[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebehilfe für einen Rollstuhl.
[0002] Schiebehilfe im Sinne dieser Erfindung ist insbesondere eine Antriebs- und Bremshilfsvorrichtung,
wie sie beispielsweise in der
EP 0 770 371 A1 offenbart ist.
[0003] Eine derartige elektrische Schiebe- und Bremshilfe ist beispielsweise unter der Produktbezeichnung
"PD6" bzw. "EasyGo" von der Tzora Active Systems Ltd. hergestellt worden. Die Bedienung
dieser bekannten Schiebe- und Bremshilfe erfolgt mittels einer Lenkstange mit zwei
Griffen. Unterhalb des einen Griffs ist ein Bedienungshebel angebracht, mittels dessen
der Antrieb aktiviert wird. Der Bedienungshebel ist derart in Reichweite des Handgriffs
angebracht, dass der Bedienungshebel mit dem Zeigefinger betätigt werden kann, während
die Hand mit den verbleibenden Fingern und dem Daumen den Handgriff umfasst. Durch
Ziehen des Betätigungshebels wird das Fahrtsignal ausgelöst. Je weiter der Hebel gezogen
wird, desto höher ist die Geschwindigkeit. Die Fahrtrichtung selbst, d. h. das Fahren
in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung wird durch einen separaten Schalter vorgewählt.
[0004] Diese Form der Betätigung weist den Nachteil auf, dass sie zu schneller Ermüdung
führen kann, insbesondere dann, wenn die Bedienperson in der Betätigungshaltung verkrampft.
[0005] Aus der
JP 08266574 A ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, bei der ein bügelförmig ausgebildeter
Lenker im Wesentlichen vertikal zur Fahrfläche angeordnete Handgriffe aufweist, wobei
bei Drücken der Handgriffe nach vorne eine Vorwärtsfahrt und bei Ziehen der Handgriffe
nach hinten, jeweils aus Sicht der Bedienperson gesehen, eine Rückwärtsfahrt eingeleitet
wird.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schiebehilfe für einen
Rollstuhl so auszuführen, dass der Bedienungsvorgang erleichtert wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Schiebehilfe mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.
[0008] Die erfindungsgemäße Schiebehilfe für einen Rollstuhl weist mindestens ein Antriebsrad
auf, das über einen Antriebsmotor antreibbar ist. Die Einleitung von Lenkvorgängen
erfolgt über einen Lenker. Des Weiteren ist eine Bedienungseinrichtung vorgesehen,
mittels derer der Antriebsmotor ansteuerbar ist. Erfindungsgemäß ist die Bedienungseinrichtung
so ausgeführt, dass sie durch Verschwenken des Lenkers betätigbar ist, insbesondere
durch ein vertikales Verschwenken.
[0009] Anders als beim Stand der Technik, bei dem das Fahrtsignal durch eine separate Betätigung
mittels eines oder mehrerer Finger aktiviert werden muss, kann bei der erfindungsgemäßen
Schiebehilfe ein Fahrtsignal dadurch ausgelöst werden, dass der Lenker als Ganzes
verschwenkt wird. Ein Verkrampfen und Ermüden der Hände beziehungsweise Finger der
Bedienperson wird somit vermieden.
[0010] Die Bedienungseinrichtung ist erfindungsgemäß so ausgelegt, dass bei Verschwenken
des Lenkers nach unten der Antriebsmotor für Vorwärtsfahrt angesteuert wird. Dies
trägt dem Umstand Rechnung, dass üblicherweise der weitaus überwiegende Anteil der
Fahrtrichtung bei derartigen Schiebehilfen die Vorwärtsfahrt ist. In diesem Fall kann
die Bedienperson somit die Hände, zusammen mit einem gewissen Anteil des Eigengewichts
der Arme, auf dem Lenker ruhen lassen, während sie mit der Schiebehilfe den Rollstuhl
in Vorwärtsrichtung antreibt.
[0011] Vorzugsweise ist die Bedienungseinrichtung zudem so ausgelegt, dass bei Verschwenken
des Lenkers nach oben der Antriebsmotor für Rückwärtsfahrt angesteuert wird. Da die
Rückwärtsfahrt üblicherweise nur einen äußerst geringen Anteil der Fahrtrichtung beim
Gebrauch derartiger Schiebehilfen ausmacht, kann die möglicherweise etwas ungewohnte
Betätigung durch Verschwenken des Lenkers nach oben für Rückwärtsfahrt ohne weiteres
in Kauf genommen werden.
[0012] Vorteilhaft ist insbesondere die Kombination der beiden vorstehend erläuterten Merkmale,
d. h. eine Ausgestaltung der Bedienungseinrichtung derart, dass bei Verschwenken des
Lenkers nach unten eine Vorwärtsfahrt und bei Verschwenken des Lenkers nach oben eine
Rückwärtsfahrt bewirkt wird. Für die Bedienperson ist der einfache Zusammenhang, dass
eine Umkehr der Betätigungsrichtung auch eine Umkehr der Fahrtrichtung bewirkt, besonders
einfach verständlich.
[0013] Vorzugsweise befindet sich der Lenker in nicht betätigtem Zustand in einer Nullstellung.
Der Lenker kann so gelagert sein, dass er aus einer beliebigen Stellung dann, wenn
er nicht mehr betätigt wird, selbständig in die Nullstellung zurückkehrt. Hierzu können
federnde Elemente vorgesehen sein, die bei einer bevorzugten Ausführungsform als Gummipuffer
ausgeführt sein können.
[0014] Die Schiebehilfe kann einen Geschwindigkeitswahlschalter aufweisen, über den der
Betrag der durch das Verschwenken des Lenkers initiierbaren Fahrtgeschwindigkeit einstellbar
ist. Je nach Einstellung der Bedienungseinrichtung kann der Antriebsmotor in der Nullstellung
des Lenkers eine Motorbremsfunktion aufweisen. In einer Ausführungsform der Erfindung
kann die Bedienungseinrichtung derart einstellbar ausgeführt sein, dass die Motorfunktion
bei einer entsprechenden Betätigung der Bedienungseinrichtung aufhebbar ist. Dies
kann beispielsweise über den Geschwindigkeitswahlschalter erfolgen.
[0015] Der Lenker kann bei einer Ausführungsform der Erfindung höhenverstellbar ausgeführt
sein.
[0016] Die Bedienungseinrichtung kann einen Lenkkopf aufweisen, in dem der Lenker gelagert
ist. In dem Lenkkopf können Schalter vorgesehen sein, die beim Verschwenken des Lenkers
betätigt werden. Der Lenker kann fest in dem Lenkkopf verankert sein, sodass der Lenkkopf
beim Verschwenken des Lenkers mit verschwenkt.
[0017] Die Erfindung wird im Folgenden weiter erläutert anhand einer bevorzugten Ausführungsform
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in denen
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schiebehilfe und einen Rollstuhl
zeigt, an den die Schiebehilfe angekoppelt werden kann,
Fig. 2 den Rollstuhl und die Schiebehilfe gemäß Fig. 1 in betriebsbereit miteinander
gekoppeltem Zustand,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Lenkkopfes und Lenkers einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Schiebehilfe mit geöffnetem Lenkerverriegelungselement,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 3 mit betriebsbereit geschlossenem Lenkerverriegelungselement,
wobei der Lenker in einer hohen Stellung eingestellt ist,
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 4, wobei der Lenker in einer mittleren Stellung
eingestellt ist,
Fig. 6 eine Darstellung gemäß den Fig. 4 und 5, wobei der Lenker in einer tiefen Stellung
eingestellt ist,
Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 5, die teilweise im Schnitt ausgeführt ist und
Kontaktelemente zeigt, wobei der Lenker sich in der Nullstellung befindet,
Fig. 8 eine Darstellung gemäß Fig. 7, wobei der Lenker sich in einer nach unten verschwenkten
Stellung befindet,
Fig. 9 eine Darstellung gemäß Fig. 7, wobei der Lenker sich in einer nach oben verschwenkten
Stellung befindet,
Fig. 10 eine Darstellung gemäß Fig. 7, wobei zusätzlich als Gummipuffer ausgeführte
Rückstellelemente dargestellt sind,
Fig. 11 eine Darstellung gemäß Fig. 8, wobei zusätzlich als Gummipuffer ausgeführte
Rückstellelemente dargestellt sind, und
Fig. 12 eine Darstellung gemäß Fig. 9, wobei zusätzlich als Gummipuffer ausgeführte
Rückstellelemente dargestellt sind.
[0018] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schiebehilfe, die in Pfeilrichtung
von hinten an einen ebenfalls in Fig. 1 dargestellten Rollstuhl herangefahren und
mit diesem in Verbindung gebracht werden kann. Derartige Schiebehilfen sind grundsätzlich
bekannt. Dem Fachmann sind somit zahlreiche technische Möglichkeiten bekannt, mittels
derer eine betriebsgemäße Verbindung zwischen Schiebehilfe und Rollstuhl hergestellt
werden kann.
[0019] Die Schiebehilfe ist als Antriebs- und Bremshilfsvorrichtung ausgeführt. Sie dient
dazu, den Rollstuhl elektromotorisch anzutreiben und zu bremsen. Hierzu wird, nachdem
die Schiebehilfe an den Rollstuhl herangefahren und mit diesem verkoppelt wurde, ein
Antriebsrad abgesenkt und mit einem vorbestimmten Anpressdruck auf die Fahrbahn gedrückt.
[0020] Bezüglich grundsätzlicher Funktionen und Betriebsarten der Schiebehilfe wird auf
die
EP 0 770 371 A1 verwiesen, deren Inhalt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen
wird.
[0021] Die funktions- und betriebsbereite Einheit aus Schiebehilfe und Rollstuhl ist in
Fig. 2 dargestellt.
[0022] Die Bedienung der Schiebehilfe erfolgt u. a. mittels eines Lenkers 10, der an einem
Lenkkopf 12 befestigt ist. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, erfolgt die Befestigung
des Lenkers 10 an dem Lenkkopf 12 mittels eines Lenkerverriegelungselementes 15, das
schwenkbar an dem Lenkkopf 12 befestigt und mit dem Lenkkopf 12 mittels einer Schraube
16 so verschraubt werden kann, dass der Lenker 10 fest und unbeweglich mit dem Lenkkopf
12 verbunden ist. Durch Lösen der Schraube 16 kann der Lenker 10 gegenüber dem Lenkkopf
12 stufenlos verstellt werden. Eine hohe Lenkerstellung ist in Fig. 4 dargestellt
und eine mittlere Lenkerstellung in Fig. 5. Es versteht sich, dass nach dem Verstellen
des Lenkers 10 bezüglich seiner Stellung zum Lenkkopf 12 die Schraube 16 jeweils so
fest angezogen wird, dass eine feste Klemmung durch das Lenkerverriegelungselement
15 sichergestellt ist.
[0023] Bei Bedarf kann der Lenker 10 auch vollständig von dem Lenkkopf 12 entnommen und
in umgedrehter Stellung mit dem Lenkkopf 12 wieder verbunden werden, sodass eine besonders
tiefe Lenkerstellung gemäß Fig. 6 erreicht wird.
[0024] Der Lenkkopf 12 ist gegenüber einer Griffstange 30 verschwenkbar gelagert. Im Inneren
des Lenkkopfs 12 ist eine Kontaktfeder 20 vorgesehen, die je nach Stellung des Lenkkopfes
12 mit einem ersten Kontaktelement 21 oder einem zweiten Kontaktelement 22 in Berührung
gelangt oder sich berührungsfrei zwischen beiden Kontaktelementen 21, 22 befindet.
[0025] Fig. 7 zeigt eine Nullstellung des Lenkkopfs 12 und damit des Lenkers 10 in Bezug
auf die Griffstange 30. In dieser Nullstellung ist die Kontaktfeder 20 weder mit dem
ersten Kontaktelement 21 noch mit dem zweiten Kontaktelement 22 in Berührung. Abhängig
von der Einstellung eines Bedienelements (nicht gezeigt) ist der Antriebsmotor (nicht
gezeigt) der Schiebehilfe in dieser Nullstellung entweder antriebslos geschaltet oder
übt eine Bremskraft aus.
[0026] Fig. 8 zeigt den Lenkkopf 12 und damit den Lenker 10 in einer Stellung, in der der
Lenker 10 nach unten gedrückt ist. Hierdurch gelangt die Kontaktfeder 20 mit dem ersten
Kontaktelement 21 in Berührung. Durch diesen Kontakt zwischen der Kontaktfeder 22
und dem Kontaktelement 21 wird der Antriebsmotor so angesteuert, dass er die Schiebehilfe
zu einer Vorwärtsfahrt antreibt. Die Fahrtgeschwindigkeit kann über einen Geschwindigkeitswahlschalter
(nicht gezeigt) eingestellt werden.
[0027] Fig. 9 zeigt den Lenkkopf und damit den Lenker 10 in einer Stellung, in der der Lenker
10 nach oben verschwenkt ist. In dieser Stellung gelangt die Kontaktfeder 20 mit dem
zweiten Kontaktelement 22 in Berührung. Durch diesen Kontakt der Kontaktfeder 20 mit
dem zweiten Kontaktelement 22 wird der Antriebsmotor so angesteuert, dass er die Schiebehilfe
zu einer Rückwärtsfahrt antreibt. Auch die Fahrtgeschwindigkeit der Rückwärtsfahrt
kann über einen Geschwindigkeitswahlschalter vorab eingestellt werden.
[0028] Die Figuren 10 bis 12 entsprechen den zuvor erläuterten Figuren 7 bis 9 und zeigen
zusätzlich einen Bestandteil der Lagerung, über den der Lenkkopf 12 an der Griffstange
30 befestigt ist, welche federnde Elemente 41, 42 sowie eine Betätigungsplatte 43
aufweist. Die federnden Elemente 41, 42 sind als Gummipuffer ausgeführt. Die Betätigungsplatte
43 ist fest mit dem Lenkkopf 12 verbunden. Die Gummipuffer 41, 42 sind fest mit der
Griffstange 30 verbunden. Wenn auf den Lenker 10 keine Betätigungskraft ausgeübt wird,
wird der Lenker 10 und damit der Lenkkopf 12 mittels der Gummipuffer 41, 42 über die
Betätigungsplatte 43 in der Nullstellung gehalten, in der die Kontaktfeder 20 weder
mit dem ersten Kontaktelement 21 noch mit dem zweiten Kontaktelement 22 in Berührung
steht. Diese Stellung ist in Fig. 10 dargestellt. Wird der Lenker 10 durch die Bedienperson
nach unten verschwenkt, gelangt, wie zuvor beschrieben, die Kontaktfeder 20 in Berührung
mit dem ersten Kontaktelement 21. In dieser Stellung wird der Gummipuffer 42 zusammengedrückt,
wie in Fig. 11 dargestellt. Lässt die Bedienperson den Lenker 10 los, übt der Gummipuffer
42 eine Kraft auf die Betätigungsplatte 43 aus, die zur Folge hat, dass der Lenkkopf
12 und der mit diesem fest verklemmte Lenker 10 zurück in die Nullstellung gemäß Fig.
10 kehren.
[0029] Wird der Lenker 10 durch die Bedienperson nach oben verschwenkt, wie in Fig. 12 dargestellt,
gelangt die Kontaktfeder 20 mit dem zweiten Kontaktelement 22 in Berührung. In dieser
Stellung wird der Gummipuffer 41 zusammengedrückt. Lässt die Bedienperson den Lenker
10 los, wird der Lenkkopf 12 und damit der Lenker 10 mittels des Gummipuffers 41 und
der Betätigungsplatte 43 zurück in die Nullstellung gemäß Fig. 10 verschwenkt.
[0030] Es versteht sich, dass anstelle der Gummipuffer andere federnde Elemente vorgesehen
werden können, um die im betätigungslosen Zustand erfolgende Rückstellung des Lenkers
10 und damit des Lenkkopfes 12 in die Nullstellung zu bewirken. Entsprechende federnde
Elemente können beispielsweise Schraubenfedern, Blattfedern oder andere Bauelemente
sein. Es versteht sich zudem, dass die Kontaktfeder 20 und die Kontaktelemente 21
und 22 in den Figuren lediglich schematisch dargestellt sind und dem Fachmann eine
Vielzahl anderer geeigneter Kontaktelemente zur Verfügung stehen.
1. Schiebehilfe für einen Rollstuhl,
mit mindestens einem Antriebsrad, das über einen Antriebsmotor antreibbar ist,
mit einem Lenker (10) zur Einleitung von Lenkvorgängen und
mit einer Bedienungseinrichtung, mittels derer der Antriebsmotor ansteuerbar ist,
wobei die Bedienungseinrichtung durch Verschwenken des Lenkers (10) betätigbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bedienungseinrichtung so ausgelegt ist, dass bei Verschwenken des Lenker (10)
nach unten der Antriebsmotor für Vorwärtsfahrt angesteuert wird.
2. Schiebehilfe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungseinrichtung so ausgelegt ist, dass bei Verschwenken des Lenker (10)
nach oben der Antriebsmotor für Rückwärtsfahrt angesteuert wird.
3. Schiebehilfe gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Lenker (10) in nicht betätigtem Zustand in einer Nullstellung befindet.
4. Schiebehilfe gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (10) so gelagert ist, dass er in nicht betätigtem Zustand selbstständig
in die Nullstellung zurückkehrt.
5. Schiebehilfe gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (10) mittels federnder Elemente (41, 42) in der Nullstellung gehalten
wird.
6. Schiebehilfe gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Elemente (41, 42) Gummipuffer sind.
7. Schiebehilfe gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungseinrichtung einen Geschwindigkeitswahlschalter aufweist, über den der
Betrag der durch das Verschwenken des Lenker (10) initiierbaren Fahrgeschwindigkeit
einstellbar ist.
8. Schiebehilfe gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor in der Nullstellung des Lenker (10) eine Motorbremsfunktion aufweist.
9. Schiebehilfe gemäß Anspruch 8, soweit dieser auf Anspruch 8 rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungseinrichtung über den Geschwindigkeitswahlschalter so einstellbar ist,
dass die Motorbremsfunktion aufgehoben ist.
10. Schiebehilfe gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (10) höhenverstellbar ist.
11. Schiebehilfe gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungseinrichtung einen Lenkkopf (12) aufweist, in dem der Lenker (10) gelagert
ist.
12. Schiebehilfe gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkkopf (12) Schalter elemente (20, 21, 22) aufweist, die beim Verschwenken
des Lenker (10) betätigt werden.
13. Schiebehilfe gemäß Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (10) fest in dem Lenkkopf (12) gehalten ist und der Lenkkopf (12) beim
Verschwenken des Lenker (10) mit verschwenkt.