[0001] Die Erfindung betrifft eine Strahlmittelaustragsdüse, insbesondere zum Trockeneisstrahlen.
[0002] Solche Strahlmittelaustragsdüsen werden bei Austragsvorrichtungen von Partikelstrahlgeräten
verwendet. Aus
EP 0414863 B1 und aus
DE 2064003 sind Strahlmittelaustragsdüsen bekannt mit einem in Strömungsrichtung konvergierenden
Eintrittsabschnitt, an den sich in Strömungsrichtung ein engster Querschnitt und ein
in Strömungsrichtung divergierender Folgeabschnitt anschließen.
[0003] Diese Strahlmittelaustragsdüsen werden vor allem für Partikelstrahlvorrichtungen
verwendet, bei denen ein Gemisch aus Druckluft und Strahlmittel ausgetragen wird.
[0004] Mit dem Gemisch aus Druckluft und Strahlmittel werden beispielsweise verschmutzte
Oberflächen gereinigt. Als Strahlmittel kommen dabei insbesondere Trockeneispartikel
zum Einsatz. Mit diesen Trockeneispartikeln wird eine besonders schonende Reinigung
verschmutzter Oberflächen ermöglicht. Bei der Verwendung von Trockeneisstrahlvorrichtungen
zur Reinigung handelt es sich um eine besonders schonende Methode, weil die Oberflächen
durch die Trockeneispartikel zwar vom Schmutz befreit, jedoch durch die weiche Beschaffenheit
der Partikel und das Auflösen der Eiskristalle in der Atmosphäre unmittelbar nach
Auftreffen auf die Oberfläche eine Beschädigung der Oberfläche verhindert wird.
[0005] Bei solchen Partikelstrahlreinigungsgeräten, insbesondere bei Trockeneisstrahlreinigungsgeräten,
kommt der Ausbildung der Strahlmittelaustragsdüsen eine besondere Bedeutung zu, weil
durch die Innengeometrie der Austragsdüsen die Auftreffrichtung und -geschwindigkeit
der Trockeneispartikel entscheidend beeinflusst wird.
[0006] Die bisher aus dem Stand der Technik bekannten Strahlmittelaustragsdüsen weisen im
Wesentlichen eine konvergierende Eintrittszone und eine divergierende Austrittszone
auf mit einem dazwischenliegenden engsten Querschnitt. Dadurch erhalten die Partikel
eine ungleichmäßige, nach Richtung und Geschwindigkeit unterschiedliche Beschleunigung.
Dieses macht sich besonders bei Trockeneispartikeln bemerkbar, die aufgrund ihrer
relativ geringen Masse für einen gleichmäßigen Austrag aus der Düse auf einen gleichmäßig
ausgerichteten Trägerluftstrom angewiesen sind. Mit den bisher aus dem Stand der Technik
bekannten Strahlmittelaustragsdüsen konnte deshalb bei Trockeneisstrahlvorrichtungen
nur ein unbefriedigendes Strahlbild und damit eine recht geringe Flächenreinigungsleistung
erreicht werden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Strahlmittelaustragsdüse der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass sie ein verbessertes Strahlbild und damit
eine erhöhte Flächenreinigungsleistung aufweist.
[0008] Erfindungsgemäß wird dazu eine Strahlmittelaustragsdüse, insbesondere zum Trockeneisstrahlen
vorgeschlagen, mit einem in Strömungsrichtung konvergierenden Eintrittsabschnitt,
an den sich in Strömungsrichtung ein engster Querschnitt, ein zylindrischer Abschnitt
und ein Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche anschließen,
wobei die Länge des zylindrischen Abschnittes mindestens 20 mm beträgt.
[0009] Durch diesen zylindrischen Abschnitt wird erreicht, dass die Partikel auf einer Mindestlänge
innerhalb der Strahlmittelaustragsdüse auf einem in dem zylindrischen Abschnitt gleichgerichteten
Trägerluftstrom getragen werden und damit auf dieser Mindeststrecke eine gleichmäßige
Beschleunigung erfahren.
[0010] Dies führt zu einer Stabilisierung der Strahlmittelströmung, so dass die Partikel
auf dem letzten Abschnitt der Strahlmittelaustragsdüse vor der Austragsöffnung deutlich
stabiler strömen, als dies bei einer Strahlmittelaustragsdüse ohne zylindrischen Abschnitt
oder mit einem deutlich kürzeren zylindrischen Abschnitt der Fall wäre. Die zu reinigende
Oberfläche wird deshalb von den Partikeln nach dem Austritt aus der Düse mit gleichmäßigerem
Aufpralldruck beaufschlagt, so dass über dem angestrahlten Oberflächenbereich eine
gleichmäßige und intensive Reinigung erfolgt.
[0011] Eine besonders hohe Flächenleistung auch bei Einsatz von Kompressoren mit geringerer
Laufleistung ergibt sich dann, wenn sich an den engsten Querschnitt vor dem zylindrischen
Abschnitt ein in Strömungsrichtung divergierender Abschnitt anschließt.
[0012] Besonders gute Ergebnisse werden bei Strahlmittelaustragsdüsen erreicht, bei denen
das Verhältnis der Längen zwischen dem Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender
Querschnittsfläche und dem zylindrischen Abschnitt höchstens 4 : 1, vorzugsweise höchstens
2,5 :1 beträgt.
[0013] Um bei Verschleißerscheinungen an einzelnen Bereichen der Düse oder bei gewünschten
unterschiedlichen Strahlcharakteristiken nicht die gesamte Düse erneuern bzw. wechseln
zu müssen, ist es günstig, wenn die Düse mehrteilig aufgebaut ist, wobei zumindest
ein Teil des zylindrischen Abschnitts und der Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender
Querschnittsfläche zu einer Baugruppe zusammengefasst sind. Dadurch ist es möglich,
diese aufwendig herzustellende und daher teuere Baugruppe der Düse in verschiedenen
Kombinationen zu verwenden.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest ein Teil des zylindrischen Abschnitts
und der Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche zu einer
ersten Baugruppe zusammengefasst sind und der in Strömungsrichtung konvergierende
Eintrittsabschnitt mit in Strömungsrichtung anschließendem engstem Querschnitt und
gegebenenfalls mit in Strömungsrichtung divergierendem Folgeabschnitt zu einer zweiten
Baugruppe zusammengefasst sind. Dadurch können beispielsweise durch Verwendung der
gleichen ersten Baugruppe mit unterschiedlichen zweiten Baugruppen, wobei sich die
zweiten Baugruppen untereinander durch den engsten Querschnitt unterscheiden, unterschiedliche
Aufpralldrücke je nach Empfindlichkeit der zu reinigenden Oberfläche ausgewählt werden.
[0015] Ein in der Herstellung besonders preiswerter Aufbau ergibt sich dann, wenn die erste
Baugruppe zwei identische Halbschalen aufweist.
[0016] Um eine möglichst breite Austrittsöffnung mit relativ schmaler Höhe zu erhalten,
ist es vorteilhaft, wenn der in Strömungsrichtung an den zylindrischen Abschnitt anschließende
Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche in Strömungsrichtung
in der Breite zunimmt und in der Höhe abnimmt.
[0017] Im Falle, dass der an den zylindrischen Abschnitt anschließende Abschnitt an seinen
ebenen Innenflächen in Längsrichtung Nuten aufweist, die strahlenförmig und symmetrisch
zu der Längsachse der Düse in Strömungsrichtung bis zur Düsenausschnittskante auseinander
laufen, wird der Partikelstrom zusätzlich vergleichmäßigt und damit ein noch klarer
abgegrenztes Reinigungsfeld gleichmäßig mit Partikeln bestrahlt.
[0018] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Nuten ihren gemeinsamen Anfangspunkt
auf dem Mittelpunkt der Grenzlinie zwischen zylindrischem Abschnitt und darauf folgendem
Abschnitt haben.
[0019] Ein vorteilhafter Aufbau ergibt sich, wenn die Düse Einrichtungen enthält, um sie
mit ihrem konvergierenden Eintrittsabschnitt an die Pistole oder den Austrittsschlauch
eines Partikelgerätes, insbesondere eines Trockeneisstrahlgerätes, anzuschließen.
[0020] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die erste Baugruppe mit zylindrischem Abschnitt
und mit dem Abschnitt mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche im Bereich
des zylindrischen Abschnitts außen eine zylindrische Form aufweist und mit Hilfe einer
Überwurfmutter an die zweite Baugruppe angeschlossen werden kann.
[0021] Insbesondere bei Verwendung einer Pistole mit Handgriff ist es zur optimalen Auswahl
einer gewünschten Strahlrichtung von Vorteil, wenn die erste Baugruppe an der zweiten
Baugruppe verdrehbar befestigbar ist.
[0022] Die Erfindung betrifft außerdem eine Partikelstrahlvorrichtung zum Abgeben von einem
Gemisch aus Druckluft und Trockeneis, wobei die Partikelstrahlvorrichtung mit einer
Druckluftquelle verbindbar ist und einen Vorrat von Partikeln aufweist sowie eine
Dosiereinrichtung, mit der die Partikel der Druckluft beigemischt werden können, und
eine Austragsvorrichtung, an die eine Zuleitung für Druckluft und Partikel anschließbar
ist, wobei die Austragsvorrichtung eine Strahlmittelaustragsdüse der voranstehend
genannten Art aufweist.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, wenn es sich bei den Partikeln der Partikelstrahlvorrichtung
um Trockeneispartikel handelt.
[0024] Gerade bei der Reinigung mit Trockeneispartikeln kommen die Vorteile der Erfindung
besonders zur Geltung.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Strahlmittelaustragsdüse;
- Figur 2:
- einen Längsschnitt der Strahlmittelaustragsdüse längs der Linie 2-2 in Figur 1;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht der Strahlmittelaustragsdüse;
- Figur 4:
- eine Vorderansicht der Strahlmittelaustragsdüse;
- Figur 5:
- eine Schnittansicht der Strahlmittelaustragsdüse längs der Linie 5-5 in Figur 3;
- Figur 6:
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Trockeneisstrahlvorrichtung.
[0026] In den Figuren 1 bis 5 ist eine erfindungsgemäße Strahlmittelaustragsdüse schematisch
dargestellt. Wie aus Figur 2 und Figur 5 ersichtllich, weist die erfindungsgemäße
Strahlmittelaustragsdüse einen in Strömungsrichtung konvergierenden Eintrittsabschnitt
1 auf, an den sich in Strömungsrichtung nacheinander ein engster Querschnitt 2, ein
in Strömungsrichtung divergierender Folgeabschnitt 3, ein zylindrischer Abschnitt
4 und ein Abschnitt 5 mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche 6 anschließen.
Der konvergierende Eintrittsabschnitt 1 und der divergierende Folgeabschnitt 3 weisen
jeweils eine konische Innenkontur auf. Die Länge des zylindrischen Abschnittes 4 beträgt
80 mm, während die Länge des Abschnittes 5 200 mm beträgt. Diese Abmessungen haben
sich für die in der Zeichnung dargestellte bevorzugte Ausführungsform als besonders
vorteilhaft erwiesen.
[0027] Die Düse ist mehrteilig aufgebaut und umfasst eine erste Baugruppe 7, welche den
zylindrischen Abschnitt 4 und den Abschnitt 5 mit in Strömungsrichtung zunehmender
Querschnittsfläche aufweist, sowie eine zweite Baugruppe 16, die den konvergierenden
Eintrittsabschnitt 1, den engsten Querschnitt 2 und den in Strömungsrichtung divergierenden
Folgeabschnitt 3 aufweist. Die erste Baugruppe 7 besteht aus zwei Halbschalen 8 und
9, welche identisch ausgestaltet sind. Die identische Bauweise ermöglicht eine besonders
preiswerte Herstellung der Düse.
[0028] Die identischen Halbschalen 8, 9 weisen mit besonderem Vorteil auf einer Seite Erhebungen
oder Vorsprünge 23 und an symmetrisch gegenüberliegender Seite dazu komplementäre
Vertiefungen oder Rücksprünge 24 auf, so dass auf einfache Weise eine passgenaue Montage
der identischen Teile möglich ist, wie aus Figur 4 ersichtlich ist.
[0029] Wie in den Figuren 3 und 5 erkennbar, nimmt in der ersten Baugruppe 7 die Breite
des Abschnitts 5 mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche in Strömungsrichtung
zu, während die Höhe dieses Abschnittes 5 in Strömungsrichtung abnimmt.
[0030] Um den so entstehenden Strom von Trockeneispartikeln, der bereits im vorhergehenden
zylindrischen Abschnitt 4 gleichmäßig beschleunigt wurde, weiterhin möglichst gleichmäßig
und turbulenzfrei strömen zu lassen, sind an den beiden ebenen Innenflächen des Abschnittes
5 in Längsrichtung Nuten 11 eingefräst, die strahlenförmig vom Mittelpunkt der Grenzlinie
zwischen zylindrischem Abschnitt 4 und darauf folgendem Abschnitt 5 bis zur Düsenaustrittskante
22 symmetrisch zur Längsachse der Düse in Strömungsrichtung auseinander laufen.
[0031] Die Strahlmittelaustragsdüse weist außerdem Einrichtungen 12 auf, um sie mit ihrem
konvergierenden Eintrittsabschnitt an die Pistole 13 oder den Austrittsschlauch 14
eines Trockeneisstrahlgerätes 15 anzuschließen.
[0032] Eine Überwurfmutter 17 dient der Befestigung der ersten Baugruppe 7 an der zweiten
Baugruppe 16. Sie weist an ihrer Außenseite aufgerauhte Griffflächen 18 auf, so dass
die Überwurfmutter 17 auch von Hand befestigt bzw. gelöst werden kann. Die erste Baugruppe
7 ist an der zweiten Baugruppe 16 verdrehbar befestigt und kann durch einfaches Lösen
und anschließendes Wiederanziehen der Überwurfmutter 17 kurzfristig durch die Bedienperson
in ihrer Ausrichtung verändert werden. Bei Verwendung einer Pistole 13 ist es damit
möglich, die Ausrichtung des Flachstrahles in beliebigem Winkel zum Handgriff zu erreichen,
um somit ein besonders einfaches und damit für die Bedienperson ermüdungsfreies Führen
der Strahlmittelaustragsdüse zu erreichen.
[0033] Wie aus Figur 6 zu ersehen, umfasst die erfindungsgemäße Trockeneisstrahlvorrichtung
eine Dosiereinrichtung 19, die über eine Zuleitung 20 für Druckluft mit einer hier
nicht dargestellten Druckluftquelle verbindbar ist. In einem Vorratsbehälter 21 sind
Trockeneispartikel bevorratet, die über die Dosiereinrichtung 19 der Druckluft beigemischt
werden. Das Gemisch aus Druckluft und Trockeneis wird über die Zuleitung 14 an die
Pistole 13 geleitet. Die Pistole 13 weist einen Kupplungsstutzen 22 zum Anschluss
der Strahlmittelaustragsdüse auf.
1. Strahlmittelaustragsdüse, insbesondere zum Trockeneisstrahlen, mit einem in Strömungsrichtung
konvergierenden Eintrittsabschnitt (1), an den sich in Strömungsrichtung ein engster
Querschnitt (2), ein zylindrischer Abschnitt (4) und ein Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung
zunehmender Querschnittsfläche (6) anschließen, wobei die Länge des zylindrischen
Abschnittes (4) mindestens 20 mm beträgt.
2. Strahlmittelaustragsdüse nach Anspruch 1, wobei sich an den engsten Querschnitt (2)
vor dem zylindrischen Abschnitt (4) ein in Strömungsrichtung divergierender Abschnitt
anschließt.
3. Strahlmittelaustragsdüse nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verhältnis der Längen zwischen
dem Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche und dem
zylindrischen Abschnitt (4) höchstens 4 : 1 beträgt.
4. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis
der Längen zwischen dem Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche
(6) und dem zylindrischen Abschnitt (4) höchstens 2,5 : 1 beträgt.
5. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Düse mehrteilig
aufgebaut ist, wobei zumindest ein Teil des zylindrischen Abschnitts (4) und der Abschnitt
(5) mit in Strömungsrichtung zunehmender Querschnittsfläche (6) zu einer Baugruppe
(7) zusammengefasst sind.
6. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der Ansprüche 2 - 5, wobei zumindest ein Teil
des zylindrischen Abschnitts (4) und der Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung zunehmender
Querschnittsfläche (6) zu einer ersten Baugruppe (7) zusammengefasst sind und der
in Strömungsrichtung konvergierende Eintrittsabschnitt (1) mit in Strömungsrichtung
anschließendem engstem Querschnitt (2) und in Strömungsrichtung divergierendem Folgeabschnitt
(3) zu einer zweiten Baugruppe (16) zusammengefasst sind.
7. Strahlmittelaustragsdüse nach Anspruch 5 oder 6 wobei die erste Baugruppe (7) zwei
identische Halbschalen (8, 9) aufweist.
8. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der in Strömungsrichtung
an den zylindrischen Abschnitt (4) anschließende Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung
zunehmender Querschnittsfläche (6) in Strömungsrichtung in der Breite zunimmt und
in der Höhe abnimmt.
9. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der an den
zylindrischen Abschnitt (4) anschließende Abschnitt (5) an seinen ebenen Innenflächen
in Längsrichtung Nuten (11) aufweist, die strahlenförmig und symmetrisch zu der Längsachse
der Düse in Strömungsrichtung bis zur Düsenaustrittskante (22) auseinander laufen.
10. Strahlmittelaustragsdüse nach Anspruch 9, wobei die Nuten (11) ihren gemeinsamen Anfangspunkt
auf dem Mittelpunkt der Grenzlinie zwischen zylindrischem Abschnitt (4) und darauf
folgendem Abschnitt (5) haben.
11. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die erste Baugruppe
(7) mit zylindrischem Abschnitt (4) und mit dem Abschnitt (5) mit in Strömungsrichtung
zunehmender Querschnittsfläche (6) im Bereich des zylindrischen Abschnittes (4) außen
eine zylindrische Form aufweist und mit Hilfe einer Überwurfmutter (17) an die zweite
Baugruppe (16) angeschlossen werden kann.
12. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei die erste Baugruppe
(7) an der zweiten Baugruppe (16) verdrehbar befestigbar ist.
13. Strahlmittelaustragsdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Düse Einrichtungen
(12) aufweist, um sie mit ihrem konvergierenden Eintrittsabschnitt (1) an die Pistole
(13) oder den Austrittsschlauch (14) eines Partikelstrahlgerätes, insbesondere eines
Trockeneisstrahlgerätes (15) anzuschließen.
14. Partikelstrahlvorrichtung zum Abgeben von einem Gemisch aus Druckluft und Trockeneis,
wobei die Partikelstrahlvorrichtung mit einer Druckluftquelle verbindbar ist und einen
Vorrat von Partikeln aufweist sowie eine Dosiereinrichtung (19), mit der die Partikel
der Druckluft beigemischt werden können, und eine Austragsvorrichtung, an die eine
Zuleitung für Druckluft und Partikel anschließbar ist, wobei die Austragsvorrichtung
eine Strahlmittelaustragsdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
15. Partikelstrahlvorrichtung nach Anspruch 14, wobei es sich bei den Partikeln um Trockeneispartikel
handelt.