[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die Anzeige eines Fußgängerüberganges
mittels weißer Streifen auf der Fahrbahn (Zebrastreifen).
[0002] Fußgänger haben auf einem Zebrastreifen Vorrang gegenüber querenden Fahrzeugen. Beachtet
ein Fahrzeuglenker diesen Vorrang nicht, macht er sich strafbar.
[0003] In vielen Fällen wird ein Zebrastreifen nur temporär gebraucht, die übrige Zeit würde
er eher ein Hindernis für den fließenden Verkehr darstellen.
[0004] Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, diesem Umstand Rechnung zu tragen und
einen Zebrastreifen zu schaffen, der einfach auf die Fahrbahn aufgebracht und ebenso
einfach von dieser wieder entfernt werden kann. Erreicht wird dies dadurch, dass der
Zebrastreifen auf einem auf die Fahrbahn rollbaren Belag angebracht ist.
[0005] Bei Bedarf kann ein erfindungsgemäßer Zebrastreifen einfach auf die Fahrbahn gerollt
und nach Wegfall der Notwendigkeit eines Zebrastreifens wieder aufgerollt und abtransportiert
werden.
[0006] Ein erfindungsgemäßer Belag kann aus den verschiedensten Materialien bestehen, soferne
der Belag zusammenrollbar ist. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Trägermaterial
des Belages Jute.
[0007] Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, dass der Belag auf seiner der Fahrbahn
zugewendeten Seite mit einer Haftschicht versehen ist.
[0008] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben, in denen
ein Beispiel einer Anwendung des mit dem Zebrastreifen versehenen Belages dargestellt
ist. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- die Situation an einer Straße knapp vor dem Aufrollen des mit dem Zebrastreifen versehenen
Belages und
- Fig. 2
- stellt die Situation bei auf der Straße liegendem Belag mit Zebrastreifen dar.
[0009] Eine Straße 1 wird in beiden Richtungen von Fahrzeugen 2 befahren. An einem Straßenrand
hat ein Zirkus seine Zelte 3 aufgebaut und ferner wurde ein Karussell 4 aufgestellt.
,
[0010] Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Parkplatz 5 für die Besucher 6 des
Zirkus und des Karussells. Die Besucher müssen daher die Straße überqueren. Damit
dies gefahrlos und anstandslos möglich ist, bringen Bedienstete 7 mit einem Fahrzeug
8 der Straßenverwaltung oder dergleichen einen zusammengerollten Belag 9, auf dem
ein Zebrastreifen 10 aufgebracht ist und rollen diesen Belag 9 über die Straße in
die in Fig. 2 dargestellte Stellung. Das Überqueren der Straße 1 durch die Besucher
6 ist somit wie bei einem normalen Zebrastreifen möglich.
[0011] Nach Beendigung der Veranstaltung des Zirkus usw. kann der Belag 9 wieder eingerollt
und abtransportiert werden.
[0012] Die Befestigung des Belages 9 auf der Straße 1 kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Außer der bereits erwähnten Haftschicht können zum Beispiel übliche Nägel verwendet
werden, wie sie bei der Anbringung von Fahrstreifen, Begrenzungen auf Baustellen etc.
bekannt sind. Als Material des Belages 9 können Kunststoffe, Gummi oder dergleichen
mit und ohne Trägermaterial eingesetzt werden.
[0013] Die beschriebene Anwendung ist nur ein Beispiel, es sind vielmehr eine Vielzahl von
Anwendungen, z.B. auf Baustellen, bei Konzerten, bei Messen und vieles Andere mehr
möglich.
1. Einrichtung für die Anzeige eines Fußgängerüberganges mittels weißer Streifen auf
der Fahrbahn (Zebrastreifen), dadurch gekennzeichnet, dass der Zebrastreifen (10) auf einem auf die Fahrbahn (1) rollbaren Belag (9) angebracht
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial des Belages (9) Jute ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (9) auf seiner der Fahrbahn (1) zugewendeten Seite mit einer Haftschicht
versehen ist.