Hintergrund der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klipsbefestigung für die Montage von Beschlageinrichtungen,
wie Steckschlüsselverschlüsse, Schwenkhebelverschlüsse, Vorreiberverschlüsse, Stangenverschlüsse,
Scharnierteile, Griffe, Haltewinkel von Türfeststellern oder Klappenaufstellern in
Durchbrüchen in einer dünnen Wand, umfassend ein auf der einen, äußeren Seite der
dünnen Wand anzuordnendes, den äußeren Rand des Durchbruchs überdeckendes Kopfteil,
von dem in montierter Stellung ein den Durchbruch durchragendes Rumpfteil ausgeht,
von dem in Richtung seiner Außenfläche gegen Federkraft nachgiebige Halteelemente
vorspringen, deren freies Ende eine Schrägfläche zur spielfreien Abstützung des Rumpfteils
auf dem Rand oder Kante des Durchbruchs der anderen, inneren Seite der dünnen Wand
vorgesehen sind, wobei Rumpfteil und Halteelement und die die Federkraft erzeugende
Feder getrennte Teile sind.
Stand der Technik
[0003] Des weiteren sei auf die
DE 342 387 C (DAMM & LADWIG) verwiesen. In beiden Druckschriften sind die Halteelemente als Schwenkhebel und
nicht als Schlitten ausgebildet.
[0004] Dagegen sind gemäß der
FR 670 715 A (MEUNIER GEORGE) die Halteelemente gegen Druckfederkraft verschieblich angeordnet, es sind aber keine
Schlitten.
[0005] In der
DE 94 11 368 U1 (WH MUENZPRUEFER DIETMAR TRENNER GMBH) wird ein Rumpfteil (Führungskappe 5) beschrieben,
in dem nur ein verschieblich angeordneter Schlitten offenbart wird.
[0006] Aus der
US-PS 5 435 159 ist eine Klipsbefestigung für die Schnellmontage eines Verschlußgehäuses bekannt,
die beispielsweise in einem runden Durchbruch in einer dünnen Wand angeordnet werden
kann. Das für einen Vorreiberverschluß gedachte Gehäuse umfaßt ein auf der einen,
äußeren Seite der dünnen Wand anzuordnendes, den äußeren Rand des Durchbruches überdeckendes
Kopfteil, nämlich einen Flansch, von dem ein den Durchbruch in montierter Stellung
durchragendes Rumpfteil ausgeht, von dem in Richtung seiner Außenfläche nachgiebige
Zungenelemente vorspringen, deren freies Ende eine Schrägfläche zur spielfreien Abstützung
des Rumpfteils auf dem Rand des Durchbruches der anderen, inneren Seite der dünnen
Wand aufweist. Die Haltekraft der mit dem Rumpfteil einstückigen Halte- oder Zungenelemente
ist abhängig von deren Federspannung, die vom benutzten Kunststoffmaterial abhängt
und daher nicht beliebig groß gemacht werden kann.
[0007] Aus der
EP 0258491 A1 ist eine ähnliche Konstruktion bekannt, mit der ein Schließzylinder mittels einem
den Schließzylinder aufnehmenden, Haltezungen bildenden Kunststoffgehäuse in dünnwandigen
Türen, Schubladen oder dgl. befestigbar ist. Durch schräge Flächen an den Zungenenden
wird eine erwünschte Anpassbarkeit an üblicherweise auftretende Variationen der zu
verriegelnden Bauteile erreicht. In Spalte 9 der Druckschrift wird auch beschrieben,
daß die federnden Zungen nach Montage des Schließzylinders in dem Gehäuse nicht mehr
nach innen ausweichen können. Nachteilig ist hier, daß eine ganz bestimmte Konstruktion,
nämlich ein rundes Gehäuse mit darin eingeführtem Schließzylinder vorgesehen werden
muß, um diese Arretierung der Zungen nach der Montage zu ermöglichen.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Klipsbefestigung für die Montage von Beschlageinrichtungen
in Durchbrüchen in einer dünnen Wand in Alternative zum Stand der Technik zu entwickeln.
Insbesondere soll eine Weiterbildung der bekannten Anordnung geschaffen werden, die
durch einfaches Einstecken in den Durchbruch montierbar ist, die vielseitig anwendbar,
ohne Werkzeug nur schwer oder gar nicht demontierbar ist und ohne verlierbare Teile,
wie Schrauben, Muttern auskommt und Rüttelbelastung verträgt und höhere Haltekraft
aufweist.
Lösungswege
[0009] Gelöst wir die Aufgabe der Erfindung dadurch, dass die Halteelemente in einem zur
Ebene der dünnen Wand parallelen, im Querschnitt recheckigen Zylinder verschieblich
angeordnete Schlitten sind, und daß die Schlitten durch eine zwischen ihnen selbst
oder im Zylinder verrastende Hakeneinrichtung oder durch eine zwischen Ihnen angeordnete
Verstiftungseinrichtung gegen Druckfederkraft gehalten werden.
[0010] Dadurch wird es möglich, für im Prinzip beliebig geformte Beschlageinrichtungen,
also nicht nur für runde Schließzylinder, eine Klipsbefestigung zur schnellen Montage
von Beschlageinrichtungen, wie Schwenkhebelverschlüssen, Scharnierteilen, Zylindergehäuse,
Griffen und dgl. in Durchbrüchen einer dünnen Wand zu schaffen, deren Haltekraft nicht
von dem für die Zungen verwendeten Kunststoffmaterial abhängig ist und damit theoretisch
beliebig gestaltet und an die jeweilige Aufgabenstellung angepaßt werden kann.
[0011] Am einfachsten ist eine Ausführungsform, bei der Rumpfteil und Kopfteil einstückig
gespritzt sind, beispielsweise aus Kunststoff. (Anspruch 14). Es ist aber auch möglich,
Rumpfteil und Kopfteil als zwei Teile auszubilden, die miteinander verschraubt, verschweißt,
verklebt oder auch verklipst sind. (Anspruch 15).
[0012] Gemäß einer Weiterbildung sind in dem Rumpfteil von diesem gehaltene oder getragene
Stützelemente zur Stützung der Halteelemente nach der Montage der Beschlageinrichtung
in der dünnen Wand vorgesehen. (Anspruch 16).
[0013] Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind zwei diametral zueinander angeordnete
Halteelemente vorgesehen, die durch Federeinrichtungen wie Spiralfeder gestützt werden.
(Anspruch 17). Da die Auflaufschrägen der Halteelemente mit unterschiedlichen Winkeln
versehen werden können und da die Federeinrichtungen mit an sich frei wählbarer Federkraft
vorgesehen werden können, kann die Verriegelungskraft an die jeweilige Aufgabenstellung
angepaßt werden und ist nicht vom Kunststoffmaterial abhängig.
[0014] Beim Stand der Technik ist die Verriegelungskraft stark abhängig von der Form des
Beschlages und der Materialeigenschaft des verwendeten Kunststoffs.
[0015] Bei unterschiedlicher Belastung der beiden sich diametral gegenüberliegenden Halteelemente,
wie bei Verwendung mit einem Vorreiber, ist es günstig, wenn das eine, schwächer belastete
Verriegelungsteil aus nachgiebigem Kunststoff, wie Polyamid, und das andere, stärker
belastete Verriegelungsteil aus Metall besteht. (Anspruch 3).
[0016] Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente in
einem zur Türblattebene parallelen, im Querschnitt rechteckigen Zylinder verschieblich
angeordnete Schlitten aus starrem Material, wie Metall sind (Anspruch 2), die durch
eine zwischen ihnen angeordnete Verstiftungseinrichtung gegen Druckfederkraft gehalten
werden.
[0017] Die Verstiftungseinrichtung kann auch aus im Kopfteil eingeschraubten Schrauben bestehen
(Anspruch 4), wobei sich gemäß einer noch anderen Ausführungsform die Möglichkeit
ergibt, daß die Schrauben den Rumpfteil am Kopfteil festlegen.
[0018] Der Zylinder kann eine Teiltrennwand oder Hinterschneidung oder Durchbruchkante besitzen,
an der sich Schlitten mit einer Schulter oder Haken axial abstützen. (Anspruch 6).
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform, wobei die Beschlageinrichtung ein Schwenk-
oder Klapphebelverschluß zur Befestigung in einem langgestreckten oder in zwei kürzeren
rechteckigen Durchbrüchen ist, wobei der eine Durchbruch die Hebellagerung, z. B.
die Antriebswelle und der andere Durchbruch eine Hebelarretierung aufnimmt, dient
zumindest einer der Durchbrüche auch zur Aufnahme von zumindest einem Halteelement
gemäß einem der vorhergehenden Ausführungsformen. (Anspruch 7). Insbesondere kann
der Schwenkhebelverschluß eine Mulde zur arretierbaren Aufnahme des Betätigungshebels
aufweisen, wobei erfindungsgemäß die Mulde den Kopfteil von ein oder zwei Halteelementen
im Bereich der Hebellagerung, wie Antriebswelle bildet. (Anspruch 8).
[0020] Der Schwenkhebelverschluß kann eine Mulde zur arretierbaren Aufnahme des Betätigungshebels
aufweisen und dadurch gekennzeichnet sein, daß die Mulde einerseits die Hintergrifffläche
für den Daumen einer Hebelarretierung, andererseits den Kopfteil von einem Halteelement
im Bereich der Hebelarretierung bildet. (Anspruch 9).
[0021] Im Falle einer Mulde ist es günstig, wenn die Halteelemente von verschieblich gehaltenen
Schlitten gebildet werden, deren Bewegungsachse senkrecht zur Längserstreckung der
Mulde liegen. (Anspruch 10).
[0022] Die Beschlageinrichtung kann auch ein Scharnierteil sein. (Anspruch 11).
[0023] Gemäß Anspruch 12 weist im Bereich des Halteelements der Kopfteil einen Rücksprung
zur Aufnahme von Kantenausbeulungen auf.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in
den Zeichnungen dargestellt sind.
[0025] Es zeigt:
- Fig. 1A
- eine axiale Schnittansicht einer Mulde für einen Schwenkhebelverschluß, bei der die
erfindungsgemäße Klipsbefestigung verwendet ist;
- Fig. 1B
- eine Ansicht von hinten auf die mit der erfindungsgemäßen Klipsbefestigung befestigte
Mulde;
- Fig. 1C
- eine Querschnittsansicht durch die Klipsbefestigung für die Mulde gemäß Fig. 1A und
1B;
- Fig. 2
- eine Ansicht von oben auf die Mulde gemäß Fig. 1A und 1B;
- Fig. 3
- eine Teilansicht einer Konstruktion mit einer Hebelverriegelung;
- Fig. 4A
- ein mit der erfindungsgemäßen Klipsbefestigung versehenes Scharnier in einer Draufsicht;
- Fig. 4B
- das obere Scharnierteil von Fig. 4A mit Einzelheiten der Klipseinrichtung des Scharniers
gemäß Fig. 4A;
- Fig. 4C
- eine Ansicht von oben auf das Scharnierteil gemäß Fig. 4B;
- Fig. 4D
- die beiden Scharnierteile der Fig. 4A mit Klipsbefestigung zur Verwendung bei einem
Schrank aus Blechmaterial;
- Fig. 5A, 5B und 5C
- verschiedene Ansichten der bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4A verwendeten Halteelemente;
- Fig. 6
- den Haltestift, der bei den Halteelementen gemäß Fig. 5A, 5B und 5C verwendet wird;
- Fig. 7A und 7B
- in zwei verschiedenen Ansichten die in der Klipseinrichtung zweifach verwendete Feder;
- Fig. 8A und 8B
- zwei verschiedene Ansichten der Klipseinrichtung, wie sie bei dem Scharnier gemäß
Fig. 4A verwendet werden kann;
- Fig. 9A, 9B und 9C
- drei verschiedene Ansichten einer alternativen Konstruktion einer teilweise klipsbaren
und teilweise verschweißbaren Scharniereinrichtung;
- Fig. 10A und 10B
- verschiedene Ansichten einer noch anderen Ausführungsform;
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 12
- eine noch andere Ausführungsform;
- Fig. 13
- einen Durchbruch, in der ein Scharnier mit Klipseinrichtung z. B. gemäß Fig. 8A und
8B eingebaut werden kann;
- Fig. 14
- in der oberen Hälfte eine Querschnittsansicht einer Befestigung für einen Schwenkhebelverschluß;
in der unteren Hälfte für ein Scharnierteil;
- Fig. 15
- eine Ansicht von oben auf die Anordnung gemäß Fig. 14;
- Fig. 16
- eine Ansicht von rechts auf den Gegenstand der Fig. 14, eingeklipster Zustand;
- Fig. 17
- die Anordnung gemäß Fig. 16, jedoch in zurückgedrückter Einklipsstellung;
- Fig. 18A und 18B
- zwei Ansichten des Einzelteils des Scharnierlappens;
- Fig. 19A und 19B
- zwei Ansichten des Halteelementes;
- Fig. 20
- eine weitere Ausführungsform in einer Ansicht ähnlich der Fig. 15A;
- Fig. 21
- eine Ansicht von rechts auf die Ausführungsform gemäß Fig. 20 in eingeklipstem Zustand;
- Fig. 22
- die Anordnung gemäß Fig. 21, jedoch in zurückgedrückter Einklipsstellung;
- Fig. 23A und 23B
- in ähnlichen Ansichten wie Fig. 18A, 18B die Anordnung (Scharnierlappen) gemäß Fig.
20;
- Fig. 24 und 25
- zwei Ansichten des zugehörigen Halteelementes;
- Fig. 26
- eine alternative Ausführungsform für einen Schwenkhebelverschluß, bei dem nur der
obere Teil mit der erfindungsgemäßen Klipseinrichtung befestigt ist, der untere Teil
jedoch mit einem Haken;
- Fig. 27
- zwei Durchbrüche, in die ein Schwenkhebelverschluß gemäß Fig. 1A, 1B mit Klipseinrichtungen
eingebaut werden kann.
- Fig. 28
- eine zu den Klipseinrichtungen gemäß Fig. 17 bis 26 passende Einbauöffnung in einer
dünnen Wand;
- Fig. 29
- in Seitenansicht eine Ausführungsform, bei der anstelle eines Schwenkhebelverschlusses
gemäß Fig. 26 ein mittels Haken befestigbares Schlüsselschild mit Dornbetätigung dargestellt
ist;
- Fig. 30
- in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 29 eine Anordnung mit einer Griffhebelbetätigung,
befestigt mit nur einem Klipselement am einen Ende und mit einem Haken am anderen
Ende;
- Fig. 31A bis 31C
- verschiedene Ansichten einer erfindungsgemäßen Befestigung für ein Scharnierelement,
wobei Kopfteil und Rumpfteil zweistückig sind und mittels Schrauben zusammengehalten
werden;
- Fig. 32A bis 32C
- das Kopfteil des Scharnierelements in drei verschiedenen Ansichten;
- Fig. 33A bis 33C
- in drei verschiedenen Ansichten das hier verwendete Halteelement;
- Fig. 33D
- die zugehörige Spiraldruckfeder in einer Seitenansicht;
- Fig. 34A und 34B
- zwei Ansichten des U-förmigen Rumpfteils der Anordnung gemäß Fig. 31A bis 31C;
- Fig. 35 und 36
- ein erfindungsgemäß an einem Türblatt festgelegtes Scharnierbauteil mit einer zusätzlich
angebrachten Erdungsfeder;
- Fig. 37 und 38
- in zwei Ansichten die zugehörige Erdungsfeder;
- Fig. 39
- eine Ansicht von hinten auf das Türblatt mit eingebautem Scharnierteil mit Erdungsfeder;
- Fig. 40
- in zwei Schnittdarstellungen eine Schwenkhebelmulde bzw. ein Scharnierbauteil mit
erfindungsgemäßer Befestigung und Erdungseinrichtung;
- Fig. 41
- eine andere Ansicht der Anordnung gemäß Fig. 40;
- Fig. 42, 43, 44
- die zugehörige Erdungsfeder in drei verschiedenen Ansichten;
- Fig. 45 und 46
- zwei verschiedene Schnittdarstellungen eines Steckschlüsselschloßkastens mit erfindungsgemäßer
Befestigung an den Stirnseiten des Schloßkastens, mit einer die Nuß lagernden Kappe,
die Klipseinrichtungen besitzt, die die Stange hintergreifen;
- Fig. 47A bis 47C
- als Einzelteil in drei verschiedenen Ansichten den Schloßkasten;
- Fig. 48A und 48B
- eine Ausführungsform mit einer Kappe, die am Schloßkasten gehalten ist;
- Fig. 49A bis 49D
- verschiedene Ansichten des in einer Wand eingebauten Schloßkastens gemäß Fig. 46,
mit zugehöriger klipsbarer Abdeckung für den zweiten Durchbruch;
- Fig. 50
- die zugehörige Verschlußstange;
- Fig. 51A und 51B
- in zwei verschiedenen Ansichten das zugehörige Befestigungselement;
- Fig. 52A und 52B
- in zwei verschiedenen Ansichten das zugehörige Ritzel;
- Fig. 53
- den Schloßkasten mit aufgesetztem Deckel;
- Fig. 54A bis 54D
- in verschiedenen Ansichten eine Ausführungsform ähnlich der gemäß Fig. 53, wobei jedoch
die Klipsbefestigung für die Kappe an den stirnseitigen Ecken in Durchbrüchen greifen;
- Fig. 55A bis 55D
- in verschiedenen Ansichten den Schloßkasten gemäß Fig. 54A, jedoch mit aufgesetztem
Deckel;
- Fig. 56A bis 56B
- in zwei verschiedenen Ansichten eine Hebelbetätigung mit Schloßkasten, in der einerseits
mit einer Hakeneinrichtung, andererseits erfindungsgemäß in einer dünnen Wand befestigt
ist;
- Fig. 57A bis 57C
- eine ähnliche Konstruktion wie Fig. 56A, jedoch mit einem Schwenkhebel;
- Fig. 58A und 58B
- in zwei verschiedenen Ansichten das zugehörige Ritzel;
- Fig. 59A und 59B
- in zwei verschiedenen Ansichten die zugehörige Verschlußstange;
- Fig. 60
- die zugehörige Anordnung von Durchbrüchen in einer dünnen Wand;
- Fig. 61A und 61
- B ein Schwenkhebelverschluß mit Haken mit Klipselementenbefestigung, wobei die Kappe
stirnseitig klipsbar ist und somit die Stangenelemente für eine besonders schmaler
Bauweise sorgen und für Montagezwecke die Stangenperforation am Ende erweitert ist;
- Fig. 62A und 62B
- die Montagemöglichkeit der Verriegelungsstangen;
- Fig. 63
- eine Aufsicht auf die Verriegelungsstangen;
- Fig. 64
- eine Seitenansicht der Schwenkhebelmulde;
- Fig. 65
- die Anordnung der Verschlußteile in einem Türblatt;
- Fig. 66
- eine Ansicht von unten auf den erfindungsgemäß ausgestalteten Schwenkhebelverschluß;
- Fig. 67 und Fig. 68
- zwei verschiedene Ansichten des Deckels;
- Fig. 69A bis 69C
- drei verschiedene Ansichten eines erfindungsgemäß einklipsbaren Gehäuses mit aufgesetztem
Adapter zur Flügelzungenanwendung und zur Montage von Rundstangen;
- Fig. 70A, 70B
- zwei verschiedene Ansichten der zugehörigen Flügelzunge;
- Fig. 71A bis 71C
- den zugehörige Verschlußkastendeckel;
- Fig. 72, 73, 74
- verschiedene Ansichten eines Metallscharniers mit angeschweißten Führungskanälen;
- Fig. 75A und 75B
- zwei Ansichten des zu Fig. 76A gehörigen Schiebers;
- Fig. 76A bis 76D
- vier verschiedene Ansichten eines erfindungsgemäßen Scharniers mit Klipsbefestigung;
- Fig. 76E
- eine weitere Ansicht;
- Fig. 78A bis 78C
- die Feder, eine Schraube und ein Stift als Bestandteile der Befestigungseinrichtung
gemäß Fig. 76A bis D;
- Fig. 79A bis 79C
- drei verschiedene Ansichten eines ähnlichen Befestigungselements wie bei Fig. 76A
bis C, jedoch hier für einen Verschluß;
- Fig. 80A und 80B
- die Verschlußmulde mit ihrer Befestigungseinrichtung als Einzelteil;
- Fig. 81A und 81B
- der Schieber als Einzelteil in zwei verschiedenen Ansichten;
- Fig. 82A und 82B
- eine Madenschraube und eine Feder zugehörig zu dem Verschluß gemäß Fig. 79A bis 79C
als Einzelteile;
- Fig. 83 und 84
- zwei verschiedene Ansichten eines Klipsscharniers, bei dem auch Blechausbeulungen
gemäß Fig. 84 unschädlich sind;
- Fig. 85
- die Blechausbeulungen am Rand des Durchbruchs;
- Fig. 86A, 86B und 86C
- in drei verschiedenen Ansichten eine noch andere Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 86D
- eine ähnliche Darstellung wie Fig. 86C, jedoch mit ausgefahrenen Halteelementen;
- Fig. 86E
- eine Ansicht ähnlich der Fig. 86D;
- Fig. 87A bis 87C
- das bei Fig. 86A bis 86E verwendete Halteelement als Einzelteil in drei verschiedenen
Ansichten;
- Fig. 88A bis 88C
- drei verschiedene Ansichten einer Ausführungsform, bei der ein Führungskanal durch
einen aufgeschraubten Aufsatz gebildet wird;
- Fig. 89A bis 89C
- drei verschiedene Ansichten einer Ausführungsform für schwere Belastung, bei der vier
Klipsplatten die Halteelemente bilden.
Beste Wege der Ausführung der Erfindung
[0026] Als Beispiel für eine erfindungsgemäße Befestigung eines Beschlags ist in Fig. 1A
eine Längsschnittansicht eines Schwenkhebelverschlusses 10 dargestellt, der in zwei
Rechteckdurchbrüchen 12, 14 einer dünnen Wand 16, hier eines Blechschranktürblattes,
angeordnet ist, siehe auch Fig. 27. Läßt man den Mittelsteg 17 weg, ergibt sich eine
lange Rechtecköffnung, die auch geeignet wäre.
[0027] Die Beschlageinrichtung, hier der Schwenkhebelverschluß, umfaßt im Bereich eines
jeden Durchbruches 12 bzw. 14 ein auf der einen, äußeren Seite 18 der dünnen Wand
16 anzuordnendes, den äußeren Rand 20 des Durchbruchs 12 bzw. 14 überdeckendes Kopfteil,
hier in Form einer den Schwenkhebel 22 aufnehmenden Mulde 24, von welchem Kopfteil
bzw. Mulde 24 ein den Durchbruch 12 bzw. 14 in montierter Stellung jeweils durchragendes
Rumpfteil 26 ausgeht. Von diesem Rumpfteil 26 springen, wie Fig. 1C darstellt, in
Richtung der Außenfläche 34 nachgiebige Zungen- oder Halteelemente 36 vor, deren freies
Ende eine Schrägfläche 38 zur spielfreien Abstützung des Rumpfteils 26, 28 auf dem
Rand oder der Kante 40 des Durchbruchs 12 bzw. 14 der anderen, inneren Seite 42 der
dünnen Wand 16 aufweist.
[0028] Die von dem Kopfteil, hier also der Mulde 24, ausgehenden Rumpfteile 28, 32 weisen
gegen beliebige Kraft einer Feder 44 in dem Rumpfteil 26 verschiebliche Halteelemente
36 auf, wobei diese Halteelemente nach ihrer Montage im Rumpfteil durch sich verriegelnde
Verriegelungselemente 46,48 gehalten werden. In der Fig. 1B ist dargestellt, daß die
Verriegelungselemente sich gegenseitig verhakende Haken darstellen, wobei das Material
dieser Haken zweckmäßigerweise aus Polyamid besteht, also flexibel genug ist, um beim
linearen Einschieben der Halteelemente 36 in das Rumpfteil 26, 28 ausreichend ausweichen
und aneinander vorbei gelangen zu können und zurückfedernd sich gemäß Fig. 1B oben
und unten befestigt zu verhaken, so daß sie in der Fig. 1B dargestellten Stellung
verharren und so die von der Mulde 24 ausgehenden Rumpfteile 32, 28, 128 in dem zugehörigen
Rechteckdurchbruch sicher festgehalten werden. Diese Sicherung kann durch entsprechend
kräftige Federeinrichtungen 44 so gestaltet werden, daß unter normalen Umständen und
Betriebsbedingungen die Halteelemente oder Klipselemente 36 gegen die Kraft der Feder
44 nicht zurückweichen.
[0029] Umfaßt der Verschluß, wie hier dargestellt, eine sich hinter einer Türrahmenabkantung
50 legende Vorreiberzunge 52, werden die beiden diametral gegenüberliegenden Halteelemente
36, 136 unterschiedlich stark belastet. Die auf seiten der Zunge 52 in seiner Hintergriffstellung
ausgeübte Druck wird zum größten Teil vom dem dem Halteelement 36 gegenüberliegenden
Rand 20 der Vorreibermulde aufgenommen, während das Halteelement 36 wenig belastet
ist, was auf der gegenüberliegenden Seite genau umgekehrt ist, da wird dieses Halteelement
136 am stärksten belastet. Um dieser unterschiedlichen Belastung Rechnung zu tragen,
kann es nützlich sein, daß besonders belastete Klipselement 136 aus Metall zu fertigen,
und nicht aus Kunststoff. Da gleichzeitig das weniger stark belastete Halteelement
36 aus Kunststoff wie Polyamid gefertigt ist, bleibt dieses Halteelement nachgiebig
und ermöglicht so das federnde Zurückweichen beim Einschieben und gegeneinander Verriegeln
der beiden Halteelemente 36, 136.
[0030] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1C sind die beiden Verriegelungsteile 36, 136
in einem zur Türblattebene parallelen, im Querschnitt recheckigen Zylinder verschieblich
angeordnete Schlitten 56, die durch eine zwischen ihnen angeordnete verrastende Hakeneinrichtung
46, 38 gegen die Kraft von zwei Druckfedern 44, die sich an einer mittigen Wand 58
abstützen, gehalten werden.
[0031] Durch die Klipseinrichtungen gelingt es, den dargestellten Hebelverschluß durch einfaches
Eindrücken in zwei passend gestaltete Rechteckdurchbrüche in der dünnen Wand zu montieren,
indem beim Einschieben in Richtung der Muldenachse 62 liegenden Kanten der beider
Durchbrüche 14, 12 die anliegenden Schrägflächen der Halteelemente 36, 136 gegen die
Kraft der Feder 44, 144 nach innen drücken und nach Erreichen der Schrägfläche 38
zurückspringen lassen und damit die Mulde im Türblatt festlegen.
[0032] Hinsichtlich des Aufbaus des Schwenkhebelverschlusses sei noch erwähnt, daß zur Umstellung
des Schwenkhebels auf Rechts- bzw. Linksbetrieb die Zunge mit einem verdrehbaren Kreuzanschlag
versehen sein kann, der bei 64 angedeutet ist. Auch ein mit der Mulde verbundener
Stangenschloßkörper mit Ritzel und Stangen läßt sich montieren und einklipsen, insbesondere
dann, wenn der Mittelsteg 17 zwischen den beiden Durchbrüchen 12, 14 in der dünnen
Wand 16 weggelassen wird und so eine langgestreckte Öffnung entsteht, die die Durchbrüche
12, 14 mit umfaßt, siehe Fig. 27.
[0033] Wie aus den Fig. 1A und 1B hervorgeht, dient der obere Rumpfteil 26, der von der
Mulde 24 vorspringt, als Lager für eine Antriebswelle 66, an deren außerhalb des Türblatts
liegenden Ende der Handhebel 22 um eine zur Türblattebene parallele Achse 68 herausschwenkbar
angelenkt ist, während das innere Ende der Welle 66 mit einem Vierkant endet, auf
die eine Vierkantöffnung aufweisende Zunge 52 aufgesteckt und mittels einer Befestigungsschraube
72 gehalten ist, siehe auch Fig. 1A und 2.
[0034] An den Lagerblock für die Welle 66 schließt sich oberhalb und/oder unterhalb jeweils
ein Halteelement 28, 128 an, wobei die Halteelemente sowie der Lagerblock zusammen
die Abmessungen für den Durchtritt durch die rechteckige Öffnung im Türblatt bilden.
[0035] Am unteren Ende der Mulde ist ein Aufnahmebereich 30 für einen von dem Handhebel
22 ausgehendes Zylinderschloßverriegelungsteil, mit exzenterbewegter Zunge oder Daumen
70, vorgesehen, der hinter eine Rücksprungfläche 74 durch Betätigung eines Zylinderschlüssels
76 in eingeklappter Stellung verriegelt werden kann.
[0036] Um bei abgezogenem Schlüssel eine Einklappbewegung und Verriegelung durchführen zu
können, ist gemäß Fig. 3 alternativ ein Federhintergriff 174 vorgesehen, wobei auch
die rotierende Zunge 170 durch Klipseinrichtungen drehstarr auf der Zylinderwalze
montierbar sein könnte.
[0037] In Fig. 4 und folgenden wird eine Ausführungsform dargestellt, bei der die erfindungsgemäße
Klipsbefestigung bei einem Scharnier angewendet wird. So zeigt die Fig. 4A und 4D
ein zweiteiliges Scharnier mit den Scharnierteilen 80, 82, wobei das untere, erste
Scharnierteil 80 mittels dem im Zusammenhang mit dem Schwenkhebelgriff beschriebenen
Klipselement 228 an dem Türrahmen 250 festgelegt ist, während das zweite, obere Scharnierteil
82 mit dem Türblatt mittels des Halteelementes 236 verbunden ist, siehe Fig. 4D.
[0038] Das untere Scharnierteil 80 und obere Scharnierteil 82 sind durch einen Scharnierstift
84 miteinander verbunden, der im unteren Scharnierteil 80 fest verstemmt ist, während
sein oberes Ende in einer Bohrung 86 des oberen Scharnierteils 82 drehbar aufgenommen
ist. Unteres Scharnierteil 80 ist mit einem Türrahmen 150 verbunden, und zwar mittels
einer Klipsbefestigung 228, während das obere Scharnierteil 82 mittels Klipsbefestigung
232 eine Blechtür 216 um die Scharnierachse des Scharnierstiftes 84 schwenkbar hält.
[0039] Die dafür im Türrahmen 250 bzw. im Türblatt 216 benötigte Rechtecköffnung ist beispielsweise
in Fig. 13 dargestellt und mit der Bezugszahl 76 versehen. Auch hier umfaßt die Klipsbefestigung
ein auf der äußeren Seite der dünnen Wand bzw. des Rahmens 250 und der Türblatteinrichtung
216 anzuordnendes, den äußeren Rand des Durchbruches 78 überdeckendes Kopfteil bzw.
Scharnierlappen 88, von dem ein den Durchbruch 78 in montierter Stellung durchragendes
Rumpfteil 228 ausgeht, von dem in Richtung seiner Außenfläche nachgiebige Halte- oder
Zungenelemente 336 vorspringen, deren freies Ende eine Schrägfläche 38 zur spielfreien
Abstützung des Rumpfteils 228 und damit des Scharniers 80 auf dem Rand des Durchbruchs
78 der anderen, inneren Seite der dünnen Wand 250, angeordnet ist. Entsprechendes
gilt für das Scharnierteil 82 und dem Türblatt 216.
[0040] Zur Befestigung des Scharniers kann eine Konstruktion gewählt werden, wie sie bereits
im Zusammenhang mit dem Schwenkhebelverschluß beschrieben wurde, oder aber wie sie
gemäß einer Ausführungsform nach den Fig. 5A bis 5C gewählt ist. Statt der sich verhakenden
Haken dient hier ein Stift gemäß Fig. 6 als Arretierung. Zwei Bauteile aus Metall
gemäß Fig. 5A bis 5C werden in einem Rechteckführungskanal gemäß Fig. 8B eingeschoben
und durch einen von außen angeschraubten Stift gemäß Fig. 6 in der eingeschobenen
Stellung festgehalten, derart, daß sie sich zwar um ein kurzes Stück zueinander bewegen
können, aber nicht herausfallen können. Erreicht wird dies einerseits durch Rücksprung
90, der eine Laufbahn für die halbe Stiftbreite des Stiftes 92 ergibt, und durch die
Spiralfeder 344, die sich einerseits in einer Öffnung 94 des Teils 336 abstützt, andererseits
auf einer Zwischenwand 358. Das Teil 336 ist derart symmetrisch geformt, daß es die
Montagemöglichkeit gemäß Fig. 8A und 8B ermöglicht.
[0041] In den Fig. 9A, 9B und 9C ist eine Ausführungsform für ein Scharnier dargestellt,
bei dem das eine Scharnierteil am Türblatt 416 angeschweißt ist, während das andere
Scharnierteil am Türrahmen 450 mit einer Klipsbefestigung gehalten ist. Diese besteht
aus zur Türblattebene im Abstand um eine zur Türblattebene senkrechte Achse drehbar
angeordnete Hebeleinrichtungen 436, die durch Federeinrichtungen nach außen gedrückt
werden und dann Randbereiche einer im Türblatt 450 angeordneten rechteckigen Öffnung
ergreifen.
[0042] Die Fig. 10A und 10B zeigen eine Ausführungsform, bei der die beiden durch Federeinrichtungen
auseinander drückbaren Halteelemente durch Haken zueinander festgehalten werden, zwischen
denen ein schräg gestellter Keil 94 angeordnet ist. Eine ähnliche Konstruktion zeigt
Fig. 11.
[0043] In Fig. 12 ist ein runder Stift 294 vorgesehen, der zwei zueinander verschiebliche,
aus hartem Material wie Metall gefertigte Teile in Stellung hält.
[0044] In Fig. 13 ist ein Rechteckdurchbruch 78 dargestellt, wie er für die hier beschriebene
Ausgestaltung eine Arretierung geeignet ist. So könnte ein Scharnierelement, in diesem
Rechteckdurchbruch 78 eingeklipst werden.
[0045] Die Fig. 14, 15, 16 und 17 sind Darstellungen einer Befestigung, bei der gemäß Fig.
14 obere Teil ein Schwenkhebel, gemäß Fig. 14 unterer Teil ein Scharnierteil in einem
rechteckigen Durchbruch einer dünnen Wand befestigt werden können. Hier ist eine einzelne
Feder vorgesehen, die beide Halteelemente 536 aus der zurückgedrückten Klipsstellung
gemäß Fig. 17 in die eingeklipste Stellung gemäß Fig. 16 drückt, wenn das Bauteil
bzw. der Beschlag in die Einbauöffnung eingedrückt wird.
[0046] Die zwei Halteelemente 536 sind in den Fig. 19A und 19B als Einzelteil in zwei verschiedenen
Ansichten nochmals herausgezeichnet. Die Fig. 18A und 18B zeigen das zugehörige Einzelteil
als Scharnierlappen. Von Bedeutung ist, daß hier der Haken des Halteelementes 536
sich an einer Wanddurchbrechung 96 abstützt. Statt der vorstehend beschriebenen Lösung
mit Mittelsteg und zwei Federn, wobei sich die Halteelemente gegeneinander halten,
ist hier eine Lösung gefunden, mit einer Feder und stirnflächiger Öffnung, in der
sich die Klipselemente mit Haken im montierten Auslieferungszustand halten. Bei der
in den Fig. 20, 21, 22, 23A, 23B, 24A, 24B dargestellten Ausführungsform, die ähnlich
gestaltet ist, wie die Ausführungsform gemäß der Fig. 15 bis 19, ist statt der stirnflächigen
Öffnung eine seitliche im Halte- bzw. Führungskanal vorgesehen. In beiden Fällen ist
der Vorteil der, daß man mit nur einer Feder auskommt.
[0047] Fig. 26 zeigt einen Schwenkhebel mit einer am unteren Ende angeordneten, an sich
bekannten Hakenbefestigung, wobei jedoch am oberen Ende erfindungsgemäße Halteelemente
vorgesehen sind. Da gemäß Fig. 26 am unteren Ende nur geringe Kräfte wirksam werden,
reicht eine Hakenbefestigung mittels Hakens 100, während im Zungenbereich, 52, wo
die Schließkräfte und die Verdrehung des Handhebels bewirken, daß größere Kräfte auftreten,
die erfindungsgemäße Einrichtung 836 vorgesehen ist, sei es eine der vorstehenden
Ausführungsformen.
[0048] Auf diese Weise läßt sich je nach Belastung die optimale Befestigungsart wählen.
[0049] Während beim Schwenkhebelverschluß gemäß Fig. 26 ein oberes Ende mit zwei Halteelementen
836 festgelegt ist, ist bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 29 und Fig. 30 jeweils
nur ein derartiges Halteelement 1036 vorgesehen.
[0050] Am anderen Ende des Schlüsselschildes oder Kopfteils 24 befindet sich in Fig. 26
ein Haken 100. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 29 handelt es sich um einen Steckschlüsselverschluß,
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 30 um einen Hebelverschluß.
[0051] Fig. 31A zeigt in einer Schnittansicht von oben ein Scharnierteil 382, an dessen
den Kopfteil bildenden Lappen 388 das Rumpfteil 326 mittels Kopfschrauben 27 befestigt
ist. Diese Schrauben 27 begrenzen gleichzeitig den Hub der Befestigungselemente 1136,
siehe das Langloch 29, in dem der Schraubenquerschnitt 27 wandern kann.
[0052] Wie aus den Fig. 31B oder 31C, einer axialen Schnittansicht in einer Ansicht von
unten hervorgeht, bewegen sich beim Einschieben die Elemente 1136 in dem Kanal nach
innen gegen die Kraft der Feder 344, so weit es die Langlocherstreckung 29 zuläßt,
um dann wieder in Verriegelungsstellung zu springen, die in Fig. 31B erkennbar ist.
Diese Trennung der Kopf- und Rumpfteile des Befestigungssystems ist z. B. dann von
Vorteil, wenn Nuten 31 für Abdichtringe 33 vorgesehen werden sollen. Das kann zu Werkzeugen
für das Spritzgußverfahrens führen, die schwer zu handhaben sind, wenn eine einteilige
Herstellung gewünscht wird.
[0053] Das Scharnierteil 82 ist in den Fig. 32A, 32B und 32C in drei verschiedenen Ansichten
herausgezeichnet. In den Figuren ist auch die Nut 35 erkennbar, in die die freien
Schenkel des U-Teils 326 eingesetzt werden, ebenso wie die Gewindebohrungen 37, in
die die Schrauben 27 eingeschraubt werden können. Das hier verwendete Halteelement
ist in den Fig. 33A bis 33C als Einzelteil dargestellt, einschließlich dem Aufnahmesackloch
39 zur Aufnahme einer Druckfeder 44.
[0054] In den Fig. 34A und 34B ist in einer Stirnansicht und einer Seitenansicht das Führungsteil
für die Halteelemente 1136 dargestellt.
[0055] Aus den Fig. 35, 36 wird deutlich, daß hier eine Erdungsfeder für Scharniere oder
Verschlüsse im Bereich des Führungskanals für die Klipselemente angeordnet werden
kann, wobei je eine Seite für metallische Verbindung der Blechtür oder des Türblatts
oder Rahmens einerseits und des Scharniers oder der Verschlußkappe andererseits gesorgt
wird. Zu diesem Zweck ist die in den Fig. 37 und 38 in Seitenansicht und in Stirnansicht
dargestellte U-förmige Feder 57 mit einer nach innen, zum Körper des Rumpfteils des
Befestigungselementes gerichteten Zahnung 53 ausgestattet, sowie auch mit einer bei
55 nach außen weisenden Zahnung, um mit dem Durchbruch der dünnen Wand in Kontakt
zu treten, wie sich aus Fig. 39 ergibt. Eine etwas andere Konstruktion für eine Erdungsfeder
157 zeigen die Fig. 40 sowie 42, 43 und 44. Eine nach außen weisende Zahnung 155 tritt
mit dem Blech ähnlich wie bei der eben beschriebenen Ausführungsform in Kontakt, während
der scharfe Kantenzahn 153 am Körper des Führungskanals für die Halteelemente anliegt
und zu diesem elektrischen Kontakt herstellt.
[0056] Die Erdungsfeder 157 ist, wie Fig. 40 deutlich werden läßt, mittig über dem Tunnel
angeordnet, der für die Klipse vorgesehen ist. Die Federenden 59 sind umgebogen, damit
sie in der Erdungsposition verbleiben. Beim Durchtreten durch den Durchbruch werden
die oberen Spitzen 153 jeweils platt gedrückt und graben sich in den Rumpfteil des
Scharnierkörpers (Fig. 40 linker Teil) oder der Mulde eines Schwenkhebelverschlusses
(Fig. 40 rechter Teil) ein. Dies ist allerdings nur bei lackierten Teilen notwendig.
Beim weiteren Durchtreten kratzen die ausgebogenen Sägezähne 155 den Lack im Durchbruch
weg, so daß auch zum Durchbruch bzw. zum Türblatt eine gute Erdverbindung hergestellt
wird.
[0057] In den Fig. 45, 46 ist die Feder 1536 nochmals getrennt herausgezeichnet, und die
Bohrung 143 für die Befestigungsschraube 141 sowie die Bohrung 63 für das Ritzel deutlich
zu erkennen. Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 45, 46 ist eine Befestigung mittels
in einem Kanal angeordneter Befestigungselemente vorgesehen, siehe Bezugszahl 1636.
Die Befestigung erfolgt hier mit an den Stirnseiten angeordneten Halteelementen 1636,
die, da sie etwas kürzer sind als bei anderen Ausführungsformen, zusätzlich durch
eine Nut geführt werden, die bei 65 zu erkennen ist, siehe Fig. 51A, 51B, 51C, während
die Lagerung des Ritzels, dargestellt in den Fig. 52A, 52B, in einem Rumpfteil 1632
erfolgt, der in Fig. 47C zu erkennen ist, in Fig. 53 ist zusätzlich ein Deckel 67
zu erkennen, der eine zusätzliche Lagerung für das Ritzel darstellt. Dieser Deckel
kann sich entweder an einem Rücksprung 69 im Rumpfteil des Beschlages abstützen, siehe
Fig. 48A, 48B, oder aber an den Kanten der Verschlußstangen 71, wie in den Fig. 46B,
47B erkennbar wird.
[0058] Die Fig. 54A, 54B, 54C, 54D zeigen eine ähnliche Konstruktion wie vorstehend geschildert,
jedoch ist hier die Klipsbefestigung für die Kappe an den stirnseitigen Ecken angeordnet
und diese greifen in Durchbrüche, die vom Deckel gebildet werden, der in den Fig.
55A, 55B, 55C und 55D dargestellt ist, es greifen also die Haken 73 in die in Fig.
55C dargestellten Durchbrüche 75, so daß sich die Halterung gemäß Fig. 55A ergibt.
[0059] In den Fig. 56A, 56B ist ein Knebelverschluß mit Verschlußstange 75 dargestellt,
der ohne Kappe arbeitet, statt dessen ein einteiliges Gehäuse aufweist, wobei seitliche
Führungsstege 79 für die Stangen 75 Klipseinrichtungen 77 tragen und dadurch die Stangen
festhalten. Die Befestigung des Gehäuses erfolgt mittels eines Hakens 81 auf der einen
Seite (in Fig. 56A rechts) und auf der anderen Seite mittels der erfindungsgemäßen
Halteelementeeinrichtung 1836. Die Fig. 57A bis 57C zeigen eine ähnliche Konstruktion,
jedoch hier bei einem Schwenkhebel.
[0060] Die Stangen 75 können von oben gegen die Wirkung der Klipseinrichtung eingesteckt
werden und treten mit dem in Fig. 58A und 58B näher herausgezeichneten Ritzel in Eingriff.
Um ein Wenden zu ermöglichen, sind die Stangen gemäß Fig. 59A, 59B beidseitig gezahnt.
Der in den Fig. 61A, 61B dargestellte Schwenkhebelverschluß besitzt an seinem einen
Ende einen Haken 181, und an seinem anderen Ende eine Klipsbefestigung gemäß der Erfindung,
2036, siehe Fig. 66. Die Kappe des Schloßkastens ist hier stirnseitig klipsbar, siehe
die Fig. 61B, Bezugszahl 81. Wie Fig. 62B erkennen läßt, sind die Stangen im Querschnitt
beidseitig gekröpft, was zu einer besonders schmalen Bauweise führt. Die Stangenperforation
ist am Ende verbreitert, 83, um eine Montage gemäß Fig. 62B, 62A zu ermöglichen. Das
Lösen des Klipsverschlusses des Deckels bei 81 wird dadurch erleichtert, daß dort
ein Schlitz 85 vorgesehen ist, in den ein Schraubenzieher eingesteckt und dadurch
der Klips ausgehebelt werden kann. Bei der in den Fig. 69A, 69B dargestellten Ausführungsform
handelt es sich um ein erfindungsgemäß eingeklipstes Gehäuse, mit Befestigungselementen
2136, welches Gehäuse einen aufgesetzten Adapter 87 aufweist, dargestellt in den Fig.
71A, 71B, 71C, mittels welchen Adapter 87 eine Flügelzunge 89, dargestellt in den
Fig. 70A, 70B, montiert werden kann. An die Flügelzunge lassen sich Rundstangen 275
anlenken, wie in den Fig. 69A, 69B dargestelllt. Der Adapter bildet Anschlagflächen
91, siehe die Fig. 69C, an die die Nase 93 zur Drehwegbegrenzung der Flügelzunge 89
anschlägt.
[0061] In den Fig. 72, 73, 74 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der eine erfindungsgemäße
Halteeinrichtung 2236 an einem Metallblechscharnier 95 angeschweißt ist. Das Verschweißen
erfolgt punktförmig, siehe Bezugszahl 97.
[0062] In den Fig. 76A, 76B, 76C und 76D und 76E ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, bei der zwei zueinander bewegliche Halteelemente 2636 in einem Kanal
gegeneinander verschieblich gegen Federkraft gelagert sind. Durch einen Einschnitt
111, in dem eine Madenschraube 113 eingreift, wird die Bewegung der Elemente 2636
linear begrenzt. Zu den Ausführungsformen gemäß Fig. 76A bis 78C sei noch angemerkt,
daß es sich dabei um eine kostengünstige, aber auch montagefreundliche Anordnung handelt.
Die zu benutzenden Flachblechteile gemäß Fig. 75A, B lassen sich billig stanzen. In
eingebauter Situation, aber noch nicht am Schrankblech montiert, sind die beiden Durchbrüche
der Blechteile auch bei vorgespannter Druckfeder deckungsgleich. Die drei Teile, zwei
Stück Klipsplatten und ein Stück Druckfeder vorgespannt, bilden ein in sich stabiles
Paket, so daß es einfach in den Führungskanal eingeschoben werden kann. Der dann eingedrückte
Stift sichert die Einheit nur gegen Herausfallen. Erst bei Montage in der Einbauöffnung
entwickeln die Klipsplatten eine von der Feder verursachte Relativbewegung. Die Gesamtanordnung
baut sehr schmal und ist deshalb platzsparend. Bei besonderen Situationen können die
Klipsplatten auch solitär und in Anpassung an Platzverhältnisse gekröpft eingesetzt
werden.
[0063] Fig. 78A zeigt die Druckfeder, Fig. 78B die Madenschraube, anstelle der auch ein
in 78C dargestellter Stift verwendbar ist, der allerdings nicht demontierbar wäre.
[0064] Fig. 76E zeigt, wie die Teile sich auch im Führungskanal begegnen können. Eine einseitige
Ausstülpung 115 für den Durchbruch läßt die Feder am Ende jeweils vollflächig aufliegen.
[0065] Eine ähnliche Ausführungsform zeigen die Fig. 79A, 79B und 79C, bei der die erfindungsgemäße
Befestigung 2736 bei einem Schwenkhebel eingesetzt ist. Der Schwenkhebel treibt einen
Vorreiber an, der die Tür in einem Rahmen festlegt, wenn diese verschlossen ist.
[0066] Die Fig. 80A, 80B zeigen Details des in dem Türblatt festzulegenden Muldenbereichs,
während die Fig. 81A, 81B zwei Ansichten des Schiebers wiedergeben.
[0067] Fig. 82A zeigt wiederum eine Madenschraube und Fig. 82B eine Drahtfeder.
[0068] Die Fig. 83, 84 zeigen eine Ausführungsform, die das Problem löst, das auftritt,
wenn die Belastung durch die Klipselemente an der Blechkante zu hoch wird und eine
nach außen zeigende Beule entsteht. Bei den bisher geschilderten Ausführungsformen
liegt das Scharnierblatt dann nicht mehr sauber an. Zur Lösung dieses Problems wird
im Bereich des Klipselementes ein Rücksprung auf der Innenseite des Scharnierblattes
geschaffen, siehe die Bezugszahl 117, in welchem die Beule 119 aufgenommen wird. Das
Klipselement 2836 schiebt nach und die sichere Befestigung ist ohne Nachteile immer
noch sichergestellt.
[0069] Fig. 85 zeigt in einer Schnittansicht bei 119 das ausgebeulte Blech, das durch hohe
Belastung an den hohen Kanten entstanden sein kann.
[0070] In Fig. 83 ist eine Ansicht von der Seite zur Darstellung des Kanalaufbaus mit Klipselementen
und Rücksprung zu erkennen. Fig. 84 zeigt eine Ansicht von hinten mit dem Kanalaufbau
ohne Klipsstücke, jedoch mit Rücksprung zur Aufnahme der Ausbeulung.
[0071] Bei der in den Fig. 86 A bis 86C dargestellten Ausführungsform wird der Fixierungsstopfen
123, der in einen von den Halteelementen 3036 gebildeten Schlitz 125 eingreift, nicht
durch Feder 3044 belastet, da die sich gegenüberliegenden Halteelemente 3036 sich
gegenseitig halten. Der Fixierungsstopfen 123 hält die Halteelemente 3036 nur in der
richtigen (mittigen) Stellung, damit der Einklipsvorgang nicht gestört wird.
[0072] Die Konstruktion ermöglicht eine vereinfachte Montage, und nur eine Feder 3044wird
benutzt, da die mittige Zwischenwand im Kanal, die bei anderen Ausführungsformen vorhanden
waren, hier entfallen kann.
[0073] Fig. 87A bis 87C zeigen die zugehörigen Halteelemente 3036 als Einzelteil.
[0074] Die Fig. 88A bis 88C zeigen in drei verschiedenen Ansichten einen den Führungskanal
bildenden Aufsatz 3230, der verschraubt werden kann, was für die Einbringung von Kanälen
3233 für eine Dichtung werkzeugseitige Vorteile hätte. Es müßte nicht mit Schiebern
im Werkzeug gearbeitet werden. Wird das Führungskanalteil angeschraubt, kann der mittige
Fixierungsansatz 3293 durch Herausdrückung (Blechteil) oder Angießen (Druckguß, Kunststoffspritzguß)
erzeugt werden. Der Fixierungsstopfen 123, der in der vorhergehenden Ausführungsform
(Fig. 86A bis 86E) beschrieben wurde, wäre hier nicht nötig.
[0075] Die Fig. 89A bis 89C zeigen in drei verschiedenen Ansichten eine Ausführungsform,
bei der durch vierfache Anordnung von Klipsplatten 3136 eine besonders schwere Belastbarkeit
erreicht wird. Das U-Teil zur Bildung des Führungskanals 3128 ist hier verschraubt.
Aufliegende U-Schenkel sind in der Rückseite des Kopfteils 3124 eingelassen. Die Klipsplatten
führen sich zwischen den Verschraubungszylindern 3127 und in der Innenwand des U-Teils.
Gewerbliche Auswertbarkeit
[0076] Die Erfindung ist im Schaltschrankbau gewerblich auswertbar.
Bezugszeichenliste:
[0077]
10 Schwenkhebelverschluß, Beschlageinrichtung
12 Durchbruch
14 Durchbruch
16, 216, 416 dünne Wand, Blechtür
17, 117 Mittelsteg, langgestreckter Durchbruch, Rücksprung
18 äußere Seite der dünnen Wand
119 Kantenausbeulungen
20 Rand
21, 321 Druckfederkraft
22 Betätigungshebel, Schwenkhebel
123 Fixierungsstopfen
24, 324, 3124 Kopfteil, Mulde, Sclüsselschild, [Druckfederkraft}
125 Schlitz
26, 326 (Oberer) Rumpfteil
27, 3127 Verschraubungszylinder, (Kopf)Schrauben, Schraubenquerschnitt
28, 128, 228, 3128 Rumpfteil, Halteelement, Klipselement, Führungskanal
29 Halteelement, Langloch
30, ,3230 Rumpfteil, Aufnahmebereich, Aufsatz
31 Nuten
32, 232, 1632 Rumpfteil, Klipsbefestigung
33, 3233 Abdichtringe, Kanal
34 Außenfläche
35 Nut
36, 136, 236, 336, 436, 536, 636, 836, 1036, 1136, 1536, 1636, 1836. 2036, 2136, 2236,
2636, 2736, 2836, 3036, 3136, Halteelement, Klipselement
37 Gewindebohrungen
38 Schrägfläche, Hakeneinrichtung
39 Aufnahmesackloch
40 Rand, Kante
41 , 141 innere Seite der dünnen Wand, Befestigungsschraube
42 innere Seite der dünnen Wand
143 Bohrung
44, 144, 344, 3044 Federeinrichtungen, Spiralfeder, Druckfeder
46 Hakeneinrichtung, Stützelement, Verriegelungselement
48 Stützelement, Verriegelungselement
50, 250, 450 dünne Wand, Türrahmenabkantung
52 Vorreiber(zunge)
53, 153 Zahnung
54 Zylinder
55, 155 Zahnung außen
56 Schlitten
57, 157 U-förmige Feder, Erdungsfeder
358 Wand, Teiltrennwand
59 Federenden
63 Bohrung für Ritzel
64 Kreuzanschlag
65 Nutführung
66 Hebellagerung, Antriebswelle
67 Deckel
68 Achse
69 Rücksprung
70, 170 Hebelarretierung, Daumen, rotierende Zunge
71 Verschlußstangen
72 Befestigungsschraube
73 Haken
74, 174 Hintergrifffläche, Rücksprungfläche, Federhintergriff
75, 275 [Durchbruch,] Verschlußstange
76 Zylinderschlüssel,
77 Klipseinrichtungen
78 Rechtecköffnung
79 Führungssteg
80 Scharnierteil
81 Haken, Klipsbare Kappe
82, 382 Scharnierteil, Kopfteil
83 Verbreiterung der Stangenperforation
84 Scharnierachse
85 Schlitz
87 Adapter
88 Kopfteil, Scharnierlappen
89 Flügelzunge
90 Rücksprung
92 Verstiftungseinrichtung
3293 Fixierungsansatz
94, 294 Stützelement, Öffnung, Stift, Keil
95 Metallblechscharnier
96 Wanddurchbrechung
97 Verschweißung
100 Haken
111 Einschnitt
113 Madenschraube
115 Ausstülpung
1. Klipsbefestigung geeignet für die Montage von Beschlageinrichtungen, wie Steckschlüsselverschlüssen, Schwenkhebelverschlüssen
(10) Vorreiberverschlüssen, Stangenverschlüssen, Scharnierteilen (80, 82), Griffen,
Haltewinkeln von Türfeststellern oder Klappenaufstellern in Durchbrüchen (12, 14)
in einer dünnen Wand (16, 50), umfassend ein auf der einen, äußeren Seite (18) der
dünnen Wand (16) anzuordnendes, den äußeren Rand (20) des Durchbruchs überdeckendes
Kopfteil (24), von dem ein in montierter Stellung den Durchbruch durchragendes Rumpfteil
(26, 28, 30, 32) ausgeht, von dem in Richtung seiner Außenfläche gegen Federkraft
nachgiebige Halteelemente (36) vorspringen, deren freies Ende eine Schrägfläche (38)
zur spielfreien Abstützung des Rumpfteils auf dem Rand oder Kante (40) des Durchbruchs
der anderen, inneren Seite (42) der dünnen Wand (16), angeordnet sind, wobei Rumpfteil
(26, 28, 30,32) und Halteelement (36) und die die Federkraft erzeugende Feder getrennte
Teile sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (36, 336) in einem zur Ebene der dünnen Wand parallelen, im Querschnitt
recheckigen Zylinder (54) verschieblich angeordnete Schlitten (56) sind, und daß die
Schlitten (56) durch eine zwischen ihnen selbst oder im Zylinder verrastende Hakeneinrichtung
oder durch eine zwischen ihnen angeordnete Verstiftungseinrichtung (92) gegen Druckfederkraft
(21, 321) gehalten werden.
2. Klipsbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (336) aus starrem Material, wie Metall sind.
3. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei unterschiedlicher Belastung der beiden sich diametral gegenüber liegenden Halteelemente,
wie bei Verwendung mit einem Vorreiber (52), das eine, schwächer belastete Halteelement
(36) aus nachgiebigem Kunststoff, wie Polyamid, und das andere, stärker belastete
Halteelement (136) aus starrem Material, wie Metall besteht.
4. Klipsbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstiftungseinrichtung aus im Kopfteil (382, Fig. 31A, B, C) einschraubbaren
(37) Schrauben (27) besteht.
5. Klipsbefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (27) den Hub der Bewegung der Halteelemente (1136, 29) festlegen.
6. Klipsbefestigung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (54) eine Teiltrennwand (358) oder Hinterschneidung oder Durchbruchkante
besitzt, an der sich die Schlitten (36, 336,536, 636) mit einer Schulter oder Haken
axial abstützen.
7. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Beschlageinrichtung ein
Schwenk- oder Klapphebelverschluß (10) geeignet zur Befestigung in einem langgestreckten
(12, 17, 14) oder in zwei kürzeren rechteckigen Durchbrüchen (12, 14) ist, wobei der
eine Durchbruch (12) eine Hebellagerung (66) und der andere Durchbruch (14) eine Hebelarretierung
(170, 70) aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Durchbrüche (12, 14) auch zur Aufnahme von zumindest einem Rumpfteil
(28, 128, 32) mit Halteelementen gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6
dient.
8. Klipsbefestigung nach Anspruch 7, wobei der Schwenk- oder Klapphebelverschluß eine
Mulde (24) geeignet zur arretierbaren Aufnahme des Betätigungshebels (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (24) den Kopfteil von ein oder zwei Rumpfteilen mit Halteelementen im Bereich
der Hebellagerung, wie Antriebswelle (66) bildet.
9. Klipsbefestigung nach Anspruch 7 oder 8, wobei der Schwenk- oder Klapphebelverschluß
(10) eine Mulde (24) zur arretierbaren Aufnahme des Betätigungshebels (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (24) einerseits die Hintergrifffläche (74, 174) für den Daumen einer Hebelarretierung
(70, 170), andererseits den Kopfteil von einem Rumpfteil mit Haltelementen im Bereich
der Hebelarretierung bildet.
10. Klipsbefestigung nach Anspruch 7, 8 oder 9 , dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente von verschieblich gehaltenen Schlitten (56) gebildet werden, deren
Bewegungsachse senkrecht zur Längserstreckung der Mulde liegen.
11. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Beschlageinrichtung ein
Scharnierteil (80, 82) darstellt.
12. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Halteelements (2836) der Kopfteil einen Rücksprung (117) zur Aufnahme
von Kantenausbeulungen (119) aufweist.
13. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei oder mehr Halteelemente (3136) nebeneinander angeordnet sind.
14. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Rumpfteil (26, 28, 30, 32) und Kopfteil (24) einstückig gespritzt sind.
15. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß Rumpfteil und Kopfteil zwei Teile sind, die verschraubt (Fig. 31A, B, C; Fig. 89A,
B, C), verschweißt (Fig. 72A, 72B, 72C) oder verklipst sind.
16. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß von diesem Rumpfteil (26, 28, 30, 32) gehaltene oder getragene Stützelemente (46,
48, 94, 96) zur Stützung der Halteelemente (36) nach der Montage der Beschlageinrichtung
in der dünnen Wand (16) vorgesehen sind.
17. Klipsbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diametral zueinander angeordnete Halteelemente (36) durch Federeinrichtungen
wie Spiralfeder (44) gestützt werden.