(19)
(11) EP 1 840 490 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
03.10.2007  Patentblatt  2007/40

(21) Anmeldenummer: 07004035.7

(22) Anmeldetag:  27.02.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F25D 25/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 29.03.2006 DE 202006005069 U
29.06.2006 DE 202006010107 U

(71) Anmelder: Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH
88416 Ochsenhausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Hecht, Josef
    88416 Erlenmoos (DE)
  • Stadler, Günter
    9900 Thurn (AT)

(74) Vertreter: Herrmann, Uwe et al
Lorenz - Seidler - Gossel Widenmayerstrasse 23
80538 München
80538 München (DE)

   


(54) Kühl- und/oder Gefriergerät


(57) Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühl- und/oder Gefriergerät (10) mit wenigstens einem Kühl- und/oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, sowie mit wenigstens einer Halterung (20) an denen das zu kühlende oder zu gefrierende Gut unmittelbar oder mittelbar befestigt werden kann, wobei die wenigstens eine Halterung (20) aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum herausziehbar und in diesen einschiebbar ist.


Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit wenigstens einem Kühl- und/oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, sowie mit wenigstens einer Halterung, an denen das zu kühlende oder zu gefrierende Gut unmittelbar oder mittelbar befestigt werden kann.

[0002] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Kühl- und/oder Gefriergerät der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass das Kühl- bzw. Gefriergut, insbesondere das Wild bequem in das Gerät eingebracht werden kann.

[0003] Diese Aufgabe wird durch ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

[0004] Danach ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Halterung aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum herausziehbar und in diesen einschiebbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Wild einfach in das Gerät einzubringen, in dem die Halterung herausgezogen, das Wild eingehängt und die Halterung sodann wieder eingeschoben wird.

[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt des weiteren die Aufgabe zugrunde, ein Kühl-und/oder Gefriergerät der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass Kühl- bzw. Gefriergut, insbesondere das Wild an der gewünschten Position in das Gerät eingebracht werden kann. Diese Aufgabe wird durch ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass das Gerät wenigstens eine Halterung umfasst, die mehrere Befestigungspositionen aufweist. Vorzugsweise handelt es sich um ein Gestänge bzw. Gitter. Ein Gitter bzw. Rost oder eine netzartige Struktur oder ein oder mehrere Rahmen oder Bügel lassen weitgehend beliebige Positionen zur Anordnung des Wildes zu, so dass beispielsweise gleichzeitig mehrere Stücke Wild unterschiedlicher Größe (Hasen, Rehe) eingelagert werden können, ohne dass diese aneinander anliegen und die Luftzirkulation und somit auch die Abkühlung behindert wird.

[0006] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, dass das genannte Gestänge bzw. Gitter aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum herausziehbar und in diesen einschiebbar ist.

[0007] Eine einschiebbare bzw. herausziehbare Halterung erlaubt nicht nur das einfache Einbringen und Herausnehmen des Gutes in das bzw. aus dem Gerät, sondern ermöglicht auch eine optimale Kraftverteilung im Auflagebereich sowie bei entsprechender Anordnung im oberen Endbereich des Innenbehälters, dass keine Höhe verloren geht, die zum Einhängen des Gutes genutzt werden kann.

[0008] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Halterung an Auszugschienen lösbar oder unlösbar befestigt ist und dass die Auszugsschienen in Führungen bewegbar aufgenommen sind, die an dem Innenbehälter des Gerätes angeordnet sind. Bohrungen und damit Schaumverletzungen müssen somit nicht durchgeführt werden.

[0009] Die Auszugschienen können rollen- oder kugelgelagert sein. Denkbar ist, dass die Führungen eingeschäumt sind und dass Rastnasen vorgesehen sind, in die die Auszugschienen eingehängt werden können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Auszugschienen Rastpositionen aufweisen, in denen die Halterung befestigt werden kann.

[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind ein oder mehrere Rastpositionen vorgesehen, in denen die Auszugschienen arretierbar sind oder es sind Mittel vorgesehen sind, mittels derer die Auszugschienen in wenigstens einer Position fixierbar, beispielsweise festklemmbar sind. Eine derartige Ausführung bringt den Vorteil mit sich, dass bei der Handhabung, z. B. beim Einhängen oder Herausnehmen von Wild kein unbeabsichtigtes Verschieben der Halterung eintritt.

[0011] Um beispielsweise Haken an den gewünschten Positionen am Gitter halten zu können, kann vorgesehen sein, dass die Gitterstäbe zwischen den Kreuzungspunkten des Gitters nach unten derart ausgewölbt sind, dass in diese Auswölbungen Befestigungselemente, insbesondere die genannten Haken eingehängt werden können.

[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Halterung wenigstens eine Umlenkrolle oder ein Flaschenzug angeordnet ist, über die/den ein Seil läuft oder geführt werden kann, mittels dessen das Kühl- oder Gefriergut, insbesondere das Wild, angehoben werden kann. Nach dem Hochziehen ist ein einfaches Umhängen vorzugsweise in gleicher Höhe wie die Halterung mit geringem Kraftaufwand möglich.

[0013] Um eine größtmögliche Höhe der Umlenkrolle bzw. des Flaschenzuges und damit auch des Wildes zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug auf der Oberseite der Halterung angeordnet ist.

[0014] Ebenso ist denkbar, die Umlenkrolle bzw. den Flaschenzug auf der Unterseite der Halterung oder auch auf Höhe der Halterung anzubringen. Dadurch läßt sich eine größtmögliche Einhängehöhe realisieren, da die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug in dieser Ausführung der Erfindung nicht oberhalb der Halterung angeordnet ist und damit die Möglichkeit besteht, die Halterung im Gerät sehr weit oben, vorzugsweise unmittelbar unterhalb der Decke des Innenraums anzuordnen,

[0015] Denkbar ist, dass die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug relativ zu der Halterung ausklappbar, insbesondere relativ zu der Halterung nach oben oder nach unten verschwenkbar ist.

[0016] Denkbar ist, statt einer Umlenkrolle einen klappbaren Flaschenzug einzusetzen, der nach dem Ausziehen der Halterung hochgeklappt wird. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist somit vorgesehen, dass die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug derart angeordnet sind, dass sie nach dem Ausklappen unterhalb oder oberhalb der Halterung und vorzugsweise oberhalb der Decke des Innenbehälters des Gerätes angeordnet sind. Damit wird zusätzliche Höhe für den Einbau des Flaschenzuges bzw. der Umlenkrolle gewonnen. Die Umlenkrolle bzw. der genannte Flaschenzug erleichtern das Hochziehen des Wildes. Durch den aufklappbaren Einbau wird wiederum ein einfaches Umhängen des Wildes auf die Stangen des Gitters ermöglicht. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug derart angeordnet sind, dass sie beim Ausziehen der Halterung über eine bestimmte Position hinaus selbsttätig ausklappt. Denkbar ist beispielsweise, dass die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug an einem Gestänge angeordnet sind, das beim Herausziehen der Halterung ausklappt, wobei die Umlenkrolle bzw. der Flaschenzug an einer erhöhten Position angeordnet werden.

[0017] Um eine möglichst große Höhe unterhalb der Halterung zu erzielen, kann vorgesehen sein, dass die Halterung im oberen Bereich des Kühl- oder Gefrierraums derart angeordnet ist, dass der Abstand zwischen der Halterung und der Decke des Innenbehälters derart gewählt ist, dass er nicht oder nur unwesentlich über dem Abstand liegt, der zum Einhängen eines Hakens in die Halterung benötigt wird. Auf diese Weise wird kein Raum verschwendet. Vielmehr steht die maximal mögliche Höhe zum Einhängen des Kühl- bzw. Gefriergutes bzw. des Wildes zur Verfügung.

[0018] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halterung Fußteile sowie ein Gestänge bzw. Gitter aufweist, das auf den Fußteilen aufliegt bzw. mit diesen in Verbindung steht, wobei sich die Fußteile ausgehend von einem Bereich, in dem sie aufliegen nach oben erstrecken. Auch eine derartige Anordnung ermöglicht es, das Gestänge/Gitter soweit oben im Gerät wie möglich anzuordnen, um eine maximale Höhe zum Einhängen des Gutes zu erhalten.

[0019] Das Gestänge/Gitter ist vorzugsweise horizontal angeordnet.

[0020] Die Halterung befindet sich vorzugsweise im oberen Endbereich des Kühl- bzw. Gefrierraumes.

[0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Stützelement vorgesehen, insbesondere ein Rohr, mittels dessen eine Abstützung des Gerätes relativ zu einer Raumdecke realisierbar ist. Eine derartige Anordnung verhindert das Kippen des Gerätes bei ausgezogener Halterung.

[0022] Dabei ist denkbar, dass das wenigstens eine Stützelement derart ausgeführt ist, dass es sich im montierten Zustand des Gerätes zwischen einer Raumdecke und der Decke des Gerätes oder zwischen einer Raumdecke und der Rückwand des Gerätes erstreckt. In beiden Fällen ist es möglich, eine Abstützung des Gerätes derart zu erzielen, dass ein Kippen ausgeschlossen werden kann.

[0023] Vorzugsweise ist das Stützelement stufenlos verstellbar, so dass das Kühl- bzw. Gefriergerät auf einfache Weise an unterschiedliche Deckenhöhen angepaßt werden kann.

[0024] Befinden sich die Stützelemente nicht im rückwärtigen Bereich des Gerätes, sondern erstrecken sie sich zwischen der Geräte decke und einer Raumdecke, wird der Vorteil erhalten, dass das Gerät mit der Rückseite an die Wand eines Raumes geschoben werden kann.

[0025] In beiden Varianten besteht ein Vorteil darin, dass jegliche Bohrungen/Dübel, Befestigungen, etc. am Aufstellungsort selbst entfallen können. Der Aufstellungsort kann sehr flexibel gewählt werden.

[0026] An der Rückwand des Gerätes können sich eine oder mehrere Schellen oder ein oder mehrere Hohlprofile befinden, in denen ein oder mehrere als Rohr / Rohre ausgeführte Stützelemente vorzugsweise höhenverstellbar angeordnet sind und in denen das oder die Rohre nach der Einstellung der gewünschten Rohrlänge festklemmbar sind. Grundsätzlich ist möglich, dass nur ein Rohr als Stützelement eingesetzt wird. Selbstverständlich ist auch der Einsatz von mehr als einem Rohr als Stützelement denkbar. Des weiteren kann eine oder auch mehrere Schellen pro Rohr eingesetzt werden, um das Rohr zu fixieren. Insbesondere für den Fall, dass die Schelle entsprechend lang ausgeführt ist, kann eine Schelle pro Rohr für dessen Fixierung ausreichen. Auch ist es denkbar ein oder mehrere Hohlprofile vorzusehen, in dem ein oder mehrere Rohre geführt werden.

[0027] Um ein spielfreies Verspannen zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass in wenigstens einem Endbereich des Stützelementes, beispielsweise des Rohres, ein Gewinde vorgesehen ist, das mit dem Gewinde eines Einstellelementes kämmt, mittels dessen das Stützelement spielfrei verspannbar ist.

[0028] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass an den genannten Stützelementen ein Gestänge angeordnet ist, an dem eine oder mehrere Umlenkrollen oder Flaschenzüge angeordnet sind. Auf diese Weise kann das einzubringende Gut auf eine Höhe gezogen werden, die über der des Schrankes liegt.

[0029] Aus dieser Position lässt sich sogar sehr schweres Wild relativ einfach in die Halterung einhängen.

[0030] Die den Innenraum des Gerätes begrenzende Wandung kann derart ausgeführt sein, dass sie keine Bohrungen aufweist. Die Einbauteile des Gerätes, wie z.B. Böden etc. können in dieser Ausführungsform der Erfindung so befestigt sein, dass keine Bohrung am Innenbehälter erforderlich ist. Daraus ergeben sich Vorteile im Hinblick auf eine verbesserte Hygiene sowie dass die beispielsweise aus PU-Schaum bestehende Ausschäumung keine Feuchtigkeit über Bohrungen aufnehmen kann, wie sie bei vorbekannten Geräten existieren.

[0031] Der Innenbehälter des Geräts kann aus Hygiene- und Reinigungsgründen möglichst glatt ausgeführt sein. Des Weiteren kann die den Innenraum des Gerätes begrenzende Wandung eine Beschichtung aufweisen, die die Wahrscheinlichkeit für das Anhaften von Verunreinigungen verringert. Denkbar ist, dass das Gerät eine Oberflächenbeschichtung ("Lotus Effekt") bzw. eine Antihaft-Beschichtung aufweist, wodurch hohe Anforderungen an die Hygiene- und Reinigungsfreundlichkeit des Gerätes erfüllt werden können.

[0032] Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit wenigstens einem Kühl- oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, das dadurch gekennzeichnet ist, dass in dem Gerät Mittel angeordnet sind, mittels derer Tauwasser und/oder von dem Kühl- oder Gefriergut stammende Flüssigkeit in dem Geräteinnenraum aufgefangen wird. In dieser Ausgestaltung der Erfindung ist somit vorgesehen, dass abweichend von vorbekannten Geräten, bei denen das Tauwasser durch das Gerät in eine Kompressor-Verdunstungsschale geleitet wird, das Tauwasser nach innen abgeführt wird.

[0033] Der Erfindung liegt des weiteren die Aufgabe zugrunde, ein Kühl- und/oder Gefriergerät zur Einlagerung von Wild bereit zu stellen, dass sehr reinigungsfreundlich gestaltet ist. Diese Aufgabe wird durch ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit den Merkmalen des Anspruchs 28 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass im Bodenbereich des Gerätes ein aus dem Gerät entnehmbarer Behälter insbesondere zur Aufnahme der von dem Kühl- oder Gefriergut stammenden Flüssigkeit angeordnet ist und dass das Gerät eine Tropfkante aufweist, die derart angeordnet ist, dass über die Tropfkante abtropfende Flüssigkeit in den Innenraum des genannten Behälters gelangt. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass im Bodenbereich des Gerätes eine Vertiefung zur Aufnahme der von dem Kühl- oder Gefriergut stammenden Flüssigkeit angeordnet ist. Als weitere Alternative kann vorgesehen sein, dass im Geräteboden ein Ablauf angeordnet ist, mittels dessen die von dem Kühl-oder Gefriergut stammende Flüssigkeit abgeführt werden kann.

[0034] Die genannten Alternativen können selbstverständlich auch kumulativ vorliegen.

[0035] Die Geräte weisen in der Regel an der Rückwand einen freihängenden oder eingeschäumten Verdampfer auf, an dessen Oberfläche in der Abtauphase Kondenswasser entsteht. Dieses Kondenswasser fließt üblicherweise über eine Tauwasser-ablaufrinne und ein Rohr zur Verdunstungsschale, die beispielsweise über dem Kompressor angeordnet sein kann. Wird eine derartige Anordnung unverändert übernommen, kann es dazu kommen, dass die aus dem Kühl- oder Gefriergut stammende Flüssigkeit, insbesondere der sogenannte "Schweiß" des eingelagerten Wildes ebenfalls in die Verdunstungsschale gelangt und dort zu riechen beginnt.

[0036] Deshalb kann vorgesehen sein, dass die Tauwasserleitung mittels eines Stopfens verschließbar ist.

[0037] Soll das Gerät ausschließlich zur Wildlagerung verwendet werden, so kann die Tauwasserleitung auch entfallen. In diesem Fall gelangt der "Schweiß" sowie das Verdampfertauwasser in den Bodenbereich des Gerätes bzw. beispielsweise in einen dort befindlichen Behälter.

[0038] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Volumen der in dem Bodenbereich des Gerätes befindlichen Vertiefung oder des Behälters 5 - 10 Liter beträgt. Grundsätzlich sind auch davon abweichende Werte denkbar.

[0039] Die genannte Tropfkante ist vorzugsweise derart angeordnet, dass sie sich auf beiden Seiten und auf der Rückseite des in dem Gerät befindlichen Behälters erstreckt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass auch das von den Seiten ablaufende Wasser in den Behälter und nicht zwischen den Innenbehälter des Gerätes und den genannten Behälter gelangt.

[0040] Auch ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Ablauf einen Anschluss zur Anordnung eines Schlauches, insbesondere eines Gartenschlauchs aufweist, mittels dessen das Tauwasser und der "Schweiß" beispielsweise in einen Gulli abgeleitet werden können.

[0041] Vorzugsweise weist das Gerät ein Anschraub- oder Kupplungsstück auf, an welchem ein handelsüblicher Schlauch mit dem Ablauf verbunden werden kann.

[0042] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26 dadurch gekennzeichnet ist, dass es gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 27 bis 34 ausgeführt ist.

[0043] Ebenso ist denkbar, dass das Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 27 derart ausgeführt ist, dass es gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 26 oder 28 bis 34 ausgestaltet ist.

[0044] Schließlich kann dass Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 28 gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 26 oder 27 ausgeführt sein.

[0045] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1:
eine Längsschnittdarstellung durch den oberen Bereich des Kühlgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung mit eingesetzter Halterung,
Figur 2:
unterschiedliche Ansichten der in Form eines Gitters ausgeführten Halterung,
Figur 3:
eine Längsschnittdarstellung des oberen Bereiches des Kühlgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung mit eingesetzter Halterung,
Figur 4:
eine Längsschnittdarstellung des Kühlgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung mit eingesetzter Halterung mit Umlenkrolle,
Figur 5:
eine Schnitt-Detaildarstellung der Führung und Auszugsschiene zur bewegbaren Anordnung der Halterung,
Figur 6:
eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Kühlgerätes mit am rückwärtigen Bereich angeordneter Stange zur Stützung des Gerätes gemäß der vorliegenden Erfindung,
Figur 7:
eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Kühlgerätes mit zwischen Raumdecke und Decke des Gerätes angeordneten Stützelementen sowie mit Umlenkrolle,
Figur 8:
eine schematische Darstellung des Bodenbereiches des erfindungsgemäßen Kühlgerätes mit Stopfen zum Verschließen der Tauwasserleitung,
Figur 9:
eine schematische Längsschnittdarstellung des unteren Bereiches des erfindungsgemäßen Kühlgerätes mit eingesetztem Behälter und
Figur 10:
eine schematische Längsschnittdarstellung des unteren Bereiches des erfindungsgemäßen Kühlgerätes mit Ablaufleitung.


[0046] Figur 1 zeigt im Längsschnitt den oberen Bereich des Kühl- bzw. Gefriergerätes 10. Das Gerät 10 weist in seinem oberen Endbereich des Innenbehälters bzw. des Kühl-/Gefrierraumes eine Halterung 20 auf, in die Haken 50 eingehängt werden können, an denen Wild eingehängt werden kann. Die Halterung 20 kann als Gitter ausgeführt sein oder auch jede andere gewünschte beliebige Gestaltung aufweisen. Sie kann die Form eines oder mehrerer eckiger oder runder Rahmen aufweisen, die beispielsweise konzentrisch zueinander angeordnet sein können.

[0047] Wie dies aus Figur 1 hervorgeht, ist der Abstand zwischen dem oberen Bereich der Halterung 20 und der Decke des Innenbehälters des Gerätes 10 minimal gewählt, um eine maximale Einhängehöhe zu erhalten.

[0048] Das Gerät sollte von der Höhe her beispielsweise in eine Garage passen, das heißt eine Außenhöhe von ca. 2 m aufweisen und vorzugsweise ein Reh oder Wildschwein im Ganzen aufnehmen können. Auch andere Dimensionen sind selbstverständlich denkbar.

[0049] Wie dies aus Figur 2 hervorgeht, kann die Halterung als flächiges Wildgehänge in Form eines Gitters 22 ausgeführt sein. Das Gitter besteht aus mehreren einzelnen Stäben, zwischen deren Kreuzungspunkten sich hier nicht dargestellte Auswölbungen nach unten befinden können, in denen die Haken 50 eingehängt werden können, an denen sich das Wild befindet. Die Halterung 20 besteht aus dem genannten Gitter 22 und Fußteilen 24, die sich ausgehend von einem Auszug 30 schräg nach oben und sich dann horizontal erstrecken, wie dies aus Figur 2 hervorgeht.

[0050] Wie dies aus Figur 3 hervorgeht, befindet sich die Halterung 20 vorzugsweise auf kugel- oder rollengelagerten Auszugschienen 30 und kann von diesen entnehmbar ausgeführt sein. Vorzugsweise werden Fixierteile in Taschen von Behältern eingelegt und eingeschäumt, wobei die Fixierteile Rastnasen aufweisen, in welche die Auszugschienen 30 eingehängt werden können. Damit ist es möglich, die Auszugschienen zum Reinigen zu entnehmen. An den Auszugschienen sind vorzugsweise wiederum Rastpositionen zum Einhängen der Halterung 20 bzw. des dargestellten Gehänges angeordnet.

[0051] Vorzugsweise ist weiterhin vorgesehen, dass die Auszugschienen 30 im eingeschobenen und ausgezogenen Zustand Rastpositionen aufweisen oder auf andere Weise feststellbar sind, so dass sie sich bei der Handhabung (Wild einhängen, Wild entnehmen) nicht unbeabsichtigt verschieben können.

[0052] Wie dies aus Figur 4 hervorgeht, kann zur einfacheren Einbringung des Wildes an der Halterung 20 eine Umlenkrolle 60 angeordnet sein, die sich gemäß Figur 4 ausgehend von der Halterung 20 nach oben erstreckt. Die Umlenkrolle 60 ist somit möglichst hoch positioniert, um nach dem Hochziehen des Wildes ein einfaches Umhängen in gleicher Höhe, das heißt mit möglichst geringem Kraftaufwand auf die Stangen des Gitters 22 zu ermöglichen.

[0053] Die dargestellte Rolle 60 kann durch einen klappbaren Flaschenzug ersetzt werden, der nach dem Ausziehen des Wildgehänges hochgeklappt wird und damit über die Geräteinnenbehälterdecke steht. Damit wird zusätzliche Höhe für den Einbau des Flaschenzuges gewonnen. Der Flaschenzug erleichtert das Hochziehen des Wildes. Durch den aufklappbaren Einbau wird wiederum ein einfaches Umhängen des Wildes auf die Stangen des Gitters 22 ermöglicht.

[0054] Figur 5 zeigt in einer Detaildarstellung die eingeschäumte Führung 40, in der kugelgelagert die Auszugschiene 30 läuft, die wenigstens eine Rastposition aufweist, an der die Halterung eingehängt werden kann.

[0055] Um zu verhindern, dass das Gerät insbesondere bei ausgezogener Halterung kippt, können Stützelemente vorgesehen sein. Figur 6 zeigt ein derartiges Stützelement in Form eines auf der Geräterückseite angeordneten vertikal verlaufenden Rohres 80. Das Rohr 80 bildet eine zwischen Geräterückwand und Raumdecke stufenlos verstellbare Stütze mit einem Einstellelement 110 oder mit einer Silikonkappe zur Raumdecke 210 hin. Das Rohr 80 läuft in Schellen 100, die an der Geräterückwand angeordnet sind. In diesen Schellen 100 wird das Rohr 80 nach der gewünschten Positionierung festgeklemmt. Bohrungen, Dübel oder sonstige Befestigungen am Aufstellort selbst können entfallen. Die Anordnung des Gerätes 10 ist sehr flexibel möglich.

[0056] Das Einstellelement 110 weist ein Gewinde auf, das mit einem Gewinde des Rohrendes 80 in Eingriff steht und dient dazu, ein spielfreies Verspannen des Rohres 80 zu ermöglichen.

[0057] Figur 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung, bei der die Befestigung mittels Stützelementen erfolgt, die sich zwischen der Gerätedecke und der Raumdecke 210 erstrecken. Auch hierbei handelt es sich um eine stufenlos einstellbare Abstützung mit den oben genannten Vorteilen, das heißt die Befestigung kann ohne Bohrungen stattfinden. Der Aufstellungsort ist flexibel wählbar. Ein Vorteil gegenüber der Ausführungsform gemäß Figur 6 besteht darin, dass das Gerät komplett mit der Rückseite an die Wand eines Raumes geschoben werden kann.

[0058] Mit dem Bezugszeichen 112 ist ein Einstellelement dargestellt, mittels derer die Rohre 90 spielfrei verspannt werden können. Es kann sich ebenfalls um eine Kappe handeln.

[0059] Wie dies aus Figur 7 weiter hervorgeht, ist an den Rohren 90 höhenverstellbar ein Gestänge 120 angeordnet, in dessen vorderen Endbereich eine Umlenkrolle 130 angeordnet ist. Statt dessen kann auch ein Flaschenzug integriert werden. Mit einem darüber laufenden Seil kann das Wild einfach hochgezogen werden und zwar höher als die im Schrank positionierte Halterung 20, wie dies deutlich aus Figur 7 hervorgeht. Auf diese Weise lässt sich sogar schweres Wild relativ einfach auf die Halterung 20 hängen.

[0060] Um zu verhindern, dass kein "Schweiß" in die Verdunstungsschale gelangt, die sich üblicherweise über dem Kompressor befindet, kann vorgesehen sein, dass der Ablauf bzw. die Tauwasserleitung mittels eines Stopfens 170 verschließbar ist, wie dies aus Figur 8 hervorgeht. Eine derartige Ausführungsform ist dann vorteilhaft, wenn der Wildkühlschrank im Zweitnutzen (während der Schonzeit) zur Kühlung anderer Produkte beispielsweise als Getränkekühlschrank genutzt werden soll. Während dieser Zeit wird der Stopfen 170 in der Ablaufrinne geöffnet und die automatische Tauwasserverdunstung aktiviert.

[0061] Während der Zeit der Wildlagerung wird der Stopfen 170 jedoch eingeführt und die Tauwasserleitung somit geschlossen. Das Kondensat vom Verdampfer sowie der "Schweiß" läuft sodann beispielsweise in eine im Innenraum befindliche Auffangschale bzw. Behälter.

[0062] Denkbar ist auch, dass eine Tauwasser-Ablaufrinne bzw. eine Tauwasserleitung vollständig entfällt und zwar dann, wenn der Schrank ausschließlich für Wildlagerung verwendet wird. In diesem Fall fließt das Tauwasser sowie der "Schweiß" ausschließlich in die Auffangschale im Innenraum bzw. in eine dort angeordnete Vertiefung oder Ablaufleitung.

[0063] Dies lässt eine wesentlich glattere Gestaltung des Innenraumes zu, das heißt die Reinigung wird vereinfacht.

[0064] Figur 9 zeigt eine derartige Ausführung mit einer Auffangschale bzw. Behälter 140, der zur Aufnahme des Tauwassers bzw. des "Schweißes" dient. Wie dies aus Figur 9 hervorgeht, ist eine Tropfkante bzw. ein Behälterübergang 14 vorgesehen, der sicher stellt, dass keine Flüssigkeit zwischen dem Behälter 140 und dem Innenbehälter gelangt, sondern stets nur in den Innenraum des Behälters 140. Der Behälter 140 sollte ein Volumen von mindestens 5 Litern aufweisen, damit keine zu häufige Entleerung erforderlich ist. In diesem Fall ist eine bestimmte Bodenvertiefung im Innenbehälter unter dem Behälter 140 nicht zwingend erforderlich, da der Behälter 140 das Flüssigkeitsvolumen aufnimmt. Denkbar ist auch, dass das Gerät im Innen-Bodenbereich eine entsprechend große Vertiefung aufweist, sollte kein Auffangbehälter 140 verwendet werden. Diese Vertiefung sollte mindestens 5 Liter, vorzugsweise 10 oder mehr als 10 Liter Flüssigkeit aufnehmen können. Auf diese Weise könnten die Wände des Gerätes noch glatter und gerader gestaltet werden, was für eine Reinigung von Vorteil ist.

[0065] Figur 10 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gerätes, mit einem Ablauf 160 im Geräteboden mit Anschlußmöglichkeit 162. An die Kupplung 162 ist beispielsweise ein normaler Gartenschlauch anschließbar.

[0066] Will man ein Gerät ohne Behälter 140 betreiben, so bietet sich die in Figur 10 dargestellte Lösung an, wobei der Ablauf idealerweise am tiefsten Punkt des Bodenbereiches angeordnet ist, wie dies in Figur 10 dargestellt wird. Mit dem Ablauf 160 kann die Tiefe der Bodenvertiefung reduziert werden.

[0067] Es ergibt sich weder beim Abführen von Tauwasser noch von "Schweiß" ein Problem, da die Flüssigkeit über einen Ablauf und einen Schlauch beispielsweise in einen Gulli abgeleitet werden kann.

[0068] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Reinigung der Innenbehälter, der vorzugsweise durchgängig ohne Bohrungen oder Öffnungen ausgeführt ist, sehr gut mit reichlich Wasser gereinigt werden kann, da das Wasser über einen Ablauf und einen Schlauch ohne weiteres abgeführt werden kann.

[0069] Idealerweise ist mittels des Anschraub- oder Kupplungsstückes 162 ein handelsüblicher Schlauch anschließbar. Dieser kann wie ausgeführt beispielsweise in einen Gulli führen.


Ansprüche

1. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) mit wenigstens einem Kühl- und/oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, sowie mit wenigstens einer Halterung (20), an denen das zu kühlende oder zu gefrierende Gut unmittelbar oder mittelbar befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Halterung (20) aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum herausziehbar und in diesen einschiebbar ist.
 
2. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) mit wenigstens einem Kühl- oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, sowie mit wenigstens einer Halterung (20), an denen das zu kühlende oder zu gefrierende Gut unmittelbar oder mittelbar befestigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Halterung (20) derart ausgebildet ist, dass sie mehrere Befestigungspositionen zuläßt und vorzugsweise als Gestänge, insbesondere als Gitter (22) ausgeführt ist oder ein Gestänge, insbesondere ein Gitter (22) aufweist.
 
3. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge, insbesondere das Gitter (22) aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum herausziehbar und in diesen einschiebbar ist.
 
4. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Auszugschienen (30) vorgesehen sind, die in Führungen (40) bewegbar aufgenommen sind und dass die Halterung (20) an den Auszugschienen (30) lösbar oder unlösbar befestigt ist.
 
5. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auszugschienen (30) rollen- oder kugelgelagert sind.
 
6. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (40) eingeschäumt sind und Rastnasen aufweisen, in die die Auszugschienen (30) eingehängt werden können.
 
7. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auszugschienen (30) Rastpositionen aufweisen, in denen die Halterung (20) befestigt werden kann.
 
8. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Rastpositionen vorgesehen sind, in denen die Auszugschienen (30) arretierbar sind oder dass Mittel vorgesehen sind, mittels derer die Auszugschienen (30) in einer oder mehreren Positionen fixierbar sind.
 
9. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, es sich bei der Halterung (20) um ein Gitter (22) handelt und dass die Gitterstäbe zwischen Kreuzungspunkten nach unten derart ausgewölbt sind, dass in die Auswölbungen Befestigungselemente, insbesondere Haken (50) eingehängt werden können.
 
10. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (20) wenigstens eine Umlenkrolle (60) oder ein Flaschenzug angeordnet ist, über die/den ein Seil läuft oder geführt werden kann, mittels dessen das Kühl- oder Gefriergut, insbesondere Wild angehoben werden kann.
 
11. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Umlenkrolle (60) / der Flaschenzug auf der Oberseite der Halterung (20) befindet.
 
12. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Umlenkrolle (60) / der Flaschenzug auf der Unterseite der Halterung (20) oder auf Höhe der Halterung (20) befindet.
 
13. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 12 , dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (60) / der Flaschenzug relativ zu der Halterung (20) ausklappbar, insbesondere relativ zu der Halterung (20) nach oben oder unten verschwenkbar ist.
 
14. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, die die Umlenkrolle (60) / der Flaschenzug derart angeordnet sind, dass sie nach dem Ausklappen unterhalb der Halterung (20) oder oberhalb der Halterung (20) und vorzugsweise oberhalb der Decke des Innenbehälters des Gerätes angeordnet sind.
 
15. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, die Umlenkrolle (60) / der Flaschenzug derart angeordnet ist, dass er beim Ausziehen der Halterung (20) über eine bestimmte Position hinaus selbsttätig ausklappt.
 
16. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (20) im oberen Bereich des Kühl- oder Gefrierraums derart angeordnet ist, dass der Abstand zwischen der Halterung (20) und der Decke des Innenbehälters derart gewählt ist, dass er nicht oder nur unwesentlich über dem Abstand liegt, der zum Einhängen eines Hakens oder sonstigen Befestigungselementen in die Halterung (20) benötigt wird.
 
17. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (20) Fußteile (24) sowie ein Gitter (22) aufweist, das mit den Fußteilen (24) in Verbindung steht, wobei sich die Fußteile (24) ausgehend von einem Bereich, in dem die Fußteile (24) aufliegen nach oben erstrecken.
 
18. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (20) als Gestänge, insbesondere als Gitter (22) ausgeführt ist oder ein Gestänge / ein Gitter (22) aufweist, wobei das Gestänge / das Gitter (22) in dem Kühl- bzw. Gefrierraum des Gerätes horizontal angeordnet ist.
 
19. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stützelement, insbesondere ein Rohr (80, 90) vorgesehen ist, mittels dessen eine Abstützung des Gerätes (10) relativ zu einer Raumdecke (210) realisierbar ist.
 
20. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Stützelement derart ausgeführt ist, dass es sich im montierten Zustand des Gerätes zwischen der Raumdecke (210) und der Decke des Gerätes oder zwischen der Raumdecke (210) und der Rückwand des Gerätes erstreckt.
 
21. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement stufenlos verstellbar ist.
 
22. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand des Gerätes eine oder mehrere Schellen (100) oder ein oder mehrere Hohlprofile angeordnet sind, in denen ein oder mehrere als Rohr / Rohre (80) ausgeführte Stützelemente höhenverstellbar angeordnet sind und in denen das oder die Rohre (80) nach der Einstellung festklemmbar sind.
 
23. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente in wenigstens einem Endbereich ein Gewinde aufweisen, das mit dem Gewinde eines Einstellelementes (110, 112) kämmt, mittels dessen das Stützelement spielfrei verspannbar ist.
 
24. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oder den Stützelementen ein Gestänge (120) angeordnet ist, an dem eine oder mehrere Umlenkrollen (130) oder Flaschenzüge angeordnet sind.
 
25. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Innenraum des Gerätes begrenzende Wandung keine Bohrungen aufweist.
 
26. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Innenraum des Gerätes begrenzende Wandung eine Beschichtung aufweist, die die Wahrscheinlichkeit für das Anhaften von Verunreinigungen verringert.
 
27. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) mit wenigstens einem Kühl- oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerät Mittel angeordnet sind, mittels derer Tauwasser und/oder von dem Kühl- oder Gefriergut stammende Flüssigkeit in dem Geräteinnenraum aufgefangen wird.
 
28. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) mit wenigstens einem Kühl- oder Gefrierraum zur Aufnahme des Kühl- bzw. Gefriergutes, insbesondere zur Aufnahme von Wild, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenbereich des Gerätes ein aus dem Gerät (10) entnehmbarer Behälter (140) insbesondere zur Aufnahme der von dem Kühl- oder Gefriergut stammenden Flüssigkeit angeordnet ist und dass das Gerät eine Tropfkante (14) aufweist, die derart angeordnet ist, dass über die Tropfkante (14) abtropfende Flüssigkeit in den Innenraum des in dem Gerät (10) befindlichen Behälters (140) gelangt, oder dass im Bodenbereich des Gerätes (10) eine Vertiefung insbesondere zur Aufnahme der von dem Kühl- oder Gefriergut stammenden Flüssigkeit angeordnet ist und/oder dass im Geräteboden ein Ablauf (160) angeordnet ist, mittels dessen insbesondere die von dem Kühl- oder Gefriergut stammende Flüssigkeit abgeführt werden kann.
 
29. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät (10) eine Tauwasserleitung aufweist, mittels derer Tauwasser aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum des Gerätes (10) abführbar ist und dass ein Stopfen (170) vorgesehen ist, mittels dessen die Tauwasserleitung verschließbar ist.
 
30. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät (10) keine Tauwasserleitung aufweist, mittels derer Tauwasser aus dem Kühl- bzw. Gefrierraum des Gerätes (10) abführbar ist.
 
31. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen der in dem Bodenbereich des Gerätes (10) befindlichen Vertiefung sowie des Behälters (140) 5-10 Liter beträgt.
 
32. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfkante (14) derart angeordnet ist, dass sie sich auf beiden Seiten und auf der Rückseite des in dem Gerät (10) befindlichen Behälters (140) erstreckt.
 
33. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (160) einen Anschluss zur Anordnung eines Schlauches, insbesondere eines Gartenschlauchs aufweist.
 
34. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluß als Anschraub- oder Kupplungsstück (162) ausgeführt ist.
 
35. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 27 bis 34 ausgeführt ist.
 
36. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 26 oder 28 bis 34 ausgeführt ist.
 
37. Kühl- und/oder Gefriergerät (10) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 26 oder 27 ausgeführt ist.
 




Zeichnung