[0001] Die Erfindung betrifft einen Raffvorhang mit einer Wickelwelle und mehreren Zugschnüren,
die jeweils an einem oberen Ende mit einem Halteelement an der Wickelwelle so befestigt
sind, dass sie jeweils ausgehend von diesem Halteelement ohne Umlenkung direkt auf
die Wickelwelle aufwickelbar sind.
[0002] Ein Raffvorhang dieser Gattung ist im Stand der Technik durch die
DE 41 37 266 A bekannt geworden. Dieser Raffvorhang weist zum Aufwickeln der Zugschnüre eine hohle
Wickelwelle auf. Diese besitzt an den Stellen, an denen die Zugschnüre befestigt sind,
jeweils eine Bohrung, in die ein zapfenförmiges Halteelement lösbar eingesteckt ist.
An jedem dieser Halteelemente ist eine Zugschnur befestigt. Wird die Wickelwelle um
ihre Längsachse gedreht, so werden die Zugschnüre jeweils ausgehend vom genannten
Halteelement auf die Mantelfläche der Wickelwelle aufgewickelt. Der Raffvorhang besitzt
den Vorteil, dass das Vorhangtuch zum Waschen einfach abgenommen und nachher wieder
befestigt werden kann.
[0003] Ein ähnlicher Raffvorhang ist durch die
DE 41 28 485 A bekannt geworden. Bei diesem werden die oberen Enden der Zugschnüre jeweils mit einem
Klettstreifen an der Wickelwelle befestigt. An den Befestigungsstellen besitzt die
Wickelwelle jeweils einen Klettbelag. Die Halteelemente können dadurch in einfacher
Weise von der Wickelwelle abgenommen und wieder befestigt werden.
[0004] Die
EP 0 834 275 A zeigt einen Raffvorhang, der ebenfalls eine Wickelwelle aufweist. Zum Aufwickeln
der Zugschnüre ist hier an der Wickelwelle ein so genannter Zugschnursammler angeordnet,
der zum Befestigen der Enden der Zugschnüre an der Wickelwelle dient. Jede Zugschnur
wird durch einen Führungsring zu diesem Schnursammler geführt. Vor dem Zugschnursammler
sind die Zugschnüre jeweils an einer Führung umgelenkt.
[0005] Die
WO 2005/028801 zeigt eine Wickelvorrichtung für einen Raffvorhang, der einen trommelförmigen Wickelkörper
aufweist. Die Zugschnur ist mit einem Halteelement an diesem Wickelkörper lösbar befestigt.
Im Abstand zu diesem Halteelement weist die Wickelvorrichtung eine Führung für die
Zugschnur auf. Einerseits ist diese Wickelvorrichtung vergleichsweise aufwendig in
der Herstellung und in der Montage und andererseits ist es bei dieser verglichen mit
einem gattungsgemässen Raffvorhang wesentlich schwieriger, die Zugschnüre von der
Wickelwelle abzunehmen, da diese jeweils von der Führung gelöst werden müssen. Entsprechend
aufwendig ist auch das Montieren. Zum Aufwickeln und Abwickeln der Zugschnüre muss
der Wickelkörper jeweils in einer vorbestimmten Richtung gedreht werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Raffvorhang der genannten Gattung
zu schaffen, der einfach herzustellen und trotzdem funktionssicher ist.
[0007] Die Aufgabe ist bei einem gattungsgemässen Raffvorhang dadurch gelöst, dass die Halteelemente
jeweils lösbar an einem Wickelkörper angeordnet sind, der zwischen zwei im Abstand
zueinander angeordneten Leitteilen eine Wickelfläche aufweist, derart, dass die Zugschnüre
jeweils ohne Umlenkung direkt zwischen den genannten beiden Leitteilen auf die Wickelfläche
des Wickelkörpers aufwickelbar sind. Beim erfindungsgemässen Raffvorhang ist eine
Umlenkung nicht erforderlich und trotzdem können die Zugschnüre jeweils geordnet und
funktionssicher zwischen den beiden genannten Leitteilen aufgewickelt werden. Zum
Abnehmen des Vorhangtuches müssen lediglich die Halteelemente gelöst werden. Zum Aufwickeln
kann die Wickelwelle wahlweise in der einen oder anderen Richtung gedreht werden,
was die Bedienung wesentlich vereinfacht.
[0008] Eine besonders kostengünstige Herstellung und einfache Montage ergibt sich dann,
wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung der Wickelkörper schalenförmig ausgebildet
und radial auf die Wickelwelle aufsetzbar und an dieser befestigbar ist.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Wickelwelle auf ihrer
Aussenseite eine sich in Längsrichtung der Wickelwelle erstreckende Nut aufweist,
in welcher die Wickelkörper vorzugsweise verschiebbar befestigt sind. Eine besonders
einfache Befestigung der Wickelkörper ergibt sich dann, wenn diese gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung jeweils lösbar in die Nut eingerastet sind. Die Nut ermöglicht eine
einfache und doch präzise Positionierung der Wickelkörper und damit schlussendlich
der Zugschnüre. Eine solche Nut kann bei einem Profil wesentlich einfacher hergestellt
werden als beispielsweise Bohrungen. Je nach Vorhangtuch kann die Anzahl der Wickelkörper
frei gewählt werden. Ohne wesentliche Änderung ist somit ein Raffvorhang mit unterschiedlicher
Anzahl Wickelkörper möglich. Die Wickelkörper können zudem entlang der Wickelwelle
frei positioniert werden.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Wickelkörper jeweils
in einer Wandung, welche die Wickelfläche bildet, eine Öffnung aufweist, welche ein
Halteelement aufnimmt. Vorzugsweise sind die Halteelemente jeweils plattenförmig ausgebildet
und mit der Wickelfläche aussenseitig bündig.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halteelemente jeweils
lösbar an der Wickelwelle befestigt sind. Vorzugsweise erfolgt die Befestigung ebenfalls
in der genannten Nut der Wickelwelle. Vorzugsweise sind die Halteelemente in diese
Nut eingerastet. Dies ermöglicht ein sehr einfaches Lösen und wieder Befestigen der
Halteelemente. Die Wickelkörper als auch die Halteelemente können damit sehr einfach
und ohne Werkzeuge montiert und demontiert werden.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zugschnüre jeweils
asymmetrisch am Halteelement befestigt sind. Damit ist es möglich, die Zugschnüre
jeweils weiter von der Mitte des Wickelkörpers nach aussen in der Nähe eines der Leitteile
anzuordnen. Vorzugsweise sind die Halteelemente so ausgebildet, dass sie jeweils lediglich
in einer Ausrichtung in die entsprechende Öffnung des Wickelkörpers einsetzbar sind.
[0013] Die Montage ist dann besonders einfach, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung
die Wickelkörper lösbar an der Wickelwelle befestigt sind. Die Befestigung ist vorzugsweise
so ausgebildet, dass die Wickelkörper radial auf die Wickelwelle aufsetzbar sind.
Vorzugsweise sind die Wickelkörper in eine Nut der Wickelwelle befestigt, vorzugsweise
in dieser verrastet.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die genannten Leitteile
jeweils innenseitig eine Leitfläche aufweisen, deren Abstand zueinander sich jeweils
nach aussen vergrössert. Die Leitflächen können damit optimal zur Steuerung der Zugschnüre
ausgelegt werden.
[0015] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch eine räumliche Ansicht der Wickelwelle des Raffvorhanges,
- Figur 2
- eine Ansicht der Wickelwelle und einer Vorhangschiene,
- Figur 3
- schematisch eine räumliche Ansicht des Wickelkörpers,
- Figur 4
- eine weitere Ansicht des Wickelkörpers,
- Figur 5
- eine räumliche Ansicht eines Halteelementes,
- Figur 6
- schematisch die Montage eines Wickelkörpers und eines Halteelementes und
- Figur 7
- eine räumliche Ansicht eines Teils der Vorhangschiene und der Wickelwelle.
[0017] Der Raffvorhang 1 weist gemäss Figur 1 wenigstens zwei im Abstand zueinander angeordnete
Zugschnüre 5 auf, die jeweils an einem unteren hier nicht gezeigten Ende mit einem
Vorhangtuch 2 verbunden sind, um dieses in bekannter Weise durch Drehen einer Wickelwelle
3 zu raffen. Die Wickelwelle 3 ist gemäss den Figuren 2 und 7 in einem Kanal 9 einer
Vorhangschiene 8 gelagert. Zur Lagerung sind jeweils an den Enden der Vorhangschiene
8 Lagerteile 19 angeordnet, von denen in der Figur 7 lediglich einer gezeigt ist.
Damit die Wickelwelle 3 gedreht werden kann, ist diese gemäss Figur 7 mit einem Antriebsrad
20 verbunden, mit dem ein hier nicht gezeigten endlosen Antriebsorgan, beispielsweise
einer Kugelkette ein Eingriff ist. Denkbar ist hier aber auch ein anderer Antrieb,
beispielsweise auch ein motorischer Antrieb. Die Vorhangschiene 8 wird in an sich
bekannter Weise an einer Gebäudedecke befestigt. Das Vorhangtuch 2 ist in bekannter
Weise an einem hier nicht gezeigten oberen Rand, beispielsweise mit einem Klettverschluss
abnehmbar an der Vorhangschiene befestigt.
[0018] Damit das Vorhangtuch 2 von der Wickelwelle 3 zum Waschen abgenommen werden kann,
sind die Zugschnüre 5 jeweils am oberen Ende an einem Halteelement 13 befestigt, die
jeweils in eine Öffnung 11 eines Wickelkörpers 4 eingesetzt sind. Zur Befestigung
der Halteelemente 13 besitzen diese jeweils gemäss der Figur 5 auf einer Innenseite
16 Befestigungselement 14, welche in eine Nut 6 der Wickelwelle 3 eingreifen und in
dieser lösbar verrastet sind. Die Befestigungselemente 14 sind wie ersichtlich als
parallel zueinander verlaufende Raststege ausgebildet. Diese sind am Halteelement
13 angeformt. Zwischen diesen Befestigungselementen 14 verläuft gemäss Figur 5 eine
Nut 17, welche die Elastizität einer Wandung 15 erhöht und damit ein einfacheres Lösen
und Aufrasten ermöglicht. Die plattenförmige Wandung 15 ist so ausgebildet, dass zwischen
dieser und der Öffnung 11 sich wenigstens ein Spalt 21 bildet, in welchem das Halteelement
13 seitlich gefasst und von der Wickelwelle 3 gelöst werden kann. Die Nut 6 besitzt
gemäss Figur 2 zwei nach innen ragende Rippen 6a, die jeweils von einem der Befestigungsteile
14 hintergriffen wird.
[0019] Die Halteelemente 13 besitzen jeweils einen Durchgang 18 für jeweils ein Ende 5a
einer Zugschnur 5. An der Innenseite 16 besitzt das entsprechende Ende 5a einen hier
nicht gezeigten Knoten, so dass das Ende 5a fest mit dem Halteelement 13 verbunden
ist.
[0020] Denkbar ist hier aber auch eine andere Verbindung zwischen dem Halteelement 13 und
der Zugschnur 5. Denkbar ist beispielsweise eine Befestigung durch eine Klemmvorrichtung
oder durch Verschweissen usw. Der Durchgang 18 ist wie ersichtlich asymmetrisch in
der Nähe eines Randes 22 angeordnet. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass sich
die Enden 5a der Zugschnüre 5 jeweils gemäss Figur 1 nahe eines Leitteils 23 eines
Wickelkörpers 5 befinden. Ein anderer Leitteil 23' ist entsprechend weit von diesem
Ende 5a entfernt. Im Abstand zum Durchgang 18 befindet sich auf dem Wickelkörper 4
jeweils etwa mittig zwischen den Leitteilen 23 und 23' eine Markierung 26 in der Form
eines Doppelpfeils. Diese Markierung 26 liegen jeweils über der vertikal verlaufenden
Zugschnur 5. Vor dem Durchgang 18 verläuft die Zugschnur 5 somit auf einer kurzen
Strecke schräg zur Vertikalen.
[0021] Zwischen den beiden genannten Leitteilen 23 und 23' befindet sich auf der Aussenseite
des jeweiligen Wickelkörpers 4 eine Wickelfläche 12. Diese ist jeweils bündig mit
einer Aussenseite 25 eines Halteelementes 13.
[0022] Der Wickelkörper 4, der wie oben erwähnt asymmetrisch das Halteelement 13 aufnimmt,
besitzt auf seiner Rückseite gemäss Figur 4 im Abstand zueinander angeordnete Befestigungselemente
10, die gleich wie die Befestigungsteile 14 als Rastelemente ausgebildet sind und
die gemäss der Figur 2 jeweils in die Nut 6 lösbar eingerastet sind. Der schalenförmige
Wickelkörper 4 umgreift die Wickelwelle 3 etwa in einem Winkel von 180°, wie die Figur
2 zeigt. Dieser Winkel kann jedoch auch kleiner oder grösser bis 360° sein. Damit
der Wickelkörper 4 auch im Fall von einem Umfassungswinkel von mehr als 180° radial
auf die Wickelwelle 3 aufgesetzt werden kann, kann dieser entsprechend elastisch oder
mehrteilig sein. Vorzugsweise ist der Wickelkörper 4 jedoch wie erwähnt schalenförmig
und einstückig aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt. Die Wickelfläche 12 ist
vorzugsweise glatt, sie kann jedoch zur Führung der Zugschnur 5 auch beispielsweise
gerillt oder mit einem Gewinde versehen sein. Die Aussenseite 25 der Halteelemente
13 ist jeweils auch ein Bereich der Wickelfläche 12. Die Wickelfläche 12 kann auch
konisch ausgebildet sein, wobei der kleinste
Durchmesser sich im Bereich des Durchgangs 18 befindet. Vorzugsweise ist die Wandung
15 des Wickelkörpers 4 zwischen den beiden Leitteilen mit einer vergleichsweise geringen
Wandstärke von beispielsweise wenigen Millimetern ausgebildet, so dass die Wickelfläche
12 mit der angrenzenden Mantelfläche 7 der Wickelwelle 3 im Wesentlichen einen stufenlosen
Querschnitt ergibt. Die Zugschnüre 5 liegen somit im aufgewickelten Zustand teilweise
an der Wickelfläche 12 des Wickelkörpers 4 und teilweise an der Mantelfläche 7 der
Wickelwelle 3 an.
[0023] Die Wickelwelle 3 ist gemäss Figur 7 drehbar in der Vorhangschiene 8 gelagert. An
dem in Figur 7 gezeigten Ende ist für die Lagerung ein Lagerteil 19 vorgesehen, das
an einem Ende auf die Vorhangschiene 8 aufgesetzt ist. Mit dem Antriebsrad 20 kann
die Wickelwelle 3 in der einen oder anderen Drehrichtung angetrieben werden. Hierbei
werden die Zugschnüre 5 jeweils auf einen Wickelkörper 4 aufgewickelt und dadurch
das Vorhangtuch 2 gerafft. Der Leitteil 23, der sich unmittelbar neben dem Durchgang
28 und somit neben dem Zugschnurende 5a befindet, verhindert mit einer innenseitigen
Leitfläche 24, dass die entsprechende Zugschnur 5 auf der Wickelfläche 12 verbleibt
und auf dieser aufgewickelt wird. Erreicht die Zugschnur 5 beim Wickelvorgang den
anderen Leitteil 23', so sorgt eine weitere Leitfläche 24' dafür, dass die Zugschnur
an dieser die Wickelrichtung ändert und sich so eine zweite Wickellage bilden kann.
Die Zugschnur 5 wird somit an den Leitflächen 24 und 24' jeweils umgelenkt und bewegt
sich beim Wickelvorgang in Längsrichtung der Wickelwelle 3 hin und her. Beim Abwickeln
bzw. beim Senken des Vorhangtuches 2 findet der entsprechende umgekehrte Vorgang statt.
[0024] Die Montage der Wickelkörper 4 ist sehr einfach. Die Wickelkörper 4 werden radial
auf die Wickelwelle 3 aufgesetzt und in der Nut 6 verrastet. Die aufgesetzten Wickelkörper
4 können in Längsrichtung der Wickelwelle 3 bis zur vorgesehenen Position stufenlos
verschoben werden. Anhand der oben erwähnten Markierung 26 kann die genaue Position
der Wickelkörper 4 sehr einfach gefunden werden. In der vorgesehenen Position werden
die Wickelkörper 4 durch die Reibung der Befestigungselemente 10 in der Nut 6 hinreichend
gehalten. Die Halteelemente 13 können ebenfalls in einfacher Weise aufgerastet werden.
Zum Waschen des Vorhangtuches 2 können die Halteelemente 13 wie bereits oben erwähnt
sehr einfach abgenommen und dann wieder aufgesetzt werden. Die Befestigung der Wickelkörper
4 und der Halteelemente 13 erfolgt wie oben erwähnt vorzugsweise durch Verrasten.
Grundsätzlich sind hier aber auch andere Befestigungsmöglichkeiten denkbar, beispielsweise
wäre eine Befestigung mit Magneten, mit geeigneten Klebemitteln, durch Aufschrumpfen
oder mit Schrauben oder dergleichen möglich. Der Querschnitt der Wickelwelle 3 ist
vorzugsweise im Wesentlichen kreiszylindrisch, es sind hier aber auch Profile mit
anderen Querschnitten möglich.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Raffvorhang
- 2
- Vorhangtuch
- 3
- Wickelwelle
- 4
- Wickelkörper
- 5
- Zugschnur
- 5a
- Zugschnurende
- 6
- Nut
- 6a
- Rippe
- 7
- Mantelfläche
- 8
- Vorhangschiene
- 9
- Kanal
- 10
- Befestigungselement
- 11
- Öffnung
- 12
- Wickelfläche
- 13
- Halteelement
- 14
- Befestigungsteil
- 15
- Wandung
- 16
- Innenseite
- 17
- Nut
- 18
- Durchgang
- 19
- Lagerteil
- 20
- Antriebsrad
- 21
- Spalt
- 22
- Rand
- 23
- Leitteil
- 24
- Leitfläche
- 25
- Aussenseite
- 26
- Markierung
1. Raffvorhang mit einer Wickelwelle (3) und mehreren Zugschnüren (5), die jeweils an
einem oberen Ende (5) mit einem Halteelement (13) an der Wickelwelle (3) so befestigt
sind, dass sie jeweils ausgehend von diesem Halteelement (13) direkt und ohne Umlenkung
auf die Wickelwelle (3) aufwickelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13) jeweils lösbar an einem Wickelkörper (4) angeordnet sind,
der zwischen zwei im Abstand zueinander angeordneten Leitteilen (23, 23') eine Wickelfläche
(12) aufweist, derart, dass die Zugschnüre (5) jeweils ohne Umlenkung direkt auf den
Wickelkörper (4) aufwickelbar sind.
2. Raffvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) schalenförmig ausgebildet sind.
3. Raffvorhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (3) aussenseitig eine sich in Längsrichtung der Wickelwelle (3) erstreckende
Nut (6) aufweist, in welcher die Wickelkörper (4) befestigt sind.
4. Raffvorhang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) jeweils in die Nut (6) lösbar eingerastet sind.
5. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) jeweils eine Öffnung (11) aufweisen, welche jeweils ein Halteelement
(13) aufnehmen.
6. Raffvorhang nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13) plattenförmig ausgebildet und vorzugsweise an einer Vorderseite
bündig zu einer Wickelfläche (12) des Wickelkörpers (4) sind.
7. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13) jeweils lösbar an der Wickelwelle (3) befestigt sind.
8. Raffvorhang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13) jeweils in der genannten Nut (6) lösbar befestigt sind.
9. Raffvorhang nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) und/oder die Halteelemente (13) jeweils innenseitig wenigstens
ein Befestigungselement (10, 14) aufweisen, mit dem sie jeweils lösbar in einer Nut
(6) der Wickelwelle (3) befestigt und insbesondere lösbar und verschiebbar verrastet
sind.
10. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) jeweils zwei im Abstand zueinander angeordnete Leitteile (23,
23') aufweisen, die jeweils eine Leitfläche (24, 24') zur Steuerung der Zugschnur
(5) aufweisen.
11. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelkörper (4) in Längsrichtung der Wickelwelle (3) stufenlos verschiebbar
sind.
12. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugschnüre (5) jeweils asymmetrisch am Halteelement (13) befestigt sind.
13. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächen (24, 24') zur Steuerung der Zugschnur (5) so ausgebildet sind, dass
sich der Abstand zueinander in Umfangsrichtung der Wickelwelle (3) jeweils nach aussen
vergrössert.
14. Raffvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wickelkörpern (4) jeweils eine Markierung (26) für die Positionierung der
Wickelkörper (4) angeordnet ist.
15. Raffvorhang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Markierungen (26) jeweils etwa mittig zwischen zwei Leitteilen (23, 23')
befinden.