Pulper
62
Trockenzylinder
64
Trockensieb
66
Umlenkwalze
68
Schaber
L
Bahnlaufrichtung



Ansprüche

1. Vorrichtung (10) zur Herstellung oder Behandlung einer Faserstoff bahn (12), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit einer Pressenanordnung (14), einer in Bahnlaufrichtung (L) dahinter liegenden Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) sowie einer sich daran anschließenden Glättpresse (18), wobei die Faserstoffbahn (12) durch die Pressenanordnung (14), die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) und bis zur Glättpresse (18) durchgehend in geschlossenem Zug geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bei Erreichen der Glättpresse (18) einen Trockengehalt < 65 % besitzt.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) während ihres gesamten Durchlaufs durch die Pressenanordnung (14), die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) und die Glättpresse (18) auf beiden Seiten geglättet wird.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) in der Pressenanordnung (14) auf einer Seite und in der Glättpresse (18) auf der anderen Seite geglättet wird.
 
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) in der Pressenanordnung (14) auf der Unterseite geglättet wird.
 
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressenanordnung (14) einen Pressnip (20) umfasst, durch den die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem bahnseitig glatten Band (22) hindurchgeführt ist, dessen Rauhigkeit (RA) auf der betreffenden Seite vorzugsweise < 7 µm ist.
 
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressenanordnung (14) einen Pressnip (20) umfasst, durch den die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem bahnseitig glatten Zentralwalzenband hindurchgeführt ist.
 
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressenanordnung (14) einen Pressnip (20) umfasst, durch den die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem bahnseitig glatten Transferband hindurchgeführt ist.
 
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressenanordnung (14) einen Pressnip (20) umfasst, durch den die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem bahnseitig glatten Filz hindurchgeführt ist.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bahnseitig glatte Filz auf der der Faserstoffbahn (12) zugewandten Seite ein Faservlies mit einer Feinheit < 11 dtex besitzt.
 
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) in der Pressenanordnung (14) auf der Unterseite und in der Glättpresse (18) auf der Oberseite geglättet wird.
 
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem insbesondere permeablen Unterfilz (36) durch die Glättpresse (18) geführt ist und in dieser Glättpresse (18) die Oberseite der Faserstoffbahn (12) mit einer glatten Walze (38) in Kontakt steht.
 
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Presskraft in der Glättpresse (18) in einem Bereich von etwa 30 kN/m bis etwa 180 kN/m liegt.
 
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) beim Ablösen von der Glättpresse (18) einen Trockengehalt zwischen etwa 55 und etwa 65 % besitzt.
 
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Glättpresse (18) eine maschinenbreite Fördereinrichtung (46) zugeordnet ist, um während eines jeweiligen Bahnüberführvorgangs in eine nachfolgende Trockenpartie (44) anfallenden Ausschuss in einen Auslösepulper abzuführen.
 
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördereinrichtung (46) ein Förderband, eine Rutsche, eine Schnecke und/oder dergleichen umfasst.
 
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) direkt im Anschluss an die Pressenanordnung (14) vorgesehen ist.
 
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) in der Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) zumindest abschnittsweise vertikal geführt ist.
 
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) eine oder mehrere Hochleistungstrocknungseinheiten (16', 16") umfasst und dass der in Bahnlaufrichtung (L) letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung ein bahnseitig glattes Transferband (48) zugeordnet ist, an dem die Faserstoffbahn (12) in der betreffenden Hochleistungstrocknungseinheit (16") geführt und über das die Faserstoffbahn (12) der Glättpresse (18) zugeführt und mit dem die Faserstoffbahn durch den Glättnip (50) hindurch geführt ist.
 
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bahnseitig glatte Transferband (48) impermeabel ist.
 
20. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bahnseitig glatte Transferband (48) durch ein mikroporöses Band gebildet ist.
 
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bahnseitig glatte Transferband (48) auf seiner der Faserstoffbahn (12) zugewandten Seite in Bahnlaufrichtung und in Querrichtung eine Rauhigkeit 0,3 ≤ (RA) ≤ 3 besitzt.
 
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rauhigkeit (RA) ≤ 1 ist.
 
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusammen mit dem Transferband (48) durch die Glättpresse (18) geführte Faserstoffbahn (12) in der Glättpresse (18) mit ihrer vom Transferband (48) abgewandten Seite mit einer Walze (52) in Kontakt steht, deren Oberfläche glatter ist als die der Faserstoffbahn (12) zugewandte Seite des Transferbandes (48).
 
24. Vorrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Walze (52) ein Schaber zugeordnet ist.
 
25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Beaufschlagung der Walze (52) mit einem Fluid ein Spritzrohr vorgesehen ist.
 
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Beaufschlagung des der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordneten Transferbandes (48) mit einem Fluid ein Spritzrohr vorgesehen ist.
 
27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bis zum ersten Trockenzylinder (62) einer in Bahnlaufrichtung (L) nach der Glättpresse (18) vorgesehenen Trockenpartie (44) in geschlossenem Zug geführt ist.
 
28. Vorrichtung nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) durch den ersten Trockenzylinder (62) von dem Transferband (48) abgenommen wird.
 
29. Vorrichtung nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Trockenzylinder (62) eine die Bahnabnahme unterstützende Beschichtung besitzt oder dessen Oberfläche zur Unterstützung der Bahnabnahme entsprechend behandelt ist.
 
30. Vorrichtung nach Anspruch 28 oder 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trockengehalt der Faserstoffbahn (12) bei der Abnahme vom Transferband (48) ≥ 47 % ist und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 47 % bis etwa 57 % liegt.
 
31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordnete Transferband (48) aus einem bis zu einer Dauertemperatur von etwa 150 °C hitzebeständigen Material besteht oder eine entsprechend hitzebeständige Oberfläche besitzt.
 
32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordnete Transferband (48) aus einem zumindest ein Polyamid umfassenden Material besteht.
 
33. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordnete Transferband (48) einen mit einem Träger sowie einer Beschichtung versehenen Aufbau besitzt.
 
34. Vorrichtung nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägermaterial wenigstens ein Polyamid umfasst.
 
35. Vorrichtung nach Anspruch 33 oder 34,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägermaterial PPS und/oder PEEK umfasst.
 
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Beschichtung eine Polyurethanbeschichtung vorgesehen ist.
 
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Beschichtung eine Polyvinylalkoholbeschichtung vorgesehen ist.
 
38. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) eine Heißlufttrocknungseinrichtung umfasst.
 
39. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Mittel zur Kühlung und/oder Abschirmung der nicht von der Faserstoffbahn (12) bedeckten Randbereiche des als Bespannung der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") dienenden Transferbandes (48) vorgesehen sind.
 
40. Vorrichtung nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet,
dass Düsen zum Beblasen der Randbereiche des Transferbandes (48) mit kühler Luft vorgesehen sind.
 
41. Vorrichtung nach Anspruch 39 oder 40,
dadurch gekennzeichnet,
dass Mittel zur mechanischen Abdeckung von der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") zugeordneten Heißluftdüsen vorgesehen sind.
 
42. Vorrichtung nach Anspruch 41,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mechanischen Abdeckmittel in Querrichtung verstellbar, vorzugsweise verschiebbar sind.
 
43. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordnete Transferband (48) zumindest in den Randbereichen mit einer hitzebeständigen Beschichtung versehen ist.
 
44. Vorrichtung nach Anspruch 43,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Transferband (48) über seine gesamte Oberfläche mit einer hitzebeständigen Beschichtung versehen ist.
 
45. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Mittel zur Erfassung eines jeweiligen Bahnabrisses sowie Mittel vorgesehen sind, um bei einem erfassten Bahnabriss die Heißluftbeblasung des Transferbandes (48) in der Hochleistungstrocknungseinrichtung (16) zu unterbrechen und/ oder für eine Kühlung des Transferbandes (48) zu sorgen.
 
46. Vorrichtung nach Anspruch 45,
dadurch gekennzeichnet,
dass Mittel für ein Umschalten von der Heißluftbeblasung auf Umluftbetrieb vorgesehen sind.
 
47. Vorrichtung nach Anspruch 45 oder 46,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Kühlung des Transferbandes (48) Mittel zum Aufsprühen eines Wasserfilmes und/oder kühler Luft vorgesehen sind.
 
48. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das der letzten Hochleistungstrocknungseinheit (16") als Bespannung zugeordnete Transferband (48) eine Permeabilität in einem Bereich von 0 bis etwa 120 cfm besitzt.
 
49. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Permeabilität des Transferbandes (48) < 30 cfm ist.
 
50. Transferband (48) für den Einsatz als Bespannung in einer Hochleistungstrocknungseinheit (16"), insbesondere zur Verwendung in einer Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass es zumindest eine glatte Seite aufweist und auf dieser Seite in Bahnlaufrichtung (L) und in Querrichtung eine Rauhigkeit 0,3 ≤ (RA) ≤ 3 besitzt.
 
51. Transferband nach Anspruch 50,
dadurch gekennzeichnet,
dass es aus einem bis zu einer Dauertemperatur von etwa 150 °C hitzebeständigen Material besteht oder eine entsprechend hitzebeständige Oberfläche besitzt.
 
52. Transferband nach Anspruch 50 oder 51,
dadurch gekennzeichnet,
dass es aus einem zumindest ein Polyamid umfassenden Material besteht.
 
53. Transferband nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass es einen mit einem Träger sowie einer Beschichtung versehenen Aufbau besitzt.
 
54. Transferband nach Anspruch 53,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägermaterial wenigstens ein Polyamid umfasst.
 
55. Transferband nach Anspruch 53 oder 54,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägermaterial PPS und/oder PEEK umfasst.
 
56. Transferband nach einem der Ansprüche 53 bis 55,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Beschichtung eine Polyurethanbeschichtung vorgesehen ist.
 
57. Transferband nach einem der Ansprüche 53 bis 55,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Beschichtung eine Polyvinylalkoholbeschichtung vorgesehen ist.
 




Zeichnung

















Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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