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(11) |
EP 1 844 904 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 03.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Brennkraftbetriebenes Setzgerät
Combustion-driven fastener setting tool
Outil de scellement entraîné par combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB NL |
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Priorität: |
13.04.2006 DE 102006000179
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Zahner, Mario
7000 Chur (CH)
- Wolf, Iwan
7204 Untervaz (CH)
- Bönig, Stefan
88142 Achberg-Esseratsweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft,
Corporate Intellectual Property
Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 253 670 US-B1- 6 892 524
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US-A1- 2006 054 116
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Art. Derartige Setzgeräte werden mit gasförmigen oder
flüssigen Brennstoffen, die vor der Verbrennung verdampft werden, betrieben. Die Setzenergie
für ein Befestigungselement wird durch die Verbrennung eines Oxidationsmittel-Brenngasgemischs
in einer Brennkammer bereitgestellt und über einen Setzkolben jeweils auf das zu setzende
Befestigungselement übertragen. Das Oxidationsmittel ist dabei z. B. Sauerstoff aus
der Umgebungsluft. Für eine optimale Energieausbeute ist es dabei wünschenswert, dass
die Verbrennung des Oxidationsmittel-Brennstoffgemischs in einem turbulenten Strömungsregime
stattfindet.
[0002] Aus der
US 6 892 524 B1 ist ein brennkraftbetriebenes Setzgerät bekannt, das eine Brennkammer zur Verbrennung
eines Luft-Brennstoffgemisches und einen in einem Führungszylinder geführten Setzkolben
aufweist, der durch einen infolge der Verbrennung des Luft-Brennstoffgemisches erzeugten
Arbeitsdruck antreibbar ist. In der Brennkammer des Setzgerätes ist eine mit Löchern
versehene Trennplatte angeordnet, die entlang der Längsachse der Brennkammer zusammen
mit einer weiteren Platte versetzbar ist und die auch relativ zu dieser, die Brennkammerrückwand
bildenden Platte, versetzbar ist. Nach einem Anpressen des Setzgerätes befinden sich
die Trennplatte und die weitere Platte an dem dem Setzkolben abgewandten axialen Ende
der Brennkammer. Die Trennplatte ist dabei gegen die Kraft eines Federelementes durch
einen Klinkenmechanismus an der weiteren Platte gehalten. Durch ein Betätigen des
Auslöseschalters wird der Klinkenmechanismus betätigt, so dass die Trennplatte über
das Federelement von der anderen Platte abgehoben und einen bestimmten Weg in die
Brennkammer hineinbewegt wird, um diese in zwei Teilbrennkammern zu unterteilen. Beide
Teilbrennkammern stehen dann über die Löcher in der Trennplatte miteinander in Verbindung.
[0004] Von Nachteil bei diesem Setzgerät ist, dass ein derartiger Klinkenmechanismus viele
Teile benötigt, die miteinander in Wechselwirkung stehen und die dabei Reibung, Verschmutzung
und Toleranzen unterworfen sind. Dieses kann zu hohen Betätigungskräften oder gar
einem Versagen des Klinkenmechanismus führen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, ein Setzgerät der vorgenannten
Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet.
[0006] Die erfindungsgemässe Aufgabe wird durch ein Setzgerät mit den Merkmalen von Anspruch
1 gelöst. Demnach umfasst die Halteeinrichtung magnetische Mittel zur Erzeugung einer
Haltekraft für den plattenförmigen Körper, wobei Überwindungsmittel zum Überwinden
der Haltekraft der magnetischen Mittel vorgesehen sind. Über die magnetischen Mittel
ist das Halten des plattenförmigen Körpers verschleissfrei und ohne grossen technischen
Aufwand möglich. Die Überwindungsmittel können dabei derart ausgebildet sein, dass
die Haltekraft der magnetischen Mittel durch sie aufgehoben wird, wie z. B. über zuschaltbare,
gegensinnig orientierte Magnete, oder aber sie sind derart ausgebildet, dass sie eine
Gegenkraft zu den magnetischen Mitteln auf den plattenförmigen Körper ausüben können,
die grösser ist, als die Haltekraft der magnetischen Mittel.
[0007] Vorteilhaft sind die Überwindungsmittel über den Auslöseschalter aktivierbar. Hierdurch
ist ein Lösen des plattenförmigen Körpers kurz vor der Zündung eines in der Brennkammer
befindlichen Luft-Brennstoffgemisches möglich, wodurch eine optimal grosse Turbulenz
durch den sich bewegenden plattenförmigen Körper im Vorlauf der Verbrennung erzeugt
werden kann. Es könnte z. B. am Auslöseschalter ein Schieber angelenkt sein, der bei
Betätigung des Auslöseschalters den plattenförmigen Körper soweit von den magnetischen
Mitteln abhebt, dass die Schubkraft eines den plattenförmigen Körper beaufschlagenden
Transportmittels, ausreicht um diesen durch die Brennkammer zu bewegen.
[0008] In einer technisch gut umsetzbaren Ausgestaltung beinhalten die Überwindungsmittel
ein mit dem Auslöseschalter gekoppeltes Riegelglied und einen Schubkörper, der über
das Transportmittel beaufschlagbar ist, wobei in einer Ausgangsstellung des Auslöseschalters
das Riegelglied den Schubkörper verriegelt. Hierdurch wird der plattenförmigen Körper
in seiner Stellung an den magnetischen Mitteln nicht kraftbeaufschlagt und ist sicher
an diesen gehalten.
[0009] Von Vorteil ist es ferner, wenn das Transportmittel als Feder ausgebildet ist, die
über ein Anpresselement gegenüber dem Schubkörper spannbar ist, wodurch die Lösung
technisch einfach umsetzbar ist.
[0010] Alternativ könnten die Transportmittel auch Magnete umfassen, die so angeordnet sind,
dass sie sich abstossen. Die Magnete könnten dabei auch als Elektromagnete ausgebildet
sein.
[0011] Vorteilhaft wirkt der Schubkörper mit einem an dem plattenförmigen Körper angreifenden
Führungselement zusammen, wodurch auf einfache Weise eine Entkopplung des Transportmittels
mit dem Schubkörper von dem plattenförmigen Körper erzielt werden kann. Dadurch kann
das Transportmittel, wie z. B. die Feder, gegen den Schubkörper vorgespannt werden,
ohne direkt auf den plattenförmigen Körper einzuwirken.
[0012] Günstigerweise ist das Führungselement stabförmig ausgebildet und wenigstens bereichsweise
in einer ersten Führung am Führungszylinder verschieblich geführt, wodurch auf einfache
Weise auch eine Führung des plattenförmigen Körpers erreicht wird.
[0013] Vorteilhaft ist der Schubkörper stabförmig ausgebildet und wenigstens bereichsweise
in einer zweiten Führung am Anpresselement verschieblich geführt, wodurch eine sichere
Ausrichtung des Schubkörpers zum Führungselement und damit eine sichere Kooperation
beider Teile erreicht wird.
[0014] Von Vorteil ist es weiterhin wenn wenigstens zwei magnetische Mittel zum Halten des
plattenförmigen Körpers vorgesehen sind, wodurch die Haltekraft relativ gleichmässig
auf den plattenförmigen Körper wirkt.
[0015] In einer technisch einfach umsetzbaren und preisgünstig herstellbaren Lösung sind
die magnetischen Mittel Permanentmagnete.
[0016] Weitere Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässes Setzgerät in seiner Ausgangsstellung im teilweisen Längsschnitt,
- Fig. 2
- das Setzgerät aus Fig. 1 in einer an einen Untergrund angepressten Stellung,
- Fig. 3
- das Setzgerät aus Fig. 1 in einer an einen Untergrund angepressten Stellung bei betätigtem
Auslöseschalter.
[0018] In den Fig. 1 bis 3 ist das erfindungsgemässe brennkraftbetriebenes Setzgerät 10
in einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Setzgerät 10 wird mit einem Brenngas
betrieben, welches in einem nicht zeichnerisch wiedergegebenen Brennstoffreservoir
in Form von Flüssiggas bevorratet ist. Anstelle eines Brenngases kann auch ein verdampfbarer
Flüssigbrennstoff, wie z. B. Alkohol oder Benzin, verwendet werden. Das Setzgerät
10 weist ein in einem Gehäuse 11 angeordnetes Setzwerk auf, mittels dessen ein in
den Figuren nicht dargestelltes Befestigungselement in einen Werkstück W eingetrieben
werden kann, wenn das Setzgerät 10 an dieses angepresst und ausgelöst wird. Zum Setzwerk
gehören unter anderem eine Brennkammer 14 für ein Oxidationsmittel-Brenngasgemisch,
ein Führungszylinder 12, in dem ein Setzkolben 13 axial versetzbar gelagert ist und
eine sich an dem der Brennkammer 14 abgewandten Ende des Führungszylinders 12 anschliessenden
Bolzenführung 25. Die Bolzenführung 25 dient dabei der Führung eines Befestigungselementes,
wie z. B. eines Bolzens oder eines Nagels, und ist funktional gleichzeitig Teil einer
Anpresseinrichtung die weiter noch ein Anpresselement 26 beinhaltet, welches mit der
Bolzenführung verbunden ist. Die Befestigungselemente können z. B. in einem Magazin
20 am Setzgerät 10 bevorratet sein. Die Bolzenführung 25 und das Anpresselement 26
sind relativ zum Führungszylinder 12 axial verschieblich und sind dazu versetzbar
im Gehäuse 11 geführt, während der Führungszylinder 12 gehäusefest ist. Das Anpresselement
26 stützt sich dabei über ein Federelement 40 an dem der Brennkammer 14 abgewandten
Ende des Führungszylinders 12 ab.
[0019] Die Brennkammer 14 ist in einer zylindrischen Brennkammerhülse 18 aufspannbar, die
an dem der Bolzenführung 25 abgewandten anderen Ende des Führungszylinders 12 an diesen
angeformt ist. In der Brennkammerhülse 18 ist eine Brennkammerrückwand 19 verschieblich
geführt. Diese Brennkammerrückwand 19 ist über wenigstens ein senkrecht zu dieser
angeordnetes, stangenförmiges Stellelement 29 mit dem Anpresselement 26 vorzugsweise
fest verbunden. Das Stellelement 29 ist dabei durch eine erste Öffnung 39 in einer
Brennkammerwand 38 hindurch in die Brennkammer 14 hineingeführt. In der in Fig. 1
dargestellten Ausgangsstellung des Setzgerätes 10, in der die Brennkammer 14 kollabiert
ist, liegt die Brennkammerrückwand 19 an einem ersten Ende 15 der Brennkammer 14 (bezogen
auf den aufgespannten Zustand der Brennkammer 14) bzw. der Brennkammerhülse 18. Dieses
erste Ende 15 ist dem Setzkolben 13 und der Brennkammerwand 38 zugewandt. Zwischen
der Brennkammerrückwand 19 und dem Setzkolben 13 am ersten Ende 15 der Brennkammer
14 liegt noch ein plattenförmiger Körper 17, der als Turbulenzerzeugungsmittel ausgebildet
und von Öffnungen 47 durchsetzt ist. Der plattenförmige Körper 17 ist dabei in der
aus Fig. 1 ersichtlichen Ausgangsstellung des Setzgerätes 10 über eine Halteeinrichtung
30, die mehrere magnetische Mittel 31 beinhaltet, an dem ersten Ende 15 der Brennkammer
14 bzw. der Brennkammerhülse 18 gehalten.
[0020] An dem Gehäuse 11 ist ein Handgriff 21 angeordnet, der einen Auslöseschalter 22 trägt,
über den ein Setzvorgang ausgelöst und eine Zündeinrichtung 23, wie z. B. eine Zündkerze
in der Brennkammer 14, aktiviert werden kann. Der Auslöseschalter 22 ist schwenkbar
an einem Lager 24 am Handgriff 21 angeordnet.
[0021] In einer zweiten Führung 36 am Anpresselement 26 ist ein stabförmiger Schubkörper
32 verschieblich gelagert, der sich gegen ein an einem Anschlag 37 am Anpresselement
26 abgestütztes Transportmittel 33, welches als Feder, insbesondere als Schraubenfeder
ausgebildet ist, abstützt. Der Schubkörper 32 und das Transportmittel 33 bilden dabei
Überwindungsmittel für die Haltekraft der magnetischen Mittel 31. Der Schubkörper
32 liegt mit einer Schubfläche 35 am freien Ende eines stabförmigen Führungselements
27 an, welches an dem plattenförmigen Körper 17 festgelegt ist und rechtwinklig zu
diesem verläuft. Diese Führungselement 27 ist zum einen in einer ersten Führung 28
am Führungszylinder 12 geführt und ist zum anderen durch eine zweite Öffnung 49 in
der Brennkammerwand 38 hindurch in die Brennkammer 14 hineingeführt. Ein mit dem Auslöseschalter
22 gekoppeltes Riegelglied 34, das ebenfalls Teil der Überwindungsmittel für die Haltekraft
der magnetischen Mittel 31 ist, liegt in der in Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung
in seiner Sperrstellung an der Schubfläche 35 des Schubkörpers 32 an.
[0022] In Fig. 2 wurde das Setzgerät 10 mit der Bolzenführung 25 an ein Werkstück W angepresst,
wodurch diese in Richtung des ersten Pfeils 41 in das Gehäuse 11 hineinbewegt wurde,
so dass der Abstand zwischen dem Führungszylinder 12 und der Bolzenführung 25 verkürzt
und das Federmittel 40 komprimiert wurde. Über das mit der Bolzenführung 25 verbundene
Anpressmittel 26 und das Stellelement 29 wurde dabei die Brennkammerrückwand 19 in
Richtung des zweiten Pfeils 42 zum zweiten Ende 16 der Brennkammerhülse 18 bzw. der
Brennkammer 14 versetzt und die Brennkammer 14 dadurch aufgespannt. Der plattenförmige
Körper 17 verbleibt in dieser angepressten Stellung des Setzgerätes 10 weiter in seiner
Lage am ersten Ende 15 der Brennkammer 14, wo er über die magnetischen Mittel 31 gehalten
ist. Das Transportmittel 33 wurde zwischen dem Anschlag 37 am Anpresselement 26 und
der Abstützstelle am Schubkörper 32 komprimiert, der durch das Riegelglied 34 in seiner
Lage blockiert ist. Beim oder nach dem Aufspannen der Brennkammer 14 wurde in diese
ferner ein zündfähiges Luft-Brennstoffgemisch eingebracht.
[0023] In Fig. 3 wurde nun der Auslöseschalter 22 betätigt und in Richtung des dritten Pfeils
43 ein Stück weit verschwenkt, so dass das Riegelglied 34 aus seiner Anlage am Schubkörper
32 bzw. dessen Schubfläche 35 herausgeschwenkt wurde. Hierdurch wurde nun der Schubkörper
32 durch das als Feder ausgebildete vorgespannte Transportmittel 33 in Richtung des
vierten Pfeils 44 bewegt. Das Führungselement 27 wurde dabei über die Schubfläche
35 des Schubkörpers 32 mit einer Kraft beaufschlagt, die die kumulative Haltekraft
der magnetischen Mittel 31 überstieg, so dass diese überwunden wurde und der plattenförmige
Körper 17 von den magnetischen Mitteln 31 gelöst und ebenfalls in Richtung des vierten
Pfeils 44 bewegt wurde. Durch diese Bewegung des plattenförmigen Körpers 17 durch
die mit dem Luft-Brennstoffgemisch gefüllte Brennkammer 14 wurde das Luft-Brennstoffgemisch
in eine turbulente Strömung versetzt. Über einen durch die Zündeinrichtung 23 erzeugten
Funken 50 wurde das Luft-Brennstoffgemisch während oder nach der Bewegung der plattenförmigen
Körpers 17 gezündet. Durch die Verbrennungsenergie wurde dann der Setzkolben 13 in
Richtung des fünften Pfeils 45 bewegt um ein Befestigungselement in das Werkstück
W einzutreiben.
[0024] Beim Abheben des Setzgerätes vom Werkstück W wird die Brennkammerrückwand 19 über
das von dem Federelement 40 beaufschlagte Anpresselement 26 wieder in seine Ausgangslage
am ersten Ende 15 der Brennkammer 14 bzw. der Brennkammerhülse 18 versetzt. Bei diesem
Zurücksetzen nimmt die Brennkammerrückwand 19 auch den plattenförmigen Körper 17 mit
und überführt diesen in seine Ausgangslage am ersten Ende 15, in der er wieder von
den magnetischen Mitteln 31 gehalten wird. Das Federelement 40 weist dazu eine höhere
Federkraft als das Transportmittel 33 auf.
[0025] Alternativ zu der hier dargestellten Ausführungsform könnte die Brennkammerrückwand
auch fest am zweiten Ende der Brennkammerhülse angeordnet sein. Die Brennkammerhülse
könnte dann entweder gegenüber dem Führungszylinder verschieblich oder aber auch unbeweglich
gegenüber diesem sein. Im letzteren Fall wäre dann lediglich noch der plattenförmige
Körper gegenüber dem Führungszylinder und innerhalb der Brennkammer versetzbar zwischen
dem ersten Ende und dem zweiten Ende der Brennkammer.
1. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, zum Eintreiben von Befestigungselementen, wie Nägeln,
Bolzen oder Stiften, in einen Untergrund,
mit einer Brennkammer (14) für ein Oxidationsmittel-Brenngasgemisch, mit wenigstens
einem über zumindest ein Transportmittel (33) axial in der Brennkammer (14) versetzbaren
plattenförmigen Körper (17), wobei der plattenförmige Körper (17) über eine Halteeinrichtung
(30) gegen das Transportmittel (33) an einem axialen Ende (15) der Brennkammer (14)
festlegbar ist,
und mit einem sich an die Brennkammer (14) anschliessenden Führungszylinder (12),
in dem ein Setzkolben (13) versetzbar geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteeinrichtung (30) magnetische Mittel (31) zur Erzeugung einer Haltekraft
für den plattenförmigen Körper (17) umfasst und dass Überwindungsmittel zum Überwinden
der Haltekraft der magnetischen Mittel (31) vorgesehen sind.
2. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwindungsmittel über den Auslöseschalter (22) aktivierbar sind.
3. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwindungsmittel ein mit dem Auslöseschalter (22) gekoppeltes Riegelglied (34)
und einen Schubkörper (32) beinhalten, der über das Transportmittel (33) beaufschlagbar
ist, wobei in einer Ausgangsstellung des Auslöseschalters (22) das Riegelglied (34)
den Schubkörper (32) verriegelt.
4. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportmittel (33) als Feder ausgebildet ist und über ein Anpresselement (26)
gegenüber dem Schubkörper (32) spannbar ist.
5. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkörper (32) mit einem an dem plattenförmigen Körper (17) angreifenden Führungselement
(27) zusammenwirkt.
6. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (27) stabförmig ausgebildet und wenigstens bereichsweise in einer
ersten Führung (28) am Führungszylinder (12) verschieblich geführt ist.
7. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubkörper (32) stabförmig ausgebildet und wenigstens bereichsweise in einer
zweiten Führung (28) am Anpresselement (22) verschieblich geführt ist.
8. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei magnetische Mittel (31) vorgesehen sind.
9. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Mittel (31) Permanentmagnete sind.
1. Combustion driven setting tool for driving fastening elements such as nails, studs
or pins, into a substrate, having a combustion chamber (14) for an oxydising agent/fuel
gas mixture having at least one plate shaped member 17) axially displaceable in the
combustion chamber (14) by way of at least one displacement means (33), in which the
plate shaped member (17) can be held against the displacement means (33) at an axial
end (15) of the combustion chamber (14) by a holding device (30), and having a guide
cylinder (12) joined to the combustion chamber (14) in which a setting piston (13)
is guided displaceably, characterised in that the holding device (30) comprises magnetic means (31) for producing a holding force
for the plate shaped member (17), and in that there are provided overcoming-means for overcoming the holding force of the magnetic
means (31).
2. Combustion driven setting tool according to claim 1, characterised in that the overcoming means can be actuated by way of the trigger switch (22).
3. Combustion driven setting tool according to claim 1 or 2, characterised in that the overcoming means incorporate a locking member (34) coupled to the trigger switch
(22), and a pusher member (32) which can be acted upon by the displacement means (33),
wherein the locking member (34), in a start position of the trigger switch (22), locks
the pusher member (32).
4. Combustion driven setting tool according to claim 3, characterised in that the displacement means (33) is formed as a spring and can be loaded relative to the
pusher member (32) by way of an appressing element (26).
5. Combustion driven setting tool according to one of claims 3 to 4, characterised in that the pusher member (32) cooperates with a guide element (27) that engages the plate
shaped member (17).
6. Combustion driven setting tool according to claim 5, characterised in that the guide element (27) is formed bar shaped and is displaceably guided, at least
in some regions, in a first guide (28) on the guide cylinder (12).
7. Combustion driven setting tool according to one of claims 3 to 5, characterised in that the pusher member (32) is formed bar shaped and is displaceably guided, at least
in some regions, in a second guide (28) on the appressing element (22).
8. Combustion driven setting tool according to one of claims 1 to 7, characterised in that at least two magnetic means are provided.
9. Combustion driven setting tool according to one of claims 1 to 8, characterised in that the magnetic means (31) are permanent magnets.
1. Appareil de scellement actionné par combustion interne pour enfoncer des éléments
de fixation, comme des clous, des goujons ou des chevilles, dans un support, comprenant
une chambre de combustion (14) pour un mélange agent oxydant-gaz combustible, avec
au moins un corps formant plaque (17) déplaçable axialement dans la chambre de combustion
(14) par l'intermédiaire d'au moins un moyen de transport (33), le corps formant plaque
(17) pouvant être immobilisé contre le moyen de transport (33) à une extrémité axiale
(15) de la chambre de combustion (14) par l'intermédiaire d'un dispositif de retenue
(30), et comprenant un cylindre de guidage (12) qui se raccorde à la chambre de combustion
(14) et dans lequel un piston-poussoir (13) est guidé en translation, caractérisé en ce que le dispositif de retenue (30) comprend des moyens magnétiques (31) pour produire
une force de retenue du corps formant plaque (17), et en ce qu'il est prévu des moyens de surpassement pour surpasser la force de retenue des moyens
magnétiques (31).
2. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de surpassement sont activables par l'intermédiaire du commutateur de
déclenchement (22).
3. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon la revendication 1 ou
2, caractérisé en ce que les moyens de surpassement renferment un organe de verrouillage (34) couplé au commutateur
de déclenchement (22) et un corps de poussée (32) apte à être sollicité par l'intermédiaire
du moyen de transport (33), dans une position initiale du commutateur de déclenchement
(22) l'organe de verrouillage (34) verrouillant le corps de poussée (32).
4. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon la revendication 3, caractérisé en ce que le moyen de transport (33) est conformé en ressort et peut être serré par rapport
au corps de poussée (32) par l'intermédiaire d'un élément de mise en contact (26).
5. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon une des revendications
3 à 4, caractérisé en ce que le corps de poussée (32) coopère avec un élément de guidage (27) qui agit sur le
corps formant plaque (17).
6. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de guidage (27) est conformé en barre et est guidé à coulissement au moins
par endroits dans un premier guide (28) ménagé sur le cylindre de guidage (12).
7. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon une des revendications
3 à 5, caractérisé en ce que le corps de poussée (32) est conformé en barre et est guidé à coulissement au moins
par endroits dans un second guide (28) ménagé sur l'élément de mise en contact (22).
8. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins deux moyens magnétiques (31) sont prévus.
9. Appareil de scellement actionné par combustion interne selon une des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que les moyens magnétiques (31) sont des aimants permanents.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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