| (19) |
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(11) |
EP 1 843 676 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.01.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/000024 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/077009 (27.07.2006 Gazette 2006/30) |
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| (54) |
SCHUH, INSBESONDERE SPORTSCHUH
SHOE, IN PARTICULAR A SPORTS SHOE
CHAUSSURE, EN PARTICULIER CHAUSSURE DE SPORT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.01.2005 DE 202005001005 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
| (73) |
Patentinhaber: PUMA Aktiengesellschaft
Rudolf Dassler Sport |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SUSSMANN, Reinhold
91443 Scheinfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gosdin, Michael |
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Adam-Stegerwald-Strasse 6 97422 Schweinfurt 97422 Schweinfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, mit einem Schuhoberteil
und einer Sohle, wobei die Sohle ein mit dem Schuhoberteil verbundenes Träger- oder
Innenteil, eine mit dem Träger- oder Innenteil verbundene Zwischensohle und eine mit
der Zwischensohle verbundene Außensohle aufweist, wobei die Zwischensohle zumindest
über einen Teil der Boden-Auftrittsfläche des Schuhs ein Dämpfungselement enthält
oder als Dämpfungselement ausgebildet ist, das eine Anzahl nebeneinander angeordneter
erste Elemente aufweist, die sich im wesentlichen in eine Belastungsrichtung im unbelasteten
Zustand des Dämpfungselements über eine vorgegebene Höhe erstrecken und, als Hohlkörper
ausgebildet, einen Aufnahmeraum definieren, in den ein zugehöriges zweites Element,
im Querschnitt kleinerer Abmessungen als das erste Element zumindest teilweise eindringen
kann, wobei das zweite Element sich im wesentlichen in Belastungsrichtung im unbelasteten
Zustand des Dämpfungselements über eine vorgegebene Höhe erstreckt und koaxial zum
ersten Element angeordnet ist.
[0002] Ein Schuh dieser Art ist aus der
WO 03/092423 A1 bekannt. Um das Feder-und Dämpfverhalten des Schuhs gemäß gewünschter Kriterien zu
beeinflussen, ist es bekannt, insbesondere in die Zwischensohle Dämpfelemente zu integrieren,
so dass der Sohle diesbezüglich bestimmte Eigenschaften verliehen werden. Die
WO 03/092423 A1 beschreibt hierfür ein Dämpfungselement der genannten Art, insbesondere für einen
Sportschuh, das einen speziellen Aufbau aufweist. Das Dämpfungselement hat eine Vielzahl
von nebeneinander angeordneten Einzelelementen, die jeweils eine Feder- und Dämpfkammer
nach Art eines Kolben-Zylinder-Systems bilden. In der Form entsprechende erste und
zweite Elemente sind über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden, wobei
bei Belastung der Sohle das kleiner ausgebildete Element in das größere eintritt,
das hierfür einen Aufnahmeraum bildet.
[0003] Ein derartiges Dämpfelement ist gemäß der genannten Lösung primär dafür vorgesehen,
in eine Zwischensohle integriert zu werden, wozu es im Stand der Technik weitere Vorbilder
gibt. Hierzu wird auf die
EP 0 387 505 A1 hingewiesen, die ein wabenförmig ausgebildetes Dämpfungselement offenbart, das in
einen Aufnahmeraum in der Zwischensohle des Schuhs eingesetzt wird.
[0004] Die Wahl der für das Dämpfungselement zum Einsatz kommenden Materialien sowie die
Wahl der Geometrie (Abmessungen der ersten und zweiten Elemente, insbesondere deren
Wanddicke) ermöglichen es, in gewissen Grenzen das Feder- und Dämpfverhalten des Dämpfungselements
zu bestimmen. Mitunter sind jedoch die diesbezüglichen Möglichkeiten aufgrund der
Platzverhältnisse beschränkt, so dass die Beeinflussung der Charakteristik des Dämpfungselements
begrenzt bleibt.
[0005] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, zu schaffen, dessen Feder-
und Dämpfeigenschaften stärker beeinflusst und dadurch gemäß vorgegebener Wünsche
eingestellt werden können. Dies soll in einfacher Weise und fertigungstechnisch kostengünstig
erfolgen können.
[0006] Die
Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist erreicht mit einem Schuh wie in Anspruch 1
[0007] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass zwischen 30 % und 70 % des Prismen- oder
Zylindervolumens aus dem Material des zweiten Elements bestehen.
[0008] Der massiv ausgebildete Bereich des zweiten Elements ist mit Vorteil zumindest in
dem von dem ersten Element entfernten Endbereich des zweiten Elements angeordnet.
[0009] Ferner ist eine besonders gute Beeinflussung der Feder- und Dämpfeigenschaften des
Dämpfungselements möglich, wenn der massiv ausgebildete Bereich des zweiten Elements
eine konkav ausgebildete Oberfläche aufweist. Hierbei kann es sich um einen Teil einer
Kugeloberfläche oder um einen Teil der Oberfläche eines Ellipsoids handeln.
[0010] Die Zwischensohle kann zumindest über einen Teil der Boden-Auftrittsfläche des Schuhs
ausschließlich als Dämpfungselement ausgebildet werden, d. h. das Dämpfungselement
stellt die ausschließliche Verbindung zwischen Träger- oder Innenteil und Außensohle
dar. Dabei kann die Außensohle durch eine Anzahl einzelner Sohlenteile gebildet werden,
wobei jedes Sohlenteil an dem vom ersten Element abgewandten Ende des zweiten Elements
oder an dem vom zweiten Element abgewandten Ende des ersten Elements angeordnet ist.
Weiterhin kann vorgesehen werden, dass die Form der einzelnen Teile der Außensohle
derjenigen des zweiten Elements oder derjenigen des ersten Elements in einem Schnitt
senkrecht zur Belastungsrichtung entspricht.
[0011] Dabei kann vorgesehen werden, dass jeweils ein erstes Element und ein zweites Element
zusammen mit dem Verbindungsabschnitt eine gasdichte Kammer bilden.
[0012] Das erste Element und das zweite Element können in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
eine zueinander korrespondierende Form aufweisen. Das erste Element und das zweite
Element haben nach einer Ausführungsform dabei in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
eine mehreckige, insbesondere sechseckige, Form. Alternativ dazu kann auch vorgesehen
sein, dass das erste Element und das zweite Element in einem Schnitt senkrecht zur
Belastungsrichtung eine Kreisform aufweisen.
[0013] Die ersten Elemente können in ihrem seitlichen Bereich miteinander verbunden sein
oder ihre seitlichen Begrenzungswände können jeweils aus einem gemeinsamen Abschnitt
gebildet werden.
[0014] Die ersten und/oder zweiten Elemente weisen bevorzugt zumindest teilweise im unbelasteten
Zustand des Dämpfungselements unterschiedliche Höhen auf. Der Verbindungsabschnitt
kann im unbelasteten Zustand des Dämpfungselements in einer Ebene senkrecht zur Belastungsrichtung
eben oder gewölbt verlaufen. Mit der letztgenannten Ausgestaltung wird das Eintreten
des "Kolbens" in den "Zylinder" bei Belastung begünstigt.
[0015] Da das erste Element, der Verbindungsabschnitt und das zweite Element einstückig
ausgebildet sind, ist mit Vorteil vorgesehen, dass das erste Element, der Verbindungsabschnitt
und das zweite Element durch einen gemeinsamen Spritzgießprozess hergestellt sind.
[0016] Die mit dem Dämpfungselement versehene bzw. durch diese gebildete Zwischensohle kann
bei Belastung der Sohle in Belastungsrichtung Energie aufzunehmen und sie bei Entlastung
der Sohle wieder abgeben. Damit dies unter Erzielung eines Rückstelleffekts bei Druckentlastung
des Dämpfungselements erfolgen kann, ist der untere axiale Endbereich des ersten Elements
und der obere axiale Endbereich des zweiten Elements über den Verbindungsabschnitt
miteinander verbunden. Es handelt sich bei dem Verbindungsabschnitt - wie auch beim
ersten und zweiten Element - um ein Teil aus elastischem Kunststoffmaterial, so dass
bei Aufgabe einer Belastungskraft auf das Dämpfungselement in Belastungsrichtung eine
Verformung stattfindet. Das zweite Element tritt dabei kolbenartig in den Aufnahmeraum
des ersten Elements ein.
[0017] Damit nach Druckentlastung des Dämpfungselements der Ausgangszustand wieder erreicht
wird, wird nicht nur der Verbindungsabschnitt elastisch ausgeführt, sondern es können
weiterhin folgende Maßnahmen ergriffen werden:
[0018] Das dem zweiten Element abgewandte Ende des ersten Elements kann mit einer Dichtfolie
verbunden, insbesondere damit verschweißt werden. Damit bilden das erste Element,
das zweite Element, der Verbindungsabschnitt und die Dichtfolie einen gasdicht abgeschlossenen
Raum, der optimale Feder- und Dämpfeigenschaften aufweist.
[0019] Einzelne "Kolben-Zylinder-Elemente" sind dabei zur Bildung eines Dämpfungselements
mit größerer flächiger Erstreckung nebeneinander angeordnet. Während die als "Zylinder"
fungierenden ersten Elemente miteinander verbunden sind, stehen die zweiten Elemente,
die "Kolben", frei nebeneinander.
[0020] Die Elemente bestehen bevorzugt aus Kunststoff, insbesondere aus thermoplastischem
Material. Dabei ist namentlich bevorzugt an Polyäthylen, Polypropylen, Polybutan,
Polyamid, Polyurethan oder eine Mischung von wenigstens zwei dieser Kunststoffe gedacht.
Der Kunststoff kann durchscheinend oder durchsichtig sein. Auch die Außensohle kann
aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyäthylen, Polypropylen, Polybutan, Polyamid, Polyurethan
oder einer Mischung von wenigstens zwei dieser Kunststoffe, oder aus Gummi bestehen,
wobei das Material nicht durchscheinend oder nicht durchsichtig ist.
[0021] Der Werkstoff des ersten Elements, des zweiten Elements und des Verbindungsabschnitts
und/oder die geometrischen Abmessungen dieser Teile und/oder der Volumenanteil des
massiv ausgebildeten Teils können zur Festlegung der Feder- und/oder Dämpfungseigenschaften
des Dämpfungselements ausgewählt werden. Insbesondere kann die sich ergebende Federsteifigkeit
des Dämpfungselements durch die Wahl des Volumenanteils des Massivteils beeinflusst
werden; ein höheres Volumen des Massivteils hat eine höhere Federsteifigkeit zur Folge.
[0022] Mit Vorteil befindet sich das erste Element im unbelasteten Zustand der Zwischensohle
mit seiner axialen Erstreckung im wesentlichen außerhalb der axialen Erstreckung des
zweiten Elements. Darunter ist zu verstehen, dass das kolbenartige zweite Element
im unbelasteten Zustand der Zwischensohle axial außerhalb des zylinderartigen ersten
Elements angeordnet ist. Erst bei Belastung des Dämpfungselements in Belastungsrichtung
tritt dann der "Kolben" in den "Zylinder" ein.
[0023] Mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung wird erreicht, dass über die Wahl des Volumens
des massiv ausgebildeten Teils im zweiten Element des Dämpfungselements die Federeigenschaften
wesentlich beeinflusst werden können. Dem gattungsgemäßen Typ eines Dämpfungselements
kann damit über weitere Bereiche hinweg, als dies im Stand der Technik möglich ist,
eine gewünschte Federcharakteristik verliehen werden.
[0024] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch einen Schuh, von der Seite aus betrachtet,
- Fig. 2
- die Vergrößerung "Z" gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- den Schnitt A-B gemäß Fig. 2,
- Fig. 4a
- bis
- Fig. 4c
- drei Ausführungsbeispiele des Dämpfungselements in einer Darstellung analog zu Fig.
3 mit unterschiedlich groß ausgebildeten massiven Anteilen des zweiten Elements des
Dämpfungselements und
- Fig. 5a
- und
- Fig. 5c
- für ein vorbekanntes und ein erfindungsgemäßes Dämpfungselement die lastfreie bzw.
die sich unter Belastung ergebende Form, jeweils mit den sich dabei ergebenden Federkennlinien.
[0025] In Fig. 1 ist ein Schuh, nämlich ein Sportschuh, lediglich sehr schematisch dargestellt.
Der Schuh hat in bekannter Weise ein Schuhoberteil 1, das mit einer Sohle 2 verbunden
ist.
[0026] Die Sohle 2 ist so ausgebildet, dass sie sich im Vordersohlenbereich 8 über eine
gewisse flächige Erstreckung ausdehnt. Im Hintersohlenbereich 9 dehnt sie sich ebenfalls
über eine definierte flächige Erstreckung aus.
[0027] Der Aufbau der Sohle 2 geht detaillierter aus Fig. 2 hervor. Die Sohle 2 besteht
aus drei (Sohlen)Teilen, nämlich einem Träger- oder Innenteil 2', einer Zwischensohle
2" und einer Außensohle 2"'. Bei dem Träger- oder Innenteil 2' kann es sich um eine
Innensohle, um eine Brandsohle, um eine Strobelsohle oder direkt um Schaftmaterial
handeln, das die Verbindung zwischen dem Schuhoberteil 1 und der Zwischensohle 2"
bildet. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, dass das Träger- oder Innenteil
2' als Kunststoff-Spritzgießteil (bevorzugt aus EVA) gefertigt und schalenförmig ausgebildet
ist.
[0028] Das Träger- oder Innenteil 2' ist mit dem Schuhoberteil 1 verbunden. Die Verbindung
kann beispielsweise durch einen Spritzgießprozess hergestellt werden, indem das das
Träger- oder Innenteil 2' bildende Kunststoffmaterial an das beispielsweise aus Textilmaterial
bestehende Oberteil 1 angespritzt wird. Genauso ist auch ein Verkleben von Schuhoberteil
1 und Träger- und Innenteil 2' möglich.
[0029] Die Zwischensohle 2" besteht aus einer Vielzahl von Dämpfungselementen, die nach
Art eines Kolben-Zylinder-Systems aufgebaut sind. Am von dem Träger- oder Innenteil
2' entfernten Ende der Zwischensohle 2" ist die Außensohle 2"' angeordnet, die aus
einer der Anzahl der Dämpfungselemente entsprechenden Anzahl Sohlensegmenten 2"' besteht.
[0030] Es sei angemerkt, dass nicht notwendiger Weise die gesamte Sohle wie erläutert aufgebaut
sein muss. Beispielsweise kann nur der Vordersohlenbereich 8 wie beschrieben ausgestaltet
sein, während der Hinterfußbereich in vorbekannter Weise ausgebildet werden kann.
[0031] In den Ausführungsbeispielen ist die Außensohle 2"' segmentiert ausgebildet, wobei
das Dämpfungselement ausschließlich die Zwischensohle 2" bildet. Es kann jedoch auch
genauso vorgesehen sein, dass die Außensohle 2"' als großflächiges Element am axialen
Ende der Kolben-Zylinder-Systeme angebracht wird. Ebenfalls kann das skizzierte Dämpfungselement
in eine klassische Zwischensohle integriert sein, wie es beim Stand der Technik gemäß
der eingangs genannten
EP 0 387 505 A1 der Fall ist.
[0032] Der genaue Aufbau der Sohle 2 geht für die Ausführungsform mit segmentierter Außensohle
2"' aus der Zusammenschau der Figuren 2 und 3 hervor.
[0033] Die einzelnen Dämpfungselemente, die die Zwischensohle 2" bilden, sind im Ausführungsbeispiel
- in Belastungsrichtung R der Sohle 2 betrachtet - mit einer sechseckigen Grundform
nach Art eines Wabenmusters ausgebildet (s. Fig. 2).
[0034] Jedes Dämpfungselement hat ein erstes Element 3, das sich über eine definierte Höhe
H erstreckt und einen Aufnahmeraum 4 bildet. Über einen stegförmigen Verbindungsabschnitt
6 ist das von dem Träger- oder Innenteil 2' abgewandte Ende des ersten Elements 3
mit einem zweiten Element 5 verbunden, das eine zur Form des ersten Elements 3 korrespondierende
Form aufweist - in Richtung R betrachtet -, d. h. auch die zweiten Elemente 5 haben
im Ausführungsbeispiel eine sechseckige Form. Das zweite Element 5 erstreckt sich
über eine Höhe h, die nicht gleich der Höhe H sein muss.
[0035] Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die Abmessungen - Breite B des ersten Elements
3 und Breite b des zweiten Elements 5 - so gewählt, dass das zweite Element 5 bei
Belastung des Dämpfungselements in Belastungsrichtung R in den Aufnahmeraum 4 eintreten
kann, der durch das erste Element 3 definiert ist. Das erste Element 3 und das zweite
Element 5 arbeiten demzufolge nach Art eines Teleskop-Dämpfers, wobei das erste Element
3 als "Zylinder" fungiert, in das das zweite Element 5 nach Art eines "Kolbens" eintreten
kann.
[0036] An dem von dem Träger- oder Innenteil 2' abgewandten Ende des zweiten Elements 5
ist ein Außensohlensegment 2"' angebracht, z. B. angeklebt oder auch direkt angespritzt,
das beispielsweise aus abriebfesten Kunststoffmaterial besteht. In Richtung R betrachtet
hat auch das Außensohlensegment 2"' eine Form, die zu derjenigen des zweiten Elements
5 korrespondiert, was jedoch nicht zwangsläufig der Fall sein muss.
[0037] Wird auf das Außensohlensegment 2"' eine Kraft in Richtung R aufgegeben, wie es beim
Auftreffen des Schuhs auf dem Boden erfolgt, verformt sich vor allem der Verbindungsabschnitt
6, so dass, wie erläutert, das zweite Element 5 nach Art eines Kolbens in den Aufnahmeraum
4 des ersten Elements 3 eintritt.
[0038] Um das Einfederverhalten positiv zu beeinflussen, kann der vom ersten Element 3,
Verbindungsabschnitt 6 und zweiten Element 5 eingeschlossene Raum gasdicht ausgebildet
sein.
[0039] Gegebenenfalls kann Gasdichtigkeit zum Träger- oder Innenteil 2' durch eine Folie
7 hergestellt werden, die bei Bedarf auf den dem Träger- oder Innenteil 2' zugewandten
Endbereich der ersten Elemente 3 aufgeklebt oder aufgeschweißt wird.
[0040] Sowohl das erste Element 3 als auch das zweite Element 5 bilden ein Prisma (im Falle
eines mehreckig, z. B. sechseckig, ausgebildeten Elementquerschnitts) bzw. einen Zylinder
(im Falle eines rund ausgebildeten Elementquerschnitts), das bzw. der sich über die
jeweiligen Höhen H bzw. h erstreckt.
[0041] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist als wesentliches Merkmal der Erfindung vorgesehen,
dass zumindest ein Teil des sich ergebenden Prismen- bzw. Zylindervolumens (als Produkt
aus Querschnittsfläche und Höhe h) des zweiten Elements 5 massiv ausgebildet ist.
Dargestellt ist in Fig. 3 ein Anteil des massiven Volumens V, das etwa bei 60 % des
gesamten Prismen- bzw. Zylindervolumens liegt (100 % des Volumens V ist in Fig. 3
durch die gestrichelte Linie angedeutet). Der massive (Kunststoff-)Block mit seinem
Volumen V ist im vom ersten Element 3 entfernten Ende des zweiten Elements 5 platziert.
Die Oberfläche 10 des massiv ausgebildeten Materials ist vorliegend mit einer konkaven
Form versehen, was Auswirkungen auf die Verformung des Dämpfungselements hat.
[0042] Werte für das massive Teil des Prismas bzw. des Zylinders liegen bei Volumina V zwischen
20 % und 100 % des gesamten Prismen- oder Zylindervolumens, besonders bevorzugte Werte
liegen zwischen 30 % und 70 %.
[0043] In den Figuren 4a bis 4c ist dies für drei Beispielfälle illustriert. In Fig. 4a
liegt der massive Volumenanteil V bei ca. 25 % des gesamten Volumens des Prismas bzw.
des Zylinders, der durch das zweite Element 5 gebildet wird (das gesamte Volumen ergibt
sich als Produkt der Grundfläche A und der Höhe h).
[0044] Fig. 4b weist einen massiven Anteil V von gut der Hälfte des gesamten Volumens des
Prismas bzw. des Zylinders auf, nämlich ca. 60 %; in Fig. 4c beträgt der Massivanteil
ca. 90 %.
[0045] In Fig. 5a und Fig. 5b ist der Vergleich der erfindungsgemäßen Ausgestaltung (in
Fig. 5b) mit derjenigen gemäß dem Stand der Technik (in Fig. 5a) dargestellt. In beiden
Figuren ist mit ausgezogenen Linien die lastfreie Form des dargestellten Dämpfungselements
zu sehen, während mit gestrichelten Linien die Form eingetragen ist, die sich bei
Aufgabe einer Kraft F in Belastungsrichtung R ergibt.
[0046] Wie in Fig. 5a, oberes Teilbild, zu erkennen ist, werden durch die Kraft F neben
dem Verbindungsabschnitt 6 auch die Wände des zweiten Elements 5 stark verformt, während
die Wände des ersten Elements 3 kaum deformiert werden. Das Dämpfungselement ist dadurch
relativ weich, was durch die flache Steigung der Kurve im unteren Teilbild von Fig.
5a zu sehen ist, wo in einem kartesischen Koordinatensystem der Verlauf der Kraft
F (auf der Ordinate aufgetragen) über dem Verschiebeweg x (auf der Abszisse aufgetragen)
ersichtlich ist.
[0047] Demgegenüber versteift der massive Volumenanteil V in Fig. 5b das zweite Element
5, so dass sich bei Verformung dessen Wände kaum biegen können. Demgemäß muss der
Verbindungsabschnitt 6 stärker verformt werden, wenn ein vorgegebener Verschiebeweg
erreicht werden soll. Dies hat den steileren Verlauf der Kurve im unteren Teilbild
von Fig. 5b zur Folge, d. h. eine höhere Federsteifigkeit (in beiden Figuren 5a und
5b sind die gleichen Verformungswege x im verformten Zustand illustriert).
[0048] Das Volumen V des massiven Teils des zweiten Elements 5 kann bei dessen Spritzgießen
in fertigungstechnisch einfacher Weise mit eingebracht werden, so dass praktisch keine
Zusatzkosten bei der Realisierung des erfindungsgemäßen Konzepts auftreten.
Bezugszeichenlisfe
[0049]
- 1
- Schuhoberteil
- 2
- Sohle
- 2'
- Träger- oder Innenteil
- 2"
- Zwischensohle
- 2"'
- Außensohle
- 3
- erstes Element
- 4
- Aufnahmeraum
- 5
- zweites Element
- 6
- Verbindungsabschnitt
- 7
- Dichtfolie
- 8
- Vordersohlenbereich
- 9
- Hintersohlenbereich
- 10
- Oberfläche
- R
- Belastungsrichtung
- H
- Höhe des ersten Elements
- h
- Höhe des zweiten Elements
- B
- Abmessung des ersten Elements
- b
- Abmessung des zweiten Elements
- V
- Volumen
- A
- Grundfläche
- x
- Verschiebeweg
- F
- Kraft
1. Schuh, insbesondere Sportschuh, mit einem Schuhoberteil (1) und einer Sohle (2), wobei
die Sohle (2) ein mit dem Schuhoberteil (1) verbundenes Träger- oder Innenteil (2'),
eine mit dem Träger- oder Innenteil (2') verbundene Zwischensohle (2") und eine mit
der Zwischensohle (2") verbundene Außensohle (2"') aufweist, wobei die Zwischensohle
(2") zumindest über einen Teil der Boden-Auftrittsfläche des Schuhs ein Dämpfungselement
enthält oder als Dämpfungselement ausgebildet ist, das eine Anzahl nebeneinander angeordneter
erste Elemente (3) aufweist, die sich im wesentlichen in eine Belastungsrichtung (R)
im unbelasteten Zustand des Dämpfungselements über eine vorgegebene Höhe (H) erstrecken
und, als Hohlkörper ausgebildet, einen Aufnahmeraum (4) definieren, in den ein zugehöriges
zweites Element (5), im Querschnitt kleinerer Abmessungen als das erste Element (3)
zumindest teilweise eindringen kann, wobei das zweite Element (5) sich im wesentlichen
in Belastungsrichtung (R) im unbelasteten Zustand des Dämpfungselements über eine
vorgegebene Höhe (h) erstreckt und koaxial zum ersten Element (3) angeordnet ist,
wobei
zumindest ein Teil der zweiten Elemente (5) eine Prismen- oder Zylinderform aufweist,
wobei das Prisma bzw. der Zylinder zumindest teilweise als massives Teil ausgebildet
ist , wobei die beiden einander zugeordneten Elemente (3, 5) über einen elastischen
Verbindungsabschnitt (6) miteinander verbunden sind, welcher sich lediglich zwischen
dem ersten Element (3) und dem zweiten Element (5) erstreckt und wobei das erste Element
(3), der Verbindungsabschnitt (6) und das zweite Element (5) einstückig ausgebildet
sinddadurch gekennzeichnet dass zwischen 20% und 100% des Prismen oder Zylindervolumens aus dem Materialdes zweiten
Elements bestehen.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen 30 % und 70 % des Prismen- oder Zylindervolumens aus dem Material des zweiten
Elements (5) bestehen.
3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der massiv ausgebildete Bereich des zweiten Elements (5) zumindest in dem von dem
ersten Element (3) entfernten Endbereich des zweiten Elements (5) angeordnet ist.
4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der massiv ausgebildete Bereich des zweiten Elements eine konkav ausgebildete Oberfläche
(10) aufweist.
5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle (2") zumindest über einen Teil der Boden-Auftrittsfläche des Schuhs
ausschließlich als Dämpfungselement ausgebildet ist.
6. Schuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außensohle (2"') durch eine Anzahl einzelner Sohlenteile gebildet wird, wobei
jedes Sohlenteil an dem vom ersten Element (3) abgewandten Ende des zweiten Elements
(5) oder an dem vom zweiten Element (5) abgewandten Ende des ersten Elements (3) angeordnet
ist.
7. Schuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der einzelnen Teile der Außensohle (2"') derjenigen des zweiten Elements
(5) oder derjenigen des ersten Elements (3) in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
(R) entspricht.
8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein erstes Element (3) und ein zweites Element (5) zusammen mit dem Verbindungsabschnitt
(6) eine gasdichte Kammer bilden.
9. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (3) und das zweite Element (5) in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
(R) eine zueinander korrespondierende Form aufweisen.
10. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (3) und das zweite Element (5) in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
(R) eine mehreckige, insbesondere sechseckige, Form aufweisen.
11. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (3) und das zweite Element (5) in einem Schnitt senkrecht zur Belastungsrichtung
(R) eine Kreisform aufweisen.
12. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Elemente (3) in ihrem seitlichen Bereich miteinander verbunden sind oder
ihre seitlichen Begrenzungswände jeweils aus einem gemeinsamen Abschnitt gebildet
werden.
13. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Elemente (3, 5) zumindest teilweise im unbelasteten Zustand
des Dämpfungselements unterschiedliche Höhen (H, h) aufweisen.
14. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (6) im unbelasteten Zustand des Dämpfungselements in einer
Ebene senkrecht zur Belastungsrichtung (R) eben verläuft.
15. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (6) im unbelasteten Zustand des Dämpfungselements in einer
Ebene senkrecht zur Belastungsrichtung (R) gewölbt verläuft.
16. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (3), der Verbindungsabschnitt (6) und das zweite Element (5) durch
einen gemeinsamen Spritzgießprozess hergestellt sind.
17. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das vom zweiten Element (5) abgewandte Ende des ersten Elements (3) mit einer Dichtfolie
(7) verbunden ist.
18. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (3, 5) aus Kunststoff, insbesondere aus thermoplastischem Material,
bestehen.
19. Schuh nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff Polyäthylen, Polypropylen, Polybutan, Polyamid, Polyurethan oder eine
Mischung von wenigstens zwei dieser Kunststoffe vorgesehen ist.
20. Schuh nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff durchscheinend oder durchsichtig ist.
21. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Außensohle (2"') aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyäthylen, Polypropylen,
Polybutan, Polyamid, Polyurethan oder einer Mischung von wenigstens zwei dieser Kunststoffe,
oder aus Gummi besteht, wobei das Material nicht durchscheinend oder nicht durchsichtig
ist.
22. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff des ersten Elements (3), des zweiten Elements (5) und des Verbindungsabschnitts
(6) und/oder die geometrischen Abmessungen dieser Teile und/oder der Volumenanteil
des massiv ausgebildeten Teils zur Festlegung der Feder- und/oder Dämpfungseigenschaften
des Dämpfungselements ausgewählt sind.
1. Shoe, in particular sports shoe, with a shoe upper part (1) and a sole (2), wherein
the sole (2) has a support part or inner part (2'), which is connected to the shoe
upper part (1), a midsole (2"), which is connected to the support part or inner part
(2'), and an outsole (2"'), which is connected to the midsole (2"), wherein the midsole
(2") including, at least over part of the impact area of the shoe on the ground, a
damping element, or being formed as a damping element, which has a number of first
elements (3), which are arranged next to one another, extend substantially over a
given height (H) in a direction of loading (R) in the unloaded state of the damping
element and, formed as hollow bodies, define a receiving space (4) into which an associated
second element (5), of smaller dimensions in cross section than the first element
(3), can penetrate, at least partially, the second element (5) extending substantially
over a given height (h) in the direction of loading (R) in the unloaded state of the
damping element and being arranged coaxially in relation to the first element (3),
wherein at least some of the second elements (5) have the form of a prism or cylinder,
wherein the prism or the cylinder is formed at least partially as a solid part, wherein
the two mutually assigned elements (3, 5) are connected to each other by means of
an elastic connecting portion (6), which extends merely between the first element
(3) and the second element (5), and wherein the first element (3), the connecting
portion (6) and the second element (5) being formed as one piece,
characterized in that
between 20% and 100% of the prism or cylinder volume comprises the material of the
second element (5).
2. Shoe according to Claim 1, characterized in that between 30% and 70% of the prism or cylinder volume comprises the material of the
second element (5).
3. Shoe according to Claims 1 or 2, characterized in that the solidly formed region of the second element (5) is arranged at least in the end
region of the second element (5) that is remote from the first element (3).
4. Shoe according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the solidly formed region of the second element has a concavely formed surface (10).
5. Shoe according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, at least over part of the impact area of the shoe on the ground, the midsole (2")
is formed exclusively as a damping element.
6. Shoe according to Claim 5, characterized in that the outsole (2"') is formed by a number of individual sole parts, wherein each sole
part is arranged at the end of the second element (5) that is remote from the first
element (3) or at the end of the first element (3) that is remote from the second
element (5).
7. Shoe according to Claim 6, characterized in that the form of the individual parts of the outsole (2"') corresponds to that of the
second element (5) or that of the first element (3) in a section perpendicular to
the direction of loading (R).
8. Shoe according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, together with the connecting portion (6), a first element (3) and a second element
(5) in each case form a gastight chamber.
9. Shoe according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the first element (3) and the second element (5) have a mutually corresponding form
in a section perpendicular to the direction of loading (R).
10. Shoe according to claim 9, characterized in that the first element (3) and the second element (5) have a polygonal, in particular
hexagonal, form in a section perpendicular to the direction of loading (R).
11. Shoe according to Claim 9, characterized in that the first element (3) and the second element (5) have a circular form in a section
perpendicular to the direction of loading (R).
12. Shoe according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the first elements (3) are connected to one another in their lateral region, or their
lateral bounding walls are in each case formed by a common portion.
13. Shoe according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the first and/or second elements (3, 5) have at least to some extent different heights
(H, h) in the unloaded state of the damping element.
14. Shoe according to one of Claims 1 to 13, characterized in that, in the unloaded state of the damping element, the connecting portion (6) is of a
planar shape in a plane perpendicular to the direction of loading (R).
15. Shoe according to one of Claims 1 to 13, characterized in that, in the unloaded state of the damping element, the connecting portion (6) is of a
curved shape in a plane perpendicular to the direction of loading (R).
16. Shoe according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the first element (3), the connecting portion (6) and the second element (5) are
produced by a common injection-moulding process.
17. Shoe according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the end of the first element (3) that is remote from the second element (5) is connected
to a sealing foil (7).
18. Shoe according to one of Claims 1 to 17, characterized in that the elements (3, 5) consist of plastic, in particular of thermoplastic material.
19. Shoe according to Claim 18, characterized in that polyethylene, polypropylene, polybutane, polyamide, polyurethane or a mixture of
at least two of these plastics is provided as the plastic.
20. Shoe according to Claim 18 or 19, characterized in that the plastic is translucent or transparent.
21. Shoe according to one of Claims 1 to 20, characterized in that the outsole (2"') consists of plastic, preferably of polyethylene, polypropylene,
polybutane, polyamide, polyurethane or a mixture of at least two of these plastics,
or of rubber, wherein the material is not translucent or is not transparent.
22. Shoe according to one of Claims 1 to 21, characterized in that the material of the first element (3), of the second element (5) and of the connecting
portion (6) and/or the geometrical dimensions of these parts and/or the proportion
by volume of the solidly formed part are selected to define the cushioning and/or
damping properties of the damping element.
1. Chaussure, en particulier chaussure de sport, comprenant une partie supérieure de
chaussure (1) et une semelle (2), la semelle (2) présentant une partie de support
ou partie interne (2'), connectée à la partie supérieure de chaussure (1), une semelle
intermédiaire (2") connectée à la partie de support, ou partie interne (2'), et une
semelle extérieure (2"') connectée à la semelle intermédiaire (2"), la semelle intermédiaire
(2'') contenant au moins un élément d'amortissement sur une partie de la surface de
la chaussure en contact avec le sol ou étant réalisée sous forme d'élément d'amortissement,
qui présente une pluralité de premiers éléments (3) disposés les uns à côté des autres,
qui s'étendent essentiellement dans une direction de charge (R) dans l'état non sollicité
de l'élément d'amortissement sur une hauteur prédéfinie (H) et, étant réalisés sous
forme de corps creux, définissent un espace de réception (4) dans lequel un deuxième
élément associé (5), ayant des dimensions inférieures en section transversale à celles
du premier élément (3), peut être au moins en partie introduit, le deuxième élément
(5) s'étendant essentiellement dans la direction de charge (R) dans l'état non sollicité
de l'élément d'amortissement sur une hauteur prédéfinie (h) et étant disposé coaxialement
par rapport au premier élément (3),
au moins une partie du deuxième élément (5) présentant une forme prismatique ou cylindrique,
le prisme ou le cylindre étant réalisé au moins en partie sous forme de pièce massive,
les deux éléments (3, 5) associés l'un à l'autre étant connectés l'un à l'autre par
le biais d'une portion de liaison élastique (6), qui s'étend seulement entre le premier
élément (3) et le deuxième élément (5) et le premier élément (3), la portion de liaison
(6) et le deuxième élément (5) étant réalisés d'une seule pièce, caractérisée en ce que entre 20% et 100% du volume prismatique ou cylindrique se composent du matériau du
deuxième élément.
2. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'entre 30% et 70% du volume prismatique ou cylindrique se composent du matériau du
deuxième élément (5).
3. Chaussure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la région du deuxième élément (5) réalisée sous forme massive est disposée au moins
dans la région d'extrémité du deuxième élément (5) éloignée du premier élément (3).
4. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la région du deuxième élément réalisée sous forme massive présente une surface de
forme concave (10).
5. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la semelle intermédiaire (2") est réalisée sur au moins une partie de la surface
de la chaussure en contact avec le sol exclusivement sous forme d'élément d'amortissement.
6. Chaussure selon la revendication 5, caractérisée en ce que la semelle extérieure (2"') est formée par une pluralité de parties de semelles individuelles,
chaque partie de semelle étant disposée sur l'extrémité du deuxième élément (5) opposée
au premier élément (3) ou sur l'extrémité du premier élément (3) opposée au deuxième
élément (5).
7. Chaussure selon la revendication 6, caractérisée en ce que la forme des parties individuelles de la semelle extérieure (2"') correspond à la
forme du deuxième élément (5) ou à celle du premier élément (3) en coupe perpendiculairement
à la direction de charge (R).
8. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'à chaque fois un premier élément (3) et un deuxième élément (5) forment, conjointement
avec la portion de liaison (6), une chambre étanche aux gaz.
9. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le premier élément (3) et le deuxième élément (5) présentent, en coupe perpendiculairement
à la direction de charge (R), une forme mutuellement correspondante.
10. Chaussure selon la revendication 9, caractérisée en ce que le premier élément (3) et le deuxième élément (5) présentent, en coupe perpendiculairement
à la direction de charge (R), une forme polygonale, notamment hexagonale.
11. Chaussure selon la revendication 9, caractérisée en ce que le premier élément (3) et le deuxième élément (5) présentent, en coupe perpendiculairement
à la direction de charge (R), une forme circulaire.
12. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les premiers éléments (3) sont connectés les uns aux autres dans leur région latérale
ou leurs parois de limitation latérales sont formées à chaque fois par une portion
commune.
13. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les premiers éléments et/ou deuxièmes éléments (3, 5) présentent au moins en partie
dans l'état non sollicité de l'élément d'amortissement, des hauteurs différentes (H,
h).
14. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la portion de liaison (6), dans l'état non sollicité de l'élément d'amortissement,
s'étend à plat dans un plan perpendiculairement à la direction de charge (R).
15. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la portion de liaison (6), dans l'état non sollicité de l'élément d'amortissement,
s'étend suivant une forme courbe dans un plan perpendiculairement à la direction de
charge (R).
16. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que le premier élément (3), la portion de liaison (6) et le deuxième élément (5) sont
fabriqués par un procédé de moulage par injection commun.
17. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que l'extrémité du premier élément (3) opposée au deuxième élément (5) est connectée
à un film d'étanchéité (7).
18. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que les éléments (3, 5) se composent de plastique, en particulier de matériau thermoplastique.
19. Chaussure selon la revendication 18, caractérisée en ce que l'on utilise comme plastique du polyéthylène, du polypropylène, du polybutane, du
polyamide, du polyuréthane, ou un mélange d'au moins deux de ces plastiques.
20. Chaussure selon la revendication 18 ou 19, caractérisée en ce que le plastique est translucide ou transparent.
21. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que la semelle extérieure (2"') se compose de plastique, de préférence de polyéthylène,
de polypropylène, de polybutane, de polyamide, de polyuréthane, ou d'un mélange d'au
moins deux de ces plastiques, ou de caoutchouc, le matériau n'étant pas translucide
ou n'étant pas transparent.
22. Chaussure selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que le matériau du premier élément (3), du deuxième élément (5) et de la portion de liaison
(6) et/ou les dimensions géométriques de ces pièces et/ou la proportion en volume
de la partie réalisée sous forme massive sont sélectionnés afin de définir les propriétés
élastiques et/ou d'amortissement de l'élément d'amortissement.
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